Dortmund lined up in a 4-2-3-1, yet largely reverted to a back-three when building play out of the back. Ramy Bensebaini and Yan Couto rushed forward whilst (mostly) Pascal Groß and (occasionally) Marcel Sabitzer dropped back to run pivot ahead of Nico Schlotterbeck and Emré Can.
The ploy was clearly aimed at throwing the man-mark pressing in St. Pauli’s 3-4-3 off. Despite the fact that it helped absorb pressure from the opponent and lead to some counter chances, Kovac conceded at the presser that he gladly ditched this overly complicated idea after the first half ended 0-0.
“We encountered what we expected from St. Pauli in the first half,” Kovac noted. “That they would play forward in accordance with their lines. We didn’t let much through [from open play]. We had problems from set-pieces and corners, expected enough with the height advantage St. Pauli maintains.
“We had difficulties playing out of the back in the first half via the [pivot man] triangle,” Kovac continued. “Naturally this was because St. Pauli pressed us with three men. We didn’t find the right solutions.
“We then switched to a back four for the approach play at the start of the second half,” Kovac then remarked as a smile crept onto his face for the first time. “We were then able to involve our fullbacks in the play more effectively.”
“We were then able to break the first defensive line of St. Pauli for the first time,” Kovac concluded. “We then got the game under control and scored the important first goal. Compliments to the lads. A deserved win.“
Borussia Dortmund will in der Bundesliga beim FC St. Pauli nachlegen. Trainer Niko Kovač ersetzt eine Stammkraft durchaus überraschend. Die BVB-Aufstellung.
Update vom Samstag, 01. März, 14.27 Uhr: Die BVB-Aufstellung ist da! Trainer Niko Kovač hat sich durchaus überraschend für Yan Couto als Vertreter des erkrankt ausfallenden Rechtsverteidigers Julian Ryerson entschieden. Ansonsten vertraut der Chefcoach auf die Profis, die Union Berlin deutlich geschlagen haben.
Also bleiben auch Julian Brandt und Jamie Gittens zunächst draußen. Dafür bekommen erneut Giovanni Reyna und Maximilian Beier eine Bewährungschance. Die BVB-Aufstellung gegen den FC St. Pauli:
Update vom Freitag, 28. Februar, 14.33 Uhr: Trainer Niko Kovač hat in der Pressekonferenz am Vortag des Bundesliga-Spiels beim FC St. Pauli (Samstag, 15.30 Uhr, alle TV-Infos) einen kurzfristigen Ausfall bei Borussia Dortmund verkündet.
„Julian Ryerson hatte vor zwei Tagen einen leichten grippalen Infekt“, erklärte Kovač am Freitagnachmittag. „Wir haben ihn ein bisschen rausgenommen, heute haben wir es versucht. Er fühlte sich nicht so, dass er aktiv mitmachen kann. Er fällt aus dem Kader.“ Damit fehlt dem BVB sein angestammter Rechtsverteidiger. Zuletzt war dies beim 0:2 im kleinen Revierderby beim VfL Bochum wegen einer Sperre der Fall.
Darf Niklas Süle erneut für Julian Ryerson ran?
Seinerzeit bekam Niklas Süle den Vorzug vor Yan Couto, erwischte aber einen denkbar schwachen Tag. Für das Gastspiel in Hamburg nannte Kovač neben diesen beiden auch Waldemar Anton als Optionen. „Sie sind diejenigen, die diese Position bekleiden können, um die nötigen Impulse nach vorne zu setzen, wie es Julian getan hat.“ Bei Sommer-Neuzugang Couto wiederholte der Chefcoach allerdings die Einschätzung, dass er den Brasilianer eher bei einer Systematik mit drei Innenverteidigern gut aufgehoben wähnt. Die Tendenz dürfte damit wieder in Richtung von Süle gehen.
Auch auf den anderen offenen Positionen ließ sich Kovač nicht näher in die Karten schauen. Allerdings betonte er, dass bei Julian Brandt nach dessen Muskelverhärtung aus der Vorwoche mit Blick auf die kommenden Aufgaben weiterhin Vorsicht geboten sei. Die Belastung will gut gesteuert werden.
Dies war auch das Thema bei Jamie Gittens, der gegen Union Berlin erstmals seit Monaten aus der Startelf rotierte. „Er hat viele gute Spiele, es kann passieren, dass man in ein kleines Loch fällt. Heute im Training habe ich ihn total fokussiert, engagiert und spritzig gesehen“, sagte Kovač. Die Entscheidung zwischen Gittens und Maximilian Beier sei „ein Luxusproblem“, so der Coach. „Für das morgige Spiel lasse ich mir das noch offen.“
Erstmeldung vom Donnerstag, 27. Februar, 15.07 Uhr: Dortmund – Mit einem 6:0 gegen Union Berlin hat Borussia Dortmund das erste lautstarke Statement unter Neu-Trainer Niko Kovač abgegeben. Für die Aufholjagd auf die europäischen Plätze muss am 24. Spieltag der Bundesliga die erste Siegesserie der Saison gelingen. Am Samstag geht es zum FC St. Pauli.
In der bisherigen Spielzeit holte der BVB nach Siegen in der Bundesliga erst kümmerliche zwei Punkte, verlor schon sechsmal. Eine Wiederholung beim Tabellen-15. in Hamburg ist verboten, wenn es mit den Minimalzielen für Schwarzgelb noch etwas werden soll. Gut für Dortmund: Der BVB ist der Angstgegner von St. Pauli.
Dortmund verlor in der Bundesliga letztmals 1989 gegen St. Pauli
In der Hinrunde setzte sich das Team dank eines späten Treffers von Serhou Guirassy knapp mit 2:1 gegen die Kiezkicker durch. In der Liga hat St. Pauli letztmals 1989 gegen Dortmund gewonnen. 2022 gelang aber ein Sieg im DFB-Pokal gegen den damaligen Titelverteidiger. Trotz zuletzt drei Niederlagen am Stück haben die Hamburger in der Bundesliga noch sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.
Dass auf den BVB eine harte Nuss zukommen dürfte, verdeutlicht eine Statistik: Mit 27 Gegentreffern stellt St. Pauli als Abstiegskandidat gemeinsam mit Doublesieger Bayer Leverkusen die drittbeste Defensive der Liga, nur der FC Bayern und FSV Mainz 05 kassierten weniger Tore. Allerdings fühlt sich St. Pauli am Millerntor gar nicht so wohl, hat jedenfalls vier von sechs Saisonsiegen auswärts geholt.
Trainer Kovač hat sich für ein festes BVB-Gerüst entschieden
Mit Blick auf die Aufstellung des BVB sind erneut nur geringfügige Änderungen gegenüber dem vorangegangenen Spiel zu erwarten. Trainer Kovač hat sich bewusst für ein festes Gerüst entschieden, um der Mannschaft Stabilität zu verleihen. Mit Torhüter Gregor Kobel, den Verteidigern Julian Ryerson, Emre Can und Nico Schlotterbeck, Pascal Groß und Marcel Sabitzer als Duo im Zentrum sowie den Offensivkräften Karim Adeyemi und Serhou Guirassy scheinen acht Plätze in der Startelf derzeit fest vergeben.
Um die drei übrigen Positionen gibt es einen durchaus spannenden Wettkampf.
Bensebaini gegen Svensson, Beier gegen Gittens, Dreikampf um die Zehnerrolle
Hinten links hatte sich Kovač gegen Union durchaus überraschend für Ramy Bensebaini entschieden, nachdem er in der Pressekonferenz Tags zuvor den Winter-Neuzugang Daniel Svensson geradezu überschwänglich gelobt hatte. Bensebaini bringt Zweikampfhärte und Physis sowie Erfahrung ein, Svensson ist etwas spielstärker und spult große Laufleistungen ab. Eine ganz klare Reihenfolge gibt es aktuell wohl nicht.
Im offensiven Mittelfeld hatte Julian Brandt in dieser Saison stets die Nase vorn. Nach seinem kurzfristigen verletzungsbedingten Ausfall gegen Union wird jedoch vielfach über den Nationalspieler diskutiert, den manche Beobachter sogar zum großen Verlierer der Gala seiner BVB-Kollegen deklarieren. Allerdings: Ersatzmann Giovanni Reyna hat sich auch nicht sonderlich aufgedrängt. Und ob Carney Chukwuemeka nach starken 20 Minuten als Joker gleich in die Startelf rückt, ist wohl wenigstens fraglich.
Auf der linken Seite konnte sich gegen die Köpenicker Maximilian Beier durchaus aufdrängen, wobei ihm bis in die Schlussphase hinein das Glück – oder die absolute Entschlossenheit? – fehlte. Mit einer feinen Vorlage für Guirassy und einem Kopfballtreffer sammelte der Angreifer dann doch noch reichlich Selbstvertrauen. Jamie Gittens ist das zuletzt etwas abhandengekommen. Der Engländer erhielt gegen Union eine Atempause, kam von der Bank. Beier ist ihm gerade in Sachen Defensivarbeit überlegen, Gittens sorgte aber schon oft für magische Momente.
Aufschluss über die drei spannenden Fragen zur Startformation könnte es in der Pressekonferenz von Niko Kovač am Freitag geben. Für den Moment scheint wahrscheinlich, dass der Trainer Brandt ein deutlich sichtbares Signal des Vertrauens gibt, während bei Beier und Bensebaini kein Grund für eine Änderung besteht.
Anderweitige Umbaumaßnahmen wären wohl nur mit Blick auf die Champions League und das Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille am Dienstagabend (21 Uhr) denkbar. Jedoch ist die Lage des BVB in der Liga zu prekär, als dass Kovač darauf große Rücksicht nehmen könnte.
Dank Auswärtssieg auf St. Pauli Kovac schafft mit dem BVB, woran Sahin scheiterte
01.03.2025, 17:38 Uhr
In der ersten Halbzeit tut sich Borussia Dortmund ziemlich schwer, nach dem Seitenwechsel läuft es für den strauchelnden Bundesliga-Giganten besser. Ein Doppelschlag sorgt dann dafür, dass dem BVB etwas glückt, woran sich die Niko-Kovac-Vorgänger Nuri Sahin und Mike Tullberg vergeblich probiert haben.
Borussia Dortmund mischt im Kampf um die Europapokal-Plätze in der Fußball-Bundesliga wieder kräftig mit. Eine Woche nach dem fulminanten 6:0 gegen den 1. FC Union Berlin kam der BVB zu einem 2:0 (0:0) beim FC St. Pauli. Kaum zu glauben, aber wahr: BVB-Trainer Niko Kovac schaffte damit, was seinen Vorgängern Nuri Sahin und Mike Tullberg (in allerdings auch nur zwei Spielen) nicht gelang – zwei Liga-Siege hintereinander. Durch den nächsten Dreier bleiben die Schwarz-Gelben auf Platz zehn in der Tabelle. Zugleich war es die gelungene Generalprobe für das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am Dienstag (21 Uhr/Amazon Prime und im Liveticker bei ntv.de) gegen den OSC Lille.
Nach einer schwachen ersten Halbzeit steigerten sich die Gäste. Serhou Guirassy (51.) mit seinem 14. Saisontor und Karim Adeyemi (58.) trafen zum am Ende doch noch verdienten Erfolg. Für die Hamburger wird die Situation am Tabellenende nach der vierten Niederlage nacheinander bedenklich. Zudem blieb die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin zum vierten Mal ohne eigenes Tor.
Der Aufsteiger begann stark. Vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion nahm das Spiel der Hamburger nach fünf Minuten Fahrt auf. Vor allem Noah Weißhaupt und Philipp Treu sorgten vorwiegend über die rechte Seite für Schwung. Und die Dortmunder? Von ihrem Rausch beim Kantersieg gegen Union Berlin war nichts mehr zu sehen. Gegen die von Hauke Wahl organisierte Kiez-Deckung brachten Guirassy und Kollegen lange nichts zustande. Der Vierfach-Torschütze gegen Union war nahezu abgemeldet.
Karim Adeyemi hängt sie alle ab
Auch von Dortmunds Top-Vorbereiter Pascal Groß gab es kaum Impulse. Erst mit der letzten Aktion vor der Pause kam der BVB durch Adeyemi zu ihrer ersten Chance. Doch der Ball rollte knapp am rechten Pfosten vorbei. Zuvor waren Torraumszenen beinahe nur von den Gastgebern zu sehen. Obwohl der BVB mehr Ballbesitz bis zur Pause hatte (58:42 Prozent), tauchten die Hamburger häufiger aussichtsreich im gegnerischen Strafraum auf.
Doch wie schon seit Wochen nutzten sie die Gelegenheiten nicht. Elias Saad (7.) per Kopf, Jackson Irvine (14.) mit einem Schuss über die Latte und Wahl (34.) aus kurzer Entfernung brachten den Ball erst gar nicht aufs Tor und machten die Abschlussschwäche des FC St. Pauli deutlich.
Nach dem Seitenwechsel sollte sich das schnell für die Hamburger rächen. Die Dortmunder agierten zielstrebiger, ließen St. Pauli kaum noch ins Spiel kommen. Guirassy (51.) staubte mit seiner bis dahin ersten nennenswerten Szene zur Führung ab. Nur sieben Minuten später krönte Adeyemi mit einem Klasse-Solo einen Konter und seine überzeugende Leistung.
Die Kiezkicker brauchten Zeit, um den Doppelschlag zu verarbeiten. Sie bemühten sich, weiter nach vorn zu spielen. Klare Möglichkeiten ergaben sich nicht mehr. Der BVB agierte immer souveräner und ließ nichts mehr zu.
Das tut richtig gut! Borussia Dortmund hat die negativen Ergebnisse und Zeiten der vergangenen Monate wohl endlich hinter sich. Nach der 6:0-Gala gegen Union Berlin siegte der BVB auch auf St. Pauli und holte damit drei weitere wichtige Punkte.
Einer, der die vergangenen Monate stets in der Startelf bei Borussia Dortmund stand, ist Julian Brandt. Beim 2:0-Sieg in Hamburg wurde er erst eine Minute vor dem Ende eingewechselt. Hat der Mittelfeldspieler seinen Stammplatz verloren? Niko Kovac äußerte sich nach der Partie deutlich.
Borussia Dortmund: Hat Brandt seinen Stammplatz verloren?
Beim 6:0-Sieg gegen Union Berlin wurde Julian Brandt nicht vermisst. Der Mittelfeldspieler fehlte aufgrund einer Muskelverhärtung. Ausgerechnet in dem Spiel zeigte der BVB die wohl beste Saisonleistung und gewann auch deutlich. Schnell gab es Aufregung. Wird Niko Kovac ab sofort auf ihn verzichten?
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Auf St. Pauli fehlte Brandt ebenfalls in der Startelf. Der 28-Jährige kehrte zwar in den Kader zurück, saß aber 88 Minuten auf der Bank und wurde erst kurz vor dem Spielende eingewechselt, ohne sich dabei irgendwie unter Beweis zu stellen.
Auch hier wurde schnell spekuliert, ob er jetzt endgültig seinen Startelfplatz beim BVB verloren hätte. Nach dem Spiel äußerte sich dann Cheftrainer Niko Kovac zu Brandt.
Kovac spricht Brandt-Klartext
Auf die Frage bei Sky, ob Brandt noch Stammspieler sei, antwortete der Coach von Borussia Dortmund: „Ja, natürlich.“ Der Grund, weshalb er gegen St. Pauli nicht in der Startelf stand, war eine kleine Verletzung. „Deswegen wollten wir nicht von Anfang an bringen. Er ist dann reingekommen. In den nächsten Spielen wird er dann wieder seine Chance bekommen“, betonte Kovac abschließend.
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Das wird für Brandt und den BVB am Dienstag (4. März, 21 Uhr) der Fall sein. Die Dortmunder empfangen den französischen Klub OSC Lille in der Champions League. Es ist das Achtelfinal-Hinspiel der Königsklasse, und die Dortmunder wollen sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel erspielen.
Linksverteidiger Daniel Svensson hat für Borussia Dortmund die Avancen anderer Klubs zurückgewiesen. Für den 23-jährigen Schweden war der Transfer von Nordsjaelland zum BVB am Deadline Day mit einigen Turbulenzen verbunden. „Es stimmt, es gab Interesse von anderen Vereinen. Aber als das mit Borussia Dortmund konkret wurde, wollte ich nur hierherkommen. Es ist ein sehr großer Verein, eine der größten Mannschaften in Deutschland. Als man mir die Chance geboten hat, hier zu spielen, wollte ich das unbedingt machen“, sagte Svensson im Interview mit den „Ruhr Nachrichten“.
Trainer Niko Kovac hatte den Profi, der auf Leihbasis mit Kaufoption verpflichtet wurde, Mitte Februar gelobt: „Der kleine Svensson kam und keiner hat ihn auf der Liste gehabt. Er ist ein Spieler, der sofort da war. Sehr konzentriert und sehr fokussiert. Einer der nachfragt, wenn er was nicht versteht und sich sofort reingebissen hat.“ Seit Februar 2021 lief Svensson für die erste Mannschaft Nordsjaellands auf, absolvierte 153 Partien und war an 28 Treffern beteiligt. Der einmalige Nationalspieler Schwedens war ein Dauerbrenner in der dänischen Liga und hatte in dieser Saison alle 17 Einsätze über die volle Distanz bestritten. Im jüngsten Superliga-Update kletterte sein Marktwert von 3 Millionen auf 5,5 Millionen Euro.
Svensson sagte nun über seinen Wechsel auf den letzten Metern des Wintertransferfensters: „Es waren besondere Tage für mich. Ich habe nur auf die Gelegenheit gewartet, zu gehen. Und als ich sie bekam, musste ich schnell handeln. Wir waren mit Nordsjaelland zu der Zeit im Trainingslager in Marbella, also hatte ich mehr oder weniger nichts dabei außer meinen Fußballschuhen. Ich bin dann von Spanien zurückgeflogen, habe die wichtigsten Sachen eingepackt und bin einen Tag später nach Dortmund gereist. Es waren ein paar intensive Tage, aber jetzt habe ich mich eingelebt und fühle mich sehr gut“, erklärte der Linksfuß, der für die Schwarz-Gelben bislang in fünf Partien über 295 Minuten auf dem Platz stand.
Das Dortmunder Werben wurde erst nach der Entlassung von Nuri Şahin intensiver. Was Svensson nun bestätigte: „Den Kontakt gab es erst zu Niko Kovac.“ Seine Anpassung an das neue Niveau sei noch im Gange. „Es war ein neues Level für mich. Natürlich ist es nicht so leicht, einfach auf eine neue Bühne zu gehen und sofort eine gute Leistung zu bringen. Aber ich denke, ich habe mich bei meinen ersten Auftritten ganz gut geschlagen und hatte hier insgesamt einen guten Start“, so Svensson. Am ehesten würde sich der flexibel einsetzbare Neuzugang auf der Position „links hinten“ sehen.
Der BVB leistet sich eine turbulente und unbefriedigende Spielzeit mit Themen auf und neben dem Platz. Dennoch sagte Svensson: „Ein Verein wie Borussia Dortmund kann immer zurückkommen. Fast alle Mannschaften haben hier und da mal eine Saison, in der sie nicht so gut abschneiden, wie sie es eigentlich wollen. Aber ich weiß, dass wir zurückkommen werden.“ Dortmund sei ein „so großer und guter Verein, dass mich das bei meiner Entscheidung nicht beeinflusst hat“.
Vor dem Champions-League-Duell gegen die OSC Lille geht es für den BVB in der Bundesliga beim FC St. Pauli zur Sache (15.30 Uhr, Sky und im BILD-Liveticker).
Dortmund-Trainer Niko Kovac muss auf Außenverteidiger Julian Ryerson (Grippe) verzichten. Für ihn kommt Yan Couto in die Startelf. Der Brasilianer, der im Sommer von ManCity mit anschließender Kaufpflicht ausgeliehen wurde, kam unter Kovac nur zu Kurzeinsätzen. Für Couto ist es sein erster Startelfeinsatz seit dem Jahresauftakt gegen Leverkusen.
Niklas Süle sitzt auf der Bank.
DFB-Star machte das 1:0: Stiller entschuldigt sich bei Bayern-Fans
Quelle: DFL01.03.2025
Vor dem Lille-Spiel gibt es auch gute Neuigkeiten: Julian Brandt steht nach seiner Muskelverhärtung wieder im Kader.
Gittens (Formtief) sitzt erneut auf der Bank.
So spielt der BVB: Kobel – Couto, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Groß, Sabitzer – Adeyemi, Reyna, Beier – Guirassy.
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Und so läuft St. Pauli auf: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Treu, Irvine, Smith, Ritzka – Weißhaupt, Eggestein, Saad.
Der BVB muss nach der Gala gegen Union Berlin in der Bundesliga beim FC St. Pauli nachlegen. Niko Kovač weiß um eine bemerkenswerte Statistik.
Dortmund – Viele Protagonisten der Bundesliga kann man mit Statistiken sprichwörtlich jagen. Frei nach Uli Hoeneß wollen die meisten nur von einem ‚Trend‘ hören, wenn er auch ihr ‚Friend‘ ist. Bei Borussia Dortmund gab es in dieser Saison nur selten die Gelegenheit, den Trainer mit einer erfreulichen Statistik zu konfrontieren.
Vor dem Auswärtsspiel beim FC St. Pauli am Samstag (15.30 Uhr, alle TV-Infos) musste Niko Kovač deshalb mal wieder die Frage nach einer Negativserie beantworten. Schwer zu glauben, aber wahr: Der BVB hat in der gesamten Saison noch nicht einmal geschafft, zwei Spiele am Stück zu gewinnen. Kovač ist dieser Umstand wohlbekannt.
„Ich habe davon gehört. Es ist natürlich nicht das, was wir uns erwarten, dass wir 24 Spieltage warten müssen, um auf den zweiten Sieg in Folge zu spielen“, sagte der Trainer am Freitag in der Spieltagspressekonferenz. Kovač verantwortet dabei erst sein viertes Bundesliga-Spiel beim BVB. „Wir fahren nach Hamburg und wollen das Spiel gewinnen, weil wir die Punkte brauchen. Und weil wir im letzten Spiel gezeigt haben, dass wir eine sehr hohe Qualität haben. Wir wollen es schaffen. Das ist das erklärte Ziel“, gab Kovač die klare Richtung vor.
Kovač nennt „die Schwierigkeit“ für den BVB: „Wir müssen auch mal nachlegen“
Die Hoffnung ist rund um den Klub greifbar: Mit dem 6:0 gegen Union Berlin soll der Groschen endlich gefallen sein. Mit der Gala gegen die Köpenicker sollen sich die dicken Knoten lösen, in die sich der BVB im Saisonverlauf mehr und mehr verheddert hat.
Wohlgemerkt: Diese Hoffnung gab es schon öfters und wurde bisher stets enttäuscht. Laut Kovač liegt genau darin „die Schwierigkeit“ für Dortmund: „Wir müssen auch mal nachlegen. Wir können nicht sagen, wir ruhen uns auf dem Wochenende aus und denken, es läuft jetzt von alleine. Nein, nein: Wir müssen genau so von Beginn an Gas geben, vielleicht auch schwierige Momente gemeinsam überstehen, um dann unsere Momente zu nutzen.“
Auch die Spieler haben zuletzt unisono betont, dass der Erfolg gegen Union nur etwas wert ist, wenn endlich auch mal der zweite Schritt gelingt. „Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte, jetzt wird es besser. Deswegen muss ich sagen und habe ich zu den Jungs gesagt: Es war ein Supertag, ein 6:0 ist nicht selbstverständlich in der Bundesliga, aber wir müssen jetzt einfach weitermachen“, forderte unter der Woche etwa Pascal Groß.
BVB-Kantersieg gegen Union „zeigt jedem Spieler, dass wir es noch können“
Unter den BVB-Fans herrscht so lange Skepsis, wie der Beweis aussteht, dass die Mannschaft einen wirklichen Lerneffekt erzielt hat. Kovač scheint immerhin recht optimistisch. Das gesteigerte Selbstvertrauen sei in der Trainingswoche „augenscheinlich“ gewesen: „Das sind alles Menschen, die gerne erfolgreich sind, dann ist die Stimmung jedes Einzelnen besser. Dieser Sieg war nicht nur dahingehend wichtig, dass wir drei Punkte geholt haben, sondern die Art und Weise, wie wir agiert haben.“
Gegen Union habe der BVB „sehr dynamisch gespielt, intensiv, aggressiv verteidigt und den Gegner gestresst, viele gute Momente gehabt. Das zeigt jedem Spieler, dass wir es noch können. Wir müssen es abrufen“, forderte Kovač, der in seiner BVB-Aufstellung gegen St. Pauli kurzfristig auf einen Stammspieler verzichten muss.
Wenn das Abrufen nicht beim Tabellen-15. der Bundesliga gelingt, ist mit Blick auf das happige Restprogramm des BVB sprichwörtlich Hopfen und Malz verloren. St. Pauli ist ein historischer Lieblingsgegner von Dortmund, verlor zuletzt obendrein drei Spiele in Folge in der Bundesliga.
Stärke von BVB-Gegner St. Pauli klar in der Defensive
Auf die leichte Schulter nimmt der BVB-Coach freilich keinen Gegner. „Sie schießen nicht viele Tore, lassen aber auch verdammt wenig zu“, sprach Kovač an, dass St. Pauli nach Treffern die schwächste Offensivabteilung stellt, aber die drittwenigsten Gegentore kassiert hat.
„Wir werden uns hart bemühen müssen, damit wir Chancen kreieren. Sie verteidigen im kompakten Verbund, in dem sich jeder Einzelne in den Dienst der Mannschaft stellt. Das bedeutet für uns, wir müssen die Positionen gut belegen, zusehen, dass wir sie irgendwo in Disbalancen bringen. Wir wollen fortsetzen, was wir gegen Union angefangen haben.“ Wenn das zum ersten Mal in der laufenden Saison gelingt, ist vielleicht doch noch ein Happy End für den BVB möglich.
Und Kovač würde sich gewiss gerne auf die neue Statistik ansprechen lassen.
Eine direkte Rückkehr in die Startelf von Borussia Dortmund ist bei Julian Brandt nach auskurierter Muskelverhärtung nicht in Stein gemeißelt. Der offensive Mittelfeldspieler, der das furiose 6:0 gegen Union Berlin angeschlagen verpasste, könnte im Bundesliga-Spiel gegen St. Pauli noch etwas geschont werden. Trainer Niko Kovač trat auf der Pressekonferenz zumindest etwas auf die Bremse.
„Jule hatte ein wenig Muskelprobleme, sodass wir Vorsicht haben walten lassen“, so der Coach einen Tag vor dem Aufeinandertreffen mit den Hamburgern. „Jetzt ist er wieder dabei. Er ist für morgen eine Alternative, aber wir müssen schon gucken, wie wir es machen, weil so eine Muskelgeschichte schon nicht ganz ungefährlich ist.“
Somit scheint sowohl ein kurzgehaltener Startelfeinsatz als auch eine Jokerrolle im Laufe des Spiels im Bereich des Möglichen zu liegen. „Da werden wir die richtigen Entscheidungen treffen müssen, auch im Hinblick auf die nächsten Spiele. Nicht, dass wir ein zu großes Risiko gehen.“
Alternativ könnten Giovanni Reyna oder auch Carney Chukwuemeka in der ersten Elf auflaufen. Bei Chelsea-Leihgabe Chukwuemeka soll laut Angaben der Ruhr Nachrichten jedoch noch ein Defizit in Sachen Fitness vorliegen.
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren