Kehl vermeidet Aussage über Vertragsverlängerung von Brandt
Aktualisiert am 08.03.2025 – 15:57 UhrLesedauer: 1 Min.
Wie lange bleibt Julian Brandt (l) noch bei Borussia Dortmund? (Quelle: Federico Gambarini/dpa/dpa-bilder)
Offensivspieler Julian Brandt steht wegen Formschwankungen in der öffentlichen Kritik von Experten. Wie lange bleibt er noch beim BVB? Sportdirektor Sebastian Kehl äußert sich.
Sportdirektor Sebastian Kehl hat Spekulationen über einen vorzeitigen Abschied des zuletzt öffentlich umstrittenen Julian Brandt von Borussia Dortmund genährt. Vor der Bundesliga-Partie gegen den FC Augsburg sagte der WM-Zweite von 2002 über den Fußball-Nationalspieler bei Sky zwar, dass Brandt ein “wichtiger Spieler für uns” sei. Eine Aussage zu Gesprächen mit dem 28-Jährigen über eine Verlängerung des 2026 auslaufenden Vertrages vermied Kehl jedoch.
“Das kann man in der aktuellen Situation nicht richtig sagen”, antwortete Kehl auf die Frage, ob Brandt auch in den kommenden Jahren ein Fixpunkt beim BVB sein wird. “Wir haben natürlich Vertrag, aber wir haben eine schwierige Situation, in der wir uns befinden.” Spieler und Clubführung seien aktuell darauf fokussiert, die Alltagsaufgaben zu bewältigen und das sei, Spiele zu gewinnen. “Das weiß auch Julian und da wird er alles für geben”, erklärte Kehl.
Brandt war zuletzt wegen Formschwankungen in die Kritik geraten, stand gegen Augsburg aber wie von Trainer Niko Kovac angekündigt in der Startelf. Es sei nicht schlimm, dass Brandt im Moment mal ein bisschen durchhänge, er wisse das selbst ganz gut einzuordnen, sagte Kehl. Man dürfe auch nicht vergessen, dass der Offensivspieler in 250 Partien für Dortmund 100 Scorerpunkte erzielt habe. “Er ist ein wichtiger Spieler für uns”, betonte der Sportdirektor.
Endlich wieder gute Laune bei Borussia Dortmund! Nach der 6:0-Gala gegen Union folgte der 2:0-Sieg beim FC St. Pauli. Mit Trainer Niko Kovac sieht es aktuell sehr gut aus, was die sportliche Wende betrifft.
Während unter dem neuen Coach einige Spieler von Borussia Dortmund aufblühen, gibt es auch einige Verlierer. Einer von ihnen ist Jamie Gittens. Sportdirektor Sebastian Kehl packt über die aktuelle Situation des Youngsters aus. Kommt es im Sommer zum Abschied?
Borussia Dortmund: Kehl packt über gefrusteten Star aus
Der Erfolg ist endlich wieder da. Erstmals konnte Borussia Dortmund zwei Bundesliga-Siege in Folge einfahren. Mit Niko Kovac sieht es beim BVB wieder viel besser aus. Während Spieler wie Karim Adeyemi endlich zeigen, was sie drauf haben, bleibt einer hinter den Erwartungen zurück.
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Jamie Gittens ist zwar mit 15 Scorern in dieser Saison einer der besten Profis, aktuell ist er unter Kovac allerdings Bankdrücker. In den vergangenen beiden Spielen gab es nur wenige Minuten in der Schlussphase für den 20-Jährigen, dem das ganz und gar nicht gefällt.
„Man merkt ihm an, dass er gerade frustriert ist. Am Ende geht es aber um die Mannschaft – das weiß auch Jamie. Er ist dennoch unglaublich wichtig für den Klub, hat sich zum Unterschiedsspieler gemacht. Es tut uns aber gut, dass wir diese Konkurrenzsituation haben“, sagte Kehl nach der St. Pauli-Partie.
Folgt im Sommer der Abschied?
Aktuell haben Maximilian Beier und Adeyemi den Vorrang vor Gittens. Der junge Brite konnte seit der Ankunft von Kovac kaum überzeugen und sitzt seitdem bei Borussia Dortmund deshalb nur noch auf der Bank. In der Vergangenheit gab es immer wieder Gerüchte über einen Abschied im Sommer. Geht es in den kommenden Wochen und Monaten so weiter, könnte es tatsächlich zur Trennung kommen.
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Die Interessentenliste für Gittens ist lang. Mehrere Premier-League-Vereine wie Arsenal, Chelsea und Tottenham wären bereit, eine hohe Ablöse zu zahlen. Ein Abschied würde realistischer werden, wenn der BVB die Champions League verpasst. Denn dann fehlen auch die wichtigen Einnahmen, die mit einem Gittens-Transfer wieder hereinkommen würden.
Borussia Dortmund kommt im CL-Heimduell gegen Lille lediglich zu einem 1:1. Eine Entscheidung des Schiedsrichters verärgert nach dem Spiel die BVB-Führung.
Dortmund – Borussia Dortmund muss um den Einzug ins Champions-League-Viertelfinale zittern – zumindest die Ausgangslage vor dem Achtelfinal-Rückspiel ist nicht optimal. Am Dienstagabend (4. März) kam der BVB im Heimspiel gegen Lille trotz eines Traumtores von Karim Adeyemi nur zu einem 1:1.
Aufregung gab es nach Schlusspfiff um Schiedsrichter José Sanchez Martinez. Besonders eine Entscheidung des Spaniers erzürnte Sportdirektor Sebastian Kehl und Trainer Niko Kovac – die womöglich maßgeblichen Einfluss auf die Schlussphase hätte haben können.
Nach CL-Remis gegen Lille: BVB ärgert sich über Schiedsrichter-Entscheidung
In der 83. Minute wurde Neuzugang Daniel Svensson unsanft von Lilles André Gomes von den Beinen geholt. In der Zeitlupe ist zu erkennen, wie der 23-jährige Linksverteidiger von hinten heftig an der Achillessehne und unteren Wade getroffen wird, sich anschließend das Knie verdreht und verletzt liegen bleibt.
Der Referee erkannte das Foul, beließ es jedoch lediglich bei einer Ermahnung für Gomes – zum großen Ärger auf der BVB-Bank. Kehl forderte den Schiedsrichter vehement auf, sich die Szene selbst noch einmal am Monitor anzuschauen, doch dazu kam es nicht. Im Hintergrund checkte der VAR zwar das Foul auf eine mögliche Rote Karte, doch sah das Einsteigen nicht als heftig genug an. So kam Gomes gänzlich ohne Karte davon – und dem BVB wurde eine mögliche Überzahl in den letzten Minuten verwehrt.
BVB-Trainer Kovac: „Schon eine Rote Karte“
„Es wurde überprüft, aber ich hätte mir gewünscht, dass der Schiedsrichter es selbst nochmal sieht. Ich finde, so wie die Szene war, war sie überprüfungswert“, sagte Kehl nach Schlusspfiff angefressen in der Mixed-Zone.
Trainer Kovac ging sogar noch weiter: „Natürlich sehr unglücklich und total unabsichtlich. Aber er ist schon oberhalb des Sprunggelenks, er zieht ihm – im Grunde genommen – die Achillessehne bis zum Sprunggelenk runter. Das ist meines Erachtens schon eine Rote Karte“, erklärte der 53-Jährige.
Neben dem Ärger über den nicht gegebenen Platzverweis kommt nun auch noch die Sorge um Svensson. Der Schwede könnte sich bei der Aktion schwerer verletzt haben. „Wir müssen schauen, was bei der Untersuchung herauskommt“, erklärte Kovac. (LuHa)
Dem BVB droht nach dem Achtelfinal-Spiel in der Champions League gegen Lille der Ausfall eines Neuzugangs. Sportdirektor Sebastian Kehl kritisiert dafür auch den Schiedsrichter.
Nicht nur der vergebene Sieg im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den OSC Lille hat zu Ärger bei Borussia Dortmund geführt. Auch ein Tritt gegen Winter-Neuzugang Daniel Svensson erzürnte Sportdirektor Sebastian Kehl nach dem 1:1 (1:0) am Dienstagabend. Der Schwede musste in der Schlussphase ausgewechselt werden, nachdem ihn André Gomes in die Hacken getroffen hatte.
“So wie die Aktion war, hätte er sie auf jeden Fall überprüfen sollen. Das hat er am Ende nicht getan”, kritisierte Kehl Schiedsrichter José Sanchez Martinez. Das Foul war vom Videoschiedsrichter auf eine mögliche Rote Karte hin untersucht worden. Der erst kurz zuvor eingewechselte André Gomes erhielt aber nicht einmal Gelb.
Svensson wohl am Knie verletzt
Svensson knickte bei der Aktion um und verletzte sich letztlich wohl am Knie. “Wir müssen schauen, was bei der Untersuchung heraus kommt”, sagte BVB-Coach Niko Kovac, der von “einem Zusammenprall” sprach. Allerdings befand Kovac auch: “Nichtsdestotrotz wäre das schon eher eine Gelbe oder Rote Karte gewesen.” Der Abwehrspieler Svensson war erst im Januar vom FC Nordsjaelland nach Dortmund gewechselt.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
In der Bundesliga zittert Borussia Dortmund um eine erneute Qualifikation für Champions League. Umso wichtiger wäre es, in der laufenden Saison international möglichst weit zu kommen. Es geht um viel Geld – und darum, die nationale Konkurrenz abzuwehren.
Lars Ricken war weit davon entfernt, euphorisch zu werden. „Wir haben Siege gefordert. Wir haben jetzt in zwei Spielen zwei Erfolge eingefahren“, sagte der Geschäftsführer Sport von Borussia Dortmund nach dem 2:0 beim FC St. Pauli vom Samstag. Insofern hätte die Mannschaft „abgeliefert“ – nicht mehr und nicht weniger, so Ricken.
Jeglicher Kommentar, der auch nur ansatzweise überschwänglich geklungen hätte, wäre deplatziert gewesen. Es war schließlich das erste Mal in der laufenden Saison, dass der BVB zwei Bundesligaspiele in Folge gewinnen konnte – am bereits 24. Spieltag. Das verdeutlicht, wie enttäuschend die laufende Spielzeit für den nach Bayern München umsatzstärksten deutschen Verein bislang verlaufen ist. Und der Pflichtsieg beim Aufsteiger bringt den Tabellenzehnten seinem Minimalziel, der erneuten Qualifikation für die Champions League, auch nur minimal näher. „Wir pirschen uns ran, und jetzt geht es im Tunnelblick weiter“, erklärte Ricken. Das Motto müsse lauten: „Scheuklappen auf und nächstes Spiel.“
Die kommende Partie ist vor dem Hintergrund der tristen Gegenwart für die Zukunft besonders wichtig. Am Dienstag geht es im Hinspiel des Achtelfinales in der Königsklasse gegen den OSC Lille (21 Uhr/Prime Video und im WELT-Liveticker). Und weil es nicht unwahrscheinlich ist, dass den Dortmundern in der kommenden Saison die große europäische Bühne verwehrt bleiben könnte, sind die Einnahmen aus der aktuellen Spielzeit in der Champions League umso bedeutsamer für die Ausgestaltung der Zukunft. Sollten Umbauarbeiten am Team vorgenommen werden, dürfte dies einiges kosten.
Einnahmen von bis zu 110 Millionen Euro
Die Champions League ist für den BVB eine Cashcow, von der der Verein in den vergangenen Jahren sehr gut gelebt hat. Denn selbst wenn es in der Bundesliga in der vergangenen Saison nur zum fünften Platz gereicht hat und diesmal am Ende sogar eine noch schlechtere Platzierung drohen könnte – international ist der Klub eine starke Marke.
Was den Klub-Koeffizienten des europäischen Verbandes Uefa angeht, der die Spielstärke der einzelnen Vereine vergleicht und somit Auswirkungen auf die Gelder aus dem Marketingpool hat, liegt der BVB auf Rang sieben. Zwar mit deutlichem Rückstand auf die Bayern (Platz drei), aber unverändert vor dem Deutschen Meister Leverkusen (Platz neun). Das hat damit zu tun, dass die Dortmunder in den vergangenen Jahren Dauergast in diesem Wettbewerb waren und deshalb von der Fünf-Jahres-Wertung profitierten.
Das ließ und lässt Einnahmen sprudeln. Allein in der vergangenen Saison, als das Finale erreicht werden konnte, flossen rund 120 Millionen Euro an Prämien und Zuwendungen aus dem Marketingpool an den BVB. Zuschauereinnahmen kamen noch hinzu.
In der laufenden Spielzeit könnte dies wegen des ausgeweiteten Formats ebenfalls geschafft werden – selbst wenn die Dortmunder nicht ganz so weit kommen sollten. Bereits durch das Erreichen des Achtelfinales dürften bereits etwa 110 Millionen Euro aus den verschiedenen Einnahmefeldern sicher sein. Sollte sich die Mannschaft von Niko Kovac gegen den aktuell Tabellenfünften der Ligue 1 durchsetzen, könnten weitere 12,5 Millionen Euro allein an Prämien verbucht werden.
Die Dortmunder setzen deshalb vor allem auf die internationale Karte. „Wir haben eine Riesenchance, uns für die besten Acht in Europa zu qualifizieren“, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl – wohl wissend, dass ein Weiterkommen vor allem seine Arbeit sehr erleichtern könnte. Es würde den Spielraum auf dem Transfermarkt vergrößern – und möglicherweise auch helfen, ein Jahr ohne Teilnahme an der Königsklasse zu kompensieren.
„Der BVB hält auch zwei Jahre ohne Champions League aus“, hatte der im November scheidende Klubchef Hans-Joachim Watzke vor einigen Wochen gesagt. Eine taktisch motivierte Aussage: Denn die nationale Konkurrenz könnte dem BVB den Rang ablaufen. Rein wirtschaftlich könnten die Einnahmeverluste durch Transfers kompensiert werden. Außerdem nehmen die Dortmunder nach Saisonende auch noch an der Fifa-Klub-WM in den USA teil. Dort soll es eine Antrittsgage von 50 Millionen Euro geben.
Ein wichtiger Aspekt ist allerdings die Auswirkung auf die Strahlkraft des Vereins, die sich auf dem zunehmend globalisierten Markt in erster Linie an einer erfolgreichen Performance in der Champions League speist. Vor diesem Hintergrund wäre es von großer Bedeutung, weit zu kommen.
Leicht wird dies jedoch nicht. „Lille ist ein unangenehmer Gegner, der defensiv sehr stark ist“, sagte Kehl über die Franzosen, die sich bereits in der Liga-Phase als Favoritenschreck erwiesen haben. Die Mannschaft von Trainer Genesio Bruno hat zu Hause Titelverteidiger Real Madrid (1:0) geschlagen, bei Atlético Madrid 3:1 und beim FC Bologna 2:1 gewonnen sowie am letzten Vorrundenspieltag Feyenoord Rotterdam mit 6:1 aus dem eigenen Stadion gefegt. „Wir wissen, was auf uns zukommt. Aber unser Stadion wird brennen“, sagte BVB-Verteidiger Nico Schlotterbeck.
Cheftrainer Niko Kovac von Borussia Dortmund setzt in seinen ersten Wochen auf eine klare Stammformation. Ein Shootingstar des BVB aus der Hinrunde blieb zuletzt außen vor. Laut Sportdirektor Sebastian Kehl kommt bereits erster Frust auf.
Jamie Gittens ist mit seiner derzeitigen Rolle als Ersatzspieler bei Borussia Dortmund alles andere als zufrieden.
“Man merkt ihm an, dass er gerade frustriert ist”, wird BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl nach dem 2:0-Sieg beim FC St. Pauli von “Bild” zitiert: “Am Ende geht es aber um die Mannschaft – das weiß auch Jamie.”
Der junge Engländer zählte bislang zu den wenigen Lichtblicken in der schwarz-gelben Mannschaft, elf direkte Torbeteiligungen konnte er in der laufenden Bundesliga-Saison beisteuern. In der Champions League gelangen ihm zudem vier Tore. Hinter Top-Stürmer Serhou Guirassy ist der 20-Jährige somit der zweitbeste Scorer im Team.
BVB-Star Gittens in “ein Loch” gefallen
Doch nach zwei schwachen Auftritten gegen den VfB Stuttgart (1:2) und den VfL Bochum (0:2) verlor er jüngst seinen Stammplatz auf der offensiven Außenbahn. Gegen Bochum legte er sich nach seiner Auswechslung sogar aus Frust mit den mitgereisten BVB-Fans an.
Trainer Niko Kovac gab in der Folge stattdessen Maximilian Beier und Karim Adeyemi auf den Flügeln den Vortritt, gegen Union Berlin (6:0) und St. Pauli (2:0) kam Jamie Gittens so nur in den Schlussminuten nach Einwechslung in die Partie.
Kehl betonte zugleich, dass Gittens auch weiterhin “unglaublich wichtig für den Klub” sei, der Stürmer habe “sich zum Unterschiedsspieler” entwickelt. “Es tut uns aber gut, dass wir diese Konkurrenzsituation haben.”
Vor der Partie gegen die Hamburger hatte Niko Kovac auf der Pressekonferenz betont, er sei froh “auf dieser Position vier gleich gute Spieler” zur Verfügung zu haben. Auch Julien Duranville pocht auf Einsatzminuten. Gittens habe aber in der laufenden Saison viele Spiele gemacht, “da kann es sein, dass man mal in ein Loch fällt”.
Seine letzte Torbeteiligung gelang Jamie Gittens bei der 2:4-Pleite Mitte Januar gegen Holstein Kiel.
Der BVB hat erstmals in der laufenden Bundesliga-Saison zwei Siege am Stück geschafft. Doch Sebastian Kehl mahnt zur Vorsicht.
Hamburg – Der BVB-Sieg beim FC St. Pauli (2:0) hält die Westfalen im Rennen um die internationalen Plätze. Rang sechs ist nach 24 Spielen drei Punkte entfernt. Das Ziel bleibt aber das Erreichen der Champions League, auch wenn Sebastian Kehl sich auf Nachfrage dazu lieber vorsichtig äußerte.
BVB-Ansage von Sebastian Kehl nach St. Pauli: „Spielt überhaupt keine Rolle“
„Also ich gucke im Moment wenig auf die Tabelle – ganz ehrlich. Ob wir jetzt auf Zehn stehen, spielt überhaupt keine Rolle. Ja, es ist alles ein bisschen enger zusammengerückt“, erklärte der Sportdirektor des BVB nach dem Spiel in der Mixed Zone auch gegenüber RUHR24.
Kehl betonte: „Unser Ziel ist vor allem, durch unsere Spiele, durch unsere Ergebnisse unsere Situation zu beeinflussen. Alles andere werden wir sehen.“ Diese Einstellung des 45-Jährigen ist nachvollziehbar. Schließlich wartet auf Borussia Dortmund im Saisonendspurt ein schweres Programm.
BVB steht in der Bundesliga vor einem schweren Programm
Die Schwarz-Gelben müssen unter anderem noch zu den direkten Konkurrenten nach Leipzig und Freiburg. Zudem gastiert der BVB auch noch beim FC Bayern München und Bayer Leverkusen.
„Daher machen wir trotzdem genauso weiter, Schritt für Schritt. (…) Aber wir werden einen Teufel tun und jetzt in irgendeiner Form wieder den Blick voraus wagen. Weil wir uns einfach auch versprochen haben, jeden kleinen Schritt zu gehen“, kündigte Kehl an.
BVB steht defensiv stabiler, überzeugt aber noch zu selten offensiv
Die jüngsten Ergebnisse geben Anlass zur Hoffnung, dass Borussia Dortmund sich in der schwächsten Bundesliga-Saison seit zehn Jahren endlich stabilisiert. In den jüngsten fünf Pflichtspielen stand hinten viermal die Null.
Allerdings tut sich der BVB im Offensivspiel noch häufig schwer. Das zeigte auch das Gastspiel auf St. Pauli erneut. Im ersten Durchgang waren die Kiezkicker sogar etwas gefährlicher als die Borussia, die nach der Pause nur dank ihrer Effizienz den Sieg holte. Denn viele Chancen gab es nicht.
Gegen den VfL Bochum (0:2) und im Rückspiel gegen Sporting Lissabon (0:0) blieben die Westfalen sogar gänzlich ohne eigenes Tor. Die nächste Chance, offensiv Fortschritte zu zeigen, hat der BVB am Dienstag (4. März) in der Champions League gegen LOSC Lille.
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+++ Update, 2. März, 14:45 Uhr: Sebastian Kehl bestätigt: Gittens ist sichtlich frustriert +++
Bei Nuri Sahin war er noch gesetzt. Nun ist Jamie Gittens unter Niko Kovac nur noch Ergänzungsspieler bei Borussia Dortmund und das frustriert den jungen Flügelspieler.
Laut der “Bild” äußerte sich Sportdirektor Sebastian Kehl nach dem 2:0-Auswärtssieg gegen den FC St. Pauli über den 20-Jährigen: “Man merkt ihm an, dass er gerade frustriert ist. Am Ende geht es aber um die Mannschaft – das weiß auch Jamie. Er ist dennoch unglaublich wichtig für den Klub, hat sich zum Unterschiedsspieler gemacht. Es tut uns aber gut, dass wir diese Konkurrenzsituation haben.”
In der Bundesliga stand er zuletzt bei der 0:2-Niederlage in Bochum in der Startelf. Seitdem kam er nur für Kurzeinsätze gegen Union Berlin (6:0) und St. Pauli auf den Rasen. Der BVB gewann beide Spiele zu Null.
Wettbewerbsübergreifend steht der Engländer bei 36 Einsätzen in denen er elf Tore und vier Assists zum Teamerfolg beifügte. Sein Vertrag läuft noch bis 2028. Als er zum Anfang der Saison für Furore sorgte, wurde der Engländer schnell als teurer Abgang im dreistelligen Millionenbereich gehandelt.
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+++ Update, 26. Februar, 14:11 Uhr: Emre Can darf offenbar doch auf Vertragsverlängerung hoffen +++
Emre Can gehört zweifellos zu den Gewinnern bei Borussia Dortmund unter dem neuen Trainer Niko Kovac. Seit der Kroate Anfang Februar beim BVB übernommen hat, spielt der Kapitän in der Innenverteidigung so stark, dass nun sogar eine Vertragsverlängerung über 2026 hinaus im Raum steht.
Wie die “Bild” berichtet, findet gerade ein Umdenken in der Führungsriege des BVB statt. Während man bis vor wenigen Wochen einen Verkauf des 31-Jährigen favorisiert habe, sei man nun offenbar dazu bereit, über eine Verlängerung des Kontrakts nachzudenken.
Allerdings gebe es eine Voraussetzung dafür. Nur wenn die Dortmunder, derzeit auf Platz zehn der Tabelle, noch die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb schaffe, habe Can Chancen zu bleiben. Der Rückstand auf die Champions-League-Plätze beträgt bereits sieben Punkte, auf Platz sechs sind es aktuell sechs Zähler.
+++ Update, 20. Februar, 09:55 Uhr: Topklub bastelt wohl an Adeyemi-Transfer +++
Verabschiedet sich Karim Adeyemi schon bald aus Dortmund? Laut Transferinsider Fabrizio Romano bastelt Juventus Turin an einer Verpflichtung des Flügelspielers.
“Adeyemi hat den Berater gewechselt und Juve hat ihn für den Juli angerufen”, erklärte Romano bei “Viva El Futbol”.
Bereits im vergangenen Winter wurde immer wieder über einen Abgang des 23-Jährigen spekuliert, Hauptziel war dabei allerdings die SSC Neapel.
Deren Sportdirektor Giovanni Manna sagte später, man sei sich prinzipiell mit dem BVB einig gewesen. Der Deal scheiterte aber, weil der gebürtige Münchner nicht zu Napoli wechseln wollte und erst überzeugt werden musste.
Adeyemis Vertrag bei der Borussia läuft noch bis 2027.
+++ Update, 18. Februar, 11:55 Uhr: BVB strebt offenbar Trennung von Reyna an +++
Angesichts der sportliche Misere scheint sich Borussia Dortmund nach der Saison von einigen Profis trennen zu wollen. Die “Ruhrnachrichten” bringen in diesem Zusammenhang Namen wie Emre Can, Salih Özcan, Niklas Süle, Pascal Groß oder Marcel Sabitzer ins Spiel.
Vor dem Aus beim BVB steht demnach auch Giovanni Reyna. Hinsichtlich des als hochveranlagt geltenden US-Amerikaners, der in seiner Entwicklung seit geraumer Zeit stagniert, seien die Verantwortlichen “mittlerweile mit der Geduld am Ende”, eine Trennung werde trotz Vertrags bis 2026 angestrebt.
In dieser Saison kommt Reyna wettbewerbsübergreifend auf 16 Einsätze, drei davon von Beginn an. Dabei gelangen ihm zwei Tore. Allerdings verpasste der 22-Jährige auch zwei Monate wegen einer Leistenzerrung.
Der in England geborene Sohn des früheren Bundesliga-Profis Claudio Reyna und der ehemaligen US-Nationalspielerin Danielle Egan steht seit 2019 beim BVB unter Vertrag, war in der vergangenen Rückrunde an Nottingham Forest ausgeliehen. In England konnte er sich jedoch nicht in den Vordergrund spielen. Für die Profis der Schwarz-Gelben absolvierte er bislang 137 Pflichtspiele, in denen er 19 Tore erzielte.
+++ Update, 17. Februar, 09:38 Uhr: Wettbieten um Jamie Gittens deutet sich wohl an +++
Ein möglicher Abgang von BVB-Star Jamie Gittens könnte für den Sommer 2025 wohl ein ernsthaftes Thema werden.
Laut “Bild” könnte sich dabei für die Dortmunder der nächste Abgang für eine Ablösesumme im dreistelligen Millionenbereich abzeichnen.
Im Bericht ist von einem möglichen Wettbieten der englischen Topklubs FC Chelsea, FC Arsenal und Tottenham Hotspur die Rede, die wohl allesamt Interesse am Dortmunder Offensiv-Juwel haben.
Gittens‘ Vertrag in Dortmund läuft noch bis zum 30. Juni 2028. Einst wurde der gebürtige Londoner bei Manchester City und beim FC Reading ausgebildet, bevor er im Sommer 2022 zum BVB wechselte.
In der laufenden Saison steuerte Gittens für die Borussia bei 33 Pflichtspiel-Einsätzen immerhin schon elf Tore und fünf Vorlagen bei.
+++ Update, 10. Februar, 12:11 Uhr: Matthäus-Kritik an Brandt – “Entwicklung bei ihm stehen geblieben +++
Nach der kürzlichen 1:2-Heimpleite von Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart steht BVB-Star Julian Brandt in der Kritik.
“Ein Talent darf alle fünf Spiele mal überragend spielen und das macht er. Aber die Entwicklung ist bei ihm stehen geblieben”, fällte Rekordnationalspieler Lothar Matthäus bei “Sky” ein hartes Urteil über den 28-Jährigen und erklärte, dass Brandt für ihn immer noch ein Talent sei.
Vor allem eine Brandt-Szene im Spiel des BVB gegen Stuttgart erzürnte Matthäus. In der Nachspielzeit verzog Brandt einen Freistoß aus aussichtsreicher Position völlig, reagierte darauf aber kaum.
“Der muss doch ein Zeichen an die Gelbe Wand setzen und sich sagen: ‘Hey, habe ich das jetzt so verbockt?’. Ich habe D-Jugend trainiert. Ein Zehnjähriger ärgert sich mehr als ein Julian Brandt und das darf nicht sein. Meine Spieler haben sich geärgert, wenn sie verkackt haben. Brandt hat sich nicht geärgert”, sagte Matthäus.
Zusammenfassend meinte der 63-Jährige, dass er von Brandt “ein bisschen enttäuscht” sei, weil “er aus seinem Talent viel zu wenig gemacht hat”.
Die BVB-Ikone Kevin Großkreutz hat nach der Heimpleite gegen den VfB Stuttgart (1:2) recht deutliche Kritik an den aktuellen Stars seines Ex-Klubs geäußert.
Besonders Jungstar Jamie Gittens bekam heftige Worte vom 36-Jährigen zu hören. “Wenn er einen guten Tag hat, ist er ein Weltklassespieler, wenn nicht, dann kann er bei uns in der Westfalen-Liga spielen”, kritisierte Großkreutz, der für den SV Wacker Obercastrop in der Westfalenliga 2 kickt, im Podcast “Viertelstunde Fußball” die Inkonstanz des 20-jährigen Engländers.
Großkreutz bemängelte das “Rauf und Runter” in den Leistungen des BVB-Talents, das aber dennoch bereits elf Tore und fünf Vorlagen in der laufenden Saison auf seinem Konto hat.
+++ Update, 8. Februar, 18:15 Uhr: Verträge von Star-Trio sollen wohl nicht verlängert werden +++
Mit der Ankunft von Niko Kovac begann beim BVB eine neue Zeitrechnung.
Unter dem neuen Trainer soll das kriselnde Bundesliga-Schwergewicht wieder in die Spur finden. Die Heimpremiere gegen den VfB Stuttgart (1:2) ging derweil nach hinten los.
Ziel für die alles andere als zufriedenstellend verlaufende Saison ist weiterhin die Qualifikation für die Champions League. In der kommenden Saison soll dann wieder mit neuem Elan angegriffen werden – und mit großer Wahrscheinlichkeit auch mit anderem Personal.
BVB betrogen? Kovac hadert mit Schiri-Entscheidungen
Mit Linksverteidiger Daniel Svensson vom FC Nordsjaelland und Mittelfeldspieler Carney Chukwuemeka vom FC Chelsea kamen zum Ende der Wintertransferphase bereits zwei ambitionierte Neuzugänge per Leihe mit Kaufpflicht bzw. Kaufoption. Im Sommer dürfte sich gerade auch auf der Abgangsseite einiges tun.
Durch die anhaltende Krise sollen die Verträge eines Star-Trios derzeit nicht verlängert werden. Wie die “Sport Bild” berichtet, handelt es sich dabei um Emre Can, Niklas Süle und Julian Brandt.
Alle drei Großverdiener besitzen noch bis 2026 gültige Arbeitspapiere, könnten folglich nur noch im Sommer zu marktgerechten Preisen abgegeben werden. Unter Kovac sollen vorherige Absprachen aus der Zeit unter Vorgänger Nuri Sahin keine Rolle mehr spielen und alles neu bewertet werden.
Auch interessant: Borussia Dortmund: Böser Seitenhieb gegen gefeuerten Sven Mislintat
+++ Update, 7. Februar, 18:41 Uhr: Duranville-Leihe zu Besiktas? BVB reagierte angeblich sehr deutlich +++
Dortmunds Shootingstar Julien Duranville war zuletzt während der Winter-Transferperiode wohl heiß begehrt. Wie die “Bild” berichtet, soll der BVB zahlreiche Transferanfragen für den 18-jährigen Belgier abgelehnt haben.
Unter anderem soll auch der türkische Topklub Besiktas Istanbul angefragt haben bezüglich einer Leihe mit anschließender Kaufoption. Allerdings soll dieses Modell für die BVB-Bosse überhaupt nicht infrage gekommen sein.
BVB-Fans in Sorge um “Tullbergs Lebenswerk”
Immerhin winken dem Teenager nach dem Abgang von Donyell Malen zu Aston Villa im Frühjahr regelmäßige Einsätze in Dortmund. In der laufenden Saison durfte das Toptalent 13 Mal für die BVB-Profis in Pflichtspielen ran. Dabei gelang ihm je ein Tor sowie eine Vorlage.
+++ Update, 6. Februar, 07:46 Uhr: Napoli-Boss packt aus: Adeyemi-Transfer stand kurz bevor +++
Wie nah war Karim Adeyemi an einem Wechsel von Borussia Dortmund zur SSC Napoli?
Wie Giovanni Manna, Sportdirektor des Tabellenführers nun offenbarte, wohl sehr nah. “Was ich bestätigen kann ist, dass wir mit Borussia Dortmund einen Vertragsentwurf wegen Adeyemi ausgehandelt hatten”, sagte der 36-Jährige auf einer Medienrunde.
Der Flügelstürmer sollte der Nachfolger des abgewanderten Kvicha Kvaratskhelia werden. “Wir waren dort, wir haben geredet, aber der Spieler war sich nicht sicher. Er wollte nicht im Januar zu uns wechseln, wir wollten nicht darauf bestehen”, erklärt Manna weiter.
Deshalb nahmen die Süditaliener Abstand von der Verpflichtung. “Alle Spieler, die seit Sommer gekommen sind, wollten unbedingt nach Napoli kommen. Wenn ich dich überzeugen muss, auf diesem Niveau zu Napoli zu gehen, bist du keiner für uns.”
+++ Update, 5. Februar, 17:18 Uhr: Rückkehr von Ex-Coach Edin Terzic? Bosse waren wohl uneinig +++
Bevor sich Borussia Dortmund für Niko Kovac als neuen Trainer entschied, stand wohl auch eine mögliche Rückkehr von Ex-Coach Edin Terzic im Raum.
Laut “Sport Bild” soll sich vor allem der Technische Direktor Sven Mislintat für ein Comeback des 42-Jährigen ausgesprochen haben.
Allerdings stand er mit der Einschätzung, dass Terzic der richtige Mann für den BVB sei, intern wohl alleine da. Für die anderen Verantwortlichen Lars Ricken und Sebastian Kehl sein eine Terzic-Rückkehr dem Bericht nach sogar ein “Ding der Unmöglichkeit” gewesen, weshalb diese Spur auch nie besonders heiß geworden sei
Terzic führt den BVB in der Vorsaison ins Finale der Champions League, dennoch entschied man sich anschließend für getrennte Wege. Seitdem wartet er auf eine neue Aufgabe als Coach.
Sein schon damals großer Fürsprecher Mislintat dürfte nun wohl auch kurz davor stehen, seinen Platz räumen zu müssen, da er vor allem mit Sportdirektor Kehl ein schwieriges Verhältnis haben soll.
+++ Update, 5. Februar, 11:00 Uhr: Mit dem Kopf nicht mehr beim BVB: Kehl kritisiert Malen +++
Sebastian Kehl hat Donyell Malen nach dessen Wechsel zu Aston Villa kritisiert. Malen sei “nicht mehr wirklich mit dem Kopf bei Borussia Dortmund”, gewesen, sagte Kehl. “Und wir wissen alle, dass es dann auch nicht mehr zu Leistungen führt. In der Verfassung, in der er sich am Ende präsentiert hat, war der Transfer eine gute Lösung.” Der 26-Jährige sei “nicht mehr dahin gekommen, wo er mal war”, betonte der BVB-Sportdirektor.
Man habe auf der Position eigentlich niemanden mehr abgeben wollen, betonte Kehl.
“Das Angebot hat sich aber irgendwann in eine Dimension entwickelt, wo wir drüber nachdenken mussten. Der Spieler hat uns auch klar zu verstehen gegeben, dass er auch aufgrund seiner Vertragslaufzeit etwas Neues machen möchte“, so Kehl weiter. Malen wechselte schließlich Mitte Januar für 25 Millionen Euro zu Aston Villa.
+++ Update, 3. Februar, 19:18 Uhr: Fix! BVB holt Keeper Ramaj – direkte Leihe nach Kopenhagen +++
Borussia Dortmund hat am Deadline Day mit Diant Ramaj einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der frühere Heidenheimer und Frankfurter wechselt von Ajax Amsterdam zurück in die Bundesliga.
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In Dortmund unterschrieb der 23-Jährige einen Vertrag bis zum Sommer 2029 und wird umgehend nach Dänemark zum FC Kopenhagen weiterverliehen.
Endlich wieder gute Laune bei Borussia Dortmund! Nach der 6:0-Gala gegen Union folgte der 2:0-Sieg beim FC St. Pauli. Mit Trainer Niko Kovac sieht es aktuell sehr gut aus, was die sportliche Wende betrifft.
Während unter dem neuen Coach einige Spieler von Borussia Dortmund aufblühen, gibt es auch einige Verlierer. Einer von ihnen ist Jamie Gittens. Sportdirektor Sebastian Kehl packt über die aktuelle Situation des Youngsters aus. Kommt es im Sommer zum Abschied?
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Jamie Gittens ist zwar mit 15 Scorern in dieser Saison einer der besten Profis, aktuell ist er unter Kovac allerdings Bankdrücker. In den vergangenen beiden Spielen gab es nur wenige Minuten in der Schlussphase für den 20-Jährigen, dem das ganz und gar nicht gefällt.
„Man merkt ihm an, dass er gerade frustriert ist. Am Ende geht es aber um die Mannschaft – das weiß auch Jamie. Er ist dennoch unglaublich wichtig für den Klub, hat sich zum Unterschiedsspieler gemacht. Es tut uns aber gut, dass wir diese Konkurrenzsituation haben“, sagte Kehl nach der St. Pauli-Partie.
Folgt im Sommer der Abschied?
Aktuell haben Maximilian Beier und Adeyemi den Vorrang vor Gittens. Der junge Brite konnte seit der Ankunft von Kovac kaum überzeugen und sitzt seitdem bei Borussia Dortmund deshalb nur noch auf der Bank. In der Vergangenheit gab es immer wieder Gerüchte über einen Abschied im Sommer. Geht es in den kommenden Wochen und Monaten so weiter, könnte es tatsächlich zur Trennung kommen.
Mehr Nachrichten für dich:
Die Interessentenliste für Gittens ist lang. Mehrere Premier-League-Vereine wie Arsenal, Chelsea und Tottenham wären bereit, eine hohe Ablöse zu zahlen. Ein Abschied würde realistischer werden, wenn der BVB die Champions League verpasst. Denn dann fehlen auch die wichtigen Einnahmen, die mit einem Gittens-Transfer wieder hereinkommen würden.