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    Werder Bremens U23 kassiert unglückliche Pleite gegen


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    Das Tor von Ethan Kohler reichte nicht. Werder Bremens U23 hat gegen den VfB Oldenburg verloren.
    Das Tor von Ethan Kohler reichte nicht. Werder Bremens U23 hat gegen den VfB Oldenburg verloren. © IMAGO/Oliver Baumgart

    Die U23 des SV Werder Bremen hat das Regionalliga-Spiel am Donnerstagabend gegen den VfB Oldenburg knapp verloren. So lief das Spiel.

    Bremen – Die U23 des SV Werder Bremen muss den ersten Dämpfer im neuen Jahr hinnehmen. Gegen einen formstarken VfB Oldenburg haben die Grün-Weißen am Donnerstagabend im Stadion „Platz 11“ mit 1:2 (1:1) verloren. Obwohl der SVW keine schlechte Leistung zeigte, ging der Sieg für abgezockte Niedersachsen in Ordnung.

    Werder Bremens U23 gerät nach Torwart-Patzer gegen VfB Oldenburg früh in Rückstand

    Nach ereignisarmen Anfangsminuten ging der VfB Oldenburg aus dem Nichts in Führung. Ein Distanzschuss von Adem Podrimaj rutschte SVW-Keeper Spyros Angelidis unglücklich durch, der sich sofort nach dem Einschlag an den Kopf fasste (10.). Das Spiel blieb weiterhin zerfahren, doch Ethan Kohler glich nach einer Ecke per schönem Kopfball noch während der ersten Halbzeit aus (28.).

    Werder Bremen war zu Beginn der zweiten Halbzeit die aktivere Mannschaft und kam immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen. Etwas Zählbares sprang dabei aber zunächst nicht heraus. Im Gegenteil: Plötzlich lag der Ball im Werder-Tor. Vjekoslav Taritas war frei durch und überlupfte Angelidis cool (62.). Die Grün-Weißen brauchten ein paar Momente, um sich von diesem Schock zu erholen. In der Schlussphase hatte Kohler noch einmal die große Ausgleichs-Chance, doch sein Kopfball wurde auf der Linie geblockt (87.). So blieb es bei der letztlich unglücklichen Niederlage. Für die Hanseaten geht es am 8. März (15 Uhr) gegen den SV Meppen weiter. (fwa)

    Weiter mit dem Liveticker:

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Schluss! Werder verliert knapp

    Werder Bremens U23 im DeichStube-Liveticker gegen VfB Oldenburg. Alle News, Tore und Highlights vom Regionalliga-Spiel heute live im Live-Ticker. Aktueller Spielstand: 2:1 für Oldenburg.

    >>>LIVETICKER AKTUALISIEREN<<<

    21 Uhr: Schluss! Werder verliert knapp und unglücklich gegen den VfB Oldenburg.

    90.+4 Min: Noch einmal Freistoß in aussichtsreicher Position für Werder … doch der Schiedsrichter pfeift Offensivfoul.

    90.+3 Min: Werder schnürt Oldenburg ein, doch die Bremer kommen gegen den Oldenburger Block nicht hindurch.

    90.+1 Min: Der eingewechselte Asante setzt sich stark durch, sein Zuspiel auf Opitz ist aber zu ungenau und trudelt ins Aus.

    90.+1 Min: Es gibt fünf Minuten Nachspielzeit!

    87. Min: Werder setzt sich jetzt am Oldenburger Strafraum fest und kommt nach einer kurz ausgeführten Ecke zur nächsten dicken Chance. Einen Kopfball von Kohler können die Gäste auf der Linie zum nächsten Eckball klären. Der bringt aber nichts ein.

    82. Min: Nach dieser läuft Werder in einen Konter, den Polat mit einem taktischen Foul unterbindet. Gelbe Karte.

    81. Min: Nach einem Konter bringt Nankishi den Ball scharf vor das gegnerische Tor, wo Opitz einschussbereit gewesen wäre. Doch in letzter Sekunde spritzt ein Oldenburger dazwischen, der zur Ecke klärt.

    79. Min: Opitz kommt nach einem Zuspiel des eingewechselten Ostermanns nicht an den Ball. Abstoß.

    76. Min: Noch 15 Minuten und aktuell wirkt Oldenburg sehr stabil. Was geht noch für Werder?

    70. Min: Eine verunglückte Flanke von Polat landet auf der Latte. Der Oldenburger Keeper wäre aber da gewesen.

    68. Min: Plötzlich die große Chance zum Ausgleich! Nankishi flankt den Ball an den zweiten Pfosten, wo Lütke-Frie nicht mehr richtig an den Ball kommt und das Tor so verfehlt.

    67. Min: Werder wirkt etwas angeknockt. Seit dem Gegentreffer sind die Grün-Weißen nicht mehr gefährlich vor dem gegnerischen Tor aufgetaucht.

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: SVW wieder in Rückstand

    62. Min: Tor für Oldenburg! Plötzlich liegt Werder zurück! Nach einem Steckpass ist Taritas frei durch und überlupft den heraus eilenden Angelidis.

    62. Min: Angelidis kann eine gefährliche Flanke von links im Nachgreifen entschärfen.

    60. Min: Werder kontert brandgefährlich! Nankishi schickt Opitz auf die Reise, der einen Haken nach innen schlägt und sofort abzieht. Sein wuchtiger Schuss rauscht jedoch am langen Pfosten vorbei.

    58. Min: Gefährliche Ecke von Ehlers, der den Ball flach und scharf vor das Tor bringt. Ein Oldenburger kann gerade so klären. Der anschließende Eckball bringt dann keine Gefahr. Derweil wechselt Christian Brand erstmals. Dennis Lütke-Frie ersetzt Maik Lukowicz.

    56. Min: Oldenburg taucht nach einem Ballverlust von Opitz mal wieder in Werders Strafraum auf, kommt aber letztlich nicht zum Abschluss, sodass es mit Abstoß weitergeht.

    53. Min: Erste Gelbe Karte gegen Knystock, der Nankishi taktisch foult.

    49. Min: Opitz! Das Eigengewächs zieht noch einem Doppelpass aus 16 Metern volley ab, doch der Ball gerät zu zentral, sodass Peitzmeier den Abschluss sicher aufnehmen kann.

    47. Min: Erste gute Aktion von Werder! Ehlers bringt den Ball von der linken Seite scharf in den Sechzehner, wo Lukowicz um Haaresbreite verpasst. Schade!

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Die zweite Halbzeit läuft

    46. Min: Die zweite Halbzeit läuft!

    19.50 Uhr: Und dann ist Halbzeit! Werder konnte den Torwart-Patzer von Spyros Angelidis wettmachen und durch Ethan Kohler nach knapp einer halben Stunde ausgleichen. Für den zweiten Durchgang ist alles offen.

    43. Min: Opitz zieht rechts in den Strafraum, seine flache Hereingabe ist jedoch viel zu ungenau. Im Anschluss foult das Talent sogar noch seinen Gegenspieler, sodass es mit Freistoß Oldenburg weitergeht.

    39. Min: Opitz ist im Strafraum fast durch, doch der Ball verspringt dem Bremer Eigengewächs. Deichmann grätscht resolut dazwischen und holt sogar noch einen Einwurf für die Gäste heraus.

    37. Min: Das Spiel hat sich etwas beruhigt, Werder agiert wieder etwas abwartender.

    32. Min: Nächster Werder-Abschluss! Nach einer Balleroberung zieht Opitz links in den Sechzehner und zieht sofort ab. Der Ball rauscht etwa einen Meter am kurzen Pfosten vorbei.

    30. Min: Genau wie die Führung der Oldenburger, fällt auch der Ausgleich relativ überraschend.

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Ethan Kohler gleicht aus

    28. Min: Tooooor für Werder! Kohler gleicht aus! Nach einer Ecke steigt der Innenverteidiger am höchsten und köpft aus sechs Metern mustergültig ein.

    25. Min: Das Spiel ist weiterhin sehr zerfahren. Werder findet noch keine Mittel, um die Oldenburger Defensive dauerhaft unter Druck zu setzen.

    20. Min: Der Ball liegt im Oldenburger Tor! Ein erster Abschluss von Lukowicz wird noch pariert, doch der Abpraller landet bei Opitz, der die Kugel sicher im Kasten der Gäste unterbringt. Der Treffer zählt jedoch nicht, da Lukowicz wohl im Abseits stand.

    17. Min: Werder ist jetzt etwas aktiver, der klare Zug zum Tor fehlt aber noch nicht. Oldenburg steht defensiv bisher sehr stabil.

    13. Min: Auch wenn der VfB die etwas aktivere Mannschaft war, hatte sich das Tor nicht unbedingt angedeutet.

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Früher Rückstand

    10. Min: Tor für Oldenburg! Podrimaj bring die Gäste in Führung. Der Oldenburger fasst sich aus 20 Metern ein Herz und zieht wuchtig ab. Angelidis ist eigentlich da, doch dem Griechen rutscht der Ball unter dem Arm durch. Bitter!

    8. Min: Erste kleinere Druckphase von Oldenburg, die sich am Bremer Strafraum festsetzen. Doch der Abschluss vom VfB-Stürmer ist überhaupt keine Gefahr für das Werder-Tor, Abstoß.

    6. Min: Noch findet das Spiel zwischen den Strafräumen statt und ist in diesen Anfangsminuten sehr zerfahren.

    3. Min: Oldenburg bekommt die erste Ecke zugesprochen, doch die sorgt für keine Gefahr.

    2. Min: Werder versucht es über die rechte Seite, doch Schwarz hat seinen Gegenspieler gefoult. Freistoß Oldenburg.

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Das Spiel läuft

    1. Min: Der Ball rollt, Werder stößt an!

    18.59 Uhr: Der VfB hat übrigens lautstarke Unterstützung mitgebracht. Derweil betreten die Teams den Rasen.

    18.57 Uhr: In wenigen Minuten geht es los. Werder-Trainer Christian Brand erwartet ein „sehr interessantes Spiel“. Aufgrund der Tabellenkonstellation dürften die Bremer auch leicht als Favorit in die Begegnung gehen.

    18.45 Uhr: Obwohl Werder den Anschluss an die Spitzengruppe geschafft hat, ist Platz eins, der für die Aufstiegsrelegation reichen würde, ist in weiter Ferne. Havelse hat aktuell 15 (!) Zähler Vorsprung auf die Grün-Weißen.

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Jetzt ist die Aufstellung da

    18.35 Uhr: Moin aus der DeichStube! In 25 Minuten beginnt das Regionalliga-Spiel zwischen Werders U23 und dem VfB Oldenburg. Mit folgender Elf will Werder den nächsten Dreier einfahren: Angelidis – Wagner, Kohler, Röcker, Schulz – Opitz, Schwarz, Polat, Ehlers – Lukowicz, Nankishi. Auf der Ersatzbank sitzen zudem: Mielitz – Ostermann, Bellmann, Igboanugo, Kasper, Asante, Lütke-Frie und Götzelmann.

    Bremen – Es ist Englische Woche in der Regionalliga Nord und die U23 des SV Werder Bremen empfängt heute Abend (19 Uhr im DeichStube-Liveticker) im Stadion „Platz 11“ den VfB Oldenburg. Die Grün-Weißen sind mit zwei Siegen gegen den Hamburger SV II (4:1) sowie BW Lohne (3:1) perfekt ins neue Jahr gestartet. Mit 38 Zählern liegt der SVW vor diesem 24. Spieltag auf einem starken vierten Rang. Oldenburg ist jedoch ebenfalls hervorragend in das neue Fußball-Jahr gekommen. Die Niedersachsen haben ebenfalls beide Spiele gegen Jeddeloh II (4:0) und den SV Meppen (2:0) gewonnen. Der Live-Ticker zum Spiel startet hier gegen 18.30 Uhr mit der Bremer Startelf.



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  • Alexander Blessin im Sommer fast zu Schalke, jetzt gegen den BVB

    Alexander Blessin im Sommer fast zu Schalke, jetzt gegen den BVB


    Hamburg. Alexander Blessin trainiert Borussia Dortmunds nächsten Gegner St. Pauli. Weggefährte und Ex-BVB-Star Fredi Bobic mit einer Einschätzung.



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  • FC St. Pauli: Endet die Torflaute gegen den BVB?

    FC St. Pauli: Endet die Torflaute gegen den BVB?


    Der FC St. Pauli trifft das Tor nicht. Chancen erspielen sich die Hamburger. Die fehlende Treffsicherheit könnte das Ziel Bundesliga-Verbleib noch gefährden. Der Trainer gibt sich zuversichtlich.

    Der FC St. Pauli ist auf der Suche nach dem Tor. Vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Dortmund sind die Hamburger in den vergangenen drei Partien ohne Treffer geblieben und verloren die Spiele allesamt.

    Die Mannschaft habe sich eine Vielzahl von Chancen erarbeitet, meinte Trainer Alexander Blessin (51) bei der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Treffen gegen den BVB. «Jetzt geht es halt darum, diesen letzten Punkt noch zu finden.» Es gehe darum, ob der Ball an den Pfosten geht, ob er hereingeht, ob er hinausgeht.

    «Da geht es natürlich auch ums Selbstvertrauen von den Jungs. Und die holt man sich dann auch durch bestimmte Trainingsformen, durch Abschlüsse, um da einfach wieder ein gutes Gefühl zu bekommen», sagte Blessin.

    Das letzte Tor für den FC St. Pauli war ein Eigentor beim 1:1 gegen den FC Augsburg. Der letzte selbst geschossene Treffer war von Danel Sinani zum 3:0-Endstand gegen den 1. FC Union Berlin vor einem Monat.

    Es war der letzte Sieg. Danach folgte nur noch der Punkt gegen Augsburg. Vor dem 24. Spieltag hat der Kiez-Club als Tabellen-15. immerhin noch sechs Punkte Vorsprung auf den 1. FC Heidenheim auf Relegationsrang 16.

    «In den Gesprächen mit den Jungs habe ich jetzt nicht das Gefühl, dass wir extra nervös sind», sagte Blessin vor dem Start ins letzte Saisondrittel. «Wenn wir unsere Hausaufgaben machen und die Spiele ziehen und auch die nötigen Punkte holen, dann ist es egal, was hinter uns passiert. Und da müssen wir hinkommen.»

    dpa-infocom GmbH



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  • Alexander Blessin im Sommer fast zu Schalke, jetzt gegen den BVB

    Alexander Blessin im Sommer fast zu Schalke, jetzt gegen den BVB


    Hamburg. Alexander Blessin trainiert Borussia Dortmunds nächsten Gegner St. Pauli. Weggefährte und Ex-BVB-Star Fredi Bobic mit einer Einschätzung.



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  • BVB-Tickets gegen Lille: Fans müssen schnell sein

    BVB-Tickets gegen Lille: Fans müssen schnell sein


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    2. BVB
    BVB-Fans
    Für die BVB-Fans steht der Ticket-Vorverkauf gegen OSC Lille an. © David Inderlied/Kirchner-Media

    Für den BVB geht es in Lille um den Einzug ins Viertelfinale der Champions League. Jetzt ist bekannt, wann der Ticket-Vorverkauf startet.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat sich für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert und trifft dort auf den OSC Lille. Das Rückspiel in Frankreich findet am 13. März statt – und für BVB-Fans beginnt bald der Ticketverkauf.

    BVB-Tickets gegen Lille: Fans müssen schnell sein

    Wie der BVB mitteilte, startet der Ticketvorverkauf für das Auswärtsspiel in Lille am Freitag (28. Februar) um 12 Uhr. Die Karten sind ausschließlich über den Online-Ticketshop des Vereins erhältlich. Mitglieder haben dabei ein Vorkaufsrecht und können zuerst zugreifen. Erfahrungsgemäß sind die Auswärtstickets für internationale Partien schnell vergriffen, weshalb Fans zügig handeln sollten.

    Für die Partie in Lille erhält Borussia Dortmund ein begrenztes Kontingent an Karten. Die Karten für den Gästeblock im Stade Pierre-Mauroy sind begehrt. Gerade mit Blick auf die Nähe zum Ruhrgebiet: Nach Lille fahren Fans aus Dortmund circa 4 Stunden und 370 Kilometer.

    BVB gegen OSC Lille – im Viertelfinale wartet Benfica Lissabon oder der FC Barcelona

    Das Hinspiel findet eine Woche zuvor statt: Die Schwarz-Gelben empfangen die Franzosen am Dienstag (4. März). Dort stellt der BVB die Weichen für das Weiterkommen. Entscheidend ist aber das Rückspiel gegen OSC Lille.

    In den Playoffs konnte sich der BVB gegen Sporting Lissabon durchsetzen. Im Hinspiel siegten die Westfalen mit 3:0. Das Rückspiel brachten die Dortmunder mit einem 0:0 über die Bühne.

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    Viele Fans hoffen auf einen Viertelfinal-Einzug. Dort trifft Borussia Dortmund entweder auf Benfica Lissabon oder den FC Barcelona. Wer den BVB in Lille unterstützen und Tickets kaufen will, sollte sich also den Verkaufsstart dick im Kalender markieren.



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  • Fußball-Bundesliga: FC St. Pauli: Endet die Torflaute gegen den BVB

    Fußball-Bundesliga: FC St. Pauli: Endet die Torflaute gegen den BVB


    Der FC St. Pauli ist auf der Suche nach dem Tor. Vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Dortmund sind die Hamburger in den vergangenen drei Partien ohne Treffer geblieben und verloren die Spiele allesamt.

    Die Mannschaft habe sich eine Vielzahl von Chancen erarbeitet, meinte Trainer Alexander Blessin (51) bei der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Treffen gegen den BVB. «Jetzt geht es halt darum, diesen letzten Punkt noch zu finden.» Es gehe darum, ob der Ball an den Pfosten geht, ob er hereingeht, ob er hinausgeht. 

    Selbstvertrauen stärken

    «Da geht es natürlich auch ums Selbstvertrauen von den Jungs. Und die holt man sich dann auch durch bestimmte Trainingsformen, durch Abschlüsse, um da einfach wieder ein gutes Gefühl zu bekommen», sagte Blessin. 

    Das letzte Tor für den FC St. Pauli war ein Eigentor beim 1:1 gegen den FC Augsburg. Der letzte selbst geschossene Treffer war von Danel Sinani zum 3:0-Endstand gegen den 1. FC Union Berlin vor einem Monat.

    Blessin vor dem letzten Saisondrittel: «Sind nicht extra nervös»

    Es war der letzte Sieg. Danach folgte nur noch der Punkt gegen Augsburg. Vor dem 24. Spieltag hat der Kiez-Club als Tabellen-15. immerhin noch sechs Punkte Vorsprung auf den 1. FC Heidenheim auf Relegationsrang 16.

    «In den Gesprächen mit den Jungs habe ich jetzt nicht das Gefühl, dass wir extra nervös sind», sagte Blessin vor dem Start ins letzte Saisondrittel. «Wenn wir unsere Hausaufgaben machen und die Spiele ziehen und auch die nötigen Punkte holen, dann ist es egal, was hinter uns passiert. Und da müssen wir hinkommen.»

    © dpa-infocom, dpa:250227-930-389082/1



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  • Zuschauer-Rekord! Werder Bremen gegen HSV wird größtes

    Zuschauer-Rekord! Werder Bremen gegen HSV wird größtes


    1. DeichStube
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    Vor eher kleiner Kulisse in Leverkusen haben die Frauen von Werder Bremen den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale geschafft. Dort erwartet die Fußballerinnen gegen den HSV nun ein Zuschauerrekord.
    Vor eher kleiner Kulisse in Leverkusen haben die Frauen von Werder Bremen den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale geschafft. Dort erwartet die Fußballerinnen gegen den HSV nun ein Zuschauerrekord. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Axel Kohring

    Das wird ein historisches Nordderby: Das DFB-Pokal-Halbfinale zwischen den Frauen von Werder Bremen und dem HSV stellt einen neuen Frauenfußball-Zuschauer-Rekord auf.

    Bremen – Werder Bremen gegen den Hamburger SV im Halbfinale des DFB-Pokal der Frauen – dass das am Sonntag, 23. März (15.30 Uhr), ein Spiel für die Geschichtsbücher wird, ist seit der Auslosung klar. Für beide Clubs ist das Nordderby ein Spiel von großer Bedeutung. Doch auch auf nationaler Ebene naht ein Meilenstein: Die Partie im Hamburger Volksparkstadion wird zum größten Frauenfußball-Spiel, das es je in Deutschland gegeben hat. Ein neuer Zuschauerrekord gilt jetzt schon als sicher.

    Größtes Frauenfußball-Spiel in Deutschland: Werder Bremen gegen Hamburger SV vor Zuschauerrekord

    Die bisherige Bestmarke stammt vom DFB-Pokal-Finale 2023 zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg. Damals waren 44.808 Fans ins Kölner Rhein-Energie-Stadion gekommen. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, ist dieser Wert im Ticket-Vorverkauf nun bereits geknackt worden. Dass der Ansturm auf die Eintrittskarten riesig ist, hatten Werder Bremen und der HSV bereits bestätigt, nun können die Vereine sogar vom Ausverkauf des 57.000 Plätze fassenden Volksparkstadions träumen.

    „Ich freue mich riesig auf das Spiel“, sagte Werders Frauen-Trainer Thomas Horsch, der seinen auslaufenden Vertrag im Sommer nicht verlängert, zuletzt im Weser-Kurier, „und sogar fast noch mehr über die sportliche Komponente des Nordderbys. Es geht um etwas, und zwar um den Einzug ins Pokalfinale.“ Für die Frauen-Sparten beider Clubs darf schon das Halbfinale als einer der größten Erfolge der eigenen Geschichte gewertet werden. Werder Bremen hat sich erst in den vergangenen Jahren in der Bundesliga etabliert und kam im Cup nie über das Viertelfinale hinaus, der Hamburger SV ist aktuell nur Zweitligist, stand 2002 aber schon mal überraschend im Endspiel.

    Werder Bremen-Frauen vor besonderem DFB-Pokal-Halbfinale gegen HSV: Immer mehr Spiele vor großer Zuschauer-Kulisse

    Neuland ist ein Spiel vor einer großen Kulisse für die Werder-Frauen aber schon seit einiger Zeit nicht mehr. Die sogenannten Highlightspiele im Weserstadion locken Jahr für Jahr mehr Fans an, im Oktober 2024 waren 22.721 Zuschauer gegen Bayer Leverkusen (1:1) dabei – Bremer und norddeutscher Rekord im Frauenfußball. Im März 2024 traten die Fußballerinnen des SV Werder Bremen sogar schon vor mehr als 30.000 Zuschauern im Kölner Rhein-Energie-Stadion an. Erfahrungswerte, die für das besondere Pokal-Derby gegen den HSV mit Sicherheit helfen können. (han)



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  • Eintracht Frankfurt muss sich gegen Leverkusen etwas

    Eintracht Frankfurt muss sich gegen Leverkusen etwas


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    Dem Frankfurter Bundesligisten gehen vor dem Topspiel gegen den Meister aus Leverkusen die Verteidiger aus – taktisch wird sich Trainer Dino Toppmöller etwas einfallen lassen müssen.

    Der deutsche Nationalspieler Leroy Sané zählt nun nicht unbedingt zu den Fußballern, denen man beim Laufen die Schuhe besohlen kann. Im Gegenteil, der Bayern-Profi gehört fast schon in die Kategorie Sprinter, ist pfeilschnell. Insofern passierte in der letzten Bundesligapartie der Münchner gegen Eintracht Frankfurt kurz nach Wiederanpfiff etwas durchaus Bemerkenswertes: Der überragende Jamal Musiala schickte den Kollegen mit einem wunderbaren Pass durchs Mittelfeld auf die Reise, und Sané steuerte ganz alleine auf Eintracht-Torwart Kevin Trapp zu. Das würde sicher das 2:0 sein, dachten alle in Fröttmaning, aber da hatten sie die Rechnung ohne Nnamdi Collins gemacht. Der Frankfurter Verteidiger kam in einem Höllentempo angesaust, holte den Widerpart ein, warf sich mit langem Bein in den Schuss und klärte zur Ecke. Eine spektakuläre Rettungstat. Schnell rennen kann er, der Nnamdi Collins, gar keine Frage.

    Nun kann man trotz dieser atemberaubenden Aktion nicht behaupten, dass der immer noch erst 21-Jährige bei der 0:4-Abreibung in München einen besonders guten Tag erwischt hatte – da befand er sich in bester Gesellschaft mit fast allen anderen Kameraden. Collins stand auf seiner rechte Verteidigungsseite oft genug neben den Schuhen, auffällig auch, wie oft ihm die Bayern im Rücken entwischt sind und es lichterloh brannte im eigenen Strafraum. Das sieht man auf diesem Niveau eigentlich nicht so häufig.

    Die Maschine ruckelt

    Auch in seinen Offensivbemühungen bleibt Collins derzeit hinter dem zurück, was er schon mal gezeigt hatte. Das Wilde und Ungezähmte, das Unberechenbare sind nicht mehr so ausgeprägt wie vor einigen Monaten noch. Dabei bringt der Modellathlet alles mit, was es braucht, Trainer Dino Toppmöller nennt ihn ehrfürchtig „kleine Maschine“, das Adjektiv „klein“ könnte man getrost streichen.

    Collins aber wird sicher auch am Samstag (18.30 Uhr/Sky) im Topspiel gegen den Meister Bayer Leverkusen ein Glied der hessischen Abwehrkette bilden, denn Coach Toppmöller gehen die Verteidiger aus. Ausgerechnet vor dem Heimspiel gegen den längst wieder erstarkten Titelträger. Das liegt daran, dass sich der Brasilianer Tuta in München seine fünfte Gelbe Karte abholte und folglich am Wochenende zum Zuschauen verdammt ist. Der 25-Jährige hatte zuvor Robin Koch als Abwehrchef vertreten. Der deutsche Nationalspieler fiel zuletzt wegen eines Bänderrisses in der Schulter aus. Ob er gegen Leverkusen schon sein Comeback geben kann? Zweifel sind zumindest angebracht. Der 28-Jährige ist zwar am Mittwoch wieder in Teile des Mannschaftstrainings eingestiegen, hielt sich aber in manchen Situationen, in denen harter Körperkontakt unvermeidbar gewesen wäre, noch zurück. Was aber tun, wenn Koch nicht rechtzeitig fit wird?

    Coach Toppmöller hätte dann die Möglichkeit, auf eine Viererkette umzustellen – wie schon im Hinspiel in Leverkusen, das die Frankfurter denkbar unglücklich mit 1:2 verloren. Dann würden Rasmus Kristensen und Nathaniel Brown außen verteidigen, Collins und Arthur Theate die Innenverteidigung bilden. Fraglich aber, ob Toppmöller gegen die schnellen Leverkusener Schienenspieler diese Variante wählen wird, zumal er zuletzt stets die Dreierkette präferierte.

    Aber was tun, wenn es das Personal nicht hergibt? Die Frage ist ja auch, ob der Fußballlehrer dem Schweizer Aurele Amenda einen Einsatz zutrauen würde. Der 21-Jährige ist nach seinem Syndesmosebandriss zwar seit gut einem Monat wieder im Training, hat aber seit dem 7. November, also seit mehr als einem Vierteljahr, keine einzige Sekunde gespielt – und dann ausgerechnet gegen die Leverkusener Offensivkünstler?

    Heimstärke als Trumpf

    Für die Eintracht wird es am Samstag generell darum gehen, die Werkself irgendwie einzudämmen. Das wird nicht nur mit resoluter Verteidigungsarbeit gelingen, sondern auch mit einem mutigen und wehrhaften Auftreten in allen Mannschaftsteilen. Auf die Eintracht wartet ein richtiger Brocken, die Bayer-Elf hat in dieser Saison erst ein Spiel in der Liga verloren, gleich am zweiten Spieltag gegen Leipzig, in der Fremde hielt sie sich in elf Begegnungen schadlos (sechs Siege, fünf Remis).

    Die Frankfurter setzen ihre Heimstärke dagegen, in 16 Pflichtspielen zogen sie nur einmal den Kürzeren, beim 1:3 gegen Mainz kurz vor Weihnachten. Sie wollen mit den Fans im Rücken den dritten Platz mit aller Macht untermauern, dazu müssen auch gegen ein Schwergewicht mal Punkte her.

    Interessant zu sehen wird zudem, wie sich die Eintracht dem Pressing des Meisters entziehen will. Gegen Bayern München, bei diesem irrwitzigen null zu null, entnervten die Leverkusener den Spitzenreiter mit einer Mann-gegen-Mann-Deckung übers ganze Feld, jagten die Münchner über den Platz und kauften ihnen den Schneid ab.

    Da müssen sich die Frankfurter taktisch etwas einfallen lassen und zudem eine ganz andere andere Ballsicherheit als zuletzt an den Tag legen. Ansonsten wird die Dominanz des Meisters den Herausforderer aus Frankfurt irgendwann erdrücken.

    Intensiv: Collins-gegen-Sané
    Hart am Mann: Nnamdi Collins (li.) im Zweikampf mit Leroy Sané. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler



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  • Zuschauer-Rekord! Werder Bremen gegen HSV wird größtes

    Zuschauer-Rekord! Werder Bremen gegen HSV wird größtes


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    Vor eher kleiner Kulisse in Leverkusen haben die Frauen von Werder Bremen den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale geschafft. Dort erwartet die Fußballerinnen gegen den HSV nun ein Zuschauerrekord.
    Vor eher kleiner Kulisse in Leverkusen haben die Frauen von Werder Bremen den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale geschafft. Dort erwartet die Fußballerinnen gegen den HSV nun ein Zuschauerrekord. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Axel Kohring

    Das wird ein historisches Nordderby: Das DFB-Pokal-Halbfinale zwischen den Frauen von Werder Bremen und dem HSV stellt einen neuen Frauenfußball-Zuschauer-Rekord auf.

    Bremen – Werder Bremen gegen den Hamburger SV im Halbfinale des DFB-Pokal der Frauen – dass das am Sonntag, 23. März (15.30 Uhr), ein Spiel für die Geschichtsbücher wird, ist seit der Auslosung klar. Für beide Clubs ist das Nordderby ein Spiel von großer Bedeutung. Doch auch auf nationaler Ebene naht ein Meilenstein: Die Partie im Hamburger Volksparkstadion wird zum größten Frauenfußball-Spiel, das es je in Deutschland gegeben hat. Ein neuer Zuschauerrekord gilt jetzt schon als sicher.

    Größtes Frauenfußball-Spiel in Deutschland: Werder Bremen gegen Hamburger SV vor Zuschauerrekord

    Die bisherige Bestmarke stammt vom DFB-Pokal-Finale 2023 zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg. Damals waren 44.808 Fans ins Kölner Rhein-Energie-Stadion gekommen. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, ist dieser Wert im Ticket-Vorverkauf nun bereits geknackt worden. Dass der Ansturm auf die Eintrittskarten riesig ist, hatten Werder Bremen und der HSV bereits bestätigt, nun können die Vereine sogar vom Ausverkauf des 57.000 Plätze fassenden Volksparkstadions träumen.

    „Ich freue mich riesig auf das Spiel“, sagte Werders Frauen-Trainer Thomas Horsch, der seinen auslaufenden Vertrag im Sommer nicht verlängert, zuletzt im Weser-Kurier, „und sogar fast noch mehr über die sportliche Komponente des Nordderbys. Es geht um etwas, und zwar um den Einzug ins Pokalfinale.“ Für die Frauen-Sparten beider Clubs darf schon das Halbfinale als einer der größten Erfolge der eigenen Geschichte gewertet werden. Werder Bremen hat sich erst in den vergangenen Jahren in der Bundesliga etabliert und kam im Cup nie über das Viertelfinale hinaus, der Hamburger SV ist aktuell nur Zweitligist, stand 2002 aber schon mal überraschend im Endspiel.

    Werder Bremen-Frauen vor besonderem DFB-Pokal-Halbfinale gegen HSV: Immer mehr Spiele vor großer Zuschauer-Kulisse

    Neuland ist ein Spiel vor einer großen Kulisse für die Werder-Frauen aber schon seit einiger Zeit nicht mehr. Die sogenannten Highlightspiele im Weserstadion locken Jahr für Jahr mehr Fans an, im Oktober 2024 waren 22.721 Zuschauer gegen Bayer Leverkusen (1:1) dabei – Bremer und norddeutscher Rekord im Frauenfußball. Im März 2024 traten die Fußballerinnen des SV Werder Bremen sogar schon vor mehr als 30.000 Zuschauern im Kölner Rhein-Energie-Stadion an. Erfahrungswerte, die für das besondere Pokal-Derby gegen den HSV mit Sicherheit helfen können. (han)



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  • FC Bayern: Carragher –„Gewinnt Kompany nicht gegen

    FC Bayern: Carragher –„Gewinnt Kompany nicht gegen


    Beim Blick auf die nächste Woche mit den Achtelfinals startende Champions League sieht der englische Fußball-Experte Jamie Carragher den FC Bayern vor einer komplizierten Aufgabe stehen. Aus seiner Sicht überzeugen die Münchener nicht. Das erhöhe den Druck auf Trainer Kompany.

    Dieser Champions-League-Sieger ist zentraler Teil der beliebtesten Fußball-Runde der Welt. Der frühere Liverpool-Profi Jamie Carragher sendete vergangene Woche aus dem Santiago Bernabéu in Madrid und sah, wie Real mit 3:1 Manchester City aus der Königsklasse schoss. Für den US-Sender CBS analysiert der 47-Jährige neben Thierry Henry, Micah Richards und Moderatorin Kate Scott die besten Teams Europas. Carragher gehörte seit 1992 dem FC Liverpool an, 2005 gewann er mit dem Team die Champions League, 2013 beendet er dort seine Karriere.

    Frage: Mister Carragher, ist Real Madrid jetzt der Favorit auf den Champions-League-Titel?

    Jamie Carragher: Ich denke ja. Bei Real ist ein langsamer Start inzwischen Normalität, doch dann nehmen sie nach Weihnachten Fahrt auf. Wenn man sich die beiden Spiele gegen Manchester City anschaut, waren die Leistungen sehr beeindruckend. Sogar im Hinspiel, als ihnen einige Abwehrspieler fehlten. Im Rückspiel sah es dann wie Männer gegen Jungs aus. Mbappé zündet gerade erst so richtig nach einem schwächeren Saisonbeginn.

    Frage: Gegen City harmonierte die Reihe mit Kylian Mbappé, Vinícius Júnior, Jude Bellingham und Rodrygo. Sollte der Rest Europas Angst haben?

    Carragher: Europa sollte sogar viel Angst vor ihnen haben. Mbappé und Vinícius zählen zu den drei, vier besten Spielern der Welt. Vor der Saison war es ein Rätsel, ob sie zusammenspielen können, aber jetzt hat Carlo Ancelotti die richtige Struktur gefunden, um das Beste aus beiden herauszuholen. Daher ist er auch der beste Trainer für dieses Team.

    Frage: Würden Sie auch auf Real als Sieger tippen?

    Carragher: Ihre Auslosung ist sehr schwer. Duelle mit Teams aus deiner eigenen Liga sind nie leicht, weil dir das Europapokal-Gefühl fehlt. Gegen Atlético spielten sie diese Saison daheim nur unentschieden. Dieses Los wird Real nicht gefallen. Wenn wir Runde für Runde durchgehen, dann lautet mein Finale am Ende Liverpool gegen Barcelona – und Liverpool gewinnt nach Elfmeterschießen. Aber beim Halbfinale von Liverpool gegen Real schwanke ich hin und her, doch sage am Ende Liverpool. Das Spiel ist wie ein Münzwurf.

    Frage: Manchester City macht die schwerste Saison seit 2016/17 durch, damals wurde man Dritter, schied im Achtelfinale der Champions League aus und holte keinen Titel. Ist der Zauber von Pep Guardiola futsch?

    Carragher: Guardiolas Zauber ist nicht weg, aber die Magie dieses Kaders ist definitiv verloren gegangen. Manchester City sollte jetzt diesem großen Trainer Zeit geben, das zu reparieren. Im Januar-Transferfenster haben sie es mit Marmoush, Khusanov und Nico González versucht, aber bei diesen Verpflichtungen geht es nicht nur um das Jetzt, sondern vielmehr um die Zukunft, also die nächsten drei, vier Jahre. City ist am Ende eines Zyklus.

    Frage: Wie ist es dazu gekommen?

    Carragher: Sie haben den Kader falsch zusammengestellt. Es ist normal, dass die großen Teams mal ein bisschen abfallen, aber das ist jetzt ein großer Absturz, den keiner erwartet hat. Ihre Zukunftsplanung haben sie schlecht gemacht: Sie haben in den vergangenen Jahren Spieler geholt, die sich nicht durchgesetzt haben. Dann verpflichteten sie Spieler, die nicht bereit waren – wie Kalvin Phillips und Matheus Nunes. Da diese es im Mittelfeld nicht brachten, holte City Ilkay Gündogan und Mateo Kovacic. Du hast immer noch Kevin De Bruyne, Bernardo Silva und den verletzten Rodri. Im Mittelfeld war die Planung einfach falsch. So etwas hat man bisher nicht erlebt, da waren die Übergänge nahtlos.

    Frage: Sollte Guardiola wechseln?

    Carragher: Nein! Vielleicht könnte man das nächste Saison sagen, falls es so schwach weitergeht. Bei der Qualität im Kader und den hohen Ausgaben kann sich City nicht zwei schlechte Spielzeiten erlauben. Sie haben Fehler gemacht, und vielleicht sind einige Spieler auch müde, Guardiola zuzuhören. Das ist normal, wenn ein Trainer so lange da ist. Daher brauchen sie eher neue, frische Spieler. Pep sollte City nicht verlassen. Sie brauchen keine neue Identität, denn Peps Weg ist seit 15 Jahren unheimlich erfolgreich.

    Frage: Guardiolas Lehrling ist Vincent Kompany. Sie konnten ihn bei Burnley in der Premier League beobachten. Wie bewerten Sie bisher seinen Übergang zum FC Bayern?

    Carragher: Ich denke, dass er Glück hatte, den Job bei Bayern zu bekommen. Sie haben gesehen, was Xabi Alonso bei Leverkusen erreicht hat. Ein Ex-Spieler, der als junger Trainer Erfolg hat. Kompany kennt die Bundesliga, spielte in Hamburg. Er war als Spieler ein großer Name und hat die Pep-Ideen verinnerlicht. Die Bayern halten viel von Guardiola. Bisher hat er das geschafft, was von ihm erwartet wurde. Aber nach Platz drei im Vorjahr waren die Ansprüche auch wirklich niedrig. Es konnte also nur besser werden. Bayern sollte jede Saison Meister werden – egal, wer Trainer ist. Wenn Kompany mit Bayern Meister wird, wäre das eine Note 3 bis 4, das ist noch nichts Herausragendes. Der Erfolg der Münchner hängt immer davon ab, was sie in der Champions League erreichen.

    Frage: Nach dem recht knappen Weiterkommen gegen Celtic: Steckt in Bayern ein Titel-Team?

    Carragher: Bayern hat mich überhaupt noch nicht überzeugt. Jetzt geht es gegen Leverkusen, die Bayern zuletzt in der Bundesliga beherrscht haben. Es ist ein 50:50-Duell. Am Ende tippe ich auf Leverkusen. Wenn Kompany das nicht gewinnt, wird es viele Fragen zu seiner Verpflichtung geben, weil die Meisterschaft erwartbar ist, und die Champions League der Zuckerguss einer Saison ist. Sie müssen mindestens das Halbfinale erreichen.

    Frage: Bayern hofft auf das „Finale dahoam“.

    Carragher: Das bringt zusätzlichen Druck. An solchen Heimfinals sind schon viele gescheitert, weil die Teams glauben, dass sie um jeden Preis dort sein müssen. Bayern hat ja die Erfahrung 2012 schon gemacht. Da ging es gegen Chelsea dann schief.

    Frage: Bayern ist auf Meisterkurs, es wäre der erste Titel für Harry Kane. Würden Sie sich für ihn freuen, und was wäre das wert?

    Carragher: Ich wäre sehr glücklich. Das würde den ganzen Idioten den Mund stopfen, die ihm ständig vorhalten, dass er nie eine Trophäe gewonnen hat. Er ist seit fast zehn Jahren einer der besten Stürmer Europas. Aber ich muss sagen: Eine Meisterschaft mit Bayern ist jetzt nicht wirklich eine überragende, unfassbare Leistung. Wenn sie die Champions League gewinnen, wäre das etwas anderes. Harry hatte das Pech, dass er in England mit Tottenham bei einem Klub spielte, der dafür berüchtigt ist, keine Titel zu gewinnen. Aber das war nicht seine Schuld.

    Frage: Das Spiel Bayern gegen Leverkusen ist auch das Duell Jamal Musiala gegen Florian Wirtz. Wen hätten Sie als Trainer lieber in Ihrem Team?

    Carragher: Vor dieser Saison hätte ich Musiala gesagt. Er ist einer meiner Lieblingsspieler. Ich schaue ihm so gern zu, vor allem in den großen Turnieren mit der deutschen Nationalmannschaft. Da ist er etwas Besonderes. Diese Saison hat er noch nicht seine Bestform gezeigt. Ich habe den Eindruck, dass seine Entwicklung ein wenig stagniert. Vielleicht liegt das an der Heim-EM und dem neuen Trainer. Wirtz spielt dagegen fantastisch. Wegen der aktuellen Form würde ich momentan eher Wirtz nehmen. Aber ich bin ein riesiger Musiala-Fan.

    Frage: Trauen Sie beiden irgendwann den „Ballon d’Or“ zu?

    Carragher: Den traue ich ihnen zu! Noch nicht jetzt, aber in zwei, drei Jahren, wenn sie mehr Erfahrung haben und auf dem Höhepunkt ihrer Karriere sind.

    Frage: Sie gewannen 2005 gemeinsam mit Xabi Alonso die Champions League. Was zeichnet ihn als Trainer in Leverkusen aus?

    Carragher: Xabi hatte schon immer ein riesiges Fußball-Wissen. Er hat unter Mourinho, Guardiola, Benítez und Ancelotti gespielt. Das ist, als ob man in Harvard seinen Trainerschein macht. Besser geht es nicht. Auch sein Vater war ein Fußballer. Er war dafür bestimmt, ein toller Trainer zu werden, und was er mit Leverkusen geschafft hat, ist stark. Auch wenn Leverkusen gerade acht Punkte hinter Bayern liegt, so haben sie nur einmal in der Bundesliga verloren. Ein kleiner Rückgang war zu erwarten, es ist aber immer noch eine sehr gute Saison.

    Frage: Wo sollte er in Zukunft Trainer werden? Würden Sie sich ihn irgendwann einmal bei Liverpool wünschen?

    Carragher: Ich würde es lieben, wenn er einmal Liverpool trainieren würde. Wegen seiner Zeit als Spieler würde er sehr gut passen. Ich frage mich allerdings, ob sein System mit Dreier- bzw. Fünferkette hinten zu Liverpool passen würde. So hat Liverpool lange nicht mehr gespielt. Das war wohl auch ein Grund, warum sie ihn noch nicht geholt haben. Sie haben ihn und Rúben Amorim (damals Sporting, jetzt Manchester United, d. Red.) angeschaut. Aber die passten nicht so zu den Spielern, die sie hatten. Daher fiel die Wahl auf Arne Slot, der Jürgen Klopp ähnlicher ist. Mit Slot sind wir aktuell sehr glücklich!

    Frage: Liverpool ist in der Premier League auf Titelkurs. Wie hat Slot es geschafft, das Team nach Klopp weiterzuentwickeln?

    Carragher: Er drückte dem Team seinen Stempel auf, aber dieser musste gar nicht so groß sein. Es gibt viele Gemeinsamkeiten mit Jürgen. Sein System setzt etwas mehr auf Ballkontrolle. Bei Klopp ging es mehr hin und her. Unter Slot ist es etwas langsamer und präziser. Das hilft Liverpool auch in der Defensive und sorgt auch dafür, dass es weniger Verletzungen gibt. Unter Klopp war unsere Bilanz in der Verteidigung nicht so gut, denn man musste perfekt spielen, damit es nicht auch mal nach hinten losging. Da ging es schon mal 3:3 aus, aber dafür wurde Jürgen geliebt.

    Frage: Wie überrascht waren Sie, dass Klopp zu Red Bull gegangen ist?

    Carragher: Er hat immer gesagt, dass er noch im Fußball arbeiten will. Daher überraschte es mich nicht, dass er zurück ist. Er hat die Möglichkeit, durch die Welt zu reisen, sich verschiedene Klubs und Ideen anzugucken. Die nimmt er dann vielleicht zu einem Trainerjob, vielleicht sogar bei der deutschen Nationalmannschaft mit. Außerdem wird er bestimmt sehr gut bezahlt.

    Frage: Die Verträge von Mo Salah, Virgil van Dijk und Trent Alexander-Arnold laufen alle nach dieser Saison aus. Würden Sie alle drei behalten?

    Carragher: Liverpool schaut sich immer genau an, was die Spieler wert sind. Sie könnten sich wohl alle drei leisten. Aber der Klub sieht nicht den entsprechenden Wert in den nächsten zwei bis fünf Jahren. Ich vertraue da der Klubführung. In den vergangenen zehn Jahren lagen sie öfter richtig als falsch. Falls aber alle drei den Klub verlassen würden, müsste sich die Führung harten Fragen stellen. Dann wäre Liverpool für die nächste Saison nicht gut aufgestellt. Der Druck auf den Nachfolgern wäre riesig. Ich glaube, dass Salah und van Dijk bleiben werden, Alexander-Arnold wird gehen.

    Frage: Klopps früherer Verein, Borussia Dortmund, erreichte vergangene Saison das Finale, verlor 0:2 gegen Real. In der Bundesliga tut sich der BVB schwer, in der Champions League läuft es besser. Wie bewerten Sie die Mannschaft?

    Carragher: Man dachte vergangene Saison auch schon, dass dem Team die nötige Qualität fehlt. Platz fünf in der Bundesliga war unter den Erwartungen. Was sie haben, sind der Glaube und die Fans hinter sich im Stadion. Ich glaube nicht, dass sie es wieder bis ins Finale schaffen, aber sie sind härtere Gegner, als man es mit Blick auf die Bundesliga denken würde. Mit Nuri Sahin hat es einfach nicht funktioniert. Ich bewundere an deutschen Klubs, dass sie jungen Trainern eine Chance geben. Ich glaube aber, dass Nuri zurückkommen wird. 2012/13 spielten wir zusammen bei Liverpool. Er hat einen großen Fußballsachverstand und wird aus der Erfahrung lernen.

    Frage: Ihre TV-Runde begeistert die Fans. Was war der witzigste Moment in dieser Saison? Alles rund um Brest, was im Englischen wie Brust klingt und so zu reichlich schlüpfrigen Sprüchen einlud?

    Carragher: Damit hatten wir viel Spaß! Micah Richards bekommt jetzt bestimmt eine Dauerkarte von Brest. Das Ganze haben wir ziemlich gemolken. (lacht)

    Frage: Was ist das Geheimnis der Runde?

    Carragher: Die Chemie funktioniert, weil wir alle so verschieden sind. Micah ist ein mitreißender Typ, der Spaß macht. Thierry Henrys Wissen ist unfassbar. Kate Scott nimmt sich selbst nicht zu ernst. Wenn wir Mist bauen, lachen wir zusammen. Ich liefere gern die kontroversen Meinungen. Jeder hat seine Rolle.

    Frage: Thomas Tuchel fängt am 21. März gegen Albanien als englischer Nationaltrainer an. Wie kann er England titelreif machen?

    Carragher: Er ist ein geborener Gewinner, der den Spielern die Siegermentalität vermitteln kann. Er kennt viele Länder und Ligen, hat überall etwas gewonnen. Besonders in den K.o.-Runden ist er stark. Genau darum geht es bei großen Turnieren mit dem Nationalteam. In dieser Phase zählt es, dass du einen Trainer hast, der den Unterschied in großen Spielen macht und England über die Ziellinie bringt. Das ist das Einzige, was ihnen noch fehlt – dieser Titel. Gareth Southgate hat bis dahin brillante Arbeit abgeliefert, aber der entscheidende Schritt fehlte. Das werfe ich ihm aber nicht vor. Tuchel kennt diese großen Momente.

    Der Text wurde für das Sport-Kompetenzcenter (WELT, SPORT BILD, BILD) erstellt und zuerst in SPORT BILD veröffentlicht.



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