Schlagwort: Fußball

  • DFB-Pokal der Frauen: Wolfsburg verliert erstmals seit

    DFB-Pokal der Frauen: Wolfsburg verliert erstmals seit


    Die Mega-Serie ist gerissen: Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg werden erstmals seit elf Jahren nicht den DFB-Pokal gewinnen. Die Wölfinnen um Alexandra Popp scheiterten am Mittwoch im Viertelfinale mit 0:1 (0:0) bei der TSG Hoffenheim und verloren im Pokal erstmals seit Mitte November 2013. Der Rekordsieger aus Niedersachsen hatte zuvor 52 Partien und zehn Titel in Serie gewonnen.

    Ereleta Memeti (52.) traf zum Sieg für die TSG, die erstmals seit 2019 ins Halbfinale einzog. Zuvor war ein eigentlich regulärer Treffer von Hoffenheims Celina Cerci (44.) aberkannt worden. Die Wölfinnen, die in der Liga drei Zähler Rückstand auf die Tabellenspitze aufweisen, stemmten sich nach dem Rückstand gegen die Niederlage – konnten das Ende der Serie aber nicht mehr verhindern.

    Der deutsche Meister Bayern München zog dank starker Moral hingegen ins Halbfinale ein. Im Topspiel gegen Bundesliga-Tabellenführer Eintracht Frankfurt siegte die Mannschaft von Trainer Alexander Straus mit 4:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung.Jovana Damnjanovic rettete die Münchnerinnen in der 90. Minute mit dem Ausgleich, in der Verlängerung schossen Glodis Perla Viggosdottirin (93.), Momoko Tanikawa (104.) und Damnjanovic (109.) die Bayern zum Sieg. Ein Eigentor von Nationalspielerin Carolin Simon (79.) hatte den Vorjahresfinalisten zuvor an den Rand des Ausscheidens gebracht.

    Auch Werder Bremen zog ins Halbfinale ein. Beim Bundesliga-Vierten Bayer Leverkusen siegten die Bremerinnen etwas überraschend mit 1:0 (1:0). Larissa Mühlhaus (45.) erzielte den entscheidenden Treffer. Zweitligist Hamburger SV zog ebenfalls in die Runde der letzten Vier ein. Die Hanseatinnen besiegten Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach mit 2:0 (1:0). Emilia Hirche (45.) und Vildan Kardesler (68.) trafen zum Sieg.



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  • U17 Nachwuchsliga: Schnappt sich Schalke dieses große

    U17 Nachwuchsliga: Schnappt sich Schalke dieses große


    Diego Backes hat in diesem Jahr in der U17 des VfL Bochum eine tolle Entwicklung genommen. Verliert der VfL nun sein großes Talent an den FC Schalke 04?

    Der VfL Bochum spielte eine bärenstarke Vorrunde in der neu geschaffenen U17 DFB-Nachwuchsliga. Mit zwölf Siegen und zwei Niederlagen beendete die Mannschaft die Gruppe A vor dem FC Schalke 04 als Spitzenreiter.

    Einen großen Anteil daran hatte Verteidiger Diego Backes. Der Plettenberger erzielte sechs Treffer selbst und bereitete fünf weitere vor. Er gilt als eines der größten Talente im Kader des VfL. Und ausgerechnet dieses Talent scheint der Bundesligist nun an den S04 zu verlieren.

    Wie das Portal transfermarkt.de berichtet, soll Backes zur kommenden Saison zu Nobert Elgert in die Knappenschmiede wechseln und dort in der U19 spielen. “Ich bin mir sicher, dass ich auch in der U19 und der U21 auf dem höchsten Level spielen werde. Ich muss so schnell wie möglich bald in den Seniorenfußball. Wir haben einen Plan für die nächsten zwei bis drei Jahre mit meinem Vater und meinem Berater erstellt”, erklärte Backes unlängst dem Online-Portal come-on.de.

    Er wolle unbedingt Profi werden und sucht nun nach dem Verein, mit dem er dieses Ziel am besten erreichen kann. Sein Vertrag beim VfL Bochum läuft Ende dieser Saison nach zwei Jahren aus.

    Bereits vor drei Jahren hatten die Königsblauen und auch Rot-Weiss Essen Interesse an ihm, aber damals entschied er sich zu einem Wechsel zum SC Paderborn. Dort blieb er jedoch nur ein Jahr, ehe es ihn nach Bochum zog. Und nun doch Schalke? Klar sei für ihn, dass er sich in der kommenden Saison voll auf dem Sport konzentrieren wolle und dafür auch in ein Internat ziehen möchte.

    Der 16-Jährige spielte in der Saison 2025/16 bereits eine Saison für Bayer Leverkusen und von 2016 bis 2018 für Borussia Dortmund. Danach wurde er beim BVB allerdings ausgemustert und ging zum TuS Plettenberg. Von dort ging es zum TuS Iserlohn, bevor er dann beim SC Paderborn höherklassig einen neuen Anlauf genommen hat.



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  • Chukwuemeka steht Borussia Dortmund zur Verfügung

    Chukwuemeka steht Borussia Dortmund zur Verfügung


    Die jüngsten Knieprobleme haben BVB-Neuzugang Carney Chukwuemeka nur für kurze Zeit vom Spiel- und Trainingsbetrieb der Dortmunder abgehalten. Der Mittelfeldspieler könnte – wie schon im Hinspiel – auch im zweiten Teil der Champions-League-Playoffs gegen Sporting CP zum Einsatz kommen.


    Ein Thema für die Startelf ist der zentrale Mittelfeldspieler für Cheftrainer Niko Kovač aber noch nicht. Das gilt auch für Ramy Bensebaini, der mit einer Muskelverhärtung pausierte. „Es ist noch zu früh, sie für morgen sofort in die Startelf zu schicken“, berichtete der Coach auf der Pressekonferenz am Dienstag. „Wir haben schon Pläne, dass sie Minuten bekommen, wenn möglich. Aber der Ausblick geht eher in die nächsten Spiele.“

    Nach dem Duell um das Ticket für das Champions-League-Achtelfinale wartet auf die Dortmunder ein Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin (Samstag, 18:30 Uhr).

    Kovač setzt auf Festigung von Automatismen

    Ohnehin plant Kovač trotz des beruhigenden Hinspielergebnisses (3:0) ohne viele Wechsel („Wir werden nicht zu viel ändern“). Überhaupt scheint er nach seinem Jobantritt in Dortmund keine großen Umbaumaßnahmen im Sinn gehabt zu haben, sondern das Selbstvertrauen der Spieler stärken zu wollen.

    „Das holt man sich über Training, gute Momente in Spielen und Siege, aber es geht auch darum, dass der Spieler das Vertrauen spürt“, führte er aus. In seinen bisherigen drei Spielen sei es hauptsächlich zu erzwungenen Wechseln gekommen (Verletzung, Sperre), „sodass wir schon versuchen, nicht eine erste Mannschaft, aber Automatismen reinzubekommen in der Kürze der Zeit. Ich sehe die Ergebnisse, aber auch, was es an guten Sachen gibt.“

    Als Maßstab gilt das erste Duell mit Sporting. Gegen die Portugiesen hat Dortmund nun die Chance, sich neuen Rückenwind zu holen.

    Quelle: Pressekonferenz

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  • Champions League: Milan-Aus nach Dumm-Schwalbe von

    Champions League: Milan-Aus nach Dumm-Schwalbe von


    AC Mailand ist raus aus der Champions League!

    Die Italiener (Platz 7 in der Serie A) holen im San Siro nur ein 1:1 gegen Feyenoord Rotterdam. Nach dem 1:0 der Holländer im Hinspiel reicht ihnen das für den ersten Achtelfinal-Einzug seit 1974/75 (damals noch Europapokal der Landesmeister)!

    Eine Dumm-Schwalbe von Ex-Bayern-Flirt Theo Hernandez besiegelt das Mailand-Aus!

    51. Minute: Der Bruder des Ex-Bayern-Stars Lucas Hernández hebt im Strafraum ab. Glasklare Schwalbe. Schiri Marciniak zeigt ihm Gelb-Rot. Im Sommer waren noch die Bayern an dem Franzosen interessiert, er blieb letztlich bei Milan.

    Die Unterzahl macht einen starken Milan-Start kaputt!

    Mexiko-Stürmer Santiago Gimenez trifft nach 37 Sekunden zur Führung. Kurios: Er kam erst am letzten Tag des Winter-Transferfensters für 32 Mio. Euro von Feyenoord.

    Nach dem Hernandez-Aussetzer kassiert Milan aber durch Buenos Kopfball noch den Ausgleich – 1:1 (73.). Das reicht Feyenoord fürs Achtelfinale.

    Dort geht’s jetzt gegen AC-Rivale Inter Mailand oder den FC Arsenal (4./5.3. und 11./12.3.).



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  • VfL Bochum: Bernardo: “… das ist das Minimum, das wir

    VfL Bochum: Bernardo: “… das ist das Minimum, das wir


    Bernardo spricht nach dem Derbysieg über den BVB von einem neuen Gefühl, das die Arbeit erleichtere. Dieses gilt es zu konservieren – denn Samstag geht es nach Wolfsburg (22.02, 15:30 Uhr).

    Seit seiner Rückkehr nach der Knieverletzung im November vergangenen Jahres ist Bernardo wieder ein unverzichtbarer Bestandteil der Bochumer Startelf. Auch beim so wichtigen 2:0-Derbysieg über Borussia Dortmund stand der Brasilianer über die volle Distanz auf dem Rasen, war bissig in den Zweikämpfen, ein Fels in der Brandung.

    Der Erfolg gegen den großen Nachbarn bringt Hoffnung und Kraft für die anstehenden Aufgaben. Für Bernardo war die Atmosphäre in der Bochumer Arena nach dem Derbyerfolg nochmal anders als sonst: “Die Stimmung im Stadion ist immer sehr schön. Aber am Samstag war das ein neues Gefühl und nochmal besonderer für mich.”

    Ebenfalls neu: Sirtaki, der nach den beiden Toren des griechischen Neuzugangs Georgios Masouras abgespielt wurde: “Als George diese zwei Tore gemacht hat – diese Musik habe ich noch nie im Stadion gehört – das war sehr lustig, auch anders und neu. Was bleibt, ist das gute Gefühl”, sagt der 29-Jährige nach der Dienstagseinheit. “Das merken wir schon beim Training: Wenn wir ein Derby gewinnen, ist alles einfacher. Klar, das Spiel war sehr intensiv, aber ich fühle mich heute nicht so müde, weil uns dieses gute Gefühl bei allem hilft.”

    Dieser Sieg kann ein entscheidender Wendepunkt im Abstiegskampf gewesen sein, kann wichtigen Rückenwind geliefert haben. Besonders die Einstellung, die Körpersprache der Bochumer hat bleibenden Eindruck hinterlassen.

    Ich bin schon seit eineinhalb Jahren hier. Ich kenne die Intensität von diesem Verein. Die Basis ist immer die Körpersprache, die Intensität, Zweikämpfe zu gewinnen – das ist das Minimum, das wir für diesen Verein und für diese Fans geben müssen.

    Bernardo

    Für Bernardo sind das die Grundtugenden des VfL: “Ich bin schon seit eineinhalb Jahren hier. Ich kenne die Intensität von diesem Verein. Die Basis ist immer die Körpersprache, die Intensität, Zweikämpfe zu gewinnen – das ist das Minimum, das wir für diesen Verein und für diese Fans geben müssen. Wenn wir uns belohnen, macht das alles Sinn und dann wissen wir, dass wir auf diesem Weg bleiben und viel schaffen können.”

    Als nächstes geht es in die Autostadt zum VfL Wolfsburg, zu einer Mannschaft, die stabiler und konstanter ist als der BVB. Zuletzt konnten die Wölfe sogar den VfB Stuttgart bezwingen. Bernardo setzt auf den treuen Support der VfL-Anhänger, besonders in Wolfsburg.

    “In der Bundesliga ist normalerweise jedes Spiel immer ausverkauft. Wolfsburg ist aber manchmal einer von zwei, drei Vereinen, wo, wenn unsere Fans nach Wolfsburg fahren, halb halb ist, weil unsere Fans sehr laut sind”, sagt Bernardo und schwärmt: “So kriegen wir vielleicht das Gefühl, dass wir nicht auswärts spielen. Das ist schon sehr geil.”



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  • VfL Bochum: BVB-Fans sauer – “Ich hatte die Faxen

    VfL Bochum: BVB-Fans sauer – “Ich hatte die Faxen


    Weil einige BVB-Fans mit, teils leichter, teils schwerer erkennbaren BVB-Fanartikeln nicht in den Bochumer Heimbereich gekommen sind, sind sie nun sauer.

    Vorweg: Der VfL Bochum hat vor dem kleinen Revierderby am Wochenende klar kommuniziert, dass als BVB-Fans erkennbaren Personen der Zutritt zu den Heimbereichen trotz gültigen Tickets verwehrt bleiben würde. Das wurde umgesetzt, für einige Betroffene teils zu konsequent.

    Die “Ruhr Nachrichten” schildern den Fall Christian Bremer, der mit seinem siebenjährigen Sohn, Borussia Dortmund-Fan, Karten für den Heimbereich hatte. Der Sohn habe einen BVB-Schal getragen, weshalb ihnen der Zutritt zu Block C verwehrt worden sei.

    “Daraufhin haben wir den Ordnern angeboten, den Schal ins Auto zu bringen, um anschließend Zutritt zum Stadion zu erhalten. Doch auch das wurde uns verweigert”, sagte Bremer dem Blatt. “Ich hatte die Faxen dicke. Das war einfach nur beschämend. Ja, mein Sohn hatte eine falsche Farbe im falschen Block, aber erwartet der VfL Bochum tatsächlich, dass ein sieben Jahre alter Junge einen Mob anstiftet?”

    Am Ende seien die drei, in Summe 300 Euro teuren Eintrittskarten, verfallen, Bremer und Begleitung nicht ins Stadion gegangen.

    Ähnlich ging es auch Tanja Warda, die Tickets zum Valentinstag bekommen hatte. “Ich wollte gerade zu meinem Sitzplatz gehen, da stellte sich mir ein Security-Mitarbeiter in den Weg und erklärte mir, für mich wäre der Stadionbesuch jetzt beendet.” Sie trug laut “Ruhr Nachrichten” einen schwarzen Strickschal mit BVB-Etikett.

    “Damit sei ich eindeutig als BVB-Fan erkennbar, sagte mir der Sicherheitsdienst. Ich habe dann angeboten, das Etikett zu entfernen. Doch darauf hat sich niemand eingelassen. Man hat mein Ticket demonstrativ vor meinen Augen zerrissen, mir die Tür geöffnet und ich wurde nach draußen geleitet”, sagte sie weiter.

    Zudem seien andere BVB-Fans mit schwarz-gelben Fan-Utensilien sehr wohl in den Heimbereich gekommen.

    Der VfL Bochum schwieg laut dem Blatt zu den Vorfällen, wollte keine Stellungnahme abgeben, verwies allerdings auf die im Vorfeld klar kommunizierten Regeln. Dass BVB-Fans sichtbar im schwarz-gelben Trikot auf den Tribünen des Heimbereichs gesessen hätten, erklärt der VfL damit, dass diese bei der Einlasskontrolle aufgrund von Winterbekleidung nicht als solche erkennbar gewesen seien.

    Für die beiden BVB-Gruppen war der Nachmittag “anne Castroper” jedoch gelaufen. Und am Ende sollte ihr Team auch noch mit 0:2 verlieren.



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  • VfB Stuttgart | Nach Blackout: Wohlgemuth schützt Josha

    VfB Stuttgart | Nach Blackout: Wohlgemuth schützt Josha


    Bei seiner Startelfrückkehr gegen Wolfsburg erwischte Josha Vagnoman nicht seinen besten Tag. Der Rechtsverteidiger des VfB Stuttgart verschuldete in den Schlussminuten mit ausgestrecktem Arm einen Handelfmeter, der letztendlich dafür sorgte, dass die Partie gegen den VfL mit 1:2 verloren ging.


    Hereingerückt war der zuletzt erkrankte Vagnoman für den in den vergangenen Spielen recht stabil agierenden Leonidas Stergiou. An die große Glocke hängen wollen die VfB-Verantwortlichen den Fehltritt Vagnomans allerdings nicht. Vielmehr wird ihm nach dem schwachen Auftritt der Rücken gestärkt.

    „Er ist auf seiner Position ein absoluter Qualitätsspieler, der in der Vergangenheit schon mehrfach nachgewiesen hat, dass er zu außerordentlichen Leistungen in der Lage ist“, betonte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth laut dem kicker.

    Seine Verdienste für den VfB werden daher nicht „in Zweifel gezogen, weil er zuletzt einmal nicht mit der gewohnten Stabilität unterwegs war“, versicherte der Funktionär, der festhielt: „Wir wissen ganz genau, was wir an Josha haben.“

    Vagnoman-Pause gegen Hoffenheim?

    Im Rennen um die Startelf dürfte Vagnoman im Vergleich zum soliden Stergiou zumindest mal Federn gelassen haben, was das kommende Duell mit der TSG Hoffenheim angeht. Gut möglich, dass der Schweizer, der gegen Wolfsburg über die gesamte Spieldauer auf der Bank schmorte, von Beginn an ran darf.

    Neben der Startelffrage herrscht im Fall Vagnoman allerdings auch in Sachen Zukunft Unklarheit. Die vor ein paar Wochen angelaufenen Gespräche hinsichtlich einer Vertragsverlängerung in Stuttgart sollen dem Bericht zufolge erst mal auf Eis gelegt worden sein. Alle Parteien würden die weitere Entwicklung abwarten, um sich zu einem späteren Zeitpunkt zu beraten.

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Borussia Dortmund: Nach Presse-Boykott – Kovac macht Spielern Ansage

    Borussia Dortmund: Nach Presse-Boykott – Kovac macht Spielern Ansage


    Wegducken, wenn es schwierig wird? Dortmunds Spieler standen am Wochenende massiv in der Kritik. Zurecht, findet Trainer Niko Kovac.

    Man hatte den Eindruck, dass Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac noch etwas loswerden wollte. Am Dienstagnachmittag ging der 53-Jährige noch einmal auf das Geschehen nach der 0:2-Derbyniederlage beim VfL Bochum ein. Da nämlich wollte sich kein Spieler den Fragen der schreibenden Presse stellen.

    „Wir werden dafür sorgen, dass das nicht wieder passiert“, sagte Kovac vor dem Champions-League-Spiel am Mittwoch gegen Sporting Lissabon (18.45 Uhr/DAZN). „Da bitte ich um Nachsicht, das hat in diesem Fall nicht geklappt.“ Der BVB-Coach verwies darauf, dass es dazugehöre, auch in schwierigen Situationen Rede und Antwort zu stehen. Doch das sahen die Profis nach der Pleite in Bochum offenbar anders. Nur Gregor Kobel und Nico Schlotterbeck erschienen zu den Pflichtterminen der TV-Rechteinhaber.

    BVB: Den Spielern fehlt häufig das Rückgrat

    Dass keiner der Spieler spricht, ist eigentlich nebensächlich, wenn es nicht symptomatisch für den Zustand der Mannschaft stehen würde. Auf dem Platz nämlich, da bekam man in den vergangenen Monaten, nein: Jahren häufig den Eindruck, dass bei Rückschlägen kaum ein Spieler im Kader Verantwortung übernehmen würde.

    In Person von Mats Hummels etwa ist einer der letzten, der für Rückgrat bekannt war, im Sommer gegangen. Es stellte sich am Samstag in Bochum wieder mal die Frage, wie eine Leistungskultur auf dem Rasen, das Übernehmen von Verantwortung etabliert werden soll, wenn sie abseits nicht gelebt wird.

    Am Samstag noch lieferte Kovac eine ziemlich skurrile Erklärung für die Abwesenheit der Spieler in der Mixed Zone. „Die Jungs haben jetzt ihr Programm. Wir spielen in vier Tagen wieder, deswegen ist klar, dass sie Maßnahmen unternehmen, damit sie möglichst schnell regenerieren und so schnell wie möglich die Nahrung zu sich führen, die sie brauchen, um dementsprechend schneller wieder an Bord zu sein. Ich bin ja da, das reicht“, sagte Kovac. Nun ist man beim BVB offenbar zur Erkenntnis gekommen: Nein, tut es nicht.



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  • SV Werder Bremen hofft auf Stage-Rückkehr gegen

    SV Werder Bremen hofft auf Stage-Rückkehr gegen


    Mittelfeldspieler Jens Stage wird im Spiel des SV Werder Bremen aktuell schmerzlich vermisst. Der 28-Jährige laboriert seit der 0:3-Niederlage gegen den FC Bayern München an einer Muskelverhärtung an den Adduktoren und stand gegen die TSG Hoffenheim zuletzt nicht zur Verfügung. Seine Rückkehr könnte nun aber bevorstehen.


    „Jens ist ein Thema für das Spiel in Freiburg“, wird Bremen-Sportchef Clemens Fritz in der DeichStube mit Blick auf das kommende Spiel gegen den SC Freiburg (Freitag, 20:30 Uhr) zitiert. Dennoch gelte es für den Dänen zunächst, gut durch die Trainingswoche vor der anstehenden Partie zu gehen. „Wir müssen die ersten Trainingstage der Woche abwarten, aber wir hoffen, dass er zurückkehren wird.“

    Aufschluss darüber, ob Stage am Freitag wieder mitwirken kann, dürfte die Pressekonferenz am Donnerstag (13:30 Uhr) geben. Andernfalls sind die Aufstellungen für das Freitagabendspiel für alle Manager zumindest frühzeitig einsehbar.

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  • BVB-Boss Watzke beim Training: Champions-League-Rückspiel

    BVB-Boss Watzke beim Training: Champions-League-Rückspiel


    Vielleicht hilft ja grinsen gegen die Krise…!

    Am Dienstagvormittag im Dortmunder Sonnenschein deutete beim strahlenden Ober-Boss Hans-Joachim Watzke (65) kaum mehr etwas auf die vergangene 0:2-Blamage in Bochum hin. Geschweige denn auf den schlimmste Klub-Absturz seit 10 Jahren.

    Vor dem Champions-League-Rückspiel gegen Sporting Lissabon (Mittwoch, 18.45 Uhr/DAZN) schaute der BVB-Patron wieder höchstpersönlich beim Abschlusstraining vorbei, beobachtete an der Seite von Lars Ricken (48) mit einer grauen Schiebermütze die Einheit von Trainer Niko Kovac (53) genau.

    Hans-Joachim Watzke (65) mit guter Laune bei der öffentlichen Einheit

    Hans-Joachim Watzke (65) mit guter Laune bei der öffentlichen Einheit

    Foto: INA FASSBENDER/AFP

    Das Signal: Sinne schärfen! Auch wenn das Weiterkommen nach dem 3:0-Erfolg in Portugal nur noch Formsache sein sollte…

    Kovac: „Wir lassen uns auf keinerlei Rechenspiele ein! Wir müssen 100 Prozent zeigen.“

    Nach der Bochum-Blamage hatte sich kein BVB-Profi in der Interview-Zone gestellt. Kovac: „Das ist etwas, das nicht gut gelaufen ist. Aber da werden der Sven (Pressesprecher Westerschulze, d. Red) und ich in Zukunft für sorgen, dass das dementsprechend wieder passiert.“

    Denkzettel an seine Verlierer verteilen, will Kovac offenbar nicht: „Unsere Spieler haben eine hohe Qualität. In Lissabon, in Bochum war die Mannschaft in der Lage, richtig hohes Tempo zu gehen. Aber ich persönlich glaube, dass der Kopf der ausschlaggebende Faktor ist. Da müssen wir reseten!“

    „Er lächelt es weg, aber …“ : Kovac ist entsetzt vom BVB!

    Öffentlich lächelt er, aber : Wie Kovac wirklich über den BVB denkt

    Quelle: BILD18.02.2025

    Wie das gehen soll? Kovac: „Als Trainer muss man versuchen, den Spielern das Selbstvertrauen zu geben.“ Er sagt: „Wir machen nicht viele Fehler, aber die sind so immens. Die bringen uns um den verdienten Lohn. Wir laufen viel, wir kämpfen viel und kreieren auch Chancen wie in Bochum. Aber das müssen wir drehen. Das geht nur durch gutes Zureden. Wenn wir als Trainerteam jetzt auch noch draufhauen, bringt das nichts.“

    Mittelfeld-Mann Pascal Groß (33): „Es sind immer wiederkehrende Muster, da müssen wir selbstkritisch sein. Fußball ist ein schmaler Grat. In Lissabon kam das Selbstvertrauen auch erst nach den Toren. Wir dürfen nicht in Rückstand geraten und selbst die Tore machen. Die geben einem Vertrauen. Besonders in der aktuellen Situation.“



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