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    Achterbahnfahrt mit besserem Ende für HSV |


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  • Novum: So geht es für Frankfurt in der Europa League weiter

    Novum: So geht es für Frankfurt in der Europa League weiter



    Frankfurt konnte die Play-offs entspannt von der Couch aus begutachten. Auf zwei Paarungen, in denen es um die potenziellen Achtelfinal-Gegner ging, lag jedoch der Fokus. Allerdings musste die SGE viel Geduld aufbringen, bis mit Ajax ihr zweiter möglicher Gegner feststand.

    Dino Toppmöller und Frankfurt treffen im Achtelfinale entweder auf Ajax Amsterdam oder FCSB Bukarest.


    Dino Toppmöller und Frankfurt treffen im Achtelfinale entweder auf Ajax Amsterdam oder FCSB Bukarest.

    IMAGO/osnapix


    Es dürften sich wohl ein paar Frankfurt-Anhänger schon zum Ende der vergangenen und zu Beginn der aktuellen Woche nach Unterkünften in Amsterdam erkundigt haben. Denn nach dem 2:0 von Ajax bei Royale Union Saint-Gilloise hatte der niederländische Rekordmeister schon fast sicher wie einer von zwei möglichen Achtelfinal-Gegnern ausgesehen.


    Da der Spitzenreiter der Eredivisie jedoch schon in den ersten 28 Minuten den Vorsprung verspielte und sich in Unterzahl in die Verlängerung kämpfte, musste die SGE länger als erwartet warten. Genauer gesagt, ging es in der Johan Cruijff ArenA um das letzte Achtelfinal-Ticket. Letztlich erkundigten sich die Frankfurter Fans jedoch nicht umsonst: Kenneth Taylor rettete Amsterdam in die nächste Runde (3:2 nach Hin- und Rückspiel). Dadurch wird es zu einem Novum kommen. Die Eintracht duellierte sich noch nie in einem Pflichtspiel mit Ajax.

    Trifft Bukarest auch auf den zweiten deutschen Vertreter?


    Sollte es nicht nach Amsterdam gehen, reist Frankfurt in die rumänische Hauptstadt: FCSB Bukarest (11. der Ligaphase) setzte sich nach dem 2:1 im Hinspiel auch im Rückspiel gegen PAOK Saloniki durch (2:0). Die Bukarester, die ebenfalls noch nie gegen die Eintracht spielten, könnten dadurch auf beide deutsche Vertreter in der Europa League treffen. Schon am 6. Spieltag der Ligaphase entführten sie beim torlosen Remis einen Punkt aus Sinsheim.


    Gegen wen die Frankfurter im Achtelfinale antreten, entscheidet sich am Freitag (ab 13 Uhr) bei der Auslosung in Nyon.


    In einem potenziellen Viertelfinale drohen der Elf von Dino Toppmöller derweil Hochkaräter: Es würde einer aus dem Quartett Manchester United, Tottenham, Real Sociedad oder Alkmaar auf sie warten.



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  • Rot für Tätlichkeit! VAR enthüllt Schauspieleinlage

    Rot für Tätlichkeit! VAR enthüllt Schauspieleinlage


    In der Europa League kommt es zwischen AS Rom und dem FC Porto zu einem kuriosen Platzverweis. Der VAR bringt Licht ins Dunkel und deckt eine Schauspieleinlage auf.

    Kurioser Platzverweis in der Europa League: Stephen Eustáquio vom FC Porto wurde bei der Niederlage gegen AS Rom (2:3) mit glatt Rot vom Feld geschickt und war damit mitverantwortlich für das Ausscheiden der Portugiesen.

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    Was war passiert? In der 50. Minute war Eustáquio mit Gegenspieler Leandro Paredes auf Höhe der Mittellinie in ein Scharmützel verwickelt – fernab vom Ball.

    Schauspieleinlage von Roma-Profi

    Paredes hatte den rechten Arm ausgefahren, um Eustáquio zu blocken. Plötzlich holte der Kanadier zu einem Faustschlag aus und traf Paredes an der Schulter und am Arm – woraufhin der Argentinier die Hände vors Gesicht nahm und theatralisch zu Boden ging.

    Schiedsrichter Francois Letexier entschied zunächst auf Foulspiel von Eustáquio, wurde allerdings kurze Zeit später zum Monitor gebeten, nachdem der VAR sich eingeschaltet hatte.

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    Letexier bewertete die Aktion nach Ansicht der VAR-Bilder als Tätlichkeit und zückte glatt Rot!

    Kurios: Auch die Schauspieleinlage von Paredes wurde vom französischen Unparteiischen geahndet und der Argentinier sah die Gelbe Karte.

    Daraufhin kam es zu Rudelbildungen, bis die Partie schließlich fortgesetzt werden konnte.

    Europa League: Roma im Achtelfinale – Hummels schaut zu

    Ein möglicher Grund, weshalb Eustáquio die Sicherungen durchbrannten, war ein vorheriges Foul von Paredes an ihm, welches nicht geahndet wurde. Mit beiden Händen drückte der Roma-Spieler Eustáquio weg, berührte ihn dabei auch im Gesicht, das Spiel lief allerdings weiter.

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    Schlussendlich setzte sich die Roma mit 3:2 (2:1) durch und zog nach dem 1:1 im Hinspiel ins Achtelfinale der Europa League ein. Mats Hummels war erneut zum Zuschauen verdammt.



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  • WDR-Sport: Borussia Dortmund: Profivertrag für Kabar

    WDR-Sport: Borussia Dortmund: Profivertrag für Kabar


    Stand: 20.02.2025 17:58 Uhr

    U17-Welt- und Europameister Almugera Kabar hat beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund einen Profivertrag erhalten.

    Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2028. Der 18-Jährige Kabar absolvierte bereits vier Bundesligaspiele für den BVB und debütierte im Oktober des vergangenen Jahres im deutschen Fußball-Oberhaus.

    “Er ist ein Junge aus der Region, der großes Potenzial besitzt”, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl. Der U19-Nationalspieler ist nach Kjell Wätjen (19), Cole Campbell (19) und Filippo Mane (19) das nächste Talent, das der BVB langfristig an sich gebunden hat.

    Kabar, der unter dem aktuellen Trainer der DFB-Frauen Christian Wück 2023 den U17-Weltmeistertitel und auch den Europameistertitel gewonnen hatte, spielt seit 2019 in Dortmund. Sein unglückliches Profidebüt feierte er im vergangenen Oktober im Bundesligaspiel beim FC Augsburg (1:2), 22 Minuten nach seiner Einwechslung sah Kabar die Gelb-Rote Karte.

    Unsere Quellen:

    • Deutsche Presse-Agentur (dpa)
    • Sport Informations-Dienst (sid)



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  • Hammerlose in Champions League: Für Bayer und den FC

    Hammerlose in Champions League: Für Bayer und den FC



    Madrid droht, Superduell auch

    Für Bayer und den FC Bayern kommt’s auf jeden Fall knüppeldick

    Bayern gegen Bayer als Königsklassen-Doppelpack mit K.-o.-Charakter im März? Oder folgt das große deutsche Kräftemessen mit den Topklubs aus Madrid? Vor der Auslosung des Achtelfinals der Champions League am Freitag (12 Uhr) bei der UEFA in Nyon sind die Optionen für die drei deutschen Starter zwar begrenzt – doch Spannung ist garantiert. Der FC Bayern trifft in der nächsten Runde auf Meister Bayer Leverkusen oder Atlético Madrid, die einzige Alternative für den Werksklub zu den Münchnern ist Rekordsieger Real Madrid – eine harte Auswahl. Deutlich machbarer geht es für den BVB weiter. Der Vorjahresfinalist trifft nach dem Weiterkommen gegen Sporting Lissabon nun auf OSC Lille aus Frankreich oder den Premier-League-Klub Aston Villa.

    Wieso kennen die Klubs ihre Gegneroptionen für das Achtelfinale – und sogar darüber hinaus?

    Der neue Modus macht es möglich. Anders als bislang wird nicht aus zwei Töpfen mit je acht Teams nur die nächste K.-o.-Runde gelost. Abhängig von der Platzierung in der Vorrunde haben alle Teams eine Setznummer. Bayer wurde 6. Die Dortmunder 10. und die Bayern 12. Jedem Team werden ähnlich zum Setzbaum beim Tennis zwei Gegneroptionen zugeordnet. Die Top-Teams FC Liverpool (1) und FC Barcelona (2) spielen zum Beispiel gegen die Nummer 15, Paris Saint-Germain oder 16, Benfica Lissabon. So wird ein Tableau bis zum Finale am 31. Mai in der Münchner Allianz Arena vorgegeben.

    Sind weitere deutsche Duelle möglich?

    Ja, aber sehr begrenzt. Neben dem Achtelfinal-Kracher Bayern gegen Bayer sind folgende Paarungen möglich: Bayern gegen Dortmund ist nur im Halbfinale denkbar, nicht aber davor oder im Endspiel, da beide Teams fix in der unteren Setz-Hälfte sind. Eine Neuauflage des Finals von 2013 (2:1 für Bayern) ist also nicht möglich. Trifft Leverkusen nicht auf die Bayern, wäre das deutsche Top-Duell hingegen erst im Finale möglich, da Leverkusen dann in die vordere Turnierbaum-Hälfte mit Real wandern würde. Leverkusen gegen Dortmund könnte es erst im Halbfinale oder Finale heißen.

    Wie ginge es für Bayern, Bayer und den BVB im Viertelfinale und bis zum Endspiel weiter?

    Nach den Achtelfinal-Spielen am 4./5. und 11./12. März, in denen die Bayern und Dortmund zuerst zu Hause, Leverkusen hingegen zuerst auswärts spielt, ginge es für das deutsche Trio im Erfolgsfall so weiter:

    Die möglichen Bayern-Gegner:

    Im Viertelfinale wären entweder der FC Arsenal oder Inter Mailand und in jedem Fall Feyenoord Rotterdam die Kandidaten. Für das Halbfinale gibt es noch sechs Optionen, darunter auch Liverpool und Barcelona und den BVB. Erst im ersehnten “Finale dahoam” könnte es unter anderem gegen Real oder wie 2020 gegen Paris St. Germain gehen.

    Die möglichen Bayer-Gegner:

    Im Viertelfinale ginge es auch für Bayer gegen Arsenal, Inter oder Feyenoord. Zusätzliche Option wäre die PSV Eindhoven. Für den Werksklub gibt es bislang noch je acht mögliche Gegner für Halbfinale und bis Freitag sogar 15 für das Endspiel, diese Anzahl reduziert sich mit der Loszeremonie auch auf acht.

    Die möglichen Dortmund-Gegner:

    Im Viertelfinale ginge es für den BVB gegen Benfica Lissabon oder Barcelona oder Liverpool weiter. Ob Barça oder Liverpool möglich ist, entscheidet sich am Freitag. Im Halbfinale sind, Stand jetzt, die Bayern und Feyenoord und entweder Arsenal oder Inter und Leverkusen oder Atlético mögliche Kontrahenten. Für das Finale gibt es auch noch zwölf Optionen, ab Freitag nur noch acht.

    Was wird sonst noch gelost am Freitag?

    Letztmals werden in dieser Saison Kugeln in Nyon gezogen. Das Tableau ist am Freitag fix. Festgelegt per Los werden für Viertel- und Halbfinale auch, wer zuerst zu Hause antritt und wer entsprechend im Rückspiel Heimrecht hat. Für das Finale in München wird aus formalen und organisatorischen Gründen ein mögliches Heimteam bestimmt.



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  • Der Sport-Tag: Schlägerei sorgt für Spielunterbrechung in

    Der Sport-Tag: Schlägerei sorgt für Spielunterbrechung in



    Der Sport-Tag

    Schlägerei sorgt für Spielunterbrechung in Europa League

    In der Anfangsphase des Europa-League-Spiels zwischen RSC Anderlecht und Fenerbahce kommt es zu hässlichen Szenen auf der Tribüne. Ein Konflikt unter den Fans mündet in Handgreiflichkeiten, die Lage ist unklar. Die Partie wird unterbrochen, die Mannschaften verlassen den Platz.



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  • Profivertrag für Dortmunds U-17-Weltmeister Kabar

    Profivertrag für Dortmunds U-17-Weltmeister Kabar



    Viermal durfte Almugera Kabar bereits in der Bundesliga für Borussia Dortmund auflaufen, nun erhielt der 18 Jahre alte Verteidiger seinen ersten Profivertrag. Der deutsche U-17-Welt- und Europameister bindet sich bis Sommer 2028 an den BVB.

    Almugera Kabar absolvierte bislang vier Bundesliga-Spiele.


    Almugera Kabar absolvierte bislang vier Bundesliga-Spiele.

    IMAGO/DeFodi


    2023 gewann er mit der deutschen U-17-Nationalmannschaft erst den Europameister-, dann den Weltmeistertitel. Im vergangenen Sommer machte der Youngster im Trainingslager auf sich aufmerksam, durfte Bundesliga-Luft schnuppern und schlussendlich Ende Oktober im Oberhaus debütieren. Wenngleich Almugera Kabars Bundesliga-Premiere mit einer Gelb-Roten Karte beim Auswärtsspiel in Augsburg (1:2) unglücklich verlief, sollten bis dato drei weitere Einsätze folgen – einer davon wegen krankheitsbedingter Ausfälle in der BVB-Abwehr in der Startformation gegen Bayer Leverkusen (2:3).


    Nun ist Kabar offiziell Profi: Der 18 Jahre alte Verteidiger unterschrieb am Donnerstag einen Vertrag bis 2028 bei Borussia Dortmund.




    “Wir freuen uns, dass wir den Weg mit Almugera weiterhin gemeinsam gehen können”, erklärt Sportdirektor Sebastian Kehl, der nach Kjell Wätjen, Cole Campbell und Filippo Mane einen weiteren Nachwuchsspieler an den Klub bindet. “Er ist ein Junge aus der Region, der großes Potenzial besitzt und dem NLZ in der Vergangenheit schon seinen Stempel aufgedrückt hat. Er bringt körperlich, fußballerisch und charakterlich ganz viel mit und wir werden zusammen daran arbeiten, seine Entwicklung Schritt für Schritt voranzutreiben.”


    Linksverteidiger Kabera, der 2019 aus Hamm nach Dortmund gewechselt war, freut sich, beim BVB seine “nächsten Schritte zu gehen. Ich möchte mich weiterentwickeln, meine Fähigkeiten verbessern und gemeinsam mit diesem großen Verein erfolgreich sein.”



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  • Europa League – Tumult: Spiel in Anderlecht für 20 Minuten

    Europa League – Tumult: Spiel in Anderlecht für 20 Minuten


    Anderlecht (dpa) – Das Playoff-Spiel der Europa League zwischen dem RSC Anderlecht und Fenerbahçe ist nur wenige Minuten nach Beginn für rund 20 Minuten unterbrochen worden. Offiziell wurden Sicherheitsgründe dafür angegeben, auf einem Video in den sozialen Netzwerken war ein Tumult auf der Tribüne nahe des Spielfeldes zu sehen.

    Schiedsrichter Sandro Schärer aus der Schweiz schickte daraufhin beide Mannschaften in die Kabine. Die von José Mourinho trainierten Gäste aus Istanbul waren erst kurz zuvor in der vierten Minute durch Youssef En-Nesyri in Führung gegangen. Das Hinspiel daheim hatte Fenerbahçe 3:0 gewonnen. Die Gastgeber aus dem Großraum Brüssel hatten in der Vorrunde zuletzt daheim 3:4 gegen Bundesligist TSG Hoffenheim verloren.

    © dpa-infocom, dpa:250220-930-381477/1



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  • Spiel in Anderlecht für 20 Minuten unterbrochen

    Spiel in Anderlecht für 20 Minuten unterbrochen


    Europa League

    Tumult: Spiel in Anderlecht für 20 Minuten unterbrochen

    Aktualisiert am 20.02.2025 – 21:47 UhrLesedauer: 1 Min.

    RSC Anderlecht - Fenerbahce IstanbulVergrößern des Bildes

    Das Europa-League-Spiel zwischen Anderlecht und Fenerbahçe wurde kurz nach Spielbeginn unterbrochen. (Quelle: Omar Havana/AP/dpa/dpa-bilder)

    Nur wenige Minuten nach Anpfiff ist das Europa-League-Spiel zwischen Anderlecht und Fenerbahçe aus Sicherheitsgründen länger unterbrochen.

    Das Playoff-Spiel der Europa League zwischen dem RSC Anderlecht und Fenerbahçe ist nur wenige Minuten nach Beginn für rund 20 Minuten unterbrochen worden. Offiziell wurden Sicherheitsgründe dafür angegeben, auf einem Video in den sozialen Netzwerken war ein Tumult auf der Tribüne nahe des Spielfeldes zu sehen.

    Schiedsrichter Sandro Schärer aus der Schweiz schickte daraufhin beide Mannschaften in die Kabine. Die von José Mourinho trainierten Gäste aus Istanbul waren erst kurz zuvor in der vierten Minute durch Youssef En-Nesyri in Führung gegangen. Das Hinspiel daheim hatte Fenerbahçe 3:0 gewonnen. Die Gastgeber aus dem Großraum Brüssel hatten in der Vorrunde zuletzt daheim 3:4 gegen Bundesligist TSG Hoffenheim verloren.



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  • Conference League: Bitteres Ende für Heidenheims Europapokal

    Conference League: Bitteres Ende für Heidenheims Europapokal


    Aus in den Playoffs

    Aktualisiert am 20.02.2025, 21:33 Uhr

    Die Europapokal-Premierensaison des 1. FC Heidenheim findet in der Zwischenrunde ein bitteres Ende. Trotz einer guten Ausgangslage scheidet der Bundesligist gegen einen dänischen Topclub aus.

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    Das Europapokal-Abenteuer des 1. FC Heidenheim ist beendet. In der Conference League verlor der in der Bundesliga stark abstiegsbedrohte Club sein spannendes Zwischenrunden-Rückspiel mit 1:3 (1:2, 0:1) nach Verlängerung gegen den FC Kopenhagen und schied damit aus. Das 2:1 aus dem Hinspiel in der dänischen Hauptstadt war am Ende zu wenig für den Achtelfinaleinzug und damit verbundene weitere Europa-Festtage.

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    Nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand kämpften sich die Gastgeber dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte und des direkt verwandelten Freistoßes von Leonardo Scienza (74. Minute) in die Verlängerung. Dort sorgte Rodrigo Huescas (114.) für die Entscheidung zugunsten der Gäste vor 12.336 Zuschauern. Zuvor hatten Amin Chiakha (37. Minute) und Kevin Diks (53./Foulelfmeter) zur 2:0-Führung für Kopenhagen getroffen.

    1. FC Heidenheim - FC Kopenhagen

    Die Heidenheimer Fans sorgten für Stimmung.

    © dpa / Harry Langer/dpa

    Damit hat weiter kein Vertreter der Fußball-Bundesliga die Runde der besten 16 des erst 2021 eingeführten Wettbewerbs erreicht. Auf Heidenheim hätte wie bereits einmal in der Ligaphase erneut der schillernde FC Chelsea warten können. Nach der knapp verpassten Überraschung kann die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt ihre Konzentration ausschließlich auf den Kampf gegen den Abstieg richten. Der Trend ist seit Monaten düster.

    Heidenheim anfangs harmlos

    “Ich hatte auch das Gefühl unter der Woche, dass die Jungs richtig brennen auf das Spiel”, hatte der verletzte Mittelfeldspieler Niklas Dorsch noch vor Spielbeginn bei RTL gesagt: “So ein Conference-League-Spiel, wo du nichts zu verlieren hast, kommt genau richtig. Das macht die Beine leichter.”

    Wie schon die gesamte Saison in den Europapokal-Wochen rüttelte Schmidt seine Startelf wieder durch. So bekam neben anderen Toptalent Paul Wanner eine Chance von Beginn an. Der Senkrechtstarter war es, der neben zwei Möglichkeiten für Stürmer Budu Siwsiwadse für den einzigen Abschluss der Heidenheimer in Hälfte eins sorgte. Doch die Gastgeber blieben zu harmlos.

    Kopenhagen bemühte sich, die Partie zu kontrollieren und wurde mit Verlauf der ersten Hälfte zwingender. Zunächst war der wie in Kopenhagen spielende FCH-Ersatztorwart Frank Feller noch zur Stelle, als es gefährlich wurde. Doch das 0:1 deutete sich an. Immer mehr war der Ostalb-Club in der Defensive gefordert.

    Frische Kräfte bringen frischen Schwung

    Die Gäste aus Kopenhagen waren ohne Anhänger angereist. Nach zuletzt schweren Pyrotechnik-Zwischenfällen wurde der Club mit einem Fan-Ausschluss bestraft. So sorgten nur die Heidenheimer Fans für Stimmung. Die Banner, die sie schon vor dem Anpfiff präsentierten, passten neben dem Europa-Abenteuer auch zur komplexen Aufgabe des Bundesliga-Abstiegskampfs. “Stets das Ziel im Visier” lautete eine Aufschrift.

    Und Schmidts Ziel war klar: mehr Offensivkraft für das Achtelfinale. Als Reaktion auf den Rückstand reagierte der Coach und brachte Marvin Pieringer und Mathias Honsak. Doch das 0:2 per Strafstoß nach Foul von Jonas Föhrenbach und Videobeweis machte das Unterfangen noch schwerer.

    Danach drückte der FCH und wurde durch den Freistoßtreffer von Scienza belohnt. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit traf der Brasilianer den Pfosten. In der Verlängerung mieden beide Teams das große Risiko. Doch das glücklichere Ende hatte Kopenhagen, das beim Tor zum 3:1 auch von Heidenheimer Abwehrfehlern profitierte. Ein Treffer von Pieringer zählte danach wegen eines vorherigen Handspiels nicht. (dpa/bearbeitet von br)

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