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  • Borussia Dortmund: Pflicht erfüllt – “Alles andere wäre eine

    Borussia Dortmund: Pflicht erfüllt – “Alles andere wäre eine


    Statt Rückenwind für das wichtige Spiel gegen Union Berlin gab es für den BVB nur ein 0:0 gegen Sporting Lissabon. Was Sebastian Kehl positiv stimmt.

    Als Giovanni Reyna in der 71. Minute frei vor Rui Silva auftauchte, schien ein träger Champions-League-Abend für Borussia Dortmund doch noch sein glückliches Ende zu nehmen. Der US-Amerikaner hatte gerade die Strecke von der Ersatzbank bis in den Strafraum von Sporting Lissabon zurückgelegt, da lag ihm der Ball auch schon vor den Füßen.

    Doch anstatt ins kurze Eck traf Reyna nur den Pfosten – und stolperte den Nachschuss vorbei. Bezeichnend. So stand am Ende ein 0:0, mit dem Borussia Dortmund zwar seine Pflicht getan, aber keine Begeisterung ausgelöst hat. Die Rehabilitation für das 0:2 beim VfL Bochum blieb vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen Union Berlin am Samstag, 22. Februar, 18:30 Uhr, aus.

    Dabei wäre die Partie gegen Sporting Lissabon dafür prädestiniert gewesen. Nach dem 0:3 im Hinspiel waren die Topstars Trincao und Viktor Gyökeres gar nicht erst mit nach Deutschland gereist. Sporting präsentierte sich harmlos, ließ den BVB spielen und ergab sich seinem Schicksal.

    Allein belohnt haben sich die Dortmunder nicht. „Wir hätten das Spiel gewinnen müssen“, konstatierte Trainer Niko Kovac. Seine Mannschaft hat sich nicht belohnt. Nicht zum ersten Mal in den vergangenen Wochen.

    Borussia Dortmund: Pflicht erledigt, mehr aber auch nicht

    „Wir haben keinen Zauberfußball gespielt. Es ging darum, dass wir das Ergebnis, das wir uns in Lissabon erarbeitet haben, durchbringen“, sagte Kovac diplomatisch auch mit Blick auf den FC Bayern München, der sich am Dienstag gegen Celtic Glasgow enorm schwergetan hat. Und dennoch hätte den Dortmundern ein souveräner Sieg über die schwachen Portugiesen mehr als gutgetan. „Dass die Mannschaft im Moment nicht vor Selbstvertrauen strotzt, ist klar“, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl. „Wir haben ein seriöses Spiel gemacht und wollten vor allem zu Null spielen. Alles andere als das Weiterkommen wäre eine große Katastrophe gewesen. Wir machen kleine Schritte nach vorne.“

    Mit Union Berlin kommt am Samstag nun eben wieder eine ganz ähnliche Mannschaft ins Westfalenstadion: defensiv kompakt, mit schnellen Konterspielern. Ein Profil, gegen das Borussia Dortmund erst am vergangenen Samstag in Bochum nicht angekommen ist. „Es wird sicherlich ein ganz anderes Spiel werden. Wir sind unter Zugzwang, das wissen wir auch. Wir wissen aber auch, dass Union Aufwind bekommen hat. Wir werden sie über 90 Minuten bearbeiten müssen“, sagte Kovac.

    Kehl wurde noch etwas konkreter. Er sieht in den schnellen Außenspielern einen möglichen Schlüssel für das Union-Spiel: „Wir werden einen schnellen Spielaufbau und eine schnelle Spielverlagerung brauchen. Gerade gegen Union Berlin wird das extrem wichtig sein. Ähnlich wie die Bochumer werden sie sehr kompakt stehen und die Zweikämpfe annehmen wollen. Union wird eine hitzige Atmosphäre erzeugen wollen. Darauf müssen wir uns einstellen.“

    Denn am Ende sind eben Siege die dominierende Währung bei Borussia Dortmund. „Wir wissen um die Kritik, die im Moment auf uns einprasselt. Da müssen wir zusammenstehen. Am Ende werden uns nur Erfolgserlebnisse helfen“, sagte Kehl. Am besten schon gegen Union Berlin.



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  • Borussia Dortmund: Pflicht erfüllt – “Alles andere wäre eine große Katastrophe gewesen”

    Borussia Dortmund: Pflicht erfüllt – “Alles andere wäre eine große Katastrophe gewesen”


    Statt Rückenwind für das wichtige Spiel gegen Union Berlin gab es für den BVB nur ein 0:0 gegen Sporting Lissabon. Was Sebastian Kehl positiv stimmt.

    Als Giovanni Reyna in der 71. Minute frei vor Rui Silva auftauchte, schien ein träger Champions-League-Abend für Borussia Dortmund doch noch sein glückliches Ende zu nehmen. Der US-Amerikaner hatte gerade die Strecke von der Ersatzbank bis in den Strafraum von Sporting Lissabon zurückgelegt, da lag ihm der Ball auch schon vor den Füßen.

    Doch anstatt ins kurze Eck traf Reyna nur den Pfosten – und stolperte den Nachschuss vorbei. Bezeichnend. So stand am Ende ein 0:0, mit dem Borussia Dortmund zwar seine Pflicht getan, aber keine Begeisterung ausgelöst hat. Die Rehabilitation für das 0:2 beim VfL Bochum blieb vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen Union Berlin am Samstag, 22. Februar, 18:30 Uhr, aus.

    Dabei wäre die Partie gegen Sporting Lissabon dafür prädestiniert gewesen. Nach dem 0:3 im Hinspiel waren die Topstars Trincao und Viktor Gyökeres gar nicht erst mit nach Deutschland gereist. Sporting präsentierte sich harmlos, ließ den BVB spielen und ergab sich seinem Schicksal.

    Allein belohnt haben sich die Dortmunder nicht. „Wir hätten das Spiel gewinnen müssen“, konstatierte Trainer Niko Kovac. Seine Mannschaft hat sich nicht belohnt. Nicht zum ersten Mal in den vergangenen Wochen.

    Borussia Dortmund: Pflicht erledigt, mehr aber auch nicht

    „Wir haben keinen Zauberfußball gespielt. Es ging darum, dass wir das Ergebnis, das wir uns in Lissabon erarbeitet haben, durchbringen“, sagte Kovac diplomatisch auch mit Blick auf den FC Bayern München, der sich am Dienstag gegen Celtic Glasgow enorm schwergetan hat. Und dennoch hätte den Dortmundern ein souveräner Sieg über die schwachen Portugiesen mehr als gutgetan. „Dass die Mannschaft im Moment nicht vor Selbstvertrauen strotzt, ist klar“, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl. „Wir haben ein seriöses Spiel gemacht und wollten vor allem zu Null spielen. Alles andere als das Weiterkommen wäre eine große Katastrophe gewesen. Wir machen kleine Schritte nach vorne.“

    Mit Union Berlin kommt am Samstag nun eben wieder eine ganz ähnliche Mannschaft ins Westfalenstadion: defensiv kompakt, mit schnellen Konterspielern. Ein Profil, gegen das Borussia Dortmund erst am vergangenen Samstag in Bochum nicht angekommen ist. „Es wird sicherlich ein ganz anderes Spiel werden. Wir sind unter Zugzwang, das wissen wir auch. Wir wissen aber auch, dass Union Aufwind bekommen hat. Wir werden sie über 90 Minuten bearbeiten müssen“, sagte Kovac.

    Kehl wurde noch etwas konkreter. Er sieht in den schnellen Außenspielern einen möglichen Schlüssel für das Union-Spiel: „Wir werden einen schnellen Spielaufbau und eine schnelle Spielverlagerung brauchen. Gerade gegen Union Berlin wird das extrem wichtig sein. Ähnlich wie die Bochumer werden sie sehr kompakt stehen und die Zweikämpfe annehmen wollen. Union wird eine hitzige Atmosphäre erzeugen wollen. Darauf müssen wir uns einstellen.“

    Denn am Ende sind eben Siege die dominierende Währung bei Borussia Dortmund. „Wir wissen um die Kritik, die im Moment auf uns einprasselt. Da müssen wir zusammenstehen. Am Ende werden uns nur Erfolgserlebnisse helfen“, sagte Kehl. Am besten schon gegen Union Berlin.



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  • Wieso das frühe City-Aus auch dem BVB eine große Chance

    Wieso das frühe City-Aus auch dem BVB eine große Chance


    Essen. Das war‘s für Manchester City: Im Giganten-Duell gegen Real Madrid zieht die Startruppe den Kürzeren. Dies öffnet den Wettbewerb – auch dem BVB.



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  • Reiner Calmund stellt Wirtz auf eine Stufe mit

    Reiner Calmund stellt Wirtz auf eine Stufe mit


    “Kategorie Seeler, Beckenbauer, Matthäus”

    Manager-Legende Calmund adelt Wirtz: “Ein Weltstar”

    19.02.2025 – 17:19 UhrLesedauer: 1 Min.

    imago images 0783587596Vergrößern des Bildes

    Reiner Calmund: Der ehemalige Manager von Bayer Leverkusen war voll des Lobes für Florian Wirtz. (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt/imago)

    Reiner Calmund hält große Stücke auf Florian Wirtz. Leverkusens Ex-Manager sieht den 21-Jährigen bereits in einer Reihe mit deutschen Fußball-Legenden.

    Der Offensivspieler sei “eines der größten Talente, das Deutschland je hervorgebracht hat” und bereits jetzt “ein Weltstar”. Wirtz bringe Talent, Qualität und eine starke Mentalität mit, erklärte der 76-Jährige, der fast 30 Jahre für Bayer Leverkusen tätig war.

    In dieser Saison sorgt Wirtz mit starken Leistungen für Aufsehen. In 35 Pflichtspielen erzielte er bislang 15 Tore und bereitete zwölf weitere Treffer vor. Laut Calmund zählt der Nationalspieler “aktuell zum Kreis der fünf Kandidaten für den Ballon d’Or” und könne in Zukunft sogar die Nummer eins werden – “vorausgesetzt, dass er gesund bleibt”.

    Besonders der FC Bayern soll an einer Verpflichtung des Spielmachers interessiert sein. Vor dem direkten Duell am vergangenen Wochenende (0:0) hatten sich die Münchner in den Medien offensiv zu Wirtz geäußert. Sein Vertrag in Leverkusen läuft allerdings noch bis 2027, sein Marktwert wird auf 140 Millionen Euro geschätzt. Wirtz selbst betonte zuletzt, dass er sich in seiner Heimat im Rheinland wohlfühlt.



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  • Nur drei Teams warten länger auf eine Tabellenführung

    Nur drei Teams warten länger auf eine Tabellenführung


    Nach der 1:3-Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim steht der SV Werder Bremen nach 22 Spieltagen auf dem zehnten Tabellenplatz. Die begehrten internationalen Plätze sind zwar weiterhin in Reichweite, doch der Traum von Europa hat einen Dämpfer erlitten. Heutzutage kaum vorstellbar, aber es gab am Osterdeich Zeiten, in denen ein Platz zwischen Rang fünf und sieben als enttäuschend galt. Wie das Internetportal “transfermarkt.de” aufführt, liegt Werder in der Bundesliga-Historie auf Rang vier, wenn es um die meisten Tabellenführungen geht. Demnach standen die Bremer bereits 121 Mal an der Spitze der Bundesliga.

    Nur Borussia Mönchengladbach (138), Borussia Dortmund (182) und der deutsche Rekordmeister FC Bayern München (875) grüßten noch häufiger von ganz oben. Allerdings wartet Werder schon seit vielen, vielen Jahren auf die nächste Spitzenposition. Zum letzten Mal stand der Verein am 31. Januar 2007 nach einem 2:0-Auswärtssieg bei Bayer 04 Leverkusen am Ende eines Spieltags auf Platz eins. Zur Meisterschaft reichte es in dieser Saison jedoch nicht – unter Trainer Thomas Schaaf landete Werder am Ende auf Rang drei.

    Von den aktuellen Bundesliga-Teams warten nur der VfL Bochum, Eintracht Frankfurt und der FC St. Pauli noch länger auf eine erneute Tabellenführung. Holstein Kiel und der FC Augsburg sind zudem die einzigen beiden Vereine in der aktuellen Bundesliga, die in ihrer Geschichte noch nie an der Spitze im deutschen Oberhaus standen.

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  • Robert Andrich präsentiert schon wieder eine neue

    Robert Andrich präsentiert schon wieder eine neue


    08.02.2025 - Fu

    Da waren die Haare noch lang und zottelig: Robert Andrich probiert gerne unterschiedliche Frisuren aus.Bild: IMAGO images / Noah Wedel

    Bundesliga

    Jan Schultz

    Das Topspiel zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern am Samstagabend hatte wirklich vieles zu bieten: harte Zweikämpfe in der Anfangsphase, berauschende Dribblings von Florian Wirtz oder auch krachende Abschlüsse an den Querbalken des FCB-Gehäuses.

    Eines aber fehlte der Partie: Tore. Denn trotz der drückenden Überlegenheit belohnte sich die Werkself nicht, durch das 0:0 wahrten die Münchener ihren Vorsprung von acht Punkten auf den amtierenden Meister.

    Robert Andrich sitzt beim Topspiel 90 Minuten auf der Bank

    Fans von Bayer Leverkusen dürften neben eigener Tore auch noch etwas anderes gegen die Bayern vermisst haben: einen Farbtupfer im Mittelfeld. Denn Robert Andrich, in vielerlei Hinsicht ein Mann, der heraussticht, saß über 90 Minuten auf der Bank.

    Gegen den Ball, das lässt sich rückblickend festhalten, war es keine falsche Entscheidung, auf den DFB-Star zu verzichten. Im Zentrum eroberten die Sechser Granit Xhaka und Exequiel Palacios mit Unterstützung von Zehner Wirtz sowie den Innenverteidigern Jonathan Tah und Edmond Tapsoba immer wieder schnell die Bälle zurück.

    In letzter Instanz ließen sie ohnehin nichts anbrennen, der FCB hatte zwei magere Abschlüsse.

    Optisch aber entging den Zuschauenden damit etwas. Denn Andrich ist nicht nur für seine leidenschaftliche Zweikampfführung bekannt, sondern auch für seine auffällige Haarpracht. Bei der Heim-EM im vergangenen Sommer lief er etwa mit pinken Haaren auf, danach ließ er sie blondiert in die Länge wachsen.

    Cornrows statt Mähne: Robert Andrich präsentiert neue Frisur

    Die etwas formlos anmutende Mähne, die der DFB-Star in den vergangenen Monaten getragen hat, bezeichnete er selbst in einem Video auf dem Account des DFB-Teams als “eine wilde Übergangsphase”. Nun ist auch klar, was das Ziel dieses Übergangs war: Cornrows.

    Das Haarstudio, in dem ihm die sechs Reihen geflochten wurden, hat auf Instagram ein Video des Umstylings hochgeladen. Andrich selbst hat die Aufnahmen in seiner Story geteilt und lässt seine Fans darüber abstimmen, ob der neue Look nun “Fresh” oder “Schrott” sei. Fast zwei Drittel seiner Fans feiern die neue Frisur.

    Die Leidenszeit hat sich für den Mann, der bisher 16 Einsätze im DFB-Team gesammelt hat, gelohnt. “Ich bin fast über die schlimmste Phase hinweg”, meinte er im November mit Blick auf sein wachsendes Haar.

    Unklar ist unterdessen, wie seiner Frau Alicia die neue Frisur nun gefällt. Von der Idee war sie jedenfalls kein Fan, wie Robert Andrich Ende des vergangenen Jahres bereits verriet: “Meine Frau hat schon seit Monaten versucht, mich davon abzuhalten.”

    Etwas abseits der Kameras saß der DFB-Star tatsächlich auch schon gegen den FC Bayern mit seinem neuen Look auf der Bank. Am kommenden Samstag bietet sich ihm die Chance, die hart erarbeitete Frisur dann auch auf dem Rasen zu präsentieren: Bayer Leverkusen muss dann bei Holstein Kiel ran.

    Borussia Mönchengladbach steht im kommenden Transfersommer vor richtungsweisenden Entscheidungen. Besonders die Personalie Rocco Reitz könnte dabei eine zentrale Rolle spielen. Der 22-jährige Mittelfeldspieler, der aktuell nach einer Fuß-Operation pausieren muss, hat sich in den vergangenen Monaten zu einem der wertvollsten Spieler des Klubs entwickelt. Sein Marktwert ist seit seiner Rückkehr von VV St. Truiden im Sommer 2023 rasant gestiegen: von 800.000 Euro auf mittlerweile 15 Millionen Euro.



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  • Eine Regel, die kaum jemand kennt

    Eine Regel, die kaum jemand kennt


    Alessandro Nesta kehrt zu dem Klub zurück, der ihn einige Wochen zuvor entlassen hatte. Das Comeback hat in der Serie A Methode – auch aufgrund einer ungewöhnlichen Regel.

    Man stelle sich folgendes Szenario in der Bundesliga vor: Nuri Sahin wird wenige Monate nach seiner Freistellung bei Borussia Dortmund wieder eingestellt, weil die Dinge unter seinem Nachfolger Niko Kovac noch schlechter laufen.

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    Undenkbar? In Italien mitnichten! Vor allem In der Zeit des legendären Palermo-Präsidenten Maurizio Zamperini, der von 2002 bis 2017 beim sizilianischen Traditionsverein das Sagen hatte, waren derlei Rückholaktionen fast schon an der Tagesordnung. Den Trainer Davide Ballardini beschäftigte der Klubpatron sogar drei Mal.

    Am Montag vermeldete Serie-A-Klub AC Monza, dass Alessandro Nesta wieder auf den Posten des Cheftrainers rückt, nachdem sein Nachfolger Salvatore Bocchetti nach nur sieben Spielen mit lediglich einem Sieg und sechs Niederlagen seinen Hut nehmen musste.

    Bereits unter Nesta, der mit Italien 2006 die WM in Deutschland gewann, hatte der frühere Klub des 2023 verstorbenen Silvio Berlusconi nach nur einem Dreier aus 17 Spielen (bei immerhin sieben Remis) die Rote Laterne übernommen.

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    Eine Rettung scheint angesichts des Rückstands von acht Zählern Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz fraglicher denn je.

    Dass italienische Trainer nach ihrer Freistellung zurückbeordert werden, hat einerseits finanzielle Gründe. Wie aktuell bei Monza, wollen die Klubs häufig Geld einsparen und greifen auf ihren früheren Coach zurück, wenn unter dessen Nachfolger nicht die erhoffte Wende eintrat.

    Wechselverbot in der Serie B aufgehoben

    Nesta hatte ohnehin noch einen gültigen Vertrag, so dass der Klubführung ein erneuter Wechsel offenbar erfolgsversprechender war, als mit Bocchetti weiterzumachen.

    Es gibt aber noch eine Sonderregel, die solche Rückholaktionen begünstigt – eine Regel, die den Markt für italienische Übungsleiter begrenzt. In der Serie A ist es Trainern nämlich nicht erlaubt, in einer Saison bei mehr als einem Klub angestellt zu sein. Für die zweite italienische Liga, die Serie B, wurde das Wechselverbot dagegen vor zwei Jahren aufgehoben.

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    So hätte der bei der Roma entlassene Ivan Juric nicht innerhalb der Serie A wechseln dürfen, sondern nur ins Ausland. Dies tat der Kroate, indem er sich wenige Wochen nach seinem Aus in der italienischen Hauptstadt dem FC Southampton anschloss.

    Apropos Juric: Nach dessen unglücklichem Intermezzo bei der Roma hatten viele Fans auf die Rückkehr der Klubikone Daniele De Rossi gehofft, den Juric beerbt hatte. Die Vereinsführung entschied sich allerdings für Claudio Ranieri.



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  • Musiala: Leverkusen-Spiel “war eine gute Erfahrung”

    Musiala: Leverkusen-Spiel “war eine gute Erfahrung”



    So enttäuschend das 0:0 im Gipfelduell mit Bayer Leverkusen auch gewesen sein mag, es könnte auch was Gutes gehabt haben, glaubt Jamal Musiala. Der Youngster hofft, dass es sich um einen Lernfaktor für die wichtigen Spiele handelt.

    "Wir müssen zu 100 Prozent da sein und dürfen nicht nachlassen": Jamal Musiala.


    “Wir müssen zu 100 Prozent da sein und dürfen nicht nachlassen”: Jamal Musiala.

    IMAGO/Ulrich Wagner


    Nach Leverkusen ist vor Celtic. Am Dienstag empfängt der FC Bayern die Schotten aus Glasgow zum Rückspiel der Champions-League-Play-offs. Da gilt es, den 2:1-Vorsprung über die Zeit zu bringen. Womöglich könnte das 0:0 in Leverkusen für die kommenden internationalen Aufgaben nicht unwichtig gewesen sein, wie Jamal Musiala sagt.


    Zwar habe der FCB ein solches Spiel in dieser Saison “noch nicht erlebt”, weiß der Youngster, aber es sei “eine gute Erfahrung” gewesen, “aus diesem Spiel können wir lernen”. Denn obwohl “wir keinen guten Tag hatten, haben wir nicht verloren”. Dieses Remis, in dem die Bayern ununterbrochen verteidigen mussten, sei ein Indiz dafür, dass der Teamgeist stimme, dass die Mannschaft “kämpfen und die Null halten” könne, sagt Musiala: “Das braucht man, wenn wir weit kommen wollen.”




    Gegen Celtic jedoch sollte der FC Bayern im Normalfall nicht in die Situation kommen, tief verteidigen zu müssen. Vor allem nicht im eigenen Stadion. Deshalb fordert Bayerns Superdribbler: “Wir müssen zu 100 Prozent da sein und dürfen nicht nachlassen.” Auch, wenn die Münchner mit einem Vorsprung in die Partie gehen. “Es wird kein leichtes Spiel”, glaubt Musiala, aber “keiner von uns will Ausreden haben”.


    Schließlich beginnt jetzt die entscheidende Saisonphase. Celtic soll dabei für die Münchner nur eine Zwischenstation auf ihrem Weg ins “Finale dahoam” sein. Gelingt dieser Schritt in die Runde der letzten 16, warten dort entweder Atletico Madrid oder – wie jüngst in der Liga sowie im Herbst im DFB-Pokal – einmal mehr Bayer Leverkusen. Zuerst aber gilt es für die Münchner, die Pflichtaufgabe gegen Celtic Glasgow in der Allianz Arena zu meistern. Und zeitnah zurück zur Topform zu finden, die in den vergangenen Wochen etwas abhanden gekommen war.



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  • BVB-Krise eine Qualitätsfrage – das könnten die Gamechanger

    BVB-Krise eine Qualitätsfrage – das könnten die Gamechanger


    Nach dem in der zweiten Hälfte überzeugenden 3:0-Sieg gegen Sporting Lissabon in der Champions League dachte man eigentlich, der BVB wäre den ersten Schritt hin zum Turnaround gegangen. Gegen den Tabellenletzten aus Bochum wollte man das Momentum mitnehmen, doch stattdessen lieferte der BVB einen weiteren desaströsen Auftritt und verlor mit 0:2. Zum wiederholten Male ließen die Schwarz-Gelben Leidenschaft, Mentalität und Kampf vermissen.

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    Im Verlauf der vergangenen Wochen wird deutlicher: Auch die Qualität des Kaders lässt eindeutig zu Wünschen übrig. Die Mannschaft erscheint schon fast untrainierbar, nur unter der Leitung von Mike Tullberg zeigte die Formkurve leicht nach oben. Den Verantwortlichen sollte daher klar sein, dass der Kader mit Qualitätsspielern gestärkt werden muss, um den Anschluss an das europäische Geschäft nicht über einen längeren Zeitraum zu verlieren. Gerüchte um potenzielle Neuzugänge machen bereits die Runde.

    Gonçalo Inácio

    Mit Nico Schlotterbeck (25), Waldemar Anton (28), Niklas Süle (29) und Emre Can (31) verfügt der BVB über vier Innenverteidiger, die immer für Aussetzer gut sind. Insbesondere Anton und Süle spielen weit unter ihren Möglichkeiten, sind zudem sehr verletzungsanfällig. Der Innenverteidiger von Sporting Lissabon wäre in der Lage, die wackelige und dünn besetzte Verteidigung der Dortmunder zu stabilisieren. Dem Vernehmen nach ruft Sporting 35 Millionen Euro Ablöse auf, doch Qualität hat bekanntlich ihren Preis.

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    Rayan Cherki

    Den Transfer von Rayan Cherki im Winter hatte der BVB so gut wie eingetütet. Mit dem Spieler war man sich bereits einig, auch die zwischen Olympique Lyon und Cherki vereinbarte Ablösesumme von 22,5 Millionen Euro hätte man auf den Tisch gelegt. Doch OL-Boss John Textor hielt die Vereinbarung nicht ein und bezeichnete das Dortmunder Angebot als „respektlos“. Kürzlich sickerte durch, dass der neue Preis des 21-Jährigen auf mehr als 30 Millionen taxiert wird. Der BVB wäre gut beraten, diese Summe zu investieren, um der behäbigen und ideenlosen Offensive einen neuen Unterschiedsspieler zu verleihen.

    Johan Bakayoko

    Einer dieser Unterschiedsspieler ist auch der Flügelflitzer der PSV Eindhoven. Der Belgier (18 Länderspiele) besticht vor allem durch Geschwindigkeit und Tempodribblings. Attribute, die im BVB-Kader mit Jamie Gittens (20), Julien Duranville (18) und Karim Adeyemi (23) zwar eigentlich vorhanden sind, aber aktuell nicht den gewünschten Ertrag bringen. Zudem ist nicht sicher, dass das Trio geschlossen beim BVB bleibt. Als Ablöse für Bakayoko stehen etwa 40 Millionen Euro im Raum.

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    Paul Wanner

    Mit seinen 19 Jahren ist der Spielmacher noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen. Aktuell ist Wanner von Bayern München an den 1. FC Heidenheim verliehen und kehrt im Sommer zum deutschen Rekordmeister zurück. Dem BVB wird seit einiger Zeit Interesse am Linksfuß nachgesagt, unklar ist aber noch, wie der Linksfuß seine Perspektive in München sieht. Sollte er nicht zum erweiterten Stammpersonal gehören, stünde Wanner einer Luftveränderung offen gegenüber. Für das Dortmunder Offensivspiel wäre der deutsche U21-Nationalspieler mit seiner Kreativität und seinen technischen Fähigkeiten ohne Zweifel ein Gewinn.



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  • Kommentar: Diese BVB-Stars sind eine Beleidigung für die

    Kommentar: Diese BVB-Stars sind eine Beleidigung für die


    Sie sind BVB-Fan? Dann greifen Sie sicherheitshalber schon mal zu Tempobox – es folgt eine traurige Geschichte: die neue Startelf von Borussia Dortmund …

    1 Keine Technik! (Gregor Kobel)

    2 Keine Führung! (Emre Can)

    3 Keine Qualität! (Waldemar Anton)

    4 Keine Form (Niklas Süle)

    5 Kein Selbstvertrauen! (Julian Brandt)

    6 Keine Kreativität! (Marcel Sabitzer)

    7 Kein Tempo! (Pascal Groß)

    8 Keine Körpersprache! (Maximilian Beier)

    9 Keine Mentalität! (Karim Adeyemi)

    10 Kein Glück! (Jamie Gittens)

    11 Keine Konstanz! (Serhou Guirassy)

    Vom Fast-Meister (Mai 2023) zum Bundesliga-Pflegefall (Liga-Platz 11) – die Verzwergung des Traditions-Giganten BVB setzt sich mit dem 0:2-Derby beim VfL Bochum (steigt mit dieser Gier niemals ab) gnadenlos fort. Dieser Mannschaft scheint es einfach völlig wumpe, welcher Trainer unter ihnen scheitert.

    Was war das denn?: Der Süle-Blackout im VIDEO

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild15.02.2025

    Neun Pleiten nach 22 Spielen (38 Gegentore!) sind für den Champions-League-Finalisten keine Krise mehr, sondern ein Offenbarungseid. Längst ist Borussia näher an einem Abstiegs- als am Meister-Platz (26 Punkte bis Bayern). Rang 16 in der Form-Tabelle (letzte 6 Spiele) bedeutet aktuell Absteiger-Niveau.

    Dramatisch, aber wahr: SO WRACKT DORTMUND SICH AB!

    ► Die wichtigsten Gründe dafür, dass der Traditionsriese auch unter Neu-Trainer Niko Kovac (53) in der Bundesliga nur noch ein Scheinriese ist und auch in Europa eine dramatische Abwärtsentwicklung droht?



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