Borussia Dortmund hat gegen den LOSC Lille enttäuscht. Die BVB-Noten in der RUHR24-Einzelkritik fallen entsprechend durchwachsen aus.













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Borussia Dortmund hat gegen den LOSC Lille enttäuscht. Die BVB-Noten in der RUHR24-Einzelkritik fallen entsprechend durchwachsen aus.













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Der FC Bayern München zeigt Bayer Leverkusen die Grenzen auf. Der überraschend hohe Sieg sorgt auch international für Schlagzeilen.
Der FC Bayern München hat sich eine herausragend gute Ausgangsposition für das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League geschaffen.
Der deutsche Rekordmeister bezwang Bayer Leverkusen im deutschen Duell überraschend deutlich mit 3:0 (1:0) und steht mit einem Bein im Viertelfinale. Für Trainer Xabi Alonso und Leverkusen war es nach zuvor sechs ungeschlagenen Spielen in den direkten Duellen gegen Bayern die erste Niederlage.
Der überraschend deutliche Sieg der Bayern sorgte auch international für Schlagzeilen. SPORT1 fasst die internationalen Pressestimmen zusammen.
AS: „Ein Massaker an Xabi Alonso. Das siebte Mal brachte (den Bayern) Glück. Nachdem Xabi Alonsos Leverkusen in den sechs Spielen seit seiner Ankunft in der BayArena vor zweieinhalb Jahren nicht besiegt werden konnte, schlugen die Bayern die Mannschaft des spanischen Trainers schließlich im reinsten Bayern-Stil und auf die grausamste Weise.“
Marca: „Bayerns Traum in Europa lebt. Ein Doppelpack von Kane und ein Tor von Musiala gegen ein Leverkusen, das nicht wiederzuerkennen war und kaum eine Chance für ein eigenes Tor hatte.“
Sport: „Kane bringt Xabi Alonso an den Rand des K.o. Harry war selbst am Elfmeterpunkt und machte keinen Fehler. (…) Das letzte Wort fällt in der BayArena.“
Mundo Deportivo: „Leverkusens schwarzer Abend: Bayer wird von Bayern überrollt.“
The Sun: „Ex-Man-United-Keeper schenkt Musiala ein Tor beim 3:0-Sieg von Bayern München gegen Leverkusen in der Champions League.“
The Guardian: „Irgendetwas schien hier zu zerbrechen, und es war nicht nur Xabi Alonsos stolzer Rekord an Ungeschlagenheit gegen Bayern München. Denn die Mannschaft von Vincent Kompany ist auf dem Weg zum Titel in der Bundesliga und nun auch ins Viertelfinale der Champions League. Sie könnten im Sommer den besten Spieler von Bayer Leverkusen verpflichten, aber hier haben sie ihn vom Platz gespielt. Das riecht nach Game Over, und zwar in mehr als einer Hinsicht.“
Gazzetta dello Sport: „Eine Überraschung, die einen mit offenem Mund zurücklässt.“
Blick: „Leverkusen erleidet in Unterzahl Schiffbruch bei Bayern-Gala. Ein Goalie-Bock und zwei dämliche Fouls von Leverkusen sei Dank: Bayern München legt im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League den Grundstein fürs Weiterkommen.“
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Fehlstart ins Jahr 2025
©IMAGO
Lange Zeit sah es so aus, als könnte die PSV Eindhoven die Dominanz der Vorsaison fortsetzen und den Titel in der Eredivisie verteidigen. Doch im Jahr 2025 hat die Mannschaft von Peter Bosz bisher nur ein Ligaspiel gewonnen, Eindhoven stellt sogar die schlechteste Abwehr. Es wirkt, als wäre der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen mal wieder entschlüsselt.
2023/24 spielte die PSV die beste Saison in der Historie der Eredivisie nach Ajax Amsterdam 1971/72. Insgesamt 91 Punkte sammelte das Team von Bosz, das lediglich einmal verlor. 111 Treffern standen nur 21 Gegentore gegenüber. Damit gewann Eindhoven die erste Meisterschaft seit 2017/18. Und auch der Start in die neue Spielzeit verlief vielversprechend: Die ersten zehn Partien konnten alle gewonnen werden, insgesamt sogar 15 der 17 Hinrunden-Spiele. Die PSV hatte ein Polster von sechs Zählern auf Ajax Amsterdam.
Doch seit dem Jahreswechsel ist der Wurm drin. Eindhoven gelang nur ein Sieg in sieben Partien, aus denen sieben Punkte zu Buche stehen. Konkurrent Ajax gewann hingegen alle Spiele, sodass der einstige Vorsprung zu einem Rückstand von acht Punkten angewachsen ist (zur Tabelle). In der Jahrestabelle belegt die PSV nur Rang 14. Auch im Pokalhalbfinale setzte es eine bittere Niederlage gegen die Go Ahead Eagles (1:2). „Sie kassieren ihre Tore sehr leicht, sie spielen mit sehr wenig Selbstvertrauen und wie Ivan Perisic nun sagte: Sie arbeiten nicht füreinander. Wie es dazu kommen konnte, ist schwer zu sagen“, erklärt Jesper Siereveld, Area Manager Niederlande bei Transfermarkt. Lediglich in der Champions League überzeugte Eindhoven und schaltete Juventus Turin in der Zwischenrunde aus.
Das Sorgenkind von Bosz ist mal wieder die Defensive. In der ersten Saisonhälfte kassierte sein Team 13 Gegentore und spielte siebenmal zu null. In den sieben Partien seit dem Jahreswechsel musste Schlussmann Walter Benítez schon 16-mal hinter sich greifen – eine weiße Weste blieb ihm verwehrt. Damit stellt der niederländische Meister die schlechteste Defensive der Eredivisie im Jahr 2025. „Die PSV spielt mit einer sehr hohen Linie und vor allem in den letzten Wochen gab es viele Missverständnisse. Fast jedes Gegentor resultierte aus einem Konter oder einer Standardsituation. Außerdem gibt es viel Kritik fürs Mittelfeld und den Angriff, die nicht gut zurückarbeiten“, so Siereveld.
Zahlreiche PSV-Profis haben sich unter Bosz deutlich verbessert, was sich auch im Kaderwert widerspiegelt. Seit seinem Amtsantritt im Juli 2023 hat sich dieser von 181 Millionen auf 347 Millionen Euro fast verdoppelt – und das, obwohl man eine nahezu ausgeglichene Transferbilanz hat. Malik Tillman, der nach seiner Leihe vom FC Bayern im Sommer für 12 Mio. Euro fest verpflichtet wurde, steigerte seinen Marktwert etwa von 5 Mio. auf 30 Mio. Euro. Auch Jerdy Schouten (12 Mio. auf 32 Mio. Euro), Olivier Boscagli (7 Mio. auf 27 Mio. Euro), Johan Bakayoko (10 Mio. auf 40 Mio. Euro) und Ex-Augsburger Ricardo Pepi (9 Mio. auf 18 Mio. Euro) gehören zu den großen Gewinnern.
Trotz der herausragenden Saison ist es den Verantwortlichen gelungen, den Meisterkader beisammenzuhalten. Von den Stammkräften verließen lediglich Jordan Teze und André Ramalho den Verein. Im Winter wechselten Hirving Lozano für 12 Mio. Euro nach San Diego und Matteo Dams für 9 Mio. Euro zu Al-Ahli. Während Dams viel Spielzeit bekam, war Lozano in der Jokerrolle. Dem Mexikaner gelangen sechs Scorer in 284 Minuten.
Schon bei seinen Stationen in Dortmund und in Leverkusen, wo der Offensivfußball im Nachhinein kritisch beäugt wurde, wurde Bosz nach gewisser Zeit entschlüsselt. „Das könnte auch jetzt der Fall sein. Den Gegnern hilft es, zu sehen, dass die PSV nicht mehr unbesiegbar ist. In den letzten anderthalb Jahren waren sie fast unschlagbar, sodass jede Mannschaft Angst hatte, gegen sie zu spielen. Das hat sich jetzt sicherlich geändert“, so Siereveld. Nachdem Bosz mit dem BVB nach sieben Spieltagen mit 19 Punkten die Tabelle anführte, folgten acht Partien ohne Sieg, ehe er entlassen wurde. Bei der Werkself blieb Bosz knapp zweieinhalb Jahre im Amt und musste im März 2021 gehen. Zuvor hatte Bayer eine starke Hinrunde gespielt, brach in der zweiten Saisonhälfte jedoch ein.
Geht es nach Siereveld, muss Bosz zumindest vorerst nicht um seinen Job fürchten. „Er hat in den letzten anderthalb Saisons viel Vertrauen aufgebaut, sodass seine Position vorerst stabil ist. Dennoch gibt es einige Fans, die ihn kritisieren. Im Zentrum der Kritik steht vor allem, dass er Talenten wie Tygo Land und Isaac Babadi nicht viel Spielzeit gibt.“ Am Dienstagabend (21 Uhr) duelliert sich die PSV Eindhoven in der Champions League mit dem FC Arsenal. Im internationalen Wettbewerb möchte das Bosz-Team abseits der nationalen Sorgen befreit aufspielen.
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Ratlose Gesichert: Wohin führt die Reise des BVB?Bild: dpa / Bernd Thissen
Bundesliga
Am Dienstagabend musste der BVB mal wieder einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Im Achtelfinalhinspiel der Champions League hatte die Mannschaft von Niko Kovač den OSC Lille zu Gast, kam dabei nicht über ein 1:1 hinaus.
Dabei hatte Borussia Dortmund dank eines sehenswerten Treffers von Karim Adeyemi zur Pause sogar mit 1:0 geführt. Im zweiten Durchgang aber kamen die Franzosen immer besser ins Spiel, glichen in der 68. Minute schließlich aus.
“In der zweiten Hälfte hatten wir keinen Zugriff mehr und haben nur noch reagiert. Wir müssen uns vorwerfen, dass wir viel zu passiv gegen den Ball waren und ihn im eigenen Ballbesitz zu schnell wieder hergegeben haben”, analysierte Niko Kovač nach dem Spiel, wieso der BVB die eigentlich gute Ausgangsposition noch hergeschenkt hat.
“Irgendwann”, hielt er dabei auch fest, “fehlt dir die Konzentration und Kraft”. Das Rückspiel in Lille am kommenden Mittwoch dürfte damit wiederum zum Kraftakt für den BVB werden. Die Franzosen haben in dieser CL-Saison noch kein Heimspiel verloren, vor heimischer Kulisse sogar Real Madrid geschlagen.
Die Dortmunder wiederum kranken schon die ganze Saison über an einer Auswärtsschwäche. Dass sie in der Bundesliga gerade einmal drei Siege auf fremdem Geläuf eingefahren haben, ist einer der entscheidenden Gründe dafür, dass der BVB derzeit nur auf dem zehnten Tabellenplatz steht und Niko Kovač im Amt ist.
Mit zwei Siegen in Folge ging die Tendenz in der Liga zuletzt wieder in die richtige Richtung, bis zu den Champions-League-Rängen fehlt trotzdem noch eine ganze Menge. Sechs Punkte Rückstand haben die Borussen derzeit auf den vierten Platz.
Die gute Nachricht: An den ausstehenden zehn Spieltagen trifft der BVB noch auf sieben Mannschaften, die vor ihm stehen. Niko Kovač und sein Team haben das Erreichen der Königsklasse also durchaus noch selbst in der Hand. Aus finanzieller Sicht wäre es enorm wichtig.
Nach Informationen der “Sport Bild” haben die Bosse kürzlich durchgerechnet, wie dramatisch sich das Verpassen der Champions League auf die schwarz-gelben Finanzen auswirken würde.
Erreicht Borussia Dortmund nicht einmal die Europa League, müsste das Budget für die Mannschaft um 30 Millionen Euro gekürzt werden. Ein Transferbudget wäre dann praktisch gar nicht vorhanden. Bevor Spieler verpflichtet werden könnten, müssten Profis verkauft werden.
Niko Kovač müsste sich dann womöglich schon wieder von Karim Adeyemi verabschieden, den er aktuell wieder in die Spur bringt. Der Offensivspieler könnte dem Bericht zufolge bis zu 60 Millionen Euro in die schwarz-gelben Kassen spülen.
Ebenfalls bitter für den neuen Dortmund-Trainer: Carney Chukwuemeka, der bei seinen bisherigen Einsätzen überzeugt hat, wäre nicht zu halten. Die Kaufoption von 35 Millionen Euro wäre schlichtweg zu teuer.
Das liegt auch daran, dass die Kaufpflicht des bis dato ausgeliehenen Yan Couto im Sommer greift. Er kostet 25 Millionen Euro.
Zusätzliches Kopfzerbrechen soll Niko Kovač und der BVB-Führung die langfristige Zukunft von Nico Schlotterbeck bereiten. Der DFB-Profi wird perspektivisch als Kapitän angesehen, der Klub würde gerne mit ihm verlängern. Die Bosse aber befürchten, dass ein Verpassen der Königsklasse dieses Unterfangen deutlich erschwert.
Der Sommer wirft also schon jetzt seine Schatten voraus und dürfte richtig unbequem werden, wenn Borussia Dortmund in der Bundesliga nicht noch eine starke Serie hinlegt.
Am Dienstagabend musste der BVB mal wieder einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Im Achtelfinalhinspiel der Champions League hatte die Mannschaft von Niko Kovač den OSC Lille zu Gast, kam dabei nicht über ein 1:1 hinaus.

Der FC Bayern und Bayer Leverkusen dürften ein spannendes Achtelfinale liefern. Allerdings sorgt ein Umstand für Sorgen bei der Werkself.
München – In der Champions League kommt es am Mittwochabend (21 Uhr, alle TV-Infos) zum neuen deutschen Klassiker zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen.
Jedenfalls hat das Duell des Rekordmeisters mit dem amtierenden Bundesliga-Champion zuletzt deutlich an Stellenwert gewonnen, während die Münchner dem langjährigen Erzrivalen Borussia Dortmund derzeit weit enteilt sind. Leverkusen ist indes unter Trainer Xabi Alonso eine Art Angstgegner für die Bayern.
Sechsmal in Folge blieb die Werkself unter dem Chefcoach gegen dessen Ex-Klub ungeschlagen. Leverkusen schaltete obendrein den FC Bayern im DFB-Pokal aus und dominierte das letzte Bundesliga-Aufeinandertreffen im Februar deutlich – dass es 0:0 endete, war logisch kaum zu erklären. Dafür waren die Münchner in der Hinrunde das bessere Team, ohne sich mit einem Dreier zu belohnen.
Ganz klar scheint die Favoritenrolle vor dem Achtelfinale jedenfalls nicht verteilt: Zwar hat Bayern in der Bundesliga inzwischen beruhigende acht Punkte Vorsprung vor den Rheinländern, dafür ist die Bilanz in den direkten Duellen nicht von der Hand zu weisen.

Leverkusen drängt den FC Bayern in der Favoritenrolle, mag dabei aber auch taktisch vorgehen. Die meisten Experten sind sich einig, dass es nach spannenden 180 Minuten – oder 210, wenn es die Verlängerung im Rückspiel braucht – keinen glasklaren Sieger geben wird, sondern Nuancen entscheiden. Die Erwartungshaltung ist groß, es treffen immerhin die beiden aktuellen Aushängeschilder des deutschen Vereinsfußballs aufeinander.
Allerdings könnten die Erwartungen von Experten und neutralen Fans (wenn es solche überhaupt gibt) schwer enttäuscht werden: In Leverkusen geht die Angst vor der „Gelben Gefahr“ um.
Mit Robert Andrich, Jeremie Frimpong, Aleix García, Florian Wirtz und Granit Xhaka sind gleich fünf Profis von Alonso mit zwei Gelben Karten vorbelastet und müssten im Falle einer weiteren Verwarnung das Rückspiel in der BayArena aussetzen. Während Andrich wegen einer Erkrankung in München fehlt und García keine absolute Stammkraft darstellt, sind Frimpong, Wirtz und Xhaka drei der wichtigsten Profis in der Elf von Alonso.
Nicht auszudenken, wenn sich gleich mehrere der Unterschiedsspieler eine Sperre für das Rückspiel einhandeln sollten! Beim FC Bayern übrigens sind mit Serge Gnabry und Leroy Sané zwei Offensivkräfte mit Gelb vorbelastet, die Trainer Vincent Kompany bei Sperren wesentlich reibungsloser ersetzen könnte.
Die Qualitäten von Wirtz bedürfen keiner Beschreibung mehr, der Nationalspieler würde mit dem nächsten Treffer zum Leverkusener Rekordtorschützen in einer Champions-League-Saison aufsteigen. Durch Königstransfer Xhaka hat sich die Werkself von ‚Vizekusen‘ zum Double-Sieger entwickelt. Und Frimpong bringt mit seinem ungeheuerlichen Tempo jede Abwehrreihe ins Schwitzen.
Schon der Ausfall eines Stars wäre für Leverkusen ein harter Schlag, wenn gleich mehrere Stars auf einmal wegbrechen, wäre das Achtelfinale womöglich schon nach 90 Minuten entschieden.
Das Augenmerk gilt damit unweigerlich auch dem Schiedsrichter. Die UEFA hat den Engländer Michael Oliver mit der Leitung des deutschen Schlagers betraut. Der steht gerade in der Heimat in den Schlagzeilen, weil er in einem FA-Cup-Spiel ein brutales Foul am Ex-Bundesliga-Stürmer Jean-Philippe Mateta von Crystal Palace übersah, bei dem ein Platzverweis zwingend gewesen wäre, es aber nicht einmal Gelb gab.
„Wir haben einen guten Schiedsrichter, Michael Oliver. Er hat große Erfahrung“, sendete Alonso in der Pressekonferenz am Dienstag einen freundlichen Gruß an den Unparteiischen. Darauf, dass er harte Fouls übersieht, kann sich Leverkusen nicht verlassen. Die vorbelasteten Profis müssen schon selbst auf sich Acht geben.
Eine Gelbe etwa wegen Meckerns oder Zeitspiel sollte sich besser kein Profi einhandeln, wenn er nicht Alonso in einen Vulkan verwandeln will. Jedoch lässt sich gerade in einem womöglich engen Duell mit den Bayern nicht mit gedanklich angezogener Handbremse spielen. „In ein Champions-League-Achtelfinale mit dem Gedanken an eine Gelbe Karte gehen? Keine Chance“, sagte Xhaka am Dienstag.
Der 32-Jährige wäre die längste Zeit seiner Laufbahn als heißer Kandidat auf eine Sperre gehandelt worden, flog alleine in 140 Pflichtspielen für Borussia Mönchengladbach sechsmal vom Feld. In Leverkusen stehen nach 87 Einsätzen aber nur moderate 14 Gelbe Kartons zu Buche.
Gelöscht werden die Verwarnungen erst nach dem Viertelfinale, damit kein Spieler per Gelbsperre ein Endspiel verpassen muss – wie es dem FC Bayern beim letzten „Finale dahoam“ 2012 gegen den FC Chelsea mit David Alaba, Holger Badstuber und Luiz Gustavo geschah.
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Dem BVB droht nach einer schwachen zweiten Halbzeit gegen Lille das CL-Aus. Der Grund: Zu viele Dortmunder spielen aktuell unter ihren Möglichkeiten.
Würde man dieser Tage ein Buch über den BVB schreiben, oder gar einen Film drehen, er trüge wohl den Titel: “In Dortmund nichts Neues”. Denn: Es bleibt alles beim Alten bei Borussia Dortmund.
Nachdem die Schwarzgelben in der Bundesliga zuletzt zum ersten Mal in dieser Saison zwei Siege in Folge verbuchen konnten, ist die Mini-Serie mit dem 1:1-Unentschieden im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den OSC Lille schon wieder gerissen. Das eigentlich akzeptable Ergebnis gegen einen zunächst eher harmlosen Gegner gibt zwar Grund zur Hoffnung, mit Blick auf die schwache Auswärtsbilanz des BVB kann einem aber auch durchaus Angst und Bange werden. Womöglich auch deshalb schob Nico Schlotterbeck die Favoritenrolle für das Duell in der kommenden Woche lieber nach Frankreich ab. “Lille ist jetzt vielleicht ein bisschen der Favorit, weil sie nächste Woche zu Hause spielen”, sagte er.
Dabei hatte zumindest die erste Halbzeit eigentlich keinen Anlass zu derart pessimistischen Aussagen geboten. Der BVB stand gut organisiert, ließ defensiv nichts zu und hatte in Karim Adeyemi, neben Schlotterbeck bester Dortmunder, im ersten Spielabschnitt einen sogenannten X-Faktor. Der Flügelspieler, der sich seit der Ankunft von Niko Kovac überraschend formstark präsentiert, glänzte mit Tempo-Dribblings und engagierter Defensiv-Arbeit und mit einem starken Volley-Tor, das in der 22. Minute eigentlich den Weg zum dritten BVB-Sieg in Folge ebnen sollte.
Alles lief nach Plan, bis sich diese wankelmütige BVB-Mannschaft doch wieder dazu entschloss, den Faden zu verlieren und sich selbst um den Lohn einer bis dahin im besten Sinne souveränen Vorstellung zu bringen. “Wir sind einfach nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen”, kritisierte Kovac und verwies auf “Ballbesitzphasen”, die man unbedingt hatte haben wollen, aber im zweiten Durchgang nicht mehr hatte. Lille wurde mutiger, kreierte mehr Chancen und glich durch Hákon Arnar Haraldsson aus – der BVB kassierte wettbewerbsübergreifend nach 392 Spielminuten wieder ein Gegentor.
Grundsätzlich ein Ausdruck der neu gewonnenen defensiven Stabilität, doch es schwebt ein großes Aber über dem Borsigplatz. Denn: Nur ein ansatzweise gut aufgelegter Adeyemi und ein solides Defensiv-Zentrum mit Schlotterbeck und dem widererstarkten Emre Can reichen eben nicht aus, um in der Champions League selbst gegen Lille zu bestehen, wenn andere Spieler nicht zumindest Normalform erreichen. Und genau das passiert beim BVB im Moment viel zu selten. Die meisten Spieler in Schwarzgelb wären mit ihren Formschwankungen der feuchte Traum eines jeden Mathematikers, dessen Fachgebiet die Kurvendiskussion ist. Hier mal ein Hochpunkt, da mal ein Tiefpunkt. Vielleicht auch mal ein Wendepunkt. Aber grundsätzlich schwankend.
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Alexis Claude-Maurice hat sich beim FC Augsburg nach und nach zu einer festen Größe im Team von Trainer Jess Thorup entwickelt. Der offensive Mittelfeldspieler kam erst im vergangenen Sommer ablösefrei aus Nizza und sorgt bereits jetzt für Interesse anderer Vereine.
Laut Sport Bild soll der VfB Stuttgart ein Auge auf den 26-Jährigen geworfen haben. Hintergrund ist der drohende Abgang Enzo Millots, der im nächsten Sommer per Ausstiegsklausel (rund 20 Millionen Euro) wechseln könnte. Borussia Dortmund zeigte zuletzt zumindest loses Interesse.
Neben Claude-Maurice, der beim FCA noch über ein gültiges Arbeitspapier bis 2027 verfügt, sollen die Stuttgarter auch Ibrahim Maza (Hertha BSC) und Muhammed Damar (von Hoffenheim an Elversberg verliehen) im Visier haben.
Quelle: Sport Bild
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
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Borussia Dortmund hat es im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen OSC Lille versäumt, sich eine deutlich bessere Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Mittwoch zu erspielen. Die Chancen des in der Bundesliga bislang ebenso enttäuschenden wie gebeutelten BVB, zum sechsten Mal binnen 13 Jahren ins Viertelfinale der europäischen Königsklasse einzuziehen, bleiben nach dem 1:1 (1:0) am Dienstagabend zwar realistisch. Favorit sind die Borussen nun aber eher nicht mehr.
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Real gewinnt gegen Atlético im «Derbi madrileño» und verschafft sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel. Arsenal besiegt Eindhoven gleich mit 7:1.
(sda) Im Champions-League-Achtelfinal zwischen Borussia Dortmund und Lille ist noch nichts entschieden. Die Deutschen verpassten im Heimspiel eine gute Ausgangsposition und mussten sich mit einem 1:1 begnügen.
Nach dem Führungstreffer durch Karim Adeyemi zogen sich die Dortmunder in der zweiten Halbzeit immer weiter zurück. Dies bestraften die Gäste aus Frankreich in Person von Hakon Arnar Haraldsson. Der 21-jährige Isländer entwischte seinen Bewachern und bezwang den Schweizer Nationalgoalie Gregor Kobel mit einem platzierten Schuss.
Das sei «überhaupt nicht gut» gewesen, sagte BVB-Kapitän Emre Can: «Wir waren in der zweiten Halbzeit viel zu passiv. Wir sind nicht dahin gegangen, wo es weh tut. Wir müssen mutiger sein. Das können wir besser.» Trotzdem fahre man «mit breiter Brust nach Lille», so der Abwehrchef: «Wir glauben dran, dass wir dort weiterkommen können.» Ähnlich sah es Nationalspieler Pascal Gross: «Es ist noch alles drin. Wir wollen dort gewinnen und weiterkommen.»
Bei Lille spielte Ethan Mbappé etwas überraschend von Beginn an, konnte jedoch keine Akzente setzen. Es war das erste Mal, dass der erst 18 Jahre alte Bruder von Weltstar Kylian Mbappé in der Startelf der Königsklasse antrat.
Das Überraschungsteam aus Brügge muss gegen Aston Villa eine Enttäuschung hinnehmen. Die Belgier verlieren daheim 1:3.
In einer ausgeglichenen zweiten Halbzeit sorgte ein Eigentor für den Unterschied. In der 82. Minute versuchte Brandon Mechele eine Flanke zu klären und lenkte den Ball ins eigene Netz. Kurz nach diesem Missgeschick agierte Christos Tzolis im eigenen Strafraum naiv und traf einen Gegenspieler am Bein. Den fälligen Penalty verwandelte Villas Marco Asensio sicher. Das Duell in der Ligaphase im November hatte Brügge an gleicher Stätte 1:0 gewonnen.
Die Belgier hatten zu Beginn des Spiels eine starke Reaktion auf den frühen Rückstand (3. Minute) gezeigt und in der 12. Minute ausgeglichen. Ausgangspunkt war der Schweizer Nationalspieler Ardon Jashari, der mit einem langen Ball Tzolis lancierte. Dieser fand Aussenverteidiger Maxim De Cuyper, der zum 1:1 einschob. Durch die Niederlage ist der mögliche Einzug in den Viertelfinal für den belgischen Meister in weite Ferne gerückt.
Das Achtelfinal-Hinspiel zwischen den beiden Klubs aus Madrid entscheidet Real für sich. Die «Königlichen» besiegen Atlético im Heimspiel 2:1.
Das Spiel im Bernabéu war von schönen Toren geprägt. Nach den Schlenzern von Rodrygo und Julian Alvarez in der ersten Halbzeit war es Brahim Diaz, der in der 55. Minute den Siegtreffer erzielte. Der Marokkaner tanzte sich durch den Strafraum und schob den Ball souverän ins lange Eck. Damit gab es nach drei 1:1-Unentschieden in Folge wieder einen Sieger im «Derbi madrileño».
Für Real war es zudem eine starke Reaktion auf den Dämpfer am vergangenen Wochenende, als der Rekordmeister bei Betis Sevilla 1:2 verlor und hinter Atlético auf den dritten Tabellenplatz zurückfiel. Der knappe Vorsprung lässt für das Rückspiel allerdings noch alles offen.
Der PSV Eindhoven ging derweil im Heimspiel gegen Arsenal mit 1:7 unter. Unmittelbar nachdem Eindhovens Ismael Saibari aus kurzer Distanz nur die Querstange getroffen hatte, brachte ausgerechnet der bei Ajax Amsterdam ausgebildete Niederländer Jurriën Timber die Gäste in Führung. Danach spielten sich die Londoner in einen Rausch. Der einzige PSV-Treffer fiel kurz vor der Pause per Penalty.
Die Rückspiele finden kommende Woche am Mittwoch, 12. März, statt.
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Seit Fernando Carro bei Bayer Leverkusen am Ruder ist, ist die Strahlkraft des Werksklubs viel größer geworden. Die Gründe für die bemerkenswerte Entwicklung sind passende Personalentscheidungen.
Gut einen Monat ist es jetzt her, dass Fernando Carro auf dem Sportbusinesskongress Spobis in Hamburg das letzte Wort gehörte. Vor ihm hatte gerade Max Eberl, der Vorstandskollege vom FC Bayern im großen Saal geredet, als der Vorstandschef von Bayer Leverkusen gewissermaßen das Schlusswort sprach. Der Talk lief unter dem Titel „Zwischen Meisterschaft und Weltbühne“, wobei der gebürtige Spanier zuerst betonte, dass er bereits bei seinem Amtsantritt im Sommer 2018 große Sehnsucht nach Titeln gespürt habe – und die ist auch mit dem Double 2023/2024 noch nicht gestillt. Die Devise für diese Spielzeit lautet eben auch: „Wir nehmen alles!“
Die Meisterschaft scheint allerdings bei acht Punkten Rückstand kaum mehr realistisch, der DFB-Pokal mit dem Halbfinale beim Drittligisten Arminia Bielefeld schon eher. Was in der Champions League geht, zeigen die Achtelfinals mit dem FC Bayern. Hinspiel jetzt am Mittwoch (21 Uhr/DaznN) in der Münchner Arena. Dass kein Favorit auszumachen ist, zeichnet allein die gute Arbeit unter dem Bayer-Kreuz aus. Das Double im vergangenen Jahr geriet zur Machtdemonstration eines klug komponierten Kaders unter meisterlicher Anleitung: Die Werkself spielte einen so attraktiven Fußball, dass der Mannschaft viele Herzen zuflogen.
Die perfekte Saison tat einem lange nur belächelten Standort gut, an dem gefühlt auf ewig das Etikett „Vizekusen“ zu kleben schien. Doch als der Quereinsteiger Carro kam, änderte sich vieles. Der frühere Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann-Tochter Arvato, einem Dienstleistungsunternehmen mit knapp 70 000 Beschäftigten, tauschte anfangs wichtige Führungskräfte aus. „Am Ende geht es immer um Personalentscheidungen. Sie sind das A und O. Ich weiß, dass am Ende sehr viel von den entscheidenden Verantwortlichen abhängt“, so der 60-Jährige. Marketing und Vertrieb, Kommunikation und der Sport bekamen neue Chefs.
Mehrfach nannte es der in Barcelona aufgewachsene Carro seine „beste Personalentscheidung bei Bayer 04“, den Ex-Spieler Simon Rolfes erst 2018 zum Sportdirektor, dann 2022 zum Geschäftsführer Sport zu machen, obgleich mit dem populären Rudi Völler ein Mann des Volkes diese Stelle besetzt hatte.
Alles sei schließlich dem Ziel untergeordnet, „den sportlichen Erfolg zu maximieren.“ Das sei auch der entscheidende Unterschied zur Wirtschaft: Im Sport zähle eben „nicht zuerst das finanzielle Ergebnis“. Und an noch was musste sich der erste Mann gewöhnen: die öffentliche Aufmerksamkeit. „Nahezu alles, was wir tun oder auch nicht tun, wird medial abgebildet, täglich. Alles ist kurzfristiger.“ Ihn hielt es trotzdem nicht ab, langfristig zu planen. „Sicher ist im Fußball nie was. Aber eine klare Strategie ist wichtig.“ Als das Bundesliga-Team im Herbst 2022 in eine Krise schlidderte, habe man noch einmal die Leitplanken verändert.
Die Entscheider wagten es, Xabi Alonso als Cheftrainer zu verpflichten. Der zweite Glücksgriff. Seitdem ist die Marke vielleicht so sexy wie nie zuvor, steht Bayer 04 Leverkusen laut Carro für „Erfolgshunger, Mut und Qualität, aber auch Nähe und Innovationskraft“. Im Grunde wurde in anderthalb Jahren alles aufpoliert: der Klub, der Konzern auch die Stadt. Der Umsatz kletterte auf mehr als 350 Millionen Euro, die Mitgliederzahl stieg um fast 70 Prozent auf rund 66 000, es gibt eine lange Warteliste für Dauerkarten, vergangene Saison gingen 75 000 Trikots weg.
Doch die Bayern sind in jeder Kategorie eine andere Hausnummer: Laut Budget rangiere Leverkusen ohnehin nur auf Platz vier, versicherte Carro, noch hinter Borussia Dortmund und RB Leipzig, daher wollte der Boss auch nicht von einer Wachablösung sprechen. Allein durch ihren Rekordumsatz von 951 Millionen Euro sind die Möglichkeiten in München ganz andere. „Um an der Spitze der Bundesliga zu bleiben, muss man als Klub in der Lage sein, seine Topspieler zu halten. Das ist uns in diesem Jahr gelungen. Wir können aber kaum verhindern, dass Spieler irgendwann zu den größten Vereinen der Welt gehen, die noch mal größere wirtschaftliche Möglichkeiten haben.“
Dass der Ausnahmeakteur Florian Wirtz irgendwann genau wie einst Kai Havertz weiterzieht, ist kaum zu verhindern. Ohnehin ist der Kader gespickt mit Klassespielern, die international Begehrlichkeiten wecken. Bayer Leverkusen muss wachsen, um sich dauerhaft unter den 16 besten Mannschaft Europas zu positionieren. Langfristig spiele der US-Markt eine wichtige Rolle, kurzfristig bringt natürlich jede Runde in der Königsklasse enorm viel, erläuterte Carro. Alles folge dieser Devise: „Wir versuchen mit unseren finanziellen Möglichkeiten intelligent umzugehen. Am Ende haben wir in der Führung des Vereins keinen direkten Einfluss auf die Geschehnisse auf dem Spielfeld. Aber wir tun alles dafür, mit unseren Entscheidungen die Wahrscheinlichkeit für den Erfolg auf dem Platz zu erhöhen.“ Was inzwischen eindrucksvoll gelingt.
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