Das Lob für Niko Kovac (53) kam von höchster Stelle…
Beim 6:0 gegen Union Berlin strahlte Ober-Boss Hans-Joachim Watzke (65) plötzlich völlig losgelöst auf der Tribüne, klatschte stehend Beifall – Bilder, die man beim Krisen-BVB lange nicht mehr gesehen hat.
Hat Borussia Dortmund endlich den sportlichen Turnaround geschafft? Nach zwei Bundesliga-Niederlagen zum Auftakt für den neuen Cheftrainer Niko Kovac konnte unter der Woche am Mittwochabend gegen Sporting Lissabon (3:0, 0:0) zunächst das Erreichen des Champions-League-Achtelfinales fixiert und am Samstagabend gegen den 1. FC Union Berlin ein furioser 6:0-Heimsieg gefeiert werden. Der Brustlöser für die kommenden Wochen?
Das wird sich zeigen. Klar ist aber, BVB-Fans können wieder etwas optimistischer auf die anstehenden, richtungsweisenden Aufgaben gegen St. Pauli (01.03.), Lille (04. und 12.03.), Augsburg (15.03.) oder Leipzig (30.03.) blicken – auch, weil sich innerhalb des Vereins endlich etwas zu bewegen scheint. Wie Geschäftsführer Lars Ricken in der Nachberichterstattung des Union-Spiels live im TV am Sky-Mikrofon verriet, wurde die ominöse Elefantenrunde nämlich abgeschafft.
In dieser hatten sich die zahlreichen hohen Tiere der Schwarz-Gelben um den scheidenden Klubchef Hans-Joachim Watzke, Sportdirektor Sebastian Kehl, den ehemaligen Technischen Direktor Sven Mislintat, Ex-Trainer Nuri Sahin und Ricken selbst sich einmal im Monat zur strategischen Besprechung getroffen und richtungsweisende Entscheidungen gefällt. Doch damit ist nun Schluss. “Die wird es in Zukunft nicht mehr geben”, stellte Ricken klar.
Nach der Trennung von Sahin und Mislintat will Borussia Dortmund stattdessen wieder einfachere, kürzere und vor allem schnellere Entscheidungswege gehen – so wie sie bei fast jedem anderen Bundesligaklub auch üblich sind. Mit dem neuen Cheftrainer Niko Kovac und Sportdirektor Sebastian Kehl sei Ricken nun schon seit einiger Zeit im täglichen Austausch. “Da haben wir eine ganz normale Meeting-Struktur. Da braucht man diese Elefantenrunde nicht”, unterstreicht der sportliche Geschäftsführer von Schwarz-Gelb, der sich damit womöglich auch etwas vom scheidenden Klubchef Watzke emanzipieren möchte.
Dieser hatte sich eigentlich schon nach der Ricken-Anstellung im Mai aus der Elefantenrunde zurückziehen wollen. “Lars Ricken wird ab sofort die sogenannte ominöse Elefantenrunde leiten. Ich habe mich daraus verabschiedet. Vielleicht gehe ich ab und zu als Gast dorthin, werde aber vorher Lars fragen, ob ich teilnehmen darf”, erklärte er damals. Tatsächlich fand seither aber kaum ein Treffen ohne Watzke und dessen Einfluss statt. Damit könnte nun Schluss sein, denn im alltäglichen Gespräch zwischen Ricken, Kehl und Kovac kann der 65-Jährige natürlich kaum bis keinen Einfluss auf die drei Parteien ausüben. Vielleicht gar keine schlechte Sache für den BVB.
Nach der 0:6-Packung in Dortmund (höchste Bundesliga-Niederlage aller Zeiten) herrscht bei Union Berlin Untergangsstimmung. Die Eisernen brechen völlig auseinander, bekommen in der Schlussphase noch 4 Gegentore eingeschenkt. Trainer Steffen Baumgart (53) zeigte sich nach dem Spiel bedient und komplett ratlos.
Viererpack!: Die gigantische Guirassy-Show
Quelle: Bild23.02.2025
Baumgart: „Die letzte Viertelstunde kann ich jetzt auf Anhieb auch nicht erklären. Das Spiel nimmt einen Lauf, den ich so nicht erwartet habe. Das muss ich erst mal sacken lassen. Da sind so viele individuelle Sachen dabei gewesen. Ich kann da keine klaren Antworten geben.“
Die Leistung in der zweiten Halbzeit war indiskutabel und führt zur fünften Pleite im achten Spiel unter Baumgart – bei nur sieben Punkten. Der Trend zeigt jetzt wieder klar nach unten, während es mit den Auftritten gegen Leipzig (0:0) und in Hoffenheim (0:4) zwischenzeitlich Besserung gab.
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Was für ein Abend. Erst die Mega-Choreo auf der Südtribüne, dann ein Fußballfest, wie man es bei Borussia Dortmund lange nicht gesehen hat. Das Ende der Krise? Zumindest ein denkwürdiger Tag, den sich die leidenden BVB-Fans verdient haben.
Star des Abends: Viererpacker Serhou Guirassy. Ein anderer Star von Borussia Dortmund hat in dessen Schatten gegen Union Berlin (6:0) aber ebenfalls eine historische Leistung auf dem Platz erbracht. Pascal Groß gelangen in 90 Minuten vier Vorlagen. Eine Rarität in der Bundesliga.
Borussia Dortmund: Pascal Groß gelingt Rarität
Oft genug hatte der BVB in den letzten Jahren nach einem Führungstor in den Verwaltungsmodus geschaltet und es später bereut. Diesmal war alles anders. Jedes Tor schien die Borussen noch weiter zu beflügeln und zu Höchstleistungen anzustacheln. Union Berlin zerfiel in seine Einzelteile.
+++ Borussia Dortmund lange ohne Bensebaini? Kovac klärt auf +++
Guirassy nahm den Spielball nach Abpfiff mit nach Hause. Pascal Groß hätte ihn nicht weniger verdient. Während alle vom Stürmerstar und seinem Viererpack schwärmen, platzten auch bei seinem Kollegen am Samstagabend alle Knoten gleichzeitig. Vier Tore legte er ein einem Spiel auf – seit Beginn der detaillierten Datenaufzeichnung 2004 ist das erst zwei Spielern vor ihm gelungen: Leipzigs Nkunku 2020 gegen Schalke (5:0) und Huszti 2012 für Hannover gegen Wolfsburg (4:0).
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Vier Vorlagen in einem Spiel. Mehr als in allen Bundesliga-Spielen zusammen, die er bislang für den BVB bestritt. Eine Seltenheit, die an diesem Abend nicht die Würdigung fand, die sie verdient. Zu viel Großartiges war aus Sicht von Borussia Dortmund passiert, als dass man sich auf ein solch beeindruckendes Detail stürzen kann. Für Pascal Groß aber dürfte es sich phantastisch angefühlt haben. Nach einem ordentlichen Start beim BVB stolperte er seit Monaten immer tiefer in ein Formloch, bekam kein Bein an den Boden. Nun der Befreiungsschlag.
Nach dem 0:6 bei Borussia Dortmund gibt Trainer Steffen Baumgart zu: „Dass ich an dem Ergebnis zu knabbern habe, kann sich jeder vorstellen.“
Fabian Strauch/dpa
In der Schlussphase war es zu einem schmerzhaften Debakel für den 1. FC Union Berlin bei Borussia Dortmund geworden: Viererpacker Serhou Guirassy (40./75./80./83.) sowie Maximilian Beier (89.) sorgten nach dem Eigentor von Diogo Leite (25.) für eine historische Niederlage der Eisernen. 0:6 – so hoch hatten die Köpenicker in sechs Jahren Bundesliga noch nie verloren. Und es bleibt dabei: Im Signal-Iduna-Park ist für den 1. FC Union nichts zu holen. Es war die sechste Niederlage im sechsten Spiel – und was für eine! Trainer Steffen Baumgart gab danach zu: „Dass ich an dem Ergebnis zu knabbern habe, kann sich jeder vorstellen.“
Gegen kriselnden Dortmunder hatte Baumgart mutig aufgestellt und wieder auf die offensive Viererkette gesetzt. Offensiv jedoch blieb seine Mannschaft vor 81365 Zuschauern im ausverkauften Stadion fast alles schuldig. Und defensiv ging es am Ende bei strömendem Regen ziemlich rasant den Bach herunter. Das unglückliche Eigentor durch Leite, der einen Schuss des Ex-Unioners Julian Ryerson ins eigene Tor gelenkt hatte, spielte dem BVB dabei in die Karten.
Borussia Dortmund feiert Erlösung gegen Union Berlin
Bis dahin war der Mannschaft des neuen Trainers Niko Kovac die Verunsicherung der vergangenen Wochen anzumerken. Kovac gab zu: „In der Anfangsphase hat es Union ordentlich gemacht, wir waren zu langsam, ungenau, behäbig. Nach 15 Minuten wurde es besser, dann hatten wir das Quäntchen Glück mit dem Eigentor. Dann hat es sich bei uns ein bisschen gelöst.“
Das Dortmunder Publikum feierte den Kantersieg tatsächlich wie eine Erlösung – Union Berlin hingegen ging richtig fest. Innenverteidiger Danilho Doekhi musste die undankbare Aufgabe erfüllen, an den Reportermikrofonen das Desaster in Worte zu fassen. „Es ist eine schwierige Niederlage. In den letzten 15 Minuten haben wir die Tore zu einfach hergeschenkt.“ Bis dahin sei man aber gut im Spiel gewesen, so der Niederländer. Trainer Baumgart sah es ähnlich. Auch er fokussierte sich auf die Schlussviertelstunde: „Dann nimmt das Spiel einen Lauf, den ich so nicht erwartet und noch nicht oft erlebt habe“, fasste Baumgart zusammen.
Auflösungserscheinungen habe er aber nicht gesehen, so der Union-Trainer: „Die letzte Viertelstunde war so, wie sich keiner vorstellt. Der Rest war ein normales Spiel, nicht unterirdisch.“ Aber reicht dieses „normale Spiel“, wie Baumgart es nennt, für den Klassenerhalt in der Bundesliga? Noch haben die Eisernen ein scheinbar großes Polster auf die Abstiegsränge.
Serhou Guirassy von Borussia Dortmund erzielte gegen den 1. FC Union Berlin einen Viererpack. Dabei gelang ihm in der zweiten Halbzeit ein lupenreiner Hattrick innerhalb von acht Minuten.
Fabian Strauch/dpa
Verhandlung vor DFB-Bundesgericht
Am kommenden Wochenende geht es aber gleich um vier Punkte: Erst am Freitag (28. Februar) vor dem DFB-Bundesgericht um den Zähler vom 1:1 gegen den VfL Bochum. Nach dem Feuerzeugwurf und der Entscheidung des DFB-Sportgerichts, die Partie mit 2:0 für den VfL zu werten, wird nun der Einspruch der Berliner vor der höchsten DFB-Instanz verhandelt. Am Sonntag (2. März, 15.30 Uhr) empfangen die Eisernen dann Holstein Kiel im Stadion an der Alten Försterei.
Baumgart will die Ruhe bewahren und „nicht wie Rumpelstilzchen durch die Gegend laufen“, wie er am Samstagabend betonte: „Ich bin nicht der Typ, der wild draufhaut oder wilde Sachen macht.“ Man müsse schnell Lösungen finden, weil das Spiel am Sonntag gegen den Tabellenletzten Kiel äußerst wichtig sei, verdeutlichte der Trainer. Für die Eisernen geht es darum, eine äußerst unangenehme Drucksituation zu vermeiden. Denn alles andere als ein Heimsieg gegen das Liga-Schlusslicht wäre wohl genauso schmerzhaft wie das Debakel in Dortmund.
Pressekonferenz nach dem Spiel im Video
1. FC Union Berlin – der Spielplan für die Bundesliga-Saison 2024/25
Die Spieltage 28 bis 33 sind noch nicht terminiert:
1. Spieltag, Sa., 24. August, 15.30 Uhr: Mainz 05 – Union Berlin 1:1 (0:0)
2. Spieltag, Fr., 30. August, 20.30 Uhr: Union Berlin – FC St. Pauli 1:0 (1:0)
3. Spieltag, Sa., 14. September, 15.30 Uhr: RB Leipzig – Union Berlin 0:0
4. Spieltag, Sa., 21. September, 15.30 Uhr: Union Berlin – TSG Hoffenheim 2:1 (2:0)
5. Spieltag, Sa., 28. September, 15.30 Uhr: Bor. Mönchengladbach – Union Berlin 0:1 (0:0)
6. Spieltag, Sa., 5. Oktober, 15.30 Uhr: Union Berlin – Borussia Dortmund 2:1 (2:0)
7. Spieltag, Sa., 19. Oktober, 15.30 Uhr: Holstein Kiel – Union Berlin 0:2 (0:1)
8. Spieltag, So., 27. Oktober, 17.30 Uhr: Union Berlin – Eintracht Frankfurt 1:1 (0:1)
9. Spieltag, Sa., 2. November, 15.30 Uhr: Bayern München – Union Berlin 3:0 (2:0)
10. Spieltag, Fr., 8. November, 20.30 Uhr: Union Berlin – SC Freiburg 0:0
11. Spieltag, Sa., 23. November, 15.30 Uhr: VfL Wolfsburg – Union Berlin 1:0 (0:0)
12. Spieltag, Sa., 30. November, 15.30 Uhr: Union Berlin – Bayer Leverkusen 1:2 (1:1)
13. Spieltag, Fr., 6. Dezember, 20.30 Uhr: VfB Stuttgart – Union Berlin 3:2 (0:1)
14. Spieltag, Sa., 14. Dezember, 15.30 Uhr: Union Berlin – VfL Bochum 1848 1:1 (1:1)
15. Spieltag, Sa., 21. Dezember, 15.30 Uhr: SV Werder Bremen – Union Berlin 4:1 (3:1)
16. Spieltag, Sa., 11. Januar, 15.30 Uhr: 1. FC Heidenheim – Union Berlin 2:0 (1:0)
17. Spieltag, Mi., 15. Januar, 20.30 Uhr: Union Berlin – FC Augsburg 0:2 (0:2)
18. Spieltag, So., 19. Januar, 15.30 Uhr: Union Berlin – 1. FSV Mainz 05 2:1 (2:1)
19. Spieltag, So., 26. Januar, 17.30 Uhr: FC St. Pauli – Union Berlin 3:0 (1:0)
20. Spieltag, Samstag, 1. Februar, 18 Uhr: Union Berlin – RB Leipzig 0:0
21. Spieltag, Samstag, 8. Februar, 15.30 Uhr: TSG Hoffenheim – Union Berlin 4:0 (1:0)
22. Spieltag, Samstag, 15. Februar, 15.30 Uhr: Union Berlin – Mönchengladbach 1:2 (0:2)
23. Spieltag, Samstag, 22. Februar, 18.30 Uhr: Borussia Dortmund – Union Berlin
24. Spieltag, Sonntag, 2. März, 15.30 Uhr: Union Berlin – Holstein Kiel
25. Spieltag, Sonntag, 9. März, 15.30 Uhr: Eintracht Frankfurt – Union Berlin
26. Spieltag, Samstag, 15. März, 15.30 Uhr: Union Berlin – FC Bayern München
27. Spieltag, Sonntag, 30. März, 15.30 Uhr: SC Freiburg – Union Berlin
28. Spieltag, 5. April: Union Berlin – VfL Wolfsburg
29. Spieltag, 12. April: Bayer Leverkusen – Union Berlin
30. Spieltag, 19. April: Union Berlin – VfB Stuttgart
31. Spieltag, 26. April: VfL Bochum – Union Berlin
32. Spieltag, 3. Mai: Union Berlin – Werder Bremen
33. Spieltag, 10. Mai: Union Berlin – 1. FC Heidenheim
34. Spieltag, Samstag, 17. Mai, 15.30 Uhr: FC Augsburg – Union Berlin
Serhou Guirassy: Der Stürmer traf gleich viermal das Tor. (Quelle: IMAGO/Bahho Kara)
Beim deutlichen Sieg des BVB gegen Union Berlin gab es eine Überraschung zum Anpfiff. Der Klub wollte damit eine klare Botschaft senden.
Auf der Plattform X teilte der BVB später auch den Grund dafür mit: “Unser Kreuz auf dem Rasen – Dein Kreuz für die Demokratie!” Dortmund rief damit zum Wählengehen bei der Bundestagswahl an diesem Sonntag auf.
Zuletzt hatten mehrere Klubs aus dem deutschen Oberhaus zum Wählen aufgerufen. Der BVB entschied sich für das Kreuz. Dieses wurde allerdings nicht wie die anderen Linien auf dem Spielfeld mit Kreide aufgetragen. Stattdessen lösten sich die Striche nach wenigen Minuten wieder auf.
Der BVB feierte nach 90 Minuten einen deutlichen 6:0 (2:0)-Kantersieg gegen die Berliner und steht in der Bundesliga-Tabelle aktuell auf Rang zehn. Am kommenden Samstag geht es gegen Aufsteiger St. Pauli. Dann wollen die Schwarzgelben ihre Aufholjagd fortsetzen.
Borussia Dortmund schlägt Union mit 6:0 – und gibt eine Kostprobe davon, wie Kovac-Fußball beim BVB erfolgreich sein kann.
“Fußball ist eine Geschichte: Es muss zu dir fallen oder es fällt zum Gegner”, sagte Niko Kovac nach dem 6:0-Sieg des BVB gegen Union Berlin bei Sky. Es ist eine Aussage, die sich dazu eignen würde, den Trainer und auch Menschen Kovac zu erklären.
Der 53-Jährige liebt es, Sachverhalte einfach und simpel darzustellen, dem Fußball die Komplexität dort zu nehmen, wo sie aus seiner Sicht nur stört. Gegen Union Berlin haben sich die Vorteile seiner Philosophie und seiner Herangehensweise gezeigt. Drei Erkenntnisse zum Kantersieg von Borussia Dortmund.
Borussia Dortmunds Sportchef Lars Ricken hat die sogenannte Elefantenrunde beim BVB für beendet erklärt. «Die wird es in Zukunft nicht mehr geben», sagte Ricken dazu gefragt bei Sky am Rande des 6:0-Sieges am Samstagabend gegen Union Berlin.
Bislang hatten der im Herbst aus dem Amt scheidende Clubchef Hans-Joachim Watzke, Berater Matthias Sammer, Sportdirektor Sebastian Kehl, Sport-Geschäftsführer Ricken sowie die inzwischen beurlaubten Kaderplaner Sven Mislintat und Trainer Nuri Sahin einmal im Monat strategische Gespräche geführt.
«Aus der Elefantenrunde hat es auch mit Sven Mislintat und Nuri Sahin letztendlich auch zwei getroffen», sagte Ricken weiter. Er sei inzwischen mit Kehl und dem neuen Chefcoach Niko Kovac im täglichen Austausch. «Da haben wir eine ganz normale Meeting-Struktur. Aber da braucht man diese Elefantenrunde, die braucht man da nicht.»
Borussia Dortmund
Ricken erklärt BVB-Elefantenrunde für beendet
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Nach den Trennungen von Nuri Sahin als Trainer und Kaderplaner Sven Mislintat gibt es keine berüchtigte Elefantenrunde beim BVB mehr. Das bestätigt Sportchef Lars Ricken beim 6:0 gegen Union Berlin.
Borussia Dortmunds Sportchef Lars Ricken hat die sogenannte Elefantenrunde beim BVB für beendet erklärt. “Die wird es in Zukunft nicht mehr geben”, sagte Ricken dazu gefragt bei Sky am Rande des 6:0-Sieges am Samstagabend gegen Union Berlin.
Bislang hatten der im Herbst aus dem Amt scheidende Clubchef Hans-Joachim Watzke, Berater Matthias Sammer, Sportdirektor Sebastian Kehl, Sport-Geschäftsführer Ricken sowie die inzwischen beurlaubten Kaderplaner Sven Mislintat und Trainer Nuri Sahin einmal im Monat strategische Gespräche geführt.
“Aus der Elefantenrunde hat es auch mit Sven Mislintat und Nuri Sahin letztendlich auch zwei getroffen”, sagte Ricken weiter. Er sei inzwischen mit Kehl und dem neuen Chefcoach Niko Kovac im täglichen Austausch. “Da haben wir eine ganz normale Meeting-Struktur. Aber da braucht man diese Elefantenrunde, die braucht man da nicht.”