Schlagwort: Dortmund

  • Dortmund gewinnt zum zweiten Mal nacheinander.

    Dortmund gewinnt zum zweiten Mal nacheinander.


    Borussia Dortmund hat zum ersten Mal in dieser Saison zwei Spiele nacheinander in der Fußball-Bundesliga gewonnen. Der BVB setzte sich am 24. Spieltag mit 2:0 beim abstiegsgefährdeten Aufsteiger FC St. Pauli durch. Damit bestätigte der BVB den leichten Positivtrend unter dem neuen Trainer Niko Kovac nach dem 6:0 in der vergangenen Woche. 

    Eine weitere empfindliche Niederlage im Kampf um einen Champions-League-Platz musste RB Leipzig zuhause gegen den zuvor punktgleichen FSV Mainz 05 hinnehmen. Im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga kassierten der VfL Bochum gegen die TSG 1899 Hoffenheim und der 1. FC Heidenheim gegen Borussia Mönchengladbach jeweils vor heimischer Kulisse Rückschläge. Im Duell der Pokal-Verlierer unter der Woche gewann der VfL Wolfsburg beim SV Werder Bremen. 

    FC St. Pauli – Borussia Dortmund 2:0 (0:0)

    Der BVB wollte unbedingt das 6:0 zuletzt gegen den 1. FC Union Berlin bestätigen. Beim Hamburger Aufsteiger zeigte die Mannschaft von Niko Kovac in der ersten Halbzeit eher eine mäßige Leistung. Nach der Pause brachte Serhou Guirassy (51.) den BVB aber in Führung, sieben Minuten später erhöhte Karim Adeyemi. St. Pauli blieb auch im vierten Spiel nacheinander ohne Tor und verpasste es, sich ein bisschen von den Abstiegsrängen abzusetzen. 

    RB Leipzig – 1. FSV Mainz 05 1:2 (1:0)

    Auch ein Blitzstart hat die Leipziger nicht retten können. Nach nur einer Minute führten die Gastgeber mit 1:0 durch den Treffer von Xavi Simons. Die Freude nach dem Erreichen des Pokal-Halbfinales unter der Woche ging direkt weiter. Nur, dass die Mainzer, die vor dem Spiel punktgleich schon vor RB lagen, zur Karnevalshochzeit auch zur Ergebnis-Bestform aufliefen: Nadiem Amiri (52.) und Jonathan Burkardt (58.) wendeten die Partie.

    VfL Bochum – TSG 1899 Hoffenheim 0:1 (0:0)

    Es lief lange gut für den VfL nach zuvor drei Spielen ohne Niederlage. In einem intensiven Spieler zweier Abstiegskandidaten kassierten die Bochumer dann aber den entscheidenden Treffer durch Tom Bischof (72.). Der Revierclub bleibt auf dem Relegationsrang, die Gäste aus dem Kraichgau setzten sich leicht von der Gefahrenzone ab.

    1. FC Heidenheim – Borussia Mönchengladbach 0:3 (0:2)

    Der Start für die Heidenheimer hätte nicht schlechter verlaufen können. Nach nicht mal 20 Minuten lagen die Gastgeber mit 0:2 hinten. In der achten Minute traf Robin Hack für die Gladbacher, in der 18. legte Nathan Ngoumou nach. Die Borussia hält durch den Sieg den Kontakt zu den internationalen Rängen, Heidenheim könnte bei einem Sieg von Holstein Kiel am Sonntag pikanterweise in Berlin auf den letzten Platz abrutschen. 

    SV Werder Bremen – VfL Wolfsburg 1:2 (0:1)

    Die Woche ging für Bremen auch noch schlecht zu Ende. Statt eines Erfolgserlebnisses nach dem peinlichen Pokalaus gegen den Drittligisten Arminia Bielefeld gerieten die Bremer in der sechsten Minute durch Patrick Wimmer in Rückstand. Und der traf auch zum 2:0 für die gegen RB Leipzig aus dem Pokal ausgeschiedenen Wolfsburger nach der Pause. Mitchell Weisers Tor (90.) war nicht mehr als Ergebniskosmetik.

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  • 24. Spieltag: FC St. Pauli – Borussia Dortmund – Borussia

    24. Spieltag: FC St. Pauli – Borussia Dortmund – Borussia


    Wann: 01.03.2025, 15:30 Uhr
    Wo: Millerntor-Stadion (Hamburg-St. Pauli)

    FC St. Pauli:
    Letztes Heimspiel 1:0 verloren, letztes Auswärtsspiel 2:0 verloren.

    Voraussichtliche Aufstellung:
    Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Saliakas, Irvine, Smith, Treu – Weißhaupt, J. Eggestein, Saad

    Bank:
    Voll – Dzwigala, La. Ritzka, Stevens, Ahlstrand, Boukhalfa, Afolayan, Aigbekaen, Albers, Banks, Ceesay, Sinani

    Ausfälle/Fraglich:
    Guilavogui, Metcalfe, Mets, Sands, R. Wagner, Zoller

    Borussia Dortmund:
    Letzte Heimspiel 6:0 gegen Union Berlin gewonnen, auswärts 2:0 in Bochum verloren.

    Voraussichtliche Aufstellung:
    Kobel – Ryerson, Can, N. Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, P. Groß – Adeyemi, Car. Chukwuemeka, Beier – Guirassy

    Bank:
    A. Meyer – Anton, Kabar, Süle, Svensson, Yan Couto, Brandt, Özcan, Reyna, Wätjen, Duranville, Gittens

    Ausfälle/Fraglich:
    Nmecha, Mane

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    HINWEIS: In diesem Thread geht es ausschließlich um das Spiel FC St. Pauli vs. Borussia Dortmund. Bitte achtet auf einen angemessenen Umgangston. Sollte es zu Provokationen kommen, diese bitte einfach alarmieren und nicht weiter darauf eingehen. Das Fragen nach illegalen Streams ist untersagt.
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  • FC St. Pauli vs. Borussia Dortmund 0:2 – und täglich grüßt das Murmeltier…

    FC St. Pauli vs. Borussia Dortmund 0:2 – und täglich grüßt das Murmeltier…


    Erneut gelingt es dem FC St. Pauli nicht einen eigenen Treffer zu erzielen, ohne Gegentreffer zu bleiben und entsprechend eine gute Leistung in Punkte umzumünzen.
    (Titelfoto: Stefan Groenveld)

    Unaufgeregte News: Der FC St. Pauli, Bundesliga-Aufsteiger, verliert sein Heimspiel gegen Borussia Dortmund, Champions League-Teilnehmer, mit 0:2. Bei all der Ernüchterung, die das 0:2 gegen den BVB in den Reihen des FC St. Pauli auslösen mag, darf das nicht vergessen werden. Trotzdem ist natürlich auch diese Niederlage, die vierte in Folge, bitter und darf aufgrund der ersten Hälfte als unnötig bezeichnet werden.

    Die Aufstellung

    Wie erwartet gab es beim FC St. Pauli keine personellen Veränderungen. Zwar stand Manos Saliakas bereits wieder im Spieltagskader, seine Position rechts in der Fünferkette nahm aber erneut Philipp Treu ein. Im Kader fehlten Carlo Boukhalfa und Connor Metcalfe. Boukhalfa fehlte aufgrund eines Pferdekusses, Metcalfe musste laut Alexander Blessin aufgrund leichter Adduktorenprobleme passen.

    Auf Seiten von Borussia Dortmund gab es eine personelle Veränderung in der Startelf im Vergleich zum 6:0-Erfolg gegen Union Berlin: Yan Couto kam zu seinem ersten Startelfeinsatz des Jahres 2025, weil Rechtsverteidiger Julian Ryerson kurzfristig erkrankt fehlte. Wieder mit dabei war Julian Brandt, allerdings nicht in der Startelf, sondern vorerst auf der Bank. Das Team von Niko Kovac agierte wie erwartet in einem 4-2-3-1, der FC St. Pauli stellte sich dem im gewohnten 3-4-3 entgegen.

    Aufstellung beim Spiel FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund: FCSP: Vasilj - Nemeth, Wahl, Van der Heyden - Treu, Irvine, Smith, Ritzka - Weißhaupt, Eggestein, Saad BVB: Kobel - Couto, Can, Schlotterbeck, Bensebaini - Sabitzer, Groß - Adeyemi, Reyna, Beier - GuirassyAufstellung beim Spiel FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund: FCSP: Vasilj - Nemeth, Wahl, Van der Heyden - Treu, Irvine, Smith, Ritzka - Weißhaupt, Eggestein, Saad BVB: Kobel - Couto, Can, Schlotterbeck, Bensebaini - Sabitzer, Groß - Adeyemi, Reyna, Beier - Guirassy
    Aufstellung beim Spiel FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund:
    FCSP: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Treu, Irvine, Smith, Ritzka – Weißhaupt, Eggestein, Saad
    BVB: Kobel – Couto, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Reyna, Beier – Guirassy

    St. Pauli hat die Lösung, aber erzielt kein Tor

    Borussia Dortmund zeigte bei eigenem Ballbesitz eine ziemlich klare Positionierung: Das Team baute in der ersten Halbzeit von hinten immer mit drei Spielern auf, entweder Couto oder Bensebaini schoben etwas vor bei Ballbesitz. Im Sechserraum war zumeist nur Marcel Sabitzer zugegen, während sich der zweite Sechser, Pascal Groß, meist in den offensiven linken Halbraum bewegte. Giovanni Reyna wich von seiner zentralen Offensivposition immer wieder auf die rechte Seite aus, versuchte dort zusammen mit Couto und Karim Adeyemi Überzahlsituationen zu erschaffen. Maximilian Beier agierte klar als linker offensiver Außenbahnspieler, Adeyemi auf der Gegenseite wich, aufgrund von Reynas Bewegungen, auch immer mal wieder ins Zentrum aus.

    Dort im Zentrum war eigentlich meist der brutal starke Serhou Guirassy zu finden. Der schien aber mit zunehmender Dauer der ersten 45 Minuten immer weniger Bock zu haben da vorne drin, holte sich die Bälle immer tiefer ab und versuchte das Dortmunder Offensivspiel so anzukurbeln. Das war für den FC St. Pauli ein gutes Zeichen: Weil es bedeutete, dass Guirassy ganz vorne überhaupt nicht am Spiel teilnahm. Denn dem BVB gelang es gar nicht aus dem geordneten Spielaufbau gefährliche Situationen zu erschaffen. Der FC St. Pauli verteidigte in inzwischen bereits gewohnter Manier stark – auch gegen niemand Geringeren als den BVB.

    BVB lässt sich (erneut) von Intensität beeindrucken

    Die Basis für die erfolgreiche Arbeit gegen den Ball war dabei nicht allein die Formation des FCSP, sondern viel eher die Intensität. Borussia Dortmund hatte in dieser Saison bereits mehrfach gezeigt, dass sie sich von einer intensiven und körperlichen Spielweise des Gegners gerne die Butter vom Brot nehmen lassen. Und so kam es auch gegen den FC St. Pauli: Der BVB versuchte in den ersten Minuten strukturiert und mit feiner Klinge das Spiel aufzubauen, dem FCSP gelang es aber den Gegner in Zweikämpfe zu verwickeln. Auch im Pressing war der FC St. Pauli aggressiver, vor allem in der vordersten Reihe setzte man einige Male mit hohem Tempo nach.

    Diese Spielweise zeigte Wirkung. Dem FC St. Pauli gelang es im ersten Abschnitt ziemlich zuverlässig Bälle im Mittelfeld, teilweise sogar im Angriffsdrittel zu gewinnen. Der BVB tat ihnen auch den Gefallen (vielleicht war es aber auch Planlosigkeit) und spielte immer wieder in die gleichen Räume und verlor dort die Duelle. Nach Ballgewinnen suchte der FCSP dann schnell die Tiefe über die Außenbahnen. Besonders Noah Weißhaupt tat sich dabei hervor und hatte viele starke Offensivaktionen.

    Schüsse, aber keine auf das Tor

    So entwickelte sich eine erste Halbzeit, in der Borussia Dortmund zwar deutlich mehr Ballbesitz hatte, der FC St. Pauli aber zu klar besseren Torchancen kam. Saad hatte die erste fette Gelegenheit, als er aus kurzer Distanz den Kopfball nicht richtig hinbekam (7. Minute). In etlichen weiteren Situationen kam der FCSP zwar ins letzte Drittel, konnte gute Situationen aber nicht in einen Torschuss ummünzen. Stattdessen gab es fast ein Dutzend Standardsituationen, bei denen Irvine (14.) und Wahl (34.) weitere sehr gute Gelegenheiten hatten, dass Tor aber verfehlten. Mal wieder hatte der FC St. Pauli also große Probleme aus Schüssen auch Torschüsse zu machen, muss man hier leider ergänzen.

    FC St. Pauli wird klarer Elfmeter verweigert

    Eine Szene, über die auch nach Abpfiff noch intensiv diskutiert wurde, gab es dann in der 33. Minute. Saad setzte sich auf links durch, sein Querpass ins Zentrum wurde dann aber abgefangen. Im Strafraum verwechselte Dortmunds Bensebaini kurzzeitig das Fußballspiel mit einer Engtanz-Fete, hielt Weißhaupt klar fest, griff von hinten um seinen Bauch und (in der Zeitlupe zu erkennen) traf ihn an der Wade, sodass beide zu Boden gingen. Das war, völlig unzweifelhaft, ein Foul und dabei ist es eigentlich egal, ob es abseits des Balles passiert oder nicht. Schiedsrichter Stieler, so zeigen es die TV-Bilder, hat die Situation auf dem Platz nicht wahrgenommen, sein Blick war auf Saad gerichtet, als Weißhaupt gefoult wurde. Einzige Erklärung, warum das nicht gepfiffen wurde: Weil weder Stieler, noch sein Assistent, noch der VAR richtig hingeguckt haben (und vielleicht, obwohl das eigentlich nicht relevant sein sollte, weil der Ball ganz woanders war). Das ist scheiße gelaufen für den FC St. Pauli, hier hätte es Elfmeter geben müssen.

    Scheiße gelaufen ist aber nicht nur diese Situation, sondern die Tatsache, dass der FC St. Pauli diese erste Hälfte ohne eigenen Treffer beendete. Es ist ermüdend das aufzuschreiben, nicht nur ich fühle mich schon wie Bill Murray in „und täglich grüßt das Murmeltier“. Weil es den folgenden Satz so oder so ähnlich bereits etliche Male in Spielberichten zu lesen gab in dieser Saison: Der FC St. Pauli belohnte sich nicht für eine starke erste Halbzeit. Vielmehr fing man sich kurz vor der Pause sogar fast noch das 0:1, als Adeyemi aus spitzem Winkel das Tor knapp verfehlte.

    Wenige Minuten zuvor hatte der BVB sogar eigentlich eine noch größere Chance (startet bei Minute 40:45, wenn ihr es euch nochmal anschauen wollt). Siebe Van der Heyden misslang eine zweite Flanke nach einem Standard komplett, sodass die Dortmunder plötzlich eine 5vs4-Umschaltsituation hatten und mit hohem Tempo auf das FCSP-Tor zuliefen. Keine fünf Sekunden später war daraus eine 5vs8-Situation geworden. Weitere vier Sekunden später hatten es alle Spieler des FC St. Pauli an oder in den eigenen Strafraum geschafft. Die eigentlich vielversprechende Kontersituation der Dortmunder verpuffte, weil der FC St. Pauli mit allen Spielern im höchsten Tempo den Rückweg antrat. Für solche Situationen gibt es keine Tore, auch keinen Szenenapplaus und bei den Highlights taucht das sowieso nie auf. Und weil wir verloren haben, fühlt sich das eh zweitrangig an. Aber diese krasse Bereitschaft zur Torverteidigung ist bemerkenswert. Solche Szenen gab es auch nicht zum ersten Mal in dieser Saison zu sehen. Umso ärgerlicher, dass sich der FC St. Pauli für solche Szenen auf der Gegenseite nicht selbst belohnt hat.

    Erst kein eigenes Tor, dann Gegentor, dann Feierabend

    Denn nun kommt wieder der Abschnitt des Spielberichts, bei dem man was von Gegentreffern lesen muss. Der BVB stellte mit Wiederanpfiff sein Aufbauspiel um. Statt eines Spielaufbaus mit einer Dreierkette, agierte das Team nun mit einer Viererkette ganz hinten bei der Ballzirkulation. Für Dortmund-Trainer Niko Kovac war das eine entscheidende Umstellung (was ich als Trainer natürlich auch behaupten würde), wie er nach Abpfiff erklärte. Tatsächlich hatte der FC St. Pauli direkt nach Wiederanpfiff dann auch erneut eine Phase, in der das Team mit der ersten Reihe keinen direkten Zugriff mehr hatte.

    BVB stellt um – FCSP fällt tiefer

    Alexander Blessin erklärte wiederrum, dass diese Umstellung des BVB kein Problem gewesen sei. Er sagte, dass es sowohl gegen einen Aufbau mit einer Dreier- und Viererkette klare Abläufe gibt. Interessant ist diese Umstellung aber allemal. Weil bereits Leipzig und Augsburg während ihrer Partien mit so einer Umstellung auf das FCSP-Pressing reagierten – und beide dafür sorgten, dass der FC St. Pauli dadurch schlechter in Umschaltmomente kam, insgesamt etwas tiefer fiel. Das Muster wiederholt sich also. Das macht es auch besonders bemerkenswert: Alle Clubs haben Probleme gegen den FC St. Pauli, gleich einer Reihe von Teams gelang es diese mit einem Vierer-Aufbau etwas besser in den Griff zu bekommen. Und dann kommt Dortmund und denkt sich ‚Uns egal, wir probieren das mit dem Dreier-Aufbau!‘? Allein dafür hätten sie sich einen Gegentreffer verdient.

    Hamburg, Deutschland, 01.03.2025, Fussball, Bundesliga, FC St. Pauli - Borussia Dortmund Elias Saad (FC St. Pauli) im Zweikampf mit Marcel Sabitzer (Borussia Dortmund). Copyright: Stefan GroenveldHamburg, Deutschland, 01.03.2025, Fussball, Bundesliga, FC St. Pauli - Borussia Dortmund Elias Saad (FC St. Pauli) im Zweikampf mit Marcel Sabitzer (Borussia Dortmund). Copyright: Stefan Groenveld
    Elias Saad tanzt durch BVB-Slalomstangen // (c) Stefan Groenveld

    Naja, es war aber auch bei Weitem nicht so, dass der BVB sich mit nun veränderter Aufbauweise Chance um Chance erspielte. Doch der FC St. Pauli stand erstmals in dieser Partie für längere Zeit etwas tiefer. Kennen wir ja schon aus Mainz, wo das tiefstehen direkt im 0:1 mündete (wobei das eine mit dem anderen nur bedingt zusammenhängt). So dann aber auch in der 51. Minute: Da segelte eine Flanke in den FCSP-Strafraum. Guirassy brachte David Nemeth zu Fall. Aber hey, wenn das gegen Weißhaupt kein Elfmeter war, dann muss man das hier auch nicht pfeifen! Immerhin konsequent von Stieler… scheiße!

    Foul an Nemeth vor dem 0:1?

    Der Ball schien geklärt zu werden, doch Adeyemi pflückte ihn klasse am Strafraumrand herunter und suchte Guirassy mit seinem Pass. Der wurde zwar wieder von Nemeth bewacht, allerdings gelang es dem FCSP-Innenverteidiger nach dem vermeintlichen Foul von Guirassy nicht vor diesen zu kommen, so wie man eigentlich am besten verteidigt. Zu allem Überfluss flipperte der Ball dann auch noch an Nemeths Beinen herum, sodass Guirassy im Nachsetzen nur noch einschieben muss. Nach dem Eigentor gegen Freiburg und dem Fehler von Vasilj in Mainz nun also schon wieder so ein völliges Kacktor zum 0:1. Da haben wir jetzt auch schon mehr als genug von gesehen diese Saison.

    Nur wenige Minuten danach klärte der BVB einen Ball an der eigenen Grundlinie rigoros per Befreiungsschlag. Philipp Treu erreichte diesen zuerst, hatte aber den schnellen Adeyemi im Schlepptau, der in seinem Rücken mit hohem Tempo anlief. Adeyemi setzte sich aggressiv im Zweikampf und Laufduell durch, ließ noch Eric Smith ins Leere laufen und erzielte dann den zweiten BVB-Treffer. Treu selbst fand danach klare Worte: „Ein individueller Fehler von mir. Ich muss den Ball über die Tribüne hauen.“ Scheiße, aber das passiert.

    Kein Aufbäumen des FC St. Pauli

    Sowieso wog der Treffer zum 0:1 spürbar schwerer. Nämlich so viel wie ein gezogener Stecker. Dem FC St. Pauli ist es in dieser Bundesligasaison noch nie gelungen nach einem Rückstand etwas Zählbares zu holen. Nur im Hinspiel gegen den BVB gelang überhaupt der Ausgleich (damals folgte aber noch das 1:2). Alle 15 Saisonspiele, in denen sich der FCSP das 0:1 gingen verloren. Eine ziemlich erschütternde Statistik. Und irgendwie wurde man das Gefühl nicht los, dass auch die Spieler gegen den BVB Probleme hatten sich von solchen Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Jedenfalls war das Spiel nach dem 0:2 in der 58. Minute zu Ende. Ein richtiges Aufbäumen des FCSP gab es leider überhaupt nicht, auch auf den Tribünen war es spürbar ruhig geworden.

    Es dauerte bis tief in die Schlussphase, ehe der FC St. Pauli mal wieder etwas Torgefahr erzeugen konnte. Der Abschluss von Danel Sinani aus der 86. Minute geht in die Statistik-Bücher als einer ein, der auf das Tor ging. BVB-Torhüter Kobel parierte den Ball, doch der Abschluss hätte das Gehäuse verfehlt.
    Es wäre der erste Abschluss des FCSP auf das gegnerische Gehäuse (Alu-Treffer zählen als Schüsse neben das Tor) seit der sechsten Minute im Spiel gegen Freiburg gewesen. Ja, das sind Zahlen, die richtig wehtun. Doch das muss leider auch ganz klar so angesprochen werden. Defensiv gut stehen und offensiv nur in Tornähe zu kommen, reicht nicht. Vor allem nicht, wenn man dann am Ende doch nicht alles verteidigt bekommt. Das wissen wir alles nicht erst seit dem Spiel gegen den BVB. Seit über 400 Minuten wartet der FC St. Pauli auf einen eigenen Treffer. Seit fünf Spielen auf eine Partie ohne Gegentor. Es wäre schön und extrem wichtig, wenn mindestens eine dieser Serien bereits gegen Wolfsburg endet.

    Dieses lange Warten hat dazu geführt, dass der FC St. Pauli inzwischen auf Platz 15 angekommen ist und von dort im weiteren Saisonverlauf hoffentlich nicht noch tiefer fällt. Immerhin haben Bochum und Heidenheim ihre Partien am Samstag auch verloren, der FCSP wird somit auch nach diesem Wochenende einen Vorsprung von vier Zählern auf Platz 16 haben. Das ist also weiterhin eine gute Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt. Aber der FC St. Pauli muss unbedingt langsam wieder ins Punkten kommen, damit man sich nicht an die Saison 01/02 und 10/11 erinnert fühlt…

    Immer weiter vor!
    // Tim

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  • St. Pauli verliert auch gegen Borussia Dortmund

    St. Pauli verliert auch gegen Borussia Dortmund


    Es hat wieder nicht gereicht. Auch gegen Borussia Dortmund gab es für den Fc St.

    Pauli nichts zu holen, beim 0:2 (0:0) setzte es die vierte Niederlage in Folge. Nachdem die Kiezkicker eine Hälfte lang ebenbürtig waren, trafen Serhou Guirassy (50.) und Karim Adeyemi (58.) zum Sieg für die Gäste. St. Pauli verbleibt nach 24 Spieltagen auf Rang 15, hat allerdings weiterhin vier Zähler Vorsprung auf den Tabellen-16. VfL Bochum (0:1 gegen Hoffenheim).


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  • Borussia Dortmund triumphiert am Millerntor

    Borussia Dortmund triumphiert am Millerntor


    FC St. Pauli – Borussia Dortmund 0:2 (0:0)

    Mit einem „Doppel-Sieg“ in die Champions League: Borussia Dortmund hat dank Torjäger Serhou Guirassy und einem Super-Solo von Karim Adeyemi in der Bundesliga den zweiten Sieg in Serie eingefahren und damit weiter Selbstvertrauen für das Achtelfinal-Hinspiel in der Königsklasse gegen den OSC Lille am Dienstag gesammelt. Der zunächst behäbige BVB gewann am Samstagnachmittag beim FC St. Pauli am Ende nicht unverdient mit 2:0 (0:0), Guirassy (51.) und Adeyemi (58.) ließen die mitgereisten Fans im Millerntor-Stadion nach ihrem Doppelschlag jubeln. St. Pauli machte zu wenig aus seinen Möglichkeiten und stand wieder einmal mit leeren Händen da.

    Kaum zu glauben, aber wahr: BVB-Trainer Niko Kovac schaffte damit, was seinen Vorgängern Nuri Sahin und Mike Tullberg nicht gelang – zwei Liga-Siege hintereinander. Durch den nächsten Dreier nach dem 6:0 zuletzt gegen Union Berlin bleiben die Schwarz-Gelben auf Platz zehn in der Tabelle und halten die Europapokalplätze in Sichtweite. St. Pauli setzt derweil mit der vierten Pleite in Serie seinen Negativtrend fort und belegt Rang 15.

    VfL Bochum – TSG Hoffenheim 0:1 (0:0)

    Der VfL Bochum hat die juristische Vorlage aus Frankfurt nicht zum großen Befreiungsschlag im Bundesliga-Abstiegskampf genutzt. Gut 22 Stunden nach dem erneuten Sieg am Grünen Tisch verlor das Team von Trainer Dieter Hecking das Kellerduell gegen den Tabellennachbarn TSG Hoffenheim mit 0:1 (0:0). Damit endete auch die jüngste Serie von drei Spielen ohne Niederlage.

    Am Freitagabend hatte das DFB-Bundesgericht die 2:0-Wertung des „Skandalspiels von Köpenick“ aufrecht erhalten und die Berufung von Union Berlin abgewiesen. Die Eisernen kündigten umgehend an, auch noch vor das Ständige Schiedsgericht zu ziehen. Am Samstagnachmittag reichte es für Bochum nicht zum erhofften Fünf-Punkte-Wochenende: Tom Bischof (72.) sicherte Hoffenheim den ersten Sieg im Ruhrstadion seit 2008 (3:1), VfL-Torhüter Timo Horn patzte dabei folgenschwer.

    Die nächsten Wochen werden für den Abstiegskandidaten anspruchsvoll: Bayern München, Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und VfB Stuttgart heißen die kommenden Gegner.

    RB Leipzig – 1. FSV Mainz 05 1:2 (1:0)

    Der FSV Mainz 05 hat im Duell der Europapokal-Anwärter dem Konkurrenten RB Leipzig einen Rückschlag verpasst und ist vorerst auf einen Champions-League-Rang geklettert. Die Mannschaft von Trainer Bo Henriksen setzte sich bei den Sachsen mit 2:1 (0:1) durch und schob sich zumindest bis Sonntag auf Platz vier vor. Derweil wächst der Druck auf Marco Rose und sein Team im Kampf um die Königsklasse weiter.

    Dabei hatte Xavi Simons (1.) den Leipzigern einen Traumstart beschert. Doch Nadiem Amiri (52.) und Jonathan Burkardt (58.) sorgten mit ihren Treffern bei den kostümierten Mainzer Anhängern in der RB-Arena zwei Tage vor Rosenmontag für Fastnachtsstimmung. Durch den Erfolg distanzierten die Mainzer mit nun 41 Punkten auf dem Konto den Verfolger aus Leipzig im Rennen um die internationalen Plätze.

    RB hatte erst am Mittwoch seine Titelchance im DFB-Pokal gewahrt und war gegen den VfL Wolfsburg (1:0) ins Halbfinale eingezogen. In der Bundesliga kommt Leipzig jedoch weiter nicht in Fahrt und bleibt mit 38 Punkten auf Platz sechs.

    Werder Bremen – VfL Wolfsburg 1:2 (0:1)

    Die Flaute nimmt kein Ende: Werder Bremen findet weiter keinen Ausweg aus seiner immer gefährlicheren Ergebniskrise. Die seit Wochen angeschlagenen Hanseaten kassierten vier Tage nach dem frustrierenden Pokal-K.o. durch ein 1:2 (0:1) gegen den VfL Wolfsburg den nächsten Wirkungstreffer. Matchwinner der Wölfe waren Patrick Wimmer mit einem Doppelpack und der großartig aufgelegte Torhüter Marius Müller.

    Das Team von Trainer Ole Werner wehrte sich nach Kräften, konnte aber die fünfte Pflichtspielpleite in Serie nicht vermeiden. Bei den Grün-Weißen hatte es zuletzt kräftig rumort, der Fehler von Torwart Michael Zetterer vor dem frühen Führungstreffer der Gäste (6.) tat dann besonders weh. Werder ließ danach beste Ausgleichschancen aus, zu Beginn der zweiten Hälfte erhöhte Wimmer per Fernschuss (48.). Der Anschlusstreffer von Mitchell Weiser (90.) war am Ende nur Ergebniskorrektur.



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  • Borussia Dortmund: BVB-Star vor überraschendem Abgang?

    Borussia Dortmund: BVB-Star vor überraschendem Abgang?


    Bei Borussia Dortmund stecken zurzeit viele etablierte Profis in einem Leistungsloch. Die Mannschaft von Niko Kovac kann ihr großes Potenzial einfach nicht auf den Rasen bringen. Tabellenplatz elf sowie eine Reihe von schwachen Auftritten sprechen Bände für eine bislang verkorkste Saison des BVB.

    Nun zieht ein Sommer-Neuzugang von Borussia Dortmund überraschendes Interesse auf sich. Er enttäuschte bislang im schwarz-gelben Trikot – nun könnte er schon ein Jahr nach seiner Ankunft wieder das Weite suchen!

    Borussia Dortmund: Anton vor Spanien-Wechsel?

    Der Jubel bei vielen BVB-Fans war im vergangenen Sommer groß, als Waldemar Anton für gerade einmal 20 Millionen Euro nach Dortmund wechselte. Der 28-Jährige spielte zuvor für den VfB Stuttgart eine starke Saison, etablierte sich so auch in der deutschen Nationalmannschaft. Beim BVB sollte er den abgewanderten Mats Hummels ersetzen – geklappt hat das bisher jedoch noch nicht.


    Auch interessant: Borussia Dortmund: Projekt gescheitert? Star steht auf einmal vor dem Aus


    Anton macht bislang im Dortmunder Dress eine unglückliche Figur, musste sich so zuletzt hinter Nico Schlotterbeck, Niklas Süle und Emre Can anstellen. Wie das Portal „fichajes.net“ nun berichtet, soll Atletico Madrid die Situation des Innenverteidigers genau beobachten. Demnach sollen sich die „Rojiblancos“ derzeit gute Chancen auf eine Verpflichtung des gebürtigen Usbeken ausrechnen.

    Große Konkurrenz für Atletico

    Ein Wechsel in die spanische Hauptstadt gilt jedoch keineswegs als sicher. Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, sollen mit dem FC Liverpool und Bayer Leverkusen zwei weitere Top-Klubs an den Diensten von Anton interessiert sein. Leverkusen-Boss Fernando Carro bestätigte zuletzt bei „Sky“ sogar, den 28-Jährigen bereits im vergangenen Sommer auf dem Schirm gehabt zu haben.



    Letztendlich setzte sich zu dieser Zeit der BVB durch. Gut möglich, dass Bayer Leverkusen in dieser Causa nun einen zweiten Anlauf starten könnte.



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  • Bundesliga: Foul! – Werder kriselt, Frustsieg für Dortmund auf St. Pauli

    Bundesliga: Foul! – Werder kriselt, Frustsieg für Dortmund auf St. Pauli


    Borussia Dortmund meldet vorläufige Zahlen für das erste Quartal (Q 1) 2016/2017

    Bilanz unserer drei von vier Kapitalmarktemittenten Samstagabend: zwei Siege, eine Niederlage in 1ster und 2ter Bundesliga.Die Hertha spielt erst am Sonntag.

    Schon am Freitagabend zum Auftakt des Spieltags schossen sich die Königsblauen gegen Tabellennachbarn Preußen Münster den Frust aus den Hosen. 1:0 sieht zwar mager aus, ist aber mega-effektiv und zu Null. Platz 12 ist die beste Platzierung seit längerer Zeit und bedeutet mittleres statt hinteres Tabellendrittel. Das nächste Spiel ist gegen den anderen Anleiheemittenten in der 2ten Bundesliga, die Hertha aus Berlin – in Berlin.

    In der 1sten Bundesliga kassierte Werder Bremen die vierte Liga-Niederlage in Serie. Dieses Mal im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg. Von internationalen Plätzen kann keine Rede mehr sein. Von Kampf gegen Abstieg allerdings auch nicht, denn dazu spielt das letzte Tabellenviertel einfach zu wenig konstant und holt zu wenige Punkte. Der Puffer für Werder ist groß genug. Nächstes Spiel gegen Meister Leverkusen – in Leverkusen.

    Mitte der Woche blamierte sich Werder noch im DFB-Pokal und schied gegen Pokal-Schreck Arminia Bielefeld aus.

    Zweiter Liga-Sieg in Folge für die Borussia aus Dortmund und dritter in fünf Spielen – geht doch! Abermals auswärts, auf St. Pauli. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass die Borussia auf Platz 10 in der 2ten Tabellenhälfte steht und weit entfernt von jeglichen Saisonzielen. Die KI sieht nur noch eine 10% Chance für die Borussia auf den CL-Platz. Nächstes Spiel gegen den FC Augsburg – daheim. Mit einem weiteren Sieg könnte Schwarzgelb gleich mehrere Plätze gut machen und wieder an internationalen Plätzen schnüffeln und Witterung aufnehmen.

    2te Bundesliga nach ST 24

    Falko Bozicevic

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  • Drei Dinge, die bei Borussia Dortmund gegen den FC St. Pauli auffielen: Karim Adeyemis Tor als Spiegelbild

    Drei Dinge, die bei Borussia Dortmund gegen den FC St. Pauli auffielen: Karim Adeyemis Tor als Spiegelbild


    Borussia Dortmund hat erstmals in dieser Saison zwei Bundesligaspiele hintereinander gewonnen. Eine Woche nach dem 6:0 gegen den 1. FC Union Berlin legte der BVB mit einem 2:0 beim FC St. Pauli nach. Serhou Guirassy (50.) und Karim Adeyemi (58.) erzielten die Tore.

    “Ich glaube, es ist wichtig, dass wir jetzt zum zweiten Mal hintereinander gewonnen haben und dass wir jetzt auch das Selbstbewusstsein haben”, sagte Lars Ricken, der Geschäftsführer Sport des BVB.

    Dortmund blieb trotz des Sieges zwar auf dem zehnten Tabellenplatz. Der Rückstand auf Rang vier, der zur Teilnahme an der Champions League berechtigt, beträgt allerdings nur noch sechs Punkte.  “Wir pirschen uns ein bisschen heran”, so Ricken.

    Drei Dinge fielen bei dem Auswärtssieg von Dortmund auf.

    1 . Adeyemi-Treffer ein Spiegelbild

    Ein Tor geschossen, einen Treffer eingeleitet: Adeyemi war der Gewinner des Spiels. Bereits in der ersten Halbzeit, die aus Sicht des BVB insgesamt eher schwach war, stach der Offensivspieler positiv hervor. Direkt vor dem Halbzeitpfiff verfehlte er nur knapp das Tor.

    Beim Führungstreffer in der 50. Minute war es erneut Adeyemi, der die Kugel auf das Tor brachte. Der von Guirassy verlängerte Ball wurde von David Nemeth noch einmal abgefälscht, sodass Guirassy per Abstauber zum 1:0 traf. Nur acht Minuten später legte Adeyemi mit dem 2:0 nach, indem er einen Konter sehenswert im Alleingang vollendete.

    Stark: Nach dem Befreiungsschlag von Beier schüttelte er Philipp Treu ab, ließ dann auch noch Eric Smith aussteigen und kam frei vor dem Tor zum Abschluss.

    “Er wurde ja noch festgehalten”, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl über den Alleingang und stellt eine positive Entwicklung fest: “Früher wäre er vielleicht noch hingefallen. Aber heute bleibt er stehen und marschiert weiter. Das ist ein bisschen ein Spiegelbild, dass er nicht hinfällt und liegen bleibt, sondern sich wehrt.”

    Der Treffer dürfte dem 23-Jährigen guttun. Nach dem 1. Oktober 2024, als er in der Champions League gegen Celtic Glasgow dreifach traf, hatte er in 13 Pflichtspiel-Einsätzen lediglich noch ein Tor erzielt – und zwar im Champions-League-Playoff-Hinspiel am 11. Februar gegen Sporting Lissabon. Zwischenzeitlich fehlte er im Oktober und November verletzungsbedingt.

    Hängt der Aufwärtstrend vielleicht mit einem guten Ratschlag von Trainer Niko Kovac zusammen? “Er sagte mir, nutze deine Stärken, deine Schnelligkeit und das Eins-gegen-Eins und mache Tor”, sagte Adeyemi über den Tipp des Trainers. “Das, was er von mir will, versuche ich jedes Spiel zu bringen.”

    Dies scheint offenbar zu fruchten – zur Freude der Vereinsführung. “Karim muss diesen Weg weitergehen”, sagte ein zufriedener Kehl.

    2. Kovac hat seine Stammelf gefunden

    Kovac nahm gegenüber dem Kantersieg gegen Union lediglich eine Veränderung an der Startelf vor. Und das vermutlich auch nur, weil Julian Ryerson krankheitsbedingt ausfiel, sodass Rechtsverteidiger Yan Couto von Beginn an ran durfte.

    “Man kann sagen, dass Nico seinen Stamm gefunden hat. Es spielen größtenteils die gleichen Spieler”, stellte Ricken fest.

    Die personelle Kontinuität tut dem BVB offenbar gut. Zum dritten Mal hintereinander beziehungsweise zum vierten Mal innerhalb der letzten fünf Pflichtspiele blieben sie ohne Gegentreffer. “Für mich ist es eine Mannschaftsleistung, wenn wir zu Null spielen”, sagte Torwart Gregor Kobel.

    “Jeder einzelne Spieler gehört dazu. Das fängt bei mir hinten an, geht über die Viererkette, den Coach an der Seitenlinie und auch die Sechser.” Kobel sieht ein Erfolgsschlüssel darin, dass wir “als Mannschaft gut verteidigen. Vorne machen wir dann meistens ein Tor.”

    Kehl führt die defensive Stabilität auch auf Kovac zurück. “Das war ja der Wunsch, dass wir über den Trainerwechsel, über ein bisschen Einfachheit und durch klare Ansprachen von Nico und seinem Trainerteam, wieder Stabilität kriegen”, sagte er.

    Innenverteidiger Nico Schlotterbeck sieht noch einen weiteren Grund dafür, dass der BVB stabiler ist als unter Ex-Trainer Nuri Sahin: “In der Hinrunde gab es viele Wechsel in der Verteidigung, weil viele Spieler verletzt waren und nicht so richtig in den Rhythmus gekommen sind. Aber natürlich stehen wir jetzt auch kompakter und geschlossener, sodass wir nicht so viel zulassen.”

    3. BVB zeigt nach der Halbzeit ein anderes Gesicht

    Borussia Dortmund tat sich in der ersten Halbzeit schwer. Alleine das Eckenverhältnis in den ersten 45 Minuten von 5:1 zugunsten St. Paulis bewies, dass die Hamburger vielfach gefährlicher waren.

    Die beiden Offensivspieler Maximilian Beier und Serhou Guirassy fanden zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Letzterer bekam in den ersten 45 Minuten keinen einzigen Torschuss zustande. 

    Defensiv war der BVB vor allem über die Außenseiten anfällig, sodass St. Pauli mit Flanken zu gefährlichen Abschlüssen kam. In der 7. Minute hatte Elias Saad vom FC St. Pauli die beste Chance der ersten Halbzeit, als er nach einer hohen Hereingabe von Noah Weißhaupt aus kurzer Distanz zum Kopfball kam, den Ball allerdings über das Tor setzte.

    “Ich glaube, die erste Halbzeit war ein bisschen träge”, sagte Schlotterbeck. “Aber wichtig war, dann mit einem 0:0 in die Halbzeit zu gehen. Das war bei den Spielen in Kiel und Bochum anders. Dann wurde es schwer.”

    Nach der Halbzeit allerdings zeigte Dortmund ein anderes Gesicht und dominierte das Spiel. Der Führungstreffer der 50. Minute resultierte aus längeren Ballbesitzphasen. Offenbar fand Kovac in der Pause die richtigen Worte.

    “Wir mussten das Balltempo erhöhen”, sagte Schlotterbeck. “Wir haben (in der 1. Halbzeit) immer nur eine Linie überspielt, nicht zwei. Das haben wir in der 2. Halbzeit besser hinbekommen. Und natürlich wurden die Räume auch größer, weil St. Pauli etwas müde wurde.”

    Dies wusste der BVB zu nutzen.

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    Bayern-Coach Kompany: “VfB erste halbe Stunde klar besser”

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  • Borussia Dortmund: Kovac-Effekt? Star blüht nach Sahin-Aus auf!

    Borussia Dortmund: Kovac-Effekt? Star blüht nach Sahin-Aus auf!


    Seit Anfang Februar ist Niko Kovac als Übungsleiter von Borussia Dortmund tätig. Die Bilanz des 53-Jährigen liest sich eher durchwachsen: Zwei Siege, zwei Niederlagen und ein Remis stehen bislang für den BVB unter Kovac zu Buche.

    Gegen Union Berlin konnte Schwarz-Gelb zuletzt jedoch zeigen, zu was die Mannschaft in der Lage ist. Vor allem ein zuletzt eher formschwacher Spieler von Borussia Dortmund ragte beim Kantersieg heraus. Er machte deutlich: Diesen Fehler von Ex-BVB-Trainer Sahin hat Niko Kovac jetzt ausgebügelt!

    Borussia Dortmund: Groß findet zu seiner Form

    Seit seiner Ankunft im vergangenen Sommer konnte Pascal Groß in Dortmund bis zuletzt noch nicht nachhaltig überzeugen. Der 33-Jährige hatte es allerdings auch nicht immer leicht, kam er unter Nuri Sahin häufig auf der für ihn ungewohnten Rechtsverteidigerposition zum Einsatz. Nicht die Kernkompetenz des gebürtigen Mannheimers. Das hat offenbar auch Niko Kovac erkannt.


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    Denn der hielt wenig von dem Rechtsverteidiger-Experiment seines Vorgängers und setzt Groß seither nur noch im zentralen Mittelfeld ein – und das mit Erfolg. Vor allem beim 6:0-Sieg gegen Union blühte der deutsche Nationalspieler regelrecht auf und legte gleich vier Tore selbst auf. Ein starker Auftritt von Groß, mit dem er aus der Anfangself des BVB nicht mehr wegzudenken ist.

    Groß-Diskussionen vorbei?

    Dazu kommt: Von den jüngsten Diskussionen um Groß‘ Geschwindigkeitsdefizite, die vor allem bei seinen Einsätzen hinten rechts zum Vorschein kamen, ist derzeit keine Spur mehr übrig. Derzeit scheint es so, als wäre seine Versetzung in den Offensivbereich wie ein Neuanfang für Pascal Groß beim BVB.



    Das sieht offenbar auch sein Trainer so: „Das ist schon der Pascal, den ich kenne. Den wir alle uns wünschen. Er hat sich heute selbst belohnt mit seiner Leistung. Wenn er so weitermacht, wird er uns allen noch ganz viel Freude bereiten“, so Kovac zu „Sport 1“.



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  • Borussia Dortmund U23 – Rot-Weiss Essen


    Joker Kaito Mizuta schießt RWE zum Sieg beim BVB II

    Koschinat-Team landet mit 1:0 bei Borussia Dortmund II dritten Auswärtserfolg in Serie.

    Rot-Weiss Essen verschafft sich im Kampf um den Klassenverbleib in der 3. Liga weiter Luft. Das Team von Trainer Uwe Koschinat kam am 26. Spieltag zu einem 1:0 (0:0)-Auswärtssieg im Revierduell bei der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund und setzte damit die Erfolgsserie fort. Aus den letzten sechs Partien holten die Rot-Weissen 16 von 18 möglichen Punkten. Zum Vergleich: Während der gesamten Hinserie waren es lediglich 17 Zähler.

    Die Aufstellungen:
    Rot-Weiss Essen: Golz – Rios Alonso, Schultz, Kraulich – Eitschberger, Moustier, Gjasula, Brumme –Arslan, Safi – Martinovic
    Borussia Dortmund II: Ostrzinski – Hüning, Lührs, Lelle, Kabar – Foti, Eberwein, Wätjen – Campbell, Paulina, Elongo-Yombo

    Vor 6.909 Zuschauern im Stadion Rote Erde, darunter mindestens 3.850 RWE-Fans (eher mehr), markierte der eingewechselte Kaito Mizuta (86.) mit einem sehenswerten Schlenzer von der Strafraumgrenze den einzigen Treffer der Partie. Er krönte damit seinen starken Auftritt, der damit begonnen hatte, dass er von Dortmunds Almugera Kabar nur durch ein Foul zu bremsen war. Die Folge war die Gelb-Rote Karte für den U 17-Weltmeister wegen wiederholten Foulspiels (67.). In Überzahl spielte RWE fast nur noch auf ein Tor und erzwang schließlich den dritten Dreier in Folge in der Fremde.

    „Es war über weite Strecken ein sehr schwieriges Spiel gegen einen starken Gegner“, analysierte Uwe Koschinat im Interview bei MagentaSport. „Der Knackpunkt war die Gelb-Rote Karte. Danach waren wir gierig darauf, den Dreier mitzunehmen. Unsere Fans waren wieder einmal überragend, haben die Partie zu einem Heimspiel gemacht.“

    Anfangsformation zum vierten Mal unverändert

    Im Vergleich zum 2:0-Heimsieg gegen den Aufstiegsaspiranten FC Ingolstadt 04 verzichtete RWE-Trainer Uwe Koschinat erneut auf Veränderungen und setzte bereits zum vierten Mal nacheinander auf dieselbe Anfangsformation.

    Vor Torhüter Jakob Golz verteidigte damit in der Abwehr wieder eine Dreierkette mit – von rechts nach links – José-Enrique Rios Alonso, Michael Schultz und Tobias Kraulich. Auf den Außenbahnen kamen Julian Eitschberger (rechts) und Lucas Brumme (links) zum Zug. Im zentralen Mittelfeld übernahm Klaus Gjasula den defensiven Part neben dem etwas offensiveren Tom Moustier. Ahmet Arslan und Ramien Safi unterstützten Mittelstürmer Dominik Martinovic.

    Verletzungsbedingt fehlte neben Ekin Celebi (Muskelsehnenverletzung), Nils Kaiser (Knie-Operation), Manuel Wintzheimer (Aufbautraining nach Anriss des Syndesmosebandes) und Torben Müsel (Aufbautraining nach Rückenbeschwerden) auch Youngster Gianluca Swajkowski, der im Training einen Außenbandriss im Sprunggelenk erlitten hatte. Mittelfeld-Routinier Thomas Eisfeld ist zwar wieder im Training und kam auch im Testspiel gegen Uwe Koschinats Ex-Klub TuS Koblenz (3:1) über 45 Minuten zum Einsatz. Für einen Platz im Aufgebot reichte es aber noch nicht.

    Leichtes RWE-Chancenplus in der ersten Halbzeit

    Nach einem guten Start der Rot-Weissen setzte auf der Gegenseite der auffällige Cole Campbell die ersten Offensivaktionen. Einen Schuss auf das kurze Eck wahrte Jakob Golz zur Ecke ab. Nur wenig später zielte der Dortmunder Jungprofi von der Strafraumgrenze zu hoch. Auch einige Hereingaben von Antonio Foti sorgten in dieser Phase für Gefahr. Die bis dahin beste RWE-Chance hatte Mittelfeldspieler Tom Moustier, der sich aus fast 30 Metern ein Herz fasste. Sein wuchtiger Schuss strich nur knapp über die Latte.

    Nachdem BVB-Mittelstürmer Jordi Paulina nach Zuspiel von Cole Campbell das lange Eck des Essener Tores mit einem Drehschuss nur knapp verfehlt hatte, übernahmen die Gäste von der Hafenstraße mehr und mehr das Kommando und erarbeiteten sich auch ein Chancenplus. Julian Eitschberger zwang Dortmunds Schlussmann Silas Ostrzinski mit einem Distanzschuss zu einer Glanzparade, Kapitän Michael Schultz flog bei einem Kopfballversuch nur um Zentimeter an einer Freistoßflanke von Lucas Brumme vorbei.

    Gefährlich blieb aber auch der BVB. So konnte Michael Schultz eine Hereingabe von Cole Campbell gerade noch vor der Linie klären. Einen Kopfball von Rodney Elongo-Yombo parierte Jakob Golz mühelos. Auf der anderen Seite hatte Dominik Martinovic nach einem weiten Einwurf von Tom Moustier und den Kopfballverlängerungen von Klaus Gjasula und José-Enrique Rios Alonso das mögliche 1:0 für RWE auf dem Fuß, bekam aber bei einem Rückzieher nicht genügend Druck auf den Ball, um Silas Ostrzinski ernsthaft vor Probleme zu stellen. So ging es mit einem torlosen Remis in die Kabinen.

    Golz zweimal gegen Campbell auf dem Posten

    Nachdem die Dortmunder kurz vor der Pause den verletzten Rechtsverteidiger und Ex-Essener Ben Vincent Hüning durch Danylo Krevsun ersetzen mussten, ging es zu Beginn der zweiten Halbzeit zunächst unverändert weiter. Glück hatten die Hausherren, als eine Kopfball-Bogenlampe von David Lelle auf dem Tornetz und nicht im eigenen Kasten landete. Wenig später strich ein Abschluss von Dominik Martinovic nach einem Solo nur knapp am Dortmunder Kasten vorbei. Aber auch BVB-Aktivposten Cole Campbell blieb am Drücker, setzte sich gegen Lucas Brumme und Tobias Kraulich durch, scheiterte aber mit einem Flachschuss ebenso an Jakob Golz wie noch einmal einige Minuten später.

    Nach etwas mehr als einer Stunde nahm Uwe Koschinat die ersten beiden Wechsel vor. Matti Wagner löste auf der linken Abwehrseite Lucas Brumme ab, um die Kreise von Cole Campbell besser zu stören. In der Offensive kam Kaito Mizuta für Ramien Safi, der zwar wie immer äußerst engagiert war, im Abschluss jedoch recht glücklos blieb.

    Matchwinner Mizuta ist kaum zu bremsen

    Gleich die erste Aktion von Kaito Mizuta brachte RWE in Überzahl. Der Japaner erkämpfte gegen Almugera Kabar den Ball und eilte davon, so dass sich der U 17-Weltmeister nur durch ein Foul zu helfen wusste. Da er bereits während der ersten Halbzeit wegen Foulspiels die Gelbe Karte gesehen hatte, war die Partie für ihn anschließend beendet (67.).

    Überhaupt war Kaito Mizuta kaum zu bremsen. Schon in den ersten fünf Minuten nach Kabars „Ampelkarte“, kam der Offensivspieler dreimal gefährlich zum Abschluss, verpasste das Tor jeweils hauchdünn. Außerdem prüften Klaus Gjasula und Ahmet Arslan BVB-Schlussmann Silas Ostrzinski.

    In der 86. Minute dann die Essener Erlösung: Nach einem Zuspiel von Klaus Gjasula setzte Kaito Mizuta zu einem Schlenzer an. Der Ball prallte an die Unterkanter der Latte und von dort zum umjubelten 1:0-Siegtreffer ins Netz. In den Schlussminuten kamen bei RWE auch noch Eric Voufack (für Julian Eitschberger), Moussa Doumbouya (für Dominik Martinovic) und schließlich Jimmy Kaparos (für Tom Moustier) ins Spiel und halfen mit, den Vorsprung souverän über die Zeit zu bringen.

    Waldhof-Heimspiel leitet Englische Woche ein

    Nach dem Revierderby in Dortmund geht es für RWE mit einem Heimspiel gegen einen weiteren direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib weiter. Am Sonntag, 9. März, ist zur ungewohnten Anstoßzeit um 19.30 Uhr der SV Waldhof Mannheim im Stadion an der Hafenstraße zu Gast. Mit diesem Traditionsduell wird der 27. Spieltag der 3. Liga abgeschlossen.

    Es ist gleichzeitig der Auftakt zu einer Englischen Woche. Innerhalb der folgenden sechs Tage müssen die Rot-Weissen dann beim FC Viktoria Köln (Mittwoch, 12. März, 19 Uhr) sowie gegen den Aufstiegsaspiranten Dynamo Dresden (Samstag, 15. März, 14 Uhr) antreten. Danach geht es in die Länderspielpause, in der RWE am Samstag, 22. März, ab 14 Uhr zum Halbfinale im Niederrheinpokal beim benachbarten West-Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen gastiert.



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