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  • Smiths Erinnerungen an den DFB-Pokal

    Smiths Erinnerungen an den DFB-Pokal


    Ob Eric Smith am Dienstagabend den TV eingeschaltet hat, um sich das DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen Drittligist Arminia Bielefeld und Werder Bremen (3:1) anzugucken, bei dem der Drittligist sensationell weiterkam, ist nicht verbrieft. Vermutlich aber hatte der Schwede, der seit vergangenem September stolzer Vater ist, mit seinem Töchterchen zu tun. Der Abwehrboss von Bundesligist FC St. Pauli braucht ohnehin keinen Fernseher für besondere Pokalabende, vor drei Jahren war er bei einem Hauptakteur.

    Im Januar 2022 schlugen die damals noch zweitklassigen Hamburger den schier übermächtigen Gegner Borussia Dortmund mit 2:1. Smith ist neben Kapitän Jackson Irvine der einzige verbliebene BVB-Bezwinger [Vasilj und Ritzka saßen auf der Bank, d. Red.], wird bei der Neuauflage am Samstagabend (15.30 Uhr/Sky live) Revanche für die 1:2-Hinspielpleite nehmen wollen. Die Erlebnisse von damals würden heute zwar nicht mehr helfen, sind aber dennoch schöne Erinnerungen. Erst recht, weil es gegen heutige Weltstars wie Erling Haaland (Manchester City) und Jude Bellingham (Real Madrid) ging. „Wir hatten damals schwierige Platzverhältnisse“, erinnert sich Smith am Dienstag nach dem Wochentrainingsauftakt an der Kollaustraße, „das hat uns sehr geholfen.“

    Der Platz im Millerntor-Stadion dürfte am Samstag in einem gepflegten Zustand sein, St. Pauli sich nicht verstecken wollen. Hinten Beton anrühren und vorne auf einen Standard hoffen ist nicht der Stil der Mannschaft von Alexander Blessin. Vielmehr giert diese danach, sich für mutige Auftritte auch gegen die großen Namen der Liga zu belohnen.

    Er hoffe auf den viel besprochenen „Ketchupflaschen-Effekt“, so Smith, darauf, dass ein erzieltes Tor den Knoten platzen lassen könne. Schon am Samstag? Der BVB, qua Namen und Status großer Favorit, hatte in den Vorwochen so seine liebe Mühe in der Liga, fegte aber am Samstag Union Berlin mit 6:0 aus dem Stadion. „Wenn sie einen guten Tag haben, wird es schwierig, ihnen wehzutun“, prognostiziert Smith und lobte des Gegners individuelle Qualität.

    St. Pauli schlug einst BVB mit Haaland und Bellingham

    Haaland und Bellingham sind beim BVB zwar Geschichte, in Serhou Guirassy etwa aber haben die Schwarz-Gelben immer noch einen Stürmer mit internationalem Format in ihren Reihen. „Es ist ein Privileg in dieser Liga in Deutschland zu spielen, die so viele gute Spieler hat. Es macht Spaß und ist herausfordernd“, befindet Smith. Herausfordernd für das eigene Gemüt waren auch die vergangenen Wochen für den FC St. Pauli. Drei Niederlagen am Stück, zuletzt das bittere 0:2 in Mainz, wo die Hamburger über weite Strecken der Partie die gefälligere Mannschaft waren. „Wir kreieren genug Chancen“, sagt Smith und verweist auf den Pfostenschuss von Noah Weißhaupt auf der sechsten Minute: „Es fehlen nur Zentimeter.“ Schmerzhafte, teure Zentimeter.

    „Wenn sie einen guten Tag haben, wird es schwierig, ihnen wehzutun“

    Eric Smith

    über die individuelle Qualität bei Borussia Dortmund

    Smith spielte bei den Nullfünfern aufgrund der Verletzung von James Sands im zentralen Mittelfeld an der Seite von Irvine. Schon 2022 hatte er gegen den BVB den „Sechser“ gegeben. Erst ein halbes Jahr nach der Pokal-Sensation rückte der Schwede auf die Innenverteidigerposition, war dort nicht mehr wegzudenken, ehe die Personalbeschwerden zu groß wurden. Wie Blessin am Samstag aufstellt, steht noch nicht fest. Smith ist es egal: Der Schwede hat sich von der lauf intensiveren Arbeit im Mittelfeld am Samstag wieder erholt – trotz des geringen Schlafes wegen seines Töchterchens.



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  • Halbfinale!!! Arminia schlägt im DFB-Pokal auch Werder

    Halbfinale!!! Arminia schlägt im DFB-Pokal auch Werder



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  • Ticker DFB-Pokal: Drittligist Bielefeld gegen Werder

    Ticker DFB-Pokal: Drittligist Bielefeld gegen Werder


    Drittligist Bielefeld hat die nächste Pokal-Überraschung geschafft und steht nach 2005, 2006 und 2015 wieder im DFB-Pokal-Halbfinale. Werder Bremen schied nach intensiver und langer Nachspielzeit aus. Die Partie im Liveticker.

    Im abschließenden Viertelfinale des DFB-Pokals empfängt Leipzig am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky) den VfL Wolfsburg. In der Liga hatte Wolfsburg Ende November 5:1 bei den Sachsen gewonnen, die in der Fußball-Bundesliga zu Hause noch nie so hoch verloren hatten.

    „Da haben wir das Spiel relativ schnell aus der Hand gegeben“, sagte Rose. „Wir müssen auf ihr Tempo achten, auf ihr Umschalten. Wolfsburg hat sich insgesamt gut entwickelt. Es ist schwer, gegen sie Tore zu schießen und Chancen zu bekommen. Wir haben uns etwas gegen ihre Wucht überlegt.“

    Die immer lauter werdende Diskussion um seine Zukunft lässt sich Rose nicht anmerken. Ruhig, aber ebenso bestimmt und realistisch ordnete der Trainer von RB Leipzig die Debatte um seine Person ein. „Momentan spielen wir nicht die Sterne vom Himmel. Da ist es klar, dass Kritik und Fragen aufkommen“, sagte der 48-Jährige.

    Aus in der Champions League, nur ein Sieg in der Bundesliga-Rückrunde mit dem Abrutschen auf Platz sechs – aufgeben ist für Rose jedoch selbstredend keine Option: „Wenn ich nicht daran glauben würde, sollte ich nicht mehr hier sitzen. Ich glaube daran, dass wir eine erfolgreiche Saison daraus machen können.“

    Seine Mannschaft habe er nach dem enttäuschenden 2:2 gegen Abstiegskandidat Heidenheim erst einmal in Ruhe gelassen. Im Windschatten dieser Ruhe wurden die Forderungen im Umfeld nach Konsequenzen auf der Trainerposition allerdings immer lauter. Noch in der Winterpause stärkte Aufsichtsratsboss Oliver Mintzlaff Rose den Rücken, ließ keinen Zweifel im Glauben an den Trainer aufkommen.

    Eine Haltung, die auch durch die Ankunft von Jürgen Klopp bestärkt worden war. Der globale Fußballchef war es dem Vernehmen nach auch, der sich nach einem sieglosen November aus dem Sabbatical heraus für seinen Ex-Spieler Rose aussprach. Langsam stellt sich allerdings die Frage, wann bei Mintzlaff der in der Vergangenheit oft kurze Geduldsfaden reißt.

    Denn bisher fruchtete keine der Verbesserungsmaßnahmen. Die Schlüsselspieler David Raum und Xavi Simons sind wieder fit, doch vor allem Spielmacher Simons leidet an einem akuten Formtief. Durch das Aus in der Königsklasse hatte man drei komplette Trainingswochen, deren Resultate man in den Spielen kaum sehen kann.

    DFB-Pokal, Viertelfinale

    VfB Stuttgart – FC Augsburg 1:0

    Bayer Leverkusen – 1. FC Köln 3:2 n.V.

    Arminia Bielefeld – Werder Bremen

    RB Leipzig – VfL Wolfsburg

    lwö



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  • 120.

    23:35

    Fazit:
    Leverkusen schlägt Köln nach 0:2-Rückstand in der Verlängerung noch mit 3:2 und folgt dem VfB Stuttgart ins Halbfinale des DFB-Pokals. In typischer Bayer-Manier schafft die Werkself dabei die Remontada gegen einen schwer zu bespielenden Zweitligisten, dem am Ende nur zwei Minuten für die Sensation fehlten. In der Verlängerung ließen ballsichere Leverkusener dann aber die Muskeln spielen und gingen durch Boniface in Führung. Die aufopferungsvoll kämpfenden Geißböcke schafften es anschließend trotzdem noch einmal, gegen die frischer wirkenden Schwarzroten aufzubegehren. Der vermeintliche Rondić-Ausgleich wurde jedoch vom VAR einkassiert. Der Titelverteidiger kommt somit mit einem blauen Auge gerade noch einmal davon, während der Effzeh sich wenig vorzuwerfen hat und auf diese Energieleistung definitiv aufbauen kann.

  • 120.

    23:32

    Spielende

  • 120.

    23:32

    Die Geißböcke schlagen die Bälle einfach nur weit nach vorne. Matěj Kovář fängt die Kugel ab und begräbt sie anschließend erst einmal unter sich. Lässt der Unparteiische diese Verzögerung nicht auch noch nachspielen, bleiben damit nur noch 30 Sekunden.

  • 120.

    23:30

    120 Minuten sind um. Die wirklich letzte zwei Minuten brechen jetzt an. Bekommt der Effzeh irgendwie noch einmal einen Abschluss?

  • 120.

    23:30

    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 2

  • 119.

    23:29

    Aleix García

    Gelbe Karte für Aleix García (Bayer Leverkusen)

    Aleix García lässt sich aufreizend viel Zeit für die Ausführung eines Freistoßes. Der Unparteiische zeigt ihm daher die Gelbe Karte.

  • 118.

    23:28

    Köln hat es tatsächlich geschafft, noch einmal so etwas wie eine Druckphase aufzubauen. Die Ballsicherheit der Schwarzroten ist längst passé. Wahnsinn, was dieser Zweitligist hier für eine unfassbar gute Leistung abruft. Dennoch bleiben jetzt nur noch zwei Minuten für das Fußballwunder.

  • 115.

    23:26

    Irre Szene: Matěj Kovář wird in seinem Fünfmeterraum von zwei Gegenspielern angelaufen, die seine Passmöglichkeiten versperren. Anstatt die Kugel kompromisslos wegzuschlagen, löst er die Situation spielerisch und lässt Dejan Ljubicic mit einer Körpertäuschung aussteigen. Und das bei diesem Spielstand. Unglaublich!

  • 112.

    23:24

    I. Rondić steht beim Ausgleichstreffer im Abseits

  • 112.

    23:23

    Imad Rondić

    VAR-Entscheidung: Das Tor durch I. Rondić (1. FC Köln) wird nicht gegeben, Spielstand: 3:2

    Der Zweitligist gibt nicht auf und gleicht nun tatsächlich noch einmal auf 3:3 aus. Tigges wird auf dem linken Flügel nicht zwingend genug attackiert, woraufhin er für den startenden Rondić durchsteckt. Der läuft aus abseitsverdächtiger Position heraus ein und versenkt den Ball aus vier Metern unhaltbar für Kovář im linken unteren Eck. Dann allerdings kommt die Hiobsbotschaft vom VAR: Der Treffer zählt wegen einer ganz knappen Abseitsstellung nicht. Ist das bitter!

  • 110.

    23:20

    Der Effzeh ist weit aufgerückt, aber auch Frimpong fehlen bei einem Pass in die Tiefe nach langem Sprint die Körner. Der Linksschuss aus acht Metern ist nur ein harmloses Schüsschen, das Schwäbe vor keinerlei Probleme stellt.

  • 109.

    23:19

    Die Domstädter machen etwas auf und stehen jetzt deutlich höher. Inzwischen ist es aber auch eine Frage der Kräfte. Leverkusen wirkt weiterhin um Welten frischer und lässt den Zweitligisten mit der enormen Ballsicherheit laufen.

  • 106.

    23:15

    Nach kurzer Ansprache geht es dann auch schon mit der zweiten Hälfte der Verlängerung weiter. Hat der Zweitligist nach diesem kräfteraubenden Fight noch etwas im Köcher?

  • 106.

    23:15

    Anpfiff 2. Halbzeit Verlängerung

  • 105.

    23:12

    Ende 1. Halbzeit Verlängerung

  • 105.

    23:11

    Zwei Minuten gibt es noch on top, dann ist auch die erste Hälfte der Verlängerung durch. Weiterhin lässt die Werkself geduldig den Ball durch die eigenen Reihen laufen.

  • 105.

    23:10

    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 2

  • 104.

    23:09

    Florian Wirtz

    Gelbe Karte für Florian Wirtz (Bayer Leverkusen)

    Wirtz behindert die Ausführung eines Kölner Freistoßes und sieht dafür die Gelbe Karte.

  • 103.

    23:08

    Auch mit der Führung im Rücken spielt weiterhin nur der Titelverteidiger. Die Hausherren lassen den Ball sehr sicher durch die eigenen Reihen laufen und lauern darauf, ob sich weitere Lücken auftun. Trotz Rückstand läuft der Effzeh dem Geschehen völlig hinterher.

  • 100.

    23:06

    Álex Grimaldo bleibt benommen liegen und hat sich ebenfalls am Kopf verletzt. Schnell ist klar, dass es nicht weitergeht. Es übernimmt Winterneuzugang Mario Hermoso.

  • 100.

    23:05

    Mario Hermoso

    Einwechslung bei Bayer Leverkusen: Mario Hermoso

  • 100.

    23:05

    Álex Grimaldo

    Auswechslung bei Bayer Leverkusen: Álex Grimaldo

  • 98.

    23:03

    3:2 V. Boniface bringt die Gastgeber in Führung

  • 98.

    23:02

    Victor Boniface

    Tooor für Bayer Leverkusen, 3:2 durch Victor Boniface

    Die Werkself kombiniert sich jetzt zum 3:2, was angesichts der schwindenden Kräfte bei den Kölnern schwer nach Vorentscheidung riecht. Grimaldo hat auf dem linken Flügel zu viel Platz und serviert den Ball direkt in den Lauf von Boniface. Schmied bleibt nicht nah genug an seinem Gegenspieler dran, der die Volleyabnahme aus fünf Metern sicher im linken Eck unterbringt. Keine Abwehrchance für Schwäbe.

  • 97.

    23:02

    Die Geißböcke greifen ganz zaghaft an, aber Tigges kann den eigentlich guten Steckpass von Paçarada nicht kontrollieren. Kovář kommt raus und hat keine Mühe, den Ball sicher aufzunehmen.

  • 95.

    23:02

    Gefährliche Torannäherung durch V. Boniface

  • 95.

    23:01

    Es spielen weiterhin nur die Schwarzroten, die deutlich frischer wirken, aber nicht mit dem Kopf durch die Wand gehen. Auch fehlt ein weiteres Mal die Präzision. Nach Seitenverlagerung haut Frimpong einen Rechtsschuss aus 14 Metern halbrechter Position in Rückenlage unters Stadiondach.

  • 93.

    22:58

    Die Gäste wechseln erneut. Gazibegović übernimmt für Thielmann.

  • 93.

    22:58

    Jusuf Gazibegović

    Einwechslung bei 1. FC Köln: Jusuf Gazibegović

  • 93.

    22:58

    Jan Thielmann

    Auswechslung bei 1. FC Köln: Jan Thielmann

  • 91.

    22:56

    Die erste Hälfte der Verlängerung startet. Köln stößt an und muss nun nach der beherzten Abwehrschlacht irgendwie noch einmal die allerletzten Kräfte mobilisieren.

  • 91.

    22:55

    Anpfiff 1. Halbzeit Verlängerung

  • 90.

    22:53

    Zwischenfazit:
    Bayer Leverkusen egalisiert in letzter Sekunde einen 0:2-Rückstand gegen den 1. FC Köln und erzwingt damit doch noch die Verlängerung. Dabei kamen die Schwarzroten mit viel Wut im Bauch aus der Kabine und hatten durch Wirtz eine Riesenchance auf den Ausgleich, die der Superstar aber bei freier Schussbahn nicht im Effzeh-Tor versenken konnte. Unmittelbar danach erhöhten die Geißböcke dann sogar mit einem Bilderbuchkonter, ehe es nach dem raschen Anschlusstreffer durch Schick lange Zeit danach aussah, als könne der Zweitligist das Ergebnis tatsächlich über die Zeit retten. Dann kam aber die berühmt-berüchtigte Last-Minute-Werkself, die durch Schick in der sechsten Minute der Nachspielzeit ausglich. Damit geht dieses Nachbarschaftsduell nun in die Overtime.

  • 90.

    22:50

    Ende 2. Halbzeit

  • 90.

    22:49

    2:2 P. Schick trifft zum Ausgleich

  • 90.

    22:48

    Patrik Schick

    Tooor für Bayer Leverkusen, 2:2 durch Patrik Schick

    Die Last-Minute-Werkself schlägt einmal mehr zurück und gleicht nun auf 2:2 aus. Wahnsinn! Eine bärenstarken Frimpong-Flanke aus dem rechten Halbfeld landet butterweich auf dem Kopf von Schick, der unhaltbar für Schwäbe im linken Eck einnickt.

  • 90.

    22:48

    Wirtz bedient den einlaufenden Tah, der aus spitzem Winkel Schwäbe prüft. Der ist per Faustabwehr aber zur Stelle und verhindert erneut den Einschlag.

  • 90.

    22:46

    Gerhard Struber

    Gelbe Karte für Gerhard Struber (1. FC Köln)

    … und zeigt sie direkt auch Gerhard Struber, der in die Reklamationen miteinstimmt.

  • 90.

    22:46

    Jan Thielmann

    Gelbe Karte für Jan Thielmann (1. FC Köln)

    Thielmann checkt Hincapié rustikal um und beschwert sich anschließend auch noch über den Freistoßpfiff. Der Schiedsrichter packt daraufhin die Gelbe Karte aus…

  • 90.

    22:45

    Olesen klärt gegen Wirtz zur Ecke, die García hoch zum ersten Pfosten zieht. Dort klärt Martel aber per Kopf zur nächsten Ecke, die Schwäbe dann aus der Gefahrenzone faustet. Die knappe Führung bleibt weiterhin bestehen.

  • 90.

    22:42

    Acht Minuten trennen den Effzeh noch von einer Pokalsensation, mit der sicherlich kaum jemand gerechnet haben dürfte. Wenn aber jemand für Last-Minute-Tore bekannt ist, dann ist es natürlich der amtierende Doublesieger.

  • 90.

    22:42

    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 8

  • 88.

    22:41

    N. Tella scheitert an M. Schwäbe

  • 88.

    22:40

    Frimpong hat rechts im Sechzehner Platz, aber der Strafraum ist sehr eng zugestellt, weshalb er für den nachrückenden Tella ablegt, dessen Rechtsschuss aus 14 Metern zu zentral aufs Tor kommt. Schwäbe wehrt das Pfund frontal ab, woraufhin Hübers die Kugel aus der Gefahrenzone schlägt.

  • 86.

    22:38

    Alonso bringt jetzt noch García für Mukiele. Fünf Minuten plus Nachspielzeit bleiben der Werkself noch.

  • 86.

    22:37

    Aleix García

    Einwechslung bei Bayer Leverkusen: Aleix García

  • 86.

    22:37

    Nordi Mukiele

    Auswechslung bei Bayer Leverkusen: Nordi Mukiele

  • 84.

    22:36

    Kopfballchance durch T. Hübers

  • 84.

    22:36

    Gute Chance für Köln! Thielmann und Olesen holen eine Ecke heraus, die Paçarada auf den Kopf von Hübers serviert. Aus fünf Metern schließt der jedoch zu zentral ab. Kovář steht gut und packt sicher zu.

  • 82.

    22:35

    Abschluss von P. Schick geht über das Tor

  • 82.

    22:34

    Rondić foult Mukiele neun Meter vor dem eigenen Strafraum. Wirtz findet mit dem fälligen Freistoß aber keinen Mitspieler. Beim zweiten Ball jagt Schick die Kugel aus der Drehung heraus aus 14 Metern dann aber auf die Tribüne.

  • 80.

    22:31

    Bei Maina geht nichts mehr. Struber bringt daher den erkälteten Winterneuzugang Rondić.

  • 80.

    22:31

    Imad Rondić

    Einwechslung bei 1. FC Köln: Imad Rondić

  • 80.

    22:31

    Linton Maina

    Auswechslung bei 1. FC Köln: Linton Maina

  • 78.

    22:30

    Linton Maina muss mit einem Krampf auf dem Platz behandelt werden. Schon jetzt zeichnet sich eine weitere saftige Nachspielzeit ab. Und dennoch: Seit geraumer Zeit steht schon kein Leverkusener Abschluss mehr zu Protokoll. Die Zeit arbeitet gegen den Titelverteidiger.

  • 76.

    22:27

    Die Schlussviertelstunde bricht an und Alonso wirft nun auch Boniface in die Partie. Palacios verlässt dafür den Platz.

  • 76.

    22:27

    Victor Boniface

    Einwechslung bei Bayer Leverkusen: Victor Boniface

  • 76.

    22:27

    Exequiel Palacios

    Auswechslung bei Bayer Leverkusen: Exequiel Palacios

  • 73.

    22:25

    Jetzt kann endlich gewechselt werden. Struber macht direkt einen Doppelwechsel daraus und bringt neben Paçarada für den verletzten Finkgräfe auch noch Olesen für Huseinbašić.

  • 73.

    22:24

    Mathias Olesen

    Einwechslung bei 1. FC Köln: Mathias Olesen

  • 73.

    22:24

    Denis Huseinbašić

    Auswechslung bei 1. FC Köln: Denis Huseinbašić

  • 72.

    22:24

    Leart Paçarada

    Einwechslung bei 1. FC Köln: Leart Paçarada

  • 72.

    22:23

    Max Finkgräfe

    Auswechslung bei 1. FC Köln: Max Finkgräfe

  • 70.

    22:22

    Granit Xhaka

    Gelbe Karte für Granit Xhaka (Bayer Leverkusen)

    Xhaka geht das alles zu lange. Weil er sich beim Schiedsrichter darüber beschwert, dass die Finkgräfe-Behandlung drei Minuten von der Uhr nimmt, sieht er nun Gelb.

  • 70.

    22:22

    Erst jetzt wird Finkgräfe, der lange am Kopf behandelt wird, vom Feld geführt. Sieht nicht so aus, als ginge es für ihn weiter.

  • 67.

    22:19

    Mukiele holt bei Vorstoß über rechts eine Ecke heraus, bei der Finkgräfe die zu flache Hereingabe am ersten Pfosten per Kopf klärt, dabei aber in Tella hinein rasselt. Er bleibt benommen liegen, muss auf dem Platz behandelt werden.

  • 65.

    22:16

    Downs – an beiden Toren beteiligt – hat kräftig geackert und ist nun platt. Der frische Tigges übernimmt beim Effzeh.

  • 65.

    22:16

    Steffen Tigges

    Einwechslung bei 1. FC Köln: Steffen Tigges

  • 65.

    22:16

    Damion Downs

    Auswechslung bei 1. FC Köln: Damion Downs

  • 64.

    22:15

    Timo Hübers

    Gelbe Karte für Timo Hübers (1. FC Köln)

    Wirtz droht, auf dem linken Flügel zu entwischen, weshalb Hübers dieses Mal zum Trikotzupfer greift. Taktisches Foul – klare Gelbe Karte.

  • 61.

    22:14

    1:2 P. Schick mit dem Anschlusstreffer

  • 61.

    22:12

    Patrik Schick

    Tooor für Bayer Leverkusen, 1:2 durch Patrik Schick

    Dank einer Einzelaktion von Wirtz verkürzen die Schwarzroten nun auf 1:2. Wirtz hält einen viel zu hohen Diagonalball mit weit ausgestrecktem Bein tatsächlich noch im Spiel, tanzt dann einfach mal Thielmann aus und bedient den am ersten Pfosten einlaufenden Schick mustergültig. Nach dem präzisen Steckpass vollstreckt Schick aus sechs Metern sicher flach im langen Eck. Schwäbe, der hierbei getunnelt wird, hat aus so kurzer Distanz natürlich wenig Handhabe.

  • 60.

    22:12

    Xabi Alonso reagiert auf den Zwei-Tore-Rückstand und bringt Nathan Tella für Emiliano Buendia. Eine gute halbe Stunde bleibt dem Titelverteidiger noch.

  • 60.

    22:11

    Nathan Tella

    Einwechslung bei Bayer Leverkusen: Nathan Tella

  • 60.

    22:11

    Emiliano Buendia

    Auswechslung bei Bayer Leverkusen: Emiliano Buendia

  • 58.

    22:09

    Wirtz bringt einen Freistoß vom linken Flügel hoch in den Kölner Sechzehner, aber bei hohen Bällen brennt bislang rein gar nichts in der sehr beherzt verteidigenden Effzeh-Defensive an. Auch bei dieser Hereingabe nicht.

  • 55.

    22:07

    Und schon wieder jubeln die Domstädter, denn natürlich muss sich der VAR die Szene noch einmal anschauen, da es schon verdächtig nach Abseits aussieht. Ist es aber nicht. Der Treffer zählt und der Gästeblock steht Kopf. Jetzt hat der Titelverteidiger ein richtig dickes Brett zu bohren.

  • 54.

    22:06

    0:2 L. Maina erhöht nach einem Konter

  • 54.

    22:05

    Linton Maina

    Tooor für 1. FC Köln, 0:2 durch Linton Maina

    Das gibt es doch nicht! Leverkusen lässt die dicke Chance aufs 1:1 liegen und fängt sich anschließend ein Kontertor, nach dem es auf einmal 2:0 für den Zweitligisten steht. Downs wird im Zuge einer Umschaltsituation an der Mittellinie bedient und schickt dann im perfekten Moment mit einem weiten Schlag nach vorne den schnellen Maina auf die Reise, der Mukiele stehen lässt, nach innen zieht und dann aus 14 Metern halbrechter Position mit links den Ball im langen Eck versenkt. Nichts zu machen für Kovář.

  • 51.

    22:04

    Doppelchance für Leverkusen

  • 51.

    22:03

    Riesenchance Leverkusen! Das muss das 1:1 sein! Wirtz schickt Frimpong mit einem herrlichen Steilpass über rechts, der Finkgräfe aussteigen lässt und dann aus spitzem Winkel Schwäbe prüft. Der kann nur frontal nach vorne abwehren, wo Wirtz aus vollem Lauf mit links abziehen kann. Das Tor ist leer, aber er verfehlt das linke Eck um eine Haaresbreite. Wahnsinn!

  • 49.

    22:03

    Abschlüsse von P. Schick und G. Xhaka werden geblockt

  • 49.

    22:00

    Erst blockt Heintz einen Schick-Linksschuss aus zehn Metern noch zur Ecke, ehe er auch beim ruhenden Ball den Schuss von Xhaka aus der zweiten Reihe erfolgreich blockt.

  • 46.

    21:57

    Die Teams kehren auf den Rasen zurück und bei der Werkself bleibt Tapsoba in der Kabine. Hincapié übernimmt. Weiter geht’s.

  • 46.

    21:57

    Piero Hincapié

    Einwechslung bei Bayer Leverkusen: Piero Hincapié

  • 46.

    21:57

    Edmond Tapsoba

    Auswechslung bei Bayer Leverkusen: Edmond Tapsoba

  • 46.

    21:57

    Anpfiff 2. Halbzeit

  • 45.

    21:43

    Halbzeitfazit:
    Köln führt zur Pause etwas überraschend mit 1:0 in Leverkusen, nachdem die Partie kurz nach Anpfiff zehn Minuten wegen eingeschränkter Sichtverhältnisse unterbrochen werden musste. Anschließend lief das Pokalspiel schleppend an, ehe nach einer halben Stunde die Schwarzroten ihre stärkste Phase hatten, in der Grimaldo erst nur die Latte traf und vier Minuten später mit einem Rechtsschuss knapp rechts verpasste. In der langen Nachspielzeit schalteten die Schwarzroten dann aber etwas zu früh ab und verteidigten einen einfachen hohen Ball in die Tiefe zu sorglos, woraufhin Downs die schmeichelhafte Führung erzielte, die den Spielverlauf ein Stück weit auf den Kopf stellt. Die Werkself muss sich nun etwas einfallen lassen.

  • 45.

    21:41

    Ende 1. Halbzeit

  • 45.

    21:40

    0:1 D. Downs bringt Köln in Führung

  • 45.

    21:39

    Damion Downs

    Tooor für 1. FC Köln, 0:1 durch Damion Downs

    Die Werkself ist gedanklich wohl schon in der Kabine und Köln nutzt das eiskalt für den Führungstreffer aus dem Nichts aus. Dabei ist die Szene eigentlich schon wieder vorbei, als Mukiele eine schwache Maina-Flanke abfangen kann. Per Hacke legt er den Ball aber auf Ljubicic ab, der Downs bedient. Der bleibt im anschließenden Dribbling gegen Mukiele etwas glücklich am Ball und zieht dann direkt aus elf Metern wuchtig mit rechts aufs linke untere Eck ab. Kovář kann den Einschlag nicht mehr verhindern.

  • 45.

    21:38

    Erst kommt Wirtz nicht durch und dann ist der Steckpass vom weit aufgerückten Tapsoba einfach viel zu steil und unpräzise für Schick, der nicht an den Ball kommt, der ins Toraus rauscht. Abstoß Köln.

  • 45.

    21:36

    Bayer 04 Leverkusen probiert es weiter, aber inzwischen steht die Effzeh-Defensive wieder deutlich stabiler und bietet kaum noch etwas an. Nach gutem Solo von Tah tappt Frimpong auf dem rechten Flügel ins Abseits.

  • 45.

    21:33

    Grimaldo hat auf dem linken Flügel richtig viel Platz, spielt dann aber eine extrem fahrige Hereingabe, die Ljubicic abfängt, woraufhin die Geißböcke umschalten können. Wirklich ins Tempo kommt der Effzeh hierbei aber nicht, weshalb es bei einem lauen Lüftchen bleibt, das auch direkt wieder abebbt.

  • 45.

    21:30

    An der Seite geht nun die Tafel nach oben. Zehn Minuten gibt es noch on top aufgrund der langen Unterbrechung nach Anpfiff.

  • 45.

    21:30

    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 10

  • 44.

    21:29

    Die ersten 45 Minuten sind gleich um. Allerdings dürfte es eine saftige Nachspielzeit geben, nachdem die Partie fast zehn Minuten wegen eingeschränkter Sichtverhältnisse unterbrochen werden musste.

  • 41.

    21:25

    Palacios hält aus 17 Metern mit rechts drauf. Der Ball wird hoch abgefälscht und senkt sich dann knapp hinter der Querlatte aufs Tornetz. Das beschert den Schwarzroten eine weitere Ecke, die allerdings nichts weiter einbringt.

  • 38.

    21:23

    Finkgräfe lässt sich von Wirtz vernaschen, der Frimpong rechts in die Box schickt, der sich dann den Ball aber etwas zu weit vorlegt. Hübers klärt und bekommt vom nachsetzenden Frimpong anschließend noch einen Tritt gegen den Knöchel ab. Klares Offensivfoul.

  • 37.

    21:21

    Der Titelverteidiger ist jetzt glasklar am Drücker und findet zunehmend die Lücken in der Hintermannschaft des Zweitligisten. Den Geißböcken gelingt wenig Entlastendes, während die Werkself immer konkreter wird. Die Führung liegt ein Stück weit in der Luft.

  • 34.

    21:21

    A. Grimaldo knapp am Tor vorbei

  • 34.

    21:20

    Dicke Chance für die Schwarzroten! Wieder ist Frimpong über rechts durch und dieses Mal kommt die flache Hereingabe bei Grimaldo an, dessen Rechtsschuss aus elf Metern zwar gegen den Lauf von Schwäbe gefährlich aufs rechte Eck kommt, dort aber um wenige Millimeter am Pfosten vorbei kullert. Abstoß Köln.

  • 33.

    21:19

    Frimpong zieht auf dem rechten Flügel das Tempo an und geht dann einfach mal gegen zwei Gegenspieler ins Dribbling. Nachdem er Finkgräfe sogar tunnelt, klärt Thielmann die Hereingabe aber zur Ecke, die nichts weiter einbringt.

  • 32.

    21:17

    Bedrängt von Schick spielt Hübers einen Rückpass, auf den Schlitzohr Wirtz spekuliert hat. Er sprintet sofort hinterher, aber Schwäbe ist rechtzeitig draußen und kann per Grätsche vor dem eigenen Strafraum klären.

  • 30.

    21:17

    A. Grimaldo trifft per Freistoß die Latte

  • 30.

    21:14

    Latte für Leverkusen! Ljubicic trifft Wirtz mit einem Tackling kurz vor dem eigenen Strafraum am Oberschenkel, was der Werkself einen gefährlichen Freistoß aus knapp 21 Metern einbringt. Grimaldo übernimmt die Verantwortung und setzt den satten Linksschuss krachend an die Querlatte.

  • 27.

    21:12

    Granit Xhaka probiert es einfach mal direkt. Sein Linksschuss aus 23 Metern halblinker Position kommt allerdings nicht allzu druckvoll aufs linke Eck. Marvin Schwäbe hat keinerlei Mühe, diesen Aufsetzer sicher zu fangen.

  • 26.

    21:11

    Hübers verschätzt sich gegen Wirtz, der sofort Schick sucht und den Ball vom linken Flügel flach in die Box passt. Jedoch zu unpräzise. Heintz steht im Weg und kann klären.

  • 24.

    21:09

    Nach Doppelpass mit Wirtz tankt sich Buendia in den Strafraum hinein, wird jedoch beim Vorstoß an der Kante des Sechzehners von den Beinen geholt. Ljubicic spielt zuvor aber den Ball, weshalb der Unparteiische auf Weiterspielen entscheidet.

  • 21.

    21:08

    P. Schick köpft am Tor vorbei

  • 21.

    21:06

    Grimaldo findet Schick mit einer hohen Flanke vom linken Flügel am zweiten Pfosten. Bedrängt von zwei Spielern behält Schick sechs Meter vor dem Kölner Tor die Lufthoheit, kann allerdings nicht präzise genug abschließen. Der Ball rauscht rechts am Tor der Geißböcke vorbei.

  • 19.

    21:04

    Dominique Heintz

    Gelbe Karte für Dominique Heintz (1. FC Köln)

    Heintz kommt gegen Wirtz zu spät und tritt seinem Gegenspieler gegen den Knöchel. Das bringt ihm die frühe Gelbe Karte ein.

  • 19.

    21:04

    Wirtz schlägt einen gefährlichen Flatterball aus dem rechten Halbfeld hinter den zweiten Pfosten, wo Grimaldo versucht, die Kugel per Volley ins Zentrum zu legen. Damit schießt er sich aber selbst an und verstolpert die Flanke somit ins Toraus. Abstoß Köln.

  • 18.

    21:03

    Die Schwarzroten drücken, schaffen es gegen sehr tiefe Geißböcke bislang aber noch nicht, wirklich zwingend im gegnerischen Drittel vorstellig zu werden.

  • 15.

    21:02

    Erster Abschluss D. Downs

  • 15.

    21:00

    Die Kölner stehen sehr tief, attackieren erst spät und lassen der Werkself den Ballbesitz, um dann aber im rechten Moment auszuschwärmen. Hübers schickt nach Ballgewinn am eigenen Sechzehner den schnellen Maina über rechts auf die Reise, der Tapsoba abschüttelt und dann am anderen Strafraum auf den nachrückenden Downs wartet. Der Pass kommt an, aber Downs haut die Kugel aus 17 Metern über die Leverkusener Querlatte hinweg.

  • 12.

    20:56

    Frank Willenborg gibt die Partie nach fast zehnminütiger Unterbrechung jetzt frei. Der Ball rollt wieder.

  • 11.

    20:56

    So langsam aber sicher ist die richtig schwere Nebelfront jetzt weggezogen. In Kürze sollte es endlich weitergehen können.

  • 8.

    20:53

    Noch keine Besserung in der BayArena. Ans Weiterspielen ist nicht zu denken. Unschöne Situation für die Spieler, die bei Temperaturen um den Gefrierpunkt herum abwartend über den Rasen schlendern.

  • 5.

    20:49

    Weiterhin ist das Spielfeld komplett vernebelt. Die Partie ruht daher schon seit über drei Minuten.

  • 2.

    20:48

    Der Kölner Anhang hat einiges an Pyrotechnik mitgebracht, das beim Anpfiff abgebrannt wird. Gut anderthalb Minuten nach Anpfiff kann dadurch aber von der Mittellinie aus das Tor nicht mehr gesehen werden. Schiedsrichter Frank Willenborg unterbricht daher nach gerade einmal gut 100 Sekunden die Partie.

  • 1.

    20:45

    Anpfiff im rheinischen Nachbarschaftsduell. Die Werkself tritt in den schwarz-roten Heimfarben an. Die Geißböcke sind ganz in Weiß gekleidet. Der Ball rollt.

  • 1.

    20:45

    Spielbeginn

  • 20:26

    Vorbericht: 1. FC Köln

  • 20:16

    75 Mal hat das Derby zwischen Leverkusen und Köln bislang übrigens stattgefunden und mit 31 Siegen führt die Werkself den direkten Vergleich an (25 Remis, 19 Niederlagen). Vor heimischer Kulisse haben die Schwarzroten sogar 20 ihrer 38 Heimspiele gegen den Effzeh gewonnen (elf Remis, sieben Niederlagen). Aber: Zwei dieser erst sieben Heimniederlagen gehen auf die letzten drei Heimspiele gegen die Geißböcke zurück. Beim bislang letzten Gastspiel in der BayArena gerieten die Kölner jedoch im Oktober 2023 in ihrer Abstiegssaison mit 0:3 unter die Räder.

  • 20:13

    Vorbericht: Bayer Leverkusen

  • 20:07

    Bayer 04 Leverkusen feierte letzten Sommer zum zweiten Mal nach 1993 den Gesamtsieg im DFB-Pokal und ist auch jetzt nur noch drei Siege davon entfernt, den Titel erneut ins Rheinland zu holen. In der Bundesliga fehlen den Schwarzroten allerdings sechs Zähler auf den FC Bayern München, obschon neun der letzten zehn Ligaspiele gewonnen wurden (ein Remis) und in diesem Zeitraum beeindruckende 28 von 30 möglichen Zählern eingefahren werden konnten.

  • 19:58

    Für die Kölner, die als Zweitligist auswärts beim amtierenden Doublesieger mit der Außenseiterrolle vorliebnehmen müssen, ist es das erste Viertelfinale im DFB-Pokal seit 15 Jahren. Letztmalig stand der Effzeh in 2009/10 in dieser Runde, musste sich damals aber dem FC Augsburg mit 0:2 geschlagen geben. Letztmalig im Halbfinale standen die Geißböcke in der Saison 2001/02, als es gegen den heutigen Gegner Leverkusen nach Verlängerung 1:2 hieß. Vier Mal haben die Domstädter den Wettbewerb allerdings auch schon gewonnen – zuletzt 1983.

  • 19:49

    Die Geißböcke feierten am Samstag einen 2:1-Auswärtssieg bei Eintracht Braunschweig. Trainer Gerhard Struber entscheidet sich dennoch für vier Wechsel: Huseinbašić, Finkgräfe, Maina und Thielmann erhalten den Vorzug vor Paçarada, Tigges, Gazibegović (alle drei Bank) und Kainz (Verdacht auf Gehirnerschütterung).

  • 19:44

    Schauen wir uns direkt an, wie beide Teams das Derby heute Abend personell angehen. Bei den Schwarzroten ist im Vergleich zum 3:1-Heimsieg über die TSG Hoffenheim vom Sonntag Rotation angesagt. Fünf Veränderungen an der Startelf sind es: Für Hincapié, Tella, Boniface und García (alle vier Bank) starten Buendia, Mukiele, Schick und Palacios. Außerdem hütet Kovář anstelle von Hrádecký (ebenfalls Bank) das Tor.

  • 19:41

    Der Titelverteidiger empfängt heute den aktuellen Spitzenreiter der 2. Bundesliga zum Derby und möchte Vizemeister VfB Stuttgart gerne ins Semifinale folgen. Die Werkself war zuletzt im Achtelfinale für das Aus von Rekordsieger Bayern München verantwortlich und feierte einen 1:0-Sieg in der Allianz Arena. Der Effzeh hingegen eliminierte Sandhausen, Kiel und Hertha BSC.

  • 19:39

    Guten Abend und herzlich willkommen aus der BayArena. Hier empfängt Bayer 04 Leverkusen heute Abend im Rahmen der Runde der letzten acht Mannschaften den 1. FC Köln um 20:45 Uhr im DFB-Pokal.



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  • DFB-Pokal: VfL Wolfsburg tritt im Viertelfinale bei RB

    DFB-Pokal: VfL Wolfsburg tritt im Viertelfinale bei RB


    Stand: 25.02.2025 13:35 Uhr

    Wolfsburgs Weg nach Berlin führt über Leipzig. Im DFB-Pokal-Viertelfinale tritt der VfL am Mittwoch beim zuletzt schwächelnden Bundesliga-Konkurrenten aus Sachsen an – und will laut Trainer Ralph Hasenhüttl für eine Überraschung sorgen.

    “Der Respekt ist absolut groß vor diesem Gegner, weil sie sehr viele gute Spieler in ihren Reihen haben”, sagte Hasenhüttl vor dem Auswärtsspiel am Mittwoch (20.45 Uhr, im NDR Livecenter). “Wir müssen unser Herz in die Hand nehmen, wieder mit Überzeugung auftreten. Dann ist die Chance auch da, vielleicht eine Sensation zu schaffen.”

    RB-Coach Rose: “Wolfsburg hat sich sehr gut entwickelt”

    Die Leipziger sind nach zuletzt fünf Unentschieden aus den vergangenen sechs Ligaspielen in der Tabelle auf Rang sechs abgerutscht. “Wir spielen im Moment nicht die Sterne vom Himmel, das muss man ehrlich sagen”, erklärte RB-Coach Marco Rose, für den es im Falle einer Niederlage eng werden könnte, und lobte die Niedersachsen. “Wolfsburg hat sich sehr gut und stabil entwickelt. Es ist schwer, gegen sie Tore zu schießen und Chancen zu bekommen.”

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    Der DFB Pokal steht im Stadion auf einer Säule. © picture alliance / dpa Foto: Thomas Eisenhuth

    Die Spielpaarungen und Ergebnisse im DFB-Pokal der Saison 2024/2025 im Überblick.
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    Für Hasenhüttl liegt die Favoritenrolle trotzdem klar bei den Sachsen. Die Leipziger seien “zu Hause immer eine Macht und wenn man da was holen will, muss man ein Topspiel machen”, so der Österreicher, der von 2016 bis 2018 bei RB an der Seitenlinie gestanden hatte.

    “Jeder Trainer” will nach Berlin

    Der 57-Jährige will Wolfsburg zum zweiten Pokalsieg nach 2015 führen. Das Finale am 24. Mai im Berliner Olympiastadion sei “das interessanteste Spiel, das in Deutschland gespielt wird. Dementsprechend will da jeder Trainer hin”, so Hasenhüttl: “Unser Gegner hat es schon zweimal gewonnen, war viermal im Finale. Wolfsburg hat es ja auch schon einmal geschafft. Es ist etwas, was auf unserer Prioritätenliste ganz oben steht.”

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    Marcel Schäfer (l.) und Maximilian Arnold bejubeln 2015 den Wolfsburger Pokalsieg. © IMAGO / MIS

    Der VfL trifft heute in der zweiten Pokalrunde auf Dortmund. 2015 gewannen die “Wölfe” im Finale gegen den BVB. Maximilian Arnold war dabei – und erinnert sich.
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    Arnold, Grabara und auch Nmecha fehlen

    Der VfL-Trainer muss allerdings ohne seinen Kapitän Maximilian Arnold (Knieverletzung) und Torwart Kamil Grabara (Oberschenkelverletzung) auskommen. Auch Lukas Nmecha wird fehlen. Der Angreifer hat erneut Probleme mit seinen Adduktoren, teilte Hasenhüttl mit und haderte mit dem anhaltenden Verletzungspech seines Schützlings. Ein Spieler, der nicht ein, zwei Wochen trainiere und fit bleibe, sei “schwer integrierbar. Aber wir müssen einfach da dranbleiben.”

    Mögliche Aufstellungen:

    RB Leipzig: Vandevoordt – Seiwald, Orban, Lukeba – R. Baku, Vermeeren, Kampl, Raum – Openda, Sesko, Xavi
    VfL Wolfsburg: M. Müller – Fischer, Vavro, Koulierakis, Maehle – Svanberg – Wimmer, Gerhardt – Skov Olsen, Tiago Tomas – Amoura

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    Werder Bremens Trainer Ole Werner © IMAGO / osnapix

    Werder ist in diesem Jahr erst ein Sieg gelungen. Trainer Ole Werner geht dennoch angriffslustig ins heutige DFB-Pokal-Viertelfinale bei Drittligist Arminia Bielefeld.
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    Dieses Thema im Programm:

    Sport aktuell |
    26.02.2025 | 23:17 Uhr

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  • DFB-Pokal: Als Fritz 2015 traf, flog – und Kroos über

    DFB-Pokal: Als Fritz 2015 traf, flog – und Kroos über



    Wenn Werder Bremen am Dienstag zum zweiten Mal in der Geschichte des DFB-Pokals bei Arminia Bielefeld gastiert, werden Erinnerungen wach. Den 4. März 2015 hatte auch Weltmeister Toni Kroos nicht unkommentiert stehen lassen können.

    Im Fokus im März 2015: Toni Kroos (li.) und Clemens Fritz.


    Im Fokus im März 2015: Toni Kroos (li.) und Clemens Fritz.

    imago images (3)


    Damals wie heute waren die Machtverhältnisse deutlich. Da der Drittligist aus Bielefeld, dort der Bundesligist aus Bremen. Werder hatte vor dem Gastspiel auf der Alm im DFB-Pokal-Achtelfinale im Kalenderjahr 2015 genauso viele Punkte in der Bundesliga gesammelt wie Spitzenreiter Bayern München.


    Doch wie ein Bundesliga-Spitzenteam – Werder war eigentlich nur Neunter – spielte Bremen dann nicht. Der für den kritisierten Raphael Wolf überraschend ins Tor gerückte Koen Casteels war nicht der erhoffte Rückhalt (kicker-Note 5). Eine bessere Note als eine 4 bekam kein Werder-Profi an diesem Abend, der in Erinnerung bleiben sollte. Aus unterschiedlichen Gründen.


    Bielefeld feierte Winter-Neuzugang Manuel Junglas, dem beim sensationellen 3:1-Erfolg direkt ein Doppelpack gelang. Arminias Rasen sah sich derweil schärferer Kritik ausgesetzt. “Bremen versinkt im Bielefelder Torf”, titelte damals die SZ. Deutlicher wurde Weltmeister Toni Kroos, dessen Bruder Felix (kicker-Note 4,5) über 90 Minuten auf der Bremer Sechs gespielt hatte: “Sehr guter Platz da in Bielefeld – hat mit Fußball nix zu tun …”

    Meier freut “Schokoladentag” – Skripnik bedient


    Den unebenen Platz nutzte Arminia für sein Kampfspiel, Cheftrainer Norbert Meier sollte hinterher von einem “Schokoladentag” sprechen. Bielefelds Kapitän Fabian Klos erklärte stolz: “Wir haben gezeigt, dass wir auch ein bisschen Fußball spielen können.”


    Wir hatten uns vorgenommen, ohne Ende zu kämpfen, aber das war nicht der Fall.



    Einen bitteren Abend erlebte derweil der heutige Werder-Geschäftsführer Clemens Fritz. Als Kapitän auf Bremer Seite angetreten, gelang ihm in der 76. Minute zwar der 1:2-Anschlusstreffer. Weil Junglas nur acht Minuten später aber das vorentscheidende 3:1 erzielte, ließ sich Fritz – bereits verwarnt für Meckern – zu einem Frustfoul hinreißen (89.). Allerspätestens durch seine Ampelkarte war die Partie entschieden.




    Bremen rang nach der Blamage um Erklärungen. Werder-Coach Viktor Skripnik sah eine in puncto Einstellung: “Wir hatten uns vorgenommen, ohne Ende zu kämpfen, aber das war nicht der Fall.”


    Bielefeld dagegen warf in seinem Freudentaumel anschließend auch noch Borussia Mönchengladbach dramatisch im Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb, ehe Wolfsburg im Halbfinale die Endstation bedeutete (0:4). Eine Halbfinal-Revanche gegen Wolfsburg, das am Mittwoch (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) noch in Leipzig gastiert, ist noch im Bereich des Möglichen. Vorausgesetzt, Werder wird auf der Alm erneut düpiert.



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  • DFB-Pokal: Arminia Bielefeld – SV Werder Bremen –

    DFB-Pokal: Arminia Bielefeld – SV Werder Bremen –


    Wunschaufstellung: Werder BremenWerder Bremen

    Bitte bitte, lass Friedl, Veljkovic und Stage am Dienstag fit sein!

    Und bitte Ole, feg jetzt endlich mal das Sand aus dem Getriebe!!!

    Stark, Jung, Köhn und Njinmah raus.
    Bei Lynen war ich unschlüssig. Zusammen mit Stage war das in der Vergangenheit schon super – aber zuletzt war das einfach schlecht! Und Leo war zuletzt beinahe noch ein Lichtblick.

    Agu hatte ich so lange schmerzlich vermisst, dass ich ihn irgendwie gar nicht glauben konnte, dass er wieder da ist. Aber jetzt scheint er wieder bei 100% zu sein – also Felix, bring uns wieder auf Kurs!

    Vorne ist die Wahl zwischen Grüll und Silva schwierig. Da hat es Werner leider bisher verpasst, der Kombo Ducksch/Silva eine echte Chance zu geben. Das jetzt im Pokal nachzuholen, birgt ein gewisses Risiko. Trotzdem muss das m.E. jetzt passieren – notfalls kann Grüll ja als rettender Held noch aufs Feld reiten.

    Passt so… 1:3 für Werder.



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  • DFB-Pokal: Bielefeld winkt Hälfte des Etats als Prämie

    DFB-Pokal: Bielefeld winkt Hälfte des Etats als Prämie


    Bremen gastiert auf der Alm 

    DFB-Pokal: Bielefeld winkt Hälfte des Etats als Prämie

    ©IMAGO

    Die zweite Hälfte des Viertelfinales im DFB-Pokal steht an. Am Dienstagabend empfängt Drittligist Arminia Bielefeld Werder Bremen, einen Tag später duellieren sich RB Leipzig und der VfL Wolfsburg. Der Einzug ins Halbfinale wäre vor allem für die Arminia ein großer finanzieller Segen.

    Die Vereine, die das Viertelfinale siegreich bestreiten, bekommen eine Prämie von 3,35 Millionen Euro. Dies entspricht etwa der Hälfte des Bielefelder Etats von 7 Mio. Euro. Dem Pokalsieger winken 4,32 Mio. Euro, der unterlegene Finalist bekommt 2,88 Mio. Euro. An den Einnahmen durch Ticketverkäufe und Bandenwerbung werden die Klubs zu je 45 Prozent beteiligt. Von der ersten Runde bis zur Siegerehrung sind in 2024/25 folglich maximal knapp 11 Mio. Euro an Prämien zu holen.

    DFB-Pokal-Prämien 2024/25:

    1. Runde: 209.453 Euro
    2. Runde: 418.906 Euro
    3. Runde: 837.813 Euro
    Viertelfinale: 1.68 Mio. Euro
    Halbfinale: 3,35 Mio. Euro
    Final-Verlierer: 2,88 Mio. Euro
    DFB-Pokal-Sieger: 4,32 Mio. Euro

    Allein für das Erreichen des Viertelfinales hat Bielefeld Prämien in Höhe von über 3 Mio. Euro eingestrichen. Hinzu kommt, dass die Arminia als Drittligist immer Heimrecht hatte und zusätzliche Einnahmen durch Ticketverkäufe generierte. Auf dem Weg dahin schaltete die Mannschaft von Trainer Mitch Kniat Hannover 96 (2:0), Union Berlin (2:0) und den SC Freiburg aus (3:1). Das letzte mal im Viertelfinale war die Arminia in der Saison 2016/17 als man gegen den späteren Finalisten Eintracht Frankfurt ausschied. Mit knapp 8 Mio. Euro hat Bielefeld den geringsten Kaderwert der verbleibenden Teams. Danach folgt Gegner Bremen mit 131 Mio. Euro. Die Teams aus Wolfsburg (229 Mio.) und Leipzig (527 Mio.) sind deutlich wertvoller.

    Bereits für das Halbfinale qualifiziert sind Bayer Leverkusen (637 Mio.) und der VfB Stuttgart (334 Mio.). Der Titelverteidiger setzte sich vor drei Wochen in einer dramatischen Partie gegen den 1. FC Köln durch (3:2 n.V.) und die Schwaben gewannen mit 1:0 gegen den FC Augsburg. Dass das Viertelfinale aufgeteilt wurde, liegt an der neu eingeführten Zwischenrunde in der Champions League, Europa League und Conference League. Um eine Terminkollision mit den UEFA-Wettbewerben zu vermeiden, wurden zwei Pokal-Viertelfinals später angesetzt. Eine Aufteilung der Spiele lässt der TV-Vertrag zu.

    Die Auslosung der Halbfinal-Begegnungen findet am Sonntagabend um 18:45 Uhr in der ARD-Sportschau statt. Ausgetragen wird die Runde der letzten vier Mannschaften am 1. und 2. April. Das Finale wird am 24. Mai im Berliner Olympiastadion gespielt.



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  • DFB-Pokal: Arminia Bielefelds Pokal-Held Wörl

    DFB-Pokal: Arminia Bielefelds Pokal-Held Wörl


    Zukunft ab Sommer offen 

    DFB-Pokal: Arminia Bielefelds Pokal-Held Wörl zuversichtlich gegen Werder

    ©IMAGO

    „Magische Nächte“ auf der Bielefelder Alm gab es in der aktuellen DFB-Pokal-Saison bereits mehrfach zu bestaunen – und immer waren sie auch verbunden mit dem Namen Marius Wörl. Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler zählt mit vier Torbeteiligungen in drei Partien zu den Top-Scorern des Wettbewerbs. Vor dem Viertelfinal-Duell der Arminia mit Werder Bremen (Dienstag, 20:45 Uhr) sprach Transfermarkt ausführlich mit dem Leihspieler von Hannover 96 über die Chancen des Drittligisten sowie seine persönliche Zukunft. Auch Hannovers Sportdirektor Marcus Mann bezog zu letzterer Stellung.

    Rund um die SchücoArena ist die Vorfreude auf das Kräftemessen mit Werder in diesen Tagen fast allgegenwärtig. Dreimal stand Arminia Bielefeld in diesem Jahrtausend im Pokal-Halbfinale, gegen ein viertes hätte hier niemand etwas. Seit 2019 schaffte es einzig der 1. FC Saarbrücken als Drittligist im Pokal so weit vorzudringen wie das Team von Mitch Kniat. Hannover, Union Berlin und der SC Freiburg mussten in der SchücoArena bereits die Segel streichen, in Bremen ist man entsprechend gewarnt. „Wir wissen um die Gefährlichkeit der Aufgabe, auf der Alm ist es immer schwierig“, hatte Werders Kapitän Marco Friedl nach der Auslosung Mitte Dezember betont. Dennoch will Werder seiner Favoritenrolle gerecht werden, wie Trainer Ole Werner unterstrich.

    „Wir hatten in den ersten drei Runden starke Gegner und auch Bremen wird es uns als Bundesligist nicht einfacher machen. Dort ist eine große individuelle Klasse vorhanden, vor allem spielt Werder auch schnell nach vorne. Aber dass man auch mit uns rechnen kann, haben wir in den ersten Runden gezeigt. Auch da haben ja nicht viele an uns als Drittligisten geglaubt. Das ist auch diesmal etwas, das mich im Vorfeld gut und zuversichtlich stimmt“, blickt Wörl im Gespräch mit TM auf die anstehende Aufgabe. Der gebürtige Münchner und Ex-Löwe ist ein Gesicht der bis dato erfolgreichen Bielefelder Pokalrunde. Gegen seinen Stammklub 96 leitete er mit seinem Assist zum 1:0 durch den im Winter nach Mannheim verliehenen André Becker den Sieg ein, beim 2:0 gegen Union traf er zunächst selbst per Traumtor und legte anschließend erneut Becker auf. Gegen Freiburg assistierte er wiederum Christopher Lannert zur Führung.

    Arminia Bielefeld im DFB-Pokal: „Das Stadion hat uns getragen“

    Auf seine Statistiken angesprochen und auf die Frage, warum ihm der Pokal scheinbar so gut liegt, sagt Wörl: „Ich bin ja noch relativ jung und daher sind das natürlich mit die größten Spiele, die ich persönlich in meiner Karriere bislang hatte. Ich bin dann komplett bis oben hin motiviert und versuche immer, alles für den Verein, das Team und ein Weiterkommen zu geben. Ich liebe Abendspiele, ich liebe es, wenn das Stadion ausverkauft ist. Mir macht jedes einzelne Pokalspiel bis hierhin total Spaß und ich hoffe, dass ich am Dienstag darauf aufbauen und an die Leistungen der ersten Runden anknüpfen kann.“ 

    Vereinsvergleich

    7,98 Mio. €

    Marktwert

    131,35 Mio. €



    800 Tsd. €

    Ausgaben 24/25

    6,83 Mio. €


    Mitch Kniat

    Trainer

    Ole Werner

    Zum kompletten Vereinsvergleich

    Eine zentrale Rolle werde gegen Werder aber nicht nur der Mannschaft, sondern erneut den Arminia-Anhängern zukommen, betont Wörl, der die Stimmung auf der Alm als „überragend“ bezeichnet. „Ich denke, das hat man in allen drei Heimspielen gesehen. Es war eine unfassbare Stimmung von der ersten bis zur letzten Minute und man kann schon sagen, dass das Stadion uns auf jeden Fall getragen hat. Unsere Fans spielen immer eine ganz wichtige Rolle und jeder freut sich auch deshalb schon unheimlich auf das Spiel am Dienstag. Das wird für alle ein super Ereignis, wir haben richtig Bock!“

    Mit den Fans im Rücken will Arminia Bielefeld ins DFB-Pokal-Halbfinale einziehen.

    Mit den Fans im Rücken will Arminia Bielefeld ins DFB-Pokal-Halbfinale einziehen.

    Wörl hat sich in seinem zweiten Jahr in Bielefeld den Status des Leistungsträgers und Führungsspielers erarbeitet. Im Sommer 2023 war der Youngster im Alter von 18 Jahren vom Ausbildungsklub 1860 München, wo er bereits früh den Ruf des Nachwuchsjuwels besaß, nach Hannover gewechselt und direkt an den DSC verliehen worden. Bereits in seiner ersten Saison kam er auf 30 Partien und 24 Startelfeinsätze, insgesamt stehen seither 14 Scorer in 65 Pflichtspielen zu Buche. Im vergangenen Sommer wurde der Leihdeal mit den Roten um ein weiteres Jahr bis Saisonende 2025 verlängert. „Ich habe nach dem ersten Jahr gesehen, dass ich mich hier, auch dank des Trainerteams rund um Mitch Kniat, richtig gut entwickle. Und ich glaube, ein junger Spieler muss so viel wie möglich spielen. Dazu hat es mir in Bielefeld einfach super gefallen und das waren zusammengenommen die ausschlaggebenden Faktoren für die Entscheidung. Auf dieser Basis haben wir gemeinsam mit Hannover und Arminia entschieden, dass es für mich das Beste ist, wenn ich ein weiteres Jahr bleibe, um mich stetig weiterzuentwickeln“, erklärt Wörl. 

    Marius Wörl ist bei Arminia Bielefeld zum Führungsspieler geworden.

    Marius Wörl ist bei Arminia Bielefeld zum Führungsspieler geworden.

    Am Maschsee läuft Wörls Vertrag noch bis 2026. Dem Vernehmen nach besitzt Bielefeld eine Kaufoption, die unterschiedlichen Medienberichten zufolge im Bereich von einer Million Euro liegt. Gerüchten zufolge sollen auch andere Vereine längst ein Auge auf den 20-Jährigen geworfen haben, darunter Klubs über die Grenzen Deutschlands hinaus. Über seine Zukunft ab Sommer macht sich der Profi aber aktuell noch keine Gedanken. „Ich bin vielmehr im Hier und Jetzt unterwegs. Ich will erstmal eine gute Saison mit Arminia spielen und Stand jetzt ist es danach natürlich so, dass ich zurück nach Hannover gehe. Aber ich befasse mich damit nicht viel, weil jetzt erstmal noch sehr viele Spiele anstehen. Und die möchte ich, die möchten wir, erfolgreich bestreiten.“ Mit 96 herrscht ein regelmäßiger Austausch, „sie schauen auch viele meiner Spiele an und geben mir Feedback.“

    Hannover 96: Mann nimmt Wörl-Entwicklung „extrem positiv“ wahr

    Bielefelds Geschäftsführer Michael Mutzel attestierte Wörl zuletzt auf und abseits des Platzes „eine extreme Entwicklung“ und betonte gegenüber der „Neuen Westfälischen“, dass man ihn gerne über den Sommer hinaus halten würde: „Er hat sich super entwickelt und sich durch gute Leistungen einen Stammplatz erspielt. (…) Er selbst hat schon mehrfach gesagt, dass er sich bei uns in Bielefeld sehr wohlfühlt. Wir würden ihn gerne dauerhaft hierbehalten und werden alles versuchen, um dies möglich zu machen. Allerdings ist er nach wie vor Spieler von Hannover 96 und es liegt nur bedingt in unseren Händen.“ Mit Blick auf den medial spekulierten Betrag der kolportierten Kaufoption stellte er aber auch klar: „Vertragsinhalte werde ich nicht preisgeben. Nur so viel: Dass wir als Drittligist eine derartige Ablösesumme bezahlen werden, schließe ich kategorisch aus.“

    Der Entwicklungssprung Wörls und dessen Qualitäten sind auch bei den Niedersachsen nicht unbemerkt geblieben, wie Hannovers Sportdirektor Marcus Mann auf Nachfrage gegenüber TM bestätigt: „Wir nehmen die Entwicklung als extrem positiv war. Im letzten Jahr hat man schon gesehen, dass ihm die Spielzeit in der 3. Liga sehr gut getan hat. Dieses Jahr ist er zum absoluten Stammspieler geworden bei der Arminia. Seit dieser Saison wird er auch noch einmal deutlich offensiver eingesetzt, was gut zu ihm passt, weil er ein gutes Gefühl für den Raum hat. Im Pokal hat er ganz besonders auf sich aufmerksam gemacht. Seine Statistik da ist natürlich beeindruckend. Er ist maßgeblich daran beteiligt, dass Bielefeld jetzt das Viertelfinale spielen darf. Wie freuen uns sehr über seine Entwicklung und freuen uns natürlich auch, ihn dann nächste Saison wieder bei uns in Hannover zu begrüßen.“

    Hannovers Sportdirektor Marcus Mann plant Stand jetzt ab Sommer mit Wörl.

    Hannovers Sportdirektor Marcus Mann plant Stand jetzt ab Sommer mit Wörl.

    Mann bestätigt, dass der Klub Wörls Spiele regelmäßig verfolge: „Unsere Scoutingabteilung ist immer wieder bei Spielen der Arminia vor Ort. Ich war erst vor wenigen Tagen mit Marius etwas essen und bin immer gut darüber informiert, wie es ihm geht und was der jeweils aktuelle Stand bei ihm ist.“ Im Mittelfeld der Roten ist die Konkurrenz auf der Wörl-Position nicht gering, derzeit können elf Akteure aus dem Breitenreiter-Kader theoretisch im Zentrum eingesetzt werden. Dass Wörl sich mit der bei der Arminia gesammelten Erfahrung dennoch an der Leine durchsetzen könne, davon ist Mann überzeugt: „Als wir Marius verpflichtet haben, hatte er bei 1860 München zwar schon einige Spiele in der 3. Liga absolviert, war aber so jung, dass er eigentlich noch für die U19 hätte auflaufen dürfen. Deswegen war es einfach für ihn extrem wichtig, viel Spielzeit zu bekommen. Am Ende der Saison wird er bei über 80 Drittligaspielen stehen. Wir trauen es ihm absolut zu, dann auch den nächsten Schritt zu machen. Deswegen planen wir ihn für die kommende Saison bei 96 definitiv ein.“

    Sowohl bei Hannover 96 als auch bei Arminia Bielefeld ist eine sportliche Prognose, in welcher Liga beide Klubs kommende Saison auflaufen werden, im Februar 2025 noch schwierig zu treffen. Der DSC meldete sich nach zwischenzeitlicher Schwächephase über den Jahreswechsel zuletzt mit zwei Siegen in Folge im Aufstiegskampf der 3. Liga zurück. Zweitligist Hannover musste in diesem eine Klasse höher durch sechs Remis aus den letzten sieben Partien einen Rückschlag hinnehmen. Das Einlaufen der beiden Teams zum Saisonende dürfte auch für die Zukunftsentscheidung Wörls von nicht unerheblicher Bedeutung sein. 

    Mit 20 Jahren und zwei starken Drittliga-Saisons im Rücken steht Wörl vor dem Sprung auf das nächste Level. Auf die Frage, ob ein weiteres Jahr 3. Liga für ihn denkbar wäre, sagt er: „Ich persönlich will immer das Maximum erreichen und natürlich entsprechend auch höchstmöglich spielen. Jetzt ist es so, dass ich in diesem Jahr noch in der dritten Liga spiele und was dann im Sommer passiert, kann man nicht sagen – da gibt es so viele Szenarien. Daher will ich auch aktuell gar keinen großen Blick in die Zukunft werfen. Im Fußball kannst Du nie genau sagen, was am nächsten Tag passiert.“

    Text und Interview: Thomas Deterding

    Hier geht’s zum kompletten Transfermarkt-Interview mit Marius Wörl über die aktuelle Situation bei Arminia Bielefeld



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  • Werder vor DFB-Pokal: “Wer das anders sieht, muss ins

    Werder vor DFB-Pokal: “Wer das anders sieht, muss ins



    Das Freiburg-Debakel hat Nachwirkungen gezeigt beim SV Werder Bremen. Vor dem Pokal-Viertelfinale in Bielefeld gibt sich Cheftrainer Ole Werner trotzdem angriffslustig: “Vollgas nach vorne.”

    "So sehe ich das eigentlich im Fußball immer": Werder-Coach Ole Werner über die Chance im DFB-Pokal.


    “So sehe ich das eigentlich im Fußball immer”: Werder-Coach Ole Werner über die Chance im DFB-Pokal.

    IMAGO/Steinsiek.ch


    Dass Ole Werner aktuell die schwierigste Phase seiner über dreijährigen Amtszeit am Osterdeich zu bewältigen hat, dem widersprach er am Montag: “Es ist keine Situation, die völlig ungewöhnlich ist oder die man als Trainer bei Werder Bremen nicht erwarten sollte”, so der der 36-Jährige: “Ehrlicherweise ist es auch nicht die längste Phase, wo wir mal nichts holen.”


    Zwar haben sich mittlerweile bereits drei Bundesliga-Niederlagen in Folge für die Bremer angehäuft, dazu noch eine Handvoll dürftige Auftritte mit einer Ausbeute von lediglich fünf Punkten seit Jahresbeginn. Und doch hat sich die Lage auch für Werner schon mal kritischer dargestellt, etwa als der Klassenerhalt nicht derart sicher erschien wie aktuell – und seine Mannschaft nicht um den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale spielte.










    Podcast

    Werders Formtief: Die ganze Saison steht auf dem Prüfstand


    vor 3 Stunden
    09:27 Minuten


    Diese Gelegenheit habe man sich in dieser Saison ja selbst “erkämpft”, “erspielt” – und damit auch “verdient”, wie der Werder-Coach hinsichtlich des bevorstehenden Viertelfinals am Dienstagabend in Bielefeld (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) anmerkte.

    Schuldzuweisungen? “Es ist jetzt nicht der Moment”


    Und wie sollte man dieses Spiel, trotz des aktuellen Abwärtstrends, nun also nicht als “besondere Chance” begreifen? “Du weißt nicht genau, wie oft du diese Möglichkeit in deiner Laufbahn bekommst”, entgegnete Werner, der beileibe nicht von einem “Selbstläufer” gegen die Arminia ausgeht, aber betonte: “Ja, wir sind der Favorit – und wir wollen dieser Rolle auch gerecht werden.”




    Ob dies tatsächlich so ist beim im Jahr 2025 formschwächsten aller Bundesliga-Klubs, muss angesichts dieses Trends zumindest angezweifelt werden. Gerade, da mit den jüngsten sportlichen Auflösungserscheinungen in Freiburg auch atmosphärische Störungen einhergingen – denen Werner einen Tag vor dem wichtigen Bielefeld-Spiel (vorerst) jedoch nicht mehr öffentlichen Platz einräumen wollte als nötig.


    Wie es zu den gegenseitigen Schuldzuweisungen der Spieler untereinander gekommen sei, dazu sagte der Coach nur: “Es ist jetzt nicht der Moment, um sich da noch so viele Gedanken zuzumachen, das können wir dann nach dem Spiel wieder tun. Ich glaube, dass immer auch Erfolg oder Misserfolg in Form von Ergebnissen eine Rolle spielt, welche Dinge zutage treten und welche nicht.”

    Das Pokalspiel als ultimativer Gradmesser


    Heißt: Die sportliche Krise setzt also auch den Spielern zunehmend zu. Werners Hoffnung lautet nun, dass diese Mit-dem-Finger-auf-andere-zeigen-Mentalität bislang bei Werder nicht “allzu oft” vorgekommen sei. Dass eine entsprechende Ansprache des Trainers am Tag nach der 0:5-Klatsche (“Wir haben jetzt nicht die große Diskussionsrunde aufgemacht. Jeder muss bei sich anfangen”) Wirkung zeigt. Und dass es “jetzt um dieses Pokalspiel geht”, so der Coach.


    Die Anforderungen in der Partie beim Drittligisten dürften jedenfalls zum ultimativen Gradmesser für genau diese Dinge sein, nämlich: “Sich als Mannschaft auf den Platz dieses Gefühl zu geben, dass man sich gegenseitig unterstützt, dass man komplett da ist”, erklärte Werner: “Auch in Momenten, wo etwas mal nicht funktioniert – was in so einem Pokalspiel auch normal ist.”


    Dass der Klub die Aussichten auf ein überdurchschnittliches Abschneiden in der Bundesliga zuletzt jedenfalls nicht weiter forcieren konnte, erhöht nun auch den Druck, die Ambitionen für die laufende Saison zumindest über den DFB-Pokal gewissermaßen noch aufrechtzuerhalten.

    Werner: “Ich könnte heute zur Tür rausgehen …”


    Werner empfindet diese Situation jedenfalls eher beflügelnd als belastend: “Man kann das so sehen, dass großer Druck da ist, man kann es aber auch so sehen, dass das eine große Chance ist. Und so sehe ich das eigentlich im Fußball immer.”


    Das sei ja der große Unterschied zwischen Profi- und Amateursport: “Ich könnte heute zur Tür rausgehen und sagen, ich treffe mich zweimal die Woche mit meinen Freunden”, befand der Bremer Trainer: “Dann spiele ich auch Fußball, dann habe ich gar keinen Druck – aber das macht ja keinen Spaß, also zumindest nicht immer.”


    Würde man mit Leistungsanforderungen in diesem Geschäft nicht klarkommen, so Werner weiter: “Dann mach das halt nicht: Wenn du ein Spiel im Freibad mit deinen Kumpels verlierst, ist das ist nicht so wichtig.” Im DFB-Pokal-Viertelfinale hingegen ist das selbstredend anders.


    Weshalb sich der Bremer Trainer jedenfalls auch ganz besonders auf diese Partie freut: “Vollgas nach vorne, diese Chance für sich nutzen. Wie geil ist das?”, meinte Werner: “Wie gesagt, so sehe ich das. Und wer das anders sieht, der muss ins Freibad gehen.”



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