Schlagwort: DFBPokal

  • Im DFB-Pokal: HSV- und Werder-Fußballerinnen stellen

    Im DFB-Pokal: HSV- und Werder-Fußballerinnen stellen


    Stand: 27.02.2025 17:05 Uhr

    Das Nordderby im DFB-Pokal zwischen dem HSV und Werder Bremen am 23. März wird vor einer Rekordkulisse im deutschen Vereinsfußball der Frauen stattfinden.

    Knapp einen Monat vor Anpfiff des Halbfinals beim Zweitligisten im Volksparkstadion sind bereits mehr als 48.000 Tickets verkauft. Dabei sind die Karten gerade einmal eine Woche auf dem Markt, der Vorverkauf läuft noch weiter. Damit steht fest, dass die bisherige Bestmarke von 44.808 Fans beim DFB-Pokalfinale 2023 in Köln zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg (4:1) übertroffen wird. Die Arena im Volkspark fasst insgesamt 57.000 Besucher.

    “Wir sind unfassbar stolz auf unsere Rekordmarke – die Spielerinnen haben richtig Bock darauf, mit dieser einzigartigen Kulisse im Rücken wieder im Volksparkstadion aufzulaufen”, sagte Saskia Breuer, Koordinatorin der HSV-Frauen.

    “Mit Hamburg im Rücken senden wir ein starkes Signal, welche Anziehungskraft der Fußball der Frauen hat.”
    — HSV-Präsident Marcell Jansen

    Den deutschen Rekord bei einem Frauen-Spiel hatten 73.680 Fans beim WM-Eröffnungsspiel 2011 im Berliner Olympiastadion zwischen Deutschland und Kanada aufgestellt. Der Bestwert der Frauen-Bundesliga liegt bei 38.365 Fans, die 2023 die Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt in Müngersdorf verfolgt hatten. Als Weltrekord gelten die 91.648 Zuschauenden bei der Champions-League-Partie des FC Barcelona gegen den VfL Wolfsburg im April 2022 im ausverkauften Camp Nou.

    Dieses Thema im Programm:
    Hamburg Journal | 27.02.2025 | 19:30 Uhr



    Source link

  • DFB-Pokal: VfL Wolfsburg wütet nach Skandal-Elfmeter

    DFB-Pokal: VfL Wolfsburg wütet nach Skandal-Elfmeter



    “Soll er sich Arm abschneiden?”

    Wolfsburg wütet nach Skandal-Elfmeter und Pokal-Aus

    Bei den angeschlagenen Leipzigern hält der VfL Wolfsburg lange das 0:0, hat sogar einige Chancen auf den Führungstreffer. Dann ertönt ein Pfiff und niemand auf dem Platz versteht, wieso dieser Pfiff ertönt. Der Pfiff führt zu einem Elfmeter, der das Spiel entscheidet. Nach dem Spiel ist die Wut groß.

    Bei der letztlich zum Aus im DFB-Pokal führenden Elfmeterszene wäre Marius Müller all-in gegangen. “Haus, Hof und Kind” hätte der Torwart des VfL Wolfsburg gewettet, dass Schiedsrichter Tobias Reichel keinen Elfmeter pfeift. Doch genau das tat der Unparteiische – und löste damit eine solide Debatte aus. “Ich meine, was soll Kili (Anmerk. d. Red. Kilian Fischer) machen: Soll er sich den Arm abschneiden, oder was?”, meinte Müller und sagte weiter: “Ausscheiden ist immer scheiße. Aber mit so einer Entscheidung ist es schwierig.”

    Selbst die Leipziger zeigten Verständnis für den Wolfsburger Ärger. “Ich bin schon im Spiel zu ein paar Wolfsburgern hin und habe sorry gesagt, im Moment werden solche Handelfmeter gepfiffen. Ich bin selbst Außenverteidiger und weiß, wie eklig es ist, wenn man eine Flanke blocken will”, sagte RB Leipzigs Nationalspieler David Raum. Sein Teamkollege Benjamin Sesko hatte den Strafstoß verwandelt und die Sachsen mit dem 1:0 ins Halbfinale geschossen.

    Sesko war zuvor in der zum Elfmeter führenden Situation in der ersten Reihe. Eine Flanke des Slowenen prallte aus kurzer Distanz an den Arm von Fischer. “Ehrlich gesagt, war ich ein wenig überrascht”, kommentierte Sesko den Elfmeterpfiff. “Aber alles geht so schnell, man kann das gar nicht richtig sehen.”

    Reichel erklärt: “Zwei Spreizschritte, Arm auf Spannung”

    Schiedsrichter Reichel hatte offenbar beste Sicht auf die Szene und argumentierte, dass Fischer die Situation anders hätte lösen können. “Er hatte eine klare Sicht auf den Ball. Die Distanz war kurz, er versuchte aber auch mit zwei Spreizschritten, sich in den Weg zu stellen, der Ball war erwartbar. Als der Ball an den Arm ging, war dieser auf Spannung”, sagte der 39-Jährige.

    Videoschiedsrichter Pascal Müller überprüfte die Szene, bat Reichel aber nicht zur erneuten Ansicht. “Er konnte die genannten Parameter mit den Bildern nicht widerlegen. Ich hatte die Wahrnehmung so auf dem Feld, deswegen habe ich so entschieden”, sagte Reichel.

    Gerade dass Reichel sich die Bilder nicht noch einmal anschaute, verstand Wolfsburgs Trainer Ralph Hasenhüttl überhaupt nicht. “”Was ich nicht akzeptieren kann, ist die Tatsache, dass vom VAR dann keine Aufforderung kommt, um sich das anzugucken. Dafür haben wir das Ding ja. Ich glaube, dass das absolut kein klares Handspiel war”, sagte der Österreicher. Man habe viele ähnliche Situationen gehabt, in denen man keinen Elfmeter bekommen habe.

    “Wenn ich Wolfsburger wäre, würde ich mich echauffieren”

    Aus der Leipziger Ecke hagelte es nicht nur von Sesko und Raum Verständnis. Der ehemalige Wolfsburger und derzeitige Leipzig-Funktionär Marcel Schäfer sagte bei Sky: “Klar ist, dass der Ball aus einem halben Meter an die Hand geht, Kilian Fischer konnte da wenig machen.” Weil er jedoch nun Leipziger ist, schränkte er ein, dass es nicht das erste Mal sei, “dass es für so etwas Elfmeter gegeben hat”.

    Auch RB-Trainer Marco Rose, der durch den Sieg vorerst weiter auf der Bank bleiben dürfte, solidarisierte sich mit den Verlierern. “Wenn ich ein Wolfsburger wäre, würde ich mich echauffieren”, erklärte er und schränkte nach dem Muster der Gewinner ein: “Man kann ihn auf gar keinen Fall zurücknehmen, wenn man ihn gepfiffen hat.



    Source link

  • DFB-Pokal: HSV gegen Werder wird größtes Frauen-Spiel

    DFB-Pokal: HSV gegen Werder wird größtes Frauen-Spiel


    Der 23. März 2025 wird ein Tag für die Geschichtsbücher beim HSV – und auch für den gesamten deutschen Fußball. Denn schon jetzt steht fest: Das DFB-Pokal-Halbfinale zwischen den Hamburgerinnen und Nord-Rivale Werder Bremen wird zum größten Frauen-Fußballspiel auf deutschem Boden!

    Der Vorverkauf für das Nord-Derby der Damen (Anstoß: 15.30 Uhr) läuft seit Tagen heiß und hat inzwischen die bisherige Bestmarke von 44.808 Zuschauern durchbrochen. So viele Fans kamen im Mai 2023 ins ausverkaufte Kölner Stadion zum Pokal-Finale zwischen Wolfsburg und Freiburg (4:1).

    Jetzt bricht ausgerechnet der Frauen-Zweitligist Hamburg diesen Rekord.

    Nächster Doppelpack!: Selke-Show im Spitzenspiel

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild21.02.2025

    Dabei wurde der Karten-Verkauf erst vor rund einer Woche gestartet. Doch bereits im Mitglieder-Verkauf gingen bis Montagmorgen 20.000 Tickets weg. Die Bestmarke für ein Frauen-Fußballspiel auf Hamburger Boden (19.710) war da schon gefallen. Bis Montag-Nachmittag waren es bei über 30.000, bis Mittwochmorgen dann über 42.000.

    Inzwischen ist auch der Rekord geknackt – und der Klub sogar auf dem Weg zu einem ausverkauften Volksparkstadion mit 57.000 Zuschauern. Einige Blöcke sind aktuell noch nicht freigeschaltet. Kontingente dort werden unter anderem für Sponsoren und Partner bereitgehalten.

    Auch bei den Gästen aus Bremen (Platz 8 der Frauen-Bundesliga) ist die Ticket-Nachfrage riesig. Wer eine der begehrten Karten aus dem Gäste-Kontingent bekommt, muss ausgelost werden. Denn die Zahl der Anfragen liegt höher als die der Tickets.



    Source link

  • DFB-Pokal: Leipzig flüstert und feiert gegen Wolfsburg

    DFB-Pokal: Leipzig flüstert und feiert gegen Wolfsburg


    Rettet Leipzig seine schwache Saison im Pokal?

    RB elfert sich im Viertelfinale gegen Wolfsburg weiter. Stürmer Benjamin Sesko sorgt für den Erfolg.

    66.: Sesko schießt Wolfsburgs Fischer den Ball im Strafraum aus kürzester Distanz an den Unterarm. Schiri Tobias Reichel pfeift Elfmeter. Zumindest diskutabel …

    Sesko versenkt vor 40.478 Fans den Elfmeter zum 1:0 (69.).

    Leipzig (Pokalsieger 2022 und 2023) feiert. Und auf der Tribüne flüstern sich die RB-Bosse Oliver Mintzlaff und Mario Gomez still und leise etwas zu. Ob es darum geht, wer Nachfolger des wackelnden Leipzig-Trainers Marco Rose wird? Stuttgarts Sebastian Hoeneß wird als Kandidat ab Sommer gehandelt.

    Es ist schon das 7. Pokal-Duell beider Teams seit 2011 – nur zwei davon gewann Wolfsburg (DFB-Pokal-Sieger 2025). Unter anderem in der letzten Saison, als der VfL die Leipziger in der 2. Runde mit 0:1 rauswarf.

    Das Duell in der Liga gewannen die Niedersachsen im November deutlich 5:1. Schon damals wackelte Leipzig-Trainer Marco Rose enorm. Er rehabilitierte sich aber mit einem starken Pokalspiel drei Tage später gegen Frankfurt (3:0).

    Auch jetzt hat Rose Pokal-Glück.

    Der Coach nimmt vor dem Spiel vier Wechsel im Vergleich zum 2:2 gegen Heidenheim am Wochenende vor. Im Tor spielt wie im Pokal bei RB üblich Vandevoordt statt Gulacsi, davor neu: Bitshiabu, Geetruida und Vermeeren.

    Bei den Wolfsburgern fehlt weiter Maxi Arnold (Reha nach Knieverletzung) und im Tor steht Müller statt des angeschlagenen Grabara (Muskelverletzung).

    In der ersten Hälfte passiert wenig, Leipzig hat die etwas besseren Chancen. Doch die Wolfsburger legen in der zweiten Hälfte los.

    In der 48. Minute köpft Amoura nach Ecke an die Latte. Nur eine Minute später zieht Skov-Olsen aus 17 Metern ab und Vandevoordt muss zur Ecke klären.

    Doch am Ende trifft RB.

    Sonntag wird das Halbfinale in der Sportschau ausgelost (ab 18.45 Uhr, ARD). Die Spiele steigen am 1. und 2. April.



    Source link

  • Bornauw fehlt angeschlagen im DFB-Pokal

    Bornauw fehlt angeschlagen im DFB-Pokal


    Sebastiaan Bornauw steht dem VfL Wolfsburg im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen RB Leipzig am Mittwoch nicht zur Verfügung. Der 25-Jährige laboriert laut AZ/WAZ-Angaben an Schmerzen am Fuß und stellt deshalb keine Option dar.


    Wie schwerwiegend die Blessur des Verteidigers ist, bleibt abzuwarten.

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



    Source link

  • DFB-Pokal gegen Leipzig: Wolfsburg setzt auf Stürmer

    DFB-Pokal gegen Leipzig: Wolfsburg setzt auf Stürmer


    Mohammed Amoura am 02.02.2025.

    Wolfsburgs Wirbelwind: Mohamed Amoura

    Quelle: AFP


    Seine Dribblings sind unberechenbar. Auf den ersten Blick passt die Kreativität von Mohamed Amoura nicht zu einem Verein, in dem es eher ordentlich bis sachlich zugeht. “Amoura ist taktisch schwer einzufangen”, sagt Ralph Hasenhüttl, der Cheftrainer des VfL Wolfsburg, über seinen außergewöhnlichen Stürmer. Im Idealfall macht das den Unterschied aus, wenn Wolfsburg an diesem Mittwoch (20:45 Uhr) im Viertelfinale des DFB-Pokals bei Rasenballsport Leipzig antritt.

    Mit dem 1,70 Meter großen Amoura leisten sich die Wolfsburger ein freies Radikal, das man sich im durchgestylten Profifußball trauen muss. Die Laufwege des Stürmers sind so virtuos, dass sich Gegenspieler und Mitspieler gleichermaßen wundern. Oft sieht es so aus, als ob der Algerier Hauptdarsteller einer 1-9-1-Spielformation ist.

    Verständigung mit Händen und Füßen

    Sie lassen ihn machen. Amoura wirkt mit seinem hohen Tempo und gedankenschnellen Agieren wie ein Sondermodell des bezahlten Fußballs. Die Kommunikation mit ihm erfolgt angesichts sprachlicher Barrieren mehrheitlich mit Händen und Füßen. Lächeln, umarmen, abklatschen – so fördert der Trainer Hasenhüttl den Ausnahmekönner Amoura.

    Konstantinos Koulierakis (VfL Wolfsburg) und Max Moerstedt (Hoffenheim) Wolfsburg kämpfen um den Ball.

    Der VfL Wolfsburg rettet seine Erfolgsserie in den DFB-Pokal. Mit dem 3:0 im Achtelfinale gegen die TSG Hoffenheim sind die Wölfe seit sieben Spielen ungeschlagen.04.12.2024 | 5:24 min


    Zum Saisonstart hatten Kniebeschwerden den vom belgischen Erstligisten Union Saint-Gilloise geholten Mittelstürmer gebremst. Mittlerweile zählt Amoura in Wolfsburg zu den Hoffnungsträgern. Seine Dribblings besitzen hohen Unterhaltungswert.

    Es kommt vor, dass der 24-Jährige eine Halbzeit lang so gut wie gar nicht am Spielgeschehen teilnimmt oder in hohem Tempo daran vorbeiläuft. Und dann plötzlich schlägt er doch zu. Neun Treffer und neun Torvorlagen sind in seiner ersten Bundesligasaison eine starke Bilanz.

    Mehr Instinkt als Taktik

    Sich einen Profi zu leisten, der mehr seinen Instinkten als taktischen Vorgaben folgt, das kommt beim VfL Wolfsburg selten vor. “Wir wissen, dass Amoura unglaubliche Qualitäten hat”, sagt Cheftrainer Hasenhüttl, der dem Angreifer viele Freiheiten einräumt. Die Mitspieler akzeptieren, dass einer vor ihnen regelmäßig aus dem spieltaktischen Korsett ausbrechen darf.

    Ein unberechenbarer Flummi, der überall ist.

    VfL-Kapitän Maximilian Arnold über Mohamed Amoura

    “Er ist immer wieder für eine Show gut und für einen Scherz zu haben”, sagt Mittelfeldspieler Patrick Wimmer über den Wolfsburger Wirbelwind.

    Im Kampf um mehr Punkte und Aufmerksamkeit kann der VfL Wolfsburg ein Superlativ gut gebrauchen. Amoura zählt zu den schnellsten Profis in der Bundesliga. Mit ihm ist die Aussicht verknüpft, in den internationalen Fußball zurückzukehren oder auf dem Weg dahin einen hohen Transfererlös zu erzielen. Der Marktwert von Amoura, der erst ausgeliehen war und mittlerweile bis 2029 in Wolfsburg unter Vertrag steht, liegt bei rund 20 Millionen Euro.

    Solokünstler ohne Korsett

    Wie gut kann es gelingen, den Solokünstler in ein penibel sortiertes Ensemble zu integrieren? Wenn Hasenhüttl über seine Idee von modernem Fußball referiert, ist immer von Automatismen die Rede. Wenn Amoura mit mehr als 35 km/h zu seinen Dribblings ansetzt, sind seine Beine und sein Kopf oft zu schnell für den Rest der Mannschaft. Aber ein Stürmer mit seiner Virtuosität kann in einem Duell wie mit den favorisierten Leipzigern Wunder wirken. Also erlaubt ihm Hasenhüttl, zu rennen und zu machen.

    Leipzigs Benjamin Sesko (2.vr) und Frankfurts Torwart Kevin Trapp (r) in Aktion.

    Der DFB-Pokal als Erholungskur: Mit einer ganz starken Vorstellung beim 3:0 gegen Eintracht Frankfurt zieht RB Leipzig einen Schlussstrich unter seine Sieglosserie.04.12.2024 | 5:43 min


    Auf dem Weg zurück in europäisches Rampenlicht geht der VfL Wolfsburg mit Amoura einen ungewöhnlichen Weg. In der jüngeren Vereinshistorie hat es mit dem Brasilianer Grafite, dem Bosnier Edin Dzeko oder dem Belgier Kevin de Bruyne auch besondere Typen mit besonderen Fähigkeiten gegeben.

    Sie waren aber Teil eines taktischen Konstruktes, dem sie sich untergeordnet haben. Amoura traut sich regelmäßig waghalsige Soli und akrobatische Einlagen. Er ist ein Wolfsburger Sondermodell, das immer besser in Fahrt kommt.

    Whatsapp Logo

    Quelle: Reuters


    Sie wollen über Sport stets auf dem Laufenden bleiben? Dann ist unser sportstudio-WhatsApp-Channel genau das Richtige für Sie. Egal ob morgens zum Kaffee, mittags zum Lunch oder zum Feierabend – erhalten Sie die wichtigsten News direkt auf Ihr Smartphone. Melden Sie sich hier ganz einfach für unseren WhatsApp-Channel an: sportstudio-WhatsApp-Channel.



    Source link

  • DFB-Pokal: Stuttgart schlägt Augsburg dank Undav

    DFB-Pokal: Stuttgart schlägt Augsburg dank Undav



    Der VfB Stuttgart steht im Pokal-Halbfinale. Im Viertelfinale gegen den FC Augsburg avancierte erneut Deniz Undav zum Matchwinner.

    Traf wiederholt entscheidend: Deniz Undav.


    Traf wiederholt entscheidend: Deniz Undav.

    picture alliance/dpa


    Drei Pflichtspielniederlagen und einige Personalsorgen hatte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß nach 1:2 gegen Borussia Mönchengladbach im Gepäck gehabt. Dass es Umstellungen geben würde, war daher klar.


    Schlussendlich wurden es fünf an der Zahl: Der nach Rennes gewechselte Rouault, Al-Dakhil (verletzt), Woltemade (krank), Millot und Leweling (beide Bank) wirkten im Vergleich zum Wochenende nicht mehr mit. Stattdessen begannen Chabot, Mittelstädt, Karazor, Führich und Undav, der beim 1:0-Sieg des VfB gegen den FCA zum Jahresauftakt bereits zum Matchwinner geworden war.

    Undav nutzt Onyekas Patzer


    Zu Spielbeginn machten sich die Umstellungen und speziell die etwas zusammengewürfelte Defensive der Hausherren bemerkbar. Immer wieder gab es Ungenauigkeiten im Spielaufbau, die stark pressende Augsburger jedoch nicht zu nutzen wussten. So sah Jess Thorup eine gegenüber dem 1:1 beim FC St. Pauli zwar ansprechendere Leistung, deren Belohnung allerdings ausblieb.

    Spielnote

    Eine zähe Partie mit wenigen Highlights und ohne die Spannung, die das Ergebnis widerspiegelt.

    4




    VfB Stuttgart
     
    FC Augsburg
     

    Spieldaten





    VfB Stuttgart

    Stuttgart

    Nübel3 – Stergiou4, Chabot3, Hendriks3, Mittelstädt3 – Karazor3, Stiller2,5, Bruun Larsen3,5 , Undav2,5 , Führich3 – Demirovic3,5




    FC Augsburg

    Augsburg




    Schiedsrichter-Team


    Sascha Stegemann
    Niederkassel

    3



    Spielinfo





    Stadion MHP-Arena
    Zuschauer 59.000





    Es dauerte daher fast 30 Minuten, ehe zumindest zwei der drei frischen Fuggerstädter in den Fokus rückten – allerdings vor dem eigenen Tor: Nachdem Undav sich im Rücken vom für Banks gekommenen Schlotterbeck davongestohlen hatte, musste Dahmen-Vertreter Labrovic das 0:1 aus Sicht des FCA verhindern (26.). Ein Duell, das der Kroate vier Minuten später verlor, nachdem Onyeka sich einen folgenschweren Fehler erlaubt hatte (30.).


    Während die Gastgeber nun immer besser ins Spiel kamen, tat Augsburg sich zunehmend schwer. Zwar verbuchte der statt Essende aufgebotene Tietz einen Kopfballabschluss (41.), Nübel nahm diesen jedoch locker auf. Gefährlicher blieben so die Mannen mit dem Brustring, die kurz vor der Pause fast ein zweites Mal jubelten. Führich traf aber nur den Pfosten (44.).

    Nur Kömür wird gefährlich


    Nach Wiederanpfiff schaffte Stuttgart es, den Schwung der Minuten 26 bis 45 mitzunehmen. Die Hausherren blieben das offensiv präsente, wenn auch nicht mehr ganz so gefährliche Team. Was Jess Thorup nach knapp einer Stunde dazu veranlasste, offensiver zu werden: Essende und Kömür kamen für Schlotterbeck und Rexhbecaj, die Dreierkette war damit Geschichte (58.).










    Podcast

    “Mein Ziel ist die Nummer 1”: Nübel über seine Zukunft in München


    10.01.25 – 08:00 Uhr
    54:31 Minuten


    Die Umstellung der Fuggerstädter hatte nach gut zehn Zeigerumdrehungen die bis dahin beste Chance der Gäste zur Folge. Kömürs Distanzschuss sicherte Nübel jedoch im Nachfassen (71.), bevor er auch die zweite, noch bessere Möglichkeit des 19-jährigen Eigengewächses entschärfte (79.). Eine Wende konnte der junge Aktivposten daher nicht mehr einleiten. Es blieb – wie schon beim letzten Aufeinandertreffen zu Jahresbeginn – beim 1:0 für Stuttgart.


    Stuttgart beendet somit seinen Negativlauf von drei Partien und will am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) in Dortmund nachlegen. Augsburg ist gleichzeitig in Mainz daran gelegen, nach zuvor vier ungeschlagenen Spielen in Serie wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.


    Das Halbfinale im DFB-Pokal ist für den 1. und 2. April angesetzt, das Finale findet am 24. Mai statt.



    Source link
    Gerne! Bitte teilen Sie mir mit, zu welchem Thema Sie die FAQs erstellen möchten.

  • DFB-Pokal: RB Leipzig – VfL Wolfsburg – VfL Wolfsburg –

    DFB-Pokal: RB Leipzig – VfL Wolfsburg – VfL Wolfsburg –


    Traditionsduell im DFB Pokal, zumindest wenn man die letzten Jahre betrachtet gab es wohl keine Paarung häufiger im Pokal als RBL gegen unsere Wölfe.

    Bei unseren Gästen kommt grad etwas Unruhe im Umfeld auf, Trainer Marco Rose wackelt wohl bedenklich wenn das Spiel heute Abend verloren geht. Der Name Sebastian Hoeneß wird schon sehr laut mit Leipzig in Verbindung gebracht. Aber das sollte uns nicht im glauben lassen das es ein einfaches Spiel wird. Auch wenn wir das Spiel in der Liga unter ähnlichen vorzeichen deutlich gewonnen haben.

    Arnold und Grabara werden bei uns weiterhin fehlen zu den Langzeitverletzten, dennoch dürften wir eine ordentliche Truppe auf dass Feld bringen. Ich könnte mir vorstellen das Hasi sich an der Aufstellung vom Bulispiel orientiert und volle Kanne auf Konter setzt also eher Tomas für Wind in der offensive.
    Außerdem dürfte Fischer wieder ins Team rücken.

    Der Kicker vermutet folgende Aufstellungen:

    Leipzig

    Voraussichtliche Aufstellung
    Vandevoordt – Seiwald, Orban, Lukeba – R. Baku, Vermeeren, Kampl, Raum – Openda, Sesko, Xavi

    Reservebank
    Gulacsi, Zingerle, Bitshiabu, Geertruida, Klostermann, Nedeljkovic, Baumgartner, Gebel, A. Haidara, Gomis

    Voraussichtliche Aufstellung
    M. Müller – Fischer, Vavro, Koulierakis, Maehle – Svanberg – Wimmer, Gerhardt – Skov Olsen, Tiago Tomas – Amoura

    Reservebank
    Klinger, Pervan, Bornauw, Odogu, Roerslev, Bröger, B. Dardai, Kaminski, Vranckx, K. Behrens, Wind

    Allen Auswärtsfahreren eine gute Anreise und hoffentlich ein Sieg im Gepäck wenn es auf die Rückfahrt nach Wolfsburg geht.

    Ein Halbfinale gegen Bielefeld würde ja schöne erinnerungen wecken ?
    Dieser Beitrag wurde zuletzt von Edin09 am 26.02.2025 um 13:59 Uhr bearbeitet



    Source link

  • DFB-Pokal: Arminia Bielefeld sorgt gegen Werder für

    DFB-Pokal: Arminia Bielefeld sorgt gegen Werder für


    Drittligist im Halbfinale 

    DFB-Pokal: Arminia Bielefeld sorgt gegen Werder für nächste Pokal-Sensation

    ©IMAGO

    Arminia Bielefeld hat die nächste große Überraschung im DFB-Pokal geschafft und im Viertelfinale mit 2:1 (2:0) gegen Werder Bremen gewonnen. Der Drittligist steht damit zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder im Halbfinale – damals hatte man sich in der Runde der letzten 16 ebenfalls gegen die Grün-Weißen durchgesetzt. 

    Marius Wörl hatte die Arminia in der 35. Minute in Führung gebracht, ein Eigentor von Bremens Julián Malatini (41.) sorgte noch vor der Pause für die umjubelte Zwei-Tore-Führung. Der Bundesligist wachte erst in der zweiten Hälfte auf und kam durch Oliver Burke in der 56. Minute noch zum Anschlusstreffer. In der Nachspielzeit traf der ehemalige Bielefelder Amos Pieper noch die Latte. 

    Durch den Halbfinaleinzug dürfen sich die Bielefelder, die zuvor unter anderem schon Union Berlin und den SC Freiburg besiegt hatten, über eine zusätzliche Prämie von rund 3,35 Millionen Euro freuen. Gegen wen sie am 1. oder 2. April um die Endspiel-Teilnahme spielen, erfahren sie am Sonntag. Dann werden die Halbfinals im Rahmen der ARD-Sportschau ausgelost (18:45 Uhr). Das Finale steigt am 24. Mai im Berliner Olympiastadion.

    „Der Gegner wird uns alles abverlangen“, hatte Werder-Coach Werner vor der Partie im ZDF gesagt. Und er sollte von der ersten Minute an Recht bekommen. Die Arminia präsentierte sich giftig in den Zweikämpfen und taktisch hervorragend eingestellt. Bei längerem Bremer Ballbesitz machten die Bielefelder die Räume rund um den eigenen Strafraum geschickt eng. Bei Ballverlusten in der Werder-Hälfte gingen sie aber auch immer wieder ins Gegenpressing und unterbanden so schnelle Konter.

    Der Favorit aus dem Norden hatte optisch in der Anfangsphase zwar etwas mehr vom Spiel. Echte Torchancen erspielten sich die Bremer, bei denen Angreifer Marvin Ducksch schon nach einer halben Stunde verletzt raus musste, aber nicht.

    Dafür wurde die Arminia offensiver. Verteidiger Joel Felix platzierte einen Kopfball nach einer kurz ausgeführten Ecke nicht genau genug. Kurz darauf machte es Wörl besser. Der 20-Jährige nahm Malatini den Ball am Bremer Strafraum ab und knallte das Spielgerät aus halblinker Position in die lange Ecke. Die Alm tobte.

    Und die Arminia machte weiter. Bremens Torwart Michael Zetterer verhinderte bei einem Freistoß von Stefano Russo mit einer Glanztat noch das 2:0, war kurz darauf aber machtlos. Malatini beförderte eine Flanke von der rechten Seite mit dem Schienbein ins eigene Tor.

    Nach dem Seitenwechsel erhöhte Bremen den Druck. Zunächst scheiterte Justin Njinmah noch frei an Arminia-Keeper Jonas Kersken, dann sorgte der eingewechselte Burke mit seinem Anschlusstreffer nach einem Bielefelder Fehler im Spielaufbau für Hoffnung bei den mitgereisten Werder-Fans.

    Die Partie war nun völlig offen. Bremen drängte auf den Ausgleich. Die Bielefelder schalteten immer wieder schnell um und vergaben teils große Konterchancen. In der zweiten Minute der Nachspielzeit mussten sie noch einmal tief durchatmen, als der ehemalige Armine Amos Pieper nur die Latte traf. Am Ende war es ihnen egal: Die Arminia brachte den knappen Vorsprung über die Zeit und steht zum vierten Mal in der Klubhistorie im Halbfinale.



    Source link

  • DFB-Pokal: Bei Bielefelder Pokalsensation – Stürmer

    DFB-Pokal: Bei Bielefelder Pokalsensation – Stürmer


    Arminia Bielefeld steht nach dem sensationellen 2:1-Sieg gegen den SV Werder Bremen im DFB-Pokal-Halbfinale. Cheftrainer Mitch Kniat will weiter Geschichte schreiben.

    Ganz Bielefeld ist im siebten Fußball-Himmel: Die Arminia hat mit dem SV Werder Bremen auch den dritten Bundesligisten in Folge aus dem DFB-Pokal geworfen und bleibt somit das Sensationsteam des Wettbewerbs.

    Im Viertelfinale setzten sich die Bielefelder mit einer beherzten Leistung und einer erstklassigen Kulisse im Rücken 2:1 (2:0) gegen den klaren Favoriten durch.

    „Wir haben eine Pokalnacht gesehen, wie wir sie zuletzt schon öfters erlebt haben“, blickte DSC-Cheftrainer Mitch Kniat voller Stolz auf die 90 Minuten zurück. Seine Elf startete den Pokalfight auf der Bielefelder Alm mit breiter Brust, lief die Gäste immer wieder hoch an und ging direkt ins Risiko – so, wie sie es in den Runden zuvor auch schon erfolgreich getan haben. “Die erste Halbzeit war wie gemalt für uns. Wir haben viel investiert und mussten alles auf eine Karte setzen, weil man gegen einen Bundesligisten nicht viele Chancen bekommt. Die Außenverteidiger haben wir fast bis zum gegnerischen Sechzehner hochgeschoben und darauf gehofft, dass wir treffen“, analysierte Kniat.

    Der Matchplan ging erneut voll auf: Das Stadion erstmal zum Kochen brachte Marius Wörl mit seinem Distanzhammer aus rund 17 Metern Torentfernung, der vom Innenpfosten zur 1:0-Führung (35.) in die Maschen prallte. Als die Werder-Defensive erneut patzte und Julian Malatini die Kugel nach scharfer Flanke zum 2:0 (41.) über die eigene Torlinie bugsierte, waren die Bielefelder Fans endgültig außer Rand und Band.

    Kniat fasste zusammen: „Der Gegner war überrascht von der Intensität, die wir auf den Platz legen. Wir haben alle Kilometerfresser auf den Platz gestellt.“

    DSC Arminia Bielefeld: Kersken – Lannert, Felix, Schneider, Oppie – Russo, Corboz, Schreck – Kunze (66. Großer), Kania (55. Uldrikis) (66. Sarenren Bazee), Wörl (90. Grodowski)

    SV Werder Bremen: Zetterer – Malatini (88. Pieper), Stark, Jung – Weiser, Lynen, Stage, Grüll (46. Bittencourt), Köhn (82. Agu) – Silva (46. Burke), Ducksch (30. Njinmah)

    Schiedsrichter: Robert Hartmann

    Tore: 1:0 Wörl (35.), 2:0 Malatini (41. / ET), 2:1 Burke (56.)

    Zuschauer: 26.601 (ausverkauft)

    Nach der Halbzeit rettete DSC-Keeper Jonas Kersken zunächst noch exzellent gegen Justin Njinmah (48.), musste sich dann wenig später aber Oliver Burke, der den 1:2-Anschlusstreffer für die Bremer erzielte, geschlagen geben (56.). Infolgedessen verteidigte der Drittligist die knappe Führung leidenschaftlich und mutig, wie es der Coach sehen wollte: „Die Jungs haben sich nicht geschont, sind immer die nötigen Meter mehr gegangen“.

    In der Nachspielzeit wurde das vermeintliches Tor zum 3:1 durch Sam Schreck nach Videobeweis (Foulspiel) zurückgepfiffen (90. + 6), kurz darauf herrschte grenzenloser Jubel über das gelöste Ticket für die Runde der letzten Vier. Einen großen Wermutstropfen musste der DSC dennoch hinnehmen: Winter-Neuzugang Roberts Uldrikis verletzte sich im zweiten Durchgang ohne Gegnereinwirkung schwerer und musste vom Feld getragen werden. Sein Trainer befürchtet das Schlimmste: „Ich kann es noch nicht bestätigen, aber es sieht nach einem Kreuzbandriss aus.“ Uldrikis kam erst vor wenigen Wochen für 600.000 Euro aus Griechenland von Kallithea.

    Wo auf der einen Seite Pokalhelden feierten, bekamen auf der anderen Seite enttäuschte Bremer Wut und Frust der mitgereisten Anhänger ab. Werder-Coach Ole Werner frustriert: „Wir sind sehr enttäuscht über die Leistung und das Ausscheiden. Besonders über die erste Halbzeit, wo wir es nicht geschafft haben, einen Fuß in die Tür zu bekommen. Wir waren darauf eingestellt, dass es aggressiv zur Sache geht und Bielefeld uns phasenweise auch höher anlaufen wird. Wir haben verspielt, etwas Außergewöhnliches zu erreichen.“

    Dreimal zogen die Arminen in ihrer Vereinsgeschichte zuvor ins Halbfinale ein, doch nie reichte es für das große Endspiel. Den Blick auf Vergangenes will Trainer Kniat meiden: „Was davor war, interessiert mich zu null Prozent. Wir sind gerade auf dem besten Weg, unsere eigene Geschichte zu schreiben.“

    Auf wen die Bielefelder im Halbfinale treffen werden, wird am 2. März im Fußballmuseum Dortmund ausgelost. Mögliche Gegner sind der VfB Stuttgart, Bayern Leverkusen und der Sieger der Partie RB Leipzig gegen VfL Wolfsburg (26. Februar, 20:45 Uhr).



    Source link