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  • Borussia Dortmund in der Dauerkrise: Zerbröselt Hans-Joachim Watzkes Vermächtnis?

    Borussia Dortmund in der Dauerkrise: Zerbröselt Hans-Joachim Watzkes Vermächtnis?


    Borussia Dortmund taumelt ausgerechnet vor dem Abschied von Hans-Joachim Watzke von Krise zu Krise. Auf dem Platz fehlen die “Basics”, Ralf Rangnick attestiert der BVB-Führung eine fehlende Philosophie. Wie schlecht steht es nach 20 Jahren Watzke um den BVB wirklich?

    Von Martin Jahns

    Bei Borussia Dortmund wiederholt sich derzeit Geschichte.

    Mittelmaß in der Bundesliga, eine negative Tordifferenz und eine peinliche Niederlage als Tiefpunkt des Februars. Das ist die aktuelle Situation – und das war die Lage vor genau 20 Jahren im Februar 2005.

    Damals übernahm Hans-Joachim Watzke den Posten als BVB-Geschäftsführer, der BVB stand mit einer Tordifferenz von -4 auf Platz 12 und wurde vom FC Bayern München mit 0:5 abgewatscht. Zwei Dekaden, zwei Meisterschaften und ebenso viele Champions-League-Finals später steht die Borussia nach dem blamablen 0:2 in Bochum und einer Differenz von -1 auf dem elften Platz.

    Ausgerechnet vor Watzkes feststehendem Abschied nach der Saison ist der BVB die vielleicht größte Baustelle der Liga. Sein Vermächtnis droht zu zerbröseln.

    BVB-Mannschaft: Fehlende “Basics” als ewiges Problem

    Denn die aktuelle Situation ist mehr als eine vorübergehende Ergebniskrise: Die uninspirierten Auftritte in der Liga mit fünf Pleiten aus sieben Spielen in diesem Kalenderjahr machen deutlich, dass in der eigentlich hoch veranlagten Mannschaft etwas nicht stimmt.

    Nico Schlotterbeck beklagte nach der Pleite in Bochum die fehlenden “Basics” bei seinem Team, bei dem vermeintliche Leistungsträger wie Julian Brandt, Marcel Sabitzer oder Niklas Süle negativ herausstachen.

    Die Schlagworte “fehlende Mentalität” und “mangelnder Wille” wird die Mannschaft seit Jahren nicht los, weil sie ihnen wie in Bochum immer wieder neues Futter gibt. Der x-te Umbruch auf der Suche nach einer Achse in der Mannschaft scheint auch diesen Sommer unvermeidbar.

    Dabei muss der BVB allerdings diesmal womöglich kleinere Brötchen backen: Die Teilnahme an der Champions League ist in höchster Gefahr.

    “Der BVB hält auch zwei Jahre aus”, beschwichtigte Watzke ein solches Szenario noch vor kurzem: “Dann macht der BVB ein oder zwei Transfers, dann ist wieder alles im Lot.”

    Doch Verkaufskandidaten der Kaliber Erling Haaland oder Jude Bellingham hat der BVB seit 2023 nicht mehr zu bieten.

    Das Wichtigste in Kürze

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    BVB-Trainerbank: Dauerbaustelle statt klarer Spielidee

    Vier Trainer saßen beim BVB binnen der vergangenen 365 Tage auf der Bank. Das gab es in den vorherigen 19 Watzke-Jahren nicht – weder vor noch nach Jürgen Klopp. Und nun legte Niko Kovac mit zwei Niederlagen aus den ersten beiden Ligaspielen den größten BVB-Fehlstart eines Trainers in 40 Jahren hin.

    Die Drehtür auf der Dortmunder Trainerbank und die kopflose Mannschaft bedingen sich gegenseitig. Das kritisierte auch Ralf Rangnick, der selbst als BVB-Kandidat galt, bei “Bild Sport”: “Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.”

    VIDEO: Nach BVB-Pleite: Ex-DFB-Star verspottet Kovac

    Der BVB und die Fans: Eine langsame Entfremdung

    Die Auftritte auf dem Platz haben sich inzwischen auch auf das Verhältnis zu den eigenen Fans niedergeschlagen.

    In Bochum traute sich die Mannschaft nach Schlusspfiff nur bis an die Strafraumkante, um den mitgereisten Fans gegenüberzustehen. Schon während der Partie zoffte sich Jamie Gittens bei seiner Auswechslung mit den eigenen Anhängern.

    Der Vertrauensvorschuss bei den Fans aus den Klopp-Jahren oder nach der bitter verlorenen Meisterschaft 2023 scheint inzwischen endgültig aufgebraucht.

    Dazu kamen zuletzt auch Unmutsbekundungen über Entscheidungen der Verantwortlichen wie beim Sponsoring-Deal mit Rüstungskonzern Rheinmetall.

    VIDEO: Ärger um Gittens? Kovac erklärt Wechsel-Disput

    BVB-Klubführung: Machtkämpfe im Schatten der Krise

    Inmitten der sportlichen Krise tobte zuletzt ein heftiger Machtkampf in der Führungsriege. Am Ende sprach Watzkes designierter Nachfolger Lars Ricken ein Machtwort und entließ Sven Mislintat, den ehemaligen Technischen Direktor, der vor nicht einmal einem Jahr zum BVB zurückgekehrt war und mehr Einfluss auf Transfers anstrebte.

    Der Schritt zeigte auch, wie uneins sich die Führungsriege kurz vor Watzkes Abschied im Hinblick auf die sportliche Ausrichtung zu sein scheint.

    Reden beim BVB zu viele Köpfe mit? Das zumindest bemängelte auch Rangnick, der an die goldenen Klopp-Zeiten erinnerte: “Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp.”

    Damals sei der BVB “tatsächlich eine Marke” gewesen. Mittlerweile sehe das nicht mehr so aus: “Man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.”

    Gelingt der Turnaround?

    Immerhin, wie auch vor 20 Jahren hat der BVB auch jetzt noch Zeit, die von Schlotterbeck befürchtete “Horrorsaison” zu retten und damit auch die Zukunftsperspektiven zu verbessern. Damals beendete der Klub unter Trainer Bert van Marwijk die Saison letztlich auf dem siebten Platz. Diesmal ist durchaus noch mehr drin, wenn die Mannschaft zurück in die Spur findet.

    Nach dem 3:0 bei Sporting Lissabon steht der BVB schon mit einem Bein im Achtelfinale der Champions League. Dazu ist der Rückstand auf einen Champions-League-Platz in der Bundesliga trotz der Krise mit acht Punkten weiterhin nicht uneinholbar.

    Und auch perspektivisch steht der BVB wie von Watzke angesprochen deutlich besser da als zu seinen Anfangsjahren. In der jüngsten Deloitte-Studie der umsatzstärksten Klubs der Welt belegte der BVB Rang elf. Die Teilnahme an der Klub-WM diesen Sommer wird weitere Millionen in die Kasse spülen.

    Zumindest die Rahmenbedingungen beim BVB hinterlässt Watzke auf Top-Niveau. Nun müssen Führungsriege, Mannschaft und Trainer daraus wieder etwas machen.



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  • Dortmund in der Krise: Rangnicks fundamentale Kritik an der Führung des BVB

    Dortmund in der Krise: Rangnicks fundamentale Kritik an der Führung des BVB


    Ralf Rangnick hätte in diesem Winter auch Trainer von Borussia Dortmund werden können. Er entscheidet sich anders. Aus gewichtigen Gründen, wie er nun verrät. Die Krise des Klubs hat für ihn einen langen Vorlauf.

    Ralf Rangnick hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Klubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovac selbst ein Trainerkandidat beim BVB gewesen und sagte in der Sonntags-Sendung „Bild Sport“ bei WELT im TV: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“

    Der 66 Jahre alte Rangnick sagte in den vergangenen Monaten sowohl Borussia Dortmund als auch dem FC Bayern München ab, um in Österreich zu bleiben. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    „Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick. „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“

    Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer, seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“

    Schlechtester Liga-Start für BVB-Trainer seit 41 Jahren

    Auch Fußball-Experte Dietmar Hamann hat die BVB-Profis angesichts der nächsten Enttäuschung schwer kritisiert und personelle Konsequenzen gefordert. „Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen“, sagte der frühere Nationalspieler nach dem 0:2 beim VfL Bochum als Sky-Experte: „Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“

    Als Tabellenelfter hat der BVB bereits acht Punkte Rückstand auf den angestrebten Champions-League-Platz. Auch der Wechsel von Trainer Nuri Sahin zu Niko Kovac hat bislang keine Besserung gebracht, auch wenn die Dortmunder in der Champions League vor dem Einzug ins Achtelfinale stehen.

    Hamann kritisierte besonders Julian Brandt und attestierte dem 28-Jährige eine „unterirdische“ Leistung. „Der ist jetzt Ende 20, ewig im Verein und einer der Spieler, an denen du dich aufrichten musst“, sagte Hamann. „Du musst irgendwann mal den Spielern wie Brandt oder Marcel Sabitzer sagen: ,Es ist genug‘ und diese Spieler ersetzen. Es geht nicht anders.“

    Für Kovac war es die zweite Niederlage im zweiten Ligaspiel als BVB-Trainer. Die ersten beiden Bundesliga-Partien als Coach der Dortmunder verlor zuletzt Timo Konietzka im August 1984.

    Hamann sieht für die Westfalen die Notwendigkeit, den Kader deutlich zu verändern. „Wenn es nicht geht und wenn keine Besserung in Sicht ist, musst du irgendwann mal einen Schnitt machen“, sagte der 51-Jährige. „Vor dieser Entscheidung stehen sie jetzt bei sechs bis acht Spielern. Das mag teuer werden, vor allem wenn du nicht in die Champions League kommst. Aber mit der Truppe, so wie die zusammengestellt ist, ist Hopfen und Malz verloren.“

    pk



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  • Der schrumpfende Riese Borussia Dortmund

    Der schrumpfende Riese Borussia Dortmund


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    Kaum noch zum Hinsehen: Niko Kovac.
    Kaum noch zum Hinsehen: Niko Kovac. © dpa

    Bei Borussia Dortmund steht das internationale Geschäft in Gänze jetzt in Gefahr. Spieler und Offizielle verweigern unsouverän Gang zu den schreibenden Medien. Von Christian Müller

    Wenn man wie Trainer Niko Kovac relativ frisch dabei ist bei Borussia Dortmund, dann hilft das offenbar, sich den Dingen unaufgeregt zu nähern. „Wir werden nicht die Nerven verlieren, sondern das alles sachlich wie bisher auch machen“, sagte der Kroate nach der 0:2 (0:2)-Niederlage im Revierderby beim VfL Bochum zu möglichen Maßnahmen, die für den BVB und seine Spieler aus diesem neuerlichen Rückschlag folgen könnten.

    Kovac ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verlor. Sein Team hat nun acht Punkte Rückstand auf das Minimalziel Rang vier und die damit verbundene erneute Champions-League-Teilnahme. „Wir können die Situation schon einschätzen. Wir sind Elfter – weit weg von dem, wo wir hin wollen. Aber wir müssen jetzt auch gar nicht nach oben schauen. Wir müssen zusehen, dass wir erst einmal wieder Spiele in der Bundesliga gewinnen“, führte Kovac aus – und malte zur Einordnung der Schmach von Bochum ein Bild: „Das ist unsere Hausarbeit. Champions League ist nur die Sahne auf der Torte.“

    Die Dinge wiederholen sich in für den BVB unschöner Regelmäßigkeit. Groß war die Hoffnung bei Schwarz-Gelb nach dem 3:0-Erfolg in Lissabon im Playoff-Hinspiel der Champions League gewesen, dass dies so etwas wie das endgültige Signal für eine nachhaltige Trendumkehr in dieser bislang so verkorksten Saison werden würde. Es kam anders – wieder einmal. Der hochgradig abstiegsgefährdete VfL Bochum profitierte zwar von Dortmunder Fehlern, war der Borussia aber vor allem körperlich und kämpferisch deutlich voraus – und im zweiten Durchgang einem eigenen dritten Treffer näher als die Gäste dem Anschlusstor.

    Die fünfte Bundesliganiederlage im siebten Spiel des Jahres verdarb dann auch hinter den Kulissen offenbar massiv die Stimmung. Jedenfalls blieben die Dortmunder Profis, nachdem sie die dringlichsten Wünsche der TV-Partner erfüllt hatten, der Interviewzone in Bochum fern. Auch Sport-Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Sebastian Kehl schwiegen diesmal.

    Menschlich kann man dieses Vorgehen durchaus nachvollziehbar finden. Denn wer hat schon Spaß daran, die offenkundigen sportlichen Unzulänglichkeiten des eigenen Teams in immer kürzer werdender Taktung wiederkehrend zu erklären – zumal sich die Fragen in Teilen gewiss genauso ähneln wie die schwachen Leistungen. Irgendwann ist jeder Erklärungsansatz ausgeleuchtet, jeder Appell ausgesprochen, jedes Plädoyer gehalten, jedes Krisensymptom beschrieben. Irgendwann fällt einem wohl nichts mehr ein, was noch Erkenntnisgewinn versprechen könnte. Und doch wirkt das weitgehende Dortmunder Schweigen ähnlich unsouverän wie zuvor die Darbietung auf dem Platz.

    Schwere Prüfungen

    Es erhärtet sich der Eindruck, dass der BVB derzeit weniger ein schlafender als ein schrumpfender Riese ist. Regelmäßig wird er von vermeintlich schwächeren Teams mit ähnlichen Mitteln geschlagen. Zu oft hat Schwarz-Gelb weder körperlich noch spielerisch ausreichend dagegen zu setzen.

    Spätestens seit Bochum ist die Gefahr real, nicht nur die Champions League, sondern das internationale Geschäft in Gänze zu verpassen. Zumal die ganz schweren Prüfungen noch kommen. Das Achtelfinale in der Königsklasse mag nach dem Höhepunkt von Lissabon so gut wie gebucht sein. Doch in der Liga folgen die harten Auswärtsspiele in Leipzig, München und Leverkusen.



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  • Der Sport-Tag: Rangnick knöpft sich die BVB-Bosse vor

    Der Sport-Tag: Rangnick knöpft sich die BVB-Bosse vor



    Der Sport-Tag

    Rangnick knöpft sich die BVB-Bosse vor

    Ralf Rangnick hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Klubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovač selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei Bild Sport: “Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.”

    FCB und BVB wollten Rangnick, der jedoch den ÖFB bevorzugt. FCB und BVB wollten Rangnick, der jedoch den ÖFB bevorzugt.

    FCB und BVB wollten Rangnick, der jedoch den ÖFB bevorzugt.

    (Foto: picture alliance / MAX SLOVENCIK / APA / picturedesk.com)

    Der 66 Jahre alte Rangnick sagte in den vergangenen Monaten sowohl Borussia Dortmund als auch dem FC Bayern München ab, um in Österreich zu bleiben. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    “Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp”, sagte Rangnick. “Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen.” Inzwischen aber “haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.”



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  • Der 1. FC Union Berlin und das leidige Thema Viererkette

    Der 1. FC Union Berlin und das leidige Thema Viererkette


    In der Erinnerung bleiben Urs Fischer und die Dreierkette beim 1. FC Union Berlin untrennbar miteinander verbunden. Die Realität sah allerdings gar nicht so eindeutig aus. Der Schweizer kam als Verfechter einer Viererkette nach Köpenick, führte den Klub mit dieser Formation in die Bundesliga und setzte erst nach 45 Pflichtspielen, im Oktober 2019, erstmals auf drei Innenverteidiger.

    Später sprach er einige Male davon, die Mannschaft taktisch wieder flexibler aufstellen zu wollen, und ließ die Viererkette in Training oder Testspielen einüben. Letztlich kam er von der Dreierkette aber nicht mehr weg.

    Es wird immer mal wieder den Switch zwischen Dreier- und Viererkette geben.

    Steffen Baumgart

    Auch fast anderthalb Jahre nach der Trennung vom erfolgreichsten Trainer der Vereinsgeschichte ist dieses taktische Erbe noch klar zu erkennen. Steffen Baumgart ist ebenfalls als klarer Anhänger der Viererkette nach Berlin gekommen, doch ohne Kompromisse und Zwischenschritte geht es nicht, das hat der 53-Jährige schnell gemerkt – und das hat auch die 1:2-Heimniederlage am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach gezeigt.

    In der ersten Hälfte bekam Union mit Viererkette im Spiel gegen den Ball kaum Zugriff und offenbarte defensiv in einigen Situationen entscheidende Schwächen. Beim 0:1 stimmte die Zuordnung nicht und so fühlte sich niemand für den aufgerückten Linksverteidiger Lukas Ullrich zuständig. Vor dem 0:2 fehlte die Absicherung für den aufgerückten Robert Skov, so geriet Diogo Leite in eine Unterzahlsituation, die Gladbach clever ausspielte. „In der ersten Hälfte hat Gladbach gut erkannt, wo unsere Löcher sind“, sagte Baumgart.

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    Baumgart nerven die ständigen Fragen nach der Abwehrformation

    In der Halbzeit wechselte Unions Trainer mit Leopold Querfeld einen weiteren Innenverteidiger ein, stellte auf Dreierkette um – und die Berliner drückten den Gegner knapp 25 Minuten lang wie im Powerplay in den Strafraum. „Mit der Umstellung auf Dreierkette haben wir mehr Zugriff und auch viele gute Aktionen nach vorne gehabt“, sagte Baumgart. „Mit einem Quäntchen Glück wäre mehr möglich gewesen.“

    Steffen Baumgart muss bei seinen taktischen Vorstellungen Kompromisse machen.

    © imago/O. Behrendt

    Erst als Gladbach durch die Einwechslung von Fischers früherem Abwehrchef Marvin Friedrich ebenfalls auf Dreierkette umstellte, konnten sich die Gäste wieder etwas befreien. So rettete die Borussia einen insgesamt verdienten Sieg über die Zeit.

    Baumgart sah sich nach dem Spiel mal wieder mit Fragen nach der Abwehrformation konfrontiert. Diese sind ein ständiger Begleiter in seinen nun anderthalb Monaten in Köpenick. Der Trainer startete mit der klaren Ansage, dass er auf eine Viererkette setzen wird, kehrte nach zwei enttäuschenden Leistungen gegen Heidenheim und Augsburg aber zum altbewährten System zurück.

    Nach dem 0:3 in St. Pauli setzte er, auch bedingt durch den Ausfall von Kevin Vogt und Leopold Querfeld, wieder auf Viererkette. Gegen Leipzig und Hoffenheim überzeugte die Mannschaft, holte vier Punkte und blieb ohne Gegentor.



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  • Spielplan und Termine der 62. Spielzeit

    Spielplan und Termine der 62. Spielzeit


    Kaum hatte Bayer Leverkusen die Bundesliga-Saison 2023/24 als Meister beendet, durften die Fußball-Fans sich schon auf die nächste Spielzeit freuen. Die Saison Bundesliga-Saison 24/25 trägt die Ordnungsnummer 62. Man darf gespannt sein, ob Leverkusen die Titelverteidigung gelingen wird oder sich der FC Bayern doch berappelt – Zeit genug wäre ja bis zum Mai 2025. Wir haben vorab alle relevanten Infos für Sie. Wann war der Saisonstart? Welches sind die wichtigsten Fakten und Termine? Von wann bis wann läuft die Bundesliga-Saison 2024/25? Bleiben Sie bei uns, wir haben die Antworten.

    Fußball-Bundesliga 24/25: Wann war der Beginn?

    Die 62. Spielzeit der Fußball-Bundesliga startete am Freitag, 23. August 2024. Kurz vor dem Bundesliga-Start gab es noch den Supercup 2024 live im TV und Stream zu sehen. Leverkusen traf als Meister und DFB-Pokal-Gewinner auf die Vizemeister aus Stuttgart. Das Spiel ging 4:3 (nach Elfmeterschießen) für Leverkusen aus.

    Fußball-Bundesliga 2024/25: Spielplan und Termine

    Die DFL hat den Rahmenspielplan der Saison 24/25 bereits im Oktober 2023 veröffentlicht. Der komplette Spielplan liegt mittlerweile auch vor. Hier ist er.

    Vor der Bundesliga startete die Fußballsaison jährlich mit dem DFL-Supercup, bei dem der deutsche Meister und der DFB-Pokal-Sieger aufeinandertreffen – dieses Jahr war das am 17. August. Der Start der 2. Bundesliga lag übrigens drei Wochen vor dem der Königsklasse, also am 2. August 2024.

    Hier kommen die wichtigsten Eckdaten der Saison 2024/25 auf einen Blick:

    • 1. – 15. Spieltag: 23. August bis 22. Dezember 2024
    • Winterpause: 23. Dezember 2024 bis 9. Januar 2025
    • 16. – 34. Spieltag: 10. Januar bis 17. Mai 2025
    • Relegation: 22./ 23. Mai und 26./27. Mai 2025

    Die 18 Teams der Fußball Bundesliga-Saison 2024/25

    Für die Bundesliga 2024/25 haben sich folgende 18 Mannschaften qualifiziert:

    • Bayer 04 Leverkusen (M)
    • VfB Stuttgart
    • FC Bayern München
    • RB Leipzig
    • Borussia Dortmund
    • Eintracht Frankfurt
    • TSG 1899 Hoffenheim
    • 1. FC Heidenheim
    • Werder Bremen
    • SC Freiburg
    • FC Augsburg
    • VfL Wolfsburg
    • 1. FSV Mainz 05
    • Borussia Mönchengladbach
    • 1. FC Union Berlin
    • VfL Bochum
    • FC Sankt Pauli
    • Holstein Kiel

    Im Vergleich zur Bundesliga-Saison 2023/24 gab es folgende Veränderungen:

    • Der Meister und der Vize-Meister der 2. Bundesliga 2023/24 sind in die 1. Bundesliga aufgestiegen: Das sind Holstein Kiel und der FC Sankt Pauli
    • Im Gegenzug sind die beiden Tabellenletzten aus der Saison 2023/24 in die 2. Bundesliga abgestiegen: Das sind der 1. FC Köln und Darmstadt 98
    • VfL Bochum konnte sich in der Relegation gegen Fortuna Düsseldorf beweisen und bleibt damit erstklassig

    Tabelle der Bundesliga 2023/2024: Ergebnisse und Qualifikationen

    Im Lauf einer Bundesliga-Saison steht natürlich vor allem das Rennen um die deutsche Meisterschale im Fokus. Aber auch der Abstiegskampf und die Qualifizierung für die europäischen Wettbewerbe sind für die Fans spannende Ereignisse. Die folgende Übersicht zeigt Ihnen, welche Konsequenzen die jeweiligen Platzierungen haben:

    • 1. Tabellenplatz: Deutscher Meister, Meisterschale und Qualifikation für die Champions League 2025/2026
    • 2. bis 4. Tabellenplatz: Qualifikation für die Champions League 2025/2026
    • 5. und 6. Tabellenplatz: Qualifikation für die Europa League 2025/2026
    • 7. Tabellenplatz: Teilnahme an den Play-Offs zur Conference League 2025/2026
    • 16. Tabellenplatz: Relegation
    • 17. und 18. Tabellenplatz: Abstieg in die 2. Bundesliga 2025/2026



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  • Borussia Dortmund: Julian Brandt als Sinnbild der Krise

    Borussia Dortmund: Julian Brandt als Sinnbild der Krise


    An Julian Brandt scheiden sich im deutschen Fußball die Geister. Für die einen ist er ein Ausnahmespieler, für die anderen ein Schönwetterprofi, der zu oft abtaucht. Wo liegt die Wahrheit? Wir blicken auf die Zahlen.

    Von Chris Lugert

    Möchte man die aktuelle Debatte um Julian Brandt verstehen, genügt ein Blick auf die letzte Aktion im Bundesliga-Heimspiel von Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart am 21. Spieltag.

    Der BVB liegt mit 1:2 hinten, bekommt in der absoluten Endphase der Nachspielzeit aber noch einmal einen Freistoß aus aussichtsreicher Position. Die Stuttgarter stellen nur einen Mann in die Mauer.

    Brandt legt sich den Ball zurecht und kann aus halblinker Position entweder selbst den Torschuss versuchen oder eine Flanke in den Strafraum schlagen. Der 28-Jährige will offenbar flanken – und jagt den Ball weit ins Toraus.

    Am generellen Talent von Julian Brandt gibt es im deutschen Fußball nur wenige Zweifel. Doch erzeugt der Mittelfeldspieler zu selten den Eindruck, ein Unterschiedsspieler sein zu können – vor allem, wenn es für sein Team nicht läuft.

    Stattdessen hat sich Brandt inzwischen den Ruf eingehandelt, zu oft abzutauchen, wenn es darauf ankommt. Zudem mangele es ihm an Führungsqualitäten, die ein erfahrener Spieler wie er einbringen müsse, lautet dien Kritik.

    Das Wichtigste in Kürze

    Nach der 0:2-Niederlage beim VfL Bochum entbrannte die Diskussion neu. “Sky”-Experte Dietmar Hamann kritisierte Brandts Leistung als “unterirdisch” und legte dem BVB nahe, den Spieler zu verkaufen.

    Brandt auf einer Stufe mit Musiala und Wirtz?

    BVB-Trainer Niko Kovac hingegen hält große Stücke auf Brandt. “Wir sind uns alle glaube ich einig, dass Jule neben Wirtz und Musiala in diese Range dazugehört”, hob er ihn auf eine Stufe mit den beiden deutschen Ausnahmespielern.

    Im vergangenen November erhielt Brandt nach einjähriger Abstinenz wieder eine Einladung von Bundestrainer Julian Nagelsmann, der in Brandts Qualitäten ganz offensichtlich auch einen Mehrwert sieht.

    Was aber sagen die Zahlen in der Bundesliga, gerade im Vergleich der drei Offensivkräfte?

    Statistisch ist Brandt ein essenzieller Faktor für den BVB. Er kreiert pro 90 Minuten Einsatzzeit in der Liga etwas mehr als eine halbe Großchance – klarer Bestwert bei Dortmund. Damit befindet er sich im Ligavergleich in den Top-15 und sogar vor Musiala.

    Brandt liegt in dieser Kategorie gleichauf mit Kevin Stöger von Borussia Mönchengladbach, allerdings ein gutes Stück hinter Wirtz, der auf fast 0,7 kreierte Großchancen pro 90 Minuten kommt. An der Spitze steht Bayerns Michael Olise.

    Ganz vorne mit dabei ist Brandt auch bei den Torschussvorlagen. Pro 90 Minuten legt er knapp 2,4 Schüsse auf – damit lässt er sowohl Wirtz als auch Musiala hinter sich. Der BVB-Profi ist also sehr wohl präsent und Dreh- und Angelpunkt seines Teams.

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    BVB: Ärger um Gittens? Kovac erklärt Wechsel-Disput

    Was Musiala und Wirtz aber so besonders macht, ist ihre Stärke in den Eins-gegen-eins-Duellen. Beide suchen häufig das Dribbling und gewinnen jeweils auch prozentual mehr als die Hälfte der Duelle.

    Da kann Brandt nicht mithalten. Er ist kein Spielertyp, der oft ins Dribbling geht – und wenn doch, dann gewinnt er weniger als 40 Prozent der Duelle. Dieses fehlende Spektakel-Element kann dazu beitragen, den Eindruck entstehen zu lassen, er sei phlegmatisch.

    Brandt in anderer Rolle beim BVB

    Allerdings interpretiert Brandt seine Rolle anders und ist auch in ein anderes Offensivkonstrukt eingebunden. Der BVB agiert traditionell mit schnellen, wendigen Flügelspielern, die über Außen mit Tempo die direkten Duelle und den Abschluss suchen.

    Damit ist Brandt in dieser Rolle gar nicht gefordert. Er ist eher ein klassischer Zehner der älteren Schule, der das Spiel lenkt und seine Mitspieler in Szene setzt. In der laufenden Saison kommt er wettbewerbsübergreifend erst auf vier Tore, aber bereits zehn Assists.

    Wirtz und Musiala hingegen haben andere Rollen. Bayer Leverkusen agiert ohne klassische Außenstürmer, Jeremie Frimpong und Alejandro Grimaldo sind Schienenspieler mit anderen Aufgaben. Dadurch ist Wirtz automatisch mehr in der Verantwortung, den direkten Abschluss und daher auch die Dribblings zu forcieren.

    Musiala durchlief in England eine ganz andere Ausbildung, die von jeher mehr Fokus auf die individuelle Ausbildung und nicht so sehr auf den taktischen Aspekt legt. Zwar spielen die Bayern eine ähnliche Grundordnung wie der BVB, dennoch ist Musiala trotz ähnlicher Position ein ganz anderer Spielertyp als Brandt.

    Fairness-Tabelle: BVB sind die Raubeine der Bundesliga – das Ranking

    <strong>BVB auf Platz 18: Die Bundesliga-Fairness-Tabelle 2024/25</strong><br><em>Dortmund ist neues Tabellen-Schlusslicht - im Fairness-Ranking. Schuld  daran ist die Rote Karte für Julian Ryerson (Mi.) zuletzt gegen Stuttgart. <strong>ran</strong> zeigt die Fairness-Tabelle der bisherigen Bundesliga-Saison 2024/25. (Stand: 11. Februar 2025, Quelle: transfermarkt.de, Anmerkung zur Punktebewertung: Gelbe Karte= 1 Punkt, Gelb-Rote Karte = 3 Punkte, Rote Karte = 5 Punkte)</em>

    © imago

    BVB auf Platz 18: Die Bundesliga-Fairness-Tabelle 2024/25
    Dortmund ist neues Tabellen-Schlusslicht – im Fairness-Ranking. Schuld  daran ist die Rote Karte für Julian Ryerson (Mi.) zuletzt gegen Stuttgart. ran zeigt die Fairness-Tabelle der bisherigen Bundesliga-Saison 2024/25. (Stand: 11. Februar 2025, Quelle: transfermarkt.de, Anmerkung zur Punktebewertung: Gelbe Karte= 1 Punkt, Gelb-Rote Karte = 3 Punkte, Rote Karte = 5 Punkte)

    <strong>Platz 18: Borussia Dortmund</strong><br>Punkte: 69<br>Gelbe Karten: 45<br>Gelb-Rote Karten: 3<br>Rote Karten: 3

    © IMAGO/Sven Simon

    Platz 18: Borussia Dortmund
    Punkte: 69
    Gelbe Karten: 45
    Gelb-Rote Karten: 3
    Rote Karten: 3

    <strong>Platz 17: VfL Wolfsburg</strong><br>Punkte: 65<br>Gelbe Karten: 55<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 2

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    Platz 17: VfL Wolfsburg
    Punkte: 65
    Gelbe Karten: 55
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 2

    <strong>Platz 16: FC Augsburg</strong><br>Punkte: 62<br>Gelbe Karten: 54<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 1

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    Platz 16: FC Augsburg
    Punkte: 62
    Gelbe Karten: 54
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 15: 1. FC Union Berlin</strong><br>Punkte: 59<br>Gelbe Karten: 54<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 1

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    Platz 15: 1. FC Union Berlin
    Punkte: 59
    Gelbe Karten: 54
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 13: Holstein Kiel</strong><br>Punkte: 55<br>Gelbe Karten: 44<br>Gelb-Rote Karten: 2<br>Rote Karten: 1

    © 2025 Getty Images

    Platz 13: Holstein Kiel
    Punkte: 55
    Gelbe Karten: 44
    Gelb-Rote Karten: 2
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 13: 1. FSV Mainz 05</strong><br>Punkte: 55<br>Gelbe Karten: 44<br>Gelb-Rote Karten: 2<br>Rote Karten: 1

    © IMAGO/Pressefoto Baumann

    Platz 13: 1. FSV Mainz 05
    Punkte: 55
    Gelbe Karten: 44
    Gelb-Rote Karten: 2
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 12: SV Werder Bremen</strong><br>Punkte: 54<br>Gelbe Karten: 40<br>Gelb-Rote Karten: 3<br>Rote Karten: 1

    © 2025 Getty Images

    Platz 12: SV Werder Bremen
    Punkte: 54
    Gelbe Karten: 40
    Gelb-Rote Karten: 3
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 11: RB Leipzig</strong><br>Punkte: 53<br>Gelbe Karten: 37<br>Gelb-Rote Karten: 2<br>Rote Karten: 2

    © 2025 Getty Images

    Platz 11: RB Leipzig
    Punkte: 53
    Gelbe Karten: 37
    Gelb-Rote Karten: 2
    Rote Karten: 2

    <strong>Platz 9: VfL Bochum</strong><br>Punkte: 47<br>Gelbe Karten: 42<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 1

    © IMAGO/Sven Simon

    Platz 9: VfL Bochum
    Punkte: 47
    Gelbe Karten: 42
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 9: 1899 Hoffenheim</strong><br>Punkte: 47<br>Gelbe Karten: 42<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 1

    © IMAGO/Steinsiek.ch

    Platz 9: 1899 Hoffenheim
    Punkte: 47
    Gelbe Karten: 42
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 7: 1. FC Heidenheim</strong><br>Punkte: 45<br>Gelbe Karten: 40<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 1

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    Platz 7: 1. FC Heidenheim
    Punkte: 45
    Gelbe Karten: 40
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 7: VfB Stuttgart</strong><br>Punkte: 45<br>Gelbe Karten: 42<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 0

    © IMAGO/Eibner

    Platz 7: VfB Stuttgart
    Punkte: 45
    Gelbe Karten: 42
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 0

    <strong>Platz 6: SC Freiburg</strong><br>Punkte: 41<br>Gelbe Karten: 33<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 1

    © 2024 Getty Images

    Platz 6: SC Freiburg
    Punkte: 41
    Gelbe Karten: 33
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 5: Bayer Leverkusen</strong><br>Punkte: 38<br>Gelbe Karten: 35<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 0

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    Platz 5: Bayer Leverkusen
    Punkte: 38
    Gelbe Karten: 35
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 0

    <strong>Platz 4: FC St. Pauli</strong><br>Punkte: 37<br>Gelbe Karten: 32<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 1

    © IMAGO/Eibner

    Platz 4: FC St. Pauli
    Punkte: 37
    Gelbe Karten: 32
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 3: Borussia Mönchengladbach</strong><br>Punkte: 36<br>Gelbe Karten: 33<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 0

    © IMAGO/Jan Huebner

    Platz 3: Borussia Mönchengladbach
    Punkte: 36
    Gelbe Karten: 33
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 0

    <strong>Platz 2: Eintracht Frankfurt</strong><br>Punkte: 34<br>Gelbe Karten: 31<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 0

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    Platz 2: Eintracht Frankfurt
    Punkte: 34
    Gelbe Karten: 31
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 0

    <strong>Platz 1: FC Bayern München</strong><br>Punkte: 31<br>Gelbe Karten: 31<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 0

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    Platz 1: FC Bayern München
    Punkte: 31
    Gelbe Karten: 31
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 0

    Was Brandt allerdings tatsächlich abgeht und in Spielen häufig zu beobachten ist, ist seine defensive Zurückhaltung, um nicht zu sagen: Abwesenheit. Nun ist der Zweikampf keine Kompetenz, an der überragende Offensivspieler zuvorderst gemessen werden.

    Brandt defensiv zu schwach

    Gerade in einer Debatte hinsichtlich Mentalität und Einsatz, wie sie beim BVB aktuell geführt wird, kann er aber zumindest ein Hinweis sein. Und der ist bei Brandt extrem. Weniger als 40 Prozent seiner Zweikämpfe gewinnt Brandt – ein unterirdischer Wert, auch für einen Zehner.

    Wirtz kommt in dieser Statistik immerhin auf gut 47 Prozent, Musiala sogar auf rund 55 Prozent. Es ist der wohl gravierendste Unterschied, zumal beim BVB seit Wochen und Monaten eben jene fehlenden Basics wie Zweikampfführung angeprangert werden.

    Als Fazit lässt sich deshalb festhalten: In Sachen Kreativität und Spielwitz ist Brandt einer der Topspieler der Bundesliga, der sich auch hinter Musiala und Wirtz teilweise nicht verstecken muss. Insofern hat Kovac durchaus nicht unrecht, zumal Brandt der Treiber der BVB-Offensive ist.

    Doch aufgrund seines Alters und seiner Rolle beim BVB ist er noch in anderen Bereichen gefordert. Als Leader seines Teams, der auf dem Platz vorangeht. Der auch mal Zeichen setzt, wenn es sein muss. Das kann er nicht erfüllen. Weshalb die öffentliche Meinung über ihn manchmal sehr negativ ist – vielleicht zu negativ.



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  • HSV in der 2. Liga: Regensburg gegen Hamburg heute im TV…

    HSV in der 2. Liga: Regensburg gegen Hamburg heute im TV…


    Der HSV will den nächsten Sieg beim Aufsteiger.

    Am Sonntag (13.30 Uhr) ist Hamburg zu Gast bei Regensburg. Mit dem 2:1-Last-Minute-Sieg in Münster haben die Rothosen erstmals seit Mai 2023 wieder auswärts bei einem Aufsteiger gewonnen (1:0 in Sandhausen).

    Kann der HSV jetzt in der Fremde nachlegen? Gute Nachricht: Das Duell gegen Regensburg wird live im TV übertragen.

    2. Bundesliga heute im TV: Wer überträgt Regensburg gegen HSV?

    Die Partie in der 2. Bundesliga zwischen Regensburg und Hamburg wird live und exklusiv bei Pay-TV-Sender Sky und dem kostenpflichtigen Streaminganbieter WOW (Anzeige) übertragen. Anstoß ist um 13.30 Uhr, die Übertragung bei Sky und WOW beginnt um 13 Uhr.

    Sie können die 2. Bundesliga nicht live vor dem TV verfolgen oder haben kein Sky-Abo? Kein Problem! Im BILD-Liveticker können Sie das komplette Spiel zwischen Regensburg und HSV kostenlos verfolgen.



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  • BVB-Risse: Was hinter der Gittens-Wut bei der Auswechslung steckte | Fußball

    BVB-Risse: Was hinter der Gittens-Wut bei der Auswechslung steckte | Fußball


    Auch in Krisen-Zeiten standen die Fans des BVB immer bedingungslos hinter ihrer Mannschaft, lieferten konsequent Support. Auch wenn sie nach teilweise hunderten Kilometern Anreise immer öfter herbe Enttäuschungen verkraften mussten.

    Inzwischen haben sie aber offenbar die Nase voll!

    Nach der peinlichen 0:2-Pleite in Bochum kippte die Stimmung im Auswärtsblock. Bis zum Schluss hatten die Anhänger die Verlierer-Truppe (schon 9 Liga-Niederlagen!) tatsächlich wieder einmal unterstützt. Als die Mannschaft nach Schlusspfiff für einige Sekunden geschlossen in Richtung Kurve ging, flogen den Stars Gegenstände, Becher, Pfiffe und Rufe entgegen. Die Anhänger schickten die Profis per Geste sogar zurück in die Kabine…

    Musiala zur Vertragsverlängerung: „Musste warten, bis Mama aus dem Urlaub zurück ist“

    Teaser-Bild

    Quelle: DFL16.02.2025

    BVB droht die Fan-Eskalation!

    Bisheriger Frust-Höhepunkt: Mitglieder der Szene knöpften sich nach der unterirdischen Leistung in Kiel (2:4) am 14. Januar die Mannschaft vor. Es kam an der Bande zu einem intensiven Gespräch zwischen einem den Stars bekannten Ultra-Vertreter und Kapitän Can, Schlotterbeck, Guirassy sowie Anton.

    Nach der nächsten brutalen Enttäuschung in Bochum scheinen die Risse nun endgültig größer zu werden. Der erste Star wurde schon während des Spiels angegangen…

    Aufgeheizte Stimmung: Dortmunds Auswärtsblock in Bochum

    Aufgeheizte Stimmung: Dortmunds Auswärtsblock in Bochum

    Foto: Getty Images

    Bereits in der 58. Minute kam es zu der Zoff-Szene. Trainer Niko Kovac (53) wechselte Superstar Gittens aus. Der wirkte sichtlich angefressen, musste beim Weg Richtung Bank an der Fan-Kurve vorbei. Dort prasselte die Wut der BVB-Anhänger auf ihn ein. Die TV-Kameras fingen Gittens ein, wie er sich mit dem BVB-Publikum anlegte. Ersatz-Spieler Waldemar Anton holte ihn schließlich weg und der Engländer setzte sich ohne Handschlag mit Kovac („Wir sind alle erwachsen. Wir müssen nicht alle in alles etwas hineininterpretieren“) auf die Bank…

    In Dortmund liegen die Nerven blank!



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  • Borussia Dortmund – Julian Brandt nach Pleite in der Kritik: “Unterirdisch”

    Borussia Dortmund – Julian Brandt nach Pleite in der Kritik: “Unterirdisch”


    BVB-Profi Julian Brandt zeigt bei der Niederlage in Bochum erneut eine schwache Leistung. “Sky”-Experte Dietmar Hamann findet deutliche Worte zum Mittelfeldspieler.

    Durch das in Teilen desolate 0:2 beim VfL Bochum hat sich die Krise bei Borussia Dortmund noch einmal drastisch verschärft. Eines der Gesichter der Krise ist weiterhin Julian Brandt (ran-Note 4), der trotz in Teilen guter Ansätze erneut unterging.

    Für “Sky”-Experte Dietmar Hamann war die Leistung des 28-Jährigen der eine Tropfen, der Fass zum Überlaufen gebracht hat. “Was der Brandt heute gezeigt hat, war unterirdisch. Irgendwann musst du mal sagen: Es ist genug. Dann musst du einen Schnitt machen und die Spieler ersetzen. Es geht nicht anders”, sagte er nach dem Spiel.

    Schon vor dem Spiel war es zwischen Hamann und BVB-Trainer Niko Kovac zu einer Diskussion über Brandt gekommen.

    Auf Hamanns Anmerkung, dass sich gute und schwache Spiele bei Brandt zu oft untergehen, erwiderte Kovac: “Fußball ist nicht nur eine Person. Wenn die Mannschaft gut spielt, ist jeder Einzelne auch gut. Wenn die Mannschaft nicht gut spielt und nicht erfolgreich ist, dann kann man das nicht an einer Person festmachen.”

    Kovac vergleicht Brandt mit Musiala und Wirtz

    Zwar gab der Kroate Hamann recht, dass Brandt als einer der erfahrenen Spieler vorangehen müsse, erklärte aber auch: “Das schafft ein Spieler nicht alleine.”

    Stattdessen stellte er Brandt auf eine Stufe mit den beiden deutschen Ausnahmespielern Jamal Musiala und Florian Wirtz. “Wir sind uns alle glaube ich einig, dass Jule neben Wirtz und Musiala in diese Range dazugehört”, sagte Kovac.

    In der laufenden Saison stand Brandt – abgesehen von einer kurzen Verletzungspause zwischen November und Dezember – fast immer in der Startelf des BVB. Im November hatte ihn Bundestrainer Julian Nagelsmann zudem nach einem Jahr Pause für die Nationalmannschaft berufen.

    Brandt war 2019 von Bayer Leverkusen zu Borussia Dortmund gewechselt.



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