Borussia Dortmund befindet sich derzeit im freien Fall. Die Mannschaft von Neu-Trainer Niko Kovac spielt seit Wochen unter ihren Möglichkeiten, ist von den Champions-League-Rängen aktuell meilenweit entfernt.
Angesichts der jüngsten Dortmunder Verfassung muss der BVB im kommenden Sommer wohl mächtig aufrüsten – und hat dafür offenbar ein absolutes Mega-Juwel ins Visier genommen. Er könnte bei Borussia Dortmund in große Fußstapfen treten!
Borussia Dortmund heiß auf US-Juwel
Julian Hall ist mit gerade einmal 16 Jahren bereits ein fester Bestandteil der New York Red Bulls. In der Mannschaft von Sandro Schwarz kommt Hall in der abgelaufenen Saison auf zwölf Einsätze. Obwohl er diese ausschließlich als Joker absolvierte, gelangen ihm bereits zwei Tore und eine Vorlage. Starke Zahlen des Teenagers, die nun Europas Top-Klubs auf den Plan rufen.
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Wie „El Nacional“ berichtet, soll unter anderem auch Borussia Dortmund ein Auge auf Hall geworfen haben. Das New Yorker Eigengewächs würde beim BVB mit Giovanni Reyna auf einen Landsmann treffen, der ihm den Einstieg sicherlich erleichtern dürfte. Dazu hat Christian Pulisic bereits vor wenigen Jahren bewiesen, dass US-Amerikanern der Durchbruch in Dortmund gelingen kann.
Große Konkurrenz für den BVB
Ein Wechsel ist damit jedoch noch keineswegs in trockenen Tüchern. Die Konkurrenz ist groß: Vor allem der FC Barcelona soll sich derzeit intensiv um die Dienste des 16-Jährigen bemühen. Die Barca-Bosse Joan Laporta und Deco sollen Hall sogar persönlich von einem Wechsel zu den Katalanen überzeugen wollen.
Neben dem BVB und Barcelona sollen jedoch auch Manchester City, Chelsea, Liverpool und RB Leipzig Interesse an dem Youngster zeigen. Angesichts der guten Red-Bull-Verbindungen zwischen Leipzig und New York könnten die Sachsen hier sogar einen entscheidenden Vorteil in der Hinterhand haben.
Borussia Dortmund will im Playoff-Rückspiel gegen Sporting Lissabon den Einzug ins Achtelfinale der Champions League perfekt machen. Das Team von BVB-Trainer Niko Kovac geht nach dem 3:0-Hinspielerfolg in Portugal als klarer Favorit in das Heimspiel an diesem Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN).
Die Dortmunder wollen mit dem möglichen Einzug in die Runde der letzten 16 der Königsklasse auch Selbstvertrauen für die weiteren Aufgaben in der Fußball-Bundesliga schöpfen. Nach der 0:2-Niederlage am Samstag beim VfL Bochum steckt der Revierclub in der heimischen Liga weiter tief in der Krise.
Im Playoff-Topspiel trifft Real Madrid vor den eigenen Fans auf Manchester City. Die Spanier hatten das Hinspiel beim Team von Startrainer Pep Guardiola mit 3:2 gewonnen.
Die Mega-Serie ist gerissen: Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg werden erstmals seit elf Jahren nicht den DFB-Pokal gewinnen. Die Wölfinnen um Alexandra Popp scheiterten am Mittwoch im Viertelfinale mit 0:1 (0:0) bei der TSG Hoffenheim und verloren im Pokal erstmals seit Mitte November 2013. Der Rekordsieger aus Niedersachsen hatte zuvor 52 Partien und zehn Titel in Serie gewonnen.
Ereleta Memeti (52.) traf zum Sieg für die TSG, die erstmals seit 2019 ins Halbfinale einzog. Zuvor war ein eigentlich regulärer Treffer von Hoffenheims Celina Cerci (44.) aberkannt worden. Die Wölfinnen, die in der Liga drei Zähler Rückstand auf die Tabellenspitze aufweisen, stemmten sich nach dem Rückstand gegen die Niederlage – konnten das Ende der Serie aber nicht mehr verhindern.
Der deutsche Meister Bayern München zog dank starker Moral hingegen ins Halbfinale ein. Im Topspiel gegen Bundesliga-Tabellenführer Eintracht Frankfurt siegte die Mannschaft von Trainer Alexander Straus mit 4:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung.Jovana Damnjanovic rettete die Münchnerinnen in der 90. Minute mit dem Ausgleich, in der Verlängerung schossen Glodis Perla Viggosdottirin (93.), Momoko Tanikawa (104.) und Damnjanovic (109.) die Bayern zum Sieg. Ein Eigentor von Nationalspielerin Carolin Simon (79.) hatte den Vorjahresfinalisten zuvor an den Rand des Ausscheidens gebracht.
Auch Werder Bremen zog ins Halbfinale ein. Beim Bundesliga-Vierten Bayer Leverkusen siegten die Bremerinnen etwas überraschend mit 1:0 (1:0). Larissa Mühlhaus (45.) erzielte den entscheidenden Treffer. Zweitligist Hamburger SV zog ebenfalls in die Runde der letzten Vier ein. Die Hanseatinnen besiegten Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach mit 2:0 (1:0). Emilia Hirche (45.) und Vildan Kardesler (68.) trafen zum Sieg.
BVB und Kovac wollen ins Achtelfinale der Königsklasse
Aktualisiert am 19.02.2025 – 03:30 UhrLesedauer: 1 Min.
Borussia Dortmund mit Trainer Niko Kovac trifft im Zwischenrunden-Rückspiel der Champions League auf Sporting Lissabon. (Quelle: Bernd Thissen/dpa/dpa-bilder)
Für Borussia Dortmund geht es gegen Sporting Lissabon um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League. Die Voraussetzungen für das Team Trainer Niko Kovac sind hervorragend.
Die Dortmunder wollen mit dem möglichen Einzug in die Runde der letzten 16 der Königsklasse auch Selbstvertrauen für die weiteren Aufgaben in der Fußball-Bundesliga schöpfen. Nach der 0:2-Niederlage am Samstag beim VfL Bochum steckt der Revierclub in der heimischen Liga weiter tief in der Krise.
Im Playoff-Topspiel trifft Real Madrid vor den eigenen Fans auf Manchester City. Die Spanier hatten das Hinspiel beim Team von Startrainer Pep Guardiola mit 3:2 gewonnen.
Die Reserve von Werder will die Erfolgsserie von drei Siegen bei Lohne ausbauen. Zuletzt spielte der BWL unentschieden – 2:2 gegen den SV Meppen.
Letzte Woche gewann Bremen II gegen Hamburger SV II mit 4:1. Damit liegt der SV Werder Bremen II mit 32 Punkten jetzt im vorderen Teil der Tabelle. Im Hinspiel erlitt die Grün-Weißen eine knappe 3:4-Niederlage gegen den Blau-Weiß Lohne. Springt dieses Mal mehr für Werder II heraus?
Acht Erfolge, sieben Unentschieden sowie sechs Pleiten stehen aktuell für Lohne zu Buche. In den letzten fünf Spielen schaffte der BW Lohne lediglich einen Sieg.
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Für hohen Unterhaltungswert war in den bisherigen Spielen des SV Werder Bremen II stets gesorgt, mehr Tore als die Gäste (50) markierte nämlich niemand in der Regionalliga Nord. Neunmal ging Bremen II bislang komplett leer aus. Hingegen wurde zehnmal aus den Begegnungen der Saison der maximale Ertrag mitgenommen. Hinzu kommen zwei Punkteteilungen. Der Ertrag der letzten Spiele ist grundsolide – neun Punkte aus den letzten fünf Partien holte Werder II.
Vor allem die Offensivabteilung des SV Werder Bremen II muss der BWL in den Griff kriegen. Im Schnitt trifft der Gegner mehr als zweimal pro Spiel. Die Mannschaften liegen auf Schlagdistanz zueinander. Nur einen Punkt beträgt der Abstand in der Tabelle.
Mit dem Blau-Weiß Lohne spielt Bremen II gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe – zumindest lässt der Blick auf die aktuelle Tabellenlage der beiden Mannschaften dies vermuten.
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Die Ausgangslage in der Champions League ist eigentlich bestens, die Stimmung rund um Borussia Dortmund aber auf dem Tiefpunkt. Angesichts der verheerenden Situation in der Bundesliga ist von Festtagslaune vor dem wahrscheinlichen Achtelfinal-Einzug gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/Dazn) nichts zu spüren. Die allgemeine Lage und der Liga-Fehlstart vom neuen Chefcoach Niko Kovac drücken beim Bundesliga-Elften aufs Gemüt.
„Wir müssen schauen, dass wir erstmal wieder Spiele in der Bundesliga gewinnen. Das ist das, was wir brauchen. Das ist die Hausarbeit. Champions League ist nur die Sahne oben auf der Torte“, sagte der mit zwei Niederlagen aus zwei Bundesligaspielen gestartete Kovac vor dem Playoff-Rückspiel gegen den Tabellenführer aus Portugal.
Einen solch bescheidenen Einstand eines BVB-Trainers hatte es zuletzt vor 41 Jahren gegeben: Timo Konietzka musste 1984 nach sieben Niederlagen aus neun Spielen wieder gehen.
16
Jahre ist es her, dass der BVB zuletzt den Europapokal verpasst hat
Zum Glück gibt es für die schwarz-gelbe Seele – zumindest noch – die Champions League. Nach dem 3:0 im Hinspiel vor einer Woche ist das Weiterkommen dort selbst für den taumelnden BVB sehr wahrscheinlich. Auch das Viertelfinale ist angesichts von OSC Lille oder Aston Villa als weiterem Gegner, der am Freitag ausgelost wird, alles andere als ausgeschlossen.
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Wie lange darf der BVB noch in der Champions League ran?
Trotz der günstigen Situation aber herrscht Fatalismus im Revierklub. Der Champions-League-Finalist des Vorjahres bereitet sich längst auf eine nächste Saison ohne Millionen-Einnahmen aus dem internationalen Geschäft vor. Dass die Dortmunder den Wettbewerb gewinnen, darf angesichts des Gesamtzustands der Mannschaft aktuell ausgeschlossen werden.
Und in der Liga liegen die Westfalen nach dem peinlichen 0:2 beim abstiegsbedrohten Reviernachbarn VfL Bochum inzwischen schon sechs Punkte gar hinter einem Conference-League-Platz. Das letzte Mal, dass Dortmund nicht international spielte, war 2009/10. „Wir können die Situation schon einschätzen. Wir sind Elfter – weit weg von wo wir hinwollen. Aber wir müssen jetzt auch gar nicht nach oben schauen“, sagte Kovac.
Wir können die Situation schon einschätzen. Wir sind Elfter – weit weg von wo wir hinwollen.
Niko Kovac, Trainer von Borussia Dortmund
Vor dessen Verpflichtung hatte der aktuelle österreichische Nationaltrainer Ralf Rangnick die BVB-Offerte dankend abgelehnt. „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist“, kritisierte Rangnick nun in der „Sport-Bild“.
Wer muss gehen, wer darf bleiben?
Im Winter wurden dringend benötigte Kaderkorrekturen weitestgehend verpasst. Rund um den BVB wird munter spekuliert, wer den Club im Sommer verlassen muss. Die Liste derer, die bleiben sollten, wird dabei immer kleiner. Sollten die Dortmunder in der kommenden Spielzeit zum ersten Mal seit zehn Jahren nicht mehr in der Champions League dabei sein, wird der Klub nach Aussage von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ein, zwei große Verkäufe tätigen müssen, um die dann fehlenden Millionen-Einnahmen auszugleichen.
Es kommt auf jeden Punkt an. Der VfB (v.l. Finn Jeltsch, Enzo Millot und Fabian Rieder) ist im Kampf um den Europapokal am Sonntag bei der TSG Hoffenheim gefordert. Foto: Pressefoto Baumann/Volker Mueller
Das Gedränge um die internationalen Startplätze ist dicht wie lange nicht. Für die Champions League genügen wohl weniger Punkte als üblich, während für die Europa und Conference League mehr nötig sind. Ein Blick auf die Zahlen – und die Chancen des VfB.
Frust und Zuversicht liegen eng beieinander, wenn sich beim VfB Stuttgart in diesen Tagen der Blick auf die Bundesliga-Tabelle richtet. Auf der einen Seite ist da einiges an Enttäuschung über die verpassten Gelegenheiten im Kampf um die Europapokal-Plätze, die beiden jüngsten 1:2-Heimniederlagen gegen den VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach schmerzen. Auch bei Nick Woltemade. „Es ist natürlich bitter, dass wir diese Chancen nicht genutzt haben“, sagt der Stürmer – weist aber im selben Atemzug und mit gutem Recht darauf hin, dass man ja immer noch mittendrin ist im Gerangel um die reizvollen Ränge: „Wichtig ist, dass wir in der Position sind, immer auf einen Champions-League-Platz zu springen.“
In der Bundesliga pfui, in der Champions League hui. So lief es für den BVB in dieser Saison immer mal wieder. Während international phasenweise gezaubert wurde, folgte in der Liga sofort eine große Enttäuschung.
So war es auch nach dem 3:0-Sieg in dem Playoff-Hinspiel gegen Sporting Lissabon der Fall gewesen. Vor dem Rückspiel warnt BVB-Coach Niko Kovac seine Mannschaft und spricht gleichzeitig auch Klartext.
BVB: Niko Kovac warnt sein Team
Selbst bei einer 3:0-Führung kann viel schiefgehen. Vor dem Playoff-Rückspiel gegen Sporting Lissabon hat der BVB eigentlich gute Karten, um ins Achtelfinale der Champions League einzuziehen. Cheftrainer Niko Kovac warnt vor der Begegnung am Mittwoch (19. Februar, 18.45 Uhr) seine Mannschaft dennoch.
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„Wir haben erst den ersten Teil überstanden und gehen mit vollem Fokus in die Partie“, sagte Kovac. „Das Entscheidende ist, wieder aufzustehen. Das ist die Schwierigkeit. Manchmal braucht man etwas länger, manchmal geht es schneller. Wir brauchen Zusammenhalt in der Mannschaft. Ich bleibe dabei: Unser Kader hat eine große Qualität. Aktuell ist der Kopf der entscheidende Faktor. Da geht es darum, dass man das etwas aufweicht. Es geht nur um Erfolgsmomente im Training und im Spiel.“
Seit Kovac da ist, gab es gleich zwei bittere Pleiten. Beim Debüt gegen den VfB Stuttgart (1:2) und die blamable Niederlage am vergangenen Wochenende beim Bundesliga-Schlusslicht VfL Bochum, als Borussia Dortmund mit 0:2 kein Land im Ruhrstadion sah.
Wie geht Kovac gegen Lissabon vor?
Für Kovac gibt es allerdings keinen Grund, an der Aufstellung gegen Sporting Lissabon etwas zu verändern. „Als Trainer muss man versuchen, den Spielern das Selbstvertrauen zu geben. Es geht darum, dass der Spieler dieses Vertrauen spürt. Wir haben in den drei Spielen nicht viel gewechselt. Wir versuchen schon, gewisse Automatismen reinzubekommen. Als Trainer sehe ich natürlich die Ergebnisse, aber auch die guten Sachen“, so der BVB-Coach.
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Beim Rückspiel kann Kovac wieder auf Ramy Bensebaini und Neuzugang Carney Chukwuemeka setzen, die beide wieder zur Verfügung stehen. Felix Nmecha hingegen wird den Dortmundern weiterhin fehlen und vermutlich erst in mehreren Wochen wieder auf dem Platz stehen können.
Zwei Verträge laufen schon jetzt im Sommer aus, drei weitere Verteidiger stehen vor dem letzten Vertragsjahr. Wie Werder diese Situation in der Defensive aktuell angeht.
Noch bis 2026 in Bremen unter Vertrag: Die Werder-Verteidiger Marco Friedl und Niklas Stark.
Getty Images
Nachdem Niklas Stark an fast allen Interview-Stationen Halt gemacht hatte, waren in der Mixed Zone des Weserstadions nur noch ein paar letzte Diktiergeräte verblieben, die die Worte des Werder-Profis aufzeichneten. Und einer Frage griff der 29-Jährige dabei vorsorglich selbst vor: “Klar, jetzt kommt wieder das Jahr 2025 – das habe ich heute schon fünfmal gehört, glaube ich.”
Worauf Stark bereits mehrfach angesprochen wurde, war offenbar also die recht dürftige Gesamtausbeute des SV Werder Bremen seit dem Jahreswechsel in der Bundesliga: sieben Partien – ein Sieg, zwei Unentschieden, vier Niederlagen. Auch das 1:3 gegen 1899 Hoffenheim reihte sich nun ein in diesen Negativtrend.
Seine Einschätzung gab der Innenverteidiger dann übrigens trotzdem noch ein weiteres Mal ab: “Es gibt immer ein paar Schwankungen in einer Saison, das ist leider normal.” Wichtig sei aktuell “nur, dass man die richtigen Schlüsse da rauszieht”, ergänzte Stark und verwies darauf, dass die Bremer “als Mannschaft zusammenstehen und einfach weiterarbeiten” müssten. Nächste Gelegenheit dazu besteht bereits am Freitagabend in Freiburg …
Jung und Veljkovic spielen um ihre Werder-Zukunft
Am vergangenen Sonntag jedenfalls konnte Stark selbst alle drei Hoffenheimer Gegentreffer nicht entschieden verhindern, den Toren zum 1:1 und 1:2 ging jeweils ein Tunnel voraus: “Es sind zwei ähnliche Situationen: Ich versuche, die Mitte zu schließen und Richtung Ball zu gehen – dann geht der Ball halt zweimal durch die Beine.”
Beim 1:3 entwischte ihm dann noch TSG-Angreifer Gift Orban im Rücken, traf am langen Pfosten: “Muss ich mir noch mal anschauen, ob ich da etwas besser machen kann”, so Stark, “und dann muss ich ehrlich mit mir sein.”
Zur Wahrheit gehörte diesmal allerdings auch, dass seine Nebenmänner in der Bremer Dreierkette, Anthony Jung und der zur Halbzeit ausgewechselte Milos Veljkovic, ebenfalls keine gute Figur abgaben an diesem 22. Spieltag. Dabei spielen beide aktuell auch um eine weitere Zukunft am Osterdeich – ihre Verträge laufen nach jetzigem Stand mit Saisonende aus.
Niemeyer: “Themen werden nicht bis zum letzten Tag liegen bleiben”
Ob es auch darüber hinaus zu einer weiteren Zusammenarbeit kommt, dazu hält sich Peter Niemeyer derzeit bedeckt: “Es ist klar kommuniziert worden, dass wir die Gespräche führen – und da muss man jetzt abwarten, was die nächsten Wochen so bringen. Wir wollen da nicht immer wieder neue Wasserstandsmeldungen abgeben”, sagt der Leiter Profifußball.
Und weiter: “Wir haben gerade die Winter-Transferphase hinter uns gebracht, jetzt kommt die Rückrunde und die Saison läuft noch ein gutes Stück”, so Niemeyer, “aber klar werden die Themen nicht bis zum letzten Tag liegen bleiben”.
Zumal auch die Personalien Stark, Amos Pieper und Marco Friedl eine gewisse planerische Relevanz besitzen, deren Verträge nur ein Jahr länger laufen, bis 2026. Einzig Innenverteidiger Julian Malatini ist längerfristig gebunden. Nicht unwahrscheinlich, dass im Sommer in der Werder-Defensive ein größerer Umbruch zu erwarten ist. Zumal Pieper in dieser Saison bislang nur zu vier Startelfeinsätzen gekommen ist.
Friedl? “Nicht ohne Klarheit ins letzte Vertragsjahr”
Auch mit Kapitän Friedl sind Vertragsgespräche noch nicht konkret angelaufen, es handelt sich bislang um den üblichen Austausch. Was Niemeyer jedoch deutlich macht, ist, “dass wir die Situation im Blick haben. Denn grundsätzlich wollen wir mit dem Kapitän nicht ohne Klarheit ins letzte Vertragsjahr gehen.”
BVB-Trainer Niko Kovac spricht vor dem Playoff-Rückspiel gegen Sporting über Dortmunds Krise und bekennt: „Aktuell ist der Kopf der entscheidende Faktor.“