Schlagwort: BVB

  • Bundesliga, 22. Spieltag – Nach Königsklassen-Gala braucht BVB Sieg in Bochum, Stuttgart trifft auf Wolfsburg

    Bundesliga, 22. Spieltag – Nach Königsklassen-Gala braucht BVB Sieg in Bochum, Stuttgart trifft auf Wolfsburg


    Bundesliga-Konferenz am Samstag! Der BVB braucht nach der Gala in Lissabon dringend einen Auswärtssieg in Bochum. Stuttgart empfängt den VfL Wolfsburg. Gladbach ist bei Union Berlin gefordert. St. Pauli trifft auf den SC Freiburg. Die Spiele im Liveticker.

    VfL Bochum – Borussia Dortmund -:-

    VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg -:-

    Union Berlin – M’gladbach -:-

    St. Pauli – SC Freiburg -:-

    Bundesliga-Konferenz live (15.30 Uhr)

     

    Vorberichte zu VfL Bochum – Borussia Dortmund

    Situation: Beide Clubs laufen ihren Saisonzielen hinterher. Bochum als Schlusslicht fehlt drei Punkte auf die Relegation, sieben zum rettenden Ufer.  Dortmund liegt als 11. sieben Zähler hinter Champions-League-Platz vier.

    Statistik: Die letzte BVB-Niederlage in Bochum liegt 18 Jahre zurück. Allerdings gab es für Schwarzgelb nur sechs Siege in 33 Bundesliga-Gastspielen beim VfL, Bochum gewann elfmal. Die letzten drei Spiele im Ruhrstadion endeten 1:1.

    Personal: Der VfL muss auf Torjäger Boadu, Stammtorhüter Drewes sowie Passlack und Wittek verzichten. Dem  BVB fehlen Bensebaini, Chukwuemeka sowie Ryerson nach seiner Gelb-Roten-Karte.

    Besonderes: Durch den krankheitsbedingten Ausfall von Stammtorhüter Drewes wird Ex-Kölner Horn sein Debüt im Trikot des VfL geben.

    VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg

    Situation: Der VfB hat sich mit dem  DFB-Pokal-Halbfinaleinzug und dem Sieg in Dortmund zurückgemeldet und möchte seine Champions-League-Ambitionen untermauern. Wolfsburg ist seit vier Spielen sieglos, trotzte aber zuletzt Frankfurt und Leverkusen jeweils ein Remis ab.

    Statistik: VfB-Mittelfelddirigent Stiller und Wolfsburgs Stürmer Behrens stehen vor ihrem 100. Bundesliga-Spiel. Hoeneß strebt seinen 50. Pflichtspielsieg mit dem VfB an.

    Personal: Der VfB muss weiter auf Verteidiger Al-Dakhil (Zerrung) verzichten. Undav dürfte nach seiner Erkältung fit sein, Bruun Larsen ist wegen eines Infekts fraglich. Wolfsburg muss auf seinen Kapitän Arnold verzichten. Für ihn dürfte Vranckx zum Einsatz kommen. Zudem ist Maehle gesperrt.

    Besonderes: Der VfB hat erstmals nach der Winterpause keine Englische Woche hinter sich. Die ungewohnten freien Tage sorgten laut Trainer Hoeneß für Frische und neue Energie.

    1. FC Union Berlin – Borussia Mönchengladbach

    Situation: Der 1. FC Union scheint sich nach schwerem Beginn unter dem neuen Coach Baumgart zu stabilisieren und von den Abstiegsrängen zu entfernen. Nach einem Remis folgte zuletzt ein Sieg. Die Gladbacher liegen knapp hinter den internationalen Rängen.

    Statistik: Beide Mannschaften holten in der Rückrunde zwei Siege und ein Remis bei einer Niederlage. Die Borussen sind seit drei Partien ungeschlagen (7 Punkte). Ein Sieg in Berlin und es Gladbach hätte erstmals seit dem Frühjahr 2022 zwei Auswärtsspiele nacheinander gewonnen.

    Personal: Union fehlt unter anderem der gelbgesperrte Routinier Trimmel. Bei den Gästen sind Sander und Elvedi wieder gesund und einsatzbereit.

    Besonderes: Die Gladbacher sind die Kopfballtor-Experten. Keine andere Mannschaft traf öfter, neunmal bis jetzt.

    FC St. Pauli – SC Freiburg

    Situation: Aufsteiger St. Pauli will sich weiter von den Abstiegsplätzen entfernen, Freiburg seinen Europa-League-Platz verteidigen.

    Statistik: Seit 1997 hat Freiburg in der Bundesliga nicht mehr gegen St. Pauli gewonnen. Das 3:0 im Hinspiel war der erste Saisonsieg der Hamburger.

    Personal: Vier Ex-Freiburger (Wagner, Weißhaupt, Boukhalfa, Treu) spielen bei St. Pauli. Leihgabe Wagner ist aber einer von vier verletzten Stammspielern.

    Besonderes: St. Paulis Johannes gegen Freiburgs Maximilian: Am Millerntor kommt es zum Bruderduell der Eggesteins.



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  • Bochum – Dortmund: Tappt der BVB in die Falle? Kovac schwant Böses

    Bochum – Dortmund: Tappt der BVB in die Falle? Kovac schwant Böses


    Es ist natürlich nicht so groß wie das Revierderby mit dem FC Schalke 04. Borussia Dortmund steht am Samstag (15. Februar, 15.30 Uhr) gegen den VfL Bochum dennoch ein heißes Duell bevor.

    Dass es dann auch hitzig werden kann, ist sich Neu-Coach Niko Kovac bewusst. Deshalb warnt er seine Mannschaft davor, nicht in die Falle des VfL Bochums zu tappen. Das Schlusslicht wird im eigenen Stadion vor vollen Tribünen nämlich sicherlich versuchen, Borussia Dortmund zu provozieren. Schließlich jagt der BVB aktuell einen Negativrekord.

    Bochum – Dortmund: Zu viele Platzverweise beim BVB

    In der laufenden Saison hat sich Borussia Dortmund schon sehr oft selbst geschadet. Sechs Platzverweise gab es in der Spielzeit bereits für einen BVB-Spieler. Damit sind die Schwarzgelben letzter in der Fairnesstabelle der Liga. Ein dickes Problem für die Mannschaft von Trainer Niko Kovac, der deshalb vor dem Derby gegen den VfL Bochum warnt.


    Auch interessant: Borussia Dortmund jubelt erstmals unter Kovac! BVB-Coach spricht direkt Klartext


    „Man muss das klar ansprechen. Das haben wir auch getan. Wenn sie in sechs Spielen schon sechs rote Karten haben, dann mindert das die Chancen. Wir müssen morgen mit kühlem Kopf und heißem Herzen spielen. Wir dürfen es nicht dazukommen lassen, dass es zu impulsiv wird, weil das Publikum heiß ist und das wird auch für den Schiedsrichter schwierig“, so der Coach.

    +++ Bochum – Dortmund: Jetzt ist es raus! DFB-Entscheidung gefallen +++

    Kovac weiß auch, dass es ein „sehr kampfgeprägtes Spiel sein wird. Für Bochum kommt das Derby sehr gelegen. Wir müssen die Zweikämpfe führen und annehmen, um am Ende als Sieger vom Platz gehen zu können.“

    Kovac warnt seine Mannschaft

    Auch wenn Borussia Dortmund unter der Woche gegen Sporting Lissabon (3:0) eine starke Leistung zeigte, wird es gegen Schlusslicht Bochum kein Selbstläufer. Schon Top-Klubs wie Bayer Leverkusen (1:1) und RB Leipzig (3:3) konnten im Ruhrstadion des VfL keine drei Punkte einfahren.


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    Die Marschroute von Kovac lautet dennoch: „Wir wollen keinen Schönheitspreis gewinnen, sondern drei Punkte holen. Das ist unser Anspruch.“ Dafür muss der Coach neben dem gesperrten Julian Ryerson auch auf Ramy Bensebaini und Neuzugang Carney Chukwuemueka verzichten.



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  • VfL Bochum – BVB: Startelf-Überraschung von Trainer Niko

    VfL Bochum – BVB: Startelf-Überraschung von Trainer Niko


    1. VfL Bochum – BVB: Startelf-Überraschung von Trainer Niko Kovac?  BILD
    2. Niklas Süle tastet sich bei Borussia Dortmund nach Pause heran  LigaInsider
    3. Kovač entscheidet Kapitänsfrage – und schwärmt von Süle  fussball.news
    4. Letzte Chance Kovac: Spielt dieser BVB-Star um seine Zukunft in Dortmund?  90min DE
    5. Deutschland: Niklas Süle für Niko Kovac ein Kandidat für die WM 2026  fussball-wm.pro



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  • Bundesliga-Konferenz im Liveticker: BVB in Bochum gefordert,

    Bundesliga-Konferenz im Liveticker: BVB in Bochum gefordert,


    VfL Bochum – Borussia Dortmund -:-

    VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg -:-

    Union Berlin – M’gladbach -:-

    St. Pauli – SC Freiburg -:-

    Bundesliga-Konferenz live (15.30 Uhr)

     

    Vorberichte zu VfL Bochum – Borussia Dortmund

    Situation: Beide Clubs laufen ihren Saisonzielen hinterher. Bochum als Schlusslicht fehlt drei Punkte auf die Relegation, sieben zum rettenden Ufer.  Dortmund liegt als 11. sieben Zähler hinter Champions-League-Platz vier.

    Statistik: Die letzte BVB-Niederlage in Bochum liegt 18 Jahre zurück. Allerdings gab es für Schwarzgelb nur sechs Siege in 33 Bundesliga-Gastspielen beim VfL, Bochum gewann elfmal. Die letzten drei Spiele im Ruhrstadion endeten 1:1.

    Personal: Der VfL muss auf Torjäger Boadu, Stammtorhüter Drewes sowie Passlack und Wittek verzichten. Dem  BVB fehlen Bensebaini, Chukwuemeka sowie Ryerson nach seiner Gelb-Roten-Karte.

    Besonderes: Durch den krankheitsbedingten Ausfall von Stammtorhüter Drewes wird Ex-Kölner Horn sein Debüt im Trikot des VfL geben. 

    VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg

    Situation: Der VfB hat sich mit dem  DFB-Pokal-Halbfinaleinzug und dem Sieg in Dortmund zurückgemeldet und möchte seine Champions-League-Ambitionen untermauern. Wolfsburg ist seit vier Spielen sieglos, trotzte aber zuletzt Frankfurt und Leverkusen jeweils ein Remis ab.

    Statistik: VfB-Mittelfelddirigent Stiller und Wolfsburgs Stürmer Behrens stehen vor ihrem 100. Bundesliga-Spiel. Hoeneß strebt seinen 50. Pflichtspielsieg mit dem VfB an.

    Personal: Der VfB muss weiter auf Verteidiger Al-Dakhil (Zerrung) verzichten. Undav dürfte nach seiner Erkältung fit sein, Bruun Larsen ist wegen eines Infekts fraglich. Wolfsburg muss auf seinen Kapitän Arnold verzichten. Für ihn dürfte Vranckx zum Einsatz kommen. Zudem ist Maehle gesperrt.

    Besonderes: Der VfB hat erstmals nach der Winterpause keine Englische Woche hinter sich. Die ungewohnten freien Tage sorgten laut Trainer Hoeneß für Frische und neue Energie.

    1. FC Union Berlin – Borussia Mönchengladbach

    Situation: Der 1. FC Union scheint sich nach schwerem Beginn unter dem neuen Coach Baumgart zu stabilisieren und von den Abstiegsrängen zu entfernen. Nach einem Remis folgte zuletzt ein Sieg. Die Gladbacher liegen knapp hinter den internationalen Rängen. 

    Statistik: Beide Mannschaften holten in der Rückrunde zwei Siege und ein Remis bei einer Niederlage. Die Borussen sind seit drei Partien ungeschlagen (7 Punkte). Ein Sieg in Berlin und es Gladbach hätte erstmals seit dem Frühjahr 2022 zwei Auswärtsspiele nacheinander gewonnen.

    Personal: Union fehlt unter anderem der gelbgesperrte Routinier Trimmel. Bei den Gästen sind Sander und Elvedi wieder gesund und einsatzbereit. 

    Besonderes: Die Gladbacher sind die Kopfballtor-Experten. Keine andere Mannschaft traf öfter, neunmal bis jetzt.

    FC St. Pauli – SC Freiburg

    Situation: Aufsteiger St. Pauli will sich weiter von den Abstiegsplätzen entfernen, Freiburg seinen Europa-League-Platz verteidigen.

    Statistik: Seit 1997 hat Freiburg in der Bundesliga nicht mehr gegen St. Pauli gewonnen. Das 3:0 im Hinspiel war der erste Saisonsieg der Hamburger.

    Personal: Vier Ex-Freiburger (Wagner, Weißhaupt, Boukhalfa, Treu) spielen bei St. Pauli. Leihgabe Wagner ist aber einer von vier verletzten Stammspielern. 

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  • Schock-Diagnose: Big-City-Virus: Bundesliga-Gigant BVB

    Schock-Diagnose: Big-City-Virus: Bundesliga-Gigant BVB


    Das jetzt auch noch. Borussia Dortmund hat sich endgültig mit dem Big-City-Virus infiziert. Der Bundesliga-Gigant aus dem Ruhrgebiet ist gelähmt und zeigt Verhaltensmuster, die den Hauptstadtklub Hertha BSC aus dem modernen Fußball führten. Heilung ist nicht in Sicht.

    Da lagen sie nun vor dem Tor und da standen sie nun im Tor, hinter ihnen sangen und jubelten die Fans und vor ihnen gruppierten sich die Fotografen. Es war ein Ereignis, das festgehalten werden musste. Der Aufstieg in die Fußball-Bundesliga hatte sich allein für dieses Spiel für die Geschichtsbücher am 14. Januar 2025 gelohnt. Die Profis von Holstein Kiel hatten jeden Grund, so richtig glücklich zu sein. Mit 4:2 (3:0) hatten sie gerade Borussia Dortmund aus dem Stadion gefegt.

    Die Spieler von Kiel hatten sich in den letzten Minuten nach einer Roten Karte für Lewis Holtby gegen den unbeholfen anrennenden BVB nicht nur erfolgreich gegen den Ausgleich gestemmt, nein sie hatten darüber hinaus noch ein wunderbares Außenseitertor geschossen. Noch in 50 Jahren werden sich die Menschen in Kiel an den Moment erinnern, als Fiete Arp an diesem kalten Dienstagabend im Holstein-Stadion zum 4:2 ins leere Tor von Borussia Dortmund traf. Es war nichts anderes als ein Jahrhunderttor, eines, das auch kurzfristig zumindest für die nächsten Wochen sogar den Klassenerhalt in der Bundesliga möglich erscheinen lässt.

    Wie Arps später Stich ins Dortmunder Herz in vier Monaten beim BVB gewertet wird, ist hingegen noch lange nicht absehbar. Momentan deutet jedoch vieles darauf hin, dass die Katastrophe in Kiel, denn nichts anderes war diese Pleite beim Aufsteiger, als Symbol für den Niedergang eines aus der Zeit fallenden Giganten stehen wird. Nach der schlechtesten Hinrunde seit zehn Jahren hechelt der BVB der wirtschaftlich so wichtigen Qualifikation für die Königsklasse mindestens fünf, vielleicht sogar acht Punkte hinterher. Auch eine Qualifikation für die Europa oder Conference League erscheint momentan außer Reichweite. Wieder einmal müssen die großen Linien bemüht werden, um zu verstehen, auf welchem fatalen Kurs der Finalteilnehmer der letztjährigen Champions League sich befindet. Kurzfristig kann es bereits an diesem Spieltag noch in die zweite Hälfte der Tabelle gehen, langfristig sogar noch tiefer. Denn die Diagnose ist ein Schock für alle.

    Zwischen Manchester und Berlin

    Borussia Dortmund, der ehemals zweite Leuchtturm der Bundesliga, leidet an dem Manchester-United-Syndrom eines abstürzenden Top-Klubs. Er nimmt sich immer sehr wichtig und denkt, dass nur, weil früher alles in Ordnung war, auch die Zukunft golden erscheinen wird. Das lähmende Gift der Erinnerung macht den Klub handlungsunfähig. Er bleibt immer dort, wo er schon ist. Er agiert mit den immer gleichen Methoden und erzählt die immer gleichen Geschichten. Bis sich Beobachter gelangweilt abdrehen, bis die Substanz immer schlechter wird und kaum noch Möglichkeiten bleiben, die Richtung zu ändern.

    Trainer kommen und Trainer gehen. Unter den Bedingungen des Familien-Unternehmers Hans-Joachim Watzke aus dem Sauerland. Nach außen sind sie alle eins, im Inneren jedoch zutiefst uneinig. Vereinsvereiner wie Edin Terzić werden ohne große Not zum Rücktritt gedrängt, weil sie nicht so schönen Fußball spielen lassen. Präsidenten sollen auf Mitgliederversammlungen instrumentalisiert werden. Rüstungsunternehmen treten als Sponsor auf, während die Verteidigung auf dem Platz zusammenbricht, wie die “Süddeutsche Zeitung” vor einigen Monaten bemerkte.

    Neben dem Manchester-United-Syndrom hat Borussia Dortmund sich jedoch noch mit dem “Big-City-Virus” infiziert. Noch gefährlicher! Dieser riss vor weit über fünf Jahren Hertha BSC in den Abgrund. Rückblick: Der durch Lars Windhorst kurzfristig zu Geld gekommene Klub hatte sich im Sommer 2019 von Trainer Pal Dardai getrennt. Der Dardai-Ball hatte dem Klub in den Jahren zuvor zwar Stabilität gebracht, doch es sollte mehr sein. Als alle mit einem großen Namen rechneten, zauberte der da bereits umstrittene Sportvorstand Michael Preetz den vereinseigenen Übungsleiter Ante Covic aus dem Hut. Das Experiment scheiterte. Der Verein verlor in den fatalen Wochen unter Trainer Jürgen Klinsmann endgültig die Kontrolle. Externe Kräfte entwickelten eine Wucht, die alles zerstörte, was der Klub aufgebaut hatte. Bald ging auch Preetz, bald ging auch der langjährige Präsident Werner Gegenbauer.

    Dieser Tage spielt der Hauptstadtklub in der zweiten Liga, kämpft weiter mit finanziellen Problemen, hat jedoch etwas geschaffen, was größer ist als die 90 Minuten auf dem Platz. Sportlicher Erfolg soll weiter her, die Rückkehr in die erste Liga auch, doch nicht mehr zu jedem Preis. Doch diese Entkopplung vom modernen Fußball, die unter dem vor genau einem Jahr verstorben Kay Bernstein zum “Berliner Weg” wurde, ist schmerzhaft und macht aus einem internationalen Leuchtturm einen Klub, der kaum mehr über Stadtgrenzen strahlt.

    Andere Klubs sind längst attraktiver

    So verlockend also der Hertha-Absturz für das Wohlbefinden der Fangemeinschaft auch der Dortmunder ist, so kann sich der Klub diese Abwesenheit von Ambitionen kaum leisten. Es gibt keinen kontrollierten Absturz im Fußball. Alles drängt nach oben und was sich dort nicht hält, fällt brutal.

    Problematisch wird es daher nun, wenn die verzweifelten Erklärungsversuche der Borussia wieder nur in Stillstand münden und mit den ewig gleichen Forderungen nach “Konsequenzen” für diese mit allerhand Adjektiven umschriebenen Katastrophen garniert werden und diese allesamt ohne Folgen bleiben. Denn Stillstand ist der unsichtbare Begleiter des Rückschritts. In diesem Konstrukt ohne Konsequenzen ist mal der eine sauer und mal der andere. Es ist für Außenstehende kaum mehr zu durchschauen, worauf sie gerade sauer sind. Meist sind es Niederlagen. Sie stärken sich dabei so lange den Rücken, bis nichts mehr zu stärken ist. Bis der nächste Umbruch kommt, der den Kader wieder ein wenig schlechter macht.

    "Windhund" Maxi Beier ist noch lange nicht in Dortmund angekommen. "Windhund" Maxi Beier ist noch lange nicht in Dortmund angekommen.

    “Windhund” Maxi Beier ist noch lange nicht in Dortmund angekommen.

    (Foto: IMAGO/Kirchner-Media)

    Aus Jadon Sancho wird dann Donyell Malen, aus Jude Bellingham wird Felix Nmecha, aus Erling Haaland erst Sebastien Haller, dann Niclas Füllkrug und dann Serhou Guirassy. Aus Mats Hummels wird Waldemar Anton und aus dem ewigen Marco Reus wird der ewige Julian Brandt. Nichts wird besser. Alles wird egaler – und andere Klubs werden begehrter. Weil sie die attraktiveren Trainer haben, weil sie ein besseres Scouting haben, weil sie eine bessere Geschichte erzählen und die Spieler sich im Durchlauferhitzer Bundesliga dort besser für ihre Karriere aufladen können. Es darf bezweifelt werden, ob Dortmund im aktuellen Zustand noch einmal ein Juwel wie Haaland erbeuten könnte.

    Kehl, kaum verlängert und schon wieder angezählt

    Das ist ein Problem für den BVB, der von der Entwicklung dieser Stars lebt und die großen Transfers braucht, um den Kader zu finanzieren. Oft erzählt. Und momentan im Hintergrund. Denn der Klub hat ganz akute Probleme. Er muss aktuell entscheiden, wie er vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt am Freitag (20:30 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de) reagieren soll. Der Trainer bleibt. So viel ist klar. Er bekommt mindestens noch ein Endspiel in diesen Tagen, in denen sich für den BVB Endspiel an Endspiel reiht. Jede Partie könnte das Ende ihrer Ambitionen sein. In Europa, wo die direkte Qualifikation für das Achtelfinale nicht mehr sicher ist, und in der Bundesliga, wo jede weitere Niederlage die Aufgabe unlösbarer macht.

    Sahin, sagte Sportvorstand Lars Ricken in Kiel, habe die Mannschaft “vor dem Spiel nicht nur taktisch, sondern auch emotional hervorragend eingestellt”, berichtete jedoch auch davon, dass er beim Team bereits vor der Partie fehlende Überzeugung bemerkt habe. “Es liegt nicht am Trainer, wir Spieler sind dafür verantwortlich”, sagte Kapitän Emre Can. Sahin und Co. hätten immer einen Matchplan, aber “wir kriegen es nicht hin. Wir können so nicht Fußball spielen”, sagte er: “Das hat was mit Ehre zu tun. Bei allem Respekt vor Kiel.”

    Bezeichnend dabei ist die Vertragsverlängerung mit Sportdirektor Sebastian Kehl, der große Teile des Kaders zu verantworten hat. Schon lange wird rund um den Verein über die Arbeit des ehemaligen Kapitäns getuschelt. Zufrieden ist kaum jemand, manche äußern ihr Mitleid für den Mann im Haifischbecken Dortmund. Als sich nun dem Klub jedoch die Chance bot, Kehls Vertrag im kommenden Sommer auslaufen zu lassen, bekam er einen neuen angeboten. Was nur eine Verlängerung der Tuschelei darstellt, denn schon berichten jene, die um den Verein herumschwirren, von der Möglichkeit einer Entlassung im Sommer.

    Der letzte glückliche Moment liegt lange zurück

    In diesem Winter aber muss Kehl erst einmal neue Spieler ranschaffen. Der auf Kante genähte Kader, der nach dem Abgang des Niederländers Donyell Malen weiter an Substanz verloren hat, soll mal wieder kurzfristig auf Erfolg getrimmt werden. Der Blick, so ist überall zu lesen, richtet sich dabei wieder einmal auf die Ersatzbank von Chelsea. Dort tummeln sich die Spieler, nach denen der uninspirierte BVB greift. Sie sind jung, teuer und ohne Spielpraxis. Chelseas Plan dabei: Im Westfalenstadion sollen diese ihren Marktwerten aufmöbeln, damit sie danach für gutes Geld verkauft werden können. Wenn es nicht klappt, gibt es noch genug andere Spieler. Für den BVB müssen die Transfers jedoch sitzen.

    Those were the days, my friend. Those were the days, my friend.

    Those were the days, my friend.

    (Foto: IMAGO/Moritz Müller)

    Der Klub hängt an dem Tropf des modernen Fußballs. Der Klub braucht das Geld der internationalen Wettbewerbe, sie brauchen die Anerkennung Europas und der Welt, um ihr System am Laufen zu halten. Denn das “Big-City-Virus” übertrumpft das “Manchester-United-Syndrom”. Das ist ein Problem. Manchester United hält aufgrund der Besonderheiten des englischen Systems den Kopf zumindest finanziell weiter über Wasser.

    Als Dortmund das letzte Mal so richtig glücklich war, stürmten die Spieler vor die Kurve, manche rissen die Grenzen nieder und fanden sich auf einmal neben den Ultras wieder. Sie gingen ineinander auf und freuten sich gemeinsam diebisch über den Einzug ins Finale der Champions League. Das war im Mai 2024. Der BVB hatte in Paris gewonnen. Die Spieler standen vor der Tribüne, hinter ihnen sangen die Fans und die Fotografen gruppierten sich, um diese Momente für die Ewigkeit festzuhalten. In Kiel stiegen nun einige Fans über den Zaun und redeten auf die Spieler ein. Meist sind das die letzten Zuckungen, bevor alles noch viel schlimmer wird. Fragen Sie nach in Berlin, fragen Sie aber auch nach in Hamburg oder auf Schalke.



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  • Aston Villa beruft Ex-BVB-Star Malen nicht in den Kader

    Aston Villa beruft Ex-BVB-Star Malen nicht in den Kader


    Nach Wintertransfer

    Rückschlag für Ex-BVB-Star: Er darf nicht Champions League spielen


    07.02.2025Lesedauer: 2 Min.

    Donyell Malen: Er wird vorerst nicht mehr in der Königsklasse auflaufen.Vergrößern des Bildes

    Donyell Malen: Er wird vorerst nicht mehr in der Königsklasse auflaufen. (Quelle: Ryan Browne/Shutterstock/imago-images-bilder)

    Im Winter verließ Donyell Malen Borussia Dortmund in Richtung Aston Villa. Schon jetzt muss er allerdings den ersten Rückschlag wegstecken.

    Das hatte er sich wohl ganz anders vorgestellt: Bei Borussia Dortmund hatte Donyell Malen auf seiner Außenposition zunehmend das Nachsehen und kam immer weniger zum Einsatz. Folglich entschied sich der niederländische Nationalspieler für einen Vereinswechsel.

    Vom BVB zog es Malen für eine Ablösesumme von rund 25 Millionen Euro in die Premier League zu Aston Villa. Kaum dort angekommen, muss er jedoch einen Rückschlag verkraften. Denn zumindest in der Champions League wird Malen für seinen neuen Klub vorerst nicht auflaufen können.

    Der Klub meldete den 26-Jährigen nicht für seinen Königsklassen-Kader. Die Regeln erlauben den Klubs nach der Wintertransferphase nur drei Änderungen in ihren Kadern. Da der Klub neben Malen auch noch Marco Asensio Marcus Rashford, Andres Garcia sowie Axel Disasi verpflichtete, war klar, dass zwei Neuzugänge nicht für die Champions League gemeldtet werden konnten.

    Nun ist klar, dass dieses Schicksal neben Garcia auch Malen erwischt. Die Champions-League-Saison ist für ihn somit beendet. “Natürlich ist es keine gute Entscheidung, die ich gestern treffen musste”, erklärte Trainer Unai Emery, “aber ich habe mit Andres und Donyell gesprochen, um ihnen die Entscheidung mitzuteilen, und ich habe meine Entscheidung ihnen gegenüber begründet.”

    Das Team habe nach den Abgängen von Jhona Duran zu Al-Nassr, Jaden Philogene zu Ipswich Town und Diego Carlos zu Fenerbahçe Istanbul drei Abgänge ersetzen müssen. “Wir haben im Transferfenster mehr Änderungen vorgenommen, als wir eigentlich wollten”, so Emery.

    Besonders ärgerlich für Malen: Sollte der BVB die Zwischenrunde in der Champions League gegen Sporting Lissabon überstehen, könnte es im Achtelfinale zu einem direkten Duell zwischen Villa und den Schwarz-Gelben kommen. Malens Wiedersehen mit dem Ex-Klub fällt aber so oder so aus.



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  • BVB erarbeitet sich Sieg in Lissabon

    BVB erarbeitet sich Sieg in Lissabon



    Borussia Dortmund hat sich im Play-offs-Hinspiel bei Sporting Lissabon eine tolle Ausgangsposition für das Aufeinandertreffen in einer Woche erarbeitet. Nach einem schwachen ersten Durchgang folgte eine deutliche Leistungssteigerung, die den verdienten Auswärtssieg und ersten Erfolg unter Niko Kovac zur Folge hatte.

    Köpfte zum zwischenzeitlichen 1:0 ein: Dortmunds Angreifer Serhou Guirassy.


    Köpfte zum zwischenzeitlichen 1:0 ein: Dortmunds Angreifer Serhou Guirassy.

    IMAGO/Sports Press Photo


    Sporting, das die Ligaphase der Champions League auf dem 23. Platz beendete, musste auf Knipser Gyökeres verzichten, der angeschlagen zunächst nur auf der Bank Platz nehmen konnte. Obendrauf – und dieser Ausfall wog wohl nochmal mehr – fehlte Mittelfeldmann Hjulmand, seines Zeichens dänischer Nationalspieler und EM-Teilnehmer, gesperrt. Stattdessen bildeten Simoes und Debast das Duo auf der Doppelsechs.


    Beim BVB verzichtete Niko Kovac nach seiner Premierenniederlage gegen den VfB Stuttgart auf eine großangelegte Ummodelung seiner Startelf. Lediglich Anton musste nach seinem schwachen Auftritt auf die Bank, weil Schlotterbeck nach seiner Bundesliga-Sperre zurück ins Team kehrte. Winterzugang Svensson feierte für den verletzten Bensebaini (Muskelverhärtung) sein Startelfdebüt.

    Sporting dem Führungstreffer deutlich näher


    Dortmund, das erneut mit eingerücktem Linksverteidiger, in diesem Fall Svensson, im Aufbauspiel agierte, begann äußerst abwartend und verfiel in Passivität, während Sporting Lissabon um Kontrolle und Torschüsse bemüht war. Erstmals gefährlich wurde es vor dem BVB-Kasten, als sich Kapitän Can in der neunten Minute verschätzte und Maxi Araujo an die Kugel kommen ließ, dessen Hereingabe allerdings nicht bei Harder ankam.

    Spieler des Spiels



    Serhou Guirassy

    Sturm

    1,5



    Spielnote

    Ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Hälften, das nach der Pause richtig an Fahrt aufnahm.

    2,5



    Tore und Karten


    0:1
    Guirassy (60′)


    0:2
    P. Groß (68′)




    Sporting Lissabon
     
    Borussia Dortmund
     

    Spieldaten





    Sporting Lissabon

    Sp. Lissabon

    Rui Silva3,5 – Fresneda5 , Diomande4,5, St. Juste4,5, Matheus Reis4 – Simoes3,5 , Debast3,5 , Geovany Quenda3, Trincao3,5 , Maxi Araujo3 – Harder3




    Borussia Dortmund

    Dortmund

    Kobel3 – Ryerson3, Can2,5, N. Schlotterbeck2,5, Svensson3,5 – Sabitzer3,5, P. Groß2,5 , Adeyemi3 , Brandt2 , Gittens4 – Guirassy1,5



    Spielinfo





    Stadion Estadio José Alvalade
    Zuschauer 41.543





    Der BVB traute sich nur äußerst selten in die gegnerische Hälfte hinein und wenn dies mal der Fall war, ging der Ball wieder recht schnell verloren. Stattdessen war Schwarz-Gelb in Minute 15 im Glück, als Maxi Araujos Distanzschuss von der Latte zurück ins Feld prallte. Sporting war besser, das zeigte auch der nächste Abschluss in der 20. Minute durch Simoes. Vom BVB kam weiterhin wenig, wobei die Gäste immerhin ihren Ballbesitzwert aufpolierten und nun öfter zu längeren Ballbesitzstafetten kamen. Ins Risiko gehen, war innerhalb der ersten halben Stunde aber ein Tabu, das nicht gebrochen wurde.


    Stattdessen ging es im BVB-Strafraum zur Sache, als eine Flanke des umtriebigen Quenda an den langen Pfosten segelte, dessen Hereingabe vors Tor Ryerson in höchster Not vor Harder klärte (31.). Mit Ausnahme von Gittens’ Weitschuss, der sein Ziel um rund einen halben Meter verfehlte, brachte Dortmund in der ersten Hälfte derweil keine Torgefahr zu Stande (38.).

    champions league, play-offs

    Dortmund wie ausgewechselt – Guirassy leitet mit dem Kopf ein


    Nach dem Seitenwechsel aber präsentierte sich der BVB in einer deutlich verbesserten Verfassung und hätte dank einer nicht zu verkennenden Leistungssteigerung bereits in der 55. Minute in Führung gehen können. Weil Rui Silva bei Adeyemis Schuss aber noch stark zur Stelle war, blieb den zahlreich mitgereisten Dortmunder Anhängern der Jubel erst einmal verwehrt.


    Die Betonung liegt hierbei allerdings auf erst einmal. Denn fünf Minuten später war es soweit: Brandts Flanke erreichte den Kopf von Guirassy, der gegen die Laufrichtung von Rui Silva gekonnt ins rechte Eck einköpfte und den BVB mit seinem zehnten Champions-League-Tor in dieser Saison in Führung brachte (60.). Und nur acht Minuten später legten die Borussen nach: Diesmal agierte Guirassy als Flankengeber und suchte mit viel Präzision Groß, der den Ball etwas kurios mit dem rechten Knie über die Linie drückte (68.).


    Der BVB belohnte sich für eine in Durchgang zwei viel bessere Leistung und war auf dem besten Weg, sich eine komfortable bis sehr gute Ausgangsposition fürs Rückspiel zu erarbeiten, die noch besser werden sollte. Zuerst vergab zwar Guirassy trotz freier Schussbahn in Minute 80, dann führte Adeyemi aber die endgültige Entscheidung herbei – infolge eines tadellosen Dortmunder Konters (82.).


    Karim Adeyemi


    Artistische Einlage nach seinem Treffer zum 3:0-Endstand: Karim Adeyemi.
    IMAGO/Kirchner-Media


    Nach Hereingabe von Brandt drückte Adeyemi die Kugel im Fallen über die Linie. Danach passierte nichts mehr. Der BVB gewann am Ende verdient mit 3:0 bei Sporting Lissabon und erarbeitete sich eine äußert komfortable Ausgangsposition.


    Die Borussia ist am Wochenende bei Abstiegskandidat Bochum zu Gast (Samstag, 15.30 Uhr), ehe am nächsten Mittwoch das Rückspiel gegen Sporting im Signal-Iduna-Park steigt (21 Uhr). Auf das Achtelfinal-Ticket in der CL hat Dortmund nun sehr gute Chancen.



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  • Timo Horn rutscht für Patrick Drewes ins Tor

    Timo Horn rutscht für Patrick Drewes ins Tor


    Bochum spielt gegen den BVB

    Bundesliga-Klub tauscht seinen Torwart

    14.02.2025 – 14:00 UhrLesedauer: 1 Min.

    imago images 1058692961Vergrößern des Bildes

    Timo Horn: Er kommt für Bochum im Duell gegen den BVB zum Einsatz. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Max Vincen/imago)

    Krankheitsbedingt muss der VfL Bochum gegen Dortmund zwischen den Pfosten umplanen. Durch den Ausfall von Stammtorhüter Drewes feiert ein erfahrener Bundesliga-Keeper sein Debüt für den Letzten.

    Der VfL Bochum muss im Revierderby gegen Borussia Dortmund auf wichtige Leistungsträger verzichten. Neben Torjäger Myron Boadu und mehreren Defensivspielern fällt auch Stammtorhüter Patrick Drewes kurzfristig aus. “Patrick Drewes ist erkrankt, er hat sich heute mit Fieber abgemeldet und wird nicht spielen können. Timo Horn wird also im Tor stehen”, erklärte Trainer Dieter Hecking vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr im Liveticker bei t-online).

    Für Horn wird es der erste Bundesliga-Einsatz im Trikot der Bochumer. Der 31-Jährige wechselte im Sommer zum VfL, nachdem er zuvor ein halbes Jahr ohne Klub war. Zwischenzeitlich trainierte er beim österreichischen Meister RB Salzburg mit. Der ehemalige Kölner absolvierte über 200 Bundesliga-Spiele für seinen Heimatklub 1. FC Köln, ehe er den Verein 2023 verließ. Bei Bochum kam er bislang nur in Testspielen zum Einsatz.

    Neben Drewes fehlen dem VfL weitere Stammkräfte: Myron Boadu fällt wegen einer Oberschenkelverletzung aus, die er sich gegen Holstein Kiel zugezogen hat. Rechtsverteidiger Felix Passlack steht nach einer Augen-OP ebenfalls nicht zur Verfügung. Zudem ist Maximilian Wittek gelbgesperrt.



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  • “Für Dortmund zu schlecht”: Star des BVB mit ehrlicher

    “Für Dortmund zu schlecht”: Star des BVB mit ehrlicher


    Die aktuelle Saison verläuft für den BVB bisher enttäuschend. Nun hat ein Star harte Selbstkritik an der Leistung geübt.

    Bereits 36 Gegentore hat Borussia Dortmund in der laufenden Bundesliga-Saison kassiert. Vor dem Champions-League-Duell gegen Sporting Lissabon ging Serhou Guirassy mit der Leistung seines Teams hart ins Gericht. Sein Coach, Niko Kovac, hatte hingegen lobende Worte für seinen Stürmer.



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  • Auswärtssiege für FC Bayern und BVB – DW – 13.02.2025

    Auswärtssiege für FC Bayern und BVB – DW – 13.02.2025


    “Es ist ein Sieg, aber es ist erst Halbzeit”, sagte Trainer Vincent Kompany nach dem 2:1-Sieg seines FC Bayern im Playoff-Hinspiel für das Achtelfinale der Champions League bei Celtic Glasgow. “Celtic verliert in Europa eigentlich sehr selten zu Hause. Von daher ist es ein guter Sieg, und wir nehmen das mit. Wir sind zu Hause auch stark und freuen uns auf den nächsten Dienstag.”

    Dann steigt in der heimischen Arena das Rückspiel gegen die Schotten. Die Ausgangslage für den deutschen Rekordmeister, die Runde der besten 16 Teams zu erreichen, ist nach dem Hinspielsieg sehr gut. Sollten die Bayern weiterkommen, träfen sie im Achtelfinale auf den deutschen Meister Bayer 04 Leverkusen oder Atletico Madrid. 

    “Das war verdient. Wir haben alles gegeben”, sagte der überragende Bayern-Innenverteidiger Dayot Upamecano, der nach dem Abpfiff in Glasgow zum Spieler des Spiels gekürt wurde. Der Franzose hatte nicht nur in kritischen Situationen die Abwehr der Münchener zusammengehalten, sondern auch die Vorlage zum 1:0 durch Michael Olise (45. Minute) gegeben. Harry Kane erhöhte auf 2:0 (49.). Daizen Maida gelang lediglich für Celtic lediglich der Anschlusstreffer (79.). Die Bayern zeigten sich gut gerüstet für das Bundesliga-Topduell an diesem Samstag in Leverkusen.   

    Guirassy Torschütze und Vorbereiter

    Zufrieden durfte auch Niko Kovac nach seinem ersten Sieg als Trainer von Borussia Dortmund sein. Der sportlich seit Monaten angeschlagene BVB gewann das Playoff-Hinspiel bei Sporting Lissabon mit 3:0 (0:0) und hat damit ebenfalls beste Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale.

    Nach einer klaren Leistungssteigerung im zweiten Durchgang sorgten Serhou Guirassy (60. Minute), Pascal Groß (68.) und Karim Adeyemi (82.) für den verdienten Sieg des BVB. Das Rückspiel gegen Lissabon wird am Mittwoch kommender Woche (19. Februar) in Dortmund ausgetragen.

    Es sei ein “überragendes Statement” gewesen, sagte Dortmunds Geschäftsführer Lars Ricken. Und auch Kovac war zufrieden: “Wir werden aus diesem Spiel sicherlich sehr viele schöne Momente mitnehmen können.” Seine Mannschaft habe “Mentalität, Körperlichkeit und Aggressivität” gezeigt. Nun komme es darauf an, den Schwung ins nächste Bundesliga-Spiel am Samstag bei Tabellenschlusslicht VfL Bochum mitzunehmen. Am vergangenen Wochenende hatten die Dortmunder bei der Premiere Kovacs als BVB-Trainer gegen den VfB Stuttgart mit 1:2 verloren.

    Dortmunder Jubel um Torschütze Serhou Guirassy (2.v.r.)
    Dortmunder Jubel um Torschütze Serhou Guirassy (2.v.r.)Bild: Thomas Haesler/Kirchner-Media/picture alliance

    In der ersten Spielhälfte war den Dortmundern die Verunsicherung häufig anzumerken. In der Offensive agierte der BVB oft zu zögerlich und mutlos im Passspiel, in der Defensive packten Svensson und Co. zunächst nicht richtig zu. Weil aber auch Sporting alles andere als in Topform auftrat, entwickelte sich ein extrem zähes Spiel.

    In der zweiten Halbzeit drehten die Dortmunder dann jedoch auf. Nach einer langen Flanke von Julian Brandt erzielte Guirassy per Kopf die Führung. Das 2:0 bereitete der Torjäger selbst vor. Nach Guirassys Flanke beförderte Groß den Ball aus kurzer Distanz mit dem Knie ins Tor. Adeyemi setzte mit dem 3:0 den Schlusspunkt. 

    Real dreht Spiel in Manchester

    Manchester City muss nach der 2:3-Heimniederlage im Playoff-Hinspiel gegen Real Madrid um ein Weiterkommen in der Champions League zittern. Trotz zweimaliger Führung, jeweils durch den norwegischen Stürmerstar Erling Haaland (19., 80./Foulelfmeter) verlor die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola am Ende noch gegen den Titelverteidiger aus Spanien. Kylian Mbappé (60.), Brahim Diaz (86.) und in der Nachspielzeit Jude Bellingham (90.+2) drehten das Spiel. “Natürlich ist es jetzt hart”, sagte Guardiola: “Wir müssen uns davon erholen.” 

    Die Ergebnisse der Playoff-Hinspiele: 

    Dienstag, 11. Februar 2025:
    Stade Brest – Paris Saint-Germain 0:3 (0:2)
    Juventus Turin – PSV Eindhoven 2:1 (1:0)
    Manchester City – Real Madrid 2:3 (1:0)
    Sporting Lissabon – Borussia Dortmund 0:3 (0:0)
     
    Mittwoch, 12. Februar 2025:
    FC Brügge – Atalanta Bergamo 2:1 (1:1)
    AS Monaco – Benfica Lissabon 0:1 (0:0)
    Feyenoord Rotterdam – AC Mailand 1:0 (1:0)
    Celtic Glasgow – Bayern München 1:2 (0:1)



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