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  • BVB nach Derbypleite sprachlos: Hausarbeit zu schwierig

    BVB nach Derbypleite sprachlos: Hausarbeit zu schwierig


    Der neue Dortmunder Trainer Niko Kovac nimmt seine redeunwilligen Spieler in Schutz: “Ich bin ja da.”

    Nach der Derbypleite waren die Spieler von Borussia Dortmund sprachlos. Niemand tauchte nach dem ernüchternden 0:2 (0:2) beim Abstiegskandidaten VfL Bochum in der Mixed Zone auf, um den Journalisten Rede und Antwort zu stehen. “Sie spielen wieder in vier Tagen, sie haben ihr Programm und müssen so schnell wie möglich regenerieren”, sagte Trainer Niko Kovac bei der Pressekonferenz entschuldigend und fügte an: “Ich bin ja da, das reicht ja.”

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    So blieb es dem neuen Trainer vorbehalten, die Nichtleistung seiner Schützlinge im Revierderby zu erklären. Dass er seine ersten beiden Bundesligaspiele mit dem BVB verloren habe, “sei nicht schön”, sagte der 53-Jährige, der noch am Dienstag mit 3:0 bei Sporting Lissabon triumphiert hatte, “das sind eklige Spiele nach der Champions League. Es ist unser Anspruch, solche Spiele über die Bühne zu bringen. Das haben wir nicht geschafft. Die Hausarbeit in der Bundesliga Woche für Woche zu erledigen, ist schwierig.”

    Trotz der Enttäuschung nahm Kovac seine Stars in Schutz. Sie hätten schon verstanden, was er von ihnen im Derby erwartet habe, “aber sie konnten es nicht umsetzen”. Er habe auch nicht gesehen, dass sein Team den Kampf nicht angenommen habe. “Ich habe keine Mannschaft gesehen, die sich nur hat kaputt treten lassen”, sagte Kovac, “was wir nicht gut gemacht haben, war die Chancenverwertung in der ersten Halbzeit.”

    Dass der BVB in der zweiten Hälfte nicht eine Großchance herausspielte, “war definitiv zu wenig für uns”, meinte er, aber: “Wir werden jetzt nicht die Nerven verlieren. Es geht darum, dass man in der Situation trotzdem die Ruhe bewahrt.” Gar nicht so einfach, wenn man als Tabellenelfter schon acht Punkte Rückstand auf die Champions-League-Plätze hat.



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  • BVB blamiert sich in Bochum

    BVB blamiert sich in Bochum


    Bundesliga am Samstagnachmittag

    BVB blamiert sich in Bochum – Stuttgart verpasst Sprung auf CL-Platz

    Auch unter Niko Kovac taumelt Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga von Niederlage zu Niederlage. Der BVB kassierte mit dem 0:2 (0:2) im Derby beim bisherigen Schlusslicht VfL Bochum die zweite Pleite im zweiten Ligaspiel unter dem neuen Coach und liegt als Tabellenelfter nun schon acht Punkte hinter den anvisierten Champions-League-Plätzen.

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    Einen Rückschlag im Kampf um die Königsklasse gab es auch für den VfB Stuttgart, der gegen den VfL Wolfsburg 1:2 (0:0) verlor und auf Platz sechs abrutschte. Hinter dem Vierten RB Leipzig, der am Freitag 0:0 beim FC Augsburg spielte, folgt nun schon der SC Freiburg. Die Breisgauer gewannen beim FC St. Pauli 1:0 (0:0). Damit fiel auch der kläglich vergebene Elfmeter von Vincenzo Grifo nicht ins Gewicht. Gut im Rennen liegt auch Borussia Mönchengladbach durch das 2:1 (2:0) bei Union Berlin.

    Masouras lässt Bochum jubeln

    Nach dem überzeugenden 3:0 in den Playoffs zum Champions-League-Achtelfinale bei Sporting Lissabon erlebte der BVB wieder den nächsten schlimmen Rückfall. Der griechische Winter-Neuzugang Georgios Masouras traf doppelt für die Bochumer, die erstmals seit dem fünften Spieltag den letzten Platz verlassen können, sollte Holstein Kiel am Sonntag bei Eintracht Frankfurt verlieren.

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    Besonders bitter war für Dortmund der zweite Gegentreffer, als Ex-Nationalspieler Niklas Süle bei seinem Startelf-Debüt in diesem Jahr einen Rückpass zu lasch spielte und sich Masouras bedankte.

    72 Minuten brauchte der VfB, ehe Nick Woltemade mit einem sehenswerten Tor für die Stuttgarter Führung sorgte. Die Freude war aber nur von kurzer Dauer, der Ex-Stuttgarter Tiago Tomas (77.) und Mohammed Amoura per Handelfmeter (87.) drehten sogar komplett das Spiel.

    14. Saisontor von Kleindienst

    Gladbach gelang unterdessen erstmals in der Klub-Historie ein Sieg an der Alten Försterei in Berlin. Lukas Ullrich (10.) und Nationalstürmer Tim Kleindienst mit seinem 14. Saisontor (26.) trafen für die Borussia, die mit zehn Punkten aus den vergangenen vier Spielen auf Europacup-Kurs sind. Für die Berliner konnte Andrej Ilic mit einem umstrittenen Foulelfmeter nur verkürzen (63.).

    Am Hamburger Millerntor blamierte sich Grifo mit einem verschossenen Foulelfmeter kurz vor der Pause (45.+1). Der Techniker chippte den Ball in die Mitte, doch Pauli-Keeper Nikola Vasilj blieb einfach stehen und griff sich den Ball. Bereits beim 0:3 im Hinspiel war Grifo mit einem Foulelfmeter an Vasilj gescheitert. Ein spätes Tor von Christian Günter bescherte den Freiburgern aber doch noch den Sieg (88.).

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    Alle Bundesliga-Ergebnisse vom Samstagnachmittag im Überblick

    • VfL Bochum – Borussia Dortmund 2:0 (2:0)
    • VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg 1:2 (0:0)
    • Union Berlin – Borussia Mönchengladbach 1:2 (0:2)
    • FC St. Pauli – SC Freiburg 0:1 (0:0)

    RND/dpa



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  • Fußball-Bundesliga: Kovac nach BVB-Pleite: “Werden nicht die…

    Fußball-Bundesliga: Kovac nach BVB-Pleite: “Werden nicht die…


    Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat auch in der Krise Ruhe und Konzentration gefordert. «Es geht darum, dass man in der Situation trotzdem die Ruhe bewahrt. Das ist das ganz Wichtige», sagte der 53-Jährige nach der 0:2-Niederlage des BVB beim VfL Bochum. «Wir werden nicht die Nerven verlieren.» Dortmund hat in diesem Jahr von sieben Bundesligaspielen fünf verloren und nur eins gewonnen.

    Kovac verteidigte, dass keiner seiner Spieler nach den TV-Interviews in der Interviewzone für die anderen Medien in den Katakomben des Ruhrstadions auftauchte. «Wir spielen wieder in vier Tagen», sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch.

    Kovac ergänzte: «Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.» Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: «Ich bin ja da. Das reicht ja.»

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376556/1



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  • Bochum gegen den BVB heute live im TV und Stream

    Bochum gegen den BVB heute live im TV und Stream


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    3. Borussia Dortmund

    Borussia Dortmund muss am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga nach Bochum. Hier erklären wir Ihnen, wo und wie Sie das Spiel live im TV und Stream sehen können.

    Bochum – Das kleine Revierderby steht an: Der VfL Bochum erwartet am Samstag, 15. Februar 2025, Borussia Dortmund. Hier erfahren Sie, wo und wie Sie das prestigeträchtige Duell live im TV und Stream verfolgen können.

    VfL Bochum gegen Borussia Dortmund live im TV: Hier läuft die Bundesliga

    • VfL Bochum gegen Borussia Dortmund
    • Samstag, 15. Februar 2025, 15.30 Uhr
    • Free-TV: –
    • Pay-TV: Sky

    VfL Bochum gegen Borussia Dortmund live im Stream: Hier läuft die Bundesliga

    • VfL Bochum gegen Borussia Dortmund
    • Samstag, 15. Februar 2025, 15.30 Uhr
    • Kostenloser Stream: –
    • Kostenpflichtiger Stream: SkyGo/Wow

    Borussia Dortmund nach Sieg in der Champions League mit neuem Mut

    Sie zögerten, was auch sonst? Natürlich freuten sich Borussia Dortmunds Bosse wie Lars Ricken erst einmal über ein „überragendes Statement“ bei Sporting Lissabon. Mehr war das 3:0 im Hinspiel der Playoffs zum Achtelfinale aber nicht.

    Die krisengeplagten Dortmunder wissen es ja auch längst besser: Einem kleinen Hoch folgte nicht nur in der jüngeren Vergangenheit gerne mal das nächste Tief. Genau das soll im Bundesliga-Auswärtsspiel beim stark abstiegsbedrohten VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/Sky) diesmal unbedingt vermieden werden. „Es war ein erster Schritt, aber wir wissen, dass wir noch viele vor uns haben“, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl.

    Die Dortmunder Emre Can (l.) und Pascal Groß bekommen es mit Matus Bero und dem VfL Bochum zu tun.
    Die Dortmunder Emre Can (l.) und Pascal Groß bekommen es mit Matus Bero und dem VfL Bochum zu tun. © Noah Wedel / Imago

    Erster Sieg unter neuem BVB-Trainer Niko Kovac

    Sein Vorgesetzter Ricken warnte die Profis, dass „jetzt keine Selbstzufriedenheit eintreten“ dürfe. Obwohl die nächste Runde in der Königsklasse greifbar nah ist, wollten Spieler und Verantwortliche diesem kleinen Befreiungsschlag nicht trauen. Zu wankelmütig ist die Mannschaft des BVB, zu unzuverlässig die Form der allermeisten Akteure. Kurioserweise hat die Partie beim portugiesischen Meister genau dieses Dilemma auf eindrückliche Art und Weise widergespiegelt.

    Während die Dortmunder in der ersten Halbzeit fast schon erschreckend ideen- und mutlos auftraten, präsentierten sie sich nach der Pause beinahe wie verwandelt. Er wisse nicht, was der neue Trainer Niko Kovac in der Kabine gesagt habe, sagte Ricken. „Aber er muss da wirklich die richtigen Worte gefunden haben.“

    VfL Bochum fordert Borussia Dortmund

    Ob der neue Trainer nun auch vor dem anstehenden Derby gegen Bochum wieder den richtigen Ton trifft? Für beide Mannschaften geht es um wichtige Punkte. Der VfL ist Letzter, der BVB nur Elfter. (akl/dpa)



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  • 2:0 gegen den BVB: Bochums Georgios Masouras lässt Dortmund die Ohren klingeln – Sport

    2:0 gegen den BVB: Bochums Georgios Masouras lässt Dortmund die Ohren klingeln – Sport


    Im Ruhrstadion tanzen sie neuerdings Sirtaki, die entsprechende Musik wird über die Lautsprecher eingespielt. Anlass dazu gab am Samstag der 31 Jahre alte Grieche Georgios Masouras. Vor zwei Wochen hat der VfL Bochum den Stürmer von Olympiakos Piräus ausgeliehen, um der abschlussschwachen Offensive des Tabellenletzten im Abstiegskampf Beine zu machen. In seinem ersten Spiel beim 2:2 in Kiel vor einer Woche hatte Masouras noch keinen Treffer beigesteuert, doch gegen Borussia Dortmund brachte er Bochum mit zwei Toren binnen zwei Minuten (33. und 35. Minute) schon in Halbzeit eins auf die Siegerstraße.

    Am Ende gewannen die Bochumer durch diese beiden Treffer tatsächlich 2:0 (2:0) und verließen zumindest über Nacht erstmals seit viereinhalb Monaten den letzten Tabellenplatz. „Schön, dass sie Sirtaki im Stadion spielen“, sagte der Mann des Spiels – und richtete den Blick auf die zweite wesentliche Botschaft des Tages: „Wenn wir so weiterspielen, können wir unser großes Ziel erreichen und in der Liga bleiben.“ Borussia Dortmund hingegen erlitt im zweiten Bundesligaspiel unter dem neuen Trainer Niko Kovac schon den zweiten massiven Rückschlag.

    Eine Woche zuvor hatte man das Kovac-Debüt daheim gegen den VfB Stuttgart 1:2 verloren, sah sich drei Tage später allerdings vorübergehend rehabilitiert durch einen 3:0-Sieg in der Champions League bei Sporting Lissabon. „Die Mannschaft hat eine gewisse Stabilität erreicht“, hatte noch kurz vor dem Anpfiff in Bochum der Sportdirektor Sebastian Kehl bei Sky gesagt – aber just diese Stabilität war im Ruhrstadion schon wieder nicht mehr zu erkennen. Nach dem Abpfiff betrug der Rückstand des Tabellenelften Dortmund auf den ersten Europapokalplatz sechs Punkte.

    Die Bochumer hatten vorne auf ihren besten Torschützen Myron Boadu (sieben Tore) wegen Verletzung verzichten müssen und ganz hinten auf ihren kranken Torwart Patrick Drewes. Beim BVB fehlten im gesperrten Julian Ryerson sowie im verletzten Ramy Bensebaini die beiden Außenverteidiger. In die Startelf rückte damit erstmals seit knapp zwei Monaten wieder der genesene Niklas Süle, ausnahmsweise als Rechtsverteidiger. Bei Bochum gab Timo Horn sein Debüt im Tor.

    Vier Tage, nachdem die Dortmunder in Lissabon trotz einer allzu passiven ersten Halbzeit dank dreier Treffer in der zweiten Hälfte klar gewonnen hatten, schienen sie in Bochum dieses riskante Spiel wiederholen zu wollen. Sich vom Tabellenletzten der Bundesliga immer wieder tief in die eigene Hälfte hineindrücken zu lassen, ist für einen angehenden Champions-League-Achtelfinalisten gewiss ehrabschneidend. Dass just der in dieser Saison zuvor so abschlussschwache VfL gegen den BVB binnen zwei Minuten zwei Treffer erzielte, ließ den BVB-Granden Hans-Joachim Watzke, Lars Ricken und Matthias Sammer auf der Ehrentribüne die Mienen gefrieren.

    Die Dortmunder bleiben viel zu harmlos

    Zunächst schob Masouras in der 33. Minute eine scharfe Hereingabe von Philipp Hofmann über die Torlinie, dann schnappte er sich in der 35. Minute einen kapitalen Fehlpass von Süle, der auf Nico Schlotterbeck zurückgeben wollte, diesen allerdings derart weit verfehlte, dass Masouras den Ball erlief, allein vor BVB-Torwart Gregor Kobel auftauchte und abgebrüht zum 2:0 einlupfte.

    „Wir sind abhängig von Ergebnissen und leiden alle mit“, hatte Kehl vor dem Spiel bei Sky noch gesagt, fast so, als hätte er eine Ahnung gehabt. Aber niemand konnte wohl erwarten, dass die Dortmunder beim Noch-Tabellenletzten Bochum derart leiden würden.

    Im Hinspiel, damals noch unter dem Trainer Peter Zeidler, hatten die Bochumer in Dortmund ebenfalls 2:0 geführt, am Ende dann noch 2:4 verloren. Sie waren also gewarnt. Doch diesmal verwandelte sich der BVB in der Pause nicht vom hässlichen Entlein in einen schönen Schwan. Bochum blieb die bessere Mannschaft. In der 69. Minute stibitzte Masouras dem eingewechselten Yan Couto den Ball und lief wieder allein auf Kobel zu. Es hätte die Vorentscheidung sein können – doch Masouras vergab.

    Die Dortmunder waren letztlich viel zu harmlos, und das, obwohl sie nach dem 0:2-Rückstand noch eine volle Stunde hatten, um die Dinge geradezurücken. Strafe dafür waren die neunte Niederlage und Sirtaki-Klänge, die ihnen noch ein paar Tage in den Ohren klingen dürften.



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  • Borussia Dortmund blamiert sich in Bochum – Kein Spieler stellt sich

    Borussia Dortmund blamiert sich in Bochum – Kein Spieler stellt sich


    Borussia Dortmund hat sich in der Fußball-Bundesliga blamiert. Auf und neben dem Platz. 0:2 verliert der BVB beim VfL Bochum. Danach will niemand Fragen beantworten.

    © Borussia Dortmund

    Borussia Dortmund verliert verdient in Bochum

    Borussia Dortmund verliert immer mehr den Anschluss zu den europäischen Plätzen. Der BVB verliert in Bochum mit 0:2 und zeigt, an was es in dieser Saison mangelt. Bereits die erste Viertelstunde geht an den Spielern des BVB vorbei. Der VfL Bochum ist von Sekunde eins die spielbestimmende Mannschaft, kommt direkt zu Chancen. Die Akteure von Borussia Dortmund werden schon in der ersten Halbzeit zu Nebendarstellern. Einzig ein Distanzschuss von Julian Brandt und ein zu zentraler Abschluss von Serhou Guirassy sorgen für schwarz-gelbe Torgefahr. Bochum macht es auf der anderen Seite besser und wird zum Toreschießen eingeladen. Zunächst schaffen es die Bochumer mehrere Pässe durch die Dortmunder Platzhälfte zu spielen, ohne dass auch nur ein Spieler von Borussia Dortmund einen Zweikampf führen kann oder will. Ein Steckpass spielt dann Philpp Hofmann im Strafraum frei, der ungedeckt zum Abschluss kommt, den VfL-Neuzugang Masouras schlussendlich zur Führung über die Linie drückt. Der Grieche ist es wiederum, der einen katastrophalen Pass in den Rücken von Nico Schlotterbeck spielt, den Masouras erahnt und ihn zum 2:0-Endstand über den chancenlosen Keeper Kobel hebt. Das Ruhrstadion in Bochum feiert, die BVB-Fans pfeifen ihre Mannschaft aus, die in der zweiten Halbzeit nur durch Julian Brandt zu einer Halbchance kommt.

    BVB-Stars blamieren sich auch neben dem Platz: Verantwortliche und Spieler stellen sich nicht

    Was dem BVB in der aktuellen Saisonphase fehlt, sind nicht nur kreative Ideen für das Offensivspiel, sondern auch Spieler, die die gesamte Mannschaft mitreißen können. Borussia Dortmund wirkte vor allem in der zweiten Hälfte ratlos. Nahezu jede Flanke landete bei den Bochumern. Nach Abpfiff dann ein ähnliches Bild. Nachdem die anwesenden Journalisten 45 Minuten nach dem Ende der Partie immer noch auf ihren ersten Gesprächspartner von Seiten des BVB warteten, kam statt eines Spielers oder einer Person aus der Führungsetage ein Pressesprecher. Dieser versuchte bei den Journalisten um Verständnis zu werben, dass heute kein Spieler für Interviews bereit stehe. Niemand wollte nach der peinlichen Niederlage beim Tabellen-Letzten kritische Fragen in der Mixed Zone beantworten. Nico Schlotterbeck rang im Pflicht-Interview beim Fernsehsender Sky auf die Frage nach den Führungsspielern beim BVB um eine Antwort: “Das Problem ist, dass bei uns elf Spieler auf dem Platz stehen. Das heißt nicht, dass fünf oder sechs Führung übernehmen und gut spielen müssen. Elf Spieler müssen gut spielen.” Am Samstagabend übernahm niemand eine Führungsrolle. Weder auf noch neben dem Platz.



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  • BVB: Krise verschärft sich – Borussia Dortmunds Zahlen des Grauens

    BVB: Krise verschärft sich – Borussia Dortmunds Zahlen des Grauens


    Die BVB-Euphorie nach dem Sieg in der Champions League hält nicht lange an. Nach der Blamage von Bochum rückt eine erneute Königsklassen-Teilnahme in weite Ferne. Abermals offenbart das Team große Probleme. Die Zahlen, die die Krise dokumentieren, sind erschreckend.

    Die Zahlen sprechen Bände. Sie zeigen einmal mehr auf, wie schlecht es um Borussia Dortmund in der laufenden Bundesliga-Spielzeit steht.

    Nach dem 0:2 (0:2) beim Abstiegskandidaten VfL Bochum weist der Klub erstmals in dieser Saison eine negative Bilanz auf: acht Siege und fünf Unentschieden stehen neun Niederlagen gegenüber. Nach 22 Spieltagen hat der BVB, der unter der Woche bei Sporting Lissabon in der zweiten Halbzeit noch so geglänzt und 3:0 gewonnen hatte, schon zweimal mehr verloren als in der kompletten vergangenen Saison.

    „Erklärungen dafür gibt es nicht wirklich“, sagte BVB-Torhüter Gregor Kobel. Bochum, ergänzte er, sei „superaggressiv gewesen“, so wie es Trainer Niko Kovac im Vorfeld gesagt habe. „Doch wir haben es nicht umsetzen können.“

    „Seriosität und Professionalität waren nicht zu sehen“

    Mit nur 29 Punkten weist der BVB die schlechteste Zwischenbilanz seit zehn Jahren auf –2014/15 waren es in der Abschiedssaison von Jürgen Klopp sogar nur 25 Zähler zu diesem Zeitpunkt.

    Das Szenario einer Saison ohne internationalen Startplatz wird immer realistischer. Dortmund ist aktuell nur noch Mittelmaß, liegt auf Platz elf mit acht Punkten Rückstand auf einen Champions-League-Platz. Erstmals seit 41 Jahren unter Timo Konietzka verlor mit Niko Kovac wieder ein BVB-Trainer seine ersten beiden Bundesliga-Partien.

    „Ich habe in der vergangenen Woche gesagt, sie müssen erwachsen werden. Sie spielen wie eine Jugendmannschaft – Seriosität und Professionalität waren nicht zu sehen“, monierte Sky-Experte Dietmar Hamann im Nachgang. Wenn es sportlich in der Jugend bei einem Spieler nicht laufen sollte, würde man diesem irgendwann sagen, dass er sich zusammenreißen müsse. „Aber hier“, ergänzte die Hamann in Bezug auf die BVB-Profis, „ist Hopfen und Malz verloren. Was Grundvoraussetzung sein sollte, zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“ Ein Problem sei, so schob der frühere Nationalspieler nach, dass der BVB „zu viele Schönspieler“ hätte. Niko Schlotterbeck und Emre Can, die zwei Verteidiger, meinte Hamann damit nicht. Das betonte er explizit.

    Schlotterbeck sagte nach der Niederlage, dass die Mannschaft endlich „aus den Pötten“ kommen müsse. „Wir müssen Leistung bringen und den Turnaround schaffen. Jeder muss auf sich schauen und nicht Ausreden woanders suchen. Wir können nicht nur einmal in zwei Wochen eine gute Leistung zeigen, sondern müssen das alle drei, vier Tage tun. Wir müssen das schnell hinkriegen“, sagte der Nationalspieler und gab sich optimistisch: „Ich glaube fest daran, dass wir das schaffen.“

    Coach Kovac sagte, man müsse schleunigst anfangen, Spiele zu gewinnen. Er appellierte daran, die Gier und das Selbstverständnis dafür zu haben – auch für eine Partie wie die am Samstag in Bochum. In der Bundesliga gehe es darum, seine Hausaufgaben zu machen.

    LaGa



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  • Nach 0:2 des BVB in Bochum: Schlotterbeck findet klare Worte

    Nach 0:2 des BVB in Bochum: Schlotterbeck findet klare Worte


    Nico Schlotterbeck hat die Mannschaft von Borussia Dortmund nach der Derby-Niederlage beim VfL Bochum mit deutlichen Worten in die Pflicht genommen. „Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern“, sagte der deutsche Nationalspieler bei Sky.

    Der 25-Jährige ergänzte: „Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zurecht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.“

    Schlotterbeck nimmt Kovac in Schutz

    Der BVB ist Tabellenelfter und aktuell sechs Punkte von den internationalen Plätzen entfernt. In diesem Jahr hat die Borussia von sieben Bundesligaspielen fünf verloren und nur eins gewonnen. Auch der 3:0-Sieg in der Champions League am vergangenen Dienstag bei Sporting Lissabon wirkte sich nicht nachhaltig auf die Form der Profis aus.

    „Wir können nicht immer einmal pro zwei Wochen eine gute Leistung bringen, sondern wir müssen sie alle drei, vier Tage bringen“, sagte Schlotterbeck. „Wenn du weißt, was dich in Bochum erwartet, vor allem die ersten 10, 15 Minuten, dann musst du das Spiel annehmen. Das haben wir nicht geschafft.“

    Auch dem neuen Trainer Niko Kovac ist es bisher nicht gelungen, die Dortmunder wieder erfolgreicher zu machen oder spielerisch zu verbessern. Im zweiten Ligaspiel unter Kovac gab es die zweite Niederlage. „Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen“, forderte Schlotterbeck.



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  • Borussia Dortmund beim VfL Bochum: Noten der BVB-Stars

    Borussia Dortmund beim VfL Bochum: Noten der BVB-Stars


    Der BVB rutscht in der Bundesliga immer tiefer in die Krise. Kurz nach dem überzeugenden 3:0-Sieg bei Sporting Lissabon zeigen sich die Borussen in Bochum von ihrer schwächsten Seite. Am Ende steht eine verdiente 0:2-Niederlage. Die Noten der BVB-Stars.

    Borussia Dortmund kommt in der Bundesliga einfach nicht auf einen grünen Zweig. Wenige Tage nach dem souveränen 3:0-Sieg in der Champions League bei Sporting Lissabon, unterliegt das Team von Niko Kovac im kleinen Revierderby beim VfL Bochum mit 0:2.

    Die Borussen fanden von Beginn an nicht in die Partie und mussten in der 33. und 35. Minute einen Doppelschlag von Giorgos Masouras hinnehmen. Serhou Guirassy hatte in der besten Dortmunder Phase kurz vor der Pause zwei gute Gelegenheiten, vergab diese aber.

    ran hat die Noten und Einzelkritiken der Profis der Schwarz-Gelben.

    Gregor Kobel

    Der BVB-Keeper sieht bereits in der Anfangsphase den ein oder anderen Angriff auf sein Tor zu rollen und muss in der achten Minute einen Masouras-Schuss parieren. Inmitten einer eigentlich ruhigeren Phase lassen seine Vorderleute ihn gleich zweimal in Stich. Zwar kann Kobel beim 0:1 noch den Fuß an den Hofmann-Abschluss bringen, jedoch drückt Masouras den Ball zur Sicherheit über die Linie. Kurz darauf bleibt der Schweizer im Eins-gegen-Eins mit Masouras chancenlos. In der zweiten Hälfte kann sich der Torwart gleich mehrmals auszeichnen und pariert insbesondere nach einem Couto-Fehler stark gegen Holtmann. ran-Note: 3

    Das Wichtigste zur Bundesliga in Kürze

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    Niklas Süle

    Der eigentliche Innenverteidiger muss aufgrund des Fehlens von Julian Ryerson rechts hinten ran und erwischt einen gebrauchten Nachmittag. Bereits beim 0:1 destabilisiert er mit seinem Herausrücken die Abwehrkette. Beim 0:2 trifft den 29-Jährigen durch einen kapitalen Fehlpass in den Lauf von Masouras die Hauptschuld am Gegentreffer. Im zweiten Abschnitt zeigt sich Süle etwas stabiler, aber auch verständlicherweise nicht ganz frei von Verunsicherung. Nach gut einer Stunde ist sein Arbeitstag zu Ende. ran-Note: 5

    Niklas Süle
    Niklas Süle© Kirchner-Media

    Emre Can

    Im Gegensatz zu einigen seiner Kollegen überzeugt der Kapitän mit einer guten Körpersprache. Mit seiner Athletik und Physis gelingt es Can immer wieder, komplizierte Duelle mit Masouras und Hofmann für sich zu entscheiden. In der zweiten Halbzeit stemmt er sich phasenweise als einziger Borusse sichtbar gegen die Niederlage. Gewiss ist der Kapitän nicht immer von Kritik freizusprechen, in diesem Spiel kann er sich jedoch am wenigsten vorwerfen. Lediglich im Spielaufbau verzeichnet Can kleinere Wackler. ran-Note: 3

    Nico Schlotterbeck

    Der Innenverteidiger kommt in der vierten Minute bei der ersten Chance von Masouras zu spät und bringt auch im Anschluss nicht immer die geforderte Körperlichkeit ins Spiel. Mit dem Ball am Fuß findet Schlotterbeck jedoch immer wieder gute Lösungen und scheitert in der 45. Minute nur knapp mit einem gefährlichen Kopfball. Insgesamt präsentiert sich der Abwehrmann aber zu passiv und stemmt sich kaum gegen die Pleite. ran-Note: 4

    Daniel Svensson

    Der Winter-Neuzugang macht auf seiner linken Seite keine großen Fehler und stabilisiert die linke Abwehrseite mit einer guten Zweikampfquote. Nach vorn bleibt Svensson aber über die gesamte Distanz absolut harmlos und setzt keinen einzigen wirklichen Akzent. Läuft ein Team so lange einem Rückstand hinterher, wäre zumindest der ein oder andere Ausflug eigentlich wünschenswert. ran-Note: 4

    Marcel Sabitzer

    Der Österreicher agiert als defensiverer Part neben Groß, kann dem BVB-Spiel aber nicht die nötige Struktur geben. Sabitzer zeigt sich zwar sehr bemüht, sieht jedoch beim 0:1 nicht gut aus, als er sich in der Abwehrkette positioniert, jedoch zu spät auf den Tiefenlauf von Hofmann reagiert. Auch sonst macht der frühere Münchner in der Defensiv-Bewegung nicht die beste Figur. Wird nach einer enttäuschenden ersten Halbzeit durch Salih Özcan ersetzt. ran-Note: 5

    Marcel Sabitzer
    Marcel Sabitzer© DeFodi Images

    Pascal Groß

    Der Routinier zeigt sich in Halbzeit eins mit Ball am Fuß abgeklärt und stößt auch immer wieder selbst in offensiven Zonen vor. Die ganz große Gefährlichkeit strahlt der Mittelfeldmann dabei aber nicht aus. Im zweiten Abschnitt taucht Groß fast in Gänze ab und kommt zu selten in die Zweikämpfe. Das kann er definitiv besser. ran-Note: 4

    Julian Brandt

    Der offensive Mittelfeldspieler sticht zu Beginn positiv heraus, indem er die erste Kopfballchance durch Groß per Flanke und kurz danach die Gelegenheit von Guirassy per Steckpass einleitet. Nach einem ordentlichen Abschluss in der 15. Minute genehmigt sich der 28-Jährige aber eine ziemlich lange Kreativ-Pause. Zwar laufen in Durchgang zwei die meisten Angriffe irgendwie über Brandt, jedoch bleiben klar positive Aktionen aus. Für wenig Gefahr sorgen auch seine Freistöße aus teilweise guten Positionen. ran-Note: 4

    Julian Brandt
    Julian Brandt© Kirchner-Media

    Karim Adeyemi

    Manchmal kann man Feuer am besten durch Feuer bekämpfen. Der pfeilschnelle Adeyemi bekommt gegen den ebenso schnellen Holtmann in Durchgang eins überhaupt keinen Stich. Nach der Pause dringt der Außenstürmer erstmals gefährlich durch und sichert seinem Team eine aussichtsreiche Freistoßposition. Mehr gelingt Adeyemi trotz seiner Mühen nicht. Immerhin stört er kurz vor seiner Auswechslung Holtmann vielleicht entscheidend bei dessen Groß-Chance. ran-Note: 4

    Jamie Gittens

    Der junge Engländer findet schwer in die Partie und benötigt gut 20 Minuten Zeit, um ein wenig aufzutauen. Gittens meldet sich in der 22. Minute durch ein gelungenes Dribbling und eine Ablage auf Groß an. Kurz vor der Pause findet er Guirassy, der am langen Pfosten aber nicht einnetzen kann. In Durchgang zwei kann der Außenstürmer bis auf eine Ablage auf Brandt kaum Akzente setzen und wird nach nicht mal einer Stunde ausgewechselt. Muss abseits des Platzes dann noch von Anton beruhigt werden. ran-Note: 4

    Serhou Guirassy

    Der Goalgetter verzeichnet in der elften Minute seine erste Top-Chance, scheitert jedoch am bärenstark reagierenden Horn. Im Anschluss sieht man von Guirassy wenig, ehe er vor der Pause gleich zweimal aus kürzester Distanz gefährlich wird, aber das Tor nicht trifft. Nach dem Seitenwechsel hängt der Stürmer dann völlig in der Luft. Ein ungewohnt schwacher Auftritt. ran-Note: 5

    Serhou Guirassy
    Serhou Guirassy© Kirchner-Media

    Einwechselspieler des BVB

    Salih Özcan: Kommt zur Pause für den enttäuschenden Sabitzer und spielt einen unauffälligen Part im Mittelfeld. Zwar setzt der Rückkehrer den ein oder anderen Akzent, verzeichnet aber auch Ballverluste und bringt nur 60 Prozent seiner Pässe an den Mann. ran-Note: 4

    Maximilian Beier: Will nach seiner Einwechslung in der  58. Minute Akzente setzen, wird jedoch kaum mal gefährlich. Seine wenigen Abschlüsse verfehlen den Kasten deutlich. ran-Note: 4

    Yan Couto: Kommt nach gut einer Stunde für Süle, führt sich aber direkt mit einem schweren Fehler ein. Darf sich bei Kobel bedanken, dass sein Ballverlust gegen Masouras nicht mit einem Gegentor bestraft wird. ran-Note: 5

    Julien Duranville: Wirbelt nach seiner Einwechslung in der 64. Minute und wird mit Dribblings und Hereingaben zumindest im Ansatz gefährlich. ran-Note: 3

    Giovanni Reyna: Kommt in der 80. Minute für Groß. ran-Note: Ohne Bewertung



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  • Bochum versetzt BVB den nächsten Nackenschlag

    Bochum versetzt BVB den nächsten Nackenschlag


    Stand: 15.02.2025 21:31 Uhr

    Borussia Dortmund hat beim VfL Bochum die nächste Niederlage in der Fußball-Bundesliga kassiert – es ist die neunte am 22. Spieltag, nur Platz 11. Der BVB ließ vorne Chancen liegen und leistete sich hinten Aussetzer. So gewannen die ersatzgeschwächten Bochumer von Dieter Hecking in der Fußball-Bundesliga am Samstag mit 2:0 (2:0).

    Verantwortlich für den Bochumer Sieg war ein Doppelschlag von Georgios Masouras in Halbzeit eins, bei dem er zum Teil tatkräftige Mithilfe vom BVB hatte. Der Grieche, im Winter von Olympiakos Piräus zum VfL gewechselt, drückte einen Schuss von Philipp Hofmann, der aller Wahrscheinlichkeit nach von selbst ins Tor gegangen wäre, über die Linie. Da BVB-Keeper Gregor Kobel noch den Schuh an den Ball gebracht hatte, ging der Mittelstürmer auf Nummer sicher (33. Minute).

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    • 22. Spieltag
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    Einen kompletten Aussetzer leistete sich Niklas Süle nur zwei Minuten später, als er in Bedrängnis den Ball zurückspielte, aber dies mit viel zu wenig Präzision und Schwung machte und so den Ball perfekt in den Lauf des lauernden Bochumer Angreifers spielte. Der ließ mit einem Lupfer Kobel erneut keine Chance (35.). Süle war nach längerer Verletzungspause zurück in die Abwehr der Schwarz-Gelben gekommen, litt aber sichtlich an mangelnder Matchpraxis.

    “Es ist schwer, dafür eine Erklärung zu haben”, sagte Kobel nach der Partie zur Sportschau, “wir wussten was kommt. Der Coach hat uns genau vorbereitet. Sie sind super aggressiv, sie versuchen zu pressen. Uns hat nichts überrascht, aber trotzdem haben wir es nicht geschafft, dagegenzuhalten.” “Es war heute für mich emotional, wieder in der Bundesliga im Tor zu stehen”, sagte Horn am ARD-Mikrofon, “ich bin dem VfL unglaublich dankbar, dass ich mich hier wieder zeigen durfte.” Und er fügte hinzu: “Ich habe der Mannschaft in der einen Szene gut weiterhelfen können, und ich bin unfassbar stolz auf die gesamte Leistung der Mannschaft.”

    Horn mit Bundesliga-Comeback für Bochum

    Zu diesem Zeitpunkt hatte Timo Horn im Tor der Gastgeber gezeigt, dass er auch in drei Jahren Bundesliga-Abwesenheit nichts verlernt hatte. Als Serhou Guirassy Erhan Masovic mit einem Haken aussteigen ließ und freistehend aus elf Metern abzog, ahnte der erfahrene Keeper die Schussrichtung und zeigte eine Topparade gegen den Dortmunder Mittelstürmer (11.). Zuvor war Masouras mit einem Schussversuch an Kobel gescheitert (4.). Auch kurz vor der Pause ließ Guirassy bei zwei dicken Chancen mindestens den sicheren Ausgleich liegen.

    Horn hatte im Sommer 2023 nach zwölf Jahren beim 1. FC Köln keinen neuen Vertrag bekommen, und war im Sommer 2024 von RB Salzburg als Ersatzkeeper nach Bochum gewechselt.

    Bochum ersatzgeschwächt

    Bochums Trainer Dieter Hecking musste auf gleich vier Stammspieler verzichten: Patrick Drewes, Maximilian Wittek, Felix Passlack und Topstürmer Myron Boadu mussten allesamt passen. Dennoch zeigten die vom Abstieg stark bedrohten Gastgeber so gut wie keine Abstimmungsschwierigkeiten.

    Dortmund bemühte sich um Stabilität, wirkte aber trotz des Erfolges in der Champions League bei Sporting Lissabon nicht übermäßig selbstbewusst und zeigte vor allem eine veritable Abschlussschwäche.

    BVB lässt Chance um Chance liegen

    So hielt im zweiten Spielabschnitt Horn erneut sicher einen Schuss von Julian Brandt, der aus der Drehung aber viel zu zentral abschloss.

    Dortmund hingen die vergebenen drei Chancen von Guirassy und die Mithilfe von Süle wie Blei in den Klamotten. Dafür nutzten die Gastgeber den Raum, den der große Ruhrgebiets-Nachbar ließ: Tom Krauß bediente Gerrit Holtmann, der aber für den Abschluss zu viel Zeit brauchte. Karim Adeyemi konnte stören und Kobel klären.

    Dortmunds Kobel verhindert dritten Masouras-Treffer

    Und Kobel musste weiter alles zeigen, was ihn zum Toptormann macht: Mit einem Blitzreflex verhinderte er den dritten Treffer von Masouras, dem diesmal der gerade eingewechselte Dortmunder Yan Couto den Ball “überlassen” hatte (69.).

    Doch was Dortmunds neuer Trainer Niko Kovac auch probierte – es fruchtete nicht. Der für Jamie Gittens in die Partie genommene Maxi Beier blieb blass, Julien Duranville konnte kaum Akzente setzen.

    Zwar warf die Borussia in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, aber die Gäste ließen jegliche Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit vermissen und sind zur Zeit nicht besser als “untere Tabellenhälfte”.

    Hecking: “Richtig geiles Spiel von meiner Mannschaft”

    “Ein richtig geiles Spiel von meiner Mannschaft habe ich heute gesehen”, sagte ein hochzufriedener Hecking zur ARD, “ich fühle eine große Zufriedenheit, dass alles, was wir uns vorgenommen haben, aufgegangen ist.” Und mit Blick auf Horn sagte der Coach: “Es freut mich für Timo, dass er uns mit seiner Weltklasse-Parade gegen Guirassy so geholfen hat.” Sein Kollege Niko Kovac musste nach der zweiten Niederlage im zweiten Bundesligaspiel als BVB-Trainer zugeben: “Wenn man einen ‘Exspected goals’-Wert von drei hat und man macht keinTor, dann ist das nachlässig. In der zweiten Halbzeit stand der Gegner sehr tief, und da war es für uns dann sehr schwierig, weil wir keine Lösung gefunden haben.”

    Bochum in Wolfsburg, Dortmund gegen Union Berlin

    Bochum muss am nächsten Spieltag auswärts in Wolfsburg ran (22.02., 15.30 Uhr). Am Abend empfängt Dortmund Union Berlin zum Topspiel (18.30 Uhr).

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