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  • Bundesliga: BVB blamiert sich in Bochum, Stuttgart schmeißt den Sieg weg

    Bundesliga: BVB blamiert sich in Bochum, Stuttgart schmeißt den Sieg weg


    In der Fußball-Bundesliga standen am Samstagnachmittag vier Spiele an. Borussia Dortmund wollte nach dem klaren Sieg in der Champions League beweisen, auch im Alltag bestehen zu können. Das ging in die Hose. Genau wie das Heimspiel der VfB Stuttgart.

    Blamage statt Befreiungsschlag: Borussia Dortmund hat das Derby beim stark abstiegsbedrohten VfL Bochum verloren und rutscht immer tiefer in die Krise. Das Team von Trainer Niko Kovac unterlag dem Revierrivalen verdient mit 0:2 (0:2). Vier Tage nach dem 3:0-Sieg in der Champions League bei Sporting Lissabon leistete sich der BVB krasse defensive Patzer und war vorne harmlos.

    Das Szenario einer Saison ohne internationalen Startplatz wird immer realistischer. Dortmund ist nur noch Mittelmaß. Erstmals seit 41 Jahren unter Timo Konietzka verlor wieder ein BVB-Trainer seine ersten beiden Bundesliga-Partien. In den vergangenen sechs Ligaspielen hat die Borussia nur einmal drei Punkte geholt.

    Bochum schöpfte mit dem prestigeträchtigen Erfolg dagegen neuen Mut im Abstiegskampf. Der VfL gab zumindest vorübergehend den letzten Platz an Holstein Kiel ab. Vor 26.000 Zuschauern im ausverkauften Ruhrstadion erzielte Georgios Masouras (33./35. Minute) beide Bochumer Tore.

    Erst drückte er den Ball nach starker Vorarbeit von Philipp Hofmann über die Linie, dann nutzte er einen haarsträubenden Dortmunder Abwehrfehler eiskalt aus. Niklas Süle, der erstmals seit Anfang Dezember wieder in der Bundesliga spielte, wollte den Ball zu Kobel zurückspielen. Masouras lief den Rückpass jedoch problemlos ab und traf zum 2:0 für Bochum.

    VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg 1:2 (0:0)

    rotz des sehenswerten Solos von Joker Nick Woltemade hat der VfB Stuttgart einen Rückschlag im Kampf um die erneute Qualifikation für die Champions League hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Coach Sebastian Hoeneß musste sich in der Fußball-Bundesliga dem VfL Wolfsburg mit 1:2 (0:0) geschlagen geben. Dadurch beendeten die Gäste, die sich weiter im Tabellenmittelfeld aufhalten, ihre Sieglos-Serie im fünften Anlauf. Stuttgart verpasste den Sprung auf einen Königsklassen-Platz und ist nur noch Sechster.

    58.000 Zuschauer sahen ein intensives, aber auch fehlerbehaftetes Duell. Die beste Möglichkeit im ersten Durchgang vergab VfB-Kapitän Atakan Karazor per Kopf (44. Minute). Nach der Pause brachte Woltemade die Gastgeber in Führung (72.), ehe der ehemalige Stuttgarter Tiago Tomás nur fünf Minuten später ausglich und Mohamed Amoura die Partie per verwandeltem Handelfmeter drehte (87.).

    1. FC Union Berlin – Bor. Mönchengladbach 1:2 (0:2)

    Der Positiv-Trend des 1. FC Union ist schon wieder gestoppt. Die Berliner kassierten daheim im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei ein 1:2 (0:2) gegen Europapokal-Anwärter Borussia Mönchengladbach. Mit schnellem und direktem Spiel legten die Gäste die Schwächen der Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart offen, die Tore für Gladbach erzielten Lukas Ullrich (10. Minute) und Tim Kleindienst (26.).

    Per Foulelfmeter gelang Andrej Ilic (63.) noch der Anschlusstreffer für die Berliner nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte. Für zumindest einen Punkt reichte es aber nicht. In der Tabelle verpassten es die Berliner, sich nach zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen weiter von den Abstiegsrängen abzusetzen. Die Gladbacher unterstrichen ihre Ambitionen auf den Einzug ins internationale Geschäft.

    FC St. Pauli – SC Freiburg 0:1 (0:0)

    Durch ein Eigentor kurz vor Schluss hat der FC St. Pauli sein Heimspiel noch verloren. Der Aufsteiger unterlag dem SC Freiburg mit 0:1 (0:0). Das Tor für den Tabellensechsten der Fußball-Bundesliga fiel erst in der 88. Minute, weil Philipp Treu einen Schuss von Christian Günter noch ins eigene Netz lenkte.

    Für die Freiburger war es im engen Rennen um die Europa-League-Plätze bereits der dritte 1:0-Sieg in Serie. Da fiel es am Ende auch nicht mehr ins Gewicht, dass Vincenzo Grifo kurz vor der Pause einen Foulelfmeter auf groteske Weise verschossen hatte (45.).

    Beim FC St. Pauli gehören insgesamt vier ehemalige Freiburger zum Kader und auch der Sportchef Andreas Bornemann spielte und arbeitete früher einmal für den SC. Der Stadionsprecher stellte die Hamburger deshalb auf launische Weise als „Badischer FC“ vor, aber die besondere Kenntnis der Freiburger Spielweise half dem Aufsteiger kaum.



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  • Kovac nach BVB-Pleite: „Werden nicht die Nerven verlieren“

    Kovac nach BVB-Pleite: „Werden nicht die Nerven verlieren“


    Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat auch in der Krise Ruhe und Konzentration gefordert. „Es geht darum, dass man in der Situation trotzdem die Ruhe bewahrt. Das ist das ganz Wichtige“, sagte der 53-Jährige nach der 0:2-Niederlage des BVB beim VfL Bochum. „Wir werden nicht die Nerven verlieren.“ Dortmund hat in diesem Jahr von sieben Bundesligaspielen fünf verloren und nur eins gewonnen.

    Kovac verteidigte, dass keiner seiner Spieler nach den TV-Interviews in der Interviewzone für die anderen Medien in den Katakomben des Ruhrstadions auftauchte. „Wir spielen wieder in vier Tagen“, sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch.

    Kovac ergänzte: „Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.“ Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: „Ich bin ja da. Das reicht ja.“



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  • VfL Bochum – Borussia Dortmund: Doppelpack: Masouras schießt Bochum zum Sieg – Bundesliga

    VfL Bochum – Borussia Dortmund: Doppelpack: Masouras schießt Bochum zum Sieg – Bundesliga


    Durch ein 2:0 holte sich der VfL Bochum in der Partie gegen Borussia Dortmund drei Punkte. Bochum hat mit dem Sieg über Dortmund einen Coup gelandet.

    Im Hinspiel hatte der BVB einen Erfolg geholt und einen 4:2-Sieg zustande gebracht.

    Mit einem schnellen Doppelpack (33./35.) zum 2:0 schockte Georgios Masouras den Gast. Mit der Führung für den VfL ging es in die Halbzeitpause. In Durchgang zwei lief Salih Özcan anstelle von Marcel Sabitzer für Borussia Dortmund auf. Wenig später kamen Julien Duranville und Yan Couto per Doppelwechsel für Karim Adeyemi und Niklas Süle auf Seiten von Dortmund ins Match (63.). Letztendlich hatte der VfL Bochum Spielentscheidendes bereits in der ersten Hälfte vollbracht, als er die Führung mit in die Kabine nahm – ein Vorsprung, der auch noch nach Ablauf der vollen Spielzeit Bestand hatte.

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    Der Gastgeber muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Bochum verließ mit dem Erfolg die Schlussposition der Bundesliga. Der VfL bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt drei Siege, fünf Unentschieden und 14 Pleiten. Den Maximalertrag von 15 Punkten aus den vergangenen fünf Spielen verfehlte Bochum deutlich. Insgesamt nur fünf Zähler weist der VfL Bochum in diesem Ranking auf.

    Mit 29 Zählern aus 22 Spielen steht der BVB momentan im Mittelfeld der Tabelle. Acht Siege, fünf Remis und neun Niederlagen hat Borussia Dortmund derzeit auf dem Konto. Die letzten Spiele liefen enttäuschend und so gelang Dortmund auch nur ein Sieg in fünf Partien.

    Nächster Prüfstein für den VfL ist Wolfsburg (Samstag, 15:30 Uhr). Borussia Dortmund misst sich am selben Tag mit dem 1. FC Union Berlin (18:30 Uhr).

    Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.

    SPM



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  • 2:0 gegen den BVB: Bochums Georgios Masouras lässt Dortmund die Ohren klingeln – Sport

    2:0 gegen den BVB: Bochums Georgios Masouras lässt Dortmund die Ohren klingeln – Sport


    Im Ruhrstadion tanzen sie neuerdings Sirtaki, die entsprechende Musik wird über die Lautsprecher eingespielt. Anlass dazu gab am Samstag der 31 Jahre alte Grieche Georgios Masouras. Vor zwei Wochen hat der VfL Bochum den Stürmer von Olympiakos Piräus ausgeliehen, um der abschlussschwachen Offensive des Tabellenletzten im Abstiegskampf Beine zu machen. In seinem ersten Spiel beim 2:2 in Kiel vor einer Woche hatte Masouras noch keinen Treffer beigesteuert, doch gegen Borussia Dortmund brachte er Bochum mit zwei Toren binnen zwei Minuten (33. und 35. Minute) schon in Halbzeit eins auf die Siegerstraße.

    Am Ende gewannen die Bochumer durch diese beiden Treffer tatsächlich 2:0 (2:0) und verließen zumindest über Nacht erstmals seit viereinhalb Monaten den letzten Tabellenplatz. „Schön, dass sie Sirtaki im Stadion spielen“, sagte der Mann des Spiels – und richtete den Blick auf die zweite wesentliche Botschaft des Tages: „Wenn wir so weiterspielen, können wir unser großes Ziel erreichen und in der Liga bleiben.“ Borussia Dortmund hingegen erlitt im zweiten Bundesligaspiel unter dem neuen Trainer Niko Kovac schon den zweiten massiven Rückschlag.

    Eine Woche zuvor hatte man das Kovac-Debüt daheim gegen den VfB Stuttgart 1:2 verloren, sah sich drei Tage später allerdings vorübergehend rehabilitiert durch einen 3:0-Sieg in der Champions League bei Sporting Lissabon. „Die Mannschaft hat eine gewisse Stabilität erreicht“, hatte noch kurz vor dem Anpfiff in Bochum der Sportdirektor Sebastian Kehl bei Sky gesagt – aber just diese Stabilität war im Ruhrstadion schon wieder nicht mehr zu erkennen. Nach dem Abpfiff betrug der Rückstand des Tabellenelften Dortmund auf den ersten Europapokalplatz sechs Punkte.

    Die Bochumer hatten vorne auf ihren besten Torschützen Myron Boadu (sieben Tore) wegen Verletzung verzichten müssen und ganz hinten auf ihren kranken Torwart Patrick Drewes. Beim BVB fehlten im gesperrten Julian Ryerson sowie im verletzten Ramy Bensebaini die beiden Außenverteidiger. In die Startelf rückte damit erstmals seit knapp zwei Monaten wieder der genesene Niklas Süle, ausnahmsweise als Rechtsverteidiger. Bei Bochum gab Timo Horn sein Debüt im Tor.

    Vier Tage, nachdem die Dortmunder in Lissabon trotz einer allzu passiven ersten Halbzeit dank dreier Treffer in der zweiten Hälfte klar gewonnen hatten, schienen sie in Bochum dieses riskante Spiel wiederholen zu wollen. Sich vom Tabellenletzten der Bundesliga immer wieder tief in die eigene Hälfte hineindrücken zu lassen, ist für einen angehenden Champions-League-Achtelfinalisten gewiss ehrabschneidend. Dass just der in dieser Saison zuvor so abschlussschwache VfL gegen den BVB binnen zwei Minuten zwei Treffer erzielte, ließ den BVB-Granden Hans-Joachim Watzke, Lars Ricken und Matthias Sammer auf der Ehrentribüne die Mienen gefrieren.

    Die Dortmunder bleiben viel zu harmlos

    Zunächst schob Masouras in der 33. Minute eine scharfe Hereingabe von Philipp Hofmann über die Torlinie, dann schnappte er sich in der 35. Minute einen kapitalen Fehlpass von Süle, der auf Nico Schlotterbeck zurückgeben wollte, diesen allerdings derart weit verfehlte, dass Masouras den Ball erlief, allein vor BVB-Torwart Gregor Kobel auftauchte und abgebrüht zum 2:0 einlupfte.

    „Wir sind abhängig von Ergebnissen und leiden alle mit“, hatte Kehl vor dem Spiel bei Sky noch gesagt, fast so, als hätte er eine Ahnung gehabt. Aber niemand konnte wohl erwarten, dass die Dortmunder beim Noch-Tabellenletzten Bochum derart leiden würden.

    Im Hinspiel, damals noch unter dem Trainer Peter Zeidler, hatten die Bochumer in Dortmund ebenfalls 2:0 geführt, am Ende dann noch 2:4 verloren. Sie waren also gewarnt. Doch diesmal verwandelte sich der BVB in der Pause nicht vom hässlichen Entlein in einen schönen Schwan. Bochum blieb die bessere Mannschaft. In der 69. Minute stibitzte Masouras dem eingewechselten Yan Couto den Ball und lief wieder allein auf Kobel zu. Es hätte die Vorentscheidung sein können – doch Masouras vergab.

    Die Dortmunder waren letztlich viel zu harmlos, und das, obwohl sie nach dem 0:2-Rückstand noch eine volle Stunde hatten, um die Dinge geradezurücken. Strafe dafür waren die neunte Niederlage und Sirtaki-Klänge, die ihnen noch ein paar Tage in den Ohren klingen dürften.



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  • Fußball-Bundesliga – Frankfurt hofft gegen Kiel auf Ende der…

    Fußball-Bundesliga – Frankfurt hofft gegen Kiel auf Ende der…


    Frankfurt/Main (dpa/lhe) – Für Eintracht Frankfurt zählt im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Holstein Kiel nur ein Sieg. Die Mannschaft sei heiß darauf, endlich wieder drei Punkte einzufahren, sagte Eintracht-Trainer Dino Toppmöller vor der Partie am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN). Mit einem Erfolg könnten die Hessen den dritten Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga vor den anstehenden Topspielen bei Tabellenführer Bayern München und gegen Titelverteidiger Bayer Leverkusen zementieren. 

    Definitiv verzichten müssen die Frankfurter, die zuletzt dreimal nur unentschieden spielten, auf Robin Koch. Der Abwehrchef hat seine Schulterverletzung noch nicht wieder auskuriert. Der Einsatz von Defensivspieler Ellyes Skhiri ist fraglich.

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376513/1



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  • Bayern halten Leverkusen-Druck stand und marschieren weiter

    Bayern halten Leverkusen-Druck stand und marschieren weiter


    Leverkusen – Nach dem glücklichen Punktgewinn beim Titelrivalen genossen Jamal Musiala und Co. die Meistergesänge der mitgereisten Fans, Leverkusens Jungstar Florian Wirtz verstand dagegen die Welt nicht mehr. Nach einer wahren Abwehrschlacht retteten die Münchner ein 0:0 bei Titelverteidiger Bayer ins Ziel und machten vermutlich den vorentscheidenden Schritt Richtung 34. Meisterschaft.

    Ein Taktik-Kniff von Meistercoach Xabi Alonso und eine Vielzahl an Leverkusener Chancen reichten nicht, um zumindest für einen Hauch Spannung im Titelrennen zu sorgen. Nach 22 Spieltagen bleibt das Team von Trainer Vincent Kompany acht Punkte vor der Werkself, die zum zweiten Mal am Stück sieglos blieb. Einen solchen Vorsprung zu diesem Zeitpunkt der Meisterschaft hat noch nie eine Mannschaft eingebüßt.

    „Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis. Natürlich haben wir selbst wenig kreiert. Leverkusen hat einen guten Tag gehabt. Sie haben uns unter Druck gesetzt. (…) Am Ende gehen wir mit einem Punkt nach Hause. Der ist vielleicht glücklich. Wichtig war, dass wir dieses Spiel nicht verlieren“, sagte Bayern-Keeper Manuel Neuer und Jamal Musiala ergänzte: „Am Ende sind wir mit einem Punkt rausgegangen und die acht Punkte bleiben gleich.“

    Rekordnationalspieler Lothar Matthäus zeigte sich verwundert ob der Leverkusener Überlegenheit. Das habe er noch nie erlebt. „Nicht einmal zu meiner Zeit. So harmlos nach vorne. (…) Bayern München hat 0:0 gewonnen“, sagte der Sky-Experte.

    Torjäger Schick und Boniface auf der Bank

    Alonso blieb im mit Spannung erwarteten Spitzenspiel zwar im sechsten Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Club als Trainer unbesiegt. Doch auch ein Griff in die Trickkiste vor dem Spiel brachte seinem klar überlegenen Team nicht den dringend benötigten Sieg. Seine Torjäger Patrik Schick und Victor Boniface ließ der Baske überraschend auf der Bank. Erst in der Nachspielzeit kam Schick ins Spiel. Trotzdem hatte Bayer auch so zahlreiche Chancen, um das Spiel zu entscheiden. In der Nachspielzeit vergab Wirtz den Siegtreffer.

    „Ich bin stolz. Wir haben fast alles gemacht, um zu gewinnen. Nur das Tor hat gefehlt“, haderte Alonso. Ähnlich sah es Granit Xhaka: „Riesenleistung von uns. Wenn man die Tore nicht macht, ist es enttäuschend. Wir hätten es heute mehr als verdient, das Spiel zu gewinnen.“

    Vor den Augen von Ex-Bayern-Coach Thomas Tuchel spielte vor 30.210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena auch ohne nominelle Spitze nur der Tabellenzweite. Der Treffer für Bayer wollte aber nicht fallen. Die Bayern hatten hingegen bis zum Schlusspfiff keine echte Torchance. Vincent Kompany dürfte dies herzlich egal sein. Der Belgier steht vor seiner ersten deutschen Meisterschaft in seiner Premierensaison als Bayern-Coach.

    Duell Wirtz gegen Musiala geht an den Leverkusener

    Das mit Spannung erwartete Duell zwischen Schick (14 Saisontore) und Bayerns Super-Torjäger Harry Kane (21) kam nicht wirklich zustande. Aber es gab ja noch das Aufeinandertreffen der beiden besten deutschen Fußballer: Bayers Florian Wirtz und Münchens Jamal Musiala, der am Freitag pünktlich zum Topspiel seinen Vertrag bis 2030 verlängert hatte. Auch für den Edeltechniker der Gäste hatte sich Alonso etwas ausgedacht.

    Innenverteidiger Jonathan Tah rückte teils weit aus der Viererkette heraus und störte Musiala manchmal schon kurz vor dem Bayern-Strafraum bei der Ballannahme. Das durchaus mitunter harte Einsteigen Tahs gegen seinen Nationalmannschaftskollegen blieb zunächst aber ohne Konsequenzen in Form einer Karte. 

    Möglicherweise auch wegen der einschüchternden Sonderbewachung für Musiala war es erst einmal Wirtz, der in Erscheinung trat und mit einigen Traumpässen seinen Sonderstatus verdeutlichte. Leverkusen hatte auch nach 20 Minuten die erste große Möglichkeit, als Jeremie Frimpong an die Latte köpfte, nachdem Wirtz zuvor aus spitzem Winkel nur Manuel Neuer im Bayern-Tor getroffen hatte. Nur vier Minuten später war es Nathan Tella, der am Querbalken scheiterte. Die Führung Leverkusens lag in der Luft. 

    Spiel auf das Bayern-Tor

    Die Bayern hielten die Null aber, weil sie mit Glück und Geschick verteidigten und die brenzligen Situationen allesamt überstanden. Offensiv kam erwartungsgemäß dagegen wenig vom Rekordmeister, der angesichts der Tabellensituation nicht zum Siegen verdammt war. In der gesamten ersten Halbzeit brachten die Gäste nicht einen Torschuss zustande. 

    Das Spiel auf ein Tor setzte sich auch nach dem Seitenwechsel fort. Auch ein Vierfachwechsel von Kompany nach fast 70 Minuten brachte keine Entlastung. Zu diesem Zeitpunkt stand es in der Torschussstatistik bereits 11:0 für die Werkself. Die Bayern verteidigten allerdings weiter fleißig und geduldig und mussten zudem lange auf weitere personelle Herausforderungen von der Bayer-Bank warten. 

    Bereits beim 0:0 in der Vorwoche beim VfL Wolfsburg war Alonso für seine Rotation kritisiert worden. In Wolfsburg war Wirtz erst von der Bank gekommen.

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  • Bundesliga: Noten zum Topspiel Bayer Leverkusen gegen Bayern…

    Bundesliga: Noten zum Topspiel Bayer Leverkusen gegen Bayern…


    Der FC Bayern München holt beim 0:0 im Topspiel bei Bayer Leverkusen einen schmeichelhaften Punkt. Die Werkself belohnt sich für einen Sturmlauf nicht und scheitert letztlich an der Chancenverwertung und Manuel Neuer. ran hat die Noten zum Top-Spiel.

    Bayer Leverkusen hat den FC Bayern München 90 Minuten lang an den Rand einer Niederlage gedrängt, muss sich jedoch im Topspiel des 22. Bundesliga-Spieltags mit einem 0:0 zufrieden geben. Dieses wird sehr wahrscheinlich zu wenig sein, um das Titelrennen wirklich nochmal spannend zu machen.

    An Chancen mangelte es der Werkself nicht. Nathan Tella und Jeremie Frimpong trafen in Durchgang eins die Latte, während die Münchner noch nicht mal einen Torschuss markierten.

    Auch nach dem Seitenwechsel spielte fast nur Leverkusen. Zunächst klärten die Münchner einen Tella-Kopfball aber auf der Linie, ehe Amine Adli und Florian Wirtz kurz vor dem Ende die Chance auf den großen Coup liegen ließen.

    ran wirft einen Blick auf die Spielernoten.

    Das Wichtigste zur Bundesliga

    Lukas Hradecky (Bayer Leverkusen)

    Der Schlussmann bleibt in Durchgang eins angesichts fehlender Münchner Akzente völlig beschäftigungslos. Im zweiten Abschnitt kommen die Bayern seinem Tor nur selten näher und schaffen es erneut nicht, Hradecky zu fordern. Derart arbeitslos ist ein Keeper gegen Bayern sonst nie. ran-Note: 3

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    Nordi Mukiele (Bayer Leverkusen)

    Der Franzose verteidigt hart gegen Coman und bewegt sich teilweise an der Grenze der Legalität. Mit seinem guten Stellungsspiel und seiner Athletik hält er seinen Landsmann aber gut in Schach. Ähnliches gilt für sein Duell mit Gnabry, der Mukiele kein bisschen fordern kann. Auf dem Weg nach vorne bleibt er unauffälliger als Gegenüber Hincapie, macht aber dennoch fleißig Meter. Kurz vor dem Ende scheitert er mit einem scharfen Versuch aufs kurze Eck an Neuer. ran-Note: 3

    Jonathan Tah (Bayer Leverkusen)

    Der 29-Jährige wird in Durchgang eins praktisch überhaupt nicht gefordert und löst die wenigen Situationen robust und souverän. Daran ändert sich im Anschluss wenig, was Tah erlaubt, auch vor dem gegnerischen Tor gefährlich aufzutauchen. In der 66. Minute leitet er per Kopf eine Groß-Chance von Tella ein. ran-Note: 2

    Edmond Tapsoba (Bayer Leverkusen)

    Tapsoba wird wie Nebenmann Tah kaum mal gefordert und löst die wenigen Szenen in der Regel souverän. Mit dem Ball am Fuß leistet er sich ein paar kleine Unaufmerksamkeiten, jedoch ist das eher Meckern auf hohem Niveau. ran-Note: 3

    Piero Hincapie (Bayer Leverkusen)

    Der Linksverteidiger zeigt sich sehr engagiert und schiebt über seine Seite ordentlich mit an. Trotz seiner offensiven Akzente sieht Olise gegen den Ecuadorianer in Durchgang eins praktisch kein Land. Sane erhält in der letzten halben Stunde die Chance gegen einen etwas müderen Hincapie, jedoch hat dieser mit dem Bayern-Joker genauso wenig Probleme. ran-Note: 2

    Granit Xhaka (Bayer Leverkusen)

    Der Schweizer präsentiert sich als absoluter Mittelfeld-Leader und stellt damit auch das Bayern-Duo Kimmich & Pavlovic in den Schatten. Mit seiner Passsicherheit und Kreativität bringt Xhaka zahlreiche Angriffe auf die Strecke. Der Routinier wird kurz nach der Pause einmal relativ hart von Musiala getroffen, berappelt sich aber und fungiert sofort wieder als Chef in der Schaltzentrale. ran-Note: 2

    Granit Xhaka (r.) gegen Jamal Musiala
    Granit Xhaka (r.) gegen Jamal Musiala© Eibner

    Exequiel Palacios (Bayer Leverkusen)

    Der Argentinier übernimmt den defensiveren Posten an der Seite von Xhaka und macht das zunächst unauffällig, aber effizient. So ist Musiala praktisch über 90 Minuten lang weitgehend abgemeldet. In Durchgang zwei schaltet sich Palacios dann auch ein wenig häufiger in die Offensive mit ein und spielt den ein oder anderen sehenswerten Steckpass, selbst wenn der entscheidende Moment nicht dabei ist. ran-Note: 2

    Jeremie Frimpong (Bayer Leverkusen)

    Frimpong kann seinen Speed zwar nur in wenigen Situationen so richtig ausspielen, erhält aber dennoch die ganz große Chance zum 1:0, die er jedoch per Kopfball an die Latte vergibt. Kurz nach dem Seitenwechsel setzt er Tella per Hereingebe in Szene, jedoch verhindert Upamecano einen möglichen Treffer. Gegen Spielende fehlt dem Niederländer ein wenig die Kraft, was sich an seiner fehlenden Präzision ablesen lässt. ran-Note: 3

    Alejandro Grimaldo (Bayer Leverkusen)

    Der linke Schienenspieler zeigt sich wie gewohnt offensivfreudig und überzeugt mit seinem guten Pass- und Flankenspiel. Mit seiner mustergültigen Hereingabe setzt er Tella in der 25. Minute optimal in Szene, der jedoch an der Latte scheitert. Grimaldo leitet viele Angriffe von der linken Seite ein, jedoch verlieren seine Flanken in Durchgang zwei ein klein wenig an Präzision. Kurz vor dem Ende legt er jedoch nochmals mustergültig für Adli auf. ran-Note: 3

    Florian Wirtz (Bayer Leverkusen)

    Wirtz findet auf Anhieb ins Spiel und zeigt sich insbesondere im Zusammenspiel mit Grimaldo gefährlich. Seine erste Szene vor dem Tor verzeichnet der Offensiv-Zauberer nach gut 20 Minuten, als er Upamecano düpiert, jedoch an Neuer scheitert. Rund 15 Minuten später versucht er den Bayern-Schlussmann mit einem 50-Meter-Schuss zu überraschen, der aber nur im Ansatz gefährlich aussieht. Im Anschluss bekommt Bayern zumindest Wirtz etwas besser in Griff, der erst in der 77. Minute wieder einen ordentlichen Abschluss abgibt. Kurz vor dem Ende erhält er die große Chance zum 1:0, lässt diese aber liegen. ran-Note: 3

    Florian Wirtz (am Ball)
    Florian Wirtz (am Ball)© Mika Volkmann

    Nathan Tella (Bayer Leverkusen)

    Tella erhält von Alonso ein wenig überraschend das Vertrauen und darf von Beginn an ran. Der schnelle Offensivspieler markiert in der 17. Minute seinen ersten Abschluss, jedoch wird dieser von Kim abgefälscht. Tella nutzt seine Schnelligkeit immer wieder aus und verpasst in der 25. Minute das 1:0 durch einen Kopfball an die Latte nur um Zentimeter. Der Nigerianer ist zwar nicht häufig zu sehen, wenn aber, dann immer gefährlich. So auch in der 60. Minute, als er per Seitfallzieher nur knapp den Münchner Kasten verfehlt, oder in der 67. Minute, als sein Kopfball mit Ach und Krach von Ito von der Linie gekratzt wird. ran-Note: 3

    Einwechselspieler von Bayer Leverkusen

    Amine Adli: Kommt als erster Leverkusen-Joker in der 85. Minute und hat in der Nachspielzeit die ganz große Chance zum 1:0. Dabei scheitert er an Neuer. ran-Note: Ohne Bewertung

    Patrik Schick: Muss sich bis zur zweiten Minute der Nachspielzeit gedulden und kann keine Akzente mehr setzen. ran-Note: Ohne Bewertung

    Wirtz zum FC Bayern? Alonso spricht Klartext

    Manuel Neuer (FC Bayern München)

    Der Kapitän hat vom Anpfiff an mehr zu tun als in fast allen anderen Bundesligaspielen bisher. Verhindert bei Wirtz‘ Flachschuss mit dem Fuß einen frühen Rückstand, da Frimpong den Abpraller nur an die Latte köpft (21.). Vier Minuten später bei Tellas Lattenkracher erneut im Glück. Verursacht mit verunglückter Faustabwehr einen Eckstoß, den Tella fast zur Führung nutzt ((59.). Läuft bei Tellas nächster Topchance nicht konsequent raus, Ito rettet aber für ihn. Klärt dann mit dem Fuß gegen Wirtz (83.) und verhindert schließlich in der Nachspielzeit mit einem Reflex gegen Adli die Niederlage. ran-Note: 2

    Konrad Laimer (FC Bayern München)

    Der Österreicher hat rechts hinten immer wieder Probleme bei schnellen Leverkusener Vorstößen in die Tiefe, wo er sich mehrfach ausspielen lässt. Weil Grimaldo aber nicht so aggressiv draufgeht wie Frimpong auf der Gegenseite, steht er im Laufe der Begegnung sicherer. Geht nach Itos Auswechslung auf die ungewohnte linke Seite, verteidigt auch dort alles weg. ran-Note: 3

    Dayot Upamecano (FC Bayern München)

    Turm in der Schlacht, knüpft weitgehend an seine starke Vorstellung in Glasgow an. Rustikal und kompromisslos, meist mit gutem Stellungsspiel. Sieht aber gegen Wirtz vor dessen Großchancen schlecht aus und kommt auch bei Tellas Lattenschuss zu spät. ran-Note: 2

    Min-Jae Kim (FC Bayern München)

    Trotz Achillessehnenproblemen kehrt der Koreaner anstelle von Dier in die erste Mannschaft zurück. Hat es meist mit dem schnellen Tella zu tun, den er nicht immer bremsen kann. Aber mit einem wichtigen Block gegen den Bayer-Stürmer (18.). Auch sonst mehrfach aufmerksam, wenn es gefährlich wird und sehr oft rechtzeitig zur Stelle. ran-Note: 2

    Hiroki Ito (FC Bayern München)

    Drei Tage nach seinem Pflichtspieldebüt kommt der monatelang verletzte Japaner zu seinem ersten Einsatz für Bayern in der Anfangsformation und ersetzt links hinten den zuletzt schwachen Guerreiro. Ist aber dort sicher auch nicht die Idealbesetzung. Hat große Schwierigkeiten in den Laufduellen mit dem schnelleren Frimpong, den er einmal nur mit einem Foul stoppen kann und dafür Gelb sieht (39.). Zudem bei Tellas Lattenkracher ebenso wie Upamecano zu spät. Rettet aber auf der Linie bei Tellas Kopfball (66.). Geht kurz danach gegen Stanisic vom Feld. ran-Note: 4

    Joshua Kimmich (FC Bayern München)

    Hohes Laufpensum, auch weil er oft den aggressiven Leverkusenern hinterherlaufen muss. Versucht die Hintermannschaft zu ordnen, kann aber nach vorne nur wenig anschieben. Zu spät gegen Wirtz, der aber am Tor vorbeischießt (76.). ran-Note: 3

    Aleksandar Pavlovic (FC Bayern München)

    Der Nationalspieler kommt für Goretzka in die Anfangsformation und ist zumindest besser im Spiel als bei der 0:3-Pleite vor einem Jahr, als er schmerzliches Lehrgeld zahlte. Hat aber dennoch gegen das Pressing der Gastgeber keinen leichten Stand. Erhält nach Grätsche gegen Tella Gelb (53.). In der 68. Minute gegen Goretzka ausgewechselt. ran-Note: 4

    Michael Olise (FC Bayern München)

    Der Franzose tut sich gegen die hoch anlaufenden Gastgeber schwer, leitet mit einem Ballverlust Wirtz‘ Chance von der Mittellinie ein, der aber vorbeischießt (32.). Auch sonst zu viele Fehlpässe. Macht nach 68 Minuten Platz für Gnabry. ran-Note: 4

    Jamal Musiala (FC Bayern München)

    Am Tag nach seiner gefeierten Vertragsverlängerung bis 2030 kann der Shootingstar sein Können nicht abrufen, weil ihm vor allem Palacios immer wieder auf den Füßen steht. Kaum eine gelungene Offensivaktion, beißt sich an der Bayer-Defensive die Zähne aus. Nach 86 Minuten ausgewechselt. ran-Note: 4

    Jamal Musiala
    Jamal Musiala© Eibner

    Kingsley Coman (FC Bayern München)

    Trotz seiner mäßigen Leistung nach der Einwechslung in Glasgow rückt der Franzose für Sane in die Startelf, auch um Gegenspieler Frimpong mit seiner Schnelligkeit zu neutralisieren. Hilft immer wieder hinten aus und rettet gerade noch vor Wirtz (65.), ist aber dafür offensiv ohne Wirkung. Nach 68 Minuten von Sane ersetzt. ran-Note: 4

    Harry Kane (FC Bayern München)

    Der Engländer kommt aufgrund der Leverkusener Dominanz kaum einmal in eine gefährliche Position, lässt sich daher teilweise weit fallen und hilft auch immer wieder hinten aus. Hat erst in der 45. Minute seine erste Gelegenheit, steht bei seinem Kopfball übers Tor aber im Abseits. ran-Note: 4

    Einwechselspieler FC Bayern München:

    Serge Gnabry: Der Stürmer kommt beim Vierfach-Wechsel nach 68 Minuten für Coman in die Partie. Kann sich aber nicht entscheidend in Szene setzen. ran-Note: 4

    Leroy Sané: Der Außenstürmer wird für Olise in die Begegnung gebracht. Macht mehr Wirbel, mit einer guten Flanke auf Goretzka. ran-Note: 3

    Josip Stanisic: Beim Sieg vor einem Jahr war der Kroate noch Torschütze für Leverkusen, diesmal kommt er für Bayern anstelle von Ito in die Begegnung und spielt rechts in der Viererkette. Lässt dort nichts mehr anbrennen. ran-Note: 3

    Leon Goretzka: Der Ex-Nationalspieler ersetzt Pavlovic und holt sich schon wenig später nach einem Foul die Gelbe Karte ab. Köpft nach Sanes Flanke am Tor vorbei (81.). ran-Note: 3

    Sacha Boey: Der Außenverteidiger ersetzt Musiala nach 86 Minuten und hilft mit, das Unentschieden über die Zeit zu bringen. ran-Note: Ohne Bewertung



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  • FC Bayern: Stanisic über Standing nach Leihe zu Bayer

    FC Bayern: Stanisic über Standing nach Leihe zu Bayer


    Zitat von BustedCookie

    Zitat von Standfuss3

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    Zitat von Standfuss3

    Führungsspieler?

    Erstmal muss er sich gegen Laimer, der das auf RAV aktuell gut macht und Boey durchsetzen.

    Das ist nicht so einfach, der nächste Schritt für ihn ist einmal Stammspieler zu werden oder wenigstens auf vernünftige Einsatzzeiten zu kommen.

    Ganz ehrlich, so leid es mir für ihn tut, ich glaube nicht, dass sich irgendjemand bei Bayern nochmal gegen Boey durchsetzen muss…

    Der ist jetzt seit einem Jahr mehr verletzt als fit und es wirkt auf mich nicht so, als würde das besser werden, auch wenn ich hoffe, dass ich mich täusche…

    Und ja, gegen Laimer muss sich Stani erstmal durchsetzen, allerdings traue ich ihm das durchaus zu, sollte er wieder mindestens auf das Niveau von letzter Saison kommen.

    Laimer macht das schon sehr gut aktuell und im MF sind Kimmich und Pavlovic und Goretzka und Palhinha.

    Wobei wenn man ehrlich ist, dann schreit sowohl Palhinha als auch Boey bisher nach dem Prädikat Transferflop.
    Das sind 80 Mio. Ablöse die beide gekostet haben und die Bayern erstmal nicht stärker machen.

    Ist für mich auch ein grosses Problem des FCBs, die Transfers alle zusammen, wo war der Fortschritt, wo ist man besser geworden?
    DeLigt war nicht besser, obwohl sündteuer, dann mit Verlust weiter verkauft.
    Kim war nicht besser, so gesamt gesehen.

    Olise scheint ein Treffer zu sein, Kane hat eingeschlagen.

    Aber die Trefferquote bei den Transfers von Bayern war zuletzt nicht so gut, da hat einfach zuviel nicht funktioniert, gerade wenn man an Hernandez denkt, oder Mane, oder Saar, etc.

    Natürlich macht Laimer es gut, aber im Zweifel wird ein Stanisic aufgrund der Vorteile, die er abseits des Platzes hat (Jünger, Eigengewächs —> wichtig für Registrierungsregeln) bei gleicher Leistung vermutlich eher den Vorzug erhalten. Und bei Leverkusen letztes Jahr oder auch schon die Saison vorher unter Nagelsmann hat er ja auch teils sehr gute Leistungen gezeigt, deshalb würde ich trotz Laimers guter Form nicht davon ausgehen, dass Stani nicht auf ein ähnliches Niveau kommen kann.

    Im Mittelfeld hat man mit Palhinha halt einen Spieler, der so 0,0 zu Kompanys Spielstil passt und der eindeutig wegen einem Versprechen aus dem vorherigen Sommer verpflichtet wurde, ob das den Preis wert war? Das müssen die Verantwortlichen beurteilen.
    Und ein Goretzka steht auf dem Abstellgleis, gut, man hat dafür einen Bischof verpflichtet, aber dort ist die Frage, für welche Position der eingeplant wird.

    De Ligt kam damals als Ersatz für Süle. Wenn ich diese beiden Spieler danach vergleiche, war de Ligt definitiv die bessere Option. Dass er jetzt verkauft wurde, wird auch wieder mit dem Spielstil zu tun haben. De Ligt ist einfach eher der klassische IV, dessen Stärken im Verteidigen liegen, was wiederum nicht wirklich zu Kompanys Idee passt und wo sowohl Kim als auch Upa einfach weiter sind, auch wenn sie vielleicht Defensiv schwächer sind.
    Daher ist für mich nicht der Transfer von de Ligt das Problem, sondern eher die fehlende Vision für einen Spielstil und die dementsprechend benötigten Spieler…

    Dass du am Ende einen Hernandez in eine Kategorie mit Mane und Sarr packst, finde ich auch gewagt. Die letzteren beiden wahren von ihren Leistungen her totale Flops, Hernandez‘ Problem waren nie seine Leistungen, die haben, wenn er fit war, mehr als nur gepasst, dass Problem ist eben dieses „wenn er fit war“ sowie Preis und Gehalt, daher würde ich ihn doch deutlich von Mané und insbesondere Sarr, die sportlich nicht zu überzeugen wussten, abgrenzen.

    Sehe ich vieles anders.

    Bei Laimer vs. Stani spielt das alter keine Rolle, da zählt alleine Leistung.
    Und da hat Laimer gerade einfach gute Karten, weil er gut spielt.

    Palhinha, man wollte unbedingt diesen defensiven Abräumer ala Martinez, Tuchel wollte den unbedingt, aber ob das so smart war?
    Ich fand Palhinha abseits seiner Zweikampfwerte nicht so überzeugend und es war v.a. viel Geld für einen 30 Jährigen.
    Jetzt zeigt sich, das man mit Pavlovic – Kimmich oder Goretzka – Kimmich doch genauso gut wenn nicht besser ist.
    Warum das dann mit Gravenberch nicht geklappt hat?
    Den eigentlich wäre so ne 1,90m Kante neben Kimmich im DMF schon geil, zumal der richtig gut kicken kann.

    Der Palhinha Transfer war für mich so eine Sache, bei der man einfach versucht hat, das was man vor 10 Jahren gemacht hat zu wiederholen.
    Ein reiner DMF hat in meinen Augen irgendwie keine Berechtigung, und da stimme ich dir zu, passt auch garnicht zu diesem hohen Verteidigen.
    Aber das System von Kompany wird gegen die Topteams der CL an seine Grenzen stoßen, das gibt Topteams zuviele Räume und die haben die Qualität diese dann auszunutzen.
    Kim und Upa schauen dann gezwungener Massen schlecht aus, weil sie aus dem System raus in schlechte Situationen gebracht werden. Jeder Fehler ist dann sofort tödlich.

    DeLigt war am Ende einfach zu teuer, und war eher der Ersatz für Boateng, nur hat man irgendwie die Mobilität hinten angestellt.
    Keine Ahnung warum man ihn überhaupt geholt hat, er kam nie mehr an sein Level bei Ajax heran.
    Eigentlich hat er eine gute Kombination, aber es fehlt halt etwas an Tempo.
    Bei Kim fehlt es fussballerisch, sein Passspiel schaut oft alles andere als Rund aus.
    Bayern kann froh sein das sie einigermassen Glimpflich aus der Geschichte gekommen sind.

    Das ist auch der Gegensatz zu Hernandez – keine Ahnung was Brazzo da geritten hat 80 Mio. zu zahlen.
    Dafür war er nicht ansatzweise komplett genug.
    Sehr defensiv geprägt, lange keinen so guten Aufbau von hinten raus wie Hummels oder Boateng, und dann natürlich mit Verletzungspech.
    Am Ende wars gesamt gesehen ein Flop, und damit ist er auf dem Level von Sarr oder Mane.
    Er war sau teuer, hat das Gehaltsgefüge nachhaltig ruiniert, hat Alaba gekostet, war im ersten Jahr nur Ersatz, dann quasi jede weitere Saison einmal schwer verletzt, und ging dann mit 40 Mio. Transferverlust.
    Wenn das bei so einer Transfersumme kein Flop ist weiss ich es auch nicht.



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  • Nach 0:2 des BVB in Bochum: Schlotterbeck findet klare Worte

    Nach 0:2 des BVB in Bochum: Schlotterbeck findet klare Worte


    Nico Schlotterbeck hat die Mannschaft von Borussia Dortmund nach der Derby-Niederlage beim VfL Bochum mit deutlichen Worten in die Pflicht genommen. „Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern“, sagte der deutsche Nationalspieler bei Sky.

    Der 25-Jährige ergänzte: „Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zurecht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.“

    Schlotterbeck nimmt Kovac in Schutz

    Der BVB ist Tabellenelfter und aktuell sechs Punkte von den internationalen Plätzen entfernt. In diesem Jahr hat die Borussia von sieben Bundesligaspielen fünf verloren und nur eins gewonnen. Auch der 3:0-Sieg in der Champions League am vergangenen Dienstag bei Sporting Lissabon wirkte sich nicht nachhaltig auf die Form der Profis aus.

    „Wir können nicht immer einmal pro zwei Wochen eine gute Leistung bringen, sondern wir müssen sie alle drei, vier Tage bringen“, sagte Schlotterbeck. „Wenn du weißt, was dich in Bochum erwartet, vor allem die ersten 10, 15 Minuten, dann musst du das Spiel annehmen. Das haben wir nicht geschafft.“

    Auch dem neuen Trainer Niko Kovac ist es bisher nicht gelungen, die Dortmunder wieder erfolgreicher zu machen oder spielerisch zu verbessern. Im zweiten Ligaspiel unter Kovac gab es die zweite Niederlage. „Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen“, forderte Schlotterbeck.



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  • Trainerfrage stellt sich in Berlin: Hertha wütend nach…

    Trainerfrage stellt sich in Berlin: Hertha wütend nach…


    Stand: 15.02.2025 23:15 Uhr

    Fortuna Düsseldorf hat im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga einen wichtigen Sieg gefeiert – Hertha BSC reagierte wütend auf das Zustandekommen eines Tores und steht nun vor der Trainerfrage.

    Durch das 2:1 (0:1) ist Düsseldorf als Tabellenfünfter im Aufstiegskampf weiter mit guten Chancen dabei. Hertha BSC muss mit fünf Punkten Vorsprung auf Rang 16 die Abstiegszone zumindest im Blick behalten. Fabian Reese (13.) hatte Hertha BSC in Führung gebracht, Dženan Pejčinović drehte die Partie mit einem Doppelpack (55./58.).

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    • 22. Spieltag
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    Für Hertha stellt sich weiter die Trainerfrage. Trainer Christian Fiél hat nun vier Niederlagen in Folge kassiert. “Wir sind alle lange genug im Fußball unterwegs”, sagte Fiél bei Sky. “Wenn die Ergebnisse so sind, wie im Moment, dann hilft es auch nicht, dass die Mannschaft lebt. Ergebnisse sind entscheidend, und da waren wir die letzten Wochen einfach nicht gut.” Fiél hatte vor dem Spiel gesagt, dass ein Sieg die Erwartungshaltung der sportlichen Führung sei. “Wir werden nach Hause fahren und uns morgen hinsetzen. Wenn es soweit ist, werden wir uns äußern”, sagte Sportdirektor Benjamin Weber.

    Hertha-Spieler am Boden, Fortuna trifft

    Vor allem das Tor zum 1:1 sorgte im Spiel für Zündstoff. Während Düsseldorfs Pejčinović jubelte, protestierten Hertha-Spieler wütend bei Schiedsrichter Tobias Reichel aus Sindelfingen.

    Das war passiert: Herthas Spieler Michael Cuisance wurde im Mittelfeld klar von Düseldorfs Jamil Siebert gefoult. Doch für die Hertha entstand eine aussichtsreiche Situation, die Berliner spielten auf das Tor, aber Fortuna-Torwart Florian Kastenmeier fing den Ball ab – und leitete den Gegenzug ein, der zum Tor führte. Während des Gegenangriffs stand Cuisance wieder auf, konnte aber nicht mehr entscheidend eingreifen.

    Bejubelt seinen Treffer für die Fortuna – Dženan Pejčinović

    Tor zählt, nachträglich Gelb fürs Foul

    Schiedsrichter Reichel ließ trotz der Proteste das Tor gelten. Folgerichtig, denn im Regelwerk steht, dass der Schiedsrichter das Spiel weiterlaufen lässt, “bis der Ball aus dem Spiel ist, wenn ein Spieler nur leicht verletzt ist”. Cuisance war für Reichel offensichtlich nur leicht verletzt, erst mit dem Tor war der Ball “aus dem Spiel”. Für das Foul zeigte Reichel dem Düsseldorfer Siebert nach dem Tor die Gelbe Karte.

    Moralisch stellt sich die Frage, ob die Düsseldorfer den Ball ins Aus hätten spielen sollen. Eine entsprechende Erwartung formulierte Hertha Sportdirektor Benjamin Weber bei Sky: “Ich glaube, wir haben alle die Reaktion gesehen auf dem Platz und auf der Bank gesehen. Das war sehr, sehr unglücklich.” Torwart Marius Gersbeck sagte, dass er es sich “erhofft hätte”, räumte aber ein: “Wir müssen uns mehr über uns selbst aufregen.” Die Hertha-Spieler hatten den Ball zuvor allerdings auch nicht ins Aus gespielt. Die Regeln verpflichten keinen Spieler dazu, wenn ein anderer Spieler auf dem Boden liegt.

    Außerdem wies beispielsweise die UEFA in der Vergangenheit immer wieder darauf hin, dass die Spieler nicht für Spielunterbrechungen verantwortlich sind – sondern der Schiedsrichter. Hintergrund: Den Ball ins Aus zu spielen, kann in der Schlussphase von Spielen grundsätzlich ein Instrument für Zeitspiel sein, wenn man den Ball ins Aus spielt und der ungeschriebenen Regel zufolge auch noch zurückbekommt.

    Niedergeschlagen vom Gegentreffer – Michael Cuisance

    Hertha mit dem besseren Start – Fortuna dreht das Spiel

    Hertha entwickelte schnell Druck auf Düsseldorf, was prompt belohnt wurde. Ein geblockter Schuss landete links bei Reese, der legte sich den Ball auf den rechten Fuß und schoss den Ball ins rechte Eck (13.). Reese kam wenig später nochmal zum Abschluss, scheiterte aber an Düsseldorfs Torwart Florian Kastenmeier. In der 35. Minute war Hertha per Konter unterwegs zum 2:0. Ein Pass fehlte noch, aber Düsseldorfs Jona Niemiec verhinderte mit letzter Kraft das Zuspiel von Cuisance auf Ibrahim Maza (35.).

    Der Düsseldorfer Brederode ist nur schwer für Jonjoe Kenny zu verteidigen

    Düsseldorf dreht nach der Pause das Spiel. Dem viel diskutierten 1:1 ließ die Fortuna schnell das Siegtor folgen: Pejčinović lauerte bei einem Freistoß am zweiten Pfosten zweiten Pfosten und schob den Ball mit links ein (58.). Hertha hatte noch vorzügliche Chancen zum 2:2. Doch Reese schoss volley drüber (65.), Maza scheiterte per Kopfball an Torwart Kastenmeier (81.) und Luca Schuler köpfte an den Pfosten (83.).

    Düsseldorf in Köln, Hertha gegen Nürnberg

    Düsseldorf spielt kommende Woche Sonntag im Derby beim Aufstiegskonkurrenten 1. FC Köln (23.02., 13.30 Uhr). Schon am Freitagabend ist Hertha zu Hause gegen Nürnberg gefragt (18.30 Uhr).

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