Schlagwort: Bundesliga

  • Bundesliga am Sonntag: Hoffenheim überrascht beim Sieg in…

    Bundesliga am Sonntag: Hoffenheim überrascht beim Sieg in…


    Die TSG Hoffenheim hat einen wichtigen Sieg im Kampf um den Verbleib in der Fußball-Bundesliga gefeiert und den internationalen Ambitionen von Werder Bremen einen Dämpfer verpasst.

    Der Tabellen-15. gewann im Bremer Weserstadion mit 3:1 (2:1) und schloss damit nach Punkten zum FC St. Pauli auf Rang 14 auf.Anton Stach (28. Minute), Tom Bischof (44.) und Winterzugang Gift Orban (63.) sorgten mit ihren Treffern für den Hoffenheimer Erfolg nach zuletzt zwei Bundesliga-Niederlagen.

    Bremen war in der siebten Minute durch ein Eigentor von Gäste-Verteidiger Stanley Nsobi in Führung gegangen. Durch die Niederlage bleibt Werder Zehnter, hat aber nun mindestens fünf Zähler Rückstand auf einen Europapokalplatz.



    Source link

  • Bundesliga: Werder Bremen mit Pleite! Fans pfeifen Team in…

    Bundesliga: Werder Bremen mit Pleite! Fans pfeifen Team in…


    Hätte er mal die Beine zugemacht …

    Bremen verliert 1:3 gegen Hoffenheim. Bitter: Bremens Niklas Stark (29/nach Gelb-Rot-Sperre zurück) wird vor den ersten beiden Gegentoren getunnelt.

    Dabei legt Werder einen Start nach Maß hin – ohne eigenen Torschuss. Hoffenheim-Verteidiger Nsoki nickt vor Grüll eine Flanke von Bremens Startelf-Rückkehrer Schmid in Stürmer-Manier ins eigene Netz. 1:0 für Werder (7.).

    Ausgerechnet Nsoki! Schon beim spektakulären Hinspiel (4:3 für Bremen) hatte der Franzose beim Stand von 3:0 für Hoffenheim in der 18. Minute die Rote Karte gesehen und damit die spektakuläre Werder-Wende eingeleitet.

    Hoffenheim zeigt sich von dem frühen Eigentor unbeeindruckt. Stach gleicht per Flachschuss aus etwa 15 Metern durch die Beine von Stark zum 1:1 aus (28.). Und Bischof dreht das Spiel. Der zukünftige Bayern-Spieler trifft per Grätsch-Schuss aus knapp 17 Metern zum 2:1 für die TSG (44.) – erneut durch die Beine von Stark.

    Laute, deutliche Pfiffe der Werder-Fans beim Gang in die Kabine!

    Tom Bischof (19, M.) trifft durch die Beine von Niklas Stark (r.) zum 2:1 für Hoffenheim – sein Schuss hoppelt mit 70 km/h ins Netz

    Tom Bischof (19, M.) trifft durch die Beine von Niklas Stark (r.) zum 2:1 für Hoffenheim – sein Schuss hoppelt mit 70 km/h ins Netz

    Foto: WITTERS

    Bremen-Trainer Ole Werner reagiert mit drei Wechseln, bringt u.a. Winter-Neuzugang Silva für Ducksch – ungewöhnlich, angesichts der schwachen Leistung des Topscorers jedoch verständlich. Hilft aber nichts, Orban legt per Kopf aus etwa 4 Metern das 3:1 für Hoffenheim nach (63.).

    Ein Nachmittag zum Vergessen für Werder – diese Heim-Pleite tut richtig weh. Bremen bleibt 10., Hoffenheim holt drei wichtige Punkte im Abstiegskampf.



    Source link

  • Bundesliga-Topspiel: Meister Magdeburg bezwingt…

    Bundesliga-Topspiel: Meister Magdeburg bezwingt…


    Meister SC Magdeburg hat mit einem 29:28 (16:13)-Sieg im dramatischen Topspiel gegen Tabellenführer MT Melsungen das Titelrennen in der Handball-Bundesliga noch spannender gemacht. Zwar bleiben die Nordhessen trotz der dritten Saison-Niederlage mit 32:6 Punkten weiter an der Spitze. Der Vorsprung auf die Verfolger um die TSV Hannover-Burgdorf beträgt aber nur noch zwei Zähler. 

    Auch die Magdeburger, bei denen Linksaußen Matthias Musche mit neun Toren bester Werfer war, mischen als Tabellensechster mit 23:9 Punkten bei drei Spielen weniger als die Konkurrenz weiter im Titelrennen mit. 

    «Wenn wir verloren hätten, wäre es für uns verdammt schwer geworden», sagte Rückraum-Ass Gisli Kristjansson am Dyn-Mikrofon über den verdienten Erfolg und ergänzte mit Blick auf das erste Heimspiel seit dem blutigen Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt kurz vor Weihnachten: «Das war ein emotionaler Sieg für uns. Wir wollten den Fans unbedingt zwei Punkte bescheren.» 

    Magdeburg nie im Rückstand

    Die Hausherren dominierten über weite Strecken und lagen im gesamten Spiel nie zurück. Beim 13:9 (23. Minute) betrug der Vorsprung erstmals vier Tore. Weiter absetzen konnte sich der Titelverteidiger aber nicht, weil zu viele Chancen ausgelassen wurden. 

    So wurde es Mitte der zweiten Halbzeit noch einmal eng, als das Polster beim 22:21 bis auf ein Tor aufgebraucht war. Vier Minuten vor dem Ende kamen die Gäste beim 25:25 sogar erstmals wieder seit der Anfangsphase zum Gleichstand. 

    Dramatik am Ende

    In der spannenden Schlussphase hatte dann aber der SCM, bei dem neben Musche auch Torwart Nikola Portner mit zehn Paraden und Kristjansson mit sechs Toren herausstachen, das bessere Ende für sich und bejubelte den verdienten Erfolg.

    «Wir sind im gesamten Spiel hinten dran gewesen und waren in allen Bereichen einen Tick schlechter. Es ist extrem bitter, dass wir nicht an unser Leistungsmaximum herangekommen sind», räumte Melsungens Rechtsaußen Timo Kastening ein.

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-377105/1



    Source link

  • BVB im Abwärtsstrudel: Ralf Rangnick kritisiert Dortmunder Kader

    BVB im Abwärtsstrudel: Ralf Rangnick kritisiert Dortmunder Kader


    Der BVB hat nach dem 0:2 beim VfL Bochum bereits zum neunten Mal in der laufenden Bundesligasaison verloren. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Lesen Sie auch: Wieder BVB-Pleite: So lief der Bundesliga-Samstag

    Ralf Rangnick kritisiert BVB Kader

    Ralf Rangnick hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Clubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovač selbst ein Trainerkandidat beim BVB.

    Nun sagte gegenüber „Bild Sport“: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“

    Der 66 Jahre alte Rangnick sagte in den vergangenen Monaten sowohl Borussia Dortmund als auch dem FC Bayern München ab, um in Österreich zu bleiben. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    BVB-Krise: Rangnick erinnert an Unterschiede in Klopp-Ära

    „Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick.

    „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“

    Lesen Sie auch: Jürgen Klopp auf Sylt gesichtet: Das treibt die Trainer-Ikone auf der Kultinsel

    Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“

    Schlotterbeck vermisst „Basics“ bei seinem Team

    Nico Schlotterbeck hat die Mannschaft nach der Derby-Niederlage mit deutlichen Worten in die Pflicht genommen. „Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern“, sagte der deutsche Nationalspieler bei Sky. Würde das nicht gelingen, wäre „die Saison eine Horror-Saison.“ Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Niko Kovač zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Kovač selbst blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. „Wir werden nicht die Nerven verlieren“, beteuerte der 53-Jährige. 

    Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe.

    Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Lesen Sie auch: Bundesliga-Übertragungen: Welche TV-Abos für die Saison 2024/25 erforderlich sind



    Source link

  • Bundesliga | Frauen: Nach Pokal-Coup: TSG Hoffenheim gewinnt…

    Bundesliga | Frauen: Nach Pokal-Coup: TSG Hoffenheim gewinnt…


    Stand: 16.02.2025 15:57 Uhr

    Selina Cerci schießt die TSG Hoffenheim zum Sieg gegen Bayer Leverkusen. Nach dem Sieg im DFB-Pokal gegen Wolfsburg darf die TSG zum zweiten Mal binnen weniger Tage feiern.

    Die TSG Hoffenheim hat die Woche mit drei Topspielen innerhalb von sieben Tagen erfolgreich abgeschlossen. Nach dem 1:3 gegen Bayern München in der Bundesliga und dem historischen Sieg im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den Serien-Titelträger VfL Wolfsburg gewannen die Kraichgauerinnen am Sonntag ihr Ligaspiel gegen Bayer Leverkusen. Gegen den Tabellenvierten setzte sich die TSG mit 1:0 (0:0) durch.

    Cerci trifft nach Fehler von Turanyi

    Ein Fehler von Bayer-Abwehrspielerin Lilla Turanyi leitete den Siegtreffer für die TSG Hoffenheim ein. Turanyi ließ sich bei der Spieleröffnung zu viel Zeit und wurde von Melissa Kössler unter Druck gesetzt. Kössler blockte den Pass der Leverkusenerin genau vor die Füße von Selina Cerci, die mit links zum 1:0 vollendete (59.).

    Rund sechs Minuten später verpasste Sofie Zdebel den Ausgleichstreffer nur um Zentimeter, ihr wuchtiger Schuss aus rund 17 Metern klatschte an den linken Pfosten (65.). In der Nachspielzeit hatte Delice Boboy die zweite große Chance für Leverkusen im zweiten Durchgang, ihre Direktabnahme im Strafraum verfehlte den TSG-Kasten knapp.

    Hoffenheim auf Platz sechs in der Bundesliga

    Viel mehr Gefahr für das Hoffenheimer Tor konnte das Gäste-Team nicht entwickeln, sodass Hoffenheim den knappen 1:0-Sieg bejubeln durfte. In der Tabelle schiebt sich die TSG wieder am SC Freiburg vorbei auf Rang sechs (24 Punkte), hat aber schon ein Spiel mehr absolviert als die Breisgauerinnen (23).

    Sendung am So., 16.2.2025 18:00 Uhr, SWR Aktuell Baden-Württemberg, SWR BW



    Source link

  • Bundesliga: Borussia Dortmund verliert 0:2 in Bochum – Sport

    Bundesliga: Borussia Dortmund verliert 0:2 in Bochum – Sport


    Einer aktuellen Erhebung zufolge behaupten 68 Prozent der deutschen Männer, die Hausarbeit sei zwischen ihnen und der Partnerin gleichwertig aufgeteilt. Die Partnerinnen sehen das in derselben Umfrage allerdings völlig anders. Nur 44 Prozent gaben an, es gehe bei der Arbeit im Haushalt gerecht zu.

    Mit der männlichen Einschätzung zur Hausarbeit ist es folglich so eine Sache. Dies bestätigen auch die Leistungen der Fußballer von Borussia Dortmund. „Die Bundesliga ist unsere Hausarbeit“, mahnte am Samstag demonstrativ demütig der neue Trainer Niko Kovac kurz nach einem Spiel, das über die sorgsame Erledigung der Dortmunder Basics in dieser Saison wenig Gutes verraten hatte. Das 0:2 beim Tabellenletzten VfL Bochum war bereits die neunte Niederlage in dieser Bundesligasaison für eine im Tabellenmittelfeld versunkene Dortmunder Mannschaft, deren Anspruch es doch ist, einen der ersten vier Tabellenplätze und damit die Champions League zu erreichen.

    SZ PlusBorussia Dortmund mit Trainer Kovac

    :Gute Miene zum verlorenen Spiel

    Nach den Aufräumarbeiten in der Chefetage setzt sich Dortmunds Misere auch beim Debüt von Trainer Niko Kovac fort. Das 1:2 gegen Stuttgart erhärtet den Verdacht, dass das Hauptproblem des BVB nicht an der Seitenlinie zu finden ist.

    Vermutlich mindestens 68 Prozent der Dortmunder Spieler halten dieses BVB-Team vom Potenzial her für eines der besten in der Bundesliga. Aber wahrscheinlich maximal 44 Prozent ihrer Fans und Beobachter glauben momentan daran, dass die Dortmunder die Champions-League-Plätze noch erreichen.

    Dabei spielt die Champions League in der zunehmenden fußballerischen Schizophrenie von Borussia Dortmund eine relevante Rolle. Im Europapokal steht der BVB kurz vor dem Einzug ins Achtelfinale, dazu bedarf es am Mittwoch im Heimspiel gegen Sporting Lissabon bloß noch der Verteidigung eines 3:0-Sieges aus dem Hinspiel.

    Georgios Masouras trifft für Bochum zweimal

    Just dieser Sieg hatte am Dienstag bei den Dortmundern die Hoffnung geweckt, dass sie unter dem neuen Trainer Kovac endlich in der bislang so verkorksten Bundesligasaison die Wende schaffen. Doch von einer solchen Wende ist beim BVB auch unter dem nun schon dritten Trainer dieser Saison (nach Nuri Sahin und Mike Tullberg) nichts zu spüren. Das Kovac-Debüt daheim gegen den VfB Stuttgart verlor Dortmund am vorletzten Samstag 1:2, dann gab es das 3:0 in Lissabon und vier Tage später nun das 0:2 in Bochum, bei dem sich der BVB vom Tabellenletzten vorführen ließ. Bochums neue griechische Leihgabe Georgios Masouras schoss in der 33. und 35. Minute die beiden Siegtreffer. Die Dortmunder schafften es danach trotz einer ganzen Stunde verbleibender Spielzeit nicht, die Bochumer Führung auch nur annähernd in Gefahr zu bringen.

    Nach dem Spiel war es dem Trainer Kovac wichtig, die Bedeutung von Bundesliga und Champions League noch einmal grundsätzlich einzuordnen. „Die Bundesliga ist unsere Hausarbeit, die Champions League ist nur die Sahne auf der Torte“, sagte er mahnend. Dabei lieben die Dortmunder ihre Tortensahne offenbar so sehr, dass sie bei ihren oft respektablen Leistungen in der Champions League eine Art Zuckerschock erleiden. Neun Europapokalspiele hat der BVB in dieser Saison bestritten, und schon zum vierten Mal ist es ihm passiert, dass er nach einem Champions-League-Sieg das folgende Bundesligaspiel verlor. Einem 3:0 in Brügge folgte ein 1:5 in Stuttgart, einem 7:1 gegen Glasgow ein 1:2 in Berlin, einem 1:0 gegen Graz ein 1:3 in Mainz und dem 3:0 in Lissabon nun das 0:2 in Bochum.

    Zwischen Torte und Hausarbeit geht den Dortmundern irgendwas verloren, und es fällt nicht allzu schwer zu erkennen, dass das etwas mit der mentalen Einstellung zu tun hat. Natürlich hatte Kovac seine Spieler darauf vorbereitet, dass es beim Spiel im Bochumer Ruhrstadion sehr körperlich zugehen würde und ein Mittel zum Erfolg wäre, sich massiv zu wehren. Doch davon war von der ersten Minute an wenig zu erkennen. „Sie haben das schon verstanden, aber sie konnten es nicht umsetzen“, sagte Kovac.

    Kovac überrascht, als er Brandt auf eine Stufe mit Wirtz und Musiala hebt

    Das war nicht zum ersten Mal in dieser Saison so. Wie eklatant beim BVB aktuell die Lücke zwischen Selbsteinschätzung und Leistungsfähigkeit ist, das zeigte ein Zitat vom Trainer Kovac vor dem Anpfiff in Bochum beim Sender Sky. Da sagte er nämlich über seinen spielerisch recht wankelmütigen und deshalb in der Öffentlichkeit umstrittenen Spielgestalter Julian Brandt: „Neben Wirtz und Musiala gehört unser Jule irgendwo auch in diese Range.“ Damit stellte er Brandt auf eine Ebene mit den derzeit besten und wertvollsten deutschen Spielern Florian Wirtz (Bayer Leverkusen) und Jamal Musiala (Bayern München) – und diese Behauptung wirkte angesichts der aktuellen Dortmunder Leistungen und Ergebnisse in der Bundesliga mindestens kühn.

    Dass viele Beobachter primär an Brandt die Wechselhaftigkeit des BVB festmachen, ist freilich ungerecht. So ziemlich kein Spieler in Gelb hat in Bochum sein Potenzial abgerufen. „Die Basics im Fußball lauten: Zweikämpfe annehmen und Zweikämpfe gewinnen – das muss sich schleunigst ändern“, mahnte der Innenverteidiger Nico Schlotterbeck. „Das müssen wir schnell hinkriegen, sonst wird es eine Horrorsaison.“



    Source link

  • Borussia Mönchengladbach siegt bei Union Berlin: Zeit für

    Borussia Mönchengladbach siegt bei Union Berlin: Zeit für


    Die Temperaturen in Berlin-Köpenick waren am Samstag frostig gewesen. Doch Roland Virkus, Manager von Borussia Mönchengladbach, kann darunter kaum gelitten haben. In ihm brodelte ein Vulkan. „Zum gefühlt 48. Mal“ in dieser Saison hatte sich der sogenannte „Keller“ zum Nachteil des VfL Borussia gemeldet (das Affix „Kölner “meidet Virkus). „Das regt mich auf“, rief er.

    Kurios war das deshalb, weil die üblichen Ingredienzien für eine geharnischte VAR-Debatte fehlten. Gladbach hatte bei Union Berlin ja nicht verloren, im Gegenteil. Erstmals hatte der VfL in der Geschichte der Bundesliga im Stadion An der Alten Försterei gesiegt, 2:1. Und Virkus sagte, dass er sich bei mikroskopischer Draufsicht gar nicht benachteiligt fühlte: Den Elfmeter könne man schon geben, wenn man die Szene seziert, fand er. Nur: War das wirklich eine dieser „klaren Fehlentscheidungen“, von denen mal die Rede war, als der VAR eingeführt wurde? Diese Frage war berechtigt. Wieder einmal.

    Dass sich Virkus ausgerechnet am Samstag beschwerte, wo er doch in der Vergangenheit viel größeren Anlass gehabt hätte, Alarmglocken läuten zu lassen (und leise geblieben war), dürfte auch damit zusammenhängen, dass er diesmal nicht in den Ruf geraten konnte, als schlechter Verlierer gebrandmarkt zu werden. Anlass bot diesmal ein Elfmeter, der nach gut einer Stunde Spielzeit von den Kellerkindern zur Anzeige gebracht worden war – und Gladbach tatsächlich ins Wanken brachte.

    Das 1:0 verleiht den Gladbachern die Gelassenheit, eine außergewöhnliche Verletzung zu verdauen

    Tom Rothe war von Gladbachs Tim Kleindienst im Strafraum geschubst worden, und man könnte darob ermüdende Debatten führen. Zum Beispiel darüber, ob Rothe nicht vorher selbst seinen Gegenspieler Joe Scally weggedrückt hatte, oder ob er überhaupt die Chance hatte, an den Ball zu kommen, was Kleindienst später infrage stellen sollte. Schiedsrichter Sven Jablonski schritt zum Bildschirm, revidierte seine Entscheidung, deutete auf den Strafstoßpunkt, und dann traf Andrej Ilic für Union zum 1:2.

    Dass das auch der Endstand war, lag daran, dass Mönchengladbach „Resilienz“ an den Tag legte, wie Borussen-Trainer Gerardo Seoane mit Recht behauptete. Wegen der Punktverluste von Leipzig (0:0 in Augsburg) und Stuttgart (1:2 gegen Wolfsburg) rückte Gladbach sogar noch näher an die europäischen Plätze heran. Die Frage, was das für die Endabrechnung bedeute, beantwortete Virkus mit einer Sentenz aus dem Volksmund: „Hinten wird die Ente fett!“

    Zu früh freuen dürfte sich in Gladbach nach den mediokren Vorsaisons tatsächlich niemand. Aber: Jetzt, da die Borussia wohl nicht mehr absteigen kann, täte sie nicht schlecht daran, ein paar Ambitionen zu entwickeln. Argumente lieferten die Gladbacher in der ersten Halbzeit jedenfalls genug. Seoane freute sich darüber, dass seine Mannschaft „in einer schwierigen Umgebung dem Gegner das Spiel aufdrücken“ konnte.

    Die zweite Halbzeit ist von Köpenicker Verve, aber auch von einem großen Mangel an Präzision geprägt

    In der ersten Halbzeit hatte die Borussia tatsächlich so gespielt, wie Seoane derartige Dinge ausspricht: unaufgeregt, präzise, seriös. Sie ließ sich in keiner Hinsicht davon irritieren, dass Union prächtig ins Spiel fand und augenscheinlich darauf aus war, die Gäste in deren Hälfte festzusetzen. Nach einem Kopfball von Robert Skov, der in hohem Bogen auf der Querlatte des Gladbacher Tores landete, gereichte den Gästen ein erster vielversprechender Angriff zur Führung: Linksverteidiger Lukas Ullrich setzte auf der linken Seite zum Angriff an, lieh den Ball kurz an Robin Hack aus, und traf, als er ihn im Strafraum zurückerhalten hatte, mit einem satten Schuss ins kurze Eck (10. Minute).

    Der Treffer verlieh den Gladbachern sogar die Gelassenheit, eine außergewöhnliche Verletzung zu verdauen. Gut fünf Minuten nach dem Tor signalisierte Torwart Moritz Nicolas, dass er nicht weiterspielen könne. Die Adduktoren! Es kam der einst als Yann-Sommer-Ersatz verpflichtete Jonas Omlin (17.). Bei seinem ersten Versuch, gegen den Ball zu treten, wäre Omlin fast ausgerutscht, doch das war schon in der 26. Minute vergessen. Da brach Nathan Ngoumou auf der rechten Seite durch und servierte Tim Kleindienst den Ball so mundgerecht vors verwaiste Tor, dass Kleindienst keinerlei Mühe hatte, aus drei Metern seinen 14. Saisontreffer zu erzielen.

    Julian Weigl und Philipp Sander hatten das Mittelfeld nun hervorragend im Griff. Und sowohl Kleindienst wie auch Ngoumou zwangen Unions Torwart Rönnow per Kopf zu guten Rettungstaten; zwischendrin traf Hack aus 18 Metern lediglich die Querlatte. Das einzige Vergehen, das man den Gladbachern ankreiden konnte, war der Mangel an Präzision. Und das bedeutete: Das Spiel war nicht vorbei.

    Nur: Die zweite Halbzeit war zwar von Köpenicker Verve, aber auch von einem großen Mangel an Präzision geprägt. Auf der anderen Seite scheiterte Kleindienst bei einem Konter an Rönnow (80.). Der Schaden für die Unioner hielt sich damit in Grenzen, ein Schaden war gleichwohl zu begutachten. Zwar konnten die Köpenicker ihren 13. Platz verteidigen. Aber Entwarnung in Sachen Abstiegskampf ist für die Mannschaft von Steffen Baumgart noch lange nicht angezeigt.



    Source link

  • Spielidee fehlt: Rangnick kritisiert Dortmund-Kader

    Spielidee fehlt: Rangnick kritisiert Dortmund-Kader


    Ralf Rangnick hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Clubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovač selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei Bild Sport: «Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.»

    Der 66 Jahre alte Rangnick sagte in den vergangenen Monaten sowohl Borussia Dortmund als auch dem FC Bayern München ab, um in Österreich zu bleiben. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    Rangnick erinnert an Ära Klopp

    «Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp», sagte Rangnick. «Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal deutscher Meister und Pokalsieger wurde.»

    Damals sei der BVB «tatsächlich eine Marke» gewesen, so Rangnick. «Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.»



    Source link

  • Fußball-Bundesliga: Bochums Masouras: Harte Arbeit für den…

    Fußball-Bundesliga: Bochums Masouras: Harte Arbeit für den…


    Einen Sirtaki blieb Bochums Matchwinner Georgios Masouras den VfL-Fans noch schuldig. Für die Zukunft ist der Doppeltorschütze beim 2:0 im Derby gegen Dortmund einer Tanzeinlage aber nicht abgeneigt. «Ja, vielleicht», sagte der 31-Jährige, als er auf eine Neuauflage der Aktion seines berühmten griechischen Landsmanns und früheren Bochumer Torjägers Theofanis Gekas angesprochen wurde, und lachte.

    Rund 18 Jahre, nachdem Gekas beim VfL Bundesliga-Torschützenkönig wurde, erklang Masouras zu Ehren im Ruhrstadion wieder griechische Volksmusik. «Ich bin sehr glücklich, in diesem Stadion Sirtaki zu hören», sagte Masouras und fügte mit einem Lächeln hinzu: «Ich werde hart weiterarbeiten für den nächsten Sirtaki.» Auch Gekas hatte seinerzeit gegen Dortmund doppelt getroffen.

    Wintertransfers als Soforthilfen

    Masouras war erst vor zwei Wochen nach Bochum gewechselt. Besser hätte sein Heimdebüt für den neuen Club kaum laufen können. Von der Derby-Atmosphäre war er begeistert.

    «Die Teamkollegen haben mir vorher von der Stimmung im Derby erzählt. Aber solche Fans, so eine Atmosphäre, habe ich nicht erwartet», sagte Masouras. «Sie haben uns von der ersten bis zur 90. Minute zum Sieg gepusht.»

    Der Stürmer und Mittelfeldspieler Tom Krauß, der ebenfalls erst in der Wintertransferperiode kam, tun dem Bochumer Spiel sichtlich gut. Auch Krauß zeigte gegen den BVB eine starke Leistung. «Sie helfen uns enorm. Sie geben der Mannschaft Stabilität», sagte Trainer Dieter Hecking.

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376956/1



    Source link

  • Fußball-Bundesliga – Bochums Masouras: Harte Arbeit für den…

    Fußball-Bundesliga – Bochums Masouras: Harte Arbeit für den…


    Bochum (dpa) – Einen Sirtaki blieb Bochums Matchwinner Georgios Masouras den VfL-Fans noch schuldig. Für die Zukunft ist der Doppeltorschütze beim 2:0 im Derby gegen Dortmund einer Tanzeinlage aber nicht abgeneigt. „Ja, vielleicht“, sagte der 31-Jährige, als er auf eine Neuauflage der Aktion seines berühmten griechischen Landsmanns und früheren Bochumer Torjägers Theofanis Gekas angesprochen wurde, und lachte.

    Rund 18 Jahre, nachdem Gekas beim VfL Bundesliga-Torschützenkönig wurde, erklang Masouras zu Ehren im Ruhrstadion wieder griechische Volksmusik. „Ich bin sehr glücklich, in diesem Stadion Sirtaki zu hören“, sagte Masouras und fügte mit einem Lächeln hinzu: „Ich werde hart weiterarbeiten für den nächsten Sirtaki.“ Auch Gekas hatte seinerzeit gegen Dortmund doppelt getroffen.

    Wintertransfers als Soforthilfen

    Masouras war erst vor zwei Wochen nach Bochum gewechselt. Besser hätte sein Heimdebüt für den neuen Club kaum laufen können. Von der Derby-Atmosphäre war er begeistert.

    „Die Teamkollegen haben mir vorher von der Stimmung im Derby erzählt. Aber solche Fans, so eine Atmosphäre, habe ich nicht erwartet“, sagte Masouras. „Sie haben uns von der ersten bis zur 90. Minute zum Sieg gepusht.“

    Der Stürmer und Mittelfeldspieler Tom Krauß, der ebenfalls erst in der Wintertransferperiode kam, tun dem Bochumer Spiel sichtlich gut. Auch Krauß zeigte gegen den BVB eine starke Leistung. „Sie helfen uns enorm. Sie geben der Mannschaft Stabilität“, sagte Trainer Dieter Hecking.

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376956/1



    Source link