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  • Eintracht Frankfurt braucht mehr Überzeugung: Auf

    Eintracht Frankfurt braucht mehr Überzeugung: Auf


    Bei der Niederlage von München mangelt es Eintracht Frankfurt vor allem an Vertrauen in die eigene Stärke. Doch genau darauf kommt es jetzt eigentlich mehr denn je an.

    Eintracht-Trainer Dino Toppmöller mit klarer Ansage.

    Eintracht-Trainer Dino Toppmöller mit klarer Ansage.


    Eintracht-Trainer Dino Toppmöller mit klarer Ansage.
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    Videobeitrag


    Video

    05:25 Min.
    |23.02.25|hr


    Highlights: FC Bayern München – Eintracht Frankfurt

    Im Hintergrund sieht man ein Fussballstadion, davor links das Logo vom FC Bayern München und rechts das Logo der Eintracht Frankfurt

    Im Hintergrund sieht man ein Fussballstadion, davor links das Logo vom FC Bayern München und rechts das Logo der Eintracht Frankfurt

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    Ende des Videobeitrags

    Für die Bundesliga bedeutete der Sonntag wenig Erfreuliches. Denn wo Topspiel draufstand, war nur Flopspiel drin – zumindest mit Blick auf die Spannung. Erster gegen Dritter, München gegen Frankfurt, nicht mehr als ein leeres Versprechen auf ein aufregendes Duell. Zu deutlich wieder mal die Kluft zwischen wahrem und vermeintlichem Spitzenteam, obwohl Erstgenanntes angeschlagen in die 90 Minuten gegangen (allgemeine Formschwäche, Kane auf der Bank) und ebenso angeschlagen aus den 90 Minuten (Kimmich-Verletzung, Musiala-Blessur) gekommen war.

    Der aufstrebende Mittelstand, diesmal vertreten durch Hessens Vorzeigeclub, stieß im Bajuwarischen ans Limit. Null zu vier, klare Kiste. Das ist keine neue, aber doch immer wieder eine ungünstige Erkenntnis für all die Marketing-Meister der hiesigen Liga.

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    Auf der Flucht vorm Mittelstand

    Und so hakten sie bei Eintracht Frankfurt die neuerliche Abreibung im Münchner Norden binnen eines Achselzuckens ab. Nicht zurück, lieber nach vorne schauen, so das Credo. Blöd nur, dass am Samstag die nächste Übermacht wartet, Bayer Leverkusen, zwar nur Zweiter der Tabelle, dennoch gefühlt aktuell das Beste, was Fußball-Deutschland zu bieten hat. Die Eintracht wird ihre Zaghaftigkeit gegen die Großen ablegen müssen, oder aber sie wird erneut verlieren. Vor eigenen Fans immerhin hat sie mehrfach bewiesen, dass ihr das gelingen kann.

    Selbst wenn nicht, selbst wenn die zweite Niederlage am Stück folgen sollte, wäre das per se kein Beinbruch. Zumindest dann nicht, wenn die Partie mit deutlich mehr Überzeugung ausgetragen wird als jene in München, wenn die Überzeugung das ist, was hinterher bleibt. Darum geht es, nicht nur gegen Bayer, auch anschließend im mutmaßlich engen Europa-League-Achtelfinale gegen Ajax Amsterdam. Die Überzeugung, die positive Gesamtentwicklung weiter fortsetzen zu können, nicht zu verharren im gehobenen Mittelmaß, sondern diesem endgültig zu enteilen.

    Videobeitrag


    Video

    15:07 Min.
    |23.02.25, 00:00 Uhr|hr


    Die gesamte Eintracht-PK nach der Niederlage gegen Bayern München

    Dino Toppmöller sitzt mit nachdenklichem Blicl auf dem Podium der Pressekonferenz.

    Dino Toppmöller sitzt mit nachdenklichem Blicl auf dem Podium der Pressekonferenz.

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    Ende des Videobeitrags

    Konkurrenz kickt konstant unkonstant

    Mit Blick auf die Bundesliga profitieren die Frankfurter, die in der Rückrunde bisher vier Zähler weniger als zum identischen Zeitpunkt der Hinserie geholt haben, bisher von konstant unkonstanter Konkurrenz. Am vergangenen Spieltag etwa patzten Stuttgart und Leipzig, auch Wolfsburg und Gladbach. Und da Dortmund diesmal deutlich gewann, scheint auch dort – die Erfahrung lehrt’s – der nächste Ausrutscher nicht weit. Insofern wird die Eintracht auch heute in einer Woche auf jeden Fall auf einem Champions-League-Platz liegen.

    Doch wie kann das am 34. Spieltag noch der Fall sein? Die Antwort, Sie ahnen es: mit Überzeugung. Die Eintracht wird, was ihr mit Ausnahme der Remis-Serie im Januar gut gelang in dieser Saison, weiterhin die Duelle gegen Mittelfeldteams und Abstiegskandidaten für sich entscheiden müssen. Die Alltagsduelle, die schmucklosen Spiele. Schon im Amsterdam-Sandwich versteckt sich so ein Gegner, Union Berlin. Danach folgen Paarungen gegen Bochum, Bremen, Heidenheim, Augsburg, zwischendrin mal gegen Stuttgart. Alles in allem liegen hier die Big Points herum, deutlich mehr als gegen Bayern oder Bayer.

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    Wahi bald ein Startelf-Kandidat!?

    Es geht deshalb in naher Zukunft auch darum, das eigene Leistungsniveau wieder zu heben, denn so wirklich pralle war das in den vergangenen drei, vier Wochen nicht. Zum einen kann das über eine Steigerung des Kollektivs gelingen, zum anderen aber auch über Formverbesserungen von Einzelkönnern.

    Einer mit großem Potenzial ist Hugo Ekitiké. In München fiel er früh im Spiel auf mit einem Schuss und danach vor allem ab. Es scheint ganz so, als seien bayerische Abwehrkanten für den Franzosen (noch) eine Nummer zu groß, gehobenes Bundesliga-Niveau aber lässt sich eben auch gegen andere Teams unterstreichen. Soll es was werden mit dem Königsklassen-Traum, wird einer wie er verlässlich liefern müssen, keine Frage.

    Auch naht die Zeit, in der Elye Wahi und/oder Michy Batshuayi ihre Klasse zeigen sollten. Bisher ist der Input der beiden Winterzugänge überschaubar, bisher aber werden sie von Trainer Dino Toppmöller auch nur dosiert eingesetzt. Sie sollen mit Plan herangeführt werden, heißt es. Bald sollte der Plan aber auch mal 90 Minuten vorsehen, gerade bei Wahi, der in Ansätzen schon gezeigt hat, was er kann. Batshuayi traf in einem belanglosen Testkick gegen Viertligist Steinbach Haiger immerhin doppelt.

    Frankfurts stürmender Neuzugang Elye Wahi sollte so langsam ein Startelf-Kandidat sein.

    Frankfurts stürmender Neuzugang Elye Wahi sollte so langsam ein Startelf-Kandidat sein.


    Frankfurts stürmender Neuzugang Elye Wahi sollte so langsam ein Startelf-Kandidat sein.
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    Aus Leverkusen-Partie ein Topspiel machen

    Jedenfalls: Ungewöhnliche Aufstellungs-Ideen wie in München, mit Ansgar Knauff auf links und Jean-Matteo Bahoya auf rechts, sollten ungewöhnlich bleiben, also nicht wiederholt werden. Trotz aktueller Abwehrsorgen (Tuta gesperrt, Robin Koch noch nicht ganz fit) steht Toppmöller ein große Auswahl an Profis zur Verfügung, die theoretisch dazu in der Lage sind, einen Champions-League-Rang zu halten. Seit dem neunten Spieltag gelingt das dem Team nun schon.

    Praktisch aber braucht es auch ein entsprechendes Mindset, die pure Überzeugung. Eine Begegnung wie gegen Bayer Leverkusen scheint prädestiniert dafür, sich damit nachhaltig zu versorgen. Dann nämlich wenn diesmal nicht nur Topspiel draufsteht, sondern auch Topspiel drinsteckt.

    Quelle: hessenschau.de



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    FAQ: Eintracht Frankfurt braucht mehr Überzeugung

    1. Warum braucht Eintracht Frankfurt mehr Überzeugung?
    Eintracht Frankfurt steht vor Herausforderungen in der Bundesliga. Um die Mannschaft zu stärken und ihre Leistungen auf ein höheres Niveau zu bringen, ist es wichtig, dass sowohl Spieler als auch Trainer mehr Selbstvertrauen und Entschlossenheit zeigen. Dies wird durch bessere Leistungen, Teamgeist und den Willen, sich gegenseitig zu unterstützen, erreicht.

    2. Was sind die Hauptgründe für den aktuellen Leistungsrückgang?
    Der Leistungsrückgang kann auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, wie Verletzungen von Schlüsselspielern, taktische Probleme, mangelnde Form oder auch eine unzureichende mentale Einstellung. Manchmal spielt auch die große Konkurrenz in der Liga eine Rolle.

    3. Wie kann die Mannschaft mehr Überzeugung gewinnen?

    • Teambuilding-Maßnahmen: Gemeinsame Aktivitäten abseits des Spielfelds können den Zusammenhalt stärken.
    • Mentale Vorbereitung: Der Einsatz von Sportpsychologen kann helfen, das Selbstvertrauen und die mentale Stärke der Spieler zu fördern.
    • Taktische Schulungen: Eine klare Spielweise und optimale Vorbereitungen auf Gegner können die Überzeugung auf dem Platz erhöhen.

    4. Welche Rolle spielt der Trainer in dieser Situation?
    Der Trainer hat einen entscheidenden Einfluss auf die Teamdynamik. Ein motivierender und inspirierender Führungsstil kann dafür sorgen, dass die Spieler mehr Zugriff auf ihr Potenzial bekommen und an sich glauben. Taktische Anpassungen und die richtige Ansprache sind ebenfalls von großer Bedeutung.

    5. Wie kann die Fangemeinde zur Überzeugung der Mannschaft beitragen?
    Eine unterstützende Fangemeinde kann Wunder wirken. Durch positive Unterstützung während der Spiele, egal ob im Stadion oder über soziale Medien, können Fans dazu beitragen, das Selbstvertrauen der Spieler zu stärken. Choreographien und Gesänge, die die Mannschaft anfeuern, spielen eine große Rolle.

    6. Was sind die nächsten Schritte für Eintracht Frankfurt?
    In den kommenden Wochen ist es wichtig, die oben genannten Aspekte zu berücksichtigen und als Einheit zu arbeiten, um die Leistung zu steigern. Die Kommunikation mit den Fans und die Implementierung von Verbesserungsstrategien stehen auf der Agenda der Vereinsführung.

    7. Wo kann ich mehr über die aktuelle Situation von Eintracht Frankfurt erfahren?
    Um auf dem Laufenden zu bleiben, empfiehlt es sich, die offiziellen Social Media Kanäle des Vereins zu folgen, die Website zu besuchen oder Sportnachrichten zu verfolgen, die sich auf die Bundesliga und Eintracht Frankfurt konzentrieren.

    8. Gibt es bereits positive Anzeichen für eine Besserung?
    Positive Veränderungen im Team könnten sich in Form von besserem Spielverständnis, schwankender Form oder bei einzelnen Spielersteigerungen zeigen. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob die Mannschaft die notwendigen Schritte zur Überzeugung umgesetzt hat.

    Wir hoffen, dass diese FAQ Ihnen hilft, die aktuelle Situation und die Herausforderungen von Eintracht Frankfurt besser zu verstehen.

  • Trikot-Leak! So laufen Alaba und Real Madrid 2025/26 auf

    Trikot-Leak! So laufen Alaba und Real Madrid 2025/26 auf


    Real Madrid will in Sachen Trikots in naher Zukunft wohl gute alte Zeiten aufleben lassen.

    Wenn es nach dem Online-Portal “Footy Headlines” geht, steht das neue Heimtrikot des “weißen Balletts” für Saison 2025/26 nämlich bereits fest.

    Am Mittwoch veröffentlicht die Seite Fotos vom designierten Heimtrikot der kommenden Spielzeit – und dieses erinnert stark an die Modelle aus den Saisonen 2009/10 und 2015/16. Erstere war die Premierensaison eines gewissen Cristiano Ronaldos bei den “Blancos”.

    “Für die Saison 2025-2026 kombiniert Adidas die weiße Grundfarbe mit gelben Paspeln, hellgrauen Applikationen und schwarzen Logos. An beiden Seiten verläuft eine gelbe Linie. Die Ärmelbündchen und der Kragen sind mit kleinen grauen Streifen versehen. Hellgrau wird auch für das Unterarm-/Seitenpanel verwendet”, beschreibt “Footy Headlines” die optische Aufmachung der neuen Wäsch’ für Alaba und Co.

    Spätestens Anfang Juni soll das Trikot auf den Markt kommen. 

    Das geleakte Heimtrikot Real Madrids hier:

     









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  • Nach Pokal-Aus muss bei Werder Bremen alles auf den

    Nach Pokal-Aus muss bei Werder Bremen alles auf den


    Fußball-Profi Leonardo Bittencourt gehört nicht zu den Lieblingen der Werder-Fans, aber er wird diese Woche viel Zustimmung bekommen: Denn der erfahrene Mittelfeldspieler hat nach dem Aus im DFB-Pokal und der nächsten schwachen Leistung Klartext gesprochen. Er spricht vielen Fans aus der Seele. Und was ihn aufregt, wirft kein gutes Licht auf den Zustand des Bremer Bundesligisten.

    Der größte Kritikpunkt: Fußball zum Abgewöhnen. Selbst gegen einen Drittligisten wie Arminia Bielefeld war kein Klassenunterschied zu sehen, im Gegenteil: Werder war nie Herr des Geschehens, konnte den Gegner weder einschnüren noch müde spielen. Bittencourt ätzte über die Versuche, in der ersten Halbzeit „irgendwelche Räume“ finden zu wollen, statt sich den limitierten Drittligisten zurechtzulegen und einfachen Fußball zu spielen. Der Unterton ist nicht zu überhören und trifft ins Schwarze: Viel zu oft geht es bei Werder um das Bespielen von Halb- und Zwischenräumen, und immer öfter geht das auf dem Platz schief. Ob es Überforderung ist oder fehlender Wille: Das Spiel wirkt planlos und gehemmt. Es ist kein Zufall, dass von den vergangenen neun Pflichtspielen acht nicht gewonnen wurden – bei desolaten 2:13 Toren aus den jüngsten vier Begegnungen. Vom eigenen Anspruch, Menschen begeistern zu wollen, hat sich Werder weit entfernt.

    Ob Werder Spiele gewinnt oder verliert, hängt derzeit nicht von der Qualität des Gegners ab. Bremen verliert gegen Bayern wie gegen Bielefeld, weil es im Team nicht stimmt. Bittencourt nennt als Beispiel Derrick Köhn, dessen spielerischen Defizite durch sein Verhalten bei der Auswechslung noch in den Schatten gestellt wurden: Statt bei einem 1:2-Rückstand vom Feld zu spurten, fummelte er erst an seinem Tapeverband herum und fing sich einen Rüffel von Bittencourt ein, der später wütete: „Ich weiß nicht, was in manchen Köpfen los ist.“ Er werde da jetzt gegensteuern, „und entweder marschieren die Jungs mit, oder wir gehen unter“.

    Solche Worte lassen befürchten, dass Werder die Kontrolle über die Mannschaft verloren hat. Jetzt zeigt und rächt sich, dass ein Kader mit wenigen Anführern geformt wurde, aber mit vielen Individualisten, die sich teils überschätzen oder auf eigene Rechnung spielen – in den schlimmsten Fällen beides. Wenn es läuft, wie vor Weihnachten, dann fügt sich das gut zusammen, dann können alle glänzen. Läuft es nicht, bricht alles auseinander.

    In Bittencourts Schilderungen klingt Werders Kabine wie eine Wohlfühloase, in der einfach immer alles gut sei. Aber er werde „da jetzt drüber rasieren“. Kann man das deutlicher sagen? Bei solchen Worten kann man die Risse in der Mannschaft fast hören.

    Wenn Ole Werner jetzt nicht handelt, wann dann? Geredet wurde genug.

    Doch die Einstellung ist nur das eine, auch die Aufstellung und die fußballerischen Ansätze gehören auf den Prüfstand. Muss ein Erstligist gegen einen Drittligisten, der einen wuchtigen Angreifer hat, wirklich an der Dreier- oder Fünferkette festhalten? Muss man positionsgetreu wechseln, wenn es nicht läuft, oder ist es besser, die Statik des Spiels zu verändern und den Gegner damit zu (über)fordern? Sollten Werder-Profis einen ruhenden Ball über vier Meter zum Mann bringen können? Sollten sie am eigenen Strafraum auf keinen Fall ins Dribbling gehen? Sollten sie bei einem Konter besser nicht frontal in die Hände des Torwarts laufen? Für sich genommen sind das alles Kleinigkeiten, so nannte es Abwehrchef Niklas Stark, aber in der Summe ächzt Werder gerade unter der Gesamtlast der Unzulänglichkeiten.

    Die Europapokalplätze sind verspielt, der Pokaltraum ist geplatzt, der Schaden ist groß. Und der Abstand zum Tabellenkeller schmilzt. Die Schlüsselfrage lautet: Sorgt Trainer Ole Werner für die Wende? Ein neuer Trainer würde gewiss viele Dinge korrigieren, die sich verselbstständigt haben. Werner hat sich ein hohes Ansehen erarbeitet, und er ist Pragmatiker: Wenn er jetzt nicht handelt, wann dann? Geredet wurde genug. Dass Werder auf dem Platz echte Veränderungen braucht, ist unstrittig. Die Fehlentwicklung ist in ihrer Rasanz erschreckend.

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  • DFB-Pokal gegen Leipzig: Wolfsburg setzt auf Stürmer

    DFB-Pokal gegen Leipzig: Wolfsburg setzt auf Stürmer


    Mohammed Amoura am 02.02.2025.

    Wolfsburgs Wirbelwind: Mohamed Amoura

    Quelle: AFP


    Seine Dribblings sind unberechenbar. Auf den ersten Blick passt die Kreativität von Mohamed Amoura nicht zu einem Verein, in dem es eher ordentlich bis sachlich zugeht. “Amoura ist taktisch schwer einzufangen”, sagt Ralph Hasenhüttl, der Cheftrainer des VfL Wolfsburg, über seinen außergewöhnlichen Stürmer. Im Idealfall macht das den Unterschied aus, wenn Wolfsburg an diesem Mittwoch (20:45 Uhr) im Viertelfinale des DFB-Pokals bei Rasenballsport Leipzig antritt.

    Mit dem 1,70 Meter großen Amoura leisten sich die Wolfsburger ein freies Radikal, das man sich im durchgestylten Profifußball trauen muss. Die Laufwege des Stürmers sind so virtuos, dass sich Gegenspieler und Mitspieler gleichermaßen wundern. Oft sieht es so aus, als ob der Algerier Hauptdarsteller einer 1-9-1-Spielformation ist.

    Verständigung mit Händen und Füßen

    Sie lassen ihn machen. Amoura wirkt mit seinem hohen Tempo und gedankenschnellen Agieren wie ein Sondermodell des bezahlten Fußballs. Die Kommunikation mit ihm erfolgt angesichts sprachlicher Barrieren mehrheitlich mit Händen und Füßen. Lächeln, umarmen, abklatschen – so fördert der Trainer Hasenhüttl den Ausnahmekönner Amoura.

    Konstantinos Koulierakis (VfL Wolfsburg) und Max Moerstedt (Hoffenheim) Wolfsburg kämpfen um den Ball.

    Der VfL Wolfsburg rettet seine Erfolgsserie in den DFB-Pokal. Mit dem 3:0 im Achtelfinale gegen die TSG Hoffenheim sind die Wölfe seit sieben Spielen ungeschlagen.04.12.2024 | 5:24 min


    Zum Saisonstart hatten Kniebeschwerden den vom belgischen Erstligisten Union Saint-Gilloise geholten Mittelstürmer gebremst. Mittlerweile zählt Amoura in Wolfsburg zu den Hoffnungsträgern. Seine Dribblings besitzen hohen Unterhaltungswert.

    Es kommt vor, dass der 24-Jährige eine Halbzeit lang so gut wie gar nicht am Spielgeschehen teilnimmt oder in hohem Tempo daran vorbeiläuft. Und dann plötzlich schlägt er doch zu. Neun Treffer und neun Torvorlagen sind in seiner ersten Bundesligasaison eine starke Bilanz.

    Mehr Instinkt als Taktik

    Sich einen Profi zu leisten, der mehr seinen Instinkten als taktischen Vorgaben folgt, das kommt beim VfL Wolfsburg selten vor. “Wir wissen, dass Amoura unglaubliche Qualitäten hat”, sagt Cheftrainer Hasenhüttl, der dem Angreifer viele Freiheiten einräumt. Die Mitspieler akzeptieren, dass einer vor ihnen regelmäßig aus dem spieltaktischen Korsett ausbrechen darf.

    Ein unberechenbarer Flummi, der überall ist.

    VfL-Kapitän Maximilian Arnold über Mohamed Amoura

    “Er ist immer wieder für eine Show gut und für einen Scherz zu haben”, sagt Mittelfeldspieler Patrick Wimmer über den Wolfsburger Wirbelwind.

    Im Kampf um mehr Punkte und Aufmerksamkeit kann der VfL Wolfsburg ein Superlativ gut gebrauchen. Amoura zählt zu den schnellsten Profis in der Bundesliga. Mit ihm ist die Aussicht verknüpft, in den internationalen Fußball zurückzukehren oder auf dem Weg dahin einen hohen Transfererlös zu erzielen. Der Marktwert von Amoura, der erst ausgeliehen war und mittlerweile bis 2029 in Wolfsburg unter Vertrag steht, liegt bei rund 20 Millionen Euro.

    Solokünstler ohne Korsett

    Wie gut kann es gelingen, den Solokünstler in ein penibel sortiertes Ensemble zu integrieren? Wenn Hasenhüttl über seine Idee von modernem Fußball referiert, ist immer von Automatismen die Rede. Wenn Amoura mit mehr als 35 km/h zu seinen Dribblings ansetzt, sind seine Beine und sein Kopf oft zu schnell für den Rest der Mannschaft. Aber ein Stürmer mit seiner Virtuosität kann in einem Duell wie mit den favorisierten Leipzigern Wunder wirken. Also erlaubt ihm Hasenhüttl, zu rennen und zu machen.

    Leipzigs Benjamin Sesko (2.vr) und Frankfurts Torwart Kevin Trapp (r) in Aktion.

    Der DFB-Pokal als Erholungskur: Mit einer ganz starken Vorstellung beim 3:0 gegen Eintracht Frankfurt zieht RB Leipzig einen Schlussstrich unter seine Sieglosserie.04.12.2024 | 5:43 min


    Auf dem Weg zurück in europäisches Rampenlicht geht der VfL Wolfsburg mit Amoura einen ungewöhnlichen Weg. In der jüngeren Vereinshistorie hat es mit dem Brasilianer Grafite, dem Bosnier Edin Dzeko oder dem Belgier Kevin de Bruyne auch besondere Typen mit besonderen Fähigkeiten gegeben.

    Sie waren aber Teil eines taktischen Konstruktes, dem sie sich untergeordnet haben. Amoura traut sich regelmäßig waghalsige Soli und akrobatische Einlagen. Er ist ein Wolfsburger Sondermodell, das immer besser in Fahrt kommt.

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    Quelle: Reuters


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  • SV Werder Bremen – VfL Wolfsburg: SV Werder Bremen auf

    SV Werder Bremen – VfL Wolfsburg: SV Werder Bremen auf


    Bremen will gegen Wolfsburg die schwarze Serie von drei Niederlagen beenden. Werder erntete am letzten Spieltag nichts und ging mit 0:5 als Verlierer im Duell mit dem SC Freiburg hervor.

    Zuletzt spielte der VfL unentschieden – 1:1 gegen den VfL Bochum. Das Hinspielergebnis lautete 4:2 zugunsten des SV Werder Bremen.

    Die Heimbilanz von Bremen ist ausbaufähig. Aus elf Heimspielen wurden nur 13 Punkte geholt. Wer die Heimmannschaft als Gegner hat, kann sich auf eine harte Partie einstellen. Schon 50 Gelbe Karten kassierte die Mannschaft in dieser Saison. Nach 23 absolvierten Begegnungen stehen für Werder acht Siege, sechs Unentschieden und neun Niederlagen auf dem Konto.

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    Neun Erfolge, sieben Unentschieden sowie sieben Pleiten stehen aktuell für den VfL Wolfsburg zu Buche.

    Mit Blick auf die Anfälligkeit seiner Hintermannschaft dürfte der SV Werder Bremen mit Bauchschmerzen in die Partie gegen Wolfsburg gehen. Der tabellarische Abstand ist gering, beide Mannschaften trennen nur vier Zähler. Bremen wie auch der VfL haben in letzter Zeit wenig geglänzt, sodass beide aus den letzten fünf Partien jeweils nur einmal als Sieger vom Feld gingen.

    Werder steht vor einer schweren, aber nicht unlösbaren Aufgabe.

    Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.

    SPM



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  • VfL Bochum – TSG 1899 Hoffenheim: Begegnung auf

    VfL Bochum – TSG 1899 Hoffenheim: Begegnung auf


    Am kommenden Samstag trifft Bochum auf Hoffenheim. Gegen den VfL Wolfsburg war für den VfL im letzten Spiel nur ein Unentschieden drin. Das letzte Ligaspiel endete für die TSG mit einem Teilerfolg.

    1:1 hieß es am Ende gegen den VfB Stuttgart. Im Hinspiel strich die TSG 1899 Hoffenheim die volle Punktzahl ein und feierte einen 3:1-Erfolg über den VfL Bochum. Ein Fingerzeig für das Rückspiel?

    Beleg für das durchwachsene Heimabschneiden von Bochum sind zwölf Punkte aus elf Spielen. Derzeit belegt die Heimmannschaft den ersten Abstiegsplatz. Wer den VfL als Gegner hat, kann sich auf eine harte Partie einstellen. Schon 49 Gelbe Karten kassierte die Mannschaft in dieser Saison. Im Angriff des VfL Bochum herrscht Flaute. Erst 22-mal brachte Bochum den Ball im gegnerischen Tor unter. Bisher verbuchte der VfL dreimal einen dreifachen Punktgewinn. Demgegenüber stehen sechs Unentschieden und 14 Niederlagen.

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    Auf des Gegners Platz hat Hoffenheim noch Luft nach oben, was die Bilanz von erst zehn Zählern unterstreicht. Auf dem 16. Platz der Hinserie nahm man von den Gästen wenig Notiz. Der aktuell neunte Rang der Rückrundentabelle sorgt allerdings für Aufsehen. Die TSG findet sich aktuell in der unteren Tabellenhälfte wieder: Rang 14. Der aktuelle Ertrag der TSG 1899 Hoffenheim zusammengefasst: fünfmal die Maximalausbeute, sieben Unentschieden und elf Niederlagen.

    Diese Begegnung lässt auf Tore hoffen, auch wenn beide Mannschaften vor allem durch Gegentreffer auffallen. So griff der VfL Bochum bisher 47-mal ins eigene Netz. Dagegen hatte Hoffenheim bisher 46-mal das Nachsehen in dieser Saison. Bochum wie auch die TSG haben in letzter Zeit wenig geglänzt, sodass beide aus den letzten fünf Partien jeweils nur einmal als Sieger vom Feld gingen.

    Beide Mannschaften bewegen sich derzeit auf einem ähnlichen Spielniveau, sodass ein Favorit im Vorfeld kaum auszumachen ist.

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    SPM



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  • FCA hofft auf Torjäger-Power vor dem Saisonfinale

    FCA hofft auf Torjäger-Power vor dem Saisonfinale


    Es wäre sicher eine Spielform gewesen, die Mergim Berisha gefallen hätte. FCA-Trainer Jess Thorup ließ am Mittwoch seine Mannschaft auf einem kleinen Spielfeld in Spielform intensiv Torabschlüsse üben, als Berisha mit Robert Gumny, Mahmut Kücüksahin und Reha- und Athletiktrainer Christian Hahn den Trainingsplatz betrat.

    FCA-Trainer Jess Thorup ist bei verletzten Spielern optimistisch

    Für das angeschlagene Trio blieb es nur bei einer Laufeinheit, doch für Trainer Thorup war es ein gutes Zeichen. „Einige, die verletzt waren, laufen wieder auf dem Platz. Ich hoffe, dass alle Spieler nach der Länderspielpause (17. März bis 25. März) wieder bereit sind“, erklärte der 55-jährige Däne nach der ersten Einheit der Trainingswoche vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg am Sonntag (17.30 Uhr, WWK-Arena).

    Trainer Jess Thorup hofft auf eine Rückkehr von Mergim Berisha nach der Länderspielpause.

    Trainer Jess Thorup hofft auf eine Rückkehr von Mergim Berisha nach der Länderspielpause.
    Foto: Harry Langer, dpa

    Trainer Jess Thorup hofft auf eine Rückkehr von Mergim Berisha nach der Länderspielpause.

    Trainer Jess Thorup hofft auf eine Rückkehr von Mergim Berisha nach der Länderspielpause.
    Foto: Harry Langer, dpa

    Bei Mads Pedersen (nach Bänderriss) und Henri Koudossou (muskuläre Probleme) könnte es sogar etwas schneller gehen. Sie absolvierten im Rahmen ihres Rehaprogramms bereits einige fußballspezifische Übungen auf einem Nebenplatz.

    FCA-Stürmer Mergim Berisha hat es auch mit einer lädierten Sehne im Oberschenkel zu tun

    Besonders die Rückkehr von Stürmer Mergim Berisha wird trotz der derzeitigen Erfolgsserie beim FCA lieber heute als morgen erwartet. Der FCA hatte den 26-Jährigen auf Leihbasis für ein halbes Jahr von der TSG 1899 Hoffenheim in der Winterpause zurückgeholt, doch nach nur wenigen Trainingseinheiten fiel er mit einer Oberschenkelverletzung aus. Später stellte sich dann heraus, dass auch eine Sehne betroffen ist.

    Berisha wurde geholt, um die Sturmmisere zu beenden. Denn trotz des Hattricks von Alexis Claude-Maurice beim 3:0-Sieg in Gladbach, der erste eines FCA-Spielers in der Bundesliga, tut sich der FCA mit dem Toreschießen schwer. Zuvor blieb der FCA nämlich drei Pflichtspiele in Folge ohne eigenen Treffer. Insgesamt hat der FCA in der Bundesliga gerade einmal 27 Treffer erzielt. Das Mittelstürmer-Trio Philipp Tietz, Samuel Essende (je fünf Tore) und Steve Mounie geizt zwar nicht mit Einsatz, aber mit Toren. Und auch im Festmachen und Verteilen der Bälle im vordersten Bereich hatte sich die sportliche Leitung um Thorup und Sportdirektor Marinko Jurendic von Berisha einen Qualitätssprung erhofft.

    Feiert Mergim Berisha sein Comeback ausgerechnet gegen die TSG 1899 Hoffenheim?

    Doch daraus wurde nichts. Jetzt hofft FCA-Trainer Jess Thorup, dass Berisha wenigstens für die letzten acht Saisonspiele fit sein wird. „Ich habe heute Morgen bei Mergim noch einmal nachgefragt: Wenn nichts Neues passiert, dann sollte er nach der Länderspielpause bereit sein.“ Da gastiert der FCA übrigens am 29. März bei der TSG 1899 Hoffenheim.



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  • FC St. Pauli – Borussia Dortmund: FC St. Pauli auf dem absteigenden Ast – Bundesliga

    FC St. Pauli – Borussia Dortmund: FC St. Pauli auf dem absteigenden Ast – Bundesliga


    Nach vier sieglosen Ligaspielen in Serie will der FCSP gegen Dortmund dem Negativtrend ein Ende setzen und wieder die volle Punktezahl einfahren. Beim 1. FSV Mainz 05 gab es für St.

    Pauli am letzten Spieltag nichts zu holen. Am Ende stand eine 0:2-Niederlage. Der BVB siegte im letzten Spiel gegen den 1. FC Union Berlin mit 6:0 und liegt mit 32 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Borussia Dortmund verbuchte im Hinspiel einen Erfolg und brachte einen 2:1-Sieg zustande.

    Der FC St. Pauli steht aktuell auf Position 15 und hat in der Tabelle viel Luft nach oben. Insbesondere an vorderster Front liegt beim Gastgeber das Problem. Erst 18 Treffer markierte der FCSP – kein Team der Bundesliga ist schlechter. Der aktuelle Ertrag von St. Pauli zusammengefasst: sechsmal die Maximalausbeute, drei Unentschieden und 14 Niederlagen. Die vergangenen Spiele waren für den FC St. Pauli nicht von Erfolg gekrönt. Schließlich liegt der letzte Sieg bereits vier Begegnungen zurück.

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    In der Abwehr greift bei Dortmund hinsichtlich 38 Gegentreffer noch nicht jedes Rädchen ins andere. Die Offensive hingegen zeigt sich mit 43 Toren treffsicher. Auf fremden Plätzen läuft es für die Gäste bis dato bescheiden – die Ausbeute beschränkt sich auf magere acht Zähler. Gegenwärtig rangiert der BVB auf Platz zehn, hat also noch die Möglichkeit, in der Tabelle weiter vorzurücken. Nach 23 ausgetragenen Partien ist das Abschneiden von Borussia Dortmund insgesamt durchschnittlich: neun Siege, fünf Unentschieden und neun Niederlagen. Die passable Form von Dortmund belegen sieben Zähler aus den letzten fünf Begegnungen.

    Eine lasche Gangart konnte man dem BVB in der bisherigen Saison nicht attestieren. 54 Gelbe Karten belegen, dass Borussia Dortmund nicht gerade zimperlich zur Tat schritt.

    Der FCSP steht vor einer schweren Aufgabe, schließlich lief die bisherige Saison von Dortmund bedeutend besser als die von St. Pauli.

    Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.

    SPM



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  • Was Hoffnung auf die Trendwende macht

    Was Hoffnung auf die Trendwende macht


    Seit vier Spielen sieglos, seit 340 Minuten ohne Torerfolg: Der FC St. Pauli ist im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga unter Druck geraten. Was Hoffnung macht vor dem Heimspiel am kommenden Samstag (15.30 Uhr) gegen Borussia Dortmund: Die Personallage hat sich entspannt.

    Robert Wagner und Manolis Saliakas mischen voll mit

    Zwar muss der Aufsteiger weiter auf seinen Top-Torschützen Morgan Guilavogui, Innenverteidiger Karol Mets (Patellasehne) und Sechser James Sands (Wadenbeinbruch) verzichten. Nachdem es der seit November ausgefallene Connor Metcalfe zuletzt bereits wieder in den Kader geschafft hatte, scheint auch die lange Leidenszeit von Robert Wagner bald vorbei zu sein. Am Mittwoch absolvierte der defensive Mittelfeldspieler erstmals das volle Trainingsprogramm mit der Mannschaft. 

    Dass die Freiburg-Leihgabe allerdings am Samstag bereits ins Spieltagsaufgebot rutscht, ist eher unwahrscheinlich. Eher unwahrscheinlich ist auch, dass ein anderer noch eine weitere Partie verpasst: Manolis Saliakas hatte zuletzt wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel pausieren müssen. Nach intensiven Laufeinheiten in der Vorwochen hat der Grieche am Dienstag Teile des Mannschaftstrainings absolviert und am Mittwoch die Einheit komplett durchgezogen: Passübungen, Steigerungsläufe, Flanken, Torabschlüsse, Zweikämpfe – der Rechtsverteidiger hielt sich nicht zurück.

    Auffällig: In einer Umschaltspielform mit Torabschlüssen bildet Saliakas mit Eric Smith, Jackson Irvine, Elias Saad, Noah Weißhaupt und Johannes Eggestein ein Team. Ein Indiz dafür: Sollte der 28-Jährige auch die kommenden Trainingstage gut überstehen, dürfte er am Samstag vermutlich ein Kandidat für die Startelf sein.

    FC St. Pauli braucht gegen den BVB sein Power-Duo

    Alternativen hat Trainer Alexander Blessin zwar im Kader – aber keinen gleichwertigen Ersatz. Siebe Van der Heyden hatte als Schienenspieler nicht überzeugen können, Lars Ritzka und Adam Dzwigala sind im Vergleich zu Saliakas deutlich defensiver ausgerichtet. In der aktuellen Phase aber brauchen die Hamburger nach drei Niederlagen in Folge nicht nur seriöse Abwehrarbeit auf den Flügeln, sondern Spieler, die sich auch wechselseitig konsequent mit in den Angriff einschalten. Treu und Saliakas bilden das passende Power-Duo, um den Gegner vor Herausforderungen zu stellen. 

    Angesichts der Abschlussschwäche zuletzt dürfte Blessin überdies darauf hoffen, dass andere in die Bresche springen, wenn die Offensivkräfte sich schwertun. Wie zu Saisonbeginn, als der Neuling erst im sechsten Heimspiel seinen ersten Treffer am Millerntor und auch den ersten Heimsieg bejubeln konnte. Den Part des Dosenöffners beim 3:1 gegen Holstein Kiel Ende November hatte dabei Manolis Saliakas übernommen.

    Saliakas schon einmal gegen Holstein Kiel Dosenöffner

    Nach einer Spielverlagerung war der Grieche angerauscht gekommen und hatte mit einem satten Schuss aus der zweiten Reihe und mit Unterstützung des Innenpfostens St. Paulis ersten Bundesliga-Heimtreffer in dieser Saison erzielt. Strategie, Technik, Wucht, Überzeugung und Spielglück waren damals in jener 25. Minute die Zutaten, die den Bann hatten brechen lassen.

    „Ein besonderer Moment, vor allem, weil meine Mutter im Stadion war“, hatte Saliakas nach dem Spiel erklärt. Vielleicht wird er also für seine Mutter kurzfristig ein Flugticket kaufen, damit sie sich aus Griechenland auf den Weg macht, um am Samstag erneut im Millerntor-Stadion ihm als Glücksbringer zu dienen. Einen Dosenöffner wie damals gegen Kiel könnten die Kiezkicker auch in der aktuell schwierigen Lage gut gebrauchen.



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  • Borussia Dortmund: Fans horchen auf – Chukwuemeka spricht es aus

    Borussia Dortmund: Fans horchen auf – Chukwuemeka spricht es aus


    Es war nicht nur das Ergebnis, das gegen Union Berlin (6:0) stimmte. Auch die kleinen Dinge wurden bejubelt. So etwa das Bundesliga-Debüt von Winter-Neuzugang Carney Chukwuemeka, der nach seiner Einwechselung zeigte, warum ihn Borussia Dortmund geholt hat.

    Die ersten Wochen davor war der Offensivspieler angeschlagen, konnte der Mannschaft noch nicht helfen. Doch jetzt macht er den Fans von Borussia Dortmund große Hoffnungen.

    Borussia Dortmund: Chukwuemeka feiert Debüt

    In der vergangenen Winter-Transferperiode wurde Carney Chukwuemeka vom FC Chelsea ausgeliehen. Dabei sicherte Borussia Dortmund auch eine Kaufoption, die Berichten zufolge bei rund 35 Millionen Euro liegen soll. Ob der BVB dies auch ziehen wird, bleibt abzuwarten. Dafür müsste der 21-Jährige in den kommenden Monaten die Verantwortlichen überzeugen.


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    Die ersten Wochen in Dortmund verliefen für Chukwuemeka nicht so, wie erhofft. Knieprobleme verhinderten, dass er von Beginn an auflaufen kann. Beim 3:0 gegen Sporting Lissabon feierte er sein Debüt in der Champions League, gegen Union Berlin war es dann in der Bundesliga so weit.

    „Es war eine unglaubliche Leistung der Mannschaft. Vor allem in der 2. Halbzeit waren wir gut. Das waren drei wichtige Punkte, die wir geholt haben“, freute sich Chukwuemeka nach dem Spiel. Aber auch, dass er rund 20 Minuten Einsatzzeit bekam, erleichtert den Neuzugang und den BVB.

    Bald in der Startelf?

    Anschließend erklärte Chukwuemeka, dass er seine physischen Probleme komplett hinter sich gelassen hat. „Ich hoffe jetzt, dass ich voll angreifen kann“, so der Mittelfeldspieler. Feiert er nach seinem Debüt bald auch seinen ersten Einsatz für Borussia Dortmund von Anfang an?


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    Cheftrainer Niko Kovac würde sich darüber definitiv freuen. Der Neu-Coach des BVB ist von Chukwuemeka hellauf begeistert. „Wie er den Ball an- und mitnimmt, wie er sich sofort in die Spielrichtung dreht, das ist schon einzigartig. Er hat eine sehr gute Beschleunigung und Technik. Der Junge wird uns Freude machen, wenn er gesund bleibt“, so Kovac. Sollte er fit bleiben, steht einem Startelf-Einsatz womöglich schon gegen den FC St. Pauli nichts mehr im Wege.



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