Es hat wieder nicht gereicht. Auch gegen Borussia Dortmund gab es für den Fc St.
Pauli nichts zu holen, beim 0:2 (0:0) setzte es die vierte Niederlage in Folge. Nachdem die Kiezkicker eine Hälfte lang ebenbürtig waren, trafen Serhou Guirassy (50.) und Karim Adeyemi (58.) zum Sieg für die Gäste. St. Pauli verbleibt nach 24 Spieltagen auf Rang 15, hat allerdings weiterhin vier Zähler Vorsprung auf den Tabellen-16. VfL Bochum (0:1 gegen Hoffenheim).
Für Henri Koudossou läuft es in der Rückrunde nicht so richtig rund. Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr wird er von Verletzungsproblemen zurückgeworfen. Nach drei verpassten Spielen und einem zwischenzeitlichen Kurzcomeback sind es wieder muskuläre Probleme, die ihn ausbremsen – auch für die kommende Partie.
Augsburgs Jess Thorup verriet vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg (Sonntag, 17:30 Uhr), dass sich an der personellen Situation im Vergleich zum vergangenen Spieltag nichts verändert hat. Auch dann war Koudossou bereits ausgefallen.
Wie andere verletzte Spieler arbeitet der Außenverteidiger noch individuell an seinem Comeback. Ob für das Bundesliga-Duell mit Borussia Dortmund am 8. März einer von ihnen zurückzuerwarten ist, vermochte Thorup noch nicht zu sagen.
Für Koudossou sind die Zwangspausen jedenfalls ein Rückschlag im Kampf um die Startelf. In der Zeit kurz vor und nach der Winterpause war er immerhin jeweils zweimal von Beginn an für Augsburg aufgelaufen.
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
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Gerne! Allerdings bräuchte ich noch das konkrete Thema, über das du FAQs erstellen möchtest. Bitte teile mir mit, worum es genau geht!
Grund für die schlechte Bilanz waren nach Klubangaben die verpasste Champions-League-Qualifikation und gestiegene Verwaltungskosten.
Grund für die schlechte Bilanz waren nach Klubangaben die verpasste Champions-League-Qualifikation und gestiegene Verwaltungskosten.
Der englische Spitzenklub FC Liverpool hat in der vergangenen Fußballsaison vor Steuern Verluste in Höhe von 57 Millionen Pfund (rund 69 Millionen Euro) verbucht.
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Die Bilanz veröffentlichte der Premier-League-Spitzenreiter am Freitag, es ist für die Reds die zweite Spielzeit nacheinander in den roten Zahlen.
Klopp erhielt saftige Abfindung
Grund für die schlechte Bilanz von 2023/24 waren nach Klubangaben die erstmals seit 2017 wieder verpasste Champions-League-Qualifikation und gestiegene Verwaltungskosten. Der Gesamtumsatz wuchs um 20 Millionen auf 614 Millionen Pfund, die Einnahmen um 36 Millionen auf 308 Millionen Pfund.
Die Abfindungen für den früheren Teammanager Jürgen Klopp und dessen Trainerteam beliefen sich auf 9,6 Millionen Pfund.
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„Die globale Anziehungskraft dieses Fußballvereins ist nach wie vor phänomenal und ist die grundlegende Stärke und die Chance, die wir für weiteres Wachstum haben“, sagte Finanzchefin Jenny Beacham. Finanzielle Nachhaltigkeit habe „weiterhin Priorität, und angesichts des anhaltenden Kostenanstiegs ist es unerlässlich, die Einnahmequellen von Jahr zu Jahr auszubauen, um die finanzielle Stabilität aufrechtzuerhalten“.
Wolfsburg.Beim Pokal-Aus am Mittwochabend in Leipzig hatte er mal nicht so genau gezielt wie sonst – Mohammed Amoura traf beim Stand von 0:0 mit einem wuchtigen Kopfball nur die Latte. Obwohl der Wolfsburger Fußball-Bundesligist am Ende beim 0:1 keinen Treffer erzielen konnte, gehörte der pfeilschnelle Stürmer zu den auffälligsten Profis der Niedersachsen. Jetzt bleibt dem VfL und Amoura „nur“ noch die Liga, um sich für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren. Alles ist noch möglich für die Grün-Weißen, die vor allem wegen der Coolness vor der Kiste von Amoura im Kampf um Europa mitmischen dürfen. Elf Spielen stehen noch an – womöglich sind das die letzten elf Spiele des 24-Jährigen im Trikot der Niedersachsen.
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Mehrere Top-Klubs haben den VfLer im Visier
Denn bekannt ist, dass neben dem FC Arsenal auch der FC Liverpool und die beiden Manchester-Klubs United und City den 35-km/h-Mann für die neue Saison im Visier haben. Bekannt ist auch, dass mit Eintracht Frankfurt auch ein Bundesligist ein Auge auf Amoura geworfen habe, um die durch Omar Marmoush (wechselte im Winter für bis zu 80 Millionen Euro zu Manchester City) entstandene Lücke zu füllen. Mit seinen 24 Jahren passe Amoura ideal in die Transferstrategie der Hessen, die auf junge Talente mit hohem Wiederverkaufswert setzen. Allerdings: Ein Transfer nach Frankfurt wäre nur möglich, wenn sich die Eintracht für die Champions League qualifiziert.
„Wir werden ihn nicht gehen lassen, wenn wir nicht das bekommen, was er für den VfL Wolfsburg wert ist.“
Peter Christiansen
VfL-Manager
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Aber nach AZ/WAZ-Infos baggert ein weiterer Bundesligist am algerischen Nationalspieler: Bayer Leverkusen! Beim Double-Sieger der vergangenen Saison hat der ehemaligen Weltklasse-Spieler Xabi Alonso als Trainer zusammen mit Sportchef Simon Rolfes und Klub-Boss Fernando Carro ein Spitzenteam geformt, das auch in dieser Saison wieder um Titel mitspielt. Leverkusen ist noch mit in der Champions League dabei, ist in der Liga Zweiter und steht im Pokal im Halbfinale. Amoura passt bestens ins Beuteschema von Alonso, der stark auf kleine, wendige und vor allem schnelle Profis setzt. „Er war in Lugano und war auch bei Saint-Gilloise, er hatte erfolgreiche Jahre – aber wenn man sieht, wie er sich bei uns entwickelt hat, ist das fantastisch“, sagt VfL-Manager Peter Christiansen über die Nummer 9 der Wolfsburger im Gespräch mit der AZ/WAZ.
Bleibt Amoura nur, wenn der VfL Europa erreicht?
Amoura selbst schaut aktuell nur auf den VfL. Der Mann, der im Sommer für 17 Millionen Euro von Union Saint-Gilloise kam, will mit dem Klub einen internationalen Wettbewerb erreichen. Das erhöht sicher die Chance auf einen VfL-Verbleib des Torjägers über den Sommer hinaus. Allerdings: Sollte Wolfsburg die internationalen Plätze jedoch nicht erreichen, wird er trotz Vertrag bis 2029 nur schwer zu halten sein. Christiansen: „Natürlich wird es Vereine geben, die ihn beobachten. Ich kann grundsätzlich sagen: Wenn wir einen Spieler gehen lassen, darf hier keine Lücke entstehen.“ Sportdirektor Sebastian Schindzielorz und das VfL-Scouting-Team „arbeiten hart, damit wir, wenn ein wichtiger Spieler uns verlassen sollte, immer bestens darauf reagieren können.“
Transfer-Experten rechnen mit bis zu 50 Millionen Euro bei einem Wechsel von Amoura im Sommer für die Wolfsburger – was auch daran liegt, dass die gehandelten Interessenten wirtschaftlich besonders potent sind. „Mo hat einen langfristigen Vertrag. Wir planen mit ihm. Grundsätzlich gilt: Wir werden ihn nicht gehen lassen, wenn wir nicht das bekommen, was er für den VfL Wolfsburg wert ist“, betont Christiansen – und will sich nicht konkret auf eine Ablösesumme für den VfL-Speedy festnageln lassen.
Der BVB konnte einen Kantersieg gegen Union verbuchen. Die eigentliche Prüfung steht noch bevor: Kann Dortmund endlich eine Siegesserie starten?
Dortmund – Nach dem beeindruckenden 6:0-Sieg von Borussia Dortmund gegen Union Berlin kursierten zahlreiche Statistiken: Es war der erste Heimsieg des BVB seit fast genau drei Monaten. Niko Kovač konnte im achten Pflichtspiel im Signal Iduna Park seinen ersten Erfolg als Trainer feiern. Serhou Guirassy erzielte vier Tore und Pascal Groß lieferte vier Vorlagen, was (vermutlich) einen neuen Bundesliga-Rekord darstellt.
Im bevorstehenden Auswärtsspiel beim FC St. Pauli steht der BVB vor der Herausforderung, eine weniger erfreuliche Statistik zu verbessern, wenn die Krisen-Saison in der Bundesliga zu einem halbwegs versöhnlichen Ende geführt werden soll: Der BVB muss endlich eine Siegesserie starten.
Schon sechs Niederlagen für den BVB nach Siegen in der Bundesliga
Die Schwarzgelben haben nach ihren Siegen in der Bundesliga bisher nur lächerliche zwei Punkte geholt. Nach dem Auftakterfolg gegen Eintracht Frankfurt endete das Spiel bei Werder Bremen torlos. Gegen den FC Bayern gab es Ende November ein 1:1, nachdem eine Woche zuvor der SC Freiburg mit 4:0 besiegt worden war.
Insgesamt stehen sechs Niederlagen nach Siegen in der Bundesliga zu Buche. Besonders im Spätsommer und Frühherbst schwankte der BVB stark: Zwischen dem dritten und elften Spieltag wechselten sich Siege (gegen Heidenheim, Bochum, St. Pauli, Leipzig und Freiburg) mit Niederlagen (gegen Stuttgart, Berlin, Augsburg und Mainz) ab.
Zu Beginn des Jahres verlor der BVB gegen Bayer Leverkusen, nachdem die kurze Winterpause mit einem Sieg beim VfL Wolfsburg eingeläutet worden war. Beim Debüt von Kovač gegen den VfB Stuttgart gab es ebenfalls eine Niederlage, nachdem Interimscoach Mike Tullberg mit einem Sieg gegen Heidenheim zur U19 zurückgekehrt war.
BVB mit erschreckender Bilanz nach Siegen in der Bundesliga
Die Bilanz nach den acht Bundesliga-Siegen bis zum Triumph gegen Union ist erschreckend: Im Schnitt holte der BVB nur 0,25 Punkte nach Erfolgen, die Tordifferenz von 6:14 ist ebenfalls bezeichnend.
Etwas besser sieht es aus, wenn man alle Pflichtspiele der Saison betrachtet. Sechsmal gelang es, auf einen Sieg ein weiteres Erfolgserlebnis folgen zu lassen. Von Siegesserien, die der Bezeichnung würdig sind, war Dortmund jedoch auch wettbewerbsübergreifend weit entfernt. Zwei aufeinanderfolgende Siege blieben das Maximum.
Konstanz ist beim BVB ein ständiges Thema
Angesichts des Rückstands zu den Champions-League-Plätzen in der Bundesliga ist klar, dass der BVB bis zum Saisonende mindestens eine längere Siegesserie benötigt, um das Minimalziel noch erreichen zu können. Das ist sowohl den Verantwortlichen als auch den Spielern bewusst, die nach jedem Sieg auf eine Trendwende hoffen.
„Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte, jetzt wird es besser. Deswegen muss ich sagen und habe ich zu den Jungs gesagt: Es war ein Supertag, ein 6:0 ist nicht selbstverständlich in der Bundesliga, aber wir müssen jetzt einfach weitermachen“, äußerte sich dieser Tage Nationalspieler Pascal Groß zur aktuellen Lage beim BVB.
Borussia Mönchengladbach wartete über zweieinhalb Jahre
Am Samstag muss die Mannschaft gegen den Abstiegskandidaten St. Pauli beweisen, dass sie aus einem Erfolgserlebnis in der Liga Schwung für das nächste Spiel mitnehmen kann. Der restliche Spielplan der Saison bietet kaum eine bessere Gelegenheit, um endlich eine Serie zu starten.
Der BVB muss bis Mitte Mai noch nach Leipzig, Freiburg, München und Leverkusen reisen, während knifflige Gegner wie Augsburg, Mainz und Gladbach ins Westfalenstadion kommen. Apropos Gladbach: Bei den Fohlen war das Warten auf eine Siegesserie von zwei Spielen in der Bundesliga lange ein großes Thema, bis im Dezember erstmals seit März 2022 (!) sechs Punkte aus zwei Spielen geholt wurden.
In Dortmund hält das Warten ‚erst‘ seit Ende März 2024 an, als unter Edin Terzić sogar vier Spiele in Folge gewonnen wurden. Eine komplette Saison ohne Siegesserie erlebte der BVB zuletzt in den 1970er Jahren. 1971/72 stieg der Verein auch deshalb aus der Bundesliga ab, 1978/79 landete er auf dem zwölften Tabellenplatz.
Der FC Liverpool hat die Tabellenführung in der englischen Premier League ohne seinen gesperrten Trainer Arne Slot auf der Bank weiter ausgebaut und sich am Mittwoch hochverdient mit 2:0 (1:0) gegen Newcastle United durchgesetzt. Damit distanzierte Liverpool den Verfolger Arsenal auf 13 Punkte. Die Londoner, die ein Spiel weniger absolviert haben, kamen bei Nottingham Forest nicht über ein 0:0 hinaus.
Der frühere Leipziger Dominik Szoboszlai (11. Minute) schoss das spielstarke Liverpool vor eigenem Publikum früh in Führung. Alexis Mac Allister (63.) sorgte nach einer Vorlage des erneut überragenden Mohamed Salah für die Vorentscheidung.
Trainer und Assistent auf der Tribüne
Die Gäste aus Newcastle, denen zuletzt die Konstanz fehlte, taten sich im Stadion Anfield gegen die dominanten „Reds“ schwer. Die beste Chance vergab Callum Wilson, der in der ersten Halbzeit freistehend vor Liverpool-Torhüter Alisson das Tor verfehlte.
Liverpool-Trainer Arne Slot und sein Assistent Sipke Hulshoff verfolgten die Partie von der Tribüne. Die beiden waren zuvor für zwei Spiele gesperrt worden, weil sie während des Merseyside-Derbys beim FC Everton zu Beginn des Monats jeweils die Rote Karte kassiert hatten. Das Duo hatte sein Fehlverhalten eingeräumt und sich dafür entschuldigt.
Arsenal torlos
Der FC Arsenal hat sich in der englischen Premier League wohl endgültig aus dem Titelrennen verabschiedet. Ohne seinen verletzten deutschen Nationalspieler Kai Havertz kamen die „Gunners“ am 27. Spieltag beim Überraschungsteam Nottingham Forrest nach einer müden Vorstellung nicht über ein 0:0 hinaus. Nach der Pleite zuletzt gegen West Ham United war es der zweite herbe Rückschlag in Serie für die Londoner. Damit kann der FC Liverpool optimistisch in die Zukunft blicken – die „Reds“ haben als Tabellenführer dreizehn Punkte Vorsprung auf „Verfolger“ Arsenal.
Jubel in Manchester
Auf dem Weg in die Champions League holte Manchester City derweil einen wichtigen Sieg. Dank eines Treffers von Stürmerstar Erling Haaland (12.) gewann das Team von Pep Guardiola mit 1:0 (1:0) bei Tottenham Hotspur, bei den Gastgebern saß Timo Werner bis zur 82. Minute auf der Bank. City verteidigte durch den Dreier Rang vier in der Tabelle.
Trotz langer Unterzahl erkämpfte sich Manchester United zu Hause ein wildes 3:2 (2:2) gegen Abstiegskandidat Ipswich Town, für die „Red Devils“ traf unter anderem der frühere Münchner Matthijs de Ligt (26.) zum zwischenzeitlichen 2:1.
Die Anhänger im Old Trafford hatten sich schon auf das nächste Debakel in einer völlig verkorksten Saison eingestellt, als Patrick Dorgu (43.) kurz vor der Halbzeit wegen eines groben Foulspiels die Rote Karte sah – doch United schüttelte den Rückschlag ab und kam durch Harry Maguire (47.) zum Siegtreffer.
Beim BVB müssen drei Mittelfeld-Stars um ihre Zukunft bangen. Neben Julian Brandt sind das auch Marcel Sabitzer und Pascal Groß.
Dortmund – Auf Borussia Dortmund kommt im Sommer ein größerer Umbruch zu. Besonders das BVB-Mittelfeld könnte ein neues Gesicht bekommen.
Jetzt droht auch Marcel Sabitzer und Pascal Groß das BVB-Aus
Schon länger ist klar, dass Giovanni Reyna und Salih Özcan den Verein verlassen sollen. Beide waren zuletzt ausgeliehen und kehrten nach Dortmund zurück. Nach Saisonende strebt der Verein die endgültige Trennung an.
Nicht ganz so klar ist die Lage bei einem prominenten Trio, das seit einiger Zeit aber enttäuschende Leistungen beim BVB abliefert: Julian Brandt, Marcel Sabitzer und Pascal Groß. Aber auch sie müssen zittern.
BVB-Vertrag von Julian Brandt wird aktuell nicht verlängert – Gespräch auf Eis
Laut Ruhr Nachrichten (Bezahlartikel) hat der BVB die Gespräche mit Julian Brandt über eine vorzeitige Verlängerung seines Vertrages (läuft bis Juni 2026) auf Eis gelegt.
Inzwischen sind intern die Zweifel gewachsen, ob der 28-Jährige sich tatsächlich irgendwann zum Führungsspieler aufschwingen kann, heißt es. Zu inkonstant sind seine Leistungen. Hier heißt die Devise: abwarten, ob er seine Formprobleme noch in den Griff bekommt.
BVB-Vertrag von Marcel Sabitzer läuft bis 2027 – aber Sommer-Transfer nicht ausgeschlossen
Der Vertrag von Marcel Sabitzer (30) läuft noch ein Jahr länger. Und dennoch ist auch beim Österreicher eine Trennung im Sommer nicht ausgeschlossen.
Die Ruhr Nachrichten nennen ihn „das Gesicht der BVB-Krisensaison“. Untermauert wird das durch seine katastrophale Bilanz von 0 Torbeteiligungen in 29 Saison-Pflichtspielen.
BVB-Neuzugang Pascal Groß ist auch Wackelkandidat – mit Tendenz zu Verbleib
Etwas besser sieht die Prognose für Pascal Groß aus. Der 33-Jährige ist seit vergangenem Sommer im Besitz eines Zweijahresvertrages.
Die Tendenz bei ihm soll trotz zuletzt enttäuschender Leistungen in Richtung Verbleib gehen. Ein neuer BVB-Vertrag für den Routinier ist aber derzeit nicht in Sicht.
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Julian Brandt, Marcel Sabitzer und Pascal Groß kommen auf eine gesammelte Erfahrung von 147 Länderspielen für Deutschland beziehungsweise Österreich. Auf dem Platz haben sie es aber zuletzt nicht geschafft, dem BVB-Mittelfeld Organisation und Esprit zu verleihen. Deshalb steht das Trio nun vor einer ungewissen Zukunft.
Der FC Liverpool hat die Tabellenführung in der englischen Premier League ohne seinen gesperrten Trainer Arne Slot auf der Bank weiter ausgebaut und sich am Mittwoch hochverdient mit 2:0 (1:0) gegen Newcastle United durchgesetzt. Damit distanzierte Liverpool den Verfolger Arsenal auf 13 Punkte. Die Londoner, die ein Spiel weniger absolviert haben, kamen bei Nottingham Forest nicht über ein 0:0 hinaus.
Der frühere Leipziger Dominik Szoboszlai (11. Minute) schoss das spielstarke Liverpool vor eigenem Publikum früh in Führung. Alexis Mac Allister (63.) sorgte nach einer Vorlage des erneut überragenden Mohamed Salah für die Vorentscheidung.
Trainer und Assistent auf der Tribüne
Die Gäste aus Newcastle, denen zuletzt die Konstanz fehlte, taten sich im Stadion Anfield gegen die dominanten „Reds“ schwer. Die beste Chance vergab Callum Wilson, der in der ersten Halbzeit freistehend vor Liverpool-Torhüter Alisson das Tor verfehlte.
Liverpool-Trainer Arne Slot und sein Assistent Sipke Hulshoff verfolgten die Partie von der Tribüne. Die beiden waren zuvor für zwei Spiele gesperrt worden, weil sie während des Merseyside-Derbys beim FC Everton zu Beginn des Monats jeweils die Rote Karte kassiert hatten. Das Duo hatte sein Fehlverhalten eingeräumt und sich dafür entschuldigt.
Arsenal torlos
Der FC Arsenal hat sich in der englischen Premier League wohl endgültig aus dem Titelrennen verabschiedet. Ohne seinen verletzten deutschen Nationalspieler Kai Havertz kamen die „Gunners“ am 27. Spieltag beim Überraschungsteam Nottingham Forrest nach einer müden Vorstellung nicht über ein 0:0 hinaus. Nach der Pleite zuletzt gegen West Ham United war es der zweite herbe Rückschlag in Serie für die Londoner. Damit kann der FC Liverpool optimistisch in die Zukunft blicken – die „Reds“ haben als Tabellenführer dreizehn Punkte Vorsprung auf „Verfolger“ Arsenal.
Jubel in Manchester
Auf dem Weg in die Champions League holte Manchester City derweil einen wichtigen Sieg. Dank eines Treffers von Stürmerstar Erling Haaland (12.) gewann das Team von Pep Guardiola mit 1:0 (1:0) bei Tottenham Hotspur, bei den Gastgebern saß Timo Werner bis zur 82. Minute auf der Bank. City verteidigte durch den Dreier Rang vier in der Tabelle.
Trotz langer Unterzahl erkämpfte sich Manchester United zu Hause ein wildes 3:2 (2:2) gegen Abstiegskandidat Ipswich Town, für die „Red Devils“ traf unter anderem der frühere Münchner Matthijs de Ligt (26.) zum zwischenzeitlichen 2:1.
Die Anhänger im Old Trafford hatten sich schon auf das nächste Debakel in einer völlig verkorksten Saison eingestellt, als Patrick Dorgu (43.) kurz vor der Halbzeit wegen eines groben Foulspiels die Rote Karte sah – doch United schüttelte den Rückschlag ab und kam durch Harry Maguire (47.) zum Siegtreffer.
Der FC Liverpool marschiert weiter in Richtung Premier-League-Meisterschaft. Auch das formstarke Newcastle United konnte den Reds nicht das Wasser reichen.
Abgehoben: Dominik Szoboszlai hat beim Heimspiel gegen Newcastle getroffen.
IMAGO/Shutterstock
Spitzenteams spielen starken wie erfolgreichen Fußball. Kaum ein europäisches Team unterstreicht das in dieser Saison mehr wie der FC Liverpool, der seiner Favoritenstellung auch an diesem 27. Premier-League-Spieltag beim Duell mit Newcastle United gerecht wurde.
Sicher: Den ganz großen Fußballglanz sparten sich die LFC-Mannen im Regen an der Anfield Road dieses Mal, das dürfte Arne Slot aber auch egal gewesen sein. Der Coach der Reds durfte vielmehr wie schon beim souveränen 2:0 bei Meister Manchester City eine konzentrierte Leistung seiner Schützlinge notieren.
So hielt die stabile Liverpooler Abwehr um Kapitän van Dijk oder die sicher stehenden Außenverteidiger Alexander-Arnold Tsimikas nahezu alles vom eigenen Kasten weg. Lediglich einmal brannte etwas an – in Minute 30: Nach einem abgefangenen Einwurf und schnellem Steilpass war Offensivmann Wilson durch, Konaté kam nicht mehr mit. Frei vor dem herauskommenden Alisson verzog der Angreifer aber total – und musste sich ärgern. Es wäre für seine Farben, die jüngst ein turbulentes 4:3 gegen Nottingham verbucht hatten, das 1:1 gewesen.
Szoboszlai macht den Unterschied
So aber stand nach den ersten 45 Minuten aus Magpies-Sicht ein 0:1-Rückstand zu Buche. Dieses bis dato einzige Tor erreichten die heimischen Reds in Minute 11. Mit gütiger Mithilfe der Gäste. Am Ende eines Liverpooler Vorstoßes konnte Luis Diaz leicht in den Rückraum zu Szoboszlai legen – und der komplett alleingelassene Ex-Leipziger schloss flach mit links ab. Nach doppeltem Beinschuss sah auch Keeper Pope, der die Kugel nicht zu fassen bekam, nicht allzu gut aus. Um ein Haar hätte Szoboszlai fast noch das 2:0 erzielt, verfehlte sein Ziel hier aber knapp (36.).
Premier League – 27. Spieltag
In dieser (aus neutraler Sicht) überschaubaren Art ging es auch nach Wiederbeginn weiter. Die Mannschaft von Coach Slot, der von der Liga jüngst gesperrt worden war und deshalb auf der Tribüne Platz nehmen musste, agierte souverän und verwaltete den knappen Vorsprung. Den Gästen fiel im Grunde nichts ein. Oder anders formuliert: Newcastle konnte nicht, Liverpool wollte und musste nicht.
Mac Allister macht den Deckel drauf – Arsenal hilft
Fürs 2:0 reichte es dennoch: Mac Allister baute in dieser 63. Minute selbst mit auf, nahm Salah mit. Der Ägypter dribbelte auf engstem Raum, täuschte einen Schuss an und legte überlegt zurück zu Mac Allister. Dieser vollendete direkt links ins Eck – keine Chance für Pope. Und damit die Vorentscheidung an diesem regnerischen Abend an der Anfield Road. Einziger Wermutstropfer aus persönlicher Sicht: Reds-Star Salah drehte in der Schlussphase nochmals regelrecht auf, fand aber keinen Zugang Richtung 3:0 mehr – der Ägypter blieb letztlich ohne Treffer beim 2:0-Arbeitssieg.
Die Reds vergrößerten mit diesem souveränen Erfolg zugleich den Vorsprung an der Tabellenspitze vorübergehend auf stolze 13 Zähler, weil “Verfolger” Arsenal im Vorfeld bei Nottingham Forest mit einem 0:0 nicht zu einem anvisierten Dreier gekommen war. Liverpool ist erst kommenden Mittwoch wieder gefordert – im Hinspiel im Champions-League-Achtelfinale in Paris (21 Uhr). Newcastle trifft derweil im FA Cup auf Brighton (Sonntag um 14.45 Uhr).