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  • FC Augsburg will auch in Dortmund „Momentum beibehalten“

    FC Augsburg will auch in Dortmund „Momentum beibehalten“


    Dortmund, na und! Der FC Augsburg strotzt vor Selbstvertrauen. Das soll auch der BVB im eigenen Stadion zu spüren bekommen.

    Mehr als zehn Jahre nach dem letzten Auswärtssieg gegen Borussia Dortmund wittert der formstarke FC Augsburg die Chance auf ein Ende dieser Durststrecke. „Wir glauben in jedem Moment, dass wir ein Spiel gewinnen können. Das kannst du nirgendwo kaufen“, sagte Trainer Jess Thorup vor dem Bundesliga-Gastspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

    Im Februar 2015 erzielte Raul Bobadilla für den FCA in Dortmund das entscheidende Tor. In dieser Hinrunde schoss wiederum Alexis Claude-Maurice seine Mannschaft mit einem Doppelpack zum Heimsieg.

    Die Augsburger sind mittlerweile seit acht Bundesligaspielen ungeschlagen und könnten mit einer weiteren Partie ohne Niederlage einen Vereinsrekord aufstellen. Der BVB hat sich mit zwei Siegen aber zuletzt gefangen. In der Tabelle könnte Thorups Mannschaft mit einem Dreier nach Punkten mit dem Team von Niko Kovac gleichziehen.

    Fragezeichen hinter Berisha

    „Ich wäre froh, wenn das ein Spiel auf Augenhöhe wäre“, meinte Thorup, wohl wissend, dass das Dortmunder Millionen-Ensemble über deutlich mehr Potenzial verfügt. „Wir hoffen, dass wir unser Momentum beibehalten und Punkte holen.“

    Personell hat Thorup keine Probleme. Beim am Oberschenkel verletzten Rückkehrer Mergim Berisha soll am Montag ein MRT klären, wie lange der Angreifer noch weiter ausfällt. Thorup hofft, dass der 26-Jährige in der Länderspielpause oder kurz danach wieder zur Mannschaft stoßen kann.

    © dpa-infocom, dpa:250306-930-395742/1



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  • Der FC Bayern München und Borussia Dortmund freuen sich bei der Club-WM auch auf hohe Einnahmen.

    Der FC Bayern München und Borussia Dortmund freuen sich bei der Club-WM auch auf hohe Einnahmen.


    Der Fußball-Weltverband FIFA will eine Milliarde US-Dollar (930 Millionen Euro) Preisgeld an die 32 Teilnehmer bei der Club-WM in diesem Sommer ausschütten. Das beschloss das FIFA-Council laut einer Mitteilung. Wie viel die einzelnen Teams wie der FC Bayern München und Borussia Dortmund alleine für die Teilnahme am Turnier in den USA erhalten und wie sich das Preisgeld verteilt, wurde weiter offengelassen.

    FIFA erwartet Einnahmen von zwei Milliarden

    Zusätzlich soll es Solidaritätszahlungen geben, deren Höhe noch nicht mitgeteilt wurde. Es wird erwartet, dass 100 Millionen US-Dollar auf diesem Wege ausgeschüttet werden.

    Insgesamt rechnet die FIFA mit zwei Milliarden US-Dollar an Einnahmen durch die ausgeweitete Club-WM. «Sämtliche Einnahmen aus dem Turnier werden an die teilnehmenden Clubs sowie über den Solidarmechanismus weltweit verteilt», sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino. «Die FIFA wird keinen einzigen Dollar einbehalten. Die Reserven der FIFA, die der globalen Fußballentwicklung dienen, bleiben unangetastet.»

    Das Turnier vom 15. Juni bis 13. Juli (MESZ) ist die Generalprobe für die WM 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko gespielt wird. Der Streamingdienst DAZN überträgt alle Spiele kostenlos.

    Neuigkeiten bei Club-Turnieren für Fußballerinnen

    Zudem verschob das FIFA-Council, dem auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf angehört, die geplante erste Ausgabe der Frauen-Club-WM von 2026 auf 2028. Dies sei «nach intensiven Beratungen mit den Konföderationen und Schlüsselakteuren» geschehen, teilte der Weltverband mit. An dem Turnier nehmen 19 Teams teil, darunter sechs aus Europa.

    In den Jahren ohne Club-WM soll es bei den Fußballerinnen ein Turnier für die sechs Sieger der kontinentalen Vereinswettbewerbe geben, den FIFA-Meisterpokal. Die erste Auflage findet vom 28. Januar bis 1. Februar 2026 statt.

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  • Wolfsburg verliert auch gegen Augsburg – wird es eng

    Wolfsburg verliert auch gegen Augsburg – wird es eng


    Stand: 16.03.2024 19:24 Uhr

    Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat am Sonnabend auf bittere Weise zu Hause mit 1:3 (1:1) gegen den FC Augsburg verloren. Es war das elfte sieglose Spiel in Serie. Zur tragischen Figur bei den “Wölfen” wurde Torschütze Patrick Wimmer. Er hatte beim Stand von 1:0 kurz vor der Pause zu Unrecht die Rote Karte gesehen.

    von Christian Görtzen

    “Es ist aus meiner Sicht eine klare Fehlentscheidung”, sagte VfL-Trainer Niko Kovac im Interview mit dem NDR. “Bis kurz vor der Strafraumlinie rempelt Patrick, das ist ein Körpereinsatz. Und in dem Moment, in dem er seinen Gegenspieler hält, ist Maxence Lacroix schon auf drei Meter dran. Er hätte eingreifen können.”

    Geschäftsführer Marcel Schäfer sagte: “Die Art und Weise, wie wir in der ersten Halbzeit aufgetreten sind, die Einsatzbereitschaft und wie Fußball gespielt wurde, das war mehr als in Ordnung. Wir müssen selbstkritisch mit uns sein, dass wir es nicht geschafft haben nachzulegen.”

    Schäfer vermeidet Bekenntnis zu Kovac

    Es bleibt abzuwarten, wie die Vereinsführung des VfL in der nun anstehenden Spielpause in der Bundesliga reagieren wird. Einerseits spricht die Bilanz natürlich nicht für Kovac. Sein Team, mit dem es in den Europapokal gehen sollte, findet sich nach dem 26. Spieltag in der Tabelle nur auf Rang 14 wieder. Eine längere Negativserie gab es für Wolfsburg während einer Saison noch nie. Gegen Augsburg setzte es die dritte Pleite in Folge.

    “Man sollte uns die Möglichkeit geben, das intern zu besprechen.”
    VfL-Geschäftsführer Marcel Schäfer

    Die Leistung des Teams bis zur Roten Karte könnte den 52-Jährigen aber vor der Entlassung bewahren. Erst danach kippte die Partie. Es war insgesamt auch kein Wolfsburger Team zu sehen, das gegen seinen Coach spielte. “Ich habe nur gesehen, dass die Mannschaft jede Woche und auch heute richtig Gas gibt, richtig gut eingestellt ist”, sagte Kovac.

    Wolfsburg-Trainer Niko Kovac gestikuliert am Spielfeldrand. © picture alliance/dpa | Swen Pförtner

    AUDIO: VfL-Trainer Kovac: “Klare Fehlentscheidung, müssen nicht diskutieren” (2 Min)

    Sein Vorgesetzter blieb jedoch eine richtige Antwort auf die Frage nach der Zukunft des Trainers im NDR Interview schuldig: “Zehn Minuten nach dem Spiel eine Personaldiskussion öffentlich zu führen – ich glaube, das ist nicht angebracht”, sagte Schäfer. “Man sollte uns auch die Möglichkeit geben, das intern zu besprechen und das Spiel aufzuarbeiten.” In den Wochen zuvor hatten sich Schäfer und Sportdirektor Sebastian Schindzielorz allerdings stets umgehend hinter Kovac gestellt.

    Wimmer bringt spielfreudige “Wölfe” in Führung

    So bitter das Ende, so furios war der Auftakt in die Partie gewesen. Chipbälle mit dem Außenrist, Absatzkicks, Seitfallzieher, fulminante Schüsse aus der zweiten Reihe, dazu schnelle Kombinationen – ja, das alles war tatsächlich der VfL Wolfsburg in der Anfangsviertelstunde. Für eine Mannschaft, die zehn Spiele in Folge keinen Sieg errungen hatte, war es ein ganz erstaunlicher Beginn. Die “Wölfe” strahlten Spielfreude aus im Duell mit den Fuggerstädtern, die zuvor drei Spiele in Folge gewonnen hatten.

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    Eine Fußballtabelle vor eine Fußballmotiv © Colourbox Foto: -

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    Und das Beste aus Sicht der Niedersachsen – ihr Engagement wurde belohnt, und das sehr früh. Nachdem Joakim Maehle mit dem Ball am Fuß auf der rechten Außenbahn Tempo aufgenommen und das Spielgerät zu Maxence Lacroix gepasst hatte, leitete dieser die Kugel sofort zu Patrick Wimmer weiter. Und der Österreicher machte es dann richtig gut. Aus der Drehung heraus zog er ab und traf mit Innenpfostenkontakt zum 1:0 (9.).

    Danach hatten Mattias Svanberg (10.), Maximilian Arnold (13.) und Jonas Wind (15.) allesamt gute Chancen, die Führung auszubauen. Gemeinsam hatten sie auch, dass ihnen das nicht gelang.

    Rote Karte für Torschütze Wimmer…

    Dieses hohe Pensum hielten die Norddeutschen in der Folgezeit zwar nicht durch, dennoch hatten sie die Partie komplett im Griff – bis Torschütze Wimmer in der 45. Minute im Aufbauspiel den Ball an Ex-“Wolf” Kevin Mbabu verlor. Er rannte dem Schweizer daraufhin hinterher, zog ihn am rechten Arm und brachte ihn kurz vor der Strafraumgrenze zu Fall.

    Schiedsrichter Timo Gerach zückte sofort die Rote Karte. Dies aber war ein Fehler, da Mbabu keine klare Torchance hatte. Lacroix und wohl auch Arnold hätten noch eingreifen können. Es wurde diskutiert und offenbar gab es auch noch Kontakt mit dem VAR, doch Gerach sah sich die Szene nicht noch einmal an. Er blieb bei seiner Entscheidung, dass es eine Notbremse gewesen sei.

    “Das ist keine Rote Karte.”
    VfL-Kapitän Maximilian Arnold

    “Mit dieser Aktion wurde das Spiel entschieden”, sagte Arnold dem NDR. “Das hat nichts damit zu tun, dass wir verloren haben. Ich bin sehr enttäuscht darüber. Ich bewerte das so gut es geht neutral – das ist für mich keine Rote Karte.” So sah das auch Geschäftsführer Schäfer: “Ich glaube, da sind wir uns alle einig, selbst der Gegner hat es so gesehen, dass es keine Rote Karte war.”

    …und Gegentor per Freistoß

    Wimmer stapfte wütend in die Kabine. Auf dem Weg durch die Katakomben dürfte er noch den Jubel der Augsburger Fans vernommen haben. Arne Maier hatte den Freistoß zum 1:1 genutzt – seinen Schuss fälschte VfL-Kapitän Maximilian Arnold unhaltbar für Keeper Pavao Pervan mit dem Oberarm ins eigene Tor ab (45.+2). Der Pausenstand war für die Wolfsburger angesichts der eigenen Darbietung in der ersten Hälfte extrem bitter.

    Jakic wird für Augsburg zum Matchwinner

    Nach Wiederbeginn drängte Augsburg – und kam zum Erfolg. Kristijan Jakic traf zum 2:1 für den FCA (61.). Da sich aber der VAR meldete und darauf hinwies, dass es im Vorfeld des Tores eine überprüfenswerte Situation gegeben habe, sah sich Schiedsrichter Gerach am Spielfeldrand besagte Szene noch einmal an. Er entschied aber nicht auf Handspiel von Philipp Tietz – der Arm sei angelegt gewesen. Es lief wirklich nicht für Kovac und sein dezimiertes Team.

    Jakic war es dann auch, der mit dem 3:1 (79.) für die Vorentscheidung sorgte. Bei seinem Flachschuss aus 20 Metern machte Pervan aber keine gute Figur, der Ball war haltbar. Den in Unterzahl spielenden Gastgebern gelang es nicht mehr, die Partie noch einmal spannend zu machen. Nach dem Schlusspfiff gab es Pfiffe von den VfL-Fans und auch “Kovac raus”-Rufe.

    26.Spieltag, 16.03.2024 15:30 Uhr

    VfL Wolfsburg

    1

    FC Augsburg

    3

    Tore:

    VfL Wolfsburg:
    Pervan – Baku (78. Majer), Lacroix, Zesiger, Maehle – Svanberg (87. Vranckx), Arnold – Tomás (67. A. Sarr), Wimmer, Paredes (86. Rogério) – Wind

    FC Augsburg:
    Dahmen – Mbabu, Gouweleeuw, Uduokhai, Iago – Jakic – F. Jensen (65. Biel), A. Maier (76. Engels) – Vargas (76. M. Pedersen) – Tietz (83. S. Michel), Demirovic (82. Beljo)

    Zuschauer:
    21735

    Weitere Daten zum Spiel


    Weitere Informationen

    Sveindis Jane Jonsdottir (Wolfsburg, 23), Lena Sophie Oberdorf (Wolfsburg, 5), Spielerinnen vom VfL Wolfsburg, enttäuscht nach der Niederlage bei der TSG Hoffenheim © imago / foto 2 press

    Herber Dämpfer für den VfL: Die Niedersächsinnen unterlagen im Kraichgau 1:2. Immerhin: Kapitänin Alexandra Popp verletzte sich nicht schwer.
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    Dieses Thema im Programm:

    Sport aktuell |
    16.03.2024 | 18:17 Uhr

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  • BVB: Hannover 96 holt Franz Roggow – War auch bei Hertha BSC

    BVB: Hannover 96 holt Franz Roggow – War auch bei Hertha BSC


    Erster Transfer für nächste Saison 

    BVB: Hannover 96 holt Franz Roggow – War auch bei Hertha BSC Thema

    ©IMAGO

    Hannover 96 hat den ersten Transfer für die kommende Saison vermeldet. Von Borussia Dortmund II kommt im Sommer Franz Roggow ablösefrei zu den Niedersachsen, bei denen der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler einen Vertrag bis 2028 unterschrieb. Roggow war 2023 vom FC St. Pauli zum BVB gewechselt und bestritt seitdem 59 Partien, darunter auch mehrfach als Kapitän. Zu einem Einsatz bei den Profis kam es nicht.

    „Franz war einer der begehrtesten jungen Spieler auf dem Markt, von daher sind wir sehr froh, ihn für uns gewonnen zu haben. Seine Stammposition liegt auf der Sechs oder Acht, er ist taktisch und technisch extrem gut ausgebildet und verfügt über ausgeprägte strategische Fähigkeiten. Fußballerisch bringt er einen starken linken Fuß, ein gutes Kopfballspiel und Qualität bei Standards mit. Vom Typ kann man ihn sicherlich als Mentalitätsspieler bezeichnen. Gerade für sein junges Alter ist er in seiner Persönlichkeit bereits sehr reif“, sagte Sportdirektor Marcus Mann.

    Roggow erklärte: „Ich hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen, die mich wirklich überzeugt haben. Darin habe ich das Gefühl gewonnen, dass Hannover 96 der richtige nächste Schritt für mich ist. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und selbstverständlich drücke ich der Mannschaft in jedem Spiel fest die Daumen – ganz besonders jetzt im Derby.“

    Roggow, der in Bad Freienwalde nordöstlich von Berlin aufwuchs, war zuletzt auch Thema bei Hertha BSC. „Sky“ zeigte ihn unlängst in einem Video, in dem man ihn auf dem Weg zur Geschäftsstelle im Berliner Olympiapark sieht. Die Alte Dame kämpft derzeit aber um den Klassenerhalt und Hannover um den Aufstieg, gut möglich also, dass sich Roggow daher für die Niedersachsen entschied. Vor ihm hatte Hannover bereits die Rückkehr des zu Arminia Bielefeld verliehenen Marius Wörl zur neuen Saison bestätigt.

    Im Forum über Hannover 96 mitreden!



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  • Bundesliga: Auch wegen VfL Bochum und BVB – Rekord

    Bundesliga: Auch wegen VfL Bochum und BVB – Rekord


    Am zurückliegenden Bundesliga-Spieltag ist es beinahe zu einem Novum gekommen. Die Heim-Teams stellten einen Negativrekord ein.

    Die ganz großen Überraschungen oder Besonderheiten blieben am zurückliegenden Bundesliga-Wochenende aus. Und dennoch wird der 24. Spieltag der laufenden Saison in die Geschichtsbücher eingehen.

    Denn es war einer ohne Heimsieg. In keinem der neun Stadien durfte sich das gastgebende Team über einen Sieg freuen. Das gab es zuvor erst neunmal in der über 60 Jahre langen Historie des deutschen Oberhauses.

    Doch in den meisten Fällen holten die Heim-Teams immerhin einige Unentschieden. Diesmal sorgte allein der FC Augsburg dafür, dass nicht alle Heim-Mannschaften Niederlagen kassierten. Hätte der FCA in der abschließenden Partie des Spieltags am Sonntagabend nicht einen Punkt gegen den SC Freiburg gerettet, wäre es ein neuer Negativ-Rekord aus Sicht der Hausherren geworden.

    Beteiligt waren auch die Revierklubs VfL Bochum und Borussia Dortmund. Die Bochumer verloren ihr Heimspiel gegen Hoffenheim mit 0:1, während der BVB zur Seite der erfolgreichen Gäste gehörte. Mit 2:0 gewann die Mannschaft von Trainer Niko Kovac beim FC St. Pauli.

    Bisher gab es erst ein einziges Wochenende mit nur einem Heim-Punkt: in der Saison 2019/20. Damals, am sechsten Spieltag, war Dortmund das einzige Team, das im eigenen Stadion punktete und 2:2 gegen Werder Bremen spielte. Bochum war zu jener Zeit noch zweitklassig unterwegs, dafür spielte Schalke in der Bundesliga. Die Königsblauen gewannen damals mit 3:1 bei RB Leipzig.

    Bis zu diesem Wochenende gab es den letzten Spieltag ohne Heimsieg im November 2020. Da verlor Schalke mit 0:2 gegen Wolfsburg und der BVB gewann 5:2 bei Hertha BSC. Doch immerhin holten vier Heim-Teams ein Unentschieden. Dieses Mal konnte nur der FC Augsburg punkten.

    Bundesliga: Die Ergebnisse des 24. Spieltags

    VfB Stuttgart – FC Bayern München 1:3

    VfL Bochum – TSG Hoffenheim 0:1

    Werder Bremen – VfL Wolfsburg 1:2

    1. FC Heidenheim – Borussia Mönchengladbach 0:3

    RB Leipzig – Mainz 05 1:2

    FC St. Pauli – Borussia Dortmund 0:2

    Eintracht Frankfurt – Bayer Leverkusen 1:4

    Union Berlin – Holstein Kiel 0:1

    FC Augsburg – SC Freiburg 0:0



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  • Unter Kovac gibt es beim BVB vier Gewinner – aber auch drei

    Unter Kovac gibt es beim BVB vier Gewinner – aber auch drei


    Nach schwachem Start zeigt die Formkurve des BVB unter Niko Kovac zuletzt nach oben. Dem Weiterkommen in der Champions League folgte ein überzeugender Kantersieg gegen Union Berlin. Nach bislang fünf absolvierten Partien zeichnet sich immer mehr ab, auf wen Kovac setzt – und für wen es in den nächsten Monaten schwer wird.

    Zuvor war immerhin schon das Achtelfinale der Champions League erreicht worden. Es zeichnet sich ab, auf welche Spieler Kovac setzt – und wer eher zu den Verlierern des Trainerwechsels zu zählen ist.

    So sieht es jedenfalls die Redaktion von ran.de, die ihre Einschätzungen hier darlegt.

    Groß größter Gewinner

    Der erste Gewinner ist unschwer auszumachen. Pascal Groß blühte insbesondere im letzten Spiel – dem 6:0 über den 1. FC Union Berlin – beeindruckend auf, bereitete als einer von nur ganz wenigen Spielern in der Bundesliga-Historie vier Tore in einer Partie vor. 

    Dies ist auch darin begründet, dass Groß unter Sahin teilweise als Rechtsverteidiger aushelfen musste, nun aber seine Stärken im Spiel nach vorne zur Geltung bringen kann.

    Er absolvierte alle fünf Partien unter Kovac‘ Leitung und zeigte dabei (nahezu) nichts von jener Fehleranfälligkeit, die ihn noch in den Wochen zuvor zu einem der vielen Problemfälle bei Borussia Dortmund hatten werden lassen.

    Guirassy zeigt endlich sein „Stuttgart-Gesicht“

    Auch, um den dritten „Gewinner“ auszumachen, muss man kein Experte sein. Serhou Guirassy war ohnehin schon einer der ganz wenigen, die auch in Krisenzeiten meist Normalform brachten. Allerdings hatte auch er in der Bundesliga einen Durchhänger mit nur einem Treffer zwischen Ende November und Mitte Januar. Diese Durststrecke wurde bekanntlich auf fulminante Art beendet.

    Svensson erweist sich als Transfertreffer

    Bliebe der Winterneuzugang Daniel Svensson, den viele nur schwerlich einschätzen konnten. Auch er überzeugt, kann den BVB nach Ansicht von ran.de nicht nur in der Breite verbessern, sondern auch in der Spitze. Zuletzt immer in der Startelf, scheint er einer der wenigen Transfertreffer zu werden.

    Anton großer Verlierer des Trainerwechsels

    Ein solcher ist Waldemar Anton bislang nicht und dürfte es vorerst wohl auch nicht mehr werden. Der ganz große Verlierer des Trainerwechsels, der zuletzt keine Rolle mehr spielte. Wie sich das ändern könnte, ist bei Kovac‘ Vorliebe für einen festen Stamm derzeit nicht ersichtlich.

    Auch Süle jetzt außen vor

    Für Niklas Süle hatte Kovac, der ihn vom FC Bayern München kennt, Vorschusslorbeeren verteilt – offenbar voreilig. Nach seinem haarsträubenden Fehlpass beim 0:2 in Bochum kam er nur noch zu einem Kurzeinsatz, schmorte ansonsten auf der Bank. Auch Süle ist somit einer der Verlierer der neuen Situation.

    Teurer Neuzugang hat schweren Stand

    Yan Couto hingegen war schon vor Kovac‘ Ankunft nicht richtig im Team angekommen, obgleich er schon auf 22 Einsätze in Pflichtspielen kommt. Davon stand er allerdings nur fünf mal in der Startelf, was unter Kovac noch gar nicht der Fall war. Für ihn dürfte es besonders schwierig werden, in der Restsaison noch eine Rolle zu spielen.



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  • Bollwerke von FC Augsburg und SC Freiburg halten auch

    Bollwerke von FC Augsburg und SC Freiburg halten auch


    Stand: 02.03.2025 21:41 Uhr

    Sie sind derzeit einfach nicht zu knacken – auch, wenn sie aufeinandertreffen. Der FC Augsburg und SC Freiburg haben sich am Sonntag (02.03.2025) torlos getrennt und ihre Zu-Null-Serien fortgesetzt.

    Sebastian Hochrainer

    Zum Abschluss des 24. Spieltags kam es zum Duell von zwei der aktuell formstärksten Teams in der Bundesliga. Augsburg hatte aus den vorherigen sieben Partien 15 Punkte geholt und war dreimal in Folge ohne Gegentor geblieben. Bei Freiburg hatte in den vergangenen vier Spielen sogar die Null gestanden, alle Partien wurden gewonnen, zuletzt gab es sogar ein 5:0 gegen Werder Bremen.

    • Zum Live-Ticker: Augsburg – Freiburg
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    • 24. Spieltag
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    Augsburg hat Chancen, aber nutzt sie nicht

    Die Defensivreihen der beiden Mannschaften sind aktuell die Prunkstücke – und das zeigte sich auch im Spiel. Vor allem Freiburg konzentrierte sich darauf, Augsburg agierte mutiger und kontrollierte die Partie. Es dauerte ein wenig bis zur ersten Chance, die es dann aber gleich in sich hatte. Frank Onyeka versuchte es per Direktabnahme aus 16 Metern und SC-Keeper Noah Atubolu konnte den Ball gerade noch an die Latte lenken (24.).

    Auch in der Folge wurde es nur vor dem Freiburger Tor gefährlich, doch Augsburg machte zu wenig aus den Möglichkeiten. Zweimal Dimitrios Giannoulis (27./38.) und Fredrik Jensen (44.) schlossen nach Flanken zu ungenau ab, Phillip Tietz schoss den Ball aus zwölf Metern völlig freistehend genau in die Arme von Atubolu (45.+2). So hielten sich auch nach der ersten Halbzeit beide Teams weiter schadlos.

    Beste lässt die beste Möglichkeit liegen

    Freiburg machte nach vorne fast gar nichts, erhöhte die offensive Intensität nach der Pause aber wenigstens etwas. Merlin Röhl hatte in der 57. Minute den ersten nennenswerten Abschluss aus 18 Metern, mit dem Finn Dahmen, der mit über 400 Minuten ohne Gegentor einen neuen Vereinsrekord aufstellte, aber keine Probleme hatte.

    Seine ganze Klasse zeigte Dahmen dann, als Jan-Niklas Beste wenige Sekunden nach dessen Einwechslung vor ihm auftauchte, im Eins-gegen-eins aber nicht am Augsburger Torhüter vorbeikam (63.). Es war die größte Chance der Partie und ein Beleg dafür, dass sich die Kräfteverhältnisse verschoben hatten – der Sportclub war nun die bessere Mannschaft, der FCA dagegen nicht mehr so stark.

    Freiburg schafft es vor wegweisendem Leipzig-Duell nicht auf Platz vier

    Das änderte sich dann aber plötzlich wieder, innerhalb von zwei Minuten hatte Augsburg dann wieder drei Abschlüsse, bei denen wieder das Manko der ersten Halbzeit Bestand hatte – die fehlende Genauigkeit. In den letzten 20 Minuten plätscherte die Partie allerdings nur noch vor sich hin, keine Mannschaft bemühte sich noch sonderlich um den Sieg. In der Nachspielzeit vergab Mounié dann doch noch die Riesenchance auf einen Heimsieg, er traf aber nur den Pfosten (90.+3).

    “Für mich war das eine der besten Leistungen in dieser Saison, wenn man nach einem Unentschieden gegen ein Topteam enttäuscht ist, zeigt das, dass man was richtig gemacht hat. Und das hat die Mannschaft”, sagte FCA-Coach Jess Thorup im Sportschau-Interview. Sein Gegenüber Julian Schuster sah “zu wenige offensive Akzente seiner Mannschaft”, lobte aber “die unglaublich intensive” Arbeit seiner Defensive.

    René Kirsch, Sportschau, 02.03.2025 19:52 Uhr

    So blieb Augsburg zum vierten Mal in Folge ohne Gegentor, Freiburg zum fünften Mal – die Breisgauer verpassten allerdings den Sprung auf Platz vier. Am kommenden Samstag (08.03.2025, 18.30 Uhr) geht es für sie dann im Duell zweier Königsklassen-Anwärter gegen RB Leipzig darum, sich im Kampf um die Champions League festzusetzen. Für Augsburg geht es ein paar Stunden vorher bei Borussia Dortmund weiter.

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  • LIVE! Hält Roms Siegesserie auch gegen Como an?

    LIVE! Hält Roms Siegesserie auch gegen Como an?



    Das, was sich die AS Rom in den vergangenen Wochen aufgebaut hatte, drohte an diesem 27. Serie-A-Spieltag ein klein wenig einzureißen. Am Ende aber bewies ein Urgestein das richtige Händchen.

    Wenig Zugriff, schlechte Laune: die Roma um Paulo Dybala (hier gegen Ex-Bundesliga-Profi Marc-Oliver Kempf).


    Wenig Zugriff, schlechte Laune: die Roma um Paulo Dybala (hier gegen Ex-Bundesliga-Profi Marc-Oliver Kempf).

    IMAGO/IPA Sport


    Vier Siege aus fünf Pflichtspielen, darunter das schwierige Weiterkommen in der Europa League gegen den FC Porto sowie das 4:0 gegen Monza: Die von Claudio Ranieri trainierte Roma hatte sich in jüngster Vergangenheit total auf Kurs befunden.


    Beim Heimspiel gegen Aufsteiger Como, der die Giallorossi erst im Hinspiel Mitte Dezember mächtig geärgert hatte (2:0), stellten sich die Hauptstädter aber gehörig an. Der Favorit wusste vor heimischer Kulisse im Stadio Olimpico überhaupt nichts nach vorn zu entwickeln, agierte stattdessen verhalten-defensiv – und fing sich unmittelbar vor der Pause den 0:1-Nackenschlag.


    Comos Trainer Cesc Fabregas, der jüngst schon einen 2:1-Coup gegen Scudetto-Kandidat Napoli notiert hatte, durfte sich in dieser 44. Minute vor allem über Perrone und da Cunha freuen. Ersterer steckte gegen eine zu offen stehende sowie zu passiv attackierende AS-Defensive durch, ehe Zweiterer frei vor dem herauseilenden Keeper Svilar eiskalt blieb.

    Leistungsteigerung, Joker, Gelb-Rot: Roma dreht Spiel


    Mit Wiederbeginn verkauften sich die Römer dann weitaus griffiger, spielerisch aktiver, besser. Mit dem Lohn, der vor allem auf des Trainers Geschick fußte. Denn der 73-jährige Ranieri brachte zunächst Dribbler Saelemaekers (59.), der keine 100 Sekunden später nach Aufbau über Dybala und Vorlage von Celik mit einem noch entscheidend abgefälschten Schuss das wichtige 1:1 markierte.


    Es folgte der Bärendienst von Ex-Herthaner Kempf, der schon verwarnt taktisch gegen Dybala hantierte und sein Team mit der logischen Gelben Karte schwächte (63.). In Minute 76 drehten die Giallorossi den anfänglichen Rückstand dann komplett: Der kurz vorher erst eingewechselte Rensch fand Joker Dovbyk, der die Kugel aus kurzer Distanz links unten zum 2:1 einstocherte. Ein ganz wichtiger Dreier im Kampf ums internationale Geschäft war damit eingefahren – das aber nicht ohne spätes Glück. Denn in der Schlussphase hatten die Hauptstädter nochmals mit dem Feuer gespielt, Comos Vojvoda aber nach toller Aktion nur den Pfosten getroffen (88.).


    Die Römer, bei denen Hummels abermals komplett auf der Bank saß (nur ein Einsatz in den letzten Wochen), sind bereits am Donnerstag wieder im Einsatz – im Hinspiel des Europa-League-Achtelfinals gegen Bilbao (21 Uhr). Como bekommt es mit Venedig zu tun (Samstag, 15 Uhr).



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  • FC St. Pauli mit Tor-Problemen in der Fußball-Bundesliga auch gegen BVB

    FC St. Pauli mit Tor-Problemen in der Fußball-Bundesliga auch gegen BVB


    Manchmal wirkt es, als hätten sie es verlernt. Elias Saads Kopfball – drüber. Jacksons Irvines Schuss – auf die Tribüne. Hauke Wahls Versuch mit links nach einem Eckball – kullert neben das Tor. Der Innenverteidiger schlug die Hände vor das Gesicht: Kann doch nicht wahr sein!

    Mit Möglichkeiten, aber ohne Treffer, entwickeln sich Spiele des Aufsteigers seit ein paar Wochen in ähnlichem Muster. Nach einem überzeugenden Anfang mit Überlegenheit und gepflegtem Spiel – ob in Mainz, Leipzig oder wie am Samstag gegen Dortmund – kommt statt eines Führungstores mit ziemlicher Sicherheit ein Abwehrfehler, der die Pläne durchkreuzt. Wenn der FC St. Pauli einmal 0:1 hinten liegt, richtet er nur noch wenig aus: Das 0:2 gegen den BVB am Samstagnachmittag war die vierte Niederlage nacheinander ohne eigenen Treffer. Noch kein Spiel hat St. Pauli in dieser Saison „gedreht“.

    Da es Trainer Alexander Blessins Team misslingt, wenigstens ohne Gegentor auszukommen und in Form einiger schmuckloser 0:0-Spiele zu punkten, ist Rang 16 bedrohlich nah gerückt – dem man sich Ende Januar nach dem 3:0 gegen Union Berlin noch weit entfernt fühlte. Doch mit kümmerlichen 18 Treffern ist es bei aller Abwehrstärke schwierig, genügend Abstand zur Abstiegszone zu halten.

    Schon 13 Mal beendete St. Pauli ein Spiel, ohne über ein eigenes Tor gejubelt zu haben – dass die Hamburger noch aussichtsreich im Rennen sind, liegt auch an der Schwäche der anderen. Morgan Guilavoguis fünf Tore sind das Beste, was der FC zu bieten hat. Der Franzose ist derzeit verletzt.

    Pech, falsche Taktik oder mangelnde Qualität?

    Liegt die Flaute in Pech, der falschen Taktik oder mangelnder Qualität im Angriff begründet? Trainer Blessin führt gern an, dass es genügend Chancen gebe. Das stimmt. Zumindest zwei, drei Hochkaräter erzeugt sein spielfreudiges Team pro Auftritt. Nur fehlt es dann an Abnehmern. Während Saad (zwei Tore) lange verletzt war und eher vorbereitet als vollendet, ist Johannes Eggestein (drei) als Verbindungsmann zwischen hinten und vorn unverzichtbar.

    Ein Torjäger war er zuletzt in Werder Bremens B-Jugend. Zugang Guilavogui brauchte Zeit, um in der Liga anzukommen; sein Fehlen reißt eine Lücke. Oladapo Afolayan müht sich, nach einem tollen Zweitliga-Jahr auch in der höchsten Klasse ein wertvoller Stürmer zu sein.

    Anders als sonst hat der Geschäftsleiter Sport Andreas Bornemann gemeinsam mit Blessin im Winter nachgebessert. Hier kommt ein Lichtblick: Noah Weißhaupts Tempo auf der rechten Außenbahn könnte in den verbleibenden zehn Spielen ein Plus sein. Die eher abschlussschwache Leihgabe aus Freiburg begann auch gegen Dortmund stark, um dann nachzulassen.

    Blessin sieht keine Taktikschwächen. Er verbucht für sich, das Team so ein- und aufzustellen, dass es selbst gegen Bundesliga-Prominenz zu Chancen kommt. Doch was nutzen die schnellsten und dribbelstärksten Außen, wenn in der Mitte keiner einnetzt? Auch sind die Konkurrenten in der Bundesliga auf Details wie Irvines gefährlichen Offensivkopfball besser eingestellt. Schmerzlich wird zudem Gefahr aus der Mitte des Feldes vermisst, wie sie der abgewanderte Marcel Hartel im Aufstiegsjahr verkörperte.

    Eine Lösung könnte sein, als Team mutiger zu spielen, weiter aufzurücken, das Mittelfeld offensiver aufzustellen – dann aber würde womöglich die gesamte Statik verlorengehen. Man kommt an dem Urteil nicht vorbei, dass es der Mannschaft für mehr Tore an Können, Cleverness und „Punch“ fehlt, verglichen mit den Gegnern der vergangenen Spiele, die aus sehr wenig sehr viel machten.



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  • So haben Sie die Profis des VfL Wolfsburg auch noch

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    Fußball-Bundesliga

    So haben Sie die Profis des VfL Wolfsburg auch noch nicht gesehen…

    Wolfsburg. Wolfsburgs Trainer war nach dem harterkämpfen aber verdienten 2:1-Sieg bei Werder Bremen rundum zufrieden, da lag es nahe, seinen Profis nach der englischen Woche mit dem unglücklichen Pokal K.o. bei RB Leipzig ein Geschenk zu kredenzen. Das tat der Österreicher dann auch und gab seinen Profis zwei Tage frei. Genug Zeit also, um sich ins Karnevalsgetümmel zu werfen, ein wenig zu schunkeln und das ein oder andere gerstenreiche Kaltgetränk zu sich zu nehmen. Nun aber stellte sich aber für die Profis die Frage der Frage: Was anziehen in den jecken Tagen?

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    Müller wie „Sully“ aus „Monster-AG“

    Marius Müller, Wolfsburgs aktuelle Nummer 1, hatte bereits nach dem Abpfiff im Weserstadion angekündigt, dass er tief in die Klamottenkiste packen würde. Als was oder wer er denn nun Karneval feiern wolle, das wollte er nicht verraten. „Das ist noch ein großes Geheimnis“, sagte der Ex-Schalker mit einem Schmunzeln. Nun gab es Sontag gab es im Kabinentrakt die Auflösung – sein Look sollte offenbar an „Sully“ aus dem Film „Monster-AG“ erinnern.

    „Joker“ Dardai täuschend echt

    Etwas einfacher war die Sache dann bei Yannick Gerhardt. Der kölsche Jung, geboren in der Nähe der Rheinmetropole, hatte sich einige Tattoos aufgeklebt und einen Sträflingsoverall überzogen. Jungstar Bence Dardai, das darf man an dieser Stelle konstatieren, griff ganz tief in die Klamottenkiste und verwandelte sich in den „Joker“ aus dem gleichnamigen Film. Seine Verkleidung war ziemlich beeindruckend bis perfekt. Grüne Perücke, Joker-Face, grüne Krawatte, Nadelstreifenanzug und Stock. Stürmer Kevin Behrens ging als Römer, sein Gladiatorenkostüm sah bestechend echt aus, während sein Kollege Jakub Kaminski eine Trainingsanzug trug, dazu eine Langhaarperücke und eine Brille aus de Siebzigern.

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    Ganz schön jeck, die Vfler, die sich nach ihrer Verwandlung in Braunschweig ins karnevalistische Treiben stürzten. Dienstag dann ist Schluss mit lustig, dann erwartet Hasenhüttl seine Profis wieder zur Arbeit. Schließlich heißt es: Kraft tanken für die kommende Aufgabe zu Hause gegen Aufsteiger St. Pauli, um endlich auch mal wieder einen Dreier einzufahren vor heimischer Kulisse. Ein Sieg nämlich könnte bedeute, dass die Niedersachsen endlich auf einen Platz in der Tabelle vorrücken würden, der für die Rückkehr ins internationale Geschäft reichen würde.

    AZ/WAZ



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