Kategorie: Werder Bremen

  • Ablösefrei: Werder heiß auf Schalke-Talent

    Ablösefrei: Werder heiß auf Schalke-Talent


    Beim SV Werder Bremen herrscht für die kommende Spielzeit größtenteils Planungssicherheit. War vor wenigen Wochen auch noch eine Europapokalteilnahme in Reichweite, ist der Nordklub nach zuletzt vier Niederlagen in Folge im gesicherten Mittelfeld der Bundesliga gelandet. Beim Tabellenzwölften dürften daher der ein oder andere geplante Transfer vorangetrieben werden.

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    „Wir planen, den bestmöglichen Kader für uns auf die Beine zu stellen“, betonte Werders Leiter Profifußball Peter Niemeyer zuletzt, „dafür analysieren wir fortlaufend die aktuelle Mannschaft und bewerten, wo wir uns noch verbessern können. Das geschieht aber losgelöst von einem Endstand in der Liga.“ Verstärken könnte sich Werder demnächst mit einem jungen Mittelfeldspieler vom FC Schalke 04, der ins erwähnte Schema von Niemeyer passt.

    Wie die ‚Bild‘ berichtet, bemühen sich die Bremer um U17-Kapitän Arian Güzel. Der 16-Jährige soll sogar bereits in Bremen zu Gast gewesen sein und mit Cheftrainer Ole Werner und Sportchef Clemens Fritz gesprochen haben. Da der junge Sechser nur noch ein bis zum Saisonende ein gültiges Arbeitspapier bei den Königsblauen besitzt, kann er ablösefrei wechseln. Schalke ist jedoch bemüht, Güzel zu halten.

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    Für die U17 der Knappen hat Güzel in dieser Saison 16 Partien bestritten (zwei Treffer, eine Vorlage). Der Youngster gilt als zweikampf- und dribbelstark und ist bei S04 eigentlich in der kommenden Saison für die U19 vorgesehen. Ob Werder bereits mit Güzel bei den Profis plant, ist nicht bekannt. Das Interesse der Grün-Weißen soll dem Talent laut ‚Bild‘ „definitiv auch schmeicheln“. Im Tauziehen mit Schalke ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen.



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  • “Das waren nicht wir”: Worum es für Werder jetzt noch

    “Das waren nicht wir”: Worum es für Werder jetzt noch



    Nach dem Pokalaus setzt es auch in der Bundesliga die nächste Niederlage für zumindest verbesserte Bremer: Tabellarisch ist Werder jedenfalls endgültig im Niemandsland angekommen.

    "Das wollten wir wieder ändern": Werder spielt mit Milos Veljkovic (l.) zwar verbessert - verliert aber trotzdem.


    “Das wollten wir wieder ändern”: Werder spielt mit Milos Veljkovic (l.) zwar verbessert – verliert aber trotzdem.

    picture alliance / Teresa Kroeger/RHR-FOTO


    Es waren so einige Gespräche geführt worden unter der Woche am Osterdeich, daran führte nach dem desaströsen Pokal-Ausscheiden in Bielefeld (1:2) kein Weg mehr vorbei. Die Geschehnisse nach Schlusspfiff, als die Mannschaft vom Werder-Anhang in einer einmaligen Art und Weise heftig zurückgewiesen wurde, wirkten nach – und machten dieser Tage auch eine Aussprache mit Fanvertretern erforderlich.


    Nicht minder notwendig, galt das ebenfalls für die mannschaftsinternen Vorgänge: Laut Milos Veljkovic habe auch mit Spielern und Entscheidungsträgern ein “Meeting” stattgefunden. Und ohne für die Öffentlichkeit preisgeben zu wollen, “was wir alles machen”, so der Werder-Profi, sei die Quintessenz jedenfalls gewesen, “dass wir so nicht auftreten können”.

    VfL und Werder: Ein krasser Kontrast


    Zumindest in dieser Hinsicht erfolgte am Samstagnachmittag gegen den VfL Wolfsburg Besserung – obwohl die Gäste diese Partie angesichts ihrer enormen Effizienz (zwei Chancen, zwei Tore) mit 2:1 für sich entscheiden konnten.


    Die Treffer zu einem jeweils frühen Zeitpunkt beider Spielhälften reichten dafür aus – der Kontrast zu den über Wochen demoralisierten Bremern hätte nicht viel krasser ausfallen können. Den Gastgebern wiederum ging jene Effizienz bei mehr und hochkarätigeren Gelegenheiten völlig ab.

    Die beschworene und gezeigte “Reaktion”


    Und so war im Werder-Lager bei eigentlichen allen von der im Vorfeld beschworenen und letztlich ja auch gezeigten Reaktion die Rede. Fußballerisch, vor allem aber atmosphärisch: Trotz jener frühen Rückschläge gab sich die Mannschaft nie auf, machte weiter – wurde jedoch in der Nachspielzeit zu spät mit dem Anschluss durch Mitchell Weiser entsprechend belohnt.


    “Momentan geht er nicht rein”, haderte Veljkovic, der das Wort “Reaktion” im Übrigen selbst in zweistelliger Anzahl bei seinen Ausführungen unterbrachte. Möglicherweise, weil eine solche nun bereits ziemlich lange ausgeblieben war: Vier Pflichtspielniederlagen in Serie waren dem nächsten 1:2 gegen Wolfsburg ja bereits vorangegangen.

    Veljkovic: “Das war nicht Werder Bremen”


    “Die letzten Wochen, das waren nicht wir”, befand der Verteidiger: “Das war nicht Werder Bremen – das war nicht wie in der Hinrunde. Die Leistung hat nicht gepasst und das wollten wir wieder ändern.”


    Während der freie Fall zumindest in dieser Hinsicht vorerst gestoppt scheint, hält er in der Tabelle weiter an: Wolfsburg, bis Anfang des Jahres punktetechnisch noch im Gleichschritt mit Werder, zog nun auf sieben Punkte davon. Der Blick nach oben verbittet sich mittlerweile endgültig, wie auch Cheftrainer Ole Werner anmerkte: “Ich glaube, da müssen wir uns aktuell keine Gedanken zu machen.”

    Werner: “Die Leistungsfähigkeit wieder herstellen”


    Angesichts der Niederlagenserie geht es für seine Mannschaft jetzt “erst mal darum, unsere Leistungsfähigkeit wieder herzustellen”, sagte der 36-Jährige: “Dass unser Auftreten sich an dem orientiert, wie es diesmal war – das ist für uns das Entscheidende.”


    Alles andere sei dann “sowieso immer ein Ergebnis von Ergebnissen”. Dass Punktgewinne dabei aktuell für Werder weiter ausbleiben, bedeutet, dass der Klub nun im Tabellen-Niemandsland der Bundesliga steht – ohne Anschluss an die europäischen Plätze und mit nach wie vor beruhigendem Vorsprung (13 Punkte) auf die Abstiegsränge.



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  • Werder unterliegt knapp Borussia Düsseldorf

    Werder unterliegt knapp Borussia Düsseldorf


    Kirill Gerassimenko musste unbedingt gewinnen. Es stand in diesem Nachholspiel der Tischtennis-Bundesliga bereits 2:0 für den Rekordmeister Borussia Düsseldorf gegen den SV Werder. Gerassimenko hatte zuletzt den deutschen Spitzenspieler Benedikt Duda glatt mit 3:0 besiegt. In Düsseldorf ging es für Werders kasachischen Profi gegen den schwedischen Spitzenspieler Anton Källberg. Nach vergebener 9:7-Führung im ersten und einem komplett verkorksten zweiten Satz kämpfte sich Gerassimenko in dieses Match. Und erkämpfte sich tatsächlich einen fünften Satz. Spektakuläre Ballwechsel inklusive. Wehrte auch noch zwei Matchbälle ab – und holte den Punkt zum 1:2. Es wurde noch ein sehr langer Abend in Düsseldorf, an dem Bremen das Happy-End jedoch verwehrt blieb.

    Vor Gerassimenkos Erfolg hatten weder Andrei Putuntica noch Mattias Falck verhindern können, dass Borussia Düsseldorf mit zwei Punkten in die Pause gehen konnten. Eine klare Angelegenheit war es allerdings mitnichten. Putuntica lieferte der deutschen Tischtennis-Legende Timo Bolll, ein enges Match und zwang ihn in einen fünften Satz. Im Duell mit Kay Stumper musste sich anschließend Mattias Falck bei seiner 1:3-Niederlage vor allem über den abgegebenen ersten Satz ärgern. Gleich dreimal hatte er Satzball, doch er ließ ihn dreimal ungenutzt. Doch er durfte erneut an den Tisch, weil Gerassimenko tatsächlich noch gewonnen hatte.

    Gegen den jungen Norweger Borger Haug, der kurzfristig für den angeschlagenen Timo Boll zum Einsatz kam, ging jedoch der erste Satz vollkommen schief. Erst dann wurde Falck seiner Favoritenrolle gerecht. Das Doppel musste die späte Entscheidung bringen. Ein letztes Mal an diesem Abend wurde es ungeheuer spannend. Durch die knappe Bremer Niederlage sind die Play-offs für Bremen auch theoretisch nicht mehr erreichbar

    Info

    Borussia Düsseldorf – SV Werder 3:2

    Boll – Putuntica 3:2 (11:7, 10:12, 11:4, 8:11, 11:8)

    Stumper – Falck 3:1 (14:12, 11:9, 4:11, 11:9)

    Källberg – Gerassimenko 2:3 (11:9, 11:1, 12:14, 11:9, 12:10)

    Haug – Falck 1:3 (11:3, 5:11, 9:11, 10:12)

    Källberg/Haug – Gerassimenko/Putuntica 3:1 (11:6, 11:4, 8:11, 14:12)

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  • Werder: Niemeyer mit klarer Backhaus-Ansage

    Werder: Niemeyer mit klarer Backhaus-Ansage


    Die Wege von Werder Bremen und Keeper Mio Backhaus könnten sich im Sommer trennen. Wie Werders Profi-Boss Peter Niemeyer gegenüber der ‚Bild‘ bestätigt, bleibt dem 20-Jährigen bis auf Weiteres lediglich die Rolle als Ersatzmann hinter Stammtorhüter Michael Zetterer (29): „Zetti ist unsere Nummer eins. Das steht fest. Nichtsdestotrotz haben wir eine hohe Meinung von Mio. Er scharrt natürlich mit den Hufen, möchte der Mannschaft helfen. Die Rolle als Nummer zwei hilft ihm aber, reifer zu werden und tut ihm gut.“

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    Es gilt jedoch als unwahrscheinlich, dass der deutsche U20-Nationalspieler eine weitere Spielzeit auf der Bank der Bremer verbringen möchte. Das Interesse an dem Nachwuchskeeper ist laut der Boulevardzeitung weiterhin groß. Im vergangenen Sommer hatte sich der FC Barcelona nach Backhaus erkundigt, im Winter wollte ihn der FC Kopenhagen als Stammkeeper nach Dänemark holen. Werder blockte beide Anfragen ab, sieht in dem gebürtigen Mönchengladbacher den Mann der Zukunft im Werder-Tor. „Mio muss sich gedulden. Irgendwann wird der Moment kommen, in dem Zetti nicht spielen kann und wir keine Angst davor haben, Mio ins Tor zu stellen. Er ist ein Bundesliga-Torwart“, so Niemeyer, der allerdings ankündigt: „Wir werden im Sommer neu bewerten, was für ihn der beste Weg ist.“



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  • Jonas Kaczmarczyk aus Bramsche träumt, Fußballprofi zu

    Jonas Kaczmarczyk aus Bramsche träumt, Fußballprofi zu


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  • „Sehe wenig Athleten mit seinem Potenzial“

    „Sehe wenig Athleten mit seinem Potenzial“


    Es war einer der wenigen schönen Momente in diesen schwierigen Zeiten beim SV Werder Bremen: das Comeback von Keke Topp. Nach 98 Tagen Verletzungspause feierte der 20-jährige Angreifer während der 1:2-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg seine Rückkehr auf den Rasen. Wer Topp in den vergangenen Monaten in den sozialen Netzwerken folgte, konnte sehen, wie hart er für diesen Moment gearbeitet hat – nicht nur in der Reha bei Werder, sondern auch mit seinem langjährigen und persönlichen Athletiktrainer Arne Greskowiak. „Keke und ich waren in der Zeit täglich in Kontakt, und er hat neben dem Werder-Programm ein zusätzliches Training von mir absolviert“, erklärt Greskowiak im Gespräch mit der Deichstube.

    Beide kennen sich bereits aus Topps Zeit bei Schalke 04 – damals stellte Teamkollege Simon Terodde den Kontakt her. „Ein Verein mit einem Kader von 25 Spielern kann logischerweise nicht auf die individuellen Anforderungen jedes Einzelnen eingehen. Deshalb versuche ich, für Keke zusätzlich eine Art Motivator, Sparringspartner und Unterstützer zu sein.“ Der 40-Jährige ist Gründer der Agentur „ago.sport“, mit der er Spitzensportler und Teams betreut. Seine Erfolge sprechen für sich: 2023 verhalf er als Athletiktrainer der deutschen Basketball-Nationalmannschaft zum Weltmeistertitel, ein Jahr zuvor reichte es schon für die Bronze-Medaille bei der EM. Auch mit der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft durfte sich Greskowiak bereits über Silberware freuen. Seine Arbeit an der Seite von Athleten wie Keke Topp beschreibt er als ganzheitlichen Ansatz: „Mein Job umfasst vier Säulen: Training, Regeneration, Ernährung und Mindset. Ich bin nicht nur für den körperlichen, sondern auch für den mentalen Bereich zuständig.“

    Große mentale Aufbauarbeit sei nach Topps Syndesmosebandriss im vergangenen November allerdings nicht nötig gewesen – im Gegenteil: „Jeder durchläuft nach einer Verletzung ein emotionales Tief. Aber bei Keke bewundere ich seine Hartnäckigkeit und Zielstrebigkeit.“ Um körperlich und mental nicht in ein Loch zu fallen, folgte der junge Stürmer einem speziellen Plan: „Gerade bei großen und kräftigen Athleten ist es in einer Verletzungspause wichtig, die Ernährung anzupassen, damit der Körperfett- und Muskelanteil konstant bleiben“, erläutert Greskowiak. Doch nicht nur bei der Ernährung wurde aufgepasst, sondern auch der Schlafrhythmus angepasst. „Wir hatten als Ziel gesetzt, dass er jede Nacht rund neun Stunden schläft, um seine Regeneration optimal zu unterstützen“, sagt der Athletiktrainer und erklärt: „Für einen jungen Spieler, der nicht im Wettkampfrhythmus ist, erfordert das eine gewisse Disziplin.“ Topps aktueller körperlicher Zustand zeige, dass sich der Aufwand gelohnt hat, betont Greskowiak: „Keke hat das überragend umgesetzt und sich während seiner Reha körperlich auf ein neues Level gehoben.“

    Doch für den Athletiktrainer ist die Arbeit damit noch längst nicht abgeschlossen: „Es gibt im Sport keine Limits. Wir wollen Keke in den nächsten drei bis fünf Jahren auf ein noch höheres Level heben.“ Dabei sei es entscheidend, dass ein Spieler Menschen um sich hat, die ihn durch seine gesamte Karriere begleiten. „Mein Job ist es, ihn dabei zu unterstützen, glücklich, aber nicht zufrieden zu sein – denn wir wollen noch mehr. Läuft es gut, halte ich ihn auf dem Boden. Läuft es schlecht, leiste ich mentale Aufbauarbeit.“ Die Zusammenarbeit erfolgt dabei in enger Abstimmung mit Werder, insbesondere mit Reha-Trainer Marcel Abanoz. „Es geht nicht darum, ihm zu sagen, wie er seinen Job machen soll – sondern um ein gemeinsames Miteinander. Gerade junge Spieler profitieren davon, wenn sie eine zusätzliche Bezugsperson haben, die ein Auge auf sie wirft.“

    Die letzten Monate haben schließlich gezeigt, wie schnell sich im Profifußball alles ändern kann: Noch vor seiner Verletzung erzielte Topp sein erstes Bundesliga-Tor in Gladbach (1:4) und bereitete den späten Siegtreffer von Oliver Burke gegen Holstein Kiel (2:1) mustergültig vor. Dann kam die Zwangspause. „Im Fußball geht es oft ums Momentum. Letztlich muss die eigene Performance mit dem aktuellen Momentum übereinstimmen“, erklärt Greskowiak. „Sollte das bei Keke der Fall sein, sehe ich wenige Athleten mit seinem Potenzial – sowohl mental als auch körperlich. Wenn es uns gelingt, ihn an sein Leistungsmaximum heranzuführen, dann traue ich ihm alles zu.“

    Dass Greskowiak Spitzensportler auf ihr Maximum bringt, zeigen nicht nur die Medaillen seiner Teams. Auch Top-Athleten wie Basketball-Star Dennis Schröder und Eishockey-Größe Leon Draisaitl vertrauen ihm. Seit Oktober 2024 betreibt er zudem gemeinsam mit NBA-Star Moritz Wagner den Podcast „Kannst du so nicht sagen“. „Es ist ein Podcast für alle, die Spaß am Sport haben, aber auch etwas über das Mindset von Sportlern lernen möchten.“ Ein Treffen zwischen Keke Topp und Wagner, der als Kind großer Werder-Fan war, könnte bald folgen. „Dann brauchen wir nur noch ein sehr großes Werder-Trikot für Moritz“, sagt Greskowiak und lacht. Doch bis dahin bleibt für Topp und seinen Trainer noch viel zu tun. Denn: „Das Schöne ist, dass die eigentliche Arbeit erst jetzt richtig beginnt.“

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  • So geht Werder Bremen-Torwart Michael Zetterer mit

    So geht Werder Bremen-Torwart Michael Zetterer mit


    1. DeichStube
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    Die Leistungen von Werder Bremens Torwart Michael Zetterer schwanken. Torwarttrainer Christian Vander erklärt die Situation und den Umgang der Nummer eins mit Fehlern.
    Die Leistungen von Werder Bremens Torwart Michael Zetterer schwanken. Torwarttrainer Christian Vander erklärt die Situation und den Umgang der Nummer eins mit Fehlern. © gumzmedia

    Auch Keeper Michael Zetterer befindet sich bei Werder Bremen in einer Formkrise. Torwarttrainer Christian Vander spricht über Zetterers Umgang mit Fehlern und den Weg zurück zur Bestform.

    Bremen – Er kennt Michael Zetterer so gut wie kaum ein Zweiter. Schon bevor der gebürtige Münchener vor etwas mehr als zehn Jahren zum SV Werder Bremen wechselte, hatten sich ihre Wege gekreuzt. Damals, bei der deutschen U20-Nationalmannschaft. Christian Vander hatte einige Zeit vorher seine aktive Karriere beendet und arbeitete inzwischen als Torwarttrainer beim DFB-Nachwuchs, Zetterer galt zeitgleich als eines der größten Talente seiner Zunft. Es war der Beginn einer vertrauensvollen Arbeit, die bis heute tagtäglich fortgeführt wird – längst am Osterdeich. Und somit weiß Vander auch ganz genau, was in dem Bremer Schlussmann vorgeht, der zuletzt gegen den VfL Wolfsburg, aber auch schon in einigen Partien zuvor nicht immer den sattelfestesten Eindruck gemacht hatte.

    Christian Vander glaubt an Steigerung von Michael Zetterer bei Werder Bremen: „Er ist stabil genug“

    „Natürlich haben die letzten Wochen und die Gesamtsituation etwas mit ihm gemacht“, schildert Christian Vander im Gespräch mit dem „kicker“. „Er nimmt sich das alles sehr zu Herzen – was menschlich ist. Trotzdem lautet die Aufgabe jetzt, als Einzelner damit umgehen zu müssen.“ Michael Zetterer ergeht es somit nicht anders als dem Großteil seiner Kollegen, die sich ebenfalls auf der Suche nach ihrer Bestform befinden und gegen die Enttäuschung der vergangenen Wochen anarbeiten müssen, um wieder ein gemeinschaftliches Erfolgsmodell zu schaffen. Vander ist aber zuversichtlich, dass sich die Nummer eins des SV Werder Bremen aus dieser Phase herauskämpfen wird. „Er hat so viel erlebt, wenn ich nur mal an all seine Verletzungen denke. Deswegen bin ich überzeugt, dass er stabil genug ist.“

    Schwache Statistiken von Werder Bremen-Torwart Michael Zetterer 2025: „Muss sich da rausarbeiten“

    Die Zahlen verdeutlichen, wie schwer es Michael Zetterer aktuell hat. Wie der „kicker“ auflistet, lag der Gegentorschnitt pro Partie im Vorjahr noch bei 1,39 – in 2025 ist er auf beträchtliche 2,6 nach oben geschnellt. Allein in fünf Spielen gab es mehr als drei Gegentreffer, was zweifellos aber nicht nur dem Schlussmann anzukreiden ist. Und dennoch: Zetterers Quote an gezeigten Paraden liegt im laufenden Kalenderjahr auch nur noch bei 59,5 Prozent und wird von keinem anderen Torhüter der Liga unterboten. Vorher sind es noch 64,8 Prozent gewesen. „Wir werden weiter an seinen Potenzialen in allen Bereichen arbeiten“, kündigt Christian Vander an, der bei aller Kritik aber auch auf die Momente verweist, in denen sein Schützling absolut überzeugt hat. Während der 0:3-Pleite des SV Werder Bremen beim FC Bayern München vor einigen Wochen zum Beispiel. „Was er da alles gehalten hat und wie er sich mit dem Ball hinten herausbewegt hat – da haben nachher alle gesagt: ,Wahnsinn, war das stark.‘“

    Die Schwankungen in seinen Leistungen gehen an Michael Zetterer nicht spurlos vorbei, man merke „dass es im Moment in Zetti arbeitet“, berichtet Vander, der auch den Umstand nicht außer Acht lassen will, dass das „Trikot mit der Nummer 1 einfach schwerer wiegt“. Zur Erinnerung: Erst in der Vorsaison löste der Keeper die einstige Stammkraft Jiri Pavlenka ab und erlebt erst jetzt bei Werder Bremen seine erste richtige Serie als Dauerlösung zwischen den Pfosten. „In dieser Rolle über 24 Spieltage Woche für Woche zu performen – das hatte er so noch nicht“, meint Christian Vander. „Und es gibt bei jedem Torwart Aufs und Abs. Da muss man dann zeigen, dass man die Situation annimmt und sich wieder da rausarbeitet.“ (mbü)



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  • Werder Bremen: Legenden erklären: So kommt der Klub aus

    Werder Bremen: Legenden erklären: So kommt der Klub aus


    Fünf Niederlagen in Folge, erst ein Sieg 2025 und Meister Leverkusen vor der Brust (Sa., 15.30 Uhr) – Werder steckt im Dauer-Tief.

    Aber wie kommen Mannschaft und Trainer Ole Werner (36) wieder in die Spur?

    In BILD erklären die Werder-Legenden Ivan Klasnic (45), Ailton (51, beide Double-Helden von 2004) und Jonny Otten (64, Europapokalsieger 1992), wie Werder aus der Krise kommt.

    Er piekst es auch noch an: Golfer legt sich mit Riesenreptil an

    Teaser-Bild

    Quelle: BILD/Twitter @PaulHodowanic05.03.2025

    Klasnic: „Mehr Chancen für Burke“

    BILD: Warum schmiert Werder ab?

    Ivan Klasnic: „Den Spielern fehlt das Selbstbewusstsein. Das müssen sie sich über Erfolgserlebnisse im Training zurückholen. Der Teamgeist ist ein wichtiges Thema. Ein schöner Mannschaftsabend wäre wichtig, um lockerer zu werden. In diesem Jahr besteht die Chance, nach Europa zu kommen. Ich glaube immer noch, dass Werder es schaffen kann.“

    Wo muss Werner anpacken?

    „Die Impulse müssen jetzt aus der Mannschaft, nicht vom Trainer, kommen. Die Spieler, die etwas zu sagen haben, müssen vorangehen. Ich denke zum Beispiel an Niklas Stark, der zuletzt Kapitän war. Aber Werner könnte auch Oliver Burke ein paar mehr Chancen geben – er kommt richtig in Fahrt.“

    Ivam Klasnic (45) stürmte von 2001 bis 2008 für Werder Bremen

    Ivan Klasnic (45) stürmte von 2001 bis 2008 für Werder Bremen

    Foto: Matthias Koch

    Muss im Sommer ein großer Umbruch her?

    „Es braucht Veränderungen auf einigen Positionen, um Qualität und Konkurrenzkampf zu steigern. Das betrifft Positionen, auf denen Verträge auslaufen – sie wären sonst schon verlängert worden. Die Platzierung in der Bundesliga wird eine große Rolle spielen. Je schwächer Werder abschneidet, desto schwieriger wird es, mögliche Neuzugänge begeistern zu können. Auf der Trainerbank ist kein Umbruch nötig. Im Gegenteil: Werner ist der richtige Coach, ein Ruhepol wie Thomas Schaaf.“

    Ailton: „Mehr Defensive, mehr Konter“

    Warum schmiert Werder ab?

    Ailton: „Ich habe den Eindruck, dass die Mannschaft aktuell keine ist. Die Leichtigkeit aus dem alten Jahr ist weg. Mir fehlen Charaktere wie früher Frings oder Micoud, die mit selbstbewusster Körpersprache und Mentalität vorangehen.“

    Wo muss Werner anpacken?

    Ailton war in der Double-Saison 2003/04 Torschützenkönig der Bundesliga (28 Treffer)

    Ailton (51) war in der Double-Saison 2003/04 Torschützenkönig der Bundesliga (28 Treffer)

    Foto: Getty Images

    „Der Trainer muss viele Gespräche führen. Die Spieler müssen ihrerseits mehr investieren, sich über gewonnene Zweikämpfe Selbstvertrauen zurückholen. Werner sollte mehr auf defensive Stabilität und auf Konter setzen.“

    Muss im Sommer ein großer Umbruch her?

    „Wichtig, dass nicht zu viele Schlüsselspieler verkauft werden. Nach der Saison muss im jeden Mannschaftsteil eine Verstärkung her. Ich hoffe dabei auf eine sehr präzise Spieler-Analyse, an der auch der Trainer beteiligt sein sollte.“



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  • Werders Torwarttrainer Vander über Fehler von Keeper

    Werders Torwarttrainer Vander über Fehler von Keeper


    Er kennt Michael Zetterer so gut wie kaum ein Zweiter. Schon bevor der gebürtige Münchener vor etwas mehr als zehn Jahren zum SV Werder Bremen wechselte, hatten sich ihre Wege gekreuzt. Damals, bei der deutschen U20-Nationalmannschaft. Christian Vander hatte einige Zeit vorher seine aktive Karriere beendet und arbeitete inzwischen als Torwarttrainer beim DFB-Nachwuchs, Zetterer galt zeitgleich als eines der größten Talente seiner Zunft. Es war der Beginn einer vertrauensvollen Arbeit, die bis heute tagtäglich fortgeführt wird – längst am Osterdeich. Und somit weiß Vander auch ganz genau, was in dem Bremer Schlussmann vorgeht, der zuletzt gegen Wolfsburg, aber auch schon in einigen Partien zuvor nicht immer den sattelfestesten Eindruck gemacht hatte.

    „Natürlich haben die letzten Wochen und die Gesamtsituation etwas mit ihm gemacht“, schildert Vander im Gespräch mit dem „kicker“. „Er nimmt sich das alles sehr zu Herzen – was menschlich ist. Trotzdem lautet die Aufgabe jetzt, als Einzelner damit umgehen zu müssen.“ Zetterer ergeht es somit nicht anders als dem Großteil seiner Kollegen, die sich ebenfalls auf der Suche nach ihrer Bestform befinden und gegen die Enttäuschung der vergangenen Wochen anarbeiten müssen, um wieder ein gemeinschaftliches Erfolgsmodell zu schaffen. Vander ist aber zuversichtlich, dass sich die Nummer eins des SVW aus dieser Phase herauskämpfen wird. „Er hat so viel erlebt, wenn ich nur mal an all seine Verletzungen denke. Deswegen bin ich überzeugt, dass er stabil genug ist.“

    Die Zahlen verdeutlichen, wie schwer es Zetterer aktuell hat. Wie der „kicker“ auflistet, lag der Gegentorschnitt pro Partie im Vorjahr noch bei 1,39 – in 2025 ist er auf beträchtliche 2,6 nach oben geschnellt. Allein in fünf Spielen gab es mehr als drei Gegentreffer, was zweifellos aber nicht nur dem Schlussmann anzukreiden ist. Und dennoch: Zetterers Quote an gezeigten Paraden liegt im laufenden Kalenderjahr auch nur noch bei 59,5 Prozent und wird von keinem anderen Torhüter der Liga unterboten. Vorher sind es noch 64,8 Prozent gewesen. „Wir werden weiter an seinen Potenzialen in allen Bereichen arbeiten“, kündigt Vander an, der bei aller Kritik aber auch auf die Momente verweist, in denen sein Schützling absolut überzeugt hat. Während der 0:3-Pleite beim FC Bayern München vor einigen Wochen zum Beispiel. „Was er da alles gehalten hat und wie er sich mit dem Ball hinten herausbewegt hat – da haben nachher alle gesagt: ,Wahnsinn, war das stark.‘“

    Die Schwankungen in seinen Leistungen gehen an Michael Zetterer nicht spurlos vorbei, man merke, „dass es im Moment in Zetti arbeitet“, berichtet Vander, der auch den Umstand nicht außer Acht lassen will, dass das „Trikot mit der Nummer 1 einfach schwerer wiegt“. Zur Erinnerung: Erst in der Vorsaison löste der Keeper die einstige Stammkraft Jiri Pavlenka ab und erlebt erst jetzt bei Werder seine erste richtige Serie als Dauerlösung zwischen den Pfosten. „In dieser Rolle über 24 Spieltage Woche für Woche zu performen – das hatte er so noch nicht“, meint Vander. „Und es gibt bei jedem Torwart Aufs und Abs. Da muss man dann zeigen, dass man die Situation annimmt und sich wieder da rausarbeitet.“

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  • SV Meppen – SV Werder Bremen II: Meppen im Negativtrend

    SV Meppen – SV Werder Bremen II: Meppen im Negativtrend


    Der SVM will im Spiel gegen die Reserve von Bremen nach sechs Spielen ohne Sieg den Abwärtstrend endlich stoppen.

    Am letzten Spieltag nahm der SV Meppen gegen den SSV Jeddeloh die siebte Niederlage in dieser Spielzeit hin. Werder II musste sich im vorigen Spiel dem VfB Oldenburg mit 1:2 beugen. Im Hinspiel fuhr der SV Werder Bremen II gegen Meppen die Punkte bereits durch einen 4:1-Erfolg ein. Ein gutes Omen für das anstehende Rückspiel?

    Wer den SVM besiegen will, muss vor allem ein Rezept finden, die Hintermannschaft in Bedrängnis zu bringen. Erst 24 Gegentreffer kassierten die Gastgeber. Die Leistungskurve des SV Meppen zeigt steil nach unten und so wartet man nun schon seit sechs Spielen auf den nächsten Sieg.

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    Erfolgsgarant von Bremen II ist die funktionierende Offensivabteilung, die mit 54 Treffern den Liga-Bestwert aufzeigt. Die Grün-Weißen tritt mit einer positiven Bilanz von zwölf Punkten aus den letzten fünf Spielen an.

    Beeindruckend ist die Abschlussstärke der Gäste. Durchschnittlich trifft Werder II mehr als zweimal pro Begegnung. Trumpft Meppen auch diesmal wieder mit Heimstärke (7-4-2) auf? Bessere Chancen werden auf jeden Fall dem SV Werder Bremen II (5-0-5) eingeräumt. Hier spielen zwei enge Konkurrenten gegeneinander. Bremen II nimmt mit 35 Punkten den vierten Platz ein. Der SVM liegt aber mit nur einem Punkt weniger auf Platz sechs knapp dahinter und kann mit einem Sieg an Werder II vorbeiziehen. Zehnmal ging der SV Werder Bremen II bislang komplett leer aus. Hingegen wurde elfmal aus den Begegnungen der Saison der maximale Ertrag mitgenommen. Hinzu kommen zwei Punkteteilungen.

    Gegen Bremen II rechnet sich der SV Meppen insgeheim etwas aus – gleichwohl geht Werder II leicht favorisiert ins Spiel.

    Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.

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