Kategorie: Werder Bremen

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    Werder Bremen U23 kassiert unglückliche Pleite gegen


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    Das Tor von Ethan Kohler reichte nicht. Werder Bremens U23 hat gegen den VfB Oldenburg verloren.
    Das Tor von Ethan Kohler reichte nicht. Werder Bremens U23 hat gegen den VfB Oldenburg verloren. © IMAGO/Oliver Baumgart

    Die U23 des SV Werder Bremen hat das Regionalliga-Spiel am Donnerstagabend gegen den VfB Oldenburg knapp verloren. So lief das Spiel.

    Bremen – Die U23 des SV Werder Bremen muss den ersten Dämpfer im neuen Jahr hinnehmen. Gegen einen formstarken VfB Oldenburg haben die Grün-Weißen am Donnerstagabend im Stadion „Platz 11“ mit 1:2 (1:1) verloren. Obwohl der SVW keine schlechte Leistung zeigte, ging der Sieg für abgezockte Niedersachsen in Ordnung.

    Werder Bremens U23 gerät nach Torwart-Patzer gegen VfB Oldenburg früh in Rückstand

    Nach ereignisarmen Anfangsminuten ging der VfB Oldenburg aus dem Nichts in Führung. Ein Distanzschuss von Adem Podrimaj rutschte SVW-Keeper Spyros Angelidis unglücklich durch, der sich sofort nach dem Einschlag an den Kopf fasste (10.). Das Spiel blieb weiterhin zerfahren, doch Ethan Kohler glich nach einer Ecke per schönem Kopfball noch während der ersten Halbzeit aus (28.).

    Werder Bremen war zu Beginn der zweiten Halbzeit die aktivere Mannschaft und kam immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen. Etwas Zählbares sprang dabei aber zunächst nicht heraus. Im Gegenteil: Plötzlich lag der Ball im Werder-Tor. Vjekoslav Taritas war frei durch und überlupfte Angelidis cool (62.). Die Grün-Weißen brauchten ein paar Momente, um sich von diesem Schock zu erholen. In der Schlussphase hatte Kohler noch einmal die große Ausgleichs-Chance, doch sein Kopfball wurde auf der Linie geblockt (87.). So blieb es bei der letztlich unglücklichen Niederlage. Für die Hanseaten geht es am 8. März (15 Uhr) gegen den SV Meppen weiter. (fwa)

    Weiter mit dem Liveticker:

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Schluss! Werder verliert knapp

    Werder Bremens U23 im DeichStube-Liveticker gegen VfB Oldenburg. Alle News, Tore und Highlights vom Regionalliga-Spiel heute live im Live-Ticker. Aktueller Spielstand: 2:1 für Oldenburg.

    >>>LIVETICKER AKTUALISIEREN<<<

    21 Uhr: Schluss! Werder verliert knapp und unglücklich gegen den VfB Oldenburg.

    90.+4 Min: Noch einmal Freistoß in aussichtsreicher Position für Werder … doch der Schiedsrichter pfeift Offensivfoul.

    90.+3 Min: Werder schnürt Oldenburg ein, doch die Bremer kommen gegen den Oldenburger Block nicht hindurch.

    90.+1 Min: Der eingewechselte Asante setzt sich stark durch, sein Zuspiel auf Opitz ist aber zu ungenau und trudelt ins Aus.

    90.+1 Min: Es gibt fünf Minuten Nachspielzeit!

    87. Min: Werder setzt sich jetzt am Oldenburger Strafraum fest und kommt nach einer kurz ausgeführten Ecke zur nächsten dicken Chance. Einen Kopfball von Kohler können die Gäste auf der Linie zum nächsten Eckball klären. Der bringt aber nichts ein.

    82. Min: Nach dieser läuft Werder in einen Konter, den Polat mit einem taktischen Foul unterbindet. Gelbe Karte.

    81. Min: Nach einem Konter bringt Nankishi den Ball scharf vor das gegnerische Tor, wo Opitz einschussbereit gewesen wäre. Doch in letzter Sekunde spritzt ein Oldenburger dazwischen, der zur Ecke klärt.

    79. Min: Opitz kommt nach einem Zuspiel des eingewechselten Ostermanns nicht an den Ball. Abstoß.

    76. Min: Noch 15 Minuten und aktuell wirkt Oldenburg sehr stabil. Was geht noch für Werder?

    70. Min: Eine verunglückte Flanke von Polat landet auf der Latte. Der Oldenburger Keeper wäre aber da gewesen.

    68. Min: Plötzlich die große Chance zum Ausgleich! Nankishi flankt den Ball an den zweiten Pfosten, wo Lütke-Frie nicht mehr richtig an den Ball kommt und das Tor so verfehlt.

    67. Min: Werder wirkt etwas angeknockt. Seit dem Gegentreffer sind die Grün-Weißen nicht mehr gefährlich vor dem gegnerischen Tor aufgetaucht.

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: SVW wieder in Rückstand

    62. Min: Tor für Oldenburg! Plötzlich liegt Werder zurück! Nach einem Steckpass ist Taritas frei durch und überlupft den heraus eilenden Angelidis.

    62. Min: Angelidis kann eine gefährliche Flanke von links im Nachgreifen entschärfen.

    60. Min: Werder kontert brandgefährlich! Nankishi schickt Opitz auf die Reise, der einen Haken nach innen schlägt und sofort abzieht. Sein wuchtiger Schuss rauscht jedoch am langen Pfosten vorbei.

    58. Min: Gefährliche Ecke von Ehlers, der den Ball flach und scharf vor das Tor bringt. Ein Oldenburger kann gerade so klären. Der anschließende Eckball bringt dann keine Gefahr. Derweil wechselt Christian Brand erstmals. Dennis Lütke-Frie ersetzt Maik Lukowicz.

    56. Min: Oldenburg taucht nach einem Ballverlust von Opitz mal wieder in Werders Strafraum auf, kommt aber letztlich nicht zum Abschluss, sodass es mit Abstoß weitergeht.

    53. Min: Erste Gelbe Karte gegen Knystock, der Nankishi taktisch foult.

    49. Min: Opitz! Das Eigengewächs zieht noch einem Doppelpass aus 16 Metern volley ab, doch der Ball gerät zu zentral, sodass Peitzmeier den Abschluss sicher aufnehmen kann.

    47. Min: Erste gute Aktion von Werder! Ehlers bringt den Ball von der linken Seite scharf in den Sechzehner, wo Lukowicz um Haaresbreite verpasst. Schade!

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Die zweite Halbzeit läuft

    46. Min: Die zweite Halbzeit läuft!

    19.50 Uhr: Und dann ist Halbzeit! Werder konnte den Torwart-Patzer von Spyros Angelidis wettmachen und durch Ethan Kohler nach knapp einer halben Stunde ausgleichen. Für den zweiten Durchgang ist alles offen.

    43. Min: Opitz zieht rechts in den Strafraum, seine flache Hereingabe ist jedoch viel zu ungenau. Im Anschluss foult das Talent sogar noch seinen Gegenspieler, sodass es mit Freistoß Oldenburg weitergeht.

    39. Min: Opitz ist im Strafraum fast durch, doch der Ball verspringt dem Bremer Eigengewächs. Deichmann grätscht resolut dazwischen und holt sogar noch einen Einwurf für die Gäste heraus.

    37. Min: Das Spiel hat sich etwas beruhigt, Werder agiert wieder etwas abwartender.

    32. Min: Nächster Werder-Abschluss! Nach einer Balleroberung zieht Opitz links in den Sechzehner und zieht sofort ab. Der Ball rauscht etwa einen Meter am kurzen Pfosten vorbei.

    30. Min: Genau wie die Führung der Oldenburger, fällt auch der Ausgleich relativ überraschend.

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Ethan Kohler gleicht aus

    28. Min: Tooooor für Werder! Kohler gleicht aus! Nach einer Ecke steigt der Innenverteidiger am höchsten und köpft aus sechs Metern mustergültig ein.

    25. Min: Das Spiel ist weiterhin sehr zerfahren. Werder findet noch keine Mittel, um die Oldenburger Defensive dauerhaft unter Druck zu setzen.

    20. Min: Der Ball liegt im Oldenburger Tor! Ein erster Abschluss von Lukowicz wird noch pariert, doch der Abpraller landet bei Opitz, der die Kugel sicher im Kasten der Gäste unterbringt. Der Treffer zählt jedoch nicht, da Lukowicz wohl im Abseits stand.

    17. Min: Werder ist jetzt etwas aktiver, der klare Zug zum Tor fehlt aber noch nicht. Oldenburg steht defensiv bisher sehr stabil.

    13. Min: Auch wenn der VfB die etwas aktivere Mannschaft war, hatte sich das Tor nicht unbedingt angedeutet.

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Früher Rückstand

    10. Min: Tor für Oldenburg! Podrimaj bring die Gäste in Führung. Der Oldenburger fasst sich aus 20 Metern ein Herz und zieht wuchtig ab. Angelidis ist eigentlich da, doch dem Griechen rutscht der Ball unter dem Arm durch. Bitter!

    8. Min: Erste kleinere Druckphase von Oldenburg, die sich am Bremer Strafraum festsetzen. Doch der Abschluss vom VfB-Stürmer ist überhaupt keine Gefahr für das Werder-Tor, Abstoß.

    6. Min: Noch findet das Spiel zwischen den Strafräumen statt und ist in diesen Anfangsminuten sehr zerfahren.

    3. Min: Oldenburg bekommt die erste Ecke zugesprochen, doch die sorgt für keine Gefahr.

    2. Min: Werder versucht es über die rechte Seite, doch Schwarz hat seinen Gegenspieler gefoult. Freistoß Oldenburg.

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Das Spiel läuft

    1. Min: Der Ball rollt, Werder stößt an!

    18.59 Uhr: Der VfB hat übrigens lautstarke Unterstützung mitgebracht. Derweil betreten die Teams den Rasen.

    18.57 Uhr: In wenigen Minuten geht es los. Werder-Trainer Christian Brand erwartet ein „sehr interessantes Spiel“. Aufgrund der Tabellenkonstellation dürften die Bremer auch leicht als Favorit in die Begegnung gehen.

    18.45 Uhr: Obwohl Werder den Anschluss an die Spitzengruppe geschafft hat, ist Platz eins, der für die Aufstiegsrelegation reichen würde, ist in weiter Ferne. Havelse hat aktuell 15 (!) Zähler Vorsprung auf die Grün-Weißen.

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Jetzt ist die Aufstellung da

    18.35 Uhr: Moin aus der DeichStube! In 25 Minuten beginnt das Regionalliga-Spiel zwischen Werders U23 und dem VfB Oldenburg. Mit folgender Elf will Werder den nächsten Dreier einfahren: Angelidis – Wagner, Kohler, Röcker, Schulz – Opitz, Schwarz, Polat, Ehlers – Lukowicz, Nankishi. Auf der Ersatzbank sitzen zudem: Mielitz – Ostermann, Bellmann, Igboanugo, Kasper, Asante, Lütke-Frie und Götzelmann.

    Bremen – Es ist Englische Woche in der Regionalliga Nord und die U23 des SV Werder Bremen empfängt heute Abend (19 Uhr im DeichStube-Liveticker) im Stadion „Platz 11“ den VfB Oldenburg. Die Grün-Weißen sind mit zwei Siegen gegen den Hamburger SV II (4:1) sowie BW Lohne (3:1) perfekt ins neue Jahr gestartet. Mit 38 Zählern liegt der SVW vor diesem 24. Spieltag auf einem starken vierten Rang. Oldenburg ist jedoch ebenfalls hervorragend in das neue Fußball-Jahr gekommen. Die Niedersachsen haben ebenfalls beide Spiele gegen Jeddeloh II (4:0) und den SV Meppen (2:0) gewonnen. Der Live-Ticker zum Spiel startet hier gegen 18.30 Uhr mit der Bremer Startelf.



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  • Diegos Abschied im Weserstadion steht fest

    Diegos Abschied im Weserstadion steht fest


    Nicht mehr lange, dann feiert Diego seinen letzten großen Auftritt im Weserstadion des SV Werder Bremen. Am Sonnabend, den 22. März, wird der Brasilianer, der von 2006 bis 2009 für die Grün-Weißen aktiv war, sein Abschiedsspiel am Osterdeich bestreiten. Nun steht auch fest, ab wann der Ball rollt.

    Wie der SV Werder Bremen am Freitagmittag und damit pünktlich zum 40. Geburtstag Diegos bekannt gab, wird die Partie zwischen einer Weltauswahl und Werders Pokalsiegermannschaft von 2009 um 18 Uhr angepfiffen. Alle Fans, die keine Tickets mehr für das innerhalb kürzester Zeit ausverkaufte Spiel bekommen haben, können das Abschiedsspiel zudem vor dem TV verfolgen. Der Sender „Sky“ überträgt bereits ab 17.30 Uhr live auf den Kanälen „Sky Sport News“ und „Sky Sport Bundesliga“, darüber hinaus ist die Partie in der „Sky Sport“-App sowie auf dem „Sky Sport“-Youtube-Channel frei empfangbar. Moderiert wird das Abschiedsspiel beim Pay-TV-Sender von Michael Leopold, als Kommentator fungiert Hansi Küpper.

    Diese Weltprofis spielen mit

    Für das Abschiedsspiel von Diego, das unter dem Motto „Obrigado Mágico“ (deutsch: „Danke, Magier“) steht, haben bereits etliche namhafte Spieler zugesagt. Im Team der Weltauswahl spielen unter anderem Brasiliens Doppel-Weltmeister Cafu, Ricardo Quaresma und Bundesliga-Legende Zé Roberto mit. Zudem hofft Diego darauf, dass weitere ehemalige Weggefährten aus dem Weltfußball ihre Zusage geben. Während des Heimspiels gegen Mainz 05 hatte der Brasilianer unter anderem die Namen Naymar, Rivaldo, Ronaldinho, Cannavaro und Del Piero aufgezählt. Aufseiten des SV Werder Bremen sollen derweil in großen Teilen alle Spieler, die Teil der Pokalsiegermannschaft von 2009 waren, ihr Kommen signalisiert haben.

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  • Werder Bremen geht in Freiburg unter – so kam es zum

    Werder Bremen geht in Freiburg unter – so kam es zum


    Pleitenserie geht weiter

    Werder erlebt Debakel – Bremen geht unter


    Aktualisiert am 22.02.2025Lesedauer: 2 Min.

    Mitchell Weiser am Boden: Werder Bremen geriet in Freiburg unter die Räder.Vergrößern des Bildes

    Mitchell Weiser am Boden: Werder Bremen geriet in Freiburg unter die Räder. (Quelle: Harry Langer)

    Nach zwei Niederlagen in Serie wollte Werder Bremen in Freiburg die Trendwende schaffen. Doch es kam anders für die Norddeutschen.

    Werder Bremen hat in Freiburg ein Debakel erlebt. Das Team von Trainer Ole Werner kassierte am Freitagabend eine 0:5-Klatsche zum Auftakt des 23. Bundesliga-Spieltags. Dabei verschoss Werder sogar beim Stand von 2:0 für Freiburg einen Elfmeter. Die Treffer für die Breisgauer, die vorübergehend auf den vierten Tabellenplatz springen, erzielten Kiliann Sildillia (15. Minute), Vincenzo Grifo (33. und 57.) sowie Ritsu Dōan (76. und 90.+2).

    “Im Vergleich zum Hinspiel hat sich beim Gegner nicht viel verändert”, hatte Bremens Coach Ole Werner mit Blick auf das 0:1 vor heimischer Kulisse Anfang Oktober erklärt. Freiburg sei sehr laufstark, diszipliniert und organisiert. “Da müssen wir vor allem in der Defensive gegenhalten”, so der 36-Jährige.

    Sein Plan war es offenbar, die Freiburger bereits in ihrem Aufbauspiel zu stören. Werder übte Druck aus und die Gastgeber reagierten darauf mit langen Bällen, die in der Anfangsphase oftmals zu ungenau waren. Aber auch in der Offensive machte Bremen auf sich aufmerksam. Bei einem Schuss von Silva musste sich SC-Keeper Noah Atubolu gewaltig strecken (8.).

    Allerdings leisteten sich die Grün-Weißen auffällig viele Ballverluste. Zudem hatten sie Probleme mit der Standfestigkeit. In Front gingen die Breisgauer nach einem Eckball von Grifo. Werder verteidigte den Standard nicht gut und Sildillia vollendete kunstvoll. Auf der Gegenseite verpasste Justin Njinmah, der für Marvin Ducksch in der Startelf stand, die schnelle Antwort.

    Grifo wollte seinem französischen Teamkollegen nach etwas mehr als einer halben Stunde indes in nichts nachstehen und zirkelte einen Freistoß um die Mauer herum ins Tor. Doch Ruhe kehrte dadurch nicht ein. Im Gegenteil: Werder bekam die große Chance, zu verkürzen. Nach Betrachtung der Videobilder hatte Schiedsrichter Max Burda nach einem Handspiel von Sildillia auf Strafstoß entschieden – den Atubolu gegen Silva jedoch entschärfte.

    Nach dem Seitenwechsel legte Grifo nach. Dōan beseitigte später die letzten Zweifel am zwölften Saisonsieg der Freiburger.

    Denn auch in der Schlussphase fand Werder kein Mittel – trotz einiger Wechsel und der Hereinnahme von Stürmer Ducksch.



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  • Ex-Profi Jelle van Damme wird Rad-Profi

    Ex-Profi Jelle van Damme wird Rad-Profi


    Jelle van Damme ist kein Mann für halbe Sachen. War er noch nie. Schon während seiner Zeit als Fußballprofi ging er dorthin, wo es wehtut. Inzwischen ist der Belgier 41 Jahre alt und bastelt an der Karriere nach der Karriere: Der einstige Verteidiger des SV Werder Bremen will Rad-Profi werden, trainiert eifrig für den Unbound Gravel, die Weltmeisterschaft auf unbefestigtem Untergrund. „Einmal ein Athlet, immer ein Athlet“, sagte van Damme kürzlich, der mit einer Aussage ganz besonders überraschte: „Wenn ich noch einmal die Möglichkeit hätte, würde ich Radrennfahrer werden – trotz allem, was ich im Fußball erlebt habe.“

    Van Damme wurde niederländischer Meister

    Und das ist eine ganze Menge. Rückblick: Mit Ajax Amsterdam wurde der Mann aus Lokeren einst niederländischer Meister, auch in seiner belgischen Heimat gelang ihm mit dem RSC Anderlecht die Krönung. Darüber hinaus stemmte der Defensivakteur den Pokal sowie Superpokal mehrfach in die Höhe, war in 31 Partien für die Nationalmannschaft im Einsatz. An der Weser lief es für ihn nicht ganz so erfolgreich, lediglich zehn Spiele bestritt er nach einer Leihe vom FC Southampton in der Saison 2005/2006 für Werder – damals, als noch ein grüner Diagonalbalken das Trikot schmückte, der zugehörige Sponsor „kik“ hieß und unter der Woche regelmäßig die Champions-League-Hymne in Bremen erklang. Lang, lang ist es her.

    Trotz der wenigen Auftritte erarbeitet sich van Damme schnell den Ruf des robusten Abwehrreckens. Eine Qualität, die ihm auch jetzt helfen soll. „Genau wie beim Fußball kann ich auf dem Rad leiden. Ich kann zusammenbrechen, aber ich werde mich schnell erholen“, versprach er. „Als Sportler will ich mehr, wenn ich sehe, dass ich besser werde.“ Genau deshalb quält er sich im Sattel, gemeinsam mit Landsmann Greg Van Avermaet, der 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Gold im Straßenrennen gewann, spult er Kilometer um Kilometer ab. Immer mit dem Ziel vor Augen, noch einmal etwas ganz Großes zu erreichen.

    Einen Spitznamen hat sich der Belgier dabei schon in Windeseile verdient. „Meine Familie nennt mich Kamikaze, weil ich von Null auf Höchstgeschwindigkeit durch die Kurven fliege“, erklärte Jelle van Damme nicht ohne Stolz und schob hinterher: „Ich kann manchmal ein richtiger Mistkerl sein. So war ich als Fußballer, und so bin ich auch jetzt, wenn ich auf dem Rad sitze.“ Vorteil: Beim Tritt in die Pedale stellt sich ihm kein Schiedsrichter in den Weg, der für ein vorzeitiges Ende der Tortur sorgen könnte. Im Fußball war das noch anders, van Damme hat im Laufe seiner Karriere die durchaus stattliche Anzahl von zwölf Platzverweisen erreicht.

    An Selbstbewusstsein mangelt es Jelle van Damme – und das ist wenig überraschend – natürlich nicht. „Ich vergleiche mich immer mit dem belgischen Profi Tim Declercq. Ich bin niemand, der Rennen gewinnen will, sondern ein zuverlässiger Teamkollege, der anderen hilft, ihre besten Platzierungen zu erreichen“, schilderte der frühere Bremer. „Meine Leidenschaft für den Sport ist erheblich gewachsen. Ich habe einen Trainer engagiert und bin nun vollständig gesponsert, mit dem Ziel, in diesem Jahr beim Unbound-Event in den USA zu glänzen.“ Die Zwischenetappen der Entwicklung stimmen van Damme jedenfalls mehr als positiv. „Ich habe mit meinen Brüdern und Cousins damit begonnen, zunächst Strecken von 40 bis 50 Kilometern zu fahren. Jetzt bewältige ich mühelos Distanzen von 120 Kilometern“, berichtete der Mann, der seine Fußballschuhe 2020 offiziell beim KSC Lokeren an den Nagel gehängt hatte. „Als Athlet ist der Drang zur Verbesserung immer präsent.“

    Mit höherem Tempo kannte sich van Damme jedenfalls auch schon zu seiner Zeit bei Werder aus – was zu einem besonders denkwürdigen Moment führte. Es war im Februar 2006, als der Belgier nach einem Sieg gegen Mainz plötzlich ein Sondertrikot übergestreift hatte. Zu sehen war die Rückennummer 135, darüber stand der Name „Micoud“. Der legendäre französische Mittelfeldstar des SVW war kurz zuvor mit eben jener Geschwindigkeit auf der Kurfürstenallee in Bremen geblitzt worden, was van Damme zur scherzhaften Sonderanfertigung animierte. „Joe fand das sehr lustig“, hatte Jelle van Damme hinterher mit einem Lächeln erklärt. Nun will der Ex-Profi für das nächste Grinsen in der Sportwelt sorgen.

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  • Stadt geht im Polizeikosten-Zoff auf Werder Bremen zu |

    Stadt geht im Polizeikosten-Zoff auf Werder Bremen zu |


    Im Januar fiel das Urteil im zehnjährigen Zoff um die Polizeikosten bei Hochrisikospielen zwischen Werder und der Stadt Bremen. Ergebnis: Die Weitergabe der zusätzlichen Kosten an die DFL – die sich die Kohle dann von Werder holt – ist rechtens.

    Bisher ist Bremen das einzige Bundesland, das von dieser Regelung Gebrauch macht – ganz zum Unmut des Klubs, für den ein finanzieller Nachteil entsteht. Immerhin: Die Stadt geht jetzt ein bisschen auf Werder zu.

    Kretzsche plaudert im TV aus: DAS stört meine Tochter an mir

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    Quelle: DYN28.02.2025

    Konkret geht es um ein neues Verfahren zur Festlegung des Hochrisiko-Status‘.

    Bisher funktionierte die Einstufung so: Nach Ampelsystem gaben Heimklub, Gastklub und Polizei ihre Einschätzungen ab. Am Ende zählte aber nur die abgegebene Farbe der Polizei. Und sagte die „rot“, war es ein Hochrisiko-Spiel – und Werder muss zahlen.

    Dem Klub wurde am Ende eine Summe in Rechnung gestellt, die ihm zuvor unbekannt war – und in ihrer Höhe (z.B. je nach Anzahl der eingesetzten Beamten) oft überraschte. Das hat für Ärger gesorgt.

    Damit das in Zukunft nicht passiert, soll die Einstufung über einen verbindlichen Austausch zwischen Landespolizei, Heimklub, Gastklub und der DFL geregelt werden.



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  • Kurios! Wurf auf Werder Bremens Marvin Ducksch? Das

    Kurios! Wurf auf Werder Bremens Marvin Ducksch? Das


    Kuriose Szene beim Pokalspiel von Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld: Nach einem Fan-Wurf auf Marvin Ducksch zeigt eine TV-Kamera Kevin Kühnert. So reagiert der Ex-SPD-Politiker.

    Bremen – Dass Fußballspieler gelegentlich mit Gegenständen aus dem Fanblock beworfen werden, gehört zu den Unarten im Stadion und kann böse Folgen haben. Entsprechend sauer war Marvin Ducksch, als er nach seiner frühen Auswechslung im DFB-Pokal-Viertelfinale des SV Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld (1:2) leicht von etwas getroffen wurde, was am Ende glücklicherweise wohl nur eine Papierkugel war. Für große Aufregung sorgte die Szene daher im Nachhinein nicht mehr – stattdessen aber für einen kleinen Schmunzler. Auslöser war eine Wiederholung im Fernsehen.

    Kuriose Szene nach Fan-Wurf auf Werder Bremens Marvin Ducksch: TV-Kamera fängt Ex-SPD-Politiker Kevin Kühnert ein

    In einer Kameraeinstellung ist zu sehen, wie sich ein erschrockener Marvin Ducksch nach dem Wurf in Mecker-Laune zum Bielefelder Block umdrehte. Just in dem Moment fängt die TV-Kamera hinter dem Stürmer des SV Werder Bremen einen Fan ein, der – trotz Kappe und Schal – eindeutig zu identifizieren ist: Kevin Kühnert. Der ehemalige SPD-Generalsekretär, der sich aus gesundheitlichen Gründen aus der Politik zurückgezogen hat, steht auf der Tribüne ganz weit vorne. Für einen Moment wirkt es, als könnte er Ducksch beworfen haben.

    In den sozialen Medien machte die kuriose Szene sofort die Runde – was auch Kevin Kühnert in der Fankurve nicht verborgen blieb, wie er jetzt gegenüber dem Fußballmagazin „11 Freunde“ verrät: „Mir wurde das Foto im Block gezeigt. Danach hat mein Handy in der Hosentasche ständig geklingelt, da habe ich schon gedacht: Oh Gott, das geht jetzt durchs Internet. Ich meine, wie unwahrscheinlich ist das denn?! Da sind Zehntausende im Stadion und unter den sieben Gesichtern, die eingeblendet werden, ist ausgerechnet meine Arminia-Crew. Das war schon lustig.“

    Kevin Kühnert (li.) war bei Werder Bremens Ausscheiden gegen Arminia Bielefeld in der Schüco-Arena.
    Kevin Kühnert (li.) war bei Werder Bremens Ausscheiden gegen Arminia Bielefeld in der Schüco-Arena. © ZDF

    Kevin Kühnert über Fan-Wurf auf Werder Bremens Marvin Ducksch: „Ich habe nicht geworfen“

    Kevin Kühnert war für den Spaß zu haben. Er hatte sich ja auch nichts zu Schulden kommen lassen, wie er ausdrücklich beteuert. „Vergessen Sie es! Ich habe nicht geworfen“, sagte der 35-Jährige. Und garnierte seine Antwort, bei allen Scherzen, noch mit einem gewissenhaften Appell: „Das macht man nicht, das möchte ich an dieser Stelle fett unterstreichen. Das ist nicht cool. Und wenn es blöd läuft, ruiniert es allen Beteiligten den ganzen Abend.“ Diesmal ist alles gut gegangen. Also, für Kühnert, seine Crew und Arminia Bielefeld. Die konnten ja feiern, Werder Bremen aus dem DFB-Pokal gekegelt zu haben. (han)



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  • Kommt Covic als Schmid-Ersatz infrage?

    Kommt Covic als Schmid-Ersatz infrage?


    Sechs Mal stand Patrice Covic in dieser Saison bereits im Profikader des SV Werder Bremen. Seit Jahresbeginn gehört der 17-Jährige fest zum Profikader von Trainer Ole Werner. Zu einem Einsatz reichte es für den dribbelstarken offensiven Mittelfeldspieler jedoch noch nicht – bislang kam er in dieser Spielzeit ausschließlich für Werders U19 zum Einsatz. Durch den krankheitsbedingten Ausfall von Romano Schmid für das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Sonnabend, 15.30 Uhr) fehlt den Bremern Kreativität in der Zentrale. Doch trotz der Personalsorgen mahnt Werner in der Personalie Covic zur Geduld.

    Werner: Covic braucht noch etwas Zeit

    „Er ist noch nicht so weit, dass wir die Last auf seine Schultern laden können“, stellt der Trainer klar. Zwar bestehe definitiv die Möglichkeit, dass der Youngster gegen Wolfsburg in den Kader rückt, doch mehr Druck will der Werder-Coach dem Mittelfeld-Juwel nicht machen. „Bei allem Talent und seinen unbestrittenen Fähigkeiten – er ist jemand, der noch etwas Zeit braucht.“ Zeit, die Werder grundsätzlich betrachtet aktuell nicht hat, denn durch die Ausfälle von Schmid und Ducksch müssen gleich mehrere Lösungen gefunden werden.

    „Es ist definitiv eine Schwächung für uns. Unsere Aufgabe ist jetzt, Antworten zu finden, damit wir trotzdem gefährlich bleiben“, betont Werner. Sich über die verletzungsbedingten Ausfälle zu beklagen, sei laut dem 36-Jährigen keine Option: „Wir müssen lieber in Lösungen denken.“

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  • Werder Bremen nach 0:5-Debakel am Boden: “Schäme mich”

    Werder Bremen nach 0:5-Debakel am Boden: “Schäme mich”


    Klatsche in der Bundesliga

    “Ich schäme mich”: Werder nach Debakel am Boden


    22.02.2025Lesedauer: 2 Min.

    Senne Lynen: Der Bremer Mittelfeldmann ging mit seinem Team in Freiburg unter.Vergrößern des Bildes

    Senne Lynen: Der Bremer Mittelfeldmann ging mit seinem Team in Freiburg unter. (Quelle: IMAGO/Ralf Brueck)

    Werder Bremen steckt in der Ergebniskrise. Am Freitagabend setzte es die dritte Niederlage in Serie für das Team von der Weser.

    “Wir sind im letzten Drittel der Saison. Die Spiele geben uns die Möglichkeit, Boden gutzumachen”, hatte Werder Bremens Trainer Ole Werner vor dem Bundesliga-Spiel seines Teams in Freiburg gesagt. Mit viel Optimismus waren die Norddeutschen nach Baden gereist. “Ich habe null das Gefühl, dass wir verkrampfen”, war er sich sicher.

    Womöglich würde er den Eindruck nach dem Freitagabend nicht mehr teilen. Denn Werder Bremen verlor in Freiburg mit 0:5. Eine deutliche Pleite, die die dritte Niederlage in Folge bedeutete. Ein bitterer Rückschlag im Kampf um Europa.

    Mittelfeldmann Romano Schmidt stellte fest: “Ich schäme mich schon ein bisschen für diesen Auftritt.” Und auch Sportchef Clemens Fritz sprach von einer “desolaten” Leistung. “Da können wir uns wirklich nur entschuldigen für das, was wir hier abgeliefert haben”, sagte der 44 Jahre alte Ex-Profi.

    Zwar hielt Werder in der ersten Hälfte mit und kassierte lediglich zwei wunderschöne Standardtore per Fallrückzieher und Freistoß. Doch im zweiten Durchgang geriet das Team von Trainer Ole Werner unter die Räder. “Unterm Strich ist das sehr, sehr enttäuschend. So wie wir aktuell auftreten, reicht es nicht, um Punkte zu holen”, sagte der Coach der Bremer.

    Innenverteidiger Amos Pieper sprach von einer “erschreckenden” Leistung, bei der es “an allem gefehlt” habe. “Das geht nicht.”

    Von den mitgereisten Anhängern gab es aber keine Standpauke oder ein Pfeifkonzert, sondern aufmunternde Anfeuerung. Denn schon am Dienstag steht das wichtige DFB-Pokalspiel bei Arminia Bielefeld an. Gegen den Drittligisten will Werder unbedingt ins Halbfinale einziehen.

    “Erfüllt uns den Traum” stand auf einem Banner, das die Gästefans mit nach Freiburg gebracht hatten.

    Deshalb gilt es für Werder, schnell das 0:5-Debakel abzuhaken und nach vorne zu schauen. Romano Schmid sieht es ähnlich: “Wir sind Werder Bremen und ich gehe in das Spiel mit breiter Brust und weiß, dass wir die bessere Mannschaft sind, wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen – ganz, ganz einfach.”



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  • Bundesliga, 23. Spieltag – Freitag: SC Freiburg gewinnt

    Bundesliga, 23. Spieltag – Freitag: SC Freiburg gewinnt


    Der SC Freiburg hat das vierte Bundesligaspiel in Folge für sich entschieden. Mit zwei Doppeltorschützen ließ die Mannschaft die Bremer chancenlos. Der Spielbericht

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    Bundesliga, 23. Spieltag – Freitag: Kiliann Sildillia machte mit seinem ersten Treffer den Auftakt für den Sieg der Freiburger.

    Kiliann Sildillia machte mit seinem ersten Treffer den Auftakt für den Sieg der Freiburger.
    © Christian Kaspar-Bartke/​Getty Images

    SC Freiburg – SV Werder Bremen 5:0 (2:0)

    In der ersten Partie des 23. Bundesligaspieltags hat der SC Freiburg mit 5:0 (2:0) gegen den SV Werder Bremen gewonnen. Bereits in der 15. Minute gingen die Breisgauer durch einen Fallrückzieher von Kiliann Sildillia in Führung. Wenig später verwandelte sein Teamkollege Vincenzo Grifo einen Freistoß (33.). Auch nach der Halbzeitpause konnten die Freiburger ihre Chancen verwerten: Grifo traf erneut (57.), bevor Ritsu Doan den Vorsprung weiter verlängerte (76.). Kurz vor dem Schlusspfiff traf Doan ein zweites Mal (90.+2). 

    Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster holte damit den vierten Bundesligasieg in Folge – und blieb zum vierten Mal ohne Gegentor. Zuvor hatten sie drei 1:0-Siege in Serie bejubelt. Mit 39 Punkten hat der SC vorerst RB Leipzig überholt.

    Die Bremer kommen hingegen auf 30 Punkte und haben 2025 nur eines ihrer acht Ligaspiele gewonnen. “Das war nicht die Leistung, die wir bringen müssen, um etwas mitzunehmen”, sagte Werder-Abwehrchef Niklas Stark nach der Partie gegen Freiburg bei Dazn. “Deshalb haben wir verdient verloren.”



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  • VfB baut seine starke Serie bei Werder Bremen II aus

    VfB baut seine starke Serie bei Werder Bremen II aus


    Der VfB bleibt in der Regionalliga Nord auf Erfolgskurs und besiegt Werder Bremen II mit 2:1. Vjekoslav Taritas erzielt den entscheidenden Treffer mit einem feinen Heber.

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    Bremen –
    Mit einer abermals stabilen Defensive und großer Effektivität hat der VfB Oldenburg seine starke Form in der Regionalliga Nord bestätigt und seine Serie ausgebaut. Am Donnerstagabend besiegte die Mannschaft von Trainer Dario Fossi den Tabellenvierten Werder Bremen II mit 2:1 (1:1). 886 Zuschauer (etwa 400 aus Oldenburg) sahen auf Platz elf am Weserstadion ein Duell auf Augenhöhe, das die Gäste dank einer sehr guten Chancenauswertung gewannen. Adem Podrimaj (10. Minute) und Vjekoslav Taritas (62.) sorgten bei einem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Ethan Kohler (28.) für das achte ungeschlagene VfB-Spiel in Serie, den zweiten Erfolg in der zweiten Partie im Jahr 2025 und einen weiteren großen Schritt aus dem Tabellenkeller.

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    Zwei Wechsel in Startelf

    Fossi nahm zwei Veränderungen im Vergleich zum 2:0-Derbysieg beim SV Meppen vor. Für den gelbgesperrten Rafael Brand begann Drilon Demaj auf der rechten offensiven Seite. Und links hinten kehrte der im Emsland gesperrte Nico Knystock zurück, er verdrängte Nico Mai auf die Bank. Bei den Bremern stand Ex-VfBer Maik Lukowicz in der Startelf. Mit dem Angreifer hatte der VfB in der Wintertransferperiode über eine Rückkehr gesprochen, sie kam jedoch nicht zustande.

    Vor den Augen von Wolfgang Sidka, der in beiden Vereinen gearbeitet hatte und aus Berlin angereist war, Werder-Geschäftsführer Klaus Filbry, Ex-Sportchef Frank Baumann, Bundesliga-Stadionsprecher Arnd Zeigler und Kickers-Emden-Kaderplaner Henning Rießelmann nutzte der VfB nach einer couragierten Anfangsphase seine erste Torchance. Podrimaj fasste sich aus 18 Metern ein Herz, sein satter Flachschuss rutschte Werder-Keeper Spyridon Angelidis auf dem nassen Rasen durch (10.). Für Oldenburgs defensiven Mittelfeldmann war es das erste Saisontor.

    Werders Talente kamen danach merklich besser in die Partie, allen voran Abdenego Nankishi stellte die Oldenburger Defensive mit seinen pfeilschnellen Antritten immer wieder vor Probleme. Ein Tor von Leon Opitz wurde wegen einer Abseitsposition abgepfiffen (20.), dann aber glichen die Bremer aus. Nach einem Eckball kam Kohler aus wenigen Metern viel zu frei zum Kopfball (28.). Bis zur Pause fand sich der VfB wieder besser mit den schnellen Bremern zurecht, insgesamt ging das 1:1 in Ordnung.

    Taritas technisch fein

    Ohne Wechsel und mit einem ersten Warnschuss von Opitz in die Hände von VfB-Keeper Jhonny Peitzmeier ging es weiter (48.). Oldenburg war gut im Spiel und kombinierte gefällig, hatte jedoch seine Probleme, torgefährlich zu werden. Willem Hoffrogge versprang der Ball in aussichtsreicher Position (56.). Wesentlich näher dran war Werder am 2:1, als Opitz aus guter Position verzog (60.).

    Mit großer Effektivität und feiner Technik schlug der VfB ein zweites Mal zu: Hoffrogge schickte einen perfekt getimten Steilpass auf Taritas – und der Kroate, der bereits in Meppen die Führung erzielt hatte, lupfte den Ball technisch fein über den herausstürzenden Angelidis (62.)

    Der VfB war in den Minuten nach der zweiten Führung dominant, musste aber jederzeit die schnellen Konter der Gastgeber fürchten. Nankishi legte auf Jannik Ehlers quer, der nur knapp vorbeischoss (69.). Insgesamt aber konnten die Bremer ihre enorme Schnelligkeit immer seltener einsetzen, die Oldenburger Abwehr verteidigte konzentriert. So brachte der VfB den Sieg recht souverän ins Ziel.

    Werder II: Angelidis – Schulz, Kohler, Röcker, Wagner – Polat, Schwarz (75. Ostermann), Opitz – Nankishi, Ehlers (69. Asante), Lukowicz (59. Lütke Frie).

    VfB:
    Peitzmeier – Adam (82. Richter), Deichmann, Schröder, Knystock – Podrimaj, Hoffrogge – Demaj (88. Pepshi), Taritas, Loubongo (77. Mai) – Otuali (90.+1 Tomety-Hemazro).

    Lars Blancke



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