After losing 1-2 to Stuttgart in Niko Kovac’s first game in charge, Borussia Dortmund looked to have turned the corner with an impressive 3-0 away win in the first leg of their Champions League knockout phase play-off tie with Sporting CP last week.
However, as so often this season, a good European performance was followed by a poor domestic one, as Dortmund lost 2-0 to relegation-threatened VfL Bochum at the weekend.
Centre-back Nico Schlotterbeck warned of a “horror season” ahead if Dortmund don’t steady the ship soon.
“It’s about doing the basics on the pitch. Taking on duels, going into duels, winning duels. That has to change as quickly as possible. And if we can’t do that, then we deserve to be where we are. We have to get it right quickly, otherwise it will be a horror season,” Schlotterbeck said after the loss to Bochum.
The Black and Yellows will now be looking to bounce back, seal a place in the last 16 of the Champions League against Sporting and then turn their attention back to the Bundesliga, where their main concerns lie.
Fortunately for them, things are not going well for Sporting either, with the Portuguese champions now winless in their last three games after a disappointing 2-2 draw with Arouca at the weekend.
In terms of absentees, Felix Nmecha and Filippo Mané remain on the sidelines for Dortmund with long-term injuries, while Ramy Bensebaini could miss out again with the muscle injury that has kept him out of the last two games.
Carney Chukwuemeka, meanwhile, is expected to return to the squad after returning to training on Sunday following a knee problem.
BVB coach Niko Kovac is expected to make changes to his starting line-up after the poor performance against Bochum, with Julian Ryerson and Salih Özcan likely to come into the side at the expense of Niklas Süle and Marcel Sabitzer, who both struggled on Saturday.
Daniel Braganca, Geny Catamo, Hidemasa Morita, Pedro Goncalves and Nuno Santos are out for Sporting.
Borussia Dortmund trifft auf Sporting Lissabon: Wir zeigen Ihnen hier, wo und wie Sie das Playoff-Rückspiel in der Champions League live im TV und Stream sehen können.
Dortmund – Borussia Dortmund steht mit einem Bein im Champions-League-Achtelfinale. Das Playoff-Hinspiel gegen Sporting Lissabon hat der BVB mit 3:0 für sich entschieden. Nun steht das Rückspiel an – am Mittwoch, 19. Februar 2025, kommt es zum Wiedersehen der beiden Mannschaften. Wir verraten Ihnen, wo und wie Sie das Aufeinandertreffen live im TV und Stream sehen können.
Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon live im TV: Hier läuft die Champions League
Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon
Mittwoch, 19. Februar 2025, 18.45 Uhr (Übertragung beginnt um 18 Uhr)
Free-TV: –
Pay-TV: DAZN
Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon live im Stream: Hier läuft die Champions League
Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon
Mittwoch, 19. Februar 2025, 18.45 Uhr (Übertragung beginnt um 18 Uhr)
Kostenloser Stream: –
Kostenpflichtiger Stream: DAZN
Borussia Dortmund blamiert sich beim VfL Bochum – „Wir werden nicht die Nerven verlieren“
Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. „Wir werden nicht die Nerven verlieren“, beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.
Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.
BVB mit erschreckender Bundesliga-Bilanz: Champions League als Ablenkung?
„Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen“, sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. „Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“
Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: „Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.“ Ablenkung gibt es nach der Schmach von Bochum nun in der Champions League: Der BVB erwartet am Mittwoch (18.45 Uhr) Sporting Lissabon zum Playoff-Rückspiel. Die gute Nachricht aus schwarz-gelber Sicht: Nach dem 3:0-Sieg im Hinspiel scheint das Weiterkommen schon fast gesichert zu sein. (akl)
Mit einem Doppelpack war Winter-Neuzugang Georgios Masouras der entscheidende Mann des VfL Bochum beim 2:0 gegen Borussia Dortmund. Dies honorierte die Transfermarkt-Community und gab dem Angreifer mit knapp 78 Prozent der Stimmen die meisten am 22. Spieltag der Bundesliga. Es waren seine ersten beiden Treffer im VfL-Trikot, nachdem er im Januar per Leihe von Olympiakos Piräus gekommen war.
Für ihren überraschenden Erfolg über den in der Liga kriselnden BVB – zuvor war der VfL sechsmal sieglos – wurden zudem zwei weitere Bochumer Profis belohnt sowie Trainer-Routinier Dieter Hecking. Auch Ibrahima Sissoko im defensiven Mittelfeld und Timo Horn im Tor finden sich in der Elf des Spieltages wieder. Mit dem Sieg verschaffte sich der Revierklub neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt.
Insgesamt sind Spieler von acht Vereinen in der Auswahl der TM-User zu finden. Neben den Bochumern stellt auch Eintracht Frankfurt mehr als einen Profi. Knapp 54 Prozent der Stimmen vereinigte Tuta auf sich und damit so viel wie kein anderer Verteidiger. Zu ihm gesellt sich mit Teamkollege Can Uzun ein weiterer Torschütze beim 3:1 gegen Holstein Kiel. Am Wochenende erfolgreich vor dem Tor waren auch Mohamed Amoura für den VfL Wolfsburg, Lukas Ullrich für Borussia Mönchengladbach, Tom Bischof für die TSG Hoffenheim und Jonathan Burkardt für den 1. FSV Mainz 05, die allesamt ebenfalls ins Team votiert wurden. Am deutlichsten war die Zustimmung aus dieser Gruppe für Bischof, der 64 Prozent erhielt und damit die größte Zahl nach Masouras.
Komplettiert wird die Elf von FC Bayerns zentralem Abwehrmann Dayot Upamecano und Bayer Leverkusens Rechtsverteidiger Nordi Mukiele, die mit dafür verantwortlich waren, dass ihre Mannschaften im direkten Aufeinandertreffen jeweils keine Gegentreffer kassierten.
“Ich bin hin- und hergerissen”, sagte Bayer Leverkusens Trainer Xabi Alonso nach dem 0:0 gegen den FC Bayern München. “Wir haben ein fantastisches Spiel gemacht – das beste gegen die Bayern dieses und letztes Jahr wahrscheinlich. Wir haben eigentlich alles richtig gemacht, nur ein Tor haben wir verpasst.”
Die Werkself, die mit acht Punkten Rückstand auf die Tabellenführer aus München in die Partie ging, war im Topspiel des 22. Bundesliga-Spieltags von Anfang an dominant und ließ den Gegner über 90 Minuten überhaupt nicht ins Spiel kommen. Am Ende standen 15:2 Torschüsse, 22:2 Flanken und 6:0 Eckstöße in der Statistik – alleine ein Treffer fehlte.
Am dichtesten dran waren Jeremie Frimpong und Nathan Tella, die in der ersten Halbzeit aber jeweils nur die Querlatte trafen. Kurz vor Spielende stand Florian Wirtz im Bayern-Strafraum frei, schob den Ball aber aus wenigen Metern Torentfernung knapp am Kasten vorbei.
Während Florian Wirtz (l.) die Bayern-Abwehr stark beschäftigte, war von Bayerns Jamal Musiala (r.) kaum etwas zu sehenBild: Anke Waelischmiller/Sven Simon/SVEN SIMON/picture alliance
“Wichtig war, dass wir dieses Spiel nicht verlieren”, sagte Bayern-Kapitän Manuel Neuer anschließend. “Natürlich nehmen wir uns vor immer zu gewinnen, aber das haben wir leider nicht geschafft, hätten wir aber auch nicht verdient.” Durch die Punkteteilung bleiben die Bayern mit acht Zählern vorne – bei noch zwölf ausstehenden Partien. Noch nie in der Bundesliga-Geschichte wurde so spät in der Saison ein so großer Vorsprung noch verspielt.
Es sei egal, “ob wir acht Punkte, elf Punkte, oder fünf Punkte hinter Bayern München sind”, meinte Leverkusens Granit Xhaka. “Wenn wir so weitermachen, können wir stolz auf uns sein und wenn Bayern München weiter die Spiele gewinnt, muss man ihnen die Hand geben und sagen congrats.” Eine Serie blieb aber bestehen: Xabi Alonso ist nach sechs Spielen als Trainer gegen die Bayern noch ungeschlagen.
Hinter den Bayern und Leverkusen hat Eintracht Frankfurt einen Schritt Richtung Champions-League-Qualifikation gemacht. Die Frankfurter gewannen mit 3:1 gegen Holstein Kiel und festigten Rang drei. Hugo Larsson (18. Minute), Tuta (37.) und Can Uzun (60.) trafen für die Eintracht. Kiel kam durch Finn Porath nur noch zum Ehrentreffer (73.).
Dortmund verliert auch bei Schlusslicht Bochum
Kiel ist nach der Niederlage neuer Tabellenletzter, weil der VfL Bochum überraschend mit 2:0 gegen Borussia Dortmund gewinnen konnte. Innerhalb von nur zwei Minuten traf Georgios Masouras doppelt (33./35.) und bescherte BVB-Trainer Niko Kovac seine zweite Niederlage im zweiten Bundesliga-Spiel.
Georgios Masouras trifft gegen den BVB doppelt und bringt den VfL Bochum erstmals seit dem 6. Spieltag vom Tabellenende wegBild: David Inderlied/dpa/picture alliance
“Wir haben verloren und dementsprechend gibt es auch nichts zu Lachen”, sagte Kovac, dessen Mannschaft nicht an die gute Leistung in der Champions League gegen Sporting Lissabon anknüpfen konnte. “Was wichtig ist, wenn man international spielt, nach drei oder vier Tagen muss man wieder spielen. Man muss trotzdem die Gier und das nötige Selbstverständnis haben, dass man solche Spiele in der Bundesliga auch zieht. Das ist unsere Hausaufgabe.”
Wolfsburg und Mönchengladbach siegen auswärts
Während es in Dortmund weiterhin bergab geht, bestätigten der VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen. Wolfsburg siegte beim VfB Stuttgart mit 2:1, die Gladbacher gewannen ebenfalls mit 2:1 bei Union Berlin.
Zwar ging Stuttgart durch Nick Woltemade in Führung (72.), doch drehten die “Wölfe” das Spiel noch durch Treffer des Ex-Stuttgarters Tiago Tomas (77.) und Mohammed Amoura (87./Handelfmeter).
Gladbach bestach in Berlin durch Effizienz: Lukas Ullrich (10.) und Nationalspieler Tim Kleindienst (26.) sorgten früh für eine 2:0-Führung. Union kam durch einen von Andrej Ilic verwandelten Fouelelfmeter nur noch zum Anschlusstreffer (63.).
Ergebnisse und Torschützen des 22. Spieltags der Fußball-Bundesliga:
Bayer Leverkusen – FC Bayern München 0:0 Tore: keine
Eintracht Frankfurt – Holstein Kiel 3:1 (2:0) Tore: 1:0 Larsson (18.), 2:0 Tuta (37.), 3:0 Uzun (60.), 3:1 Porath (73.)
FRANKFURT (dpa-AFX) – Eine erneute Niederlage in der Bundesliga setzt Borussia Dortmund nicht nur sportlich unter Druck. Mit einem Minus von 2,6 Prozent auf 3,215 Euro zählten die Aktien des Fußballvereins am Montagvormittag zu den größten Verlierern im Nebenwerte-Index SDax. Sie rutschten damit zudem unter die 21-Tage-Linie, die als Indikatoren für den kurzfristigen Trend gelten.
Mit der Niederlage bei Liga-Schlusslicht Bochum hängt Borussia Dortmund weiter im Tabellen-Mittelfeld fest. Der Rückstand auf die lukrativen Champions-League-Plätze beträgt acht Punkte. Sportlich laufe der BVB der Finanzentwicklung der AG hinterher, schrieb Analyst Trion Reid von der Privatbank Berenberg.
Dass er weiter mit einem optimistischen Kursziel von sechs Euro zum Kauf der Aktie rät, begründet der Experte mit dem umsichtigen Management, dem attraktiven Finanzprofil und den bisherigen Erfolgen auf dem Transfermarkt. Auf letzterem habe der Verein jüngst aber nicht gepunktet, was maßgeblich für den gut halbierten operativen Gewinn (Ebitda) im ersten Geschäftshalbjahr verantwortlich gewesen sei, schränkte er ein./gl/jha/
FRANKFURT (dpa-AFX) – Eine erneute Niederlage in der Bundesliga
setzt Borussia Dortmund nicht nur sportlich unter
Druck. Mit einem Minus von 2,6 Prozent auf 3,215 Euro zählten die
Aktien des Fußballvereins am Montagvormittag zu den größten
Verlierern im Nebenwerte-Index SDax . Sie rutschten
damit zudem unter die 21-Tage-Linie, die als Indikatoren für den
kurzfristigen Trend gelten.
Mit der Niederlage bei Liga-Schlusslicht Bochum hängt Borussia
Dortmund weiter im Tabellen-Mittelfeld fest. Der Rückstand auf die
lukrativen Champions-League-Plätze beträgt acht Punkte. Sportlich
laufe der BVB der Finanzentwicklung der AG hinterher, schrieb
Analyst Trion Reid von der Privatbank Berenberg.
Dass er weiter mit einem optimistischen Kursziel von sechs Euro zum
Kauf der Aktie rät, begründet der Experte mit dem umsichtigen
Management, dem attraktiven Finanzprofil und den bisherigen Erfolgen
auf dem Transfermarkt. Auf letzterem habe der Verein jüngst aber
nicht gepunktet, was maßgeblich für den gut halbierten operativen
Gewinn (Ebitda) im ersten Geschäftshalbjahr verantwortlich gewesen
sei, schränkte er ein./gl/jha/
ISIN DE0005493092
AXC0103 2025-02-17/11:07
Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet.
Der BVB ist nach der blamablen 0:2-Pleite im kleinen Revierderby gegen den VfL Bochum auf Tabellenplatz elf in der Bundesliga abgerutscht. Die Kritik an den BVB-Profis nimmt immer weiter zu. Insbesondere die Führungsspieler der Schwarz-Gelben kommen bei einer Generalkritik von Stefan Effenberg überhaupt nicht gut weg.
Die Europacup-Plätze sind für den BVB nach der bitteren 0:2-Derbypleite beim VfL Bochum in weite Ferne gerückt. Im Anschluss an die bereits fünf Bundesligapleite in diesem Kalenderjahr bekamen die Stars der Schwarz-Gelben einen Maulkorb verpasst, stellten sich in der Mixed Zone nicht den Fragen der Presse. Stefan Effenberg hat dafür kein Verständnis.
“Nach dem Spiel sind auch die Führungsspieler gefordert, die sich stellen müssen, aber niemand macht es. Man sieht keine Führungsspieler, sonst hätte mal einer auf den Tisch gehauen, aber das wurde ihnen anscheinend verboten”, polterte der Ex-Profi im “Sport1”-Doppelpass und legte nach: “Das zeigt, wie die Mannschaft funktioniert, nämlich gar nicht. Es ist niemand auf dem Platz, an dem man sich hochziehen kann.”
BVB: Effenberg vermisst Reaktion
Besonders in die Pflicht nahm der TV-Experte Akteure wie Julian Brandt, Emre Can und Nico Schlotterbeck, die beim Gastspiel im Ruhrstadion sämtliche Basics vermissen ließen. “Wenn du in Bochum spielst, was musst du dann annehmen? Die schmutzigen Zweikämpfe! Wenn du die nicht annimmst, dann verlierst du und das auch verdient. Du musst den Kampf annehmen, das ist das Fußball-ABC”, so Effenberg.
Unter der Woche hatte der BVB nach einer überzeugenden zweiten Halbzeit noch mit 3:0 in der Champions League gegen Sporting gewonnen. Die erhoffte dauerhafte Trendwende läuteten die Westfalen damit aber nicht ein. Für den ehemaligen Bundesliga-Profi von Gladbach und Bayern kommt das wenig überraschend,
“Das eigentlich Konstante ist das Inkonstante”, betonte der 56-Jährige, der beim BVB ein Aufbäumen nach der Pause vermisste: “Wenn du mit 0:2 in die Kabine gehst, dann zeigst du eigentlich in der zweiten Halbzeit eine Reaktion, aber die gab es nicht, das ist ja dann noch schlimmer.”
Erneut gibt es für Borussia Dortmund auswärts in der Bundesliga nichts zu holen, selbst nicht beim Abstiegskandidaten VfL Bochum. Mit 0:2 verliert der BVB an der Castroper Straße. Das schreibt die Presse in Fußball-Deutschland zu der neuerlichen Pleite, die die schwarzgelbe Krise weiter intensiviert.
„Erschreckend schwach“ sei der BVB in Bochum aufgetreten, meint die WAZ. Zudem habe man sich „krasse defensive Patzer“ geleistet, sei in der Offensive hingegen „völlig harmlos“ aufgetreten. Inzwischen habe Borussia Dortmund nur eines seiner letzten sechs Ligaspiele gewonnen. Damit versinke man endgültig im Mittelmaß, während der VfL Bochum aus diesem „prestigeträchtigen Sieg“ neue Hoffnung im Abstiegskampf schöpfen könne.
Eine „Blamage“ sieht die FAZ in dieser Dortmunder Niederlage. „Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu“ und der Trainerwechsel zeige keine Wirkung. Besonders dramatisch: die mit Nationalspielern gespickte BVB-Mannschaft habe diese Partie auch noch verdient verloren. „Zum wiederholten Mal hielten die Dortmunder gegen einen körperlich starken und hochmotivierten Gegner nicht ausreichend dagegen.“ Die FAZ zählt zudem auch, aber anders die WAZ: fünf Niederlagen gab es für den BVB in den ersten sieben Ligaspielen des Jahres 2025. Eine „sportliche Katastrophe“ für den Club, der eigentlich gerne Bayern-Jäger wäre. Ein versöhnliches Ende der Saison sei nicht in Sicht. Dafür seien die Defizite zu groß.
Foto: IMAGO
Endgültig im Mittelmaß ist der BVB angekommen
Die Frankfurter Rundschau sieht im BVB einen „schrumpfenden Riesen“. Zwar habe der VfL von Fehlern der Dortmunder profitiert. Doch kämpferisch und körperlich sei man dem BVB ohnehin überlegen gewesen. Und in den letzten Wochen habe man auch viel zu häufig spielerisch selbst kleinen Clubs nichts entgegenzusetzen gehabt. Dass die Spieler und Verantwortlichen sich dann allen Interviews außer den Pflichtterminen entzogen, habe ähnlich unsouverän gewirkt wie ihr Auftritt zuvor auf dem Rasen. Und die Aussichten werden nicht besser. Die nächsten Auswärtsgegner in der Bundesliga lauten Leipzig, München und Leverkusen.
Und auch die Sportschau hat durchgezählt. Das 0:2 ist bereits die neunte Niederlage für Schwarzgelb am 22. Spieltag. Die Partie sei „der nächste Nackenschlag“ gewesen. Wenig hilfreich sei dabei der „komplette Aussetzer“ von Niklas Süle gewesen, der mit seinem verunglückten Rückpass das 0:2 vorbereitete. Der BVB sei zwar zu Chancen gekommen, habe dabei aber eine veritable Abschlussschwäche gezeigt. Trotz des Erfolgs bei Sporting Lissabon sei der BVB von Anfang an nicht übermäßig selbstbewusst aufgetreten. Vielmehr habe man „jegliche Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit“ vermissen lassen. Momentan sei Borussia Dortmund schlicht nicht besser als sein Tabellenplatz in der Bundesliga.
Armel Bella-Kotchap stand einst kurz vor Transfers zum BVB und zum FC Bayern. Seit über einem Jahr geht es für den Innenverteidiger aber bergab.
Leider ist unbekannt, ob Armel Bella-Kotchap in den vergangenen acht Wochen mal zum Hörer gegriffen und Mats Hummels angerufen hat. Der ehemalige Dortmunder könnte jedenfalls reichlich Auskunft geben zu Ivan Juric. In seiner nicht einmal zwei Monate währenden Amtszeit bei der AS Rom hatte der kroatische Trainer mehrfach auf Hummels verzichtet – und tut das nun auch bei Bella-Kotchap.
Seit dem 21. Dezember ist Juric, der bei den Römern erst vier Wochen vorher entlassen worden war, neuer Coach beim FC Southampton. Die erst im Sommer aufgestiegenen Saints sind das große Sorgenkind der Premier League. Mit nur neun Punkten aus 24 Spielen stehen sie abgeschlagen am Tabellenende. Als Juric kam, betrug der Rückstand auf Nichtabstiegsplatz 17 neun Zähler. Nun sind es zehn, obwohl dem Klub unter Juric die beiden einzigen Siege der Saison gelangen – doch die anderen sieben Partien gingen verloren.
Trübe Zeiten bei Borussia Dortmund. Das überzeugende 3:0 in Lissabon hatte die Hoffnung auf ein Trendwende aufflackern lassen, doch in Bochum (0:2) zeigte der BVB wieder sein altes Gesicht. Nun folgen die nächsten schlechten Nachrichten.
Auch von der Personalfront gibt es nichts Gutes zu berichten. Zwei Spieler, die Niko Kovac in den nächsten Spielen nur zu gut gebrauchen könnte, plagen sich weiter mit Problemen herum. Ein Comeback scheint zumindest gegen Sporting unwahrscheinlich.
Borussia Dortmund: Schlechte Nachrichten nach Bochum-Pleite
Julian Ryerson wurde beim bodenlosen Auftritt im kleinen Derby schmerzlichst vermisst. Kovac hatte es mit dem gerade erst genesenen Niklas Süle als Ersatz versucht. Es ging heftig daneben. Doch auch der eingewechselte Yan Couto lieferte den nächsten miserablen Auftritt ab. Jetzt kehrt der Norweger zurück und schließt zumindest eine Baustelle. Doch andere bleiben zwangsläufig offen.
+++ Borussia Dortmund wird komplett zerlegt! Diese Worte zeigen das ganze Drama auf +++
Ramy Bensebaini wird wohl auch beim Rückspiel in den Playoffs der Champions League fehlen. Der Algerier fehlte mit seiner Muskelverhärtung auch beim Ersatzspielertraining am Tag nach der Bochum-Pleite, berichten die „Ruhr Nachrichten“. Ein Einsatz am Mittwoch (18.45 Uhr) ist damit ziemlich unwahrscheinlich.
Chukwuemeka wackelt
Und auch auf Carney Chukwuemeka muss der BVB gegen Sporting Lissabon womöglich verzichten. Schon sein Debüt musste wegen Knieproblemen verschoben werden. Nach dem ersten Kurzauftritt in Schwarzgelb kamen die Schmerzen wieder auf, in Bochum fehlte er erneut. Und auch das folgende Training am Sonntag konnte er nur sehr wohldosiert mitmachen. Ohne Spielpraxis und mit Problemen am Knie wird man besonders vorsichtig mit der Winterleihe umgehen. Nach dem 3:0 im Hinspiel dürfte man sich das Comeback am Mittwoch zweimal überlegen.
Mehr News:
Dabei bräuchte man einen funktionierenden „Achter“ besonders dringend. Unter vielen Baustellen ist das Kreativzentrum von Borussia Dortmund die größte. Brandt, Sabitzer und Groß sind völlig außer Form, Nmecha noch lange verletzt (hier alle Einzelheiten) und Besserung bei allen vieren nicht in Sicht. Auf Hoffnungsträger Chukwuemeka muss man wohl dennoch mindestens bis Samstag (15.30 Uhr, Union Berlin) warten.