Kategorie: Borussia Dortmund

  • Borussia Dortmund: BVB-Star vor überraschendem Abgang?

    Borussia Dortmund: BVB-Star vor überraschendem Abgang?


    Bei Borussia Dortmund stecken zurzeit viele etablierte Profis in einem Leistungsloch. Die Mannschaft von Niko Kovac kann ihr großes Potenzial einfach nicht auf den Rasen bringen. Tabellenplatz elf sowie eine Reihe von schwachen Auftritten sprechen Bände für eine bislang verkorkste Saison des BVB.

    Nun zieht ein Sommer-Neuzugang von Borussia Dortmund überraschendes Interesse auf sich. Er enttäuschte bislang im schwarz-gelben Trikot – nun könnte er schon ein Jahr nach seiner Ankunft wieder das Weite suchen!

    Borussia Dortmund: Anton vor Spanien-Wechsel?

    Der Jubel bei vielen BVB-Fans war im vergangenen Sommer groß, als Waldemar Anton für gerade einmal 20 Millionen Euro nach Dortmund wechselte. Der 28-Jährige spielte zuvor für den VfB Stuttgart eine starke Saison, etablierte sich so auch in der deutschen Nationalmannschaft. Beim BVB sollte er den abgewanderten Mats Hummels ersetzen – geklappt hat das bisher jedoch noch nicht.


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    Anton macht bislang im Dortmunder Dress eine unglückliche Figur, musste sich so zuletzt hinter Nico Schlotterbeck, Niklas Süle und Emre Can anstellen. Wie das Portal „fichajes.net“ nun berichtet, soll Atletico Madrid die Situation des Innenverteidigers genau beobachten. Demnach sollen sich die „Rojiblancos“ derzeit gute Chancen auf eine Verpflichtung des gebürtigen Usbeken ausrechnen.

    Große Konkurrenz für Atletico

    Ein Wechsel in die spanische Hauptstadt gilt jedoch keineswegs als sicher. Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, sollen mit dem FC Liverpool und Bayer Leverkusen zwei weitere Top-Klubs an den Diensten von Anton interessiert sein. Leverkusen-Boss Fernando Carro bestätigte zuletzt bei „Sky“ sogar, den 28-Jährigen bereits im vergangenen Sommer auf dem Schirm gehabt zu haben.



    Letztendlich setzte sich zu dieser Zeit der BVB durch. Gut möglich, dass Bayer Leverkusen in dieser Causa nun einen zweiten Anlauf starten könnte.



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  • Bundesliga: Foul! – Werder kriselt, Frustsieg für Dortmund auf St. Pauli

    Bundesliga: Foul! – Werder kriselt, Frustsieg für Dortmund auf St. Pauli


    Borussia Dortmund meldet vorläufige Zahlen für das erste Quartal (Q 1) 2016/2017

    Bilanz unserer drei von vier Kapitalmarktemittenten Samstagabend: zwei Siege, eine Niederlage in 1ster und 2ter Bundesliga.Die Hertha spielt erst am Sonntag.

    Schon am Freitagabend zum Auftakt des Spieltags schossen sich die Königsblauen gegen Tabellennachbarn Preußen Münster den Frust aus den Hosen. 1:0 sieht zwar mager aus, ist aber mega-effektiv und zu Null. Platz 12 ist die beste Platzierung seit längerer Zeit und bedeutet mittleres statt hinteres Tabellendrittel. Das nächste Spiel ist gegen den anderen Anleiheemittenten in der 2ten Bundesliga, die Hertha aus Berlin – in Berlin.

    In der 1sten Bundesliga kassierte Werder Bremen die vierte Liga-Niederlage in Serie. Dieses Mal im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg. Von internationalen Plätzen kann keine Rede mehr sein. Von Kampf gegen Abstieg allerdings auch nicht, denn dazu spielt das letzte Tabellenviertel einfach zu wenig konstant und holt zu wenige Punkte. Der Puffer für Werder ist groß genug. Nächstes Spiel gegen Meister Leverkusen – in Leverkusen.

    Mitte der Woche blamierte sich Werder noch im DFB-Pokal und schied gegen Pokal-Schreck Arminia Bielefeld aus.

    Zweiter Liga-Sieg in Folge für die Borussia aus Dortmund und dritter in fünf Spielen – geht doch! Abermals auswärts, auf St. Pauli. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass die Borussia auf Platz 10 in der 2ten Tabellenhälfte steht und weit entfernt von jeglichen Saisonzielen. Die KI sieht nur noch eine 10% Chance für die Borussia auf den CL-Platz. Nächstes Spiel gegen den FC Augsburg – daheim. Mit einem weiteren Sieg könnte Schwarzgelb gleich mehrere Plätze gut machen und wieder an internationalen Plätzen schnüffeln und Witterung aufnehmen.

    2te Bundesliga nach ST 24

    Falko Bozicevic

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  • Drei Dinge, die bei Borussia Dortmund gegen den FC St. Pauli auffielen: Karim Adeyemis Tor als Spiegelbild

    Drei Dinge, die bei Borussia Dortmund gegen den FC St. Pauli auffielen: Karim Adeyemis Tor als Spiegelbild


    Borussia Dortmund hat erstmals in dieser Saison zwei Bundesligaspiele hintereinander gewonnen. Eine Woche nach dem 6:0 gegen den 1. FC Union Berlin legte der BVB mit einem 2:0 beim FC St. Pauli nach. Serhou Guirassy (50.) und Karim Adeyemi (58.) erzielten die Tore.

    “Ich glaube, es ist wichtig, dass wir jetzt zum zweiten Mal hintereinander gewonnen haben und dass wir jetzt auch das Selbstbewusstsein haben”, sagte Lars Ricken, der Geschäftsführer Sport des BVB.

    Dortmund blieb trotz des Sieges zwar auf dem zehnten Tabellenplatz. Der Rückstand auf Rang vier, der zur Teilnahme an der Champions League berechtigt, beträgt allerdings nur noch sechs Punkte.  “Wir pirschen uns ein bisschen heran”, so Ricken.

    Drei Dinge fielen bei dem Auswärtssieg von Dortmund auf.

    1 . Adeyemi-Treffer ein Spiegelbild

    Ein Tor geschossen, einen Treffer eingeleitet: Adeyemi war der Gewinner des Spiels. Bereits in der ersten Halbzeit, die aus Sicht des BVB insgesamt eher schwach war, stach der Offensivspieler positiv hervor. Direkt vor dem Halbzeitpfiff verfehlte er nur knapp das Tor.

    Beim Führungstreffer in der 50. Minute war es erneut Adeyemi, der die Kugel auf das Tor brachte. Der von Guirassy verlängerte Ball wurde von David Nemeth noch einmal abgefälscht, sodass Guirassy per Abstauber zum 1:0 traf. Nur acht Minuten später legte Adeyemi mit dem 2:0 nach, indem er einen Konter sehenswert im Alleingang vollendete.

    Stark: Nach dem Befreiungsschlag von Beier schüttelte er Philipp Treu ab, ließ dann auch noch Eric Smith aussteigen und kam frei vor dem Tor zum Abschluss.

    “Er wurde ja noch festgehalten”, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl über den Alleingang und stellt eine positive Entwicklung fest: “Früher wäre er vielleicht noch hingefallen. Aber heute bleibt er stehen und marschiert weiter. Das ist ein bisschen ein Spiegelbild, dass er nicht hinfällt und liegen bleibt, sondern sich wehrt.”

    Der Treffer dürfte dem 23-Jährigen guttun. Nach dem 1. Oktober 2024, als er in der Champions League gegen Celtic Glasgow dreifach traf, hatte er in 13 Pflichtspiel-Einsätzen lediglich noch ein Tor erzielt – und zwar im Champions-League-Playoff-Hinspiel am 11. Februar gegen Sporting Lissabon. Zwischenzeitlich fehlte er im Oktober und November verletzungsbedingt.

    Hängt der Aufwärtstrend vielleicht mit einem guten Ratschlag von Trainer Niko Kovac zusammen? “Er sagte mir, nutze deine Stärken, deine Schnelligkeit und das Eins-gegen-Eins und mache Tor”, sagte Adeyemi über den Tipp des Trainers. “Das, was er von mir will, versuche ich jedes Spiel zu bringen.”

    Dies scheint offenbar zu fruchten – zur Freude der Vereinsführung. “Karim muss diesen Weg weitergehen”, sagte ein zufriedener Kehl.

    2. Kovac hat seine Stammelf gefunden

    Kovac nahm gegenüber dem Kantersieg gegen Union lediglich eine Veränderung an der Startelf vor. Und das vermutlich auch nur, weil Julian Ryerson krankheitsbedingt ausfiel, sodass Rechtsverteidiger Yan Couto von Beginn an ran durfte.

    “Man kann sagen, dass Nico seinen Stamm gefunden hat. Es spielen größtenteils die gleichen Spieler”, stellte Ricken fest.

    Die personelle Kontinuität tut dem BVB offenbar gut. Zum dritten Mal hintereinander beziehungsweise zum vierten Mal innerhalb der letzten fünf Pflichtspiele blieben sie ohne Gegentreffer. “Für mich ist es eine Mannschaftsleistung, wenn wir zu Null spielen”, sagte Torwart Gregor Kobel.

    “Jeder einzelne Spieler gehört dazu. Das fängt bei mir hinten an, geht über die Viererkette, den Coach an der Seitenlinie und auch die Sechser.” Kobel sieht ein Erfolgsschlüssel darin, dass wir “als Mannschaft gut verteidigen. Vorne machen wir dann meistens ein Tor.”

    Kehl führt die defensive Stabilität auch auf Kovac zurück. “Das war ja der Wunsch, dass wir über den Trainerwechsel, über ein bisschen Einfachheit und durch klare Ansprachen von Nico und seinem Trainerteam, wieder Stabilität kriegen”, sagte er.

    Innenverteidiger Nico Schlotterbeck sieht noch einen weiteren Grund dafür, dass der BVB stabiler ist als unter Ex-Trainer Nuri Sahin: “In der Hinrunde gab es viele Wechsel in der Verteidigung, weil viele Spieler verletzt waren und nicht so richtig in den Rhythmus gekommen sind. Aber natürlich stehen wir jetzt auch kompakter und geschlossener, sodass wir nicht so viel zulassen.”

    3. BVB zeigt nach der Halbzeit ein anderes Gesicht

    Borussia Dortmund tat sich in der ersten Halbzeit schwer. Alleine das Eckenverhältnis in den ersten 45 Minuten von 5:1 zugunsten St. Paulis bewies, dass die Hamburger vielfach gefährlicher waren.

    Die beiden Offensivspieler Maximilian Beier und Serhou Guirassy fanden zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Letzterer bekam in den ersten 45 Minuten keinen einzigen Torschuss zustande. 

    Defensiv war der BVB vor allem über die Außenseiten anfällig, sodass St. Pauli mit Flanken zu gefährlichen Abschlüssen kam. In der 7. Minute hatte Elias Saad vom FC St. Pauli die beste Chance der ersten Halbzeit, als er nach einer hohen Hereingabe von Noah Weißhaupt aus kurzer Distanz zum Kopfball kam, den Ball allerdings über das Tor setzte.

    “Ich glaube, die erste Halbzeit war ein bisschen träge”, sagte Schlotterbeck. “Aber wichtig war, dann mit einem 0:0 in die Halbzeit zu gehen. Das war bei den Spielen in Kiel und Bochum anders. Dann wurde es schwer.”

    Nach der Halbzeit allerdings zeigte Dortmund ein anderes Gesicht und dominierte das Spiel. Der Führungstreffer der 50. Minute resultierte aus längeren Ballbesitzphasen. Offenbar fand Kovac in der Pause die richtigen Worte.

    “Wir mussten das Balltempo erhöhen”, sagte Schlotterbeck. “Wir haben (in der 1. Halbzeit) immer nur eine Linie überspielt, nicht zwei. Das haben wir in der 2. Halbzeit besser hinbekommen. Und natürlich wurden die Räume auch größer, weil St. Pauli etwas müde wurde.”

    Dies wusste der BVB zu nutzen.

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    Bayern-Coach Kompany: “VfB erste halbe Stunde klar besser”

    Video credit: Perform



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  • Borussia Dortmund: Kovac-Effekt? Star blüht nach Sahin-Aus auf!

    Borussia Dortmund: Kovac-Effekt? Star blüht nach Sahin-Aus auf!


    Seit Anfang Februar ist Niko Kovac als Übungsleiter von Borussia Dortmund tätig. Die Bilanz des 53-Jährigen liest sich eher durchwachsen: Zwei Siege, zwei Niederlagen und ein Remis stehen bislang für den BVB unter Kovac zu Buche.

    Gegen Union Berlin konnte Schwarz-Gelb zuletzt jedoch zeigen, zu was die Mannschaft in der Lage ist. Vor allem ein zuletzt eher formschwacher Spieler von Borussia Dortmund ragte beim Kantersieg heraus. Er machte deutlich: Diesen Fehler von Ex-BVB-Trainer Sahin hat Niko Kovac jetzt ausgebügelt!

    Borussia Dortmund: Groß findet zu seiner Form

    Seit seiner Ankunft im vergangenen Sommer konnte Pascal Groß in Dortmund bis zuletzt noch nicht nachhaltig überzeugen. Der 33-Jährige hatte es allerdings auch nicht immer leicht, kam er unter Nuri Sahin häufig auf der für ihn ungewohnten Rechtsverteidigerposition zum Einsatz. Nicht die Kernkompetenz des gebürtigen Mannheimers. Das hat offenbar auch Niko Kovac erkannt.


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    Denn der hielt wenig von dem Rechtsverteidiger-Experiment seines Vorgängers und setzt Groß seither nur noch im zentralen Mittelfeld ein – und das mit Erfolg. Vor allem beim 6:0-Sieg gegen Union blühte der deutsche Nationalspieler regelrecht auf und legte gleich vier Tore selbst auf. Ein starker Auftritt von Groß, mit dem er aus der Anfangself des BVB nicht mehr wegzudenken ist.

    Groß-Diskussionen vorbei?

    Dazu kommt: Von den jüngsten Diskussionen um Groß‘ Geschwindigkeitsdefizite, die vor allem bei seinen Einsätzen hinten rechts zum Vorschein kamen, ist derzeit keine Spur mehr übrig. Derzeit scheint es so, als wäre seine Versetzung in den Offensivbereich wie ein Neuanfang für Pascal Groß beim BVB.



    Das sieht offenbar auch sein Trainer so: „Das ist schon der Pascal, den ich kenne. Den wir alle uns wünschen. Er hat sich heute selbst belohnt mit seiner Leistung. Wenn er so weitermacht, wird er uns allen noch ganz viel Freude bereiten“, so Kovac zu „Sport 1“.



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  • Borussia Dortmund U23 – Rot-Weiss Essen


    Joker Kaito Mizuta schießt RWE zum Sieg beim BVB II

    Koschinat-Team landet mit 1:0 bei Borussia Dortmund II dritten Auswärtserfolg in Serie.

    Rot-Weiss Essen verschafft sich im Kampf um den Klassenverbleib in der 3. Liga weiter Luft. Das Team von Trainer Uwe Koschinat kam am 26. Spieltag zu einem 1:0 (0:0)-Auswärtssieg im Revierduell bei der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund und setzte damit die Erfolgsserie fort. Aus den letzten sechs Partien holten die Rot-Weissen 16 von 18 möglichen Punkten. Zum Vergleich: Während der gesamten Hinserie waren es lediglich 17 Zähler.

    Die Aufstellungen:
    Rot-Weiss Essen: Golz – Rios Alonso, Schultz, Kraulich – Eitschberger, Moustier, Gjasula, Brumme –Arslan, Safi – Martinovic
    Borussia Dortmund II: Ostrzinski – Hüning, Lührs, Lelle, Kabar – Foti, Eberwein, Wätjen – Campbell, Paulina, Elongo-Yombo

    Vor 6.909 Zuschauern im Stadion Rote Erde, darunter mindestens 3.850 RWE-Fans (eher mehr), markierte der eingewechselte Kaito Mizuta (86.) mit einem sehenswerten Schlenzer von der Strafraumgrenze den einzigen Treffer der Partie. Er krönte damit seinen starken Auftritt, der damit begonnen hatte, dass er von Dortmunds Almugera Kabar nur durch ein Foul zu bremsen war. Die Folge war die Gelb-Rote Karte für den U 17-Weltmeister wegen wiederholten Foulspiels (67.). In Überzahl spielte RWE fast nur noch auf ein Tor und erzwang schließlich den dritten Dreier in Folge in der Fremde.

    „Es war über weite Strecken ein sehr schwieriges Spiel gegen einen starken Gegner“, analysierte Uwe Koschinat im Interview bei MagentaSport. „Der Knackpunkt war die Gelb-Rote Karte. Danach waren wir gierig darauf, den Dreier mitzunehmen. Unsere Fans waren wieder einmal überragend, haben die Partie zu einem Heimspiel gemacht.“

    Anfangsformation zum vierten Mal unverändert

    Im Vergleich zum 2:0-Heimsieg gegen den Aufstiegsaspiranten FC Ingolstadt 04 verzichtete RWE-Trainer Uwe Koschinat erneut auf Veränderungen und setzte bereits zum vierten Mal nacheinander auf dieselbe Anfangsformation.

    Vor Torhüter Jakob Golz verteidigte damit in der Abwehr wieder eine Dreierkette mit – von rechts nach links – José-Enrique Rios Alonso, Michael Schultz und Tobias Kraulich. Auf den Außenbahnen kamen Julian Eitschberger (rechts) und Lucas Brumme (links) zum Zug. Im zentralen Mittelfeld übernahm Klaus Gjasula den defensiven Part neben dem etwas offensiveren Tom Moustier. Ahmet Arslan und Ramien Safi unterstützten Mittelstürmer Dominik Martinovic.

    Verletzungsbedingt fehlte neben Ekin Celebi (Muskelsehnenverletzung), Nils Kaiser (Knie-Operation), Manuel Wintzheimer (Aufbautraining nach Anriss des Syndesmosebandes) und Torben Müsel (Aufbautraining nach Rückenbeschwerden) auch Youngster Gianluca Swajkowski, der im Training einen Außenbandriss im Sprunggelenk erlitten hatte. Mittelfeld-Routinier Thomas Eisfeld ist zwar wieder im Training und kam auch im Testspiel gegen Uwe Koschinats Ex-Klub TuS Koblenz (3:1) über 45 Minuten zum Einsatz. Für einen Platz im Aufgebot reichte es aber noch nicht.

    Leichtes RWE-Chancenplus in der ersten Halbzeit

    Nach einem guten Start der Rot-Weissen setzte auf der Gegenseite der auffällige Cole Campbell die ersten Offensivaktionen. Einen Schuss auf das kurze Eck wahrte Jakob Golz zur Ecke ab. Nur wenig später zielte der Dortmunder Jungprofi von der Strafraumgrenze zu hoch. Auch einige Hereingaben von Antonio Foti sorgten in dieser Phase für Gefahr. Die bis dahin beste RWE-Chance hatte Mittelfeldspieler Tom Moustier, der sich aus fast 30 Metern ein Herz fasste. Sein wuchtiger Schuss strich nur knapp über die Latte.

    Nachdem BVB-Mittelstürmer Jordi Paulina nach Zuspiel von Cole Campbell das lange Eck des Essener Tores mit einem Drehschuss nur knapp verfehlt hatte, übernahmen die Gäste von der Hafenstraße mehr und mehr das Kommando und erarbeiteten sich auch ein Chancenplus. Julian Eitschberger zwang Dortmunds Schlussmann Silas Ostrzinski mit einem Distanzschuss zu einer Glanzparade, Kapitän Michael Schultz flog bei einem Kopfballversuch nur um Zentimeter an einer Freistoßflanke von Lucas Brumme vorbei.

    Gefährlich blieb aber auch der BVB. So konnte Michael Schultz eine Hereingabe von Cole Campbell gerade noch vor der Linie klären. Einen Kopfball von Rodney Elongo-Yombo parierte Jakob Golz mühelos. Auf der anderen Seite hatte Dominik Martinovic nach einem weiten Einwurf von Tom Moustier und den Kopfballverlängerungen von Klaus Gjasula und José-Enrique Rios Alonso das mögliche 1:0 für RWE auf dem Fuß, bekam aber bei einem Rückzieher nicht genügend Druck auf den Ball, um Silas Ostrzinski ernsthaft vor Probleme zu stellen. So ging es mit einem torlosen Remis in die Kabinen.

    Golz zweimal gegen Campbell auf dem Posten

    Nachdem die Dortmunder kurz vor der Pause den verletzten Rechtsverteidiger und Ex-Essener Ben Vincent Hüning durch Danylo Krevsun ersetzen mussten, ging es zu Beginn der zweiten Halbzeit zunächst unverändert weiter. Glück hatten die Hausherren, als eine Kopfball-Bogenlampe von David Lelle auf dem Tornetz und nicht im eigenen Kasten landete. Wenig später strich ein Abschluss von Dominik Martinovic nach einem Solo nur knapp am Dortmunder Kasten vorbei. Aber auch BVB-Aktivposten Cole Campbell blieb am Drücker, setzte sich gegen Lucas Brumme und Tobias Kraulich durch, scheiterte aber mit einem Flachschuss ebenso an Jakob Golz wie noch einmal einige Minuten später.

    Nach etwas mehr als einer Stunde nahm Uwe Koschinat die ersten beiden Wechsel vor. Matti Wagner löste auf der linken Abwehrseite Lucas Brumme ab, um die Kreise von Cole Campbell besser zu stören. In der Offensive kam Kaito Mizuta für Ramien Safi, der zwar wie immer äußerst engagiert war, im Abschluss jedoch recht glücklos blieb.

    Matchwinner Mizuta ist kaum zu bremsen

    Gleich die erste Aktion von Kaito Mizuta brachte RWE in Überzahl. Der Japaner erkämpfte gegen Almugera Kabar den Ball und eilte davon, so dass sich der U 17-Weltmeister nur durch ein Foul zu helfen wusste. Da er bereits während der ersten Halbzeit wegen Foulspiels die Gelbe Karte gesehen hatte, war die Partie für ihn anschließend beendet (67.).

    Überhaupt war Kaito Mizuta kaum zu bremsen. Schon in den ersten fünf Minuten nach Kabars „Ampelkarte“, kam der Offensivspieler dreimal gefährlich zum Abschluss, verpasste das Tor jeweils hauchdünn. Außerdem prüften Klaus Gjasula und Ahmet Arslan BVB-Schlussmann Silas Ostrzinski.

    In der 86. Minute dann die Essener Erlösung: Nach einem Zuspiel von Klaus Gjasula setzte Kaito Mizuta zu einem Schlenzer an. Der Ball prallte an die Unterkanter der Latte und von dort zum umjubelten 1:0-Siegtreffer ins Netz. In den Schlussminuten kamen bei RWE auch noch Eric Voufack (für Julian Eitschberger), Moussa Doumbouya (für Dominik Martinovic) und schließlich Jimmy Kaparos (für Tom Moustier) ins Spiel und halfen mit, den Vorsprung souverän über die Zeit zu bringen.

    Waldhof-Heimspiel leitet Englische Woche ein

    Nach dem Revierderby in Dortmund geht es für RWE mit einem Heimspiel gegen einen weiteren direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib weiter. Am Sonntag, 9. März, ist zur ungewohnten Anstoßzeit um 19.30 Uhr der SV Waldhof Mannheim im Stadion an der Hafenstraße zu Gast. Mit diesem Traditionsduell wird der 27. Spieltag der 3. Liga abgeschlossen.

    Es ist gleichzeitig der Auftakt zu einer Englischen Woche. Innerhalb der folgenden sechs Tage müssen die Rot-Weissen dann beim FC Viktoria Köln (Mittwoch, 12. März, 19 Uhr) sowie gegen den Aufstiegsaspiranten Dynamo Dresden (Samstag, 15. März, 14 Uhr) antreten. Danach geht es in die Länderspielpause, in der RWE am Samstag, 22. März, ab 14 Uhr zum Halbfinale im Niederrheinpokal beim benachbarten West-Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen gastiert.



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  • Dank Auswärtssieg auf St. Pauli: Kovac schafft mit dem BVB, woran Sahin scheiterte

    Dank Auswärtssieg auf St. Pauli: Kovac schafft mit dem BVB, woran Sahin scheiterte



    Dank Auswärtssieg auf St. Pauli

    Kovac schafft mit dem BVB, woran Sahin scheiterte

    In der ersten Halbzeit tut sich Borussia Dortmund ziemlich schwer, nach dem Seitenwechsel läuft es für den strauchelnden Bundesliga-Giganten besser. Ein Doppelschlag sorgt dann dafür, dass dem BVB etwas glückt, woran sich die Niko-Kovac-Vorgänger Nuri Sahin und Mike Tullberg vergeblich probiert haben.

    Borussia Dortmund mischt im Kampf um die Europapokal-Plätze in der Fußball-Bundesliga wieder kräftig mit. Eine Woche nach dem fulminanten 6:0 gegen den 1. FC Union Berlin kam der BVB zu einem 2:0 (0:0) beim FC St. Pauli. Kaum zu glauben, aber wahr: BVB-Trainer Niko Kovac schaffte damit, was seinen Vorgängern Nuri Sahin und Mike Tullberg (in allerdings auch nur zwei Spielen) nicht gelang – zwei Liga-Siege hintereinander. Durch den nächsten Dreier bleiben die Schwarz-Gelben auf Platz zehn in der Tabelle. Zugleich war es die gelungene Generalprobe für das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am Dienstag (21 Uhr/Amazon Prime und im Liveticker bei ntv.de) gegen den OSC Lille.

    Nach einer schwachen ersten Halbzeit steigerten sich die Gäste. Serhou Guirassy (51.) mit seinem 14. Saisontor und Karim Adeyemi (58.) trafen zum am Ende doch noch verdienten Erfolg. Für die Hamburger wird die Situation am Tabellenende nach der vierten Niederlage nacheinander bedenklich. Zudem blieb die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin zum vierten Mal ohne eigenes Tor.

    Der Aufsteiger begann stark. Vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion nahm das Spiel der Hamburger nach fünf Minuten Fahrt auf. Vor allem Noah Weißhaupt und Philipp Treu sorgten vorwiegend über die rechte Seite für Schwung. Und die Dortmunder? Von ihrem Rausch beim Kantersieg gegen Union Berlin war nichts mehr zu sehen. Gegen die von Hauke Wahl organisierte Kiez-Deckung brachten Guirassy und Kollegen lange nichts zustande. Der Vierfach-Torschütze gegen Union war nahezu abgemeldet.

    Karim Adeyemi hängt sie alle ab

    Auch von Dortmunds Top-Vorbereiter Pascal Groß gab es kaum Impulse. Erst mit der letzten Aktion vor der Pause kam der BVB durch Adeyemi zu ihrer ersten Chance. Doch der Ball rollte knapp am rechten Pfosten vorbei. Zuvor waren Torraumszenen beinahe nur von den Gastgebern zu sehen. Obwohl der BVB mehr Ballbesitz bis zur Pause hatte (58:42 Prozent), tauchten die Hamburger häufiger aussichtsreich im gegnerischen Strafraum auf.

    Doch wie schon seit Wochen nutzten sie die Gelegenheiten nicht. Elias Saad (7.) per Kopf, Jackson Irvine (14.) mit einem Schuss über die Latte und Wahl (34.) aus kurzer Entfernung brachten den Ball erst gar nicht aufs Tor und machten die Abschlussschwäche des FC St. Pauli deutlich.

    Nach dem Seitenwechsel sollte sich das schnell für die Hamburger rächen. Die Dortmunder agierten zielstrebiger, ließen St. Pauli kaum noch ins Spiel kommen. Guirassy (51.) staubte mit seiner bis dahin ersten nennenswerten Szene zur Führung ab. Nur sieben Minuten später krönte Adeyemi mit einem Klasse-Solo einen Konter und seine überzeugende Leistung.

    Die Kiezkicker brauchten Zeit, um den Doppelschlag zu verarbeiten. Sie bemühten sich, weiter nach vorn zu spielen. Klare Möglichkeiten ergaben sich nicht mehr. Der BVB agierte immer souveräner und ließ nichts mehr zu.



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  • FC St. Pauli – Borussia Dortmund | 24. Spieltag | Spielbericht | Highlights

    FC St. Pauli – Borussia Dortmund | 24. Spieltag | Spielbericht | Highlights


    Borussia Dortmund hat den FC St. Pauli auswärts mit 2:0 (0:0) besiegt. Serhou Guirassy (51.) und Karim Adeyemi (58.) erzielten die Tore für den BVB in der zweiten Halbzeit. Nach starker erster Hälfte der Kiezkicker sorgte ein Taktik-Kniff in der Pause für den Erfolg der Schwarzgelben.

    Der FC St. Pauli empfing am 24. Spieltag Borussia Dortmund am Millerntor. Die Kiezkicker, die zuletzt drei Ligaspiele in Folge verloren hatten, hofften auf eine Trendwende. Beide Teams gingen mit nahezu unveränderter Startelf ins Spiel, wobei Dortmunds Trainer Niko Kovač lediglich den erkrankten Julian Ryerson durch Yan Couto ersetzen musste, Alexander Blessin wechselte gar nicht.

    Weißhaupt macht Dampf

    Im ersten Durchgang waren die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft. St. Pauli, angetrieben vom quirligen Noah Weißhaupt, erarbeitete sich einige vielversprechende Chancen. In der 7. Minute etwa verfehlte Elias Saad nach einer Flanke von Weißhaupt nur knapp das Tor, sechs Minuten später musste Nico Schlotterbeck gegen ihn zum Gelb-Foul greifen.

    Dortmund hatte Mühe, ins Spiel zu finden, wurde aber in der 24. Minute durch einen Kopfball von Karim Adeyemi gefährlich, den Nikola Vasilj parieren konnte. Die beste Chance der ersten Hälfte hatte Hauke Wahl (35.) für St. Pauli, der nach einem Freistoß knapp am Tor vorbeischoss.

    Yan Couto treibt den BVB im zweiten Durchgang zum Erfolg – IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO

    Nach der Pause änderte sich das Bild grundlegend. Dortmund kam mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine, wobei besonders Couto auf der rechten Seite für Gefahr sorgte, da er im neuen 4-1-Aufbau befreit aufspielen durfte. In der 51. Minute war es dann soweit: Nach Vorarbeit von Adeyemi vollendete Serhou Guirassy aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung für den BVB – auch hier leitete Couto den Angriff ein. Nur sieben Minuten später erhöhte Adeyemi selbst auf 2:0. Der pfeilschnelle Angreifer spielte einen Konter perfekt aus, sprintete von der Mittellinie los, ließ Eric Smith aussteigen und vollendete eiskalt gegen Nikola Vasilj (58.).

    Schlussoffensive der Kiezkicker ohne Erfolg

    Karim Adeyemi bejubelt sein Konter-Solo zum 2:0 – IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO

    Karim Adeyemi leitete die BVB-Führung ein und erzielte das 2:0 selbst, hat damit seine Torausbeute des Vorjahres nach 24 Spieltagen erreicht (drei Saisontore). Am Millerntor gab der schnelle 23-Jährige zudem klar die meisten Torschüsse aller Spieler ab (sechs).

    Bundesliga Match Facts
    xGoals: St. Pauli 0,62 – Dortmund 1,82
    Schnellster Spieler: Karim Adeyemi (BVB), 34,24 km/h
    Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 2:0 von Karim Adeyemi (BVB), 31 Prozent
    Most Pressed Player: Giovanni Reyna (BVB), 17 Mal unter Gegnerdruck
    Beste Pass Effizienz: Hauke Wahl (STP), +3,39

    Fantasy Heroes: Serhou Guirassy (Borussia Dortmund, 245 Punkte), Karim Adeyemi (Borussia Dortmund, 211 Punkte), Emre Can (Borussia Dortmund, 187 Punkte)



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  • Schlotterbeck: „… das zahlt sich gerade aus“

    Schlotterbeck: „… das zahlt sich gerade aus“


    Nico Schlotterbeck über Stabilität in der Defensive und über Effizienz in der Offensive:In der ersten Halbzeit war St. Pauli gut im Spiel, hatte ein paar Halbchancen und viele Standards. Wichtig war, mit einem 0:0 in die Halbzeit zu gehen. Uns war klar, dass es ähnlich wird wie in Lissabon, dass nach einem 1:0 das Spiel ein bisschen mehr aufgehen würde. Danach haben wir ein kontrolliertes Spiel gemacht und es dann auch verdient gewonnen.

    … über das vierte gegentorlose Spiel in den zurückliegenden fünf Begegnungen in der Bundesliga und in der Champions League:Wir hatten in der Hinrunde viele Wechsel in der Verteidigung, weil viele Spieler verletzt waren, wir nicht so richtig in den Rhythmus gekommen sind. Wir stehen jetzt kompakter, wir stehen jetzt geschlossener, lassen nicht so viel zu.

    … über Kontinuität in der Startelf:Das Grundgerüst wird gerade ein bisschen besser. Wir haben nicht so viele Verletzungen wie in der Hinrunde, und wenn man nicht so viel tauschen muss und die Mannschaft sich einspielt, dann kommt auch von der Bank was Besseres, weil sie in ein Glied kommt, das funktioniert. Der Trainer hat vielen Spielern immer das gleiche Vertrauen gegeben, das zahlt sich gerade aus. Ich hoffe, dass wir so weitermachen.

    … über Niko Kovac‘ Halbzeit-Ansprache:Er hat ähnliches gesagt wie in Lissabon oder in den letzten Spielen: Wir müssten das Balltempo erhöhen. Wir waren sehr langsam im Passspiel, haben immer nur eine Linie überspielt, nicht zwei. Das haben wir in der zweiten Halbzeit besser hinbekommen. Die Räume wurden auch größer, Pauli wurde dann auch müde. Wie gesagt: Wichtig war, die Null zu halten, und danach geht so ein Spiel auch auf.

    … über den schweren Start ins Spiel: Es ist ein Auswärtsspiel. St. Pauli spielt viel Mann gegen Mann über den Platz, kommt selbst über lange Bälle. Wir haben solide verteidigt, haben keine Riesenchancen zugelassen.

    … über seine frühe Gelbe Karte:Ich hatte schon zwei Platzverweise in diesem Jahr, deswegen musste ich da aufpassen, konnte nicht mehr so gut in die Zweikämpfe gehen. Be Kopfballduellen muss man aufpassen mit dem Ellenbogen. Ich denke, ich habe das ganz gut hinbekommen.

    … über das anstehende Champions-League-Spiel gegen Lille:Achtelfinale, Champions League, bei uns im Tempel: Da habe ich schon den Anspruch, das Spiel zu gewinnen, ein gutes Spiel zu machen. Die Fans werden auf jeden Fall da sein, und wir erwarten das auch von uns. (br)



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  • Borussia Dortmund besiegt den FC St. Pauli mit 2:0

    Borussia Dortmund besiegt den FC St. Pauli mit 2:0


    Borussia Dortmund mischt im Kampf um die Europapokal-Plätze in der Fußball-Bundesliga wieder kräftig mit. Eine Woche nach dem fulminanten 6:0 gegen den 1. FC Union Berlin kam der BVB zu einem 2:0 (0:0) beim FC St. Pauli. Erstmals in dieser Bundesliga-Saison schafften die Dortmunder damit zwei Siege nacheinander.

    Zugleich war es für die Mannschaft von Trainer Niko Kovac die gelungene Generalprobe für das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr/Amazon Prime) gegen den OSC Lille.

    Nach einer schwachen ersten Halbzeit steigerten sich die Gäste. Serhou Guirassy (51.) mit seinem 14. Saisontor und Karim Adeyemi (58.) trafen zum am Ende doch noch verdienten Erfolg. Für die Hamburger wird die Situation am Tabellenende nach der vierten Niederlage nacheinander bedenklich. Zudem blieb die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin zum vierten Mal ohne eigenes Tor.

    Starker Beginn des Aufsteigers

    Der Aufsteiger begann stark. Vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion nahm das Spiel der Hamburger nach fünf Minuten Fahrt auf. Vor allem Noah Weißhaupt und Philipp Treu sorgten vorwiegend über die rechte Seite für Schwung.

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    Und die Dortmunder? Von ihrem Rausch beim Kantersieg gegen Union Berlin war nichts mehr zu sehen. Gegen die von Hauke Wahl organisierte Kiez-Deckung brachten Guirassy und Kollegen lange nichts zustande. Der Vierfach-Torschütze gegen Union war nahezu abgemeldet. Auch von Dortmunds Top-Vorbereiter Pascal Groß gab es kaum Impulse. Erst mit der letzten Aktion vor der Pause kam der BVB durch Adeyemi zu ihrer ersten Chance. Doch der Ball rollte knapp am rechten Pfosten vorbei.

    Zuvor waren Torraumszenen beinahe nur von den Gastgebern zu sehen. Obwohl der BVB mehr Ballbesitz bis zur Pause hatte (58:42 Prozent), tauchten die Hamburger häufiger aussichtsreich im gegnerischen Strafraum auf.

    Doch wie schon seit Wochen nutzten sie die Gelegenheiten nicht. Elias Saad (7.) per Kopf, Jackson Irvine (14.) mit einem Schuss über die Latte und Wahl (34.) aus kurzer Entfernung brachten den Ball erst gar nicht aufs Tor und machten die Abschlussschwäche des FC St. Pauli deutlich.

    Dortmunder Leistungssteigerung nach der Pause

    Nach dem Seitenwechsel sollte sich das schnell für die Hamburger rächen. Die Dortmunder agierten zielstrebiger, ließen St. Pauli kaum noch ins Spiel kommen. Guirassy (51.) staubte mit seiner bis dahin ersten nennenswerten Szene zur Führung ab. Nur sieben Minuten später krönte Adeyemi mit einem Klasse-Solo einen Konter und seine überzeugende Leistung.

    Die Kiezkicker brauchten Zeit, um den Doppelschlag zu verarbeiten. Sie bemühten sich, weiter nach vorn zu spielen. Klare Möglichkeiten ergaben sich nicht mehr. Der BVB agierte immer souveräner und ließ nichts mehr zu. (dpa)



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  • FC St. Pauli – BVB: Bundesliga im TV, Livestream und im Liveticker

    FC St. Pauli – BVB: Bundesliga im TV, Livestream und im Liveticker


    Am 24. Spieltag der Bundesliga-Saison 2024/25 empfängt St. Pauli heute Borussia Dortmund. So verfolgt ihr das Topspiel im TV, Livestream und Liveticker.

    +++ Update: 1.3. 17:35 Uhr: Dortmund dreht nach der Pause auf und siegt +++

    Borussia Dortmund gewinnt mit 2:0 gegen den FC St. Pauli und holt damit erstmals in dieser Spielzeit zwei Auswärtssiege in Folge! In der ersten Halbzeit setzte der Aufsteiger mutige Nadelstiche, belohnte sich jedoch nicht mit einem Treffer. Stattdessen steigerte sich der BVB nach dem Seitenwechsel und schaffte die schnelle Führung durch Guirassy (50.). Adeyemi besorgte weniger später per Konter das vorentscheidende 2:0 (58.).

    Die Dortmunder ließen die Kiezkicker in der Folge schalten und walten, doch die Hamburger blieben offensiv blass und stattdessen hatte der BVB per Konter noch weitere Chancen. Am Ende bleibt es beim 2:0 und Borussia Dortmund macht im Kampf um das internationale Geschäft Punkte gut.

    +++ Update: 1.3. 16:30 Uhr: St. Pauli vs. BVB zur Halbzeit torlos +++

    Torlos verabschieden sich St. Pauli und der BVB in die Halbzeit! Die Gastgeber ließen sich vom hohen Pressing der Dortmunder zu Beginn nicht verunsichern, mehrmals setzte sich Weißhaupt auf der rechten Seite durch und versetzte die BVB-Abwehr in Alarmbereitschaft.

    Dortmund brauchte ein wenig, um die Spielkontrolle zu übernehmen, wusste mit dem zunehmend wachsenden Ballbesitz jedoch wenig anzufangen. Immer wieder wurde die Kugel planlos auf Guirassy geschlagen, der damit nichts anzufangen wusste. Die beste Hamburger Chancen vereitelte Bensebaïni durch eine Grätsche in höchster Not gegen Weißhaupt (25.). Anhänger der Borussia mussten sich bis in die Nachspielzeit gedulden, sahen dort die beste Chance durch Adeyemi, der das lange Eck nur knapp verpasst (45.+1).

    +++ Update: 1.3. 14:35 Uhr: Die Aufstellungen sind da! +++

    Mittelfeldstar Julian Brandt kehrt nach seiner Muskelverhärtung noch nicht wieder zurück in die Startelf von Borussia Dortmund.

    BVB-Trainer Niko Kovac setzt den Offensivspieler beim Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC St. Pauli zunächst auf die Bank, für Brandt beginnt erneut Giovanni Reyna. Rechtsverteidiger Julian Ryerson (grippaler Effekt) wird durch den Brasilianer Yan Couto ersetzt.

    Brandt hatte zuletzt beim 6:0 gegen Union Berlin gefehlt. Kovac hatte bereits angekündigt, bei Brandt auch wegen des bevorstehenden Achtelfinal-Hinspiels in der Champions League gegen den OSC Lille am Dienstag “Vorsicht walten lassen” zu wollen: “So eine Muskelgeschichte ist nicht immer ganz ungefährlich. Da werden wir die richtigen Entscheidungen treffen müssen.”

    Kobel – Couto, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Reyna, Beier – Guirassy

    St. Pauli vs. Borussia Dortmund heute live im TV, Livestream und Liveticker

    Borussia Dortmund hat sich vergangene Woche beim 6:0-Kantersieg gegen Union Berlin den Frust von der Seele geschossen. Serhou Guirassy traf gleich vier Mal ins Netz der Köpenicker.

    Nun wartete auf den BVB um Neu-Coach Niko Kovac der nächste Gegner aus dem unteren Tabellendrittel der Bundesliga.

    Der FC St. Pauli erwartet die Dortmunder. Das Team von Trainer Alexander Blessin steht nach drei Niederlagen in Serie unter Druck.

    Schließlich schrumpft der Abstand der Hamburger zu den Abstiegsrängen, wenngleich es vor dem Spieltag noch sechs Punkte auf den Relegationsplatz sind.

    St. Pauli gegen Dortmund heute live: Läuft die Bundesliga im Free-TV?

    Nein, die Partie zwischen Dortmund und Union Berlin läuft nicht im Free-TV.

    St. Pauli vs. BVB live: Wer zeigt das Bundesliga-Spiel heute im Pay-TV?

    Das Spiel ist am Samstag um 15:30 Uhr auf Sky zu sehen. Um die Sender zu empfangen, muss zuvor ein Pay-TV-Vertrag mit dem Anbieter abgeschlossen werden.

    Bundesliga heute live: Wo kann ich St. Pauli vs. Dortmund im Livestream sehen?

    Wenn ihr ein Pay-TV-Abo bei Sky habt, könnt ihr den Stream via Sky Go abspielen. Alternativ gibt’s auch einen Livestream bei WOW TV. Um Zugang zu erhalten, müsst ihr zuvor ein kostenpflichtiges Abo abschließen.

    St. Pauli – Borussia Dortmund heute live: Wo gibt’s einen Liveticker zur Bundesliga?

    Entweder auf ran.de oder in der ran-App (zum Download im Apple- und Android-Store).



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