Sonntagmittag, Giesing. Der TSV 1860 will den Heimfluch brechen und endlich wieder im Grünwalder Stadion mit einem Sieg vom Platz gehen. Auch wenn die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner reichlich Selbstvertrauen bei Hannover 96 II gesammelt hat, wird das gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund nicht einfach.
Verfolgen Sie die Partie am Sonntag, 9. März, um 13.30 Uhr im AZ-Liveticker.
Die Amazon-Entscheidung um BVB-Berater Matthias Sammer ist gefallen. So plant der Streamingdienst für das Champions-League-Spiel gegen Lille – und so für die Zukunft.
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BVB-Berater fehlte schon gegen Lissabon
BVB-Berater Matthias Sammer soll wieder eingesetzt werden
Julian Ryerson hat seinen grippalen Infekt auskuriert und könnte Borussia Dortmund schon im Champions-League-Spiel gegen Lille (Dienstag, 21:00 Uhr) zur Verfügung stehen. Laut Angaben der Ruhr Nachrichten war der Norweger im obligatorischen Abschlusstraining an Bord.
Im zurückliegenden Bundesliga-Spiel gegen den FC St. Pauli (2:0) wurde Stammspieler Ryerson durch Yan Couto ersetzt, der eine gute Leistung zeigte.
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
Der BVB hat derzeit nichts mit der Deutschen Meisterschaft zu tun. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge glaubt, dass das mittelfristig so bleiben wird.
Dortmund/München – Über ein Jahrzehnt lang galt Borussia Dortmund als Bayern-Verfolger Nummer eins. Der Revierklub konnte es den Münchenern mal mehr, mal weniger schwer machen im Titelrennen. Seit der Double-Saison 2023/24 von Bayer Leverkusen scheint jedoch ein neues Zeitalter angebrochen zu sein – findet jedenfalls Karl-Heinz Rummenigge.
Vernichtendes BVB-Urteil: Bayerns Rummenigge zählt Borussia Dortmund an
Im Gespräch mit der Münchener Abendzeitung, stellte das heutige FCB-Aufsichtsratsmitglied klar, wer der größte Rivale des Rekordmeisters sei. „Leverkusen hat Borussia Dortmund inzwischen abgelöst“, fällt der 69-Jährige ein vernichtendes BVB-Urteil.
Um zu diesem Schluss zu kommen, reicht ein Blick auf die Tabelle. Während der FC Bayern das deutsche Oberhaus anführt, kämpft der Revierklub im Mittelfeld der Bundesliga um das Erreichen der internationalen Platzierungen. Das ungleiche Kräfteverhältnis zwischen den Münchenern und den Westfalen soll sich darüber hinaus in naher Zukunft nicht ändern.
Rummenigge zählt den BVB an. Bayer Leverkusen sei jetzt „die Mannschaft, die uns wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren am meisten fordert national“. Immerhin in den direkten Aufeinandertreffen können die Schwarzgelben die Münchner noch ärgern. Im Hinspiel der aktuellen Saison holte Borussia Dortmund zumindest ein 1:1-Remis gegen den FC Bayern. Das nächste Duell steigt am 29. Spieltag Mitte April in der Allianz-Arena.
BVB liegt in der Bundesliga-Tabelle 26 Punkte hinter dem FC Bayern
Im Rennen um die Deutsche Meisterschaft ist es jedoch nur die Werkself, die dem dreifachen Champions-League-Sieger gefährlich werden kann. Derzeit liegen die Leverkusener in der Bundesliga noch sechs Punkte hinter dem Tabellenführer aus Süddeutschland. Der BVB holte sogar 26 Zähler weniger als der FC Bayern.
Doch nicht nur national konkurrieren die zwei deutschen Spitzenklubs miteinander. Auch auf der europäischen Bühne kommt es zeitnah zum Kräftemessen. Die zwei Ligarivalen treffen im Champions-League-Achtelfinale aufeinander – der BVB bekam LOSC Lille zugelost. An der Säbener Straße will man dabei den nächsten Schritt gehen auf dem Weg zum Finale, welches im eigenen Stadion stattfindet.
BVB war ebenfalls dran: FC Bayern will Florian Wirtz verpflichten
Der Blick des Rekordmeisters gen Bayer Leverkusen hat jedoch einen weiteren Grund. Karl-Heinz Rummenigge hat dort das Transferziel Nummer eins ausgemacht: Florian Wirtz, der für den langjährigen Vorstandsvorsitzenden des FCB der „beste Spieler Deutschlands“ sei.
„Alle beim FC Bayern sind sich einig, dass er genau der Spieler ist, den wir holen wollen. Nicht um Leverkusen zu schwächen, sondern um uns zu verstärken“, betonte Rummenigge. Übrigens: Auch der BVB wollte sich einst mit Wirtz verstärken – noch vor seinem Durchbruch in der Bundesliga.
Borussia Dortmund kommt unter Niko Kovac immer mehr in Fahrt. Zwei Bundesligasiege in Folge lassen den BVB immer dichter an die internationalen Plätze heranrücken. Die Hoffnungen auf die große Aufholjagd sind hoch.
Während sich Schwarz-gelb also immer weiter von einer enttäuschenden Hinrunde rehabilitiert, hat ein ehemaliger Top-Mitarbeiter von Borussia Dortmund einen neuen Job gefunden. Er arbeitete sich beim BVB über Jahre in der Hierarchie nach ganz oben – und wagt nun ein neues Abenteuer im Ausland!
Borussia Dortmund: Ex-Chefscout heuert in Istanbul an
Mehr als ein Jahrzehnt arbeite Eduard Graf für Borussia Dortmund. Über Positionen als Scout, Co-Trainer der U19 und Head of International Relations and Scouting avancierte der 35-Jährige im Sommer 2022 zum Chefscout des BVB. Eine echte Erfolgsgeschichte, die im November letzten Jahres nach zwölf Jahren ihr Ende fand. Doch gut vier Monate später hat Graf nun einen neuen Job gefunden.
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Und das in durchaus ungewohnter Umgebung. Denn der gebürtige Ostwestfale heuert als neuer Direktor Technik und Scouting bei Besiktas Istanbul an. Das gab der türkische Topklub am Samstag (1. März) bekannt. In der türkischen Metropole dürfte auf Graf eine ähnliche Rolle warten, wie er sie bereits zuvor in Dortmund inne hatte.
Graf bereits in Winterplanungen involviert?
Angesichts Besiktas‘ Winter-Aktivitäten auf dem Transfermarkt liegt die Vermutung nahe, dass Graf bereits im vergangenen Transferfenster seine Finger in den Istanbuler Planungen hatte. Zumindest dürfte das kolportierte Interesse an Gladbachs Florian Neuhaus oder auch an BVB-Juwel Julien Duranville nicht von ungefähr gekommen sein.
In Dortmund hat man den Abgang von Eduard Graf unterdessen durch interne Lösungen aufgefangen. Insbesondere dem Duo Sebastian Krug und Laurent Busser kommt inzwischen mehr Verantwortung zu, wie „Sky“ bereits im November berichtete.
Und da kann sich auch Gregor Kobel bei Borussia Dortmund wieder freuen! Der Keeper konnte mit dem BVB nicht nur zwei Bundesliga-Spiele in Folge gewinnen, sondern blieb dabei auch gegen Union Berlin (6:0) und St. Pauli (2:0) jeweils ohne Gegentor.
Was dem Torhüter von Borussia Dortmund allerdings ganz und gar nicht gefällt, sind die Anpassungen der Torhüter-Regel, die vom International Football Association Board (IFAB) verkündet wurden. Kobel warnt davor.
Borussia Dortmund: Kobel warnt vor Regeländerung
Worum geht es genau? In Zukunft dürfen der Torwart von Borussia Dortmund und die anderen Keeper den Ball nicht mehr acht, sondern sechs Sekunden in den Händen halten. Hält sich ein Torhüter nicht daran, gibt es dafür künftig einen Eckball statt eines indirekten Freistoßes für den Gegner.
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Der Schiedsrichter wird dem Torwart dann die letzten fünf Sekunden mit den Fingern anzeigen, um ihn darauf hinzuweisen. Kobel zeigt sich davon ganz und gar nicht begeistert, wie er nach der Partie gegen St. Pauli erklärt.
„Das war so eine Regel, bei der nicht wirklich durchgegriffen wurde – auch aus einem gewissen Grund. Wenn man die sechs Sekunden abzählt, ist es eine sehr, sehr kurze Zeit. Ich glaube, das Spiel hat sich auch ein Stück weit so entwickelt, dass es viele der eigenen Mitspieler nicht auf dem Schirm haben“, so der Schweizer.
„Muss sich sicher was ändern“
Und der Torwart von Borussia Dortmund weiter: „Wenn das so durchgebracht wird, muss sich sicher was ändern. Dann muss die ganze Mannschaft ein bisschen sensibler für das Thema sein, dass man schneller in die Position kommt. Das macht das Spiel sicher ein bisschen schneller.“ Allerdings findet Kobel auch, dass es nun besser sei, dass die Strafe ein Eckball sei und nicht der indirekte Freistoß. Dort ist die Gefahr auf ein Gegentor deutlich größer.
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Die neue Regel soll erstmals bei der Klub-WM vom 14. Juni an gelten. Bei dem Turnier in den USA tritt neben Borussia Dortmund auch der FC Bayern München an. Das IFAB unterstützt zudem Bestrebungen des Weltverbandes FIFA, künftig mehr Schiedsrichter Kameras am Körper tragen zu lassen.
In diesem Sommer jährt sich der Gewinn der deutschen Meisterschaft 1995 des BVB zum 30. Mal. Anlässlich des Jubiläums hat die Borussia nun ein Sondertrikot vorgestellt.
Andreas Möller reckt 1995 die Meisterschale in den Himmel.
imago images/WEREK
Ganze 32 Jahre hielt die Dürreperiode des BVB an: 1963 gewann Dortmund zum dritten Mal in der Vereinshistorie die Deutsche Meisterschaft – bis zur nächsten mussten die Fans bis in die 90er-Jahre warten.
1995 war es dann wieder soweit, als Trainer Ottmar Hitzfeld mit seinem Team um Matthias Sammer, Lars Ricken und Co. dank eines 2:0-Erfolgs gegen den HSV am letzten Spieltag noch Werder Bremen überholte und auf Platz 1 sprang. Wenig später feierten fast 500.000 Fans in der Stadt den Gewinn der Meisterschale.
An diese schwarz-gelben Festtage will der BVB nun mit einem Sondertrikot erinnern. Am Montag haben die Dortmunder das neue, fast komplett in neongelb gehaltene Dress vorgestellt. Ganz ähnlich wie in der Saison 1994/95 ist das Design zudem mit einem schwarzen Streifen-Muster auf den Ärmeln sowie einem schwarz-weißen Muster am Kragen gestaltet.
Karim Adeyemi posiert auf dem X-Kanal des BVB bereits im neuen Sondertrikot (rechts das Torwart-Sondertrikot).
x.com/BVB
BVB-Trikots in den 90ern: “Laut auffällig und einzigartig”
“Der BVB der 90er-Jahre steht für einen ganz besonderen Geist”, heißt es dazu auf der Vereinswebsite. “Auf dem Platz ging es damals darum, mutig zu sein, Chancen zu ergreifen und niemals aufzuhören, an seine Träume zu glauben. Die neonfarbenen Trikots waren laut, auffällig und einzigartig.” Dieser Geist soll nun mit den Sondertrikots wiederbelebt werden.
Darüber hinaus sollen Menschen ermutigt werden, “ihren eigenen Weg zu gehen – mutig, laut und bunt zu sein, egal wie verrückt es erscheint”. Dafür hat der BVB das Sondertrikot unter dem Slogan “Dare to stand out” veröffentlicht.
Wann die Dortmunder Profis in einem Pflichtspiel in dem neuen Dress auflaufen werden, ist derzeit noch nicht bekannt. In der Vergangenheit hatte die Borussia schon mehrfach Sondertrikots veröffentlicht, beispielsweise im vergangenen Jahr zum 50. Geburtstag des Westfalenstadions.
Vor nicht allzu langer Zeit war Hans-Joachim Watzke, der Geschäftsführer von Borussia Dortmund, aus guten Gründen fest davon überzeugt, dass der BVB die zweite Kraft in Deutschland sei. Doch in den Münchner Köpfen waren die Dortmunder nur in den ersten Jahren unter Jürgen Klopp, als der BVB den Münchnern mit einem bis dato ungewöhnlichen Pressingstil und Vollgasfußball zwei Titel und einen Pokalsieg klaute.
Die Bayern reagierten, änderten ihren Spielstil, holten Pep Guardiola als Trainer und rissen mit der Verpflichtung von Mario Götze ein Loch ins Dortmunder Herz. Damit war Ruhe, der BVB fügte sich in seine Rolle, wollte aber parat stehen, falls die Münchner schwächelten – und war dann nie da, wenn sich eine dieser seltenen Gelegenheiten abzeichnete.
Der Wunsch des Uli Hoeneß
Ob Bayer Leverkusen das Potential hat, langfristig in den Münchner Köpfen zu bleiben? Fürs Erste sind sie dort, und deshalb sind die alten Mechanismen in München wieder in Gang gesetzt worden. Das Werben um Alonso und danach um den Leverkusener Abwehrchef Jonathan Tah brachte in der vergangenen Saison aber nicht genügend Unruhe, um Bayer vom Meisterweg abzubringen.
Das Kernstück im Spiel des größten Gegners ist seit Jahrzehnten immer ein Objekt der Bayern-Begierde – es wird also niemanden verwundern, wie oft der Name Florian Wirtz in den vergangenen Wochen in München fiel. Für Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß wäre es die Erfüllung seines größten Wunsches, Wirtz tatsächlich im Münchner Trikot zu sehen.
Und Karl-Heinz Rummenigge, der ehemalige Bayern-Vorstandschef, legte zuletzt nach, bezeichnete Wirtz als besten Spieler Deutschlands, was Jamal Musiala vielleicht nur semigut gefallen hat. Doch alle beim FC Bayern seien sich laut Rummenigge einig, dass Wirtz genau der Spieler sei, „den wir holen wollen. Nicht um Leverkusen zu schwächen, sondern um uns zu verstärken“.
In Leverkusen wird alles derzeit süffisant zur Kenntnis genommen und weggelächelt. Dass Wirtz ein begehrter Spieler in ganz Europa sei und viele Personen im Fußball seine Qualitäten schätzten, sei nichts Neues und auch nicht erst seit den letzten Wochen so, wurde Bayer-Geschäftsführer Simon Rolfes als Replik zitiert.
Natürlich wäre es spannend zu sehen, was sich in Leverkusen entwickeln könnte, bliebe Wirtz für immer und stünden irgendwann vor Dankbarkeit Alonso-Denkmäler vor dem Stadion. Aber früher oder später wird irgendjemand das Doppelte oder Dreifache zahlen, beide weglocken und die Münchner Sorgen vertreiben.
Was den Bayern Gedanken machen müsste vor dem Showdown in der Champions League, ist der Umstand, dass überall nur diskutiert wird, was Alonso dieses Mal taktisch ausheckt. Nach drei Niederlagen und drei Remis gegen das Leverkusen von Alonso wäre es an der Zeit, dass sich die Münchner mal etwas auf dem Platz einfallen ließen. Damit sie das aktuelle Bayer-Team aus dem Kopf bekommen.
Mindestens eine Mannschaft aus der Bundesliga kommt eine Runde weiter. Mindestens eine fliegt aus dem Wettbewerb. Das steht schon vor dem Achtelfinale in der Champions League (gesprochen: tschämpiens lieg) fest.
Der Grund: Am Mittwochabend treffen Bayern München und Bayer Leverkusen in dem Turnier der besten Fußball-Teams von Europa direkt aufeinander. Die Leverkusener zeigen vor dem Spiel Respekt. Mittelfeldspieler Granit Xhaka sagte vor dem Spiel mit Blick auf die Bundesliga-Tabelle: „Für mich ist die Mannschaft Favorit, die auf dem ersten Platz steht. Und das sind nicht wir momentan, sondern das ist Bayern München.“ Trainer Xabi Alonso ergänzte: „Wir müssen großen Respekt haben“.
Schon am Dienstag zeigt sich außerdem, ob Borussia Dortmund weiterhin in Turnier-Form ist. Während es in der Bundesliga nicht rund läuft, ist die Mannschaft in der Champions League für viele Tore gut. Da müssen sich die Dortmunder nun gegen den OSC Lille aus unserem Nachbarland Frankreich beweisen.
Gerade noch in der Bundesliga, nun in der Champions League: Bayer gegen Bayern.
Foto: Federico Gambarini
Zwei Bundesligisten treffen im Achtelfinale aufeinander.
Wenige Tage vor ihrem direkten Duell im Achtelfinale der Champions League haben Tabellenführer FC Bayern München und Titelverteidiger Bayer Leverkusen ihre Hausaufgaben in der Fußball-Bundesliga gemacht und am 24. Spieltag jeweils einen Sieg eingefahren.
Die Bayern, die in der vergangenen Woche ihren 125. Geburtstag feierten, siegten zum Auftakt der Runde am Freitagabend beim VfB Stuttgart mit 3:1. Die Stuttgarter gingen durch Angelo Stiller in Führung (34. Minute), kassierten aber nach kurzer Zeit den Ausgleich durch Michael Olise (45.). In der zweiten Halbzeit nutzten die Bayern dann die wenigen Fehler des VfB eiskalt aus: Leon Goretzka gewann nach einem riskanten Pass im Stuttgarter Spielaufbau den Ball und erzielte das 2:1 (64.). Kurz vor Schluss fing Kingsley Coman einen zu kurzen Rückpass ab und setzte den Schlusspunkt (90.).
“Wir haben viele Dinge richtig gemacht, aber um gegen Bayern was zu holen, darfst du nicht diese Geschenke verteilen. Da brauchen wir nicht drumherum reden”, meinte Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß anschließend.
Leverkusen gerüstet für Champions League gegen Bayern
Die Bayern behielten durch den Sieg ihren Acht-Punkte-Vorsprung vor Meister Bayer Leverkusen. Die Werkself ließ Eintracht Frankfurt keine Chance und gewann bei den Frankfurtern klar mit 4:1. Die Vorentscheidung fiel bereits vor der Pause. Innerhalb von nur sieben Minuten trafen Nathan Tella (26.), Nordi Mukiele (29.) und Patrik Schick (33.) für Bayer.
Zwar kam Frankfurt durch Torjäger Hugo Ekitiké noch einmal heran (37.), Leverkusen ließ aber nichts mehr anbrennen und erhöhte durch Aleix Garcia sogar auf 4:1 (62.).
Dreimal innerhalb von nur sieben Minuten schlägt der Ball ins Frankfurter Netz ein – Eintracht-Torhüter Kevin Trapp ist machtlos Bild: Arne Dedert/dpa/picture alliance
Leverkusens Trainer Xabi Alonso blickte nach dem Spiel schon voraus auf das anstehende Duell mit dem FC Bayern in der Königsklasse: “Wir wissen, dass es für uns die große Herausforderung ist, im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Bayern zu spielen”, sagte der Spanier, der in seinen bisherigen sechs Duellen als Trainer mit den Münchenern nie verloren hat.
“Champions League und Bundesliga ist total anders, Champions League ist immer ein bisschen emotionaler. Die emotionale Kontrolle zu haben, ist wichtig: Fünf schlechte Minuten und du bist weg.”
Mainz springt auf Champions-League-Platz
Hinter München (61 Punkte) und Leverkusen (53) reißt in der Tabelle bereits eine gewaltige Lücke: Frankfurt ist mit 42 Punkten Dritter, dahinter wird es eng.
Den vierten Rang, der für die Teilnahme an der Champions League berechtigen würde, hat sich vorerst der FSV Mainz 05 (41) geschnappt. Die Mainzer siegten bei RB Leipzig (38) mit 2:1 und distanzierten den direkten Konkurrenten damit in der Tabelle ein wenig.
Leipzigs Trainer Marco Rose muss miterleben, wie sein Team eine 1:0-Führung aus der Hand gibtBild: Jan Woitas/picture alliance/dpa
Nach dem sang- und klanglosen Ausscheiden in der Vorrunde der Champions League und nur einem Sieg aus sieben Bundesliga-Spielen seit dem Start der Rückrunde, wird die Kritik an Leipzigs Trainer Marco Rose immer lauter. Der Klub will ihm im nächsten Duell beim SC Freiburg aber eine weitere Chance geben.
Auch die Freiburger (40) haben Leipzig in den vergangenen Wochen in der Tabelle überholt, mit dem VfL Wolfsburg (37), Borussia Mönchengladbach (37) und Stuttgart (36) lauern drei weitere Teams direkt hinter Leipzig.
Sogar Borussia Dortmund, bisher weit unter den eigenen Erwartungen gelblieben, pirscht sich als Tabellenzehnter wieder an die Europapokalplätze heran. Die Dortmunder gewannen mit 2:0 bei Aufsteiger FC. St. Pauli und sind mit 35 Punkten zumindest wieder in Schlagdistanz.
Historischer Sieg für Kiel gegen kriselnde Unioner
Im Abstiegskampf hat Aufsteiger Holstein Kiel den letzten Tabellenplatz nach nur einer Woche wieder verlassen. Die Kieler siegten mit 1:0 bei Union Berlin und feierten den ersten Auswärtserfolg ihrer noch kurzen Bundesliga-Historie.
Armin Gigovic bejubelt seinen Treffer zum ersten Auswärtssieg von Holstein Kiel in der BundesligaBild: Ulrik Pedersen/CSM/ZUMA Press Wire/dpa/picture alliance
Es ist wunderschön, wir haben lange darauf hingearbeitet, unbedingt mal auswärts zu gewinnen. Jetzt hat es gegen Union Berlin geklappt”, sagte Kiels Kapitän Timo Becker. “Ich bin unfassbar stolz auf die Truppe, wie wir es aufgenommen haben. Dann ist es unfassbar geil, vor den eigenen Fans mal wieder zu feiern.”
Neues Schlusslicht ist der 1. FC Heidenheim, der mit 0:3 gegen Mönchengladbach verlor.
Ergebnisse und Torschützen des 24. Bundesliga-Spieltags: