Kategorie: Borussia Dortmund

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  • BVB vs. FC Augsburg: Noten und Einzelkritik

    BVB vs. FC Augsburg: Noten und Einzelkritik

    Nächster Rückschlag für Borussia Dortmund. Gegen den FC Augsburg musste sich der BVB mit 0:1 geschlagen geben. Gerade die Offensive der Schwarz-Gelben enttäuschte. Die BVB-Noten zur Niederlage.

  • TOR: Gregor Kobel - Note: 3,5

    TOR: Gregor Kobel – Note: 3,5

    Ließ sich nichts zu Schulden kommen und war beim 0:1 nahezu chancenlos. Wurde danach nur selten vom FCA geprüft.

  • ABWEHR: Yan Couto (bis 63.) - Note: 5,5

    ABWEHR: Yan Couto (bis 63.) – Note: 5,5

    Zeigte eine schwache und fehlerbehaftete Partie. Fand offensiv so gut wie gar nicht statt und hatte defensiv mit erheblichen Problemen zu kämpfen – sowohl im Zweikampf als auch im Stellungsspiel.

  • Julian Ryerson (ab 63.) - Note: 4,0

    Julian Ryerson (ab 63.) – Note: 4,0

    Kam nach rund einer Stunde für den schwachen Couto. Leistete sich zwar keine groben Patzer, konnte das Ruder aber nicht mehr herumreißen.

  • Emre Can - Note: 4,0

    Emre Can – Note: 4,0

    Trat kaum in Erscheinung. Wurde vom Augsburger Angriff aber auch selten gefordert. Konnte sein Team als emotionaler Leader nicht mitreißen.

  • Nico Schlotterbeck - Note: 4,0

    Nico Schlotterbeck – Note: 4,0

    Ließ seine Qualitäten in der Spieleröffnung zu selten aufblitzen. Zeigte ansonsten eine unauffällige Partie.

  • Ramy Bensebaini (bis 63.) - Note: 4,5

    Ramy Bensebaini (bis 63.) – Note: 4,5

    Brachte sich viel zu selten ins Spiel ein. Konnte offensiv kaum für Gefahr sorgen – und das obwohl er hinten nur wenig gefordert war. Wurde nach etwa einer Stunde ausgewechselt.

  • MITTELFELD: Salih Özcan - Note: 5,5

    MITTELFELD: Salih Özcan – Note: 5,5

    Stand überraschend in der Startelf, konnte seine Chance aber überhaupt nicht nutzen. War beim 0:1 beteiligt als Gouweleeuw ohne Gegenwehr einköpfen konnte. Sein Eigentor wurde wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen. Dennoch ein gebrauchter Nachmittag für den Rückkehrer.

  • Pascal Groß (bis 75.) - Note: 5,0

    Pascal Groß (bis 75.) – Note: 5,0

    Seine Flanken kamen zu ungenau – bezeichnend war die Ecke kurz vor dem Halbzeitpfiff, die direkt im Toraus landete und ein Pfeifkonzert zur Folge hatte. Zündende Ideen waren auch bei Groß Mangelware.

  • Marcel Sabitzer (ab 75.) - Ohne Bewertung

    Marcel Sabitzer (ab 75.) – Ohne Bewertung

    Konnte nicht mehr spielentscheidend ins Geschehen eingreifen und bleibt deshalb ohne Note.

  • Karim Adeyemi - Note: 4,0

    Karim Adeyemi – Note: 4,0

    Einer der wenigen BVB-Spieler, der zumindest ein wenig Torgefahr ausstrahlte. Suchte immer wieder Eins-gegen-Eins-Situationen. Von Erfolg gekrönt waren seine Aktionen aber viel zu selten.

  • Julian Brandt - Note: 5,0

    Julian Brandt – Note: 5,0

    Blieb in der ersten Hälfte vollkommen blass. Sein Treffer zur Beginn des zweiten Durchgangs zählte wegen einer Abseitsposition nicht. Mit seinem insgesamt schwachen Auftritt dürfte er nicht unbedingt dafür gesorgt haben, dass seine Kritiker verstummen.

  • Jamie Gittens (bis 75.) - Note: 5,0

    Jamie Gittens (bis 75.) – Note: 5,0

    Fand schlecht ins Spiel und konnte sich im weiteren Verlauf nicht steigern. Spielte seine Schnelligkeit nicht aus und hatte kaum gefährliche Aktionen zum Tor.

  • Julien Duranville (ab 75.) - Ohne Bewertung

    Julien Duranville (ab 75.) – Ohne Bewertung

    Blieb ähnlich unauffällig wie Gittens.

  • ANGRIFF: Serhou Guirassy - Note: 4,5

    ANGRIFF: Serhou Guirassy – Note: 4,5

    Wurde viel zu selten ins Angriffsspiel der Dortmunder integriert. Der Stürmer wurde von der starken Augsburger Abwehr fast komplett aus der Partie genommen. Beim Gegentreffer fehlte zudem die Absprache mit Özcan und Brandt. Verpasste kurz vor Ende den Ausgleich. War vielfach in Diskussionen mit Mitspielern verwickelt.

  • Maximilian Beier (ab 63.) - Note: 4,5

    Maximilian Beier (ab 63.) – Note: 4,5

    Sollte die harmlose Offensive des BVB beleben. Konnte aber weder sich selbst noch seine Mitspieler in Szene setzen.



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  • Borussia Dortmund : „Wenn wir so weitermachen, wird es eine schreckliche Saison“, sagt Emre Can nach der 10. Pleite

    Borussia Dortmund : „Wenn wir so weitermachen, wird es eine schreckliche Saison“, sagt Emre Can nach der 10. Pleite


    Borussia Dortmund hinkt seinen Ansprüchen weiter hinterher. Gegen Augsburg kassiert der BVB bereits seine zehnte Liga-Pleite, die der wütende Anhang im Nachgang entsprechend quittiert. Nach der Pleite finden zwei Nationalspieler deutliche Worte.

    Sie liefen in besonderen Trikots auf. In neongelben, so wie es jene Spieler taten, die vor 30 Jahren erstmals in der Geschichte von Borussia Dortmund den Meistertitel holten. Matthias Sammer und Lars Ricken, die in der Spielzeit 1994/95 zur BVB-Mannschaft zählten, saßen am Samstag auf der Tribüne im Dortmunder Stadion.

    Und sie mussten mit anschauen, wie sich ihre Nachfolger daheim blamierten – und dem FC Augsburg 0:1 (0:1) unterlagen. Es war die zehnte Saisonniederlage, dazu kommen fünf Unentschieden. Dortmund hat nach nun mehr 25 Spieltagen nicht mal die Hälfte aller Spiele siegreich für sich gestalten können. Unter dem kürzlich erst verpflichteten Trainer Niko Kovac verlor der BVB drei von fünf Bundesliga-Spielen, darunter zwei von drei Heimspielen. Der Klub liegt mit 35 Punkten auf Platz zehn, mit sieben Zählern Rückstand auf einen Champions-League-Platz.

    Im Anschluss an die Partie, die durch einen Kopfballtreffer von Jeffrey Gouweleeuw (23. Minute) entschieden wurde, vorüber war, wurde es laut im Stadion des BVB. Es gab ein gellendes Pfeifkonzert. Als die Spieler zur legendären Südtribüne gingen, bekamen sie den Frust des Anhangs zu spüren. Die Fans schimpften, winkten ab.

    „Es ist nicht gut genug für uns“, sagt Nationalspieler Schlotterbeck

    Emre Can, der Kapitän des BVB, zeigte Verständnis dafür. „Den Fans kann man auf keinen Fall etwas vorwerfen. Wir sind gefragt“, sagte der Abwehrspieler gegenüber Sky. Die Mannschaft hätte gerade in der ersten Halbzeit ohne Energie gespielt, ergänzte er. Schrecklich sei das gewesen. „Wir müssen ein anderes Bild abgeben. Aber das habe ich schon oft gesagt. Ich weiß nicht, was ich noch sagen soll. Es tut weh. Wenn ich Lösungen wüsste, würde ich sie sagen.“

    Nach zuletzt zwei Siegen in der Bundesliga – 6:0 gegen Union Berlin und 2:0 gegen St. Pauli – hatten sie Hoffnung geschöpft beim BVB. Hoffnung auf bessere Zeiten. Doch es fehlt an Konstanz. „Wir sind keine Top-Mannschaft“ fuhr Emre Can am Samstag fort. „Ich weiß nicht, ob wir es verdienen, unter die ersten Vier zu kommen, geschweige denn unter die ersten Sechs. Wenn wir so weitermachen, wird es eine schreckliche Saison für uns. Das hat nichts mit Fitness zu tun, sondern mit der Einstellung.“

    Klare Worte. Auch Nico Schlotterbeck wurde deutlich. Er sprach von fehlender Qualität, wenn man es nicht schaffen würde, konstant zu spielen. „Wir kriegen es nicht hin, unsere Qualität abzurufen. Das muss man leider sagen, es ist nicht gut genug für uns.“

    Zur Halbzeit hatte Sky-Experte Dietmar Hamann der Dortmunder Mannschaft schon Magerkost attestiert. „Sie fangen da an, wo sie gegen Lille aufgehört haben. Das ist zu wenig.“ Gegen OSC Lille hatte der BVB am vergangenen Dienstag Achtelfinal-Hinspiel der Champions League nach einer guten ersten Hälfte nur 1:1 gespielt – und wieder Rätsel aufgegeben. Das Rückspiel steigt am kommenden Mittwoch (21 Uhr/DAZN).

    LaGa



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  • „Verständlich, dass sie so durchdrehen“: BVB-Profis nach

    „Verständlich, dass sie so durchdrehen“: BVB-Profis nach


    Nach dem Schlusspfiff gab es gehörig auf die Ohren: Gellende Pfiffe und wüste Beschimpfungen schallten den Dortmunder Profis entgegen, vorsichtig wagten sie sich nach dem x-ten Rückschlag in einer verkorksten Saison bis an den Strafraumrand. Näher ran an den wütenden Anhang auf der „Süd“ trauten sich Kapitän Emre Can und Co. nicht.

    „Es ist verständlich, dass sie so durchdrehen. Der Auftritt war schrecklich“, gab Can nach dem blamablen 0:1 (0:1) der Borussia gegen den FC Augsburg bei Sky zu und fügte ratlos an: „Ich weiß auch nicht, was ich noch sagen soll. Ich kann es mir nicht erklären, ich weiß die Lösung auch nicht.“ Eines sei klar: „Wir sind keine Topmannschaft. Wenn wir so weitermachen, wird es eine ganz schlimme Saison.“ Als Grund machte der Kapitän Offensichtliches aus: „Es hat mit der Einstellung zu tun.“  

    Schlotterbeck entsetzt: „Das war gar nichts“

    Statt Aufbruchstimmung vor dem richtungweisenden Achtelfinale der Champions League gab es wieder maßlose Enttäuschung. Vier Tage vor dem Duell beim OSC Lille offenbarte der BVB zahlreiche Mängel – und erzürnte seine Fans noch mehr als in den vergangenen Wochen. „Das tut mir im Herzen weh“, sagte Abwehrspieler Nico Schlotterbeck, „das war gar nichts. Das kann echt nicht wahr sein.“

    In dieser Verfassung wird das Weiterkommen in der Königsklasse schwer, und auch bei der Aufholjagd in der Liga war es ein herber Dämpfer. Die Fans quittierten den Auftritt bereits zur Pause mit einem lauten Pfeifkonzert. 


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    Zu diesem Zeitpunkt hatte der Augsburger Kapitän Jeffrey Gouweleeuw (23.) den FCA mit einem Kopfball aus größerer Distanz in Führung gebracht. Dortmund war dagegen völlig harmlos und ohne Ideen.

    Kovac tauschte munter durch

    Die Wechsel von Niko Kovac als Erklärung heranzuziehen, wäre zu einfach. Der Dortmunder Trainer hatte den zuletzt formschwachen Julian Brandt, Jamie Gittens und Yan Couto eine Chance von Beginn an gegeben. Zudem begann im zentralen Mittelfeld Salih Özcan anstelle des Österreichers Marcel Sabitzer.

    Doch nicht nur die vier neuen Spieler wirkten verunsichert und fahrig, sondern die gesamte Mannschaft. Dynamik und Zug zum Tor fehlten, die Laufwege passten nicht, die wenigen Abschlüsse waren lasch. 

    Augsburg konzentrierte sich zunächst auf seine Defensive, nutzte dann aber die erste Chance eiskalt aus. Nach einem Freistoß des früheren Dortmunders Marius Wolf kam Gouweleeuw völlig frei zum Kopfball. Der Ball flog im hohen Bogen über den chancenlosen Gregor Kobel hinweg. 

    Frühe Pfiffe gegen BVB-Stars

    Eine Reaktion blieb zunächst aus, der BVB erspielte sich in der ersten Halbzeit zwar neun Ecken, aber keine nennenswerte Chance – und brachte das Publikum gegen sich auf. Brandt, der glücklos agierte, musste ebenso Pfiffe ertragen wie Pascal Groß, dessen Versuch, einen Eckstoß direkt aufs Tor zu ziehen, kläglich scheiterte.

    Nach der Pause fiel der vermeintliche Ausgleich, Brandt stand aber im Abseits. Wenig später wurde auch das vermeintliche 2:0 zurückgenommen, bevor Özcan den Ball ins eigene Tor lenkte, hatte sich ein Augsburger im Abseits befunden.

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    Kovac reagierte, brachte zunächst Maximilian Beier und Julian Ryerson sowie wenig später Marcel Sabitzer und Julien Duranville. Doch es gelang dem BVB weiter nicht, Augsburg unter Druck zu setzen. (sid)



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  • BVB-Fans haben Schnauze voll – heftige Reaktionen nach Augsburg-Pleite

    BVB-Fans haben Schnauze voll – heftige Reaktionen nach Augsburg-Pleite


    Nächster Tiefpunkt in einer an Tiefpunkten reichen Saison bei Borussia Dortmund!

    Das 0:1 gegen den FC Augsburg war ein erneuter heftiger Rückschlag für den BVB. Dabei verspielte die Mannschaft von Trainer Niko Kovac nicht nur drei wichtige Punkte im Kampf um die Europapokal-Plätze, sondern auch eine Menge Vertrauen bei den Fans.

    Borussia Dortmund: Fans drehen durch

    Nach den beiden guten Auftritten gegen Union Berlin (6:0) und beim FC St. Pauli (2:0) hatten die Anhänger von Borussia Dortmund eigentlich das Gefühl, der BVB würde nun endlich auf die Erfolgsspur abbiegen. Der lustlose Auftritt in der zweiten Halbzeit des Achtelfinal-Hinspiels in der Champions League gegen den OSC Lille hatte die BVB-Fans dann am Dienstagabend schon ein wenig irritiert.

    Doch was ihr Herzensverein am Samstagnachmittag gegen den FC Augsburg ablieferte, ließ bei den Dortmunder Fans endgültig den Kragen platzen. Schon gegen Ende der ersten Halbzeit gab es von den Rängen in verschiedenen Situationen Pfiffe – so zum Beispiel als Julian Brandt (42. Minute) eine gute Chance kläglich vergab oder als Pascal Groß (45.+2) eine Ecke direkt ins Toraus flankte. Das erste gellende Pfeifkonzert folgte dann mit dem Abpfiff der ersten Halbzeit.

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    BVB gegen Augsburg desaströs

    Im zweiten Durchgang versuchte die Mannschaft von Borussia Dortmund es zwar. Doch wirklich zwingend wurde es so gut wie nie. Und so gab es erneut Pfiffe, als die Dortmunder Spieler sich in den Schlussminuten völlig ideenlos den Ball am Mittelkreis hin- und herschoben, anstatt ihn gefährlich vors Tor zu bringen.

    Pfiffe gab es auch in der 85. Minute, als Maximilian Beier aus kurzer Distanz zu einer guten Kopfball-Möglichkeit kam. Der BVB-Stürmer hatte Sekunden Zeit, um sich richtig zu positionieren, weil der Ball so lange in der Luft war. Doch am Ende sprang Beier komplett am Ball vorbei.

    Die BVB-Fans auf der Südtribüne ließen die Spieler von Borussia Dortmund nach dem 0:1 gegen Augsburg ganz genau wissen, was sie vom Auftritt der Mannschaft hielten. Foto: imago/DeFodi Images

    Und nach Abpfiff brachen bei den BVB-Fans dann alle Dämme. Nicht nur auf der Südtribüne, sondern im gesamten Stadion, kam es zu einem Pfeifkonzert, wie es Borussia Dortmund schon lange nicht mehr erlebt hat. Die Mannschaft bestritt den üblichen Gang zur Südtribüne, konnte sich dort aber so einiges von den Fans anhören.



    Um das Vertrauen der eigenen Fans zurückzuerobern, muss der BVB in der verbleibenden Saison gleich mehrere Gänge raufschalten. Einzig couragierte Leistungen und Siege können diese Wogen in den kommenden Wochen glätten.



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  • Bundesliga aktuell: Leverkusen patzt, Dortmund verliert

    Bundesliga aktuell: Leverkusen patzt, Dortmund verliert


    Zuletzt gab es bei Bayer Leverkusen Diskussionen um Mittelstürmer Patrik Schick, der von Trainer Xabi Alonso deutlich seltener eingesetzt wird, als er es sich wünscht. Diesmal durfte Schick gegen Werder Bremen von Anfang an spielen, was allerdings nicht viel zu bedeuten hatte: Nach dem so kräftezehrenden wie zermürbenden 0:3 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Bayern hatte Alonso die Mannschaft auf sieben Positionen verändert. Auch Werder war zuletzt schwer gebeutelt, zu vier Bundesliga-Niederlagen in Serie gesellte sich auch noch das DFB-Pokal-Aus beim Drittligisten Bielefeld. Letztlich endete das Treffen der Frustrierten überraschend: mit einem 2:0-Sieg der Bremer.

    Der SV Werder ging schon in der siebten Minute in Führung, nach einem Fehlpass von Mario Hermoso landete der Ball über André Silva und Jens Stage bei Romano Schmid, der fein mit dem Außenrist traf. Danach standen die Bremer defensiv stabil, Leverkusen kam kaum zu Chancen – bis zur Nachspielzeit der ersten Hälfte, als Aleix García die Querlatte traf. Zur Halbzeit wechselte Alonso drei Mal – unter anderem kam Florian Wirtz, der allerdings nach nur zehn Minuten nach einem üblen Foul von Mitchell Weiser in die Kabine humpelte.

    Florian Wirtz musste nach einem Foul von Mitchell Weiser schnell wieder vom Platz. (Foto: Martin Meissner/AP)

    Schick indes hatte keine Bindung zum Spiel, lange keine Torchance und wandelte am Rande einer gelb-roten Karte. Dann ergab sich für den Stürmer in der 70. Minute plötzlich doch die Chance zum Ausgleich, er verpasste die Flanke von Amine Adli aber knapp. Insgesamt häuften sich die Leverkusener Chancen im Laufe der zweiten Hälfte, Exequiel Palacios scheiterte zwei Mal an Werders Keeper Michael Zetterer. Ein Tor gelang Bayer aber nicht, stattdessen traf Justin Njinmah in der Nachspielzeit noch zum 0:2 – Fazit: Bayern-Ausrutscher nicht genutzt, und vermutlich die letzte Chance auf die Meisterschaft liegengelassen.

    Borussia Dortmund – FC Augsburg 0:1 (0:1), Tor: 0:1 Jeffrey Gouweleeuw (23.)

    Das Heimspiel gegen den FCA zeigte exemplarisch, wie fragil das BVB-Konstrukt unter Niko Kovac noch immer ist. Die Dortmunder hatten eigentlich wie zu erwarten alles Griff, schlugen Flanke um Flanke, Eckball um Eckball in den gegnerischen Strafraum – doch das Tor machten Mitte der ersten Halbzeit die Augsburger, aus dem so oft zitierten Nichts: Ein langer Freistoß vom Ex-Dortmunder Marius Wolf segelte am zweiten Pfosten zu Jeffrey Gouweleeuw, und dessen Kopfball wiederum als Bogenlampe über Gregor Kobel hinweg ins Tor.

    Fünf Minuten nach der Pause jubelte der BVB dann kurz, doch der vermeintliche Ausgleich von Julian Brandt zählte wegen hauchzarter Abseitsstellung nicht. Gleiches Spiel kurz darauf auf der anderen Seite: Nach Meinung des Schiedsrichtergespanns um Deniz Aytekin sperrte ein Augsburger bei einer Freistoßflanke seinen Gegenspieler aus dem Abseits heraus, sodass auch das stramme Eigentor von Salih Özcan im Anschluss aberkannt wurde. Die Überprüfung der Szene durch den VAR dauerte fast fünf (!) Minuten.

    Die Schwarz-Gelben drückten mit viel Willen auf den Ausgleich, doch es mangelte an klaren Chancen, sodass entweder wenige Zentimeter fehlten, oder FCA-Torwart Finn Dahmen parieren konnte. Die Augsburger ließen selbst mehrere exzellente Kontergelegenheiten gegen aufgerückte Dortmunder kläglich liegen, aber auch das nutzte der BVB nicht.

    Holstein Kiel – VfB Stuttgart 2:2 (1:1), Tore: 0:1 Jamie Leweling (15.), 1:1 und 2:1 Steven Skrzybski (31., 46.), 2:2 Ermedin Demirovic (55.), Besondere Vorkommnisse: Rot für Leonidas Stergiou (52.)

    Raus aus der Ergebniskrise, hieß das VfB-Motto – zur Not mit Gewalt: Und so drosch Außenstürmer Jamie Leweling den Ball aus spitzem Winkel mit so viel Karacho aufs Tor, dass Timon Weiner seine Arme nicht rechtzeitig sortiert bekam. Besonders glücklich sah der Kieler Torwart in der Situation nicht aus. Den Stuttgartern brachte die Führung keine Sicherheit. Ein langer Einwurf und ein gewonnenes Kopfballduell reichte, damit Steven Skrzybski im Strafraum blitzeblank ausgleichen konnte.

    Gerade einmal acht Sekunden war der zweite Durchgang alt, ehe jener Skrzybski mit einem Fernschuss die Partie drehte. Der Kieler hatte es aus unmöglicher Position einfach auf gut Glück versucht, und Alexander Nübel im VfB-Tor überrascht. Für die Stuttgarter kam es kurz darauf noch dicker: Aushilfsinnenverteidiger Leonidas Stergiou (dem VfB fehlten sechs Innenverteidiger verletzt) verstolperte den Ball, fällte Skrzybski als letzter Mann und sah glatt Rot. Doch wieder folgte das Unvermutete: In Unterzahl kamen die Stuttgarter zum schnellen Ausgleich. Der eingewechselte Ermedin Demirovic erstocherten einen lang geschlagenen Ball und schob kurz darauf zum 2:2 ein. In der letzten halben Stunde war Kiel mit einem Mann mehr zwar aktiver und torgefährlicher, zum Heimsieg reichte das aber nicht.

    VfL Wolfsburg – FC St. Pauli 1:1 (0:1), Tore: 0:1 Siebe Van der Heyden (38.), 1:1 Mohamed Amoura (70., Foulelfmeter)

    Die vergangenen vier Spiele hatte der FC St. Pauli allesamt verloren und dabei keinen einzigen Treffer geschossen, und beim vorangegangenen 1:1 gegen Augsburg hatte der Gegner ein Eigentor beigesteuert. Es waren also acht Stunden Bundesligafußball ohne ein selbst erzieltes Tor, die die Hamburger im Gastspiel beim VfL Wolfsburg in der 38. Minute beendeten. Nach einem Eckstoß legte Jackson Irvine den Ball per Kopf quer auf Verteidiger Siebe Van der Heyden, der aus einem Meter keine Mühe mehr hatte – ein in der Entstehung nicht allzu spektakulärer, aber statistisch phänomenaler Treffer.

    Und, was man zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehen konnte, ein wertvoller: Am Ende stand für St. Pauli immerhin ein 1:1 und ein Auswärtszähler im Abstiegskampf. Mohammed Amoura traf per Foulelfmeter, den Van der Heyden verursacht hatte, zum 1:1 für die Wolfsburger (70.). Acht Minuten später scheiterte Amoura aber an St. Paulis Torhüter Nikola Vasilj, der sich noch ein weiteres Mal gegen Jakub Kaminski auszeichnete (87.). So blieb es beim Remis, der Vorsprung der Hamburger auf den Relegationsplatz schmolz durch Bochums Überraschungscoup in München dennoch auf zwei Punkte.



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  • Bundesliga: BVB kassiert gegen Augsburg nächste Pleite

    Bundesliga: BVB kassiert gegen Augsburg nächste Pleite


    Emre Can, Ramy Bensebaini und Nico Schlotterbeck

    Ratlose Borussen gegen Augsburg: Emre Can, Ramy Bensebaini und Nico Schlotterbeck.

    Quelle: ddp


    Enttäuschung statt Aufbruchstimmung: Borussia Dortmund hat die Generalprobe für das richtungweisende Achtelfinale der Champions League verpatzt und seine Fans mit einer schwachen Leistung in der Bundesliga erzürnt.

    Pfiffe der BVB-Fans schon zur Pause

    Der enttäuschende BVB unterlag dem FC Augsburg mit 0:1 (0:1) und offenbarte vier Tage vor dem Duell beim OSC Lille zahlreiche Mängel. Die Fans quittierten den Auftritt bereits zur Pause mit einem lauten Pfeifkonzert. Der Augsburger Kapitän Jeffrey Gouweleeuw (23.) erzielte das Tor des Tages.
    Karim Adeyemi (Borussia Dortmund), Maximilian Beier (Borussia Dortmund), Emre Can (Borussia Dortmund), v.re. nach dem Spiel.

    45 Minuten stark, 45 Minuten schwach: Der BVB hat gegen OSC Lille nur in der ersten Hälfte überzeugt. Nach der Pause ließen die Borussen jegliche Durchschlagskraft vermissen.05.03.2025 | 2:59 min


    Dortmund wirkte verunsichert und fahrig, Dynamik und Zug zum Tor fehlten nahezu komplett. Das kurze Zwischenhoch in der Liga mit Siegen gegen Union Berlin und in St. Pauli unter Trainer Niko Kovac scheint bereits wieder verpufft. In der Tabelle liegt der BVB nun punktgleich mit dem FCA auf dem desolaten zehnten Platz.

    Augsburg setzt guten Rückrunde-Lauf fort

    Der gute Lauf der Augsburger in der Rückrunde setzt sich derweil fort. Die Elf von Trainer Jess Thorup konzentrierte sich zunächst auf seine Defensive, nutzte dann aber die erste Chance eiskalt aus. Nach einem Freistoß des früheren Dortmunders Marius Wolf kam Gouweleeuw völlig frei zum Kopfball. Der Ball flog im hohen Bogen über den chancenlosen Gregor Kobel hinweg. 

    Felix Nmecha, Nuri Sahin

    Borussia Dortmund gilt in der Bundesliga als Nummer zwei hinter Bayern. Die Realität schaute aber schon Ende vergangenen Jahres anders aus. Gute und schlechte Spiele wechseln sich ständig ab.19.12.2024 | 14:38 min


    Eine Reaktion blieb zunächst aus, der BVB erspielte sich in der ersten Halbzeit zwar neun Ecken, aber keine nennenswerte Chance – und brachte das Publikum gegen sich auf. Brandt, der glücklos agierte, musste ebenso Pfiffe ertragen wie Pascal Groß, dessen Versuch, einen Eckstoß direkt aufs Tor zu ziehen, kläglich scheiterte.

    Ausgleich durch Brandt zählt wegen Abseits nicht

    Nach der Pause brachten die Gastgeber zwar einen Treffer zustande, Brandt stand allerdings im Abseits. Wenig später wurde auch das vermeintliche 2:0 nach minutenlanger Überprüfung zurückgenommen, bevor Özcan den Ball ins eigene Tor lenkte, hatte sich ein Augsburger im Abseits befunden.

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    Quelle: Reuters


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    Quelle: SID, ZDF



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  • BVB, Noten und Einzelkritiken von Borussia Dortmund gegen

    BVB, Noten und Einzelkritiken von Borussia Dortmund gegen


    Der BVB präsentiert sich gegen stark verteidigende Augsburger viel zu harmlos und kassiert eine bittere Heimniederlage.

    Mal wieder ein gebrauchtes Bundesligaspiel für Borussia Dortmund: Der BVB unterlag dem FC Augsburg am Samstagnachmittag nach einer ganz schwachen Vorstellung mit 0:1 (0:1). Die Noten und Einzelkritiken der Dortmunder.

    Hier geht’s zum Spielbericht.



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  • FCA besiegt Borussia Dortmund mit 1:0

    FCA besiegt Borussia Dortmund mit 1:0


    Jess Thorup lässt sich nicht beirren. Gewohnheit ist Gewohnheit. Also marschierte der Trainer des FC Augsburg auch am Samstagnachmittag schnurstracks zu den Fans den FC Augsburg. In Dortmund sind die recht weit oben im Eck der riesigen Tribüne untergebracht. Thorup musste also auch mit Pfiffen der Borussia-Fans rechnen, die näher zu ihm saßen. Davon aber ließ er sich nicht abschrecken. Der FC Augsburg und sein Trainer haben eine breite Brust – nach der Partie vom Samstagnachmittag noch umso mehr. Die Augsburger gewannen vor 81.365 Fans mit 1:0 in Dortmund, wodurch beide Teams nun punktgleich sind. Ein Zwischenstand nach 25 Spieltagen, der so nicht zu erwarten war.

    Während die Dortmunder in der Bundesliga weit unter ihren Möglichkeiten spielen, gefallen sich die Augsburger am Status Team der Stunde. Die niederlagenfreie Serie ist auf neun Partien angewachsen, die Kompaktheit der Defensive bringt auch die Stimmung in Dortmunds Fußball-Tempel nicht ins Wanken. Da mag es noch so laut sein, die FCA-Spieler bleiben besonnen.

    Im Vergleich zum 0:0 vor einer Woche gegen den SC Freiburg hatte Thorup seine Mannschaft auf einer Position verändert. Für Kristijan Jakic, der nach der Freiburg-Partie über Adduktorenprobleme geklagt hatte, kam Elivs Rexhbecaj in die Startelf. Zuletzt hatte er immer von der Bank aus zusehen müssen. Nun ergab sich seine große Chance. Im Tor war Finn Dahmen fraglich, am Freitagabend hatte er mit Magenproblemen zu kämpfen. Zur Absicherung ließen die Augsburger Verantwortlichen Daniel Klein, den dritten Torwart, am Samstag nachreisen. Gebraucht wurde er nicht, Dahmen war wieder fit.

    Trotz Dortmunder Überlegenheit musste der FCA-Torhüter kaum eingreifen, so dass er seine gegentorfreie Zeit auf nun 523 Minuten ausbaute. In der Offensive zeigten sich die Gäste nur selten, gingen aber plötzlich in Führung. Marius Wolf trat einen Freistoß von der linken Seite recht weit in den Strafraum, wo Jeffrey Gouweleeuw so frei stand wie in Augsburgs Fußgängerzone um Mitternacht. Sein Kopfball senkte sich über Dortmunds Torwart Gregor Kobel ins Netz – der FCA lag vorne (23.). Dortmund fand trotz viel Ballbesitz keine Lösungen gegen Augsburgs Abwehrverbund. Mit Pfiffen wurden die BVB-Spieler zur Pause in die Kabine verabschiedet.

    Kurz nach dem Seitenwchsel schien Dahmens Serie ohne Gegentore zu Ende. Nach einem Eckball drückte Julian Brandt den Ball über die Torlinie, der Dortmunder Jubel war gewaltig. Aber auch schnell wieder beendet. Der Videoschiedsrichter griff ein und teilte eine knappe Abseitsposition von Brandt mit. Wenig später eine ähnliche Szene auf der anderen Seite. Diesmal jubelten die Augsburger, nach einem Freistoß kam wieder Gouweleeuw zum Kopfball, in dessen Folge Dortmunds Salih Özcan ins eigene Tor traf. Wieder meldete sich Videoschiedsrichter Benjamin Brand. Viereinhalb Minuten dauerte die Unterbrechung, Hauptschiedsrichter Aytekin sah sich die Szene selbst am Bildschirm an und entschied auf Abseits. Diesmal Pech für die Gäste, wenngleich die Situation sehr knapp war. Offenbar hatte Chrislain Matsima im Vorfeldaus einer Abseitsposition heraus aktiv ins Spielgeschehen eingegriffen.

    Dortmund jedenfalls blieb durch den nicht gegebenen Treffer die Möglichkeit auf eine Wende. Die Gastgeber erhöhten den Druck, richtig durchdacht und zielstrebig aber wirkten die Angriffe nur selten. Die Gäste warfen alles in die Waagschale, teilweise wurden sie von Krämpfen geplagt. Guirassy hatte in der Nachspielzeit noch eine große Chance, sein Schuss verfehlte das Tor knapp. Auf der Gegenseite marschierte Jakic alleine Richtung Tor, ihn verließ aber der Mut. Es reichte allerdings auch so für den FCA. Dem BVB blieben nur viele Pfiffe.



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  • Diese drei Stars wollte ich nach Dortmund holen

    Diese drei Stars wollte ich nach Dortmund holen


    Jürgen Klopp beim Abschiedsspiel von Lukasz Piszczek.

    Jürgen Klopp beim Abschiedsspiel von Lukasz Piszczek. © Sascha Schuermann / Getty Images

    Seit Anfang des Jahres ist Jürgen Klopp Global Sports Director bei Red Bull und hat seine Trainerkarriere – zumindest vorerst – an den Nagel gehängt. Im Laufe seiner Zeit als Cheftrainer landete Klopp den ein oder anderen Transfercoup, drei verpassten Transfers trauert er allerdings bis heute hinterher.VG Wort Zählpixel

    Die Liste an Spielern, die Jürgen Klopp verpflichtet und zu besseren Spielern gemacht hat, ist endlos lang. Doch bei einer so langen Trainerkarriere wie Klopp sie hatte, läuft bei weitem nicht alles nach Plan. Wie der XX-Jährige im Rahmen seiner neuen Tätigkeit als Global Sports Director von Red Bull auf einer Spendengala verraten hat, gingen ihm während seiner Zeit als BVB-Trainer gleich drei Top-Stars durch die Lappen.

    Klopp entschuldigt sich bei BVB-Fans

    “Hier sind ein paar Dortmund-Fans im Publikum, also muss ich mich entschuldigen, weil ich Sadio Mane nicht nach Dortmund geholt habe”, enthüllte er den ersten verpassten Transfer. “Ich könnte jetzt behaupten, ich war jung und naiv – aber ich war nicht mehr so jung und nicht so naiv”, scherzt Klopp rückblickend.

    Spätestens als Mane 2016 für 41 Millionen Euro zum FC Liverpool wechselte, habe er gemerkt, was für einen Spieler er damals zu Dortmund hätte holen können. “Ich dachte: ‚Oh mein Gott, das ist eine Menge Geld für einen Typen, den ich vor drei Jahren für viel weniger hätte haben können.‘”

    Jürgen Klopp wollte Sadio Mane zum BVB holen.

    Jürgen Klopp wollte Sadio Mane zum BVB holen. © Vlad1988 / Shutterstock.com

    “Mein Gott, du warst so dumm”

    Der Zweite im Bunde war Heung-min Son. “Son spielte damals für Hamburg – und ich habe ihn nicht geholt. Ich erinnere mich nicht einmal mehr, warum wir ihn nicht verpflichtet haben.” Auch den Südkoreaner traf Klopp einige Jahre später in der Premier League, wenn auch als Gegner. “Ich habe ihn dann in der Premier League gesehen und nur gedacht: ,Mein Gott, du warst so dumm!”



    Ähnlich dürfte Klopp auch über den dritten verpassten BVB-Transfer denken. “Noch einmal an die Dortmund-Fans: Mit Kevin De Bruyne waren wir sehr nah an einem Deal. Dann hat er uns im Pokalfinale mit Wolfsburg abgeschossen. Ein doppelter Rückschlag.” Später legte der Belgier eine Weltkarriere bei Manchester City hin.

    Quelle: SPORT BILD



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  • BVB: Kehl nährt Spekulationen über Abschied von Julian Brandt

    BVB: Kehl nährt Spekulationen über Abschied von Julian Brandt


    Wegen Formschwankung in der Kritik 

    BVB: Kehl nährt Spekulationen über Abschied von Julian Brandt

    ©IMAGO

    Sportdirektor Sebastian Kehl hat Spekulationen über einen vorzeitigen Abschied des zuletzt in der Kritik stehenden Julian Brandts von Borussia Dortmund genährt. Vor der Bundesliga-Partie gegen den FC Augsburg erklärte der 45-Jährige über den offensiven Mittelfeldmann bei „Sky“ zwar, dass der 28-Jährige ein „wichtiger Spieler für uns“ sei. Eine Aussage zu Gesprächen über eine Verlängerung des 2026 auslaufenden Vertrags vermied Kehl jedoch.

    „Das kann man in der aktuellen Situation nicht richtig sagen“, antwortete Kehl auf die Frage, ob Brandt auch in den kommenden Jahren ein Fixpunkt beim BVB sein wird. „Wir haben natürlich einen Vertrag, aber wir haben eine schwierige Situation, in der wir uns befinden.“ Der Profi und die Klubführung seien aktuell darauf fokussiert, die Alltagsaufgaben zu bewältigen und das sei, Spiele zu gewinnen. „Das weiß auch Julian und da wird er alles für geben“, so Kehl.

    Brandt war zuletzt wegen Formschwankungen in die Kritik geraten, stand gegen Augsburg aber wie von Trainer Niko Kovac angekündigt in der Startelf. Es sei nicht schlimm, dass Brandt im Moment mal ein bisschen durchhänge, er wisse das selbst ganz gut einzuordnen, sagte Kehl und betonte, dass man auch nicht vergessen dürfe, dass er in knapp 250 Partien für Dortmund gut 100 Scorerpunkte erzielt habe. Auch Kovac hatte Brandt den Rücken gestärkt. „Was ich von ihm halte, habe ich schon mehrfach gesagt. Er kann für uns den Unterschied machen und er wird weiter diesen Stellenwert behalten.“

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    Brandt ist der dienstälteste Profi bei der Borussia und sollte nach dem Abschied von Marco Reus zum neuen Gesicht des Teams werden. Deshalb habe eigentlich auch eine Verlängerung über 2026 hinaus im Raum gestanden. Die „Ruhr Nachrichten“ hatten aber schon vor ein paar Wochen darüber berichtet, dass davon inzwischen keine Rede mehr sein könne, die Gespräche seien zum Stillstand gekommen. Brandt scheine mit sich selbst beschäftigt und bleibe ständig unter seinen Möglichkeiten, weshalb eine Entscheidung mit Blick auf seine Zukunft vertagt wurde. Neben Brandt enden auch die Arbeitspapiere von sechs weiteren Dortmundern im nächsten Jahr, der gebürtige Bremer ist mit einem Marktwert von 35 Millionen Euro davon der Wertvollste. Sollte man sich für eine Trennung entscheiden, wäre im Sommer die letzte Möglichkeit, um eine adäquate Ablöse zu erhalten.



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