Kategorie: Borussia Dortmund

  • Can nach Pfeifkonzert: “Den Fans kann man nichts vorwerfen”

    Can nach Pfeifkonzert: “Den Fans kann man nichts vorwerfen”



    Zehn Siege, fünf Remis, zehn Niederlagen. Durch das 0:1 gegen den FC Augsburg am Samstag weist Borussia Dortmund in der Liga nur eine ausgeglichene Bilanz aus. Hart ins Gericht gingen die BVB-Protagonisten danach mit sich selbst.

    Standen nach dem Spiel gegen Augsburg im Fokus der Fankritik: Die Dortmunder Spieler.


    Standen nach dem Spiel gegen Augsburg im Fokus der Fankritik: Die Dortmunder Spieler.

    picture alliance/dpa


    “Das war viel zu wenig über die 90 Minuten”, ging Niko Kovac nach der Partie bei Sky mits einer Mannschaft hart ins Gericht. “Wir haben kein bisschen gezeigt, dass wir das Spiel gewinnen wollen. Das war viel zu behäbig, zu langsam, zu träge, wir haben nicht in die Tiefe gespielt, keine Chancen kreiert. Bei den einfachsten Situationen, wie einem Einwurf, gehen wir nur langsam hin. Das war zu pomadig, so kannst du kein Bundeliga-Spiel gewinnen”, so der Dortmunder Coach weiter.


    Selbst die einfachsten Grundtugenden, die er von Spielern erwartet, vermisste der 53-Jährige, der beim BVB erst seit rund fünf Wochen im Amt ist: “Für mich sind Laufbereitschaft, Leidenschaft, Intensität und Aggressivität das Maß aller Dinge. Dann erst kommt die spielerische Kompetente. Diese Tugenden haben wir nicht an den Tag gelegt”, schimpfte Kovac.

    Can nach zehnter BVB-Pleite: “Wir sind keine Top-Mannschaft”


    An der Reaktion der Dortmunder Fans war abzulesen, dass sie dies nicht anders als der Coach gesehen hatten. Hatte es schon zur Halbzeit kleinere Unmutsbekundungen von der Tribüne gegeben, steigerte sich dies nach dem Schlusspfiff zu einem gellenden Pfeifkonzert, gefolgt von wüsten Beschimpfungen in Richtung der Spieler, die sich dennoch für kurze Zeit in die Fankurve aufgemacht hatten.


    Das hat nichts mit der Fitness zu tun, das liegt alles im Kopf. Das hat mit der Einstellung zu tun.



    “Das tut schon weh”, meinte Can über die Beschimpfungen, aber es sei “schon verständlich, wenn die so durchdrehen, wenn wir es auf dem Platz nicht hinbekommen. Den Fans kann man auf keinen Fall etwas vorwerfen, das sind schon wir Spieler auf dem Platz.”


    Der Dortmunder Kapitän ging wieder einmal selbst mit sich und seinem Team hart ins Gericht. “Wir sind keine Top-Mannschaft, wir stehen verdient nicht unter den ersten Vier oder Sechs. Wenn das so weitergeht, wird das eine ganz schlimme Saison für uns”, so Can, der zugleich Gerüchte über mangelnde Fitness im Kader zurückwies. “Das hat nichts mit der Fitness zu tun, das liegt alles im Kopf. Das hat mit der Einstellung zu tun.”

    Schlotterbeck: “Fehlende Konstanz ist fehlende Qualität”


    Ähnlich sah es Nico Schlotterbeck. “Fehlende Konstanz ist fehlende Qualität, wir kriegen es nicht hin”, meinte der Abwehrspieler, der selbst entsetzt war über die Partie seines Teams.  “Das war frustrierend, enttäuschend, es tut mir richtig im Herz weh. Das heute war nichts, das war gar nichts. Das kann eigentlich nicht wahr sein”, haderte der Nationalspieler.




    Angesichts des aktuellen Platzes im Mittelfeld der Bundesliga-Tabelle sieht Schlotterbeck nun einzig noch die Champions League als letzten Strohhalm der Hoffnung für die laufende Saison: “Wir stehen da leider zurecht, das müssen wir uns eingestehen. In der Bundesliga kriegen wir es nicht hin, jetzt müssen wir auf die Champions League hoffen. Lille (im Rückspiel am Mittwoch, 18.45 Uhr; Anm. d. Red.) wird schwer, ich muss mich heute Abend erst einmal sammeln, den Kopf frei bekommen und auf Lille konzentrieren. Das ist noch unsere einzige Chance, den Turnaround hinzukriegen.”



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  • Demütigung! Eigene Fans schicken BVB-Stars weg

    Demütigung! Eigene Fans schicken BVB-Stars weg


    Borussia Dortmund verliert zu Hause gegen Augsburg. Die Fans reagieren wütend und weisen die Spieler nach Abpfiff ab.

    Wird der BVB nun zum Pulverfass? Nach der nächsten bitteren Niederlage (0:1 gegen den FC Augsburg) rückt die Champions-League-Qualifikation in weite Ferne – und die Stimmung kippt.

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    Nach der Partie machten sich die Stars der Schwarz-Gelben auf den Weg Richtung Gelbe Wand. Doch ein gellendes Pfeifkonzert hielt die Mannschaft davon ab, näher heran als die Strafraumlinie zu gehen.

    BVB-Stars von Fans weggeschickt

    Angeführt von Gregor Kobel und Emre Can wollte das Team dort verharren. Doch die Anhänger machten ihrem Unmut Luft und schickten die BVB-Profis weg – eine Demütigung! Die Spieler verstanden die Aufforderung und gingen in die Kabine.

    Schon zur Pause gab es laute Pfiffe. Selbst beim vermeintlichen Ausgleich von Julian Brandt, der aufgrund von Abseits nach VAR-Prüfung zurückgenommen wurde, gab es kaum Jubel.

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    Kapitän Emre Can, der vor der Kurve emotional wurde und sich mehrfach das Trikot über den Kopf zog und die Hand vor die Augen hielt, wurde danach bei Sky deutlich, als es um die Abfuhr der Fans ging.

    Can: „Das war schrecklich“

    „Das tut weh. Wir kriegen es auf dem Platz nicht hin. Deswegen ist es schon verständlich, dass sie so durchdrehen”, sagte der 31-Jährige: „Den Fans kann man auf keinen Fall etwas vorwerfen, nur uns. Erste Halbzeit war sehr energielos. Das war schrecklich.“

    Der Kapitän war regelrecht ratlos: „Da müssen wir ganz schnell ein anderes Gesicht zeigen. Das habe ich diese Saison schon oft gesagt. Ich weiß auch nicht, was ich noch sagen soll. Nach den zwei Bundesliga-Spielen kann ich es auch nicht erklären.“

    Hamann hat Mitleid mit BVB-Fans

    Sky-Experte Dietmar Hamann fand nach den Szenen deutliche Worte und redete sich in Rage. „Das sind die 80.000, die ihr hart verdientes Geld hier hertragen und sich diesen Mist hier jede Woche anschauen müssen. Das ist Religion in Dortmund, sich das Woche für Woche anzuschauen. Die machen alles für den Verein, alles für die Mannschaft, alles für die Spieler. Und wenn die jetzt da drinstehen und minutenlang pfeifen und die Spieler aus der Kurve wegschicken, dann weißt du, wie die fühlen!“

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    Für den Fachmann ist es eine Folge der vergangenen Monate und eine lange Entwicklung. „Das passiert nicht über Nacht“, sagte Hamann. Der ehemalige Profi forderte eine Teamsitzung der Mannschaft und klare Veränderungen. „Sonst reißen die Fans irgendwann die Sitze raus. Ich dachte, wir haben den Tiefpunkt in Bochum gesehen, in Augsburg, oder wo auch immer. Das war heute der Tiefpunkt.“

    Knallharte Analyse von Can

    Mit Blick auf die sieben Zähler Rückstand auf den Tabellenvierten Eintracht Frankfurt bei einem Spiel mehr hat Can kaum noch Hoffnung auf eine Qualifikation für die Königsklasse. „Wir sind keine Topmannschaft. Ich weiß nicht, ob wir es verdient haben, unter die ersten Vier, geschweige denn die ersten Sechs, zu kommen. Wenn wir so weitermachen, wird es eine ganz schlimme Saison.“

    In der ARD machte auch Nico Schlotterbeck seinem Ärger Luft: „Wir wurden zu Recht ausgepfiffen, weil das eine Nicht-Leistung war. Das tut weh, weil ich heute nicht damit gerechnet habe.“

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    Bei Sky-Experte Hamann sorgten die Minuten nach Abpfiff sogar für Mitleid. Vor allem Emre Can zog er heraus: „Ich will nicht sagen, dass er mir leidtut – er hat in den letzten Monaten auch Kritik bekommen. Aber Can wäre neben Schlotterbeck und Kobel noch einer, die ich in Schutz nehmen würde.“



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  • Bayern, Leverkusen und BVB kassieren bittere Heimpleiten

    Bayern, Leverkusen und BVB kassieren bittere Heimpleiten


    Bundesliga am Nachmittag

    Samstag der Überraschungen: Bayern, Leverkusen und BVB kassieren bittere Heimpleiten

    Das Top-Duo der Fußball-Bundesliga hat im Fernduell gepatzt. Drei Tage vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League verloren sowohl Spitzenreiter FC Bayern München als auch Meister Bayer Leverkusen. Einen Rückschlag kassierte auch Borussia Dortmund durch eine Heimniederlage gegen Augsburg.

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    FC Bayern München – VfL Bochum 2:3 (2:1)

    Der FC Bayern rotiert und verliert in Unterzahl. Beim Feier-Spiel zum 125. Klub-Jubiläum und drei Tage nach dem 3:0-Sieg in der Champions League gegen Bayer Leverkusen stand nur Leon Goretzka erneut in der Startelf. Dennoch brachte Raphaël Guerreiro den Tabellenführer mit einem Doppelpack in der 14. und 28. Minute mit 2:0 in Front. In Abwesenheit von Elfmeter-Souverän Harry Kane schoss Serge Gnabry einen Foulstrafstoß an den Pfosten. Jakov Medic (31.) gelang für die abstiegsbedrohten Bochumer der Anschlusstreffer. Kurz vor der Pause musste Bayern Joao Palinha nach einem Foul mit Rot vom Platz. Und nach der Pause dann die Wende: Ibrahima Sissoko (51.) und Matus Bero (71.) sorgten für den Bochumer Coup im Abstiegskampf und schockten die Bayern.

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    Bayer Leverkusen – Werder Bremen 0:2 (0:1)

    Auch Leverkusen veränderte drei Tage vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Königsklasse gegen die Bayern die Startformation auf sieben Positionen. Allerdings zunächst ohne positiven Effekt: Die zuletzt kriselnden Bremer gingen durch Romano Schmid (7.) früh in Führung, ein zweites Werder-Tor durch Milos Veljkovic (30.) kassierte der Videoassistent wegen einer Abseitsstellung ein. Zur zweiten Halbzeit kam dann Ausnahmespieler Florian Wirtz, musste aber nach wenigen nach einem Foul verletzt wieder vom Platz. Leverkusen drückte auf den Ausgleich – aber erfolglos. Den Schlusspunkt setzte Justin Njinmah (90.+4) für Werder.

    Borussia Dortmund – FC Augsburg 0:1 (0:1)

    Der BVB ist weiter auf der Suche nach Konstanz. Nach zwei Siegen in der Bundesliga und dem 1:1 gegen den OSC Lille in der Champions League kassierte das Team von Trainer Niko Kovac wieder einen Rückschlag im Kampf um die erneute Qualifikation für die Königsklasse. Jeffrey Gouweleeuw (23.) sorgte mit seinem Treffer für den Sieg der Augsburger in Dortmund. Das vermeintliche Ausgleichstor durch den zuletzt umstrittenen Julian Brandt wurde nachträglich ebenso wegen Abseits aberkannt wie der zweite Treffer für die Gäste durch ein Eigentor von Salih Öczan.

    VfL Wolfsburg – FC St. Pauli 1:1 (0:1)

    Der VfL Wolfsburg hat eine Heimniederlage vermieden und kann weiter auf eine Europacup-Teilnahme in der kommenden Saison hoffen. Mohammed Amoura (70.) rettete den Niedersachsen das Remis. In der ersten Halbzeit hatte Siebe van der Heyden (38.) den abstiegsbedrohten FC St. Pauli in Führung gebracht.

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    Holstein Kiel – VfB Stuttgart 2:2 (1:1)

    Wie St. Pauli hat auch Holstein Kiel einen wichtigen Punkt für den Klassenverbleib gewonnen. Gegen lange in Unterzahl spielende Stuttgarter hatte Steven Skrzybski (30./46.) mit einem Doppelpack die Kieler nach dem 0:1 durch Jamie Leweling (15.) in Führung gebracht. Nachdem Leonidas Stergiou wegen Foulspiels Rot gesehen hatte (52.) gelang Ermedin Demirovic (55.) noch der Ausgleich für den VfB.

    SC Freiburg – RB Leipzig 0:0

    RB Leipzig und sein stark in der Kritik stehender Trainer Marco Rose haben den erhofften Befreiungsschlag verpasst. Beim SC Freiburg mussten sich die Sachsen mit einem 0:0 begnügen, das dürfte die Diskussionen um den 48-jährigen Rose nicht beenden. Im Topspiel der Fußball-Bundesliga reichte die Vorstellung der Gäste nicht für den ersehnten zweiten Rückrundensieg. Das Duell war als mögliches Endspiel für den angezählten Rose gehandelt worden.

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    In der Tabelle liegt Leipzig weiter als Sechster zwei Punkte hinter den Breisgauern (5.) und verpasste auch ein Achtungszeichen im Kampf um die Champions-League-Ränge. Sein Freiburger Trainerkollege Julian Schuster ist mit den Südbadenern dagegen seit sechs Spielen ungeschlagen und darf immer mehr vom Europapokal träumen. Zum sechsten Mal blieb der SC ohne Gegentor – und sorgte damit für zwei Klubrekorde: für die Mannschaft und für Torwart Noah Atubolu persönlich.

    RND/dpa



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  • Sky-Experte zerlegt Borussia Dortmund: Zwei BVB-Stars müssen weg!

    Sky-Experte zerlegt Borussia Dortmund: Zwei BVB-Stars müssen weg!


    Eine Niederlage wie ein Schlag ins Gesicht! Das 0:1 gegen Augsburg wird bei Borussia Dortmund noch lange schmerzen.

    Und kaum war das Spiel zwischen dem BVB und dem FCA vorbei, da streute Didi Hamann mal wieder fleißig Salz in die Wunde. Der ehemalige Nationalspieler ist bekannt dafür, dass er als Experte bei Sky regelmäßig zum Rundumschlag gegen die Großen der Bundesliga ausholt. Auch nach dem 0:1-Debakel von Borussia Dortmund gegen den FC Augsburg nahm der frühere Bayern-Profi kein Blatt vor den Mund.

    Sky-Experte Hamann mit BVB-Kritik

    Über das gellende Pfeifkonzert nach dem Spiel (hier alle Einzelheiten) sagte Hamann: „Die Fans in Dortmund sind nicht dumm. Die haben Sachverstand. Und die geben alles für diesen Verein. Wenn die pfeifen, dann weißt du, dass die Leute sich mit dieser Mannschaft nicht mehr identifizieren können. Denn so ein Pfeifkonzert entwickelt sich nicht über Nacht. Sowas machen die Fans nicht einfach so. Das entwickelt sich lange.“

    Und was schlägt Hamann dem BVB jetzt vor? „Da müssen mal ein paar Leute aussortiert werden“, so der TV-Experte bei Sky knallhart: „Der erste ist Julian Brandt. Ich weiß, es ist immer unfair, wenn man sowas an einzelnen Spielern festmacht. Aber ich glaube, es würde ihm guttun, wenn er es mal woanders probiert. Brandt steht sinnbildlich für das, was bei Borussia Dortmund seit Jahren schiefläuft.“

    +++ Auch interessant: BVB-Star Emre Can packt nach Augsburg-Pleite aus – „Dann wird’s eine schlimme Saison“ +++

    Sky-Experte nimmt Brandt und Gittens ins Visier

    Brandt ist für Didi Hamann nicht der einzige, den der Sky-Experte lieber woanders sähe. „Der andere ist Jamie Gittens. Das ist vermutlich der Spieler mit dem höchsten Marktwert beim BVB. Dass so ein junger Spieler mal einen kurzen Hänger hat, ist ganz normal. Aber Gittens hängt seit Monaten.“

    Hamann weiter: „Vielleicht haben die Angebote aus England oder von anderen Topclubs ihm den Kopf verdreht. Doch wenn ein Spieler mit dem Kopf woanders ist, dann soll er halt gehen.“



    BVB-Fans schauen sich jede Woche „diesen Mist“ an

    Hamann redete sich förmlich in Rage: „Nach den Siegen gegen Union Berlin und St. Pauli hat Kovac dann am Dienstag gegen Lille und heute gegen Augsburg den Brandt und den Gittens gebracht. Und er hat beiden gesagt: Ihr macht uns jetzt sogar noch besser. Doch was ist von beiden gekommen? Nichts!“

    Das könne der BVB sich laut des Sky-Experten nicht erlauben. „Mit jedem Spiel, in dem die beiden solche Nicht-Leistungen bringen, lässt du die anderen Mitspieler im Stich – und auch die 80.000, die jede Woche dorthin gehen und sich diesen Mist anschauen.“



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  • Couto ohne Impulse – Rückschritt bei Adeyemi: BVB-Noten

    Couto ohne Impulse – Rückschritt bei Adeyemi: BVB-Noten


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  • BVB patzt gegen Augsburgs Defensivkünstler

    BVB patzt gegen Augsburgs Defensivkünstler


    Stand: 08.03.2025 20:08 Uhr

    Borussia Dortmund hat sein Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen den FC Augsburg knapp mit 0:1 (0:1) verloren und zeigte erneut eine Leistung, die Fragen aufwirft.

    Das entscheidende Tor für Augsburg erzielte Jeffrey Gouweleeuw nach einer Standardsituation per Kopf (23. Spielminute). Über weite Strecken schwache und ideenlose Dortmunder verpassten es damit, näher an die Europapokal-Plätze heranzurücken. Vielmehr schloss Augsburg mit nun ebenfalls 35 Punkten zum BVB auf.

    • Zum Live-Ticker: Dortmund – Augsburg
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    • 25. Spieltag
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    BVB-Verteidiger Schlotterbeck konsterniert

    “Ich muss mich sammeln heute“, sagte ein enttäuschter Nico Schlotterbeck im Sportschau-Interview nach dem Spiel zur Leistung seiner Dortmunder: “Es ist einfach nicht gut genug gerade.”

    Fünf Bundesliga-Partien ohne Gegentor hat der FCA jetzt vorzuweisen und baute damit den eigenen Vereinsrekord aus. “Wir sind momentan sehr gut drauf, spielen selbstbewusst und treten als Einheit auf. Wir stehen defensiv sehr gut, das fängt aber schon vorne an, wir machen das alles zusammen”, sagte Kapitän und Torschütze Gouweleeuw zur starken Defensivleistung seiner Mannschaft.

    BVB überlegen, Gouweleeuw köpft für FCA ein

    Nach zuletzt überzeugenden Bundesliga-Auftritten (6:0-Sieg gegen Union Berlin und 2:0-Erfolg auf St. Pauli) hatte der BVB unter der Woche in Lille einen durchwachsenen Auftritt hingelegt und unentschieden gespielt. Durchwachsen – eine Beschreibung, die auch sehr gut zum Auftritt der Dortmunder in der ersten Hälfte gegen Augsburg passte.

    Zwar waren die Dortmunder die feldüberlegene Mannschaft, sammelten bis zum Pausenpfiff knapp 60 % der Ballbesitzphasen und verbuchten beachtliche neun zu null Ecken. Überzeugende Zahlen, doch es half wenig: Torgefährlich wurde der BVB überhaupt nicht.

    Die Augsburger hingegen trafen in Folge eines Standards: Marius Wolf schlug einen Freistoß lang in den Strafraum hinein, Gouweleeuw stahl sich im Rücken der BVB-Abwehr davon und köpfte überlegt über Dortmunds Torwart Gregor Kobel hinweg zur Gäste-Führung ein.

    Dortmunds Offensive gegen Augsburg abgemeldet

    Dortmund fiel in der Offensive kaum etwas ein. Die Flügelspieler Jamie Gittens und Karim Adeyemi konnten sich kaum in Szene setzen, aus dem Mittelfeld kamen von Julian Brandt und Pascal Groß kaum Impulse, Stürmer Serhou Guirassy hing in der Luft. Augsburg beschränkte sich vollends auf die Verteidigung, Gouweleeuws Tor war zugleich der einzige FCA-Abschluss im ersten Durchgang.

    Ein Torschuss, der allerdings genügte, um einige Fans des BVB auf die Palme zu bringen: Als Schiedsrichter Deniz Aytekin die Mannschaften zur Pause in die Kabine schickte, begleitete die BVB-Elf ein gellendes Pfeifkonzert.

    VAR im Blickpunkt

    Wenig Fußball, dafür aber viel Aufregung um den Video-Assistant-Referee (VAR) gab es im zweiten Durchgang. Erst traf Brandt, sein Treffer wurde aberkannt, weil Brandt nach dem Kopfball-Zuspiel von Schlotterbeck im Abseits gestanden hatte (50.).

    Es wird diskutiert: Schiedsrichter Aytekin gestikuliert

    Auch die Augsburger jubelten kurz darauf vergebens. Salih Özcan hatte ins eigene Tor getroffen, nachdem wieder Gouweleeuw am langen Pfosten freistehend in Richtung BVB-Tor köpfen durfte. Der VAR erkannte im Zusammenspiel mit Schiedsrichter Deniz Aytekin nach minutenlanger Betrachtung der Szene eine Abseitsstellung.

    Kristijan Jakic hatte Gouweleeuw im Abseits stehend freigeblockt und damit regelwidrig ins Spielgeschehen eingegriffen. “Da gibt es das Thema der Interpretation. Wir als Schiedsrichter müssen das entscheiden, deswegen musste ich auch vor den Monitor“, sagte Aytekin am Sportschau-Mikrofon zur unübersichtlichen Szene.

    Dortmund enttäuscht spielerisch

    Dem Spielfluss taten die VAR-Unterbrechungen und einige Wechsel nicht gut, für den BVB wartete gegen die eingespielte Augsburger Defensive eine Mammut-Aufgabe. Im Vergleich zum ersten Durchgang war mehr Leben, mehr Biss in der Mannschaft, doch spielerisch zeigte der BVB weiterhin rätselhaft wenig.

    Erst in der Schlussphase machte Dortmund Dampf: Guirassys Kopfball (71.) über das Tor war eine erste Annäherung, erneut Guirassy verpasste in der Nachspielzeit mit seinem Schuss aufs lange Eck den Ausgleich. Augsburg verpasste es in Kontersituationen mehrfach, den Sack zuzumachen, doch am Ende stand der knappe Auswärtssieg.

    Dortmund in Leipzig, Augsburg gegen Wolfsburg

    Für den BVB geht es am Mittwoch mit dem Rücskpiel in der Champions League in Lille weiter – eine enorm wichtige Partie, um die schwierige Saison zumindest durch ein Weiterkommen in der Königsklasse aufzupolieren. Am Samstagabend ist Dortmund dann zum Topspiel in Leipzig zu Gast (18.30 Uhr). Augsburg empfängt die Mannschaft aus Wolfsburg (15.03., 15.30 Uhr).

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  • Fehlender Glaube, fehlendes Konzept, fehlende Identität

    Fehlender Glaube, fehlendes Konzept, fehlende Identität


    Die BVB-Führungsebene sitzt auf der Tribüne.

    Fassungslose Gesichter bei den BVB-Verantwortlichen auf der Tribüne. © imago / Team 2

    2 Min Lesezeit

    Ein Armutszeugnis für die BVB-Spieler

    BVB auch unter Kovac ein fragiles Konstrukt

    Auch Kehl und Kovac beim BVB auf dem Prüfstand

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  • Hier sehen Sie den BVB gegen den FC Augsburg heute live im TV und Stream

    Hier sehen Sie den BVB gegen den FC Augsburg heute live im TV und Stream


    1. wa.de
    2. Sport
    3. BVB 09

    Borussia Dortmund empfängt am 25. Spieltag in der Fußball-Bundesliga den FC Augsburg. Hier erfahren Sie, wo Sie das Spiel live im TV und Stream verfolgen können.

    Dortmund – Am Samstag, dem 8. März 2025, trifft Borussia Dortmund im Signal-Iduna-Park auf den FC Augsburg. Das Spiel des 25. Spieltags der Fußball-Bundesliga beginnt um 15.30 Uhr. Hier erfahren Sie, wie Sie die Begegnung live im Fernsehen und im Stream verfolgen können.

    Borussia Dortmund gegen FC Augsburg: Bundesliga heute im Free-TV?

    • Das Spiel des 25. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und dem FC Augsburg wird nicht live und in voller Länge im Free-TV übertragen.

    Borussia Dortmund gegen FC Augsburg: Bundesliga heute im Pay-TV auf Sky

    • Die Partie Borussia Dortmund gegen den FC Augsburg wird vom Pay-TV-Sender Sky live im TV übertragen.
    • Der Countdown zum Spiel in Dortmund startet am Samstag, 8. März 2025, um 15.00 Uhr auf Sky Sport mit den Vorberichten.
    • Um 15.30 Uhr ertönt der Anpfiff.
    • Um das Match live schauen zu können, benötigen Sie Sky

    Borussia Dortmund gegen FC Augsburg: Bundesliga heute im Live-Stream über Sky Go

    • Wenn Sie ein Pay-TV-Abo bei Sky haben, können Sie das Spiel auch im Live-Stream bei Sky Go verfolgen. Die App gibt es zum Download für Apple- und Android-Geräte im jeweiligen Store.
    • WOW TV, ehemals Sky Ticket, überträgt das Spiel Borussia Dortmund gegen den FC Augsburg ebenfalls im Live-Stream. Auch dafür benötigen Sie allerdings ein Abonnement.
    Borussia Dortmund spielt gegen den FC Augsburg.
    Borussia Dortmund spielt gegen den FC Augsburg. © IMAGO/Teresa Kröger /M.i.S.

    Borussia Dortmund gegen FC Augsburg: Wer wird gewinnen?

    Der FC Augsburg, der derzeit in guter Form ist, sieht mehr als zehn Jahre nach dem letzten Auswärtssieg in Dortmund die Gelegenheit, diese lange Durststrecke zu beenden. Trainer Jess Thorup äußerte sich vor dem Bundesliga-Duell am Samstag (15.30 Uhr/Sky) optimistisch: „Wir glauben in jedem Moment, dass wir ein Spiel gewinnen können. Das kannst du nirgendwo kaufen.“

    Im Februar 2015 war es Raul Bobadilla, der für den FCA das entscheidende Tor in Dortmund erzielte. In der aktuellen Saison sorgte Alexis Claude-Maurice mit einem Doppelpack für einen Heimsieg seiner Mannschaft.

    Die Augsburger sind nun seit acht Bundesligaspielen ungeschlagen und könnten mit einem weiteren Spiel ohne Niederlage einen neuen Vereinsrekord aufstellen. Der BVB hat sich jedoch mit zwei Siegen in Folge stabilisiert. In der Tabelle könnte Thorups Team mit einem Sieg nach Punkten mit der Mannschaft von Niko Kovac gleichziehen. (dpa/kk)



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  • Bundesliga: Hamann fordert Rausschmiss-Welle beim BVB – „Der

    Bundesliga: Hamann fordert Rausschmiss-Welle beim BVB – „Der


    Der neue Tiefpunkt beim BVB ist erreicht. Harmlose Dortmunder verlieren in der Bundesliga zu Hause 0:1 gegen Augsburg.

    Didi Hamann fordert danach eine Rausschmiss-Welle beim BVB!

    Aytekins Abseits-Chaos: Riesen Verwirrung um DIESE Szene

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild08.03.2025

    Der Sky-Experte beginnt: „Eine Möglichkeit ist, dass du wirklich mal einen Cut machst. Entweder schmeißt du 5,6 raus …“

    Moderatorin Britta Hofmann unterbricht ihn und will Namen wissen.

    Hamann poltert: „Der Erste wäre der Brandt!“

    Er erklärt: „Wenn er gut drauf ist, dann ist er auf einer Stufe mit Musiala und Wirtz. Das mag jetzt ungerecht sein, aber er ist zu lange da. Es würde ihm guttun und ich hoffe, dass der Verein irgendwann mal einen Schnitt macht, weil er ist symptomatisch für das ist, was in Dortmund seit Jahren passiert!“

    Julian Brandt gegen Augsburg am Boden

    Julian Brandt gegen Augsburg am Boden

    Foto: Getty Images

    Bereits vor der Sendung hatte der Experte über Brandt gesagt: „Er hat es nie geschafft, mal eine Phase über 8 Monate zu haben, dass man denkt: Er ist nicht aus der Nationalmannschaft – oder aktuell sogar Dortmund – wegzudenken. Wann ist mal ein großer Verein gekommen und hat ein Angebot für Julian Brandt abgeben?“

    Vor der Partie hatte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl Spekulationen über einen vorzeitigen Abschied des Mittelfeldspielers genährt. „Das kann man in der aktuellen Situation nicht richtig sagen“, antwortete er auf die Frage, ob Brandt auch in den kommenden Jahren ein Fixpunkt beim BVB sein wird.

    „Wir haben natürlich Vertrag, aber wir haben eine schwierige Situation, in der wir uns befinden.“ Spieler und Klubführung seien aktuell darauf fokussiert, die Alltagsaufgaben zu bewältigen und das sei, Spiele zu gewinnen. „Das weiß auch Julian und da wird er alles für geben“, erklärte Kehl.



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  • BVB nach Augsburg: Entsetzen. Ratlosigkeit. Resignation.

    BVB nach Augsburg: Entsetzen. Ratlosigkeit. Resignation.


    1. ruhr24
    2. BVB
    BVB-Kapitän Emre Can
    Nicht nur BVB-Kapitän Emre Can reagierte nach der Niederlage gegen den FC Augsburg. © Reviersport/Imago, Collage: RUHR24

    Emre Can und Nico Schlotterbeck waren nach dem Augsburg-Desaster fassungslos. Die BVB-Profis sagten Worte, die man in dieser Deutlichkeit selten hört.

    Dortmund – Die beiden Innenverteidiger Emre Can und Nico Schlotterbeck waren bei der BVB-Pleite gegen den FC Augsburg (0:1) noch am wenigsten schlecht. Diese beiden Profis waren es auch, die sich am Samstag (8. März) nach Abpfiff vor die Kamera stellten. Und eine Mischung aus Entsetzen, Ratlosigeit und Resignation zeigten. RUHR24 war vor Ort.

    BVB nach Augsburg: Entsetzen. Ratlosigkeit. Resignation.

    „Der Auftritt war schrecklich“, stellte Kapitän Emre Can bei Sky treffend fest. Für den Unmut der Fans – die Mannschaft wurde beim Gang vor die Südtribüne gnadenlos ausgepfiffen – zeigte er Verständnis und sagte: „Kein Wunder, dass die so ausgerastet sind.“

    Und es stimmt: Eigentlich müsste niemand mehr überrascht sein: 10 Siege, 5 Unentschieden, 10 Niederlagen. Darunter Pleiten gegen Union Berlin, Holstein Kiel, den VfL Bochum und inzwischen zweimal gegen den FC Augsburg. Das ist die Horror-Bilanz der BVB in der aktuellen Bundesliga-Saison.

    BVB-Kapitän Emre Can ratlos: Einstellung fehlt – Dortmund ist „keine Topmannschaft“

    „Ich weiß auch nicht, was ich noch sagen soll“, bemerkte der sichtlich ratlose Emre Can. Die neuerliche Nicht-Leistung tue extrem weh, weshalb der Kapitän von Borussia Dortmund ernüchtert feststellte: „Wir sind keine Topmannschaft. Wenn wir so weitermachen, wird es eine schreckliche Saison.“

    Und noch eine weitere bemerkenswerte Sache machte er deutlich: „Das hat nichts mit Fitness zu tun, das ist alles im Kopf. Das hat mit der Einstellung zu tun.“

    BVB-Profi Nico Schlotterbeck sieht Lille als letzte Chance: „Fehlende Konstanz ist fehlende Qualität“

    Genau gleich sah Innenverteidiger-Kollege Nico Schlotterbeck die Situation: „Das war nichts, das war gar nichts, das tut mir im Herz weh, das darf nicht wahr sein. Wir sind bei weitem keine Topmannschaft und brauchen nicht über Top 4 oder Top 7 zu reden. Wir sagen das jede Woche und wir kriegen es nicht hin.“

    Es ist eine Mischung aus Entsetzen, Ratlosigkeit und Resignation, die nach dem Augsburg-Spiel beim BVB vorherrscht. Jenem BVB, dem es erst einmal in dieser Saison gelang, zwei Spiele in Folge zu gewinnen. „Fehlende Konstanz ist fehlende Qualität“, stellte er unmissverständlich klar.

    BVB-Profi Nico Schlotterbeck sieht Lille als letzte Chance und hakt Bundesliga ab

    Später traf RUHR24 ihn noch in der Mixed Zone. „Wir drehen uns im Kreis“, sagte er über die fehlenden Fortschritte in Dortmund. „Es war einfach nicht gut genug. Es tut mir leid.“

    Die Bundesliga-Saison hat der 25-Jährige sogar schon abgehakt – zumindest jetzt, im Moment des tiefen Frustes. „Lille ist unsere einzige Chance, den Turnaround noch zu schaffen“, sagt Nico Schlotterbeck. Und richtet damit seine Hoffnung auf das Rückspiel im Champions-League-Achtelfinale in Frankreich am Mittwoch (12. März, 18.45 Uhr). Im Hinspiel war der BVB nicht über ein 1:1 hinausgekommen.



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