Der spanische Star-Coach von Manchester City verteidigt zugleich seine Spieler angesichts der anhaltenden Kritik.
Teammanager Pep Guardiola hat auf die anhaltende Kritik an ihm und seiner Mannschaft beim englischen Meister Manchester City trotzig reagiert. Er habe mit seinem Team “alle Rekorde in England aufgestellt”, sagte Guardiola vor dem Ligaspiel gegen Newcastle United am Samstag (16.00 Uhr/Sky): “Wer würde jetzt im modernen Fußball 100 Punkte sammeln? Ich warte. Oder vier Titel in Folge? Ich warte.”
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Auch der so starke Tabellenführer FC Liverpool, aktuell 16 Punkte vor den fünftplatzierten Citizens, schaffe bis zum Saisonende “keine 100 Punkte – 99, aber nicht 100”, so Guardiola weiter. Selbst wenn der Ex-Klub von Jürgen Klopp unter dessen Nachfolger Arne Slot jedes noch ausstehende Spiel gewinnt, ist die Rekordmarke von ManCity in der Tat nicht zu erreichen.
Guardiolas Mannschaft, die auch in der Champions League nach der 2:3-Heimniederlage gegen Real Madrid im Play-off-Hinspiel ungewöhnlich früh vor dem Aus steht, habe es sich angesichts der großen Leistungen der vergangenen Jahre “verdient, eine schlechte Saison zu haben”, erklärte Guardiola: “Wir haben es verdient, nicht so zu sein, wie wir waren. Das sind menschliche Wesen, so etwas kann passieren.”
Die Liga sei dem 54-Jährigen zufolge in den vergangenen zwei Jahren zudem noch einmal deutlich stärker geworden, dies habe ihm auch der frühere DFB-Kapitän Ilkay Gündogan, der im Sommer nach einem Jahr beim FC Barcelona nach Manchester zurückgekehrt war, bestätigt. “Die Mannschaften sind in allen Bereichen viel, viel, viel besser”, sagte Guardiola.
Eintracht Frankfurt schöpft die Möglichkeit von drei Veränderungen im Europa-League-Aufgebot für die K.-o.-Phase voll aus. Neben den Winterzugängen Michy Batshuayi (31) und Elye Wahi (22) rückt auch der zuvor nicht berücksichtigte Senkrechtstarter Nathaniel Brown (21) auf die Liste. Gestrichen werden der zu Man City gewechselte Omar Marmoush (26), der verletzt länger ausfallende Igor Matanovic (21) und Junior Dina Ebimbe (24), dessen Transfer zur AS Monaco am Medizincheck gescheitert war.
Weiterhin nicht gemeldet sind Ersatztorwart Jens Grahl (36), der kaum berücksichtigte Krisztián Lisztes (19) und Oscar Højlund (20), der sich nach einem Mittelfußbruch ins Team zurückgekämpft hat. „Das ist mir nicht leichtgefallen. Ich habe ihm auch gesagt, dass wir ihn sehr gerne dabeigehabt hätten“, sagte Trainer Dino Toppmöller laut dem „Kicker“ am Freitag auf einer Pressekonferenz über seine Wahl. „Manchmal gibt es Situationen, die für einen Fußballer unglücklich laufen.“
Højlund wäre eigentlich schon im Sommer dabei gewesen, bevor die Verletzung einen Strich durch die Rechnung machte. „Dann ist die Situation so, dass Omar aus dem Nichts wechselt. Dann musst du den neuen Stürmer mitnehmen und es waren nur noch zwei Plätze übrig. Dann hatte sich Igor verletzt und wir haben noch mal mit einem Stürmer-Transfer reagiert – und es gab nur noch einen Platz. Und da haben wir uns aufgrund der Auswahl, die wir im Mittelfeld haben und auf der linken Seite nicht, für Nene (Brown; Anm. d. Red.) entschieden“, erklärte Toppmöller.
Die Eintracht ist bereits für das Europa-League-Achtelfinale (6./13. März) qualifiziert. Der Gegner lautet entweder Ajax Amsterdam, Union Saint-Gilloise, PAOK Thessaloniki oder FCSB. Auch wenn Højlund in den kommenden Europacup-Runden weiter von der Tribüne zuschauen muss, ist sich Toppmöller sicher, dass der Däne sich in Frankfurt durchsetzen wird. „Er hat eine unheimliche Wucht, er wird seinen Weg gehen und ich bin hundert Prozent überzeugt, dass er internationale Spiele mit Eintracht Frankfurt spielen wird. Auch wenn er sich da jetzt noch ein wenig gedulden muss.“
München – Beim Blick auf die vom Schnee leicht bedeckten, eher gezuckerten Dächer und Trainingsplätze an der Säbener Straße sagte Vincent Kompany am Freitagmorgen zu Max Eberl: “In den letzten drei Monaten habe ich hier mehr Schnee gesehen als in den letzten 15 Jahren in England.” Es ist immer eine Frage der Perspektive. Ein richtiger, knackiger Winter sieht anders aus in Bayern, selbst in München.
Am Nachmittag machen sich der Niederbayer Eberl, der Belgier Kompany und sein Team auf ins Rheinland, um den Leverkusener Volkshelden Xabi Alonso, gebürtig aus dem Baskenland, in die Schranken zu weisen.
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FC Bayern möchte mit einem Sieg die alte Vormachtstellung wiederherstellen
Bayer gegen Bayern. Der Meister gegen den Rekordmeister. Der Double-Gewinner gegen den 2024 titellosen Champion aus Gewohnheit, der in der vergangenen Saison nur die Trophäen in den hauseigenen Vitrinen abstauben konnte, frisch hinzukam: nichts. Im Mai soll die Meisterschale laut bajuwarischem Selbstverständnis wieder an ihren üblichen Bestimmungsort zurückkehren.
Das Spiel in Leverkusen am Samstag (18.30 Uhr, Sky und im AZ-Liveticker), der neue deutsche Clásico, soll aus Münchner Sicht die alte Vormachtstellung der Bayern wiederherstellen. Ein Statement-Sieg sollte, ja müsste her nach fünf erfolglosen Duellen gegen Maestro Alonso und seine Leverkusener. Selbstbewusst klangen die Aussagen der letzten Tage, das schon. Kampfansagen waren nicht dabei.
Keine Kampfansagen des FC Bayern an Bayer Leverkusen
“Wir sind acht Punkte vorne, haben die deutlich bessere Tordifferenz”, meinte Eberl am Freitag, “wir haben den amtierenden Meister bislang in Schach gehalten und eine sehr gute Ausgangsposition.” So der Status quo. Während Leverkusen in den vergangenen 18 Monaten nur ein einziges Ligaspiel (gegen RB Leipzig) verloren hat, konnten die Bayern als einziges Team ihre jüngsten sieben Begegnungen gewinnen. Doch trotz des Acht-Punkte-Polsters lassen die Münchner im Vorfeld nicht ihre Muskeln spielen. Die Zeiten, in denen man den Gegner verbal einschüchtern wollte und konnte, sind vorbei. Zum einen ist dies eine Frage des Zeitgeistes, zum anderen der handelnden Personen.
Selbst Uli Hoeneß, die Abteilung Attacke aus angriffslustigeren Zeiten, ist zuletzt zurückgerudert, hat seine vollmundige Ankündigung vom November (“Was ich zusagen kann, ist die deutsche Meisterschaft”) einkassiert. In “Sonntags-Stammtisch” des Bayerischen Rundfunks sagte der Ehrenpräsident kürzlich überraschend demütig: “Das muss ich jetzt einschränken, weil die Leverkusener stärker sind, als ich das erwartet hatte. Das sind die Einzigen, die uns ärgern – und auch noch weiter ärgern werden. Alle anderen – Dortmund, Leipzig – sind vorbei.” Im Grunde ein Ritterschlag für Erfolgscoach Alonso und die Führungsetage der Werkself, die Tegernsee Verdienstmedaille in Silber – man muss ja nicht übertreiben.
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Weniger Reibung im Team: FC Bayern hat auch Dank Kompany den Turnaround geschafft
Dass man in der Liga den Turnaround geschafft hat und wieder souverän an der Tabellenspitze steht, hat auch mit Kompany zu tun. Seine Wahl und sein Auftreten hat Ruhe in den Verein gebracht. Die Spieler folgen seinem Kurs, vertrauen seinem Weg und freuen sich über mehr Zuwendung und Zuspruch. Dass Alphonso Davies seinen Vertrag langfristig verlängerte und Joshua Kimmich wieder zum Führungsspieler wurde, geht auf Kompany zurück.
Es herrscht weniger Reibung, allein durch den Abgang von Tuchel, der den Verein spaltete – in Befürworter und Gegner des speziellen Kurses eines speziellen Trainers. Kompany war anfangs der kleinste gemeinsame Nenner, nun stellen sich alle Bosse zufrieden hinter den großen, entspannten Typen mit der Bärenruhe. Einer zum Anlehnen. Einer zum Liebhaben. Einer für Titel?
Das Double des zuvor landesweit belächelten Werksklubs (“Neverkusen”) hat die Bayern enorm herausgefordert, ja gereizt, sich zu straffen, auf Einigkeit in der Führung zu besinnen. Trotz zwischenzeitlicher Störfeuer wurde der Vertrag von Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen im November um weitere zwei Jahre verlängert. Kontinuität um fast jeden Preis lautet die neue Zauberformel. Siehe auch die nun endlich fixierte Vertragsverlängerung von Jamal Musiala bis 2030. So sehen Muskelspiele des FC Bayern dieser Tage aus. Die Botschaft nach außen: Unser Schlüsselspieler bleibt. Das Imperium schlägt zurück. Wer ko, der ko.
Samstagabend (18.30 Uhr) ist Tabellenführer Bayern bei Titelverteidiger Leverkusen zu Gast. Oder auch: der Zweite empfängt den Ersten. Vor dem Kracher haben die Münchner 8 Punkte Vorsprung auf die Werkself.
Fällt im Kampf um die Meisterschaft eine kleine Vorentscheidung? Gute Nachricht: Das Bundesliga-Duell können Sie live im TV verfolgen.
Leverkusen – FC Bayern im TV: Wer zeigt die Bundesliga heute?
Die Bundesliga-Partie zwischen Leverkusen und Bayern wird live und exklusiv bei Pay-TV-Sender Sky und dem kostenpflichtigen Streaminganbieter WOW (Anzeige) übertragen. Anstoß ist um 18.30 Uhr, die Übertragung bei Sky und WOW beginnt um 17.30 Uhr.
Sie können die Bundesliga nicht live vor dem TV verfolgen oder haben kein Sky-Abo? Kein Problem! Im BILD.de-Liveticker können Sie das komplette Spiel kostenlos verfolgen.
Nach dem ersten Sieg unter Neu-Trainer Niko Kovac (53) soll nun der erste Erfolg in der Bundesliga her.
In den Champions-League-Playoffs konnte Kovac mit 3:0 in Lissabon gewinnen. Zuvor hatte es in der Liga einen 1:2-Fehlstart gegen Stuttgart gegeben.
Jetzt geht es nach Bochum. BILD erklärt Ihnen, wo Sie das Spiel im TV, Livestream und Live-Ticker verfolgen können.
VfL Bochum – BVB im TV sehen: Bundesliga heute
Die Bundesliga-Partie zwischen Bochum und Dortmund wird live und exklusiv bei Pay-TV-Sender Sky und dem kostenpflichtigen Streaminganbieter WOW (Anzeige) übertragen. Anstoß ist um 15.30 Uhr, die Übertragung bei Sky und WOW beginnt bereits um 15.15 Uhr.
Sie können die Bundesliga nicht live vor dem TV verfolgen oder haben kein Sky-Abo? Kein Problem! Im BILD.de-Liveticker können Sie das Pott-Duell kostenlos verfolgen.
Kaum hatte Bayer Leverkusen die Bundesliga-Saison 2023/24 als Meister beendet, durften die Fußball-Fans sich schon auf die nächste Spielzeit freuen. Die Saison Bundesliga-Saison 24/25 trägt die Ordnungsnummer 62. Man darf gespannt sein, ob Leverkusen die Titelverteidigung gelingen wird oder sich der FC Bayern doch berappelt – Zeit genug wäre ja bis zum Mai 2025. Wir haben vorab alle relevanten Infos für Sie. Wann war der Saisonstart? Welches sind die wichtigsten Fakten und Termine? Von wann bis wann läuft die Bundesliga-Saison 2024/25? Bleiben Sie bei uns, wir haben die Antworten.
Fußball-Bundesliga 24/25: Wann war der Beginn?
Die 62. Spielzeit der Fußball-Bundesliga startete am Freitag, 23. August 2024. Kurz vor dem Bundesliga-Start gab es noch den Supercup 2024 live im TV und Stream zu sehen. Leverkusen traf als Meister und DFB-Pokal-Gewinner auf die Vizemeister aus Stuttgart. Das Spiel ging 4:3 (nach Elfmeterschießen) für Leverkusen aus.
Fußball-Bundesliga 2024/25: Spielplan und Termine
Die DFL hat den Rahmenspielplan der Saison 24/25 bereits im Oktober 2023 veröffentlicht. Der komplette Spielplan liegt mittlerweile auch vor. Hier ist er.
Vor der Bundesliga startete die Fußballsaison jährlich mit dem DFL-Supercup, bei dem der deutsche Meister und der DFB-Pokal-Sieger aufeinandertreffen – dieses Jahr war das am 17. August. Der Start der 2. Bundesliga lag übrigens drei Wochen vor dem der Königsklasse, also am 2. August 2024.
Hier kommen die wichtigsten Eckdaten der Saison 2024/25 auf einen Blick:
1. – 15. Spieltag: 23. August bis 22. Dezember 2024
Winterpause: 23. Dezember 2024 bis 9. Januar 2025
16. – 34. Spieltag: 10. Januar bis 17. Mai 2025
Relegation: 22./ 23. Mai und 26./27. Mai 2025
Die 18 Teams der Fußball Bundesliga-Saison 2024/25
Für die Bundesliga 2024/25 haben sich folgende 18 Mannschaften qualifiziert:
Bayer 04 Leverkusen (M)
VfB Stuttgart
FC Bayern München
RB Leipzig
Borussia Dortmund
Eintracht Frankfurt
TSG 1899 Hoffenheim
1. FC Heidenheim
Werder Bremen
SC Freiburg
FC Augsburg
VfL Wolfsburg
1. FSV Mainz 05
Borussia Mönchengladbach
1. FC Union Berlin
VfL Bochum
FC Sankt Pauli
Holstein Kiel
Im Vergleich zur Bundesliga-Saison 2023/24 gab es folgende Veränderungen:
Der Meister und der Vize-Meister der 2. Bundesliga 2023/24 sind in die 1. Bundesliga aufgestiegen: Das sind Holstein Kiel und der FC Sankt Pauli
Im Gegenzug sind die beiden Tabellenletzten aus der Saison 2023/24 in die 2. Bundesliga abgestiegen: Das sind der 1. FC Köln und Darmstadt 98
VfL Bochum konnte sich in der Relegation gegen Fortuna Düsseldorf beweisen und bleibt damit erstklassig
Tabelle der Bundesliga 2023/2024: Ergebnisse und Qualifikationen
Im Lauf einer Bundesliga-Saison steht natürlich vor allem das Rennen um die deutsche Meisterschale im Fokus. Aber auch der Abstiegskampf und die Qualifizierung für die europäischen Wettbewerbe sind für die Fans spannende Ereignisse. Die folgende Übersicht zeigt Ihnen, welche Konsequenzen die jeweiligen Platzierungen haben:
1. Tabellenplatz: Deutscher Meister, Meisterschale und Qualifikation für die Champions League 2025/2026
2. bis 4. Tabellenplatz: Qualifikation für die Champions League 2025/2026
5. und 6. Tabellenplatz: Qualifikation für die Europa League 2025/2026
7. Tabellenplatz: Teilnahme an den Play-Offs zur Conference League 2025/2026
16. Tabellenplatz: Relegation
17. und 18. Tabellenplatz: Abstieg in die 2. Bundesliga 2025/2026
Beim 3:0-Erfolg in Lissabon feiert ein Neuzugang des Borussia Dortmund eine erfolgreiche doppelten Premiere. Niko Kovač lobt den „kleinen Jungen“.
Dortmund – Borussia Dortmund steht nach dem 3:0-Auswärtssieg bei Sporting in Lissabon mit anderthalb Beinen im Achtelfinale der Champions League. Das deutliche Ergebnis war Balsam für die geschundene BVB-Seele, versetzt die Mannschaft von Neu-Trainer Niko Kovač aber auch in eine Bringschuld beim Auftritt in der Bundesliga in Bochum am Samstag (15.30 Uhr, alle TV-Infos).
Nach seinem missglückten Debüt gegen den VfB Stuttgart (1:2) konnte Kovač in Portugal eine erste große Duftmarke setzen. Der BVB legte eine schwache erste Hälfte hin, kam jedoch wie verwandelt aus der Kabine und fegte in den zweiten 45 Minuten über Sporting, immerhin amtierender portugiesischer Meister und auch aktueller Tabellenführer, hinweg.
Zudem zahlte sich eine durchaus mutige Personalentscheidung von Kovač aus: Den kurzfristigen Ausfall von Ramy Bensebaini kompensierte der Chefcoach mit Daniel Svensson – und nicht etwa mit Julian Ryerson oder einer Systemumstellung.
Per Kaltstart ins ‚Team of the Week‘ der Champions League
Der schwedische Neuzugang vom FC Nordsjaelland (Dänemark) spielte nicht fehlerfrei, aber sehr engagiert, ohne jede Angst und in einer taktisch wichtigen Rolle: Den Linksverteidiger zog es im eigenen Ballbesitz immer wieder ins Zentrum, das der BVB gerade nach der Pause klar dominierte. Der Auftritt von Svensson war dabei aus mehrerlei Hinsicht bemerkenswert.
Zum einen, weil sich seine Europapokalerfahrung zuvor auf die Conference League beschränkte. Zum anderen, weil der seit Mittwoch 23 Jahre alte einmalige Nationalspieler ohne Spielpraxis daherkommt. In Dänemark wird im Winter lange pausiert, seit Dezember stand für Svensson nur ein Kurzeinsatz bei der Niederlage gegen Stuttgart auf dem Pflichtspielkonto.
Dass es Svensson dann sogar ins offizielle ‚Team of the Week‘ der Champions League schaffte, das von den Spielbeobachtern der UEFA zusammengestellt wird, zeichnet die Leistung auf besondere Weise aus.
„Fantastisch“: BVB-Trainer Kovač gerät ins Schwärmen
Kein Wunder, dass es nach dem Spiel Lob hagelte. „Ich möchte den ‚kleinen Jungen‘, Daniel, hervorheben, der sein erstes Spiel gemacht hat und ein richtig gutes Spiel. Er hatte keine Minuten in den Knochen, war in der Vorbereitung, einer langen Winterpause – dass er so ein Spiel abliefert, das muss erwähnt werden: Fantastisch“, geriet Kovač regelrecht ins Schwärmen.
„Es war eine sehr, sehr gute Leistung für sein erstes Spiel bei uns und sein erstes überhaupt in der Champions League“, schätzte auch Emre Can den Auftritt seines neuen Kollegen. Svensson hat sich im Team sofort einen gewissen Respekt verschafft. „Am Ende hatte er einen Krampf, da habe ich gesagt, ‚hey, was los Chef? Du bist doch fit‘“, schmunzelte Can.
Svensson selbst blieb bescheiden, als er in perfektem Englisch, das ihm die Eingewöhnung beim BVB ungemein erleichtert, gegenüber Vereinsmedien auf sein Debüt reagierte. „Ein 3:0-Auswärtssieg ist ein perfektes Resultat. Ich war schon ein bisschen nervös, natürlich: Es war ein wichtiges Spiel in einem großen Stadion vor vielen Fans. Ich bin aber immer besser ins Spiel gekommen. Vor dem Spiel hat mir der Trainer gesagt, ich soll mein Spiel machen, mich auf meine Fähigkeiten verlassen und einfach Spaß haben.“
An Ramy Bensebaini führt wohl kein Weg vorbei
Dies gelang Svensson auf eindrückliche Weise. Selbstredend sollte ein gutes Spiel nicht zu verfrühten Urteilen führen. Dennoch glaubt der BVB, mit der zunächst als Leihe ausgelegten Verpflichtung des Schweden einen guten Fang gemacht zu haben. „Das zeigt, dass wir im Scouting richtig gut gearbeitet haben, dort etwas entdeckt haben“, sagte Kovač.
Auch in Bochum dürfte Svensson anstelle von Bensebaini beginnen, dessen Muskelverhärtung noch nicht vollständig auskuriert ist. Grundsätzlich hat der Algerier aber sicher die Nase noch etwas vorn. Bensebaini gehört in dieser so schwierigen Saison zu den wenigen formstabilen Profis von Dortmund, wird seinen Stammplatz nicht nach 90 Minuten an Svensson verloren haben.
Den „kleinen Jungen“, der so schnell erwachsen wird, in der Hinterhand zu wissen, ist für Kovač dennoch eine äußerst komfortable Position.
Kracher in der Bundesliga! Bayer Leverkusen und der FC Bayern München treffen heute aufeinander. Alle Infos zur Übertragung im TV und Livestream.
Es ist endlich soweit! Am heutigen Samstag (15. Februar) kommt es zum Rückspiel zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern München. Wie es sich für ein Duell zwischen dem amtierenden Meister und Rekordsieger gehört, wird die Partie unter Flutlicht um 18.30 Uhr angepfiffen.
SPOX verrät Euch in diesem Artikel, wie Ihr die Partie heute live im TV und Livestream sehen könnt.
Bayer Leverkusen vs. FC Bayern München heute live sehen: Wer zeigt / überträgt das Topspiel der Bundesliga im TV und Livestream?
Es gibt genau eine Option, wie Ihr Bayer Leverkusen gegen den FC Bayern München live sehen könnt – und diese bietet Sky. Der Pay-TV-Sender besitzt die Exklusiv-Rechte für alle Samstagsspiele der Bundesliga.
Dementsprechend wird es auch kleine Übertragung im Free-TV oder DAZN geben, das ebenfalls Bundesliga-Rechte hält.
Bei Sky könnt Ihr zwischen den Sendern Sky Sport Bundesliga 1 und Sky Sport Top Event wählen. Via SkyGo oder WOW ist der Livestream abrufbar. Dann begleitet Euch folgendes Team durch den Abend:
Moderator: Sebastian Hellmann
Experten: Lothar Matthäus & Tabea Kemme
Kommentator: Wolff Fuss
Bayer Leverkusen vs. FC Bayern München heute live sehen: Wer zeigt / überträgt das Topspiel der Bundesliga im TV und Livestream? Liveticker bei SPOX
Alternativ könnt Ihr das Topspiel zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern München auch in unserem ausführlichen Liveticker verfolgen. SPOX hält Euch stets auf dem Laufenden.
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Bayer Leverkusen vs. FC Bayern München heute live sehen: Wer zeigt / überträgt das Topspiel der Bundesliga im TV und Livestream? Voraussichtliche Aufstellungen
Sportlich lief bei Borussia Dortmund in dieser Saison bislang nur wenig zusammen. Der Revierklub dümpelt Mitte Februar im Mittelfeld der Bundesliga herum, muss so schon jetzt um die Teilnahme am internationalen Geschäft bangen. Der BVB läuft den eigenen Ansprüchen hinterher.
Doch nicht nur auf dem Rasen scheint man sich bei Borussia Dortmund derzeit große Sorgen zu machen. Der Verein ruft jetzt eine große Aktion ins Leben – und will damit nicht nur bei seinen Fans ein deutliches Zeichen setzen!
Borussia Dortmund ruft alte Aktion gegen Rechts wieder ins Leben
Die Aktion „Kein Bier für Rassisten“ dürfte dem ein oder anderen BVB-Fan mit Sicherheit noch in Erinnerung geblieben sein. Bei der Kampagne im Jahr 2015 wurden eine Million Bierdeckel in Dortmunder Gaststätten und Kneipen verteilt, um ein Zeichen gegen rechtes Gedankengut zu setzen.
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Nun, fast zehn Jahre später, hat sich Schwarz-gelb dazu entschieden, diese Aktion wiederaufleben zu lassen. Anlass sei nach Angaben des Vereins „das Erstarken rechtsextremer Parteien und Meinungen in Politik und Gesellschaft“. In Zuge der anstehenden Bundestagswahl 2025 wolle der BVB nun „ein starkes Signal gegen rassistische Parolen und Hetze“ setzen.
BVB warnt vor „Stammtischparolen“
Borussia-Präsident Reinhold Lunow zeigte sich erfreut über die Wiederholung der Kampagne: „In einer Zeit, in der diskriminierende Äußerungen immer salonfähiger werden, sind wir als BVB-Familie dazu aufgerufen, uns klar gegen rassistische Parolen zu positionieren“.
„Kein Bier für Rassisten“ warnt dabei unter anderem vor „Stammtischparolen“. Borussia Dortmund prangert hier vor allem den oftmals diskriminierenden und rassistischen Charakter derartiger verallgemeinender Behauptungen an. Dagegen will der BVB jetzt mit informativen Bierdeckeln ansteuern.
Niko Kovač: Der BVB-Trainer erregte mit einer Formulierung in einem Interview Aufsehen. (Quelle: Kirchner-Media/Thomas Haesler/imago-images-bilder)
Gegen Sporting Lissabon in der Champions League feierte der BVB seinen ersten Sieg unter Trainer Niko Kovač. Der sorgte mit seinem Interview danach für Lacher.
Nanu, was hat der da gerade gesagt? Das dürften sich einige deutsche Fußball-Fans gedacht haben, als sie das Interview von BVB-Trainer Niko Kovač nach dem Sieg gegen Sporting Lissabon verfolgt haben. Im Hinspiel der Champions-League-Playoffs gewann Borussia Dortmund souverän mit 3:0 in Portugal.
Dabei zeigten die “Schwarz-Gelben” vor allem in der zweiten Halbzeit eine deutliche Leistungssteigerung. Trainer Kovač wollte nach der Partie am Mikrofon des übertragenden Streamdienstes Amazon Prime erläutern, was genau sein Team im zweiten Abschnitt so viel besser gemacht habe. Dabei wählte er jedoch eine missverständliche Formulierung: “Du fixed auch besser. Erste Halbzeit haben wir viel zu weit von der Kette weggespielt. Das heißt, der Gegner kann den Lauf immer machen, aber wenn du den Gegner etwas fixed, ihn rausziehst und dann zur Seite spielst, dann ist es schwierig”, so Kovačs taktische Erläuterungen.
Das Problem: Der englische Begriff “fixed”, der auf Deutsch so viel heißt, wie fixieren oder festsetzen, klingt ausgesprochen genauso wie im Deutschen ein vulgärer Ausdruck für Geschlechtsverkehr.
Die Formulierung ist vor allem missverständlich, weil der vulgäre Begriff vor allem in der Rap- und Jugendsprache häufig als Ausdruck für “jemanden fertig machen” benutzt wird. Daran, dass der BVB Sporting in der zweiten Halbzeit fertig gemacht hat, gibt es in der Tat keinen Zweifel. Beim nächsten Mal dürfte Kovač seine Worte, um genau diesen Umstand zu beschreiben, jedoch vorsichtiger wählen.