Der Sport-Tag Dank Superserie: Hummels’ Römer kommen ihrem Ziel näher
25.02.2025, 08:45 Uhr
Mats Hummels und die AS Rom haben ihre Erfolgsserie in der Serie A fortgeführt. Zum Abschluss des 26. Spieltag siegte das Team von Trainer Claudio Ranieri mit 4:0 (2:0) gegen Schlusslicht AC Monza und blieb damit im zehnten Ligaspiel in Folge ungeschlagen. Eine Spitzenposition belegen die Römer trotz seiner Serie nicht. Zwei Punkte hinter dem internationalen Geschäft befindet sich Rom auf Platz neun.
Mats Hummels kehrte nach einer Pause im Play-off-Rückspiel der Europa League gegen den FC Porto (3:2) wieder in die Startelf zurück. In der Defensive erlebte er einen ruhigen Abend im Stadio Olimpico. Von Monza, das bereits neun Punkte Rückstand auf einen Platz zum Klassenerhalt hat, ging kaum Gefahr aus. Stattdessen trafen für die Hauptstädter Alexis Saelemaekers (11.), Eldor Shomurodov (32.) und der frühere Hoffenheimer und Leipziger Angelino (73.) zum souveränen Sieg. Bryan Cristante besorgte kurz vor Schluss den Endstand (88.).
München – Wie heilsam doch so ein Beinahe-Schock, so ein Tänzeln am Abgrund sein kann! Für Kopf und Körper. Vergangenen Dienstag, als es fast schiefging mit dem Einzug ins Achtelfinale der Champions League gegen den Underdog Celtic Glasgow, waren die Beine schwer, fast gelähmt. Die Psyche voller Gedanken an das Was-Wäre-Wenn.
Das 1:1 durch Alphonso Davies in der Nachspielzeit ließ Steine von den pochenden Herzen purzeln, setzte Kräfte frei und pustete die – salopp formuliert – Birne ordentlich frei.
Derart befreit von Versagensängsten und dank fünf Tagen Pause vor der sonntäglichen Bundesliga-Aufgabe fegten die Bayern Eintracht Frankfurt weg, als sein man in einen Jungbrunnen gefallen. Passend zum 125. Geburtstag des Vereins am Donnerstag. Nun lassen sich sämtliche Feierlichkeiten guten Gewissens durchziehen. Beim 4:0 zeigte sich die Mannschaft von Vincent Kompany leichtfüßiger und spielerisch verbessert.
Kimmich muss verletzt raus – Bayern überzeugt trotzdem
“Wir haben gesagt, wir können es besser, und das haben wir gezeigt”, sagte Sportvorstand Max Eberl erfreut und erklärte: “Gegen den Dritten der Tabelle so eindrucksvoll zu gewinnen, das ist genau die Reaktion, die wir uns vorgestellt haben, das hat die Mannschaft bravourös gemacht.”
Nach leichten Anlaufschwierigkeiten hatte der Tabellendritte keine Chance – und das trotz einiger Personalsorgen. Dayot Upamecano, zuletzt der stabilste Innenverteidiger, fehlte angeschlagen. Torgarant Harry Kane kam wegen seiner Blessur aus der Celtic-Partie erst nach einer guten Stunde ins Spiel und Joshua Kimmich, der bis dato jede Sekunde (!) dieser Bundesligasaison im Trikot der Bayern auf dem Platz stand, musste kurz vor Ende der ersten Halbzeit verletzt ausgewechselt werden.
Und dennoch flutschte es dank der Treffer von Michael Olise, Hiroki Ito, Jamal Musiala und Serge Gnabry – neben dem 5:1 gegen Leipzig kurz vor Weihnachten und dem 1:1 gegen Bayer Leverkusen im September war es der beste Heimauftritt.
Bayern gegen Leverkusen nicht in der Favoritenrolle
Neben einem 1:1? Ja, diesem dominanten und beherzten Auftritt, den die damals defensiv auftretenden Leverkusener nur mit Glück überstanden. Weil angesichts von nun acht Punkten Vorsprung in der Liga der Weg zur Rückeroberung der Meisterschale geebnet ist, rückt das Achtelfinal-Duell mit dem Double-Gewinner in der Champions League bereits in den Mittelpunkt.
Verrückt, aber wahr: Die Bayern gehen nicht als Favorit in die Spiele Nummer vier und fünf der Saison gegen den national nun schärfsten Widersacher. Ungewohnt, aber ein Segen. Denn: Der ganz große Druck, zu früh (an Celtic!) zu scheitern in der Königsklasse auf dem Weg zum Traumziel Finale dahoam am 31. Mai in der Allianz Arena, ist nun weg. Die Leichtigkeit ist zurück.
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Drei ganz und gar unterschiedliche Partien gab es in dieser Saison zwischen Bayern und Bayer: Das 1:1 in der Hinrunde, das unglückliche 0:1 im DFB-Pokal Anfang Dezember und das 0:0 vor zehn Tagen am Rhein als man spielerisch-taktisch in Xabi Alonsos Falle getappt und daher spielerisch total unterlegen war.
Dreesen-Kampfansage an Leverkusen: “Wollen zeigen, wer in Deutschland Erster ist!”
Und nun? Kann Bayern, kann Kompany seinerseits den Leverkusener Erfolgstrainer überraschen – und gewinnen. Denn in 90 bis 95 Prozent seiner Spiele kann der Rekordmeister nur verlieren, das Schicksal eines so großen Klubs.
Man sei “in Vorfreude” auf die Spiele, sagte Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen und kündigte an: “Wir wollen zeigen, wer in Deutschland Erster ist! Dass es jetzt ein deutsches Duell ist, haben wir uns nicht gewünscht, aber wir werden die Aufgabe bestehen.” Klingt nach viel Mia san mia. Ein Comeback zur rechten Zeit?
Mia-san-mia-Botschafter Thomas Müller stellte fest, “dass in den letzten Wochen dieses Urvertrauen bei dem einen oder anderen fehlte. Obwohl ja jeder, der beim FC Bayern unter Vertrag steht, irgendwas Besonderes können muss. Sonst wäre er ja nicht hier.”
Nach dem befreienden 4:0 meinte der Oldie beschwingt: “Wie du am Ende so einen Sieg holst, ist für das eigene Gefühl natürlich etwas anderes. Wir werden die nächsten drei Tage deutlich lockerer durch München spazieren. Nicht nur, weil die Leute uns anders anschauen, sondern auch mit Leichtfüßigkeit.”
Leipzig/msc – Das 2:2 (1:2) gegen den 1. FC Heidenheim am vergangenen Sonntag war aus Sicht von RB Leipzig zu wenig für die Ansprüche des Champions-League-Aspiranten. Auch gegen den formschwachen Abstiegskandidaten nur unentschieden zu spielen, nagt Medienberichten zufolge an der Stimmung im Klub. Könnte diese Marco Rose bald doch den Job kosten?
Kippt die Stimmung bei RB doch noch gegen Rose?
Wie Sky Sport und Bild-Zeitung berichten, schwindet intern der Rückhalt für den Chefcoach. Durch die schweren Wochen vor Weihnachten hatte sich der gebürtige Leipziger mit seiner Mannschaft noch manövriert, die ausdrücklich hinter ihm stand. Nun halten sich Gerüchte, dass Rose doch gehen muss, schreibt die Bild.
Hatte die Analyse der Situation in der Winterpause noch ergeben, dass man mit Rose bis zum Sommer arbeiten wird, so sei eine vorzeitige Trennung nun doch nicht mehr ausgeschlossen, falls RB aus dem Pokal fliegt und in den kommenden Spielen den Anschluss an die Champions-League-Plätze weiter verliert, heißt es bei Sky und Bild.
Bitte bitte, lass Friedl, Veljkovic und Stage am Dienstag fit sein!
Und bitte Ole, feg jetzt endlich mal das Sand aus dem Getriebe!!!
Stark, Jung, Köhn und Njinmah raus. Bei Lynen war ich unschlüssig. Zusammen mit Stage war das in der Vergangenheit schon super – aber zuletzt war das einfach schlecht! Und Leo war zuletzt beinahe noch ein Lichtblick.
Agu hatte ich so lange schmerzlich vermisst, dass ich ihn irgendwie gar nicht glauben konnte, dass er wieder da ist. Aber jetzt scheint er wieder bei 100% zu sein – also Felix, bring uns wieder auf Kurs!
Vorne ist die Wahl zwischen Grüll und Silva schwierig. Da hat es Werner leider bisher verpasst, der Kombo Ducksch/Silva eine echte Chance zu geben. Das jetzt im Pokal nachzuholen, birgt ein gewisses Risiko. Trotzdem muss das m.E. jetzt passieren – notfalls kann Grüll ja als rettender Held noch aufs Feld reiten.
In einer neuen Talk-Folge „Inside VfL“ diskutieren unsere Reporter über das Remis des VfL Bochum in Wolfsburg, Hofmann, den Fall Drewes und Hoffenheim.
Der VfL Bochum liefert beim 1:1 beim VfL Wolfsburg die nächste gute Partie und steht vor einer weiteren Woche der Wahrheit. In der neuen Folge „Inside VfL – der Stadtwerke Bochum-Talk von WAZ und Radio Bochum“ werden der Fall Drewes, Philipp Hofmann und die Partie gegen die TSG Hoffenheim am kommenden Samstag (15.30 Uhr, Sky) thematisiert.
Moderatorin Annalena Fedtke diskutiert mit den VfL-Reportern Stefan Döring und Günther Pohl über die Bedeutung von Hofmann für die Mannschaft, warum der Punkt aus Wolfsburg ein gewonnener ist und ob Dieter Hecking früher wechseln müsste. Außerdem blicken die drei in einer neuen Talk-Folge auf das Spiel gegen Hoffenheim voraus – sowie die Gerichtsverhandlung im Fall Drewes.
Inside VfL“ gibt es jeden Montag überall da, wo es Podcasts gibt, zum Beispiel auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music. Ihr könnt uns außerdem im Video auf Youtube sehen. Folgt uns auf eurer liebsten Podcastplattform und abonniert uns über die Youtube-Glocke, dann verpasst ihr keine Folge.
Hinter „Inside VfL – der Stadtwerke Bochum-Talk“ steckt ein Team aus Journalisten der WAZ und Radio Bochum. Ihr Job ist es, alles über den VfL zu wissen:
– Stefan Döring, Markus Rensinghoff und Ralf Ritter von der WAZ und Funke Sport recherchieren für euch jeden Tag zur Kaderplanung und zur Aufstellung. Sie sprechen mit Spielern und Trainern, führen Hintergrundgespräche mit Vereins-Kennern und halten euch so immer auf den neusten Stand.
– Radio-Bochum-Reporter Günther Pohl hat allein seit 1990 mehr als 1000 VfL-Spiele gesehen und kommentiert und ist jeden Tag nah dran am Klub.
– Annalena Fedtke von Radio Bochum ist eure Moderatorin von Inside VfL, von klein auf VfL Bochum-Fan und stolze Dauerkartenbesitzerin.
– Nicole Dreisbach von Radio Bochum ist ebenso Moderatorin von Inside VfL
Mit dem FC Bayern München, Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund haben es drei Teams ins Achtelfinale der Champions League geschafft. Wie geht es für die Bundesligisten nun weiter bis zu einem möglichen Finale?
Der FC Bayern München hat das Achtelfinale der Champions League und den Umweg der Playoffs erreicht. Gegen Celtic Glasgow erzielte Alphonso Davies im Rückspiel in der Allianz Arena in der Nachspielzeit das entscheidende 1:1.
Borussia Dortmund reichte nach dem 3:0 im Hinspiel eine 0:0 im Rückspiel gegen Sporting Lissabon, um das Achtelfinal-Ticket zu lösen.
Bayer Leverkusen hatte sich direkt für die Runde der letzten 16 qualifiziert. Der VfB Stuttgart und RB Leipzig sind ausgeschieden.
Nun kommt es im Achtelfinale zu einem deutschen Duell! ran gibt einen Überblick über die Achtelfinal-Gegner der deutschen Teams sowie den möglicherweise weiteren Weg bis ins Finale in der Münchner Allianz Arena.
Achtelfinale der Champions League: Auf wen treffen die deutschen Klubs?
Der FC Bayern München spielt gegen Bayer Leverkusen
Borussia Dortmund spielt gegen Lille OSC
Weitere Paarungen im Achtelfinale
Der FC Brügge spielt gegen Aston Villa
Feyenoord Rotterdam spielt gegen Inter Mailand
PSV Eindhoven spielt gegen den FC Arsenal
Benfica Lissabon spielt gegen den FC Barcelona
Paris Saint-Germain spielt gegen den FC Liverpool
Halbfinale der Champions League: Diese Paarungen könnte es für die deutschen Klubs geben?
Bayern München oder Bayer Leverkusen könnten im Halbfinale auf Borussia Dortmund, OSC Lille, den FC Barcelona oder Benfica Lissabon treffen.
Übersicht der Playoff-Spiele:
Celtic Glasgow – FC Bayern München – Gesamtergebnis 2:3
AS Monaco – Benfica Lissabon – Gesamtergebnis 3:4
Club Brügge – Atalanta Bergamo – Gesamtergebnis 5:2
Feyenoord Rotterdam – AC Mailand – Gesamtergebnis: 1:2
Juventus – PSV Eindhoven – Gesamtergebnis: 3:4
Manchester City – Real Madrid – Gesamtergebnis: 6:3
Stade Brest – Paris Saint-Germain – Gesamtergebnis: 0:10
Über einen langen Zeitraum der Saison war Jamie Gittens der wohl beste und wichtigste Dortmunder. Doch ausgerechnet jetzt, beim 6:0-Befreiungsschlag gegen Union Berlin, war der Linksaußen aus der Startelf heraus rotiert. Vorausgegangen war ein Formeinbruch beim 20-Jährigen. Achtmal in Folge blieb er zuletzt ohne Torbeteiligung.
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Die Gerüchte rund um Gittens‘ Zukunft reißen aber dennoch nicht ab. Zahlreiche englische Topklubs sind am U21-Nationalspieler der Three Lions dran. Gehandelt wurden bereits der FC Arsenal, der FC Chelsea, Tottenham Hotspur, Newcastle United und Aston Villa. Zudem beobachtet auch Real Madrid offenkundig die Situation.
Und der BVB? Der erhofft sich durch einen Verkauf von Gittens eine satte Ablöse. Die ‚Bild‘ brachte zuletzt immer wieder mal 100 Millionen Euro ins Spiel. Dass es ganz so viel wird, darf ob der aktuellen Formschwäche bezweifelt werden. Und dennoch winkt ein Batzen Kohle.
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Zusage & Favorit bei Gittens
Wie ‚TBR Sports‘ von der Insel berichtet, will der BVB einen Deal für umgerechnet rund 84 Millionen Euro machen. Gittens selbst habe sogar schon die Zusage erhalten, im Sommer wechseln zu dürfen – sofern der Preis stimmt, versteht sich.
Verpasst Dortmund tatsächlich die Qualifikation für die Champions League, macht das einen Verkauf noch wahrscheinlicher. ‚TBR Sports‘ sieht Arsenal aktuell in der Favoritenrolle im Rennen um Gittens. Da ist das letzte Wort aber sicher noch nicht gesprochen.
25.02.2025 – Borussia Dortmund hat in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) am Montagabend einen wichtigen 3:1-Heimsieg gegen den TTC Zugbrücke Grenzau eingefahren und sich damit weiter von den Abstiegsrängen abgesetzt. Während der BVB in seiner Premierensaison bereits den siebten Saisonsieg feiert, spitzt sich die Krise bei Grenzau weiter zu. Die Westerwälder kassierten ihre zehnte Niederlage in Folge und bleiben mit 6:30 Punkten Tabellenletzter.
Der Abend begann vielversprechend für die Hausherren. Yongyin Li, der sich in den vergangenen Wochen als zuverlässiger Dortmunder Punktegarant erwiesen hat, diktierte das Spiel von Beginn an. Gegen den jungen Taiwanesen Feng Yi-Hsin agierte Li souverän und entschied die Partie mit 3:0 für sich.
Mladenovic bringt Grenzau zurück ins Spiel
Doch Grenzau zeigte Kampfgeist. Luka Mladenovic erwischte Anders Lind auf dem falschen Fuß und spielte mutig auf. Während der Däne phasenweise sein Potenzial aufblitzen ließ, hatte Mladenovic in den entscheidenden Momenten die besseren Antworten. Der Luxemburger dominierte mit cleveren Platzierungen und setzte Lind immer wieder mit seinem Anti-Top Belag unter Druck. Nach vier intensiven Sätzen stand es 3:1 für Mladenovic – Grenzau war zurück im Spiel.
Mit dem Zwischenstand von 1:1 wurde es nun richtig spannend. Simon Berglund und Samuel Walker lieferten sich ein hochklassiges Duell, das erst im Entscheidungssatz einen Sieger fand. Berglund startete furios und sicherte sich den ersten Satz mit 11:6, doch Walker schlug prompt mit 11:7 zurück. Nach einem einseitigen dritten Durchgang (11:4 für Berglund) bewies Walker erneut Comeback-Qualitäten und glich mit 11:9 aus. Doch im entscheidenden fünften Satz ließ Berglund nichts mehr anbrennen. Mit einem explosiven Start setzte er sich früh auf 7:0 ab und verwaltete diesen Vorsprung bis zum 11:4-Endstand. Damit stand Dortmund wieder mit einem Punkt Vorsprung vorne.
Li glänzt doppelt
Im letzten Einzel des Abends hatte Yongyin Li die Chance, seinen zweiten Sieg des Tages einzufahren und den BVB endgültig auf die Siegerstraße zu bringen. Gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Luka Mladenovic war der Linkshänder bestens eingestellt und siegte – wie bereits im Hinspiel – souverän mit 3:0.
Dortmund mit positiver Formkurve – Grenzau braucht die Trendwende
Mit diesem Erfolg unterstreicht der BVB die aufsteigende Formkurve in seiner Premierensaison in der TTBL. In der aktuellen Tabelle rangiert Dortmund mit 14:22 Punkten auf dem neunten Platz und hält die Abstiegsränge auf Distanz. Für den TTC Zugbrücke Grenzau hingegen wird die Situation immer prekärer: Mit 6:30 Punkten bleibt das Team abgeschlagen auf dem letzten Platz. Wenn sich in den kommenden Wochen keine Wende einstellt, droht der Traditionsverein den Anschluss endgültig zu verlieren.
Der 18. Spieltag in der Übersicht:
Borussia Dortmund – TTC Zugbrücke Grenzau 3:1 Yongyin Li – Feng Yi-Hsin 3:0 (11:8, 11;5, 11:9) Anders Lind – Luka Mladenovic 1:3 (8:11, 11:8 , 7:11, 9:11) Simon Berglund – Samuel Walker 3:2 (11:6, 7.11, 11:4, 9:11, 11:4) Yongyin Li – Luka Mladenovic 3:0 (11:3, 11:3, 11:6)
„Meine Bayern“ heißt die Kolumne von SPORT BILD-Reporter-Legende Raimund Hinko, die sich mit dem deutschen Rekordmeister befasst. Hinko begleitet den FC Bayern seit Jahrzehnten.
Liebe Bayern-Fans,
pünktlich zum 125. Geburtstag haben euch die Spieler ein 4:0 geschenkt. Immerhin gegen den Tabellendritten Eintracht Frankfurt. Immerhin wieder mit einer dominanten Spielweise, die zuletzt wie weggeblasen schien. Das dürfte eure Stimmung ein wenig aufhellen, angesichts des unromantischen Champions-League-Loses gegen Bayer Leverkusen, das nach den zuletzt so trostlosen, sieglosen Spielen gegen Xabi Alonsos Mannschaft nur das Aus im Achtelfinale bedeuten kann. Oder doch nicht?
Für alle, die immer noch ein wenig Hoffnung auf ein „Finale dahoam“ am 31. Mai in der Allianz Arena in sich tragen: Ein Blick in die Geschichte lehrt, dass es durchaus nützlich ist für die Dynamik des Bayern-Spiels, wenn es am Anfang nur mit Ach und Krach in die nächste Runde geht. So wie zuletzt bei dem Gekrampfe gegen Celtic Glasgow. Und so wie im Herbst 1973 gegen den schwedischen Meister Advidaberg, einem Dorfverein mit einem Stadion, das mit 9201 Zuschauern aus allen Nähten platzte.
Die zweite Hälfte des Viertelfinales im DFB-Pokal steht an. Am Dienstagabend empfängt Drittligist Arminia Bielefeld Werder Bremen, einen Tag später duellieren sich RB Leipzig und der VfL Wolfsburg. Der Einzug ins Halbfinale wäre vor allem für die Arminia ein großer finanzieller Segen.
Die Vereine, die das Viertelfinale siegreich bestreiten, bekommen eine Prämie von 3,35 Millionen Euro. Dies entspricht etwa der Hälfte des Bielefelder Etats von 7 Mio. Euro. Dem Pokalsieger winken 4,32 Mio. Euro, der unterlegene Finalist bekommt 2,88 Mio. Euro. An den Einnahmen durch Ticketverkäufe und Bandenwerbung werden die Klubs zu je 45 Prozent beteiligt. Von der ersten Runde bis zur Siegerehrung sind in 2024/25 folglich maximal knapp 11 Mio. Euro an Prämien zu holen.
DFB-Pokal-Prämien 2024/25:
1. Runde: 209.453 Euro 2. Runde: 418.906 Euro 3. Runde: 837.813 Euro Viertelfinale: 1.68 Mio. Euro Halbfinale: 3,35 Mio. Euro Final-Verlierer: 2,88 Mio. Euro DFB-Pokal-Sieger: 4,32 Mio. Euro
Allein für das Erreichen des Viertelfinales hat Bielefeld Prämien in Höhe von über 3 Mio. Euro eingestrichen. Hinzu kommt, dass die Arminia als Drittligist immer Heimrecht hatte und zusätzliche Einnahmen durch Ticketverkäufe generierte. Auf dem Weg dahin schaltete die Mannschaft von Trainer Mitch Kniat Hannover 96 (2:0), Union Berlin (2:0) und den SC Freiburg aus (3:1). Das letzte mal im Viertelfinale war die Arminia in der Saison 2016/17 als man gegen den späteren Finalisten Eintracht Frankfurt ausschied. Mit knapp 8 Mio. Euro hat Bielefeld den geringsten Kaderwert der verbleibenden Teams. Danach folgt Gegner Bremen mit 131 Mio. Euro. Die Teams aus Wolfsburg (229 Mio.) und Leipzig (527 Mio.) sind deutlich wertvoller.
Bereits für das Halbfinale qualifiziert sind Bayer Leverkusen (637 Mio.) und der VfB Stuttgart (334 Mio.). Der Titelverteidiger setzte sich vor drei Wochen in einer dramatischen Partie gegen den 1. FC Köln durch (3:2 n.V.) und die Schwaben gewannen mit 1:0 gegen den FC Augsburg. Dass das Viertelfinale aufgeteilt wurde, liegt an der neu eingeführten Zwischenrunde in der Champions League, Europa League und Conference League. Um eine Terminkollision mit den UEFA-Wettbewerben zu vermeiden, wurden zwei Pokal-Viertelfinals später angesetzt. Eine Aufteilung der Spiele lässt der TV-Vertrag zu.
Die Auslosung der Halbfinal-Begegnungen findet am Sonntagabend um 18:45 Uhr in der ARD-Sportschau statt. Ausgetragen wird die Runde der letzten vier Mannschaften am 1. und 2. April. Das Finale wird am 24. Mai im Berliner Olympiastadion gespielt.