An das erste Verhandlungsgespräch mit Tim Kleindienst (29) erinnert sich Gladbachs Sport-Boss Roland Virkus (58) noch ganz genau: „Als wir hinterher abgeklatscht haben, dachte ich, meine Hand ist gebrochen. Seine Energie und mitreißende Art spürt man nicht nur in der Interaktion, sondern auch körperlich.“
Den gleichen Effekt hat der Stürmer auch in Borussias Kabine erzeugt. Kleindienst ist der mächtigste Gladbach-Star seit Stefan Effenberg (56)!
Als der Kult-Kicker aus Florenz 1994 zurückkehrte, zog auch er sofort die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Sein Wort war in der Kabine Gesetz, eine Saison später stieg er zum Kapitän auf. Legendär sein Tigerkopf, den er sich nach einer verlorenen „Wetten, dass …“-Wette in die Haare färben ließ.
Seitdem gab es zwar zahlreiche weitere starke Kabinen-Chefs wie Ex-Kapitän Lars Stindl (36) – allerdings keinen, der so schnell nach seinem Wechsel das gesamte Klub-Innenleben veränderte wie Kleindienst.
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FAQ: Gladbach – Kleindienst mächtigster Star seit Effe!
Frage 1: Wer ist Kleindienst?
Antwort: Kleindienst ist ein Spieler der Borussia Mönchengladbach, der in letzter Zeit große Aufmerksamkeit erregt hat. Er wird als einer der herausragenden Talente des Vereins angesehen.
Frage 2: Warum wird Kleindienst als mächtigster Star seit Effe bezeichnet?
Antwort: Der Vergleich zu "Effe" (einem Spitznamen für den ehemaligen Gladbach-Star Ebbe Sand) deutet darauf hin, dass Kleindienst ähnliche Einfluss und Popularität auf dem Platz und unter den Fans hat wie Effe in seiner besten Zeit.
Frage 3: Was hat Kleindienst bislang in seiner Karriere erreicht?
Antwort: Kleindienst hat in seiner Karriere bereits beeindruckende Leistungen gezeigt, darunter viele Tore und Vorlagen in verschiedenen Wettbewerben. Zudem hat er sowohl in der Liga als auch im Pokal seine Klasse bewiesen.
Frage 4: Wie reagiert das Gladbach-Management auf Kleindiensts Leistungen?
Antwort: Das Management der Borussia Mönchengladbach zeigt sich erfreut über die Entwicklung von Kleindienst und bezeichnet ihn als zentralen Bestandteil der zukünftigen Squad-Planungen.
Frage 5: Welche Erwartungen haben die Fans an Kleindienst?
Antwort: Die Fans erwarten, dass Kleindienst nicht nur in den kommenden Spielen seine starken Leistungen fortsetzt, sondern auch eine Schlüsselrolle in der Mannschaft spielt, um erfolgreich in der Liga und im Pokal abzuschneiden.
Frage 6: Gibt es Prognosen für Kleindiensts Zukunft bei Gladbach?
Antwort: Viele Experten und Fans sind optimistisch hinsichtlich Kleindiensts Zukunft bei Gladbach und glauben, dass er ein langfristiger Anker für das Team werden könnte, sofern er weiterhin auf diesem hohen Niveau spielt.
Frage 7: Was sind die nächsten Herausforderungen für Kleindienst und Gladbach?
Antwort: Die nächsten Herausforderungen umfassen wichtige Ligaspiele und mögliche Pokalspiele, in denen Kleindienst und das Team ihr Können unter Beweis stellen müssen, um die gesteckten Ziele zu erreichen.
Frage 8: Wie können Fans Kleindienst unterstützen?
Antwort: Fans können Kleindienst unterstützen, indem sie ihn durch Stadionbesuche, Fanartikel und soziale Medien anfeuern, um ihm das Gefühl zu geben, dass er von der Anhängerschaft wertgeschätzt wird.
Frage 9: Gibt es Verletzungsrisiken oder Unsicherheiten im Kader?
Antwort: Wie bei jedem Sport gibt es immer das Risiko von Verletzungen. Aktuelle Informationen zum Zustand des Spielerkaders sind regelmäßig über offizielle Vereinskanäle verfügbar.
Frage 10: Wo kann ich mehr über Kleindienst und Gladbach erfahren?
Antwort: Weitere Informationen über Kleindienst, die Mannschaft und die aktuellen Entwicklungen bei Borussia Mönchengladbach finden Sie auf der offiziellen Website des Vereins sowie in Sportnews und sozialen Medien.
Hoffentlich hilft Ihnen dieses FAQ dabei, mehr über Kleindienst und seine Rolle in der Borussia Mönchengladbach zu erfahren!
Eigentlich scheint Borussia Dortmund auf dem zehnten Platz schon alle Champions-League-Träume begraben zu können. Doch der Abstand zu Platz vier ist nicht groß. Das Glück des BVB: Keines der Teams auf den vorderen Plätzen kann sich wirklich bedingungslos für das internationale Geschäft empfehlen.
Dieser Text enthält eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einschätzungen von Julian Münz sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einfließen. Informieren Sie sich über die verschiedenen journalistischen Textarten.
Nicht jeder Fußballfan beschäftigte sich am vergangenen Wochenende in erster Linie mit Fußball, schließlich stand am Sonntag auch die vorgezogene Bundestagswahl an. Wer also am Sonntagabend bei den Wahlsendungen und nicht beim Topspiel zwischen Bayern und Frankfurt einschaltete, wird dabei in das ein oder andere ratlose Gesicht geblickt haben. Keine der großen Parteien konnte restlos zufrieden sein – eine Situation, die an die Teams der oberen Tabellenhälfte in der Bundesliga erinnert. Auch hier gibt es von Platz vier bis ins Tabellenmittelfeld viele aussichtsreiche Kandidaten, doch so wirklich für das internationale Geschäft empfehlen konnte sich noch keiner.
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Am Beispiel von Borussia Dortmund zeigt sich das besonders: Zwei Spiele hat der BVB seit dem Ende der Winterpause gewonnen und trotzdem ist er nach seinem überzeugenden Sieg gegen Union Berlin wieder mittendrin im Kampf um die europäischen Plätze. Nur sieben Punkte trennen den aktuellen Zehntplatzierten vom SC Freiburg auf Platz vier. Der BVB hat Glück, denn er ist nicht der einzige Verein, bei dem es zuletzt und aktuell nicht wirklich glattläuft.
RB Leipzig fehlt die Torgefahr
Die Baustellen der Teams sind zahlreich, jeder Klub hat mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. RB Leipzig sucht verzweifelt nach echter Torgefahr, mit der man auch die Spiele gegen schwächere Abstiegskandidaten wieder für sich entscheiden kann – fünf torlose Unentschieden, meist gegen Teams aus der unteren Hälfte der Tabelle sprechen für sich. Nur die gleichzeitigen Schwächen der anderen Mannschaften sorgen dafür, dass sich Marco Rose trotz nur eines Sieges in sechs Rückrundenspielen noch keine großen Sorgen um das europäische Geschäft machen muss.
Mönchengladbach und Wolfsburg hingegen mischen vor allem dank ihrer torgefährlichen Stürmer Tim Kleindienst (14 Tore) und Mohammed Amoura (neun Tore) wieder oben mit. Abgesehen davon aber ist Inkonstanz der konstante Faktor in der Saison der beiden Teams. Dass die Klubs so weit oben mitspielen, hätte noch im Herbst, als etwa die Fohlenelf auf Platz 14 eher in Richtung Abstiegskampf schielte, kaum jemand für möglich gehalten.
VfB Stuttgart wackelt nach starken Phasen immer wieder
Das große Überraschungsteam der vergangenen Saison, der VfB Stuttgart, tut sich wiederum schwer, einen wirklichen Lauf zu starten. Immerhin beachtlich: Ein One-Hit-Wonder ist der VfB nach der Vizemeisterschaft 2023/24 und dem Comeback in der Champions League ganz bestimmt nicht. Trotzdem zollten die Schwaben sowohl den Abgängen von Schlüsselspielern wie Serhou Guirassy und Waldemar Anton sowie der erstmaligen Dreifachbelastung des jungen Teams Tribut. Immer wenn die Schwaben in dieser Saison die Chance hatten, auf Platz vier vorzurücken und dort vielleicht sogar ein kleines Polster zu den anderen Klubs aufzubauen, hakte der Stuttgarter Motor plötzlich wieder.
So wirklich zufrieden ist man deshalb wahrscheinlich aktuell nur in Mainz und Freiburg – den beiden Klubs, die man vor der Saison wohl ganz sicher nicht im Champions-League-Rennen vermutet hätte. Gerade die Mainzer spielen unter Trainer Bo Henriksen frei auf, Jonathan Burkardt und Nelson Weiper begeistern die Fans nicht erst seit der Karnevalszeit. Trotzdem profitiert der FSV aktuell von einem relativ entspannten Startprogramm der Saison, die Spitzenteams der Liga kommen erst kurz vor Saisonende.
Freiburg mit Minimalismus in die Champions League?
Dem SC Freiburg reichte der erste wirklich vollends überzeugende Sieg in der Rückrunde gegen Werder Bremen, um direkt auf Platz vier zu springen. Zwar hatten die Freiburger auch die drei Spiele davor gewonnen, dass darunter mit Bochum, Heidenheim und St. Pauli nicht die stärksten Gegner der Liga waren und bei den drei 1:0-Siegen auch ein kleines bisschen Spielglück mit dabei war, weiß man aber auch im Breisgau.
Nicht schlimm, denn mit der Champions League wollen die beiden Überraschungsteams der Liga offiziell sowieso (noch) nichts zu tun haben. “Ich bin immer langweilig”, schmetterte Mainz-Trainer Henriksen nach dem Sieg gegen den FC St. Pauli gegenüber der “Sportschau” die Frage nach neuen Zielen im Höhenflug ab. Alles kann, nichts muss, gilt bei Mainz und in Freiburg – auch keine gefestigten Kandidaten für die Champions League also.
Auch Frankfurt ist nicht konstant
Und selbst Eintracht Frankfurt, der Klub, der zu Beginn der Saison sogar noch auf Augenhöhe mit Bayern und Leverkusen zu sein schien, spielt derzeit alles andere als konstant und kann die Reiseplanungen ins europäische Ausland im nächsten Jahr noch nicht starten. Die deutliche Niederlage gegen den FC Bayern am Sonntagabend reiht sich in viele Partien ein, in denen die Frankfurter nach dem Abgang von Toptorjäger Omar Marmoush eher blass blieben, darunter etwa gegen die TSG Hoffenheim oder Borussia Mönchengladbach. Trotzdem: Solange von unten kein Druck kommt, fühlt sich die Eintracht auf Platz drei, mittlerweile deutlicher hinter der Spitze, ganz wohl.
Und so ist tatsächlich der BVB mit seinem Sieg am Wochenende gegen den 1. FC Union Berlin wieder voll im Kampf um die europäischen Plätze dabei. Sieben Punkte fehlen dem Zehntplatzierten auf den Viertplatzierten aus Freiburg. Das ist immerhin weniger als der Abstand im Meisterschaftskampf zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern (acht Punkte). Eine Siegesserie zur richtigen Zeit und die Dortmunder sind wieder mittendrin im Schneckenrennen um die Champions League.
Verwendete Quellen
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Die wichtigsten Entscheidungen beim BVB wurden bisher in der sogenannten ‚Elefantenrunde‘ besprochen. Lars Ricken hat sie nun kurzerhand abgeschafft.
Dortmund – Rund um Borussia Dortmund war nach dem Kantersieg über Union Berlin am Samstagabend die Erleichterung groß. Die 6:0-Gala gegen die Eisernen war das erste große Statement unter Neu-Trainer Niko Kovač, mit dem die Mannschaft bewies, dass sie das Fußballspielen doch nicht verlernt hat.
Die Hoffnung auf eine Initialzündung ist gegeben, muss aber am Wochenende beim FC St. Pauli sogleich bestätigt werden. Schon zu oft hat der BVB in dieser Saison nach guten Spielen einen Rückfall erlitten.
Interessant war indes nicht nur, was am Samstagabend auf dem Spielfeld passierte. Am Seitenrand beendete Lars Ricken mit wenigen Worten eine jahrelange BVB-Tradition.
In der Elefantenrunde des BVB wurden schon Cheftrainer gestürzt
Der Sportchef bestätigte bereits vor der Partie beim TV-Sender Sky das Ende der sogenannten ‚Elefantenrunde‘ in Dortmund.
Üblicherweise einmal im Monat waren in den letzten Jahren die Granden beim BVB zu dieser Besprechung zusammengekommen, in der die Leitlinien der Entwicklung rund um die Profimannschaft entwickelt wurden. In den Elefantenrunden wurden Transferziele formuliert, auch Entscheidungen über den Trainerposten gefällt.
Als sich Dortmund und Chefcoach Marco Rose im Jahr 2022 völlig überraschend trennten, ging dem eine kritische Saisonanalyse in der Elefantenrunde voraus. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der heutige Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Vorgänger Michael Zorc sowie Klubberater Matthias Sammer waren die ständigen Mitglieder der Runde, Rose wurde zur Analyse eingeladen.
Ricken leitete die Elefantenrunde beim BVB seit Juni
Nachdem Watzke bereits im letzten Jahr die Umstrukturierung auf der Chefetage angestoßen hatte, leitete Ricken die Elefantenrunden seit Ende der Vorsaison. In seiner ersten Sitzung im Juni standen der Rücktritt von Edin Terzić als Cheftrainer und die Beförderung seines Assistenten Nuri Şahin auf der Tagesordnung. Dessen Aus im Januar sowie die Trennung vom Technischen Direktor Sven Mislintat haben nun auch das Ende der Elefantenrunden mit sich gebracht.
„Die wird es in Zukunft nicht mehr geben“, bestätigte Ricken. „Es ist einfach so, dass Aki Watzke nicht mehr dabei ist und aus der Elefantenrunde hat es mit Sven Mislintat und Nuri Şahin ja letztendlich auch zwei getroffen. Wir sind täglich im Austausch, Niko Kovač, Sebastian Kehl und ich, wenn Matthias Sammer dazu kommt, haben wir eine ganz normale Meetingstruktur, aber da brauchen wir diese Elefantenrunde nicht mehr.“
Mit dem Schritt konsolidiert Ricken die Machtbasis bei den BVB-Profis um sich. Der Sportchef hat die glasklare Richtlinienkompetenz, Sportdirektor Kehl trägt die Verantwortung für die Umsetzung der Kaderplanung und fungiert als Bindeglied zwischen Trainerstab und Klubführung. Es sind schlanke Strukturen, für die sich Ricken entschieden hat.
BVB-Boss Ricken schärft sein Profil deutlich
Bei seiner Beförderung vom Chef der Nachwuchsabteilung zum Gesicht aller Fußballgeschäfte des BVB war dem Ex-Profi durchaus Skepsis ins Gesicht geweht. Ricken hatte kein sonderlich ausgeprägtes öffentliches Profil, Kritiker wiesen auf mangelnde Erfahrung im Profi-Management hin.
In den ersten Monaten im Amt konnte Ricken den Vorwurf einer gewissen Farblosigkeit nicht ablegen. Wo Watzke als Klubchef bisweilen polterte und die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zog, ist der geborene Dortmunder Ricken eher ein ruhiger Vertreter. Die letzten Wochen haben jedoch gezeigt, dass beim 48-Jährigen stille Wasser durchaus tief sind.
Den Fehler mit Şahin auf der Trainerbank korrigierte Ricken mehr oder minder im Alleingang. Er gab mit U19-Trainer Mike Tullberg einem langjährigen Vertrauten drei Spiele als Interimscoach, um die Gespräche mit Kovač in der nötigen Ruhe zu führen. Dessen Engagement mit Vertrag bis 2026 löste in Dortmund keine Jubelstürme aus, gibt dem Klub aber auch mit Blick auf die Klub-WM im Sommer Planungssicherheit.
Ricken muss auch gegen alte BVB-Kollegen hart sein
Ricken hat also gezeigt, dass er sich nicht vor Entscheidungen scheut. „Es ist für mich auch unbequem, aufgrund der sportlichen Situation ehemalige Mitspieler freizustellen, auch Mitarbeiter, mit denen ich lange zusammengearbeitet habe. Das ist unbequem. Aber so, wie ich als Spieler Lust auf die Herausforderung hatte, habe ich sie jetzt auch als Geschäftsführer“, erklärte Ricken selbst.
Die Abkehr von der BVB-Institution der Elefantenrunde passt ins Bild. Ebenso das wohl recht deutlich ausgefallene Machtwort, das Ricken gegenüber Matthias Sammer gesprochen haben soll. Dessen Auftritte als TV-Experte hatten in Dortmund bisweilen für Unruhe gesorgt.
Zum Überlaufen brachte Sammer das Fass mit seiner Analyse des letzten Spiels der kurzen Şahin-Ära. Nach einer Niederlage beim FC Bologna in der Champions League attestierte der ehemalige Meistertrainer, die Mannschaft sei „körperlich und geistig in einer Nicht-Verfassung“.
Machtwort zu BVB-Berater Sammer zeigt Wirkung
Inhaltlich lag Sammer sicher nicht komplett daneben, für die Außendarstellung des Vereins war es jedoch verheerend, dass eine an der Entscheidungsfindung in Sachen Kaderplanung und Trainerfrage beteiligte Person derart kritische Worte wählte.
Ricken hat Sammer, mit dem er sich zu aktiven Zeiten einst im Trainingslager das Doppelzimmer teilte, deshalb zum Verzicht auf die Expertentätigkeit bei BVB-Spielen aufgerufen. „Wir schätzen bei Matthias seine offene Art, das schätzt dann auch der Fernsehsender. Es ist eine schwierige Konstellation, wir haben das intern besprochen.“ Die Entscheidung liege bei Sammer und Amazon, schob Ricken nach, dessen Worte aber klar darauf deuten, dass der Experte keine BVB-Spiele mehr betreuen wird.
Das Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille läuft beim Streamingdienst Amazon Prime Video, es wäre überraschend, wenn Sammer dabei zum Einsatz käme.
Neuer Tabellenführer! Der FC Barcelona springt in der Tabelle von LaLiga von Platz drei auf eins. Die Katalanen nutzen die erneuten Patzer von Real Madrid und Atlético, schlagen ein mutiges Rayo Vallecano 1:0. Robert Lewandowski trifft per Elfmeter, dann gibt es Wirbel um ein zurückgenommenes Tor der Gäste.
FC Barcelona feiert 1:0 – Rayo-Tor zählt nicht
Der FC Barcelona feiert ein Comeback: das Comeback auf Platz eins! Nachdem Real Madrid und Atlético den zweiten LaLiga-Spieltag in Folge jeweils nur 1:1 gespielt hatten, konnten die Katalanen am Montag wiederum erneut drei Punkten – und so an gleich beiden Hauptstadt-Vereinen vorbeiziehen. Erstmals seit dem 1. Dezember grüßen sie damit nun von der Spitzenposition.
Robert Lewandowski sorgte am 24. Spieltag in der 28. Minute mit einem Elfmeter für den Dosenöffner, Iñigo Martínez war zuvor im Strafraum zu Boden gerissen worden. Vor der Halbzeitpause gab es einen großen Aufreger, als Jorge de Frutos im Moment des Zuspiels eindeutig nicht im Abseits stand und den Ausgleich markierte (43.). Mit Verzögerung hob der Linienrichter seine Fahne dann doch.
Os leemos#LALIGAHighlights #BarçaRayo pic.twitter.com/DGMdVBUZUb
— Rayo Vallecano (@RayoVallecano) February 17, 2025
Dass der im Abseits stehende Randy Nteka den Laufweg von Martínez blockte, kann der einzige Grund für die Rücknahme des Treffers gelten – auch wenn er überhaupt nicht richtig in die Szene eingriff. Eine durchaus schmeichelhafte Entscheidung für die Hausherren, die einem mutigen Rayo die erste Niederlage nach zuvor neun ungeschlagenen LaLiga-Begegnungen in Serie zugefügt haben. Der Madrider Stadtteilklub war als Tabellensechster angereist, bot den Katalanen über weite Strecken ordentlich Paroli.
Barça punktgleich mit Real Madrid, aber Erster
Barça steht nun bei 51 Zählern, ist damit punktgleich mit Real, hat jedoch die bessere Tordifferenz. Eigentlich zählt bei einer Punktgleichheit zuerst der direkte Vergleich, den die Blaugrana nach derzeitigem Stand mit 4:0 deutlich auf ihrer Seite hat. Zur Anwendung kommt dieser allerdings erst nach den Duellen in der Rückrunde. Atlético ist mit 50 Punkten Dritter. Für Hansi Flicks Truppe geht es am nächsten Samstag auswärts gegen die UD Las Palmas weiter (21 Uhr).
Aufstellung: Szczesny – Fort (66. Koundé), Cubarsí (81. García), Martínez, Balde – De Jong (88. Casadó), Pedri – Yamal, Gavi (66. Olmo), Raphinha – Lewandowski (81. Torres).
LaLiga: FC Barcelona – Rayo Vallecano im Liveticker
Hans-Joachim Watzke kandidiert erneut für das UEFA-Exekutivkomitee. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken bestätigt das Ende der Elefantenrunde.
10 Min Lesezeit
Hier gibt es alle BVB-News und Gerüchte:
25. Februar, 10.04 Uhr: Hans-Joachim Watzke stellt sich zur Wahl
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke strebt eine weitere Amtszeit im UEFA-Exekutivkomitee an. Der 65-Jährige tritt zur Wiederwahl an. Watzke war im April 2023 für Rainer Koch nachgerückt. Sollte Watzke am 3. April wiedergewählt werden, würde seine Amtszeit vier Jahre dauern. Beim BVB hat Watzke seinen Rückzug als Geschäftsführer zum Jahresende angekündigt. In der DFL ist Watzke Präsidiumssprecher.
Neben Watzke stehen weitere prominente Namen auf der am Montag veröffentlichten Kandidatenliste der UEFA. Der frühere ukrainische Stürmer Andriy Shevchenko (48) ist ebenso dabei wie auch Norwegens Verbandspräsidentin Lise Klaveness (43).
22. Februar, 18.54 Uhr: Ricken bestätigt Ende der Elefantenrunde
Bei Borussia Dortmund ist die Elefantenrunde Geschichte. Das bestätigte Geschäftsführer Lars Ricken vor dem Heimspiel gegen Union Berlin bei Sky. „Aki Watzke scheidet Ende des Jahres aus, Sven Mislintat und Nuri Sahin sind ebenfalls nicht mehr dabei“, sagte der 48-Jährige. „Ich stehe täglich in engem Austausch mit Niko Kovac und Sebastian Kehl.“ Bislang hatten sich die BVB-Verantwortlichen inklusive Berater Matthias Sammer einmal im Montag zur Analyse getroffen.
Sammers Zukunft als TX-Experte bei Prime Video ließ Ricken hingegen offen. „Das muss Matthias mit Amazon klären.“ Das nächste BVB-Spiel bei Prime ist das Hinspiel im Champions-League-Achtelfinale gegen den OSC Lille am 4. März.
22. Februar, 16 Uhr: BVB-U23 entführt einen Punkt aus Aachen
Borussia Dortmunds U23 hat am Tivoli Moral bewiesen. Der BVB machte aus einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2-Unentschieden und holte einen wichtigen Punkt bei Alemannia Aachen. Die Mannschaft von Jan Zimmermann tat sich lange schwer, Chancen zu kreieren. Besser machten es die Gastgeber, die durch Bentley Baxter Bahn (35.) und Anas Bakhat (53.) zwischenzeitlich verdient mit 2:0 vorne lagen.
Der Dreifach-Wechsel von BVB-Trainer Jan Zimmermann kurz darauf erwies sich jedoch als goldrichtig. Auf Zuspiel des eingewechselten Danylo Krevsun erzielte der ebenfalls eingewechselte Ayman Azhil zunächst den 1:2-Anschlusstreffer (72.). Vier Minuten vor dem Ende traf auch Antonio Foti als Joker zum 2:2 (86.). Zwei Schüsse, zwei Treffer – der BVB war enorm effizient.
„Wir wussten, was uns hier erwartet. Wir haben es dem Gegner trotzdem zu einfach gemacht mit unseren individuellen Fehlern. Wir haben vor beiden Tore zu krasse Fehler gemacht. Aachen war auf der Siegerstraße, aber als sie dann nicht richtig wollten, waren wir noch mal da und das spricht für die Jungs“, resümierte BVB-U23-Trainer Jan Zimmermann bei „Magentasport“.
22. Februar, 15.20 Uhr: BVB-U19 mit 0:0 bei Mainz 05
Borussia Dortmunds U19 hat beim FSV Mainz 05 einen Teilerfolg errungen. Die Gastgeber waren den Dortmundern körperlich deutlich überlegen und wählten häufig lange Bälle. „Die mussten meine Jungs durchgehend verteidigen. Außerdem ist Mainz gegen den Ball vorne Mann gegen Mann draufgegangen“, berichtete BVB-U19-Trainer Mike Tullberg.
Sein Team war vor allem mit Defensivarbeit beschäftigt. Eigene Chancen kreierten die Borussen nur ganz selten, weil sie sich im vorderen Drittel kaum durchsetzen konnten. Dafür ließen sie allerdings auch nur eine Mainzer Möglichkeit zu, als Luca Reggiani einen Ball des Gegners falsch einschätzte. Doch bei BVB-Torwart Robin Lisewski (65.) war für die Nullfünfer Endstation. Auf der Gegenseite wurde es nach einem direkt verwandelten Eckball von Nick Cherny (78.) gefährlich, den der FSV-Keeper letztlich noch bereinigen konnte.
Die Schlussphase bestritten die Schwarzgelben in Unterzahl, da Ousmane Diallo wegen Meckerns (80.) die Gelb-Rote Karte sah. Das war ihm in dieser Saison auch schon im Dezember beim 0:0 gegen Fortuna Düsseldorf passiert. „Es war vollkommen in Ordnung, hier 0:0 zu spielen. Es freut mich, dass die Jungs in so einem schwierigen Spiel bestehen konnten. Sie müssen noch lernen, sich künftig in den Eins-gegen-Eins-Duellen besser durchzusetzen. Dafür war dieses Spiel sehr wertvoll“, befand Mike Tullberg.
21. Februar, 19.02 Uhr: BVB-U19 trifft auf Mainz 05
Mit dem Bus ist die U19 des BVB am Freitagnachmittag zur Auswärtspartie gegen den FSV Mainz 05 gefahren. Am Samstagmittag um 12 Uhr erwartet dann das Team von Trainer Mike Tullberg die vierte Partie der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga. Die Borussia ist mit zwei Siegen und einer Niederlage gestartet und rangiert hinter RB Leipzig auf Platz zwei der Sechserliga. „Wir wollen schon am Ende unter die ersten Zwei kommen, dann haben wir in der ersten Runde der K.o.-Phase definitiv ein Heimspiel“, sagt Tullberg. Der Gegner kommt dann aus der Gruppe C. Aktuell wäre der Drittplatzierte Bayer Leverkusen der Konkurrent.
Das ist die Zukunft. Die Gegenwart heißt Mainz 04. „Das ist eine erwachsene Mannschaft, die sehr reif ist, gute Standards schießt und sehr entschlossen ist“, beschreibt Tullberg den Gegner. Mit der Defensivarbeit seines jungen Teams ist er zufrieden, er verlangt aber ein besseres Umschaltspiel und mehr Gefahr in der Offensive.
Die junge Mannschaft muss auf die Verletzen Tyler Meiser, Joshua Burstedde und Thierry Fidjeu Tazemeta verzichten. Nico Adamczyk ist angeschlagen. „Wir gucken weiter auf die Ausbildung und dürfen nicht vergessen, dass wir überwiegend mit U16-, U17- und U18-Spielern auflaufen. Deshalb wird es spannend sein zu sehen, wie wir uns gegen solch eine erwachsene Mannschaft wie Mainz schlagen werden“, sagt Tullberg.
21. Februar, 11.20 Uhr: Dezimierte BVB-U23 reist nach Aachen
Vor dem Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen am Samstag (14 Uhr) hat Husten und Keuchen Hochkonjunktur bei Borussia Dortmunds U23. „Die Grippewelle hat bei uns richtig zugeschlagen“, sagt Trainer Jan Zimmermann im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten. Dann zählt er auf: Neben dem ohnehin verletzten Julian Hettwer plagen sich auch Babis Drakas, Franz Roggow, Prince Aning und Paul Besong mit einer Erkältung herum.
Damit nicht genug: Auch Zimmermann selbst, Co-Trainer Marcel Schmelzer und die beiden Physiotherapeuten Markus Langer und Daniel Zolinski hat es erwischt. „Wir konnten nicht das volle Pensum trainieren, das wir uns vorgenommen hatten“, bekennt Zimmermann und schiebt direkt hinterher: „Dennoch werden wir in Aachen gut vorbereitet sein.“
In Almugera Kabar, Kjell Wätjen und Cole Campbell haben dafür gleich drei Youngster in dieser Woche regelmäßig mittrainiert. Filippo Mane ist dagegen nach seiner in Osnabrück erlittenen Verletzung in der Reha. Mit ihrem Einsatz ist gegen Aachen zu rechnen. „Alemannia ist aggressiv und kampfstark. Am Tivoli herrscht eine tolle Atmosphäre und zugleich schlechte Platzverhältnisse. Dadurch werden unsere spielerischen Qualitäten nicht so zum Tragen kommen. Es wird deshalb darauf ankommen, dass wir uns in den Zweikämpfen behaupten. Das wird ein guter Test für meine junge Mannschaft, wie gut sie mit diesen intensiven Bedingungen zurechtkommt“, sagt Jan Zimmermann.
Sein Arbeitsauftrag ist klar formuliert: „Ich erwarte von meinen Jungs, dass sie sich wehren und durchsetzen können.“ Nach dem 1:0 gegen den SV Sandhausen soll die BVB-U23 bei den Remis-Königen der 3. Liga in Aachen (schon zwölf Unentschieden) nachlegen.
20. Februar, 15.46 Uhr: Borussia Dortmund trauert um Volunteer
Große Trauer bei Borussia Dortmund. Am Mittwochabend während des Champions-League-Spiels gegen Sporting Lissabon ist Martin Labus, ein langjähriger Volunteer, gestorben. Er ist 63 Jahre alt geworden. „Martin Labus war seit Juli 2013 ein fester Bestandteil des Volunteer-Teams und hat seither bei fast jedem Spiel unterstützt. Mit seiner unermüdlichen Einsatzbereitschaft war er eine große Bereicherung für die Volunteers. Im Info-Team „Team Außen“ stand er zahlreichen Fans mit Rat und Tat zur Seite und war stets bereit, bei Fragen und Anliegen zu helfen. Bei seinen Volunteer-Kollegen war er äußerst beliebt, seine kecken Sprüche brachten immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter seiner Mitmenschen“, schreibt der BVB in einer Mitteilung. „Wir sind mit unseren Gedanken bei seiner Familie.“ Labus hinterlässt eine Frau und zwei Töchter.
18. Februar, 22.18 Uhr: Kovac-Ansage an BVB-Profis nach Presse-Aufreger in Bochum
Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat seine Spieler für ihr Verhalten nach dem 0:2 beim VfL Bochum gerüffelt. Dass die enttäuschten Profis nach einer Niederlage wie am vergangenen Samstag nicht mit Journalisten sprechen, werde es in Zukunft nicht mehr geben „In Zukunft werden sich die Spieler den Nachfragen stellen. Das gehört zum Leben dazu. Das werden wir mit Sicherheit besser machen“, sagte der 53-Jährige am Dienstag.
Nach der Blamage beim abstiegsbedrohten Reviernachbarn waren nur zwei Spieler den vertraglichen Pflichten nachgekommen und vor die TV-Kameras getreten. Den Fragen aller anderen Journalisten entzogen sich die Profis indes. „Das ist nicht gut gelaufen, dass niemand bei der schreibenden Zunft war“, meinte Kovac. „Da werde ich auch dafür sorgen, dass das in Zukunft nicht mehr passiert. Ich bitte um Nachsicht.“
18. Februar, 19.45 Uhr: Roggow verhandelt mit Hertha BSC
Am Samstag noch war Franz Roggow Siegtorschütze beim 1:0-Erfolg von Borussia Dortmunds U23 gegen den SV Sandhausen. Den trainingsfreien Dienstag nutzte der 22-Jährige nun offenbar für weitere persönliche Weichenstellungen. Ein Video von Sky, das bei „X“ kursiert, zeigt, wie der BVB-Mittelfeldspieler gemeinsam mit seinem Berater Mohamed Meziani die Geschäftsstelle von Hertha BSC besucht.
Roggow, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, führt derzeit Vertragsverhandlungen. Berlin ist dabei einer von mehreren Zweitligisten, die Interesse am Dortmunder zeigen. Roggow (Marktwert: 600.000 Euro) war 2021 vom FC St. Pauli zur BVB-U23 gewechselt und hat sich dort nach kurzer Anlaufzeit rasch zum absoluten Stammspieler entwickelt. Dennoch ist sein Abgang im Juni gewiss – der 22-Jährige möchte den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.
16. Februar, 17.17 Uhr: Ragnick übt massive Kritik an BVB-Kaderplanung
Ralf Rangnick (66) hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Klubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovac selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei „Bild Sport“: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“
Rangnick hatte im Januar in Salzburg Gespräche mit Hans-Joachim Watzke und Lars Ricken über ein mögliches Engagement bei den Schwarzgelben gesprochen, letztlich aber abgesagt. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.
„Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick. „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal Deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“
Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“
16. Februar, 16.28 Uhr: Diallo sichert Auswärtssieg der BVB-U19
Borussia Dortmunds U19 hat das Aus in der Youth League gegen Real Madrid gut verkraftet. Bei Union Berlin siegte die Mannschaft von Mike Tullberg am Sonntag mt 4:2 (1:2) und drehte dabei einen zweimaligen Rückstand. Zum Matchwinner avancierte Ousmane Diallo mit einem Doppelpack (73., 82.).
Den besseren Start erwischten jedoch die Gastgeber. Nach einem Fehler von BVB-Rechtsverteidiger William Rashidi schob Musa Alkan zur Berliner Führung ein. Dortmund fand durch Pharell Kegni jedoch die direkte Antwort (6.). Eine weitere Unaufmerksamkeit in der Defensive führte nach Foul von Dortmunds Torhüter Robin Lisewski zur erneuten Union-Führung per Elfmeter durch Duje Sliskovic (19.).
Nach insgesamt vier Wechseln bis zur 71. Minute übernahmen die Schwarzgelben immer mehr die Spielkontrolle und drehten die Partie innerhalb von zehn Minuten durch Diallo und Joker Alex Niziolek (77.). „Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit bestimmt und die drei Tore erzwungen“, sagte Tullberg. In der Tabelle rückt der BVB mit sechs Punkten auf Rang zwei vor. Am kommenden Samstag (12 Uhr) folgt ein weiteres Auswärtsspiel beim Tabellenvierten FSV Mainz 05.
15. Februar. 18.23 Uhr: BVB-U23 beendet Sieglos-Serie gegen Sandhausen
Die BVB-U23 ist zurück in der Erfolgsspur. Durch ein 1:0 gegen den SV Sandhausen beendete die schwarzgelbe Drittliga-Filiale ihre seit drei Spielen andauernde Sieg- und Torlos-Serie. Den Treffer des Tages erzielte Franz Roggow nach einem Doppelpass mit Jordi Paulina nach 17 Minuten.
Der BVB war in der ersten Hälfte drückend überlegen, vergab jedoch eine Reihe von Großchancen. Die dickste gab es nach 27 Minuten, als Michael Eberwein die Latte traf. Nach der Pause ein anderes Bild: Sandhausen drückte, die Borussia geriet vollkommen in die Defensive. Sie hatte in Torwart Marcel Lotka aber einen starken Rückhalt, der den Sieg festhielt.
„Ich bin erleichtert und zufrieden. In der ersten Hälfte haben wir genau das auf dem Platz bekommen, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben es aber versäumt, deutlich höher zu führen. Ein 2:0, 3:0 wäre möglich gewesen. In der zweiten Halbzeit haben wir eine tolle kämpferische Leistung geboten und es als Mannschaft rigoros verteidigt“, befand BVB-U23-Trainer Jan Zimmermann.
12. Februar, 12 Uhr: DFB terminiert Drittliga-Spieltage der BVB-U23
Der DFB hat die Spieltage 27 bis 30 in der 3. Liga terminiert. Glück für die U23 von Borussia Dortmund: An diesen vier Spieltagen findet keine Begegnung parallel zu den Profis statt. Eine Partie steigt allerdings am Achtelfinal-Spieltag der Champions League. Die Ansetzungen im Überblick:
06. Februar, 13.08 Uhr: DFL terminiert Bundesliga-Spieltage 25 bis 27
Die Deutsche Fußball Liga hat am Donnerstag die zeitegnauen Ansetzungen für die Bundesliga-Spieltage 25 bis 27 bekanntgegeben. Alle BVB-Termine auf einen Blick:
Eine Woche nach dem Spitzenspiel gegen Bayern holt Leverkusen einen souveränen Auswärtssieg. Gladbach verliert erst den Torwart – und kassiert dann einen Hattrick eines Augsburgers.
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Der deutsche Meister Bayer Leverkusen hat den Druck auf Rekordmeister FC Bayern München erhöht und seine Pflichtaufgabe souverän gelöst. Das Team von Trainer Xabi Alonso gewann am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga souverän mit 2:0 (2:0) bei Holstein Kiel und rückt damit auf fünf Punkte an die Münchner heran. Bayern trifft am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) im Topspiel auf den Tabellendritten Eintracht Frankfurt.
Einen gebrauchten Tag erwischte Borussia Mönchengladbach. Die Elf vom Niederrhein verlor ihr Heimspiel gegen den FC Augsburg mit 0:3 (0:0) und verpasste nach dem Hattrick von Augsburgs Alexis Claude-Maurice den Sprung in die internationalen Ränge. Dort rangiert der FSV Mainz 05 nach einem 2:0 (0:0)-Erfolg gegen Aufsteiger FC St. Pauli. Der VfL Wolfsburg kam gegen den abstiegsbedrohten VfL Bochum daheim nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus.
Hattrick von Claude-Maurice
Der Klassenunterschied zwischen Aufsteiger Kiel und Titelverteidiger Leverkusen war früh zu sehen. Schon vor der Halbzeit sorgten Patrik Schick (9. Minute) und der starke Amine Adli (45.) für klare Verhältnisse. Die Kieler, bei denen Magnus Knudsen trotz eines heftigen Fouls gegen Florian Wirtz von einem Platzverweis verschont blieb, stehen weiter auf dem letzten Tabellenplatz und sind damit in größter Abstiegsgefahr.
Die Gladbacher erholten sich nicht vom frühen Platzverweis (28.) gegen Torhüter Jonas Omlin, der für eine Notbremse die Rote Karte sah. Bis zur Pause hielt das Team von Trainer Gerardo Seoane noch mit, doch dann erhöhte Augsburg den Druck. Claude-Maurice schaffte dann mit seinen drei Treffern (55./61./70.) einen Hattrick in kürzester Zeit.
Mainz siegt dank Torwartfehler
Bochum fehlten beim Gastspiel in Wolfsburg nur wenige Minuten zum ersten Auswärtssieg der Saison. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking kassierte erst spät den Ausgleich durch Mattias Svanberg (80.). Zuvor hatte Erhan Masovic (50.) die Gäste in Führung gebracht. Mit dem Remis zog Bochum auch vorläufig am 1. FC Heidenheim vorbei auf den Relegationsplatz.
In einer wenig ereignisreichen Partie profitierten die Mainzer von einem Torwartfehler von Nikola Vasilj. Weil der Schlussmann der Hamburger einen Schuss von Nadiem Amiri abprallen ließ, konnte Jae-sung Lee (67.) das wichtige erste Tor für die 05er erzielen. Als St. Pauli alles nach vorne warf, vollendete Paul Nebel (90.+5) einen Konter zum 2:0-Endstand. (dpa/bearbeitet von fte)
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FAQ: Bayer erhöht den Druck auf Bayern – Gladbach erlebt
1. Was bedeutet es, dass Bayer den Druck auf Bayern erhöht?
Bayer 04 Leverkusen erhöht den Druck auf den FC Bayern München in der Bundesliga, indem sie konstant gute Leistungen zeigen und in der Tabelle nah an den Bayern dranbleiben. Dies kann den Wettbewerb um den Meistertitel intensivieren und die Erwartungen an die beiden Teams steigern.
2. Wie hat sich die Leistung von Bayer 04 Leverkusen in dieser Saison entwickelt?
In der aktuellen Saison hat Bayer 04 Leverkusen bemerkenswerte Fortschritte erzielt, indem sie ihre Spiele sowohl offensiv als auch defensiv stark gestaltet haben. Spieler wie Florian Wirtz und andere Schlüsselspieler haben dazu beigetragen, dass das Team in der Liga erfolgreich ist.
3. Was hat Borussia Mönchengladbach mit dieser Situation zu tun?
Borussia Mönchengladbach könnte eine Rolle in diesem Szenario spielen, indem sie entweder direkte Begegnungen mit Leverkusen oder Bayern haben oder durch ihre eigenen Leistungen dazu beitragen, die Dynamik in der Liga zu verändern. Ihre Spiele könnten direkte Auswirkungen auf den Titelkampf haben.
4. Was sagen die Statistiken über die bisherigen Spiele von Bayer gegen Bayern?
Die Statistiken zeigen oft ein spannendes Duell zwischen Bayer und Bayern. Historisch gesehen hat Bayern in vielen Begegnungen dominiert, jedoch hat Bayer in den letzten Jahren einige wichtige Spiele gegen Bayern gewonnen, was die Rivalität verstärkt hat.
5. Wie reagieren die Fans auf die Konkurrenz zwischen Bayer und Bayern?
Die Fans beider Seiten verfolgen die Entwicklung mit großer Spannung. Bayer-Fans sind optimistisch und können die Chancen auf einen Titel sehen, während Bayern-Fans vielleicht besorgt sind und die Dominanz ihrer Mannschaft verteidigen wollen.
6. Welche Auswirkungen könnte dieser Druck auf Bayern haben?
Ein erhöhter Druck könnte sich negativ auf die Leistung des FC Bayern auswirken, indem er zusätzlichen Druck erzeugt oder die Moral beeinträchtigt. Andererseits könnten sie diesen Druck auch als Motivation nutzen, um ihre Leistung zu steigern und ihre Position zu verteidigen.
7. Wo kann ich die Spiele zwischen Bayer und Bayern verfolgen?
Die Spiele zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem FC Bayern München werden in der Regel live im Fernsehen übertragen oder über entsprechende Streaming-Dienste zur Verfügung gestellt. Zudem gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Spiele über Online-Sportportale zu verfolgen.
8. Was sind die nächsten wichtigen Spiele für Bayer und Bayern?
Beide Teams haben anstehende Spiele, die entscheidend für den Verlauf der Saison sein könnten. Die genauen Termine und Gegner können auf den offiziellen Webseiten der Bundesliga oder der jeweiligen Klubs eingesehen werden.
Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie gerne nachfragen!
Bin immer noch ein wenig gepuscht vom Union-Spiel (der Saison) und frage mich so langsam, wohin die Reise noch gehen wird… ?
Momentan wird sehr viel richtig gemacht. Die erste Halbzeit in Berlin hatte schon etwas von einer Demonstration. Blitzsauber nach vorne gespielt und eiskalt verwandelt. Das ganze über beide Außenbahnen. Tor Nr. 1 über links mit unserem neuen Tandem Ullrich und Hack und Tor Nr. 2 von rechts mit Ngoumou auf Kleindienst. Stöger der Taktgeber.
Union hatte in dieser Phase Glück überhaupt im Spiel zu bleiben. Hack (Latte), Ngoumou und erneut Kleindienst hatten weitere gute Möglichkeiten.
Das alles bei eigentlich wieder erstarkten Unionern. Die letzten beiden Spiele ohne Gegentor und einem beachtlichen 4-0 in Sinsheim.
In der 2. Halbzeit dann ja auch ein anderes Berlin… …bissig, früh drauf gehend, körperlich sehr robust und Umstellung auf Dreierkette. Da haben wir zuerst ordentlich geschwommen. Allerdings bis auf den (naja) Elfmeter, aber keine weiteren Treffer zugelassen. Etwas Glück war auch dabei… …haben andere aber auch, sogar zum Teil ständig.
Mit der Hereinnahme von Friedrich und eigener Umstellung auf eine Dreierkette, wieder sehr viel besser im Spiel. Da hat unser Trainer schon richtige Entscheidungen getroffen. Der eigentliche Matchplan und die Reaktion auf die Umstellungen von Union zur Pause waren schon kluge Schachzüge unseres Trainers.
Auch personell läuft es wunderbar. Über links Ullrich/Hack, über rechts Ngoumou für Honorat funktioniert richtig gut. Sander im ZM wieder neu reingekommen und geliefert. Friedrich kannst du jederzeit bringen und Lainer ist auch ein Aktivposten. Stöger lässt einen Plea immer weniger vermissen und Omlin nahtlos für Nicolas.
Gibt aktuell wenig Oberfläche für Kritik. Sicher es fehlt weiter so eine gewisse Souveränität in den ganzen 90 Minuten, aber das liegt auch zum größten Teil am Gegner. Die Abläufe stimmen und der Kader bis Platz 18 macht einen sehr guten Eindruck.
So nun im Park gegen Augsburg.
Könnten eventuell wieder Plea-Spiele werden… …Heimspiel und Unterstützung der Fans, würde passen. Tja dafür müsste aber Stöger weichen und der hat nun wirklich nicht enttäuscht. Wie man sieht… …die Qual der Wahl…
Ansonsten haben wir genug Spieler um eine Mannschaft aufs Feld zu bringen um Augsburg zu besiegen. Wird wieder ein hartes Stück Arbeit, aber absolut machbar. Im Park sind wir noch einmal eine Klasse besser als auswärts.
Zu den Augsburgern möchte ich nicht groß etwas sagen. Nicht aus Respektlosigkeit oder Ähnlichem, aber wir müssen eben auf uns schauen. Des weiteren ist diese Saison nicht wie die letzten und wir zeigen ein ganz anderes Gesicht.
Die Spiele werden weniger und so langsam wird der Kuchen aufgeteilt. Noch ist nichts erreicht, aber man steht in der Kuchenschlange nicht sehr weit hinten… ?
So, macht eure Aufstellungen und schreibt was ihr denkt. Gäste sind natürlich herzlich willkommen.
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“Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben… Den Rest habe ich einfach verprasst“
George Best
„Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken!“ Lothar Matthäus
„Mein Problem ist, dass ich immer sehr selbstkritisch bin, auch mir selbst gegenüber.“ Andreas Möller
„Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl.“ Nochmal Andreas Möller
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Die wichtigsten Entscheidungen beim BVB wurden bisher in der sogenannten ‚Elefantenrunde‘ besprochen. Lars Ricken hat sie nun kurzerhand abgeschafft.
Dortmund – Rund um Borussia Dortmund war nach dem Kantersieg über Union Berlin am Samstagabend die Erleichterung groß. Die 6:0-Gala gegen die Eisernen war das erste große Statement unter Neu-Trainer Niko Kovač, mit dem die Mannschaft bewies, dass sie das Fußballspielen doch nicht verlernt hat.
Die Hoffnung auf eine Initialzündung ist gegeben, muss aber am Wochenende beim FC St. Pauli sogleich bestätigt werden. Schon zu oft hat der BVB in dieser Saison nach guten Spielen einen Rückfall erlitten.
Interessant war indes nicht nur, was am Samstagabend auf dem Spielfeld passierte. Am Seitenrand beendete Lars Ricken mit wenigen Worten eine jahrelange BVB-Tradition.
In der Elefantenrunde des BVB wurden schon Cheftrainer gestürzt
Der Sportchef bestätigte bereits vor der Partie beim TV-Sender Sky das Ende der sogenannten ‚Elefantenrunde‘ in Dortmund.
Üblicherweise einmal im Monat waren in den letzten Jahren die Granden beim BVB zu dieser Besprechung zusammengekommen, in der die Leitlinien der Entwicklung rund um die Profimannschaft entwickelt wurden. In den Elefantenrunden wurden Transferziele formuliert, auch Entscheidungen über den Trainerposten gefällt.
Als sich Dortmund und Chefcoach Marco Rose im Jahr 2022 völlig überraschend trennten, ging dem eine kritische Saisonanalyse in der Elefantenrunde voraus. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der heutige Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Vorgänger Michael Zorc sowie Klubberater Matthias Sammer waren die ständigen Mitglieder der Runde, Rose wurde zur Analyse eingeladen.
Ricken leitete die Elefantenrunde beim BVB seit Juni
Nachdem Watzke bereits im letzten Jahr die Umstrukturierung auf der Chefetage angestoßen hatte, leitete Ricken die Elefantenrunden seit Ende der Vorsaison. In seiner ersten Sitzung im Juni standen der Rücktritt von Edin Terzić als Cheftrainer und die Beförderung seines Assistenten Nuri Şahin auf der Tagesordnung. Dessen Aus im Januar sowie die Trennung vom Technischen Direktor Sven Mislintat haben nun auch das Ende der Elefantenrunden mit sich gebracht.
„Die wird es in Zukunft nicht mehr geben“, bestätigte Ricken. „Es ist einfach so, dass Aki Watzke nicht mehr dabei ist und aus der Elefantenrunde hat es mit Sven Mislintat und Nuri Şahin ja letztendlich auch zwei getroffen. Wir sind täglich im Austausch, Niko Kovač, Sebastian Kehl und ich, wenn Matthias Sammer dazu kommt, haben wir eine ganz normale Meetingstruktur, aber da brauchen wir diese Elefantenrunde nicht mehr.“
Mit dem Schritt konsolidiert Ricken die Machtbasis bei den BVB-Profis um sich. Der Sportchef hat die glasklare Richtlinienkompetenz, Sportdirektor Kehl trägt die Verantwortung für die Umsetzung der Kaderplanung und fungiert als Bindeglied zwischen Trainerstab und Klubführung. Es sind schlanke Strukturen, für die sich Ricken entschieden hat.
BVB-Boss Ricken schärft sein Profil deutlich
Bei seiner Beförderung vom Chef der Nachwuchsabteilung zum Gesicht aller Fußballgeschäfte des BVB war dem Ex-Profi durchaus Skepsis ins Gesicht geweht. Ricken hatte kein sonderlich ausgeprägtes öffentliches Profil, Kritiker wiesen auf mangelnde Erfahrung im Profi-Management hin.
In den ersten Monaten im Amt konnte Ricken den Vorwurf einer gewissen Farblosigkeit nicht ablegen. Wo Watzke als Klubchef bisweilen polterte und die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zog, ist der geborene Dortmunder Ricken eher ein ruhiger Vertreter. Die letzten Wochen haben jedoch gezeigt, dass beim 48-Jährigen stille Wasser durchaus tief sind.
Den Fehler mit Şahin auf der Trainerbank korrigierte Ricken mehr oder minder im Alleingang. Er gab mit U19-Trainer Mike Tullberg einem langjährigen Vertrauten drei Spiele als Interimscoach, um die Gespräche mit Kovač in der nötigen Ruhe zu führen. Dessen Engagement mit Vertrag bis 2026 löste in Dortmund keine Jubelstürme aus, gibt dem Klub aber auch mit Blick auf die Klub-WM im Sommer Planungssicherheit.
Ricken muss auch gegen alte BVB-Kollegen hart sein
Ricken hat also gezeigt, dass er sich nicht vor Entscheidungen scheut. „Es ist für mich auch unbequem, aufgrund der sportlichen Situation ehemalige Mitspieler freizustellen, auch Mitarbeiter, mit denen ich lange zusammengearbeitet habe. Das ist unbequem. Aber so, wie ich als Spieler Lust auf die Herausforderung hatte, habe ich sie jetzt auch als Geschäftsführer“, erklärte Ricken selbst.
Die Abkehr von der BVB-Institution der Elefantenrunde passt ins Bild. Ebenso das wohl recht deutlich ausgefallene Machtwort, das Ricken gegenüber Matthias Sammer gesprochen haben soll. Dessen Auftritte als TV-Experte hatten in Dortmund bisweilen für Unruhe gesorgt.
Zum Überlaufen brachte Sammer das Fass mit seiner Analyse des letzten Spiels der kurzen Şahin-Ära. Nach einer Niederlage beim FC Bologna in der Champions League attestierte der ehemalige Meistertrainer, die Mannschaft sei „körperlich und geistig in einer Nicht-Verfassung“.
Machtwort zu BVB-Berater Sammer zeigt Wirkung
Inhaltlich lag Sammer sicher nicht komplett daneben, für die Außendarstellung des Vereins war es jedoch verheerend, dass eine an der Entscheidungsfindung in Sachen Kaderplanung und Trainerfrage beteiligte Person derart kritische Worte wählte.
Ricken hat Sammer, mit dem er sich zu aktiven Zeiten einst im Trainingslager das Doppelzimmer teilte, deshalb zum Verzicht auf die Expertentätigkeit bei BVB-Spielen aufgerufen. „Wir schätzen bei Matthias seine offene Art, das schätzt dann auch der Fernsehsender. Es ist eine schwierige Konstellation, wir haben das intern besprochen.“ Die Entscheidung liege bei Sammer und Amazon, schob Ricken nach, dessen Worte aber klar darauf deuten, dass der Experte keine BVB-Spiele mehr betreuen wird.
Das Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille läuft beim Streamingdienst Amazon Prime Video, es wäre überraschend, wenn Sammer dabei zum Einsatz käme.
Unser Tottenham – Manchester City Tipp lautet: Mehr als 3,5 Tore – 1,84-Quote
Im letzten Ligaduell zwischen den beiden sind vier Tore gefallen
In sechs der letzten sieben PL-Spiele mit Beteiligung von Manchester City sind mehr als 3,5 Tore gefallen
Im letzten Ligaspiel der Spurs waren sogar fünf Tore zu bestaunen
Die Weichen sind gestellt für ein spannendes Premier-League-Duell zwischen Tottenham und Manchester City am Mittwochabend im Tottenham Hotspur Stadium. Die Citizens kommen mit einer überraschenden 0:2-Niederlage gegen Liverpool im Gepäck, während die Spurs am Wochenende mit einem überzeugenden 4:1-Auswärtssieg gegen Ipswich Selbstvertrauen tankten. Besonders das Sturmduo Son Heung-Min und Brennan Johnson harmonierte dabei prächtig.
Die Tabellensituation spricht zwar für die Gäste aus Manchester, die auf dem 4. Platz rangieren, doch Tottenham will den Anschluss an die internationalen Plätze nicht abreißen lassen. Mit 33 Punkten und Tabellenplatz 12 haben die Spurs noch alle Chancen – punktgleich mit Crystal Palace und nur vier Zähler hinter Brentford. Interessanterweise zeigt die Form der Citizens unter Guardiola erste Risse: Nach dem Champions League-Aus gegen Real Madrid folgte nun die Liga-Pleite gegen Liverpool. Man darf gespannt sein, wie Pep Guardiola sein Team wieder aufrichten kann. Auf was für ein Spiel wir uns einstellen dürfen, das erfahrt ihr in unserem Tottenham – Manchester City Tipp.
Wenn du noch mehr Analysen zu kommenden Spielen lesen möchtest, dann schau doch mal bei unseren Wett-Tipps vorbei. Wir wollen außerdem von dir wissen: Wer wird dieses Spiel gewinnen? Schreib es gerne unten in die Kommentare.
Tottenham – Manchester City Infos
Spielort: Tottenham Hotspur Stadium, London
Datum und Uhrzeit: 26.02.2025, 20:30 Uhr
Wettbewerb: Premier League, 27. Spieltag
TV-Übertragung: Sky
Tottenham Hotspur – Manchester City Wetten, Tipps und Prognosen:
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Buchmacher Prognosen
Wer wird gewinnen?
Manchester City ist Favorit mit einer Gewinnwahrscheinlichkeit von 50%.
Werden beide Teams treffen?
Ja
Wird es mehr als 2,5 Tore geben?
Über 2,5 Tore
Die Buchmacher-Prognosen stammen aus den Implizierten Wahrscheinlichkeiten der Wettquoten. Diese können sich jederzeit ändern.
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Tottenham – Manchester City – Quote bei MERKUR BETS
Das Spiel wird zwar im Stadion von Tottenham ausgetragen, doch dieser Heimvorteil wird in den Quoten nicht widergespiegelt. Die derzeitige Form, genauso wie die Tabellenposition, gibt Man City recht. Wenn du also darauf tippen möchtest, dass sich die Cityzens auswärts als Sieger küren lassen werden, dann kannst du auf eine Quote von 1,92 tippen. Solltest du etwas mehr ins Risiko gehen wollen und damit rechnen, dass Tottenham zu Hause gewinnt, erwartet dich eine Quote von 3,43.
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Tottenham – Manchester City: Die besten Quoten im Vergleich
Ergebniswette
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2
Buchmacher
Tottenham Hotspur
Unentschieden
Manchester City
MERKUR BETS
3,43
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1,92
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3,35
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1,95
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3,40
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Zuletzt aktualisiert am 25.02.2025 09:13. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Tottenham Form & Bilanz Check
Tottenham zeigt sich nach einer kurzen Durststrecke wieder von seiner starken Seite. Nach zwei empfindlichen Niederlagen im Pokal – dem 1:2 gegen Aston Villa im FA Cup und dem deutlichen 0:4 bei Liverpool im League Cup – hat sich die Mannschaft von Ange Postecoglou eindrucksvoll zurückgemeldet. Die jüngsten Premier-League-Erfolge gegen Brentford (2:0), Manchester United (1:0) und zuletzt das überzeugende 4:1 bei Ipswich sprechen eine klare Sprache. Besonders erfreulich entwickelt sich die Offensive um Son Heung-min, der trotz leicht nachlassender Form weiterhin ein wichtiger Führungsspieler bleibt.
Interessant ist dabei die Rolle von James Maddison, dessen präzises Passspiel und Torgefahr die Angriffsbemühungen spürbar beleben. Die Spurs haben in ihren letzten fünf Partien bemerkenswerte 80 % ihrer Spiele mit mindestens zwei Toren bestritten – ein deutliches Zeichen ihrer offensiven Qualität. Auf dem 12. Tabellenplatz liegend hat Tottenham noch alle Chancen, sich nach oben zu orientieren.
Nehmer-Qualitäten
Der Abstand von vier Punkten auf Brentford erscheint durchaus überwindbar, zumal die aktuelle Form stimmt. Man könnte meinen, dass die Mannschaft nach den Pokalniederlagen einen mentalen Knacks bekommen hätte – das Gegenteil ist der Fall. Die Art und Weise, wie sich das Team zurückgekämpft hat, spricht für den Charakter der Truppe.
Tottenham Fakten & Analyse
Tabellenplatz zwölf
Drei Siege in Folge
Letztes Spiel 4:1 gegen Ipswich gewonnen
Tottenham die letzten fünf Spiele
Tottenham – Manchester City | Premier League Statistiken
Tottenham Hotspur vs Manchester City Tipp: Mehr als 3,5 Tore
Im letzten Ligaduell der beiden durften die Zuschauer vier Tore bestaunen und auch diesmal rechnen wir mit vielen Strafraumszenen und Toren.
Quote: 1,84
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Manchester City Form & Bilanz Check
Manchester City durchlebt aktuell eine bemerkenswert schwierige Phase. Die 0:2-Niederlage gegen Liverpool am Wochenende war bereits die dritte Pleite in den letzten fünf Spielen. Besonders bitter war das Champions-League-Aus gegen Real Madrid (1:3, 2:3), das den Traum von der Titelverteidigung jäh beendete. Pep Guardiola räumte nach dem Madrid-Spiel ungewohnt selbstkritisch ein, dass sein Team „in diesem Jahr am schlechtesten“ spiele.
Die aktuelle Formschwäche zeigt sich besonders in der Defensive. In vier der letzten fünf Partien musste City Gegentore hinnehmen – eine ungewohnte Verwundbarkeit für den amtierenden Meister. Das 4:0 gegen Newcastle war der einzige überzeugende Auftritt in jüngster Zeit. Die Abhängigkeit von Erling Haaland, der mit Knieproblemen zu kämpfen hat, wird dabei immer deutlicher.
Negativtrend
Mit dem vierten Tabellenplatz und 44 Punkten liegt das Team zwar noch in Reichweite der Spitzenplätze, der Abstand zu Nottingham Forest beträgt aber nur drei Zähler. Newcastle hat bereits punktemäßig aufgeschlossen. Interessanterweise zeigt sich dabei ein klares Muster: In den letzten fünf Spielen fielen durchgehend mehr als 1,5 Tore – City traf in 80 % der Fälle, kassierte aber auch in 80 % der Partien mindestens einen Gegentreffer.
Manchester City Fakten & Analyse
Tabellenplatz vier
Zwei Niederlagen aus den letzten vier Ligaspielen
Letzte PL-Partie 0:2 gegen Liverpool verloren
Manchester City die letzten fünf Spiele
Tottenham Hotspur vs Manchester City Tipp: 2. HZ über 1,5 Tore
Aufgrund der jüngsten Statistiken und Form beider Teams ist es wahrscheinlich, dass in diesem Spiel mindestens zwei Tore fallen. Tottenhams starke Torserie und ihre offensive Fähigkeiten in Kombination mit Manchester Citys konsequent torreichen Spielen machen ‘Über 1,5 Tore’ zu einem sehr plausiblen Ergebnis für diese Begegnung.
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Tottenham Aufstellung
Aufstellung für Tottenham Hotspur
Voraussichtliche Aufstellung (unbestätigt)
Spurs dürften auch im kommenden Spiel am gewohnten 4-3-3-System festhalten. Im Mittelfeld könnte das Trio Maddison, Bergvall und Bentancur die Fäden ziehen, während in der Offensive Son trotz zuletzt nachlassender Form wohl gesetzt bleibt.
Interessant wird sein, ob Tel und Kulusevski tatsächlich die offensiven Flügelpositionen besetzen werden. In der Defensive scheint Postecoglou auf die Viererkette mit Danso, Udogie, Spence und Reguilón zu setzen, wobei Porro eine Alternative von der Bank darstellen könnte.
Zwischen den Pfosten dürfte erneut Vicario stehen. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob der Coach nicht doch noch die eine oder andere taktische Überraschung aus dem Hut zaubert.
Manchester City Aufstellung
Aufstellung für Manchester City
Voraussichtliche Aufstellung (unbestätigt)
Nach der herben Champions-League-Niederlage gegen Real Madrid dürfte Pep Guardiola seine Mannschaft im gewohnten 4-3-3-System aufstellen. Die große Frage bleibt Erling Haaland, der zuletzt mit Knieproblemen zu kämpfen hatte – er ist zwar im Kader, ein Einsatz von Beginn an ist aber nicht gesichert.
De Bruyne könnte nach seiner Einwechslung gegen Madrid wieder in die Startelf rücken, um dem Mittelfeld mehr Kreativität zu verleihen.
In der Defensive werden voraussichtlich Dias und Aké das zentrale Abwehrduo bilden, flankiert von Lewis und Gvardiol.
Interessant wird sein, ob Guardiola nach dem ernüchternden Aus in der Königsklasse größere taktische Anpassungen vornimmt – die Grundordnung dürfte aber bestehen bleiben.
Tottenham – Manchester City Direktvergleich & Statistiken
Die jüngsten Duelle zwischen Tottenham und Manchester City zeigen eine interessante Dynamik. Die Spurs haben die beiden letzten Begegnungen für sich entschieden – ein bemerkenswertes 4:0 im November 2024 in Manchester und einen 2:1-Erfolg im League Cup im Oktober 2024.
Davor dominierte allerdings City mit zwei Siegen in Folge: Ein 2:0 in der Premier League im Mai 2024 und ein knappes 1:0 im FA Cup im Januar 2024. Das älteste Duell der letzten fünf Partien endete im Dezember 2023 mit einem spektakulären 3:3.
Was auffällt: In vier der letzten fünf Duelle fielen mindestens zwei Tore. Besonders bemerkenswert ist die Torquote in der zweiten Halbzeit – City traf dort in drei aufeinanderfolgenden Partien, musste aber auch dreimal in Folge Gegentreffer nach der Pause hinnehmen.
Die Partien sind meist hart umkämpft, keine Mannschaft konnte bisher eine längere Siegesserie aufbauen. Interessant ist auch, dass Tottenham unter Postecoglou zuletzt die Oberhand gewann, nachdem Guardiolas Team zuvor dominiert hatte. Mal sehen, ob die Spurs ihren aktuellen Lauf gegen City fortsetzen können.
Tottenham Hotspur vs Manchester City Tipp: Tottenham gewinnt
Auch wenn die Buchmacher Man City in der Favoritenrolle sehen, wollen wir etwas Risiko eingehen. Die Cityzens sind nach dem 0:2 gegen Liverpool verunsichert, während Tottenham auf einer dreifachen Siegesserie unterwegs ist. Deshalb gehen wir davon aus, dass die Spurs vor heimischen Publikum gewinnen werden.
Quote: 3,43
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Die auf Sportwetten.bild.de veröffentlichten Wett-Tipps stützen sich hauptsächlich auf eine
sorgfältige Analyse von Fakten und Daten aus vergangenen Begegnungen sowie anderen verlässlichen
Quellen. Während wir uns bemühen, präzise Prognosen zu liefern, möchten wir darauf hinweisen, dass
zukünftige Ereignisse naturgemäß unvorhersehbar sind. Dementsprechend kann keine Gewährleistung für
das Eintreffen der Vorhersagen übernommen werden.
Eigentlich scheint Borussia Dortmund auf dem zehnten Platz schon alle Champions-League-Träume begraben zu können. Doch der Abstand zu Platz vier ist nicht groß. Das Glück des BVB: Keines der Teams auf den vorderen Plätzen kann sich wirklich bedingungslos für das internationale Geschäft empfehlen.
Dieser Text enthält eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einschätzungen von Julian Münz sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einfließen. Informieren Sie sich über die verschiedenen journalistischen Textarten.
Nicht jeder Fußballfan beschäftigte sich am vergangenen Wochenende in erster Linie mit Fußball, schließlich stand am Sonntag auch die vorgezogene Bundestagswahl an. Wer also am Sonntagabend bei den Wahlsendungen und nicht beim Topspiel zwischen Bayern und Frankfurt einschaltete, wird dabei in das ein oder andere ratlose Gesicht geblickt haben. Keine der großen Parteien konnte restlos zufrieden sein – eine Situation, die an die Teams der oberen Tabellenhälfte in der Bundesliga erinnert. Auch hier gibt es von Platz vier bis ins Tabellenmittelfeld viele aussichtsreiche Kandidaten, doch so wirklich für das internationale Geschäft empfehlen konnte sich noch keiner.
Mehr News zur Bundesliga
Am Beispiel von Borussia Dortmund zeigt sich das besonders: Zwei Spiele hat der BVB seit dem Ende der Winterpause gewonnen und trotzdem ist er nach seinem überzeugenden Sieg gegen Union Berlin wieder mittendrin im Kampf um die europäischen Plätze. Nur sieben Punkte trennen den aktuellen Zehntplatzierten vom SC Freiburg auf Platz vier. Der BVB hat Glück, denn er ist nicht der einzige Verein, bei dem es zuletzt und aktuell nicht wirklich glattläuft.
RB Leipzig fehlt die Torgefahr
Die Baustellen der Teams sind zahlreich, jeder Klub hat mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. RB Leipzig sucht verzweifelt nach echter Torgefahr, mit der man auch die Spiele gegen schwächere Abstiegskandidaten wieder für sich entscheiden kann – fünf torlose Unentschieden, meist gegen Teams aus der unteren Hälfte der Tabelle sprechen für sich. Nur die gleichzeitigen Schwächen der anderen Mannschaften sorgen dafür, dass sich Marco Rose trotz nur eines Sieges in sechs Rückrundenspielen noch keine großen Sorgen um das europäische Geschäft machen muss.
Mönchengladbach und Wolfsburg hingegen mischen vor allem dank ihrer torgefährlichen Stürmer Tim Kleindienst (14 Tore) und Mohammed Amoura (neun Tore) wieder oben mit. Abgesehen davon aber ist Inkonstanz der konstante Faktor in der Saison der beiden Teams. Dass die Klubs so weit oben mitspielen, hätte noch im Herbst, als etwa die Fohlenelf auf Platz 14 eher in Richtung Abstiegskampf schielte, kaum jemand für möglich gehalten.
VfB Stuttgart wackelt nach starken Phasen immer wieder
Das große Überraschungsteam der vergangenen Saison, der VfB Stuttgart, tut sich wiederum schwer, einen wirklichen Lauf zu starten. Immerhin beachtlich: Ein One-Hit-Wonder ist der VfB nach der Vizemeisterschaft 2023/24 und dem Comeback in der Champions League ganz bestimmt nicht. Trotzdem zollten die Schwaben sowohl den Abgängen von Schlüsselspielern wie Serhou Guirassy und Waldemar Anton sowie der erstmaligen Dreifachbelastung des jungen Teams Tribut. Immer wenn die Schwaben in dieser Saison die Chance hatten, auf Platz vier vorzurücken und dort vielleicht sogar ein kleines Polster zu den anderen Klubs aufzubauen, hakte der Stuttgarter Motor plötzlich wieder.
So wirklich zufrieden ist man deshalb wahrscheinlich aktuell nur in Mainz und Freiburg – den beiden Klubs, die man vor der Saison wohl ganz sicher nicht im Champions-League-Rennen vermutet hätte. Gerade die Mainzer spielen unter Trainer Bo Henriksen frei auf, Jonathan Burkardt und Nelson Weiper begeistern die Fans nicht erst seit der Karnevalszeit. Trotzdem profitiert der FSV aktuell von einem relativ entspannten Startprogramm der Saison, die Spitzenteams der Liga kommen erst kurz vor Saisonende.
Freiburg mit Minimalismus in die Champions League?
Dem SC Freiburg reichte der erste wirklich vollends überzeugende Sieg in der Rückrunde gegen Werder Bremen, um direkt auf Platz vier zu springen. Zwar hatten die Freiburger auch die drei Spiele davor gewonnen, dass darunter mit Bochum, Heidenheim und St. Pauli nicht die stärksten Gegner der Liga waren und bei den drei 1:0-Siegen auch ein kleines bisschen Spielglück mit dabei war, weiß man aber auch im Breisgau.
Nicht schlimm, denn mit der Champions League wollen die beiden Überraschungsteams der Liga offiziell sowieso (noch) nichts zu tun haben. “Ich bin immer langweilig”, schmetterte Mainz-Trainer Henriksen nach dem Sieg gegen den FC St. Pauli gegenüber der “Sportschau” die Frage nach neuen Zielen im Höhenflug ab. Alles kann, nichts muss, gilt bei Mainz und in Freiburg – auch keine gefestigten Kandidaten für die Champions League also.
Auch Frankfurt ist nicht konstant
Und selbst Eintracht Frankfurt, der Klub, der zu Beginn der Saison sogar noch auf Augenhöhe mit Bayern und Leverkusen zu sein schien, spielt derzeit alles andere als konstant und kann die Reiseplanungen ins europäische Ausland im nächsten Jahr noch nicht starten. Die deutliche Niederlage gegen den FC Bayern am Sonntagabend reiht sich in viele Partien ein, in denen die Frankfurter nach dem Abgang von Toptorjäger Omar Marmoush eher blass blieben, darunter etwa gegen die TSG Hoffenheim oder Borussia Mönchengladbach. Trotzdem: Solange von unten kein Druck kommt, fühlt sich die Eintracht auf Platz drei, mittlerweile deutlicher hinter der Spitze, ganz wohl.
Und so ist tatsächlich der BVB mit seinem Sieg am Wochenende gegen den 1. FC Union Berlin wieder voll im Kampf um die europäischen Plätze dabei. Sieben Punkte fehlen dem Zehntplatzierten auf den Viertplatzierten aus Freiburg. Das ist immerhin weniger als der Abstand im Meisterschaftskampf zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern (acht Punkte). Eine Siegesserie zur richtigen Zeit und die Dortmunder sind wieder mittendrin im Schneckenrennen um die Champions League.
Verwendete Quellen
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