Autor: Stre

  • Presse reagiert auf Remis in der Champions League

    Presse reagiert auf Remis in der Champions League


    Dortmund schwächelt in der Königsklasse

    Presse reagiert auf BVB: “Wieder einmal Schwächen gezeigt”

    Aktualisiert am 05.03.2025 – 13:51 UhrLesedauer: 2 Min.

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    Yan Couto (l.) im Gespräch mit Kapitän Emre Can (r.): Der BVB steht vor einem schweren Rückspiel im Achtelfinale der Champions League. (Quelle: IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON/imago-images-bilder)

    Der BVB hat beim Ziel, gegen Lille das Viertelfinale der Champions League zu erreichen, einen Dämpfer hinnehmen müssen. In Frankreich zeigt man sich mit dem Ergebnis zufrieden.

    Trotz guter Chancen, vor allem im ersten Durchgang, verpasste es die Mannschaft von Niko Kovač, den Siegtreffer zu erzielen. Nun steht den Dortmundern im Rückspiel eine schwere Aufgabe in Lille bevor. Die französische Presse zeigt sich indes hoffnungsvoll. Ein Überblick:

    Le Figaro: “Ein wertvolles Unentschieden für den LOSC! Am Dienstagabend, im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales in Dortmund, haben die ‘Doggen’ der Borussia im Signal Iduna Park und vor der furchteinflößenden ‘gelben Wand’ ein 1:1 abgetrotzt. Die Nordfranzosen, die in der ersten Halbzeit dominiert und verunsichert wurden, konnten in den zweiten 45 Minuten mit einer stark veränderten Mannschaft und vielen jungen Spielern das Blatt wenden und den Rückstand aufholen. […] Lille hat ein gutes Geschäft gemacht und kann vor dem Rückspiel im Stade Pierre Mauroy optimistisch sein.”

    L’Équipe: “Der junge Mittelfeldspieler Ayyoub Bouaddi zeigte am Dienstagabend in Dortmund eine rundum überzeugende Leistung und führte Lille zu einem vielversprechenden Unentschieden im Hinspiel des Achtelfinales der Champions League (1:1).”

    Le Monde: “Früh gerieten die ‘Doggen’ in Rückstand, zeigten dann eine starke Reaktion und erkämpften sich ein Unentschieden in Deutschland (1:1) im Hinspiel des Achtelfinales am Dienstag.”

    Ouest-France: “Der Vergleich zwischen Ethan Mbappé und seinem Bruder Kylian ist nach dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Dortmund und dem OSC Lille am Dienstag sehr verlockend. Der junge Mann aus der Tricolore trat aber nicht in die Fußstapfen seines großen Bruders, der vor acht Jahren das Westfalenstadion in Erstaunen versetzte.”



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  • Bundesliga: Eintracht Frankfurt chancenlos gegen Bayer

    Bundesliga: Eintracht Frankfurt chancenlos gegen Bayer


    7. Auswärtssieg am 24. Spieltag 

    Bundesliga: Eintracht Frankfurt chancenlos gegen Bayer Leverkusen

    ©IMAGO

    Bayer Leverkusen hat mit einer überzeugenden Vorstellung gegen Eintracht Frankfurt ein Ausrufezeichen vor dem prickelnden Champions-League-Duell mit dem FC Bayern München gesetzt. Der Meister gewann das Top-Spiel am 24. Spieltag der Bundesliga bei der Eintracht 4:1 (3:1).

    Bayer bleibt damit Tabellenzweiter mit acht Zählern Rückstand auf die Münchner und holte sich Selbstvertrauen für das Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Bayern am Mittwoch. Die Eintracht belegt zwar weiter den dritten Platz, muss aber mehr denn je um die Qualifikation für die Königsklasse bangen, denn die Konkurrenz rückt näher. Die Niederlage gibt zudem keinen Rückenwind für das Europa-League-Duell bei Ajax Amsterdam am Donnerstag.

    Die Leverkusener legten mit einem Dreierschlag durch Nathan Tella (26. Minute), Nordi Mukiele (29.) und Patrik Schick (33.) in nicht mal zehn Minuten den Grundstein für den Sieg. Für die Eintracht traf Angreifer Hugo Ekitiké (37.), ehe Bayers Aleix García nach der Pause den Endstand markierte (62.).

    Die Gäste aus Leverkusen übernahmen in einer temporeichen Partie zunächst die Kontrolle und hatten vor 58.000 Fans auch die erste nennenswerte Chance. Einen Schuss von Alejandro Grimaldo fälschte Schick gefährlich ab, allerdings trudelte der Ball knapp am Pfosten vorbei (5.).

    Die Eintracht konzentrierte sich nach dem bitteren 0:4 in der Vorwoche bei den Bayern erst einmal darauf, in der Verteidigung stabil zu stehen. Offensiv kamen die Frankfurter in der Anfangsphase bis auf einen zu unpräzisen Versuch von Ekitiké aber nicht zu Chancen (11.).

    © tm/imago - Hier die Bundesliga-Profis benoten (Link zur Noteneingabe)

    Anschließend wurde es hitzig, als Bayers Mittelfeldstratege Granit Xhaka nach einem Zweikampf mit Frankfurts Ellyes Skhiri den Handschlag verweigert hatte. Nach einer kurzzeitigen Rudelbildung beruhigten sich die Gemüter aber wieder.

    „Die beste Vorbereitung auf Bayern München ist ein gutes Spiel gegen Eintracht Frankfurt“, hatte Leverkusens Trainer Xabi Alonso vor der Bundesliga-Partie mit Blick auf das deutsche Champions-League-Duell gesagt. Seine Mannschaft nahm sich die Worte vor allem ab Mitte der ersten Hälfte zu Herzen.

    Erst traf Tella nach einem feinen Zuspiel von Xhaka. Dann bekam die Eintracht den Ball bei einer Ecke nicht geklärt, sodass Mukiele aus dem Gewusel heraus erhöhte. Schick machte den Dreierschlag gegen in dieser Phase vollkommen überforderte Hausherren perfekt.

    Die Frankfurter gaben sich trotz des deutlichen Rückstands nicht auf und profitierten von einem kapitalen Fehler vom Torschützen Mukiele. Der 27-Jährige spielte einen viel zu ungenauen Rückpass auf Keeper Lukas Hradecky. Ekitiké schnappte sich den Ball und schob in seinem 50. Pflichtspiel für die Eintracht zum 1:3 ein.

    Von Ekitikés Sturmpartner und Winter-Zugang Elye Wahi war bei dessen Startelf-Premiere für die SGE in der ersten Hälfte wenig zu sehen. Das änderte sich nach der Pause, als Wahi mit der Brust gekonnt für Ekitiké ablegte. Der Schuss des Franzosen knallte an den Pfosten.

    Die Frankfurter waren zwar um den Anschlusstreffer bemüht, das nächste Tor erzielte aber Bayer durch Garcia, der damit für die Vorentscheidung sorgte. Den nächsten Rückschlag erlitt die Eintracht in der 71. Minute, als Abwehrchef Robin Koch bei seinem Comeback nach Schulterverletzung nach einem Kopfballduell benommen ausgewechselt werden musste. Danach passierte nicht mehr viel, Leverkusen brachte den deutlichen Vorsprung über die Zeit.



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    FAQ: Bundesliga – Eintracht Frankfurt gegen Bayer 04 Leverkusen

    Frage 1: Warum gilt Eintracht Frankfurt als chancenlos gegen Bayer 04 Leverkusen?
    Antwort: Eintracht Frankfurt gilt oft als chancenlos gegen Bayer 04 Leverkusen, aufgrund der starken Form und der konstanten Leistung von Leverkusen in der Bundesliga. Ihre offensive Stärke und der gut funktionierende Teamzusammenhalt machen sie zu einem gefährlichen Gegner.

    Frage 2: Wann fand das letzte Aufeinandertreffen zwischen Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen statt?
    Antwort: Das letzte Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen fand am [Datum einfügen] statt. Das Ergebnis war [Ergebnis einfügen], was die Überlegenheit von Leverkusen in dieser Partie unterstrich.

    Frage 3: Welche Spieler von Bayer 04 Leverkusen haben sich besonders hervorgetan?
    Antwort: In den letzten Begegnungen haben Spieler wie [Namen einfügen, z.B. Florian Wirtz, Patrik Schick] besonders gute Leistungen gezeigt und entscheidende Tore erzielt, während sie auch in der Defensive stabil waren.

    Frage 4: Wie hat sich die Bilanz zwischen beiden Teams in den letzten Jahren entwickelt?
    Antwort: In den letzten Jahren hat Bayer 04 Leverkusen eine überlegene Bilanz gegen Eintracht Frankfurt. Die genauen Statistiken variieren, aber oft endeten die Spiele mit Siegen für Leverkusen oder zumindest mit Unentschieden, während Frankfurt Schwierigkeiten hatte, zu punkten.

    Frage 5: Welche Taktiken könnte Eintracht Frankfurt anwenden, um gegen Bayer 04 Leverkusen zu bestehen?
    Antwort: Eintracht Frankfurt könnte versuchen, defensiv kompakt zu stehen und auf Konter zu setzen. Zudem könnte eine verstärkte Mittelfeldpräsenz helfen, um die Kontrolle im Spiel zu verbessern und gefährliche Situationen zu vermeiden.

    Frage 6: Wie könnte sich die aktuelle Form von Eintracht Frankfurt auf das kommende Spiel auswirken?
    Antwort: Die aktuelle Form von Eintracht Frankfurt spielt eine entscheidende Rolle. Sollten sie in den letzten Spielen schwach abgeschnitten haben, könnte das das Selbstbewusstsein beeinträchtigen. Umgekehrt könnte eine Serie von guten Ergebnissen das Team stärken und für einen Überraschungserfolg sorgen.

    Frage 7: Gibt es wichtige Spieler von Eintracht Frankfurt, die kurzfristig ausfallen?
    Antwort: Es ist wichtig, die Verletztenliste kurz vor dem Spiel zu überprüfen, da Ausfälle von Schlüsselspielern wie [Namen einfügen] einen großen Einfluss auf das Spiel haben können. Verletzungen könnten die Aufstellung und die taktischen Möglichkeiten erheblich beeinflussen.

    Frage 8: Welche Rolle spielen die Fans bei einem Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen?
    Antwort: Die Fans haben einen enormen Einfluss auf die Atmosphäre im Stadion. Die Unterstützung der heimischen Fans kann eine Motivation für Eintracht Frankfurt sein, während die auswärtsfahrenden Leverkusener Fans ebenfalls für eine spannende Kulisse sorgen.

    Frage 9: Wo und wann findet das nächste Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen statt?
    Antwort: Das nächste Spiel findet am [Datum und Uhrzeit einfügen] im [Stadionnamen einfügen] statt. Es wird sowohl von den Fans als auch von den Medien mit großer Spannung erwartet.

    Frage 10: Wo kann ich das Spiel live verfolgen?
    Antwort: Das Spiel wird live im Fernsehen und im Internet übertragen. Die genauen Sender und Streaming-Dienste werden in der Woche vor dem Spiel bekannt gegeben. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Ticker und Live-Kommentare auf verschiedenen Sportwebseiten zu verfolgen.

  • Hannover 96 holt Roggow von Dortmund II | NDR.de

    Hannover 96 holt Roggow von Dortmund II | NDR.de


    Stand: 05.03.2025 14:09 Uhr

    Fußball-Zweitligist Hannover 96 vermeldet den ersten Neuzugang für die kommende Saison. Vom Drittligisten Borussia Dortmund II wechselt Franz Roggow zu den Niedersachsen. Der 22 Jahre alte zentrale Mittelfeldspieler kommt abslösefrei und erhält an der Leine einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028. “Franz war einer der begehrtesten jungen Spieler auf dem Markt, von daher sind wir sehr froh, ihn für uns gewonnen zu haben”, erklärte 96-Sportdirektor Marcus Mann. Roggow bestritt bislang 59 Drittligapartien, in denen er sechs Tore erzielte und fünf weitere vorbereitete. | 05.03.2025 13:40

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  • Notarzteinsatz bei Duell zwischen Bayern und Leverkusen

    Notarzteinsatz bei Duell zwischen Bayern und Leverkusen


    Fans schweigen

    Notarzteinsatz bei deutschem Champions-League-Duell


    05.03.2025 – 22:41 UhrLesedauer: 1 Min.

    Thomas Müller schaut skeptisch: Im Champions-League-Spiel der Bayern kam es zu einem Zwischenfall.Vergrößern des Bildes

    Thomas Müller schaut skeptisch: Im Champions-League-Spiel der Bayern kam es zu einem Zwischenfall. (Quelle: Tom Weller/dpa)

    Im Champions-League-Kracher zwischen Bayern und Leverkusen herrschte auf den Rängen gute Stimmung. Doch plötzlich schwiegen die Fans.

    Im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales zwischen dem FC Bayern München und Bayer 04 Leverkusen ist es zu einem medizinischen Zwischenfall gekommen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit stellten die bis dahin lautstark aufgetretenen Fans beider Mannschaften die Unterstützung ein.

    Im Oberrang über der Südtribüne, wo sich der Bayern-Block befindet, war wohl ein medizinischer Notfall aufgetreten. Der Vorfall ereignete sich wohl direkt unterhalb des vor dem Spiel am Dach angebrachten XXL-Trikots von Bayern-Legende Franz Beckenbauer, mit dem der deutsche Rekordmeister den “Kaiser” ehren möchte.

    Sanitäter eilten herbei, um der betroffenen Person zu helfen. Bereits nach wenigen Minuten schien die Situation jedoch bereinigt, die Sanitäter verließen die Tribüne wieder und die Fans nahmen die Unterstützung wieder auf. Darüber, was genau vorgefallen war und wie es der betroffenen Person geht, gab es zunächst keine Informationen.



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  • Presse reagiert auf Remis in der Champions League

    Presse reagiert auf Remis in der Champions League


    Dortmund schwächelt in der Königsklasse

    Presse reagiert auf BVB: “Wieder einmal Schwächen gezeigt”

    Aktualisiert am 05.03.2025 – 13:51 UhrLesedauer: 2 Min.

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    Yan Couto (l.) im Gespräch mit Kapitän Emre Can (r.): Der BVB steht vor einem schweren Rückspiel im Achtelfinale der Champions League. (Quelle: IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON/imago-images-bilder)

    Der BVB hat beim Ziel, gegen Lille das Viertelfinale der Champions League zu erreichen, einen Dämpfer hinnehmen müssen. In Frankreich zeigt man sich mit dem Ergebnis zufrieden.

    Trotz guter Chancen, vor allem im ersten Durchgang, verpasste es die Mannschaft von Niko Kovač, den Siegtreffer zu erzielen. Nun steht den Dortmundern im Rückspiel eine schwere Aufgabe in Lille bevor. Die französische Presse zeigt sich indes hoffnungsvoll. Ein Überblick:

    Le Figaro: “Ein wertvolles Unentschieden für den LOSC! Am Dienstagabend, im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales in Dortmund, haben die ‘Doggen’ der Borussia im Signal Iduna Park und vor der furchteinflößenden ‘gelben Wand’ ein 1:1 abgetrotzt. Die Nordfranzosen, die in der ersten Halbzeit dominiert und verunsichert wurden, konnten in den zweiten 45 Minuten mit einer stark veränderten Mannschaft und vielen jungen Spielern das Blatt wenden und den Rückstand aufholen. […] Lille hat ein gutes Geschäft gemacht und kann vor dem Rückspiel im Stade Pierre Mauroy optimistisch sein.”

    L’Équipe: “Der junge Mittelfeldspieler Ayyoub Bouaddi zeigte am Dienstagabend in Dortmund eine rundum überzeugende Leistung und führte Lille zu einem vielversprechenden Unentschieden im Hinspiel des Achtelfinales der Champions League (1:1).”

    Le Monde: “Früh gerieten die ‘Doggen’ in Rückstand, zeigten dann eine starke Reaktion und erkämpften sich ein Unentschieden in Deutschland (1:1) im Hinspiel des Achtelfinales am Dienstag.”

    Ouest-France: “Der Vergleich zwischen Ethan Mbappé und seinem Bruder Kylian ist nach dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Dortmund und dem OSC Lille am Dienstag sehr verlockend. Der junge Mann aus der Tricolore trat aber nicht in die Fußstapfen seines großen Bruders, der vor acht Jahren das Westfalenstadion in Erstaunen versetzte.”



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  • Die Eintracht in Europa: Chance und Risiko

    Die Eintracht in Europa: Chance und Risiko


    1. Gießener Allgemeine
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    24.10.2024, Fussball UEFA Europa League, Eintracht Frankfurt - FC Riga FS RFS, emonline, emspor, v.l., Rasmus Kristensen
    Wohin führt die Reise der Eintracht? Rasmus Kristensen wird als Einpeitscher vorneweggehen. © IMAGO/HMB Media/Claus

    Die Eintracht wird den verschüttet gegangenen Europapokalmodus wieder beleben müssen, wenn sie
    bei Ajax Amsterdam bestehen will / Von Ingo Durstewitz

    Für den unverwüstlichen Haudegen Rasmus Kristensen ist der Trip hinüber nach Amsterdam, dem Venedig des Nordens, eine Reise in die eigene Vergangenheit. Wieder einmal, muss man anfügen. Denn seit der 27 Jahre alte Wikinger aus Dänemark die Farben von Eintracht Frankfurt trägt, und das ist nicht mal ein Jahr der Fall, durfte er auf internationalem Geläuf schon zweimal gegen Kontrahenten antreten, für die er früher selbst einmal spielte. Das ist durchaus kurios.

    So wurde er Ende November von den Fans seines Ausbildungsvereins FC Midtjylland nach allen Regeln der Kunst abgefeiert, und auch bei der AS Rom, Gegner im Januar, verdingte sich der Rechtsverteidiger mal. Bevor er nach Frankfurt wechselte, machte er 29 Spiele für den italienischen Hauptstadtklub.

    Nun also der dritte Streich, nun also Amsterdam.

    Für Ajax hielt Kristensen eineinhalb Jahre seine Knochen hin, es war eine durchaus erfolgreiche Zeit, gekrönt durch das Double von Pokal und Meisterschaft 2019. Es war die Saison, in der sich Ajax mit einem atemberaubenden Fußball in die Herzen der Menschen spielte, in der Champions League im Halbfinale nur dramatisch an Tottenham Hotspur scheiterte – Kristensen war in der Königsklasse aber nur Zuschauer.

    Heute ist der furchtlose Mann ein anderer Spieler geworden, sehr viel erfahrener und abgeklärter. In Frankfurt schätzen sie seine Mentalität und seine Führungsqualitäten, er ist ein Leitwolf, der weder sich noch den Gegner oder die eigenen Mitspieler schont.

    Gar nicht so unwichtig in Zeiten wie diesen, da es nicht mehr so rund läuft bei Eintracht Frankfurt, die Ziele in Gefahr geraten und die junge Mannschaft einen Halt, einen Anker braucht.

    Auf einen wie ihn wird es auch in den beiden Duellen um den Viertelfinaleinzug gegen Ajax ankommen, das erste am Donnerstagabend (21 Uhr/RTL) in der 55 000 Menschen fassende Johan-Cruyff-Arena. Es braucht Leidenschaft und Leidensfähigkeit, Typen mit Haltung und Einstellung, die nicht umfallen, wenn es windig wird. Typen wie Rasmus Kristensen.

    E-Paper-Update

    Aktualisierung: Wenn das Spiel in Amsterdam zu Ende geht, ist ein Großteil der Frankfurter Rundschau von morgen schon gedruckt. Unsere Berichte finden Sie aber noch am selben Abend im aktualisierten E-Paper.

    Kostenlos lesen: Setzen Sie auf epaper.fr.de oder in unseren Apps den Gutscheincode FRAJAXSGE ein. Sie müssen sich nur einmal registrieren. Anleitung: FR.de/hilfe

    Die Eintracht wird insgesamt eine andere Wehrhaftigkeit und Festigkeit zeigen müssen, die Mannschaft sollte nun tunlichst am Turnaround arbeiten, denn sonst droht die Saison in der zweiten Saisonhälfte mal wieder den Bach runterzugehen. Die Frage wird sein, ob das Team die beiden harten Nackenschläge zuletzt wird wegstecken können, 0:4 gegen Bayern, 1:4 gegen Leverkusen – da ist die Eintracht in 180 Minuten mal eben auf Normalmaß zurechtgestutzt worden. Da können schon mal grundsätzliche Zweifel aufkommen. Insofern kommt dem ersten Aufeinandertreffen mit Ajax im stimmungsvollen Fußballtempel im Bezirk Zuidoost einige Bedeutung zu.

    Auf internationalem Parkett haben die Frankfurter nun auch die Chance, sich zu rehabilitieren und sich das nötige Selbstvertrauen zu holen, um in der anstehenden Crunchtime zu bestehen. Es sind entscheidende Wochen für den Fußballklub aus dem Hessischen. „Wir wollen mutig sein und nach vorne spielen“, kündigt Linksverteidiger Nathaniel Brown an. „Wir werden dort ein anderes Gesicht zeigen.“ Sollte die nicht eben kleine Hürde Ajax übersprungen werden, käme es im Viertelfinale zum Kräftemessen mit AZ Alkmaar oder Tottenham Hotspurs.

    Von Vorteil wäre es gewiss, wenn die Eintracht mal wieder in ihren Europapokalmodus schalten könnte, also einen Aggregatszustand herstellen, der es ihr ermöglicht, über sich hinauszuwachsen und nicht nur ans Limit zu gehen und zu kommen, sondern Grenzen zu verschieben. Das ist dieses Phänomen, was in Frankfurt von Vorstandssprecher Axel Hellmann gerne das „energetischen Band“ genannt und allgemein mit „magischen Nächten“ beschrieben wird.

    Gleichwohl: Der Zauber auf europäischer Bühne ist zuletzt eher reflexartig besungen, aber gar nicht mehr gelebt worden. Seit dem Europa-League-Triumph von Sevilla und der anschließenden Reise durch die Champions League hat das besondere Fluidum einen weiten Bogen um Frankfurt gemacht. Seit dem Aus in der Königsklasse gegen die SSC Neapel vor ziemlich genau zwei Jahren sind zwar 16 internationale Partien absolviert worden, ohne freilich Feuer und Kitzel erzeugen zu können.

    Das liegt sicher an wenig klangvollen Vorrundengegnern wie HJK Helsinki, FC Aberdeen oder FC Midtjylland und Riga FS. Und gewiss ist der europäische Wettbewerb durch die beständige Teilnahme in jüngster Vergangenheit auch ein Stück weit Normalität geworden – zumal die Krönung im Mai 2022 in Sevilla ja schon erfolgte, Königsklasse als Belohnung obendrauf. Was soll da an Highlights noch nachfolgen?

    Zum Spiel

    Amsterdam: Gorter – Gaaei, Hato, Baas, Rugani – Fitz-Jim, Taylor, Henderson – Berghuis, Brobbey, Godts.

    Frankfurt: Trapp – Kristensen, Tuta, Theate – Skhiri – Knauff, Larsson, Götze, Brown – Uzun, Ekitiké.

    Schiedsrichter: Sozza (Italien)

    Der Eintracht fehlen: Koch (Gehirnerschütterung), Chandler (Oberschenkelverletzung), Hojlund, Ebimbe Matanovic (alle nicht für Europa League gemeldet).

    Auffallend ist dennoch, dass die Eintracht in dieser Saison gegen Mittelschwergewichte wie Olympique Lyon und AS Rom den Kürzeren zog. Und auch, dass sie es vor einem Jahr in zwei K.o.-Spiel gegen Union Saint-Gilloise nicht schaffte, diesen Spirit zu erzeugen, den es in Alles-oder-Nichts-Spielen braucht. Das klägliche Aus gegen die Belgier war ein Schlag ins Kontor.

    Sicherlich hat das auch mit der Zusammensetzung der Mannschaft zu tun, die Europapokalhelden von einst waren aus einem anderen Holz geschnitzt, da waren gestandene und willensstarke Spieler dabei wie Martin Hinteregger, Sebastian Rode und Filip Kostic oder auch ein nervenstarkes Schlitzohr wie Rafael Borré. Da ist die aktuelle Mannschaft schlicht weg zu grün hinter den Ohren. Andererseits hat sie die Möglichkeit, an solchen Aufgaben zu wachsen und erstarken. Haudegen wie Rasmus Kristensen oder Arthur Theate müssen da die Leitlinie vorgeben.

    Und nicht zu vergessen: Ajax Amsterdam hat einen klangvollen Namen, es ist ein großartiges Achtelfinalduell zweier traditionsreicher Klubs. Das K.o.-Duell ist für die Eintracht nicht nur Risiko, sondern gleichzeitig auch eine gute Chance, Dinge geradezurücken. Eine Initialzündung käme den zuletzt doch arg gerupften Mannen mit dem Adler auf der Brust gerade recht.



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    FAQ: Die Eintracht in Europa – Chancen und Risiken

    1. Was sind die Chancen für die Eintracht in europäischen Wettbewerben?

      • Internationale Erfahrung: Die Teilnahme an europäischen Wettbewerben bietet den Spielern die Möglichkeit, Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln und sich weiterzuentwickeln.
      • Finanzielle Anreize: Der Erfolg in Europa kann erhebliche finanzielle Mittel durch Preisgelder und erhöhte Einnahmen aus Ticketverkäufen und Sponsoren bringen.
      • Steigerung des Profils: Ein erfolgreiches Abschneiden in Europa kann helfen, das Profil des Vereins zu heben und mehr Aufmerksamkeit von potenziellen Sponsoren und Partnern zu gewinnen.
      • Talente gewinnen: Erfolge auf internationaler Ebene können den Verein für junge Talente attraktiver machen, da sie die Möglichkeit sehen, in einem renommierten Wettbewerb zu spielen.
    2. Welche Risiken bestehen für die Eintracht in europäischen Wettbewerben?

      • Körperliche Belastung: Die zusätzliche Spiele im europäischen Wettbewerb können zu erhöhter Ermüdung und Verletzungsrisiken bei den Spielern führen, was sich negativ auf die Liga-Performance auswirken kann.
      • Finanzielle Belastung: Hohe Reisekosten und Aufwendungen für den organisatorischen Aufwand können eine finanzielle Belastung darstellen, insbesondere wenn der Verein nicht erfolgreich ist.
      • Druck auf den Trainer und die Mannschaft: Die Erwartungen an den Erfolg können den Druck auf Spieler und Trainer erhöhen, was zu einer schwierigen Arbeitssituation führen kann.
      • Unvorhersehbare Gegner: In europäischen Wettbewerben trifft die Eintracht häufig auf unbekannte Gegner, was zu Herausforderungen führen kann, wenn die Mannschaft sich nicht ausreichend auf diese Gegner vorbereiten kann.
    3. Wie kann die Eintracht das Risiko optimieren?

      • Mannschaftstiefe: Durch die Verstärkung des Kaders mit qualifizierten Alternativen kann die Eintracht auf Verletzungen und Ermüdung reagieren.
      • Optimale Vorbereitung: Eine detaillierte Analyse der Gegner und eine gezielte Vorbereitung können helfen, die Spiele auf internationalem Niveau erfolgreich zu gestalten.
      • Balance zwischen Liga und Europa: Eine effektive Rotation der Spieler kann helfen, die Belastung zu steuern und sowohl in der Liga als auch in Europa wettbewerbsfähig zu bleiben.
    4. Welche Spieler könnten Schlüsselrollen in den europäischen Wettbewerben spielen?

      • Die Schlüsselspieler sind oft die erfahrenen Führungskräfte innerhalb der team, die Spieler mit Körpereinsatz und Spielübersicht haben. Auch junge Talente, die sich in der europäischen Bühne beweisen wollen, können entscheidende Rollen übernehmen.
    5. Wie können Fans die Eintracht in Europa unterstützen?

      • Besuch der Spiele: Indem sie die Mannschaft zu den Auswärtsspielen begleiten und die Heimspiele in großer Zahl besuchen, zeigen die Fans ihre Unterstützung.
      • Positive Stimmung: Die Schaffung einer unterstützenden und positiven Atmosphäre, sowohl im Stadion als auch online, hilft der Mannschaft, sich wohlzufühlen und ihre beste Leistung zu zeigen.
    6. Gibt es historische Beispiele für Erfolge der Eintracht in Europa?
      • Die Eintracht Frankfurt hat eine Geschichte von Erfolgen in europäischen Wettbewerben, darunter der Gewinn des UEFA-Pokals 1980. Solche Erfolge motivieren die Mannschaft und die Fans gleichermaßen und zeigen das Potenzial des Vereins auf internationaler Ebene.

    Diese FAQs bieten einen Überblick über die verschiedenen Chancen und Risiken, die die Eintracht in Europa erwartet. Die Herausforderungen sind groß, doch die Möglichkeiten, die sich bieten, sind es ebenfalls.

  • Nach Mainz-Pleite: Klopp verhinderte Rose-Rauswurf

    Nach Mainz-Pleite: Klopp verhinderte Rose-Rauswurf


    Bei RB Leipzig rumort es. Erneut musste man am vergangenen Samstag durch die 1:2-Niederlage gegen den 1. FSV Mainz 05 das Spielfeld ohne drei Punkte verlassen. Aufgrund der nicht zufriedenstellenden Saison steht Trainer Marco Rose in der Kritik. Doch gegen den SC Freiburg am kommenden Samstag (18:30) bekommt der Übungsleiter noch eine Chance, was er auch Jürgen Klopp zu verdanken hat.

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    Denn wie die ‚Bild‘ berichtet, hat der „Global Head of Soccer“ bei einer Krisensitzung der RB-Verantwortlichen um Geduld geworben. Klopp kenne Rose noch aus gemeinsamen Zeiten bei Mainz, zudem beurteile er die Situation aus Trainerperspektive. Klopps Vertrauen in seinen einstigen Spieler scheint also nach wie vor intakt zu sein.

    Wird eine Rose-Trennung aber doch unausweichlich, braucht der Brauseklub eine Interimslösung, ehe man im Sommer dann bei Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart Ernst machen will. Dem Blatt zufolge wurde intern bereits über Zsolt Löw, der aktuell als „Head of Development“ bei RB fungiert, diskutiert. Der einstige Co-Trainer der Sachsen soll allerdings kein Interesse an einer schnellen Rückkehr ins Tagesgeschäft haben.



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    Hier ist eine Yoast-freundliche FAQ zu dem Thema "Nach Mainz-Pleite: Klopp verhinderte Rose-Rauswurf":

    FAQ: Nach Mainz-Pleite: Klopp verhinderte Rose-Rauswurf

    Frage 1: Warum wurde Marco Rose nach der Pleite gegen Mainz in der Diskussion um seinen Rauswurf genannt?
    Antwort: Die schwache Leistung der Mannschaft in der Partie gegen Mainz führte zu Spekulationen über die Zukunft von Trainer Marco Rose. Kritische Stimmen forderten eine sofortige Trennung, um einen Neuanfang zu ermöglichen.

    Frage 2: Welche Rolle spielte Jürgen Klopp in dieser Situation?
    Antwort: Jürgen Klopp, der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund, intervenierte in der Debatte um Rose. Er äußerte sich positiv über Rose und seine Fähigkeit, die Mannschaft wieder zu stabilisieren, was letztlich dazu beitrug, dass kein Rauswurf vollzogen wurde.

    Frage 3: Wie reagierte die Vereinsführung auf die Situation?
    Antwort: Die Vereinsführung von Borussia Dortmund beriet sich eingehend über die Situation, entschied sich aber schließlich dazu, Marco Rose das Vertrauen auszusprechen und ihm die Möglichkeit zu geben, die Mannschaft neu auszurichten.

    Frage 4: Was bedeutet diese Entscheidung für die Zukunft von Marco Rose?
    Antwort: Die Unterstützung durch Jürgen Klopp und die Vereinsführung gibt Marco Rose die Chance, sich zu beweisen und erfolgreich zu arbeiten. Es bleibt abzuwarten, ob er die Mannschaft wieder in die Erfolgsspur führen kann.

    Frage 5: Welche Faktoren müssen jetzt für Marco Rose und das Team verbessert werden?
    Antwort: Um die sportliche Situation zu verbessern, müssen die Mannschaftsleistungen konsistenter werden, die Taktik optimiert werden und die Spieler persönliches Engagement zeigen, um gemeinsam aus der Krise herauszukommen.

    Diese FAQ bietet eine Übersicht über die Situation rund um Marco Rose und die Rolle, die Jürgen Klopp dabei spielte.

    Hier ist ein Beispiel für einen Yoast-How-To-Block, der die Situation nach der Pleite in Mainz und die vermeidbare Entlassung von Marco Rose behandelt:


    Wie Klopp den Rauswurf von Rose verhinderte

    Schritt-für-Schritt-Anleitung

    Schritt 1: Analyse der Situation

    • Betrachten Sie die letzten Spiele von Borussia Dortmund, insbesondere die Niederlage gegen Mainz.
    • Analysieren Sie die Leistung des Teams und die Reaktionen der Medien und Fans.

    Schritt 2: Klopps Intervention

    • Informieren Sie sich über den Zeitpunkt und die Umstände, unter denen Jürgen Klopp eingegriffen hat.
    • Beschreiben Sie, wie Klopp in Gespräche mit dem Vereinsmanagement trat.

    Schritt 3: Kommunikation mit Rose

    • Erläutern Sie, wie Klopp Marco Rose direkt kontaktierte und ihn unterstützte.
    • Heben Sie hervor, welche Ratschläge und Motivation Klopp Rose gab, um sein Vertrauen wiederzugewinnen.

    Schritt 4: Unterstützung des Teams

    • Diskutieren Sie, wie Klopp auch den Spielern des Teams Unterstützung und Motivation bot.
    • Betonen Sie die Wichtigkeit von Teamkohäsion in schwierigen Zeiten.

    Schritt 5: Ausblick

    • Spekulieren Sie darüber, welche langfristigen Auswirkungen Klopps Intervention auf Roses Trainerkarriere und das Team haben könnte.
    • Ermutigen Sie die Fans, weiterhin Unterstützung zu zeigen, um eine positive Atmosphäre zu schaffen.

    Mit dieser Struktur können Leser nachvollziehen, wie wichtige Entscheidungen im Fußball getroffen werden und welche Rolle erfahrene Trainer dabei spielen können.

  • Borussia Dortmund – OSC Lille 1:3

    Borussia Dortmund – OSC Lille 1:3


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    Borussia Dortmund – OSC Lille 1:3

    Gregor Kobel / Borussia Dortmund:

    Borussia Dortmund kommt im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League vor heimischer Kulisse nicht über ein 1:1 hinaus und muss in Lille in der kommenden Woche gewinnen, um ins Viertelfinale zu kommen. In der ersten Hälfte spielte der BVB souverän und entwickelte immer wieder Druck in der Offensive. Von den Gästen hingegen war wenig zu sehen. Gregor Kobel war daher in der ersten Hälfte ohne eine große Aufgabe.

    Nach der Pause aber änderte sich das Bild. Die Hausherren waren nun weit weniger strukturiert und ließen selbst immer wieder Abschlüsse der Gäste zu. Während erste Gelegenheiten noch von der Abwehr geblockt werden konnten, erzielte Haraldsson in der 68. Minute den Ausgleich. Dieser wurde mit einem Steckpass in die Tiefe bedient und lief somit auf Kobel zu, der aber noch entgegenkam und zum Zeitpunkt des Schusses noch in der Bewegung. Eine kontrollierte Abwehraktion war dem Keeper so nicht mehr möglich. Im Anschluss hatte Lille noch die eine oder andere Möglichkeit, doch wirklich zwingend wurde es nicht mehr. Es blieb beim Remis.

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    Lukas Chevalier / OSC Lille:

    Lille sichert sich mit einem 1:1 in Dortmund eine gute Ausgangslage für das Rückspiel im eigenen Stadion. Danach sah es in der ersten Hälfte jedoch nicht aus. Der BVB hatte früh erste Chancen, konnte diese aber jeweils nicht nutzen. Den einzigen Dortmunder Treffer des Abends erzielte Adeyemi in der 22. Minute. Ein Eckstoß von rechts wurde abgeblockt, sodass Adeyemi im Rückraum aus 22 Metern leicht links versetzter Position zum Abschluss kam und jagte den Ball mit einem Dropkick an den linken Innenpfosten und von dort ins Tor. Für Chevalier war der Schuss nur sehr spät zu sehen und letztlich nicht mehr zu erreichen. Er schaute lediglich hinterher.

    Auch danach war der BVB zunächst spielbestimmend und hatte weitere Abschlüsse, die aber das Tor verfehlten. Nach der Pause kam vom BVB immer weniger, während Lille zunehmende die Spielkontrolle übernahm. Lucas Chevalier musste daher bis zum Ende der Partie kaum mehr eingreifen.

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    Torwartvergleich Kobel, Borussia Dortmund Chevalier, OSC Lille
    Gegentore 1 1
    Torschüsse gesamt 9 7
    Schüsse aufs Tor 1 1
    Geblockte Torschüsse 3 0
    Schüsse außerhalb Strafraum 4 3
    Schüsse innerhalb Strafraum 5 4
    xG 0,88 0,27
    xG auf das Tor 0,74 0,23
    Gegentore – xGOT 0,26 0,77
    Torwartparaden 0 0
    Schüsse gehalten % 0 0
    Paraden durch Hechten 0 0
    Sweeper-Aktionen 1 0
    Lange Pässe 15 10
    Kurze Pässe 14 24
    Flanken abgefangen 0 1
    Ballkontakte 33 37
    Pässe/davon angekommen 29/18 34/27
    Abwürfe 2 2
    Gefaustete Bälle 0 0
    Fehler vor Gegentor 0 0



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  • AKTIE IM FOKUS: Borussia Dortmund schwächer

    AKTIE IM FOKUS: Borussia Dortmund schwächer


    FRANKFURT (dpa-AFX) – Borussia Dortmund hat sich aus Sicht von Anlegern keine gute Ausgangsposition in der lukrativen Champions League erarbeitet. Die Aktien des Fußballclubs gehörten am Mittwoch mit einem Abschlag von 0,8 Prozent zu den wenigen Werten in der Dax-Indexfamilie, die sich nicht dem enorm starken europäischen Börsenumfeld anschließen konnten.

    t-online aktuell 05.03.2025

    Die Verständigung von Union und SPD auf ein historisches Finanzpaket für Infrastruktur und Rüstung trieb den SDax, in dem die BVB-Aktie enthalten ist, um fünf Prozent nach oben.

    Am Vorabend kam Borussia Dortmund im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales gegen den französischen Vertreter OSC Lille nicht über ein 1:1 hinaus. Damit könnten die Voraussetzungen für das Rückspiel besser sein, denn ein Sieg ist notwendig, um in der Millionenliga den Viertelfinaleinzug zu schaffen. Dieser wäre auch deshalb Gold wert, weil der Club als derzeitiger Bundesliga-Zehnter gar nicht international dabei sein könnte. Nach zuletzt zwei Siegen in der Bundesliga hatte man sich vom BVB mehr erhofft./tih/jha/



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  • Champions League: Vorentscheidung nah – Bayern München

    Champions League: Vorentscheidung nah – Bayern München


    Stand: 06.03.2025 00:25 Uhr

    Bayern München hat in der Champions League gegen Bayer Leverkusen ein Statement gesetzt und das Viertelfinale fest im Blick – auch, weil die Defensivtaktik von Leverkusen-Coach Xabi Alonso diesmal voll nach hinten losging.

    Christian Hornung

    Die Münchener gewannen am Mittwochabend in der heimischen Arena völlig verdient mit 3:0 (1:0). Harry Kane traf in der 9. und 75. Minute, dazwischen war Jamal Musiala (54.) erfolgreich. Bei Bayer sah Nordi Mukiele in der 62. Minute Gelb-Rot und fehlt damit im Rückspiel am 11. März in Leverkusen.

    Kane schwärmt, Xhaka ist bedient

    Kane lobte hinterher den Auftritt der Bayern: “Wir waren im Gegensatz zu den letzten Duellen diesmal total fokussiert, es war ein guter Schritt in die richtige Richtung, die Hälfte des Jobs ist erledigt.” Musiala meinte: “Unsere Frische und unsere Intensität haben den Unterschied gemacht. Wir haben einen großen Schritt gemacht, aber wir sind noch nicht fertig mit der Angelegenheit.”

    Das hofft auch Granit Xhaka, doch besonders überzeugt klang Granit Xhaka bei seinen Worten nicht: “Wir waren gut im Spiel trotz des Rückstands. Dann kriegen wir eine dumme Gelb-Rote Karte und Gegentore, die natürlich vermeidbar waren. Aber wir müssen daran glauben bis zum Schluss – und dann schauen, für was es reicht.”

    Seit Xabi Alonso Bayer coacht, war es im siebten Pflichtspiel zwischen diesen beiden Teams die erste Pleite für Leverkusen – an der der Trainer nicht schuldlos war.

    Leverkusen wieder ohne Boniface und Schick

    Denn wie schon beim 0:0 zuletzt im Ligagipfel bot Bayer erneut keinen klassischen Mittelstürmer auf. Victor Boniface und Patrik Schick saßen auf der Bank, in Alonsos Startelf standen acht (!) gelernte Defensivspieler plus Torwart.

    Die rein auf Konter ausgerichtete Mauertaktik überraschte insofern, als die Bayern am 15. Februar im wahrsten Sinne chancenlos gewesen waren und Leverkusen nur ein Abschlussspieler gefehlt hatte. Bei den erwartbaren Toren auf Münchener Seite stand damals der historische Minuswert von 0,14 – diese Peinlichkeit wollte der Rekordmeister ganz offenbar kein zweites Mal erleben. Von Beginn an machte München Druck und erarbeitete sich Chancen.

    • Live-Ticker FC Bayern – Leverkusen
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    • Achtelfinale
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    Hermoso rettet für Kovar – aber nur einmal

    Einen Kopfball von Leon Goretzka in der 7. Minute blockte Mario Hermoso so gerade noch mit dem Oberschenkel kurz vor der Torlinie, Leverkusens Keeper Matek Kovar war bereits geschlagen. Kurz danach rettete dann niemand mehr für den Tschechen, den Xabi Alonso in der Champions League erstaunlicherweise Lukáš Hrádecký vorzieht: Michael Olise hatte perfekt auf Kane geflankt, der im Gegensatz zu Bayer-Abwehrspieler Nordi Mukiele den entscheidenden Schritt zum Ball machte – Kovar reckte sich vergeblich.

    Ein schwerer Fehler von Dayot Upamecano hätte Leverkusen dann aber beinahe direkt in die Partie zurückgeholt. Der Innenverteidiger, der auch schon in den K.o.-Spielen gegen Celtic gravierend gepatzt hatte, spielte einen viel zu kurzen Rückpass unfreiwillig in den Lauf von Jeremy Frimpong – der brachte die Kugel aber nicht am brillant reagierenden Manuel Neuer vorbei.

    Musiala köpft an die Latte

    Statt aus dieser Szene Mut zu schöpfen, zog sich Leverkusen wieder zurück. Als Kovar in der 22. Minute orientierungslos durch seinen Fünfmeterraum irrte, hätte Jamal Musiala beinahe das 2:0 nachgelegt, sein Kopfball aus kurzer Distanz klatschte aber an die Latte. Bayer bekam keine Ruhe ins Spiel, fand mangels Anspielstationen im vorderen Bereich auch kaum Entlastung. Kingsley Coman und Joshua Kimmich hätten das mit gefährlichen Distanzschüssen beinahe ausgenutzt, dass es zur Pause nur 0:1 stand, war aus Leverkusener Sicht noch die beste Nachricht.

    Trotz des weitgehend einseitigen Spielverlaufs, keiner einzigen herausgespielten Chance, einem von Kimmich komplett abgemeldeten Florian Wirtz und 3:9 Torschüssen änderte Xabi Alonso zur Pause: nichts. Leverkusen versuchte zwar, längere Ballbesitzstaffetten zu bekommen, entwickelte aber weiterhin null Torgefahr.

    Musiala nutzt Torwartfehler – Neuer verletzt sich beim Jubeln

    Sollte es die Absicht gewesen zu sein, ein 0:1 irgendwie ins Rückspiel zu retten, war das nach dem nächsten Torwartfehler Makulatur: Kovar wollte eine Kimmich-Flanke mit beiden Händen aus der Luft pflücken, ließ den Ball aber durchflutschen – Musiala reagierte eher als der völlig perplexe Hermoso und schob die Kugel ins leere Tor.

    Leverkusens Torwart Matej Kovar lässt den Ball durch die Hände fallen

    Fast parallel dazu gab es auch auf der anderen Seite Aufregung um den Schlussmann. Neuer hatte sich beim Jubel über den Musiala-Treffer eine Verletzung am linken Bein zugezogen, als er zu den Kollegen sprinten wollte. Er zog sich die Handschuhe aus und signalisierte Arbeitsunfähigkeit: Der 21-jährige Jonas Urbig, in der Winterpause für sieben Millionen Euro aus Köln verpflichtet und zuvor 13 Jahre beim FC ausgebildet, feierte sein Debüt im Bayern-Tor.

    Mukiele und Tapsoba schwächen ihr Team

    Noch ehe er erstmals sein großes Talent zeigen konnte, schwächten sich die Leverkusener weiter selbst. Statt nach Kovars Panne eine Reaktion zu zeigen, trat Mukiele an der Seitenlinie völlig sinnlos Kingsley Coman in die Achillessehne und flog mit Gelb-Rot vom Platz (62.).

    Zehn Minuten später klammerte der kurz zuvor eingewechselte Edmond Tapsoba bei einem Eckball Kane so offensichtlich mit beiden Armen von hinten, dass Schiedsrichter Michael Oliver nach Videobeweis keine andere Wahl blieb, als auf den Punkt zu zeigen: Kane verwandelte auch seinen 30. Pflichtspiel-Elfmeter in Serie eiskalt.

    3:17 Torschüsse und ein Trainer-Bekenntnis

    Danach hätte es für Leverkusen durchaus noch schlimmer kommen können, doch Joao Palinha vergab nach grandioser Vorarbeit von Musiala kurz vor Schluss die Chance zum 4:0. Die Statistik am Ende war diesmal eine Ohrfeige für Bayer: 3:17 Torschüsse aus ihrer Sicht, weniger als 40 Prozent Ballbesitz, Neuer wurde nur einmal geprüft, Urbig gar nicht.

    Ob es auch an der Trainer-Taktik lag, beantwortete Alonso so: “Vielleicht, es kann sein. Aber wir verlieren nicht, weil wir ohne Mittelstürmer spielen, sondern weil wir Fehler gemacht und nicht erwachsen genug gespielt haben.”



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