Monat: Februar 2025

  • BVB: Sabitzer reagiert auf Trainer-Kritik – “Weiß ich nicht, ob das hilfreich ist”

    BVB: Sabitzer reagiert auf Trainer-Kritik – “Weiß ich nicht, ob das hilfreich ist”


    Beim BVB gibt es in dieser Saison so einige Enttäuschungen. Zu denen zählt auch Marcel Sabitzer, der wie viele andere Profis von Borussia Dortmund weit hinter den Erwartungen hinkt.

    Zuletzt kassierte Sabitzer nicht nur Kritik beim BVB, sondern auch aus seinem Heimatland. Ausgerechnet Nationaltrainer Ralf Rangnick fällt ein vernichtendes Urteil. Der Dortmund-Star reagierte nun deutlich darauf.

    BVB: Sabitzer reagiert auf Rangnick-Kritik

    Lange Zeit wurde Ralf Rangnick mit einem Engagement mit dem BVB in Verbindung gebracht, als Nuri Sahin entlassen wurde. Doch der Nationaltrainer Österreichs lehnte einen Wechsel ab. Neben seiner Absage kritisierte er zudem einen Spieler im Kader: Marcel Sabitzer.


    Auch interessant: Borussia Dortmund: Bittere Wende um Hoffnungsträger – jetzt spricht Kehl Klartext


    „Wenn du ihn jetzt in Dortmund spielen siehst, ist er fast nicht wiederzuerkennen. Im Nationalteam hat er stets performt und zu den Leistungsträgern gezählt“, sagte Rangnick zuletzt bei „BildTV“ über Sabitzer. Tatsächlich gehört der Mittelfeldspieler zu den großen Enttäuschungen beim Revierklub.

    In 30 Pflichtspielen schaffte Sabitzer nicht einen einzigen Scorerpunkt. Dabei sah es im vergangenen Jahr noch viel besser aus. 15 Scorerpunkte gelangen ihm. Auf die Rangnick-Kritik reagierte Sabitzer nun nach dem Spiel gegen Sporting Lissabon (0:0).

    „Weiß nicht, ob das hilfreich ist“

    „Dass über mich gesprochen wird, ist eben so. Damit muss man umgehen können“, sagte der BVB-Profi nach dem Weiterkommen in der Champions League. Die Rangnick-Aussage kam bei ihm jedenfalls nicht gut an: „Wenn es aus den eigenen Reihen kommt, weiß ich nicht, ob das hilfreich ist. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich rede lieber mit den Menschen als über die Menschen.“


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    Dabei sehen sich Rangnick und Sabitzer sogar bald wieder. Ende März geht es für Österreichs Nationalmannschaft nämlich in der Nations League weiter. Es stehen zwei Spiele gegen Serbien an. Ob sich die beiden Protagonisten dann austauschen werden? Fakt ist: Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.



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  • 23. Spieltag: Borussia Dortmund – 1.FC Union Berlin – Borussia Dortmund – Forum | Seite 1 | Seite 1

    23. Spieltag: Borussia Dortmund – 1.FC Union Berlin – Borussia Dortmund – Forum | Seite 1 | Seite 1


    Wann: 22.02.2025, 18:30 Uhr
    Wo: Westfalenstadion

    Borussia Dortmund:
    Zuletzt ein 0:0 gegen Sporting, in der Liga gab es eine 2:0 Niederlage gegen Bochum.

    Voraussichtliche Aufstellung:
    Kobel – Ryerson, Can, N. Schlotterbeck, Svensson – Sabitzer, P. Groß – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy

    Bank:
    A. Meyer – Anton, Bensebaini, Süle, Yan Couto, Car. Chukwuemeka, Özcan, Reyna, Wätjen, Beier, Duranville

    Ausfälle/Fraglich:
    Mane, Nmecha

    Union Berlin:
    Daheim 2:1 gegen Gladbach verloren, auswärts zuletzt ein 4:0 Sieg in Hoffenheim.

    Voraussichtliche Aufstellung:
    Rönnow – Juranovic, Doekhi, Diogo Leite, Rothe – Tousart, R. Khedira – Jeong – Skarke, Hollerbach – Ilic

    Bank:
    Schwolow – Querfeld, Roussillon, Trimmel, Vogt, Benes, Haberer, Kemlein, Schäfer, Ljubicic, Prtajin, Volland

    Ausfälle/Fraglich:
    Vogt, Skov, Kemlein

    ******************************************************************************
    HINWEIS: In diesem Thread geht es ausschließlich um das Spiel Borussia Dortmund vs. Union Berlin. Bitte achtet auf einen angemessenen Umgangston. Sollte es zu Provokationen kommen, diese bitte einfach alarmieren und nicht weiter darauf eingehen. Das Fragen nach illegalen Streams ist untersagt.
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    —WESTFALENSTADION—



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  • Nach der Auslosung am Freitag ist alles bekannt

    Nach der Auslosung am Freitag ist alles bekannt


    Die 16 Achtelfinalisten der Champions League stehen fest, ab Freitag auch die Paarungen. Doch die Auslosung ergibt noch viel mehr.

    Wenn es nach Dietmar Hamann geht, steht der FC Bayern in der Champions League vor dem Aus. “Wenn sich die Bayern nicht drastisch verbessern, dann wird – egal, gegen wen – Schluss sein in der nächsten Runde”, sagte Hamann dem “Münchner Merkur/tz”. Bekannt ist, dass der Gegner entweder Bayer Leverkusen oder Atlético Madrid heißt. Leverkusen sei aktuell “spielerisch besser”, sagte der Ex-Profi: “Und bei Atlético weiß man: Die können dich auffressen!”

    Wer von den beiden Teams es wird, erfährt der FC Bayern am Freitag. Ab 12 Uhr werden in Nyon (Schweiz) die Paarungen ausgelost. Doch neben den Achtelfinalpaarungen steht dann noch viel mehr fest. Denn durch die Champions-League-Reform gibt es einen fertigen Turnierbaum, der ähnlich wie bei einer Setzliste im Tennis funktioniert. So können die Nummer eins und die Nummer zwei der Ligaphase, der FC Liverpool und der FC Barcelona, erst im Finale aufeinandertreffen.

    Bereits jetzt ist klar, dass ein möglicher Viertelfinalgegner der Bayern, sollte der Rekordmeister weiterkommen, Feyenoord Rotterdam ist. Die Niederländer setzten sich in der Zwischenrunde gegen den italienischen Topklub AC Mailand durch, treffen im Achtelfinale entweder auf Inter Mailand oder den FC Arsenal. Der Sieger des Duells Feyenoord gegen Inter/Arsenal trifft auf den Sieger von Bayern gegen Leverkusen/Atlético. In einem etwaigen Halbfinale träfe Bayern dann auch frühestens auf Borussia Dortmund.

    Auch interessant für Dortmund und den FC Bayern: Auf Topteams wie Real Madrid oder Paris Saint-Germain können die Münchner erst im Finale treffen, da sie auf der anderen Seite des Turnierbaums sind.

    Für den BVB geht es im Achtelfinale gegen einen verhältnismäßig schwächeren Gegner. Aston Villa und der OSC Lille sind die möglichen Teams, auf die Dortmund treffen kann. Keine leichten Aufgaben, im Vergleich zu Bayer Leverkusen oder Atlético Madrid aber womöglich etwas machbarer. Sportdirektor Sebastian Kehl sagte jedoch: “Ehrlich gesagt ist es mir egal, gegen wen wir am Ende spielen.”

    Sollte sich der BVB im Achtelfinale durchsetzen, könnte im Viertelfinale Liverpool oder Barcelona warten. Eines der beiden Topteams trifft auf Benfica aus Lissabon. Der Sieger der Partie fordert dann den BVB oder Lille/Villa heraus.

    Bayer Leverkusen weiß vor der Auslosung noch relativ wenig über den Turnierverlauf ab dem Viertelfinale. Aufgrund der Tatsache, dass das Team von Trainer Xabi Alonso zu den besten acht Teams der Champions-League-Ligaphase zählte, gilt es als ein “gesetztes Team”, das am Freitag zu den “ungesetzten” Teams, die den Weg über die Zwischenrunde gehen mussten, gelost wird. Leverkusen kann entweder auf Real Madrid treffen – und damit in einem möglichen Viertelfinale auf den Sieger von PSV Eindhoven gegen Inter Mailand/FC Arsenal – oder es mit den Bayern zu tun bekommen.

    Sollte Leverkusens Gegner Real sein, wäre ein Aufeinandertreffen mit Bayern oder dem BVB frühestens im Finale möglich.

    Ausgelost wird dann nach dem morgigen Event in Nyon keine einzige Paarung mehr in der laufenden Champions-League-Saison. Offen ist nur noch das Heimrecht der Spiele ab dem Viertelfinale, was dann stets gelost wird. Davon abgesehen wissen Bayern, Dortmund und Leverkusen, gegen welche Teams ihr Weg ins Finale nach München führen würde.



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  • Bayer Leverkusen: „Entscheidender Tag für unsere

    Bayer Leverkusen: „Entscheidender Tag für unsere


    Wahl-Ansage des Meisters!

    Leverkusen hofft, am Samstag in Kiel (15.30 Uhr, Sky) mit einem Auswärtssieg den Abstand auf Tabellenführer München zumindest über Nacht auf fünf Punkte verkürzen zu können. Die Bayern spielen erst einen Tag später gegen Frankfurt.

    Am Sonntag wünscht sich Bayer zwei Dinge: einen Bayern-Ausrutscher gegen die Eintracht und eine hohe Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl.

    In einem am Donnerstag veröffentlichten Video macht der Double-Sieger Wahl-Werbung und ruft alle Fans unterm Bayer-Kreuz auf, ihre zwei Kreuze auf den Stimmzettel zu setzen.

    Viele der wahlberechtigten Bayer-Akteure aus dem Lizenz-Bereich kommen in dem Clip zu Wort.

    Jonas Hofmann (32) appelliert deutlich: „Der 23. Februar ist ein entscheidender Tag für unsere Zukunft. Geht wählen!“



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  • Nordderby im DFB-Pokal – Termin für Halbfinale steht

    Nordderby im DFB-Pokal – Termin für Halbfinale steht


    Newsblog zum Hamburger SV

    Pokal-Halbfinale: Dann spielt der HSV gegen Werder Bremen

    Aktualisiert am 20.02.2025 – 12:19 UhrLesedauer: 17 Min.

    Große Euphorie bei den HSV-Frauen: Das Team trifft Ende März im Pokal-Halbfinale im Volksparkstadion auf den Nord-Rivalen Werder Bremen.Vergrößern des Bildes

    Große Euphorie bei den HSV-Frauen: Das Team trifft Ende März im Pokal-Halbfinale im Volksparkstadion auf den Nord-Rivalen Werder Bremen. (Quelle: IMAGO/Felix Schlikis)

    Der Hamburger SV ist einer der größten Vereine Deutschlands. Im Newsticker auf t-online finden Sie alle wichtigen Meldungen rund um die “Rothosen”.

    Der DFB hat die Halbfinalspiele im DFB-Pokal der Frauen angesetzt. Die HSV-Fußballerinnen empfangen am 23. März (15.30 Uhr/Sky und ZDF-Livestream) den SV Werder Bremen zum Nordderby im Volksparkstadion. Bereits am 22. März trifft der FC Bayern München im ersten Halbfinale auf die TSG 1899 Hoffenheim (14 Uhr/Sky). Das Finale steigt am 1. Mai in Köln.

    Tickets gibt es bereits ab Donnerstagnachmittag (15 Uhr) für HSV-Mitglieder, der freie Vorverkauf beginnt am 24. Februar (10 Uhr). Die Preise beginnen ab 9 Euro, teilte der Klub mit.

    Der HSV hatte sich im Viertelfinale mit 2:0 gegen Borussia Mönchengladbach durchgesetzt. Werder Bremen gewann mit 1:0 bei Bayer Leverkusen. Hoffenheim besiegte den Titelverteidiger VfL Wolfsburg mit 1:0 und beendete damit die 52 Spiele lange Pokal-Siegesserie des Rekordpokalsiegers. Der FC Bayern setzte sich nach Verlängerung mit 4:1 gegen Eintracht Frankfurt durch.

    Seit viereinhalb Monaten fehlt Robert Glatzel dem HSV wegen eines Sehnenabrisses. Das Comeback des 31-Jährigen rückt nun in greifbare Nähe: Am Dienstag absolvierte er erstmals wieder Teile des Mannschaftstrainings.

    “Bobby hat unter der Woche die ersten Schritte mit der Mannschaft gemacht, darüber freuen wir uns sehr”, sagte Trainer Merlin Polzin bei der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Freitagabend (18.30 Uhr/Sky). “Er gibt uns viel Energie. Er kann nach und nach wieder mehr machen”, sagte Polzin.

    Eine Option für das nächste Spiel ist Robert Glatzel allerdings noch nicht. “Ich werde jetzt weiter Stück für Stück ans vollumfängliche Mannschaftstraining herangeführt”, sagte er nach seiner Trainingsrückkehr zu “HSV.de”. Der nächste Schritt seien Zweikämpfe, danach wolle er wieder voll mit der Mannschaft trainieren und sein Pensum langsam steigern.

    Die Halbfinal-Partien des DFB-Pokals der Frauen wurden ausgelost: Der HSV trifft auf Werder Bremen. Nach dem Viertelfinal-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach (2:0) vor fast 17.000 Zuschauern am vergangenen Mittwoch dürfen die Hamburgerinnen erneut im Volksparkstadion antreten.

    HSV-Frauen-Koordinatorin Saskia Breuer freut sich über die erneute Chance, vor großer Kulisse zu spielen: “Unser Spiel im Volksparkstadion gegen Mönchengladbach hat gezeigt, wie groß das Interesse für den Frauenfußball in Hamburg ist”, schreibt der HSV auf X.

    Die Halbfinals finden am 22. und 23. März statt, die genaue Ansetzung erfolgt noch. Im zweiten Halbfinale empfängt der FC Bayern München die TSG 1899 Hoffenheim. Das Finale wird am 1. Mai (16 Uhr) ausgetragen.

    Der HSV feiert am 14. Februar einen seiner bekanntesten Spieler aller Zeiten: Kevin Keegan wird 74 Jahre alt. “We still love you, Mighty Mouse”, postete der heutige Zweitligist auf X.

    Zu Keegans aktiven Zeiten sah es beim HSV sportlich noch rosiger aus: Zwischen 1977 und 1980 bestritt der Engländer 113 Spiele (40 Tore) für die “Rothosen” und spielte beim Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1979 eine entscheidende Rolle. 1980 erreichten Keegan und der HSV das Finale im Europapokal der Landesmeister, unterlagen dort allerdings Nottingham Forest (0:1). 1978 und 1979 wurde er mit dem “Ballon d’Or” als bester Fußballer Europas ausgezeichnet. Für 2,3 Millionen Mark hatte der HSV Keegan damals aus Liverpool abgeworben – damals war das der teuerste Transfer der Bundesligahistorie.



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  • Diese VfLerin hat‘s nicht überrascht

    Diese VfLerin hat‘s nicht überrascht


    Wolfsburg. Der Ex-Männer-Coach des VfL Wolfsburg muss bei den niederländischen Fußballerinnen aufhören. Abschiedstour startet mit VfL-Treffen in Breda.



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  • Kabar vor Verlängerung bei Borussia Dortmund

    Kabar vor Verlängerung bei Borussia Dortmund


    Laut Transferexperte Fabrizio Romano ist im Fall Almugera Kabar eine Entscheidung gefallen: Borussia Dortmund habe sich mit dem 18-jährigen Linksverteidiger auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Der aktuell bis 2026 datierte Vertrag werde bis zum Juni 2028 aufgefrischt.


    Um die Entwicklung Kabars voranzutreiben, könnte im nächsten Sommer möglicherweise eine Leihe angepeilt werden, da es sicherlich nicht einfach werden dürfte, beim BVB auf ausreichend Spielpraxis zu kommen. Eine Bestätigung der Verlängerung steht von Vereinsseite noch aus.

    Zur Erstmeldung vom 19. Februar 2025:

    BVB und Kabar befinden sich in Vertragsgesprächen

    Almugera Kabar und Borussia Dortmund befinden sich laut Informationen der Ruhr Nachrichten in Vertragsgesprächen. Der aktuelle Fördervertrag des 18-Jährigen ist noch bis 2026 datiert, könnte demnächst jedoch in einen Profikontrakt umgewandelt werden. Ob es dazu kommt, sei jedoch offen.

    Denn sowohl im BVB- als auch im Kabar-Lager soll es noch grundsätzliche Dinge geben, die es abzuwägen gilt. Dabei geht es in erster Linie um eine passende Perspektive für die Zukunft des Linksverteidigers, der in seinem jungen Alter neben Stärken (z. B. mutige Offensivvorstöße) gewiss noch Schwächen (etwa gegen den Ball) offenbart.

    Ob das Gesamtpaket für alle Beteiligten am Ende passt, soll dem Bericht zufolge im Frühjahr entschieden werden. Aus Sicht des Spielers wäre auch eine Verlängerung mit anschließender Ausleihe ein Thema, um andernorts zunächst auf wichtige Spielpraxis im Profibereich zu kommen.

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Schiessereien rund ums Stadion – Anderlecht und die Hoffnung

    Schiessereien rund ums Stadion – Anderlecht und die Hoffnung


    Schiessereien rund ums Stadion – Anderlecht und die Hoffnung auf ein friedliches Spiel – Sport – SRF

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    Anderlecht braucht für den Einzug in den EL-Achtelfinal ein Wunder. Im Heimquartier des Klubs greift Gewalt um sich.

    Fussballspieler mit enttäuschtem Ausdruck auf dem Spielfeld.

    Legende:


    Haben derzeit nicht nur sportliche Sorgen


    Die Spieler des RSC Anderlecht (hier nach dem 0:3 gegen Fenerbahce im Hinspiel).


    imago images/Photo News

    Beim Stichwort Anderlecht denkt der Sportfan gemeinhin an den belgischen Fussball-Rekordmeister. Der Royal Sporting Club (RSC) konnte in seiner reichhaltigen Geschichte 34 Mal den nationalen Titel gewinnen. Dazu holte man in den Siebziger Jahren zweimal den Europapokal der Cupsieger und 1983 den Uefa Cup.

    Vor dem Playoff-Rückspiel im Nachfolger-Wettbewerb Europa League gegen Fenerbahce Istanbul ist aber weniger das unwahrscheinliche Comeback nach der 0:3-Pleite vor einer Woche in Istanbul Thema. Sondern das, was in den letzten Tagen im Brüsseler Quartier abseits des Fussballs alles passiert ist.

    Zwei Tote nach Schiessereien

    Anderlecht, westlich des Stadtzentrums gelegen, wurde von Gewalteskapaden erschüttert. Schiessereien im Umfeld des Drogenmilieus forderten seit Anfang Monat zwei Tote und drei Verletzte. Gleich zwei Vorfälle gab es bei der U-Bahn-Station Sint-Guido. Diese ist nur einen Steinwurf vom Lotto Park entfernt, wo es am Donnerstag zwischen Anderlecht und Fenerbahce um das EL-Achtelfinalticket geht.

    Live-Hinweis


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    Die Partie Anderlecht – Fenerbahce sehen Sie am Donnerstag ab 20:40 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App. Spielbeginn ist um 21:00 Uhr. Zusammenfassungen von ausgewählten weiteren Playoff-Rückspielen in Europa und Conference League gibt es ab 23:00 Uhr in der Sendung «Europa League – Highlights» auf SRF zwei.

    Die Sicherheitsvorkehrungen bei europäischen Spielen sind beim RSC ohnehin hoch. Nur Fans, die seit 2019 mindestens ein Spiel im Stadion mitverfolgt haben, werden zugelassen. Die Tickets sind personalisiert. Dennoch dürfte der Klub das Sicherheitsdispositiv angesichts der unsicheren Lage und des zu erwartenden Ansturms auf den Gästesektor (in Brüssel leben viele Türken) noch einmal hochfahren.

    Europa League

    SRF zwei, Europa League – Highlights, 13.02.2025, 23:00 Uhr

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  • „Wir stehen uns selbst auf den Füßen“

    „Wir stehen uns selbst auf den Füßen“


    Für den Druck sorgte Niko Kovac selbst. Der emotionslos abgehandelte Achtelfinal-Einzug in der Champions League war schnell abgehakt. Der neue BVB-Coach weiß genau, was von ihm jetzt erwartet wird: ein Sieg am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen Union Berlin. „Wir sind zu Hause unter Zugzwang. Wir müssen gewinnen. Das wissen wir auch“, sagte der Chefcoach von Borussia Dortmund nach dem einschläfernden 0:0 im Play-off-Rückspiel gegen Sporting Lissabon.

    Der so sehnlichst gewünschte und benötigte Erfolg wäre der erste überhaupt in einem Bundesliga-Spiel seit Kovacs Amtsübernahme am 2. Februar und der erste Heimsieg im dritten Pflichtspiel vor eigenem Publikum für den 53-Jährigen. Inzwischen steht die Frage offen im Raum, was der Trainerwechsel eigentlich gebracht hat außer einer guten Halbzeit in vier Spielen, die dem BVB beim 3:0 in Lissabon den Achtelfinal-Einzug in der Königsklasse sicherte.

    „Er musste eine Mannschaft übernehmen, die verunsichert war“, verteidigte Sportdirektor Sebastian Kehl den neuen Coach für dessen Einstand, der in der Champions League erfolgreich, in der Bundesliga mit zwei Niederlagen aber katastrophal war. Kehls Anmerkung mutete etwas seltsam an, hatte Interimscoach Mike Tullberg die BVB-Profis nach der Beurlaubung von Nuri Sahin doch eigentlich stabilisiert.

    Mit seinem extrovertierten Auftreten, deutlichen Ansagen und viel Temperament hatte Tullberg mit zwei Siegen in drei Spielen eigentlich den Weg für Kovac bereitet. Längst ist nach zwei Bundesliga-Niederlagen und manifestiertem Mittelmaß beim Tabellenelften aber wieder Tristesse eingekehrt.

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    Gegen das vollkommen harmlose Sporting-Team, das nach dem 0:3 im Hinspiel das Weiterkommen schon spürbar abgehakt hatte, breitete sich im gesamten Stadion eine seltsame Lethargie aus. Stimmung oder gar Jubel über das Weiterkommen wollte nicht so recht aufkommen. Vom Rasen sprangen auch keine Impulse aufs Publikum über. „Dass die Mannschaft nicht vor Selbstvertrauen strotzt, ist logisch angesichts der Situation“, meinte Kehl.

    Wir haben heute sicher keinen Zauberfußball gespielt.

    Niko Kovac zum Auftritt gegen Sporting

    Der Sportdirektor setzt nun auf die kommende Woche nach dem Union-Spiel, in der nur trainiert werden kann. „Er hatte bislang nur wenige Einheiten“, sagte Kehl über Kovac über dessen Einstand mit zwei Englischen Wochen. „Jeder Trainer bringt seine eigenen Themen und er jede Menge Erfahrung mit.“

    Kovac geriert sich bislang vor allem als eine Art Anti-Tullberg. Der neue Coach ist deutlich zurückhaltender und öffentlich auffallend unkritisch mit seinen phlegmatisch erscheinenden Stars. „Ich sehe trotzdem, dass sie sich bemühen“, sagte Kovac nach der Nullnummer, die er in ihrer Art und Weise auch registrierte: „Wir haben heute sicher keinen Zauberfußball gespielt.“

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    Sieg gelang dem BVB in den vier Spielen unter Niko Kovac bisher

    Wer aber einen Kovac erwartet hatte, der personell durchgreift oder Führungsspieler rasiert, sieht sich bislang enttäuscht. „Wir versuchen in die Köpfe der Spieler zu kommen“, sagte Kovac. „Ich sehe viele Sachen, die schon gut sind, die aber noch besser funktionieren müssen.“

    Viel Zeit bleibt dafür nicht mehr. Sollte gegen Union wieder kein Sieg herausspringen, dürfte der Rückstand auf das internationale Geschäft weiter wachsen. Aktuell liegt der Champions-League-Vorjahresfinalist schon acht Punkte hinter dem Minimalziel Rang vier.

    Problematisch könnte auch die Diskrepanz werden zwischen dem Innenleben der Spieler und dem Bemühen von Kehl und Kovac, möglichst das Positive zu betonen. „Wir haben das erreicht, was wir wollten“, sagte Kovac. „Es war kein großartiges Spiel. Aber wir haben das Spiel dominiert.“ Und Kehl meinte: „Es ging darum, weiterzukommen. Das haben wir geschafft. Das gibt uns ein gutes Gefühl für diesen Wettbewerb.“

    Das angeblich „gute Gefühl“ stellte sich etwa bei Julian Brandt dann doch etwas anders dar. „Da ist noch eine Menge Luft nach oben“, sagte der Nationalspieler bei Dazn offen: „Das Selbstverständnis ist gerade und seit mehreren Wochen nicht da. Wir stehen uns selbst auf den Füßen. Wir kriegen es nicht richtig sortiert.“ Eine Lösung hatte auch er nicht parat: „Da hilft auch kein Schamane mehr.“ Und das ist Kovac nun wirklich auch nicht. (dpa)



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  • Kreisliga bis Premier League: Scheuermanns steiler Aufstieg

    Kreisliga bis Premier League: Scheuermanns steiler Aufstieg



    Jonas Scheuermann hat den Sprung von der Kreisliga in die Premier League geschafft – und bleibt dennoch seinem Heimatverein SV Waldeck Obermenzing treu. Als Co-Trainer von Fabian Hürzeler bei Brighton & Hove Albion vergisst er seine Wurzeln nicht. Eine Geschichte von Bodenständigkeit, Freundschaft und der engen Verbindung zum Amateurfußball.

    Als Assistent von Fabian Hürzeler (li.) arbeitet Jonas Scheuermann bei Brighton & Hove Albion.


    Als Assistent von Fabian Hürzeler (li.) arbeitet Jonas Scheuermann bei Brighton & Hove Albion.


    Jonas Scheuermann stand viele Jahre an der Seitenlinie eines typischen Kreisligaplatzes: Holpriger Rasen, verblasste Linien, ein Tor, das aus der Ferne noch gerade steht, der hohe Zaun im Hintergrund wirkt eher wie ein Gefängnis für den Ball als ein Schutz. Es roch nach feuchtem Gras, Sportsalbe und der unverkennbaren Mischung aus Bier und Bratwurst. Zuschauer lehnten an der niedrigen Barriere, die den Abstand zu den Spielern markierte. Der 38-Jährige war die Seele des SV Waldeck Obermenzing, einem Verein im Münchner Westen. Heute coacht er in einem Premier-League-Stadion, umgeben von tausenden Fans.

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