„Ich bin damals zwischen Berlin und Wolfsburg gependelt. Ich habe auch im Zug geschlafen. Ich musste immer mit einem Zug fahren, der schon eine Stunde vor Treffpunkt angekommen ist, ansonsten wäre ich kurz vor knapp oder zu spät beim Training gewesen. Ich habe immer einen Zug früher genommen, um 6.30 Uhr, damit ich schon um 8 Uhr da bin, obwohl ich erst um 9 Uhr da sein muss. Dann war ich natürlich einer der Ersten“, erklärt Kruse zunächst.
Der Meister Manchester City empfängt am 26. Spieltag der Premier League den FC Liverpool. So verfolgt ihr das Duell im Free-TV, Livestream und Liveticker.
Das nächste Topspiel in der Premier League steht an! Am 26. Spieltag trifft der amtierende Meister Manchester City auf den FC Liverpool.
Die Vorzeichen vor diesem Duell am Sonntagabend im Etihad Stadium von Manchester sind doch überraschend deutlich – und zwar zugunsten der Gäste.
Der FC Liverpool, gecoacht von Jürgen Klopps Nachfolger Arne Slot, führt die Premier League mit 61 Punkten souverän an, somit könnte der Niederländer schon in seiner ersten Saison bei den “Reds” den Meistertitel einfahren.
Während Liverpool vom Titel träumen darf, strauchelt Manchester City doch bedenklich.
Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola hat aufgrund einer unglaublichen Schwächephase in den zurückliegenden Monaten den Anschluss an Liverpool komplett verloren. Die “Citizens” liegen vor dem Spieltag mit 44 Punkten nur auf Rang 4.
Das Hinrunden-Duell in der Premier League verlor ManCity Anfang Dezember 2024 zudem mit 0:2 an der Anfield Road. Cody Gakpo und Mohamed Salah sorgten damals für die Tore im Topspiel. Für Liverpool war dies der erste Sieg seit Oktober 2022 gegen ManCity.
ManCity vs. Liverpool live: Wer überträgt im TV?
Im Free-TV wird die Premier League in dieser Saison nur vereinzelt in Kooperation mit RTL gezeigt – diese Partie allerdings nicht. Im Pay-TV hält Sky die Rechte an der Übertragung der höchsten englischen Spielklasse. Um die entsprechenden Sky-Sender zu empfangen, muss zuvor allerdings ein Pay-TV-Vertrag mit dem Unternehmen abgeschlossen werden.
Premier League live: Wo läuft Manchester City gegen Liverpool im Stream?
Wer einen Pay-TV-Vertrag bei Sky hat, kann den Livestream zur Partie via Sky Go abspielen. Alternativ findet sich dieser auch nach Abschluss eines kostenpflichtigen Abos bei WOW TV.
FC Liverpool zu Gast bei Manchester City: Wo gibt’s einen Liveticker?
Wie gewohnt könnt ihr die Partie im Liveticker auf ran.de oder in der ran-App (zum Download im Apple- und Android-Store) verfolgen.
Mit dem 2:0 aus dem Hinspiel im Rücken durfte man als Ajax-Fan heute eigentlich von einem entspannten Fußballabend ausgehen, in dem das Euro-League-Achtelfinale gegen Union Saint-Gilloise ohne größeren Aufwand klargemacht werden kann. Doch dann – nun ja – kam Davy Klaassen.
Als USG-Stürmer Ousseynou Niang in der 25. Minute aus der Strafraummitte abzog und Ajax-Keeper Pasveer dabei schon überwunden hatte, schmiss der Ex-Werder-Profi sich noch dazwischen und lieferte das, was eigentlich Pasveers Aufgabe gewesen wäre: eine absolute Glanzparade.
Kleiner Reminder also an Davy Klaassen: Das ist hier die Europa League im Jahr 2025 und nicht die WM 2010 und Sie sind nicht Luis Suárez. Der Ausgang für Klaassen war aber derselbe wie damals bei Suárez: Rote Karte für das verhinderte Tor mit der Hand.
Der kleine, aber wichtige Unterschied zu 2010: Den Elfer verschoss Asamoah Gyan damals, USG-Profi Promise David traf heute zum 2:0 für die Belgier.
Was auch heißt, dass das Hinspielergebnis egalisiert ist und Ajax jetzt noch eine ganze zweite Hälfte in Unterzahl um den Achtelfinaleinzug bangen muss.
Zitat von LuciferIX
Am Ende ist Watzke zu sehr “Diplomat”, als dass er so eine harte Entscheidung trifft und Ricken, Kehl und Kovac vor die Tür setzt.
Da muss schon alles schief laufen und selbst dann wird es vermutlich keine Konsequenzen haben. Das kann ich mir einfach nicht vorstellen.
Aber nur das würde etwas ändern. In der Konstellation kann es eigentlich nicht mehr weitergehen. Aber wenn man hört, dass Watzke der Meinung ist, dass Sammer und Matthäus zwei der besten Analysten sind, dann bin ich mir mittlerweile bei Watzke nicht mehr sicher, ob er die Situationen noch richtig einschätzen kann.
Ich bin ein absoluter Befürworter seit der ersten Stunde von ihm. Für mich hatte jede seiner Entscheidungen bis drei, vier Jahre immer Hand und Fuß.
Leider habe ich dieses Gefühl verloren durch viele Interviews, etc. in den letzten zwei, drei Jahren.
Da sehe ich Watzke schon deutlich kritischer, auch wenn ich nicht jeder meiner Aussagen belegen kann, sie aber aus dem Kontext heraus für nachvollziehbar halte.
Watzke hinterlässt hier ein (in Teilen zurecht) positives Bild. Aber wenn wir 100 Fans fragen, welche die wichtigste Personalie der letzten 20 Jahre beim BVB war, dann werden vermutlich 99 von ihnen Jürgen Klopp nennen. Mit ihm haben wir den Weg in die Spitzengruppe gefunden und ohne ihn hat man selbst in besseren Phasen das Gefühl, da fehlen sportlich einfach die letzten 10 Prozent.
Ja, Watzke hat Klopp geholt oder war mitverantwortlich und es wäre unfair, ihm diese Errungenschaft abzusprechen.
Diese Argumente kann man dann aber bei anderen Personalien auch umkehren. Watzke hat all die Trainer danach zumindest mitzuverantworten, er hat sicher nicht unerhebliches Mitspracherecht in der “Mentalitäts” und “Deutsche Nationalspieler” Strategie, sowie Rückholaktionen um Sahin oder Götze, die Instellation von Terzic, die teils unverständliche Trennung von Rose, um Terzic erneut zu installieren, Sahin als Co-, dann als Haupttrainer. Und nicht zuletzt schien er ebenfalls in die kürzliche Trainersuche um Rangnick und Kovac beteiligt zu sein, bei der man eigentlich nur eine Übergangslösung suchte und nun Kovac für 1 1/2 Jahre am Backen hat. Ebenso das Ricken-Experiment ist ihm mitzuverdanken, was indirekt auch in einer für mich total unverständlichen Vertragsverlängerung von Kehl mündete.
Selbst wenn man im Sommer einen harten Cut macht und sich von Ricken, Kehl, Sammer und Kovac trennt, dann hab ich kein gutes Gefühl, wenn es wieder Watzke sein wird, der den Laden dann wieder von der Pike auf neu zusammenstellt.
Ich lasse mich gern eines Besseren belehren. Aber mir geht es um Wahrscheinlichkeiten. Und wenn ich mir die teilweise haarsträubenden Entscheidungen der letzten Jahre so anschaue, dann beurteile ich die Wahrscheinlichkeit auf einen erfolgreichen U-Turn unter Watzke als nicht besonders hoch.
Phil Taylor hat sich sehr positiv über Luke Littler geäußert und hält es sogar für möglich, dass das Wunderkind seinen Rekord von 16 WM-Titeln irgendwann bricht. Jedoch seien Littlers Gegner in Zukunft besonders motiviert.
Luke Littler (li.) hat gerade ein Mini-Turnier in der Premier League gewonnen, aber Phil Taylor (re.) sieht ihn trotzdem nicht als Titelfavoriten an.
IMAGO/Pro Sports Images
Darts-Ikone Phil Taylor hat Luke Littler in den höchsten Tönen gelobt – aber auch Zweifel an einem erneuten Premier-League-Gesamtsieg von “The Nuke” geäußert.
In der Premier League 2024 qualifizierte sich Littler zunächst souverän als Tabellenerster für das Halbfinale, um dann mit 10:5 gegen Michael Smith zu gewinnen und im Finale Luke Humphires mit 11:7 keine Chance zu lassen. Damit fügte er seinem Konto ein weiteres Preisgeld von 275.000 Pfund hinzu, welches aber nicht in die Order of Merit mit einbezogen wird, weil die Premier League ein Einladungsturnier ist.
Taylor favorisiert Humphries in der Premier League
Taylor favorisiert in diesem Jahr dennoch einen anderen Spieler in der Premier League: “Ich denke, Luke Humphries könnte es diesmal gewinnen.”, sagte der Rekordweltmeister im Sport1-Interview auf die Frage, ob der 18-Jährige sich wieder zum Champion krönt. Seit Humphries bei der vergangenen WM seinen Titel verloren hatte, sei dieser “niedergeschlagen” und habe “erkannt, dass er sich anstrengen muss”, erklärte Taylor: “Das tut er auch und er ist wieder sehr engagiert.”
Beim ersten Major-Turnier nach der WM, dem World Masters, setzte sich Humphries knapp im Finale mit 6:5 gegen Jonny Clayton durch. Ebendieser Clayton hatte zuvor im Viertelfinale mit 4:2 gegen den amtierenden Weltmeister gewonnen. Ein erster Littler-Dämpfer im Jahr 2025.
Die Entwicklung des Wunderkinds sei aber “absolut brillant”, sagte Taylor: “Ich mag ihn, also werde ich nichts Schlechtes über ihn sagen. Es hängt jetzt alles von Luke ab, er hat die Weichen gestellt.”
Clayton besiegte Littler trotz eines 108er Averages
Der 64-jährige Taylor sieht Littler seit dessen erstem WM-Triumph im Januar generell höherem Druck ausgesetzt: “Jetzt hat er, wie ich es nenne, das Manchester-United-Syndrom oder im Moment bei Liverpool. Du wirst jetzt kein leichtes Spiel mehr haben. Die Leute werden gegen dich gut spielen, jedes Mal, wenn du gegen sie antrittst. Also bereite dich darauf vor, trainiere so viel wie möglich. Wenn du sieben Tage in der Woche unterwegs bist, ist das harte Arbeit.”
Littlers Leistung bei der Viertelfinalniederlage gegen Clayton beim World Masters ist ein Beleg dafür, dass Taylors Einordnung hinkommt: “The Nuke” spielte einen Average von 108,5 Punkten und musste sich trotzdem geschlagen geben, weil Clayton ebenfalls knapp 104 Punkte im Durchschnitt warf und besser auf die Doppel agierte.
Auch wegen der gesteigerten Motivation der Gegner sei es für Littler “sehr schwierig”, Taylors Rekord von 16 WM-Titeln zu knacken. “Er muss jetzt mindestens 19, 20-mal im Finale stehen, weil er das erste Mal verloren hat”, erklärte Taylor: “Wenn er das schafft, ziehe ich meinen Hut vor ihm.”
Schindler ist für Taylor der beste Deutsche
Von den deutschen Spielern räumt Taylor Martin Schindler die besten Chancen ein, einen PDC-Major-Titel zu gewinnen. Dieser sei “sehr konstant”, seine Averages seien “sehr hoch, deshalb würde ich momentan Martin sagen”. Beim World Masters musste Schindler bereits nach der 1. Runde gegen Clayton (1:3) die Koffer packen.
Taylor selbst hat mit dem Darts-Sport abgeschlossen, auch in der Freizeit: “Ich spiele aktuell gar nicht. Ich werfe überhaupt keine Darts mehr und habe zurzeit nicht einmal ein Set Darts.”
Hans-Joachim Watzke steht kurz vor seinem Abschied. Aber die Krise bei Borussia Dortmund könnte die Pläne des Klubchefs umwerfen.
Dortmund – Die Mannschaft von Borussia Dortmund bereitete Hans-Joachim Watzke kürzlich ein Jubiläumsgeschenk, als sie das Playoff-Hinspiel in der Champions League bei Sporting in Lissabon gewann. Am 11. Februar 2005 trat der heute 65-Jährige seine Rolle als Geschäftsführer beim BVB an, wobei die offizielle Ernennung einige Tage später erfolgte.
Watzke hat also seit über zwei Jahrzehnten die Richtlinienkompetenz in Dortmund inne. Der Diplom-Kaufmann spielte eine entscheidende Rolle bei der Rettung des Vereins vor dem finanziellen Ruin. Gemeinsam mit Jürgen Klopp und Michael Zorc führte er den BVB zu sportlichem Erfolg, der unter anderem in zwei Meisterschaften gipfelte. Die Entwicklung des BVB zur zweiten Großmacht im deutschen Fußball ist untrennbar mit Watzkes Namen verbunden.
Klubchef Watzke plant seinen Rückzug aus dem operativen BVB-Geschäft
Im Herbst plant Watzke, sich endgültig aus der Geschäftsführung des BVB zurückzuziehen. Es wird erwartet, dass er danach als Vereinspräsident kandidiert. Doch Gerüchte besagen, dass er seinen Abschied aufgrund der aktuellen sportlichen Krise in Dortmund verschieben könnte.
Das Magazin Sport Bild berichtet über entsprechende Überlegungen bei Watzke, der neben seiner Rolle beim BVB auch als Aufsichtsratsvorsitzender der DFL, Vizepräsident des DFB und Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees tätig ist. Hinter vorgehaltener Hand wird in Dortmund schon länger darüber getuschelt. Die Vermutung liegt nahe, dass der Machtmensch und Multifunktionär Watzke sich Sorgen um sein Lebenswerk beim BVB macht.
Er möchte seinen Nachfolgern im Herbst ein gut bestelltes Feld übergeben. Bereits im letzten Jahr trat der Klubchef Verantwortung ab, indem er das sportliche Tagesgeschäft Lars Ricken überließ, der aus der Nachwuchsabteilung in die Geschäftsführung aufstieg. Carsten Cramer ist dort seit Jahren für Vertrieb & Marketing, Internationalisierung und Digitalisierung zuständig und wird nach Watzkes Abschied voraussichtlich eine größere Führungsrolle übernehmen.
BVB wird nächste Champions-League-Saison wohl verpassen
Im wirtschaftlichen Bereich gibt es keine ernsthaften Sorgen um den BVB, der etwa die Auswirkungen der Corona-Pandemie bewältigt hat. Doch die aktuelle Bundesliga-Saison bereitet im sportlichen Bereich Sorgen. Die Leistungen in der Champions League sind nur ein schwacher Trost – Dortmund müsste am Mittwochabend einen historischen Kollaps hinlegen, um das Achtelfinale zu verpassen.
Neu-Trainer Niko Kovač startete als erster BVB-Coach seit 1984 mit zwei Niederlagen in der Bundesliga, wodurch die erneute Qualifikation für die Königsklasse in weite Ferne gerückt ist, es sei denn, man glaubt an ein Wunder in der Champions League selbst. Sollte Dortmund den wichtigsten Klubwettbewerb der Welt erstmals seit Jürgen Klopps letzter Saison verpassen, wäre das eine Zäsur.
Kommt es in Dortmund zum Umbruch auf allen Ebenen?
Watzke beschrieb die möglichen Folgen einer solchen Enttäuschung zuletzt recht gelassen, doch intern würde man das beim BVB sicher nicht so locker sehen. Bereits jetzt wird über einen umfassenden Umbruch nicht nur in der Mannschaft gesprochen.
Wie bitter nötig eine Frischzellenkur für das Team ist, ist in der laufenden Saison offensichtlich geworden. Auch darüber hinaus sind tiefgreifende Veränderungen denkbar. Sollte Kovač die Mission Champions League krachend in den Sand setzen, wird er trotz seines Vertrags bis 2026 kaum über die Klub-WM im Sommer hinaus Trainer beim BVB bleiben.
Sportdirektor Sebastian Kehl hat den Machtkampf gegen Sven Mislintat vorerst gewonnen und erst im Januar einen neuen Vertrag unterschrieben, doch als Architekt eines der schwächsten BVB-Kader seit Jahren ist seine Position ebenfalls nicht sicher.
Lars Ricken hat sich als BVB-Sportchef profiliert, das birgt auch Gefahren
Auch Lars Rickens Position könnte nach nur einem Jahr in den Fokus rücken, sollte seine jüngsten Korrekturen nicht den gewünschten Erfolg bringen. Der Sportchef trieb die Trennungen von Mislintat und dem glücklosen Trainer Nuri Şahin voran, stellte auch Klubberater Matthias Sammer erfolgreich ins Achtung.
Ricken hat sein Profil geschärft, doch das birgt auch Risiken: Sollte der BVB die Champions League oder gar den Europapokal insgesamt verpassen, wäre dies auch mit dem Helden von 1997 verbunden.
Ob Ricken beim BVB und in der Öffentlichkeit den Rückhalt hätte, um die notwendigen Veränderungen im Kader und auf der Führungsebene voranzutreiben, bleibt abzuwarten. Unweigerlich wird der Ruf nach Watzke laut, seinen Abschied zu verschieben und seine Führungsstärke erneut einzusetzen, um die Krise zu bewältigen.
Watzke ist bei BVB-Fans längst nicht mehr unumstritten
Dabei stellt sich die Frage, warum Watzkes nächster Anlauf gelingen sollte, seine Nachfolger zu bestimmen und den BVB in einem guten Zustand zu übergeben. Der Klubchef hat die Schwarzgelben nicht nur zum Erfolg geführt, sondern auch den schrittweisen Absturz in Richtung Mittelmaß zu verantworten, den Dortmund nicht erst in dieser Saison erlebt. Die Fast-Meisterschaft 2023 und das Champions-League-Finale 2024 lenkten nur kurzzeitig davon ab.
Dass der „BVB in einem Personenkult um Jürgen Klopp gefangen“ ist, wie ein Insider im Interview mit fussball.news, dem Fußball-Portal von IPPEN.MEDIA, erklärte, liegt auch an Watzke. Zudem stößt er viele Fans mit seinen öffentlichen Auftritten, etwa zum Thema Rheinmetall-Sponsoring, vor den Kopf. Für seine Lebensleistung beim BVB schulden ihm Mitglieder und Anhänger Dankbarkeit, doch das bedeutet nicht, dass er unkritisch betrachtet wird.
Es dürfte Watzke schmeicheln, wenn man ihn bitten würde, seinen Abschied zu verschieben, um etwa eine Top-Lösung wie Markus Krösche von Eintracht Frankfurt als Sportchef zu installieren. Doch der Versuchung, noch ein weiteres Jahr im operativen Geschäft zu bleiben, sollte er widerstehen.
Nach fast 21 Jahren muss der Staffelstab weitergereicht werden. Auch als Präsident würde sich Watzke nicht vollständig zurückziehen, dennoch wären klare Abgrenzungen und Gestaltungsspielraum für die Nachfolger gewährleistet.
Berlin (dpa) – Am 23. Spieltag steht für den 1. FC Union Berlin ein Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund auf dem Programm. Die Partie wird am Samstag (18.30 Uhr/sky) im Signal Iduna Park angepfiffen.
Unbefriedigend
Beide Mannschaften liegen auf für sie selbst unbefriedigenden Tabellenpositionen. Dortmund rangiert mit 29 Punkten auf Platz elf. Union hat als Tabellen-13. derzeit 24 Zähler auf dem Konto.
Trainerwechsel
Beide Vereine haben in dieser Spielzeit schon den Trainer getauscht. Bei Union löste zum neuen Jahr Steffen Baumgart Vorgänger Bo Svensson ab. Beim BVB übernahm Niko Kovac anstelle von Nuri Sahin beziehungsweise Interimscoach Mike Tullberg.
Beschäftigt
Dortmund spielte am Mittwoch noch in der Champions League. Durch ein 0:0 gegen Sporting Lissabon erreichte man das Achtelfinale. In der Bundesliga setzte es für Dortmund unter Kovac zu Hause gegen den VfB Stuttgart (1:2) und beim VfL Bochum (0:2) nur Niederlagen. Vor Heimpublikum konnten die Schwarz-Gelben keines ihrer letzten fünf Heimspiele gewinnen.
Punktlos
Der 1. FC Union ist in der Bundesliga ein gern gesehener Gast in Dortmund. Alle fünf Spiele beim BVB gingen verloren. In Köpenick konnte Union dagegen schon viermal gegen Dortmund gewinnen, auch das Hinspiel (2:1).
Bekannte
Auf beiden Seiten gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Der Dortmunder Abwehrmann Julian Ryerson bestritt zwischen Sommer 2018 und Januar 2023 109 Pflichtspiele (3 Tore) für Union. Auf Seiten der Berliner wechselte vor Saisonbeginn Außenbahnspieler Tom Rothe von Dortmund nach Köpenick. Rothe absolvierte vier Bundesligaspiele (1 Tor) und drei Champions-League-Partien für den BVB.
Neuer Trainer, neue Wege: Niko Kovac schaut bei Borussia Dortmund unter jeden Stein und ergreift Maßnahmen, um den Klub aus der Krise zu führen.
Eine davon betrifft ein Dauer-Problem der letzten Jahre. Bei Standards ist bei Borussia Dortmund noch immer reichlich Luft nach oben. Nun wirkt es, als würde Niko Kovac eine Art Casting durchführen, um den besten Schützen zu finden.
Borussia Dortmund: Kovac sucht den Standard-Schützen
Ecken, Freistöße & Co.: Bei dem BVB seit Jahren ein Thema. Zu wenig Gefahr geht von den Standards aus, die für andere Teams eine echte Waffe sind. Im vergangenen Sommer wurde mit Alex Clapham sogar ein Standard-Spezialist für das Trainerteam verpflichtet. Doch noch immer läuft es nicht. Kovac hat das Problem offenbar erkannt. Nicht nur, dass er Clapham nun ausschließlich mit dem Einstudieren von Standardsituationen beauftragt hat. Er setzt offenbar auch auf eine ungewöhnliche Maßnahme.
+++ Borussia Dortmund: „Offener denn je“ – verlässt Kehl den BVB doch? +++
Viel hängt beim ruhenden Ball vom Schützen ab. Edin Terzic setzte auf Julian Brandt – mit äußerst überschaubarem Erfolg. Nuri Sahin setzte auf Pascal Groß – das brachte kaum Besserung. Mike Tullberg gab das Amt Julian Ryerson – ein Experiment, das funktionierte. Doch Niko Kovac will seinen Verteidiger eigentlich lieber für die Restverteidigung haben.
BVB-Casting für mehr Gefahr bei Standards
Wer also soll nun schießen? Offenbar hat sich Kovac zu einer Art Casting im Live-Betrieb entschieden. Auffällig: Beim 3:0 in Lissabon durften sich gleich vier verschiedene Spieler an den Standards versuchen. Daniel Svensson, Julian Brandt, Pascal Groß und Julian Ryerson traten die Ecken und Freistöße. Ein Tor sprang zwar bei keinem Versuch raus, dennoch strahlten die Standards mal mehr, mal weniger Gefahr aus und dürfte dem neuen Trainer erste Erkenntnisse geliefert haben.
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Bei Erzrivale Schalke sorgte ein Torwart-Casting nach ähnlichem Prinzip in der Hinrunde für Wirbel. Aber auch für Klarheit. Nun scheint Kovac beim BVB die Rosen zu verteilen. Der neue Mann für den ruhenden Ball, er soll bei Borussia Dortmund bald gefunden sein.
Am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga kommt es zum Duell zwischen Borussia Dortmund und Union Berlin. So sehen Sie die Partie live im TV und Stream.
Dortmund – Das Spiel des 23. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und Union Berlin findet am Samstag, 22. Februar 2025, in Dortmund statt. Anpfiff ist um 18.30 Uhr. Wir sagen Ihnen, wie Sie die Partie live im TV und Live-Stream verfolgen können.
Borussia Dortmund gegen Union Berlin: Bundesliga live im Free-TV?
Das Spiel des 23. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und Union Berlin wird nichtlive und in voller Länge im Free-TV übertragen.
Borussia Dortmund gegen Union Berlin: Bundesliga live im Pay-TV bei Sky
Die Partie Borussia Dortmund gegen Union Berlin wird vom Pay-TV-Sender Sky live im TV übertragen.
Der Countdown zum Spiel in Dortmund startet am Samstag, 22. Februar 2025, um 18.00 Uhr auf Sky Sport mit den Vorberichten.
Um 18.30 Uhr ertönt der Anpfiff.
Um das Match live schauen zu können, benötigen Sie Sky
Borussia Dortmund gegen Union Berlin: Bundesliga im Live-Stream von Sky Go
Wenn Sie ein Pay-TV-Abo bei Sky haben, können Sie das Spiel auch im Live-Stream bei Sky Go verfolgen. Die App gibt es zum Download für Apple- und Android-Geräte im jeweiligen Store.
WOW TV, ehemals Sky Ticket, überträgt das SpielEintracht Borussia Dortmund gegen Union Berlin ebenfalls im Live-Stream. Auch dafür benötigen Sie allerdings ein Abonnement.
Borussia Dortmund gegen Union Berlin: Wer holt sich den Sieg?
Der 23. Spieltag der Bundesliga steht bevor und Borussia Dortmund tritt gegen Union Berlin an. Obwohl die Gastgeber als Favoriten gelten, verspricht das Duell ganz viel Spannung und hohe Intensität. In der Liga zeigte der BVB zuletzt ganz schwache Leistungen, was den Gästen aus der Hauptstadt große Chancen eröffnet.
Am vorherigen Spieltag erlebte Borussia Dortmund ein Debakel gegen den VfL Bochum. Die Mannschaft von Cheftrainer Niko Kovač war dem Kellerkind deutlich unterlegen und verlor verdient mit 0:2. Dadurch vergrößerte sich der Abstand zu den Champions-League-Plätzen und die Teilnahme an der Königsklasse ist akut gefährdet.
Union Berlin trat im eigenen Stadion gegen Borussia Mönchengladbach an, musste jedoch ebenfalls eine Niederlage hinnehmen. Das Team von Coach Steffen Baumgart verlor mit 1:2 und bleibt im unteren Mittelfeld der Bundesliga. (smr)
Die BVB-Aktie verzeichnete am Donnerstag deutliche Verluste im XETRA-Handel. Der Anteilsschein des Bundesligisten fiel am Nachmittag um 1,4 Prozent auf 3,21 Euro, nachdem er bereits bei 3,19 Euro seinen Tagestiefstkurs markiert hatte. Seit dem 52-Wochen-Hoch von 4,36 Euro im Mai 2024 hat das Papier damit erheblich an Wert eingebüßt. Dennoch zeigen sich positive Entwicklungen in den Geschäftszahlen: Im jüngsten Quartal konnte der Konzern seinen Umsatz um beachtliche 34,16 Prozent auf 137,19 Millionen Euro steigern. Der Gewinn je Aktie stabilisierte sich bei 0,06 Euro, während Analysten für das Gesamtjahr 2025 mit einem Ergebnis von 0,213 Euro je Aktie rechnen.
Dividendenaussichten und Analystenbewertung<
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Die Experten sehen trotz der aktuellen Kursschwäche erhebliches Potenzial für die BVB-Aktie und haben ein mittleres Kursziel von 6,00 Euro ausgegeben. Für die Aktionäre zeichnet sich zudem eine positive Entwicklung bei der Dividende ab: Nach einer Ausschüttung von 0,060 Euro je Aktie im Jahr 2024 wird für das laufende Geschäftsjahr eine Erhöhung auf 0,070 Euro erwartet. Die nächsten Quartalszahlen werden mit Spannung für den 15. Mai 2025 erwartet und könnten neue Impulse für den Aktienkurs liefern.
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