Monat: Februar 2025

  • Gibt es noch eine BVB-Zukunft?

    Gibt es noch eine BVB-Zukunft?


    Mit Yan Couto (22) wollte man im vergangenen Sommer einen seitenverkehrten Ian Maatsen 2.0 zu Borussia Dortmund lotsen. Die Vorzeichen waren durchaus vielversprechend: Technisch versierter Brasilianer von Manchester City, der sich als Leihspieler bei der spanischen Überraschungsmannschaft FC Girona einen Namen gemacht hatte.

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    Der perfekte rechte Schienenspieler für Nuri Sahins einst angedachte Dreierkette. Wie unausgegoren dieser Plan war, zeigt sich aber schon allein an der übrigen Kaderplanung der Borussen. Am Ende standen Sahin mit Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton und Niklas Süle lediglich drei etatmäßige Innenverteidiger zur Verfügung. Für eine Dreierkette etwas knapp.

    Von Dreierkette keine Spur

    Und so waren die Pläne mindestens genauso schnell in der Mottenkiste verschwunden, wie die Anfangseuphorie in Dortmund anhielt. Lediglich einmal ließ der mittlerweile entlassene Trainer mit drei Innenverteidigern spielen, bei seinem vorletzten Auftritt gegen Eintracht Frankfurt (0:2) vor gut einem Monat.

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    Unter Niko Kovac stellte sich bislang keine Veränderung ein. Dem neuen BVB-Trainer ist das System mit drei Innenverteidigern nicht fremd. Beim VfL Wolfsburg entschlüsselte er damit zweimal kurz nacheinander in der Bundesliga (2:1) sowie im DFB Pokal (1:0) das favorisierte RB Leipzig.

    Und auch bei der AS Monaco, aber vor allem bei Eintracht Frankfurt griff er regelmäßig auf diese taktische Formation zurück. In Dortmund ist bislang das 4-2-3-1 festzementiert. Coutos Einsatzzeiten geben den Trend wieder. Insgesamt kommt der 22-Jährige auf bislang durch und durch enttäuschende 590 Bundesliga-Einsatzminuten.

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    Kaufpflicht längst aktiviert

    Eben eine Leihe, die gescheitert ist, will man meinen. Auch wenn dies nach wie vor weder City noch der BVB bestätigt haben, soll aber bereits im Oktober die Kaufpflicht gegriffen haben. Entsprechend bleibt der Rechtsfuß dauerhaft in Dortmund. Kostenpunkt: 30 Millionen Euro.

    Die Hoffnung bleibt, dass Couto doch noch seinen Platz bei der Borussia finden wird. Vielleicht greift Kovac ja demnächst mal auf die Dreierkette zurück. Auch ein möglicher Trainerwechsel im Sommer könnte die Aktie des vierfachen Nationalspielers wieder steigen lassen.

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    Sportdirektor Sebastian Kehl muss sich aber die Kritk gefallen lassen, warum man überhaupt für einen so eindimensionalen Außenverteidiger, der schlicht nicht auf Bundesliga-Niveau verteidigen kann, so viel Geld ausgegeben hat.



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  • BVB-Mitarbeiter stirbt bei Champions-League-Spiel

    BVB-Mitarbeiter stirbt bei Champions-League-Spiel


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    Borussia Dortmund trauert um einen Mitarbeiter des Vereins. Der Volunteer verstarb während des Champions-League-Spiels gegen Sporting Lissabon.

    Dortmund – Beim Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon ist am Mittwoch ein freiwilliger Helfer des BVB gestorben. Zu den Umständen des Todes des 63-Jährigen beim 0:0 im Playoff-Rückspiel machte der BVB tags darauf keine Angaben. 

    Borussia Dortmund macht Tod des Mitarbeiters öffentlich

    In einer Mitteilung des Vereins auf dessen Website wurde der Vorfall öffentlich gemacht. Der Verstorbene „war seit Juli 2013 ein fester Bestandteil des Volunteer-Teams und hat seither bei fast jedem Spiel unterstützt“, so Borussia Dortmund.

    Borussia Dortmund trauert um einen Mitarbeiter. Dieser starb während des Champions-League-Spiels gegen Sporting Lissabon.
    Borussia Dortmund trauert um einen Mitarbeiter. Dieser starb während des Champions-League-Spiels gegen Sporting Lissabon. © IMAGO/Kirchner-Media

    Der Volunteer wäre sowohl bei Fans, denen er nach besten Wissen und Gewissen Auskünfte gab, als auch bei seinen Kolleginnen und Kollegen allseits beliebt gewesen: „Seine kecken Sprüche brachten immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter seiner Mitmenschen.“

    Martin Labus, so der Name des Verstorbenen, hinterlässt eine Frau und zwei Töchter. Er wurde 63 Jahre alt. Zu den Todesumständen machte Borussia Dortmund in der Mitteilung keine Angaben. (dpa/sch)



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  • Gewinnen in Dortmund? Natürlich will der 1. FC Union beim

    Gewinnen in Dortmund? Natürlich will der 1. FC Union beim


    Steffen Baumgart hegt mit seinem 1. FC Union ein ehrgeiziges Ziel. Gewinnen will der Coach am Sonnabendabend im Topspiel der Bundesliga bei Borussia Dortmund (18.30 Uhr). Wenn ihm aber einer mit der Logik kommt, dass das angesichts der Dortmunder Krise ja auch klappen sollte, ist der Coach ganz schnell auf dem Baum.

    Baumgart lässt sich von den zwei Pleiten in der Liga, die die Borussia unterm neuen Trainer Niko Kovac kassierte, nicht blenden. „Ich beurteile die Mannschaften nicht nach den Ergebnissen“, sagt Baumgart und legt los in seiner Analyse der Dortmunder. „Sie haben Fehler gemacht, die ihnen sehr ins Kontor schlagen. Es ist der Ansatz, sie dahin zu bringen, dass sie Fehler machen, die sie nicht machen möchten.“

    Für einen Sieg muss viel für den 1. FC Union laufen

    Was in der Theorie ziemlich einfach klingt, erfordert auf dem Platz einen Mix aus fehlerfreiem Spiel der Eisernen sowie höchster Effektivität. Baumgart sagt es so:  Es müsse viel für Union laufen, „um da nicht nur einen Punkt zu holen, sondern dort auch zu gewinnen. Das ist das erklärte Ziel. Wir wollen da hin, um das Beste rauszuholen. Dass das schwer wird, ist klar. Es muss defensiv viel passen, offensiv musst du die Chancen nutzen.“

    Von seiner Mannschaft fordert Baumgart einen „mutigen“ Auftritt: „Sonst gewinnst du kein Spiel. Dortmund ist eine Mannschaft mit hoher individueller Qualität. Sie sind in der Lage, aus wenig viel zu machen.“

    Trainer Steffen Baumgart (r.) erklärt Benedict Hollerbach, wie das auf dem Platz laufen soll.

    Trainer Steffen Baumgart (r.) erklärt Benedict Hollerbach, wie das auf dem Platz laufen soll.Matthias Koch/Imago

    Im Gegensatz zum 1. FC Union holte Baume beim BVB schon mal einen Punkt

    Gelingt den Eisernen der große Wurf, beenden sie eine Negativserie in ihrer noch jungen Bundesligageschichte. Bei fünf Gastspielen in Dortmund setzte es fünf Niederlagen. Baumgart kann da zumindest einen Punkt vorweisen. Allerdings fühlt sich der vom 3:3 mit Paderborn auch wie eine Niederlage an. Baumgart: „Wir haben damals schon 3:0 geführt.“

    Womit der Coach wieder bei der Effektivität ist. Dortmund ist in der Lage, Fehler eiskalt zu bestrafen. Deshalb hofft er, dass seine Stürmer den Lauf vom 4:0 in Hoffenheim wiederfinden. Auf wen er dabei von Beginn an setzt, ist offen. „Ich entscheide mich nicht gegen einen Spieler sondern immer für einen. Das wird so bleiben, bis einer wie Phönix aus der Asche kommt und uns 20 Tore schießt. In den nächsten fünf Spielen. Jetzt kommt das Rechenspiel. Wird nicht ganz klappen. Ich lasse es mir offen, mit wem ich immer wieder beginnen werde.“ ■



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  • Champions-League-Auslosung heute im Free-TV:

    Champions-League-Auslosung heute im Free-TV:


    Zeit für die Ziehung.

    Die ersten Playoffs der Champions-League-Geschichte sind vorüber und das Achtelfinale steht in den Startlöchern. Doch bevor es so weit ist, müssen die Partien in der Runde der letzten 16 ausgelost werden.

    Champions League heute: Wer zeigt die Auslosung im TV?

    Gut für alle Fans: Die Champions-League-Auslosung läuft live im Free-TV. Sky Sport News überträgt am Freitag (21. Februar) ab circa 11.30 Uhr. Kostenlose Livestreams finden Sie auf skysport.de und in der Sky Sport App. Gezogen wird in der Uefa-Zentrale in Nyon. Außerdem gibt es einen Livestream vom ZDF auf sportstudio.de oder bei Uefa.com.

    Auch beim kostenpflichtigen Streamingdienst DAZN (Anzeige) können Sie live dabei sein.

    Dazu können Sie die komplette Auslosung auch bei BILD.de im Live-Ticker verfolgen.



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  • Gittens im Leistungstief: Ein Kovač-Opfer beim BVB?

    Gittens im Leistungstief: Ein Kovač-Opfer beim BVB?


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    Die spielerische Qualität des BVB unter Niko Kovač enttäuscht. Unterschiedsspieler Jamie Gittens ist tief in einem Leistungsloch gefangen.

    Dortmund – Als Niko Kovač den Trainerposten bei Borussia Dortmund übernahm, spekulierten viele Beobachter, die den Kroaten kritisch sehen, darüber, welchen Star er als erstes ‚rasieren‘ würde, um ein Zeichen zu setzen.

    Immerhin hatte sich der 53-Jährige bei vorherigen Stationen des Öfteren mit großen Namen angelegt. Ob aus absoluter Überzeugung, oder um einen Claim abzustecken, das sei dahingestellt. Beim BVB versucht es Kovač bisher auf die sanfte Art. Immer wieder betont der Trainer, wie viel Vertrauen er seinen Spielern einimpfen möchte, damit sie endlich ihr Potenzial mit einer gewissen Verlässlichkeit abrufen.

    Zum größten Sorgenkind der noch jungen Kovač-Ära wird jedoch mit Jamie Gittens ausgerechnet der BVB-Profi, der im bisherigen Saisonverlauf noch am häufigsten für den Unterschied sorgen konnte.

    Jamie Gittens enttäuscht nicht erst gegen Sporting

    Sowohl bei der 0:2-Niederlage in Bochum als auch der langweiligen Nullnummer gegen Sporting am Mittwochabend wurde der Engländer absolut folgerichtig ausgewechselt, weil er völlig wirkungslos blieb. Immer wieder rennt sich Gittens dieser Tage bei Dribblings fest, seine Entscheidungsfindung im letzten Drittel, ohnehin noch eine deutliche Schwäche beim 20-Jährigen, lässt derzeit extrem zu wünschen übrig.

    In Bochum nahm Kovač den Flügelspieler nach 58 Minuten raus, beim schleichenden Gang zur Ersatzbank lieferte sich Gittens sogar ein Wortgefecht mit Teilen der Gästekurve. Gegen Sporting hatte der Chefcoach schon nach einer Halbzeit genug gesehen. Offiziell hatte dies keine Leistungsgründe.

    Jungstar Jamie Gittens ist beim BVB die Leichtigkeit abhandengekommen.
    Jungstar Jamie Gittens ist beim BVB die Leichtigkeit abhandengekommen. © IMAGO/VITALII KLIUIEV

    „Es ging darum, dass wir ein gutes Ergebnis hatten und mit den Kräften haushalten müssen. Deshalb habe ich ihn in der Halbzeit runtergenommen: Nicht, weil er schlecht war, sondern es war eine Maßnahme, dass wir ihn ein bisschen schonen“, erklärte Kovač nach dem Spiel zu Gittens.

    Wann verordnet BVB-Coach Kovač für Gittens eine Pause?

    Der Cheftrainer bleibt sich damit seiner Linie treu: Er will beim verunsicherten BVB-Team nicht mit harter Hand weiter draufhauen, sondern Vertrauen ausstrahlen und sich vor die Spieler stellen. Jedoch drängt sich die Frage auf, ob es zielführend ist, schwache Leistungen zu beschönigen und auch die sportlichen Konsequenzen zu vermeiden.

    Schon nach der Partie in Bochum hätte sich eine Pause für Gittens angeboten, die mit Blick auf den 3:0-Hinspielsieg in Lissabon als Schonungsmaßnahme gewiss für weniger Gesprächsstoff gesorgt hätte als eine Auswechslung nach 45 Minuten. Spätestens nach der extrem schwachen Vorstellung gegen den portugiesischen Meister drängt sich ein Bankplatz für Gittens auf.

    Alle Scorerpunkte unter Ex-BVB-Trainer Nuri Şahin

    Die Frage lautet dabei, warum der Tempodribbler in ein solches Loch gefallen ist. Starke 15 Scorerpunkte hatte Gittens unter Nuri Şahin gesammelt, seit dessen Beurlaubung ist keiner mehr hinzugekommen. Die Leistungskurve zeigt vor allem unter Kovač steil nach unten.

    Ist Gittens das erste Opfer des Kovač-Fußballs beim BVB? Dem Trainer wird schon länger vorgeworfen, seine Mannschaften zwar zu ordentlicher Arbeit gegen den Ball und im Umschaltspiel erziehen zu können, im Ballbesitz aber keine große Idee zu entwickeln. In den ersten vier Spielen von Kovač in Dortmund fliegen viele Flanken und zischen viele flache Hereingaben von den Flügeln in den Strafraum.

    Gittens ist aber eher ein Spieler, der sich mit seinen Dribblings selbst in Abschlusssituationen bringen will und vor allem in engen Räumen kombiniert. Dass er die Defensivarbeit eher als lästiges Übel wahrnimmt, sehen ihm die Kollegen so lange nach, wie der Engländer mit Einzelaktionen für entscheidende Momente in der Offensive sorgt.

    Gittens scheint dieser Tage beim BVB klassisch ‚überspielt‘

    Kovač nach nur vier Spielen die Schuld an einem Negativtrend bei Gittens zu geben, der auch schon zuvor eingesetzt hatte, ginge sicherlich zu weit. „Jamie hat in der Hinserie richtig klasse gespielt. Es ist für ihn jetzt schwieriger, auch aufgrund der gesamten Gemengelage“, analysierte der BVB-Coach am Mittwoch durchaus zutreffend.

    Gittens scheint dieser Tage klassisch ‚überspielt‘, auch fehlen ihm Selbstvertrauen und Leichtigkeit, für die es nicht zuletzt Erfolgserlebnisse brauchen dürfte. In der Hinsicht reiht sich der Jungstar in eine längere Liste von BVB-Profis ein. Wegen seiner mangelnden Erfahrung kann kaum vom Juniorennationalspieler erwartet werden, dass er mit Leistung vorangeht.

    Waren die Transfergerüchte für BVB-Jungstar Gittens eine zu große Ablenkung?

    Nicht auszuschließen ist wohl auch, dass es zuletzt die ein oder andere Ablenkung zu viel war, die sich um Gittens drehte. Trotz noch erheblicher Defizite in seinem Spiel wird über Transfers in der Größenordnung von bis zu 100 Millionen Euro Ablöse fantasiert, verschiedene Berichte schrieben Gittens schon zum FC Bayern oder den Tottenham Hotspur.

    Dass so etwas bei einem Spieler, der noch in der sportlichen, aber auch der Persönlichkeitsentwicklung steckt, nicht spurlos vorbeigeht, noch dazu, wenn das Team insgesamt in der Krise steckt, liegt auf der Hand.



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  • Die Auslosung der Conference League

    Die Auslosung der Conference League


    Am heutigen Freitag werden die Achtelfinal-Partien der Conference League ausgelost. Auf wen treffen der FC Chelsea, Heidenheim-Bezwinger FC Kopenhagen, Rapid und Co.?

    sport.de zeigt die Auslosung der Conference League am heutigen Freitag ab 14 Uhr im LIVE-Stream. Der Stream öffnet sich oben anstelle des Artikelbilds.

    Für den 1. FC Heidenheim endete die Europareise in den Playoffs. Gegen den FC Kopenhagen reichte der 2:1-Sieg aus dem Hinspiel nicht aus.

    Beim 1:3 (1:2, 0:1) platzten auf der heimischen Ostalb durch das Tor von Rodrigo Huescas (114.) die Heidenheimer Achtelfinal-Träume in der Verlängerung.

    “Im Moment überwiegt die Enttäuschung. Es tut heute extrem weh. In ein paar Tagen können wir da vielleicht anders draufgucken”, sagte Stürmer Marvin Pieringer anschließend bei RTL+. Auch Cheftrainer Frank Schmidt haderte: “Es ist nicht einfach gerade. Wir sind leidgeprüft und müssen verkraften, dass wir ausgeschieden sind.”

    Für Kopenhagen geht es nun entweder gegen Vitória Guimarães oder den FC Chelsea weiter.

    Topfavorit in der Conference League ist der FC Chelsea. Der Premier-League-Klub aus London hatte sich bereits in der Gruppenphase als Tabellenführer für das Achtelfinale qualifiziert.

    Das Achtelfinale der Conference League wird über einen Zeitraum von einer Woche gespielt. Die Hinspiele finden am 06. März und die Rückspiele am 13. März 2025 statt.

    Das Finale wird am 28. Mai 2025 in Breslau ausgetragen.

    Diese Teams stehen im Achtelfinale der Conference League:

    Die Sieger der Playoffs: Real Betis (ESP), Jagiellonia (POL), Celje (SVN), Panathinaikos (GRE), FC Kopenhagen (DEN), Molde (NOR), Pafos (CYP), Borac (BIH)

    Die gesetzten Teams (Platz 1-8): FC Chelsea (ENG), Vitoria FC (POR), Fiorentina (ITA), SK Rapid (AUT), Djurgarden (SWE), Lugano (SUI), Legia Warschau (POL), Cercle Brügge (BEL)



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  • BVB: Fünf Fakten zum Spiel des 1. FC Union Berlin gegen

    BVB: Fünf Fakten zum Spiel des 1. FC Union Berlin gegen


    Union Berlin will Borussia Dortmund die nächste Niederlage in der Bundesliga zufügen. Der Hauptstadt-Club hat gute Erinnerungen an das Hinspiel.

    Am 23. Spieltag steht für den 1. FC Union Berlin ein Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund auf dem Programm. Die Partie wird am Samstag (18.30 Uhr/sky) im Signal Iduna Park angepfiffen.

    Unbefriedigend: Beide Mannschaften liegen auf für sie selbst unbefriedigenden Tabellenpositionen. Dortmund rangiert mit 29 Punkten auf Platz elf. Union hat als Tabellen-13. derzeit 24 Zähler auf dem Konto.

    Trainerwechsel: Beide Vereine haben in dieser Spielzeit schon den Trainer getauscht. Bei Union löste zum neuen Jahr Steffen Baumgart Vorgänger Bo Svensson ab. Beim BVB übernahm Niko Kovac anstelle von Nuri Sahin beziehungsweise Interimscoach Mike Tullberg.

    Beschäftigt: Dortmund spielte am Mittwoch noch in der Champions League. Durch ein 0:0 gegen Sporting Lissabon erreichte man das Achtelfinale. In der Bundesliga setzte es für Dortmund unter Kovac zu Hause gegen den VfB Stuttgart (1:2) und beim VfL Bochum (0:2) nur Niederlagen. Vor Heimpublikum konnten die Schwarz-Gelben keines ihrer letzten fünf Heimspiele gewinnen.

    Punktlos: Der 1. FC Union ist in der Bundesliga ein gern gesehener Gast in Dortmund. Alle fünf Spiele beim BVB gingen verloren. In Köpenick konnte Union dagegen schon viermal gegen Dortmund gewinnen, auch das Hinspiel (2:1).

    Bekannte: Auf beiden Seiten gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Der Dortmunder Abwehrmann Julian Ryerson bestritt zwischen Sommer 2018 und Januar 2023 109 Pflichtspiele (3 Tore) für Union. Auf Seiten der Berliner wechselte vor Saisonbeginn Außenbahnspieler Tom Rothe von Dortmund nach Köpenick. Rothe absolvierte vier Bundesligaspiele (1 Tor) und drei Champions-League-Partien für den BVB.



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  • Eine Frechheit, was BVB-Kapitän Emre Can da sagt

    Eine Frechheit, was BVB-Kapitän Emre Can da sagt


    Kolumne
    BVB macht CL-Achtelfinale klar

    Aktualisiert am 21.02.2025, 07:23 Uhr

    Borussia Dortmund erreichte mit einem 0:0 gegen Sporting Lissabon das Achtelfinale der Champions League. Ausgerechnet der eigene Kapitän gab zu, dass man Schlendrian spielte. Hat er vergessen, wie das wohl bei 80.300 Zuschauern ankommt?

    Pit Gottschalk

    Diese Kolumne stellt die Sicht von Pit Gottschalk dar. Informieren Sie sich, wie unsere Redaktion mit Meinungen in Texten umgeht.

    Beim Champions-League-Abend am Mittwoch in Dortmund waren 80.300 Zuschauer im Signal Iduna Park. Sie kamen, obwohl Borussia Dortmund das Hinspiel bei Sporting Lissabon 3:0 gewonnen hatte und das Rückspiel eigentlich nur eine Formsache auf dem Weg ins Achtelfinale werden konnte. Sie kamen und zahlten Eintritt, weil sie ein schönes Fußballspiel sehen wollten.

    Mehr News zur Champions League

    Dass das Heimspiel dann 0:0 ausgeht – dafür kann niemand etwas. Wir lieben den Fußball ja, weil niemand weiß, wie’s ausgeht. Nein, die Unverschämtheit passierte hinterher. BVB-Kapitän Emre Can räumte am DAZN-Mikrofon ein: “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig.” Dienst nach Vorschrift also. Die Millionäre in kurzen Hosen taten nichts, was die Beine ermüden könnte.

    BVB-Krise: Emre Can dachte nicht an Wiedergutmachung

    Hat Can keine Sekunde daran gedacht, wofür die 80.300 Zuschauer ins Stadion gekommen sind? Ganz sicher nicht, um nur das Nötigste zu sehen. Und schon gar nicht nach den Fehlschlägen, die das Publikum bei den vergangenen Auftritten, zuletzt 0:2 in Bochum, ertragen musste. Das Mindeste, das man als Fan erwarten kann, ist doch, dass die Mannschaft viel mehr tut, als nötig ist.

    Das ist ja schon eine Frage der Ehre. Wenn man als BVB-Profi eine Bundesliga-Saison verkorkst wie der aktuelle Kader 2024/25, dann ist jedes Spiel eine Form von Wiedergutmachung. Man muss im Stadion bis zur hintersten Reihe spüren, dass die Spieler alles geben. Und nicht nur das, was nötig ist. Emre Can ist Kapitän – wie kann er diesen Schlendrian öffentlich vertreten?

    Momente der Offenbarung für die BVB-Kaderplaner

    Vermutlich liegt genau hier das Problem von Borussia Dortmund: Die Spieler haben längst vergessen, worauf es ankommt. Ja, auf die Ergebnisse – aber nicht nur. Man muss nicht gleich die Phrasen von “Gras fressen” oder ähnlichem auspacken. Aber die Verwaltung eines Europapokal-Rückspiels ist so ziemlich das Letzte, was die zahlende Anhängerschaft einem Team in der Krise zugesteht.

    Als Kaderplaner sollte man diese Momente der Offenbarung registrieren und bei der Zusammenstellung für die nächste Saison berücksichtigen. Gerade Borussia Dortmund lebt von der bedingungslosen Identifikation mit denen, die auf der Tribüne ihr letztes Hemd für den Verein geben. Wenn Emre Can das nicht kapiert, sollte er seine Spielführerbinde zurückgeben.

    Über den Autor

    • Pit Gottschalk ist Journalist, Buchautor und ehemaliger Chefredakteur von SPORT1. Seinen kostenlosen Fußball-Newsletter Fever Pit’ch erhalten Sie hier.
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  • Chelsea-Legende pestet gegen Ex-BVB-Star Sancho: „Er muss

    Chelsea-Legende pestet gegen Ex-BVB-Star Sancho: „Er muss


    Verbale Breitseite!

    Jadon Sancho (24) hat beim FC Chelsea einen starken Start hingelegt. Doch die anfängliche Euphorie um den Ex-BVB-Star scheint inzwischen schon wieder abgeflacht zu sein – zumindest bei Chelsea-Legende John Obi Mikel (37). In seinem Podcast „The Obi One“ pestet er heftigst gegen den Engländer – und spricht sogar von Betrug!

    Mikel: „Er hat uns mit ein paar guten Spielen betrogen. Wir dachten, verdammt, jetzt kriegen wir diesen Sancho von Borussia Dortmund, aber er ist wieder verschwunden.“

    Der ehemalige Mittelfeldspieler der Blues (2006 – 2017) redet sich regelrecht in Rage. Mikel: „Ich weiß nicht, was mit Jadon passiert ist. Er ist von der Bildfläche verschwunden. Er kommt nicht mehr an Gegenspielern vorbei, kreiert keine Torchancen mehr. Er hilft dem Team nicht so, wie er es eigentlich sollte.“

    Mikels klare Forderung: „Jadon muss sich steigern. Er muss verdammt nochmal aufwachen.“

    Blues-Legende poltert: Sancho baut bei Chelsea ab

    Was Mikel meint: Jadon Sancho ist bei Borussia Dortmund (2017 – 2021) zu einem vielversprechenden Offensiv-Spieler herangereift. 2021 wechselte er dann für rund 85 Millionen Euro zu Manchester United. Seitdem geht es auf und ab in der Karriere des Engländers.

    So läuft auch sein Engagement bei den Blues bisher. Der von Manchester United an Chelsea ausgeliehene Sancho hatte unmittelbar nach seiner Ankunft in drei Spielen in Folge je einen Treffer vorbereitet. Seit Mitte Dezember gelang ihm dann aber gerade mal ein Assist in elf Spielen. Insgesamt kommt er nun in 23 Pflichtspielen auf zwei Tore und sechs Assists.

    Das stößt Mikel sauer auf, und kann sich dabei auch einen deutlichen Seitenhieb gegen die Bundesliga nicht verkneifen.

    Mikel: „Ja, wir wissen, dass er es in Dortmund geschafft hat. Aber das ist die Bundesliga. Bei allem Respekt, aber da gibt es nur den FC Bayern und Bayer Leverkusen.“ Jetzt zähle, wie sich Sancho in der Premier League schlägt – denn das sei „die härteste Liga der Welt. Hier musst du abliefern!“



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  • Eine Frechheit, was BVB-Kapitän Emre Can da sagt

    Eine Frechheit, was BVB-Kapitän Emre Can da sagt


    Kolumne
    BVB macht CL-Achtelfinale klar

    Aktualisiert am 21.02.2025, 07:23 Uhr

    Borussia Dortmund erreichte mit einem 0:0 gegen Sporting Lissabon das Achtelfinale der Champions League. Ausgerechnet der eigene Kapitän gab zu, dass man Schlendrian spielte. Hat er vergessen, wie das wohl bei 80.300 Zuschauern ankommt?

    Pit Gottschalk

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    Beim Champions-League-Abend am Mittwoch in Dortmund waren 80.300 Zuschauer im Signal Iduna Park. Sie kamen, obwohl Borussia Dortmund das Hinspiel bei Sporting Lissabon 3:0 gewonnen hatte und das Rückspiel eigentlich nur eine Formsache auf dem Weg ins Achtelfinale werden konnte. Sie kamen und zahlten Eintritt, weil sie ein schönes Fußballspiel sehen wollten.

    Mehr News zur Champions League

    Dass das Heimspiel dann 0:0 ausgeht – dafür kann niemand etwas. Wir lieben den Fußball ja, weil niemand weiß, wie’s ausgeht. Nein, die Unverschämtheit passierte hinterher. BVB-Kapitän Emre Can räumte am DAZN-Mikrofon ein: “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig.” Dienst nach Vorschrift also. Die Millionäre in kurzen Hosen taten nichts, was die Beine ermüden könnte.

    BVB-Krise: Emre Can dachte nicht an Wiedergutmachung

    Hat Can keine Sekunde daran gedacht, wofür die 80.300 Zuschauer ins Stadion gekommen sind? Ganz sicher nicht, um nur das Nötigste zu sehen. Und schon gar nicht nach den Fehlschlägen, die das Publikum bei den vergangenen Auftritten, zuletzt 0:2 in Bochum, ertragen musste. Das Mindeste, das man als Fan erwarten kann, ist doch, dass die Mannschaft viel mehr tut, als nötig ist.

    Das ist ja schon eine Frage der Ehre. Wenn man als BVB-Profi eine Bundesliga-Saison verkorkst wie der aktuelle Kader 2024/25, dann ist jedes Spiel eine Form von Wiedergutmachung. Man muss im Stadion bis zur hintersten Reihe spüren, dass die Spieler alles geben. Und nicht nur das, was nötig ist. Emre Can ist Kapitän – wie kann er diesen Schlendrian öffentlich vertreten?

    Momente der Offenbarung für die BVB-Kaderplaner

    Vermutlich liegt genau hier das Problem von Borussia Dortmund: Die Spieler haben längst vergessen, worauf es ankommt. Ja, auf die Ergebnisse – aber nicht nur. Man muss nicht gleich die Phrasen von “Gras fressen” oder ähnlichem auspacken. Aber die Verwaltung eines Europapokal-Rückspiels ist so ziemlich das Letzte, was die zahlende Anhängerschaft einem Team in der Krise zugesteht.

    Als Kaderplaner sollte man diese Momente der Offenbarung registrieren und bei der Zusammenstellung für die nächste Saison berücksichtigen. Gerade Borussia Dortmund lebt von der bedingungslosen Identifikation mit denen, die auf der Tribüne ihr letztes Hemd für den Verein geben. Wenn Emre Can das nicht kapiert, sollte er seine Spielführerbinde zurückgeben.

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