Simon Rolfes (Sport-Geschäftsführer Bayer Leverkusen)
Simon Rolfes nahm das deutsch-deutsche Duell im Achtelfinale mit Humor: “Andy Möller hätte wahrscheinlich gesagt: München oder Madrid, Hauptsache Italien”, sagte der Sport-Geschäftsführer von Bayer Leverkusen in Anlehnung an den legendären Spruch, der dem früheren Nationalspieler (“Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien”) zugeschrieben wird. Möller bestritt allerdings später, dies gesagt zu haben. Grund für den lockeren Spruch: Leverkusens mögliche Gegner wären entweder der FC Bayern oder Real Madrid gewesen. “Für uns war ja klar, dass ein Topgegner wartet. Es sind beide Mannschaften Topgegner”, sagte Rolfes und erklärte weiter: “Jetzt ist es München. Sicher eine Mannschaft, die wir gut kennen. Die kennen uns aber auch gut. Das ist ein Achtelfinale auf hohem Niveau.”
In den Farben getrennt, in der Sache vereint: Fußball-Nordclubs wie der HSV, der FC St. Pauli und Werder Bremen haben sich vor der Bundestagswahl am Sonntag klar gegen Rechts positioniert und die Bürger aufgerufen, zur Wahl zu gehen. Von DFL bis DOSB gibt es im Sport eine groß angelegte Initiative für die Demokratie.
Es ist das “Wir”, das der HSV in seinem Video in den Vordergrund stellt. “Wir stehen für Vielfalt. Wir passen aufeinander auf. Wir leben Demokratie. Wir halten zusammen. Wir heißen alle willkommen. Alle gemeinsam und nicht alleine”, sagen Offizielle des Fußball-Zweitligisten wie Sportvorstand Stefan Kuntz oder Präsident Marcell Jansen, Kapitän Sebastian Schonlau, die Trainer Merlin Polzin und Loïc Favé oder zwei Mitglieder des queeren Fanclubs “Volksparkjunxx” in kurzer Abfolge, bevor zu lesen ist: “Wir gehen wählen.”
In der Beschreibung des Videos dann der Wahlaufruf: “Sonntag ist Wahltag. Nutzt eure Stimme für die Demokratie!”
HSV, St. Pauli und Werder rufen zu Wahl und Haltung auf
Das Video, das die Hamburger auf ihren Social-Media-Kanälen am Donnerstag teilten, hat alleine bei Instagram knapp 5.400 Likes (Stand: 21. Februar, 15 Uhr) – und erhält, neben ein wenig Kritik, in den Kommentaren vor allem viel Zuspruch.
Auch auf dem Kanal des Stadtnachbarn FC St. Pauli gibt es einen ähnlichen Appell. “Wie viele mitbekommen haben, ist es dieses Jahr umso wichtiger, seine Stimme zu zeigen”, sagt Innenverteidiger Hauke Wahl da: “Also informiert euch, geht wählen und tut was Gutes für die Demokratie!”
Unter dem Beitrag der Braun-Weißen findet sich der Hashtag #demokrateam. Dieser ziert schon seit anderthalb Wochen auch das Bremer Weserstadion. In weißer Schrift steht dort auf einem grünen Plakat: “Kante zeigen”. Auch beim Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen Hoffenheim (1:3) hatten sich beide Teams hinter einem Spruchband mit dem Slogan positioniert.
Zudem postete der SVW unter demselbenMotto auf dem Kanal seiner Nachhaltigkeits-Initiative “Werder bewegt” bereits zu Beginn des Monats Bilder von einer Demonstration in der Bremer Innenstadt. Darauf zu sehen unter anderem: Club-Präsident Hubertus Hess-Grunewald.
DFL und DOSB positionieren sich gegen Rassismus
Die Posts und Aktionen der drei Fußball-Nordclubs stehen in einer Reihe vieler Aktivitäten von Vereinen und Deutscher Fußball Liga (DFL). “Als deutscher Fußball haben wir unseren Kompass. Unsere Leuchttürme sind der demokratische Diskurs, Toleranz sowie der Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus”, betonte der DFL-Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Joachim Watzke zuletzt.
Dazu gibt es eine dezentrale Kampagne, Teil dieser ist die von der DFL Stiftung ins Leben gerufene Social-Media-Initiative “#DemokraTeam – Alles andere ist Abseits.” Genutzt wird dabei ein TikTok-Kanal, auch auf Instagram werden Kurzvideos – unter anderem mit den Spielern Manuel Neuer und Thomas Müller von Rekordmeister Bayern München sowie dem Hamburger Schiedsrichter Patrick Ittrich – gezeigt.
“Gerade angesichts der internationalen politischen Trends ist eine klare Stärkung der demokratischen Parteien in Deutschland bei dieser Bundestagswahl aus unserer Sicht das Gebot der Stunde.” DOSB-Chef Thomas Weikert
Doch geht das Engagement weit über den Fußball hinaus, auch andere Dachverbände im Sport bekennen vor der wegweisenden Abstimmung am Sonntag öffentlichkeitswirksam Farbe. “Gerade angesichts der internationalen politischen Trends ist eine klare Stärkung der demokratischen Parteien in Deutschland bei dieser Bundestagswahl aus unserer Sicht das Gebot der Stunde”, sagt Thomas Weikert.
Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes stellte in einem Appell klar, dass der DOSB “parteipolitisch neutral” sei, verwies aber auf das in der Satzung festgelegte Wertesystem: “Wir treten rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen sowie jeder Form von Gewalt entschieden entgegen. Wir sind also politisch nicht neutral.”
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ROOTS heißt eine Initiative von Otto Addo und seinem Experten-Team. Das Ziel: Rassismus im Sport bekämpfen und Betroffenen helfen.
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Gemeinsames Video von Rheinland-Rivalen Köln und Düsseldorf
Rund um den Spieltag in den Fußball-Ligen am Wahl-Wochenende wird es Aktionen geben. Zweitligist 1. FC Köln produzierte mit dem rheinischen Rivalen Fortuna Düsseldorf zu ihrem anstehenden Duell (Sonntag, 13.30 Uhr) ein Video unter dem Stichwort “Gesund streiten”.
Der organisierte Sport in Deutschland vereint mehr als 28 Millionen Mitglieder in rund 86.000 Vereinen – und diese möchte DOSB-Boss Weikert erreichen: “Bei einer Bundestagswahl entscheiden wir nicht nur über politische Weichenstellungen, über Parteien oder Personen – wir entscheiden vielmehr über den Kurs, den wir als Gesellschaft gemeinsam setzen wollen.” Auch deshalb haben sich unter anderem viele Nordclubs auf verschiedene Weisen für die Demokratie eingesetzt – und zur Wahl aufgerufen.
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Heute Abend empfängt der Tabellenzweite der 2. Liga aus Hamburg seinen direkten Verfolger. Rückkehrer Glatzel gibt dem Team “Energie”, mehr aber noch nicht.
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Im Spiel beim FSV steht Co-Trainer Peter Németh an der Seitenlinie der Braun-Weißen, weil sein Chef Alexander Blessin gesperrt ist. Er kennt die Rolle schon aus der Vorsaison.
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Wolfsburg.Direkt und geradeaus – so ist Peter Christiansen. Der Mann kann mit Stillstand nichts anfangen, er will den in den vergangenen Jahren oft in Lethargie verfallenen Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg dauerhaft in die Erfolgsspur führen. Im Sommer war der Däne vom FC Kopenhagen gekommen, mit den Niedersachsen will er in seinem ersten Jahr einen europäischen Wettbewerb erreichen. Beim Gespräch mit der AZ/WAZ reibt sich Christiansen vor dem Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den VfL Bochum die Hände und sagt angriffslustig: „Das letzte Drittel der Saison beginnt, es ist Crunchtime.“
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Zwei Punkte Rückstand auf Europa
Crunchtime – die Zeit in der Saison, in der es besonders drauf ankommt. „Es sind noch drei Monate bis zum Saisonende – jetzt entscheidet sich alles“, betont der 50-Jährige. Es entscheidet sich, ob es für die Wolfsburger endlich mal wieder Flutlichtspiele auf internationaler Bühne gibt. „Wir haben uns in eine Situation gebracht, in der das möglich ist“, sagt Christiansen mit Blick auf die Tabelle. Zwei Punkte beträgt der Rückstand der Niedersachsen als Neunter auf einen europäischen Wettbewerb, vier sind es auf die Champions League.
„Es sind noch drei Monate bis zum Saisonende – jetzt entscheidet sich alles.“
Peter Christiansen
VfL-Manager
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Nach den Duellen mit den Top-Teams Bayern, Bayer und Frankfurt (VfL-Ausbeute: fünf Punkte) geht es jetzt mit Bochum (Tabellen-17.), Bremen (10.), St. Pauli (14.), Augsburg (12.), Heidenheim (16.) und Union (13.) gegen Teams, die allesamt hinter den Niedersachsen stehen. Christiansen mag nicht so weit nach vorn schauen, sondern fordert von den VfL-Profis, sich auf das Hier und Jetzt zu fokussieren. „Viele Leute sagen mir, dass wir es in den Spielen gegen München, Leverkusen, Frankfurt oder Stuttgart gut gemacht haben“, erzählt der VfL-Manager und betont: „Aber das, was war, zählt nicht mehr. Die Liga ist so eng. Mannschaften, die es schaffen, sich nur auf den nächsten Gegner zu konzentrieren, werden am Ende erfolgreich sein. Es wäre falsch zu glauben, dass es jetzt gegen Bochum einfacher wird als gegen Leverkusen.“
Sperren und Verletzungen könnten teuer werden
Mit seinem Ex-Klub war Christiansen in den vergangenen Jahren regelmäßig international vertreten. Er weiß, worauf es neben der Fokussierung auf das Wesentliche noch ankommt. „Es geht darum, durch diese Phase ohne größere Verletzungen zu kommen, wenige Sperren durch Gelbe oder Rote Karten zu kassieren“, sagt der Mann, der zusammen mit Sportdirektor Sebastian Schindzielorz dem Kader in der Winter-Transferperiode mit Andreas Skov Olsen und Mads Roerslev neue Qualität hinzugefügt hat. Vor allem der 11-Millionen-Euro-Transfer von Flügelflitzer Skov Olsen darf als Signal an die Konkurrenz eingeordnet werden, die mit dem VfL um die internationalen Plätze kämpft.
Crunchtime, die Alles-oder-Nichts-Monate stehen an – wie gut sieht Christiansen den VfL dafür gerüstet? „Wenn ich mir unsere Saison bisher so anschaue, finde ich, dass wir insgesamt zunehmend wettbewerbsfähiger geworden sind. Wir haben ein anderes Mindset.“ Entscheidend für das Erreichen eines europäischen Wettbewerbs werden die noch sechs zu absolvierenden Heimspiele (Bochum, St. Pauli, Heidenheim, Leipzig, Freiburg, Hoffenheim) haben. Es könnten Schlüsselspiele werden. Warum, da genügt ein Blick auf die Heimtabelle der Grün-Weißen. Während der VfL auswärts mit 20 Zählern hinter Rekordmeister Bayern Zweiter ist, läuft er in der VW-Arena mit nur 13 Zählern als Tabellenzwölfter in der Heimtabelle der Musik hinterher.
In der Hinserie holte der VfL aus den nun noch anstehenden zwölf Partien 23 Punkte – gelingt das nochmal, wären es am Ende 56 Zähler. Das wäre eine Ausbeute, die in den vergangenen zehn Jahren immer für das internationale Geschäft gereicht hat. Sky-Experte und Ex-Profi Didi Hamann sagte gerade in der AZ/WAZ, dass der VfL alles hat, um die Champions League erreichen zu können. Christiansen schmunzelt: „Das ist eine Möglichkeit, aber dafür musst du stark sein. Ja, wir dürfen Träume haben, aber ob die auch in Erfüllung gehen, das entscheiden wir selbst mit unseren Leistungen am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr.“
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Der VfL habe seine „Waffen, um dem Gegner wehtun zu können, noch gar nicht alle gezeigt“, sagt Christiansen und denkt etwa an Mittelfeldspieler Aster Vranckx, der gerade erste Wahl ist, weil Kapitän Maximilian Arnold verletzt ist: „Ein sehr guter Spieler, aber er war lange nicht fit. Jetzt kann er zeigen, wie gut er ist. Patrick Wimmer ist in einer sehr guten Form, Roerslev wartet auf seine Chance, Skov Olsen ebenfalls.“ Alles Spieler, die in der Crunchtime zum „VfL-Plus“ werden könnten.
Das Objekt der Begierde: Die Champions-League-Trophäe. Auch wenn im Hintergrund die Allianz-Arena zu sehen ist, dieses Jahr geht der Pokal nach Madrid. (picture alliance / dpa / Sven Hoppe)
Bayern München hat zunächst Heimrecht (4./5. März). Das Rückspiel erfolgt eine Woche später in Leverkusen. In der Liga trennten sich beide Teams zuletzt torlos, wobei Leverkusen drückend überlegen war. Der BVB hat ebenfalls zunächst Heimvorteil. Der Vorjahresfinalist hatte wie die Bayern den Umweg über die Play-offs nehmen müssen. Bayer Leverkusen hatte sich direkt für das Achtelfinale qualifiziert.
Mögliche Viertelfinal-Gegner stehen auch schon fest
Auch das potenzielle Viertelfinale steht fest. Der Sieger aus Bayern gegen Leverkusen trifft auf den Sieger der Begegnung zwischen Feyenoord Rotterdam und Inter Mailand. Borussia Dortmund würde im Erfolgsfall gegen Benfica Lissabon oder den FC Barcelona spielen.
Frankfurt in Europa League gegen Amsterdam
Im Achtelfinale der Europa League bekommt es Eintracht Frankfurt mit dem niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam zu tun. Der einzig im Wettbewerb verbliebene Bundesligist reist am 6. März zunächst nach Amsterdam; sieben Tage später steigt das Rückspiel in Frankfurt.
Diese Nachricht wurde am 21.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
Ein ehemaliger Profi der Premier League hat Frauen illegalerweise beim Geschlechtsverkehr gefilmt und wurde dafür jetzt zur Rechenschaft gezogen.
Strafe für Ex-Profi der Premier League! Vor zwei Jahren hatte er Frauen gegen deren Willen beim Sex gefilmt, jetzt wurde der Stürmer verurteilt. Um wen es sich handelt, wie das Urteil lautet und es jetzt weitergeht, lesen Sie bei den Kollegen von Home of Sports.
Der deutsche Champions-League-Kracher elektrisiert schon jetzt die Fußball-Fans!
Im Achtelfinale der Königsklasse treffen der deutsche Meister Bayer Leverkusen und der aktuelle Bundesliga-Spitzenreiter FC Bayern aufeinander. Der deutsche Gipfel!
Die erste Reaktion von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (63)? „Schade! Wirklich schade. Ich hätte lieber internationale Spiele gesehen. Aber das ist nun mal die Auslosung, es ist dieser Modus. Ich hätte es gern noch länger gesehen (dass Mannschaften aus dem gleich Land nicht aufeinandertreffen dürfen, d. Red.). Aber einen Vorteil hat es: Eine deutsche Mannschaft kommt sicher ins Viertelfinale“, sagte Matthäus zu Sky.
Lothar Matthäus freut sich auf die deutschen Duelle in der Champions League
Foto: WITTERS
Die beiden Bundesligisten treffen im Achtelfinale am 4./5. und 11./12. März aufeinander. Sie treten damit nach zwei Liga-Duellen und einem Pokalspiel zum vierten und fünften Mal in dieser Spielzeit gegeneinander an.
Matthäus weiß, dass sich beide Klubs und auch die beiden Trainer Vincent Kompany (Bayern) und Xabi Alonso (Leverkusen) sehr gut kennen: „Aber natürlich hat man noch so kleine Ideen als Trainer“, wie man den Gegner überraschen kann. „Das hat man in der Bundesliga gesehen, als Leverkusen ohne echten Mittelstürmer gespielt hat“, so Matthäus.
Magere dreimal stand Giovanni Reyna in der laufenden Saison in der Startelf von Borussia Dortmund. Sowohl unter Ex-Coach Nuri Sahin als auch unter Interimstrainer Mike Tullberg und Niko Kovac bekommt der US-Kicker kaum wirkliche Chancen. Zu Beginn der Saison hatte er mit einer Verletzung an der Leiste zu kämpfen, seither ist er außen vor.
Immer wieder kleinere Blessuren, drei Torbeteiligungen in 17 Spielen und magere 390 Minuten – das ist die bittere Ausbeute von Reyna in dieser Saison. Wie ein Ex-US-Profi nun deutlich gemacht hat, würde er ihm ein Abgang von Borussia Dortmund raten.
Borussia Dortmund: Reyna keine Zukunft mehr beim BVB?
Landon Donavan gehört zu den größten Fußball-Ikonen der USA. Der Ex-Profi verfolgt die Akteure seiner Nationalmannschaft daher weiterhin. Bei Reyna hat der ehemalige Stürmer eine klare Meinung: Der offensive Mittelfeldspieler müsse zum Wohle seiner Karriere den BVB verlassen.
„Der Grund, warum wir über ihn reden, ist, dass er das Talent seiner Generation ist. Und jetzt schauen wir auf die Statistiken: In seinen zwölf Liga-Spielen in dieser Saison hat er nur einmal begonnen und ist 2025 im Schnitt nur 2,1 Minuten auf dem Platz. Er darf für drei Minuten mitmachen und spielt dann wieder drei Spiele lang nicht“, so Donovan im Podcast von Ex-US-Keeper Tim Howard.
++ Borussia Dortmund: Abschied besiegelt! Entscheidung um BVB-Torwart gefallen ++
„Er muss wechseln. Er muss wechseln, weil das einfach eine wichtige Zeit in seiner Karriere ist“, legte der 42-Jährige nach. Er sieht für Reyna keine Zukunft mehr bei Schwarz-Gelb. Folgt im Sommer also der Wechsel?
Erste Reyna-Gerüchte schon im Winter
2019 wechselte Reyna aus der Akademie von New York City zum BVB. Seither gilt er als eines der größten Talente des Revierklubs. Doch immer wieder ist der Youngster von bitteren Verletzungen ausgebremst worden. Braucht er also einen Tapetenwechsel, um seine Karriere richtig in Fahrt zu bringen?
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Im Winter gab es bereits erste Gerüchte, dass der AC Mailand großes Interesse an dem 22-Jährigen haben soll. Laut mehreren Medienberichten haben sich die Reyna-Berater bereits mit einer Delegation der Italiener getroffen. Ob dieses Thema im Sommer richtig heiß wird?
Nyon/München (dpa) – Für den FC Bayern München sollen die jüngsten Misserfolge gegen Bayer Leverkusen beim Wiedersehen im Achtelfinale der Champions League keine Rolle spielen. „Wir wissen auch, dass es einige Zeit her ist, dass wir sie das letzte Mal geschlagen haben. Aber ich bin optimistisch, dass es uns nun gelingen wird“, sagte Verteidiger Alphonso Davies. Der Kanadier hatte beim 1:1 im Playoff-Rückspiel gegen Celtic Glasgow mit dem späten Ausgleich für den Einzug in das Achtelfinale gesorgt.
Die Auslosung bringt das spannende Duell zwischen Bayern und Bayer. (Foto: Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE/dpa)
Erst in München, dann in Leverkusen
Dort trägt der Bundesliga-Tabellenführer Anfang März das Heimspiel aus, die Entscheidung um den Viertelfinal-Einzug fällt eine Woche später in Leverkusen. „Mit dem FC Bayern und Bayer Leverkusen treffen die beiden derzeit besten deutschen Mannschaften aufeinander, die den Fans in dieser Saison schon einige spannende Duelle beschert haben“, sagte Sportvorstand Max Eberl. „Wie schwer diese Aufgabe wird, haben wir dabei gesehen. Wir werden alles abrufen, um uns in diesen beiden Spielen durchzusetzen.“
In einem möglichen Viertelfinale wären Inter Mailand oder Feyenoord Rotterdam am 8./9. und 15./16. April Gegner. „FC Bayern gegen Bayer Leverkusen: Da treffen zwei Mannschaften aufeinander, die sich inzwischen sehr gut kennen. In der Champions League muss man immer von Spiel zu Spiel schauen, und genau so gehen wir diese Aufgabe an“, sagte Sportdirektor Christoph Freund. Defensivspieler Konrad Laimer freute sich über „ein spannendes Los“.
Die nächsten Duelle zwischen Vincent Kompany (l) und Xabi Alonso stehen an. (Foto: Sven Hoppe/dpa)
Beeindruckende Alonso-Bilanz
Neben dem noch nachhallenden torlosen Spitzenspiel, mit dem die Münchner ihren Acht-Punkte-Vorsprung in der Tabelle festigten, hatte es in dieser Saison ein 1:1 in der Liga und ein 0:1 im Pokal gegeben. Bayer-Coach Xabi Alonso ist in allen seinen sechs Spielen gegen Ex-Club FC Bayern ungeschlagen.
„Ein weiteres Kapitel in dieser intensiven Saison: FC Bayern gegen Leverkusen – nun schon zum vierten und fünften Mal. Natürlich hätten sich viele Fans und auch ich eher ein internationales Duell in der Champions League gewünscht, aber für unsere Aufgabe macht das keinen Unterschied“, sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen. „Auch die Vergangenheit spielt keine Rolle – jeder muss an seine Leistungsgrenze gehen, denn unser Ziel ist klar: der Einzug in die nächste Runde.“
Draw Conference League – Luganos Europa-Reise geht gegen Celje weiter – Sport – SRF
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Legende:
Tritt mit seinem Team in Slowenien an
Lugano-Coach Mattia Croci-Torti.
Keystone/Anthony Anex
Lugano trifft in den Achtelfinals der Conference League auf Celje.
Die Tessiner treten am 6. März auswärts, eine Woche später dann «zu Hause» in Thun an.
Von den anderen Duellen sticht dasjenige zwischen Chelsea und Kopenhagen heraus.
Für Lugano kommt es in den Achtelfinals der Conference League zu einer Premiere. Statt Ligaphase-Gegner Paphos wurde den Tessinern Celje zugelost. Der slowenische Vertreter, der in den vergangenen Jahren mehrmals in der Quali ausgeschieden war, ist in dieser Saison erstmals in einem europäischen Klubwettbewerb dabei. Das Team aus der mit rund 50’000 Einwohnern viertgrössten Stadt Sloweniens verdiente sich die Achtelfinalteilnahme mit einem 2:0-Sieg auf Zypern bei APOEL Nikosia. Das Hinspiel in Celje hatte 2:2 geendet.
Auf dem Papier sind die Slowenen für Lugano der leichtere Gegner als Pafos: Der Marktwert Celjes liegt lediglich bei rund 13 Millionen Franken (im Vergleich zu ca. 54 Millionen bei Lugano). In der slowenischen Liga, die 10 Mannschaften zählt, befindet sich Celje auf dem 5. Rang.
Die Achtelfinals im Überblick
Box aufklappen Box zuklappen
Betis – Vitoria Guimaraes
Jagiellonia Bialystok – Cercle Brügge
NK Celje – FC Lugano
Panathinaikos – AC Fiorentina
Borac Banja Luka – Rapid Wien
Paphos FC – Djurgardens IF
Molde – Legia Warschau
FC Kopenhagen – Chelsea
Überblick K.o.-Phase
SRF zwei, Europa League – Highlights, 20.2.25, 23:20 Uhr
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Der FC Bayern trifft im Champions-League-Achtelfinale auf Bayer 04 Leverkusen. Das ergab die Auslosung durch den ehemaligen Münchner Giovane Elber am Freitag in Nyon. Das Hinspiel findet am 4. oder 5. März in München statt, das Rückspiel eine Woche später in Leverkusen. Der BVB trifft auf OSC Lille und spielt ebenfalls das Hinspiel zu Hause.
Die Bayern seien „mit Sicherheit eine Mannschaft, die wir gut kennen“, sagte Leverkusens Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes: „München kennt uns aber auch gut. Es ist ein Achtelfinale auf hohem Niveau.“ Max Eberl, Sportvorstand des FC Bayern, sagte: „Mit dem FC Bayern und Bayer Leverkusen treffen die beiden derzeit besten deutschen Mannschaften aufeinander, die den Fans in dieser Saison schon einige spannende Duelle beschert haben. Wie schwer diese Aufgabe wird, haben wir dabei gesehen.“
Der Sieger der Partie Leverkusen gegen Bayern würde im Viertelfinale auf den Gewinner aus Feyenoord gegen Inter treffen. Sollte der BVB die nächste Runde erreichen, würde Benfica oder Barcelona warten. Theoretisch ist ein Halbfinale zweier deutscher Teams möglich.
Der Turnierbaum der Champions League. (Foto: Valentin Flauraud/AFP)
Die Achtelfinalspiele (4./5. März und 11./12. März) in der Übersicht:
Club Brügge – Aston Villa
Borussia Dortmund – OSC Lille
Real Madrid – Atlético Madrid
FC Bayern München – Bayer 04 Leverkusen
Feyenoord Rotterdam – Inter Mailand
PSV Eindhoven – FC Arsenal
Benfica – FC Barcelona
Paris Saint-Germain – FC Liverpool
Elber loste nicht nur ein deutsches Duell aus – sondern auch ein Stadtderby: Titelverteidiger Real Madrid trifft auf den Lokalrivalen Atlético. PSV Eindhoven bekommt es mit dem FC Arsenal zu tun. Dem FC Liverpool, beste Mannschaft der Ligaphase, zog Elber Paris Saint-Germain aus dem Lostopf.
In der Europa League trifft Eintracht Frankfurt im Achtelfinale auf Ajax Amsterdam. Das Hinspiel findet am 6. März in Amsterdam, das Rückspiel am 13. März in Frankfurt statt. Hoffenheim und Heidenheim sind beide aus der Europa League beziehungsweise der Conference League ausgeschieden.
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