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  • 1. FC Union wird in Dortmund so richtig vermöbelt!

    1. FC Union wird in Dortmund so richtig vermöbelt!


    Es bleibt dabei! Für den 1. FC Union gibt es bei Borussia Dortmund einfach nichts zu holen. Die Eisernen kassieren im sechsten Bundesliga-Spiel beim BVB die sechste Pleite, verlieren am Samstagabend mit 0:6 (0:2) und gehen dabei besonders in der zweiten Halbzeit komplett unter.

    Es soll einfach nicht sein. Auch gegen kriselnde Dortmunder bleibt der Signal Iduna Park für den 1. FC Union ein rotes Tuch. Das Team von Trainer Steffen Baumgart kommt beim BVB nie richtig in Schwung und gerät durch ein unglückliches Eigentor von Union-Verteidiger Diogo Leite früh auf die Verliererstraße (25.). BVB-Stürmer Guirassy macht danach mit den eisernen Verteidigern, was er will, und sorgt mit einem Viererpack (40., 75., 80., 83.) für klare Verhältnisse. Maximilian Beier bestraft das katastrophale Abwehrverhalten der Unioner und setzt mit dem 6:0 den Schlusspunkt des eisernen Debakels (89.).

    Union schießt beim BVB nur einmal aufs Tor

    Dabei schien die Gelegenheit günstig. Nach zuletzt nur einem Sieg aus sieben Spielen und sogar fünf Heimspielen in Folge ohne Erfolgserlebnis war die Krise den Gastgebern zunächst deutlich anzumerken. Union versuchte zwar, die Verunsicherung beim BVB auszunutzen und spielte mutig nach vorne. Richtige Torchancen sprangen dabei jedoch nicht heraus. Einzig Stürmer Benedict Hollerbach prüfte in der ersten Halbzeit mit einem gefährlichen Schuss BVB-Keeper Kobel (35.) – es sollte die einzige Torchance des 1. FC Union bleiben.

    BVB-Stürmer Serhou Guirassy (28) schenkt dem 1. FC Union so richtig ein und erzielt gehen die Eisernen einen Viererpack.

    BVB-Stürmer Serhou Guirassy (28) schenkt dem 1. FC Union so richtig ein und erzielt gehen die Eisernen einen Viererpack.Matthias Koch/imago

    In der Defensive standen die Eisernen dafür eigentlich zunächst sicher – bis Leite einen eigentlich ungefährlichen Schuss von Ex-Unioner Ryerson unglücklich und unhaltbar für Torhüter Frederik Rönnow ins eigene Tor abfälschte – 0:1 (25.). 15 Minuten später startete Guirassy seine irre Tor-Show: Der BVB-Stürmer erzielte per Kopf aus kurzer Distanz die 2:0-Führung, nachdem sich Leite und zuvor Jeong in den Zweikämpfen zu leicht hatten abkochen lassen. Kurz darauf rettete Rönnow Union mit einer Fußabwehr vor einem noch höheren Pausenrückstand.

    1. FC Union: Baumgart wagt mehr Risiko und erlebt Debakel

    Die rund 4000 mitgereisten Fans des 1. FC Union hofften zu Beginn des zweiten Abschnitts noch auf eine Aufholjagd. Doch so richtig kam die eiserne Offensive einfach nicht in Schwung. Baumgart wagte nach einer Stunde mehr und brachte mit Laszlo Benes und Janik Haberer frische Kräfte für die bereits verwarnten Mittelfeldspieler Khedira und Tousart, etwas später folgten Ljubicic und Skarke für Jeong und Hollerbach.

    Doch statt den Anschlusstreffer zu erzielen oder überhaupt mal gefährlich vor das BVB-Tor zu kommen, brach Union im strömenden Regen in der zweiten Halbzeit nach dem dritten Gegentor völlig ein – und erlebte ein Debakel. Fast eiserner Standard, aber immer wieder bemerkenswert: Die Union-Fans spendeten ihrer Mannschaft trotz der bösen 0:6-Klatsche Trost und aufmunternde Worte.

    Debakel beim BVB: Union gegen Kiel gefordert

    Gut für Union: Bochum holt trotz langer Führung in Wolfsburg nur einen Punkt, und St. Pauli verliert in Mainz. Die Kellerkinder rücken den Eisernen also nicht wirklich weiter auf die Pelle.

    Für die Köpenicker heißt es jetzt: Wunden lecken und eine Reaktion zeigen, wenn der Tabellenletzte Holstein Kiel am kommenden Sonntag im Stadion An der Alten Försterei zu Gast ist. ■



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  • La Liga wird zur führenden Kraft in der Champions League

    La Liga wird zur führenden Kraft in der Champions League


    Das ist sicherlich bedauerlich, aber nicht überraschend. Die vier ehemaligen Europameister, die sie in der Play-off-Runde besiegten, waren ebenfalls: PSV Eindhoven, Real Madrid, Bayern München und Feyenoord.

    Wenn man 8 große Namen in 4 Paaren gegeneinander antreten lässt und um das Ticket für die Weiterführung kämpft, dann ist das „eine beschlossene Sache“. Das neue Format der Champions League dieser Saison ist einfach … verrückt. Fazit: Die Gesamtwertung, die alle 36 Teams des Turniers einbezieht (obwohl die meisten noch nie gegeneinander angetreten sind), ist für die Platzierung relevant und entscheidet nicht nur darüber, welche Teams weiterkommen oder in den Play-offs antreten müssen. In der nächsten Saison müssen die „Giganten“ die „Liga“-Phase mit einer anderen Strategie und einem anderen Geist angehen.

    Obwohl Liverpool durch die Führung der Gesamttabelle in der „Liga“-Phase zum Meisterschaftskandidaten Nummer 1 aufstieg, musste es diesen Platz an den Sieger des Play-off-Duos, das man als vorgezogenes Finale bezeichnen könnte, abgeben: Real Madrid – Manchester City.

    Real kommt weiter und die Chancen, dass Real den Titel gewinnt, stehen derzeit bei 4/1 und sind damit etwas besser als bei Liverpool (9/2), während der Kandidat für den dritten Platz Barcelona (6/1) ist. Da Atletico auf Platz acht der Wettcharts steht, ist La Liga klarer Favorit, bevor es in die K.o.-Phase der Champions League geht.

    La Liga trở thành thế lực hàng đầu Champions League- Ảnh 1.

    Real Madrids Kylian Mbappe (9) feiert seinen Hattrick beim 3:1-Play-off-Sieg gegen Manchester City

    Im Gegensatz zu La Liga ist die Serie A mittlerweile die schwächste Kraft unter den fünf größten europäischen Landesmeisterschaften. In der „Liga“-Phase sind bis zu 5 Teams vertreten, in der Serie A gibt es derzeit jedoch nur noch Inter (7. Meisterschaftskandidat, sogar noch hinter PSG aus Frankreich). Infolgedessen werden die Punkte und Bonuspunkte für die Serie A in den nächsten Runden extrem niedrig sein, und das hat wichtige Auswirkungen auf das Rennen der Spitzenteams um den 5. Platz in der Champions League der nächsten Saison.

    Inter selbst ist nicht traurig, sondern sicherlich sogar froh, wenn 4/5 Serie A-Vertreter früh ausscheiden. In den kommenden Runden gehört, sofern Inter nicht ausscheidet, der gesamte Serie-A-Anteil an den Fernsehrechten der Champions League Inter (die UEFA teilt die Fernsehrechte der Champions League marktabhängig auf. So wird sich beispielsweise der Anteil für den englischen Markt in der kommenden Runde zwischen den drei Vertretern dieses Landes teilen: Arsenal, Aston Villa, Liverpool).

    Heute Nachmittag (18:00 Uhr, 21. Februar, vietnamesische Zeit) werden die detaillierten Ergebnisse der Auslosung des Achtelfinales bekannt gegeben. Momentan steht lediglich fest, ob PSG auf Liverpool oder Barcelona trifft; Brügge trifft auf Lille oder Aston Villa… Auch der konkrete Weg der einzelnen Teams vom Achtelfinale bis zum Finale ist vorgegeben.

    Kylian Mbappe (Real) könnte in den kommenden Runden der Star sein, auf den man am meisten achten sollte. Er glänzte gerade im Play-off-Spiel gegen Manchester City mit 3:1 und war der erste Spieler in der Geschichte der Champions League, der in beiden legendären Stadien einen Hattrick erzielte: Nou Camp (Barcelona) und Bernabeu (Real). Das französische Team Lille könnte der „Geheimtipp“ des diesjährigen Turniers sein.

    https://thanhnien.vn/la-liga-tro-thanh-the-luc-hang-dau-champions-league-185250220221927719.htm



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  • Wird Bochum zum neuen HSV?

    Wird Bochum zum neuen HSV?


    Als Dieter Hecking Anfang November beim Vfl Bochum übernahm, hatte der VfL einen mageren Punkt auf dem Konto – nach neun Spielen. Der Kader wurde im Sommer einmal komplett umgekrempelt, nachdem der Abstieg über die Relegation im letzten Moment abgewendet worden war. Die Qualität schien zu fehlen, der Klassenerhalt einem Wunder gleichzukommen.

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    Dreieinhalb Monate später hat sich das Blatt gewendet: Bochum holt nach dem 2:0-Sieg gegen Borussia Dortmund ein hochverdientes 1:1 beim starken VfL Wolfsburg und hätte gerne sogar erneut dreifach gepunktet: „Hätte mir gewünscht, dass wir das 1:0 über die Zeit bringen. Wir schenken Vertrauen, im Moment ist das eine tolle Begeisterung in der Truppe. Sie ärgern sich, das ist immer ein gutes Zeichen“, so Hecking nach der Partie bei ‚Sky‘.

    Horn und die Neuzugänge als neue Waffen

    Der 60-Jährige hat dem Team aus dem Ruhrgebiet wieder neues Leben eingehaucht, plötzlich ist eine gewisse Bundesligareife zu sehen. Zieht sich Bochum also erneut aus der Affäre? Der Werdegang erinnert etwas an den Hamburger SV, der sich 2013/14 und in der Folgesaison zweimal durchaus glücklich über die Relegation in der Bundesliga hielt und den Gang ins deutsche Unterhaus immerhin bis 2018 verschob.

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    Ein ähnlicher Coup könnte Hexer Hecking jetzt auch gelingen. Dabei helfen ihm die beiden starken Winter-Neuzugänge Tom Krauß und Georgios Masouras, auch die neue Nummer eins Timo Horn überzeugt. „Wir haben das überragend gemacht, die Neuzugänge tun uns unheimlich gut, so sind wir deutlich besser“, stellt der Keeper daher auch fest.

    Schweres Programm vor der Brust

    Hecking macht den VfL aktuell besser – so viel besser, dass selbst der direkte Klassenerhalt greifbar scheint. Gelingt dieser, macht sich Hecking wohl unsterblich und erhöht den Druck auf die Vereinsführung, ihn über die Saison hinaus zu binden. Am kommenden Samstag (15:30 Uhr) steht das direkte Duell mit der TSG Hoffenheim im Abstiegskampf an, danach wird klar sein, wohin die Reise gehen kann. Es folgen die Aufeinandertreffen mit dem FC Bayern, Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und dem VfB Stuttgart. Schwere Aufgaben, für die sich Taktikfuchs Hecking sicherlich wieder besondere Tricks einfallen lässt.



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  • Borussia Dortmund: Kehl macht klare Ansage – “Wird nicht mehr passieren”

    Borussia Dortmund: Kehl macht klare Ansage – “Wird nicht mehr passieren”


    Großes Aufatmen bei Borussia Dortmund! Nach zuletzt schwachen Leistungen ist das Achtelfinale in der Champions League perfekt. Dafür reichte ein glanzloses 0:0-Unentschieden im Rückspiel gegen ein mehr als nur harmloses Sporting Lissabon.

    Doch von einer Trendwende ist noch lange nicht die Rede. Im Gegenteil: Die jüngste 0:2-Niederlage beim VfL Bochum beschäftigt Borussia Dortmund weiterhin. Nach der Partie gegen Sporting Lissabon sprach Sportdirektor Sebastian Kehl Klartext und nahm dabei die Spieler in die Pflicht.

    Borussia Dortmund: Kehl nimmt Spieler in die Pflicht

    In der Champions League ins Achtelfinale eingezogen, in der Bundesliga nur noch Mittelmaß. Mittlerweile ist Borussia Dortmund auf Platz 11 abgerutscht. Sebastian Kehl erklärte, dass jetzt jeder beim BVB gefordert sei. „Denn ich glaube, dass viele Spieler im Moment unter ihrer Form spielen und dass die Mannschaft deutlich mehr Qualität besitzt. Aber das müssen wir vor allem auf dem Platz sehen“, sagte der Sportdirektor nach dem Lissabon-Spiel bei DAZN.


    Auch interessant: BVB-Trainer Kovac spricht Klartext – „Der entscheidende Faktor“


    An Julian Brandt und Co. hat er eine klare Forderung: „Das heißt, die Spieler müssen vor allem Verantwortung übernehmen für die Dinge auf dem Platz. Sie müssen Verantwortung übernehmen für ihre eigene Leistung.“

    Die Niederlage gegen Bochum sei „sehr kritisch miteinander besprochen worden“. Ein Versprechen für die Fans gab es von Kehl dann auch noch: „Das wird in der Form auch nicht mehr passieren, das hat der Trainer auch gesagt.“

    „Alle leiden in der aktuellen Situation“

    Trotz der heftigen Krise in der Liga gibt Kehl noch nicht auf und hofft auf einen Turnaround bei Borussia Dortmund. „Wir haben insgesamt noch zwölf Bundesliga-Spieltage. Da wollen wir noch ein bisschen was gut machen“, so der ehemalige Profi.


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    Auf die internationalen Plätze hat Dortmund tatsächlich „nur“ sechs Zähler Rückstand. Eine Siegesserie sollte reichen und schon dürfte der BVB wieder auf einem dieser begehrten Plätze sein. Allerdings dürfen sich die Schwarzgelben keine weiteren Fehler leisten – wie etwa gegen den VfL Bochum am vergangenen Wochenende. „Alle leiden in der aktuellen Situation“, betont Kehl abschließend.



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  • „Wird seinen Moment bekommen“: Leverkusen-Coach Alonso

    „Wird seinen Moment bekommen“: Leverkusen-Coach Alonso


    Seit inzwischen vier Pflichtpartien hat Jonas Hofmann keine Einsatzminuten mehr erhalten. Der Offensivmann kam generell in der laufenden Rückrunde erst auf drei Kurzeinsätze, was aber nicht bedeutet, dass sich das nicht auch wieder ändern kann. Trainer Xabi Alonso äußerte sich zur Situation.


    „Er ist bereit“, hielt Alonso auf der Pressekonferenz am Freitag vor dem Duell bei der KSV Holstein zunächst mal fest. „Es ist meine Entscheidung. Er ist gut in Stellung, hat gut trainiert“, beteuerte Alonso, der dem 32-Jährigen weiterhin Chancen einräumte. „Es gibt einen Moment. Vielleicht nicht jetzt. Aber es sind noch drei Monate in der Saison. Sicher wird er seinen Moment haben.“

    Hofmann selbst scheint mit der aktuellen Situation aber recht gut klarzukommen, wie Alonso durchblicken ließ. „Ich verstehe, dass er mehr spielen will. Aber er ist in einem guten Mood, hat ein gutes Mindset.“

    Was Hofmann hinsichtlich der anstehenden Partie in Kiel etwas in die Karten spielen könnte, ist die Tatsache, dass mit Nathan Tella einer seiner Konkurrenten fraglich ist. Der Nigerianer laboriert an muskulären Problemen in der Hüfte.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Der Poker wird heißer! BVB-Star Jamie Gittens steht bei nächstem Weltklub offenbar weit oben auf der Wunschliste

    Der Poker wird heißer! BVB-Star Jamie Gittens steht bei nächstem Weltklub offenbar weit oben auf der Wunschliste


    Beim BVB ist Jamie Gittens einer der wenigen Lichtblicke in dieser Saison. Nun soll ein weiterer Top-Klub an ihm interessiert sein.

    Trotz der sportlichen Misere von Borussia Dortmund ist Youngster Jamie Gittens auf dem Transfermarkt heiß begehrt. Nachdem es zuletzt hieß, dass sich Klubs aus der englischen Premier League offenbar ein irres Wettbieten um den Offensivspieler des BVB liefern, soll nun ein weiterer Interessent in den Poker einsteigen wollen.

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  • Wird Klubchef Watzke zum Umdenken gezwungen?

    Wird Klubchef Watzke zum Umdenken gezwungen?


    1. Soester Anzeiger
    2. Sport
    3. BVB 09

    Hans-Joachim Watzke steht kurz vor seinem Abschied. Aber die Krise bei Borussia Dortmund könnte die Pläne des Klubchefs umwerfen.

    Dortmund – Die Mannschaft von Borussia Dortmund bereitete Hans-Joachim Watzke kürzlich ein Jubiläumsgeschenk, als sie das Playoff-Hinspiel in der Champions League bei Sporting in Lissabon gewann. Am 11. Februar 2005 trat der heute 65-Jährige seine Rolle als Geschäftsführer beim BVB an, wobei die offizielle Ernennung einige Tage später erfolgte.

    Watzke hat also seit über zwei Jahrzehnten die Richtlinienkompetenz in Dortmund inne. Der Diplom-Kaufmann spielte eine entscheidende Rolle bei der Rettung des Vereins vor dem finanziellen Ruin. Gemeinsam mit Jürgen Klopp und Michael Zorc führte er den BVB zu sportlichem Erfolg, der unter anderem in zwei Meisterschaften gipfelte. Die Entwicklung des BVB zur zweiten Großmacht im deutschen Fußball ist untrennbar mit Watzkes Namen verbunden.

    Klubchef Watzke plant seinen Rückzug aus dem operativen BVB-Geschäft

    Im Herbst plant Watzke, sich endgültig aus der Geschäftsführung des BVB zurückzuziehen. Es wird erwartet, dass er danach als Vereinspräsident kandidiert. Doch Gerüchte besagen, dass er seinen Abschied aufgrund der aktuellen sportlichen Krise in Dortmund verschieben könnte.

    Das Magazin Sport Bild berichtet über entsprechende Überlegungen bei Watzke, der neben seiner Rolle beim BVB auch als Aufsichtsratsvorsitzender der DFL, Vizepräsident des DFB und Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees tätig ist. Hinter vorgehaltener Hand wird in Dortmund schon länger darüber getuschelt. Die Vermutung liegt nahe, dass der Machtmensch und Multifunktionär Watzke sich Sorgen um sein Lebenswerk beim BVB macht.

    Hans-Joachim Watzke soll darüber nachdenken, seinen Abschied aus dem BVB-Tagesgeschäft zu verschieben.
    Hans-Joachim Watzke soll darüber nachdenken, seinen Abschied aus dem BVB-Tagesgeschäft zu verschieben. © IMAGO/RHR-FOTO

    Er möchte seinen Nachfolgern im Herbst ein gut bestelltes Feld übergeben. Bereits im letzten Jahr trat der Klubchef Verantwortung ab, indem er das sportliche Tagesgeschäft Lars Ricken überließ, der aus der Nachwuchsabteilung in die Geschäftsführung aufstieg. Carsten Cramer ist dort seit Jahren für Vertrieb & Marketing, Internationalisierung und Digitalisierung zuständig und wird nach Watzkes Abschied voraussichtlich eine größere Führungsrolle übernehmen.

    BVB wird nächste Champions-League-Saison wohl verpassen

    Im wirtschaftlichen Bereich gibt es keine ernsthaften Sorgen um den BVB, der etwa die Auswirkungen der Corona-Pandemie bewältigt hat. Doch die aktuelle Bundesliga-Saison bereitet im sportlichen Bereich Sorgen. Die Leistungen in der Champions League sind nur ein schwacher Trost – Dortmund müsste am Mittwochabend einen historischen Kollaps hinlegen, um das Achtelfinale zu verpassen.

    Neu-Trainer Niko Kovač startete als erster BVB-Coach seit 1984 mit zwei Niederlagen in der Bundesliga, wodurch die erneute Qualifikation für die Königsklasse in weite Ferne gerückt ist, es sei denn, man glaubt an ein Wunder in der Champions League selbst. Sollte Dortmund den wichtigsten Klubwettbewerb der Welt erstmals seit Jürgen Klopps letzter Saison verpassen, wäre das eine Zäsur.

    Kommt es in Dortmund zum Umbruch auf allen Ebenen?

    Watzke beschrieb die möglichen Folgen einer solchen Enttäuschung zuletzt recht gelassen, doch intern würde man das beim BVB sicher nicht so locker sehen. Bereits jetzt wird über einen umfassenden Umbruch nicht nur in der Mannschaft gesprochen.

    Wie bitter nötig eine Frischzellenkur für das Team ist, ist in der laufenden Saison offensichtlich geworden. Auch darüber hinaus sind tiefgreifende Veränderungen denkbar. Sollte Kovač die Mission Champions League krachend in den Sand setzen, wird er trotz seines Vertrags bis 2026 kaum über die Klub-WM im Sommer hinaus Trainer beim BVB bleiben.

    Sportdirektor Sebastian Kehl hat den Machtkampf gegen Sven Mislintat vorerst gewonnen und erst im Januar einen neuen Vertrag unterschrieben, doch als Architekt eines der schwächsten BVB-Kader seit Jahren ist seine Position ebenfalls nicht sicher.

    Lars Ricken hat sich als BVB-Sportchef profiliert, das birgt auch Gefahren

    Auch Lars Rickens Position könnte nach nur einem Jahr in den Fokus rücken, sollte seine jüngsten Korrekturen nicht den gewünschten Erfolg bringen. Der Sportchef trieb die Trennungen von Mislintat und dem glücklosen Trainer Nuri Şahin voran, stellte auch Klubberater Matthias Sammer erfolgreich ins Achtung.

    Ricken hat sein Profil geschärft, doch das birgt auch Risiken: Sollte der BVB die Champions League oder gar den Europapokal insgesamt verpassen, wäre dies auch mit dem Helden von 1997 verbunden.

    Ob Ricken beim BVB und in der Öffentlichkeit den Rückhalt hätte, um die notwendigen Veränderungen im Kader und auf der Führungsebene voranzutreiben, bleibt abzuwarten. Unweigerlich wird der Ruf nach Watzke laut, seinen Abschied zu verschieben und seine Führungsstärke erneut einzusetzen, um die Krise zu bewältigen.

    Watzke ist bei BVB-Fans längst nicht mehr unumstritten

    Dabei stellt sich die Frage, warum Watzkes nächster Anlauf gelingen sollte, seine Nachfolger zu bestimmen und den BVB in einem guten Zustand zu übergeben. Der Klubchef hat die Schwarzgelben nicht nur zum Erfolg geführt, sondern auch den schrittweisen Absturz in Richtung Mittelmaß zu verantworten, den Dortmund nicht erst in dieser Saison erlebt. Die Fast-Meisterschaft 2023 und das Champions-League-Finale 2024 lenkten nur kurzzeitig davon ab.

    Dass der „BVB in einem Personenkult um Jürgen Klopp gefangen“ ist, wie ein Insider im Interview mit fussball.news, dem Fußball-Portal von IPPEN.MEDIA, erklärte, liegt auch an Watzke. Zudem stößt er viele Fans mit seinen öffentlichen Auftritten, etwa zum Thema Rheinmetall-Sponsoring, vor den Kopf. Für seine Lebensleistung beim BVB schulden ihm Mitglieder und Anhänger Dankbarkeit, doch das bedeutet nicht, dass er unkritisch betrachtet wird.

    Es dürfte Watzke schmeicheln, wenn man ihn bitten würde, seinen Abschied zu verschieben, um etwa eine Top-Lösung wie Markus Krösche von Eintracht Frankfurt als Sportchef zu installieren. Doch der Versuchung, noch ein weiteres Jahr im operativen Geschäft zu bleiben, sollte er widerstehen.

    Nach fast 21 Jahren muss der Staffelstab weitergereicht werden. Auch als Präsident würde sich Watzke nicht vollständig zurückziehen, dennoch wären klare Abgrenzungen und Gestaltungsspielraum für die Nachfolger gewährleistet.



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  • BVB: Fünf Stars wollen weg, wenn die Champions League verpasst wird | Fußball

    BVB: Fünf Stars wollen weg, wenn die Champions League verpasst wird | Fußball


    Mit dem Minimalziel steht und fällt alles beim BVB.

    Sollte Dortmund die Champions-League-Qualifikation nicht schaffen, droht der Komplett-Umsturz. Deshalb muss der Klub die kommende Saison derzeit viergleisig planen: mit Champions League, mit Europa League, mit Conference League und ganz ohne Europa-Teilnahme.

    Neben einem möglichen Bosse-Beben in Dortmund erfordert der Kader die größten Veränderungen. SPORT BILD berichtete bereits, dass beim Verpassen der Königsklasse mindestens ein Top-Star verkauft werden muss, um die finanzielle Lücke zu schließen.



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  • Borussia Dortmund: Jetzt wird aussortiert – BVB-Bosse greifen radikal durch

    Borussia Dortmund: Jetzt wird aussortiert – BVB-Bosse greifen radikal durch


    Schönrederei wird den Bossen von Borussia Dortmund zuletzt immer wieder vorgeworfen. Trotz des sportlichen Elends betonten sie mantraartig, dass sie von der Qualität des Kader überzeugt seien. Doch inzwischen ist auch bei ihnen die Stimmung gekippt.

    Die Folgen sind drastisch: Lars Ricken, Sebastian Kehl & Co. wollen im Sommer den Hammer kreisen lassen. Ein Umbruch ist geplant, bei dem eine ganze Reihe von enttäuschenden Stars Borussia Dortmund verlassen sollen. Die Liste ist lang.

    Borussia Dortmund plant Umbruch

    Es ist ein Rätsel, das keiner bislang geknackt hat: Warum spielen so viele Stars, die ihr Können woanders unter Beweis gestellt haben, beim BVB so unterirdisch. Ein Phänomen, das die Borussia bereits seit Jahren plagt. 2024/25 aber ist es eskaliert. Ein kollektives Formtief lässt Schwarzgelb aktuell brutal abstürzen.

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    Auch die Bosse haben ihre Überzeugung in die Kaderqualität nun verloren. Sie haben genug gesehen, jetzt wird durchgegriffen. Mehrere teure Stars, die ihr hohes Gehalt viel zu selten auf dem Platz rechtfertigen, sollen laut „Ruhr Nachrichten“ gehen. Diese Spieler stehen ganz oben auf der Liste:

    Marcel Sabitzer

    In Leipzig war er Anführer und Leistungsträger, in Dortmund ist davon wenig zu sehen. Schon letzte Saison beschränkten sich seine guten Auftritte größtenteils auf die Champions League, in der aktuellen Spielzeit ist der Österreicher nicht weniger als ein Total-Ausfall. Nicht eine einzige Torbeteiligung kann er verzeichnen, fiel immer wieder mit Lustlos-Attitüde negativ auf und soll auch bei seinen Trainern schon angeeckt sein.

    Julian Brandt

    Noch vor einem Jahr feierte der BVB die Vertragsverlängerung des Spielmachers. Doch schon damals berief man sich mehr darauf, was Brandt kann, nicht was er zeigt. Seine Fähigkeiten sind unbestritten. Doch in nunmehr fünfeinhalb Jahren in Dortmund hat er sie nie über einen längeren Zeitraum präsentiert. Lange waren es „immerhin“ schwankende Leistungen, inzwischen schwankt gar nichts mehr. Weder als Vize-Kapitän noch als Spielmacher und schon gar nicht als Gesicht des Vereins, das er werden sollte, überzeugt er. Ändert sich das nicht schleunigst, soll er im Sommer gehen.

    Karim Adeyemi

    Auch bei ihm hat die Geduld der BVB-Bosse ein Ende. Im dritten Jahr in Dortmund wartet man noch immer auf seinen Durchbruch. Zwei gute Spiele am Stück waren im Oktober schon das höchste aller Gefühle. Weil er aber eigentlich wahnsinnig talentiert ist, hat er noch immer viele Verehrer. Schon im Winter hätte man ihn gerne für 52 Millionen Euro nach Neapel verkauft. Adeyemi sagte nein. Ein halbes Jahr später wird man den nächsten Anlauf zum Verkauf nehmen.


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    Emre Can

    Ausgerechnet in der tiefsten Krise zeigt er aktuell seine bislang besten Leistungen bei Borussia Dortmund. Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass die fünf Jahre davor ein einziges Auf und Ab waren. Gerade die Hinrunde war ein Desaster. Can war zum Gesicht der BVB-Krise geworden, viele Fans hätten ihn am liebsten auf den Mond geschossen. Ob Kehl das im Sommer tut? Mit seinem Vertrag bis 2026 heißt es: verlängern oder verkaufen. Trotz des Formhochs stehen die Zeichen auf Trennung.



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  • “Trifft mich schon sehr” – Julian Brandt wird emotional

    “Trifft mich schon sehr” – Julian Brandt wird emotional


    Nach Champions-League-Spiel

    “Trifft mich schon sehr”: BVB-Star wird emotional


    Aktualisiert am 20.02.2025 – 08:10 UhrLesedauer: 2 Min.

    Nachdenklich: Julian Brandt im BVB-Spiel gegen Sporting.Vergrößern des Bildes

    Nachdenklich: Julian Brandt im BVB-Spiel gegen Sporting. (Quelle: IMAGO/Alex Gottschalk/DeFodi Images/imago-images-bilder)

    Borussia Dortmund erreicht das Achtelfinale der “Königsklasse”. Doch die aktuelle Situation bei den Schwarz-Gelben ist besonders an einem Spieler nicht spurlos vorübergegangen.

    “Ich bin mit am längsten im Verein. Das geht nicht spurlos an mir vorbei. Die Situation trifft mich schon sehr”, sagte der 28-Jährige nach dem 0:0 im Play-off-Rückspiel gegen Sporting am Mittwochabend zu Sky. “Eine solche Situation hatte ich in den vergangenen sechs Jahren so auch noch nicht.”

    Die Dortmunder durchleben aktuell die größte sportliche Krise seit Jahren, stehen in der Bundesliga nur auf Platz elf, die ersten beiden Bundesligaspiele unter Neu-Trainer Niko Kovač, der auf den glücklosen Nuri Şahin folgte, gingen verloren (1:2 gegen den VfB Stuttgart, 0:2 beim VfL Bochum). Immerhin setzten sich die Schwarz-Gelben aber in der Champions League gegen Sporting durch.

    Brandt aber erinnerte auch an die scharfen Anfeindungen, die er persönlich in den vergangenen Wochen ob durchwachsener Leistungen erhielt. “Ich muss ehrlich sagen: Die persönliche Kritik, ob gerechtfertigt oder ungerechtfertigt, die bekomme ich selbst nicht so sehr mit. Aber ich bin mittendrin. Ich stehe auf dem Platz, ich weiß, wie wir spielen, ich kann das reflektieren.”

    Er wisse, “dass, wenn du viele Spiele nicht gewinnst, es dich alleine schon aus fußballerischer Natur trifft. Ich sehe Reaktionen auf den Rängen von unseren Fans.” Zwar sei er persönlich “keiner, der Emotionen freien Lauf lässt. Ich mache sehr viel mit mir selbst innen drin aus.” Die aktuelle Situation sei aber “schwer” und “auch ein Grund dafür, dass am Ende das Selbstverständnis und die Leichtigkeit fehlen.”

    Mehr noch: “Es ist ein Kampf, da musst du herauskommen. Es gehört zum Leben dazu und wir werden daraus lernen und hoffentlich so schnell wie möglich den Weg zu den Siegen finden.” Am kommenden Bundesligaspieltag treffen die Dortmunder auf Union Berlin (Samstag ab 18.30 Uhr im Liveticker bei t-online).



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