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  • SV Werder Bremen 0:0 Bayer 04 Leverkusen

    SV Werder Bremen 0:0 Bayer 04 Leverkusen


    Auf dieser Seite findet ihr vor jedem Spieltag die Voraussichtliche Aufstellung für SV Werder Bremen. Wir aktualisieren diese Vorschau bei jeder relevanten Neuigkeit. Zusätzlich geben wir zu jedem Spieler den Spielerstatus an. Bei Spielern, deren Einsatz auf der Kippe steht, ist zusätzlich eine Alternative angegeben. Diese muss nicht immer genau der Idealposition des Spielers entsprechen, da sich durch einen Wechsel auch taktische Veränderungen

    ergeben können. Für jeden Spieler in der Voraussichtlichen Aufstellung seht ihr als kleinen Balken auf der linken Seite die Einsatzbilanz der letzten fünf Spiele in dem jeweiligen Wettbewerb: Stand der Spieler in der Startelf? Wurde er eingewechselt? Die Legende unten links enthält weitere Information. Wenn ihr mit der Maus über den Balken fahrt, erhaltet ihr zusätzliche Infos zum Gegner, geschossenen Toren, Karten oder Vorlagen.



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  • Werder Bremen in der Krise: Weisers Treffer als

    Werder Bremen in der Krise: Weisers Treffer als


    Es waren bitterliche Tränen gewesen, die Mitchell Weiser in der vergangenen Woche geweint hatte. Kurz nach dem Abpfiff in Bielefeld konnte er sie nicht mehr zurückhalten, wischte sich noch auf dem Rasen mehrfach durch die feuchten Augen. In jenem Moment, in dem unweigerlich feststand, dass ein großer Traum geplatzt war und die ganze Schwere dieser Erkenntnis schmerzlich in die Glieder sickerte. Viel zu simpel war die Chance auf das Endspiel in Berlin hergegeben worden, weil beim SV Werder Bremen gerade nichts so läuft, wie es soll. Das Pokal-Aus tat weh, nicht nur ihm. „Für uns alle ist es gerade einfach nicht schön, das macht uns alle traurig und wütend“, sagte Weiser nun mit ein paar Tagen Abstand. Da hatte der 30-Jährige gerade den nächsten sportlichen Schlag in die Magengrube zu verkraften, denn mit seiner Mannschaft hatte er auch gegen Wolfsburg in der Liga verloren. Zwar hatte Weiser dabei mal wieder ein Tor erzielt, doch auch diese Partie zeigte abermals, dass es dem Rechtsaußen genauso geht wie manch anderem Kollegen im Team: Das Selbstverständnis ist nicht da, die Topform ein gutes Stück entfernt. Nur wenn das einem Mitchell Weiser passiert, dann trifft es Werder ganz besonders hart.

    Weiser erhält Zuspruch von Sportchef Fritz

    „Ich habe mich für ihn gefreut, dass er das Tor macht, auch wenn es uns am Ende keine Punkte mehr gebracht hat“, sagt Fußball-Chef Clemens Fritz im Gespräch mit unserer Deichstube. „Mitch ist ein unheimlich ehrgeiziger Spieler, für den die vergangenen Wochen auch nicht einfach waren. Ein persönliches Erfolgserlebnis kann da helfen, um sich Selbstvertrauen zurückzuholen.“ Zuletzt war es vor allem die Unzufriedenheit, die wuchs. Weiser war oft dabei zu sehen, wie er an der Seitenlinie lamentierte, verzweifelt die Arme hob, den Kopf schüttelte oder gar abwinkte. Zuletzt war die Körpersprache wieder deutlich besser, insofern stellte die Wolfsburg-Partie eine deutliche Steigerung da – nicht nur, aber auch wegen seines Treffers.

    Zu einem Lächeln reichte das beim gebürtigen Troisdorfer aber nicht. „Das war auf jeden Fall mal ein besseres Spiel von uns – vom Einsatz, von den Chancen her, die wir herausgespielt haben“, gab er zu Protokoll. „Aber es war zu wenig.“ Mitchell Weiser hat noch nie einen Hehl daraus gemacht, dass er groß denkt, viel erreichen möchte. Im Verein, gern auch noch bei der algerischen Nationalmannschaft. Doch das ist ein anderes, nicht minder kompliziertes Thema. Eines, das ihn zusätzlich belastet? Möglich. Grundsätzlich erweckt der Rechtsfuß allerdings nicht den Eindruck, sich mit zu vielen Nebenthemen zu befassen. Was in den sozialen Medien rund um Werder und seine Person passiert, ist ihm relativ egal, auch Zeitungsartikel studiert er nach eigener Aussage nicht großartig, wenn sein Name mal etwas größer gespielt wird. Er will einfach kicken. Möglichst gut. Und mit ambitionierten Zielen.

    Im vergangenen Sommer hatte Weiser seinen Vertrag an der Weser verlängert, als nicht unwahrscheinlich war, dass er womöglich noch einmal ein anderes Abenteuer in Angriff nehmen würde. Weil er sich selbst eigentlich in anderen sportlichen Sphären als im grauen Mittelfeld oder gar Abstiegskampf der Bundesliga verortet. So hatte Weiser auch einmal über seinen von einigen Selbstzweifeln begleiteten Wechsel zum damals noch in der 2. Bundesliga spielenden SVW gesagt: „Ich hätte mir nie träumen lassen, dass es so schön wird.“ Unter Trainer Ole Werner, den er für sich persönlich als „absoluten Glücksfall“ bezeichnet, nahm Weisers Karriere wieder Fahrt auf, Werder setzte mehr und mehr auch spielerische Akzente auf dem Platz. Das gefiel ihm. „Wir hacken nicht rum, wir ergaunern uns nichts“, fasste es der Flügelspieler einmal zusammen. Wer diese Worte wirken lässt, versteht umso besser, wie groß die Wut und der Schmerz aktuell für ihn sein müssen, dass es in Bremen nicht mehr läuft.

    Anspruch und Realität klaffen auseinander

    Am Engagement mangelt es Mitchell Weiser nicht. Mit ganz seltenen Ausnahmen versucht er immer, dem Spiel wichtige Impulse zu geben – nur verrannte er sich dabei zuletzt auch häufiger. Weil es in der Mannschaft insgesamt hakt, die nötige Unterstützung mitunter fehlt. Oder wie es Milos Veljkovic, der schon einige grün-weiße Täler durchschritten hat, am Samstag ganz treffend formulierte: „Die letzten Wochen, das waren nicht wir. Das war nicht Werder Bremen – das war nicht wie in der Hinrunde.“ Anspruch und Realität klaffen derzeit ordentlich auseinander, diese Lücke gilt es zu schließen. Für die Mannschaft im Allgemeinen und jeden Spieler im Speziellen.

    Mitchell Weiser hat mit seinem Treffer womöglich einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht, sich das besagte Selbstbewusstsein portionsweise zurückgeholt. „Manchmal geht das auch über Kleinigkeiten. Deshalb können wir aus dem Wolfsburg-Spiel auch insgesamt positive Elemente mitnehmen“, meint Clemens Fritz. „Sicherlich war die Mannschaft anfangs verunsichert, und da hat das frühe Gegentor nicht geholfen. Danach haben wir uns aber Lösungen erarbeitet und ein gutes Spiel gemacht. Was uns noch fehlt, ist die Effizienz. Insgesamt war es für mich trotz des Ergebnisses ein Schritt nach vorne.“

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  • Werder Bremen: Nach Agu-Comeback! Was macht Werder mit

    Werder Bremen: Nach Agu-Comeback! Was macht Werder mit


    „Felix ist voll im Konkurrenzkampf. Er hat Gas gegeben und versucht, anzuschieben. Er ist auf einem guten Weg, zurück zu alter Stärke zu kommen. Dass er noch nicht bei 100 Prozent ist, ist normal.“

    Mit seiner Startelf-Rückkehr wirbelte Werders Außenbahnspieler Felix Agu (25) die ohnehin große Konkurrenzsituation auf seiner Position erneut auf. Das sieht auch Profi-Boss Peter Niemeyer (44) in BILD so.

    Torwart brutal getroffen: Arm und Gesicht kaputt getreten

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    Quelle: BILD/ MAXSport03.03.2025

    Schon im Sommer hatten sich die Bremer durch Derrick Köhn (26, Leihe Galatasaray Istanbul) verstärkt, im Winter nach der Verletzung von Stammspieler Agu mit Issa Kaboré (23, Leihe Manchester City) nachgelegt. Seitdem hatten sowohl Köhn als auch Kaboré immer wieder gut funktioniert.

    Nun ist Agu zurück. Wie verändert das die Situation für die beiden Profis?

    Werder Bremen: Zukunfts-Gedanken um Köhn und Kaboré

    Niemeyer: „Wir möchten vier gute Außenbahnspieler haben, um einen Konkurrenzkampf und Alternativen auf hohem Niveau zu haben. Jeder kann Werbung für sich machen.“

    Weiser, Agu, Kaboré, Köhn und Olivier Deman (25/Royal Antwerpen), der Stand jetzt von seiner Leihe zurückkehrt – wäre einer zu viel. Kaboré möchte sesshaft werden, ob City mitspielt, ist offen. Für Köhn besitzt der Klub eine Ausstiegsklausel (5,125 Mio. Euro).



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  • Werder Bremen mit Sandwich-Hoffnung nach Leverkusen!

    Werder Bremen mit Sandwich-Hoffnung nach Leverkusen!


    Mitten in der Ergebnis-Krise mit fünf Pflichtspiel-Niederlagen in Folge muss Werder am Wochenende zu Bayer Leverkusen (Sa., 15.30 Uhr).

    Die Hoffnung, die Saison ausgerechnet beim Deutschen Meister wieder auf Kurs zu bringen, dürfte schmal sein. Aber einen kleinen Vorteil könnte der Spieltermin für die Bremer haben.

    Denn Leverkusen steht im Achtelfinale der Champions League und trifft auf einen besonders brisanten Gegner: Bayern München.

    Nach Millionen-Auszug: Europameister liebt dieses Luxus-Detail

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    Quelle: Instagram: cucurella303.03.2025

    Am Mittwoch (21 Uhr) steigt das Hinspiel in München, eine Woche später das Rückspiel – und mittendrin kommt Werder.

    Werder Bremen: Sandwich-Hoffnung in Leverkusen!

    Möglich, dass der mentale Fokus der Leverkusener mehr auf der Champions-League-Begegnung als auf dem Liga-Spiel liegt.

    „Ich glaube, dass ein Verein wie Bayer Leverkusen so aufgestellt ist, dass sie beides sehr gut bewerkstelligt bekommen“, sagt Profi-Boss Peter Niemeyer dazu in BILD. Der Chef möchte sich natürlich nicht auf die Mini-Möglichkeit verlassen.



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  • Werder Bremen: „Wäre ein Brustlöser!“ Wann explodiert

    Werder Bremen: „Wäre ein Brustlöser!“ Wann explodiert


    Fünfmal schoss André Silva (29) am Samstag für Werder gegen Wolfsburg (1:2) aufs Tor. Zwei Großchancen hatte der Leihstürmer von RB Leipzig – ein Treffer blieb allerdings schon wieder aus.

    Nach seinem Winterwechsel hapert es bei Silva. Der Profi bleibt nur ein halbes Jahr Bremen, sollte die Zeit nutzen und die Mannschaft nach vorn bringen – Zählbares kam dabei allerdings bislang nicht herum.

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    Quelle: BILD/ TUDN México03.03.2025

    „Wenn man sich die Spielleistung anschaut, haben die Stürmer richtig Alarm gemacht. Sie haben die anderen mitgezogen, haben Präsenz im Sechzehner gezeigt“, sagt Profi-Boss Peter Niemeyer zu BILD. „Ein Tor muss jetzt der nächste Schritt sein. Das wäre dann ein Brustlöser, der andere Kräfte freisetzen kann.“

    Werder wartet auf den Silva-Brustlöser!

    In fünf Werder-Einsätzen ging der Ball bisher nicht ins Netz. Das wurmt nicht nur die Fans, sondern auch den Spieler.

    „Ich glaube schon, dass er sich selbst Druck macht“, sagt Niemeyer. „Er möchte zum Tor-Erfolg kommen und der Mannschaft etwas geben. Er hat sich gut integriert, tritt fokussiert auf. Und jetzt muss er weiter so investieren, wie am Wochenende. Dann wird der Moment kommen, in dem er trifft.“



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  • Werder Bremen-Ex Jiri Pavlenka feiert starkes

    Werder Bremen-Ex Jiri Pavlenka feiert starkes


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    Jiri Pavlenka war am Sonntag beim 2:0-Heimsieg von PAOK Saloniki gegen Asteras Tripolis der gefeierte Mann: Der langjährige Stammkeeper des SV Werder Bremen feierte eine starke Liga-Premiere für die Griechen.
    Jiri Pavlenka war am Sonntag beim 2:0-Heimsieg von PAOK Saloniki gegen Asteras Tripolis der gefeierte Mann: Der langjährige Stammkeeper des SV Werder Bremen feierte eine starke Liga-Premiere für die Griechen. © Jiri Pavlenka Instagram

    Fünf Monate nach seinem Wechsel zu PAOK Thessaloniki hat Torhüter Jiri Pavlenka sein Liga-Debüt beim griechischen Meister gefeiert – und dabei einen starken Auftritt hingelegt. So läuft es für die langjährige Nummer eins des SV Werder Bremen in Griechenland.

    Bremen/Thessaloniki – Es ist ein Glücksgefühl, dass Jiri Pavlenka so schon länger nicht mehr erlebt hat: Am Sonntag stand die langjährige Nummer eins des SV Werder Bremen bei ihrem neuen Club PAOK Thessaloniki erstmals so richtig im Mittelpunkt und wurde nach dem Schlusspfiff von den heimischen Fans und Mitspielern ausgiebig gefeiert. Zuvor hatte der 32-Jährige beim 2:0-Heimerfolg des amtierenden griechischen Meisters gegen Asteras Tripolis erstmals seit seinem Wechsel Anfang Oktober in einem Super-League-Spiel zwischen den Pfosten gestanden – und seinen Kasten mit einer starken Leistung sauber gehalten.

    „Glücklich über mein Liga-Debüt in Schwarz-Weiß. Großes Dankeschön an unsere Fans für den großartigen Support“, schrieb der frühere tschechische Nationalkeeper im Anschluss an die erfolgreiche Liga-Premiere auf seinem Instagram-Kanal und postete zwei Bilder und ein Video mit einem Arbeitsnachweis. Dieses zeigt eine Glanzparade des Tschechen, der einen sehenswerten Schlenzer von Tripolis-Profi Mumo Muñoz stark mit einer Hand aus dem Winkel fischte. Weil Jiri Pavlenka seinen Kasten auch in den folgenden 87 Minuten sauber hielt und seine Teamkollegen Taison (24.) und Ally Samatta (51.) zwei Treffer erzielten, gelang dem Europa-League-Teilnehmer mal wieder ein Sieg nach zuvor zwei Niederlagen. In der Tabelle der griechischen Super League liegen Pavlenka und Co. damit weiter auf Rang vier.

    Werder Bremen-Ex Jiri Pavlenka feiert Debüt für griechischen Meister in der Super League

    Trotz des Erfolgserlebnisses droht dem früheren Schlussmann des SV Werder Bremen demnächst aber wieder der Platz auf der ungeliebten Ersatzbank. Denn Pavlenkas Konkurrent Dominik Kotarski, seines Zeichens kroatischer Nationalspieler, ist normalerweise gesetzt und wurde gegen Tripolis geschont. Weshalb Jiri Pavlenka ansonsten bislang nur zwei Pokalspiele gegen Zweitligist AO Egaleo bestritten hat. Für die Europa League, aus der der Club aus der griechischen Hafenstadt mittlerweile in der Zwischenrunde ausgeschieden ist, konnte „die Krake“ wegen des späten Wechsels im vergangenen Herbst nicht mehr gemeldet werden.

    Dennoch dürfte das jüngste Erfolgserlebnis Jiri Pavlenka Auftrieb geben, nachdem das Kapitel SV Werder Bremen im vergangenen Frühjahr nach sieben Jahren etwas unrühmlich zu Ende gegangen war. An der Weser war der Tscheche seit 2017 (fast) durchgehend zwischen den Pfosten gesetzt, bis ihn Ersatzmann Michael Zetterer im Herbst 2023 als Nummer eins ablöste und seine Zeit am Osterdeich später heimlich, still und leise endete. Insgesamt bestritt Pavlenka 175 Bundesliga-Spiele für die Grün-Weißen, 21 Mal stand er für die Nationalmannschaft im Tor. In Griechenland läuft sein Vertrag noch bis zum Sommer – mit der Option auf eine weitere Saison. (mwi)



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  • Mitglieder-Rekord bei Werder Bremen! Doch der Club will

    Mitglieder-Rekord bei Werder Bremen! Doch der Club will


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    Persönliche Auszeichnung: (von links) Axel Plaat (Aufsichtsratsmitglied), Hubertus Hess-Grunewald (Präsident) und Claudi Lasch (Vize-Präsidentin) posieren mit Torben Batterman, dem 60.000. Mitglied des SV Werder Bremen.
    Persönliche Auszeichnung: (von links) Axel Plaat (Aufsichtsratsmitglied), Hubertus Hess-Grunewald (Präsident) und Claudia Lasch (Vize-Präsidentin) posieren mit Torben Battermann, dem 60.000. Mitglied des SV Werder Bremen. © gumzmedia

    Der Mitglieder-Boom beim SV Werder Bremen geht weiter. Wie das 60.000. Mitglied ausgezeichnet wurde und wie es weitergehen soll.

    Bremen – Eigentlich war es ein Tag, an dem es für den SV Werder Bremen nicht viel zu feiern gab. Eigentlich. Denn noch ehe am Samstagnachmittag die 1:2-Heimniederlage gegen Wolfsburg ihren Lauf nahm, war es im Weserstadion zeremoniell geworden. Der Grund: Der Verein durfte sein inzwischen 60.000 Mitglied begrüßen. Torben Battermann heißt der gute Mann, der die Schallmauer hat durchbrechen lassen und dafür im Vorlauf der Partie gesondert ausgezeichnet wurde. Den grün-weißen Mitgliederschal hatte der Werder-Fan um den Hals gewickelt, ehe er aus dem Spielertunnel geschritten kam und klatschend die Hände über den Kopf hob. „Für mich geht hier gerade ein Traum in Erfüllung“, sagte er Sekunden später.

    Werder Bremen verzeichnet Mitglieder-Rekord – und träumt von mehr

    Werder Bremens Präsident Hubertus Hess-Grunewald gehörte zu den ersten Gratulanten, überreichte Battermann ein Trikot, auf dessen Rücken etwas konstruiert „60“ und darunter „Tausend“ zu lesen war. Und der 64-Jährige hoffte, dass es noch viele Nachahmer geben wird, die dem Beispiel von Torben Battermann folgen werden. „60.000 Mitglieder – das ist historisch, aber noch nicht das Ende“, betonte Hess-Grunewald. „Ich habe ja einmal die Vision geäußert, dass wir 100.000 Mitglieder schaffen wollen. Im vergangenen August waren es noch 50.000, und ich habe die Hoffnung, dass wir Ende des Jahres die 70.000 schaffen werden.“

    Auch der Kids-Club des SV Werder Bremen, wo die jungen Anhänger im Alter zwischen sechs und 13 Jahren als aktive oder fördernde Mitglieder eine Heimat haben, wächst und wächst. Inzwischen sind dort 2300 Kinder registriert, die von Reisen zu Auswärtsfahrten, besonderen Heimspielerlebnissen oder Treffen mit anderen Kids-Clubs der Bundesliga profitieren – Tendenz steigend. Der SVW hat also auch in sportlich schwierigen Zeiten Magnetwirkung. Aus diesem Grund richtete Hubertus Hess-Grunewald noch einmal einen Appell an potenzielle Neu-Einsteiger jeden Alters: „An alle, die jetzt mit dem Gedanken spielen: Eine Mitgliedschaft ist das stärkste Commitment, das man für den SV Werder abgeben kann, und ich fordere jede und jeden auf, Mitglied zu werden, damit wir viele sind in der grün-weißen Familie.“ (mbü)



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  • Werder Bremens Keke Topp feiert Comeback!

    Werder Bremens Keke Topp feiert Comeback!


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    Keke Topp feierte beim 1:2 gegen den VfL Wolfsburg sein Comeback für den SV Werder Bremen.
    Keke Topp feierte beim 1:2 gegen den VfL Wolfsburg sein Comeback für den SV Werder Bremen. © IMAGO/Oliver Baumgart

    Keke Topp hat nach langer Leidenszeit sein Comeback für den SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg gefeiert, war trotz der Rückkehr nach monatelanger Verletzungspause aber nicht ganz zufrieden.

    Bremen – Lässig lehnte Keke Topp an einer Säule, sein Trikot hatte der Stürmer des SV Werder Bremen da bereits ausgezogen. Aus gutem Grund, denn in der Interviewzone des Weserstadions hatte er noch einen kleinen Tausch vor. Doch dafür brauchte er ein wenig Geduld, schließlich war Marius Müller an diesem Nachmittag ein ziemlich gefragter Mann. Die eigentliche Nummer 2 des VfL Wolfsburg hatte eine richtig gute Partie gezeigt und Werder mit mehreren Paraden ordentlich den Tag verdorben. Topp attestierte dem Keeper, mit dem er einst beim FC Schalke 04 spielte, schlichtweg eine „überragende“ Leistung, wegen der alten Verbindung war es da nur logisch, dass die jeweiligen Hemden den Besitzer wechselten. Dabei war der eigene Dress auch für Topp durchaus besonders – schließlich durfte er erstmals seit seines Syndesmosebandrisses samt OP im November wieder für die Bremer auf Torejagd gehen.

    Werder Bremens Keke Topp feiert Comeback nach langer Verletzungspause: „Es war schön, aber trotzdem ist man nicht so glücklich“

    Die pure Freude empfand der 20-Jährige trotz seines Comebacks aber nicht. „Es war schön, wieder auf dem Platz zu sein, aber trotzdem ist man nicht so glücklich, weil man einfach unverdient 1:2 verloren hat“, erklärte der Junioren-Nationalspieler vor der vereinseigenen Kamera. Von der Seitenlinie aus hatte Topp lange mitgelitten und gesehen, wie sich seine Kollegen trotz eines frühen Rückstands nicht unterkriegen ließen und gute Chancen herausspielten – aber eben auch vergaben. Nach 72 Minuten durfte dann auch der gebürtige Gnarrenburger ran, in der Schlussphase vermochte aber auch er nicht, der Partie aus Sicht des SV Werder Bremen noch die entscheidende Wende zu geben.

    Ohnehin wäre es aktuell definitiv zu viel verlangt, die Sehnsucht nach einer grün-weißen Besserung zu sehr auf seine Schultern zu laden. Die Genesung ist schließlich der eine Aspekt, die Rückkehr zum altbekannten Niveau und Rhythmus ein anderer. Die Ausfallzeit hat aus nachvollziehbaren Gründen Spuren hinterlassen. „Ich merke es noch, weil die Kondition noch nicht so da und alles nicht so ganz flüssig ist“, gestand Keke Topp. „Aber ich bin erleichtert, dass ich die größten Schritte geschafft habe.“ Peter Niemeyer will ebenfalls nichts überstürzen. „Das war der erste Schritt jetzt. Darauf können wir Stück für Stück aufbauen“, sagte Werder Bremens Leiter Profifußball über Topp. (mbü)



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  • Werder kämpft immer noch mit denselben Problemen

    Werder kämpft immer noch mit denselben Problemen


    Werder-Trainer Ole Werner steht an der Seitenlinie und macht mit ausgebreiteten Armen eine fragende Geste.

    Werder-Trainer Ole Werner steht an der Seitenlinie und macht mit ausgebreiteten Armen eine fragende Geste.

    Werder-Trainer Ole Werner erlebte gegen Wolfsburg eine Mannschaft, die nicht effektiv genug war.

    Bild: Imago | Nordphoto

    Trainer Ole Werner sah auch Positives bei der 1:2-Niederlage gegen Wolfsburg. Doch um die fünfte Pflichtspiel-Pleite in Folge zu verhindern, reichte es einfach nicht.

    Ole Werner saß mit sparsamer Miene auf dem Podium des Weserstadions und suchte nach Erklärungen. “Wenn es darum geht, Spiele zu gewinnen, haben wir aktuell Probleme mit der Effektivität, sowohl defensiv als auch offensiv”, sagte der Trainer nach dem 1:2 (0:1) gegen den VfL Wolfsburg, der fünften Niederlage in Serie. Werder Bremen wird seine Krise einfach nicht los – und kämpft um den Zusammenhalt.

    “Natürlich ist es in so einer Phase schwierig für den Kopf”, sagte Werner. Und schwierig ist es auch, das alles im Umfeld zu vertreten. Die Europapokalplätze sind nach dem Rückschlag gegen den vermeintlich direkten Konkurrenten erst einmal kein Thema mehr, die lange hoffnungsvollen Anhänger mittlerweile spürbar frustriert. Über die 30 Punkte, die seit Ende Januar wie zementiert bei den Hanseaten in der Tabelle stehen, kommt Werder trotz aller Anstrengungen einfach nicht hinaus.

    Aussprache mit den Werder-Fans

    Werder-Fans halten in der Ostkurve des Weser-Stadions ein Transparent hoch mit der Aufschrift:

    Werder-Fans halten in der Ostkurve des Weser-Stadions ein Transparent hoch mit der Aufschrift: "Kein Wille kein Kampf keine Mentalität. Wer dieses Trikot trägt, hat sich zu zerreißen".

    Werder-Fans hielten in der Ostkurve ein Transparent hoch mit der Aufschrift: “Kein Wille, kein Kampf, keine Mentalität. Wer dieses Trikot trägt, hat sich zu zerreißen”.

    Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

    Schon nach dem bitteren Pokal-K.o. bei Drittligist Arminia Bielefeld (1:2) waren Spannungen in der sonst so harmonischen Werder-Welt offen zutage getreten. Eine Aussprache vor dem Wolfsburg-Spiel mit den Fans kittete zumindest die größten Risse. Und dennoch war die per Plakat transportierte Botschaft an die Profis nach dem Abpfiff am Samstag deutlich: “Kein Wille, kein Kampf, keine Mentalität – wer dieses Trikot trägt, hat sich zu zerreißen”, stand darauf.

    “Es geht nur gemeinsam”, sagte Werner, der die Unterstützung des Publikums lobte. Und Verbesserungen bei seiner Mannschaft feststellte, die auf den frühen Fehler von Torwart Michael Zetterer vor dem 0:1 von Doppeltorschütze Patrick Wimmer (6./48.) ordentlich reagierte, aber mehrere Ausgleichschancen liegen ließ. Der Anschlusstreffer von Mitchell Weiser (90.) war am Ende nur Ergebniskorrektur.

    Angespannte Lage bei Werder

    “Es ist schade, dass wir nicht mehr mitgenommen haben, denn Wolfsburg hat aus wenig viel gemacht”, sagte Werder-Geschäftsführer Clemens Fritz. “Wir sind derzeit in einer schwierigen Position, da gehen die 50:50-Spiele einfacher zur anderen Seite, und das ist heute passiert”, meinte Jens Stage, der wie die gesamte Mannschaft noch nicht wieder in der Verfassung der Hinrunde ist. Der Druck wird vor dem enorm schwierigen Auswärtsspiel in Leverkusen damit noch ein Stück größer.

    Auf die sportliche Führung, auf die Mannschaft, auf Werner. Alle betonten den zarten Fortschritt. “Das war das Gesicht, das wir jetzt wieder über einen längeren Zeitraum zeigen müssen”, sagte der Trainer. Die Stimmung bleibt enorm angespannt an der Weser.

    2021/2022 2022/2023 2023/2024 2024/2025

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    Spielplan

    Tabelle

    Legende:

    • Champions League
    • Europa League
    • Europa Conference League Quali.
    • Relegation
    • Abstieg
    • Die Partie Union Berlin – VfL Bochum (1:1) vom 14. Spieltag wurde nachträglich mit 2:0 für Bochum gewertet, nachdem VfL-Keeper Patrick Drewes in der Nachspielzeit von einem Feuerzeug am Kopf getroffen wurde und die Partie nicht zu Ende spielen konnte. Das DFB-Bundesgericht hat das Urteil bestätigt und es ist so in die Tabelle eingeflossen, aber Union will vor das Ständige Schiedsgericht ziehen. (Stand 01.03.2025).

    Mehr zu Werder Bremen:

    Quelle:
    sid.

    Dieses Thema im Programm:
    buten un binnen mit Sportblitz, 2. März 2025, 19:30 Uhr



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  • Maßnahme in der Krise: Handschlag-Verbot bei Werder

    Maßnahme in der Krise: Handschlag-Verbot bei Werder


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