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Durch eine 0:2-Niederlage bei der AS Rom rutschte Eintracht Frankfurt in der Tabelle der Europa League zwar ein wenig ab, steht aber dennoch im Achtelfinale.
Große Freude: Angelino sorgte kurz vor der Pause das 1:0 für die AS Rom gegen Eintracht Frankfurt.
IMAGO/Gribaudi/ImagePhoto
Roma-Coach Claudio Ranieri nahm nach dem 2:1 bei Udinese Calcio vier Änderungen vor: Hummels, Paredes, Saelemaekers und Dybala kehrten an Stelle von Celik, Rensch, Pisili und Baldanzi in die Anfangself zurück.
Frankfurts Trainer Dino Toppmöller tauschte im Vergleich zum 2:2 in Hoffenheim dreimal. Statt Collins, Götze und Uzun (alle Bank) spielten Tuta, Bahoya und Chaibi. Neuzugang und Marmoush-Ersatz Wahi war – ebenso wie die nicht nominierten Brown und Höjlund – noch nicht spielberechtigt – und ist zudem noch angeschlagen.
Von Beginn an hatte die Roma mehr Spielanteile und drängte die recht passiv auftretende Eintracht in die eigene Hälfte. Immer wieder im Mittelpunkt: Der ehemalige Bundesliga-Spieler Angelino, der erst knapp über das Tor köpfte (10.) und der Dovbyk wenig später die erste Großchance auflegte (13.).
Bei aller Überlegenheit der Giallorossi hätte Frankfurt in Person von Larsson den Spielverlauf in der ersten Hälfte beinahe auf den Kopf gestellt. Den Kopfball des Schweden entschärfte Roma-Keeper Svilar aber mit einer tollen Flugparade (22.).
europa league – 8. spieltag
In der Schlussphase der ersten Hälfte nahm der Druck der Römer noch einmal zu. Mancini köpfte nach einem Eckball an den Pfosten (36.). Kurz vor der Pause war es dann soweit: Angelino war es, der eine hohe Flanke aus spitzem Winkel Richtung SGE-Tor brachte. Vor der Torlinie prallte der Ball schließlich von Tuta in die Maschen (44.). Das 1:0 war letztlich auch der verdiente Pausenstand für die Italiener.
Nur in den Anfangsminuten nach der Pause zeigte sich die Eintracht ein wenig munterer, klare Gelegenheiten blieben aber aus. Die Hausherren wiederum verlagerten sich nun mehr auf Spielkontrolle als auf Offensive.
In der ereignisarmen zweiten Hälfte gelang Joker Shomurodov nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung die Entscheidung: Der Usbeke traf gegen die schläfrige SGE-Abwehr nach Steilpass mit Glück und Geschick gegen Tuta und Trapp zum 2:0-Endstand (69.). Kurz vor Schluss verhalf Toppmöller dem 16-jährigen Is noch zu seinem Profi-Debüt – und damit einem Vereinsrekord, denn mit 16 Jahren und 121 Tagen war in der Historie der SGE noch niemand jünger.
Die Roma erwartet am Sonntag (20.45 Uhr) in der Serie A die SSC Neapel. Die Eintracht spielt wenige Stunden zuvor (15.30 Uhr) gegen den VfL Wolfsburg. Die Auslosung für die Play-offs erfolgt am Freitagmittag (ab 13 Uhr).
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Karl-Heinz Rummenigge würde ein weiteres Aufeinandertreffen des FC Bayern mit Bayer Leverkusen nach dem Bundesliga-Topspiel lieber vermeiden wollen.
München – Am Samstag reist der FC Bayern zum schweren Auswärtsspiel nach Leverkusen und möchte dort mit einem Sieg den Vorsprung auf den Tabellenzweiten auf satte elf Punkte anwachsen lassen. Ein Sieg bei der Werkself wäre ein Meilenstein auf dem Weg zur 34. Deutschen Meisterschaft. Auf dem Weg zum ebenso wichtigen Champions-League-Titel in der heimischen Allianz Arena könnte das Szenario eintreten, dass die Bayern im Falle eines Weiterkommens gegen Celtic Leverkusen erneut aus dem Weg räumen müssten.

Sollte der deutsche Rekordmeister den Sprung in die K.o.-Phase in der Königsklasse schaffen, stünde im Achtelfinale entweder das Duell gegen Atlético Madrid oder eben gegen die Werkself an. Es könnte also passieren, dass nach dem 15. Februar auch am 4. und 11. März zwei weitere Male mit Bayer auseinandersetzen müsste.
Aufsichtsrat-Mitglied Karl-Heinz Rummenigge verriet im Interview mit der Sport BILD, welchem der beiden Klubs er in der Runde der letzten 16 gerne ausweichen würde: „Statistisch gesehen lieber Leverkusen. Wir haben in den letzten Jahren fünfmal gegen sie gespielt, zweimal unentschieden und den Rest verloren. Momentan ist Leverkusen unser härtester Gegner. Aber wir hatten auch Probleme gegen Atlético, haben 2016 unter Pep Guardiola leider im Halbfinale verloren. Es wird schwierig, egal, welchen von beiden wir bekommen, wenn wir Celtic schlagen.
Zuletzt ärgerte das Team von Xabi Alonso die Münchener im DFB-Pokal ebenfalls im Achtelfinale beim 1:0 in der Allianz Arena. Davor hatte der FCB in vier Bundesliga-Duellen 1:1, 0:3, 2:2 und 1:2 gespielt. Letztmalig schlug man die Werkself am 30. September 2022 beim 4:0-Heimsieg in der Bundesliga.
Dass aber auch die Madrilenen Stolperstein-Potenzial haben, weiß Rummenigge allzu gut: „Allerdings hatten wir zuletzt auch gegen Atlético Probleme, sind leider 2016 im Halbfinale mit Pep Guardiola ausgeschieden. Egal, wer von beiden im Achtelfinale käme, sollten wir gegen Celtic weiterkommen – es würde schwierig.“ Von den letzten fünf Duellen gewannen die Münchener immerhin dreimal (zwei Unentschieden) gegen das Team von Diego Simeone.
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Erst mal müssen die Bayern die Hürde Celtic überstehen. Dann entscheidet am 21. Februar erneut das Los über den weiteren Turnierverlauf. Dort wird festgelegt, wer im Achtelfinale und potenziell im Viertel- und Halbfinale aufeinandertrifft.
(Von Philipp Pachollek)
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