Der BVB hat eine neue Version des legendären Meistertrikots aus der Saison 1994/95 angekündigt. Die Geschichte hinter dem 30 Jahre alten Original.
Jedes Trikot im Fußball erzählt seine eigene Geschichte. Es ist nicht nur ein schlichtes Kleidungsstück, das dazu dient, zwei Mannschaften optisch voneinander zu unterscheiden. Den Trikots kommt im Fußball eine andere wichtige Bedeutung zu. Sie haben einen nostalgischen Effekt und erinnern zurück an alte Zeiten. An Erfolge und Misserfolge, an Trophäen und bittere Niederlagen.
Auf Vereinsebene ist ein Trikot üblicherweise nur ein Jahr lang aktuell, ehe es durch ein neues ausgetauscht wird. Abgelaufene Trikots gehören somit relativ schnell der Vergangenheit an. Sie können von Vereinen aber auch wiederbelebt werden.
Exakt dies hat Borussia Dortmund mit seinem neuen Sondertrikot getan. Keine zwei Wochen nachdem der FC Bayern München sein Trikot zum 125. Geburtstag des Vereins vorgestellt hatte, machten es die Schwarzgelben den Roten nach.
Um dem Namen Sondertrikot auch gerecht zu werden, wirft das neueste Produkt aus dem Hause Puma vor allem BVB-Fans in eine ganz besondere Zeit zurück. Das Dress ist nämlich an das neongelbe Meistertrikot aus der Saison 1994/95 angelehnt. Damals konnten die Westfalen unter Trainer-Legende Ottmar Hitzfeld eine 32 Jahre lange Durststrecke beenden und den ersten Meistertitel seit den 1960er Jahren holen. Der Triumph in der Spielzeit 1994/95 brachte den Stein ins Rollen und läutete die wohl erfolgreichste Phase der Vereinsgeschichte ein, die 1997 im Gewinn der Champions League gipfelte.
Diesen Geist soll das neue Sondertrikot nun wiederbeleben “und die Menschen ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen – mutig, laut und bunt zu sein, egal wie verrückt es erscheint. Alles vereint unter dem Slogan ‘Dare to stand out’”, steht auf der BVB-Website geschrieben.
Doch was ist die Geschichte hinter dem legendären Trikot von 1994/95? Pünktlich zur Veröffentlichung des neuen Sondertrikots reist Drake Ramberg in der neuesten Episode von The Vault beim Fußballmagazin MUNDIAL zurück in die Vergangenheit und gibt Einblicke in die Entstehung des Kult-Trikots von vor 30 Jahren.
Seit Juli 2024 ist David Zibung Sportkoordinator bei Borussia Mönchengladbach. Bei blue Sport hat er über seinen Job beim Bundesligisten und den FC Luzern gesprochen.
27.02.2025
Seit letztem Sommer arbeitet David Zibung als Sportkoordinator bei Borussia Mönchengladbach. Mit blue Sport hat die FCL-Legende über die neue Herausforderung in Deutschland gesprochen.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
David Zibung verliess im Sommer 2024 seine Komfortzone in Luzern und wechselte zu Borussia Mönchengladbach.
Mit blue Sport spricht der ehemalige FCL-Goalie über den Schritt nach Deutschland und seine neue Aufgabe als Sportkoordinator.
Über die spezielle Verbindung zwischen Gladbach und der Schweiz sagt Zibung: «Die Sympathie passt.»
Ein FC Luzern ohne David Zibung? Das war lange unvorstellbar. Bereits in den Junioren spielte der Goalie beim FCL, blieb die ganze Karriere bei seinem Herzensverein, wurde zum Rekordspieler (520 Einsätze) und blieb auch nach seinem Rücktritt als Aktiver (2021) im Klub. Bis zum letzten Sommer arbeitete Zibung als Scout in der Innerschweiz, dann kam es zum überraschenden Abgang.
Borussia Mönchengladbach klopfte an und schaffte es tatsächlich, das FCL-Urgestein nach Deutschland zu lotsen. «Es ging alles sehr schnell. Während der Sommerpause kam der Kontakt zustande, ich war sehr überrascht», erinnert sich Zibung im Gespräch mit blue Sport. «Ich dachte mir, ich war 25 Jahre beim FCL, wenn noch etwas anderes auf meiner Visitenkarte stehen soll, dann muss ich jetzt einen Schritt wagen.»
Quasi von heute auf morgen liess er seine Arbeit in Luzern liegen und wagte den Schritt ins Ausland. «Vielleicht war ich als Spieler zu wenig mutig, jetzt wollte ich diese Chance packen», so Zibung. «Gladbach ist nicht irgendein Klub, sondern einer mit viel Tradition. Ich denke, bei vielen anderen Vereinen hätte ich das nicht gemacht.»
Stets im engen Austausch: Roland Virkus (links) und David Zibung.
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Der 41-Jährige arbeitet als Sportkoordinator bei den Fohlen. Er ist eng im Austausch mit Roland Virkus, dem Geschäftsführer Sport. Auch bei der Kaderplanung und im Scouting ist Zibung involviert. Genauso wie in der Trainingsplanung und der Umsetzung. «Ich bin auch täglich auf dem Platz, leite aber keine Übungen. Ich bin das Bindeglied zwischen Sportlicher Führung, Trainerstaff und 1. Mannschaft», erklärt der frühere Goalie.
«Ich bin fast wie ein kleines Au-Pair hier»
Den Entscheid, Luzern zu verlassen und nach Deutschland zu ziehen, habe er gemeinsam mit der Familie getroffen. «Ich habe der Familie versprochen, dass ich immer nach Hause kommen werde, wenn ich die Gelegenheit dazu habe. Auch wenn das bedeutet, dass ich mal 5 Stunden Autofahren muss.»
Der Vorteil dabei sei, dass er dann wirklich Zeit für die Familie habe, wenn er in der Schweiz ist. «Das war beim FCL anders. Da war ich sieben Tage die Woche mit Fussball beschäftigt», so Zibung. In Deutschland lebt er nun in einem Haus mit einem älteren Ehepaar. «Ich bin fast wie ein kleines Au-Pair hier», schmunzelt der 41-Jährige.
Einleben konnte er sich in der neuen Umgebung schnell. Auch weil mit Trainer Gerardo Seoane ein ehemaliger Mitspieler und Coach schon da war. «Mir Gerry habe ich eine spezielle Beziehung mit viel Vertrauen, das versuchen wir bestmöglich auszunutzen.»
Kennen sich schon seit Jahrzehnten: David Zibung und Gerardo Seoane.
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Auch Goalie Jonas Omlin kennt Zibung aus gemeinsamen Zeiten in Luzern bestes. Weil Omlin aber Spieler ist, sei die Rollenverteilung auch klar. «Jonas war mein Mitspieler. Es ist klar, dass das Vertrauen und der Umgang etwas anders ist. Aber er ist Spieler, ich Sportkoordinator.»
Die Schweiz und Gladbach – das passt einfach
Mit Nico Elvedi ist ein weiterer Schweizer schon seit einigen Jahren bei der Borussia. Die Schweiz und Gladbach, das passt einfach. Yann Sommer, Granit Xhaka, Denis Zakaria oder Breel Embolo haben hier auch ihre Spuren hinterlassen. Woran liegt das? «Das hat sicher mit der Grundausbildung zu tun. Die Leute hier wollen einen gepflegten Fussball mit viel Leidenschaft und Herz sehen», sagt Zibung.
Und weiter: «Der Klub setzt viel auf Werte und diese Werte erfüllen Schweizer oft sehr gut. Klar wirft Gladbach ein Auge auf den Schweizer Markt, schliesslich haben die meisten Schweizer hier einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Die Sympathie zwischen der Schweiz und Gladbach passt.»
Nach einer schwierigen letzten Saison konnte sich Gladbach fangen. Mittlerweile hersche wieder eine «sehr tolle Energie im Klub», wie Zibung sagt. Die Borussia steht auf Platz 9, hat aber nur fünf Punkte Rückstand auf die Champions-League-Plätze. Mit einem Sieg in Heidenheim könnte Gladbach heute Samstag einen weiteren Schritt nach oben machen.
Zibung freut sich über FCL-Höhenflug: «Es ist nicht selbstverständlich»
Im Interview mit blue Sport unterstreicht die FCL-Klublegende: Der jüngste Erfolg ist alles andere als Zufall.
Antwort: David Zibung ist ein ehemaliger professioneller Fußballspieler, der in der Vergangenheit als Torwart aktiv war. Er hat sich durch seine Leistungen in der Bundesliga und anderen Ligen einen Namen gemacht.
Frage: Welchen neuen Job hat David Zibung bei Borussia Mönchengladbach?
Antwort: David Zibung hat eine neue Position im Trainerteam von Borussia Mönchengladbach übernommen. Die genaue Funktion wird aktuell öffentlich diskutiert, es wird jedoch berichtet, dass er sich auf die Entwicklung junger Torhüter konzentrieren wird.
Frage: Warum hat Zibung diese Entscheidung getroffen?
Antwort: Zibung hat den Wechsel ins Trainerteam als eine Möglichkeit gesehen, seine Erfahrung und sein Wissen über das Spiel weiterzugeben und die nächste Generation von Talenten zu fördern.
Frage: Welche Erfahrungen bringt er mit?
Antwort: Zibung bringt umfangreiche Erfahrungen sowohl als Spieler als auch als Trainer mit. Während seiner aktiven Karriere hat er mit verschiedenen Top-Trainern gearbeitet und kennt die Anforderungen auf höchstem Niveau.
Frage: Hat Zibung bereits Trainerfahrung?
Antwort: Ja, Zibung hat bereits in anderen Clubs oder Jugendmannschaften Trainererfahrung gesammelt und ist somit gut vorbereitet, um eine Rolle im Trainerteam zu übernehmen.
Frage: Was sagt Zibung über seine neue Rolle?
Antwort: In Interviews hat Zibung betont, dass er sich sehr auf die neue Herausforderung freut und dass er die Philosophie und Vision von Borussia Mönchengladbach teilt. Er möchte dazu beitragen, den Club weiterzuentwickeln.
Frage: Gibt es Erwartungen an Zibungs Arbeit bei Gladbach?
Antwort: Ja, die Erwartungen sind hoch, insbesondere in Bezug auf die Entwicklung junger Talente und die Förderung der Torhütersituation im Verein. Fans und Management hoffen, dass Zibung durch seine Erfahrung einen positiven Einfluss auf die Mannschaft haben wird.
Frage: Wie reagieren die Fans von Borussia Mönchengladbach auf Zibungs Berufung?
Antwort: Allgemein wird Zibungs Berufung positiv aufgenommen. Viele Fans schätzen, dass ein ehemaliger Spieler des Clubs in die Struktur zurückkehrt und hoffen, dass er frische Ideen mitbringt.
Frage: Gibt es bereits Pläne für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Zibung und anderen Trainern im Verein?
Antwort: Ja, Zibung wird mit dem bestehenden Trainerteam zusammenarbeiten, um die Trainingsmethoden zu optimieren und die Integration der jungen Torhüter in die erste Mannschaft zu fördern.
Frage: Wo kann ich mehr Informationen über Zibungs Arbeit bei Gladbach finden?
Antwort: Weitere Informationen über David Zibungs Arbeit bei Borussia Mönchengladbach finden Sie auf der offiziellen Website des Clubs, in Pressemitteilungen sowie in Sportnachrichten und sozialen Medien.
Wenn Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht, diese zu stellen!
Von Seiten Real Madrids kam es wohl zu einer Anfrage bezüglich eines Transfers von Lamine Yamal. Die Königlichen kriegten jedoch umgehend einen Korb.
Real Madrid hat sich offenbar nach der Möglichkeit eines Transfers von Barcelonas Wunderkind Lamine Yamal erkundigt, von dessen Berater Jorge Mendes allerdings umgehend eine Absage erteilt bekommen. Das berichtet die spanische Mundo Deportivo.
Omar Marmoushs Abgang ist bei Eintracht Frankfurt weiterhin ein heißes Thema. Nachfolger Elye Wahi konnte bisher nicht überzeugen.
Frankfurt – Wenn Eintracht Frankfurt die Bereitschaft zeigt, für einen Spieler im Gesamtpaket bis zu 25 Millionen zu investieren, dann herrscht vom ersten Tag an gewisser Druck auf dem Kessel. Die Verantwortlichen nahmen den am 24. Januar präsentierten Elye Wahi in Schutz und mahnten zur Geduld.
Eintracht-Neuzugang Wahi hinkt den Erwartungen noch hinterher
Die Lücke, die der 80-Millionen-Euro-Abgang von Omar Marmoush zu Manchester City gerissen hat, war und ist natürlich riesengroß. Klar ist: Sportvorstand Markus Krösche konnte eine solche Summe nicht ablehnen. Deutlich wird allerdings auch, dass ein solcher Transfer dafür sorgen kann, den sportlichen Ambitionen etwas hinterherzurennen.
Einen Ausnahmestürmer wie Marmoush sofort eins zu eins ersetzen? Auf einem solchen Level ist das kaum möglich für die Hessen. Und doch hatte das Umfeld die Hoffnung, dass sich der aus Marseille gekommene Wahi als Soforthilfe entpuppt und schnell dabei helfen kann, Teil der Lösung zu sein. Noch kam der 22-Jährige bei seinen ersten drei Joker-Einsätzen allerdings nicht über Ansätze hinaus.
Eintracht-Trainer Toppmöller brachte Wahi beim FC Bayern erst zur Pause
Auch beim Duell in München (0:4) stand Wahi nicht in der Eintracht-Startelf. Er kam erst zur Pause für Can Uzun, der bis dato zu den besseren Feldspielern gehörte, in die Partie. Und in Minute 47 hatte er sich mit einem guten Laufweg an den ersten Pfosten abgesetzt, traf das Leder nach Hereingabe von Hugo Ekitiké jedoch nicht richtig. Die Möglichkeit beim zu diesem Zeitpunkt noch knappen Spielstand von 0:1 verpuffte, Wahi tauchte in der Folge mit dem gesamten Team völlig ab.
Warum stand der Stürmer nicht in der Startelf? Trainer Dino Toppmöller erklärte: „Für unsere Entscheidung gab es zwei Gründe. Erstens ging es um das Thema Fitness. In einem Spiel, wo du viel gegen den Ball arbeiten musst, haben wir ihm noch nicht ganz zugetraut, von Anfang an zu spielen. Diese Patrone wollten wir nicht direkt verschießen.“
Zweitens habe es „taktische“ Gründe gehabt: „Wir hatten mit Uzun einen Spieler zwischen den Linien gehabt. Er sollte immer wieder eine Drei-gegen-Zwei-Situation im Mittelfeld herstellen.“ Vorne habe man mit Ekitiké, Ansgar Knauff und Jean-Matteo Bahoya eigentlich genügend schnelle Spieler für Umschaltmomente gehabt. Doch das Trio verpasste es, dem FC Bayern mit Tiefenläufen oder Eins-gegen-Eins-Duellen wehzutun.
Wann kann Eintracht auf Wahi und Batshuayi bauen?
Die Niederlage beim Spitzenteam aus München sollte man zwar nicht überbewerten. Dennoch wandelt die Eintracht in der ersten Hälfte des Jahres 2025 auf einem schmalen Grat. Toppmöller ist weiterhin am Tüfteln, wenn es darum geht, wie das Team die „Marmoush-Lücke“ schließt. Den beiden Winterneuzugängen Wahi und Michy Batshuayi fehlt noch das Erfolgserlebnis, der Integrationsprozess ist weiterhin nicht abgeschlossen.
Immerhin bleibt die Eintracht tabellarisch stabil auf dem dritten Rang stehen. Es gehört allerdings auch zur Wahrheit, dass die Frankfurter unter anderem von der schwächelnden Konkurrenz aus Stuttgart oder Leipzig profitieren. Darauf darf sich das Toppmöller-Team im Rennen um die Qualifikation für die Champions League aber nicht verlassen, zu dünn ist die Luft im Bereich der Top vier. Das Ziel ist daher klar: Batshuayi und vor allem Wahi sollten in der Crunchtime mit vielen Englischen Wochen in Bundesliga und Europa League liefern.
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FAQ: War das Risiko der Eintracht zu groß?
Frage 1: Was bedeutet "das Risiko der Eintracht"?
Antwort: Das "Risiko der Eintracht" bezieht sich auf die Entscheidungen und Strategien, die von der Eintracht Frankfurt, einem deutschen Fußballverein, getroffen wurden, um Erfolg zu haben. Dies kann finanzielle Investitionen, Trainerwechsel oder Spielertransfers umfassen.
Frage 2: Warum könnte man sagen, dass das Risiko zu groß war?
Antwort: Ein Risiko könnte als zu groß angesehen werden, wenn die möglichen negativen Konsequenzen überwiegen, wie etwa finanzielle Verluste, sportliche Misserfolge oder der Verlust wichtiger Spieler. Wenn die getroffenen Entscheidungen nicht die erhofften Resultate bringen, kann das als großes Risiko betrachtet werden.
Frage 3: Welche Faktoren spielen bei der Risikobewertung eine Rolle?
Antwort: Wichtige Faktoren sind die finanzielle Stabilität des Vereins, die aktuelle Teamleistung, die Marktbedingungen (wie Spielerpreise und Konkurrenz) sowie die langfristigen Ziele des Vereins.
Frage 4: Gibt es Beispiele aus der Vergangenheit, wo das Risiko aufgegangen ist?
Antwort: Ja, es gibt zahlreiche Beispiele, bei denen ein hohes Risiko zu großem Erfolg geführt hat, wie die Verpflichtung von talentierten Spielern oder die Investition in junge Talente, die sich später als wertvoll herausstellten.
Frage 5: Wie kann der Verein Risiken besser managen?
Antwort: Der Verein kann Risiken besser managen, indem er fundierte Entscheidungen trifft, Analysen und Statistiken nutzt, um Transferentscheidungen zu unterstützen, und durch eine klare Kommunikationsstrategie mit Fans, Sponsoren und anderen Stakeholdern.
Frage 6: Was sagen Experten über das Risiko der Eintracht?
Antwort: Experten können unterschiedliche Meinungen haben. Einige sehen das Eingehen von Risiken als notwendig für den Erfolg im Fußball an, während andere eine konservativere Herangehensweise empfehlen, um die langfristige Stabilität des Vereins zu gewährleisten.
Frage 7: Wie reagiert die Fangemeinde auf das Risiko?
Antwort: Die Fangemeinde kann unterschiedlich reagieren. Während einige Fans eine mutige und risikofreudige Strategie unterstützen, fordern andere mehr Kontinuität und vorsichtige Planung. Die öffentliche Meinung kann stark variieren, abhängig von den aktuellen Erfolgen oder Misserfolgen der Mannschaft.
Frage 8: Was sind die nächsten Schritte für die Eintracht?
Antwort: Die nächsten Schritte könnten die Evaluierung der aktuellen Strategie, mögliche Anpassungen im Management oder Trainerstab sowie eine Überprüfung der Spielertransfers umfassen, um die bestmöglichen Ergebnisse für die Zukunft zu sichern.
Für weitere Fragen oder Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
Der SV Werder, der sich gerne als ein etwas anderer Verein im Profifußball inszeniert, erlebt dieser Tage genau das, was bei Traditionsklubs wie dem FC Schalke 04, dem Hamburger SV oder dem 1. FC Köln ganzjährig aufgeführt wird: das große Drama. Sicherheitshalber sei hier erwähnt: Das ist nichts Gutes.
Grün auf Weiß ist die Werder-Kolumne des WESER-KURIER, in der Chefreporter Jean-Julien Beer einen Blick hinter die Kulissen des Bremer Traditionsvereins wirft, Zusammenhänge erklärt und Entwicklungen einordnet.
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Zwischen den Spekulationen, Werder würde mit seinem Trainer Ole Werner langfristig verlängern, und dem grün-weißen Krisentheater lagen nur sehr wenige Tage – und zwischen den Hoffnungen auf eine Rückkehr in den Europapokal und den berechtigten Zweifeln, ob diese Mannschaft dazu die nötige Klasse hat, lag kaum mehr als ein Monat.
Diese Stimmungsschwankungen sind rasanter als das Geschehen auf dem Rasen, wo Werder sein langsames Spiel nach vorne zuletzt einfach nur dadurch relativierte, dass man nach Ballverlusten im Spielaufbau noch sehr viel langsamer nach hinten verteidigte. So etwas führt schnell ins Verderben – und so muss man sich fragen, was da eigentlich nicht stimmt bei Werder.
Wie im Abstiegsjahr: Werder auf Platz 12
Die Antwort darauf gefällt nicht jedem, weder in der Mannschaft noch bei den Fans, im Trainerstab oder in der Vereinsführung. Aber wer sich mit der nötigen Ehrlichkeit an die Ursachenforschung begibt, der wird schnell merken, dass er hier kein Schwarz oder Weiß findet. Es geht vielmehr um schleichende Prozesse, an denen schon ein Florian Kohfeldt kurz nach seinem Bremer Höhenflug einst gescheitert ist. Auch das war ein wochenlanges Siechtum, bei dem man immer denken mochte: Ach, das muss doch jetzt bald wieder klappen! Aber dann folgte dem einen Tiefpunkt ein weiterer Tiefpunkt, bis der Verein – ohne jedes Gegensteuern – in der Zweitklassigkeit gelandet war. Ein unnötiger Abstieg, aber auch ein sehr logischer. Weil die Entwicklung in die falsche Richtung nicht gestoppt wurde.
Schein und Sein klafften damals bei Werder weit auseinander, und nun ist das seit einigen Wochen schon wieder so: Während in Bremen gerechnet wird, wie wenige Punkte es nur sind bis zu den internationalen Plätzen, spielt die Mannschaft offensiv wie defensiv schlechter als die potenziellen Absteiger Bochum und Heidenheim. Nur eines von acht Spielen im Jahr 2025 gewonnen zu haben, ist schwach – aber 1:8 Gegentore zuletzt aus den Spielen gegen Hoffenheim und Freiburg sind noch einmal eine andere Dimension. Wer nach der Heimniederlage gegen Hoffenheim so in Freiburg untergeht, vor allem in der zweiten Halbzeit, der kann nur froh sein, noch einen großen Abstand zu den Abstiegsrängen zu haben. Wobei hier der guten Ordnung halber erwähnt sei: Gesichert ist der Klassenerhalt noch nicht. Werder hat erst 30 Punkte, im Mai 2021 stieg man mit 31 Punkten ab. Und wie wurde damals gedacht, zwischen März und Mai? „Das muss doch jetzt bald wieder klappen…“ Damals wie heute stand Werder nach 23 Spieltagen trügerisch beruhigend auf Platz 12.
Dass Ole Werner nach dem Debakel in Freiburg deutlich von der Mannschaft und einzelnen Spielern abrückte, war verständlich und überfällig, aber auch mutig. Ein Trainer kann das nicht zweimal machen – kommt nach so einem Ausraster keine Reaktion auf dem Feld, dann hat er sich selbst angezählt. Werner hat grundsätzlich recht: Das Tun und die Körpersprache einiger Spieler ist schlecht, sie zeigen öfter eine abfällige Handbewegung, als dass sie einen klugen Pass spielen oder ein wichtiges Laufduell gewinnen. Andererseits: Es ist ja Werner, der diese Spieler immer wieder aufstellt, wie Kohfeldt damals, und der es seit Monaten versäumt hat, einen echten Konkurrenzkampf zu entfachen. Mehrere Spieler können sich im Prinzip alles erlauben, sie spielen trotzdem immer. Ob sich daran im Pokalspiel in Bielefeld etwas ändert?
Von diesem Spiel hängt für Werder nun viel ab – aber nur in eine Richtung: Bei einem Sieg gegen einen Drittligisten ist noch längst nicht alles gut, bei einer Niederlage aber würde sich das Gegeneinander verschlimmern. Eine Mannschaft, die gegen den Trainer spielt, könnte das ja nicht besser machen als in der zweiten Hälfte in Freiburg. Und ein Trainer kann nicht weiter von seinen Spielern abrücken. Dieses Verhältnis muss – durch Ergebnisse – ganz schnell eingerenkt werden, sonst ist es schwer zu kitten.
Ducksch muss spielen, das ist nun klar
Der Trainer kann es durch eine andere Aufstellung lösen, ein neuer Trainer würde das ohnehin tun, personell und vielleicht auch von der Grundordnung her. Die Spieler können es durch ihre Arbeit auf dem Feld lösen: Es reicht nicht, sich cool die Kopfhörer in die Ohren zu stecken und vor dem Spiel den Rasen abzuchecken, wie es die Großen in der Champions League machen. Man muss dann auch abliefern: taktisch, physisch und geistig professionell.
Und, ja: Marvin Ducksch gehört wieder in die Startelf, das ist nun quasi erwiesen, weil Werder keinen Besseren hat. Die anderen hatten in Freiburg die Chance, selbst mal die Ecken, Freistöße und Elfmeter zu schießen. Und zwar besser. Es wurde ein Debakel.
BVB, News und Gerüchte – “Die Situation war doch deutlich für alle – außer für den Schiedsrichter”: Union Berlin sauer wegen eines nicht gegebenen Platzverweises gegen Borussia Dortmund SPOX
Union Berlin: Debakel in Dortmund: 0:6-Packung: Baumgart völlig ratlos BILD
Reporter unterbrochen Angefressen im Interview: Baumgart nach 0:6-Klatsche sauer über eine Szene EXPRESS
Nach 0:6 in Dortmund: Baumgart sauer auf Schiedsrichter SPORT1
Das Überraschungsteam Feyenoord Rotterdam hat den großen AC Mailand aus der Champions League geworfen und steht dort nun erstmals in seiner Klubgeschichte im Achtelfinale. Der niederländische Pokalsieger holte im Rückspiel der Play-offs ein 1:1 (0:1) in Mailand, das Hinspiel hatte der Underdog mit 1:0 gewonnen. Für Milan ist das frühe Aus ein schwerer Schlag in einer ohnehin schwierigen Saison: In der Serie A müssen die „Rossoneri“ als derzeit Siebter um die abermalige Qualifikation für die Königsklasse bangen.
Das Aus von Atalanta Bergamo gegen den FC Brügge machte das italienische Debakel in der Königsklasse perfekt. Nach dem 1:2 im Hinspiel in Belgien verlor der aktuelle Europa-League-Sieger das Rückspiel mit 1:3 (0:3).
Benfica Lissabon reichte in einem wilden Spiel ein 3:3 (1:1) gegen AS Monaco zum Weiterkommen ins Achtelfinale. Das Hinspiel im Fürstentum hatten die Portugiesen mit 1:0 knapp für sich entschieden.
Frühstart reicht Milan nicht
Milan erwischte einen Auftakt nach Maß. Nach nur 37 Sekunden traf ausgerechnet der im Winter von Rotterdam nach Mailand gewechselte Santiago Giménez nach Vorlage von Malik Thiaw zum 1:0.
Nach dem Seitenwechsel erwies Théo Hernández den Hausherren einen Bärendienst: Wegen einer Schwalbe sah der Defensivspieler die Gelb-Rote Karte (51.). Dadurch kippte das Spiel. In Überzahl übernahm Feyenoord die Kontrolle und glich durch einen Kopfball von Julián Carranza aus (73.). Das reichte den Niederländern zum Weiterkommen. Nach dem Schlusspfiff geriet Rotterdams Givairo Read mit Milan-Spielern noch aneinander und sah dafür die Rote Karte.
Brügge überrascht gegen Bergamo
Für eine Überraschung in Italien sorgte auch Brügge. Für die Belgier trafen Chemsdine Talbi (3./27.) und Ferran Jutglà (45.+3). Atalanta kam kurz nach der Pause nur noch zum Ehrentreffer durch Ademola Lookman (46.). Bergamos Rafael Tolói wurde nach einer Tätlichkeit vom deutschen Schiedsrichter Felix Zwayer vom Platz gestellt (87.).
In Lissabon erzielten Kerem Aktürkoglu (22.), Vangelis Pavlidis per Elfmeter (76.) und Orkun Kökçü (84.) die Tore für Benfica. Für Monaco waren Takumi Minamino (32.), Eliesse Ben Seghir (51.) und George Ilenikhena (81.) erfolgreich.
Feyenoord besser denn je zuvor
Feyenoord gehört mit 16 nationalen Meistertiteln zu den erfolgreichsten Klubs der Niederlande, in der Champions League hatte der Klub bislang jedoch nie die Gruppenphase überstanden. In dieser Saison macht das Team um den deutschen Torhüter Timon Wellenreuther allerdings nicht zum ersten Mal auf sich aufmerksam: Im Januar gelang im heimischen „De Kuip“ ein 3:0 gegen den FC Bayern, das den Weg in die Play-offs ebnete.
Ein ehemaliger Spieler von Real Madrid hat Einblicke in seine Entscheidungsfindung gegeben, bevor er die Königlichen verließ.
Joselu, ehemaliger Stürmer beim spanischen Rekordmeister Real Madrid, hat rückblickend über seinen Abgang von den Königlichen gesprochen und dabei erklärt, wie schwer ihm die Entscheidung fiel.
„Ich sehe es als sehr fahrlässig, dass Kapitän Emre Can sich hinstellt und sagt: ‚Wir haben das Nötigste getan und das hat gereicht für den Achtelfinal-Einzug.‘ Was ist denn das für ein Ansatz?“, kritisierte Roman Weidenfeller nach dem gestrigen 0:0 gegen Sporting Lissabon. Der frühere BVB-Schlussmann hat einen Punkt, auf mehreren Ebenen.
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Enttäuschung für die Fans
Da sind zum einen die Fans, die teils horrende Summen ausgeben, um einen mitreißenden Champions League-Abend in einem europäischen Fußballtempel zu sehen. Das torlose Remis gegen sich komplett ergebende Portugiesen war vieles; effizient, kräfteschonend, kontrolliert, aber mit Sicherheit nicht mitreißend.
Der Hauptvorwurf gilt dabei sicher Sporting, das schon weit vor Anpfiff das Rückspiel abgeschenkt hatte. Nahm Rui Borges seinen europaweit begehrten Starstürmer Viktor Gyökeres (26) sowie Flügelflitzer Trincão (25) erst gar nicht mit nach Dortmund.
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Und genau so traten die Grün-Weißen auch auf. Von Leões war da wenig zu sehen, eher kleine Schoßkätzchen, die sich ihrem Schicksal ergaben. Entschuldigen müssen die sich vor allem bei den mitgereisten Sporting-Fans, wenigstens die präsentierten sich in Champions League-Form.
Verpasste Chance
Aus Dortmunder Sicht gab es am gestrigen Abend aber noch eine andere Ebene, die, der vergebenen Chance. Wenn der Gegner am Boden liegt, sollte man nicht mehr draufhauen. Dieses gesellschaftlich gebotene Gentlemen Agreement hätte der BVB aber gerne außer Acht lassen können.
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In der Bundesliga schlingern die Schwarz-Gelben dramatisch, die ersten vier Plätze sind fast komplett außer Sichtweite. Und am Samstag (18:30 Uhr) kommt der unter Steffen Baumgart wiedererstarkte FC Union Berlin nach Dortmund. Das gestrige Rückspiel gegen einen Gegner, der von der ersten Minute an die Weiße Fahne hisste, wäre die ideale Gelegenheit gewesen, sich Selbstvertrauen und Rückenwind abzuholen.
Für Can war das 0:0 ein „gutes Ergebnis“ und „am Ende sind wir weiter, das zählt“. Natürlich, in Addition steht unterm Strich ein 3:0. Gegen Sporting, das vor allem zu Beginn der Saison unter Rúben Amorim Europa das Fürchten lehrte. In Dortmund präsentierte sich aber die schlechte Raubkopie der früheren Mannschaft des heutigen Manchester United-Trainers.
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Verstecker Hintergedanke?
Vielleicht dachten sich aber auch Can und Co., dass man nach hochklassigen Abenden in der Königsklasse in der Bundesliga stets ein anderes hässlicheres Gesicht zeigte. Die 0:2-Schlappe gegen den VfL Bochum ist das jüngste Beispiel dafür. Vielleicht will die Kovac-Elf den Bann nun auf diese Weise brechen. Gegen Union wird sich zeigen, ob der vermeintliche Plan aufgeht.