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    BVB-Gegner OSC Lillie: Effektivität vor Schönheit


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    LOSC Lille v Le Havre Athletic Club - Ligue 1 McDonald's 2024/2025
    Die Defensive zählt: Drei Lille-Profis (Mitte: Ethan Mbappé) stürzen sich auf einen Gegenspieler von Le Havre. © IMAGO/FEP

    Der französische Vertreter OSC Lille wird in Europa gerne mal unterschätzt, sorgt in der Königsklasse aber mächtig für Furore – Borussia Dortmund sollte im Achtelfinale also gewarnt sein.

    Die Europareise des OSC Lille verlief bisher wie ein nicht enden wollender Triumphzug. In der Königsklasse gab es mächtige Siege gegen Real Madrid (1:0), bei Atletico Madrid (3:1), in Bologna (2:1) und zum Abschluss der Vorrunde ein 6:1 gegen Feyenoord Rotterdam. Hinzu kommt ein 1:1 gegen Juventus Turin und ein unglückliches 1:2 beim FC Liverpool. Lille erreichte letztlich Platz sieben nach acht Spieltagen und ersparte sich damit die Playoffs. Im Achtelfinale gastiert die Elf des erfahrenen Trainers Bruno Genesio nun zunächst im Hinspiel bei Borussia Dortmund. Der launische Klub aus Westfalen besitzt letztlich den größeren Namen, doch ob er auch trotz eines im Vergleich zu Lille eklatant höheren Etats auch über die bessere Mannschaft verfügt, ist angesichts der erfolgreichen Champions-League-Tournee der Lillois unklar.

    OSC Lille ist einer der großen französischen Traditionsklubs und hinter Olympique Marseille, Olympique Lyon und Paris Saint-Germain der viertbeliebteste Verein Frankreichs. Das Team spielt im modernen Stade Pierre Mauroy, das Platz für 50 000 Menschen bietet. Dabei verfügt Lille über gerade einmal 240 000 Einwohner, auch dieses Verhältnis illustriert die besondere Bedeutung des Fußballs in dieser Region.

    Und das Team aus Lille ist erfolgreich. 2011 sicherte sich der Klub das Double, insgesamt gewann er bereits sechsmal den Pokal und viermal die Meisterschaft, zuletzt 2021. Vor vier Jahren ließ das Team des Außenseiters die bestens alimentierte Weltauswahl von Paris Saint-Germain hinter sich. Der Vorsprung betrug damals nur einen Punkt, das Ergebnis hatte aber die Wirkung einer herben Schlappe für die hochnäsigen Verantwortlichen des Hauptstadtklubs, die spöttisch auf die einstige Kohleregion im Nordosten des Landes blicken.

    Allerdings muss sich Lille nicht nur sportlich, sondern auch kulturell nicht hinter Paris verstecken. Der Ort war 2004 zusammen mit Genua Europas Kulturhauptstadt und ist die Kerngebiet des Gemeindeverbandes „Métropole Européenne de Lille“, auch das ist eine große Auszeichnung.

    Die Fußballer dieser europäischen Metropole haben sich längst von der naserümpfenden Pariser Bourgeoisie emanzipiert. Der Sieg über Real Madrid mit Frankreichs Nationalhelden Kylian Mbappé war das Ergebnis einer klugen Kontertaktik und einer großartigen Defensive. Real blamierte sich damals mit einem uninspirierten Auftritt, vor allem der in jener Zeit noch formschwachen Mbappé enttäuschte völlig gegen das Team, zu dessen Kader sein 18-jähriger Bruder Ethan Mbappé gehört. Doch bisher spielt er selten, in der Ligue 1 kam Ethan Mbappé bisher erst siebenmal für Lille zum Einsatz.

    Auch in der Ligue 1 überzeugt der aktuelle Tabellenfünfte Lille trotz einer deftigen 1:4-Schlappe am vergangenen Samstag bei Paris Saint-Germain. Dort verzichtete Genesio aus Gründen der Schonung auf vier Stammspieler in seiner Startaufstellung und nahm alle Schuld für die Schlappe auf sich.

    Dabei ist ansonsten besonders die Defensive sehr stark. In 24 Spielen kassierte Torhüter Lucas Chevalier 27 Gegentore, das bedeutet in dieser Wertung Rang zwei hinter Paris (23 Gegentreffer). Im Mittelfeld kann Trainer Genesio wieder auf den erfahrenen Ex-Schalker Nabil Bentaleb zurückgreifen, der zuvor monatelang wegen einer im Juni 2024 erlittenen Herzattacke ausgefallen war. „Mit ihm haben wir mehr Struktur im Spiel“, sagt Genesio.

    Doch vor allem können Lille und Genesio auf die Qualitäten des am Samstag 63 Minuten geschonten Torjägers Jonathan David vertrauen, einem kanadischen Mittelstürmer, der in der Ligue 1 bereits 13 Treffer erzielte. Damit ist er Dritter der Torschützenliste. In der Champions League traf er bisher neunmal in 16 Partien. David ist ein Spieler, für den sich viele Klubs aus der englischen Premier League interessieren. Lille hatte schon für einige bekannte Spieler die Funktion eines Schaufensters: Eden Hazard, Benjamin Pavard oder Frankreichs Nationaltorhüter Mike Maignan starteten in Frankreichs Norden ihre internationale Karriere.

    In Dortmund wird Lille auf seine eingespielte Defensive setzen, eine Viererkette mit erfahrenen Spielern, von der Genesio sagt: „Wir treten defensiv sehr solide und effizient auf, dazu zählt auch unsere starke Phalanx aus defensiven Mittelfeldspielern. Das wird uns auch im weiteren Verlauf der Saison sehr helfen.“ Aktuell setzt Genesio auf ein 4-4-2-System und weiß, dass für Siege Effektivität vor Schönheit geht. Und wenn man, wie in Dortmund zu erwarten, in Bestbesetzung antrete, „ist es schwer, uns zu schlagen, auch wenn unser Spiel bisweilen vielleicht nicht besonders ästhetisch wirkt.“



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  • BVB stellt Sondertrikot vor: Hommage an die Meisterschaft

    BVB stellt Sondertrikot vor: Hommage an die Meisterschaft



    In diesem Sommer jährt sich der Gewinn der deutschen Meisterschaft 1995 des BVB zum 30. Mal. Anlässlich des Jubiläums hat die Borussia nun ein Sondertrikot vorgestellt.

    Andreas Möller reckt 1995 die Meisterschale in den Himmel.


    Andreas Möller reckt 1995 die Meisterschale in den Himmel.

    imago images/WEREK


    Ganze 32 Jahre hielt die Dürreperiode des BVB an: 1963 gewann Dortmund zum dritten Mal in der Vereinshistorie die Deutsche Meisterschaft – bis zur nächsten mussten die Fans bis in die 90er-Jahre warten.


    1995 war es dann wieder soweit, als Trainer Ottmar Hitzfeld mit seinem Team um Matthias Sammer, Lars Ricken und Co. dank eines 2:0-Erfolgs gegen den HSV am letzten Spieltag noch Werder Bremen überholte und auf Platz 1 sprang. Wenig später feierten fast 500.000 Fans in der Stadt den Gewinn der Meisterschale.


    An diese schwarz-gelben Festtage will der BVB nun mit einem Sondertrikot erinnern. Am Montag haben die Dortmunder das neue, fast komplett in neongelb gehaltene Dress vorgestellt. Ganz ähnlich wie in der Saison 1994/95 ist das Design zudem mit einem schwarzen Streifen-Muster auf den Ärmeln sowie einem schwarz-weißen Muster am Kragen gestaltet.


    Karim Adeyemi


    Karim Adeyemi posiert auf dem X-Kanal des BVB bereits im neuen Sondertrikot (rechts das Torwart-Sondertrikot).
    x.com/BVB

    BVB-Trikots in den 90ern: “Laut auffällig und einzigartig”


    “Der BVB der 90er-Jahre steht für einen ganz besonderen Geist”, heißt es dazu auf der Vereinswebsite. “Auf dem Platz ging es damals darum, mutig zu sein, Chancen zu ergreifen und niemals aufzuhören, an seine Träume zu glauben. Die neonfarbenen Trikots waren laut, auffällig und einzigartig.” Dieser Geist soll nun mit den Sondertrikots wiederbelebt werden.


    Darüber hinaus sollen Menschen ermutigt werden, “ihren eigenen Weg zu gehen – mutig, laut und bunt zu sein, egal wie verrückt es erscheint”. Dafür hat der BVB das Sondertrikot unter dem Slogan “Dare to stand out” veröffentlicht.


    Wann die Dortmunder Profis in einem Pflichtspiel in dem neuen Dress auflaufen werden, ist derzeit noch nicht bekannt. In der Vergangenheit hatte die Borussia schon mehrfach Sondertrikots veröffentlicht, beispielsweise im vergangenen Jahr zum 50. Geburtstag des Westfalenstadions.



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  • Gladbach vor Abwehr-Fiasko bei Europa-Duell? Das sagt

    Gladbach vor Abwehr-Fiasko bei Europa-Duell? Das sagt


    Gerardo Seoane senkt den Kopf und lächelt.

    Gladbach-Coach Gerardo Seoane, hier zu sehen am 1. März 2025, hat vor dem Europa-Duell gegen Mainz fünf Ausfälle zu beklagen.

    Ein fulminanter Erfolg für Borussia Mönchengladbach, der jedoch mit Blick auf die kommende Aufgabe in der Bundesliga teuer erkauft wurde.

    Im Anschluss des 3:0-Erfolgs von Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Heidenheim wurden schon die ersten Personalsorgen vor dem nächsten Spiel in der Bundesliga ausgesprochen.

    Gladbach-Coach Seoane: „Haben in jedem Bereich viel Qualität“

    Denn wenn die Fohlen am kommenden Freitag (7. März 2025, 20.30 Uhr) im Borussia-Park zum heißen Duell um Europa den FSV Mainz 05 empfangen, wird Trainer Gerardo Seoane (46) einige Änderungen an der Startelf vornehmen müssen.

    Der Ausfall von insgesamt fünf Stammkräften gegen die Rheinhessen ist sicher. Neben den Langzeitverletzten Moritz Nicolas (27), Rocco Reitz (22) und Franck Honorat (28) werden gelbgesperrt auch die Verteidiger Joe Scally (22) und Ko Itakura (27) fehlen.

    Bei einer weiteren Personalie gab es zunächst noch Fragezeichen, die der Trainer jedoch ausräumen konnte. Lukas Ullrich (20) musste zur Halbzeit in der Kabine bleiben, für ihn kam Luca Netz (21) ins Spiel. Die frühe Auswechslung sei jedoch nur eine Vorsichtsmaßnahme nach einem Schlag auf den Oberschenkel gewesen.

    Doch es ist anzunehmen, dass der Trainer mit den vorhandenen Ausfällen schon ausreichend vor Probleme gestellt ist. Während die Langzeitverletzten zuletzt gut ersetzt werden konnten, gab es zumindest in der Viererkette personelle Kontinuität, die den Gladbachern sichtlich guttat.

    Seoane bleibt trotz des bitteren Doppelschlags in Heidenheim mit den Gelbsperren überraschend cool. „Wir haben immer betont, dass wir Vertrauen in den Kader haben, wir haben in jedem Bereich viel Qualität“, verweist der 46-Jährige zurecht auf die Breite des Fohlen-Kaders.

    Für Scally und Itakura werden in Stefan Lainer (32) und Marvin Friedrich (29) wohl zwei Routiniers in die Startelf rücken. Beide erwiesen sich als zuverlässig, wenn sie gebraucht wurden. Zuletzt waren die beiden erfahrenen Abwehr-Männer jedoch seltener gefragt.

    „Es gibt Spieler, die zuletzt wieder weniger gespielt haben und auf ihren Einsatz brennen, daher sehen wir das positiv“, versichert Seoane. Trotz des personellen Engpasses zeigt sich der Schweizer gelassen und optimistisch. Dennoch sollte in der bevorstehenden Trainingswoche besser kein weiterer Ausfall hinzukommen …



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    Hier ist ein FAQ zu dem Thema "Gladbach vor Abwehr-Fiasko bei Europa-Duell":

    FAQ: Gladbach vor Abwehr-Fiasko bei Europa-Duell?

    Frage 1: Warum steht Gladbach vor einem Abwehr-Fiasko?
    Antwort: Gladbach könnte aufgrund von Verletzungen, Sperren oder Formschwächen in der Abwehr vor großen Herausforderungen stehen. Diese Faktoren beeinflussen die defensive Stabilität des Teams, insbesondere in wichtigen Spielen wie Europa-Duellen.

    Frage 2: Welche Spieler sind betroffen?
    Antwort: Genauer Informationen über verletzte oder gesperrte Spieler können variieren. Oft sind Schlüsselspieler in der Abwehr betroffen. Es ist ratsam, die neuesten Nachrichten oder Vereinsankündigungen zu verfolgen, um aktuelle Informationen zu erhalten.

    Frage 3: Welche Lösungen könnte Trainer befürworten?
    Antwort: Trainer könnten gezwungen sein, auf unerfahrene Spieler zurückzugreifen oder taktische Anpassungen vorzunehmen, um die Defensive zu stabilisieren. Möglicherweise werden auch Mittelfeldspieler oder sogar Stürmer in die Abwehrreihe eingegliedert, um Verletzungen auszugleichen.

    Frage 4: Wie könnte sich dies auf die Mannschaftleistung auswirken?
    Antwort: Eine schwache Abwehr kann zu einer erhöhten Zahl an Gegentoren führen, was die Mannschaft unter immensen Druck setzen könnte. Dies kann sowohl das Selbstvertrauen der Spieler als auch die Ergebnisse in der Liga und im Europawettbewerb negativ beeinflussen.

    Frage 5: Was sagen Experten über Gladbachs Situation?
    Antwort: Sportjournalisten, ehemalige Spieler und Traineranalysten äußern häufig Besorgnis über die Defensivprobleme von Gladbach. Sie betonen die Notwendigkeit für das Team, schnell Lösungen zu finden, um ihre Chancen im europäischen Wettbewerb zu wahren.

    Frage 6: Welche Rolle spielt die Unterstützung der Fans?
    Antwort: Die Unterstützung der Fans ist in heiklen Situationen besonders wichtig. Ein positives Umfeld kann Spielern helfen, ihr Bestes zu geben, auch wenn die Umstände schwierig sind. Fanunterstützung kann also einen motivierenden Einfluss auf die Leistung der Mannschaft haben.

    Frage 7: Wie sieht der Ausblick für die nächsten Spiele aus?
    Antwort: Der Ausblick hängt stark von der aktuellen Verfassung der Spieler und der möglichen Rückkehr verletzter Akteure ab. Eine gute Leistung in den bevorstehenden Spielen kann helfen, das Vertrauen sowohl der Mannschaft als auch der Fans wiederherzustellen.

    Fazit:

    Gladbach steht vor einer kritischen Phase, in der die Abwehrsituation entscheidend für ihre Leistung im europäischen Wettbewerb sein wird. Fans und Experten sind gespannt, wie das Team mit dieser Herausforderung umgehen wird.

  • FC Bayern München lenkt ab vor Champions League gegen Bayer Leverkusen

    FC Bayern München lenkt ab vor Champions League gegen Bayer Leverkusen


    Vor nicht allzu langer Zeit war Hans-Joachim Watzke, der Geschäftsführer von Borussia Dortmund, aus guten Gründen fest davon überzeugt, dass der BVB die zweite Kraft in Deutschland sei. Doch in den Münchner Köpfen waren die Dortmunder nur in den ersten Jahren unter Jürgen Klopp, als der BVB den Münchnern mit einem bis dato ungewöhnlichen Pressingstil und Vollgasfußball zwei Titel und einen Pokalsieg klaute.

    Die Bayern reagierten, änderten ihren Spielstil, holten Pep Guardiola als Trainer und rissen mit der Verpflichtung von Mario Götze ein Loch ins Dortmunder Herz. Damit war Ruhe, der BVB fügte sich in seine Rolle, wollte aber parat stehen, falls die Münchner schwächelten – und war dann nie da, wenn sich eine dieser seltenen Gelegenheiten abzeichnete.

    Der Wunsch des Uli Hoeneß

    Ob Bayer Leverkusen das Potential hat, langfristig in den Münchner Köpfen zu bleiben? Fürs Erste sind sie dort, und deshalb sind die alten Mechanismen in München wieder in Gang gesetzt worden. Das Werben um Alonso und danach um den Leverkusener Abwehrchef Jonathan Tah brachte in der vergangenen Saison aber nicht genügend Unruhe, um Bayer vom Meisterweg abzubringen.

    Das Kernstück im Spiel des größten Gegners ist seit Jahrzehnten immer ein Objekt der Bayern-Begierde – es wird also niemanden verwundern, wie oft der Name Florian Wirtz in den vergangenen Wochen in München fiel. Für Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß wäre es die Erfüllung seines größten Wunsches, Wirtz tatsächlich im Münchner Trikot zu sehen.

    DSGVO Platzhalter

    Und Karl-Heinz Rummenigge, der ehemalige Bayern-Vorstandschef, legte zuletzt nach, bezeichnete Wirtz als besten Spieler Deutschlands, was Jamal Musiala vielleicht nur semigut gefallen hat. Doch alle beim FC Bayern seien sich laut Rummenigge einig, dass Wirtz genau der Spieler sei, „den wir holen wollen. Nicht um Leverkusen zu schwächen, sondern um uns zu verstärken“.

    In Leverkusen wird alles derzeit süffisant zur Kenntnis genommen und weggelächelt. Dass Wirtz ein begehrter Spieler in ganz Europa sei und viele Personen im Fußball seine Qualitäten schätzten, sei nichts Neues und auch nicht erst seit den letzten Wochen so, wurde Bayer-Geschäftsführer Simon Rolfes als Replik zitiert.

    Natürlich wäre es spannend zu sehen, was sich in Leverkusen entwickeln könnte, bliebe Wirtz für immer und stünden irgendwann vor Dankbarkeit Alonso-Denkmäler vor dem Stadion. Aber früher oder später wird irgendjemand das Doppelte oder Dreifache zahlen, beide weglocken und die Münchner Sorgen vertreiben.

    Was den Bayern Gedanken machen müsste vor dem Showdown in der Champions League, ist der Umstand, dass überall nur diskutiert wird, was Alonso dieses Mal taktisch ausheckt. Nach drei Niederlagen und drei Remis gegen das Leverkusen von Alonso wäre es an der Zeit, dass sich die Münchner mal etwas auf dem Platz einfallen ließen. Damit sie das aktuelle Bayer-Team aus dem Kopf bekommen.



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  • Bayern wachsen ohne Kimmich: „Es brennt“ vor Leverkusen

    Bayern wachsen ohne Kimmich: „Es brennt“ vor Leverkusen


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    VfB Stuttgart - Bayern München
    Großer Druck: Vincent Kompany erlebt gerade ganz wichtige Saisonwochen. © Tom Weller/dpa

    Der Bayern-Sieg in Stuttgart sendet vielfältige Signale – im Meisterkampf, vor dem Leverkusen-Kracher und beim Probelauf ohne den Mittelfeldchef. Beim Trainer entladen sich Emotionen.

    Stuttgart/München – Der völlig losgelöste Jubelsprint von Trainer Vincent Kompany nach dem dritten Bayern-Tor in Stuttgart sagte viel mehr aus als alle Worte nach dem Spiel. Der emotionale Ausbruch des sanften Riesen aus Belgien beim 3:1 (1:1) des Bundesliga-Primus’ offenbarte in eindrucksvollen Bildern den immensen Druck, der auf dem Münchner Fußball-Kessel ist.

    Gleich in dreifacher Hinsicht war der hart erarbeitete und erzwungene Erfolg im Bundesliga-Südgipfel wichtig. Er bedeutete einen weiteren großen Schritt zum 34. Meistertitel. Dazu schaffte er ein richtig gutes Gefühl für die Champions-League-Kraftprobe mit dem neuen nationalen Rivalen Bayer Leverkusen.

    VfB Stuttgart - Bayern München
    Ausbruch der Emotionen: Trainer Vincent Kompany stürmt nach dem Treffer zum 3:1 für den FC Bayern mit zum Jubeln auf das Spielfeld. © Tom Weller/dpa

    Kompanys Jubel: „Auf einmal an der Eckfahne“

    Und drittens zeigte der Auftritt beim Vizemeister der Vorsaison, dass Kompanys Gruppe nicht nur ohne eine Führungsfigur wie Joshua Kimmich abliefern kann, sondern sich von einer möglichen Wende im Poker der Münchner Vereinsbosse mit dem Bayern-Kapitän in spe nicht zerreißen und vom Teamerfolg ablenken lässt. „Wir sind gewachsen in diesem Spiel“, lautete Kompanys zentraler Satz.

    Seinen so noch nicht gesehenen Sturmlauf auf den Rasen nach dem Last-Minute-Tor von Kingsley Coman nannte der 38-Jährige „einfach Emotion“. Es brach einfach aus ihm heraus. „Keine Ahnung: Ich war an der Seitenlinie – und auf einmal an der Eckfahne.“

    Eberl: Als Gruppe stehen wir zusammen

    Auch Sportvorstand Max Eberl stach die Szene als Beobachter auf der Stadion-Tribüne ins Auge. Und er interpretierte sie als ein ganz wichtiges Zeichen in vorentscheidenden Saisonwochen. „Als Gruppe stehen wir zusammen. Das ist die Basis für jeden Erfolg – auf und neben dem Platz“, verkündete Eberl.

    Leverkusen kann kommen, verkündete Kompany mit Blick auf das Achtelfinal-Hinspiel am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) in der Münchner Arena: „Es brennt, wir wollen diese Spiele spielen!“ Kapitän Manuel Neuer sprach in Stuttgart von einem „erwachsener“ gewordenen Bayern-Ensemble. „Die Team-Mechanismen funktionieren gut.“ Auch ein 0:1-Rückstand wurde mental robust gemanagt.

    Und es ging eben auch ohne Kimmich. Es war ein Probelauf in der Gegenwart, der zur Bayern-Zukunft werden könnte. Der Knall des laut Medienberichten vom Münchner Aufsichtsrat um Ehrenpräsident Uli Hoeneß zurückgezogenen Vertragsangebotes an den Nationalspieler hallt nach. Der Gesprächsfaden der Verantwortlichen um Eberl mit Kimmich ist trotzdem nicht abgerissen.

    „Sehr zeitnahe“ Kimmich-Entscheidung

    Sportdirektor Christoph Freund sprach von einer „sehr zeitnahen“ Entscheidung. Geht der Mittelfeldchef im Sommer nach zehn Bayern-Jahren ablösefrei? Oder verlängert er doch noch, wenn das Gehalt stimmt?

    „Es steht generell keiner über dem Verein“, verdeutlichte Eberl. „Und wenn ein Spieler sich anders entscheidet, dann wird es auch weitergehen beim FC Bayern.“ Aber an diesem Punkt sei man noch nicht: „Wir sprechen!“ Eberl sagte außerdem: „Im Verein wissen wir alle, was wir an Joshua haben.“

    VfB Stuttgart - Bayern München
    Leon Goretzka, hier beim Jubel nach seinem 2:1, präsentiert sich in Stuttgart als Führungsspieler. © Tom Weller/dpa

    Ein klares Bekenntnis zum FC Bayern – wie es Jungstar Jamal Musiala schon frühzeitig in den Verhandlungen intern gab – möchten einige Bosse auch von Kimmich hören. Neuer sieht freilich immer noch Zeit für eine Einigung. Der Poker ist auch im Team mehr als ein Tuschelthema. „Jo ist nicht der normalste Spieler, den es gibt. Er ist schon lange in unserer Mannschaft. Er ist ein wichtiger Faktor“, bemerkte der Teamsenior zu Kimmichs Teambedeutung.

    Goretzka füllt das Führungs-Vakuum

    Belasten soll die Hängepartie mit offenem Ausgang die aktuelle Phase mit wegweisenden Partien nicht. In Stuttgart war es ein wichtiges Zeichen, dass es auch mit Leon Goretzka und João Palhinha im Mittelfeld nicht schiefging.

    „Wir haben die Leistung von Leon und João gebraucht“, sagte Kompany. Insbesondere Goretzka füllte nicht nur mit dem wichtigen Tor zum 2:1 das Führungsvakuum ohne Kimmich und erwies sich als echter Teamworker.

    Die Causa Kimmich bleibt ein Aufregerthema. Gegen Leverkusen soll er trotz einer Sehnenreizung im Oberschenkel wieder auf dem Platz stehen. „Es sieht auch gut aus. Jo ist robust“, sagte Kompany. Diese Robustheit beschränkt sich bei Kimmich nicht nur auf die Physis. Auch ein Vertrags-Poker wirft ihn nicht um. dpa



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  • Borussia Dortmund: Lille kassiert Mega-Klatsche vor BVB-Duell!

    Borussia Dortmund: Lille kassiert Mega-Klatsche vor BVB-Duell!


    Nach einer eher mäßigen ersten Saisonhälfte scheint Borussia Dortmund immer mehr in Fahrt zu kommen. Die Siege gegen Union Berlin und St. Pauli dürften dem BVB Auftrieb geben – und der dürfte auch bitter nötig sein.

    Denn schon am Dienstag (4. März) wartet auf Borussia Dortmund das Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals gegen OSC Lille. Wenige Tage vor dem Duell gegen den BVB müssen die Franzosen nun einen heftigen Rückschlag hinnehmen – sie erleben einen echten Horror-Abend!

    Borussia Dortmund: Lille kassiert Klatsche gegen PSG

    Paris Saint-Germain ist auch in dieser Saison in der Ligue 1 das Maß aller Dinge. Dem Abgang von Superstar Kylian Mbappe zum Trotz spielt die Mannschaft von Luis Enrique groß auf und dominiert die französische Liga nach allen Regeln der Kunst. Das hat nun auch der OSC Lille am eigenem Leib erfahren müssen.


    Auch interessant: Borussia Dortmund: Plötzlich läuten die Alarmglocken! Es geht um Rayan Cherki


    Denn der Dortmunder Achtelfinalgegner musste am Samstagabend (1. März) eine heftige 1:4-Klatsche gegen PSG hinnehmen. Bereits nach 37 Minuten hatten die Hauptstädter mit 4:0 in Front gelegen und im zweiten Durchgang in den Verwaltungsmodus geschaltet. Lilles Anschlusstreffer durch Stürmer-Star Jonathan David zehn Minuten vor Schluss war letztendlich nur Ergebniskosmetik.

    Lille-Trainer nimmt Verantwortung auf sich

    Lilles Trainer Bruno Genesio nahm die Klatsche im Pariser Parc de Princes nach Schlusspfiff auf sich: „Ich übernehme die volle Verantwortung für dieses Nicht-Spiel, vor allem für die erste Halbzeit, für die schlechten taktischen Entscheidungen, für das eingesetzte System. Es gibt Abende, an denen wir weniger inspiriert sind, und das war heute Abend der Fall“.



    Für den LOSC gilt es nun darum, die herbe Schlappe gegen PSG schnellstmöglich aus dem Kopf zu bekommen. Gegen Borussia Dortmund müssen die Franzosen ein anderes Gesicht zeigen – andernfalls könnte der BVB wohl leichtes Spiel haben.



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  • FC Bayern: Vor dem Leverkusen-Kracher! Gute Nachrichten

    FC Bayern: Vor dem Leverkusen-Kracher! Gute Nachrichten


    Gute Nachrichten beim FC Bayern!

    Joshua Kimmich (30) ist teilweise zurück im Teamtraining. Am Sonntag um 13.58 Uhr betrat er den Platz an der Säbener Straße.

    Nachdem er sich 20 Minuten mit der Mannschaft aufwärmte, trainierte Kimmich danach individuell auf dem Nebenplatz mit Athletik-Coach Stephan Kerth (36). Ein gutes Zeichen vor dem Achtelfinal-Hinspiel gegen Bayer Leverkusen am Mittwoch (21 Uhr/DAZN).

    Gute Kimmich-Nachrichten bei Bayern!

    Der Mittelfeld-Leader hatte zuletzt wegen einer Sehnenverletzung im Oberschenkel gefehlt. Beim 3:1 in Stuttgart stand er nicht im Kader – erstmals seit über einem Jahr! Statt mit der Mannschaft zu reisen, arbeitete er bereits am Freitag individuell an seinem Comeback. Das Training am Sonntag sah aber nach einem deutlichen Fortschritt aus.

    Joshua Kimmich (30) mit Athletik-Coach Stephan Kerth (36)

    Joshua Kimmich (30) mit Athletik-Coach Stephan Kerth (36)

    Foto: Dennis Brosda

    Die Bayern gaben sich nach dem Sieg in Stuttgart schon optimistisch, was ein Kimmich-Einsatz gegen Leverkusen angeht. Sportvorstand Max Eberl (51) sagte: „Es sieht nicht schlecht aus.“ Trainer Vincent Kompany (38) machte sogar klar: „Es sieht gut aus. Jo ist robust. Wenn alles gut geht, dann haben wir Jo zur Verfügung.“



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  • Bayern wachsen ohne Kimmich: «Es brennt» vor Leverkusen

    Bayern wachsen ohne Kimmich: «Es brennt» vor Leverkusen


    Wichtiges 3:1 in Stuttgart

    Bayern wachsen ohne Kimmich: “Es brennt” vor Leverkusen

    Aktualisiert am 02.03.2025 – 11:48 UhrLesedauer: 3 Min.

    VfB Stuttgart - Bayern MünchenVergrößern des Bildes

    Großer Druck: Vincent Kompany erlebt gerade ganz wichtige Saisonwochen. (Quelle: Tom Weller/dpa/dpa-bilder)

    Der Bayern-Sieg in Stuttgart sendet vielfältige Signale – im Meisterkampf, vor dem Leverkusen-Kracher und beim Probelauf ohne den Mittelfeldchef. Beim Trainer entladen sich Emotionen.

    Der völlig losgelöste Jubelsprint von Trainer Vincent Kompany nach dem dritten Bayern-Tor in Stuttgart sagte viel mehr aus als alle Worte nach dem Spiel. Der emotionale Ausbruch des sanften Riesen aus Belgien beim 3:1 (1:1) des Bundesliga-Primus” offenbarte in eindrucksvollen Bildern den immensen Druck, der auf dem Münchner Fußball-Kessel ist.

    Gleich in dreifacher Hinsicht war der hart erarbeitete und erzwungene Erfolg im Bundesliga-Südgipfel wichtig. Er bedeutete einen weiteren großen Schritt zum 34. Meistertitel. Dazu schaffte er ein richtig gutes Gefühl für die Champions-League-Kraftprobe mit dem neuen nationalen Rivalen Bayer Leverkusen.

    Und drittens zeigte der Auftritt beim Vizemeister der Vorsaison, dass Kompanys Gruppe nicht nur ohne eine Führungsfigur wie Joshua Kimmich abliefern kann, sondern sich von einer möglichen Wende im Poker der Münchner Vereinsbosse mit dem Bayern-Kapitän in spe nicht zerreißen und vom Teamerfolg ablenken lässt. “Wir sind gewachsen in diesem Spiel”, lautete Kompanys zentraler Satz.

    Seinen so noch nicht gesehenen Sturmlauf auf den Rasen nach dem Last-Minute-Tor von Kingsley Coman nannte der 38-Jährige “einfach Emotion”. Es brach einfach aus ihm heraus. “Keine Ahnung: Ich war an der Seitenlinie – und auf einmal an der Eckfahne.”

    Auch Sportvorstand Max Eberl stach die Szene als Beobachter auf der Stadion-Tribüne ins Auge. Und er interpretierte sie als ein ganz wichtiges Zeichen in vorentscheidenden Saisonwochen. “Als Gruppe stehen wir zusammen. Das ist die Basis für jeden Erfolg – auf und neben dem Platz”, verkündete Eberl.

    Leverkusen kann kommen, verkündete Kompany mit Blick auf das Achtelfinal-Hinspiel am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) in der Münchner Arena: “Es brennt, wir wollen diese Spiele spielen!” Kapitän Manuel Neuer sprach in Stuttgart von einem “erwachsener” gewordenen Bayern-Ensemble. “Die Team-Mechanismen funktionieren gut.” Auch ein 0:1-Rückstand wurde mental robust gemanagt.

    Und es ging eben auch ohne Kimmich. Es war ein Probelauf in der Gegenwart, der zur Bayern-Zukunft werden könnte. Der Knall des laut Medienberichten vom Münchner Aufsichtsrat um Ehrenpräsident Uli Hoeneß zurückgezogenen Vertragsangebotes an den Nationalspieler hallt nach. Der Gesprächsfaden der Verantwortlichen um Eberl mit Kimmich ist trotzdem nicht abgerissen.

    Sportdirektor Christoph Freund sprach von einer “sehr zeitnahen” Entscheidung. Geht der Mittelfeldchef im Sommer nach zehn Bayern-Jahren ablösefrei? Oder verlängert er doch noch, wenn das Gehalt stimmt?

    “Es steht generell keiner über dem Verein”, verdeutlichte Eberl. “Und wenn ein Spieler sich anders entscheidet, dann wird es auch weitergehen beim FC Bayern.” Aber an diesem Punkt sei man noch nicht: “Wir sprechen!” Eberl sagte außerdem: “Im Verein wissen wir alle, was wir an Joshua haben.”

    Ein klares Bekenntnis zum FC Bayern – wie es Jungstar Jamal Musiala schon frühzeitig in den Verhandlungen intern gab – möchten einige Bosse auch von Kimmich hören. Neuer sieht freilich immer noch Zeit für eine Einigung. Der Poker ist auch im Team mehr als ein Tuschelthema. “Jo ist nicht der normalste Spieler, den es gibt. Er ist schon lange in unserer Mannschaft. Er ist ein wichtiger Faktor”, bemerkte der Teamsenior zu Kimmichs Teambedeutung.



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  • Werders Stage zeigt vor dem Tor plötzlich Nerven

    Werders Stage zeigt vor dem Tor plötzlich Nerven


    Kurz vor dem Jahresende 2024, im tiefsten Dezember, da war Jens Stage der Schlusspunkt vorbehalten. Da sorgte der Däne im letzten Spiel vor der Winterpause für das letzte Highlight einer bis dato starken Saison des SV Werder Bremen – und eine passendere Besetzung hätte es für diese Rolle wahrlich nicht geben können. Beim Heimsieg gegen Union Berlin traf Stage in der 87. Minute zum 4:1, womit er seinen Ruf als Bremens „Mister Effizienz“ einmal mehr unterstrich. Es war damals bereits der siebte Saisontreffer des 28-Jährigen, der fraglos eines der Gesichter des Werder-Aufschwungs war. Vergangenheitsform. Seitdem ist auch Stage auf der Suche nach seinem Rhythmus, schlingert mit einer aus dem Tritt geratenen Mannschaft durch die Bundesliga. Von Effizienz ist bei ihm längst keine Spur mehr. Werders jüngstes 1:2 gegen Wolfsburg lieferte dafür mehrere Beispiele.

    Nach 29 Minuten hatte sich dem Mittelfeldspieler eine hochkarätige Chance geboten, frei tauchte er plötzlich vor Marius Müller auf – und scheiterte am Gäste-Torhüter. Genauso wie in Durchgang zwei, als Stage nach einem Freistoß von Leonardo Bittencourt in der 69. Minute zum Abschluss kam und wieder nur zweiter Sieger im Duell mit Müller war. Situationen, die Werder schmerzten und aus denen der Däne vor dem Jahreswechsel vermutlich mehr Kapital geschlagen hätte. Die sportliche Krise macht aber auch vor ihm nicht halt, zumal ihn nach wie vor Adduktorenbeschwerden plagen. Vorwürfe von den Verantwortlichen gab es nach dem Wolfsburg-Spiel wenig überraschend nicht für die vergebenen Großchancen. Vielmehr deutete Werders Leiter Profifußball Peter Niemeyer die Szenen als eine Art Sinnbild für das aktuelle Bremer Problem.

    Es gilt, hart zu arbeiten, zusammenzustehen, und dann fällt es auch wieder in die richtige Richtung.

    Peter Niemeyer

    „Da ist es offensichtlich, dass es im Moment einfach schwieriger ist und dass der Kopf dazukommt“, sagte der Ex-Profi – und hielt fest: „Wir müssen jetzt einfach gegensteuern. Da gilt es, hart zu arbeiten, zusammenzustehen, und dann fällt es auch wieder in die richtige Richtung.“ Für Werder im Allgemeinen. Und für Stage im Speziellen. „Auch Jens wird dann wieder die Lockerheit haben, die er in der Hinrunde auf besondere Art und Weise hatte“, betonte Niemeyer.

    Positiv: In Sachen Einsatzbereitschaft und Leidenschaft hat der Däne in den vergangenen Monaten nichts eingebüßt, auch gegen die Wölfe war ihm anzumerken, dass er sein Team führen wollte. Der Assist zum 1:2 durch Mitchell Weiser ging dann auch auf sein Konto (90.). Mit nunmehr elf Scorerpunkten ist Jens Stage nach Marvin Ducksch weiterhin der zweitbeste Bremer. Die Mannschaft braucht ihn definitiv dringend, um die sportliche Krise überwinden zu können.

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  • Borussia Dortmund: BVB-Star vor überraschendem Abgang?

    Borussia Dortmund: BVB-Star vor überraschendem Abgang?


    Bei Borussia Dortmund stecken zurzeit viele etablierte Profis in einem Leistungsloch. Die Mannschaft von Niko Kovac kann ihr großes Potenzial einfach nicht auf den Rasen bringen. Tabellenplatz elf sowie eine Reihe von schwachen Auftritten sprechen Bände für eine bislang verkorkste Saison des BVB.

    Nun zieht ein Sommer-Neuzugang von Borussia Dortmund überraschendes Interesse auf sich. Er enttäuschte bislang im schwarz-gelben Trikot – nun könnte er schon ein Jahr nach seiner Ankunft wieder das Weite suchen!

    Borussia Dortmund: Anton vor Spanien-Wechsel?

    Der Jubel bei vielen BVB-Fans war im vergangenen Sommer groß, als Waldemar Anton für gerade einmal 20 Millionen Euro nach Dortmund wechselte. Der 28-Jährige spielte zuvor für den VfB Stuttgart eine starke Saison, etablierte sich so auch in der deutschen Nationalmannschaft. Beim BVB sollte er den abgewanderten Mats Hummels ersetzen – geklappt hat das bisher jedoch noch nicht.


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    Anton macht bislang im Dortmunder Dress eine unglückliche Figur, musste sich so zuletzt hinter Nico Schlotterbeck, Niklas Süle und Emre Can anstellen. Wie das Portal „fichajes.net“ nun berichtet, soll Atletico Madrid die Situation des Innenverteidigers genau beobachten. Demnach sollen sich die „Rojiblancos“ derzeit gute Chancen auf eine Verpflichtung des gebürtigen Usbeken ausrechnen.

    Große Konkurrenz für Atletico

    Ein Wechsel in die spanische Hauptstadt gilt jedoch keineswegs als sicher. Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, sollen mit dem FC Liverpool und Bayer Leverkusen zwei weitere Top-Klubs an den Diensten von Anton interessiert sein. Leverkusen-Boss Fernando Carro bestätigte zuletzt bei „Sky“ sogar, den 28-Jährigen bereits im vergangenen Sommer auf dem Schirm gehabt zu haben.



    Letztendlich setzte sich zu dieser Zeit der BVB durch. Gut möglich, dass Bayer Leverkusen in dieser Causa nun einen zweiten Anlauf starten könnte.



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