So, ich wollte keinen STT mehr eröffnen, aber nach gestern…
was für eine schreckliche Rumpeltruppe? was für ein Versagertum auf den Führungspositionen? was für ein hilfloser Trainer?
Auch wenn Pech (der Lattentreffer ) und Glück für den Gegner (Eigentor) zusammentreffen, dann darf man doch eine erstklassige läuferische Leistung erwarten- aber : Fehlanzeige? Man darf erwarten, dass man AUF das Tor schiesst – aber am Njinmah sieht man es…: daneben geschossen, den am Boden liegenden Torwart nicht umspielen können – die Bilanz eines Versagers, weil der Kopf nicht ist. Ein armer Malatini, in Freiburg beim Stand von 0:4 gedemütigt eingewechselt wird in Minute 86, patzt 2 mal. Ein Wunder ? Nein, fehl aufgestellt. Ein Zetterer, der im Moment keine unhaltbaren Bälle hält. Sonntagsschüsse von allen Teams, der erste Schuss sitzt…im Mittelfeld kein Zugriff, weil die AV zu hoch stehen und dann hinten fehlen.Flanken werden nicht unterbunden, sondern es wird interessiert hinterher geschaut. Und dann das erbärmliche Gerede, der Kader sei nicht breit genug. In der Hinrunde war er breit genug… Fakt ist, dass das Team kein Team ist, sondern nur aus Söldnern besteht, denen Werder herzlich egal ist? . Ein Schmid sagt nach dem 0:5, er schäme sich … wie bitte ? In Grund und Boden sollte er sich schämen, oder wenigstens den Mitgereisten das Eintrittsticket spendieren als Wiedergutmachung.
Ein hilfloser Trainer, der die Mannschaft augenscheinlich nicht mehr beeinflussen kann , dessen sogenannte Taktik von einem Drittligisten ab absurdum geführt wird.Hoch anlaufen, und Werder macht Fehler. Das reicht. So einfach kann Fußball sein. Was für ein jämmerlicher Zustand.EinTrainer ohne Zugriff, ohne Fortune, derzeit ohne alles.
ICH erwarte jetzt von Werder ein Zeichen VOR dem Wolfsburg-Spiel: Werner beurlauben- damit VW nicht weiß, wie der Neue taktisch spielen läßt (denn Hasenhüttl hat gestern genau hingesehen).Oder zB Weiser auf die Tribüne ( seit seinem geplatzten Nationaltraum (Algerien?) ist er unsichtbar ) … Beton anrühren, den Bus parken. Laufen, bis Blut im Schuh ist. Körperlich spielen. Keinen Zentimeter preisgeben. Nicht hinten rausspielen, sondern den Ball rausschlagen und auf 2. Bälle gehen… usw… Vorschläge: Grüll und Silva in den Sturm, nicht ins OM. Viererkette hinten ( 4-3-1-2) , damit die NULL steht.VW kommen lassen, tief stehen. ggfs den Amoura manndecken…(Amoura wer ??)
Werder macht überhaupt keinen Spaß mehr. Die Arroganz spricht Bände, die Schildkröten-Mentalität verheißt nix Gutes.
Leider muß ich wegen meiner Dauerkarte ins Stadion… leider, weil der Trainer stur ist, taktisch von Hasenhüttl mit Ansage düpiert wird und ich vor lauter Kummer zuviel Brause trinken muß…?
Tip: Werder-Wolfsburg 0:4
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ewig grün-weiß
wenn du glücklich sein willst- dann sei es ( Gandhi ) !
Dieser Beitrag wurde zuletzt von TMLegendeDLX am 26.02.2025 um 19:11 Uhr bearbeitet
Ausgerechnet ein Patzer des frisch zur Nummer eins auserkorenen Torhüters Timo Horn kostet den VfL Bochum zumindest einen Punkt gegen die TSG 1899 Hoffenheim: 0:1-Heimniederlage.
Der VfL Bochum hat einen großen Schritt im Tabellenkeller verpasst und das Duell mit der TSG 1899 Hoffenheim mit 0:1 verloren. Dadurch ist die TSG erst einmal enteilt.
Bochum-Trainer Dieter Hecking startete mit drei Veränderungen in das so enorm wichtige Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Im Gegensatz zum 1:1 in Wolfsburg brachte Hecking anstelle von Gerrit Holtmann, Ivan Ordets und Erhan Masovic das Trio Maximilian Wittek, Jakov Medic und Felix Passlack.
Die Musik machte aber zunächst Hoffenheim. Tom Bischof schlug einen Freistoß aus dem linken Halbfeld in den VfL-Sechzehner, wo Medic gleich zweimal blocken musste. Der VfL überstand die Situation jedoch unbeschadet.
Bochum seinerseits meldete sich in der zehnten Minute an – ebenfalls durch Medic. Der köpfte jedoch nur an den Außenpfosten und ließ die Mega-Chance zur Führung für die Bochumer liegen.
VfL Bochum: T. Horn – Oermann, Medic, Bernardo – Passlack (75. Miyoshi), Sissoko (87. Pannewig), Wittek (87. Bamba) – Bero, Krauß (80. de Wit) – P. Hofmann, Masouras (75. Broschinski)
Ein unterhaltsames Bundesliga-Spiel, in dem der VfL mehr und mehr die Kontrolle übernahm. Mitte der ersten Hälfte kam Hoffenheim kaum mehr hintenraus, doch die Bochumer belohnten sich nicht.
Stattdessen hätte die TSG das wiederum um ein Haar bestraft. Doch Andrej Kramaric schoss in der 40. Minute knapp drüber. Weil auch Philipp Hofmann noch zwei Gelegenheiten liegen ließ (44., 45.) ging es torlos in die Pause.
Nach der Pause nahmen sich beide Teams eine kurze Anlaufphase. Dann aber zündete der VfL Bochum. Binnen zwei Minuten hatten Matus Bero (54, 54.) und Tom Krauß (55.) gleich drei gute Chancen auf das 1:0 für die Gastgeber, vergaben jedoch. So blieb Hoffenheim am Leben, auch wenn die Durchschlagskraft fehlte. Anton Stachs Distanzschuss rauschte nach 60 Minuten knapp über den Querbalken.
Die Strafe folgte zwölf Minuten später, wenn auch unter Mithilfe von Schlussmann Timo Horn. Der hätte einen harmlosen Schuss von Tom Bischof zur Seite wegfausten oder sogar fangen müssen. Stattdessen rutschte ihm der Ball über die Handschuhe – 0:1, klarer Torwartfehler (72.).
Der VfL Bochum versuchte nochmal alles, erholte sich von dem Gegentor aber nicht mehr. Während die TSG einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht hat, profitiert der VfL aus seiner Sicht immerhin von den Niederlagen des 1. FC Heidenheim (0:3 gegen Borussia Mönchengladbach) und des FC St. Pauli (0:2 gegen Borussia Dortmund).
Mit einem Tor Unterschied endete die Partie, die der VfL Wolfsburg mit 2:1 gegen den SV Werder Bremen für sich entschied. Einen packenden Auftritt legte Wolfsburg dabei jedoch nicht hin.
Schon im Hinspiel hatte Bremen die Oberhand behalten und einen 4:2-Erfolg davongetragen.
Patrick Wimmer machte in der sechsten Minute das 1:0 des VfL perfekt. Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Mit einem Wechsel – Anthony Jung kam für Niklas Stark – startete Werder in Durchgang zwei. Wimmer versenkte die Kugel zum 2:0 (48.). In der 65. Minute stellte der VfL Wolfsburg personell um: Per Doppelwechsel kamen Yannick Gerhardt und Tiago Tomás auf den Platz und ersetzten Bence Dárdai und Mohamed Amoura. Gleich drei Wechsel nahm der SV Werder Bremen in der 72. Minute vor. Leonardo Bittencourt, Felix Agu und André Silva verließen das Feld für Issa Kaboré, Derrick Köhn und Keke Topp. Mitchell Weiser witterte seine Chance und schoss den Ball zum 1:2 für die Gastgeber ein (90.). Am Ende verbuchte Wolfsburg gegen Bremen einen Sieg.
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Werder muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Der SV Werder Bremen hat 30 Zähler auf dem Konto und steht auf Rang zwölf. Bremen schafft es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 49 Gegentore verdauen musste. Acht Siege, sechs Remis und zehn Niederlagen hat Werder momentan auf dem Konto. Die Situation des SV Werder Bremen ist weiter verzwickt. Im Spiel gegen den VfL handelte man sich bereits die vierte Niederlage am Stück ein.
Beim VfL Wolfsburg präsentierte sich die Abwehr angesichts 38 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (48). Durch den Erfolg rückte der Gast auf die siebte Position der Bundesliga vor. Zehn Siege, sieben Remis und sieben Niederlagen hat Wolfsburg derzeit auf dem Konto. Sechs Spiele währt bereits die Serie, in der der VfL ungeschlagen ist.
Bremen tritt am kommenden Samstag bei Bayer 04 Leverkusen an, der VfL Wolfsburg empfängt am selben Tag den FC St. Pauli.
Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.
Der VfL Bochum verliert seinen Kracher, aber immerhin: Auch die direkte Konkurrenz im Keller kommt nicht vom Fleck.
Wer beim VfL Bochum die Augen nicht nur auf den Platz im Ruhrstadion gerichtet hat, der dürfte ziemlich sicher nach Heidenheim geschaut haben. Der Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt hatte Borussia Mönchengladbach zu Gast.
Und es ging denkbar schlecht los für den FCH. Schon nach acht Minuten schickte Philipp Sander Robin Hack auf die Reise, der frei vor Kevin Müller die Nerven behielt und zum 1:0 für die Fohlen einschob.
Während Heidenheim kurz darauf den Ausgleich verpasste, legte Nathan Ngoumou mit einem spektakulären Schuss von halbrechts nach und besorgte das 2:0 für Mönchengladbach (18.) – der Pausenstand.
Und der FCH sollte kein Comeback mehr starten, im Gegenteil: Mit seinem zweiten Tor des Tages machte Hack in der 59. Minute alles klar. Es bleib beim 3:0-Auswärtssieg.
Bundesliga: Auch St. Pauli verliert
Und auch das Spiel auf St. Pauli war für die VfL-Fans interessant. Ausgerechnet Revier-Rivale Borussia Dortmund sollte dort Schützenhilfe leisten. Serhou Guirassy bei seinem Tor zum 1:0 für den BVB zwar eher die eigenen Champions-League-Ambitionen im Sinn, die VfL-Fans freute es trotzdem (50.).
Karim Adeyemi legte kurz darauf das 2:0 für den BVB nach (58.) und machte alles klar. Ein verdienter 2:0-Auswärtssieg.
Gewonnen hat auch der VfL Wolfsburg. Beim stark kriselnden SV Werder Bremen drehte Patrick Wimmer auf und traf gleich doppelt (6., 48.). Mitchell Weiser machte es mit seinem Tor für die Bremer nochmal spannend (90.), änderte trotz eines weiteren Pfostentreffers der Bremer aber nichts mehr am VfL-Sieg. Durch den 2:1-Erfolg bleiben die Wölfe an Europa dran.
Das Rennen um die europäischen Plätze ist enorm eng. Im direkten Duell hatten RB Leipzig und der 1. FSV Mainz 05 noch den vorübergehenden Tabellenvierten untereinander auszumachen. Xavi brachte die Sachsen schon nach zwei Minuten in die Pole-Position.
Doch die Mainzer berappelten sich, wurden besser und glichen nach 52 Minuten durch Nadiem Amiri aus. Und es sollte noch besser kommen für die Mainzer: Technisch höchst anspruchsvoll drehte sich Jonathan Burkardt durch den Sechzehner und vollendete sehenswert zur 2:1-Führung (58.).
Dabei bleib es. Die Mainzer sind tatsächlich für den Moment Tabellenvierter, was der Champions League entsprechen würde.
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FAQ: Bundesliga – Gut für den VfL Bochum! Zwei Konkurrenten
Frage 1: Wie steht es um die aktuelle Situation des VfL Bochum in der Bundesliga?
Antwort: Der VfL Bochum hat in dieser Saison einige Herausforderungen gemeistert, aber die jüngsten Ergebnisse und Leistungen haben die Hoffnung auf den Klassenerhalt gestärkt. Ein positives Umfeld und Unterstützung von den Fans tragen ebenfalls zur Stabilität der Mannschaft bei.
Frage 2: Wer sind die Konkurrenten des VfL Bochum in der Bundesliga?
Antwort: Die Hauptkonkurrenten des VfL Bochum im Abstiegskampf sind meist Teams, die sich in der Nähe der Tabelle befinden. Aktuell könnten dies Mannschaften wie Schalke 04 und Hertha BSC sein, aber die Situation ändert sich ständig, abhängig von den Ergebnissen.
Frage 3: Inwiefern sind die Leistungen der Konkurrenten für den VfL Bochum von Bedeutung?
Antwort: Die Leistungen und Punkte der direkten Konkurrenten sind entscheidend für den VfL Bochum, da jede Niederlage der Mitbewerber die Chancen auf einen Platz in der oberen Tabellenhälfte oder den Klassenerhalt verbessern kann. Eine schwache Leistung der Konkurrenten kann dem VfL Bochum helfen, sich aus der Abstiegszone zu befreien.
Frage 4: Welche Faktoren können den VfL Bochum unterstützen, um im Abstiegskampf erfolgreich zu sein?
Antwort: Ein paar Faktoren, die den VfL Bochum unterstützen können, sind: die Verbesserung der eigenen Leistung, die Rückkehr verletzter Spieler, die Unterstützung der Fans im Stadion und das Ausnutzen der Schwächen der Konkurrenten.
Frage 5: Wie beeinflussen die kommenden Spiele die Lage des VfL Bochum?
Antwort: Jedes kommende Spiel ist entscheidend, da sie direkte Auswirkungen auf die Punkteausbeute haben und die Moral der und des Teams. Besonders Spiele gegen direkte Konkurrenten sind wichtig, um Punkte zu sammeln und eventuell den Abstand zu den abstiegsgefährdeten Mannschaften zu vergrößern.
Frage 6: Welche Rolle spielt die Vereinsführung des VfL Bochum?
Antwort: Die Vereinsführung spielt eine zentrale Rolle bei der strategischen Planung, der Kaderverwaltung und der langfristigen Entwicklung des Vereins. Eine klare Strategie und gute Kommunikation innerhalb des Vereins können dazu beitragen, das Team in schwierigen Zeiten zu unterstützen.
Frage 7: Gibt es Hoffnung auf eine positive Wende in der Saison?
Antwort: Ja, Optimismus ist immer wichtig im Fußball. Wenn der VfL Bochum die richtigen Anpassungen vornimmt, Schlüsselspiele gewinnt und einen positiven Trend beibehält, gibt es durchaus die Möglichkeit, sich aus der Abstiegszone herauszukämpfen.
Das Bundesliga-Spiel des 1. FC Union Berlin gegen Bochum wird nach dem Feuerzeugwurf auf VfL-Torwart Patrick Drewes mit 2:0 zugunsten der Bochumer gewertet. Dies urteilte das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes im Berufungsverfahren 76 Tage nach dem 1:1 in Berlin.
Durch die Entscheidung ändert sich die Situation im Kampf gegen den Abstieg, die Tabelle wird vor dem 24. Spieltag an diesem Wochenende angepasst: Dank des 2:0-Sieges und zwei zusätzlicher Punkte wird der VfL den 1. FC Heidenheim um zwei Zähler überflügeln und vom Relegationsplatz verdrängen. Union Berlin auf Tabellenrang 13 wird ein Punkt abgezogen.
Auch Einsprüche von Kiel und St. Pauli abgewiesen
Das Rechteorgan unter dem Vorsitz von Oskar Riedmeyer lehnte die Berufung von Union gegen die Entscheidung des DFB-Sportgerichts vom 9. Januar ab, das die Partie ebenfalls mit 2:0 für Bochum gewertet hatte. „Für das Bundesgericht des DFB hat eine Schwächung des VfL Bochum vorgelegen, welche durch den Feuerzeugwurf eines Mitglieds von Union Berlin herbeigeführt wurde. Dieses Verschulden wird Union Berlin zugerechnet“, sagte Riedmeyer.
Zu Beginn der Verhandlung auf dem DFB-Campus in Frankfurt/Main hatte das Bundesgericht schon die Berufungen von Holstein Kiel und St. Pauli, die eine Einflussnahme auf den Kampf gegen den Abstieg sahen, als unzulässig abgewiesen.
Nach der letzten Instanz der DFB-Gerichtsbarkeit kann Union nur noch vor das Ständige Schiedsgericht für Vereine und Kapitalgesellschaften ziehen, was der Klub auch bereits am Abend ankündigte: „Wir waren heute Zeuge eines Verfahrens, in dem erstmalig das Fehlverhalten eines Zuschauers zu einer Spielumwertung geführt hat. Und das trotz einer ordnungsgemäßen Beendigung des Spiels durch den Schiedsrichter. Die Schaffung dieses Präzedenzfalls war aus unserer Sicht Ziel des Kontrollausschusses. Das Gericht ist vom VfL Bochum und vom Kontrollausschuss aufgefordert worden, ein politisches Signal zu senden. Dies war nur möglich unter fehlerhafter Anwendung der Rechts- und Verfahrensordnung“, sagte Union Berlins Präsident Dirk Zingler laut einer schriftlichen Stellungnahme: „Wir sind daher gezwungen, dem politischen Druck zu entgehen und werden das Ständige Schiedsgericht anrufen.“
Die Partie im Stadion An der Alten Försterei war am 14. Dezember in der 92. Minute für mehr als 25 Minuten unterbrochen worden, nachdem der Bochumer Schlussmann Drewes von einem Feuerzeug getroffen worden war. Dieses hatte jemand aus dem Union-Block auf den gegnerischen Torwart geworfen.
Das Spiel wurde anschließend durch Schiedsrichter Martin Petersen ohne Drewes fortgesetzt und beendet. Da Bochum sein Auswechselkontingent bereits ausgeschöpft hatte, ging Angreifer Philipp Hofmann kurzzeitig ins Tor. Beide Teams passten danach den Ball lediglich hin und her, um die Begegnung zu beenden.
Zingler: „Der Verein ist nicht der Täter“
Union-Präsident Zingler, der in erster Instanz nicht vor Ort war und danach massive Kritik am Sportgerichtsurteil geäußert hatte, betonte nun während der Verhandlung: „Der Verein ist nicht der Täter. Beide Mannschaften waren Opfer eines Feuerzeugwerfers, den wir ermittelt haben.“ Das sah das Bundesgericht anders.
Union hätte in so einem Fall niemals Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt. Bochum hingegen nutze den Einfluss von außen, um in den Wettbewerb einzugreifen, so Zingler weiter.
Bochums Rechtsbeistand Christoph Schickhardt mahnte, auch die Sensibilität von Kopfverletzungen bei der Entscheidung zu berücksichtigen und sagte in seinem Plädoyer zum Täter: „Das erfüllt die Straftat einer gefährlichen Körperverletzung.“ Das Urteil habe Signalwirkung auf den gesamten Fußball bis hin zu den Amateuren. Es wäre „ein fatales Zeichen“ für den Fußball, wenn das Bundesgericht nicht dem Urteil des Sportgerichts folge.
Oliver Burke feiert im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg seine Startelf-Premiere. So sieht die Aufstellung des SV Werder Bremen aus!
Update, 14.30 Uhr: Jetzt ist die Werder-Aufstellung gegen den VfL Wolfsburg da. Oliver Burke feiert seine Startelf-Premiere!
Bremen – Zu sehen war nach dem enttäuschenden DFB-Pokal-Aus am Dienstag bei Arminia Bielefeld so gut wie nichts von den Profis des SV Werder Bremen. Das Team von Trainer Ole Werner trainierte vor dem anstehenden Liga-Duell gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) mit Ausnahme des Spiel-Ersatztrainings am Mittwoch ausschließlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. In der andauernden Krise seit dem Jahreswechsel wollen sich die Grün-Weißen bei Standards und taktischen Abläufen noch weniger als ohnehin schon in die Karten schauen lassen. So fällt es naturgemäß schwer, mögliche Änderungen in der Aufstellung vorherzusagen. Dass die Bremer Startelf gegen die Niedersachsen allerdings ein verändertes Gesicht bekommen wird, steht bereits fest.
Werder Bremen-Aufstellung gegen den VfL Wolfsburg: Milos Veljkovic dürfte für Julian Malatini in die Startelf rücken
Da wäre zum Beispiel Stürmer Marvin Ducksch, der mit einer Oberschenkelverletzung vorerst ausfällt. Auch Romano Schmid (Infekt) und Marco Friedl (Innenbandzerrung im Knie) werden dem SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg definitiv nicht zur Verfügung stehen. Fraglich sind zudem die Einsätze von Marco Grüll, Skelly Alvero und Stammkeeper Michael Zetterer, die sich im Laufe der Woche allesamt erkältet haben.
Sollte Zetterer das Duell mit dem VfL Wolfsburg krankheitsbedingt verpassen, stünde Ersatzmann Mio Backhaus für seine Bundesliga-Premiere zwischen den Pfosten parat. „Jeder muss bereit sein, zu spielen – Mio ist es auch“, sagte Trainer Ole Werner am Donnerstag, betonte jedoch: „Trotzdem hoffe ich, dass Zetti am Samstag spielen kann.“ Vor Zetterer dürfte Werner eine veränderte Dreierkette in der Aufstellung aufbieten: Für Julian Malatini wird es nach dessen rabenschwarzen Tag gegen die Arminia vermutlich wieder zurück auf die Bank gehen. Gut möglich, dass Milos Veljkovic nach überstandenen Rückenproblemen eine erneute Bewährungschance von Beginn an erhält. Auch Amos Pieper wäre bei Werder Bremen eine mögliche Startelf-Option. Daneben dürften Niklas Stark und Anthony Jung weiter gesetzt sein.
So sehen Fans das Bundesliga-Spiel des SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg live im TV und im Livestream!
Werder Bremen-Aufstellung gegen den VfL Wolfsburg: Felix Agu dürfte in die Startelf rutschen
Das gilt trotz andauernder Formschwäche wohl auch für Mitchell Weiser, der wie gewohnt die rechte Außenbahn beackern dürfte. Auf der linken Seite hatte Ole Werner in den vergangenen Wochen wechselweise Issa Kaboré und zuletzt wieder Derrick Köhn aufgeboten. Beide offenbarten allerdings Schwächen. Die Chancen stehen also gut, dass Felix Agu gegen den VfL Wolfsburg nach langer Zeit mal wieder in die Anfangsaufstellung rutschen könnte. Letztmals war das für den 25-Jährigen, der als defensiv stärkste Option auf den Flügeln gilt, Anfang November beim 2:1 gegen Holstein Kiel der Fall gewesen. Das Dreier-Mittelfeld beim SV Werder Bremen bilden Senne Lynen, Jens Stage und Leonardo Bittencourt, der nach seiner Einwechslung in Bielefeld zuletzt einen guten Eindruck hinterlassen hatte und in der Startelf stehen dürfte.
Im Angriff könnte in der Aufstellung derweil eine echte Überraschung anstehen: Erstmals seit dem Erstrundenaus des SV Werder Bremen im DFB-Pokal gegen Viktoria Köln (2:3 n. V.) im August 2023 könnte Ole Werner Oliver Burke in die Startelf berufen. Der Schotte hatte mit einer guten Leistung in Bielefeld samt Tor Eigenwerbung betrieben. Neben Burke könnte der bislang enttäuschende Winter-Neuzugang André Silva seine nächste Chance bekommen. Justin Njinmah rückt gegen den VfL Wolfsburg ebenso auf die Bank wie Kader-Rückkehrer Keke Topp, der erstmals nach drei Monaten Zwangspause wieder im Aufgebot steht. (mwi)
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Alle Tore, News und Infos zum Bundesliga-Spiel gibt es hier live im Live-Ticker der DeichStube. Aktueller Spielstand: 0:0
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4. Min: Werder hat in diesen ersten Minuten etwas mehr Ballbesitz und ist darum bemüht, Ordnung ins Spiel zu kriegen. Bislang wirkt das von beiden Teams aber noch sehr wild.
2. Min: Und es geht direkt heiß her! Erst blockt Niklas Stark einen Versuch von Mohammed Amoura, dann schnappt sich Oliver Burke den Ball und startet einen Konter – doch kurz vor dem Strafraum legt sich der Schotte den Ball zu weit vor. Der VfL kann klären.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Anpfiff! Das Spiel läuft!
1. Min: Und dann ist das Spiel freigegeben. Werder gegen Wolfsburg, los geht´s!
15.29 Uhr: Werder spielt „falsch herum“: In der ersten Hälfe spielen die Bremer auf die Ostkurve zu.
15.27 Uhr: Während die beiden Mannschaften einlaufen, zünden die Gästefans Pyrotechnik. Gleich geht es los!
15.25 Uhr: Die Werder-Fans haben ein neues Banner in der Ostkurve ausgerollt. Die klare Forderung: „Zerreißt euch für den Verein!“ Das ist gegen formstarke Wolfsburger auch bitter nötig, denn der VfL ist seit acht Bundesliga-Spielen ungeschlagen. Im DFB-Pokal setzte es im Viertelfinale aber eine 0:1-Niederlage bei RB Leipzig.
15.23 Uhr: In wenigen Minuten geht es los, doch jetzt ist erstmal Zeit für einen Klassiker: „Lebenslang Grün-Weiß“ dröhnt aus den Lautsprechern, die Fans singen kräftig mit. Die Hoffnung, dass Werder heute die Trendwende schafft, schwingt also doch gehörig mit. Und das, obwohl in der Fan-Umfrage der DeichStube 65,6 Prozent der User sagten, dass sie mit einer Niederlage gegen Wolfsburg rechnen.
15.20 Uhr: Geleitet wird die Partie heute übrigens von Felix Brych. Als Assistenten stehen ihm Mitja Stegemann und Nikolai Kimmeyer zur Seite, vierter Offizieller ist TImo Gansloweit. Der verantwortliche Video-Schiedsrichter Daniel Schlager, ihm assistiert Markus Häcker im „Kölner Keller“.
15.15 Uhr: Derweil verschwinden die Werder-Profis unter dem seichten Applaus der heimischen Fans im Spielertunnel. Auch die Wolfsburger machen sich auf den Weg in die Kabine, ihre Anhänger – knapp 3.000 werden es wohl sein – skandieren dabei lautstark „VfL, VfL“ – und sind damit deutlich lauter.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Werder hat jetzt mehr als 60.000 Mitglieder
15.10 Uhr: Aktuell ist nicht alles schlecht beim SV Werder – zumindest, wenn man auf die neue Mitgliederzahl blickt. Werder hat jetzt mehr als 60.000 Mitglieder, Torben Battermann heißt der glückliche junge Mann, der das 60.000. Mitglied geworden ist. Er steht nun gemeinsam mit Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald am Mikrofon bei Stadionsprecher Arnd Zeigler. Hess-Grunewald sagt mit Blick auf die Zahl: „Das ist historisch.“ Der 64-Jährige hält zudem weiter am Ziel fest, die magische Marke von 100.000 Mitgliedern zu erreichen.
15.05 Uhr: Das Hinspiel gewann Werder übrigens spektakulär mit 4:2. Tiago Tomas hatte die Wolfsburger zwar in Führung gebracht, doch Mitchell Weiser, Felix Agu und Marvin Ducksch drehten die Partie. Nachdem Patrick Wimmer wegen eines harten Fouls mit Rot vom Platz flog, erhöhte Marco Grüll sogar auf 4:1, ehe Joakim Maehle noch der zweite VfL-Treffer gelang. Gegen einen ähnlichen Spielverlauf hätten viele Werder-Fans heute bestimmt nichts einzuwenden.
14.55 Uhr: Eine gute halbe Stunde vor dem Anpfiff ist das Weserstadion übrigens noch recht spärlich besetzt – abgesehen vom Stehplatzbereich der Ostkurve, die natürlich prall gefüllt ist. In der des SV Werder sind noch zahlreiche Karten zu kaufen, es dürften heute folglich einige Plätze frei bleiben.
14.50 Uhr: Jetzt laufen die Werder-Profis aus dem Spielertunnel auf den Rasen – und die Fans begrüßen sie mit Applaus und lauten „Werder“-Rufen. Das unten erwähnte Banner hängt indes weiterhin am Hintertornetz vor der Ostkurve und darf somit als klare Forderung verstanden werden.
14.45 Uhr: Trainer Ole Werner hat übrigens nur eines seiner fünf Bundesliga-Spiele gegen den VfL Wolfsburg verloren – das war aber ausgerechnet das letzte Heimspiel (0:2). Mehr Fakten zum anstehenden Spiel zwischen Werder und Wolfsburg findet ihr im Angeberwissen!
14.40 Uhr: Die Kritik der Werder-Fans ist hart, aber berechtigt. Der SVW gewann nur eines seiner letzten acht Bundesliga-Spiele (1:0 gegen Mainz 05), schied zudem nach einer desaströsen Leistung mit 1:2 im DFB-Pokal-Viertelfinale bei Arminia Bielefeld aus. Nach dem Spiel kam es zwischen Fans und Mannschaft zum Eklat: Die Bremer Profis wurden vom eigenen Anhang mit Gegenständen beworfen und wüst beschimpft, selbst Trainer Ole Werner und Kapitän Niklas Stark wurden von den Ultras weggeschickt. Es wird heute spannend zu sehen sein, wie die Fans in der Bremer Ostkurve ihre Mannschaft begrüßen.
14.35 Uhr: Das Spiel beginnt zwar erst in gut einer Stunde, doch die Werder-Fans sind bereits heiß: In der Ostkurve wird ein Banner mit einer klaren Botschaft ausgerollt! „Kein Wille, kein Kampf, keine Mentalität: Wer dieses Trikot trägt, hat sich zu zerreißen“, ist darauf zu lesen. Eine deutliche Ansage an die Werder-Profis, die sich aktuell aber noch in der Kabine befinden.
14.28 Uhr: Jetzt ist auch die Aufstellung des VfL Wolfsburg da: Müller – Roerslev, Vavro, Koulierakis, Maehle – Dardai, Svarnberg – Skov, Wimmer – Wind, Amoura. Auf der Bank sitzen zunächst: Pervan – Fischer, Vranckx, Tomas, Kaminski, Behrens, Gerhardt, Odogu, Bröger.
14.25 Uhr: Nicht nur Romano Schmid fällt damit krankheitsbedingt gegen den VfL Wolfsburg aus, auch Justin Njinmah, Patrice Covic, Marco Grüll und Skelly Alvero stehen nach Vereinsangaben wegen einer Erkältung nicht zur Verfügung.
14.19 Uhr: Auf der Werder-Bank sitzen: Backhaus – Jung, Köhn, Malatini, Kaboré, Coulibaly, Topp, Lukowicz, Adeh. Der 17-jährige Karim Coulibaly feiert damit sein Debüt und steht erstmals im Bremer Spieltagskader. Das gilt auch für den 30-jährigen Routinier Maik Lukowicz, der normalerweise für die U23 spielt.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Fünf Änderungen in der Werder-Startelf
14.18 Uhr: Moin aus der DeichStube. Etwas verfrüht liegt uns schon die Werder-Startelf vor. Mit folgender Aufstellung gehen die Bremer in das Spiel: Zetterer – Pieper, Stark, Veljkovic – Weiser, Lynen, Agu – Stage, Bittencourt – Silva, Burke.
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg. Anpfiff im Weserstadion ist am heutigen Samstag um 15.30 Uhr, der Liveticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights zum Bundesliga-Spiel gibt es dann hier – heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.
Weiter mit dem Vorbericht:
Ole Werner verrät vor Spiel gegen VfL Wolfsburg: Bei Werder Bremen ist der Umgang mit Misserfolg schon lange ein kritisches Thema
Nur ein Sieg aus neun Spielen: Der SV Werder Bremen will am Samstag (15.30 Uhr/DeichStube-Live-Ticker) gegen den VfL Wolfsburg die Trendwende schaffen – der Vorbericht!
Bremen – Im Spielertrakt des Weserstadions, das hat Werders Cheftrainer Ole Werner am Donnerstag verraten, hängt schon seit längerer Zeit ein sehr bekannter Spruch an der Wand. Ach was: eine Weisheit, die seit Jahrzehnten fest im deutschen Fußballsprachgebrauch verankert ist. „Entscheidend is‘ auf’m Platz.“ Gesagt hat das einst BVB-Legende Alfred „Adi“ Preißler, womit er eine denkbar simple, aber gerade deshalb so treffende Grundformel für den Sport geliefert hat. Dass sie bis heute nichts von ihrer Gültigkeit verloren hat, ist unumstritten – und doch müssen sie beim SV Werder Bremen in diesen Tagen hart dafür arbeiten, sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen. Seit Wochen ausbleibende Ergebnisse und Spieler, die sich dafür gegenseitig (und öffentlich) die Schuld in die Schuhe schieben – im Jahr 2025 gibt Grün-Weiß ein höchst besorgniserregendes Bild ab, mit dem blamablen Pokal-Aus bei Drittligist Bielefeld als vorläufigem Tiefpunkt. Wie er die Lage wieder in den Griff bekommen möchte, hat Trainer Werner vor dem anstehenden Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) erklärt – und dabei verraten, dass es ein spezielles Problem bei Werder schon seit Jahren gibt.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Ole Werner fordert zu mehr Geschlossenheit auf
„Wir hatten in der Vergangenheit schon häufiger solche Themen, die jetzt nach draußen dringen. Das ist nicht neu für mich“, sagte der 36-Jährige, „es sind Themen, die mich hier mindestens schon seit zweieinhalb Jahren beschäftigen und die auch im Verein bekannt sind.“ Auf Nachfrage eines Journalisten, was er denn genau damit meine, kam Ole Werner auf den Bremer Umgang mit Misserfolgen zu sprechen. Zwar hätten fraglos personelle Ausfälle, negative Ergebnisse und ein wiederum dadurch schwindendes Selbstvertrauen zur Krise beigetragen. „Es ist aber auch der Umgang mit Situationen, in denen Ergebnisse nicht für uns sprechen“, sagte Werner. „Man muss dann trotzdem bei sich bleiben und die Dinge gemeinsam angehen. Das haben wir in den letzten Wochen zu selten getan. Es ist etwas, das uns in Phasen immer mal wieder beschäftigt.“ In einer Fußball-Mannschaft sei das nichts Ungewöhnliches – nur hat es sich für Werder Bremen inzwischen zum handfesten Problem ausgewachsen. Werner selbst hatte es nach dem 0:5 in Freiburg öffentlich zur Sprache gebracht.
„Dass es jetzt nach außen dringt, hat sicherlich damit zu tun, dass wir gestiegene Erwartungen an uns haben und dass es diese Themen bei uns schon sehr lange gibt“, sagte der Chefcoach des SV Werder Bremen, der bisher nicht imstande war, sein Team in diesem Punkt wieder auf Kurs zu bringen. Grundsätzlich sei er das und sei es auch die Mannschaft aber sehr wohl, betonte Ole Wernervor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg: „Wir haben das immer wieder bearbeitet und auch in den Griff bekommen. Es ist wichtig, dass wir uns vor Augen halten, dass wir in der Lage sind, diese Dinge zu ändern.“ Genau darum gehe es jetzt wieder, schnellstmöglich.
So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg aussehen!
Werder Bremen gegen VfL Wolfsburg im DeichStube-Live-Ticker: Clemens Fritz will keine Trainer-Diskussion aufkommen lassen
Öffentliche Ansagen von Profis wie Leonardo Bittencourt, der nach dem Pokal-Aus in Bielefeld Mitspieler Derrick Köhn verbal attackiert hatte, sind für den Trainer dabei nicht das Problem. „Ich bin nicht derjenige, der sagt: ,Das geht gar nicht‘. Man kann durchaus auch mal offene und härtere Worte finden“, hielt Ole Werner fest. Seine Bedingung dabei: „Das Entscheidende ist, dass man sich im Nachhinein zusammenrauft und beim nächsten Mal wieder als Einheit auf dem Platz steht und alles füreinander tut.“ In dieser Hinsicht will der Trainer des SV Werder Bremen auf sein angeschlagenes Team einwirken. „Der Kopf spielt in so einer Phase natürlich eine Rolle. Als Trainer bist du nie nur in fußballerischen Fragen gefordert, sondern auch in diesem Bereich.“
Ole Werner selbst geht vor dem Wolfsburg-Spiel betont sachlich mit der angespannten Situation um. Die zuletzt zunehmende Kritik an seiner Person, die Sportchef Clemens Fritz bereits zum Satz „Es gibt bei uns keine Trainerdiskussion“ veranlasste, lässt ihn – zumindest nach außen hin – kalt. „Ich habe seit über drei Jahren ununterbrochen Werder im Kopf. Natürlich gewinne ich lieber Spiele, denn für uns alle sind die Tage angenehmer, wenn man Erfolgserlebnisse hat. Aktuell ist keine Zeit, in der wir beschwingt über die Flure laufen“, sagte Werner, betonte jedoch auch: „Ich sehe es aber trotzdem so, wie es ist: Es ist mein Job, mit der Mannschaft zu arbeiten und Antworten zu finden, um wieder positive Ergebnisse zu erzielen. Es ist mein Job, sich darum zu kümmern und entsprechend zu liefern.“ Am besten schon am Samstag, wenn der SV Werder Bremen im eigenen Stadion gegen den VfL Wolfsburg (live im TV) spielt. „Das ist eine Mannschaft mit hoher Qualität, die sehr geradlinig spielt und den direkten Weg zum Tor sucht“, sagte Werner, der gegen Ende des Medientermins am Donnerstag beinahe froh wirkte, endlich über den Sport Fußball sprechen zu können. Wie gesagt: „Entscheidend is‘ auf’m Platz.“ Hängt bei Werder ja sogar an der Wand. (dco)
Der VfL Wolfsburg muss wochenlang auf Sebastiaan Bornauw verzichten. Der Innenverteidiger verpasste bereits die DFB-Pokal-Partie gegen RB Leipzig mit Fußproblemen. Auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Werder Bremen gab Trainer Ralph Hasenhüttl genauere Einblicke zur Verletzung des 25-Jährigen.
„Seb hat Probleme mit dem Sprunggelenk oder im Mittelfuß, ein leichtes Knochenödem“, erklärte Hasenhüttl und lieferte eine ungefähre Prognose zur Ausfalldauer: „Er wird jetzt sicherlich eine geraume Zeit ausfallen. Das kann zwischen drei und sechs Wochen sein.“
Entstanden sei die Verletzung dadurch, dass der Belgier „immer mit Schmerztabletten spielte“, mutmaßte Hasenhüttl. Bornauw sei „ein sehr ehrgeiziger Spieler, der Schmerzen auch unterdrücken kann“, was in diesem Falle offenbar alles andere als vorteilhaft war.
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
Die Löwen-U19 muss nach der ersten Niederlage in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga der Liga A zum VfL Wolfsburg reisen. Anpfiff im AOK Stadion, (Allerpark 2, 38448 Wolfsburg) ist am Samstag, 1. März um 12 Uhr.
Nach dem Training am Freitagmorgen geht es um 12.15 Uhr ab München Hauptbahnhof via Zug für die U19 nach Niedersachsen. Dort wartet ein harter Brocken auf das Team von Trainer Jonas Schittenhelm. „Wolfsburg zählt sicher zu den stärksten U19-Mannschaften in Deutschland. Sie sind sehr athletisch, haben gute Einzelspieler in ihren Reihen und spielen sehr zielstrebig. Das wird eine Herausforderung. Wir werden einmal mehr alles reinhauen, was wir haben“, sagt der 38-jährige Coach.
Schittenhelm sieht sein Team als „Herausforderer“. Das scheint seinen Jungs zu liegen. „Diese Rolle haben wir bisher – bis auf Düsseldorf – gut gespielt. Wir waren immer nah dran am Sieg.“ Doch der Junglöwen-Coach weiß auch, dass Unentschieden seine Mannschaft nicht weiterbringen. „Wir bleiben am Boden, wissen genau, dass wir unser Optimum bringen müssen, wenn wir siegen wollen.“ Und vor allem darf sich sein Team keine fahrige und naive Spielweise wie in der 1. Halbzeit gegen Fortuna Düsseldorf leisten. Die Rheinländer bestraften dies eiskalt mit drei Gegentoren bei der 0:3-Heimniederlage.
In Wolfsburg kehrt Emre Dursun nach seiner Fußprellung ins Team zurück. Auch Noah Plöttner konnte die komplette Trainingswoche absolvieren, wird in der VW-Stadt auf der Bank Platz nehmen. Dagegen fällt Luk Hohmann mit muskulären Problemen aus, Georgios Genidis muss grippeerkrankt passen. „Ansonsten sind alle fit“, sagt Schittenhelm.
Am Mittwoch standen noch einige der U19-Spieler zweimal 25 Minuten in einer gemischten Mannschaft mit der U21 gegen die eigenen Profis auf dem Platz. Für den Junglöwen-Trainer kein Problem. „Das ist auch nicht belastender als eine normale Trainingseinheit. Die Jungs stecken das gut weg, nehmen immer was mit“, sieht er solche Aktionen positiv, zumal sie auch noch die Partie mit 1:0 für sich entscheiden konnten. Kapitän Lasse Faßmann durfte sogar in beiden Teams ran.
Besonders im Blickpunkt stand Finn Fuchs. Er erhielt erstmals eine Einladung von Hanno Balitsch für den Lehrgang der deutschen U19-Nationalmannschaft vom 2. bis 5. März 2025 in Frankfurt. „Er fährt direkt nach dem Spiel in Wolfsburg mit seinen Eltern weiter nach Frankfurt“, verrät Schittenhelm, der stolz ist, dass ein weiterer Spieler des Jahrgangs nach Lukas Reich vom DFB beobachtet wird. „Fuchsi hat letztes Jahr schon als Jungjahrgang gute Leistungen in der U19 gezeigt, er ist offensiv einer der stärksten Spieler auf seiner Position“, sagt der Junglöwen-Trainer über seinen Linksverteidiger.