Zu Hause läuft es, jetzt muss der VfL Bochum auch mal auswärts ein anderes Gesicht zeigen. Vielleicht können die Spieler die Emotionen aus dem BVB-Sieg transportieren.
Nach wenigen Wochen fällt das erste Fazit eindeutig aus: Der VfL Bochum hat lange mit Wintertransfers gewartet, doch scheinbar hat es sich gelohnt. Denn Tom Krauß (ausgeliehen vom FSV Mainz 05) und Georgios Masouras (ausgeliehen von Olympiakos Piräus), Doppeltorschütze gegen den BVB, haben geholfen, dass der VfL wieder an den Bundesliga-Klassenerhalt glauben kann.
Kraus kam in allen drei Partien nach seinem Wechsel zum Einsatz und besticht mit seiner Art zu spielen im Mittelfeld. Vor allem den Sieg gegen Borussia Dortmund wird er so schnell nicht vergessen, denn es war besonderer Besuch im Ruhrstadion. “Meine Familie war nach viereinhalb Monaten hier, toll, dass sie bei so einer Partie dabei waren.”
So konnten sie den ersten Derbysieg ihres Sohnemannes im Ruhrgebiet sehen, mit Schalke war ihm das gegen den BVB nicht vergönnt. Zwar erklärt der 23-Jährige, dass Fußball ein Tagesgeschäft ist, der volle Fokus nun schon dem kommenden Gegner aus Wolfsburg gelte, aber: So ganz schnell konnte er nach dem 2:0 gegen den BVB nicht zum Alltag umschalten.
Er verrät: “Die Szene mit der neuen Torhymne habe ich mir sehr oft angeschaut. Das sind Emotionen, die man sich als Spieler wünscht.” Zweimal wurde nach den Treffern von Masouras der Sirtaki gespielt.
Jetzt geht es zum VfL Wolfsburg, der mittlerweile voll in der Saison angekommen ist und zuletzt nach Rückstand noch 2:1 beim VfB Stuttgart gewinnen konnte.
Krauß betont: “Es kommt nicht von ungefähr, dass man in Stuttgart 2:1 gewinnt. Wenn wir aber unsere Emotionen wieder hereinbringen, dann ist was drin. Nach dem Auftritt gegen den BVB müssen wir uns vor nichts verstecken.”
Auch auswärts nicht, wo der VfL Bochum bisher kaum ein Bein auf den Boden bekommen hat. Zuletzt gab es ein 2:2 bei Holstein Kiel, nun soll endlich der erste Dreier in der Fremde her, will man nicht wieder zu Hause unter Druck stehen, unbedingt gewinnen zu müssen.
Krauß: “Wir dürfen kein frühes Gegentor bekommen, da hat Timo Horn uns gegen den BVB im Spiel gehalten. Wir müssen einfach den Abstiegskampf wieder so annehmen, um die Punkte zu holen.” cb / gp
Der Einsatz von Pyrotechnik der BVB-Anhänger in Bochum wäre deutlich größer ausgefallen, wären nicht viele Pyro-Fackeln vor dem Spiel sichergestellt worden.
Fußball-BundesligistVfL Bochum hat die Aufarbeitung des Derbys gegen Borussia Dortmund beendet. Was das Sicherheitskonzept angeht, das der VfL zusammen mit den Sicherheitsbehörden und dem Security-Dienstleister Klüh erarbeitete, zeigt man sich mit dem Ergebnis zufrieden.
Auch wenn es zum Start der Begegnung im BVB-Fanlager zu massiven pyrotechnischen Zwischenfällen kam. Zuvor seien trotzdem bereits etliche pyrotechnische Gegenstände und Masken zur Vermummung sichergestellt worden. Den entsprechenden Personen wurde kein Zutritt zum Stadion gewährt, nachdem die Personalien aufgenommen wurden.”
Was der VfL bei seiner Analyse auch hervorhebt, ist die Tatsache, dass Gästefans weiter nicht in den Heimbereich gelassen werden. 40 Dortmunder seien so daran gehindert worden, im Bochumer Heimbereich ihren Platz einzunehmen. Von denen haben lediglich zwei Personen das Angebot angenommen und die Clearingstelle aufgesucht.
Hintergrund: Immer wieder kam es früher in solchen Fällen zu Auseinandersetzungen, die sich zum Teil nicht nur aufs Verbale beschränkten, sondern mitunter in gewalttätigen Auseinandersetzungen mündeten, die auch vor Kindern und Jugendlichen nicht Halt machten. Die Zahl der Übergriffe, insbesondere auf Gästefans, hat seitdem rapide abgenommen. Die Bochumer erklären: “Dass es dabei auch zu Härtefällen kommen kann, ist allen Beteiligten bewusst und bedauerlich, ändert aber nichts an der konsequenten Umsetzung seitens der Sicherheitsstellen.”
Ein Nachspiel wird der 2:0-Erfolg des VfL allerdings noch haben, zu Lasten des Gastvereins aus Dortmund: Seitens der DFB-Sicherheitsbeobachter ist der massive Einsatz von Pyrotechnik auf Dortmunder Seite vermerkt worden, der unter anderem auch eine Spielfortsetzung kurzzeitig unmöglich machte, was beizeiten ein Urteil nach sich ziehen wird.
Wolfsburg.Am Samstag erst hatte Mohammed Amoura bewiesen, dass er ein Unterschiedspieler ist. Beim 2:1-Big-Point-Sieg des VfL beim VfB Stuttgart waren ihm ein Tor und eine Torvorlage gelungen. Zwei Tage hatten der algerische Nationalspieler und seine Teamkollegen danach frei bekommen. Als die Profis des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten nun mit der Vorbereitung fürs Bochum-Heimspiel am Samstag loslegten, brauchte es nicht lange, bis Amoura wieder in Torlaune war. Beim öffentlichen Training knipste er per spektakulärem Flugkopfball und setzte zu mehreren Fallrückziehern an. Sogar mit dem Hinterkopf versuchte er zu treffen – ein bisschen so wie die einstige deutsche Sturm-Legende Uwe Seeler bei der WM 1970. „Wenn er Richtung Sechzehner und Strafraum loszieht, sieht er meistens keinen mehr“, lobte VfL-Kapitän Maximilian Arnold seinen Teamkollegen Amoura bei der At-Broski-Fußball-Talkshow. Amoura hat sich in die Notizblöcke europäischer Top-Klubs geballert, in der Berater-Szene geht man längst davon aus, dass der VfL im Sommer einen dicken Deal mit Amoura machen kann – und vielleicht auch wird.
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Arsenal, Liverpool und die Manchester-Klubs haben ihn im Visier
Amouras Vertrag läuft zwar noch bis 2029, das ist fast eine Ewigkeit. Das bedeutet allerdings wenig bis gar nichts, wenn ein europäischer Top-Klub seine Angel auswirft. Manager Peter Christiansen hat im letzten AZ/WAZ-Interview den Spieler als unverkäuflich markiert. „Wir wollen mit Mohammed hier in Wolfsburg gemeinsam etwas aufbauen.“ Aber er wird auch ahnen, dass es Super-Angebote für Amoura geben wird …
Was ist er wert? Wenn man sich in der Spielerberater-Szene umhört, auf jeden Fall deutlich mehr als die 22 Millionen Euro, auf die ihn transfermarkt.de beim Marktwert gerade taxiert. Transfer-Experten rechnen mit 50 Millionen Euro bei einem Wechsel im Sommer – was auch daran liegt, dass die gehandelten Interessenten wirtschaftlich besonders potent sind. Neben dem FC Arsenal sollen auch der FC Liverpool und die beiden Manchester-Klubs United und City den pfeilschnellen Offensivmann für die neue Saison im Visier haben.
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„Wenn er Richtung Sechzehner und Strafraum loszieht, sieht er meistens keinen mehr.“
Maximilian Arnold
VfL-Kapitän
Klar ist: Der Marktwert wird steigen, je häufiger Amoura glänzt und je mehr Interessenten es gibt. Für die Wolfsburger würde dies die Verhandlungsposition bei den Gesprächen mit einem potenziellen neuen Klub des Algeriers gehörig verbessern – zumal sie ihn nicht verkaufen müssen. Beim VfL sind die Bosse um Manager Christiansen und Sportdirektor Sebastian Schindzielorz darum noch tiefenentspannt, wenn es um die Zukunft der 1,70-Meter-Rakete geht. Zum einen ist zu hören, dass sie sich natürlich mit einem entsprechenden Angebot für den Stürmer beschäftigen würden – allein schon aus Respekt dem Spieler gegenüber. Zum anderen ist VfL-intern aber auch klar: Sollten Klubs mit Angeboten von 20, 30 Millionen Euro kommen, wird das die Verantwortlichen eher kaltlassen. Die AZ/WAZ weiß: Geht‘s in Richtung der von Spielerberatern realistisch eingeschätzten 50 Millionen, ändert sich das. Eine Ausstiegsklausel hat Amoura nicht in seinem Kontrakt.
Auch bei Eintracht Frankfurt könnte Amoura ein Thema werden
Amoura selbst schaut aktuell nur auf den VfL. Der Mann, der im Sommer für 17 Millionen Euro von Union Saint-Gilloise kam, will mit dem Klub einen internationalen Wettbewerb erreichen. Das erhöht sicher die Chance auf einen VfL-Verbleib des Torjägers über den Sommer hinaus. Sollte Wolfsburg die internationalen Plätze jedoch nicht erreichen, wird er schwer zu halten sein. Laut der Schweizer Ausgabe von Sky hat auch Eintracht Frankfurt Amoura ins Visier genommen, um die durch Omar Marmoush (wechselte im Winter für bis zu 80 Millionen Euro zu Manchester City) entstandene Lücke zu füllen. Mit seinen 24 Jahren passe Amoura ideal in die Transferstrategie der Hessen, die auf junge Talente mit hohem Wiederverkaufswert setzen. Allerdings: Ein Transfer nach Frankfurt wäre nur möglich, wenn sich die Eintracht für die Champions League qualifiziert.
Noch denkt Amoura selbst nicht an einen Abschied. Die Nummer 9 des VfL fühlt sich wohl in der Stadt. Er hat schon einige Freunde gefunden. „Hier leben viele Tunesier. Ich treffe mich gern mit einigen von ihnen“, sagte er jüngst. Bei Instagram postete er gerade ein Foto von einem Friseurbesuch in der Wolfsburger Innenstadt. Beim VfL genießt er viel Wertschätzung. „Er ist brutal, ich weiß manchmal selbst nicht, was man von ihm bekommt, da er so ein Flummi ist. Seine Statistiken sprechen für sich, das hätte ihm wahrscheinlich keiner so zugetraut“, sagt Kapitän Arnold.
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Amoura kann knapp 36 km/h schnell laufen
Amoura habe in seiner Zeit beim VfL gelernt, „mehr defensiv mitzuarbeiten, er macht es generell richtig gut und ist für uns im Moment unverzichtbar. Er kann knapp 36 km/h laufen. Heutzutage wird viel auf Schnelligkeit und Athletik geschaut, diese Attribute werden immer wichtiger“, sagt Arnold und fügt lachend hinzu: „Da bin ich froh, dass ich jetzt schon Fußballer bin, denn ich würde sonst durch jedes Raster fallen.“
Der Übergang aus dem Nachwuchs des VfL Wolfsburg zu den Profis verlief in den zurückliegenden Jahren schlecht. Das soll sich unter dem neuen Boss Peter Christiansen ändern. Im kicker erläutert der Däne seine Pläne mit den Top-Talenten.
Hoffnungsvoll: Dzenan Pejcinovic (rechts), aktuell an Fortuna Düsseldorf verliehen, wird im Sommer nach Wolfsburg zurückkehren und auch Bennit Bröger (Mitte) sowie David Odogu (links) treffen.
IMAGO/Brauer-Fotoagentur
Der VfL Wolfsburg will auf den eigenen Nachwuchs setzen. Das heißt es zwar schon seit ewigen Zeiten, nach Maximilian Arnold und Robin Knoche (jetzt Nürnberg) hat es aber kein Talent aus der eigenen Akademie geschafft, sich dauerhaft bei den Profis durchzusetzen. Ändern will dies Peter Christiansen. Der Däne kam im Sommer als neuer Geschäftsführer vom FC Kopenhagen, wo er demonstriert hat, dass er keine Scheu davor hat, junge und hochtalentierte Fußballer bei einem Champions-League-Teilnehmer zu integrieren. Wie soll das künftig beim VfL funktionieren? Dem kicker erläutert der 50-Jährige ausführlich seine Pläne.
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Der VfL Bochum reist am Wochenende nach Niedersachsen. Am Samstag (22. Februar, 15.30 Uhr) steht das Spiel beim VfL Wolfsburg auf dem Programm.
Nach dem 2:0-Erfolg über Borussia Dortmund will der VfL Bochum den Derby-Dreier vergolden. Im Bestfall mit einem weiteren Sieg beim VfL Wolfsburg.
Am Samstag (22. Februar, 15.30 Uhr) tritt Dieter Hecking mit seiner Mannschaft bei den Wölfen an. Diese sind eines von Heckings Ex-Teams.
Der VfL-Trainer war vom 1. Januar 2013 bis zum 17. Oktober 2016 in Wolfsburg beschäftigt und trainierte später Borussia Mönchengladbach, den Hamburger SV und den 1. FC Nürnberg, bevor er am 4. November 2024 beim VfL Bochum unterschrieb.
Mit dem VfL will der 60-Jährige natürlich unbedingt den Klassenerhalt feiern. Dafür wären Punkte in Wolfsburg sehr wertvoll. Der VfL Bochum steht nach 22 Spieltagen mit 16 Punkten auf dem 16. Tabellenplatz und liegt jeweils fünf Zähler hinter Rang 15 und 14.
Wir haben mit Hecking vor dem Gang zum VfL Wolfsburg gesprochen.
Dieter Hecking über…
… den Hoffenheimer Sieg in Bremen, wo Hecking vor Ort war: “Ich bin mit einem gutem Gefühl aus Bremen zurückgekommen. Wir wissen doch, dass Mannschaften, die unten stehen, auch punkten werden. Kiel hat gegen Dortmund gewonnen, wir gegen Dortmund und nun hat auch Hoffenheim in Bremen gewonnen. Das werden wir in den nächsten Wochen immer wieder erleben.”
… den Gegner: “Der VfL Wolfsburg spielt für mich in den letzten Wochen sehr gut. Sie können sich berechtigte Chancen ausrechnen, in der nächsten Saison in Europa dabei zu sein. Vielleicht auch in der Champions League. Uns erwartet da ein spielerisch sehr guter Gegner in Wolfsburg.”
… das Personal: “Bis auf Myron Boadu, der mit einem Muskelfaserriss ausfallen wird und Felix Passlack, der eine Augenverletzung hat, werden alle Mann dabei sein. Ich freue mich natürlich, wenn viele Spieler zur Auswahl stehen. Wir hatten am Wochenende einige Ausfälle. Aber Maximilian Wittek und Patrick Drewes kehren zurück. Es ist gut, dass der Konkurrenzkampf angeheizt wird.” mit gp
****************************************************************************** HINWEIS: In diesem Thread geht es ausschließlich um das Spiel VfL Bochum vs. Borussia Dortmund. Bitte achtet auf einen angemessenen Umgangston. Sollte es zu Provokationen kommen, diese bitte einfach alarmieren und nicht weiter darauf eingehen. Das Fragen nach illegalen Streams ist untersagt. ******************************************************************************
90′
Das Spiel ist vorbei! Die TSG Hoffenheim feiert einen historischen Sieg gegen den VfL Wolfsburg, der nach zehn (!) DFB-Pokal-Siegen in Folge nun aus dem Wettbewerb ausscheidet. Die letzte Niederlage hatte es am 16. November 2013 gegeben – damals gegen den 1. FFC Frankfurt (0:1).
90′ +6
Wolfsburg wirft nochmal alles nach vorne: jeder Ball wird geklärt.
Abpfiff
Kössler lässt sich ganz viel Zeit und sieht deshalb gelb.
Ritter kommt für Feldkamp
90′ +1
Fünf Minuten bekommen die Wolfsburgerinnen noch zusätzlich.
84′
Man kann den Gästen nicht den Willen absprechen, hier noch etwas bewirken zu wollen. Der Abwehrriegel der Hoffenheimerinnen bereinigt allerdings jeden Angriff.
Hegering kommt für Dijkstra
80′
Die letzten zehn Minuten laufen: Kann Wolfsburg hier das Ausscheiden noch verhindern?
Delacauw kommt für Grabowska
Endemann kommt für Linder
Blomqvist kommt für Lattwein
71′
Riesenchance zum 2:0! Memeti legt im Sechzehner den Ball in den Rückraum, wo Kössler den Ball annimmt allerdings im allerletzten Moment gestört wird. Da war mehr drinnen.
69′
Hoffenheim hat sich inzwischen ein wenig zurückgezogen: Der Tabellendritte ist aber jederzeit in der Lage, gefährliche Konter zu setzen.
Hickelsberger kommt für Cerci
Peddemors kommt für Brand
Beerensteyn kommt für Jonsdottir
57′
Wilms hält von der Sechzehnergrenze drauf. Ihr Schuss wird allerdings abgeblockt und wird so zu einer gefährlichen Bogenlampe: Während Cazalla zögert, geht Popp zum Ball, verpasst aber knapp, da Tufekovic vor ihr zupackt.
55′
Wolfsburg steht nun unter Zugzwang. Wie reagieren die Gäste?
Hoffenheim geht in Führung! Grabowska setzt Memeti mit einem tiefen Ball in den Strafraum perfekt in Szene. Die 25-Jährige schließt dann direkt mit links ab und trifft ins lange Eck.
49′
Memeti zieht im Strafraum nach innen und hält drauf: Borbe lenkt die Kugel zur Ecke.
48′
Die erste Möglichkeit von Durchgang zwei gehört Wolfsburg: Popp nickt eine Ecke von Wilms auf das Tor – wieder pariert Tufekovic.
Anpfiff 2. Hälfte
45′
Halbzeit in Sinsheim! Hoffenheim hat bislang die größeren Spielanteile und hätte schon mehrfach in Führung gehen können. Ein Treffer von Cerci kurz vor der Pause wurde nicht gegeben – wohl eine Fehlentscheidung. Wolfsburg hat gegen eine kämpferische TSG Schwierigkeiten.
Halbzeitpfiff
44′
Der Ball zappelt im Netz der Gäste! Memeti lässt Brand auf rechts aussteigen und geht bis zur Grundlinie. Daraufhin hebt sie den Ball auf die am zweiten Pfosten völlig freistehende Cerci, die das Leder per Kopf über die Linie drückt. Die Linienrichterin hebt allerdings in der Folge die Fahne, da die Kugel zuvor scheinbar minimal im Toraus gewesen war – eine sehr glückliche Entscheidung für die Wölfinnen.
34′
In den letzten Minuten macht Wolfsburg mehr für das Spiel. Großchancen springen aktuell aber kaum raus.
Diehm tritt Brand in die Ferse.
24′
Doppelchance Wolfsburg: Jonsdottir wird tief in den Strafraum geschickt und zieht von spitzem Winkel ab. Tufekovic lässt die Kugel in die Mitte abklatschen, wo Brand richtig steht aber vom Abpraller so überrascht ist, dass sie den Ball nicht mehr richtig trifft.
Popp geht in der gegnerischen Hälfte zu hart in einen Zweikampf und sieht gelb.
19′
Nach einem Ballgewinn schaltet Wolfsburg blitzschnell um. Huth wird auf rechts in die Tiefe geschickt. Ihre Flanke findet am langen Pfosten den Kopf von Popp jedoch taucht Tufekovic ab und hat die Kugel sicher.
16′
Fast die Führung für Hoffenheim! Eine Ecke führt die TSG kurz aus, Grabowska kommt an der rechten Strafraumecke an die Kugel. Anschließend hebt sie den Ball an den zweiten Pfosten, wo Cerci lauert doch noch im letzten Moment gestört wird – Borbe greift zu.
9′
Die Hoffenheimerinnen starten mit mehr Spielanteilen in die erste Hälfte: Cerci hebt einen Ball gefühlvoll in den Sechzehner, wo Kössler die Kugel in Richtung Tor verlängert – Borbe hat keine Probleme. Außerdem geht im Nachhinein außen die Fahne hoch.
5′
Linder dringt links in den Strafraum ein und legt auf Höhe der Grundlinie in den Rückraum auf Popp ab. Ihr direkter Abschluss wird geblockt.
Anpfiff
TSG-Trainer Theodoros Dedes rotiert nach der 1:3-Niederlage gegen Bayern München kräftig: Im Tor startet Tufekovic anstelle von Dick. Mit Weiß, Dongus, Hickelsberger und Delacauw rutschen vier Feldspielerinnen aus der ersten Elf. Für sie beginnen Diehm, Memeti, Kössler und Janssens.
Im Vergleich zur letzten Partie, einem enttäuschenden 0:0 in Köln, wechselt VfL-Coach Tommy Stroot mehrfach. Während die Abwehr unverändert bleibt, rutschen Kielland und Nemeth aus der Startelf und werden von Lattwein und Linder ersetzt. Außerdem startet etwas überraschend Torjägerin Beerensteyn von der Bank – für sie rückt Jonsdottir in die Startformation.
Im DFB-Pokal-Viertelfinale empfängt am frühen Mittwochabend (18:30 Uhr) die TSG Hoffenheim den VfL Wolfsburg. Zu erwarten ist ein hochklassiges Spiel zwischen zwei Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte der Bundesliga: Kann die Partie halten, was sie verspricht?
Die kamen in der Folge überhaupt nicht mehr mit der offensiveren Abwehr der Gummersbacher zurecht. Fanden kaum noch Lösungen und kassierten in schneller Folge vier Zeitstrafen. Die nutzten die Gummersbacher , um sich von 13:7 (17.) über 17:10 (23.) bis auf 23:13 zur Pause abzusetzen. Die Partie war damit schon früh entschieden.