Schlagwort: VfL Wolfsburg

  • DFB-Pokal: RB Leipzig ringt Wolfsburg nieder

    DFB-Pokal: RB Leipzig ringt Wolfsburg nieder


    Die zweite Halbzeit begann mit zwei Großchancen der Wolfsburger, von denen Amoura per Kopf nur die Latte traf (48.). Danach erspielte sich Leipzig wieder ein Übergewicht, tat sich aber weiter schwer, zum Abschluss zu kommen. Gelang es doch mal, fehlte es an Präzission (Openda/58., Sesko/64.). Dann die spielentscheidende Szene: Sesko setzte im Strafraum zur Flanke an, traf aus kurzer Distanz den etwas abgespreizen Arm von Fischer, und der Schiedsrichter pfiff Elfmeter. Eine sehr harte, aber auch nicht falsche Entscheidung. Den Strafstoß verwandelte Sesko wie zuletzt gegen Heidenheim mit einem straffen und genauen Schuss ins linke Eck (69.). Es folgte ein temporeicher Schlagabtausch, bei dem RB mehrere Konterchancen vergab. Das hätte sich fast gerächt: In der 87. Minute startete Wolfsburg seinen besten Gegenangriff, aber Kevin Behrens scheiterte am prächtig aufgelegten RB-Torwart Vandevoordt, der an seinem 23. Geburtstag zum Helden des Spiels wurde.



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  • Lukas Nmecha verpasst auch Spiel gegen St. Pauli

    Lukas Nmecha verpasst auch Spiel gegen St. Pauli


    Lukas Nmecha (26) braucht angesichts anhaltender Beschwerden im Adduktorenbereich noch Zeit. Wie aus einem AZ/WAZ-Bericht hervorgeht, kommt er auch für das Heimspiel des VfL Wolfsburg gegen den FC St. Pauli (Samstag, 15:30 Uhr) nicht als Option in Betracht.


    Zuletzt befand sich Nmecha nicht mal in Wolfsburg. Er machte sich vor über einer Woche auf nach Köln, um dort ein Reha-Programm zu absolvieren. Ursprünglich sollte er zu Wochenbeginn nach Niedersachsen zurückkehren. Der Stürmer habe aber wissen lassen, dass er noch Schmerzen hat, und sich mit dem Klub auf einen Verbleib in Köln geeinigt.

    Die Adduktoren machen Nmecha im Grunde schon seit Anfang Februar zu schaffen. Zwischenzeitlich feierte er allerdings ein Kurzcomeback beim 1:1 gegen Bochum (Einwechslung in der 89. Minute). Seither pausiert der Torjäger wieder.

    Als Konsequenz der sich häufenden Ausfälle im neuen Jahr steht eine weitere gemeinsame Zukunft zwischen Nmecha und Wolfsburg auf wackligen Beinen. Der aktuelle Vertrag gilt nur noch bis Sommer. Laut AZ/WAZ-Infos wird es noch im März sehr wahrscheinlich eine Entscheidung geben. Derzeit scheint mehr für eine Trennung zu sprechen.

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • St. Pauli will in Wolfsburg seine Durststrecke beenden

    St. Pauli will in Wolfsburg seine Durststrecke beenden


    1. St. Pauli will in Wolfsburg seine Durststrecke beenden  NDR.de
    2. FC St. Pauli: Nach vier Pleiten! Herr Blessin, warum gewinnt St. Pauli beim VfL Wolfsburg?  BILD
    3. Kampf um die Wende: Warum St. Pauli auch auf den Elversberg-Effekt setzt  Mopo.de
    4. Die sportliche Talfahrt des FC St. Pauli wird immer bedrohlicher  Sky Sport
    5. St. Pauli hofft auf das Ende seiner Durststrecke  WELT



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  • Hasenhüttl hat hinten rechts jetzt ein Luxusproblem

    Hasenhüttl hat hinten rechts jetzt ein Luxusproblem


    Vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli (Samstag, 15:30 Uhr) sprach Cheftrainer Ralph Hasenhüttl über die aktuelle Situation auf der Rechtsverteidiger-Position beim VfL Wolfsburg. Auf dieser kamen zuletzt sowohl Kilian Fischer als auch Brentford-Leihgabe Mads Roerslev zu Einsätzen, wobei aber nicht sportliche Gründe ausschlaggebend waren. Wie sieht es nun aus?


    Neuzugang Roerslev ersetzte beim 1:1 gegen Bochum den gesperrten Fischer und durfte auch im vergangenen Bundesliga-Spiel gegen den SV Werder Bremen (2:1) von Anfang an spielen, weil sein Konkurrent angeschlagen war. Hasenhüttl erklärte während der Medienrunde am Donnerstag, dass er bei Fischer vorerst kein Risiko gehen wollte.

    „Er hat es ordentlich gemacht“, beschrieb Wolfsburgs Trainer die Leistung von Roerslev gegen Bremen. Zum wiederholten Male machte er aber auch deutlich, wie viel er von Fischer – inzwischen fit – hält.

    Tendenz zu Fischer klingt durch

    „Wie sich Kili entwickelt hat, hat wahrscheinlich niemand für möglich gehalten. Er hat sich mit Ball enorm entwickelt, aber auch gegen den Ball seine Stärken gezeigt“, so Hasenhüttl darüber, wer aktuell die Nase vorn hat im Kampf um die Startelf. Die vielen Einsätze Fischers seien kein Zufall gewesen.

    Nun gebe es mit Roerslev einen Konkurrenten, der auch seine Qualitäten habe. „Es wird für mich immer darum gehen, zu entscheiden, was ich brauche. Da habe ich ein Luxusproblem“, ließ Hasenhüttl das Rennen vermeintlich offen.

    Insgesamt ist jedoch auffällig, dass der Fußballlehrer immer wieder lobende Worte für Fischer übrig hat und von ihm als Spieler sehr überzeugt zu sein scheint. Ob Roerslev an diesem Standing von Fischer zeitnah etwas ändern kann, bleibt abzuwarten. Es klingt zwischen den Zeilen jedenfalls danach, als wäre Fischer vorerst weiter gesetzt.

    Quelle: Pressekonferenz



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  • Fußball-Bundesliga – St. Pauli hofft auf das Ende

    Fußball-Bundesliga – St. Pauli hofft auf das Ende


    Hamburg (dpa) – Harte Arbeit auf dem Trainingsplatz und viele Gespräche sind für Trainer Alexander Blessin die Schlüsselelemente, um die bislang längste Durststrecke des FC St. Pauli in der laufenden Saison der Fußball-Bundesliga zu beenden. „Wir waren in vielen Spielen nah dran“, sagte 51-Jährige nach zuletzt vier Niederlagen ohne eigenen Treffer in Serie. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) tritt der Tabellen-15. aus der Hansestadt beim siebtplatzierten VfL Wolfsburg an.

    Neben der Torflaute im Angriff sieht Blessin auch in der Defensive, die in den vergangenen vier Spielen sieben Gegentreffer zuließ, Verbesserungspotenzial: „Diese Inaktivität, die zu Gegentoren führt, darf uns nicht mehr passieren“, forderte der Coach der Kiezkicker.

    Eric Smith bereit für den Einsatz in der St.-Pauli-Defensive

    Im Spiel gegen die Niedersachsen soll auch Eric Smith die Abwehr der Hamburger stärken: „Er ist fit“, sagte Blessin über den Schweden: „Er hat gestern einen blöden Schritt gemacht und hatte Probleme mit der Patellasehne. Wir sind froh, dass es nichts Schlimmeres war.“

    Als größtes Plus der Wolfsburger, die seit mittlerweile sechs Spielen ungeschlagen sind, nannte Blessin deren „brutale Schnelligkeit. Aber die haben wir im Hinspiel gut unter Kontrolle gehabt.“ Ende Oktober vergangenen Jahres hatten sich die beiden Mannschaften 0:0 getrennt.

    © dpa-infocom, dpa:250306-930-395969/1



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  • „Auf einem guten Weg“: Hasenhüttl gibt Update zu

    „Auf einem guten Weg“: Hasenhüttl gibt Update zu


    Wolfsburgs Linksverteidiger Rogério, der seit über neun Monaten wegen einer Meniskusverletzung kein Spiel mehr bestreiten konnte, macht in seinem Aufbautraining weitere Fortschritte. Das verkündete sein Trainer Ralph Hasenhüttl auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen den FC St. Pauli (Samstag, 15:30 Uhr).


    „Rogério ist auf einem guten Weg und hat die ganze Woche mit der Mannschaft trainiert“, sagte der Wölfe-Coach und ergänzte: „Er macht schon fast alles mit.“

    Auch wenn der Brasilianer für den Rest dieser Spielzeit wohl keine große Rolle mehr einnehmen wird, kann er die kommenden Wochen dazu nutzen, sich weiter an die Mannschaft heranzuarbeiten.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • VfL Wolfsburg | „Sieht nicht so gut aus“: Majer droht

    VfL Wolfsburg | „Sieht nicht so gut aus“: Majer droht


    Eine Rückkehr Lovro Majers ist beim VfL Wolfsburg weiterhin nicht in Sicht. Der Mittelfeldspieler, der aufgrund einer Sprunggelenksverletzung seit etwas mehr als drei Monaten raus ist, „hat nach wie vor Probleme“, wie Trainer Ralph Hasenhüttl am Donnerstag mitteilte. Bei ihm sehe es grundsätzlich „nicht so gut“ aus.


    „Wenn mir jemand nach dem 2. Spieltag gesagt hätte, dass Lovro Majer die ganze Saison ausfällt, hätte ich auch gesagt: ‚Niemals, das wäre eine Katastrophe‘. Im Endeffekt haben wir es aber ohne ihn geschafft, eine unglaubliche Saison zu spielen“, so Hasenhüttl. „Das ist auch unsere Aufgabe: Mit dem Personal, das vorhanden ist, das Maximale herauszuholen.“

    Wie es aussieht, stehen die Chancen also schlecht, dass Majer in den kommenden Wochen ins Aufgebot der Wölfe zurückkehren kann.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Trotz Sanierungsprogramm: VW finanziert VfL Wolfsburg

    Trotz Sanierungsprogramm: VW finanziert VfL Wolfsburg


    Trotz Sanierungsprogramm 

    Trotz Sanierungsprogramm: VW finanziert VfL Wolfsburg weiter

    ©IMAGO

    Der Volkswagen-Konzern will den VfL Wolfsburg trotz seines milliardenschweren Sanierungsprogramms weiter unterstützen. Das bestätigte VW-Chef Oliver Blume in zwei Interviews der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ und der „Wolfsburger Nachrichten“. „Wir stehen fest zu unserem Engagement beim VfL Wolfsburg. Bei den Frauen, bei den Männern und auch in der Jugend. Der Verein ist wichtiger Bestandteil von Volkswagen“, sagte Blume.

    Die VfL Wolfsburg GmbH gehört zu 100 Prozent dem VW-Konzern. Die finanzielle Unterstützung von der Trikotwerbung bis zu den Namensrechten am Stadion schnürt Volkswagen jährlich in einer Art Gesamtpaket zusammen. Das umfasste vor Jahren noch rund 100 Millionen Euro, wurde aber schon 2017 erheblich reduziert. Vor dieser Saison erhöhte der Konzern seine Zuwendungen zum ersten Mal wieder von rund 70 Mio. auf knapp 80 Mio. Euro.

    Europas größter Autobauer leidet unter einer geringen Auslastung seiner Werke und will die technische Kapazität an den deutschen Standorten um über 700.000 Fahrzeuge reduzieren. Insgesamt sollen die Arbeitskosten jährlich um 1,5 Milliarden Euro gesenkt werden.



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  • VfL Wolfsburg: Nationalspielerin Hegering hängt doch

    VfL Wolfsburg: Nationalspielerin Hegering hängt doch


    Stand: 05.04.2024 12:35 Uhr

    Lieber kicken statt coachen: Marina Hegering hat ihren Vertrag beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg um ein Jahr verlängert – als Spielerin. Der ursprüngliche Kontrakt der deutschen Nationalspielerin sah vor, dass sie vom Spielfeld in den VfL-Trainerstab wechselt.

    Doch die 33-Jährige möchte lieber noch etwas auf anstatt abseits des Platzes bewegen. “Ich habe nach wie vor großen Spaß am Fußballspielen und daran, auf dem Trainingsplatz zu stehen. Deshalb kam bei mir der Wunsch auf, eine weitere Saison auf dem Platz zu bestreiten”, sagte die Verteidigerin. “Ich bin sehr froh darüber, dass der Verein mir dazu ein positives Feedback gegeben hat.”

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    Wolfsburgs Marina Hegering liegt gegen Bayern München am Boden © IMAGO / Passion2Press

    Die Wolfsburger Innenverteidigerin hatte sich bei der 0:4-Niederlage im Topspiel gegen den FC Bayern an der Wade verletzt.
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    Hegering war 2022 vom FC Bayern München nach Wolfsburg gewechselt und hat als Leistungsträgerin bislang 37 Pflichtspiele für die “Wölfinnen” in der Liga, Pokal und der Champions League bestritten. Dabei erzielte die 36-malige Nationalspielerin, die aufgrund einer Verletzung aktuell nicht in der EM-Qualifikation für Deutschland auflaufen kann, neun Tore.

    “Marina ist eine absolute Führungspersönlichkeit”

    “Marina hat als international erfahrene und verlässliche Defensivspielerin eine große Präsenz auf dem Platz. Sie ist eine absolute Führungspersönlichkeit, die mit ihrer professionellen Einstellung insbesondere für die jüngeren Spielerinnen in unserem Kader eine Vorbildrolle einnimmt”, sagte Ralf Kellermann, Direktor Frauenfußball beim VfL Wolfsburg. “Wir freuen uns deshalb sehr darüber, dass Marina in der kommenden Saison weiter als Spielerin für den VfL im Einsatz ist.”

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    Lena Oberdorf und DFB-Teamkolleginnen auf dem Trainingsplatz © picture alliance / Eibner-Pressefoto | Eibner-Pressefoto/Memmler

    Deutschlands Fußballerinnen treffen heute in Linz auf Österreich. Die Stimmung im Team ist gut – doch es geht um viel.
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    Dieses Thema im Programm:

    Sport aktuell |
    05.04.2024 | 13:17 Uhr

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  • Wolfsburg verliert auch gegen Augsburg – wird es eng

    Wolfsburg verliert auch gegen Augsburg – wird es eng


    Stand: 16.03.2024 19:24 Uhr

    Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat am Sonnabend auf bittere Weise zu Hause mit 1:3 (1:1) gegen den FC Augsburg verloren. Es war das elfte sieglose Spiel in Serie. Zur tragischen Figur bei den “Wölfen” wurde Torschütze Patrick Wimmer. Er hatte beim Stand von 1:0 kurz vor der Pause zu Unrecht die Rote Karte gesehen.

    von Christian Görtzen

    “Es ist aus meiner Sicht eine klare Fehlentscheidung”, sagte VfL-Trainer Niko Kovac im Interview mit dem NDR. “Bis kurz vor der Strafraumlinie rempelt Patrick, das ist ein Körpereinsatz. Und in dem Moment, in dem er seinen Gegenspieler hält, ist Maxence Lacroix schon auf drei Meter dran. Er hätte eingreifen können.”

    Geschäftsführer Marcel Schäfer sagte: “Die Art und Weise, wie wir in der ersten Halbzeit aufgetreten sind, die Einsatzbereitschaft und wie Fußball gespielt wurde, das war mehr als in Ordnung. Wir müssen selbstkritisch mit uns sein, dass wir es nicht geschafft haben nachzulegen.”

    Schäfer vermeidet Bekenntnis zu Kovac

    Es bleibt abzuwarten, wie die Vereinsführung des VfL in der nun anstehenden Spielpause in der Bundesliga reagieren wird. Einerseits spricht die Bilanz natürlich nicht für Kovac. Sein Team, mit dem es in den Europapokal gehen sollte, findet sich nach dem 26. Spieltag in der Tabelle nur auf Rang 14 wieder. Eine längere Negativserie gab es für Wolfsburg während einer Saison noch nie. Gegen Augsburg setzte es die dritte Pleite in Folge.

    “Man sollte uns die Möglichkeit geben, das intern zu besprechen.”
    VfL-Geschäftsführer Marcel Schäfer

    Die Leistung des Teams bis zur Roten Karte könnte den 52-Jährigen aber vor der Entlassung bewahren. Erst danach kippte die Partie. Es war insgesamt auch kein Wolfsburger Team zu sehen, das gegen seinen Coach spielte. “Ich habe nur gesehen, dass die Mannschaft jede Woche und auch heute richtig Gas gibt, richtig gut eingestellt ist”, sagte Kovac.

    Wolfsburg-Trainer Niko Kovac gestikuliert am Spielfeldrand. © picture alliance/dpa | Swen Pförtner

    AUDIO: VfL-Trainer Kovac: “Klare Fehlentscheidung, müssen nicht diskutieren” (2 Min)

    Sein Vorgesetzter blieb jedoch eine richtige Antwort auf die Frage nach der Zukunft des Trainers im NDR Interview schuldig: “Zehn Minuten nach dem Spiel eine Personaldiskussion öffentlich zu führen – ich glaube, das ist nicht angebracht”, sagte Schäfer. “Man sollte uns auch die Möglichkeit geben, das intern zu besprechen und das Spiel aufzuarbeiten.” In den Wochen zuvor hatten sich Schäfer und Sportdirektor Sebastian Schindzielorz allerdings stets umgehend hinter Kovac gestellt.

    Wimmer bringt spielfreudige “Wölfe” in Führung

    So bitter das Ende, so furios war der Auftakt in die Partie gewesen. Chipbälle mit dem Außenrist, Absatzkicks, Seitfallzieher, fulminante Schüsse aus der zweiten Reihe, dazu schnelle Kombinationen – ja, das alles war tatsächlich der VfL Wolfsburg in der Anfangsviertelstunde. Für eine Mannschaft, die zehn Spiele in Folge keinen Sieg errungen hatte, war es ein ganz erstaunlicher Beginn. Die “Wölfe” strahlten Spielfreude aus im Duell mit den Fuggerstädtern, die zuvor drei Spiele in Folge gewonnen hatten.

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    Eine Fußballtabelle vor eine Fußballmotiv © Colourbox Foto: -

    Ergebnisse, Tabellenstände und die Spieltage im Überblick.
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    Und das Beste aus Sicht der Niedersachsen – ihr Engagement wurde belohnt, und das sehr früh. Nachdem Joakim Maehle mit dem Ball am Fuß auf der rechten Außenbahn Tempo aufgenommen und das Spielgerät zu Maxence Lacroix gepasst hatte, leitete dieser die Kugel sofort zu Patrick Wimmer weiter. Und der Österreicher machte es dann richtig gut. Aus der Drehung heraus zog er ab und traf mit Innenpfostenkontakt zum 1:0 (9.).

    Danach hatten Mattias Svanberg (10.), Maximilian Arnold (13.) und Jonas Wind (15.) allesamt gute Chancen, die Führung auszubauen. Gemeinsam hatten sie auch, dass ihnen das nicht gelang.

    Rote Karte für Torschütze Wimmer…

    Dieses hohe Pensum hielten die Norddeutschen in der Folgezeit zwar nicht durch, dennoch hatten sie die Partie komplett im Griff – bis Torschütze Wimmer in der 45. Minute im Aufbauspiel den Ball an Ex-“Wolf” Kevin Mbabu verlor. Er rannte dem Schweizer daraufhin hinterher, zog ihn am rechten Arm und brachte ihn kurz vor der Strafraumgrenze zu Fall.

    Schiedsrichter Timo Gerach zückte sofort die Rote Karte. Dies aber war ein Fehler, da Mbabu keine klare Torchance hatte. Lacroix und wohl auch Arnold hätten noch eingreifen können. Es wurde diskutiert und offenbar gab es auch noch Kontakt mit dem VAR, doch Gerach sah sich die Szene nicht noch einmal an. Er blieb bei seiner Entscheidung, dass es eine Notbremse gewesen sei.

    “Das ist keine Rote Karte.”
    VfL-Kapitän Maximilian Arnold

    “Mit dieser Aktion wurde das Spiel entschieden”, sagte Arnold dem NDR. “Das hat nichts damit zu tun, dass wir verloren haben. Ich bin sehr enttäuscht darüber. Ich bewerte das so gut es geht neutral – das ist für mich keine Rote Karte.” So sah das auch Geschäftsführer Schäfer: “Ich glaube, da sind wir uns alle einig, selbst der Gegner hat es so gesehen, dass es keine Rote Karte war.”

    …und Gegentor per Freistoß

    Wimmer stapfte wütend in die Kabine. Auf dem Weg durch die Katakomben dürfte er noch den Jubel der Augsburger Fans vernommen haben. Arne Maier hatte den Freistoß zum 1:1 genutzt – seinen Schuss fälschte VfL-Kapitän Maximilian Arnold unhaltbar für Keeper Pavao Pervan mit dem Oberarm ins eigene Tor ab (45.+2). Der Pausenstand war für die Wolfsburger angesichts der eigenen Darbietung in der ersten Hälfte extrem bitter.

    Jakic wird für Augsburg zum Matchwinner

    Nach Wiederbeginn drängte Augsburg – und kam zum Erfolg. Kristijan Jakic traf zum 2:1 für den FCA (61.). Da sich aber der VAR meldete und darauf hinwies, dass es im Vorfeld des Tores eine überprüfenswerte Situation gegeben habe, sah sich Schiedsrichter Gerach am Spielfeldrand besagte Szene noch einmal an. Er entschied aber nicht auf Handspiel von Philipp Tietz – der Arm sei angelegt gewesen. Es lief wirklich nicht für Kovac und sein dezimiertes Team.

    Jakic war es dann auch, der mit dem 3:1 (79.) für die Vorentscheidung sorgte. Bei seinem Flachschuss aus 20 Metern machte Pervan aber keine gute Figur, der Ball war haltbar. Den in Unterzahl spielenden Gastgebern gelang es nicht mehr, die Partie noch einmal spannend zu machen. Nach dem Schlusspfiff gab es Pfiffe von den VfL-Fans und auch “Kovac raus”-Rufe.

    26.Spieltag, 16.03.2024 15:30 Uhr

    VfL Wolfsburg

    1

    FC Augsburg

    3

    Tore:

    VfL Wolfsburg:
    Pervan – Baku (78. Majer), Lacroix, Zesiger, Maehle – Svanberg (87. Vranckx), Arnold – Tomás (67. A. Sarr), Wimmer, Paredes (86. Rogério) – Wind

    FC Augsburg:
    Dahmen – Mbabu, Gouweleeuw, Uduokhai, Iago – Jakic – F. Jensen (65. Biel), A. Maier (76. Engels) – Vargas (76. M. Pedersen) – Tietz (83. S. Michel), Demirovic (82. Beljo)

    Zuschauer:
    21735

    Weitere Daten zum Spiel


    Weitere Informationen

    Sveindis Jane Jonsdottir (Wolfsburg, 23), Lena Sophie Oberdorf (Wolfsburg, 5), Spielerinnen vom VfL Wolfsburg, enttäuscht nach der Niederlage bei der TSG Hoffenheim © imago / foto 2 press

    Herber Dämpfer für den VfL: Die Niedersächsinnen unterlagen im Kraichgau 1:2. Immerhin: Kapitänin Alexandra Popp verletzte sich nicht schwer.
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    Dieses Thema im Programm:

    Sport aktuell |
    16.03.2024 | 18:17 Uhr

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