Schlagwort: VfL Bochum

  • Längst eine “Horrorsaison”: Niko Kovac und die Fans des BVB können einem nur leidtun

    Längst eine “Horrorsaison”: Niko Kovac und die Fans des BVB können einem nur leidtun


    Ein historischer Fehlstart und ganz viele Horrorstatistiken: Niko Kovac und vor allem die BVB-Fans können einem leidtun. Ein Kommentar.

    Nach dem 3:0 in der Champions League bei Sporting Lissabon war eigentlich alles für einen Aufschwung beim BVB angerichtet. Das kreative Lebenszeichen in der Offensive und die stabile Defensive ernteten von allen Seiten Lob, vier Tage später war davon allerdings nichts mehr zu sehen. Überhaupt nichts.

    Nach einem desaströsen Auftritt und individuellen Totalausfällen wie von Niklas Süle ging Borussia Dortmund mit 0:2 in Bochum baden – mit Vollgas zurück auf dem Boden der Tatsachen. Platz elf in der Bundesliga, acht Punkte Rückstand auf die direkte Champions-League-Qualifikation und ein historisch schlechter Start für Trainer Niko Kovac sind die bittere Realität.

    Der Nachfolger von Nuri Sahin und Interimscoach Mike Tullberg ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren (!), der seine ersten beiden Bundesligaspiele verloren hat. Ein Negativwert, der für immer an Kovac haftet. Obendrein baute er seine Durststrecke von 13 sieglosen Spielen (elf davon mit dem VfL Wolfsburg) im deutschen Oberhaus aus.

    Kovac kann einem nur leidtun. Gleiches gilt auch für die BVB-Fans, deren Geduld längst überstrapaziert wurde. Jene, um die Sahin noch bei der Saisoneröffnung im Sommer vor tausenden Dortmund-Anhängern im Signal Iduna Park gebeten hatte. Dieser Saisonverlauf geht einzig allein auf die Kappe der Mannschaft und diejenigen, die sie zusammengestellt haben!



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  • Kovac nach BVB-Pleite: „Werden nicht die Nerven verlieren“

    Kovac nach BVB-Pleite: „Werden nicht die Nerven verlieren“


    Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat auch in der Krise Ruhe und Konzentration gefordert. „Es geht darum, dass man in der Situation trotzdem die Ruhe bewahrt. Das ist das ganz Wichtige“, sagte der 53-Jährige nach der 0:2-Niederlage des BVB beim VfL Bochum. „Wir werden nicht die Nerven verlieren.“ Dortmund hat in diesem Jahr von sieben Bundesligaspielen fünf verloren und nur eins gewonnen.

    Kovac verteidigte, dass keiner seiner Spieler nach den TV-Interviews in der Interviewzone für die anderen Medien in den Katakomben des Ruhrstadions auftauchte. „Wir spielen wieder in vier Tagen“, sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch.

    Kovac ergänzte: „Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.“ Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: „Ich bin ja da. Das reicht ja.“



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  • Kovac sagt seltsame Dinge: Bei Borussia Dortmund herrscht blankes Entsetzen

    Kovac sagt seltsame Dinge: Bei Borussia Dortmund herrscht blankes Entsetzen



    Kovac sagt seltsame Dinge

    Bei Borussia Dortmund herrscht blankes Entsetzen

    Die Krise von Borussia Dortmund ist doch nicht überwunden. Der Sieg bei Sporting Lissabon hat der Mannschaft keine Stabilität und kein Selbstvertrauen gegeben. Beim VfL Bochum blamiert sich das Team bis auf die Knochen. Über eine Aussage kann man sich nur wundern.

    Im Bochumer Ruhrstadion fühlten sich die Fans des VfL am Samstagnachmittag um fast 20 Jahre zurückversetzt. Im Revierderby gegen Borussia Dortmund bekamen sie endlich wieder “Gutes vom Griechen” serviert. Bebende Theofanis-Gekas-Vibes erfassten das Stadion, es erklang wieder der Sirtaki, Georgios Masouras hatte zweimal getroffen. In der 33. und 35. Minute tanzte das Stadion im Takt des Griechen. Der Tabellenletzte der Bundesliga hatte den BVB doppelt geschockt. Vier Tage nach der 45-Minuten-Gala in der Champions League bei Sporting Lissabon rissen sich die Schwarzgelben ihre klitzekleine Euphorie in einer fürchterlichen Saison wieder ein.

    Sie hatten hernach für einen kurzen Moment große Wut in sich gespürt. Nach dem 0:2, so endete das Spiel auch, waren die Dortmunder wie Furien nach vorne gestürmt. Zweimal verpasste Serhou Guirassy ein Tor, einmal war es Nico Schlotterbeck. Der VfL ging höchst verdient mit der klaren Führung in die Pause und nahm das Glück der Tüchtigen einfach mal mit. Dieses Mal lief es anders als im Hinspiel. Als die Bochumer ebenfalls mit 2:0 führten und dann unmittelbar vor der Pause ein Gegentor kassierten. Guirassy traf. Am Ende gewann der BVB 4:2.

    Im Zweikampf geht der BVB unter

    VfL Bochum – Borussia Dortmund 2:0 (2:0)

    Tore: 1:0 Masouras (33.), 2:0 Masouras (35.)
    Bochum: Horn – Oermann, Ordets, Masovic, Bernardo – Sissoko, Krauß (90. Losilla) – Masouras (88. Broschinski), Bero, Holtmann (74. Gamboa) – Hofmann (88. De Wit). – Trainer: Hecking
    Dortmund: Kobel – Süle (63. Couto), Can, Schlotterbeck, Svensson – Sabitzer (46. Özcan), Groß (80. Reyna) – Adeyemi (63. Duranville), Brandt, Gittens (58. Beier) – Guirassy. – Trainer: Kovac
    Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover)
    Gelbe Karte: Bernardo (4)
    Zuschauer: 26.000 (ausverkauft)

    Viel ist seither passiert. Die Bochumer haben sich von Trainer Peter Zeidler getrennt, dessen Engagement als ganz großes Missverständnis in die Geschichte des Klubs eingeht. Und die Dortmunder haben den traurigen Nuri Şahin vor die Tür gesetzt. Für Zeidler übernahm Dieter Hecking, der die chaotische Mannschaft nach und nach stabilisiert und mittlerweile zu einem echten Herausforderer im Abstiegskampf geformt hat. In Dortmund sprang kurzfristig der hyperemotionale Mike Tullberg erfolgreich ein, ehe Niko Kovac übernahm. Was es gebracht hat? Gute Frage.

    Noch unter der Woche waren sie hellauf begeistert. Hatten sich nach dem Spiel in Lissabon auf dem richtigen Weg aus der Krise gewähnt und sahen etwas Gutes heranwachsen. Doch das zarte Frühlingspflänzchen der Hoffnung starb im frostigen Bochum. Und die Dortmunder sind so wieder einmal mit der immer gleichen Debatte konfrontiert. Warum ist diese Mannschaft selten bis nicht in der Lage gegen kampfstarke Gegner voll dagegenzuhalten? Warum ist sie so wehr- und mittellos? Wo sind die Führungskräfte? Außer Emre Can war niemand zu sehen. Dabei wussten sie doch genau, was sie in Bochum erwartet. Keine ballverliebte Mannschaft, wie es Sporting war, sondern ein Team, das sich in jeden Zweikampf wirft, das das Stadion mitreißen kann, wenn es rennt, kämpft und grätscht. Aber von der Borussia kam nahezu nichts. Und wieder herrscht Vollalarm.

    “Es ist nicht so, dass es zum dritten oder vierten Mal passiert, es passiert zum siebten oder achten Mal”, ärgerte sich Abwehrspieler Nico Schlotterbeck und redete sich in einem Monolog in Rage: “Wenn du weißt, was dich in Bochum erwartet, musst du das Spiel annehmen und das haben wir nicht geschafft, vor allem am Anfang. Die Basics im Fußball, Zweikämpfe annehmen und dann führen, das muss sich schleunigst ändern. Wenn wir das nicht hinbekommen, sind wir da, wo wir gerade stehen, auch zu Recht. Wir müssen es schnell hinbekommen, denn sonst ist die Saison eine Horrorsaison. Ich hoffe, wir bekommen es hin und ich glaube auch daran.”

    “Wir dürfen nicht anfangen in Panik zu verfallen”

    Woher er den Glauben nimmt, unklar. Im Ruhrstadion wird er auch in einer ausführlichen Analyse nichts finden, das auf eine gute Zukunft des BVB hindeutet, der in der Bundesliga auf Platz elf abgestürzt ist und nur noch einen Zähler Vorsprung vor dem FC Augsburg hat. Das ist nicht die Welt, in der sich die Dortmunder sehen. Aber es ist die Welt, in der die Dortmunder leben. Die erneute Qualifikation für die Champions League ist mit nun acht Zählern Rückstand über den Weg Bundesliga ein fast utopisches Ziel geworden. Und ob es erneut gelingt, in der Königsklasse einen so furiosen Lauf hinzulegen, wie in der vergangenen Saison, als das Finale erreicht und gegen Real Madrid knapp verloren worden war? An diesem Samstagnachmittag klingt das völlig absurd.

    Die Bochumer hatten dem BVB nicht nur physisch zugesetzt, sie waren auch spielerisch die bessere Mannschaft. Hatten beste Gelegenheiten verpasst, früh auf 3:0 zu stellen. Und immer wieder hatte Masouras seine Füße im Spiel. Der Grieche war im Wintertransferfenster auf den letzten Drücker gekommen. Nach zwei vergeblichen Versuchen in den vergangenen Einkaufsphasen hatte es nun endlich geklappt. Und bereits im zweiten Spiel hat er den VfL für sich erobert. Griechen und Bochum, das passt. Wie einst bei Gekas, diesem Stürmer, der ständig im Abseits stand und trotzdem mit 20 Treffern Torschützenkönig der Bundesliga wurde. Nach nur einer Saison ging er nach Leverkusen. Kultstatus “anne Castroper” ist ihm aber bis heute gewiss.

    Beim 1:0 nun drückte Masouras den Ball über die Linie, beim 2:0 ersprintete er einen katastrophalen Rückpass von Niklas Süle und blieb cool. Der BVB hatte bis dahin eine gute Chance durch Guirassy gehabt, die VfL-Torwart Timo Horn, der erstmals seit fast drei Jahren wieder Bundesliga und für den erkrankten Patrick Drewes spielte, stark entschärfte. “Wenn der Ball reingeht, geht das Spiel vielleicht ein bisschen anders aus, aber wir haben es nicht geschafft”, befand Kovac. “In der zweiten Halbzeit haben wir dann so gut wie nichts kreiert.” Die Bochumer spielten dagegen weiter offensiv nach vorne, ignorierten, dass ihnen mit Myron Boadu der torgefährlichste und beste Stürmer verletzt fehlte und berauschten sich zunehmend am eigenen Mut. Kovac sah das alles geschockt mit an, strapazierte danach weiter das Wörterbuch der Fußballweisheiten und bat: “Wir dürfen nicht anfangen in Panik zu verfallen. Wir sind nicht in Panik, aber wir müssen schleunigst gewinnen.”

    Seine vorgeführten Spieler verschwanden nach der Partie weitgehend wortlos. Viele waren an diesem Samstag Totalausfälle gewesen. Etwa die Tempodribbler Karim Adeyemi oder Jamies Gittens, der auf seine Auswechslung wütend reagiert hatte. Niemand wollte offenbar erklären, was einfach nicht mehr zu erklären ist. Schlotterbeck und Torwart Gregor Kobel erfüllten ihre TV-Pflichten, der Rest indes schwieg. In der Mixed Zone tauchte niemand auf, ungewöhnlich. Ebenso wie die Erklärung des Trainers dazu: “Die Jungs haben jetzt ihr Programm”, so Kovac. “Wir spielen in vier Tagen wieder, deswegen ist klar, dass sie Maßnahmen unternehmen, damit sie möglichst schnell regenerieren und so schnell wie möglich die Nahrung zu sich führen, die sie jetzt brauchen, um dementsprechend schneller wieder an Bord zu sein. Ich bin ja da, das reicht.” Aber wofür?



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  • VfL Bochum – Borussia Dortmund: Doppelpack: Masouras schießt Bochum zum Sieg – Bundesliga

    VfL Bochum – Borussia Dortmund: Doppelpack: Masouras schießt Bochum zum Sieg – Bundesliga


    Durch ein 2:0 holte sich der VfL Bochum in der Partie gegen Borussia Dortmund drei Punkte. Bochum hat mit dem Sieg über Dortmund einen Coup gelandet.

    Im Hinspiel hatte der BVB einen Erfolg geholt und einen 4:2-Sieg zustande gebracht.

    Mit einem schnellen Doppelpack (33./35.) zum 2:0 schockte Georgios Masouras den Gast. Mit der Führung für den VfL ging es in die Halbzeitpause. In Durchgang zwei lief Salih Özcan anstelle von Marcel Sabitzer für Borussia Dortmund auf. Wenig später kamen Julien Duranville und Yan Couto per Doppelwechsel für Karim Adeyemi und Niklas Süle auf Seiten von Dortmund ins Match (63.). Letztendlich hatte der VfL Bochum Spielentscheidendes bereits in der ersten Hälfte vollbracht, als er die Führung mit in die Kabine nahm – ein Vorsprung, der auch noch nach Ablauf der vollen Spielzeit Bestand hatte.

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    Der Gastgeber muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Bochum verließ mit dem Erfolg die Schlussposition der Bundesliga. Der VfL bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt drei Siege, fünf Unentschieden und 14 Pleiten. Den Maximalertrag von 15 Punkten aus den vergangenen fünf Spielen verfehlte Bochum deutlich. Insgesamt nur fünf Zähler weist der VfL Bochum in diesem Ranking auf.

    Mit 29 Zählern aus 22 Spielen steht der BVB momentan im Mittelfeld der Tabelle. Acht Siege, fünf Remis und neun Niederlagen hat Borussia Dortmund derzeit auf dem Konto. Die letzten Spiele liefen enttäuschend und so gelang Dortmund auch nur ein Sieg in fünf Partien.

    Nächster Prüfstein für den VfL ist Wolfsburg (Samstag, 15:30 Uhr). Borussia Dortmund misst sich am selben Tag mit dem 1. FC Union Berlin (18:30 Uhr).

    Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.

    SPM



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  • 2:0 gegen den BVB: Bochums Georgios Masouras lässt Dortmund die Ohren klingeln – Sport

    2:0 gegen den BVB: Bochums Georgios Masouras lässt Dortmund die Ohren klingeln – Sport


    Im Ruhrstadion tanzen sie neuerdings Sirtaki, die entsprechende Musik wird über die Lautsprecher eingespielt. Anlass dazu gab am Samstag der 31 Jahre alte Grieche Georgios Masouras. Vor zwei Wochen hat der VfL Bochum den Stürmer von Olympiakos Piräus ausgeliehen, um der abschlussschwachen Offensive des Tabellenletzten im Abstiegskampf Beine zu machen. In seinem ersten Spiel beim 2:2 in Kiel vor einer Woche hatte Masouras noch keinen Treffer beigesteuert, doch gegen Borussia Dortmund brachte er Bochum mit zwei Toren binnen zwei Minuten (33. und 35. Minute) schon in Halbzeit eins auf die Siegerstraße.

    Am Ende gewannen die Bochumer durch diese beiden Treffer tatsächlich 2:0 (2:0) und verließen zumindest über Nacht erstmals seit viereinhalb Monaten den letzten Tabellenplatz. „Schön, dass sie Sirtaki im Stadion spielen“, sagte der Mann des Spiels – und richtete den Blick auf die zweite wesentliche Botschaft des Tages: „Wenn wir so weiterspielen, können wir unser großes Ziel erreichen und in der Liga bleiben.“ Borussia Dortmund hingegen erlitt im zweiten Bundesligaspiel unter dem neuen Trainer Niko Kovac schon den zweiten massiven Rückschlag.

    Eine Woche zuvor hatte man das Kovac-Debüt daheim gegen den VfB Stuttgart 1:2 verloren, sah sich drei Tage später allerdings vorübergehend rehabilitiert durch einen 3:0-Sieg in der Champions League bei Sporting Lissabon. „Die Mannschaft hat eine gewisse Stabilität erreicht“, hatte noch kurz vor dem Anpfiff in Bochum der Sportdirektor Sebastian Kehl bei Sky gesagt – aber just diese Stabilität war im Ruhrstadion schon wieder nicht mehr zu erkennen. Nach dem Abpfiff betrug der Rückstand des Tabellenelften Dortmund auf den ersten Europapokalplatz sechs Punkte.

    Die Bochumer hatten vorne auf ihren besten Torschützen Myron Boadu (sieben Tore) wegen Verletzung verzichten müssen und ganz hinten auf ihren kranken Torwart Patrick Drewes. Beim BVB fehlten im gesperrten Julian Ryerson sowie im verletzten Ramy Bensebaini die beiden Außenverteidiger. In die Startelf rückte damit erstmals seit knapp zwei Monaten wieder der genesene Niklas Süle, ausnahmsweise als Rechtsverteidiger. Bei Bochum gab Timo Horn sein Debüt im Tor.

    Vier Tage, nachdem die Dortmunder in Lissabon trotz einer allzu passiven ersten Halbzeit dank dreier Treffer in der zweiten Hälfte klar gewonnen hatten, schienen sie in Bochum dieses riskante Spiel wiederholen zu wollen. Sich vom Tabellenletzten der Bundesliga immer wieder tief in die eigene Hälfte hineindrücken zu lassen, ist für einen angehenden Champions-League-Achtelfinalisten gewiss ehrabschneidend. Dass just der in dieser Saison zuvor so abschlussschwache VfL gegen den BVB binnen zwei Minuten zwei Treffer erzielte, ließ den BVB-Granden Hans-Joachim Watzke, Lars Ricken und Matthias Sammer auf der Ehrentribüne die Mienen gefrieren.

    Die Dortmunder bleiben viel zu harmlos

    Zunächst schob Masouras in der 33. Minute eine scharfe Hereingabe von Philipp Hofmann über die Torlinie, dann schnappte er sich in der 35. Minute einen kapitalen Fehlpass von Süle, der auf Nico Schlotterbeck zurückgeben wollte, diesen allerdings derart weit verfehlte, dass Masouras den Ball erlief, allein vor BVB-Torwart Gregor Kobel auftauchte und abgebrüht zum 2:0 einlupfte.

    „Wir sind abhängig von Ergebnissen und leiden alle mit“, hatte Kehl vor dem Spiel bei Sky noch gesagt, fast so, als hätte er eine Ahnung gehabt. Aber niemand konnte wohl erwarten, dass die Dortmunder beim Noch-Tabellenletzten Bochum derart leiden würden.

    Im Hinspiel, damals noch unter dem Trainer Peter Zeidler, hatten die Bochumer in Dortmund ebenfalls 2:0 geführt, am Ende dann noch 2:4 verloren. Sie waren also gewarnt. Doch diesmal verwandelte sich der BVB in der Pause nicht vom hässlichen Entlein in einen schönen Schwan. Bochum blieb die bessere Mannschaft. In der 69. Minute stibitzte Masouras dem eingewechselten Yan Couto den Ball und lief wieder allein auf Kobel zu. Es hätte die Vorentscheidung sein können – doch Masouras vergab.

    Die Dortmunder waren letztlich viel zu harmlos, und das, obwohl sie nach dem 0:2-Rückstand noch eine volle Stunde hatten, um die Dinge geradezurücken. Strafe dafür waren die neunte Niederlage und Sirtaki-Klänge, die ihnen noch ein paar Tage in den Ohren klingen dürften.



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  • VfL Bochum: So feiert Bochum den Sirtaki-Derbysieg gegen Borussia Dortmund! | Sport

    VfL Bochum: So feiert Bochum den Sirtaki-Derbysieg gegen Borussia Dortmund! | Sport


    Vorsicht, akute Ohrwurm-Gefahr!

    ? Dödüm, dödüdüdüdüm ?

    Bochum fertigt den BVB im Pott-Derby 2:0 ab. Im Mittelpunkt: Griechen-Neuzugang Georgios Masouras (31)! Per Doppelpack führt der Stürmer den VfL zum Heimsieg – und das ganze Stadion tanzt den Sirtaki!

    Zusätzlich zur normalen Tormusik (Cancan von Jacques Offenbach) dröhnte über die Boxen griechische Volksmusik. Zur Erinnerung: Das war schon bei Ex-Bochumer Theofanis Gekas (44/2006-2007) so. Und der netzte oft: 22-mal in 35 Einsätzen. Die Fans feierten, Gekas tanzte.

    Jetzt die Rückkehr der besonderen Tormusik!

    Masouras (traf vor einem halben Jahr für Griechenland gegen Deutschland) knipst innerhalb von zwei Minuten doppelt. Auf den Rängen herrscht Party.



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  • Nach 0:2 des BVB in Bochum: Schlotterbeck findet klare Worte

    Nach 0:2 des BVB in Bochum: Schlotterbeck findet klare Worte


    Nico Schlotterbeck hat die Mannschaft von Borussia Dortmund nach der Derby-Niederlage beim VfL Bochum mit deutlichen Worten in die Pflicht genommen. „Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern“, sagte der deutsche Nationalspieler bei Sky.

    Der 25-Jährige ergänzte: „Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zurecht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.“

    Schlotterbeck nimmt Kovac in Schutz

    Der BVB ist Tabellenelfter und aktuell sechs Punkte von den internationalen Plätzen entfernt. In diesem Jahr hat die Borussia von sieben Bundesligaspielen fünf verloren und nur eins gewonnen. Auch der 3:0-Sieg in der Champions League am vergangenen Dienstag bei Sporting Lissabon wirkte sich nicht nachhaltig auf die Form der Profis aus.

    „Wir können nicht immer einmal pro zwei Wochen eine gute Leistung bringen, sondern wir müssen sie alle drei, vier Tage bringen“, sagte Schlotterbeck. „Wenn du weißt, was dich in Bochum erwartet, vor allem die ersten 10, 15 Minuten, dann musst du das Spiel annehmen. Das haben wir nicht geschafft.“

    Auch dem neuen Trainer Niko Kovac ist es bisher nicht gelungen, die Dortmunder wieder erfolgreicher zu machen oder spielerisch zu verbessern. Im zweiten Ligaspiel unter Kovac gab es die zweite Niederlage. „Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen“, forderte Schlotterbeck.



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  • Borussia Dortmund: Mit dieser Mannschaft ist nichts zu gewinnen

    Borussia Dortmund: Mit dieser Mannschaft ist nichts zu gewinnen


    Borussia Dortmund geht beim Tabellenletzten in Bochum baden. Wieder einmal läutet ein vermeintlicher Leistungsträger die Pleite ein. Und nach dem Rückstand kommt statt eines Sturmlaufs nur ein laues Lüftchen. BVB-Fans muss so angst und bange werden. Ein Kommentar.

    Von Martin Jahns

    Borussia Dortmund bleibt auch beim VfL Bochum seinem Saison-Motto treu: Nach einem Schritt voran folgt zwangsläufig einer zurück. Oder eher zwei.

    3:0 gewann der BVB unter der Woche nach einer vielversprechenden zweiten Hälfte bei Sporting Lissabon. Nun setzte es für den letztjährigen Champions-League-Finalisten beim bis dato Tabellenletzten VfL Bochum eine völlig verdiente 0:2-Pleite. Dass die nicht höher ausfiel, hatte die Borussia noch Gregor Kobel zu verdanken.

    Auch unter Niko Kovac, der als erster BVB-Coach seit 1984 seine ersten beiden Bundesliga-Spiele verloren hat, bleibt die Inkonstanz Dortmunds größtes Problem. Gerade einmal ein Sieg gelang dem mit Stars gespickten Team in den jüngsten sieben Bundesligaspielen. Gegen die Abstiegskandidaten Bochum und Kiel setzte es dabei in zwei Partien insgesamt sechs Gegentore – indiskutabel für einen Klub mit Champions-League-Ambitionen.

    Und auch in Bochum waren es haarsträubende individuelle Fehler, die die Niederlage einläuteten: Niklas Süle legte ein Gegentor mit einem verkorksten Rückpass mustergültig vor. Ein Ballverlust vom letzten Mann Yan Couto hätte in der zweiten Hälfte für das 0:3 sorgen können, wenn Kobel nicht zweimal glänzend pariert hätte.

    BVB in Bochum: Ein Aufbäumen sieht anders aus

    Dass Bochum trotzdem nicht mehr zittern musste, lag auch an Dortmunds zahnloser Offensive: Am Ende stand es bei den Torschüssen 18:17 für den VfL.

    Serhou Guirassy hätte sein Team vor der Pause zweimal zurück ins Spiel bringen können, doch die Sturmhoffnung vergab zweimal kläglich. Besonders enttäuschend aus Dortmunder Sicht: In der zweiten Hälfte folgte nicht etwa ein BVB-Sturmlauf beim Außenseiter. Stattdessen hatte Bochum noch mehrfach die Chance auf den endgültigen Knockout.

    Stellvertretend für die indiskutable Dortmunder Angriffsleistung war der hadernde Jamie Gittens, der nach seiner Auswechslung außer sich war und von Waldemar Anton beruhigt werden musste. Es war noch die kämpferischste Szene, die man von einem BVB-Spieler im Derby sehen konnte.

    Was bleibt, ist die bittere Erkenntnis, dass dem Team noch immer das fehlt, was der damalige Interimstrainer Mike Tullberg schon vor Wochen forderte: die Bereitschaft, in unbequemen Spielen auch einmal durch Kompromisslosigkeit und Kampf Erfolge zu erzwingen.

    Stattdessen gab Dortmund das Mittelfeld über weite Strecken der zweiten Hälfte fast kampflos an die Bochumer ab. “Wir haben es nicht geschafft, dagegenzuhalten”, sagte Kobel nach dem Schlusspfiff bei “Sky”. Teamkollege Nico Schlotterbeck bemängelte, dass “die Basics fehlen”. Ein Offenbarungseid!

    BVB inzwischen wie Heidenheim und St. Pauli

    So wurde auch den BVB-Verantwortlichen – wieder einmal – aufgezeigt: Mit dieser Mannschaft ist aktuell kein Blumentopf zu gewinnen. Es fehlt noch immer ein Spieler auf dem Feld, an dem sich strauchelnde Teamkollegen hochziehen können. Stattdessen stehen selbst vermeintliche Säulen wie Süle oder Marcel Sabitzer neben sich.

    Nun findet sich der BVB in einer Riege mit dem 1. FC Heidenheim und dem FC St. Pauli wieder, den einzigen anderen Teams, die diese Saison gegen Bochum verloren haben.

    Und auch in der Tabelle rückt Dortmund mit einer inzwischen negativen Tordifferenz langsam aber sicher in ähnliche Gefilde wie die vermeintlichen Leichtgewichte. Und das so langsam völlig zu Recht.



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  • Bochum versetzt BVB den nächsten Nackenschlag

    Bochum versetzt BVB den nächsten Nackenschlag


    Stand: 15.02.2025 21:31 Uhr

    Borussia Dortmund hat beim VfL Bochum die nächste Niederlage in der Fußball-Bundesliga kassiert – es ist die neunte am 22. Spieltag, nur Platz 11. Der BVB ließ vorne Chancen liegen und leistete sich hinten Aussetzer. So gewannen die ersatzgeschwächten Bochumer von Dieter Hecking in der Fußball-Bundesliga am Samstag mit 2:0 (2:0).

    Verantwortlich für den Bochumer Sieg war ein Doppelschlag von Georgios Masouras in Halbzeit eins, bei dem er zum Teil tatkräftige Mithilfe vom BVB hatte. Der Grieche, im Winter von Olympiakos Piräus zum VfL gewechselt, drückte einen Schuss von Philipp Hofmann, der aller Wahrscheinlichkeit nach von selbst ins Tor gegangen wäre, über die Linie. Da BVB-Keeper Gregor Kobel noch den Schuh an den Ball gebracht hatte, ging der Mittelstürmer auf Nummer sicher (33. Minute).

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    • 22. Spieltag
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    Einen kompletten Aussetzer leistete sich Niklas Süle nur zwei Minuten später, als er in Bedrängnis den Ball zurückspielte, aber dies mit viel zu wenig Präzision und Schwung machte und so den Ball perfekt in den Lauf des lauernden Bochumer Angreifers spielte. Der ließ mit einem Lupfer Kobel erneut keine Chance (35.). Süle war nach längerer Verletzungspause zurück in die Abwehr der Schwarz-Gelben gekommen, litt aber sichtlich an mangelnder Matchpraxis.

    “Es ist schwer, dafür eine Erklärung zu haben”, sagte Kobel nach der Partie zur Sportschau, “wir wussten was kommt. Der Coach hat uns genau vorbereitet. Sie sind super aggressiv, sie versuchen zu pressen. Uns hat nichts überrascht, aber trotzdem haben wir es nicht geschafft, dagegenzuhalten.” “Es war heute für mich emotional, wieder in der Bundesliga im Tor zu stehen”, sagte Horn am ARD-Mikrofon, “ich bin dem VfL unglaublich dankbar, dass ich mich hier wieder zeigen durfte.” Und er fügte hinzu: “Ich habe der Mannschaft in der einen Szene gut weiterhelfen können, und ich bin unfassbar stolz auf die gesamte Leistung der Mannschaft.”

    Horn mit Bundesliga-Comeback für Bochum

    Zu diesem Zeitpunkt hatte Timo Horn im Tor der Gastgeber gezeigt, dass er auch in drei Jahren Bundesliga-Abwesenheit nichts verlernt hatte. Als Serhou Guirassy Erhan Masovic mit einem Haken aussteigen ließ und freistehend aus elf Metern abzog, ahnte der erfahrene Keeper die Schussrichtung und zeigte eine Topparade gegen den Dortmunder Mittelstürmer (11.). Zuvor war Masouras mit einem Schussversuch an Kobel gescheitert (4.). Auch kurz vor der Pause ließ Guirassy bei zwei dicken Chancen mindestens den sicheren Ausgleich liegen.

    Horn hatte im Sommer 2023 nach zwölf Jahren beim 1. FC Köln keinen neuen Vertrag bekommen, und war im Sommer 2024 von RB Salzburg als Ersatzkeeper nach Bochum gewechselt.

    Bochum ersatzgeschwächt

    Bochums Trainer Dieter Hecking musste auf gleich vier Stammspieler verzichten: Patrick Drewes, Maximilian Wittek, Felix Passlack und Topstürmer Myron Boadu mussten allesamt passen. Dennoch zeigten die vom Abstieg stark bedrohten Gastgeber so gut wie keine Abstimmungsschwierigkeiten.

    Dortmund bemühte sich um Stabilität, wirkte aber trotz des Erfolges in der Champions League bei Sporting Lissabon nicht übermäßig selbstbewusst und zeigte vor allem eine veritable Abschlussschwäche.

    BVB lässt Chance um Chance liegen

    So hielt im zweiten Spielabschnitt Horn erneut sicher einen Schuss von Julian Brandt, der aus der Drehung aber viel zu zentral abschloss.

    Dortmund hingen die vergebenen drei Chancen von Guirassy und die Mithilfe von Süle wie Blei in den Klamotten. Dafür nutzten die Gastgeber den Raum, den der große Ruhrgebiets-Nachbar ließ: Tom Krauß bediente Gerrit Holtmann, der aber für den Abschluss zu viel Zeit brauchte. Karim Adeyemi konnte stören und Kobel klären.

    Dortmunds Kobel verhindert dritten Masouras-Treffer

    Und Kobel musste weiter alles zeigen, was ihn zum Toptormann macht: Mit einem Blitzreflex verhinderte er den dritten Treffer von Masouras, dem diesmal der gerade eingewechselte Dortmunder Yan Couto den Ball “überlassen” hatte (69.).

    Doch was Dortmunds neuer Trainer Niko Kovac auch probierte – es fruchtete nicht. Der für Jamie Gittens in die Partie genommene Maxi Beier blieb blass, Julien Duranville konnte kaum Akzente setzen.

    Zwar warf die Borussia in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, aber die Gäste ließen jegliche Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit vermissen und sind zur Zeit nicht besser als “untere Tabellenhälfte”.

    Hecking: “Richtig geiles Spiel von meiner Mannschaft”

    “Ein richtig geiles Spiel von meiner Mannschaft habe ich heute gesehen”, sagte ein hochzufriedener Hecking zur ARD, “ich fühle eine große Zufriedenheit, dass alles, was wir uns vorgenommen haben, aufgegangen ist.” Und mit Blick auf Horn sagte der Coach: “Es freut mich für Timo, dass er uns mit seiner Weltklasse-Parade gegen Guirassy so geholfen hat.” Sein Kollege Niko Kovac musste nach der zweiten Niederlage im zweiten Bundesligaspiel als BVB-Trainer zugeben: “Wenn man einen ‘Exspected goals’-Wert von drei hat und man macht keinTor, dann ist das nachlässig. In der zweiten Halbzeit stand der Gegner sehr tief, und da war es für uns dann sehr schwierig, weil wir keine Lösung gefunden haben.”

    Bochum in Wolfsburg, Dortmund gegen Union Berlin

    Bochum muss am nächsten Spieltag auswärts in Wolfsburg ran (22.02., 15.30 Uhr). Am Abend empfängt Dortmund Union Berlin zum Topspiel (18.30 Uhr).

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  • "Sorry, aber ich kann nicht anders": Max Kruse

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