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  • Neues Dortmund-Drama! BVB verliert nach Süle-Aussetzer in Bochum | Fußball

    Neues Dortmund-Drama! BVB verliert nach Süle-Aussetzer in Bochum | Fußball


    Zweites Bundesliga-Spiel von Niko Kovac als BVB-Trainer – zweite Pleite …

    Und diese tut besonders weh: Dortmund blamiert sich beim Ruhrgebiets-Derby bei Kellerkind VfL Bochum mit 0:2!

    Eine besonders bittere Niederlage auch für Aki Watzke (65) bei seinem Jubiläumsspiel. Vor genau 20 Jahren am 15. Februar 2004 wurde der BVB-Boss Sportgeschäftsführer in Dortmund. Jetzt sieht er entsetzt die Pleite von der VIP-Tribüne.

    Aki Watzke sieht die BVB-Pleite in Bochum

    Aki Watzke sieht die BVB-Pleite in Bochum

    Foto: Gerd Scheewel

    Beim BVB feiert Niklas Süle nach seiner schweren Syndesmose-Verletzung und acht Wochen Pause ein Comeback in der Startelf.

    ▶ Doch die Rückkehr wird zum Alptraum: Gegen Bochum leistet sich der Kovac-Liebling einen Mega-Bock, spielt einen Rückpass in die Beine von Masouras, der zum 2:0 trifft (35.). Irre: Der Grieche hatte bereits zwei Minuten zuvor das 1:0 gemacht.

    Nach den ersten beiden Bundesligatoren des Winterneuzugangs läuft Sirtaki als Tormusik, das ganze Stadion feiert. Bochum war lange an Masouras dran, schon unter Ex-Sportdirektor Marc Lettau. Diesen Winter hat’s dann geklappt.

    Im Hinspiel hatten die Dortmunder einen 0:2-Rückstand zu einem 4:2-Sieg gedreht. Klappt jetzt gar nicht. Fast hätte Masouras sogar seinen Dreierpack geschnürt, doch Kobel rettet (69.).

    Am Ende geht der BVB verdient im Derby unter …



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  • Bundesliga: VfL Bochum düpiert BVB – Masouras-Doppelpack in 2 Minuten

    Bundesliga: VfL Bochum düpiert BVB – Masouras-Doppelpack in 2 Minuten


    Siege für Gladbach & Freiburg 

    Bundesliga: VfL Bochum düpiert BVB – Masouras-Doppelpack in 2 Minuten

    ©IMAGO

    Blamage statt Befreiungsschlag: Borussia Dortmund hat das Derby beim stark abstiegsbedrohten VfL Bochum verloren und rutscht immer tiefer in die Krise. Das Team von Trainer Niko Kovac unterlag dem Revierrivalen verdient mit 0:2 (0:2). Vier Tage nach dem Sieg in der Champions League bei Sporting leistete sich der BVB krasse defensive Patzer und war vorne harmlos.

    Einen Rückschlag im Kampf um die Königsklassenplätze kassierte auch der VfB Stuttgart durch das 1:2 (0:0) gegen den VfL Wolfsburg. Der SC Freiburg kletterte dank eines 1:0 (0:0) bei Aufsteiger FC St. Pauli an den Schwaben vorbei auf Platz fünf. Auch Borussia Mönchengladbach untermauerte dank des 2:1 (2:0) beim 1. FC Union Berlin seine Europapokal-Ambitionen.

    Das Szenario einer BVB-Saison ohne internationalen Startplatz wird immer realistischer. Dortmund ist nur noch Mittelmaß. Erstmals seit 41 Jahren unter Timo Konietzka verlor wieder ein BVB-Trainer seine ersten beiden Bundesliga-Partien. In den vergangenen sechs Ligaspielen hat die Borussia nur einmal drei Punkte geholt.

    Bochum schöpfte mit dem prestigeträchtigen Erfolg dagegen neuen Mut im Abstiegskampf. Der VfL gab zumindest vorübergehend den letzten Platz an Holstein Kiel ab. Vor 26.000 Zuschauern im ausverkauften Ruhrstadion erzielte Georgios Masouras (33./35. Minute) beide Bochumer Tore.

    Kovac hatte ein „schwieriges“ und „Kampf-geprägtes“ Spiel erwartet. Und tatsächlich hielt der VfL von Beginn an mit hoher Einsatzbereitschaft, aber auch mit Spielfreude, dagegen. Die Gastgeber kamen gut in die Partie. Dortmund hatte früh Probleme. Gerade einmal drei Minuten waren gespielt, da war BVB-Keeper Gregor Kobel bei einem Schuss von Bochums Winterneuzugang Masouras erstmals gefordert. Auch bei der zweiten Chance des Griechen war der 27-Jährige zur Stelle. In der 11. Minute zeigte sich dann auch die Borussia gefährlich vor dem gegnerischen Tor. Serhou Guirassy ließ VfL-Verteidiger Erhan Masovic ins Leere laufen und scheiterte dann freistehend an Torwart Timo Horn. Der 31-Jährige gab als Ersatz für den erkrankten Patrick Drewes sein Pflichtspieldebüt für Bochum.

    Viel zu tun bekam er in der Folge erstmal nicht mehr. Die Gastgeber blieben gegen den Champions-League-Finalisten des Vorjahres die bessere Mannschaft und belohnten sich mit einem Doppelpack: Erst drückte Masouras den Ball nach starker Vorarbeit von Philipp Hofmann über die Linie, dann nutzte er einen haarsträubenden Dortmunder Abwehrfehler eiskalt aus. Niklas Süle, der erstmals seit Anfang Dezember wieder in der Bundesliga spielte, wollte den Ball zu Kobel zurückspielen. Masouras lief den Rückpass jedoch ab und traf zum 2:0 für Bochum.

    Dortmund mühte sich um eine schnelle Antwort, kam jedoch nur vereinzelt zu Chancen. Guirassy und Nico Schlotterbeck trafen das Tor nicht, bei einem Versuch von Julian Brandt war Horn zur Stelle. Auf der Gegenseite verhinderte Kobel nach einer Stunde gegen den agilen Gerrit Holtmann das dritte Bochumer Tor. Mit zunehmender Spieldauer erhöhte der BVB zwar den Druck. Den Gästen fiel jedoch zu wenig ein, um die gut sortierte Bochumer Abwehr vor größere Probleme zu stellen. Der VfL brachte den Sieg souverän über die Zeit.

    VfL Wolfsburg dreht Partie beim VfB Stuttgart

    Trotz des sehenswerten Solos von Joker Nick Woltemade hat der VfB Stuttgart einen Rückschlag im Kampf um die erneute Qualifikation für die Champions League hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Coach Sebastian Hoeneß musste sich in der Bundesliga dem VfL Wolfsburg mit 1:2 (0:0) geschlagen geben. Dadurch beendeten die Gäste, die sich weiter im Tabellenmittelfeld aufhalten, ihre Sieglos-Serie im fünften Anlauf. Stuttgart verpasste den Sprung auf einen Königsklassen-Platz und ist nur noch Sechster.

    58.000 Zuschauer sahen ein intensives, aber auch fehlerbehaftetes Duell. Die beste Möglichkeit im ersten Durchgang vergab VfB-Kapitän Atakan Karazor per Kopf (44. Minute). Nach der Pause brachte Woltemade die Gastgeber in Führung (72.), ehe der ehemalige Stuttgarter Tiago Tomás nur fünf Minuten später ausglich und Mohamed Amoura die Partie per verwandeltem Handelfmeter drehte (87.).

    Hoeneß hatte ungeachtet der fehlenden Erfolgserlebnisse vor den Niedersachsen gewarnt: „Das ist eine richtig gute Mannschaft. Sie haben sich zuletzt auf gutem Niveau stabilisiert. Es wird eine schwere Aufgabe.“ Besonders in der Anfangs- und in der Schlussphase zeigten die Wolfsburger, weshalb der Stuttgarter Trainer Recht hatte.

    Zumal seine eigene Mannschaft eher passiv startete. Der VfB rannte häufig hinterher und wagte erst nach einer Viertelstunde erste zaghafte Angriffsversuche über die sonst so gefährliche linke Seite mit den beiden Nationalspielern Chris Führich und Maximilian Mittelstädt. Doch immer wieder fehlte den Mitspielern bei Hereingaben die entscheidenden Zentimeter oder eine saubere Ballannahme.

    In der Defensive hatte Josha Vagnoman so seine liebe Mühe – vor allem mit dem quirligen VfL-Flügelspieler Patrick Wimmer. Nach einem Diagonalball entwischte der Österreicher seinem Gegenspieler, doch VfB-Abwehrchef Jeff Chabot rettete für den abgehängten Vagnoman in höchster Not (22.). Wenig später touchierte der Rechtsverteidiger der Schwaben Amoura im Strafraum, Tobias Welz reichte die Berührung allerdings nicht für einen Elfmeterpfiff. Ähnlich bewertete er die Situation nach einer halben Stunde, als Chabot nach einem ruhenden Ball zu Boden ging.

    Hasenhüttl verfolgte das Spiel unaufgeregt mit den Händen in den Taschen seiner langen Winterjacke. Schon im Vorfeld hatte er vermutet, dass der VfL auch mit einer ersatzgeschwächte Elf dem Vizemeister Paroli bieten würde. „Wir haben zwar wieder einen guten Gegner vor der Brust, aber wir sind auch nicht so schlecht und fahren da mit Selbstvertrauen hin“, hatte der 57-Jährige gesagt. Unter anderem musste er Kapitän Maximilian Arnold und Stammtorhüter Kamil Grabara ersetzen. Trotz der Ausfälle und fehlender Torschüsse zeigten die Gäste im ersten Durchgang einen ordentlichen Auftritt.

    © tm/imago - Hier die Bundesliga-Profis benoten (Link zur Noteneingabe)

    Auch nach dem Seitenwechsel fehlte den Gastgebern, die erstmals seit ihrem Aus in der Champions League und dem Weiterkommen im DFB-Pokal wieder eine komplette Trainingswoche absolvieren konnten, die nötige Konsequenz im letzten Drittel. Leweling prüfte Marius Müller, der im Nachfassen die Situation entschärfte (52.).

    Offensiv taten sich beide Mannschaften weiter schwer. Die Wolfsburger erweckten zeitweise den Eindruck, als könnten sie mit dem Punkt gut leben. Denn allzu großes Risiko wagten sie auch weiterhin nicht. Das wurde kurzzeitig bestraft. Der eingewechselte Woltemade ließ alle VfL-Abwehrspieler aussteigen und erzielte die Führung. Diese hatte allerdings nur fünf Minuten Bestand, denn auf der Gegenseite ärgerte Tomás seinen Ex-Klub. Dann zog Wimmer ab und traf den ausgestreckten Arm von Vagnoman. Den fälligen Strafstoß, den Welz nach Betrachtung der Bilder gab, verwandelte Amoura mit etwas Glück.

    Union Berlin unterliegt Borussia Mönchengladbach knapp

    Der Positivtrend des 1. FC Union Berlin ist schon wieder gestoppt. Die Eisernen kassierten daheim im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei ein 1:2 (0:2) gegen Europapokal-Anwärter Borussia Mönchengladbach. Mit schnellem und direktem Spiel legten die Gäste die Schwächen der Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart offen, die Tore für Gladbach erzielten Lukas Ullrich (10. Minute) und Tim Kleindienst (26.).

    Per Foulelfmeter gelang Andrej Ilic (63.) noch der Anschlusstreffer für die Berliner nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte. Für zumindest einen Punkt reichte es aber nicht. In der Tabelle verpassten es die Berliner, sich nach zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen weiter von den Abstiegsrängen abzusetzen. Die Gladbacher unterstrichen ihre Ambitionen auf den Einzug ins internationale Geschäft.

    Eines wollte Baumgart unbedingt wieder: In die neue Trainingswoche mit einem Lächeln wie nach dem Sieg zuvor auswärts gegen die TSG 1899 Hoffenheim starten. Sogar zwei Spiele nacheinander ohne Gegentor ließen die Eisernen zunächst auch recht resolut wirken. Sie versuchten, das Spiel zu machen. Und nach nur vier Minuten landete der Ball plötzlich auf der Latte des Gladbacher Tores. Außenverteidiger Robert Skov hatte es nach vorn gezogen, sein Kopfball sorgte für den ersten Aufreger-Moment.

    Doch jubeln konnten die Gäste ein paar Minuten später. Zu leicht ließen die Berliner die Borussen über deren linke Seite wirbeln. Ullrich leitete den Angriff selbst ein, nach einer Vorlage von Robin Hack drosch er den Ball vor dem Block der Union-Anhänger ins Tor – auf den Rängen herrschte kurz erst einmal Ruhe.

    Auch das frühe Verletzungs-Aus für Gladbachs Keeper Moritz Nicolas, für den Jonas Omlin von der Bank ohne großes Aufwärmen ins Tor musste, konnten die Gastgeber nicht nutzen. Stattdessen setzten sich die Borussen beim nächsten Treffer auf ihrer rechten Seite durch, Nationalspieler Kleindienst musste in der Mitte nur noch den Fuß hinhalten.

    © tm/imago - Hier über die 18 Bundesligisten mitdiskutieren (Link zu den Vereinsforen)

    Und die Gastgeber konnten froh sein, mit nur zwei Gegentoren in die Pause zu gehen. Torwart Frederick Rönnow musste gleich mehrfach retten, bei einem Lattenkracher von Robin Hack nach einer herrlichen Ballannahme wäre aber auch er in der langen Nachspielzeit der ersten Hälfte geschlagen gewesen.

    Den Willen, die Partie wieder zu ihren Gunsten zu kippen, konnte niemand der Mannschaft von Baumgart absprechen. Dass die nun mit einer Dreierkette agierenden Berliner nach der Pause auf ein schnelles Tor drängen würden, damit dürfte Kollege Gerardo Seoane auch gerechnet haben. Probleme bekamen die Gäste dennoch. In der 54. Minute retteten die Gladbacher gerade noch mit vereinten Kräften nach einem 15-Meter-Schuss von Benedict Hollerbach.

    Nach einem Schubser von Kleindienst gegen den eingewechselten Tom Rothe zeigte Schiedsrichter Sven Jablonski auf den Elfmeterpunkt – allerdings erst nach mehrfacher Ansicht der Szene per Video. Ilic verwandelte den Strafstoß sicher. Zwar wurde es noch mal richtig spannend – ein Tor fiel trotz einer Riesenchance für Tom Rothe in der sechsminütigen Nachspielzeit aber nicht mehr.

    Freiburg siegt bei St. Pauli: Slapstick von Grifo, Pechvogel Treu

    Durch ein Eigentor kurz vor Schluss hat der FC St. Pauli ein emotionales Bundesliga-Heimspiel noch verloren. Begleitet von der Debatte um die Stadionhymne des Klubs und von dem Duell der beiden Eggestein-Brüder unterlag der Aufsteiger dem SC Freiburg mit 0:1 (0:0).

    Das Tor für den Tabellensechsten der Fußball-Bundesliga fiel erst in der 88. Minute, weil Philipp Treu einen Schuss von Christian Günter noch ins eigene Netz lenkte. Für die Freiburger war es im engen Rennen um die Europa-League-Plätze bereits der dritte 1:0-Sieg in Serie. Da fiel es am Ende auch nicht mehr ins Gewicht, dass Vincenzo Grifo kurz vor der Pause einen Foulelfmeter auf groteske Weise verschossen hatte (45.).

    Für den Aufsteiger aus Hamburg war es dagegen ein bitterer Nachmittag in einer angespannten Situation. Kurz nach dem 0:1 verletzte sich auch noch der amerikanische Neuzugang James Sands offenbar schwerer am Knie. Und diesmal war es am Millerntor auch schon vor dem Spiel laut geworden. Da begründeten Präsident Oke Göttlich und Sicherheitschef Sven Brux über die Stadionmikrofone die Entscheidung, zum ersten Mal seit 20 Jahren nicht mehr das Lied „Herz von St. Pauli“ vor einem Heimspiel des Kiezklubs zu spielen.

    Hintergrund ist die NS-Vergangenheit des Texters, die die Mitarbeitenden des Vereinsmuseums selbst recherchiert hatten. Seitdem diskutieren viele St.-Pauli-Fans, ob man das Lied im Stadion weiter einspielen oder dieses Ritual beenden solle. Die Reaktion vor dem Anpfiff war ähnlich zwiegespalten: Ein Teil der Anhänger applaudierte, ein anderer Teil pfiff den Präsidenten sogar aus.

    Zwischen St. Paulis Johannes und Freiburgs Maximilian Eggestein ging es da deutlich harmonischer zu. Beide wuchsen in Hannover auf, beide wurden bei Werder Bremen ausgebildet – und beide hatten es in diesem Spiel gleichermaßen schwer. Gegen die überlegenen Freiburger bekam St. Paulis Eggestein als einsamer Mittelstürmer nur selten den Ball. Gegen kompakt verteidigende Hamburger wiederum tat sich Freiburgs Eggestein als Spielgestalter ebenfalls schwer. Nur selten war einmal eine Lücke in diesem Abwehrverbund zu finden.

    Die Gäste hatten trotzdem die deutlich besseren Chancen. In der 13. Minute tauchte Ritsu Doan auf einmal allein vor Nikola Vasilj auf, scheiterte aber mit einem zu unpräzisen Schuss am starken St.-Pauli-Torwart. Ein Freistoß von Grifo flog nur knapp über das Tor (43.) und dann folgte der Slapstick-Elfmeter des 31-Jährigen: Locker, lässig lief Grifo an und wollte den Ball in die Mitte des Tores lupfen. Doch da stand Vasilj und hätte den auch mit einer Mütze fangen können.

    Beim FC St. Pauli gehören insgesamt vier ehemalige Freiburger zum Kader und auch der Sportchef Andreas Bornemann spielte und arbeitete früher einmal für den SC. Der Stadionsprecher stellte die Hamburger deshalb auf launische Weise als „Badischer FC“ vor, aber die besondere Kenntnis der Freiburger Spielweise half dem Aufsteiger kaum.

    Offensiv blieb St. Pauli auch nach der Pause harmlos. Die meisten vielversprechenden Konterchancen wurden zu überhastet abgeschlossen. Auch bei einer Schlussoffensive in den letzten zehn Minuten kam bis auf eine gute Kopfballchance für Jackson Irvine (85.) nichts heraus. Aber auch die dominanten Freiburger nutzten ihre Möglichkeiten lange Zeit nicht. In der 57. Minute trat erneut Grifo an: diesmal zum Freistoß und diesmal auch mit Schmackes. Aber wieder hielt Vasilj stark.



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  • BVB im Abwärtsstrudel: Ralf Rangnick kritisiert Dortmunder Kader

    BVB im Abwärtsstrudel: Ralf Rangnick kritisiert Dortmunder Kader


    Der BVB hat nach dem 0:2 beim VfL Bochum bereits zum neunten Mal in der laufenden Bundesligasaison verloren. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Lesen Sie auch: Wieder BVB-Pleite: So lief der Bundesliga-Samstag

    Ralf Rangnick kritisiert BVB Kader

    Ralf Rangnick hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Clubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovač selbst ein Trainerkandidat beim BVB.

    Nun sagte gegenüber „Bild Sport“: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“

    Der 66 Jahre alte Rangnick sagte in den vergangenen Monaten sowohl Borussia Dortmund als auch dem FC Bayern München ab, um in Österreich zu bleiben. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    BVB-Krise: Rangnick erinnert an Unterschiede in Klopp-Ära

    „Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick.

    „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“

    Lesen Sie auch: Jürgen Klopp auf Sylt gesichtet: Das treibt die Trainer-Ikone auf der Kultinsel

    Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“

    Schlotterbeck vermisst „Basics“ bei seinem Team

    Nico Schlotterbeck hat die Mannschaft nach der Derby-Niederlage mit deutlichen Worten in die Pflicht genommen. „Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern“, sagte der deutsche Nationalspieler bei Sky. Würde das nicht gelingen, wäre „die Saison eine Horror-Saison.“ Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Niko Kovač zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Kovač selbst blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. „Wir werden nicht die Nerven verlieren“, beteuerte der 53-Jährige. 

    Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe.

    Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

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  • Fußball-Bundesliga – Bochums Masouras: Harte Arbeit für den…

    Fußball-Bundesliga – Bochums Masouras: Harte Arbeit für den…


    Bochum (dpa) – Einen Sirtaki blieb Bochums Matchwinner Georgios Masouras den VfL-Fans noch schuldig. Für die Zukunft ist der Doppeltorschütze beim 2:0 im Derby gegen Dortmund einer Tanzeinlage aber nicht abgeneigt. „Ja, vielleicht“, sagte der 31-Jährige, als er auf eine Neuauflage der Aktion seines berühmten griechischen Landsmanns und früheren Bochumer Torjägers Theofanis Gekas angesprochen wurde, und lachte.

    Rund 18 Jahre, nachdem Gekas beim VfL Bundesliga-Torschützenkönig wurde, erklang Masouras zu Ehren im Ruhrstadion wieder griechische Volksmusik. „Ich bin sehr glücklich, in diesem Stadion Sirtaki zu hören“, sagte Masouras und fügte mit einem Lächeln hinzu: „Ich werde hart weiterarbeiten für den nächsten Sirtaki.“ Auch Gekas hatte seinerzeit gegen Dortmund doppelt getroffen.

    Wintertransfers als Soforthilfen

    Masouras war erst vor zwei Wochen nach Bochum gewechselt. Besser hätte sein Heimdebüt für den neuen Club kaum laufen können. Von der Derby-Atmosphäre war er begeistert.

    „Die Teamkollegen haben mir vorher von der Stimmung im Derby erzählt. Aber solche Fans, so eine Atmosphäre, habe ich nicht erwartet“, sagte Masouras. „Sie haben uns von der ersten bis zur 90. Minute zum Sieg gepusht.“

    Der Stürmer und Mittelfeldspieler Tom Krauß, der ebenfalls erst in der Wintertransferperiode kam, tun dem Bochumer Spiel sichtlich gut. Auch Krauß zeigte gegen den BVB eine starke Leistung. „Sie helfen uns enorm. Sie geben der Mannschaft Stabilität“, sagte Trainer Dieter Hecking.

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376956/1



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  • „Horror-Saison“ droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac

    „Horror-Saison“ droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac


    Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. „Wir werden nicht die Nerven verlieren“, beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Hamann: „Da ist Hopfen und Malz verloren“

    „Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen“, sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. „Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“

    Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: „Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.“

    Defensiv fehlerhaft, offensiv harmlos

    Zum wiederholten Mal hielten die Dortmunder gegen einen körperlich starken und hochmotivierten Gegner nicht ausreichend dagegen. Ein verheerender Fehler von Abwehrmann Niklas Süle vor dem 0:2 und viel zu wenig Kreativität im Spiel nach vorne kamen dazu.

    Weder die Flügelflitzer Jamie Gittens und Karim Adeyemi noch das zentrale Mittelfeld mit Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt brachten die gut sortierte Bochumer Defensive nachhaltig in Gefahr. Brandt, der laut Kovac vom Niveau in Reichweite von Florian Wirtz und Jamal Musiala liegt, ist seit Wochen im Formtief. Hamann bescheinigte ihm in Bochum eine „unterirdische“ Leistung.

    Der 28-Jährige soll eigentlich einer der Dortmunder Führungsspieler sein, auf und neben dem Platz vorangehen. Das gelingt nicht.

    Kovac: „Ich bin ja da. Das reicht ja“

    Nach den verpflichtenden TV-Interviews zeigte sich keiner der Dortmunder Spieler in der Interviewzone des Ruhrstadions. Kovac fand dafür eine kuriose Erklärung.

    „Wir spielen wieder in vier Tagen“, sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN). „Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.“ Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: „Ich bin ja da. Das reicht ja.“

    Für die Ziele des BVB reicht es aktuell nicht. Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe. Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Schlotterbeck fordert die „Basics“

    Dass die Dortmunder die Spielzeit doch noch versöhnlich beenden, ist derzeit schwer vorstellbar. Zu groß sind die Defizite. „Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern“, forderte Schlotterbeck.

    Der 25-Jährige ergänzte: „Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zu Recht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.“



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  • «Horror-Saison» droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac

    «Horror-Saison» droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac


    Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. «Wir werden nicht die Nerven verlieren», beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Hamann: «Da ist Hopfen und Malz verloren»

    Nimmt die Mannschaft in die Pflicht: Abwehrspieler Nico Schlotterbeck. - © David Inderlied/dpa

    Nimmt die Mannschaft in die Pflicht: Abwehrspieler Nico Schlotterbeck.
    | © David Inderlied/dpa

    «Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen», sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. «Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.»

    Frust und Ratlosigkeit: Dortmunds Emre Can (l-r), Nico Schlotterbeck und Julian Brandt - © David Inderlied/dpa

    Frust und Ratlosigkeit: Dortmunds Emre Can (l-r), Nico Schlotterbeck und Julian Brandt
    | © David Inderlied/dpa

    Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: «Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.»

    Defensiv fehlerhaft, offensiv harmlos

    Zum wiederholten Mal hielten die Dortmunder gegen einen körperlich starken und hochmotivierten Gegner nicht ausreichend dagegen. Ein verheerender Fehler von Abwehrmann Niklas Süle vor dem 0:2 und viel zu wenig Kreativität im Spiel nach vorne kamen dazu.

    Weder die Flügelflitzer Jamie Gittens und Karim Adeyemi noch das zentrale Mittelfeld mit Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt brachten die gut sortierte Bochumer Defensive nachhaltig in Gefahr. Brandt, der laut Kovac vom Niveau in Reichweite von Florian Wirtz und Jamal Musiala liegt, ist seit Wochen im Formtief. Hamann bescheinigte ihm in Bochum eine «unterirdische» Leistung.

    Der 28-Jährige soll eigentlich einer der Dortmunder Führungsspieler sein, auf und neben dem Platz vorangehen. Das gelingt nicht.

    Kovac: «Ich bin ja da. Das reicht ja»

    Nach den verpflichtenden TV-Interviews zeigte sich keiner der Dortmunder Spieler in der Interviewzone des Ruhrstadions. Kovac fand dafür eine kuriose Erklärung.

    «Wir spielen wieder in vier Tagen», sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN). «Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.» Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: «Ich bin ja da. Das reicht ja.»

    Für die Ziele des BVB reicht es aktuell nicht. Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe. Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Schlotterbeck fordert die «Basics»

    Dass die Dortmunder die Spielzeit doch noch versöhnlich beenden, ist derzeit schwer vorstellbar. Zu groß sind die Defizite. «Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern», forderte Schlotterbeck.

    Der 25-Jährige ergänzte: «Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zurecht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.»



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  • BVB-Risse: Was hinter der Gittens-Wut bei der Auswechslung steckte | Fußball

    BVB-Risse: Was hinter der Gittens-Wut bei der Auswechslung steckte | Fußball


    Auch in Krisen-Zeiten standen die Fans des BVB immer bedingungslos hinter ihrer Mannschaft, lieferten konsequent Support. Auch wenn sie nach teilweise hunderten Kilometern Anreise immer öfter herbe Enttäuschungen verkraften mussten.

    Inzwischen haben sie aber offenbar die Nase voll!

    Nach der peinlichen 0:2-Pleite in Bochum kippte die Stimmung im Auswärtsblock. Bis zum Schluss hatten die Anhänger die Verlierer-Truppe (schon 9 Liga-Niederlagen!) tatsächlich wieder einmal unterstützt. Als die Mannschaft nach Schlusspfiff für einige Sekunden geschlossen in Richtung Kurve ging, flogen den Stars Gegenstände, Becher, Pfiffe und Rufe entgegen. Die Anhänger schickten die Profis per Geste sogar zurück in die Kabine…

    Musiala zur Vertragsverlängerung: „Musste warten, bis Mama aus dem Urlaub zurück ist“

    Teaser-Bild

    Quelle: DFL16.02.2025

    BVB droht die Fan-Eskalation!

    Bisheriger Frust-Höhepunkt: Mitglieder der Szene knöpften sich nach der unterirdischen Leistung in Kiel (2:4) am 14. Januar die Mannschaft vor. Es kam an der Bande zu einem intensiven Gespräch zwischen einem den Stars bekannten Ultra-Vertreter und Kapitän Can, Schlotterbeck, Guirassy sowie Anton.

    Nach der nächsten brutalen Enttäuschung in Bochum scheinen die Risse nun endgültig größer zu werden. Der erste Star wurde schon während des Spiels angegangen…

    Aufgeheizte Stimmung: Dortmunds Auswärtsblock in Bochum

    Aufgeheizte Stimmung: Dortmunds Auswärtsblock in Bochum

    Foto: Getty Images

    Bereits in der 58. Minute kam es zu der Zoff-Szene. Trainer Niko Kovac (53) wechselte Superstar Gittens aus. Der wirkte sichtlich angefressen, musste beim Weg Richtung Bank an der Fan-Kurve vorbei. Dort prasselte die Wut der BVB-Anhänger auf ihn ein. Die TV-Kameras fingen Gittens ein, wie er sich mit dem BVB-Publikum anlegte. Ersatz-Spieler Waldemar Anton holte ihn schließlich weg und der Engländer setzte sich ohne Handschlag mit Kovac („Wir sind alle erwachsen. Wir müssen nicht alle in alles etwas hineininterpretieren“) auf die Bank…

    In Dortmund liegen die Nerven blank!



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  • VfL Bochum: Kuriose Hecking-Tabelle lässt Borussia Dortmund

    VfL Bochum: Kuriose Hecking-Tabelle lässt Borussia Dortmund


    Sirtaki im Ruhrstadion! Das 2:0 des VfL Bochum gegen Borussia Dortmund war überlebenswichtig für den VfL – und auch Dieter Hecking hat einen kuriosen Sieg errungen.

    Vereine bemühen immer wieder gerne die Tabelle über die Amtszeit des eigenen Trainers, um den Fortschritt zu dokumentieren. In diesem Fall war es zwar das Portal “diefalscheneun”, den VfL Bochum dürfte es trotzdem freuen.

    Seit Anfang November ist Dieter Hecking Trainer des VfL Bochum. Den Sieg am grünen Tisch gegen Union Berlin nicht mitgerechnet, hat Hecking bisher 13 Punkte als VfL-Trainer geholt: drei Siege, vier Unentschieden, drei Niederlagen.

    In 13 Spielen eine solide Bilanz, auf die der Tabellenletzte jedoch noch etwas draufpacken muss, wenn er zumindest Platz 16 und damit die Relegationsspiele erreichen will. Das könnte man aber auch über Borussia Dortmund sagen.

    Denn während Hecking mit dem 2:0 über den BVB seine Punkte elf, zwölf und 13 als VfL-Trainer eingefahren hat, steht der BVB in der Hecking-Amtszeit ebenfalls bei 13 Zählern. Das ist natürlich viel zu wenig für das ausgerufene Minimalziel Champions League.

    “Wir stehen zu elft auf dem Platz. Wir müssen das zu elft hinkriegen. Wir müssen Leistung bringen, nicht Ausreden woanders suchen. Es stehen elf Spieler auf dem Platz, die genügend Qualität haben, in Bochum zu bestehen und dort auch zu gewinnen. Bochum spielt Mann gegen Mann. Da heißt es, die Basics auf den Platz bringen. Zweikämpfe annehmen, Zweikämpfe führen, Zweikämpfe gewinnen. Wir können nicht einmal in zwei Wochen eine gute Leistung bringen, sondern wir müssen sie alle drei bis vier Tage zeigen. Wenn du weißt, was dich in Bochum erwartet, dann musst du das Spiel annehmen. Das haben wir nicht geschafft. In den ersten zehn Minuten kamen wir gefühlt nicht einmal aus der eigenen Hälfte. Wir sind gerade in einem Strudel”, sagte ein enttäuschter BVB-Verteidiger Nico Schlotterbeck nach dem Spiel.

    Georgios Masouras auf der Gegenseite war der Matchwinner für den VfL Bochum. Es lief wieder der Sirtaki im Ruhrstadion – mit der Hoffnung auf bessere Zeiten. Der Grundstein ist gelegt.



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  • Max Kruse verspottet BVB-Trainer Niko Kovač

    Max Kruse verspottet BVB-Trainer Niko Kovač


    Niederlage gegen VfL Bochum

    Max Kruse verhöhnt BVB-Trainer Niko Kovač


    16.02.2025 – 08:55 UhrLesedauer: 2 Min.

    Max Kruse: Er kann Niko Kovač nicht ausstehen.Vergrößern des Bildes

    Max Kruse: Er kann Niko Kovač nicht ausstehen. (Quelle: IMAGO/Michael Taeger/imago-images-bilder)

    Er kann Niko Kovač nicht leiden und zeigt seine Abneigung öffentlich. Auch am Samstag verhöhnte Max Kruse den BVB-Coach erneut.

    Dass Max Kruse den aktuellen Trainer von Borussia Dortmund nicht leiden kann, ist bekannt. Immerhin war es Niko Kovač, der den Ex-Fußballer beim VfL Wolfsburg vor rund eineinhalb Jahren aus dem Bundesliga-Kader des Klubs gestrichen hatte. Nun hat Kruse mal wieder gegen Kovač geschossen und ihn in seiner Instagram-Story verhöhnt.

    Wie? Kruse postete ein Video. Darin ist zu hören, wie er selbst folgende Zeile singt: “Oh, Niko Kovač. Oh, Niko Kovač. Quatsch.” Im Bild ist ein Fernseher zu sehen. Zu erkennen ist eine Szene aus dem Bundesliga-Spiel zwischen dem VfL Bochum und Borussia Dortmund. Genauer gesagt ein Zweikampf zwischen BVB-Spieler Julien Duranville, der für Karim Adeyemi in die Partie kam, und Bochums Gerrit Holtmann.

    Dortmund lag zu dem Zeitpunkt der Videoaufnahme bereits 0:2 zurück. Kruse schrieb zu der Sequenz noch: “Sorry, aber ich kann nicht anders.”

    Es ist nicht das erste Mal, dass Max Kruse seine Abneigung gegen Niko Kovač kundtut. Schon zuvor hatte der ehemalige Bundesliga-Profi deutliche Kritik geäußert, als bekannt wurde, dass die Dortmunder Kovač als möglichen Trainer verpflichten wollen. Kruse sagte damals spöttisch, Kovač sei sein “Favorit” für den BVB, damit der Klub “mal merkt, was Krise eigentlich wirklich bedeutet”.

    Kruse zeigte sich skeptisch in Bezug auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen BVB und dem Coach und ergänzte: “Da wird Friede, Freude, Eierkuchen vorbei sein. Jeder, der sich das antun möchte, kann das machen. Dass es von Erfolg gekrönt ist, bezweifle ich ganz stark.” Bisher liegt Kruse nicht allzu falsch. Zumindest konnte Niko Kovač in seinen bisherigen drei Spielen als Trainer des BVB nur einen Sieg in der Königsklasse gegen Sporting Lissabon (3:0) verbuchen. In der Liga gab es gegen den VfB Stuttgart (1:2) und eben gegen Bochum jeweils eine Niederlage.



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  • Hamann kritisiert BVB: «Hopfen und Malz verloren»

    Hamann kritisiert BVB: «Hopfen und Malz verloren»


    Fußball-Bundesliga

    Hamann kritisiert BVB: “Hopfen und Malz verloren”

    Aktualisiert am 16.02.2025 – 08:07 UhrLesedauer: 2 Min.

    Dietmar HamannVergrößern des Bildes

    Dietmar Hamann kritisiert Borussia Dortmund und Julian Brandt deutlich. (Quelle: Federico Gambarini/dpa/dpa-bilder)

    Auch mit Niko Kovac schafft Borussia Dortmund nicht die Wende – im Gegenteil. Aus Sicht von Experte Dietmar Hamann braucht der BVB einen “Zauberer”. Die Leistung eines Spielers erzürnt ihn besonders.

    Dietmar Hamann hat die Profis von Borussia Dortmund angesichts der nächsten Enttäuschung schwer kritisiert und personelle Konsequenzen gefordert. “Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen”, sagte der frühere Fußball-Nationalspieler nach dem 0:2 beim VfL Bochum als Sky-Experte. “Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.”

    Als Tabellenelfter hat der BVB bereits acht Punkte Rückstand auf den angestrebten Champions-League-Platz. Auch der Wechsel von Trainer Nuri Sahin zu Niko Kovac hat bislang keine Besserung gebracht, auch wenn die Dortmunder in der Champions League vor dem Einzug ins Achtelfinale stehen.

    Hamann kritisierte besonders Julian Brandt und attestierte dem 28-Jährige eine “unterirdische” Leistung. “Der ist jetzt Ende 20, ewig im Verein und einer der Spieler, an denen du dich aufrichten musst”, sagte Hamann. “Du musst irgendwann mal den Spielern wie Brandt oder (Marcel) Sabitzer sagen: “Es ist genug” und diese Spieler ersetzen. Es geht nicht anders.”

    Für Kovac war es die zweite Niederlage im zweiten Ligaspiel als BVB-Trainer. Die ersten beiden Bundesliga-Partien als Coach der Dortmunder verlor zuletzt Timo Konietzka im August 1984.

    Hamann sieht für die Westfalen die Notwendigkeit, den Kader deutlich zu verändern. “Wenn es nicht geht und wenn keine Besserung in Sicht ist, musst du irgendwann mal einen Schnitt machen”, sagte der 51-Jährige. “Vor dieser Entscheidung stehen sie jetzt bei sechs bis acht Spielern. Das mag teuer werden, vor allem wenn du nicht in die Champions League kommst. Aber mit der Truppe, so wie die zusammengestellt ist, ist Hopfen und Malz verloren.”



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