Schlagwort: Trainer

  • Spielern drohen wohl Gehaltseinbußen bei Verpassen der Champions League

    Spielern drohen wohl Gehaltseinbußen bei Verpassen der Champions League


    Das drohende Verpassen der Champions League dürfte sich bei Borussia Dortmund wohl negativ auf die Gehälter der Stars auswirken.

    Bei Borussia Dortmund wird aufgrund der anhaltenden Krise in der Bundesliga das Verpassen der Champions League ein immer wahrscheinlicheres Szenario.

    Der Rückstand auf die Königsklasse-Plätze beträgt bereits sieben Punkte für den aktuellen Tabellen-Elften, der allerdings auch noch die theoretische Chance hat, über den Gewinn des Henkelpotts das Champions-League-Ticket für die Saison 2025/26 zu lösen.

    Sollte allerdings am Ende der laufenden Saison das Verpassen der Champions League stehen, geht es den Stars wohl ordentlich ans Geld. Laut “Sky” beinhalten die Verträge fast aller BVB-Profis Klauseln, durch die die Spieler beim Verpassen der Königsklasse Gehaltseinbußen in Kauf nehmen müssten.

    Sollten die Dortmunder die Champions League verpassen, sich aber wenigstens für die Europa League qualifizieren, würden sich die Gehälter der Spieler dem Bericht nach um zehn Prozent reduzieren.

    Schafft es der BVB überhaupt nicht ins internationale Geschäft oder nur in die UEFA Conference League, drohen einigen Stars wohl sogar Einbußen von bis zu 20 Prozent ihres Grundgehalts. Zudem drohen im Falle des Misserfolgs wohl auch noch Reduzierungen der Punkteprämien. Pro Punkt soll jeder BVB-Star aktuell im Durschnitt etwa 10.000 bis 15.000 Euro erhalten.

    Ein großer Kern der Dortmunder Spieler soll dem Bericht nach zwischen vier bis sechs Millionen Euro pro Jahr an Grundgehalt verdienen. Dazu zählen laut “Sky” unter anderem Nico Schlotterbeck, Julian Ryerson, Karim Adeyemi, Ramy Bensebaini und Felix Nmecha.

    Näher dargelegt wird im Bericht das Gehalt-Szenario anhand der Personalie Adeyemi. Der Flügelflitzer soll aktuell 450.000 Euro Grundgehalt im Monat kassieren. Im Falle einer Nicht-Qualifikation für die Königsklasse müsste er auf zehn Prozent seines Grundgehalts verzichten, bekäme dann in der kommenden Saison “nur” 405.000 Euro Monatsgehalt.

    Die Punkteprämie bei Adeyemi dürfte bei 15.000 Euro liegen, auch in dem Bereich drohen ihm wohl Einbußen in Höhe von zehn Prozent.

    Die Spitzenverdiener im BVB-Kader dürften aber Gregor Kobel und Niklas Süle mit jeweils über zehn Millionen Euro pro Jahr an Gehalt sein.

    Besonders Süle könnte für den Bundesligisten im Falle des Verpassens des internationalen Geschäfts finanziell eine hohe Last darstellen. Laut “Bild” kassiert der Ex-Nationalspieler 14 Millionen Euro Gehalt im Jahr und würde auch bei einem Verpassen des Europapokals von Gehaltseinbußen verschont bleiben.

    Die bislang letzte Saison ohne eine Europapokal-Teilnahme gab es für Borussia Dortmund 2009/10, damals noch unter Coach Jürgen Klopp.



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  • Verein will mit Trainer Werner vorzeitig verlängern

    Verein will mit Trainer Werner vorzeitig verlängern


    Der Countdown, wenn man denn so möchte, hat begonnen: Zehn Spiele noch, dann erreicht Ole Werner in seiner Karriere eine ganz besondere Marke. Wenn er mit dem SV Werder Bremen Anfang Mai beim 1. FC Union Berlin gastiert, wird der 36-Jährige zum 100. Mal in der Bundesliga an der Seitenlinie stehen, was durchaus als Karriere-Meilenstein bezeichnet werden darf. Werner selbst, davon ist fest auszugehen, wird aus seinem Jubiläum allerdings keine große Sache machen – ganz einfach, weil Statistiken und persönliche Bestmarken für ihn höchstens untergeordnete Rollen spielen. Sein Fokus, das betont er gern, liegt vielmehr auf der täglichen Arbeit mit der Mannschaft, die er seit Herbst 2021 betreut.

    Über drei Jahre sind es schon, in denen Werner die Bremer zurück in die Bundesliga geführt und dort längst wieder etabliert hat. Geht es nach dem Verein, kommen noch viele weitere Jahre hinzu. Nach Informationen unserer Deichstube arbeitet Werder im Hintergrund bereits daran, den 2026 auslaufenden Vertrag mit seinem Cheftrainer vorzeitig und langfristig zu verlängern.

    Planungssicherheit ist wichtig für den Verein

    Die eindeutige Absichtserklärung, die Zusammenarbeit über 2026 hinaus fortsetzen zu wollen, haben die Klubverantwortlichen dabei schon vor geraumer Zeit bei Werner und dessen Berater hinterlegt. Verhandlungen gab es bisher zwar noch nicht, Werders Ziel dürfte es aber sein, Klarheit zu haben, bevor der Trainer im Sommer in sein letztes Vertragsjahr geht. In Sachen Planungssicherheit für die Zukunft wäre das enorm wichtig – zumal sich Werner, ungeachtet des schwachen Bremer Starts ins Jahr 2025, in der Bundesliga längst einen hervorragenden Namen gemacht hat und auch für andere Vereine interessant sein dürfte.

    Die Gespräche über eine mögliche Verlängerung seines Arbeitspapiers dürften am Osterdeich also demnächst beginnen. Beim letzten Mal waren sie unkompliziert verlaufen. Zur Erinnerung: Nachdem sich Werners Kontrakt durch den Bundesliga-Klassenerhalt 2023 automatisch per Klausel um ein weiteres Jahr bis 2024 verlängert hatte, unterschrieb er kurz darauf seinen aktuellen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2026.

    Kein unnötiger Druck in der Vertragsfrage

    Zu Jahresbeginn, so ist zu erfahren, gab es bereits einen größeren Austausch zwischen Werders Führungsetage um Sportchef Clemens Fritz und dem Chefcoach, bei dem es um die strukturell-inhaltliche Ausrichtung des Profikaders mit Blick auf den kommenden Sommer ging. Werners persönliche Zukunft soll bei dem Gespräch kein Thema gewesen sein. Unnötigen Druck wird Werder in der Vertragsfrage auch kaum aufbauen wollen. Der Ball liegt ja bereits im Feld das Trainers, der hinter Heidenheims Frank Schmidt und Kiels Marcel Rapp aktuell die drittlängste Amtszeit aller Bundesliga-Coaches aufweist.

    Ole macht die Mannschaft und die einzelnen Spieler kontinuierlich besser. Er stellt sie nahezu immer optimal ein und hat eine klare Spielphilosophie etabliert.

    Sportchef Clemens Fritz über den Cheftrainer

    Im ersten Jahr als Zweitliga-Vizemeister aufgestiegen, dann Platz 13 in der Bundesliga, dann Platz neun – das sind die Ergebnisse von Werners bisherigen Werder-Saisons, in denen das Team Jahr für Jahr etwas besser abschnitt. Aktuell belegt er mit seiner Mannschaft den zehnten Rang (mit fünf Punkten Rückstand aufs internationale Geschäft und 16 Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz) und steht im Viertelfinale des DFB-Pokals.

    Im November, während Werders Mitgliederversammlung, hatte Sportchef Fritz in seiner Rede betont: “Ole macht die Mannschaft und die einzelnen Spieler kontinuierlich besser. Er stellt sie nahezu immer optimal ein und hat eine klare Spielphilosophie etabliert.” An dieser Einschätzung hat sich bei Werder bis heute nichts geändert. Im Gegenteil: Ole Werner soll möglichst über viele weitere Jahre das Gesicht des Vereins bleiben.

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  • Marcel Sabitzer kontert Kritik von Trainer Ralf Rangnick

    Marcel Sabitzer kontert Kritik von Trainer Ralf Rangnick


    Marcel Sabitzer BVB Dortmund, 20 , Fussball, 1. Bundesliga, 10.Spieltag, 2024/2025, 1.FSV Mainz vs. Borussia Dortmund, 09.11.2024, Mewa Arena, Mainz, Deutschland DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PH ...

    Marcel Sabitzer trägt seit 2023 das BVB-Trikot.Bild: IMAGO images / Steinsiek.ch

    Champions League

    Jan Schultz

    Schon nach dem Hinspiel zwischen dem BVB und Sporting Lissabon schien klar, wer in das Achtelfinale der Champions League einziehen würde. Mit 3:0 hatte sich Borussia Dortmund in Lissabon durchgesetzt, auch ohne Auswärtstorregel ein echtes Ausrufezeichen.

    Und tatsächlich ließ der Bundesligist am frühen Mittwochabend dann auch nichts anbrennen. Vor heimischer Kulisse leistete sich der sonst so sichere Serhou Guirassy zwar einen Elfmeterfehlschuss, die Portugiesen auf der anderen Seite kamen aber kaum zu nennenswerten Chancen. So stand am Ende trotz Dortmunder Überlegenheit ein 0:0.

    Marcel Sabitzer ist beim BVB unter Niko Kovač gesetzt

    Zu den auffälligsten Akteuren gehörte dabei Marcel Sabitzer. Der Österreicher kam erneut auf der Doppelsechs zum Einsatz, agierte an der Seite von Pascal Groß. Im vierten Spiel unter Niko Kovač stand er damit zum vierten Mal in der Startelf. Jedes Mal auf der gleichen Position.

    Das war diese Saison nicht immer so. Sabitzer rotierte zu Saisonbeginn zwischen rechtem Flügel, linkem Flügel und Zentrum. Dabei sah er selten wirklich gut aus.

    Das merkte kürzlich auch Ralf Rangnick, Nationaltrainer Österreichs, an. “Wenn du ihn jetzt in Dortmund spielen siehst, ist er fast nicht wiederzuerkennen”, sagte der Coach bei “BildTV” und führte weiter aus: “Im Nationalteam hat er stets performt und zu den Leistungsträgern gezählt.”

    BVB: Marcel Sabitzer kontert Ralf Rangnicks Kritik

    Mit jenen Aussagen wurde Sabitzer am Mittwochabend konfrontiert. Allzu gut war der 87-fache Nationalspieler nicht auf seinen Trainer beim ÖFB-Team zu sprechen.

    “Das über mich gesprochen wird, ist eben so. Damit muss man umgehen können”, erklärte der BVB-Profi bei Sky zunächst noch diplomatisch. Anschließend ließ Sabitzer aber doch durchblicken, was er tatsächlich von den Worten Rangnicks hält:

    “Wenn es aus den eigenen Reihen kommt, weiß ich nicht, ob das hilfreich ist. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich rede lieber mit den Menschen als über die Menschen.”

    Rangnick rechtfertigt sich nach Konter von BVB-Profi Sabitzer

    Es klingt stark danach, als hätten Sabitzer und Rangnick etwas Redebedarf. Der Nationaltrainer jedenfalls stellte noch am Mittwochabend bei Canal+ klar, dass er seinen Schützling eigentlich “ein Stück weit aus der Schusslinie genommen und verteidigt” habe.

    “Wenn er bei uns spielt, ist er einer der absoluten Führungsspieler. Dass er bei uns besser spielt als in Dortmund, sieht, glaube ich, jeder so”, sagte Rangnick.

    Im März steht die erste Länderspielpause dieses Jahres an, dann können Sabitzer und Rangnick die Thematik sicherlich noch einmal ausführlich besprechen. Im Rahmen der Nations League trifft Österreich am 20.03. und am 23.03. zweimal auf Serbien.

    Borussia Mönchengladbach hat in den vergangenen Jahren einige Hochs und Tiefs erlebt. Nach einer schwierigen letzten Saison, in der der Klub auf Platz 14 abrutschte, scheint sich das Team nun wieder gefestigt zu haben. Eine zentrale Figur in diesem Wandel ist Tim Kleindienst, der im Sommer für sieben Millionen Euro vom 1. FC Heidenheim kam.



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  • Baumgart fordert “mutigen” Auftritt in Dortmund

    Baumgart fordert “mutigen” Auftritt in Dortmund


    Steffen Baumgart lauert mit Union Berlin auf seine Chance beim Gastspiel in Dortmund.

    Trainer Steffen Baumgart will mit Union Berlin den ersten Bundesligasieg von Niko Kovac als Chefcoach von Borussia Dortmund vertagen. “Sie haben Fehler gemacht, die ihnen sehr ins Kontor schlagen. Es ist der Ansatz, sie dahin zu bringen, dass sie Fehler machen, die sie nicht machen möchten”, sagte Baumgart vor dem Gastspiel bei Borussia Dortmund am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky).

    Es müsse viel für Union laufen, “um da nicht nur einen Punkt zu holen, sondern dort auch zu gewinnen. Das ist das erklärte Ziel. Wir wollen da hin, um das Beste rauszuholen”, sagte Baumgart, “dass das schwer wird, ist klar. Es muss defensiv viel passen, offensiv musst du die Chancen nutzen.”

    Von seiner Mannschaft forderte Baumgart einen “mutigen” Auftritt: “Sonst gewinnst du kein Spiel. Dortmund ist eine Mannschaft mit hoher individueller Qualität. Sie sind in der Lage, aus wenig viel zu machen.”



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  • Bergamo gegen Brügge – Trainer verhöhnt Lookman

    Bergamo gegen Brügge – Trainer verhöhnt Lookman


    Trainer verhöhnt eigenen Spieler

    “Einer der schlechtesten Elfmeterschützen, die ich je gesehen habe”

    19.02.2025 – 17:57 UhrLesedauer: 2 Min.

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    Bergamo-Trainer Gian Piero Gasperini (l.) klatscht mit Stürmer Ademola Lookman beim Champions-League-Spiel in Stuttgart vergangenen Dezember ab. Nun ging der Coach seinen Torjäger heftig an. (Quelle: IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel/imago)

    Beim Europa-League-Sieg gegen Leverkusen war Bergamos Ademola Lookman der gefeierte Held. Beim nun erfolgten Königsklassen-Aus wurde er zum Sündenbock – sogar bei seinem Trainer.

    Nach dem Champions-League-Aus von Atalanta Bergamo hat Trainer Gian Piero Gasperini seinen Stürmer Ademola Lookman auf ungewöhnlich harsche Art kritisiert. Der 27 Jahre alte ehemalige Leipziger hatte im Playoff-Rückspiel gegen den FC Brügge einen Elfmeter vergeben.

    “Lookman hätte den Elfmeter auf keinen Fall schießen dürfen. Er ist einer der schlechtesten Elfmeterschützen, die ich je gesehen habe”, sagte Gasperini auf der Pressekonferenz und lächelte dabei leicht. Auch im Training verwandle der Nigerianer nur wenige Strafstöße. “Er schießt wirklich schwach.”

    Lookman war erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt worden und hatte kurz darauf das 1:3 erzielt. In der 61. Minute trat er dann zum Elfmeter an, scheiterte jedoch am Torhüter. Laut Gasperini waren Charles de Ketelaere und Mateo Retegui als Schützen vorgesehen. Er vermutete, dass Lookman nach seinem Treffer zu euphorisch gewesen sei.

    Einen Tag nach dem Ausscheiden meldete sich Lookman auf Instagram zu Wort – mit deutlichen Worten. “Auf so eine Art und Weise herausgepickt zu werden, tut nicht nur weh, sondern fühlt sich auch zutiefst respektlos an”, schrieb der Offensivspieler, der 2024 zum “Afrikas Fußballer des Jahres” gewählt wurde.

    Lookman betonte, dass er stets hart für den Verein und die Fans kämpfe. Gleichzeitig deutete er an, dass er in Bergamo bereits schwierige Phasen durchlebt habe. “Über die meisten davon habe ich nie gesprochen, denn meiner Meinung nach muss das Team immer geschützt werden und an erster Stelle stehen. Das, was letzte Nacht passiert ist, ist deshalb noch verletzender.”

    Gasperini stellte klar, dass Lookman den Elfmeter nicht hätte schießen sollen. Doch der Stürmer widersprach: Er sei von einem der eigentlichen Schützen dazu aufgefordert worden. “Um dem Team zu helfen, habe ich in dem Moment die Verantwortung übernommen”, schrieb er. Es sei “traurig, an so einem Tag dieses Statement schreiben zu müssen”.

    In der vergangenen Saison war Lookman noch Atalantas großer Held: Im Europa-League-Finale gegen Bayer Leverkusen erzielte er alle drei Tore beim 3:0-Sieg.



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  • Werder Bremen will Trainer Ole Werner binden

    Werder Bremen will Trainer Ole Werner binden


    Abwehr bei Kaderplanung im Fokus 

    Werder Bremen will Trainer Ole Werner binden

    ©IMAGO

    Werder Bremen will offenbar mit Trainer Ole Werner verlängern. Wie die „DeichStube“ berichtet, soll der aktuell noch bis 2026 datierte Vertrag des 36-Jährigen langfristig ausgedehnt werden. Für wie viele Jahre, geht aus dem Bericht nicht hervor. Eine Absichtserklärung für eine weitere Zusammenarbeit sei bei Werner und dessen Berater bereits hinterlegt, Verhandlungen haben aber noch nicht stattgefunden.

    Werner ist seit dem 28. November 2021 für die Bremer Profis verantwortlich und holte aus bislang 115 Partien im Schnitt 1,42 Punkte. Unter ihm verbesserten sich die Grün-Weißen stetig, kehrten zuerst in die Bundesliga zurück, ehe die Plätze 13 und neun im Oberhaus folgten. Mit einer Zugehörigkeit von über 1100 Tagen ist Werner schon jetzt der Trainer mit der sechstlängsten Amtszeit in der Geschichte des Klubs. In der Bundesliga überbieten ihn derzeit nur Heidenheims Frank Schmidt und Holstein Kiels Marcel Rapp. Mit 36 Jahren ist er zudem im Vergleich von Europas Top-5-Ligen drittjüngster Trainer hinter Fabian Hürzeler (31; Brighton & Hove Albion) und Will Still (32; RC Lens).

    Dem Vernehmen nach soll in der Personalie Werner Klarheit herrschen, bevor der Chefcoach im Sommer in sein letztes Vertragsjahr geht. Druck wolle man auf ihn aber nicht ausüben. Sportchef Clemens Fritz hatte Werner zuletzt im November auf der Mitgliederversammlung überschwänglich gelobt: „Ole macht die Mannschaft und die einzelnen Spieler kontinuierlich besser. Er stellt sie nahezu immer optimal ein und hat eine klare Spielphilosophie etabliert.“

    Dies zeigt sich auch am Kaderwert der Bremer, der beim Amtsantritt von Werner bei 43,3 Millionen Euro lag und sich in den Folgejahren auf 131,35 Mio. Euro erhöhte – was einem Plus von knapp 204 Prozent entspricht. Das ist insofern bemerkenswert, da man an der Weser aufgrund von wirtschaftlichen Zwängen darauf angewiesen war und ist, Transferüberschüsse zu generieren. Einnahmen von 40 Mio. Euro stehen Ausgaben von 19,6 Mio. Euro gegenüber – von den Vereinen, die seit 2022 kontinuierlich in der Bundesliga sind, hat nur der VfL Bochum weniger investiert.

    Werder Bremen: Innenverteidigung im Mittelpunkt bei Kaderplanung

    Neben dem Trainer gilt es für die Bremer auch Personalien von Spielern zu klären – dabei steht auch die Innenverteidigung im Mittelpunkt. Im kommenden Sommer laufen die Arbeitspapiere von Milos Veljkovic und Anthony Jung aus, 2026 die von Kapitän Marco Friedl sowie von Niklas Stark und Amos Pieper.

    „Es ist klar kommuniziert worden, dass wir die Gespräche führen – und da muss man jetzt abwarten, was die nächsten Wochen so bringen. Wir wollen da nicht immer wieder neue Wasserstandsmeldungen abgeben“, sagte Werders Leiter Profifußball Peter Niemeyer zuletzt zur Lage bei Veljkovic und Jung. Die Saison laufe noch ein gutes Stück, „aber klar werden die Themen nicht bis zum letzten Tag liegen bleiben“, so Niemeyer zitiert vom „Kicker“. Eine andere Dringlichkeit gibt es offenbar bei Friedl, mit dem zwar noch nicht konkret gesprochen worden sei, was sich aber bald ändern könnte. „Denn grundsätzlich wollen wir mit dem Kapitän nicht ohne Klarheit ins letzte Vertragsjahr gehen.“



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  • Werder Bremen will Trainer Ole Werner binden

    Werder Bremen will Trainer Ole Werner binden


    Abwehr bei Kaderplanung im Fokus 

    Werder Bremen will Trainer Ole Werner binden

    ©IMAGO

    Werder Bremen will offenbar mit Trainer Ole Werner verlängern. Wie die „DeichStube“ berichtet, soll der aktuell noch bis 2026 datierte Vertrag des 36-Jährigen langfristig ausgedehnt werden. Für wie viele Jahre, geht aus dem Bericht nicht hervor. Eine Absichtserklärung für eine weitere Zusammenarbeit sei bei Werner und dessen Berater bereits hinterlegt, Verhandlungen haben aber noch nicht stattgefunden.

    Werner ist seit dem 28. November 2021 für die Bremer Profis verantwortlich und holte aus bislang 115 Partien im Schnitt 1,42 Punkte. Unter ihm verbesserten sich die Grün-Weißen stetig, kehrten zuerst in die Bundesliga zurück, ehe die Plätze 13 und neun im Oberhaus folgten. Mit einer Zugehörigkeit von über 1100 Tagen ist Werner schon jetzt der Trainer mit der sechstlängsten Amtszeit in der Geschichte des Klubs. In der Bundesliga überbieten ihn derzeit nur Heidenheims Frank Schmidt und Holstein Kiels Marcel Rapp. Mit 36 Jahren ist er zudem im Vergleich von Europas Top-5-Ligen drittjüngster Trainer hinter Fabian Hürzeler (31; Brighton & Hove Albion) und Will Still (32; RC Lens).

    Dem Vernehmen nach soll in der Personalie Werner Klarheit herrschen, bevor der Chefcoach im Sommer in sein letztes Vertragsjahr geht. Druck wolle man auf ihn aber nicht ausüben. Sportchef Clemens Fritz hatte Werner zuletzt im November auf der Mitgliederversammlung überschwänglich gelobt: „Ole macht die Mannschaft und die einzelnen Spieler kontinuierlich besser. Er stellt sie nahezu immer optimal ein und hat eine klare Spielphilosophie etabliert.“

    Dies zeigt sich auch am Kaderwert der Bremer, der beim Amtsantritt von Werner bei 43,3 Millionen Euro lag und sich in den Folgejahren auf 131,35 Mio. Euro erhöhte – was einem Plus von knapp 204 Prozent entspricht. Das ist insofern bemerkenswert, da man an der Weser aufgrund von wirtschaftlichen Zwängen darauf angewiesen war und ist, Transferüberschüsse zu generieren. Einnahmen von 40 Mio. Euro stehen Ausgaben von 19,6 Mio. Euro gegenüber – von den Vereinen, die seit 2022 kontinuierlich in der Bundesliga sind, hat nur der VfL Bochum weniger investiert.

    Werder Bremen: Innenverteidigung im Mittelpunkt bei Kaderplanung

    Neben dem Trainer gilt es für die Bremer auch Personalien von Spielern zu klären – dabei steht auch die Innenverteidigung im Mittelpunkt. Im kommenden Sommer laufen die Arbeitspapiere von Milos Veljkovic und Anthony Jung aus, 2026 die von Kapitän Marco Friedl sowie von Niklas Stark und Amos Pieper.

    „Es ist klar kommuniziert worden, dass wir die Gespräche führen – und da muss man jetzt abwarten, was die nächsten Wochen so bringen. Wir wollen da nicht immer wieder neue Wasserstandsmeldungen abgeben“, sagte Werders Leiter Profifußball Peter Niemeyer zuletzt zur Lage bei Veljkovic und Jung. Die Saison laufe noch ein gutes Stück, „aber klar werden die Themen nicht bis zum letzten Tag liegen bleiben“, so Niemeyer zitiert vom „Kicker“. Eine andere Dringlichkeit gibt es offenbar bei Friedl, mit dem zwar noch nicht konkret gesprochen worden sei, was sich aber bald ändern könnte. „Denn grundsätzlich wollen wir mit dem Kapitän nicht ohne Klarheit ins letzte Vertragsjahr gehen.“



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  • Datenanalyse: Kovac ist richtig bei Borussia Dortmund – aber nicht für lang | NDR.de – Sport

    Datenanalyse: Kovac ist richtig bei Borussia Dortmund – aber nicht für lang | NDR.de – Sport


    Stand: 19.02.2025 12:55 Uhr

    Der Effekt des Trainerwechsels bei Borussia Dortmund – so es denn überhaupt einen gegeben hat – scheint bereits verpufft. Die Datenanalyse zeigt, dass Niko Kovac und der BVB trotzdem zusammenpassen könnten. Wenn auch nicht langfristig…

    von Florian Neuhauss

    Die Bundesliga-Rückkehr von Kovac Anfang Februar ging mit 1:2 gegen den VfB Stuttgart daneben. Der verdiente Sieg in der Champions League bei Sporting Lissabon (3:0) machte dann Hoffnung. Der Einzug ins Achtelfinale der “Königsklasse” sollte heute (18.45 Uhr, im NDR Livecenter) im Rückspiel zu Hause Formsache sein. In der Bundesliga hatte es am vergangenen Wochenende aber mit dem 0:2 bei Schlusslicht VfL Bochum den vorläufigen Tiefpunkt gegeben. Dortmund rangiert nach 26 Spieltagen auf Tabellenplatz elf, sechs Punkte von der Qualifikation zum Europapokal entfernt. Die Rede ist wohlgemerkt von der Conference League.

    Weitere Informationen

    Der Pokal der Champions League steht auf einem Podest in einem Fußballstadion. © dpa picture alliance/Pacific Press Agency Foto: Alexander Gusev

    Zieht der BVB heute nach dem 3:0 im Hinspiel ins Achtelfinale ein? Die Partie ab 18.45 Uhr in der Audio-Vollreportage und im Ticker.
    mehr

    Von einer “herausfordernden Situation” hatte BVB-Geschäftsführer Sport Lars Ricken schon bei der Verpflichtung des Kroaten am 30. Januar gesprochen. Diese Situation ist seitdem noch prekärer geworden. Und doch kommt die Analyse der von Global Soccer Network (GSN) zu dem Ergebnis, dass Kovac (eigentlich) der richtige Mann für den Job ist. Zumindest, um den BVB wieder zurück in die Erfolgsspur zu führen.

    Kovacs Fußball: “Physisch stark und gut organisiert”

    Eine kompakte Defensive und eine strukturierte Offensive durch taktische Flexibilität und hohes Pressing nennt GSN als die Schlüsselelemente von Kovacs Fußball-Philosophie. “Seine Mannschaften sind physisch stark, gut organisiert und schwer zu bespielen, weil sie flexibel auf verschiedene Spielsituationen reagieren können”, lautet die Zusammenfassung der Analysten.

    Legt man die Tabelle nach “Expected Points” zugrunde, stünden die Dortmunder auf Rang fünf! Doch eine bessere Platzierung verhindern vor allem haarsträubende Fehler in der Defensive. Und der Offensive gelingt es in dieser Saison nicht, diese Fehler auszugleichen.

    Dortmund hat sieben Tore weniger geschossen als im Vergleich zum selben Zeitpunkt vor einem Jahr – und elf Gegentreffer mehr kassiert. Aktuell steht die Tordifferenz bei -1 und erinnert an eine Zeit, in der der BVB kein Topclub mehr war.

    GSN hat drei große Baustellen für die Dortmunder Misere ausgemacht: 1. Defensive Stabilität und Gegentoranfälligkeit, 2. Chancenverwertung und offensive Effizienz sowie 3. Zweikampfverhalten und Kampf um zweite Bälle. Hier muss und kann Kovac ansetzen: Das sogenannte “Lösungspotenzial” beziffern die Datenspezialisten auf 80 Prozent. Das ist ein guter, fast schon sehr guter Wert.

    Trainer Kovac hat “internationale Klasse”

    Kovac ist Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz. Der GSN-Trainer-Index weist ihn zudem mit 74,70 Punkten als einen Coach mit internationaler Klasse aus. Seine Stärken “Struktur, Organisation und Intensität” sind allerdings eng mit den “Problemen” in seinem System verbunden.

    Die Datenauswertung zeigt, dass die Kovac-Teams nicht gerade vor Kreativität in der Offensive strotzen. Außerdem geht es auf dem Platz eher durch die Mitte denn über die Flügel. Klingt eigentlich nicht nach dem erfolgreichen Dortmund der vergangenen Jahre.

    Auf seinen bisherigen Stationen legte er großen Wert auf taktische Disziplin, was manchmal zu Lasten der spielerischen Freiheit ging und eben auch die Kreativität einschränken kann. Die Folge: Wenn sich der Gegner hinten reinstellt, fehlen oft Lösungen, um spielerisch Lücken zu finden.

    Kovac erarbeitet sich in Frankfurt einen guten Ruf

    Kovac, mittlerweile 53 Jahre alt, bezeichnet sich selbst als “Kind der Bundesliga”. In 148 Zweitliga- und 241 Bundesliga-Partien ist der gebürtige Berliner im deutschen Fußball groß geworden. Seine Nationalmannschaftskarriere (83 Partien) absolvierte Kovac aber für Kroatien. 2001 gewann er mit den Bayern den Weltpokal, 2003 das Double aus Meisterschaft und Pokal – alle Titel unter Legende Ottmar Hitzfeld.

    Weitere Informationen

    Symbolbild Fußball-Daten © Imago / STPP

    Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Zusammenarbeit zwischen NDR und GSN.
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    Mit dem DFB-Pokal-Sieg 2018 setzte sich Kovac bei Eintracht Frankfurt selbst als Trainer ein Denkmal. Das Tor zum 3:1-Endstand gegen Bayern München von Mijat Gacinovic hat sich tief ins Gedächtnis eingebrannt. Der Serbe dribbelte nach einer abgewehrten Ecke, zu der Keeper Manuel Neuer mit nach vorn geeilt war, über den halben Platz. Das ganze Stadion erhob sich – und Gacinovic schoss ins leere Tor.

    Kovac war in der Folge knapp eineinhalb Jahre selbst Coach der Münchner (2019 Doublesieger) und danach ähnlich lange Cheftrainer des französischen Topclubs AS Monaco. An beiden Stationen war er den Verantwortlichen allerdings nicht erfolgreich genug. Und besonders bei den Bayern gab es auch immer wieder Kritik, an Kovacs unspektakulärer Spielweise.

    Schwere Zeiten für Kovac in Wolfsburg

    Seine bis dato schwierigste Zeit als Trainer hatte Kovac wohl in Wolfsburg, wo er antrat, um den Club nach enttäuschenden Jahren unter Mark van Bommel und Florian Kohfeldt wieder ins internationale Geschäft zu führen – am besten gleich in die Champions League. Markigen Worten folgten aber zu selten ebensolche Taten.

    In seiner Debütsaison 2022/2023 wurden die “Wölfe” am Ende Achter. Ein Punkt fehlte zur Qualifikation für die Conference League. Als die Wolfsburger im März 2024 wieder in Abstiegsgefahr zu geraten drohten, wurde Kovac beurlaubt. Auch hier dauerte seine Amtszeit am Ende grob eineinhalb Jahre.

    Kovac “nicht die ideale langfristige Besetzung für den BVB”

    Sein Wirken in Wolfsburg klingt eigentlich nicht nach einem Bewerbungsschreiben für die Aufgabe in Dortmund. Zumal der Job beim BVB einen persönlichen Aufstieg bedeutet. Aber da war eben diese “herausfordernden Situation”, von der Geschäftsführer Ricken sprach.

    Das Fazit der Datenanalyse ist eindeutig: Kovac sei zwar ein Trainer, “der den Kader in wichtigen Bereichen optimieren könnte, jedoch nicht die ideale langfristige Besetzung für den BVB”. Gerade der Spielaufbau und die schwach ausgeprägte offensive Kreativität würden “nicht vollständig zu Dortmunds Identität passen”.

    Aber womöglich sind Ricken sowie sein Geschäftsführer-Kollege Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Sebastian Kehl in der gegenwärtigen Lage auch einfach realistisch. Dortmund muss sich stabilisieren – und vielleicht reicht es am Ende ja doch zumindest noch für die Europa League. Ein Schelm, wer bei der Vertragslaufzeit Böses denkt: Die beträgt nämlich anderthalb Jahre.

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    Szene der Bundesliga-Partie FC St. Pauli gegen den FC Augsburg. © picture alliance/dpa Foto: Marcus Brandt

    Zwei Nordclubs hoffen auf Europa, zwei kämpfen um den Klassenerhalt. So wird die Bundesliga-Tabelle nach einer KI-Berechnung am Ende der Spielzeit aussehen.
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    Dieses Thema im Programm:

    Sport aktuell |
    19.02.2025 | 12:17 Uhr

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  • Wenig Geduld: Ronaldo-Klub feuert Trainer nach nur zwei

    Wenig Geduld: Ronaldo-Klub feuert Trainer nach nur zwei


    Der Tabellenletzte Real Valladolid aus der spanischen La Liga hat sich nach nur zwei Monaten wieder von seinem Trainer Diego Cocca getrennt.

    Das gab der Klub des früheren Weltfußballers Ronaldo, der Präsident und Hauptanteilseigner des Vereins ist, am Montag bekannt. Álvaro Rubio, Coach der zweiten Mannschaft, soll das Team auf das Spiel bei Athletic Bilbao am Sonntag vorbereiten.

    Ronaldo will Anteile an Real Valladolid verkaufen

    Cocca hatte den Posten im Dezember von Paulo Pezzolano übernommen, in sieben Ligaspielen gelang ihm nur ein Sieg. Der Rückstand von Valladolid auf das rettende Ufer beträgt acht Punkte.

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    2018 hatte Ronaldo 51 Prozent der Anteile des Klubs erworben, Brasiliens Fußballikone will diese aber wieder verkaufen. (aw/sid)



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