Schlagwort: Trainer

  • Dieser Trainer soll den BVB jetzt retten

    Dieser Trainer soll den BVB jetzt retten


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    2. BVB
    Standard-Trainer Alex Clapham bei einem BVB-Spiel.
    Alex Clapham spielt beim BVB eine immer wichtigere Rolle. © Moritz Mueller/Imago

    Kombinationsspiel Fehlanzeige: Trainer Alex Clapham soll dafür sorgen, dass der BVB wieder torgefährlicher wird.

    Dortmund – Borussia Dortmund ist kurz davor, die Qualifikation für die Champions League zu verpassen. Die 0:2-Pleite des BVB in Bochum war ein neuerlicher spielerischer Offenbarungseid. Ein Mann wird deshalb jetzt umso wichtiger.

    Dieser Trainer soll den BVB jetzt retten

    Sein Name ist Alex Clapham. Der 35-jährige Engländer ist schon seit Sommer beim BVB, soll sich jetzt noch mehr auf das Training von Standards fokussieren. Seine Schwerpunkte lagen bis zur Entlassung von Nuri Sahin auch auf anderen Aspekten, wie die Bild-Zeitung berichtet.

    Das soll sich jetzt ändern. Dem Bericht zufolge könnte seine Arbeit zum Trumpf im Kampf um die Champions-League-Qualifikation werden. Er soll die Kreativität bei ruhenden Bällen fördern und mit den Spielern von Borussia Dortmund entsprechende Laufwege und Varianten einstudieren.

    BVB-Trainer Alex Clapham: Standard-Guru tüftelt an Ecken und Freistößen

    Kopfballstarke Profis wie Nico Schlotterbeck, Serhou Guirassy oder Ramy Bensebani gibt es genug. Jetzt muss Alex Clapham noch Wege finden, diese regelmäßig mit Bällen zu füttern.

    Erste Erfolge hat schon Interimstrainer Mike Tullberg erzielt, der auf sein Anraten hin den BVB-Allrounder Julian Ryerson die Ecken und indirekten Freistöße schießen ließ. Auch der neue Coach Niko Kovac setzt auf die Expertise des Standard-Gurus.

    BVB-Profis Julian Ryerson, Daniel Svensson, Julian Brandt und Pascal Groß im Standards-Casting

    Wenn aus dem Spiel heraus schon nichts geht, dann wenigstens nach ruhenden Bällen? Fakt ist: Alex Clapham experimentiert. Neben Julian Ryerson durfte sich zuletzt auch Neuzugang Daniel Svensson an den Ecken versuchen.

    Beim 3:0-Sieg in Lissabon hielt der BVB ein regelrechtes Standards-Casting ab. Neben den beiden Außenverteidigern durften sich auch Julian Brandt und Pascal Groß wieder versuchen. Beide konnten zuletzt mit ihren Versuchen nicht überzeugen.

    In Bochum setzte Alex Clapham wieder vermehrt auf die Dienste des letztgenannten Duos, während Julian Ryerson gesperrt fehlte und Daniel Svensson bei einigen Ecken ran durfte – ohne Erfolg. Beobachter dürften gespannt sein, ob er am Mittwoch (19. Februar, 18.45 Uhr) beim Rückspiel gegen Sporting wieder eine Standard-Überraschung aus dem Hut zaubert.



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  • Ronaldo-Klub entlässt Trainer nach zwei Monaten

    Ronaldo-Klub entlässt Trainer nach zwei Monaten


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    Ronaldo-Klub entlässt Trainer nach zwei Monaten

    La Liga

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  • Valladolid: Ronaldo-Klub entlässt Trainer nach zwei Monaten

    Valladolid: Ronaldo-Klub entlässt Trainer nach zwei Monaten


    Der Tabellenletzte Real Valladolid aus der spanischen La Liga hat sich nach nur zwei Monaten wieder von seinem Trainer Diego Cocca getrennt.

    Das gab der Klub des früheren Weltfußballers Ronaldo, der Präsident und Hauptanteilseigner des Vereins ist, am Montag bekannt. Álvaro Rubio, Coach der zweiten Mannschaft, soll das Team auf das Spiel bei Athletic Bilbao am Sonntag vorbereiten.

    Cocca hatte den Posten im Dezember von Paulo Pezzolano übernommen, in sieben Ligaspielen gelang ihm nur ein Sieg. Der Rückstand von Valladolid auf das rettende Ufer beträgt acht Punkte. 2018 hatte Ronaldo 51 Prozent der Anteile des Klubs erworben, Brasiliens Fußballikone will diese aber wieder verkaufen.

    Cocca muss seinen Posten räumen
    Cocca muss seinen Posten räumenReuters / Raquel Cunha



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  • Noch kein Sieg 2025: Parma feuert Trainer Pecchia – Serie A

    Noch kein Sieg 2025: Parma feuert Trainer Pecchia – Serie A


    Parma-Trainer Fabio Pecchia musste seine Koffer packen. © ANSA / FABIO MURRU

    Das Jahr 2025 ist für Parma wie verhext. Keinen einzigen Sieg konnte der Serie-A-Klub im neuen Jahr feiern. Das hat jetzt Konsequenzen für den Trainer.

    Fabio Pecchia ist nicht mehr Trainer von Parma. Das teilte der Serie-A-Verein am Montagnachmittag offiziell mit. Seit dem 28. Dezember hat Parma kein einziges Ligaspiel mehr gewonnen. Dadurch ist Parma auf einen Abstiegsplatz abgerutscht.

    Am gestrigen Sonntag verlor Parma zu Hause mit 0:1 gegen die Roma. Verteidiger Giovanni Leoni hat dabei bereits nach 31 Minuten wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen. Den anschließenden Freistoß versenkte Matias Soulè direkt.

    Wer neuer Parma-Trainer wird, steht zur Stunde noch nicht fest. Besitzer Kyle Krause ist in die Emilia-Romagna gereist, um sich mit der sportlichen Leitung zu beraten.



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  • Dieser Trainer soll den BVB jetzt retten

    Dieser Trainer soll den BVB jetzt retten


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    Standard-Trainer Alex Clapham bei einem BVB-Spiel.
    Alex Clapham spielt beim BVB eine immer wichtigere Rolle. © Moritz Mueller/Imago

    Kombinationsspiel Fehlanzeige: Trainer Alex Clapham soll dafür sorgen, dass der BVB wieder torgefährlicher wird.

    Dortmund – Borussia Dortmund ist kurz davor, die Qualifikation für die Champions League zu verpassen. Die 0:2-Pleite des BVB in Bochum war ein neuerlicher spielerischer Offenbarungseid. Ein Mann wird deshalb jetzt umso wichtiger.

    Dieser Trainer soll den BVB jetzt retten

    Sein Name ist Alex Clapham. Der 35-jährige Engländer ist schon seit Sommer beim BVB, soll sich jetzt noch mehr auf das Training von Standards fokussieren. Seine Schwerpunkte lagen bis zur Entlassung von Nuri Sahin auch auf anderen Aspekten, wie die Bild-Zeitung berichtet.

    Das soll sich jetzt ändern. Dem Bericht zufolge könnte seine Arbeit zum Trumpf im Kampf um die Champions-League-Qualifikation werden. Er soll die Kreativität bei ruhenden Bällen fördern und mit den Spielern von Borussia Dortmund entsprechende Laufwege und Varianten einstudieren.

    BVB-Trainer Alex Clapham: Standard-Guru tüftelt an Ecken und Freistößen

    Kopfballstarke Profis wie Nico Schlotterbeck, Serhou Guirassy oder Ramy Bensebani gibt es genug. Jetzt muss Alex Clapham noch Wege finden, diese regelmäßig mit Bällen zu füttern.

    Erste Erfolge hat schon Interimstrainer Mike Tullberg erzielt, der auf sein Anraten hin den BVB-Allrounder Julian Ryerson die Ecken und indirekten Freistöße schießen ließ. Auch der neue Coach Niko Kovac setzt auf die Expertise des Standard-Gurus.

    BVB-Profis Julian Ryerson, Daniel Svensson, Julian Brandt und Pascal Groß im Standards-Casting

    Wenn aus dem Spiel heraus schon nichts geht, dann wenigstens nach ruhenden Bällen? Fakt ist: Alex Clapham experimentiert. Neben Julian Ryerson durfte sich zuletzt auch Neuzugang Daniel Svensson an den Ecken versuchen.

    Beim 3:0-Sieg in Lissabon hielt der BVB ein regelrechtes Standards-Casting ab. Neben den beiden Außenverteidigern durften sich auch Julian Brandt und Pascal Groß wieder versuchen. Beide konnten zuletzt mit ihren Versuchen nicht überzeugen.

    In Bochum setzte Alex Clapham wieder vermehrt auf die Dienste des letztgenannten Duos, während Julian Ryerson gesperrt fehlte und Daniel Svensson bei einigen Ecken ran durfte – ohne Erfolg. Beobachter dürften gespannt sein, ob er am Mittwoch (19. Februar, 18.45 Uhr) beim Rückspiel gegen Sporting wieder eine Standard-Überraschung aus dem Hut zaubert.



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  • Trainer sieht Sieg gegen „eins der besten Teams

    Trainer sieht Sieg gegen „eins der besten Teams


    Bochum. Die DFB-Nachwuchsliga bleibt für den VfL Bochum eine Wohlfühloase. Gegen Bayer Leverkusen gibt es im zweiten Spiel den zweiten Sieg. Rote Karte für Leverkusens Trainer.



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  • BVB im Abwärtsstrudel: Ralf Rangnick kritisiert Dortmunder Kader

    BVB im Abwärtsstrudel: Ralf Rangnick kritisiert Dortmunder Kader


    Der BVB hat nach dem 0:2 beim VfL Bochum bereits zum neunten Mal in der laufenden Bundesligasaison verloren. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Lesen Sie auch: Wieder BVB-Pleite: So lief der Bundesliga-Samstag

    Ralf Rangnick kritisiert BVB Kader

    Ralf Rangnick hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Clubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovač selbst ein Trainerkandidat beim BVB.

    Nun sagte gegenüber „Bild Sport“: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“

    Der 66 Jahre alte Rangnick sagte in den vergangenen Monaten sowohl Borussia Dortmund als auch dem FC Bayern München ab, um in Österreich zu bleiben. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    BVB-Krise: Rangnick erinnert an Unterschiede in Klopp-Ära

    „Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick.

    „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“

    Lesen Sie auch: Jürgen Klopp auf Sylt gesichtet: Das treibt die Trainer-Ikone auf der Kultinsel

    Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“

    Schlotterbeck vermisst „Basics“ bei seinem Team

    Nico Schlotterbeck hat die Mannschaft nach der Derby-Niederlage mit deutlichen Worten in die Pflicht genommen. „Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern“, sagte der deutsche Nationalspieler bei Sky. Würde das nicht gelingen, wäre „die Saison eine Horror-Saison.“ Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Niko Kovač zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Kovač selbst blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. „Wir werden nicht die Nerven verlieren“, beteuerte der 53-Jährige. 

    Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe.

    Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Lesen Sie auch: Bundesliga-Übertragungen: Welche TV-Abos für die Saison 2024/25 erforderlich sind



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  • BVB: Unbekannter Trainer coachte Niko Kovac beim VfL Bochum

    BVB: Unbekannter Trainer coachte Niko Kovac beim VfL Bochum


    Wer turnte denn da die ganze Zeit vor Kovac rum?

    Bei Dortmunds 0:2-Debakel in Bochum spielten sich vor der BVB-Trainerbank skurrile Szenen ab. Immer wieder sprang plötzlich ein völlig unbekannter Mitarbeiter auf, wirbelte durch die Coaching-Zone und gab permanent Anweisungen an die Stars auf dem Platz.

    Was war das denn?: Der Süle-Blackout im VIDEO

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild15.02.2025

    Oft stand er sogar direkt im Sichtfeld von Chef-Trainer Niko Kovac (53), fuchtelte vor ihm wild mit den Armen herum. Mit isoliertem Blick auf die Bank konnte man kurzzeitig den Eindruck gewinnen, nicht Kovac, sondern der junge Mann mit den Initialen „AC“ auf der Jacke sei der Boss an der BVB-Seitenlinie…

    Unbekannter Trainer coachte Kovac ins Abseits!

    Bei dem No-Name-Mitarbeiter handelt es sich um Standard-Trainer Alex Clapham (35). Ex-Trainer Nuri Sahin (36) hatte den Briten Anfang der Saison in sein Trainerteam geholt – was aber über ein halbes Jahr lang kaum jemand mitbekommen hatte. Bis er jetzt plötzlich in den Mittelpunkt drängte …

    Stets am Spielfeldrand zugegen: Alex Clapham (35, l.) an der Seite von Niko Kovac (53)

    Stets am Spielfeldrand zugegen: Alex Clapham (35, l.) an der Seite von Niko Kovac (53)

    Foto: Gerd Scheewel

    Der Plan mit Clapham: Kovac hat dem eigentlichen Techniktrainer die Hauptverantwortung für Dortmunds Standardsituationen übertragen. Auch bei den Spielen gegen Stuttgart (1:2) und in Lissabon (3:0) war er bereits mehrfach an der Linie aufgetaucht.

    BVB-Stars schenken Alex Clapham kaum Beachtung

    Auffällig in Bochum: Clapham agierte nicht nur in seinem Kompetenzbereich – bei den Standards, sondern auch während vieler anderer Spielsituationen. BILD beobachtete aber, dass der Assistent zu den Spielern kaum durchdrang, kein Star schenkte ihm sichtbar Beachtung. Kovac ließ den hektischen Clapham machen, während er selbst ruhiger und sachlich wirkte. Zwischendurch stimmten sich beide in kurzen Dialogen ab.



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  • 2. Fußball-Bundesliga: Sky: Fiél nicht mehr Trainer

    2. Fußball-Bundesliga: Sky: Fiél nicht mehr Trainer


    Der nächste Trainer muss gehen. Die Trennung von Cristian Fiél bei Hertha BSC ist einem Bericht des Senders Sky zufolge nach der vierten Pleite in Serie beschlossene Sache. Der Hauptstadtclub, der es in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten auch schon mit Trainern wie Markus Babbel, Otto Rehhagel, Felix Magath, Jürgen Klinsmann und einigen mehr versucht hat, steht womöglich an einem Scheideweg. Und das in der 2. Fußball-Bundesliga.

    Statt auf die Aufstiegsplätze zu schauen, droht in der zweiten Saison nach dem abermaligen Abstieg aus der Bundesliga im schlimmsten und gar nicht mal so unwahrscheinlichen Fall knallharter Abstiegskampf. Der Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz beträgt gerade mal fünf Punkte.

    Pfiffe gegen den eigenen Trainer

    Die Wende muss her – schleunigst. Retten soll ebenfalls laut Sky der Ende vergangenen Jahres beim Ligarivalen Hannover 96 freigestellte Stefan Leitl die Hertha. An seiner Seite André Mijatović – vom Sommer 2010 an spielte der mittlerweile 45 Jahre alte Kroate selbst zwei Jahre für den Club aus dem Westend. 

    Klar ist, dass jeder neue Trainer auch bei den Fans erstmal willkommen sein dürfte, mit Hertha-Vergangenheit erst recht. Fiél, im Sommer vom 1. FC Nürnberg geholt, hatte seinen Kredit verspielt. Pfiffe gegen ihn waren keine Seltenheit mehr. Vor allem die Niederlage beim Tabellenletzten Jahn Regensburg hatte Spuren hinterlassen.

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    „Im Moment läuft nicht viel für uns“, hatte Herthas Sportdirektor Benjamin Weber bei Sky nach der Niederlage in Düsseldorf gesagt und angekündigt: „Wir werden jetzt erst mal nach Hause fahren und wie wir es immer machen, alles analysieren. Wir müssen schnell ins Punkten kommen.“ 

    Noch in der Nacht sollen die Vereinsbosse Fiél die Entscheidung mitgeteilt haben. „Wenn du von fünf Spielen vier verlierst, dann hast du nicht viele Argumente auf deiner Seite. Alles andere wird man sehen“, hatte Fiél in der Pressekonferenz nach dem Spiel betont. 

    Die Liste der Trainer ist lang: Von Babbel bis Klinsmann

    Nach dem Abstieg 2010 schaffte die Hertha in der darauffolgenden Saison als Zweitliga-Erster die direkte Rückkehr. Nicht mal nach dem erneuten Abstieg 2012 blieb der Club länger als eine Spielzeit in der zweiten Liga stecken. Diesmal dürften es mindestens schon mal drei Jahre werden. 

    Ein Dauer-Problem auch damals schon: Fehlende Konstanz auf dem Trainerposten. Nur mal ein paar Namen seit Mitte 2010: Babbel, Michael Skibbe, Rehhagel, Jos Luhukay, Bruno Labbadia, Magath oder Klinsmann. Nicht zu vergessen: Hertha-Ikone und Immer-Wieder-Mal-Trainer Pal Dardai. Von dem Ungarn hatte Fiél die Mannschaft übernommen. Der neue Coach sollte sie fußballerisch weiterentwickeln. Dass der Kader Potenzial hat, ist weitgehend unstrittig, abrufen konnte er es unter der sportlichen Verantwortung von Fiél nur bedingt. 

    Großen finanziellen Spielraum hat die Hertha – auch angesichts zurückliegender Trainereskapaden – nicht. Auch deswegen rief der vor rund einem Jahr im Alter von 43 Jahren plötzlich gestorbene damalige Präsident Kay Bernstein den Berliner Weg aus. 

    Junge Talente aus dem eigenen Nachwuchs sollen zu Leistungsträgern werden. Ibrahim Maza, 19 Jahre jung und ausgebildet in der Hertha-Jugend, ist dafür ein Beispiel. Gleich mehrere Clubs aus der ersten Liga sollen Interesse an ihm haben. Nicht aus dem eigenen Nachwuchs kommt Fabian Reese, mit 27 ist er auch kein Jungspund mehr. Gleichwohl gilt er als Identifikationsfigur. Und auch er soll umworben sein.

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376935/1

    Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.



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  • Hertha BSC trennt sich von Trainer Fiél

    Hertha BSC trennt sich von Trainer Fiél


    Hertha BSC trennt sich einem Bericht des Sender Sky zufolge nach knapp acht Monaten schon wieder von Trainer Cristian Fiél. Dem 44-Jährigen soll die Entscheidung noch in der Nacht nach der 1:2-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf mitgeteilt worden sein. Nachfolger soll ebenfalls laut Sky Stefan Leitl und dessen Co-Trainer Andre Mijatovic, ein ehemaliger Hertha-Profi, werden. 

    Die Gespräche befänden sich wohl auf der Zielgeraden, hieß es in dem Bericht am Sonntag. Allerdings steht noch eine Einigung mit Herthas Zweitliga-Rivale Hannover 96 aus. Leitl, 47 Jahre alt, hat die Niedersachsen bis Ende vergangenen Jahres trainiert, ehe er freigestellt wurde. Er hat aber noch einen Vertrag mit Hannover 96. Die nächste Partie der Hertha steht am kommenden Freitag im Berliner Olympiastadion gegen den 1. FC Nürnberg an.

    Abstiegskampf statt Aufstiegstraum

    Bestätigt ist die Trennung vorerst nicht. Überraschend käme sie allerdings auch nicht. Unter Fiél verloren die Berliner ihr Ziel Aufstiegsplätze immer weiter aus den Augen, die Niederlage bei der Fortuna war die vierte Pleite nacheinander. 

    „Im Moment läuft nicht viel für uns“, hatte Herthas Sportdirektor Benjamin Weber bei Sky nach der Niederlage in Düsseldorf gesagt und angekündigt: „Wir werden jetzt erst mal nach Hause fahren und wie wir es immer machen, alles analysieren. Wir müssen schnell ins Punkten kommen.“ 

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    Von einer möglichen Rückkehr in die Bundesliga entfernte sich die Hertha seit Dezember immer mehr. Zwischenzeitig hatte der Hauptstadt-Club als Sechster am 10. Spieltag mit nur zwei Punkten Rückstand auf einen direkten Aufstiegsrang noch voll im Soll gelegen. Doch Fortschritte machte die Mannschaft nicht wirklich, im Gegenteil. 

    Abgerutscht auf Platz 13 nach dem 22. und für Fiél letzten Spieltag muss der Club statt um den Aufstieg nun gegen den Abstieg kämpfen. Einer der Tiefpunkte unter dem Coach, der den Posten erst im Sommer von Immer-Wieder-Hertha-Trainer Pal Dardai übernommen hatte, war die desaströse 0:2-Niederlage beim Tabellenletzten Jahn Regensburg Anfang dieses Monats. Zuletzt wurde Fiél von den eigenen Fans ausgepfiffen – auch beim 0:1 in der vergangenen Woche gegen den 1. FC Kaiserslautern.

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376833/2

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