Schlagwort: Sporting-Lissabon

  • BVB-Coach Kovač macht missverständliche Bemerkung

    BVB-Coach Kovač macht missverständliche Bemerkung


    Nach Sieg in der Champions League

    Witzige Interview-Situation mit Niko Kovač


    Aktualisiert am 12.02.2025Lesedauer: 1 Min.

    Niko Kovač: Der BVB-Trainer erregte mit einer Formulierung in einem Interview Aufmerksamkeit.Vergrößern des Bildes

    Niko Kovač: Der BVB-Trainer erregte mit einer Formulierung in einem Interview Aufsehen. (Quelle: Kirchner-Media/Thomas Haesler/imago-images-bilder)

    Gegen Sporting Lissabon in der Champions League feierte der BVB seinen ersten Sieg unter Trainer Niko Kovač. Der sorgte mit seinem Interview danach für Lacher.

    Nanu, was hat der da gerade gesagt? Das dürften sich einige deutsche Fußball-Fans gedacht haben, als sie das Interview von BVB-Trainer Niko Kovač nach dem Sieg gegen Sporting Lissabon verfolgt haben. Im Hinspiel der Champions-League-Playoffs gewann Borussia Dortmund souverän mit 3:0 in Portugal.

    Dabei zeigten die “Schwarz-Gelben” vor allem in der zweiten Halbzeit eine deutliche Leistungssteigerung. Trainer Kovač wollte nach der Partie am Mikrofon des übertragenden Streamdienstes Amazon Prime erläutern, was genau sein Team im zweiten Abschnitt so viel besser gemacht habe. Dabei wählte er jedoch eine missverständliche Formulierung: “Du fixed auch besser. Erste Halbzeit haben wir viel zu weit von der Kette weggespielt. Das heißt, der Gegner kann den Lauf immer machen, aber wenn du den Gegner etwas fixed, ihn rausziehst und dann zur Seite spielst, dann ist es schwierig”, so Kovačs taktische Erläuterungen.

    Das Problem: Der englische Begriff “fixed”, der auf Deutsch so viel heißt, wie fixieren oder festsetzen, klingt ausgesprochen genauso wie im Deutschen ein vulgärer Ausdruck für Geschlechtsverkehr.

    Die Formulierung ist vor allem missverständlich, weil der vulgäre Begriff vor allem in der Rap- und Jugendsprache häufig als Ausdruck für “jemanden fertig machen” benutzt wird. Daran, dass der BVB Sporting in der zweiten Halbzeit fertig gemacht hat, gibt es in der Tat keinen Zweifel. Beim nächsten Mal dürfte Kovač seine Worte, um genau diesen Umstand zu beschreiben, jedoch vorsichtiger wählen.



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  • Champions League Playoffs: Serhou Guirassy köpft ein und legt auf – Dortmunder Doppelschlag entscheidend für Sieg in Lissabon

    Champions League Playoffs: Serhou Guirassy köpft ein und legt auf – Dortmunder Doppelschlag entscheidend für Sieg in Lissabon


    Der BVB hat das Playoff-Hinspiel um das Achtelfinale in der Champions League für sich entschieden. Die Dortmunder siegten bei Sporting Lissabon dank hoher Effizienz. Die Partie zum Nachlesen im Liveticker.

    Am Mittwoch greift der FC Bayern in die Play-offs ein. Die Münchner sind bei Celtic Glasgow gefordert. Vincent Kompany setzt dabei auf wichtige Lerneffekte aus den schmerzhaften Champions-League-Niederlagen wie dem 0:3 bei Feyenoord Rotterdam. „Meine Hoffnung ist, dass wir aus diesen Momenten Schlüsselmomente machen, damit wir Entwicklungsschritte als Mannschaft machen“, sagte der Münchner Trainer vor dem Hinspiel in Europas Fußball-Königsklasse (21.00 Uhr/DAZN).

    In der reformierten Liga-Phase der Champions League gab es für den FC Bayern bei Aston Villa (0:1), beim FC Barcelona (1:4) und jüngst in Rotterdam (0:3) empfindliche Schlappen. „Die Psychologie dieser Partie ist aber anders, weil es zwei Spiele sind. Celtic muss auch zu uns kommen“, sagte der 38-jährige Belgier.

    Am Vorabend des Spiels erinnerte sich Kompany auch an den November 2003, als er mit dem RSC Anderlecht als 17-Jähriger mit 1:3 im stimmungsgeladenen Celtic Park verlor. „Es war eine aufregende Erfahrung, wir hatten zu Hause überzeugend zu zehnt gewonnen. Ich bin mit 17 Jahren voller Vertrauen als junger Bursche hergekommen – und die Realität war ganz anders“, sagte Kompany. „Wir haben 0:5 verloren und hätten sogar noch höher verlieren können.“

    Gegen Celtic Glasgow wollen die Münchner sich nun eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Dienstag in München verschaffen, wenn der Achtelfinal-Einzug perfekt gemacht werden soll. Wieder mit dabei ist der zuletzt krank fehlende Serge Gnabry.

    Neuer erstmals im Celtic Park

    Kapitän Manuel Neuer (38) steht vor seiner Premiere im Celtic Park. „Ich freue mich auf diese Atmosphäre, auf ein bisschen Fußball-Historie und die Geschichte, die Celtic geschrieben hat“, sagte Neuer. Als die Münchner im Jahr 2017 2:1 gewannen, fehlte der Torwart verletzt. „Ich musste den Fernseher jetzt nicht leiser drehen, aber ich habe natürlich die Atmosphäre mitbekommen“, schilderte es Neuer.

    Der gastgebende Außenseiter betont seinen großen Respekt, sieht aber auch eine Chance. „Der FC Bayern ist einer der Giganten des europäischen Fußballs. Es sind wirklich die Könige des Fußballs mit dem, was sie über die Jahre auf diesem Niveau erreicht haben“, sagte Trainer Brendan Rodgers. „Wir haben an den Grundlagen gearbeitet, unsere Laufarbeit und Körperlichkeit haben wir verbessert. Ich denke, wir können das schaffen, und mit der Energie und der Unterstützung im Rücken ist in diesem Spiel alles möglich.“

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  • Patrick Owomoyela ersetzt Matthias Sammer bei Amazon

    Patrick Owomoyela ersetzt Matthias Sammer bei Amazon


    CL-Spiel des BVB

    Als TV-Experte: Er ersetzt Matthias Sammer

    10.02.2025Lesedauer: 2 Min.

    Patrick Owomoyela spielte zwischen 2004 und 2006 elfmal für Deutschland.Vergrößern des Bildes

    Patrick Owomoyela: Er spielte zwischen 2008 und 2013 beim BVB. (Quelle: IMAGO/Kirchner/Marco Steinbrenner)

    Mit seiner Kritik nach der Dortmunder Niederlage in Bologna sorgte der Borussia-Berater für Aufsehen. Bei der nächsten Live-Übertragung wird Sammer durch zwei andere TV-Experten ersetzt.

    Die Pause von Sammer steht allerdings nicht im Zusammenhang mit seinen umstrittenen Aussagen nach der Niederlage des BVB gegen den FC Bologna. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gibt es private Gründe für sein Fehlen. Demnach habe Sammer bereits vor mehreren Wochen angekündigt, dass er an diesem Spieltag nicht zur Verfügung stehen werde.

    Ende Januar hatte die “Bild” berichtet, dass sich Sammer auf Wunsch der BVB-Führung entscheiden müsse, ob er weiterhin als Vereinsberater oder als TV-Experte bei Spielen von Borussia Dortmund arbeiten wolle. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es bislang nicht.

    Prime Video zeigt am Dienstag das Topspiel der Königsklasse, während alle anderen Partien bei DAZN zu sehen sind. Beim nächsten Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen Celtic Glasgow in einer Woche soll Sammer wieder für Prime Video im Einsatz sein.

    Sammer hatte nach der 1:2-Niederlage des BVB in Bologna deutliche Kritik an der Mannschaft geübt. In der Live-Übertragung bei Prime Video sagte er, dass das Team körperlich und geistig in einer “Nicht-Verfassung” sei. Die Grundlage fehle, zudem könne die Mannschaft weder verteidigen noch angreifen. Für diese Aussagen wurde er unter anderem von Lothar Matthäus kritisiert.



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  • Kritik an Brandt verfehlt den wahren Kern des Problems

    Kritik an Brandt verfehlt den wahren Kern des Problems


    Analyse
    Sündenbock beim BVB

    Aktualisiert am 14.02.2025, 07:20 Uhr

    Der BVB-Buhmann blühte in Lissabon auf. Über Julian Brandts Körpersprache und Effizienz lässt sich streiten, doch die Kritiker verfehlen den Kern des Problems.

    Dieser Text enthält eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einschätzungen von Marie Schulte-Bockum sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einfließen. Informieren Sie sich über die verschiedenen journalistischen Textarten.

    Borussia Dortmund steckt in einer sportlichen Krise. Ja, am Dienstagabend feierte der BVB einen 3:0-Sieg bei Sporting Lissabon im Hinspiel der Champions-League-Playoffs. Doch insgesamt bleiben die Borussen in der Saison 2024/25 bislang weit hinter den Erwartungen zurück.

    Mehr News zu Borussia Dortmund

    In der Bundesliga steht Dortmund nach zwei Dritteln der Saison auf Platz elf hinter Klubs wie Mainz und Bremen. Das mit teuren Stars gespickte Team droht ins Mittelmaß abzurutschen, in der Champions League muss der BVB nach einem tollen Start in die Ligaphase nun doch die Ehrenrunde über die Playoffs drehen. Und die Qualifikation für die Königsklasse der kommenden Saison wäre nach aktuellem Stand ein schwarzgelbes Wunder.

    Schon Sahin kritisierte Brandt öffentlich

    Ein Gesicht dieser Krise ist Julian Brandt. Der Mittelfeldspieler wird seit Monaten hart kritisiert: Nuri Sahin stellte ihn Mitte Januar als einen derjenigen infrage, die den Anspruch eines Führungsspielers nicht erfüllen. “Jule Brandt ist einer dieser Spieler. Ich hatte ein Gespräch mit Jule. Er ist sich der Lage bewusst und will mit anpacken”, sagte der mittlerweile entlassene BVB-Coach nach der Niederlage gegen Leverkusen über seinen Vize-Kapitän.

    Auch Lothar Matthäus bemängelt immer wieder Brandts scheinbar stagnierende Entwicklung. Deutschlands Rekordnationalspieler prangerte zuletzt in aller Öffentlichkeit die Einstellung des 28-Jährigen an: “Ich habe D-Jugend trainiert. Ein Zehnjähriger ärgert sich mehr als ein Julian Brandt und das darf nicht sein”, sagte Matthäus am vergangenen Wochenende bei “Sky90” nach Dortmunds enttäuschender 1:2-Niederlage gegen Stuttgart. Brandt hatte in der Nachspielzeit mit einem Freistoß noch eine gute Chance auf den Ausgleich, vergab aber kläglich.

    Matthäus, der in jungen Jahren wie Brandt im Mittelfeld agierte, sagte weiter: “Die Entwicklung ist bei Brandt stehen geblieben. Gerade von ihm […] erwarte ich eigentlich schon, dass er nach sechs, sieben Jahren Borussia Dortmund irgendwo auch mal das Heft über einen längeren Zeitraum in die Hand nimmt”.

    Bayern-Wechsel scheiterte wohl an Mentalität

    Für 25 Millionen Euro war Brandt 2019 von Leverkusen nach Dortmund gewechselt. Brisant: Schon damals nahm der FC Bayern angeblich Abstand von einer möglichen Verpflichtung des Jungstars – angeblich gab es an der Säbener Straße Zweifel an der Konstanz in Brandts Leistungen.

    Außerdem hieß es, die Bayern-Bosse seien sich nicht sicher, ob Brandt die “Mia san Mia“-Mentalität habe, was immer das bedeuten mag. BVB-Fans lachten die Berichte damals als Münchner Neid weg.

    Doch auch in der Dortmunder Kabine soll es laut “Bild” mittlerweile Vorbehalte gegen Brandts mangelnde Effizienz geben – demnach gebe es BVB-intern Diskussionen über die mangelnde Torgefährlichkeit im Dortmunder Mittelfeld, das derzeit von Brandt, Pascal Groß und Marcel Sabitzer bespielt wird.

    Brandts Scorer-Ausbeute ist Indiz einer stagnierenden Entwicklung

    Das Gesicht der internen und externen Kritik ist dabei meist Brandt, wohl auch, weil der 28-Jährige der vielleicht talentierteste zentrale Mittelfeldspieler im Dortmunder Kader ist. Doch sind die harten Worte derzeit gerechtfertigt oder wird der wahre Wert von Julian Brandt verkannt?

    Die Zahlen der aktuellen Saison sprechen auf den ersten Blick nicht für ihn. In 28 Pflichtspielen hat er vier Tore erzielt und zehn Assists geliefert. Besonders seine Abschlüsse stehen in der Kritik: In der Bundesliga führten 75 Schüsse von Brandt zu nur acht direkten Torbeteiligungen. Zum Vergleich: In der Vorsaison waren es 76 Schüsse mit 18 Torbeteiligungen – ein klarer Rückgang in der Effizienz.

    Brandt äußerte sich nach der Entlassung von Sahin betroffen: “Wir wissen, dass wir in den letzten Wochen superschlecht Fußball gespielt haben. Dafür fühlen wir uns schuldig und schämen uns […] Ich persönlich hätte super gerne mit ihm weitergearbeitet”. Es war wohl auch ein Eingeständnis seiner eigenen Leistung in der durchwachsenen Saison des BVB.

    Zwei Assists gegen Sporting: Trendwende oder Zufall?

    Beim Sieg über Sporting Lissabon schien aber plötzlich alles anders, Brandt konnte entscheidend zum Sieg beitragen. Seine lange Flanke auf Serhou Guirassy zum 1:0 war perfekt getimt, ebenso sein Doppelpass mit Karim Adeyemi vor dem 3:0. Dennoch tauchte er – wie die meisten seiner Teamkollegen – in den ersten 60 Minuten immer wieder ab, war nicht bissig genug in den Zweikämpfen und konnte neben seinen Torbeteiligungen kaum spielerische Glanzpunkte setzen.

    Julian Brandt beim Champions-League-Spiel gegen Sporting in Lissabon.

    Julian Brandt beim Champions-League-Spiel gegen Sporting in Lissabon.

    © IMAGO/Bruno de Carvalho

    Eine Partie, die symptomatisch ist für Brandts Spielweise: Er taucht phasenweise ab, lässt die Schultern auch mal hängen, kann aber mit wenigen Aktionen ein Spiel entscheiden. Das amerikanische Portal “SB Nation” fasste Brandts Leistung von Lissabon treffend zusammen: “Nicht sein bestes Spiel, aber er lieferte zwei Assists und das macht den Unterschied”.

    Der Blondschopf als kreatives Genie, dem immer wieder mangelhafte Körpersprache vorgeworfen wird – in dieser Hinsicht ist Mittelfeldspieler Brandt eben eher ein Mesut Özil als ein Bastian Schweinsteiger.

    Wird Brandts Wert verkannt?

    Trotz seiner Funktion als Dortmunder Vize-Kapitän ist Brandt kein klassischer Führungsspieler, der durch Aggressivität oder Zweikampfhärte auffällt. Seine Stärken liegen in seiner Kreativität, dem Spielwitz und seinen fantastischen technischen Fähigkeiten.

    In einer funktionierenden Mannschaft kann er als Verbindungsspieler zwischen Mittelfeld und Angriff brillieren, doch in einer verunsicherten Truppe wie dem aktuellen BVB gerät seine unkonstante Spielweise schnell in den Fokus der Kritik.

    Sein Einfluss auf das Dortmunder Offensivspiel bleibt dennoch unbestritten. Seit seinem Wechsel 2019 von Bayer Leverkusen hat er in 244 Pflichtspielen 44 Tore erzielt und 60 weitere vorbereitet. Gerade in der vergangenen Saison war er mit zehn Toren und 16 Assists in 47 Spielen einer der wenigen Lichtblicke bei Schwarzgelb.

    Kritiker wie Matthäus wünschen sich von Brandt mehr Konstanz und eine dominantere Rolle, doch das entspricht nicht seinem Stil. Seine Leistung gegen Sporting zeigt dennoch, dass er auch in kritischen Momenten liefern kann – wenn er das richtige Umfeld hat.

    Die Kritik von Matthäus greift zu kurz

    Die Kritik an Brandt ist nicht unbegründet, aber sie greift zu kurz. Er ist kein Mentalitätsspieler wie Emre Can oder ein eiskalter Vollstrecker wie Guirassy. Doch seine Qualitäten im Spielaufbau und seine Spontanität unter Gegnerdruck sind für Dortmunds Offensivspiel unersetzlich.

    Sollte es Niko Kovac gelingen, dem BVB wieder Stabilität zu verleihen, könnte Brandt erneut aufblühen. Der Sieg in Lissabon war ein erster Schritt in diese Richtung. Es bleibt abzuwarten, ob Brandt aus der aktuellen Kritik die richtigen Schlüsse zieht – und ob er seinen Kritikern beweisen kann, dass er weit mehr ist als ein ewiges Talent.

    Verwendete Quellen

    JTI zertifiziert
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  • BVB wie im Rausch: Dortmund demontiert Sporting

    BVB wie im Rausch: Dortmund demontiert Sporting


    Stand: 12.02.2025 09:23 Uhr

    45 Minuten lang bot Borussia Dortmund im Playoff-Hinspiel der Champions League gegen Sporting Lissabon nicht allzu viel. Dank einer enormen Steigerung erspielte sich der BVB dann aber eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel und siegte auswärts mit 3:0 (0:0).

    Serhou Guirassy (60. Minute) erzielte die Führung für den Bundesligisten, Pascal Groß erhöhte (67.), Karim Adeyemi besorgte den Endstand (82.), der die Dortmunder Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale nochmal verbesserte.

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    Zwischenrunde
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    Dort würden entweder Aston Villa oder Lille OSC auf die Borussia warten, die Begegnungen werden am 21. Februar ausgelost.

    Turnierbaum der Playoffs der Champions League

    Dortmunds Trainer Kovac: “Fantastisches Spiel”

    Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl freute sich auch über die Klarheit des Erfolges: “Drei Tore geschossen, auch mal kein Gegentor zu bekommen – das tut der Mannschaft ganz gut.” Die Leistung in der zweiten Hälfte sei sehr erfreulich gewesen. “Damit war es ein richtig guter Schritt in die nächste Runde.” Bis der endgültig vollzogen ist, muss der BVB aber noch das Rückspiel am kommenden Mittwoch überstehen.

    BVB-Trainer Niko Kovac äußerte sich sehr zufrieden: In Hälfte zwei habe die Mannschaft alles besser gemacht, was sie in der ersten Hälfte nicht gut gemacht habe. “Zwangsweise haben wir dann auch wunderschöne Tore gemacht”, sagte Kovac nach seinem zweiten Spiel als BVB-Chefcoach.

    BVB startet ohne Anton, Sporting ohne Gyökeres

    Kovac setzte in seiner Startelf nach dem Ausfall von Ramy Bensebaini auf Neuzugang Daniel Svensson links hinten, zudem rotierte Waldemar Anton nach seinem gebrauchten Tag gegen den VfB Stuttgart auf die Bank. Für ihn verteidigte der in der Liga zuletzt gesperrte Nico Schlotterbeck neben Emre Can.

    Bei Sporting saß Toptorjäger Viktor Gyökeres zunächst ebenfalls noch auf der Bank. Der Schwede war nach einer Oberschenkelverletzung noch nicht wieder ganz bereit für 90 Minuten.

    Dortmund beginnt vorsichtig in Lissabon

    In der Anfangsphase war bei beiden Mannschaften nicht der ganz große Wille zu erkennen, das Spiel selbst zu gestalten. Beide lauerten eher auf Fehler des Gegners. Und den ersten beinahe folgenschweren beging der BVB, der Maxi Araujo bei dessen Dribbling Richtung Strafraum deutlich zu viel Platz ließ – doch der knallharte Distanzschuss des Uruguayers klatschte in der 16. Minute nur an die Querlatte.

    Der BVB agierte im eigenen Ballbesitz vorsichtig, ließ den Ball gegen einen teilweise sehr hoch pressenden Gegner oft nur durch die hintere Kette laufen, aus der Svensson in Ballbesitz häufig ins zentrale Mittelfeld rückte.

    Daniel Svensson von Borussia Dortmund in Aktion

    Die junge Sporting-Mannschaft war bei ihren Vorstößen direkter und schneller – zu vielen Großchancen führte das aber auch nicht. Wenn die Gastgeber mal gefährlich wurden, dann vor allem aus der Distanz. Die aussichtsreichen Schusspositionen für Sporting häuften sich in der Mitte des ersten Durchgangs ein bisschen – bis auf den Lattenschuss von Araujo flogen die Versuche aber meist zentral auf Kobel.

    Der erste Dortmunder Abschluss, der wirklich so etwas wie Gefahr versprühte, war ein flacher Versuch von Jamie Gittens aus halblinker Position knapp rechts am Tor vorbei (37.). Erst in den letzten Minuten des ersten Durchgangs hatte der BVB so etwas wie eine kleine Druckphase, das 0:0 zur Pause entsprach insgesamt auch dem Geschehen auf dem Rasen.

    Nesrin Elnabolsy, Sportschau, 11.02.2025 23:32 Uhr

    Zwei tolle Flanken – zwei Dortmunder Tore

    In Hälfte zwei startete die Kovac-Elf mit deutlich mehr Schwung, der BVB machte Druck. Sportings Trainer Rui Borges reagierte prompt und brachte unter großem Jubel der Fans seinen Topstar Gyökeres.

    Der konnte allein schon qua seiner Position das 0:1 keine Minute später aber auch nicht verhindern: Julian Brandt flankte von der rechten Seite butterweich in den Strafraum, wo Guirassy seinen Bewachern entwischt war und gegen Rui Silvas Laufrichtung überlegt einköpfte (60.). Es war bereits Guirassys zehntes Tor im laufenden Wettbewerb.

    Die Borussia hatte das Spiel jetzt plötzlich total im Griff: Guirassy wich auf den rechten Flügel aus und flankte hart vor das Tor, wo Groß am zweiten Pfosten aus vollem Lauf und kurzer Distanz mit dem Bein das 2:0 erzielte (67.). Die größtenteils eher unerfahrenen Gastgeber hatten nach diesen zwei Wirkungstreffern sichtlich Schwierigkeiten, wieder in die Begegnung zu finden.

    Erst in der 73. Minute gelang Ousmane Diomande der erste wirklich gefährliche Schuss des zweiten Durchgangs. Der Defensivmann zielte aber vom Strafraumrand zu hoch.

    Schlotterbeck mit starker Leistung – auch Adeyemi trifft

    Dortmund hatte nun auch gegen den Ball mehr Intensität zu bieten, Emre Can gewann ein wichtiges Laufduell gegen Gyökeres mit all seiner Physis und Schlotterbeck war fast immer Endstation der portugiesischen Angriffsversuche.

    So auch in der 82. Minute, als er am eigenen Strafraum denn Ball abfing und Adeyemi bediente, der den Konter nach schönem Doppelpass mit Brandt zum 3:0 abschloss (82.) und die Tür in Richtung Achtelfinale noch ein Stück weiter öffnete.

    Für die Dortmunder steht vor dem Rückspiel kommenden Mittwoch aber am Wochenende noch das Revier-Duell mit dem VfL Bochum an.

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  • Die Noten und Einzelkritiken der Stars von Borussia Dortmund

    Die Noten und Einzelkritiken der Stars von Borussia Dortmund



    Borussia Dortmund schlägt Sporting Lissabon in der Champions League auswärts mit 3:0. Die Noten und Einzelkritiken der Stars vom BVB.Von Justin KraftNachdem es für Niko Kovac und Borussia Dortmund in der Bundesliga nicht mit einem Sieg geklappt hat, folgte der zweite Versuch in der Champions League – und der sollte gelingen.Mit 3:0 gewann der BVB sein Hinspiel in Lissabon und kann so fast schon entspannt ins Rückspiel in der kommenden Woche gehen. Serhou Guirassy (60.), Pascal Groß (68.) und Karim Adeyemi (82.) trafen für den BVB.ran hat die Noten und Einzelkritiken der BVB-Profis.Das Wichtigste in KürzeGregor KobelWird in der ersten Halbzeit nur aus der Distanz getestet und löst seine Pflichtaufgaben souverän. In den zweiten 45 Minuten bekommt er dank der Leistungssteigerung seines Teams aber nicht mehr viel zu tun. ran-Note: 3Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.Privatsphäre-EinstellungenJulian RyersonWirkt in den Anfangsminuten überfordert mit dem Druck des Heimteams, kommt aber immer besser in die Partie und gewinnt einige wichtige Zweikämpfe. Offensiv ist sein Einfluss allerdings überschaubar. ran-Note: 3Emre CanKommt etwas wacklig in die Partie und leistet sich früh einen Stellungsfehler (9.), der beinahe bestraft wird. Fängt sich anschließend und macht eine im Kern sehr unauffällige Partie. In der Schlussphase hat er den eingewechselten Gyökeres gut im Griff. ran-Note: 3Nico SchlotterbeckRepariert mit einer starken Grätsche den Fehler von Can (9.), sieht dafür in der 15. Minute nicht gut aus, als er sich aus seiner Position locken lässt und kurz vor dem Lattentreffer Sportings den Zweikampf verliert. In der Folge mit einigen sehr guten Verlagerungen und guten Aktionen im Vorwärtsverteidigen. Leitet auch das 1:0 mit ein. ran-Note: 2Daniel SvenssonDarf direkt bei seinem Debüt schon die Standards schießen. Lässt sich defensiv hin und wieder etwas überrumpeln, steht aber gerade im ersten Durchgang auch massiv unter Druck, weil Sporting viel über seine Seite spielt. Dafür löst er es im Kontext seines ersten Spiels auf diesem Niveau sogar passabel. Vor allem im Ballvortrag hat er einige gute Aktionen, bietet sich auch mal im Zentrum an und hilft so bei der Spielgestaltung. ran-Note: 3Marcel SabitzerVersteckt sich im Aufbau zu häufig und macht es den eigenen Innenverteidigern damit schwer, Anspielstationen zu finden. Selbst in der starken zweiten Halbzeit fällt der Österreicher nahezu komplett ab. ran-Note: 4BVB: Antons Horror-Tag! Wechseln die ersten BVB-Fans zu S04?Pascal GroßFindet erstmal keinen Rhythmus und von seiner Spielstärke ist ebenfalls wenig zu sehen. Wirkt stattdessen fahrig, wenn er unter Druck gesetzt wird. In der zweiten Halbzeit agiert er deutlich offensiver, wo er besser ins Spiel findet. In der 67. Minute ist Groß nach einer Flanke zur Stelle und trifft zum 2:0. ran-Note: 3Karim AdeyemiVom Angreifer ist eine Halbzeit lang gar nichts zu sehen. Dann aber kommt er mit Druck und Tempo aus der Pause, hat einen guten Abschluss (53.) und einen hohen Ballgewinn, aus dem immerhin eine Ecke entsteht (56.). Arbeitet auch gegen den Ball gut mit und krönt eine gute zweite Halbzeit mit einem sehr gut ausgespielten Konter und seinem Treffer zum 3:0. ran-Note: 2Julian BrandtVerliert in der Vorwärtsbewegung in der Anfangsphase oft den Ball und bietet so Chancen an wie den gefährlichen Fernschuss von Harder (35.). Nach gut einer Stunde dann aber mit der präzisen Flanke auf den Kopf von Guirassy, der das 1:0 köpft. Legt bei einem Konter in den Schlussminuten noch einen weiteren Assist bei Adeyemis Treffer zum 3:0 oben drauf. Und doch bleibt der Eindruck, dass er in vielen Aktionen viel zu ungenau ist – in dieser Partie war Brandt dennoch entscheidend. ran-Note: 2Jamie GittensHat die erste halbgefährliche Aktion des BVB, als er die Sporting-Defensive im Alleingang ausspielt und es dann aus großer Distanz probiert (38.) – bezeichnend. Es bleibt aber die einzige gute Situation für ihn und so nimmt ihn Kovac nach 65 Minuten runter. ran-Note: 4Serhou GuirassyHat zunächst keine wirkliche Anbindung zum Spiel, ist dann zum Ende der ersten Halbzeit aber der zentrale Mann bei einer Art Druckphase der Dortmunder. Sein Fernschuss wird beinahe ins Tor abgefälscht, kurz darauf vergibt er eine Großchance – allerdings aus einer Abseitsposition (45.). Macht im zweiten Durchgang so weiter und ist vor allem nach Flanken sehr gefährlich – so auch bei seinem Führungstreffer zum 1:0, den er per Kopf schön ins lange Eck setzt. Muss später sogar noch das 3:0 machen (80.). Zwischendurch starke Flanke zu Groß’ 2:0. ran-Note: 2Einwechselspieler des BVBMaximilian Beier (ab der 65. Minute für Gittens): Nicht mal drei Minuten auf dem Feld, da sorgt er mit einem starken Laufweg dafür, dass Groß genug Platz im Strafraum hat, um das 2:0 zu erzielen (67.). ran-Note: 3Julian Duranville (ab der 86. Minute für Adeyemi): Darf dabei helfen, die Partie über die Zeit zu bringen. ran-Note: Ohne Bewertung.Carney Chukwuemeka (ab der 86. Minute für Brandt): Kommt zu seinem Debüt. ran-Note: Ohne Bewertung.Salih Özcan (ab der 90.+3 für Groß): Kommt in der Nachspielzeit. ran-Note: Ohne Bewertung.Niklas Süle (ab der 90.+3 für Svensson): Darf auch noch kurz mitmischen. ran-Note: Ohne Bewertung.



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  • Champions League: Bei erstem Kovac-Sieg: Ein BVB-Star kassiert die Note 5! | Sport

    Champions League: Bei erstem Kovac-Sieg: Ein BVB-Star kassiert die Note 5! | Sport



    Niko Kovac (53) holt seinen ersten BVB-Sieg!Nach dem 1:2-Fehlstart in der Liga gegen Stuttgart schlägt Borussia Dortmund Sporting Lissabon mit 3:0 im Hinspiel der Champions-League-Play-offs. Nach Passiv-Leistung in der ersten Halbzeit drehte der BVB plötzlich auf – vor allem, weil Kovac in der Halbzeit die richtigen Worte fand.Trotz der starken Teamleistung bekam ein BVB-Star die Note 5!Stars und Trainer in der großen Einzelkritik, nur mit BILDplus!



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  • BVB in der Champions League im TV: Wer zeigt Borussia Dortmund – Sporting? | Fußball

    BVB in der Champions League im TV: Wer zeigt Borussia Dortmund – Sporting? | Fußball



    Jetzt soll der Achtelfinal-Einzug eingetütet werden.Im Playoff-Hinspiel der Champions League hat Dortmund den ersten Sieg unter Neu-Trainer Niko Kovac (53) gefeiert. Gegen Sporting Lissabon feierte der BVB auswärts ein 3:0. Am kommenden Mittwoch (19. Februar) soll beim Rückspiel nichts mehr anbrennen. Gute Nachricht: Das Duell läuft live im TV.Champions League im TV: Wer überträgt BVB gegen Sporting?Die Champions-League-Partie zwischen BVB und Sporting Lissabon wird live und exklusiv beim kostenpflichtigen Streaminganbieter DAZN (Anzeige) übertragen. Anstoß ist am kommenden Mittwoch (19. Februar) um 18.45 Uhr, die Übertragung bei DAZN beginnt um 18 Uhr. Sie können die Champions League nicht live vor dem TV verfolgen oder haben kein DAZN-Abo? Kein Problem! Im SPORT BILD.de-Liveticker können Sie das komplette Spiel zwischen Dortmund und Lissabon kostenlos verfolgen.Lesen Sie auchBeim Hinspiel in Portugal präsentierte sich Dortmund mit zwei Gesichtern. Erst der passive und statische Auftritt in der ersten Halbzeit (bis zur Pause kein Torschuss), in der zweiten Hälfte plötzlich die Komplett-Verwandlung inklusive 3:0-Sieg-Veredelung. Serhou Guirassy (60. Minute), Pascal Groß (68.) und Karim Adeyemi (82.) sorgten schließlich für den verdienten Sieg der Kovac-Mannschaft.„Musste zweimal hingucken“: DIESER BVB-Wert überrascht TV-Moderator komplett!Quelle: BILD13.02.2025Der neue BVB-Trainer zeigte sich nach dem Sieg zufrieden. Kovac: „So wie wir die Tore herausgespielt haben, war fantastisch. Und nicht nur, weil wir die Tore gut herausgespielt haben, sondern weil die Mannschaft auch bis zum Schluss durchgehalten hat. Sie hat eine Mentalität, eine Körperlichkeit und eine Aggressivität gezeigt. Das ist alle Achtung wert.“Und: „Es ist ein schöner Abend für uns. Die Art und Weise, die die Jungs an den Tag gelegt haben, hat mir imponiert und mich glücklich gemacht – sie hat uns alle beim BVB glücklich gemacht.“Trotzdem warnt Kovac davor, dass nur die „erste Halbzeit“ gespielt sei. Im Rückspiel vor heimischen Fans soll dann zum dritten Mal in Folge der Achtelfinal-Einzug perfekt gemacht werden.



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  • BVB mit Sieg in Lissabon: Borussia Dortmund nimmt Kurs aufs Achtelfinale

    BVB mit Sieg in Lissabon: Borussia Dortmund nimmt Kurs aufs Achtelfinale



    Der BVB zeigt sein lachendes Champions-League-Gesicht und bezwingt Sporting Lissabon auswärts mit 3:0. Damit steht die Tür zum Achtelfinale sperrangelweit offen. ran wirft einen Blick auf die Stimmen zum Spiel.Borussia Dortmund kann es doch noch. Beim Playoff-Hinspiel in Lissabon triumphierte die Elf von Niko Kovac verdientermaßen mit 3:0.Die Schwarz-Gelben zeigten in Lissabon von Beginn an eine defensiv solide Leistung und konnten in Durchgang zwei offensiv entscheidend zulegen. In der 60. Minute markierte Serhou Guirassy nach Flanke von Julian Brandt das 1:0 für den BVB. Nur acht Minuten später versuchte sich der Goalgetter selbst als Flankengeber und bereitete das 2:0 durch Pascal Groß mustergültig vor.Die Borussen verwalteten das Ergebnis nicht nur, sondern setzten sogar noch einen drauf. Karim Adeyemi veredelte einen Konter nach Zusammenspiel mit Brandt zum 3:0.Da verwundert es wenig, dass die Borussen überaus glücklich über den gelungenen Auswärts-Trip in der Champions League sind. Nach der Partie haben sich Niko Kovac, Pascal Groß und Karim Adeyemi bei “Prime Video” geäußert.ran hat die Stimmen nach dem wichtigen Erfolg zusammengefasst.Niko Kovac (Trainer BVB)Über die Leistungssteigerung in Durchgang zwei: “Es ist sicherlich so gewesen, dass wir in der ersten Halbzeit erstmal abwarten mussten. Es ist eine technisch gute Mannschaft. Man kann nicht hierher kommen und sie gleich an die Wand spielen. Was wir in der ersten Halbzeit nicht so gut gemacht haben, ist, dass wir zu langsam Fußball gespielt haben. Wir haben in der zweiten Halbzeit das Balltempo erhöht und Räume erhalten. Wenn du den Gegner etwas rausziehst und dann zur Seite spielst, dann wird es schwierig. So wie wir die Tore herausgespielt haben, war fantastisch. Die Mannschaft hat auch durchgehalten bis zum Schluss. Wir haben eine Mentalität, Körperlichkeit und Aggressivität gezeigt. Wir wollten unbedingt zu Null spielen und das ist aller Achtung wert.”Auf die Frage, ob Dortmund das gezeigt hat, was er in Zukunft sehen möchte: “Ja natürlich. Das ist der Anspruch, wir sind der BVB. Das ist auch der Anspruch der Spieler. Es freut mich, dass Pascal (Groß) ein Tor gemacht hat, dass Jule (Brandt) einen aufgelegt hat. Serhou (Guirassy) macht eh immer Tore. Auch Adeyemi – da sagt man immer, er braucht zu viele Chancen – aber das sind vielleicht die Löser, die wir brauchen. Wir wollen jetzt aber auch nicht alles in den Himmel heben. Wir haben am Wochenende wieder ein wichtiges Spiel und wollen Vollgas geben.”Über die Wichtigkeit des Sieges für das eigene Gemüt: “Als Sportler braucht man Siege. Man muss über die kleinen Sachen kommen, da kann man sich die kleinen Prozentpunkte holen. Die großen sind die Tore und die Siege. Das haben die Jungs toll gemacht und ich denke schon, dass uns das für die Zukunft einen Impact geben kann.”Über die Torquote von Guirassy in der Champions League: “Serhou hat ja in Stuttgart schon einen fantastischen Job gemacht. Er ist schon ein Ausnahmespieler, er hat eine super Entwicklung genommen. Wir sind froh, dass wir ihn haben.”Auf die Frage, wie man nun Konstanz in die Leistungen bekommt: “Die Frage stellen Sie mir berechtigterweise, aber wenn ich in die Zukunft schauen könnte, wäre es leicht. Ich bleibe dabei, dass die Mannschaft so viele Qualitäten hat. Wir haben an unseren Fähigkeiten gearbeitet und unsere Spieler gestärkt. Schon gegen Stuttgart fehlte nur ein kleines Quäntchen. Du musst solche Sachen nehmen, wenn du nur das Negative zeigst, ist alles dahin. Deswegen müssen wir positiv bleiben und die Jungs mit positiven Sachen überraschen. Ich freue mich auch für Gregor Kobel,  der hat lange nicht mehr zu Null gespielt. Es ist auch wichtig, hinten mal zu Null zu spielen.”Pascal Groß (Torschütze zum 2:0)Über den Sieg gegen Sporting: “Es war schon wichtig. Bei einem schweren Auswärtsspiel in der Champions League hat man uns in der ersten Halbzeit angesehen, dass wir nicht vor Selbstvertrauen strotzen. Wir haben uns ordentlich ins Spiel reingekämpft und eine ordentliche zweite Halbzeit gespielt.”Über seinen kuriosen Treffer mit dem Knie: “Ich habe probiert, den Ball so lange es geht zu beobachten und irgendwie über die Linie zu drücken.”Über die Ansage von Niko Kovac in der Halbzeit: “Er hat uns in drei, vier Szenen gezeigt, dass wir zu langsam nach vorne spielen und wir besser abschließen und die Situationen ausspielen müssen. Da waren wir schlampig in der ersten Halbzeit. Er wollte, dass wir schneller den Ball laufen lassen und zielstrebig vor das Tor spielen.”Über die Wichtigkeit des Sieges für das Selbstvertrauen: “Es hilft uns schon einiges. Nur Siege geben uns Selbstvertrauen. Das Beste ist für mich, dass es auch eine ordentliche Leistung war. Es gab auch Siege, bei denen ich nicht mit einem so guten Gefühl vom Platz gelaufen bin. Aber heute gehe ich mit einem guten Gefühl vom Platz.”Karim Adeyemi (Torschütze zum 3:0)Über seine Gefühlslage nach dem Sieg: “Es war ein schweres Spiel, ich bin erleichtert. Die zweite Halbzeit war sehr gut, die erste eher zum reinkommen. Wir haben es am Schluss verdient gewonnen und gezeigt, was wir können. So müssen wir es am Wochenende auch machen.”Über seinen Treffer zum 3:0: “Es war eine Erleichterung für mich. Ich bin sehr glücklich, dass ich wieder für Dortmund ein Tor gemacht hat. Das hat man glaube ich beim Jubel gesehen”.Auf die Frage, was sich in Durchgang zwei geändert hat: “Wir waren noch aktiver und aggressiver, das haben sie nicht gemocht. Dann haben wir im letzten Drittel noch besser gespielt, die Chancen rausgespielt und die Tore gemacht. Das hat uns die letzten Spiele ein wenig gefehlt. Wir haben verdient gewonnen.”Sebastian Kehl (Sportdirektor BVB)Über den Erfolg gegen Sporting: “Es tut einfach gut. Wir haben viele Sachen gut gemacht und verdient gewonnen, aber es war nur ein erster Schritt. Wir hatten in der ersten Halbzeit Phasen, in denen wir nicht so die Spielkontrolle hatten, leichte Fehler gemacht und zu langsam gespielt haben. Das haben wir in der zweiten Halbzeit deutlich besser gemacht. Wir waren sehr effektiv, hätten vielleicht aber sogar ein, zwei Tormöglichkeiten besser ausspielen können. Am Ende war es in der zweiten Halbzeit ein richtig gutes Spiel und so muss man auftreten, wenn man weiterkommen will.”Auf die Frage, was der Sieg freisetzen kann: “Es ist erstmal ein Erfolgserlebnis. Das tut gut, der Druck war groß. Es ist eine top Ausgangsposition, aber ansonsten haben wir eine Menge Aufgaben. Die haben sich nicht von heute auf morgen einfach gelöst. Wir müssen in Bochum direkt weitermachen, deswegen regenerieren die Jungs jetzt und wir sind mit den Gedanken beim Samstag.”Über den Kovac-Effekt: “Wir haben viele Dinge recht einfach, aber trotzdem gut gemacht. Niko geht seinen Weg, trotzdem brauchen wir in der Konstellation erstmal Zeit und brauchen dann natürlich Ergebnisse und das hat die Mannschaft richtig gut gemacht. Sie hat sich das erarbeitet, Stand gehalten und jetzt geht es weiter.”



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  • BVB-Sport-Boss Lars Ricken über CL-Spiel in Lissabon

    BVB-Sport-Boss Lars Ricken über CL-Spiel in Lissabon



    BVB-Geschäftsführer Lars Ricken “Überragendes Statement”12.02.2025Lesedauer: 1 Min.Lars Ricken: Er ist Geschäftsführer Sport beim BVB. (Quelle: IMAGO/Maximilian Koch/imago-images-bilder)Borussia Dortmund hat in Lissabon souverän gewonnen. Sport-Boss Lars Ricken hofft, dass der Schwung aus der Königsklasse mit in die Bundesliga kommt.Borussia Dortmund hat mit dem 3:0-Erfolg bei Sporting Lissabon in der Champions League am Dienstagabend ein wichtiges Signal gesendet. Dennoch wollte bei Spielern und Verantwortlichen niemand zu viel in den Sieg hineininterpretieren. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken sprach zwar von einem “überragenden Statement” seines Klubs, richtete den Fokus aber sofort auf die nächste Aufgabe in der Bundesliga. Dort muss der BVB am Samstag beim VfL Bochum ran (ab 15.30 Uhr im t-online-Liveticker).Ricken führte aus: “Jetzt ist es wichtig, wirklich den Willen zu zeigen, das zu bestätigen. Das Spiel jetzt auch abhaken, Bochum wartet.” Man müsse das gewonnene Selbstbewusstsein mitnehmen und direkt weiter umsetzen. In der Kabine sei von Selbstzufriedenheit keine Spur gewesen, erklärte Ricken. Stattdessen habe das Team bereits begonnen, sich auf das Duell mit Bochum zu konzentrieren.Nach den Treffern von Serhou Guirassy (60. Minute), Pascal Groß (68.) und Karim Adeyemi (82.) stellt sich nun die Frage, wie viel Schwung Dortmund tatsächlich aus dem Erfolg in Lissabon mitnehmen kann. Trainer Niko Kovač, für den es der erste Sieg im zweiten Spiel mit dem BVB war, hofft auf einen positiven Effekt auf das Selbstvertrauen seiner Mannschaft.



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