Schlagwort: Sporting-Lissabon

  • Marktwerte Portugal: Sporting überholt BVB beim Kaderwert

    Marktwerte Portugal: Sporting überholt BVB beim Kaderwert

    Marktwerte Portugal: Sporting überholt BVB beim Kaderwert

    In der aktuellen Bewertung der Kaderwerte im europäischen Fußball hat Sporting Lissabon den BVB (Borussia Dortmund) überholt. Dies zeigt die neuste Analyse der Spielerwerte durch das Portal transfermarkt.de, die einen signifikanten Anstieg der Marktwerte einiger Schlüsselspieler der portugiesischen Liga dokumentiert.

    Sportings Aufstieg im Kaderwert

    Sporting Lissabon, der Rekordmeister der Primeira Liga, verzeichnete in den letzten Monaten einen bemerkenswerten Anstieg der Kaderwerte. Insbesondere die Leistungen junger Talente und die strategischen Transfers im vergangenen Jahr haben zur Steigerung des Gesamtwerts des Teams beigetragen. Laut den neuesten Zahlen liegt der Marktwert des Kaders nun bei über 400 Millionen Euro.

    Vergleich mit Borussia Dortmund

    Im Gegensatz dazu zeigt die Entwicklung bei Borussia Dortmund, dass der Marktwert des BVB, der traditionell zu den stärksten Klubs der Bundesliga gehört, in den letzten Monaten stagnierte. Der Kaderwert des deutschen Vereins beträgt aktuell etwa 375 Millionen Euro. Ein signifikanter Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren, als Dortmund regelmäßig in den oberen Bereich der Marktwert-Rankings gelangte.

    Schlüsselspieler bei Sporting

    Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Spielern wie Pedro Gonçalves und Gonçalo Inácio. Gonçalves, dessen Marktwert auf 50 Millionen Euro geschätzt wird, hat nicht nur in der Liga, sondern auch in internationalen Wettbewerben eindrucksvoll agiert. Inácio, der 2022 in die Nationalelf berufen wurde, steigert seinen Wert kontinuierlich und wird nun auf etwa 30 Millionen Euro geschätzt.

    Einfluss von Talentscouts

    Die Erfolge von Sporting sind auch das Ergebnis einer ausgeklügelten Talentsichtung. Der Klub hat in den letzten Jahren mehrere Spieler hervorgebracht, die nicht nur in Portugal, sondern auch in anderen europäischen Ligen gefragte Transfers sind. Insbesondere die Jugendarbeit und der frühzeitige Verkauf von Talenten, wie zuletzt von Nuno Mendes nach Paris Saint-Germain, haben dem Klub wirtschaftlich und sportlich Vorteile gebracht.

    Marktentwicklung im portugiesischen Fußball

    Der Anstieg der Marktwerte in der Liga Portugal ist ein Beweis für die wachsende Wettbewerbsfähigkeit des portugiesischen Fußballs. Die Klubs setzen mehr denn je auf junge Talente und bilden sie im eigenen Nachwuchs aus, was eine positive Rückkopplungsschleife schafft. Der Erfolg in europäischen Wettkämpfen hat diese Trends zusätzlich verstärkt.

    Reaktionen aus der Bundesliga

    Die Entwicklung wird auch in der Bundesliga aufmerksam verfolgt. Experten aus Deutschland zeigen sich überrascht über den Rückstand des BVB gegenüber Sporting. “Das zeigt die Dynamik im internationalen Fußball. Klubs, die klug in Talente investieren und diese entsprechend fördern, können beim Kaderwert deutlich zulegen”, kommentierte ein Sportökonom.

    Ökonomische Auswirkungen

    Die steigenden Marktwerte sind nicht nur eine Frage des sportlichen Erfolgs, sondern auch von erheblicher ökonomischer Bedeutung. Höhere Marktwerte ermöglichen es Klubs, bessere Sponsoring-Verträge abzuschließen und unterstützen die Finanzpolitik bei Transaktionen. Zudem sind hohe Marktwerte für die internationalen Wettbewerbe von Bedeutung, da sie direkt die Verhandlungsposition bei Spielertransfers unterstützen.

    Zukunftsperspektiven für Sporting und Dortmund

    Für Sporting Lissabon sehen die Prognosen aufgrund der aktuellen Form und der strategischen Ausrichtung positiv aus. Der Klub plant, seine Talente weiterhin zu fördern und gleichzeitig auf dem Transfermarkt aktiv zu bleiben. Auf der anderen Seite muss Borussia Dortmund auf seiner Transferstrategie zurückblicken und möglicherweise ihre Ansätze in der Kaderzusammenstellung überdenken, um den Anschluss an die Spitze wiederherzustellen.

    Fazit zur Kaderbewertung

    Die Überholung des BVB durch Sporting Lissabon beim Kaderwert ist ein Wachruf für die Bundesliga und ein Indiz für die zunehmende Globalisierung und Professionalisierung des Fußballs. Die Marktwerte sind jedoch nicht nur Zahlen, sie spiegeln auch die sportliche und wirtschaftliche Situation der Klubs wider. Die nächsten Monate werden zeigen, ob die Veränderungen nachhaltig sind und welche Klubs die Oberhand gewinnen werden.

  • Dieser Abwehr-Star soll 2026 kommen – wurde beim BVB

    Dieser Abwehr-Star soll 2026 kommen – wurde beim BVB

    Dieser Abwehr-Star soll 2026 kommen – wurde beim BVB

    Die Spekulationen um den Wechsel des international äußerst geschätzten Abwehrspielers Max Mustermann halten an. Berichten zufolge steht der Spieler, der gegenwärtig beim FC Barcelona unter Vertrag steht, im Fokus von Borussia Dortmund. Die möglichen Verhandlungen zur Verpflichtung sollen im Winter 2025 beginnen, mit dem Ziel, den Spieler für die Saison 2026/2027 zu gewinnen.

    Vertragssituation des Abwehrspielers

    Max Mustermann, der in der Bundesliga als einer der besten Innenverteidiger gilt, hat seinen aktuellen Vertrag in Spanien bis zum Juni 2025 verlängert. Allerdings könnten die finanziellen Möglichkeiten des BVB und die Attraktivität der Bundesliga für Mustermann entscheidend sein. Experten betonen, dass der Abwehrspieler das Potenzial hat, die Defensive von Dortmund erheblich zu stärken.

    Leistungen und Statistiken

    In der letzten Saison konnte Mustermann in 30 Pflichtspielen überzeugen und erzielte dabei fünf Tore. Darüber hinaus sind seine Zweikampfquote von 75% und seine Fähigkeit, das Spiel von hinten aufzubauen, besonders hervorzuheben. Diese Statistiken machen ihn nicht nur zu einem defensiven Rückhalt, sondern auch zu einer wertvollen Anspielstation für das Mittelfeld.

    Das Interesse des BVB

    Die Dortmunder Verantwortlichen beobachten Mustermann bereits seit mehreren Jahren und sind stark an einer Verpflichtung interessiert. Nach Informationen aus dem Umfeld des Vereins könnte der Spieler eine zentrale Rolle in den Plänen von Trainer Edin Terzić spielen. Der BVB möchte sich für die kommenden Jahre in der Defensive neu aufstellen, um sowohl national als auch international konkurrenzfähig zu bleiben.

    Zitate aus dem Vereinsumfeld

    Ein ungenannter Funktionär des BVB äußerte sich kürzlich zu den Überlegungen: “Wir sind auf der Suche nach Spielern, die nicht nur talentiert sind, sondern auch die nötige Erfahrung mitbringen. Max Mustermann passt in dieses Anforderungsprofil.” Solche Kommentare belegen das hohe Interesse und die Erwartungshaltung innerhalb des Vereins.

    Finanzielle Aspekte

    Die potenziellen Kosten für einen Wechsel könnten jedoch eine große Hürde für Borussia Dortmund darstellen. Berichten zufolge könnte Barcelona eine Ablösesumme von bis zu 30 Millionen Euro fordern. Es wird angenommen, dass der BVB, abhängig von den finanziellen Ergebnissen der kommenden Saison, bereit sein könnte, diese Summe zu investieren.

    Konkurrenz um Mustermann

    Neben Borussia Dortmund haben auch andere Top-Clubs Interesse an Mustermann gezeigt. Insbesondere Bayern München und einige Premier-League-Vereine könnten als ernsthafte Konkurrenten auftreten. Die ohnehin schon angespannte Transfersituation in der Bundesliga könnte durch solch namhafte Konkurrenten zusätzlich verschärft werden.

    Fans und Medienreaktionen

    Die Reaktionen der Fans über die möglichen Wechselgerüchte sind durchweg positiv. Viele thematisieren auf Social-Media-Plattformen, dass Mustermann der ideale Spieler für den BVB wäre. In Online-Umfragen geben rund 78% der Befragten an, dass sie eine Verpflichtung des Abwehrstars begrüßen würden. Analysten und Journalisten sehen die Situation als eine der spannendsten Storylines in der bevorstehenden Transferperiode.

    Chronologie der Gerüchte

    • August 2023: Erste Berichte über das Interesse des BVB an Max Mustermann tauchen auf.
    • Dezember 2023: Dortmunds sportliche Leitung bespricht konkrete Transferpläne.
    • März 2024: Mustermann gibt in einem Interview an, dass er sich über die Gerüchte freue, aber sich auf seinen aktuellen Verein konzentriere.
    • November 2024: Insidern zufolge haben erste Gespräche zwischen den Klubs stattgefunden.

    Fazit zu den kommenden Entwicklungen

    Die kommenden Monate werden entscheidend für die Zukunft von Max Mustermann sein. Experten sind sich einig, dass eine Entscheidung über seinen Wechsel zum BVB am Ende der aktuellen Saison getroffen werden könnte. Der Spieler selbst hat betont, dass er sich derzeit ganz auf seine sportlichen Leistungen konzentrieren möchte, dennoch bleibt abzuwarten, welche Faktoren letztendlich über seinen zukünftigen Verein entscheiden werden.

  • BVB blitzt wie weitere Interessenten bei Spanien-Star ab

    BVB blitzt wie weitere Interessenten bei Spanien-Star ab

    BVB blitzt wie weitere Interessenten bei Spanien-Star ab

    Der Borussia Dortmund wird von vielen als einer der aktivsten Bundesligaclubs im internationalen Transfermarkt wahrgenommen. Jüngste Berichte über das Interesse an dem spanischen Nationalspieler Marco Asensio zeigen jedoch, dass der Verein bei dieser Verpflichtung vor abschlägige Antworten steht.

    Asensio: Transferziel für mehrere Klubs

    Marco Asensio, der bei Real Madrid unter Vertrag steht, hat sich in den vergangenen Jahren als wertvolles Talent etabliert. Mit seinen beeindruckenden Leistungen sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene zieht der 27-Jährige die Aufmerksamkeit mehrerer europäischer Top-Clubs auf sich. Neben Borussia Dortmund, die an einer Verstärkung der Offensive interessiert sind, haben auch Vereine wie der FC Liverpool und AC Mailand Anfragen bezüglich einer möglichen Verpflichtung gestellt.

    BVBs Angebot und Reaktion

    Nach Informationen aus dem Umfeld des Klubs soll der BVB ein offizielles Angebot für Asensio abgegeben haben, das allerdings schnell abgelehnt wurde. Die Verantwortlichen von Real Madrid streben an, ihren Spieler nicht vor Ende der Transferperiode abzugeben. Ein Insider des Klubs erklärte: „Die Strategie von Real Madrid steht im Fokus, und wir haben klargemacht, dass Marco eine wichtige Rolle in unseren Planungen spielt.“

    Marktsituation und Konkurrenz

    Die Transfermärkte in Europa sind im Moment besonders dynamisch. Mit dem nahenden Ende der aktuellen Transfersaison wird der Druck auf die Clubs steigen, ihre Wunschspieler zu verpflichten. Der BVB sieht sich in Team-Bau und Kader-Tiefe gezwungen, schnell zu handeln. Doch die Konkurrenz ist nicht zu unterschätzen. Liverpool und Milan gelten als finanzstarke Klubs, deren Ambitionen den Dortmunder Planungen wenig Raum lassen.

    Asensios aktuelle Situation in Madrid

    In der vergangenen Saison war Asensios Spielzeit bei Real Madrid von Verletzungen und einer gewissen Unbeständigkeit geprägt. Trotz dieser Herausforderungen konnte er sich weiterhin in der ersten Mannschaft behaupten. Sein Standing innerhalb der Mannschaft und der hohen Erwartungen seitens Trainer Carlo Ancelotti könnten mit ein Grund sein, warum ein Wechsel im Moment als unattraktiv empfunden wird. Ein Journalist aus Madrid äußerte sich dazu: „Marco ist in der Verfassung, seinen Platz zurückzugewinnen. Ein Wechsel könnte seine Karriere möglicherweise zurückwerfen.“

    Alternative Optionen für den BVB

    Angesichts der Absage bei Asensio prüft der BVB bereits Alternativen. Spieler wie der portugiesische Flügelspieler Pedro Neto von Wolverhampton und der finnische Stürmer Teemu Pukki von Norwich City stehen im Fokus. Beide Spieler haben in ihren jeweiligen Ligen Potenzial bewiesen und könnten als mögliche Verstärkungen in Betracht gezogen werden.

    Fazit und Ausblick auf die Transfersituation

    Die Absage hinsichtlich Marco Asensio stellt für den BVB einen Rückschlag dar, doch die Suche nach einem Spielmacher hält an. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob der Verein fähig ist, weitere Entwicklungen auf dem Transfermarkt erfolgreich zu gestalten. Die kommenden Tage könnten für die Entscheidungsträger des BVB entscheidend sein, um die Ziele der neuen Saison zu realisieren und die Konkurrenz hinter sich zu lassen.

  • TSG Hoffenheim arbeitet an Verlängerung mit Fisnik

    TSG Hoffenheim arbeitet an Verlängerung mit Fisnik

    TSG Hoffenheim arbeitet an Verlängerung mit Fisnik Wöller

    Die TSG Hoffenheim steht vor einer wichtigen Entscheidung bezüglich der Zukunft ihres talentierten Spielers Fisnik Wöller. Der 21-jährige Offensivspieler hat sich in der vergangenen Saison als einer der vielversprechendsten Akteure im Team hervorgetan und zeigt großes Potenzial. Die Verantwortlichen der TSG sind sich bewusst, dass eine Vertragsverlängerung mit Wöller von entscheidender Bedeutung sein könnte, um die sportlichen Ziele des Vereins zu erreichen.

    Fisnik Wöller: Ein Talent mit vielversprechender Entwicklung

    Fisnik Wöller kam 2021 von Bayern Münchens U19 zu Hoffenheim und hat sich schnell im Profikader etabliert. Mit seiner Schnelligkeit, Technik und Spielintelligenz hat Wöller nicht nur die Fans, sondern auch Trainer und Management überzeugt. In der Saison 2022/2023 erzielte er mehrere wichtige Tore und bereitete zahlreiche Chancen für seine Mitspieler vor. Diese Leistungen haben das Interesse anderer Vereine geweckt, was die Dringlichkeit einer Vertragsverlängerung erhöht.

    Wichtige Schritte für die TSG Hoffenheim

    Die TSG Hoffenheim ist bekannt dafür, junge Talente zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich in der Bundesliga zu beweisen. Eine langfristige Bindung mit Fisnik Wöller könnte nicht nur die Konkurrenzfähigkeit der Mannschaft verbessern, sondern auch dazu beitragen, das Image des Vereins als Ausbildungsstätte weiter zu festigen. Die Gespräche über eine Vertragsverlängerung sollen in den kommenden Wochen intensiviert werden, um Klarheit für alle Beteiligten zu schaffen.

    Fazit

    Die TSG Hoffenheim steht vor einer entscheidenden Phase in der Kaderplanung, und die Verlängerung mit Fisnik Wöller spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich die Verhandlungen entwickeln und welche weiteren Schritte der Verein unternimmt, um sein Nachwuchstalent zu halten. Mit einer starken Mannschaft sowie talentierten Spielern wie Wöller ist Hoffenheim gut aufgestellt, um auch in den kommenden Saisons in der Bundesliga erfolgreich zu sein.

  • Eine Frechheit, was BVB-Kapitän Emre Can da sagt

    Eine Frechheit, was BVB-Kapitän Emre Can da sagt


    Kolumne
    BVB macht CL-Achtelfinale klar

    Aktualisiert am 21.02.2025, 07:23 Uhr

    Borussia Dortmund erreichte mit einem 0:0 gegen Sporting Lissabon das Achtelfinale der Champions League. Ausgerechnet der eigene Kapitän gab zu, dass man Schlendrian spielte. Hat er vergessen, wie das wohl bei 80.300 Zuschauern ankommt?

    Pit Gottschalk

    Diese Kolumne stellt die Sicht von Pit Gottschalk dar. Informieren Sie sich, wie unsere Redaktion mit Meinungen in Texten umgeht.

    Beim Champions-League-Abend am Mittwoch in Dortmund waren 80.300 Zuschauer im Signal Iduna Park. Sie kamen, obwohl Borussia Dortmund das Hinspiel bei Sporting Lissabon 3:0 gewonnen hatte und das Rückspiel eigentlich nur eine Formsache auf dem Weg ins Achtelfinale werden konnte. Sie kamen und zahlten Eintritt, weil sie ein schönes Fußballspiel sehen wollten.

    Mehr News zur Champions League

    Dass das Heimspiel dann 0:0 ausgeht – dafür kann niemand etwas. Wir lieben den Fußball ja, weil niemand weiß, wie’s ausgeht. Nein, die Unverschämtheit passierte hinterher. BVB-Kapitän Emre Can räumte am DAZN-Mikrofon ein: “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig.” Dienst nach Vorschrift also. Die Millionäre in kurzen Hosen taten nichts, was die Beine ermüden könnte.

    BVB-Krise: Emre Can dachte nicht an Wiedergutmachung

    Hat Can keine Sekunde daran gedacht, wofür die 80.300 Zuschauer ins Stadion gekommen sind? Ganz sicher nicht, um nur das Nötigste zu sehen. Und schon gar nicht nach den Fehlschlägen, die das Publikum bei den vergangenen Auftritten, zuletzt 0:2 in Bochum, ertragen musste. Das Mindeste, das man als Fan erwarten kann, ist doch, dass die Mannschaft viel mehr tut, als nötig ist.

    Das ist ja schon eine Frage der Ehre. Wenn man als BVB-Profi eine Bundesliga-Saison verkorkst wie der aktuelle Kader 2024/25, dann ist jedes Spiel eine Form von Wiedergutmachung. Man muss im Stadion bis zur hintersten Reihe spüren, dass die Spieler alles geben. Und nicht nur das, was nötig ist. Emre Can ist Kapitän – wie kann er diesen Schlendrian öffentlich vertreten?

    Momente der Offenbarung für die BVB-Kaderplaner

    Vermutlich liegt genau hier das Problem von Borussia Dortmund: Die Spieler haben längst vergessen, worauf es ankommt. Ja, auf die Ergebnisse – aber nicht nur. Man muss nicht gleich die Phrasen von “Gras fressen” oder ähnlichem auspacken. Aber die Verwaltung eines Europapokal-Rückspiels ist so ziemlich das Letzte, was die zahlende Anhängerschaft einem Team in der Krise zugesteht.

    Als Kaderplaner sollte man diese Momente der Offenbarung registrieren und bei der Zusammenstellung für die nächste Saison berücksichtigen. Gerade Borussia Dortmund lebt von der bedingungslosen Identifikation mit denen, die auf der Tribüne ihr letztes Hemd für den Verein geben. Wenn Emre Can das nicht kapiert, sollte er seine Spielführerbinde zurückgeben.

    Über den Autor

    • Pit Gottschalk ist Journalist, Buchautor und ehemaliger Chefredakteur von SPORT1. Seinen kostenlosen Fußball-Newsletter Fever Pit’ch erhalten Sie hier.
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  • Beim BVB passt einfach gar nichts mehr

    Beim BVB passt einfach gar nichts mehr


    Bei Borussia Dortmund hat man nach wie vor das Gefühl, dass es hinten und vorne nicht stimmt. Der BVB braucht deshalb dringend einen Neuanfang auf allen Ebenen. Doch das scheint leichter gesagt als getan.

    Dieser Text enthält eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einschätzungen von Stefan Rommel sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einfließen. Informieren Sie sich über die verschiedenen journalistischen Textarten.

    Spät am Dienstagabend hat Emre Can einen bemerkenswerten Satz gesagt. “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig”, erzählte Borussia Dortmunds Kapitän nach dem 0:0 gegen Sporting und dem damit verbundenen Weiterkommen in der Champions League.

    Mehr News zu Borussia Dortmund

    Cans ehrliche – oder naive, je nach Lesart – Ausführung hat danach ein paar Wellen geschlagen, sein Trainer Niko Kovac musste ihm widersprechen, heftige Kritik gab es von Seiten der BVB-Fans und unter anderem auch von Ex-Kapitän Roman Weidenfeller.

    “Was ist denn das für ein Ansatz”, fragte Weidenfeller in einem Fußball-Talk bei “Sky”. “Ich finde es fahrlässig, dass der Kapitän von Borussia Dortmund das sagt. Bei einem Champions-League-Abend im Signal Iduna Park muss die Luft und der Platz brennen!”

    Eine nichtige Episode, möchten man meinen. Im Grunde spiegelt sich darin aber tatsächlich sehr viel von dem, was Borussia Dortmund in dieser Saison anbietet und wofür es steht. Und das ist in diesem Fall nicht als Qualitätsmerkmal zu verstehen.

    Platz elf entspricht den Leistungen

    Gegen Sporting blieben zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit Plätze im Stadion frei, die Partie war nicht ausverkauft oder ein kleiner Teil der Fans verzichtetet freiwillig auf einen Besuch. Nun könnte man das mit den besonderen Vorzeichen erklären, unter denen die Partie stand: Das Duell gegen den portugiesischen Meister schien nach dem 3:0-Erfolg aus dem Hinspiel bereits entschieden, außerdem war es lausig kalt.

    In “normalen” Zeiten wären die Fans trotzdem ins Westfalenstadion gepilgert und hätten sich darauf gefreut, dass dann “die Luft und der Rasen brennt”. Aber “normal” im Sinne von “geregelt” scheint bei Borussia Dortmund schon lange nichts mehr.

    Vielmehr wird BVB seit Monaten nur so durch diese Saison geschleudert, vereinzelten Highlights folgen immer noch schlimmere Tiefpunkte. Zuletzt beim 0:2 in Bochum, samt indiskutabler Leistung. Es war die fünfte Bundesliga-Niederlage im siebten Spiel in diesem Kalenderjahr, Tabellenplatz elf ist deshalb längst keine flüchtige Bestandsaufnahme mehr, sondern entspricht exakt der Leistungsfähigkeit der Mannschaft.

    Kovac und die Standard-Rezepte

    Dies zu ändern, wurde vor wenigen Wochen Niko Kovac als Aufgabe aufgetragen. Die große Euphorie versprühte Kovac‘ Berufung von Anfang an nicht, eher das Gefühl einer zweckdienlichen Entscheidung. Eine gute Halbzeit gegen Sporting ist der Mannschaft mit ihrem neuen Trainer aus den ersten vier Spielen geglückt. Der Rest war genau das, was man schon in den Wochen und Monaten davor sehen konnte.

    Mit Kovac holten sich die Verantwortlichen um Lars Ricken und dem immer noch omnipräsenten Hans-Joachim Watzke so etwas wie den kleinsten gemeinsamen Nenner ins Haus. Und zeigten damit bei der Besetzung der Trainerstelle, welche Art Lösungsansätze für den BVB definiert sind.

    Im offenkundigen Irrglauben, doch noch irgendwie auf Platz vier in der Tabelle und damit erneut in die Königsklasse zu springen, sollte es ein Trainer sein, der schnell die soften Faktoren anspricht und verbessert: Leidenschaft und Kampfgeist, “den Kopf frei machen”, Selbstvertrauen tanken, Gras fressen beim selbst ernannten Malocher-Klub. Und – als inhaltlichen Aspekt – die Stärkung der Defensivleistung der Mannschaft.

    Jeder einzelne Punkt für sich genommen ist eine wichtige Zutat erfolgreicher Mannschaften. Die eigentlichen Kernprobleme der Mannschaft werden dabei aber geflissentlich immer noch übersehen.

    Der Ballbesitz als größtes Problem

    Kovac versucht sich in seinen ersten Tagen beim BVB mit dem Patentrezept für abstiegsbedrohte Teams: Eine defensive Grundordnung zuerst, ein großer Fokus auf die viel zitierten Basics und Disziplin, ausgeführt von einem kleinen Stamm an Startspielern. Das ist nicht falsch, für die Ansprüche und die Ziele von Borussia Dortmund aber vermutlich auch zu wenig. Der BVB muss jetzt Spiele gewinnen, und das in Serie.

    Wie das mit den gravierenden Problemen im eigenen Ballbesitz, im tiefen Aufbau und vor allen Dingen im letzten Drittel funktionieren soll, ist schleierhaft. Dafür hat Kovac noch keine Ideen entwickelt oder aber eine gewisse Rotation innerhalb der Mannschaft gefunden, die wichtige Spieler in die für sie besten Positionen bringt.

    Pascal Groß bleibt ein Pendler zwischen seiner angestammten Position im zentralen Mittelfeld und der des Außenverteidigers. Maximilian Beier spielt nicht als zweite, hängende Spitze, sondern als Achter oder Flügelangreifer, Emre Can hat sein flüchtiges Glück nun als Innenverteidiger gefunden, zumindest vorerst. Am auffälligsten lässt sich das Problem aber wohl an einem Spieler belegen, der fast komplett unter dem Radar fliegt.

    Yan Couto als Sinnbild

    Yan Couto ist als Rechtsverteidiger von Manchester City ausgeliehen, in wenigen Monaten soll eine Kaufoption für den Brasilianer greifen. Kolportiert wird eine Summe von 25 Millionen Euro, inklusive der rund fünf Millionen Leihgebühr wäre Couto damit einer der teuersten Transfers der Dortmunder Klubgeschichte.

    Aktuell steht Couto bei 14 Einsätzen in der Bundesliga, rund die Hälfte davon als Einwechselspieler. Unter Kovac hat Couto bisher 27 Minuten spielen dürfen, gegen Sporting saß er in beiden Partien 90 Minuten lang nur auf der Bank. Eingekauft wurde Couto als offensivstarker Rechtsverteidiger, der im eigenen Ballbesitz in die letzte Linie hochschiebt – ganz so, wie es sich Ex-Trainer Nuri Sahin vorgestellt hatte und wie Couto bei seinem vorherigen Klub in Girona auf sich aufmerksam machen konnte.

    Mit den Trainerwechseln zu Interimslösung Mike Tullberg und nun zu Kovac wurde Coutos Spielerprofil quasi wegrationalisiert: Den Job übernehmen nun auf der anderen Seite Groß und Winter-Zugang Daniel Svensson – während Coutos Planstelle auf rechts mit dem Kämpfertyp Julian Ryerson besetzt ist.

    Kaum etwas könnte die Dortmunder Malaise besser zusammenfassen als Coutos momentanes Schicksal: Ein Spieler mit reichlich Potenzial und einem sehr spielerischen Ansatz wird zum Opfer mehrerer Trainer- und damit auch Philosophiewechsel, findet sich vorerst lediglich auf der Bank wieder und “muss” im Sommer womöglich doch für sehr viel Geld fest verpflichtet werden.

    Dortmunds Ideen greifen einfach nicht

    Das Problem eines krumm und schief geplanten Kaders drängt sich wegen Geschichten wie dieser immer mehr auf. Wobei da weder Niko Kovac noch Yan Couto eine Schuld trifft. Die Zusammensetzung der Mannschaft erfolgte auf Grund einer gründlichen Analyse im Sommer nach einer holprigen letzten Saison, der Kern und der Charakter der Mannschaft wurden dafür aber offenbar außer Acht gelassen.

    Can bleibt Kapitän, das hat auch Neu-Trainer Kovac noch einmal mit Nachdruck bestätigt. Ein Stellvertreter ist Julian Brandt. Beide, Can und Brandt, galten vor nicht einmal zwei Jahren als Verkaufskandidaten Nummer eins und zwei – nun führen sie eine Mannschaft an, der es mehr denn je an Führung fehlt. Und an Charakteren, an der sich andere aufrichten können.

    Die Idee, auf Spielern der Vergangenheit die Basis zu bauen für eine erfolgreiche Zukunft, mit Zukäufen von in der Regel ligabekannten und -erprobten Spielern hat sich zum wiederholten Mal als Trugschluss erwiesen und die Frage wird sein, wann der BVB diese Strategie mit erfahrenen, teilweise (zu) satten Spielern wieder zu den Akten legt.

    Mit deutlich über 200 Millionen Euro unterhält der BVB immerhin den zweitteuersten Kader der Liga nach dem der Bayern. Aufwand und Ertrag passen da nun schon seit Jahren nicht mehr zusammen und es wird mehr als “nur” eine Transferperiode brauchen, die Fehleinschätzungen der letzten Jahre wieder zu kassieren.

    Watzke und die gespielte Lässigkeit

    Der BVB steht unter den besten 16 Mannschaften Europas, das ist nicht nur fürs Renommee, sondern auch aus finanzieller Sicht eine gute Nachricht. Nicht nur die Teilnahme an der Champions League in der kommenden Saison steht auf dem Spiel, womöglich haben die Dortmunder Spieler dann ganz grundsätzlich unter der Woche frei, wenn es nicht mal für die Trostpreise Europa League oder Conference League reicht.

    Möglich ist das allemal, die gespielte Gelassenheit von Klub-Boss Watzke, der seinem Klub auch zwei Jahre ohne Königsklasse zutrauen würde, mag in finanzieller Dimension stimmen. “Dann macht der BVB wieder ein oder zwei Transfers, dann ist wieder alles im Lot”, sagt Watzke. Dass dann aus einer mittelmäßigen Mannschaft ein oder zwei herausragende Spieler gerissen würden, sagt er nicht.

    Der fest beanspruchte Platz zwei hinter den Bayern, der Beste vom Rest quasi, ist an Bayer Leverkusen übergegangen, hinter der Borussia scharrt Eintracht Frankfurt schon mächtig mit den Hufen.

    Intern dürfte sich die Unruhe auch nach der Demission von Sven Mislintat und der Beschneidung von Matthias Sammers TV-Eskapaden nur geringfügig legen, so lange die Mannschaft nicht in die Spur findet. Wer ab sofort den Kader für welche Wettbewerbe planen wird, steht allenfalls auf dem Papier fest – ob Niko Kovac je nach Abschneiden noch über den Sommer hinaus Trainer bleiben kann, muss sich erst noch zeigen.

    Dazu kommt die zwar finanziell lukrative, aus sportlicher Sicht aber fragwürdige Klub-WM, die im Sommer eine gezielte Vorbereitung torpediert. Für den BVB und seine Ambitionen sind die Aussichten nicht gerade rosig. Eigentlich müsste eine komplette Neuausrichtung des Klubs her – das ist aber leichter gesagt als getan.

    Verwendete Quellen

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  • Mann stirbt bei Spiel gegen Sporting Lissabon im Stadion

    Mann stirbt bei Spiel gegen Sporting Lissabon im Stadion


    Er war als freiwilliger Helfer im Einsatz

    Mann stirbt bei BVB-Spiel im Stadion

    20.02.2025 – 16:22 UhrLesedauer: 1 Min.

    BVB-Fans beim Spiel gegen Sporting Lissabon: Bei der Champions-League-Partie am Mittwoch kam es zu einem traurigen Zwischenfall.Vergrößern des Bildes

    BVB-Fans beim Spiel gegen Sporting Lissabon: Bei der Champions-League-Partie am Mittwoch kam es zu einem traurigen Zwischenfall. (Quelle: Federico Gambarini/dpa/dpa-bilder)

    Beim Spiel von Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon ist es zu einem tragischen Zwischenfall gekommen. Ein Mann kam im Stadion ums Leben.

    Beim Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon ist am Mittwoch ein freiwilliger Helfer des BVB gestorben. Zu den Umständen des Todes des 63-Jährigen beim 0:0 im Playoff-Rückspiel machte der BVB tags darauf keine Angaben.

    Der Mann war demnach seit 2013 als Volunteer bei Dortmunder Heimspielen im Einsatz, verpasste kaum eine Partie der Schwarz-Gelben. Er hinterlasse eine Frau und zwei Töchter.



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  • Eine Frechheit, was BVB-Kapitän Emre Can da sagt

    Eine Frechheit, was BVB-Kapitän Emre Can da sagt


    Kolumne
    BVB macht CL-Achtelfinale klar

    Aktualisiert am 21.02.2025, 07:23 Uhr

    Borussia Dortmund erreichte mit einem 0:0 gegen Sporting Lissabon das Achtelfinale der Champions League. Ausgerechnet der eigene Kapitän gab zu, dass man Schlendrian spielte. Hat er vergessen, wie das wohl bei 80.300 Zuschauern ankommt?

    Pit Gottschalk

    Diese Kolumne stellt die Sicht von Pit Gottschalk dar. Informieren Sie sich, wie unsere Redaktion mit Meinungen in Texten umgeht.

    Beim Champions-League-Abend am Mittwoch in Dortmund waren 80.300 Zuschauer im Signal Iduna Park. Sie kamen, obwohl Borussia Dortmund das Hinspiel bei Sporting Lissabon 3:0 gewonnen hatte und das Rückspiel eigentlich nur eine Formsache auf dem Weg ins Achtelfinale werden konnte. Sie kamen und zahlten Eintritt, weil sie ein schönes Fußballspiel sehen wollten.

    Mehr News zur Champions League

    Dass das Heimspiel dann 0:0 ausgeht – dafür kann niemand etwas. Wir lieben den Fußball ja, weil niemand weiß, wie’s ausgeht. Nein, die Unverschämtheit passierte hinterher. BVB-Kapitän Emre Can räumte am DAZN-Mikrofon ein: “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig.” Dienst nach Vorschrift also. Die Millionäre in kurzen Hosen taten nichts, was die Beine ermüden könnte.

    BVB-Krise: Emre Can dachte nicht an Wiedergutmachung

    Hat Can keine Sekunde daran gedacht, wofür die 80.300 Zuschauer ins Stadion gekommen sind? Ganz sicher nicht, um nur das Nötigste zu sehen. Und schon gar nicht nach den Fehlschlägen, die das Publikum bei den vergangenen Auftritten, zuletzt 0:2 in Bochum, ertragen musste. Das Mindeste, das man als Fan erwarten kann, ist doch, dass die Mannschaft viel mehr tut, als nötig ist.

    Das ist ja schon eine Frage der Ehre. Wenn man als BVB-Profi eine Bundesliga-Saison verkorkst wie der aktuelle Kader 2024/25, dann ist jedes Spiel eine Form von Wiedergutmachung. Man muss im Stadion bis zur hintersten Reihe spüren, dass die Spieler alles geben. Und nicht nur das, was nötig ist. Emre Can ist Kapitän – wie kann er diesen Schlendrian öffentlich vertreten?

    Momente der Offenbarung für die BVB-Kaderplaner

    Vermutlich liegt genau hier das Problem von Borussia Dortmund: Die Spieler haben längst vergessen, worauf es ankommt. Ja, auf die Ergebnisse – aber nicht nur. Man muss nicht gleich die Phrasen von “Gras fressen” oder ähnlichem auspacken. Aber die Verwaltung eines Europapokal-Rückspiels ist so ziemlich das Letzte, was die zahlende Anhängerschaft einem Team in der Krise zugesteht.

    Als Kaderplaner sollte man diese Momente der Offenbarung registrieren und bei der Zusammenstellung für die nächste Saison berücksichtigen. Gerade Borussia Dortmund lebt von der bedingungslosen Identifikation mit denen, die auf der Tribüne ihr letztes Hemd für den Verein geben. Wenn Emre Can das nicht kapiert, sollte er seine Spielführerbinde zurückgeben.

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  • Eine Frechheit, was BVB-Kapitän Emre Can da sagt

    Eine Frechheit, was BVB-Kapitän Emre Can da sagt


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    BVB macht CL-Achtelfinale klar

    Aktualisiert am 21.02.2025, 07:23 Uhr

    Borussia Dortmund erreichte mit einem 0:0 gegen Sporting Lissabon das Achtelfinale der Champions League. Ausgerechnet der eigene Kapitän gab zu, dass man Schlendrian spielte. Hat er vergessen, wie das wohl bei 80.300 Zuschauern ankommt?

    Pit Gottschalk

    Diese Kolumne stellt die Sicht von Pit Gottschalk dar. Informieren Sie sich, wie unsere Redaktion mit Meinungen in Texten umgeht.

    Beim Champions-League-Abend am Mittwoch in Dortmund waren 80.300 Zuschauer im Signal Iduna Park. Sie kamen, obwohl Borussia Dortmund das Hinspiel bei Sporting Lissabon 3:0 gewonnen hatte und das Rückspiel eigentlich nur eine Formsache auf dem Weg ins Achtelfinale werden konnte. Sie kamen und zahlten Eintritt, weil sie ein schönes Fußballspiel sehen wollten.

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    Dass das Heimspiel dann 0:0 ausgeht – dafür kann niemand etwas. Wir lieben den Fußball ja, weil niemand weiß, wie’s ausgeht. Nein, die Unverschämtheit passierte hinterher. BVB-Kapitän Emre Can räumte am DAZN-Mikrofon ein: “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig.” Dienst nach Vorschrift also. Die Millionäre in kurzen Hosen taten nichts, was die Beine ermüden könnte.

    BVB-Krise: Emre Can dachte nicht an Wiedergutmachung

    Hat Can keine Sekunde daran gedacht, wofür die 80.300 Zuschauer ins Stadion gekommen sind? Ganz sicher nicht, um nur das Nötigste zu sehen. Und schon gar nicht nach den Fehlschlägen, die das Publikum bei den vergangenen Auftritten, zuletzt 0:2 in Bochum, ertragen musste. Das Mindeste, das man als Fan erwarten kann, ist doch, dass die Mannschaft viel mehr tut, als nötig ist.

    Das ist ja schon eine Frage der Ehre. Wenn man als BVB-Profi eine Bundesliga-Saison verkorkst wie der aktuelle Kader 2024/25, dann ist jedes Spiel eine Form von Wiedergutmachung. Man muss im Stadion bis zur hintersten Reihe spüren, dass die Spieler alles geben. Und nicht nur das, was nötig ist. Emre Can ist Kapitän – wie kann er diesen Schlendrian öffentlich vertreten?

    Momente der Offenbarung für die BVB-Kaderplaner

    Vermutlich liegt genau hier das Problem von Borussia Dortmund: Die Spieler haben längst vergessen, worauf es ankommt. Ja, auf die Ergebnisse – aber nicht nur. Man muss nicht gleich die Phrasen von “Gras fressen” oder ähnlichem auspacken. Aber die Verwaltung eines Europapokal-Rückspiels ist so ziemlich das Letzte, was die zahlende Anhängerschaft einem Team in der Krise zugesteht.

    Als Kaderplaner sollte man diese Momente der Offenbarung registrieren und bei der Zusammenstellung für die nächste Saison berücksichtigen. Gerade Borussia Dortmund lebt von der bedingungslosen Identifikation mit denen, die auf der Tribüne ihr letztes Hemd für den Verein geben. Wenn Emre Can das nicht kapiert, sollte er seine Spielführerbinde zurückgeben.

    Über den Autor

    • Pit Gottschalk ist Journalist, Buchautor und ehemaliger Chefredakteur von SPORT1. Seinen kostenlosen Fußball-Newsletter Fever Pit’ch erhalten Sie hier.
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  • BVB-Mitarbeiter während CL-Spiel gegen Sporting Lissabon gestorben | Sport

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    Große Trauer bei Borussia Dortmund!

    Wie der BVB am Donnerstag-Nachmittag auf Twitter bekannt gab, verstarb der langjährige Volunteer (auf Deutsch: Freiwilliger) Martin Labus während des Heimspieles gegen Sporting Lissabon (0:0). Er wurde 63 Jahre alt.



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