Hier können Sie die Auslosung der Königsklasse live sehen
20.02.2025 – 12:10 UhrLesedauer: 2 Min.
Harry Kane: Der Stürmer will mit dem FC Bayern auch das Achtelfinale überstehen. (Quelle: IMAGO/Daniel Weir)
Erstmals fanden in der Champions League Playoffs statt. Die Bayern und der BVB haben sich durchgesetzt. Jetzt werden ihre Gegner im Achtelfinale ermittelt. Hier können Sie die Auslosung live verfolgen.
Zwei deutsche Mannschaften mussten nach der XXL-Gruppenphase in der Champions League den Weg über die Playoffs gehen, anstatt direkt ins Achtelfinale einzuziehen. Der FC Bayern bekam es mit Celtic zu tun, Borussia Dortmund mit Sporting Lissabon. Beide Klubs meisterten diese Aufgabe mit Bravour und stehen nun doch in der Runde der letzten 16.
Gegen wen die Münchner und der BVB nun antreten müssen, steht aber noch nicht endgültig fest. Das entscheidet das Los. Für den FC Bayern kommt es aber in jeglicher Hinsicht knüppeldick. Der deutsche Rekordmeister trifft entweder auf Atlético Madrid – oder ausgerechnet auf den ärgsten Ligakonkurrenten Bayer Leverkusen. Dortmund wird es entweder mit Aston Villa oder Lille zu tun bekommen.
Doch wann und wo werden die Loskugeln gezogen? t-online erklärt Ihnen, wo Sie die Auslosung live sehen können.
Die Auslosung wird am Freitag, dem 21. Februar 2025, im schweizerischen Nyon vorgenommen. Beginn der Ziehung der Kugeln ist um 12 Uhr. Entschieden werden dann nicht nur Achtelfinalpartien. Auch der restliche Turnierbaum, also die möglichen Viertelfinal- sowie Halbfinalspiele, werden determiniert.
Nein, die Auslosung ist im TV lediglich bei Sky Sport News zu sehen. Der Sender befindet sich aber hinter einer Bezahlschranke. Heißt: Ein Sky-Abo ist nötig, um die Auslosung im TV sehen zu können.
Ja, den gibt es – und der ist wiederum auf allen Plattformen kostenlos. Die Uefa stellt auf ihrer Website uefa.com einen Livestream zur Verfügung. Bei Sky kann die Auslosung ohne Abo über die Sky Sport App sowie über skysport.de verfolgt werden. Auch DAZN bietet einen Livestream in seiner App an.
Ja, auch das ist möglich. t-online bietet am Tag der Ziehung einen Ticker an, der alle Entwicklungen in Nyon live begleitet.
Julian Brandt gibt nach Abpfiff des Spiels gegen Sporting Lissabon ein emotionales Interview. Die BVB-Krise “geht nicht spurlos an mir vorbei”, sagt der 28-Jährige – und liefert mögliche Erklärungen.
Mehr News zu Borussia Dortmund
Zwar hat der BVB am Mittwochabend mit einem 0:0-Unentschieden gegen Sporting Lissabon für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert, weil die Mannschaft von Niko Kovac eine Woche zuvor das Playoff-Hinspiel in Lissabon 3:0 gewonnen hatte. Trotz des Weiterkommens zeigte sich Julian Brandt nach Abpfiff im Interview mit DAZN selbstkritisch. Der Spielmacher sprach offen über die aktuelle Krise des Vereins und sein Innenleben.
“Unsere Defensive hat es gut gemacht, aber nach vorne war es heute nicht scharf genug”, analysierte Brandt das torlose Unentschieden. “Ich bin froh, dass wir weitergekommen sind, aber ich gehe jetzt mit verschiedenen Gefühlen nach Hause.” Der 28-Jährige betonte die Diskrepanz zwischen defensiver Stabilität und offensiver Ineffizienz, die sich schon in den letzten Wochen gezeigt habe.
Letzter BVB-Heimsieg in der Bundesliga im November
Seit Wochen wartet der BVB auf einen Heimsieg. “Wir haben seit Wochen – sogar seit Monaten, glaube ich – zuhause nicht mehr gewonnen”, erinnerte sich Brandt im DAZN-Interview. “Wir haben uns das schon vorgenommen, den Fans wieder schöne Momente zurückzugeben, das haben wir nicht geschafft.” Den letzten Bundesliga-Heimsieg gab es am 23. November 2024 gegen Freiburg (4:0). Wettbewerbsübergreifend gewann der BVB immerhin nochmal am 29. Januar beim 3:1-Sieg gegen Donezk am letzten Spieltag der Champions-League-Ligaphase.
Die fehlende Leichtigkeit im Spiel führt Brandt auf mangelndes Selbstvertrauen zurück. “Das Selbstverständnis ist gerade nicht da. Was heißt gerade? Es ist seit mehreren Wochen nicht da”, erklärte er. “Wir stehen uns selber ein bisschen auf den Füßen.” Diese Unsicherheit spiegelt sich auch in der Offensive wider, wo klare Chancen ungenutzt bleiben.
Brandt, der seit 2019 beim BVB spielt und mittlerweile zu den dienstältesten Profis zählt, zeigte sich persönlich betroffen von der aktuellen Situation. “Ich bin hier mit am längsten im Verein, das geht an mir nicht spurlos vorbei”, sagte er. “Ich glaube, dass mich das schon sehr trifft. Diese Situation, die ich so in sechs Jahren hier noch nicht hatte.” Trotz externer Kritik versuche er aber, sich auf seine eigene Wahrnehmung zu konzentrieren: “Die persönliche Kritik – ob gerechtfertigt oder nicht – kriege ich gar nicht so mit, aber ich bin ja mittendrin, ich stehe auf dem Platz.”
“Ich glaube, dass mich das schon sehr trifft. Diese Situation, die ich so in sechs Jahren hier noch nicht hatte.”
Julian Brandt bei DAZN über die anhaltende BVB-Krise
In der laufenden Bundesliga-Saison 2024/25 absolvierte Brandt bisher 19 Spiele, erzielte dabei drei Tore und gab fünf Assists. Mit 21 Torschüssen liegt er mannschaftsintern auf dem dritten Platz. Dennoch konnte er den BVB nicht aus der Krise führen, was ihn zusätzlich belastet.
Julian Brandt gewährt TV-Reporter Blick in sein Innenleben
Die Unruhe beim schwarz-gelben Anhang bleibt den Spielern nicht vorenthalten. “Ich merke oder sehe die Reaktionen auf den Rängen von den Fans”, sagte Brandt. Obwohl er seine Emotionen selten offen zeige, gestand er bei DAZN: “Ich mache viel mit mir selbst innen drin aus. Es ist schon einfach eine schwere Situation, deshalb fehlt die Leichtigkeit und das Selbstverständnis.”
Um aus der Krise herauszukommen, fordert Brandt konkrete Maßnahmen: “Das müssen wir rauskriegen durch Tore, durch Leistung und durch Siege. Alles andere bringt nichts.” Mit einem Lachen fügte er hinzu: “Da hilft auch kein Schamane mehr.”
Wie das gelingen soll? “Es ist ein Kampf, da musst du rauskommen, aber das gehört zum Leben dazu. Wir werden daraus lernen und hoffentlich so schnell wie möglich die Lösung finden, den Weg wieder zu den Siegen zu finden.”
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Samstag im Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin.
Verwendete Quellen:
“So arbeitet die Redaktion” informiert Sie, wann und worüber wir berichten, wie wir mit Fehlern umgehen und woher unsere Inhalte stammen. Bei der Berichterstattung halten wir uns an die Richtlinien der Journalism Trust Initiative.
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Zwar hat der BVB am Mittwochabend mit einem 0:0-Unentschieden gegen Sporting Lissabon für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert, weil die Mannschaft von Niko Kovac eine Woche zuvor das Playoff-Hinspiel in Lissabon 3:0 gewonnen hatte. Trotz des Weiterkommens zeigte sich Julian Brandt nach Abpfiff im Interview mit DAZN selbstkritisch. Der Spielmacher sprach offen über die aktuelle Krise des Vereins und sein Innenleben.
“Unsere Defensive hat es gut gemacht, aber nach vorne war es heute nicht scharf genug”, analysierte Brandt das torlose Unentschieden. “Ich bin froh, dass wir weitergekommen sind, aber ich gehe jetzt mit verschiedenen Gefühlen nach Hause.” Der 28-Jährige betonte die Diskrepanz zwischen defensiver Stabilität und offensiver Ineffizienz, die sich schon in den letzten Wochen gezeigt habe.
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Seit Wochen wartet der BVB auf einen Heimsieg. “Wir haben seit Wochen – sogar seit Monaten, glaube ich – zuhause nicht mehr gewonnen”, erinnerte sich Brandt im DAZN-Interview. “Wir haben uns das schon vorgenommen, den Fans wieder schöne Momente zurückzugeben, das haben wir nicht geschafft.” Den letzten Bundesliga-Heimsieg gab es am 23. November 2024 gegen Freiburg (4:0). Wettbewerbsübergreifend gewann der BVB immerhin nochmal am 29. Januar beim 3:1-Sieg gegen Donezk am letzten Spieltag der Champions-League-Ligaphase.
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Brandt, der seit 2019 beim BVB spielt und mittlerweile zu den dienstältesten Profis zählt, zeigte sich persönlich betroffen von der aktuellen Situation. “Ich bin hier mit am längsten im Verein, das geht an mir nicht spurlos vorbei”, sagte er. “Ich glaube, dass mich das schon sehr trifft. Diese Situation, die ich so in sechs Jahren hier noch nicht hatte.” Trotz externer Kritik versuche er aber, sich auf seine eigene Wahrnehmung zu konzentrieren: “Die persönliche Kritik – ob gerechtfertigt oder nicht – kriege ich gar nicht so mit, aber ich bin ja mittendrin, ich stehe auf dem Platz.”
“Ich glaube, dass mich das schon sehr trifft. Diese Situation, die ich so in sechs Jahren hier noch nicht hatte.”
Julian Brandt bei DAZN über die anhaltende BVB-Krise
In der laufenden Bundesliga-Saison 2024/25 absolvierte Brandt bisher 19 Spiele, erzielte dabei drei Tore und gab fünf Assists. Mit 21 Torschüssen liegt er mannschaftsintern auf dem dritten Platz. Dennoch konnte er den BVB nicht aus der Krise führen, was ihn zusätzlich belastet.
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Die Unruhe beim schwarz-gelben Anhang bleibt den Spielern nicht vorenthalten. “Ich merke oder sehe die Reaktionen auf den Rängen von den Fans”, sagte Brandt. Obwohl er seine Emotionen selten offen zeige, gestand er bei DAZN: “Ich mache viel mit mir selbst innen drin aus. Es ist schon einfach eine schwere Situation, deshalb fehlt die Leichtigkeit und das Selbstverständnis.”
Um aus der Krise herauszukommen, fordert Brandt konkrete Maßnahmen: “Das müssen wir rauskriegen durch Tore, durch Leistung und durch Siege. Alles andere bringt nichts.” Mit einem Lachen fügte er hinzu: “Da hilft auch kein Schamane mehr.”
Wie das gelingen soll? “Es ist ein Kampf, da musst du rauskommen, aber das gehört zum Leben dazu. Wir werden daraus lernen und hoffentlich so schnell wie möglich die Lösung finden, den Weg wieder zu den Siegen zu finden.”
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Samstag im Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin.
Verwendete Quellen:
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Julian Brandt gibt nach Abpfiff des Spiels gegen Sporting Lissabon ein emotionales Interview. Die BVB-Krise “geht nicht spurlos an mir vorbei”, sagt der 28-Jährige – und liefert mögliche Erklärungen.
Mehr News zu Borussia Dortmund
Zwar hat der BVB am Mittwochabend mit einem 0:0-Unentschieden gegen Sporting Lissabon für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert, weil die Mannschaft von Niko Kovac eine Woche zuvor das Playoff-Hinspiel in Lissabon 3:0 gewonnen hatte. Trotz des Weiterkommens zeigte sich Julian Brandt nach Abpfiff im Interview mit DAZN selbstkritisch. Der Spielmacher sprach offen über die aktuelle Krise des Vereins und sein Innenleben.
“Unsere Defensive hat es gut gemacht, aber nach vorne war es heute nicht scharf genug”, analysierte Brandt das torlose Unentschieden. “Ich bin froh, dass wir weitergekommen sind, aber ich gehe jetzt mit verschiedenen Gefühlen nach Hause.” Der 28-Jährige betonte die Diskrepanz zwischen defensiver Stabilität und offensiver Ineffizienz, die sich schon in den letzten Wochen gezeigt habe.
Letzter BVB-Heimsieg in der Bundesliga im November
Seit Wochen wartet der BVB auf einen Heimsieg. “Wir haben seit Wochen – sogar seit Monaten, glaube ich – zuhause nicht mehr gewonnen”, erinnerte sich Brandt im DAZN-Interview. “Wir haben uns das schon vorgenommen, den Fans wieder schöne Momente zurückzugeben, das haben wir nicht geschafft.” Den letzten Bundesliga-Heimsieg gab es am 23. November 2024 gegen Freiburg (4:0). Wettbewerbsübergreifend gewann der BVB immerhin nochmal am 29. Januar beim 3:1-Sieg gegen Donezk am letzten Spieltag der Champions-League-Ligaphase.
Die fehlende Leichtigkeit im Spiel führt Brandt auf mangelndes Selbstvertrauen zurück. “Das Selbstverständnis ist gerade nicht da. Was heißt gerade? Es ist seit mehreren Wochen nicht da”, erklärte er. “Wir stehen uns selber ein bisschen auf den Füßen.” Diese Unsicherheit spiegelt sich auch in der Offensive wider, wo klare Chancen ungenutzt bleiben.
Brandt, der seit 2019 beim BVB spielt und mittlerweile zu den dienstältesten Profis zählt, zeigte sich persönlich betroffen von der aktuellen Situation. “Ich bin hier mit am längsten im Verein, das geht an mir nicht spurlos vorbei”, sagte er. “Ich glaube, dass mich das schon sehr trifft. Diese Situation, die ich so in sechs Jahren hier noch nicht hatte.” Trotz externer Kritik versuche er aber, sich auf seine eigene Wahrnehmung zu konzentrieren: “Die persönliche Kritik – ob gerechtfertigt oder nicht – kriege ich gar nicht so mit, aber ich bin ja mittendrin, ich stehe auf dem Platz.”
“Ich glaube, dass mich das schon sehr trifft. Diese Situation, die ich so in sechs Jahren hier noch nicht hatte.”
Julian Brandt bei DAZN über die anhaltende BVB-Krise
In der laufenden Bundesliga-Saison 2024/25 absolvierte Brandt bisher 19 Spiele, erzielte dabei drei Tore und gab fünf Assists. Mit 21 Torschüssen liegt er mannschaftsintern auf dem dritten Platz. Dennoch konnte er den BVB nicht aus der Krise führen, was ihn zusätzlich belastet.
Julian Brandt gewährt TV-Reporter Blick in sein Innenleben
Die Unruhe beim schwarz-gelben Anhang bleibt den Spielern nicht vorenthalten. “Ich merke oder sehe die Reaktionen auf den Rängen von den Fans”, sagte Brandt. Obwohl er seine Emotionen selten offen zeige, gestand er bei DAZN: “Ich mache viel mit mir selbst innen drin aus. Es ist schon einfach eine schwere Situation, deshalb fehlt die Leichtigkeit und das Selbstverständnis.”
Um aus der Krise herauszukommen, fordert Brandt konkrete Maßnahmen: “Das müssen wir rauskriegen durch Tore, durch Leistung und durch Siege. Alles andere bringt nichts.” Mit einem Lachen fügte er hinzu: “Da hilft auch kein Schamane mehr.”
Wie das gelingen soll? “Es ist ein Kampf, da musst du rauskommen, aber das gehört zum Leben dazu. Wir werden daraus lernen und hoffentlich so schnell wie möglich die Lösung finden, den Weg wieder zu den Siegen zu finden.”
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Samstag im Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin.
Verwendete Quellen:
“So arbeitet die Redaktion” informiert Sie, wann und worüber wir berichten, wie wir mit Fehlern umgehen und woher unsere Inhalte stammen. Bei der Berichterstattung halten wir uns an die Richtlinien der Journalism Trust Initiative.
Statt Rückenwind für das wichtige Spiel gegen Union Berlin gab es für den BVB nur ein 0:0 gegen Sporting Lissabon. Was Sebastian Kehl positiv stimmt.
Als Giovanni Reyna in der 71. Minute frei vor Rui Silva auftauchte, schien ein träger Champions-League-Abend für Borussia Dortmund doch noch sein glückliches Ende zu nehmen. Der US-Amerikaner hatte gerade die Strecke von der Ersatzbank bis in den Strafraum von Sporting Lissabon zurückgelegt, da lag ihm der Ball auch schon vor den Füßen.
Doch anstatt ins kurze Eck traf Reyna nur den Pfosten – und stolperte den Nachschuss vorbei. Bezeichnend. So stand am Ende ein 0:0, mit dem Borussia Dortmund zwar seine Pflicht getan, aber keine Begeisterung ausgelöst hat. Die Rehabilitation für das 0:2 beim VfL Bochum blieb vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen Union Berlin am Samstag, 22. Februar, 18:30 Uhr, aus.
Dabei wäre die Partie gegen Sporting Lissabon dafür prädestiniert gewesen. Nach dem 0:3 im Hinspiel waren die Topstars Trincao und Viktor Gyökeres gar nicht erst mit nach Deutschland gereist. Sporting präsentierte sich harmlos, ließ den BVB spielen und ergab sich seinem Schicksal.
Allein belohnt haben sich die Dortmunder nicht. „Wir hätten das Spiel gewinnen müssen“, konstatierte Trainer Niko Kovac. Seine Mannschaft hat sich nicht belohnt. Nicht zum ersten Mal in den vergangenen Wochen.
Borussia Dortmund: Pflicht erledigt, mehr aber auch nicht
„Wir haben keinen Zauberfußball gespielt. Es ging darum, dass wir das Ergebnis, das wir uns in Lissabon erarbeitet haben, durchbringen“, sagte Kovac diplomatisch auch mit Blick auf den FC Bayern München, der sich am Dienstag gegen Celtic Glasgow enorm schwergetan hat. Und dennoch hätte den Dortmundern ein souveräner Sieg über die schwachen Portugiesen mehr als gutgetan. „Dass die Mannschaft im Moment nicht vor Selbstvertrauen strotzt, ist klar“, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl. „Wir haben ein seriöses Spiel gemacht und wollten vor allem zu Null spielen. Alles andere als das Weiterkommen wäre eine große Katastrophe gewesen. Wir machen kleine Schritte nach vorne.“
Mit Union Berlin kommt am Samstag nun eben wieder eine ganz ähnliche Mannschaft ins Westfalenstadion: defensiv kompakt, mit schnellen Konterspielern. Ein Profil, gegen das Borussia Dortmund erst am vergangenen Samstag in Bochum nicht angekommen ist. „Es wird sicherlich ein ganz anderes Spiel werden. Wir sind unter Zugzwang, das wissen wir auch. Wir wissen aber auch, dass Union Aufwind bekommen hat. Wir werden sie über 90 Minuten bearbeiten müssen“, sagte Kovac.
Kehl wurde noch etwas konkreter. Er sieht in den schnellen Außenspielern einen möglichen Schlüssel für das Union-Spiel: „Wir werden einen schnellen Spielaufbau und eine schnelle Spielverlagerung brauchen. Gerade gegen Union Berlin wird das extrem wichtig sein. Ähnlich wie die Bochumer werden sie sehr kompakt stehen und die Zweikämpfe annehmen wollen. Union wird eine hitzige Atmosphäre erzeugen wollen. Darauf müssen wir uns einstellen.“
Denn am Ende sind eben Siege die dominierende Währung bei Borussia Dortmund. „Wir wissen um die Kritik, die im Moment auf uns einprasselt. Da müssen wir zusammenstehen. Am Ende werden uns nur Erfolgserlebnisse helfen“, sagte Kehl. Am besten schon gegen Union Berlin.
Statt Rückenwind für das wichtige Spiel gegen Union Berlin gab es für den BVB nur ein 0:0 gegen Sporting Lissabon. Was Sebastian Kehl positiv stimmt.
Als Giovanni Reyna in der 71. Minute frei vor Rui Silva auftauchte, schien ein träger Champions-League-Abend für Borussia Dortmund doch noch sein glückliches Ende zu nehmen. Der US-Amerikaner hatte gerade die Strecke von der Ersatzbank bis in den Strafraum von Sporting Lissabon zurückgelegt, da lag ihm der Ball auch schon vor den Füßen.
Doch anstatt ins kurze Eck traf Reyna nur den Pfosten – und stolperte den Nachschuss vorbei. Bezeichnend. So stand am Ende ein 0:0, mit dem Borussia Dortmund zwar seine Pflicht getan, aber keine Begeisterung ausgelöst hat. Die Rehabilitation für das 0:2 beim VfL Bochum blieb vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen Union Berlin am Samstag, 22. Februar, 18:30 Uhr, aus.
Dabei wäre die Partie gegen Sporting Lissabon dafür prädestiniert gewesen. Nach dem 0:3 im Hinspiel waren die Topstars Trincao und Viktor Gyökeres gar nicht erst mit nach Deutschland gereist. Sporting präsentierte sich harmlos, ließ den BVB spielen und ergab sich seinem Schicksal.
Allein belohnt haben sich die Dortmunder nicht. „Wir hätten das Spiel gewinnen müssen“, konstatierte Trainer Niko Kovac. Seine Mannschaft hat sich nicht belohnt. Nicht zum ersten Mal in den vergangenen Wochen.
Borussia Dortmund: Pflicht erledigt, mehr aber auch nicht
„Wir haben keinen Zauberfußball gespielt. Es ging darum, dass wir das Ergebnis, das wir uns in Lissabon erarbeitet haben, durchbringen“, sagte Kovac diplomatisch auch mit Blick auf den FC Bayern München, der sich am Dienstag gegen Celtic Glasgow enorm schwergetan hat. Und dennoch hätte den Dortmundern ein souveräner Sieg über die schwachen Portugiesen mehr als gutgetan. „Dass die Mannschaft im Moment nicht vor Selbstvertrauen strotzt, ist klar“, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl. „Wir haben ein seriöses Spiel gemacht und wollten vor allem zu Null spielen. Alles andere als das Weiterkommen wäre eine große Katastrophe gewesen. Wir machen kleine Schritte nach vorne.“
Mit Union Berlin kommt am Samstag nun eben wieder eine ganz ähnliche Mannschaft ins Westfalenstadion: defensiv kompakt, mit schnellen Konterspielern. Ein Profil, gegen das Borussia Dortmund erst am vergangenen Samstag in Bochum nicht angekommen ist. „Es wird sicherlich ein ganz anderes Spiel werden. Wir sind unter Zugzwang, das wissen wir auch. Wir wissen aber auch, dass Union Aufwind bekommen hat. Wir werden sie über 90 Minuten bearbeiten müssen“, sagte Kovac.
Kehl wurde noch etwas konkreter. Er sieht in den schnellen Außenspielern einen möglichen Schlüssel für das Union-Spiel: „Wir werden einen schnellen Spielaufbau und eine schnelle Spielverlagerung brauchen. Gerade gegen Union Berlin wird das extrem wichtig sein. Ähnlich wie die Bochumer werden sie sehr kompakt stehen und die Zweikämpfe annehmen wollen. Union wird eine hitzige Atmosphäre erzeugen wollen. Darauf müssen wir uns einstellen.“
Denn am Ende sind eben Siege die dominierende Währung bei Borussia Dortmund. „Wir wissen um die Kritik, die im Moment auf uns einprasselt. Da müssen wir zusammenstehen. Am Ende werden uns nur Erfolgserlebnisse helfen“, sagte Kehl. Am besten schon gegen Union Berlin.
Aktualisiert am 20.02.2025 – 08:10 UhrLesedauer: 2 Min.
Nachdenklich: Julian Brandt im BVB-Spiel gegen Sporting. (Quelle: IMAGO/Alex Gottschalk/DeFodi Images/imago-images-bilder)
Borussia Dortmund erreicht das Achtelfinale der “Königsklasse”. Doch die aktuelle Situation bei den Schwarz-Gelben ist besonders an einem Spieler nicht spurlos vorübergegangen.
“Ich bin mit am längsten im Verein. Das geht nicht spurlos an mir vorbei. Die Situation trifft mich schon sehr”, sagte der 28-Jährige nach dem 0:0 im Play-off-Rückspiel gegen Sporting am Mittwochabend zu Sky. “Eine solche Situation hatte ich in den vergangenen sechs Jahren so auch noch nicht.”
Die Dortmunder durchleben aktuell die größte sportliche Krise seit Jahren, stehen in der Bundesliga nur auf Platz elf, die ersten beiden Bundesligaspiele unter Neu-Trainer Niko Kovač, der auf den glücklosen Nuri Şahin folgte, gingen verloren (1:2 gegen den VfB Stuttgart, 0:2 beim VfL Bochum). Immerhin setzten sich die Schwarz-Gelben aber in der Champions League gegen Sporting durch.
Brandt aber erinnerte auch an die scharfen Anfeindungen, die er persönlich in den vergangenen Wochen ob durchwachsener Leistungen erhielt. “Ich muss ehrlich sagen: Die persönliche Kritik, ob gerechtfertigt oder ungerechtfertigt, die bekomme ich selbst nicht so sehr mit. Aber ich bin mittendrin. Ich stehe auf dem Platz, ich weiß, wie wir spielen, ich kann das reflektieren.”
Er wisse, “dass, wenn du viele Spiele nicht gewinnst, es dich alleine schon aus fußballerischer Natur trifft. Ich sehe Reaktionen auf den Rängen von unseren Fans.” Zwar sei er persönlich “keiner, der Emotionen freien Lauf lässt. Ich mache sehr viel mit mir selbst innen drin aus.” Die aktuelle Situation sei aber “schwer” und “auch ein Grund dafür, dass am Ende das Selbstverständnis und die Leichtigkeit fehlen.”
Mehr noch: “Es ist ein Kampf, da musst du herauskommen. Es gehört zum Leben dazu und wir werden daraus lernen und hoffentlich so schnell wie möglich den Weg zu den Siegen finden.” Am kommenden Bundesligaspieltag treffen die Dortmunder auf Union Berlin (Samstag ab 18.30 Uhr im Liveticker bei t-online).
Niko Kovač: Er hat bisher vier Partien als BVB-Trainer absolviert und einen Punkteschnitt von 1,0. (Quelle: IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO)
Der BVB kam gegen Sporting nicht über ein Remis hinaus. Im Anschluss äußerte sich Dortmunds Kapitän Emre Can und löste Verwirrung aus.
Zwar schaffte es Borussia Dortmund durch das 0:0 gegen Sporting Lissabon am Mittwochabend in das Achtelfinale der Champions League. Allerdings ging die Mannschaft von Trainer Niko Kovač nicht als Sieger vom Platz. Im Anschluss sprach Kapitän Emre Can über die Leistung – und irritierte auch seinen eigenen Coach.
Can sagte am Mikrofon von DAZN: “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig.” Dann fügte der 31-Jährige an: “Wir müssen lernen, wir müssen die Mentalität reinkriegen, dass wir solche Spiele gewinnen.” Niko Kovač war mit der Ansicht seines Führungsspielers nicht gänzlich einverstanden.
Der Trainer erklärte bei DAZN in Bezug auf die Aussagen von Can: “Wenn man 0:0 spielt, dann ist das richtig. Er hat als Kapitän das Recht, Verantwortung zu übernehmen und muss das auch. Ich sehe das aber nicht so ganz, dass wir nur das gemacht haben, was wir machen wollten. Wir wollten das Spiel gewinnen.”
Seit Kovač als Nachfolger von Nuri Şahin im Amt ist, gelang dem BVB allerdings nur ein Sieg. Im Hinspiel gegen Sporting mit 3:0. In der Bundesliga gab es zuletzt zwei Niederlagen gegen Stuttgart (1:2) und Bochum (0:2). Zudem sind die Dortmunder in der Liga weit abgeschlagen auf dem elften Rang und ganze 26 Punkte hinter Spitzenreiter Bayern München.
DAZN-Moderatorin Laura Wontorra zeigte sich überrascht über die Aussagen von Emre Can im Interview. “‘Nicht mehr gemacht als nötig’ – das war sein erster Satz. Ist das die richtige Antwort auf das Bochum-Spiel?” Experte Sebastian Kneißl ordnete die Situation etwas anders ein. Er erklärte: “Man muss mit einberechnen, dass Sporting einen großen Anteil daran hat, dass das Spiel so gelaufen ist, wie es gelaufen ist. Sie haben es so kompakt gemacht und wollten nichts aus diesem Spiel mitnehmen.”
Kovač äußerte sich nach der Partie am Mittwochabend auch selbstkritisch: “Ich wollte hier das erste Spiel in diesem Stadion gewinnen, das waren meine Ambitionen. Aber wir haben es in der Box einfach nicht richtig gemacht. Bis zur Box war es in Ordnung, in der Box kann es besser werden.”
“Nicht mehr als nötig”: Tristes 0:0 bringt Dortmund weiter
Aktualisiert am 19.02.2025 – 21:04 UhrLesedauer: 3 Min.
Euphorie sieht anders aus: Emre Can und seine Teamkollegen. (Quelle: Bernd Thissen/dpa/dpa-bilder)
Der BVB darf noch etwas Champions-League-Luft schnuppern. Gegen das komplett harmlose Sporting Lissabon gelingt der ungefährdete Achtelfinal-Einzug. Die Verunsicherung scheint riesig.
Die Bosse von Borussia Dortmund schauten ernst und ratlos, die Fans schickten ihre schwer verunsicherten Profis mit verhaltenem Applaus in die Kabine. Der BVB steht nach einer trostlosen Nullnummer gegen Sporting Lissabon zwar im Achtelfinale der Champions League – hat dabei aber alles andere als eine magische Europacup-Nacht erlebt.
Dem in der Bundesliga übel abgestürzte Revier-Riesen bleibt die Königsklasse immerhin als Trostpflaster. “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig. Es war ein kontrolliertes Weiterkommen, würde ich sagen. Nichtsdestotrotz müssen wir lernen, solche Spiele zu gewinnen”, sagte Kapitän Emre Can nach dem 0:0 im Playoff-Rückspiel.
Der verschossene Elfmeter von Serhou Guirassy (59. Minute) stand sinnbildlich für den wankenden BVB, der vom deutlichen 3:0 in Portugal im Hinspiel zehrte. Auf der Tribüne zeigten Hans-Joachim Watzke, Lars Ricken und Matthias Sammer grimmige Mienen, die so gar nicht zum Erreichen der Runde der letzten 16 passten. Wohl aber zur gezeigten Leistung vor 80.300 Zuschauern im nicht komplett ausverkauften EM-Stadion.
Am Freitag (12.00 Uhr) wird dem BVB entweder der OSC Lille oder Aston Villa als Gegner für das Achtelfinale zugelost. Auch dies scheint trotz der aktuellen Lage des kriselnden Bundesliga-Elften machbar. “Ich schätze die Mannschaften ähnlich stark ein”, sagte Can. Als deutsche Vertreter stehen zudem Bayer Leverkusen und Bayern München unter den letzten 16 Teams.
Trainer Niko Kovac hatte vor dem Spiel angekündigt, das ramponierte Selbstbewusstsein seiner Profis stärken und in erster Linie über deren Stärken sprechen zu wollen. “Der Kopf macht die Beine müde beziehungsweise schwer. Wir müssen schauen, dass der Kopf frei und leicht ist”, hatte der neue BVB-Coach unmittelbar vor der Partie bei DAZN gesagt.
So erhielten einige der zuletzt so enttäuschenden Spieler trotz der beiden Niederlagen in den ersten beiden Ligaspielen unter Kovac erneut eine Chance. Unter anderem blieb auch Marcel Sabitzer in der Startelf. Der Österreicher war es auch, der nach 27 Minuten mit einem satten Schuss ein erstes Zeichen setzte. Sporting-Keeper Rui Silva musste mit einer Glanztat retten.
Dortmunder spielte recht gefällig und war klar spielbestimmend. Viele Torchancen kamen dabei aber nicht herum. Lissabon war zudem offensiv extrem ungefährlich und das Spiel somit recht ereignisarm.
Zur zweiten Halbzeit hatte Kovac dann aber offenbar genug vom erneut ganz schwachen und lustlos wirkenden Jungstar Jamie Gittens. Der Engländer musste in der Pause runter, für ihn kam Maximilian Beier. Die Dortmunder blieben feldüberlegen, agierten aber zumeist ungefährlich. Die Verunsicherung der jüngsten Bundesliga-Ereignisse spielte beständig mit.
Wie es um das Nervenkostüm bestellt ist, zeigte sich nach knapp einer Stunde, als Guirassy einen Foulelfmeter kläglich verschoss. Die Ausführung des Angreifers, die Silva fangen konnte, kam einem Rückpass gleich. Der Sporting-Keeper hatte Karim Adeyemi zuvor von den Beinen geholt. Kurz darauf musste auch Guirassy runter.
Der BVB hatte weiterhin deutlich mehr Ballbesitz, es fehlte aber der letzte Zug zum Tor. Überhaupt wirkte das gesamte Spiel pomadig und tempoarm. Trotz des Weiterkommens dürfte Kovac noch viel Arbeit vor sich haben. Der 53-Jährige hatte ohnehin die Champions League derzeit nur als I-Tüpfelchen bezeichnet.
Entscheidend ist für Kovac vorerst das Auftreten in der Liga. Dort ist am Samstag gegen Union Berlin ein Sieg Pflicht, um eine erneute Teilnahme an der Champions League nicht völlig unwahrscheinlich werden zu lassen. Aktuell liegen die Westfalen acht Punkte hinter Rang vier.
Pflichtaufgabe erfüllt, jetzt zählt erst einmal nur die Bundesliga. Selbst die Achtelfinal-Auslosung der Champions League interessiert Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl nur am Rande. „Ehrlich gesagt ist es mir egal, gegen wen wir am Ende spielen“, sagte Kehl nach dem mageren 0:0 im Playoff-Rückspiel gegen Sporting Lissabon. Das Hinspiel hatte Dortmund 3:0 gewonnen.
Wenn am Freitag in Nyon dem BVB LOSC Lille oder Aston Villa als Achtelfinalgegner zugelost werden, sind die Dortmunder längst in der Vorbereitung auf das Bundesligaspiel einen Tag später gegen Union Berlin (18.30 Uhr/Sky). „Der Fokus liegt jetzt einzig und allein auf Union Berlin. Wir wollen dieses Heimspiel unbedingt gewinnen“, betonte Kehl.
Erstmals seit 2015/16 Champions League ohne BVB?
Er hätte auch sagen können: Wir müssen unbedingt gewinnen. Denn nach zuletzt zwei Niederlagen in den ersten beiden Ligaspielen unter dem neuen Trainer Niko Kovac liegt die einstige zweite Kraft im deutschen Fußball in der Bundesliga nur auf Platz elf und hat bereits acht Punkte Rückstand auf das Minimalziel Rang vier.
Erstmals seit zehn Jahren droht damit eine Saison ohne Königsklasse in Dortmund. „Natürlich müssen wir uns mit diesen Szenarien beschäftigen. Es gibt unterschiedliche Kalkulationen, die wir angestellt haben. Wir haben in diesem Wettbewerb aber noch Chancen, Einnahmen zu generieren, mit denen wir nicht geplant haben“, so Kehl bei „DAZN“. Denn ein Weiterkommen gegen Lille oder Aston Villa erscheint für die Schwarz-Gelben absolut möglich. „Natürlich wollen wir auch die weitere Runde überstehen“, versicherte Kehl.
Vereinsvergleich
297,35 Mio. €
Marktwert
642,15 Mio. €
23,00 Mio. €
Ausgaben 24/25
214,20 Mio. €
Bruno Génésio
Trainer
Unai Emery
Zum kompletten Vereinsvergleich
Brandt über Lage beim BVB: „An mir geht das nicht spurlos vorbei“
Dafür muss die Mannschaft sich aber stabilisieren und in zwei Partien gute Leistungen abrufen. Während Kapitän Emre Can zwar meinte, dass man im Rückspiel gegen Sporting „nicht mehr als nötig“ gemacht habe und „es ein kontrolliertes Weiterkommen“ war, gab es Kritik von außerhalb, ob der BVB wirklich zu jeder Zeit zu einer Steigerung imstande gewesen wäre.
Bei Julian Brandt hörte sich das Fazit anders an: „Wie in den vergangenen Wochen ist noch eine Menge Luft nach oben. Unsere Defensive hat das gut gemacht, aber nach vorne waren wir nicht scharf genug. Ich bin froh, dass wir weitergekommen sind, aber ich gehe mit verschiedenen Gefühlen nach Hause. Froh und erleichtert, dass wir diesen Zwischenschritt geschafft haben. Aber wir haben zu Hause wieder nicht gewonnen. Wir hatten uns vorgenommen, den Fans schöne Momente zu bereiten. Das haben wir nicht geschafft, es war ein plätscherndes Spiel.“
Das Selbstverständnis sei schon seit mehreren Wochen nicht da, so der 28-Jährige. 2025 stehen für den BVB bislang sechs Niederlagen, zwei Remis und drei Siege zu Buche. „Da ist Sand im Getriebe, den müssen wir rauskriegen durch Tore, Leistungen oder Siege. Alles andere bringt nichts. Da hilft auch kein Schamane mehr.“
Auch Brandt selbst stand zuletzt als Vizekapitän, der eigentlich mit vorangehen sollte, immer wieder in der Kritik. „An mir geht das nicht spurlos vorbei, mich trifft die Situation. Die persönliche Kritik kriege ich nicht mal so mit, aber ich stehe auf dem Platz und weiß, wie wir spielen, ich kann das reflektieren. Das trifft einen schon allein aus fußballerischer Natur. Ich sehe die Reaktionen unserer Fans auf den Tribünen. Ich bin keiner, der Emotionen frei herauslässt. Ich mache sehr viel mit mir selbst aus. Es ist eine schwere Situation und das ist auch ein Grund dafür, weshalb Selbstverständnis und Leichtigkeit fehlen. Es ist ein Kampf, da musst du rauskommen. Aber das gehört zum Leben dazu.“